[0001] Die Erfindung betrifft ein Schutzschaltelement mit den Merkmalen des Oberbegriffes
des Patentspruches 1.
[0002] Ein derartiges Schutzschaltelement ist als bimetallgesteuerter Überstromschutzschalter
aus der DE-Patentanmeldung 29 49 874.6 bekannt. Dieser Überstromschutzschalter ist
mit einem als Drehzapfen ausgebildeten Kupplungselement versehen, an dessen dem Geräteschalter
abgewandten inneren Ende ein zweiarmiger Rückstellhebel angeordnet ist, der etwa parallel
zur Trennebene _ zwischen dem Geräteschalter und dem Überstromschutzschalter verläuft.
Bei Verdrehung des Drehzapfens wird durch die radial äußeren Enden des Rückstellhebels
ein Isolierschieber beaufschlagt und in eine Rastposition gedrückt. Der Isolierschieber
ist parallel zur Trennebene verschiebbar angeordnet. Er wird dann von den auf den
Enden eines Bimetalls angeordneten Bewegungskontakten in dieser Raststellung gehalten,
wenn die Bewegungskontakte auf den Festkontakten aufliegen. Dabei werden die Bewegungskontakte
von einer Kante des Isolierschiebers in im wesentlichen radialer Richtung unter Druck
beaufschlagt.
[0003] Bei Auftreten von Überstrom heben die Bewegungskontakte von den Festkontakten ab
und erlauben dem Isolierschieber, zwischen die Kontakte hineinzugleiten, wodurch eine
sichere Schutzkontaktauslösung erfolgt.
[0004] Dieser Überstromschutzschalter baut in radialer Richtung relativ groß, da die meisten
Bewegungsteile bei Betätigung oder Auslösung des Schalters in radialer Richtung verschoben
werden. Daraüberhinaus werden durch die Kante des Isolierschiebers in Raststellung
die Bewegungskontakte laufend in radialer Richtung beansprucht, wodurch eine Verwindung
der Kontakte und eine damit verbundene Verschlechterung der Kontakteigenschafen eintritt.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ausgehend von dem bekannten Überstromschutzschalter
ein universell einsetzbares Schutzschaltelement zum Anbau an einen als Drehschalter
ausgebildeten Geräte-Ein/Aus-Schalter derart weiterzubilden, daß es kompakt aufgebaut,
einfach herzustellen und zu montieren ist sowie eine sichere Auslösung der Schutzschaltfunktion
gewährleistet. Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches
1 gelöst.
[0006] Zunächst erlaubt die Axialbewegung der wesentlichen Rastteile eine Verringerung der
Baugröße in radialer Richtung. Die Übertragungsscheibe kann mit relativ kleinem Durchmesser
ausgeführt werden, so daß diese die radiale Baugröße des Schutzschaltelementes nicht
beeinflußt. Die Ausformung der freien Stirnseite der Übertragungsscheibe gewährleistet
ein funktionssicheres Abheben des Rastbügels von der Scheibenoberfläche bzw. dessen
sicheres Verrasten in der Raststellung dadurch, daß der in Auslösestellung in einem
radial verlaufenden Graben der Scheibe einliegende Rastbügel bei Verdrehung der Scheibe
auf den mit Schrägflächen versehenen Vorsprüngen aufgleitet und in die Raststellung
verschwenkt wird.
[0007] Durch die außermittige Anordnung der Drucknase am Rastbügel und folglich die axial
gerichtete Federkraft wird laufend ein Drehmoment auf diesen ausgeübt, welches den
Rasthaken des Rastbügels in Verriegelungsstellung hinter den Rastvorsprung drückt.
[0008] Die Anordnung des Winkelhebels am Rastbügel erlaubt ein sicheres Auslösen des Schutzkontaktes.
Der Schutzkontakt selbst wird dabei nicht als Rastelement benötigt und ist nur in
seiner axialen Öffnungsrichtung beansprucht.
[0009] Durch die Anordnung des Bewegungskontaktes gemäß Patentanspruch 2 am Freiende einer
metallischen Blattfeder kommt dieser eine vorteilhafte Mehrfachfunktion zu. Zunächst
wird durch die Vorspannung der Feder ein sicheres Öffnen des Schutzkontaktes gewährleistet.
Da die Vorspannung gegen die Übertragungsscheibe gerichtet ist, wird außerdem der
Rastbügel federnd an dieser geführt. Die Blattfeder beaufschlagt den Rastbügel an
der außermittig angeordneten Drucknase, wodurch deren axial gerichtete Vorspannung
gleichzeitig das zur Verhakung des Rastbügels in der Raststellung notwendige Drehmoment
auf dieses ausübt. Darüberhinaus dient die Blattfeder noch als stromführendes Element,
so daß ein zusätzlicher Strompfad zum Bewegungskontakt entfallen kann.
[0010] Durch das Kennzeichen des Patentanspruches 3 ist ein langer Federweg der Blattfeder
und damit eine materialschonende und weiche Betätigung des Schutzschaltelementes gewährleistet.
[0011] Durch das Kennzeichen des Patentanspruches 4 ist sichergestellt, daß in Raststellung
der Bewegungskontakt fest auf den Festkontakt drückt, da die Blattfeder im Bereich
zwischen Drucknase und Festkontakt einfedert und dieser Federbereich zur Erzeugung
eines sicheren Kontaktdruckes ausgenutzt wird.
[0012] Die langgestreckte Ausbildung des Bimetalls gemäß Patentanspruch 5 in Radialrichtung
erlaubt einen großen Verschwenkungshub des Bewegungsendes und damit ein sicheres Auslösen
der Schutzschaltfunktion.
