[0001] Die Erfindung richtet sich auf ein Verbundprofil, insbesondere für Fenster, Türen,
Fassaden od.dgl. aus mindestens zwei Metallprofilen, die in Abstand voneinander durch
mindestens ein wärmeisolierendes Isolierprofil fest miteinander verbunden sind, deren
Isolierprofile Nocken zum formschlüssigen Eingriff in entsprechende Ausnehmungen der
Metallprofile aufweisen und zunächst mit Spiel in die Metallprofile eingeschoben und
darauf die Nocken durch verformbare Stege der Metallprofile und/oder der Isolierprofile
oder zusätzliche Druckschenkei unter Formschluß schubfest in den Ausnehmungen arretiert
sind, wobei das Verbundprofil eine unter Wärmebehandlung durchgeführte Oberflächenbeschichtung
aufweist.
[0002] Verbundprofile dieser Art sind beispielsweise aus DE-B-2 608 229, aber auch in zahlreichen
weiteren Ausbildungen, bekannt. Sie haben sich im wesentlichen bewährt auch unter
der vergleichsweise geringen Temperaturbelastung, die beim Eloxieren solcher Profile
auftritt. Die Anforderungen der Verbraucher an die Oberflächeneigenschaften solcher
Profile gehen heute jedoch weit über die durch eine Eloxierungsbehandlung erzielbaren
Eigenschaften hinaus. Es werden solche Profile deshalb mit Kunstharzen, wie Expoxidharzen,
beschichtet, um nicht nur einen besseren Oberflächenschutz, sondern auch verschiedenfarbige
Verbundprofile zu erzielen. Diese Harze, insbesondere Expoxidharze, werden im Wege
der Pulverbeschichtung aufgebracht und einer Temperaturbehandlung von in der Größenordnung
200°C unterzogen. Es hat sich dabei gezeigt, daß die notwendige feste Verbindung von
Metall- und Isolierprofilen hierunter leidet. Sie lockert sich, was wiederum zu einer
Verschlechterung der statischen Festigkeit, insbesondere einer Minderung des Biegemoments
führt.
[0003] Zwar ist es im Stand der Technik bekannt, die Verbindung solcher Metall- und Isolier
profile durch Verkleben zu verstärken (DE-C-1 245 568; DE-B-1 784 627, 1 260 105;
DE-U-7 324 331 doch wird hierdurch die Montage erheblich beschwert (s. DE-C-1 245
568 und auch EU-A-06 555), da mindestens ein weiterer aufwendiger Arbeitsgang für
das Einbringen der klebenden Masse erforderlich wird. Das Verbundprofil verträgt aber
weiderum nicht die dadurch bedingte hohe Kostenbelastung.
[0004] Das Verbundprofil nach DE-A-28 31 573 kennt zunächst keinen formschlüssigen Eingriff
zwischen Isolierprofilnocken und Metallprofilnut. Gleichwohl weist dieses Profil eine
Verklebung der beiden miteinander zu verbindenden Bauteile auf. Es handelt sich dabei
aber ausschließlich um eine konventionelle Verklebung, um die notwendige Verbindung
von Metallprofil und Isolierprofil herbeizuführen. Die zusätzliche Klemmhalterung
durch die Ausleger 19, 20 allein kann die notwendige Festigkeit des Verbundprofils
keinesfalls gewährleisten. Bei allein mechanischer Befestigung der Teile dieses Verbundprofils
würden sich diese schnell wieder lockern, und die Stabilität des Verbundprofils wäre
in keiner Weise gewährleistet. Würde ein solches Profil nach Herstellen der Verklebung
zwischen Isolierprofil und Metallprofil einer Wärmebehandlung ausgesetzt wie das erfindungsgemäße
Profil, würde die Klebeverbindung unter der Schrumpfbewegung des Isolierprofils sich
notwendigerweise lösen. Eine konventionelle Verklebung, wie sie hier vorliegt, ist
derartigen Temperaturbeanspruchungen nicht gewachsen. Demgemäß könnte ein solches
Profil auch nicht eine anschließende Oberflächenbeschichtung, z.B. durch Aufsintern
eines Kunststoffpulvers, erfahren.
