[0001] Die Erfindung betrifft eine Ejektorvorrichtung, die aus mindestens zwei von einer
entsprechenden Anzahl axial aufeinanderfolgender Strahldüsen zunehmender Größe gebildeten
Ejektoren innerhalb eines gemeinsamen langgestreckten Gehäuses besteht, das von die
Strahldüsen enthaltenden Querwänden in durch Rückschlagventile voneinander getrennte
Kammern unterteilt ist.
[0002] Ejektorvorrichtungen dieser Art, bei denen die zwischen der ersten und der letzten
Düse gelegenen Düsen Treib- und Fangdüsen zugleich sind, sind grundsätzlich bekannt.
Ihre Verwendung beschränkt sich jedoch bisher praktisch nur auf die Erzeugung von
Unterdruck zum Leerpumpen von Gefäßen und dergleichen, wobei zunächst alle Kammern
mit Ausnahme der auf die letzte Düse folgenden Kammern mit dem Gefäß in Verbindunq
stehen und für die Absaugung verhältnismäßig großer Luftmengen zu sorgen, die durch
das aufeinanderfolgende Schließen der Rückschlagventile mit zunehmendem Vakuum stufenweise
verringert werden, bis zum Schluß nur noch der von den ersten beiden Strahldüsen gebildete
Ejektor das endgültige Vakuum erzeugt. Darüber hinaus ist die konstruktive Ausgestaltung
derartiger Ejektorvorrichtungen mit erheblichem Aufwand verbunden und verlangt eine
weitgehend individuelle Anpassung an den einzelnen Anwendungsfall.
[0003] Zur Vereinfachung und Standardisierung wenigstens des Gehäuses derartiger Ejektorvorrichtungen
ist es auch bereits bekannt (DE-OS 24 57 36o), das Ejektorgehäuse aus einem querliegenden
Strangprofil herzustellen, das je nach seiner Länge unterschiedlich breite Ejektorgehäuse
für eine beliebige Anzahl paralleler Sätze von aufeinanderfolgenden Strahldüsen ergibt,
das nachträglich mit entsprechenden Bohrungen zum Einsetzen der Düsen versehen wird.
Die Anzahl der aufeinanderfolgenden Kammern und damit die Anzahl der hintereinanderliegenen
Ejektoren ist jedoch unveränderlich, und alle Kammern münden über seitliche öffnungen
mit darin eingesetzten Rückschlagventilen in eine gemeinsame Ansaugkammer, an welche
ein leerzupumpendes Gefäß oder eine sonstige mit Vakuum zu betreibende Einrichtung
angeschlossen werden kann.
[0004] Die Einsatzmöglichkeit der bekannten Ejektorvorrichtung mit als Strangprofil ausgebildetem
Gehäuse ist deshalb trotz der beliebigen Anzahl paralleler Düsensätze begrenzt, und
die Anpassung an den jeweiligen Anwendungsfall mit unterschiedlicher Anzahl und Auswahl
der Strahldüsen führt zu einem erheblichen Bearbeitungsaufwand, der die Vorteile des
Strangprofils wieder zunichte macht.
[0005] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Ejektorvorrichtung der eingangs
genannten Art zu schaffen, die unter Ausnützung der wirtschaftlichen Vorteile der
Massenherstellung dennoch ohne besonderen Bearbeitungsaufwand eine leichte Anpassung
an die verschiedensten Anwendungsfälle gestattet und dadurch die Anwendungsmöglichkeiten
der Ejektorvorrichtung vergrößert.
[0006] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das Gehäuse im Baukastensystem
aus mehreren in Längsrichtung aneinander anschließenden und beliebig miteinander kombinierbaren
Sektionen besteht, die jeweils höchstens eine Querwand enthalten. Die Erfindung geht
dabei von der Überlegung aus, das die Anzahl der aufeinanderfolgenden Ejektoren für
verschiedene Anwendungsfälle unterschiedlich ist, und schafft im Wege des Baukastensystems
die Möglichkeit zu einer individuellen Zusammenstellung von als Sektionen ausgebildeten
Baukastenelementen zu einer dem jeweiligen Verwendungszweck entsprechenden Ejektorvorrichtung.