[0013] Durch die Lehre des Patentanspruches 6 kann das Bimetall und der Festkontakt des
Schutzschaltkontaktes einstückig mit einem Griff in das Gehäuse eingesetzt werden,
wodurch die Montage erheblich erleichtert ist. Darüberhinaus können zusätzliche stromführende
Elemente zwischen dem Festkontakt und dem Bimetall entfallen.
[0014] Durch das Kennzeichen des Patentanspruches 7 ist es möglich, den Strompfad direkt
durch das Bimetall zu legen und dieses dadurch zu beheizen, wobei ein zusätzlicher
Anschluß des Bimetalls an dessen Biegeende entfallen kann.
[0015] Durch die Lagerung der wesentlichen stromführenden Teile in Gehäuseausnehmungen des
Gehäuses gemäß Patentanspruch 8, in welches sie von der Deckelseite her eingeschoben
werden können, wobei deren End-Fixierung durch das Aufbringen des Deckels erfolgt,
können in ein und demselben Gehäuse durch alleiniges einfaches Auswechseln der stromführenden
Teile wahlweise eine Mehrzahl von Schutzschaltfunktionen untergebracht werden. Je
nach Anordnung des Festkontaktes relativ zum Bewegungskontakt ist der Schutzschaltkontakt
in Raststellung entweder geschlossen (Patentanspruch 9) oder geöffnet (Patentanspruch
10). Dadurch ist bei gleichbleibendem Gehäuse bzw. bei unveränderten Rastteilen die
Ausbildung des Schutzschaltelementes beispielsweise als Überstromschutzschalter oder
Nullspannungsschalter (Patentanspruch 9) oder als Anlaufstrombegrenzungsschalter (Patentanspruch
10) ermöglicht. In der Version als Anlaufstrombegrenzungsschalter genügt eine einfache
Zwischenschaltung eines Vorwiderstandes zwischen dem ersten U-Schenkel des Bimetalls
und den Bewegungskontakt gemäß Patentanspruch 11, um in Raststellung den Stromfluß
durch das Schutzschaltelement und den damit elektrisch verbundenen Geräteschalter
zu begrenzen. Diese Strombegrenzung wird erst dann aufgehoben, wenn das Schutzschaltelement
in Auslösestellung überführt ist.
[0016] Durch das Kennzeichen des Patentanspruches 12 wird dem Nullspannungsrelais im Geräte-Ein/Aus-Schalter
eine vorteilhafte Doppelfunktion zugeordnet, nämlich zur bekannten Abschaltung bei
Spannungsausfall noch die Abschaltung bei Überstrom, da der Spulenstrom des Nullspannungsrelais
über die Kontaktwippe des Schutzschaltkontaktes gezogen wird.
[0017] Eine verkantungsfreie Führung des Rastbügels und insbesondere eine sichere Verrastung
durch zwei Rastarme mit angeformten Rasthaken wird durch die kennzeichnenden Merkmale
des Patentanspruches 13 gesichert.
[0018] Ebenso wie die stromführenden Teile kann der Rastbügel durch die kennzeichnenden
Merkmale des Patentanspruches 14 auf einfache Weise durch Einschieben in Nuten des
Gehäuses montiert werden, wobei eine zusätzliche Führung und Halterung des Rastbügels
im Schutzschaltergehäuse sichergestellt ist.
[0019] Durch Patentanspruch 15 kann das Schutzschaltelement noch kompakter aufgebaut werden,
wobei der Rastbügel in der Blattfeder zusätzlich geführt ist.
[0020] Schließlich ist durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 16 eine einfache
Justierung des Auslösemomentes bei geschlossenem Gehäuse ermöglicht.
[0021] Die Erfindung ist anhand dreier Ausführungsbeispiele, nämlich eines Überstromschutzschalters,
eines Anlaufstrombegrenzungsschalters und eines Nullspannungsschutzschalters anhand
von 15 Figuren näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des Überstromschutzschalters,
Fig. 2 ein Prinzipschaltbild des Überstromschutzschalters,
Fig. 3 einen Radialschnitt durch den Überstromschutzschalter,
Fig. 4 einen Schnitt durch den Überstromschutzschalter in Raststellung entlang der
Schnittlinie I-I in Fig. 3,
Fig. 5 einen Schnitt durch den Überstromschutzschalter in Auslösestellung entlang
der Schnittlinie I-I in Fig. 3,
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht des Anlaufstrombegrenzungsschalters,
Fig. 7 ein Prinzipschaltbild des Anlaufstrombegrenzungsschalters,
Fig. 8 einen Radialschnitt durch den Anlaufstrombegrenzungsschalter,
Fig. 9 einen Schnitt durch den Anlaufstrombegrenzungsschalter in Raststellung entlang
der Schnittlinie II-II in Fig. 8,
Fig. 10 einen Schnitt durch den Anlaufstrombegrenzungsschalter in Auslösestellung
entlang der Schnittlinie II-II in Fig. 8,
Fig. 11 eine perspektivische Ansicht des Nullspannungsschutzschalters,
Fig. 12 ein Prinzipschaltbild des Nullspannungsschutzschalters,
Fig. 13 einen Radialschnitt durch den Nullspannungsschutzschalter,
Fig. 14 einen Schnitt durch den Nullspannungsschutzschalter in Raststellung entlang
der Schnittlinie III-III in Fig. 13,
Fig. 15 einen Schnitt durch den Nullspannungsschnutzschalter in Auslösestellung entlang
der Schnittlinie III-III in Fig. 13.