[0005] Die DE-A-22 32 024 offenbart wiederum ein Verbundprofil, ohne daß dieses jedoch der
Gattung des Anmeldungsgegenstandes entspricht. Bei dem vorbekannten Profil wird die
Verbindung zwischen Isolierprofil und Metallprofil auf mechanischem Wege herbeigeführt
durch Verformung der beiden Profilschenkel 6 und 8 (vergl. Fig. 4). Lediglich zur
Abdichtung wird bei der in Fig. 5 wiedergegebenen Ausführungsform ein Dichtungskleber
31 vorgesehen. Dieser übt jedoch keinerlei irgendwie geartete Haltefunktion aus. Auch
in diesem Fall gelten die zu dem Verbundprofil nach DE-A-28 31 573 geltend gemachten
Unterschiede gegenüber dem Anmeldungsgegenstand.
[0006] Es besteht daher das Problem der Abhilfe dieser Mängel unter gleichzeitiger Ausbildung
eines Verbundprofils der eingangs bezeichneten Weise dergestalt, daß dieses in der
einfachst möglichen Art gefertigt und dennoch mit den gewünschten hohen Festigkeitseigenschaften
ausgestattet werden kann. Diese Aufgabe löst die Erfindung durch die im Patentanspruch
1 gekennzeichneten Merkmale.
[0007] Die erfindungsgemäße Maßnahme besteht darin, daß ein Teil, im allgemeinen ein vergleichsweise
geringer, des Isolierprofils aus dem heißsiegelfähigen Kleber besteht, der also gewissermaßen
auf die der Verbindung mit den Metallprofilen dienenden Nocken aufgesattelt ist. Durch
seine Formbeständigkeit ist er allerdings Bestandteil des Profils. Est ist ein besonderer
Vorzug der Erfindung, daß der Kleber unmittelbar beim Extrudieren des Profils angeformt
wird. Es können natürlich auch mehrere voneinander getrennte Teile des Isolierprofils
aus dem Kleber bestehen.
[0008] Beim Einschieben des Profils mit Spiel ist der formbeständige Kleber nicht hinderlich.
Werden dann die Nocken zum formschlüssigen Eingriff mit den entsprechenden Ausnehmungen
der Metallprofile gebracht, erhöht sich bereits die Haftreibung erheblich, und schließlich
wird bei einer entsprechenden Wärmebehandlung, beispielsweise beim Sintern der oberflächigen
Pulverbeschichtung, der Kleber fleißfähig. Er verteilt sich auf der Oberfläche der
Ausnehmung bzw. der Nocken und füllt dabei auch die unvermeidlichen Toleranzunterschiede
zwischen beiden aus, so daß sich eine Verbindung von höchster Festigkeit ergibt. Ein
zusätzlicher Arbeitsgang ist praktisch ausgeschlossen und zwar im Hinblick auf die
Möglichkeit des Anformens des Klebers beim Extrudieren der Isolierprofile und die
ohnehin für eine Oberflächenbeschichtung erfolgende Wärmebehandlung.
[0009] Es besteht die Möglichkeit, einen heißsiegelfähigen Kleber zu wählen, der thermoplastisch
bleibt. Es kann auch ein zu einem Duroplasten vernetzender Kleber Verwendung finden.
Es liegt im Rahmen der Erfindung, auch einen schäumbaren Kleber zu verwenden, der
besonders gut in die bei der Verbindung der Isolierprofile mit den Metallprofilen
unvermeidlichen Zwischenräume eindringt. Ein solches Profil hat die größtmögliche
Längsschubfestigkeit und eine statische Festigkeite, der der eines einheitlichen Profilkörpers
entspricht.
[0010] Es liegt auch im Rahmen der Erfindung, daß die Isolierstege an ihren dem Angriff
der verformbaren Stege oder zusätzlichen Druckelemente dienenden Bereichen aus heißsiegelfähigem
Kleber bestehen.