Die Zusammensetzung aus in beliebiger Folge miteinander kombinierbaren Sektionen ermöglicht
die Herstellung der einzelnen Sektionen in großen Stückzahlen, ohne die Kombinationsmöglichkeiten
zu beschränken. Die Herstellungskosten werden dadurch gesenkt, und die jeweils passende
Ejektorvorrichtung läßt sich in kürzester Zeit aus einer beschränkten Anzahl vorgefertigter
Sektionen individuell zusammenstellen.
[0007] Der Zusammenbau der Sektionen kann auf unterschiedlichem Wege erfolgen. Nach einem
ersten Merkmal zur vorteilhaften Ausgestaltung sind hierzu die Sektionen durch gemeinsame
Verbindungsmittel wie beispielsweise durchgehende Zuganker zusammengehalten. Nach
einer alternativen Ausgestaltung können aber auch für die Verbindung zweier benachbarter
Sektionen besondere Verbindungsmittel vorgesehen sein. In diesem Falle ist es besonders
zweckmäßig, wenn das Gehäuse Kreisquerschnitt aufweist und die Sektionen mit Schraubgewinde
versehen sind. Die Sektionen können dann unmittelbar miteinander verschraubt sein.
Es ist aber ebenso im Rahmen einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
möglich, die Sektionen durch Überwurfmuttern gegeneinander zu verspannen, was insbesondere
dann von Vorteil ist, wenn die Querwände mehrere exzentrisch angeordnete Düsen enthalten,
die axial zueinander ausgerichtet sein müssen und demgemäß ein unmittelbares Verschrauben
der Sektionen gegeneinander nicht zulassen.
[0008] Im Rahmen der Erfindung können die einzelnen Sektionen aus jeweils einer Querwand
und einer daran anschließenden Mantelwand bestehen. Der Abstand der Düsen ist hierbei
jedoch durch die Länge der Mantelwandabschnitte festgelegt. Um diese Beschränkung
zu vermeiden, ohne hierzu die Anzahl der mit Strahldüsen versehenen Sektionen zu vervielfachen,
sieht ein besonderes Ausgestaltungsmerkmal der Erfindung vor, daß die Querwände einerseits
und die Mantelwände der Kammern andererseits voneinander getrennte Sektionen bilden.
Für diese Maßnahme genügt es, lediglich die die Umfangswände der Kammern bildenden
Sektionen in unterschiedlichen Längen bereit zu stellen, um beliebige Düsenabstände
berücksichtigen zu können.
[0009] Wie bereits erwähnt, kann jede Querwand eine, vorzugsweise in ihrer Mitte eingesetzte
Strahldüse'öder auch mehrere Strahldüsen in beliebiger Verteilung enthalten, sofern
nur für jede Düsengröße entsprechende Querwände mit übereinstimmender Düsenverteilung
bereitgehalten werden. Es ist natürlich auch möglich, die Querwände von Fall zu Fall
mit einer entsprechenden Anzahl und Verteilung von Bohrungen zu versehen, in welche
die Düsen erst nachträglich auf geeignete Weise eingesetzt werden. Auch können die
Düsen unmittelbar in den Querwänden durch entsprechend geformte Bohrungen ausgebildet
sein.
[0010] Darüber hinaus sieht eine andere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung vor, daß
die Querwände außer jeweils mindestens einer Strahldüse eine oder mehrere mit Rückschlagventilen
versehene Durchgangsöffnungen enthalten, die zu Beginn der Unterdruckerzeugung die
Absaugung großer Luftmengen mit Hilfe aller hintereinanderliegenden Düsen gestatten
und dann selbsttätig mit zunehmendem Unterdruck diejenigen Kammer abschalten, deren
Unterdruck aufgrund der zunehmenden Düsen
größe beschränkt ist.
[0011] Noch ein weiteres Ausgestaltungsmerkmal der Erfindung sieht vor, daß die Sektionen
im Bereich der Mantelwände der Kammern mit Anschlußöffnungen versehen werden, in welche
Schlauchanschlüsse, Ventile oder Verschlußpfropfen einschraubbar sind.
[0012] Nach noch einem weiteren Ausgestaltungsmerkmal der Erfindung ist eine Sektion zur
Bildung einer auf die letzte Strahldüse folgenden Druckkammer topfförmig ausgebildet
und mit einer oder mehreren stirnseitigen und/oder radialen Ausblasöffnungen versehen.