[0022] Das in Fig. 1-5 dargestellte Überstromschutzschaltelement 1 weist ein Gehäuse 2 auf,
aus dessen Anbauseite 3 der zum Eingriff in den Geräteschalter 4 vorgesehene Drehzapfen
5 in axialer Richtung heraussteht. Neben dem Drehzapfen 5 steht ebenfalls im wesentlichen
in axialer Richtung ein Kontaktelement 6 aus der Anbauseite 3 hervor, welches die
elektrische Verbindung zum Geräteschalter 4 herstellt. An der der Anbauseite 3 gegenüberliegenden
Seite 7 ist ein Anschlußkontakt 8 vorgesehen. Wie insbesondere aus Fig. 2 zu entnehmen
ist, ist der Geräteschalter 4 als zweipoliger Ein/Aus-Schalter ausgebildet. Dazu ist
dieser mit zwei Kontaktwippen 9,10 versehen, wobei die erste Kontaktwippe 9 den Strompfad
zwischen dem ersten Eingangskontakt 11 und dem ersten Ausgangskontakt 12 öffnet und
schließt und die zweite Kontaktwippe 10 den Strompfad zwischen dem zweiten Eingangskontakt
13 und dem Kontaktelement 6 öffnet und schließt.
[0023] Zwischen dem Anschlußkontakt 8 des Überstromschutzschalters 1 und dem die elektrische
Verbindung zwischen dem Überstromschutzschalter 1 und dem Geräteschalter 4 herstellenden
Kontaktelement 6 sind in Reihe ein Bimetall 14 und ein Schutzschaltkontakt 15 geschaltet,
der einen Festkontakt 16 und einen Bewegungskontakt 17 aufweist. Durch Verdrehung
der in Fig. 1 nur schematisch angedeuteten Betätigungswelle 18 des Geräteschalters
4 wird über das die kinematische Kopplung zwischen dem Geräteschalter 4 und dem Überstromschutzschalter
1 herstellende Kupplungselement 19 der Schutz schaltkontakt 15 geschlossen und durch
eine Rastvorrichtung 20 so lange in dieser Raststellung gehalten, bis durch thermisch
ausgelöste Verbiegung des Bimetalls 14 die Rastvorrichtung 20 entriegelt wird und
der Schutzschaltkontakt 15 öffnet. Eine erneute Schließung des Schutzschaltkontaktes
15 erfolgt bei erneuter Öffnung der Kontaktwippe 9,10 des Geräteschalters 4.
[0024] In den Fig. 3-5 ist insbesondere der mechanische Aufbau des Überstromschutzschaltelementes
1 gezeigt. Der Drehzapfen 5 ist an seinem dem Geräteschalter 4 abgewandten Innenende
21 mit einer Übertragungsscheibe 22 versehen, die sich mit ihrer dem Geräteschalter
4 zugewandten ersten Stirnseite 23 an der Innenseite 24 der Anbauseite 3 des Gehäuses
2 abstützt.
[0025] Die freie Stirnseite 25 der Übertragungsscheibe 22 weist eine in radialer Richtung
ausgerichtete grabenförmige Ausnehmung 26 auf, die durch das Scheibenzentrum 27 verläuft.
Die Ausnehmung 26 wird beidseitig von Vorsprüngen 28 be-grenzt, die mit Schrägflächen
29 versehen sind, welche in der grabenförmigen Ausnehmung 26 verlaufen.
[0026] Die Rastvorrichtung 20 besteht im wesentlichen aus dem Rastbügel 30, der mit zwei
parallel in Axialrichtung von der Übertragungsscheibe 22 abstehenden Rastarmen 31
ausgerüstet ist. An den Freienden 32 der Rastarme 31 sind Rasthaken 33 vorgesehen,
die rechtwinklig und gleichsinnig parallel von den Freienden 32 der Rastarme 31 abstehen.
Weiterhin ist der Rastbügel 31 an seinem der Übertragungsscheibe 22 zugewandten Ende
mit einer dachförmigen Rastkante 34 versehen, die in Entriegelungsstellung in der
grabenförmigen Ausnehmung 26 der Übertragungsscheibe 22 einliegt und bei Verdrehung
der Übertragungsscheibe auf den Schrägflächen 29 der Vorsprünge 28 aufgleitet und
dabei den Rastbügel 30 in axialer Richtung von der Übertragungsscheibe 22 wegschiebt.
[0027] Die Verschiebung erfolgt gegen eine gegen die Übertragungsscheibe 22 gerichtete Federkraft,
die durch eine Blattfeder 35 ausgeübt wird, die sich in radialer Richtung durch das
Gehäuse 2 erstreckt. Die dem Geräteschalter 4 zugewandte Seite der Blattfeder 35,
die mit ihrem Festende 36 an einer ersten Seitenwand 37 des Gehäuses 2 befestigt ist,
beaufschlagt eine Drucknase 38 des Rastbügels 30, die von diesem axial in Richtung
auf die Blattfeder 35 zusteht. Die Drucknase 38 ist derart gegenüber der Rastkante
34 radial versetzt angeordnet, daß durch den Federdruck laufend auf den Rastbügel
30 ein Drehmoment ausgeübt wird, welches in den Fig. 4 und 5 im Uhrzeigersinn gerichtet
ist.
[0028] Wird nunmehr durch die Vorsprünge 28 der Übertragungsscheibe 22 der Rastbügel 30
axial von der Übertragungsscheibe 22 weggedrückt, so schnappen die Rasthaken 33 aufgrund
des im Uhrzeigersinn gerichteten Drehmomentes hinter Rastvorsprüngen 39 ein, die an
das Gehäuse 2 angeformt sind.
[0029] Bei der Verrastung wird gleichzeitig der am Schwenkende 40 der Blattfeder 35 angeordnete
Bewegungskontakt 17 auf den Festkontakt 16 gedrückt, wodurch der Schutzschaltkontakt
15 geschlossen wird. Der zur guten Kontaktgabe erforderliche Kontaktdruck wird dadurch
sichergestellt, daß die Drucknase 38 die Blattfeder 35 mit radialem Abstand von deren
Schwenkende 40 beaufschlagt, so daß der zwischen Schwenkende 40 und Drucknase 38 liegende
Bereich der Blattfeder 35 durch den von der Übertragungsscheibe 22 ausgeübten Axialdruck
noch etwas durchgebogen wird.
