(19)
(11) EP 0 043 531 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
20.01.1988  Patentblatt  1988/03

(21) Anmeldenummer: 81105029.3

(22) Anmeldetag:  27.06.1981
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4H05B 3/36, H05B 3/20

(54)

Elektrisches Heizelement

Electrical heating element

Elément de chauffage électrique


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE

(30) Priorität: 03.07.1980 NO 802003

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
13.01.1982  Patentblatt  1982/02

(73) Patentinhaber: ALCATEL N.V.
NL-1077 XX Amsterdam (NL)

(72) Erfinder:
  • Bergersen, Hans Amund
    Oslo 8 (NO)

(74) Vertreter: Graf, Georg Hugo, Dipl.-Ing. et al
Alcatel SEL AG Patent- und Lizenzwesen Postfach 30 09 29
70449 Stuttgart
70449 Stuttgart (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-B- 1 515 030
FR-A- 1 074 406
DE-B- 1 914 117
US-A- 1 375 863
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein elektrisches Heizelement nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

    [0002] Ein derartiges elektrisches Heizelement ist bekannt aus der DE-B-1 515 030. Irgendwelche Angaben über den Verstärkungsstreifen fehlen. Verstärkungsdrähte aus Nylon sind in der Druckschrift ebenfalls erwähnt.

    [0003] Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein Heizelement der oben genannten Art mit einem speziellen Verstärkungsstreifen anzugeben.

    [0004] Die Aufgabe wird wie im Patentanspruch 1 angegeben gelöst. Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.

    [0005] Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnungen beispieslweise näher erläutert. Es zeigen:

    Fig. 1 ein Heizelement gemäß der Erfindung,

    Fig. 2 ein Doppel-Heizelement,

    Fig. 3 einen Querschnitt entlang des Schnittlinie 111 von Fig. 1,

    Fig. 4 einen Teil eines Heizelementes mit einer grobmaschigen Verstärkung,

    Fig. 5 einen Querschnitt durch das Element nach Fig. 4 entlang der Schnittlinie V und

    Fig. 6 einen Querschnitt durch das Element nach Fig. 4 entlang der Schnittlinie VI.



    [0006] In Fig. 1 ist ein Heizelement 1 mit einem elektrischen Widerstandsstreifen 2 gezeigt, der mäanderförmig angeordnet ist. Die elektrischen Anschlüsse sind mit 3 und 4 bezeichnet. Der Widerstandsstreifen ist als Schicht auf mindestens eine Folie auf Isoliermaterial 5 aufgebracht, deren Breite größer ist als die Breite der Widerstandsstreiferi-Anordnung.

    [0007] Die freien Isolationsflächen außerhalb der Widerstandsstreifen-Anordnung werden normalerweise dazu benutzt, das Element durch Nageln oder auf andere Weise an einer Wand, einer Decke oder dergleichen zu befestigen.

    [0008] Die seitlichen Isolationsflächen sind verstärkt. Erfindungsgemäß besteht die Verstärkung aus in gewissem Maße dehnbarem Textilgewebe 6, wodurch sich die beste mögliche Verbindung zwischen den Isolationsfolien und der Verstärkung erzielen läßt. Von der Verstärkung wird gefordert, daß sie in jeder Richtung Reißkräfte von mindestens 10 Newton zehn Sekunden lang aushält.

    [0009] Die Fig. 2 zeigt die Anwendung des erfindungsgemäßen Prinzips auf ein sogenanntes Doppel-Heizelement. Wie gezeigt, besteht dieses Element aus zwei Anordnungen von Widerstandsstreifen 10 und 11, welche parallel oder in Reihe geschaitet sein können, je nachdem, wie es die Installation verlangt. In diesem Falle ist zusätzlich zu den äußeren Verstärkungen (13) auch ein Verstärkungsstreifen 12 oder dergleichen in der "Seitenfläche" zwischen den beiden Widerstandsstreifen-Anordnungen 10 und 11 vorhanden.

    [0010] Die Fig. 3 zeigt einen Querschnitt des Elements nach Fig. 1 entlang der Schnittlinie 111. Die mit 2 bezeichnete Widerstandsstreifen-Anordnung befindet sich zwischen zwei Isolationsfolien 5 in Form einer Schichtanordnung, und die Verstärkungen 6 befinden sich ebenfalls in Form einer Schichtanordnung zwischen den Isolationsfolien 5. Die Verstärkungen 6, die in der "Nagelfläche" des Heizelements angebracht sind, sollten vorzugsweise eine Dicke haben, die größer ist als die Dicke der Widerstandsstreifen-Anordnung, damit während der Installation ein unerwünschter Druck auf die Widerstandsstreifen vermieden wird. Beim Nageln des Elements an eine Wand oder an eine Decke nehmen die Verstärkungen den ganzen Druck oder den größten Teil davon auf, der ansonsten die Widerstandsstreifen-Anordnung in unerwünschter Weise beeinträchtigen würde.