Die Ausblasöffnungen können mit Gewinde zum Einschrauben von Anschlußnippeln oder
Verschlußstopfen versehen sein, und es kann schließlich die topfförmige Sektion einen
Einsatz zur Schalldämmung enthalten.
[0013] Schließlich besteht ein letztes Merkmal zur vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
darin, daß eine die erste Düse enthaltende Querwand mindesten eine zusätzliche öffnung
zum Anschluß eines Druckspeichers über ein Wechselventil aufweist, der über letzteres
von einer die Ejektorvorrichtung speisenden Druckmittelquelle aufladbar ist.
[0014] Die erfindungsgemäße Ejektorvorrichtung ermöglicht den unterschiedlichsten Einsatz
und bietet damit gegenüber den bekannten Ejektorvorrichtungen mit mehreren Ejektoren
eine Vielzahl von Vorteilen.
[0015] So läßt sich die erfindungsgemäße Ejektorvorrichtung in bekannter Weise zur Vakuumerzeugung
mittels eines unter Überdruck stehenden Treibgases, zum Beispiel Druckluft einsetzen,
wobei das abgesaugte Gas infolge der Hintereinanderschaltung von mehreren Ejektoren
ein Vielfaches von der Menge des Treibgases ist. Dadurch wird.im Vergleich zu gewöhnlichen
Ejektoren, die aus nur einer Treibdüse und einer Fangdüse bestehen, eine erhebliche
Energieeinsparung erzielt, und gegenüber der bekannten Ejektorvorrichtung mit aus
Strangprofil hergestelltem Gehäuse läßt sich die Anzahl der hintereinanderliegenden
Ejektoren im einzelnen Anwendungsfall entsprechend frei wählen.
[0016] Die erfindungsgemäße Ejektorvorrichtung ermöglicht ferner die gleichzeitige Erzeugung
von Überdruck und Unterdruck wie dies beispielsweise für das maschinelle Bewegen von
Papierbögen in Druckereien gefordert wird. Diese Forderung konnte bisher nur mit Hilfe
elektrischer Vakuumpumpen erfüllt werden, welche verschleißbehaftet sind und beträchtlichen
Aufwand zur Wartung und Verschleißbeseitigung erfordern und außerdem bei vergleichsweise
großen Abmessungen und hohem Geräuschpegel Dichtöl benötigen. Die besondere Anordnung
der zusätzlichen öffnung in der die erste Düse enthaltenden Querwand zum Anschluß
eines Druckspeichers über ein Wechselventil ermöglicht in derartigen Anwendungsfällen
außerdem eine schlagartige Aufhebung des Unterdrucks und Erzeugung von Überdruck bei
der Abschaltung des Treibgases, indem das Wechselventil hierbei von selbst umstellt
und die bisher unter Vakuum stehende anschließende Kammer, an welche die Saugeinrichtungen
der Maschine angeschlossen sind, mit dem Druckspeicher verbindet. Die angesaugten
Papierbö
gen werden dadurch augenblicklich freigegeben.
[0017] Mit der erfindungsgemäßen Ejektorvorrichtung lassen sich ferner auf einfachem Wege
mehrere Gase mischen, wobei ein unter Druck stehendes erstes Gas als Treibgas verwendet
wird und zwischen den einzelnen Strahldüsen weitere Gase in die dazwischengelegenen
Kammern gesaugt und dabei miteinander vermischt werden. Auf gleichem Wege ist auch
die Vermischung von Gasen mit Flüssigkeiten und/oder pulverisierten oder granulierten
festen Stoffen möglich.
[0018] Je nachdem,wieviel Düsen an jeder Querwand vorgesehen sind, lassen sich Mehrfach-Ejektorvorrichtungen
mit unterschiedlicher Leistung unter Verwendung einer verhältnismäßig geringen Anzahl
verschiedener Einzelelemente zusammenstellen.
[0019] Schließlich ermöglicht die erfindungsgemäße Ejektorvorrichtung mit geringstem Energieaufwand
eine Vervielfachung der als Treibgas verwendeten Gasmenge bei entsprechender Verminderung
ihres Drucks. So ergibt sich beispielsweise bei Hintereinanderschaltung von fünf Ejektoren
eine Ausblasmenge an Gas, die mindestens das achtfache der verwendeten Treib
gasmenge bei entsprechender Herabsetzung des Druckes beträgt.