[0030] Zur Entriegelung des Rastbügels 30 bzw. zur Öffnung des Schutzschaltkontaktes 15
des Überstromschutzschaltelementes 1 ist das Bimetall 14 vorgesehen, welches sich
im wesentlichen parallel zur Blattfeder 35 quer durch das Gehäuse 2 erstreckt. Das
Bimetall 14 selbst ist als in Radialrichtung langgestreckter Streifen ausgebildet,
der mit seinem ersten Ende 41 an der zweiten Seitenwand 42 des Gehäuses 2 befestigt
ist. Am Bewegungsende 43 des Bimetalls 14 ist eine Justierschraube 44 in Axialrichtung
eingeschraubt, die mit ihrem der Übertragungsscheibe 22 zugewandten Ende einen Winkel-.
hebel 45 beaufschlagt, der von der den Rasthaken 33 gegenüberliegenden Seite des Rastbügels
30 im wesentlichen in Radialrichtung absteht und mittig zwischen den beiden Rastarmen
31 befestigt ist. Der Winkelhebel 45 ist gegenüber den Rasthaken 33 relativ lang ausgebildet,
so daß ein geringer vom Bimetall 14 ausgübter Axialdruck auf das radial äußere Ende
des Winkelhebels 45 genügt, um die Rasthaken 33 hinter den Rastvorsprüngen 39 hervorzuziehen
und die Rastvorrichtung zu entrasten.
[0031] Die Entrastung kann aus verständlichen Gründen nur dann erfolgen, wenn die Kontaktwippen
9 des Geräteschalters 4 geschlossen sind und ein Stromfluß durch das Bimetall 14 erfolgt.
Befinden sich die Kontaktwippen 9,10 in Schließstellung, so liegen die grabenförmige
Ausnehmung 26 der Übertragungsscheibe 22 und die dachförmige Rastkante 34 des Rastbügels
30 parallel, so daß sich der Rastbügel insgesamt axial auf die Übertragungsscheibe
22 zubewegen kann. Sind die Kontaktwippen 9,10 des Geräteschalters 4 hingegen geöffnet,
so berühren die Vorsprünge 28 der Übertragungsscheibe 22 die Rastkante 34, wodurch
eine Entriegelung nicht möglich ist. Dies ist jedoch unschädlich, da in dieser Ausschaltstellung
des Geräteschalters 4 ohnehin kein Strom durch das Bimetall 14 fließt.
[0032] Zur Lagerung bzw. Führung des Rastbügels 30 im Gehäuse 2 sind folgende Maßnahmen
getroffen: Die beiden im wesentlichen in Axialrichtung verlaufenden Rastarme 31 liegen
in Auslösestellung zusammen mit den Rasthaken 33 in Nuten 46 des Gehäuses 2 ein, die
in Axialrichtung verlaufen und deren Breite im wesentlichen der Länge der Rasthaken
33 entspricht. Die Nuten 46 sind an ihrem der Übertragungsscheibe 22 axial abgewandten
Ende offen ausgebildet derart, daß eine Seite der Nuten 46 jeweils die Rastvorsprünge
39 bildet. Wird der Rastbügel 30 durch Verdrehung der Übertragungsscheibe 22 in axialer
Richtung von dieser weggedrückt, so gleiten die Rasthaken 33 aus der jeweiligen Nut
46 heraus und verhaken hinter dem am Ende der Nut 46 angeordneten Rastvorsprung 39
durch eine leichte Verschwenkung des gesamten Rastbügels 30 (in Fig. 4 und 5 im Uhrzeigersinn).
Die Nuten 46 erlauben somit eine axiale Verschiebung des Rastbügels 30 und bei Erreichen
der Raststellung eine Schwenkbewegung. Die Breite der Rastarme 31 im Axialbereich
der Rastkante 34 entspricht im wesentlichen der Breite der Nuten 46. Darüberhinaus
sind die Rastarme 31 in diesem Bereich abgerundet, so daß sie bei Verschwenk-ung im
Bereich der Rastkante 34 durch die Nuten 46 geführt sind. Eine weitere Führung des
Rastbügels 30 erfolgt durch den Winkelhebel 45, der in einem die Blattfeder 35 in
deren Längsrichtung verlaufenden Langloch 47 beidseitig geführt ist.
[0033] Zur Lagerung der stromführenden Teile, insbesondere des Festkontaktes 16 mit dem
daran befestigten Bimetall 14 sowie der Blattfeder 35 sind folgende Maßnahmen getroffen:
Das Festende 36 der Blattfeder 35 ist auf einer aus metallischem Werkstoff bestehenden
ersten Montageplatte 48 verschweißt, die ihrerseits in einer taschenartigen ersten
Gehäuseausnehmung 49 derart gelagert ist, daß sie von der der Übertagungsscheibe 22
abgewandten Gehäuseseite in die taschenartige Gehäuseausnehmung 49 eingeschoben werden
kann. Der Festkontakt 16 ist auf einer zweiten Montageplatte 50 in einer der ersten
Gehäuseausnehmung 49 gegenüberliegenden zweiten Gehäuseausnehmung 51 in äquivalenter
Weise gelagert. Dabei ist die zweite Montageplatte 50 derart, rechtwinklig abgebogen,
daß sie mit Ihrem Abstehende 52 im wesentlichen radial nach innen von der zweiten
Seitenwand 42 des Gehäuses 2 vorsteht. Am Abstehende 52 ist der Festkontakt 16 angeschweißt.