[0011] Es liegt im Rahmen der Erfindung, die Anordnung so zu treffen, daß die frei endende
Stirn der Nocken der Isolierprofile aus heißsiegelfähigem Kleber besteht. Auf diese
Weise wird die Klebeverbindung im tiefsten Punkt der Ausnehmungen der Metallprofile
am intensivsten sein. Eine andere Alternative besteht darin, die Isolierprofile mit
einer Längsnut zu versehen, die mit dem heißsiegelfähigen Kleber ausgefüllt ist, so
daß die ursprüngliche Kontur des Isolierprofils erhalten bleibt. Eine weitere Abwandlung
der Erfindung sieht vor, daß die Isolierprofile am Boden einer Nutrinne, die einen
Nocken abgrenzt und zum Eingriff einer Druckleiste des Metallprofils dient, aus heißsiegelfähigem
Kleber bestehen. Allen verschiedenen Ausführungsformen und Varianten ist gemeinsam,
daß ein Teil des Profils aus dem formbeständigen Kleber besteht, der erst bei der
Wärmebehandlung seine Klebewirkung entfaltet.
[0012] Die Erfindung sieht darüber hinaus die Möglichkeit vor, daß die Metallprofile an
den Bereichen, die beim Einbau dem heißsiegelfähigen Kleber der Isolierprofile anliegen,
eine Nut aufweisen, in die der Kleber bei der Wärmebehandlung, d.h. beim Abbinden,
eindringt.
[0013] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden
Beschreibung einiger bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung sowie anhand der
Zeichnung. Hierbei zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch ein Verbundprofil, auf das die Erfindung anwendbar
ist;
Fig. 2 in vergrößertem Querschnitt eine spezielle Ausbildung des Isolierprofils vor
und
Fig. 3 nach dem Eingriff in das Metallprofil und Verkleben;
Fig. 4 bis 11 verschiedene Alternativen für die Ausbildung des Isolierprofils und
Fig. 12 bis 17 weitere alternative Ausführungsformen zu derjenigen nach Fig. 1.
[0014] Die beiden Metallprofile 1 und 2 sind gebräuchlicherweise mit Hohlkammern 3 versehen.
An den einander zugekehrten Seiten weisen sie überstehende Schenkel 4 auf, die mit
dem zugehörigen Profilsteg 5 eine Ausnehmung 6 bilden, die bei der wiedergegebenen
Ausführungsform sich nach innen keilförmig verjüngt. An dem Profilsteg 5 sind verformbare
Stege 7 vorhanden, die aus der strichpunktiert wiedergegebenen Stellung, ggf. bis
über den Totpunkt, umgebogen werden und auf den Rücken 8 des jeweiligen Isolierprofils
9 einwirken, so daß die Nocken 10 des Isolierprofils 9 in die entsprechende Ausnehmung
6 des Metallprofils 1 bzw. 2 fest eingreifen. Tritt hierbei eine hinreichende Verformungswärme
auf, kann der an der Stirn 11 des Nockens 10 angebrachte heißsiegelfähige Kleber 12
bereits seine Verklebefunktion ausüben. Schließt sich dann an das mechanische Verbinden
von Metallprofilen 1 u. 2 und Isolierprofilen 9 eine Wärmebehandlung an, wird in jedem
Fall der Kleber plastisch und verteilt sich zwischen beiden Profilen und bindet schließlich
ab. Er dringt in die allenfalls vorhandenen Zwischenräume 13 zwischen Nocken 10 und
Ausnehmung 6 ein und füllt diese aus, wie Fig. 3 erkennen läßt.
[0015] Die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Isolierprofils kann auf sehr verschiedene
Weise vorgenommen werden. Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist an der freien Stirn
11 des Nockens 10 des Isolierprofils 9 eine Leiste aus dem Kleber 12 angebracht. Dieser
bildet also mit dem Isolierprofil 9 eine räumliche Einheit. Nach dem Eingriff des
Nockens 10 in die entsprechende rinnenförmige Ausnehmung 6 des jeweiligen Metallprofils
1 od. 2 und unter Zuführung von Wärme wird der Kleber 12 fließfähig und dringt in
die Zwischenräume zwischen Ausnehmung 6 und Nocken 10 ein, was in Fig. 3 veranschaulicht
ist.