[0020] Die Erfindung wird nachstehend in Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert, die
einen Axialschnitt durch eine mehrstufige Ejektorvorrichtung gemäß der Erfindung zeigt,
bei welcher die einzelnen Sektionen teilweise (Konstruktion A) mittelbar und teilweise
(Konstruktion B) unmittelbar miteinander verschraubt sind.
[0021] In der Zeichnung sind mit 1 - 5 fünf in ihrer Größe in der Reihenfolge der Bezeichnungsziffern
zunehmende Strahldüsen bezeichnet, die im Beispielsfall einen einzigen, in der Mittelachse
der Ejektorvorrichtung gelegenen Düsensatz bilden. Statt- dessen können auch mehrere
solche Düsensätze mit mehreren nebeneinander oder auf einem Kreis liegenden, jeweils
gleich großen Düsen vorgesehen sein, wobei die parallel angeordneten Düsen wiederum
satzweise axial zueinander ausgerichtet sind.
[0022] Die Strahldüsen 1 - 5 sind in Aufnahmebohrungen innerhalb von Querwänden 6 - 1o durch
Pressen, Kleben oder Schrauben einge-
; setzt oder können auch Bestandteil dieser Wände sein.
[0023] Die Konstruktion A sieht vor, daß die Querwände, wie im Beispielsfall die Querwand
10, für sich jeweils eine Sektion bilden und von einer durch eine Schulter begrenzten
Ausdrehung innerhalb einer die Mantelwand einer darauf folgenden Kammer bildenden
Sektion 11 aufgenommen werden, in welcher sie durch eine weitere Mantelwandsektion
12 gehalten und abgedichtet sind, die mit Außengewinde versehen und in die mit Innengewinde
innerhalb der Ausdrehung versehene darauffolgende Mantelwandsektion 11 eingeschraubt
ist. Diese Kontruktion ist besonders für den Fall geeignet, daß die Querwand mehrere
(nicht gezeigte) exzentrische Düsen enthält, die von Querwand zu Querwand zueinander
ausgerichtet sein müssen.
[0024] Die Konstruktion B sieht demgegenüber vor, daß die Querwände, wie im Beispielsfall
die Wände 6 - 9 einstückig an je einen Mantelabschnitt anschließen und dadurch mit
diesem ein zusammenhängendes Segment bilden, das mit Hilfe von Innen- bzw. Außengewinden
an seinen Enden unmittelbar an die benachbarte Sektion angeschraubt werden kann. Es
leuchtet ein, daß diese Kontruktion nur in Verbindung mit einer zentrischen Strahldüse
verwendbar ist.
[0025] Die durch die vorstehend beschriebene Segmentbauweise entstehenden Kammern 13 - 16
zwischen den einzelnen Strahldüsen sind durch Bohrungen 17 - 2o in den Querwänden
miteinander verbunden, welche Rückschlagklappen 21 - 24 aufweisen, die schließen,
sobald der Unterdruck in einer Kammer größer als in der nachfolgenden Kammer wird.
Die letzte Kammer 25 steht demgegenüber im Betrieb unter Überdruck.
[0026] Die einzelnen Kammern 13 - 16 enthalten radiale Anschlußöffnungen 26 - 29, die mit
Gewinde versehen sind und je nach Verwendungszweck die Anbringung von Anschlußnippeln
oder Verschlußstopfen ermöglichen.In ähnlicher Weise ist das die Vorrichtung abschließende
und hierzu topfförmig ausgebildete Segment 11 mit radialen Anschlußöffnungen 3o a
und einer axialen Anschlußöffnung 3o b versehen, in welche Anschlußnippel oder Verschlußstopfen
31 a bzw. 31 b einsetzbar sind.
[0027] Die erste Querwand 6 enthält vor der darin eingesetzten Strahldüse 1 bzw. ggf. mehreren
solchen Strahldüsen eine Druckverteilungskammer 32, zu der ein in eine Bohrung 33
eingesetzter Anschlußnippel34 für die zufuhr des Treibgases der Ejektorvorrichtung
führt.