    [0011] Die Fig. 4 zeigt schematisch einen Abschnitt einer Seitenfläche eines Heizelements, bei dem die Isolationsfolien durchsichtig sind, um die Befestigung zu erleichtern. Die Verstärkung ist dabei von der Art eines in gewissem Maße dehnbaren grobmaschigen Textilgewebes. In diesem Falle können die Installationsleute einfach angewiesen werden, die Nägel in der Verstärkungsfläche zu schlagen, oder besser, wenn die Verstärkung aus gefärbtem Material besteht, in die gefärbte Fläche.

    [0012] Querschnitte der Seitenfläche nach Fig. 4 sind in den Figuren 5 gezeigt. Man sieht dort, daß die beiden Isolationsfolien 5 durch die Zwischenräume zwischen den horizontalen und vertikalen Fäden 20 und 21 der Verstärkung aneinanderliegen und dort verbunden sind, so daß die bestmögliche Verbindung zwischen den Isolationsfolien und der Verstärkung erreicht wird.


    Ansprüche

    1. Elektrisches Heizelement (1), das aus einer Anordnung von elektrischen Widerstandsstreifen (2; 10, 11) besteht, die in einem vorgegebenen Muster zwischen Schichten aus Isoliermaterial (5) angeordnet sind, wobei die Schichten aus Isoliermaterial (5) breiter als die Widerstandsstreifen-Anordnung (2; 10, 11) sind, un das in den seitlichen Flächen im Bereich des über die Widerstandsstreifen-Anordnung (2; 10, 11) hinausragenden Isoliermaterials (5) jeweils mit einem Verstärkungsstreifen (6; 12, 13) versehen ist, der sich zwischen den Schichten (5) aus Isoliermaterial befindet, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärkungsstreifen (6; 12,13) aus einem dehnbaren grobmaschigen Textilgewebe (20, 21) besteht und daß die Schichten aus Isoliermaterial (5) in den Öffnungen des grobmaschigen Textilgewebes miteinander verbunden sind (Fig. 5, 6).
     
    2. Heizelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Isoliermaterial (5) durchsichtig ist und daß das Textilgewebe (20, 21) aus farbigem Material besteht.
     
    3. Heizelement nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Textilgewebe (20, 21) dicker ist als die Widerstandsstreifen-Anordnung (2) (Fig. 3).
     


    Revendications

    1. Elément de chauffage électrique (1) constitué par un arrangement de bandes de résistance électrique (2; 10, 11) agencé en une configuration déterminée entre des couches de matériau isolant (5), plus larges que l'arrangement de bandes de résistance électrique, une bande extensible (6; 12, 13) étant prévue dans chacune des surfaces latérales du matériau isolant (5) adjacentes à celle sur laquelle est disposé d'arrangement de bandes de résistance électrique (2; 10, 11), et étant elle-même disposée entre les couches de matériau isolant (5), caractérisé en ce que la bande extensible (6; 12, 13) est faite d'un textile extensible à grosses mailles (20, 21) et en ce que les couches de matériau isolant (5) se rejoignent dans les interstices du textile à grosses mailles (fig. 5 et 6).
     
    2. Elément de chauffage conforme à la revendication 1, caractérisé en ce que le matériau isolant (5) est transparent et en ce que le textile (20, 21) et fait d'un matériau coloré.
     
    3. Elément de chauffage conforme à l'un des revendications précédentes, caractérisé en ce que le textile (20, 21) est plus épais que l'arrangement de bandes de résistance (2) (fig. 3).
     


    Claims

    1. Electrical heating element (1) which consists of an arrangement of electrical resistance strips (2; 10, 11) that are arranged in a predetermined pattern between layers of insulating material (5), the layers of insulating material (5) being wider than the resistance strip arrangement (2; 10, 11), and which is provided in each of the lateral surfaces in the region of the insulating material (5) projecting beyond the resistance strip arrangement (2; 10, 11) with a reinforcing strip (6; 12, 13) which is situated between the layers of insulating material (5), characterized in that the reinforcing strip (6; 12, 13) consists of a stretchable coarse-meshed textile fabric (20, 21) and that the layers of insulating material (5) are interconnected in the apertures of the coarse-meshed textile fabric (Fig. 5, 6).
     
    2. A heating element as claimed in Claim 1, characterized in that the insulating material (5) is transparent and that the textile fabric (20, 21) consists of coloured material.
     
    3. A heating element as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that the textile fabric (20, 21) is thicker than the resistance strip arrangement (2) (Fig. 3).
     




    Zeichnung