[0016] Der Kleber 12 kann aber auch, wie dies Fig. 4 erkennen läßt, in die Seitenflanke
15 des Nockens 10 integriert sein. Dieser ist hierzu mit einer längs verlaufenden
Ausnehmung 16 versehen, die den heißsiegelfähigen Kleber 12 in Form einer Leiste aufnimmt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 ist eine entsprechende Ausnehmung 16 auf dem Rücken
8 des Isolierprofils angebracht und zwar dort, wo im Endstadium der Verformung beispielsweise
der Steg 7 der Metallprofile 1,2 angreift (s. Fig. 1).
[0017] Weitere Möglichkeiten der Anbringung des Klebers 12 an dem Isolierprofil 9 zeigen
die Fig. 6 bis 9, und zwar ist bei einer solchen Ausführungsform der Kleber 12 an
der Unterseite 17 des Profilstegs 18 weiderum in einer Ausnehmung 16 angeordnet. Bei
der Ausführungsform nach Fig. 7 handelt es sich um eine Kombination der Ausführungsformen
nach den Fig. 5 und 6. Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 weist das Isolierprofil
9 drei Leisten des Klebers 12 in entsprechenden Ausnehmungen auf, wobei die Ausführungsformen
nach den Fig. 7 und 2 kombiniert sind. Bei dem in Fig. 9 wiedergegebenen Isolierprofil
9 fällt demgegenüber der Kleber 12 an der Unterseite 17 des Profilsteges 18 fort.
Abweichend von diesen Ausführungsformen ist bei der Ausführungsform nach Fig. 11 des
Isolierprofils 9 der Kleber 12 am Boden einer Nutrinne 19 in dem Isolierprofil 9 angebracht,
die den Nocken 10 abgrenzt und in die eine Druckleiste 20 des entsprechenden Metallprofils
eingreift. In allen diesen Fällen kommt es entscheidend darauf an, zwischen Metallprofil
und Isolierprofil eine zusätzliche Klebeverbindung herbeizuführen, die unter entsprechender
Wärmeeinwirkung auf das Verbundprofil hergestellt wird und die zugleich die dabei
durch Herstellungstoleranzen oder Schwunderscheinungen bei Wärmebehandlung auftretenden
Zwischenräume ausfüllt. Die Vielseitigkeit der erfindungsgemäßen Maßnahme ergibt sich
daraus, daß sie auf die unterschiedlichsten Verbundprofil-Ausbildungen anwendbar ist.
Abgesehen von dem Verbundprofil nach Fig. 1, bei welchem der Eingriff zwischen Metallprofilen
1 und 2 und Isolierprofile 9 durch Verformung der Stege 7 der Metallprofile bewirkt
wird, ist auch die Ausführungsform nach Fig. 12 möglich. Anstelle der verformbaren
Stege 7 der Metallprofile 1 und 2 sind dort an dem Rücken 8 der Isolierprofile 9 aus
Kunststoff entsprechende Druckschenkel 21 angeordnet, die sich so verformen lassen,
daß sie an einem Anschlag 22 des jeweiligen Metallprofils 1, 2 angreifen und so den
formschlüssigen Eingriff zwischen Nocken 10 der Isolierprofile 9 und Ausnehmung 6
der Metallprofile 1 bzs. 2 zuverlässig herbeiführen. Der Anschlagg 22 weist einen
verbreiterten Kopf 23 auf, hinter dem die Druckschenkel 21 des Isolierprofils 9 einrasten.
[0018] Analog sind die Verhältnisse bei dem Verbundprofil nach Fig. 13. Dort weist jeder
Druckschenkei 21 einen eigenen Anschlag 22 des Metallprofils 1 bzw. 2 auf. In strichpunktierten
Linien ist angedeutet, wie die Druckschenkel 21 eingerastet werden. Hierzu kann beispielsweise
ein entsprechendes Werkzeug durch die Hohlkammer 24 in Längsrichtung hindurchgeführt
werden.
[0019] Das Verbundprofil gemäß Fig. 14 weist an seiner Unter- bzw. Außenseite 17 angeformte
Rastschenkel 25 auf, die mit entsprechend ausgebildeten Anschlagstegen 26 der Metallprofile
1 und 2 zusammenwirken (vgl. hierzu auch Fig. 10).