[0028] Die zwischen der ersten und der zweiten Strahldüse 1 bzw. 2 gelegene Kammer 13 ist
ferner über eine Anschlußöffnung 35 in der Querwand 6 mit dem einen Anschluß eines
Wechselventils 36 verbunden, dessen anderer Anschluß an die zum Anschlußnippel 34
führende Treibgaszuleitung angeschlossen ist und an dessen drittem Anschluß ein Druckspeicher
37 liegt. Mit dieser Anordnung wird erreicht, daß bei der Abschaltung der Treibgaszufuhr
zur Düse 1 über den Anschlußnippel 34 der Unterdruck in der Kammer 13 infolge Umschaltung
des Wechselventils 36 sofort zusammenbricht und stattdessen sich in der Kammer 13
ein Überdruck aus dem Druckspeicher 37 aufbaut. Eine an die Anschlußöffnung 28 der
Kammer 13 angeschlossene Saugeinrichtung, mit der beispielsweise Papierbögen transportiert
werden, wird deshalb den angesaugten Bogen sofort freigeben, wobei der entstehende
Überdruck verhindert, daß der Bogen an der Sauqeinrichtung durch reine Adhäsion haften
bleibt. Ein Regler 38 in der Treibgas-Zufuhrleitung ermöglicht eine stufenlose Regelung
von Druck und Menge des Treibgases.
[0029] An dem Segment 11 kann, wie schematisch angedeutet, ein in die letzte Kammer 25 ragender
Schalldämpfer 39 angeordnet sein.
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1. Ejektorvorrichtung, bestehend aus mindestens zwei von einer entsprechenden Anzahl
axial aufeinander folgender Strahldüsen zunehmender Größe gebildeten Ejektoren innerhalb
eines gemeinsamen langgestreckten Gehäuses, das von die Strahldüsen enthaltenden Querwänden
in durch Rückschlagventile voneinander getrennte Kammern unterteilt ist, dadurch
gekennzeichnet , daß das Gehäuse im Baukastensystem aus mehreren in Längsrichtung
aneinander anschließenden und beliebig miteinander kombinierbaren Sektionen (6 - 11)
besteht, die jeweils höchstens eine Querwand enthalten.
2. Ejektorvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Sektionen
( 6 - 11 ) durch gemeinsame Verbindungsmittel zusammengehalten sind.
3. Ejektorvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Verbindung
zweier benachbarter Sektionen (6 - 11) besondere Verbindungsmittel vorgesehen sind.
4. Ejektorvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß das Gehäuse Kreisquerschnitt
aufweist und die Sektionen (6 - 11) mit Schraubgewinde versehen sind.
5. Ejektorvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Sektionen
(6-11) unmittelbar miteinander verschraubt sind.
6. Ejektorvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Sektionen
(6 - 11) durch Überwurfmuttern gegeneinander verspannt sind.
7. Ejektorvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Querwände (10) einerseits und die Mantelwände (12) andererseits voneinander getrennte Sektionen
bilden.
8. Ejektorvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die die Umfangswände
(12) der Kammern (16) bildenden Sektionen dem gewünschten Düsenabstand entsprechend
unterschiedlich lang ausgebildet sind.
9. Ejektorvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet
, daß die Querwände außer jeweils mindestens einer Strahldüse (1 - 5) ein oder mehrere
mit Rückschlagventilen (21 - 24) versehene Durchgangsöffnungen (17 - 20) enthalten.
10. Ejektorvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet
, daß die Sektionen (7, 8, 9, 12) im Bereich der Mantelwände der Kammern (13 - 16)
mit Anschlußöffnungen (26 - 29) versehen sind.
11. Ejektorvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet , daß in die Anschlußöffnungen (26 - 29) Schlauchanschlüsse,
Ventile oder Verschlußpfropfen einschraubbar sind.
12. Ejektorvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet
, daß eine Sektion (11) zur Bildung der Druckkammer topfförmig ausgebildet und mit
einem oder mehreren stirnseitigen und/ oder radialen Ausblasöffnungen (3oa, 3ob) versehen
ist.
13. Ejektorvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet , daß die Ausblasöffnungen
(3o a, 3o b) mit Gewinde zum Einschrauben von Anschlußnippeln (31 a, 31 b) oder Verschlußpfropfen
versehen sind.
14. Ejektorvorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet , daß die
topfförmige Sektion (11) einen Einsatz (25) zur Schalldämmung enthält.