Die erste Montageplatte 48 und die zweite Montageplatte 50 werden in den Gehäuseausnehmungen
49,51 in Montagestellung dadurch festgehalten, daß die der Übertragungsscheibe 22
gegenüberliegende Gehäusewand durch einen auf das Gehäuse 2 aufsetzbaren Gehäusedeckel
53 gebildet wird, dessen Deckelinnenseite 54 die von der Stellscheibe 22 weggerichteten
Kanten 55 der Montageplatten 48,50 beaufschlagt und festhält. Der Gehäusedeckel 53
ist im Bereich der Justierschraube 44, die in das Bewegungsende 43 des Bimetalls 14
eingeschraubt ist, mit einer Einstellöffnung 56 versehen.
[0034] Im Folgenden wird auf die Fig. 6-10 (Anlaufstrombegrenzungsschalter) Bezug genommen.
Die Beschreibung dieser Fig. beschränkt sich auf die Teile, deren Ausbildung und Funktion
gegenüber dem in Fig. 1-5 gezeigten Ausführungsbeispiel "Überstromschutzschaltelement"
abweichen. Die Bezugszeichen in Fig. 6-10 sind bei Verwendung gleicher Begriffe gegenüber
denen in Fig. 1-5 um die Zahl 100 erhöht.
[0035] Das in Fig. 6 gezeigte Gehäuse 102 des Anlaufstrombegrenzungsschalters 101 ist im
wesentlichen mit dem Gehäuse 2 des Überstromschutzschaltelementes 1 identisch, lediglich
stehen aus der ersten Seitenwand 137 und aus der zweiten Seitenwand 142 des Gehäuses
102 Anschlußkontaktfahnen 157 und 158 hervor.
[0036] Aus Fig. 7 ist ersichtlich, daß das Kontaktelement 106 über den Strompfad 159 mit
dem Bewegungskontakt 117 direkt verbunden ist. Über den Schutzschaltkontakt 115 ist
der Anschlußkontakt 108 direkt mit dem Kontaktelement 106 verbindbar. Die Anschlußkontaktfahne
157 ist mit dem Strompfad 159 verbunden, die Anschlußkontaktfahne 158 hingegen mit
dem ersten Ende des ebenfalls U-förmig ausgebildeten Bimetalls 114. Das zweite Ende
des Bimetalls 114 ist direkt an den Anschlußkontakt 108 angeschlossen. Zwischen den
beiden aus dem Gehäuse 102 herausgeführten Anschlußkontaktfahnen 157,158 ist ein Vorschaltwiderstand
160 geschaltet. Ist der Schutzschaltkontakt 115 geöffnet, so fließt der Strom vom
zweiten Eingangskontakt 113 über den Vorschaltwiderstand 160 und das Bimetall 114
zum Anschlußkontakt 108. Ist der Schutzschaltkontakt 115 hingegen geschlossen, fl-ießt
bei eingeschaltetem Geräteschalter 104 der Strom direkt vom zweiten Eingangskontakt
113 zum Anschlußkontakt 108.
[0037] Die Funktion des Anlaufstrombegrenzungsschalters 101 ist folgende:
Bei Einschalten des Geräteschalters 104, d.h. bei Schließen der Kontakte 109,110 wird
durch das Kupplungselement 119 der Schutzschaltkontakt 115 geöffnet und in geöffneter
Stellung durch die Rastvorrichtung 120 verrastet. Der vom zweiten Eingangskontakt
113 zum Anschlußkontakt 108 fließende Anlaufstrom wird durch den Vorschaltwiderstand
160 begrenzt, wobei sich gleichzeitig durch Stromfluß das Bimetall 114 aufheizt. Ab
einer gewissen Temperatur, d.h. nach einer durch die Dimensionierung des Vorschaltwiderstandes
160 vorgegebenen Zeit entriegelt das Bimetall 114 durch Verschwenkung seines Bewegungsende
143 die Rastvorrichtung 120, der Schutzschaltkontakt 115 wird geschlossen und ein
nur vernachlässigbarer Teil des Stromes durch die Schalterkombination fließt über
den Vorschaltwiderstand 160 und das Bimetall 114, wodurch dieses sich abkühlt.
[0038] Erst bei erneutem Ausschalten des Geräteschalters 104 wird der Schutzschaltkontakt
115 erneut geöffnet, so daß bei erneutem Einschalten des Geräteschalters 104 der durch
die Schalterkombination fließende Anlaufstrom über den den Vorschaltwiderstand 160
und das Bimetall 114 enthaltenden Strompfad fließt. Die Öffnung des Schutzschaltkontaktes
115 bei Ausschalten des Geräteschalters 104 erfolgt da durch, daß im Gegensatz zu
dem in Fig. 1-5 gezeigten Beispiel des Überstromschutzschaltelementes der Festkontakt
116 des Anlaufstrombegrenzungsschalters 101 nicht auf der der Übertragungsscheibe
122 abgewandten Seite des Bewegungskontaktes 117, sondern zwischen der Anbauseite
103 und dem Bewegungskontakt 117 liegt. Die gegen die Anbauseite 103 gerichtete Vorspannung
der Blattfeder 135 sorgt dafür, daß in Auslösestellung der Schutzschaltkontakt 115
geschlossen ist, während der Schutzschaltkontakt 115 durch den von der Übertragungsscheibe
122 auf den Rastbügel 130 ausgeübten axialen Druck bzw. durch die Verriegelung der
Rasthaken 133 hinter den Rastvorsprüngen 139 in Verriegelungsstellung geöffnet bleibt.
[0039] Im Folgenden wird auf die Fig. 11-15 (Nullspannungsschutzschalter) Bezug genommen.
Die Beschreibung dieser Figuren beschränkt sich ebenfalls lediglich auf die Teile,
deren Funktion bzw. Anordnung gegenüber den Fig. 1-5 abgeändert ist. Die Bezugszeichen
in Fig. 11-15 sind bei Verwendung gleicher Begriffe gegenüber den Bezugszeichen in
den Fig. 1-5 um die Zahl 200 erhöht.