[0020] Für die Verbundprofile nach den Fig. 12, 13 u. 14 eignen sich bevorzugt die Ausführungsformen
der Isolierprofile 9, welche in den Fig. 2, 4 u. 10 weidergegeben sind. Das Isolierprofil
nach Fig. 9 kommt vorzugsweise für das Verbundprofil nach Fig. 14 als weitere Alternative
in Betracht.
[0021] Die Isolierprofile 9 der Verbundprofile nach den Fig. 15 u. 16 weisen axial entgegengesetzt
nach außen gerichtete Nocken 10 auf, die angenähert schwalbenschwanzförmig ausgebildet
sind und in entsprechende Ausnehmungen der Metallprofile 1 bzw. 2 eingreifen. Diese
weisen hierzu verformbare Druckschenkel 27 auf, die jeweils aus der gestrichelt wiedergegebenen
Stellung in die Stellung, die in ausgezogenen Linien dargestellt ist, verformt werden
können, in welcher sie den Nocken 10 fest umschließen. Für diese Ausgestaltung des
Verbundprofils kommen Isolierprofile bevorzugt in Betracht, wie sie die Fig. 2 u.
4 wiedergeben.
[0022] Das Isolierprofil nach Fig. 10 eignet sich bevorzugt für die Ausführungsform nach
Fig. 17, wo wiederum an den Metallprofilen 1 u. 2 paarweise Druckschenkel 7 vorgesehen
sind, die aus der gestrichelt dargestellten Stellung in die Anlagestellung an dem
Rücken 8 des jeweiligen Isolierprofils 9 angebogen werden können. Hier kann zusätzlich
zu den anderen Isolierprofilen auch die Ausführungsform nach den Fig. 7, 8 u. 9 Verwendung
finden, die an dem Rücken 8 angeordnete Streifenkleber 12 tragen, so daß sich eine
Klebeverbindung zwischen Isolierprofil 9 und zusätzlich dem Druckschenkel 7 ergibt.
1. Verbundprofil, insbesondere für Fenster, Türen, Fassaden od. dgl. aus mindestens
zwei Metallprofilen (1, 2), die in Abstand voneinander durch mindestens ein wärmeisolierendes
Isolierprofil (9) fest miteinander verbunden sind, deren Isolierprofile Nocken (10)
zum formschlüssigen Eingriff in entsprechende Ausnehmungen (6) der Metallprofile aufweisen
und zunächst mit Spiel in die Ausnehmung der Metallprofile eingeschoben und darauf
die Nocken durch verformbare Stege (7,27) der Metallprofile und/oderder Isolierprofile
oder zusätzliche Druckschenkel (21) unter dem Formschluß schubfest in den Ausnehmungen
arretiert sind, wobei das Verbundprofil eine unter Wärmebehandlung erhaltene Oberflächenbeschichtung
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die dem formschlüssigen Eingriff dienenden Nocken
(10) der Isolierprofile (9) teilweise aus bei ihrem Extrudieren aufgesatteltem, heißsiegelfähigen
und vor der Verarbeitung formbeständigen Kleber (12) bestehen, der unter einer Temperaturbehandlung
in der Größenordnung von 200°C zur abschließenden Beschichtung der Oberfläche des
Verbundprofils mit einem Kunstharz aktivierbar ist.
2. Verbundprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die frei endende Stirn
(11) der Nocken (10) der Isolierprofile (9) aus heißsiegelfähigem Kleber (12) besteht.
3. Verbundprofil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierprofile
(9) eine Längsnut (16) aufweisen, die mit den heißsiegelfähigen Kleber (12) ausgefüllt
ist.
4. Verbundprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierprofile (9)
am Boden einer Nutrinne (19), die einen Nocken (10) des Isolierprofils (9) abgrenzt
und zum Eingriff einer Druckleiste (20) des Metallprofils (1 bzw. 2) dient, aus heißsiegelfähigem
Kleber (12) bestehen.
5. Verbundprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallprofile (1,
2) an den Bereichen, die beim Einbau dem heißsiegelfähigem Kleber (12) der Isolierprofile
(9) anliegen, eine Nut (28) aufweisen, in die der Kleber eindringt.