[0040] Der Nullspannungsschutzschalter 201 weist ein Gehäuse 202 auf, aus dessen Anbauseite
203 neben dem Kontaktelement 206 und dem Drehzapfen 205 ein weiteres Kontaktelement
261 zum Eingriff in die Stromführung des Geräteschalters 204 eingreift. Darüberhinaus
ist an der der Anbauseite 203 gegenüberliegenden Seite 207 des Gehäuses 202 ein weiterer
äußerer Anschlußkontakt 262 vorgesehen.
[0041] Aus Fig. 12 ist ersichtlich, daß im Geräte-Ein/Aus-Schalter 204 ein Nullspannungsrelais
263 vorgesehen ist, dessen Spule 264 mit ihrem ersten Spulenende 265 mit dem Bewegungsende
217 des Schutzschaltkontaktes 215 und deren zweites Spulenende 266 mit dem ersten
Eingangskontakt 211 verbunden ist. Eine Verriegelungsvorrichtung 267 des Nullspannungsrelais
greift derart an die Kontaktwippen 209,210 an, daß diese bei Spannungsabfall in der
Spule 264 geöffnet werden. Das Schließen der Kontaktwippen 209,210 erfolgt erst bei
erneuter Einschaltung des Geräteschalters 204.
[0042] Der Spannungsabfall in der Spule 264 wird durch das Öffnen des Schutzschaltkontaktes
215 bewirkt, der im Überstromfalle durch das Bimetall 214 entriegelt wird. Die Entriegelung
erfolgt in derselben Weise wie beim eingangs beschriebenen Überstromschutzschalter.
[0043] Dem Nullspannungsrelais 263 kommt somit eine doppelte Aufgabe zu, nämlich Öffnen
der Kontaktwippen 209,210 im Nullspannungsfall und Öffnen der Kontaktwippen 209,210
im Überstromfall, da durch Öffnen des Schutzschaltkontaktes 215 die Spannung wie beschrieben
in der Nullspannungsspule 264 abfällt.
[0044] Insbesondere aus Fig. 14 und 15 ist zu erkennen, daß der Festkontakt 216 nicht wie
im eingangs gezeigten Beispiel des Überstromschutzschalters mit einem Ende des Bimetalls
14 verbunden ist, sondern mit dem weiteren Kontaktelement 261, welches bei geschlossener
Schaltwippe 210 des Geräteschalters 204 eine elektrische Verbindung zum Bimetall 214
herstellt.
1.) Schutzschaltelement zum Anbau an einen als Drehschalter ausgebildeten Geräte-Ein/Aus-Schalter
mit
1. einem im Strompfad des Geräteschalters liegenden Bimetall, welches
1.1 durch Stromfluß von einer Streckstellung in eine Biegestellung überführbar ist,
2. einem als Drehzapfen ausgebildeten Kupplungselement,
2.1 welches aus der Gehäuseanbauseite des Schutzschaltelementes etwa rechtwinklig
in Axialrichtung zum Eingriff in den Geräteschalter herausragt und
2.2 mit der koaxial verlaufenden Betätigungswelle des Geräteschalters drehfest verbunden
ist,
3. einem mit einer Rastvorrichtung zusammenwirkenden Schutzschaltkontakt,
3.1 der durch Verdrehung des Drehzapfens gegen Federkraft in eine Raststellung und
durch Verbiegung des Bimetalls in eine Auslösestellung überführbar ist und
3.2 der aus einem Festkontakt und einem in Axialrichtung geführten Bewegungskontakt
besteht.
Kennzeichen:
4. Der Drehzapfen (5,105,205) ist mit einer Übertragungsscheibe (22,122,222) versehen,
4.1 die zentral und im rechten Winkel zur Drehachse des Drehzapfens (5,105,205) an
dessen dem Geräteschalter (4,104,204) abgewandten Innenende (21,121,221) befestigt
ist und
4.2 auf ihrer dem Geräteschalter (4,104,204) abgewandten freien Stirnseite (25,125,225)
mindestens eine radial ausgerichtete grabenförmige Ausnehmung (26,126,226) aufweist,
4.2.1 die durch das Scheibenzentrum (27,127,227)) verläuft und
4.2.2 beidseitig durch in Axialrichtung von der freien Stirnseite (25,125,225) abstehende,
mit Schrägflächen (29,129,229) versehene Vorsprünge (28,128,228) begrenzt ist.
5. Die Rastvorrichtung (20,120,220) besteht im wesentlichen aus einem in Axialrichtung
in losem Gleitsitz geführten Rastbügel (30,130,230) mit mindestens einem Rastarm (31,131,231),
5.1 der im wesentlichen in Axialrichtung von der freien Stirnseite (25,125,225) der
Übertragungsscheibe (22,122,222) absteht und an seinem Freiende (32,132,232) mit einem
Rasthaken (33,133,233) versehen ist, der
5.1.1 im wesentlichen rechtwinklig vom Rastarm (31,131,231) absteht und
5.1.2 in Raststellung einen am Gehäuse (2,102,202) des Schutzschaltelementes (1,101,201)
angeformten Rastvorsprung (39,139,239) hintergreift.
5.2 Der Rastbügel (30,130,230) weist an seinem der Übertragungsscheibe (22,122,222)
zugewandten Ende eine dachförmige Rastkante (34,134,234) auf, die
5.2.1 in Entriegelungsstellung in der grabenförmigen Ausnehmung (26,126,226) der Übertragungsscheibe
(22,122,222) liegt und
5.2.2 bei deren Verdrehung auf den Schrägflächen (29,129,229) der Vorsprünge (28,128,228)
aufgleitet.
5.3 Der Rastbügel (30,130,230) ist mit einer Drucknase (38,138,238) versehen, die
5.3.1 gegenüber der Rastkante (34,134,234) radial nach außen versetzt,
5.3.2 in Axialrichtung von der Übertragungsscheibe (22,122,222) weggerichtet und
5.3.3 auf der gleichen Seite des Rastbügels (30,130,230) wie der Rasthaken (33,133,233)
angeordnet ist sowie
5.3.4 die der Übertragungsscheibe (22,122,222) zugewandte Seite des Bewegungskontaktes
(17,117,217) gegen die axial gerichtete Federkraft beaufschlagt.
5.4 Am Rastbügel (30,130,230) ist ein Winkelhebel (45,145,245) angeordnet,
5.4.1 der von der den Rasthaken (33,133, 233) gegenüberliegenden Seite des Rastbügels
(30,130,230) im wesentlichen in radialer Richtung absteht und
5.4.2 dessen radial äußeres Ende vom Bewegungsende (43,143,243) des Bimetalls (14,114,214)
in Richtung der Übertragungsscheibe (22,122,222) beaufschlagt wird.
2.) Schutzschaltelement nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
1. Der Bewegungskontakt (17,117,217) ist am Schwenkende (40,140,240) einer metallischen
Blattfeder (35,135,235) angeordnet, die
1.1 im wesentlichen in Radialrichtung verläuft und
1.2 mit ihrem Festende (36,136,236) an einer ersten Seitenwand (37,137,237) des Gehäuses
(2,102,202) befestigt ist sowie
1.3 eine axial gegen die Übertragungsscheibe (22,122,222) gerichtete Vorspannung aufweist.
3.) Schutzschaltelement nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schutzschaltkontakt (15,115,215) im Bereich der dem Festende (36,136,236) der
Blattfeder (35,135,235) gegenüberliegenden zweiten Seitenwand (42,142,242) des Gehäuses
(2,102,202) angeordnet ist
4. ) Schutzschaltelement nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Drucknase (38,138,238) die Blattfeder (35,135,235) mit radialem Abstand vom
Bewegungskontakt (17,117,217) beaufschlagt.
5. ) Schutzschaltelement nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
1. Das Bimetall (14,114,214) ist als in Radialrichtung langgestreckter Streifen ausgebildet,
der
1.1 mit seinem ersten Ende (41,141,241) an der zweiten Seitenwand (42,142,242) befestigt
ist und
1.2 mit seinem Bewegungsende (43,143,243), den Winkelhebel (45,145,245) beaufschlagt.
6.) Schutzschaltelement nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das erste Ende (41,141,241) des Bimetalls (14,114,214) am Festkontakt (16,116,216)
des Schutzschaltkontaktes (15,115,215) leitend befestigt ist.
7.) Schutzschaltelement nach mindestens der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch
folgende Merkmale:
1. Das Bimetall (14,114,214) ist U-förmig ausgebildet, wobei
1.1 die U-Schenkel (70,170,270,71,171,271) in einer radialen Ebene liegen,
1.2 der erste U-Schenkel (70,170,270) mit dem Festkontakt (16,116,216) und
1.3 der zweite U-Schenkel (71,171,271) mit einem äußeren Anschlußkontakt (8) elektrisch
verbunden ist.
2. Der die beiden U-Schenkel verbindende Quersteg (72,172,272) des Bimetalls (14,114,214)
beaufschlagt den Winkelhebel (45,145,245).
8.) Schutzschaltelement nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet
durch folgende Merkmale:
1. Der Festkontakt (16,116,216) sowie das Festende (36,136,236) der Blattfeder (35,135,235)
sind mittels jeweils einer ersten und zweiten Montageplatte (48,148,248,50,150,250)
in Gehäuseausnehmungen (49,149,249,51,151,251) der Seitenwände von der der Gehäuseanbauseite
(3,103, 203) gegenüberliegenden, als Gehäusedeckel (53,153,253) ausgebildeten Gehäuseseite
einschiebbar gelagert.
2. Die Montageplatten (48,148,248,50,150,250) sind in Montagestellung auf ihrer von
der Übertragungsscheibe (22,122,222) weggerichteten Kante (55,155,255) von der Deckelinnenseite
(54,154, 254) beaufschlagt.
9.) Schutzschaltelement nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale: Der Festkontakt (16,216)
1. ist zwischen dem Bewegungskontakt (17,217) und dem Gehäusedeckel (53,253) angeordnet
und
2. auf seiner der Übertragungsscheibe (22,222) zugewandten Seite vom Bewegungskontakt
(17,217) beaufschlagt.
10.) Schutzschaltelement nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
Der Festkontakt (116)
1. ist zwischen dem Bewegungskontakt (117) und der Gehäuseanbauseite (103) angeordnet
und
2. auf seiner der Gehäuseanbauseite (103) abgewandten Seite vom Bewegungskontakt (117)
beaufschlagt.
11.) Schutzschaltelement nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß der zweite U-Schenkel (171) des Bimetalls (114) mit dem Festkontakt (116) und
der erste U-Schenkel (170) des Bimetalls (114) über einen Vorschaltwiderstand (160)
mit dem Bewegungskontakt (117) leitend verbunden ist.
12.) Schutzschaltelement nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis
9, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
1. Im Geräte-Ein/Aus-Schalter (204) ist ein an sich bekanntes Nullspannungsrelais
(263) vorgesehen,
1.1 dessen Verriegelungsvorrichtung 267 mechanisch mit den Kontaktwippen (209,210)
verbunden ist und
1.2 das eine Spule (264) aufweist,
1.2.1 deren erstes Spulenende (265) elektrisch mit dem Bewegungskontakt (217) des
Schutzschaltkontaktes (215) und
1.2.2 deren zweites Spulenende (266) mit dem ersten Eingangskontakt (211) ver-bunden
ist.
2. Der erste U-Schenkel (270) des Bimetalls (214) ist mit dem Anschlußkontakt (208),
der zweite U-Schenkel (271)des Bimetalls (214) mit der Kontaktwippe (210) des Geräte-Ein/Aus-Schalters
(204) verbunden.