1. Profilé composite, notamment pour fenêtres, portes, façades ou similaires, qui
comprend au moins deux profilés métalliques (1, 2), situés à une certaine distance
l'un de l'autre et reliés solidement l'un à l'autre par un profilé isolant (9) assurant
l'isolation thermique, et dont les profilés isolants comportent des cames (10) pour
leur insertion avec encastrement des formes dans des évidements (6) correspondants
des profilés métalliques et sont d'abord introduits avec un certain jeu dans les évidements
des profilés métalliques, après quoi les cames sont bloquées dans les évidements,
avec l'encastrement des formes et sans déplacement possible, par des nervures déformables
(7, 27) des profilés métalliques et/ou des profilés isolants ou ailes de compression
supplémentaires (21), le profilé composite comportant un revêtement de surface appliqué
par traitement thermique, caractérisé en ce que les cames (10) des profilés isolants
(9) servant à l'insertion avec encastrement des formes sont partiellement constituées
par un adhésif (12) placé à cheval lors de leur extrusion, pouvant assurer un scellement
à chaud, et ayant une forme stable avant son utilisation, ledit adhésif pouvant être
activé par un traitement de température de l'ordre de grandeur de 200°C en vue du
revêtement final de la surface du profilé composite par une résine synthétique.
2. Profilé composé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'extrémité frontale
libre (11) des cames (10) des profilés isolants (9) est constituée par l'adhésif (12)
assurant un scellement à chaud.
3. Profilé composite selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que
les profilés isolants (9) comportent une rainure longitudinale (16) qui est remplie
d'adhésif (12) assurant un scellement à chaud.
4. Profilé composite selon la revendication 1, caractérisé en ce que les profilés
isolants (9) situés au fond d'une gouttière à gorge (19) qui délimite une came (10)
du profilé isolant (9) et sert à l'engagement d'un bord de compression (20) du profilé
métallique (1 ou 2) sont constitués par de l'adhésif (12) assurant un scellement à
chaud.
5. Profilé composite selon la revendication 1, caractérisé en ce que les profilés
métalliques (1, 2) comportent, dans les zones qui, lors du montage, s'appliquent contre
l'adhésif (12) assurant le scellement à chaud des profilés isolants (9), une rainure
(28) dans laquelle pénètre l'adhésif.
1. A composite section, particularly for windows, doors, facades or the like, consisting
of at least two metal sections (1, 2) which are fastened to one another in spaced
relation by at least one heat-insulating section (9), the insulating sections of which
comprise projections (10) for positive engagement in corresponding recesses (6) in
the metal sections and are first inserted with clearance in the recessess in the metal
sections whereupon the projections are secured immovably in the recesses with positive
locking by means of deformable webs (7, 27) on the metal sections and/or on the insulating
sections, or additional pressure limbs (21), the composite section having a surface
coating obtained under heat treatment, characterised in that the projections (10)
of the insulating sections (9) providing the positive engagement consist partially
of a heat-sealing adhesive (12) which is established thereon during extrusion and
is stable in shape before the processing and which can be activated by treatment at
a temperature of the order of magnitude of 200°C for the final coating of the surface
of the composite section with a synthetic resin.
2. A composite section as claimed in Claim 1, characterised in that the free end face
(11) of the projection (10) of the insulating section (9) consists of heat-sealing
adhesive (12).
3. A composite section as claimed in Claim 1 or 2, characterised in that the insulating
sections (9) comprise a longitudinal groove (16) which is filled with the heat-sealing
adhesive (12).
4. A composite section as claimed in Claim 1, characterised in that the insulating
sections (9) consist of heat-sealing adhesive (12) at the bottom of a grooved channel
(19) which defines a projection (10) of the insulating section (9) and serves for
the engagement of a pressure strip (20) of the metal section (1 or 2).
5. A composite section as claimed in Claim 1, characterised in that, at the regions
which bear against the heat-sealing adhesive (12) of the insulating sections (9) on
assembly, the metal sections (1, 2) comprise a groove (28) into which the adhesive
penetrates.