13.) Schutzschaltelement nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 11,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
1. Der Rastbügel (30,130,230) besteht im wesentlichen aus einem in Radialrichtung
verlaufenden Steg (69,169,269), 1.1 an dessen radial äußeren Enden zwei parallel zueinanderliegende
und sich in Axialrichtung erstreckende Rastarme (31,131,231) befestigt sind.
2. Die Rastkante (34,134,234) ist an der der Übertragungsscheibe (22,122,222) zugewandten
Seite des Steges (69,169,269) angeordnet.
3. Die Drucknase (38,138,238) ist an der der Übertragungsscheibe (22,122,222) abgewandten
Seite des Steges (69,169,269) angeformt.
4. Der Winkelhebel (45,145,245) steht von der Mitte des Steges (69,169,269) rechtwinklig
von diesem ab.
14.) Schutzschaltelement nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet
durch folgende Merkmale:
1. Die Rastarme (31,131,231) des Rastbügels (30,130,230) sind in axial verlaufenden
Nuten (46,146,246) des Gehäuses (2,102,202) gelagert, wobei
1.1 die Rasthaken (33,133,233) in Auslösestellung vollständig in den Nuten (46,146,246)
liegen und
1.2 in Verriegelungsstellung hinter dem an der Übertragungsscheibe (22,122,222) abgewandten
Enden der Nuten (46,146,246) angeordneten Rastvorsprüngen (39,139,239) eingreifen.
15.) Schutzschaltelement nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 13, gekennzeichnet
durch folgende Merkmale:
1. Die Blattfeder (35,135,235) ist mit einem in deren Längsrichtung verlaufenden Langloch
(47,147,247) versehen.
1.1 in welchem der Winkelhebel (45,145,245) beidseitig geführt ist.
16.) Schutzschaltelement nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch folgende Merkmale:
1. Das Bewegungsende (43,143,243) des Bimetalls (14,114,214) ist mit einer Justierschraube
(44,144,244) versehen, die
1.1 in im wesentlichen axialer Richtung einschraubbar ist und
1.2 mit ihrem der Übertragungsscheibe (22,122, 222) zugewandten Ende den Winkelhebel
(45, 145,245) beaufschlagt.
2. Der Gehäusedeckel (53,153,253) ist im Bereich der Justierschraube (44,144,244)
mit einer Einstellöffnung (56,156,256) versehen.
Ellenberger & Poensgen GmbH, D-8503 Altdorf b. Nbg.
Positionszahlenliste I (Fig. 1-5)
1 Überstromschutzschaltelement
2 Gehäuse
3 Anbauseite
4 Geräteschalter
5 Drehzapfen
6 Kontaktelement
7 Seite
8 Anschlußkontakt
9 erste Kontaktwippe
10 zweite Kontaktwippe
11 erster Eingangskontakt
12 erster Ausgangskontakt
13 zweiter Eingangskontakt
14 Bimetall
15 Schutzschaltkontakt
16 Festkontakt
17 Bewegungskontakt
18 Betätigungswelle
19 Kupplungselement
20 Rastvorrichtung
21 Innenende v. 5
22 Übertragungsscheibe
23 erste Stirnseite v. 22
24 Innenseite
25 freie Stirnseite
26 Ausnehmung
27 Scheibenzentrum
28 Vorsprünge
29 Schrägflächen
30 Rastbügel
31 Rastarme
32 Freienden
33 Rasthaken
34 Rastkante
35 Blattfeder
36 Festende
37 erste Seitenwand von 2
38 Drucknase
39 Rastvorsprünge
40 Schwenkende
41 erstes Ende v. 14
42 zweite Seitenwand v. 2
43 Bewegungsende
44 Justierschraube
45 Winkelhebel
46 Nuten
47 Langloch
48 erste Montageplatte
49 Gehäuseausnehmung
50 zweite Montageplatte
51 zweite Gehäuseausnehmung
52 Abstehende
53 Gehäusedeckel
54 Deckelinnenseite
55 Kanten
56 Einstellöffnung
69 Steg
70 erster U-Schenkel
71 zweiter U-Schenkel
72 Quersteg
II (Fig. 6-10)
101 Anlaufstrombegrenzungsschalter
102 Gehäuse
103 Anbauseite
104 Gehäuseschalter
105 Drehzapfen
106 Kontaktelement
107 Seite
108 Anschlußkontakt
109 Kontakt
110 Kontakt
113 zweiter Eingangskontakt
114 Bimetall
115 Schutzschaltkontakt
116 Festkontakt
117 Bewegungskontakt
119 Kupplungselement
120 Rastvorrichtung
122 Übertragungsscheibe
130 Rastbügel
133 Rasthaken
135 Blattfeder
137 erste Seitenwand
139 Rastvorsprünge
142 zweite Seitenwand
143 Bewegungsende
157 Anschlußkontaktfahne
158 Anschlußkontaktfahne
159 Strompfad
160 Vorschaltwiderstand
III
(Fig. 11-15)
201 Nullspannungsschutzschalter
202 Gehäuse
203 Anbauseite
204 Geräteschalter
205 Drehzapfen
206 Kontaktelement
207 Seite
208 Anschlußkontakt
209 Kontaktwippe
210 Kontaktwippe
211 erster Eingangskontakt
214 Bimetall
215 Schutschaltkontakt
216 Festkontakt
217 Bewegungskontakt
230 Rastbügel
238 Drucknase
261 weiteres Kontaktelement
262 weiterer äußerer Anschlußkontakt
263 Nullspannungsrelais
264 Spule
265 erstes Spulenende
266 zweites Spulenende
267 Verriegelungsvorrichtung
269 Steg
270 U-Schenkel
271 U-Schenkel