[0001] Die Erfindung betrifft ein fotografisches Aufzeichnungsmaterial mit erhöhter Empfindlichkeit,
verbesserter Körnigkeit und verbessertem Verhalten bei Überbelichtung.
[0002] Bekanntlich steigt unter ansonsten vergleichbaren Umständen die Lichtempfindlichkeit
einer fotografischen Silberhalogenidemulsion mit der Größe der verwendeten Silberhalogenidkörner.
Der Schaffung von Filmen mit höchster Lichtempfindlichkeit sind deshalb durch die
Grobkörnigkeit Grenzen gesetzt. Dies gilt in gleicher Weise für sogenannte Schwarz-Weiß-Filme
als auch für Farb-Filme, die chromogen entwickelt werden, da die Körnigkeit des Farbkornes
u. a. von der Körnigkeit des Silberhalogenids der betreffenden Emulsion abhängig ist.
Aus der deutschen Offenlegungsschrift 1 422839 (US-A-3 227 551 und 3 227 554) ist
bereits bekannt, die Körnung des Silberbildes durch Verwendung entwicklungshemmender
Mercaptane zu verringern. Aus der deutschen Offenlegungsschrift 2 443 738 und der
US-A-3 961 963 sind lichtempfindliche fotografische Materialien bekannt, die ein Hydrochinonderivat
enthalten, welches einen Entwicklungsinhibitor freisetzen kann. Bei diesem Material
kann es sich um ein übliches Schwarz-Weiß-Material handeln. Aus der deutschen Offenlegungsschrift
2540959 und der US-A-4 052 213 ist es bekannt, in üblichen Schwarz-Weiß-Materialien
oder auch in zur Entwicklung von Farb-oder Schwarz-Weiß-Materialien bestimmten Entwicklerlösungen
sogenannte DIR-Verbindungen zu verwenden, um die Körnigkeit und Schärfe zu verbessern.
[0003] Aus der deutschen Offenlegungsschrift 1 522376 und der GB-A-1 145753 ist bereits
bekannt, bei fotografischen Materialien die Empfindlichkeit dadurch ohne Kornvergrößerung
zu steigern, daß über eine mittelempfindliche, feinkörnige Emulsion eine zweite Emulsion
höherer Empfindlichkeit, die ein gröberes Korn aufweist, aufgetragen wird. Aus der
deutschen Offenlegungsschrift 2600524 sind farbfotografische Aufzeichnungsmaterialien
mit einer Silberhalogenidemulsionsschicht bekannt, die mindestens zwei im selben Spektralbereich
empfindliche Einzelschichten aufweist, von denen eine relativ empfindlich ist und
einen schnellen Kuppler sowie einen langsamen Kuppler enthält und von denen die andere
Einzelschicht relativ unempfindlich ist und einen langsamen Kuppler enthält. Das Material
kann zusätzlich einen DIR-Kuppler enthalten und soll eine höhere Empfindlichkeit bei
einer verbesserten Körnigkeit aufweisen.
[0004] Aus der deutschen Offenlegungsschrift 2 650 764 ist ein Verfahren zur Herstellung
von Farbbildern bekannt, bei dem das belichtete fotografische Aufzeichnungsmaterial
in Gegenwart bestimmter polyfunktioneller Kuppler und bestimmter polyfunktioneller
Entwicklerverbindungen unter Bildung von Farbstoffen von neutral schwarzer Farbtönung
entwickelt werden. Aus der deutschen Offenlegungsschrift 2 038 199 und der US-A-3
695 882 ist ein fotografisches Schwarz-Weiß-Material bekannt, bei dem auf einem Träger
wenigstens zwei Silberhalogenidemulsionen aufgetragen sind, die einen oder mehrere
Farbkuppler enthalten und wobei jede Silberhalogenidemulsion spektral zu praktisch
dem gleichen Bereich sensibilisiert ist ; das Material enthält Gelbkuppler, kann panchromatisch
sensibilisiert sein, und die empfindlichere Schicht ist weiter vom Schichtträger angeordnet
als die weniger empfindliche Schicht.
[0005] Aus dem angegebenen Stand der Technik ist es bereits bekannt, für die Zwecke der
Schwarz-Weiß-Fotografie fotografische Materialien in Gegenwart von Kupplern chromogen
zu entwickeln. Bisher wurde aber eine wesentliche Verbesserung der fotografischen
Eigenschaften gegenüber den konventionellen Schwarz-Weiß-Materialien die keine Kuppler
enthalten, nicht erreicht, insbesondere was Körnigkeit, Empfindlichkeit und Schärfe
anbelangt.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes fotografisches Material
zur Verfügung zu stellen. Insbesondere soll dieses Material eine bessere Körnigkeit
und einen höheren Belichtungsspielraum gewährleisten.
[0007] Es wurde ein fotografisches Aufzeichnungsmaterial gefunden, das wenigstens zwei panchromatisch
sensibilisierte Silberhalogenidemulsionsschichten unterschiedlicher Empfindlichkeit
aufweist, von denen die empfindlichere Silberhalogenidemulsionsschicht weiter vom
Träger angeordnet ist als die weniger empfindliche und wobei in jeder dieser beiden
Schichten wenigstens zwei Farbkuppler enthalten sind, von denen wenigstens einer bei
chromogener Entwicklung einen gelben Farbstoff bildet, dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens eine Schicht eine einen Entwicklungsinhibitor abspaltende Verbindung enthält
und daß in der empfindlicheren Silberhalogenidemulsionsschicht ein schnell kuppelnder
Gelbkuppler und in der weniger empfindlichen Schicht ein vergleichsweise langsam kuppelnder
Gelbkuppler enthalten ist.
[0008] Vorzugsweise weist das erfindungsgemäße Material zwei Silberhalogenidemulsionsschichten
auf, die beide panchromatisch sensibilisiert sind und die zusätzlich zu den Gelbkupplern
Purpur- und Blaugrünkuppler enthalten. Bei der chromogenen Entwicklung dieses Materials
nach bildmäßiger Belichtung wird im allgemeinen ein Schwarz-Weiß-Bild erhalten.
[0009] In einer bevorzugten Ausführungsform handelt es sich bei dem schnell kuppelnden Gelbkuppler
in der empfindlicheren Schicht um einen hydrophilen, alkalisch gelösten Kuppler. In
der weniger empfindlichen Schicht liegt vorzugsweise ein hydrophober, emulgierter
Gelbkuppler vor. Es können aber auch alle Kuppler emulgiert vorliegen. Weiterhin kann
in der empfindlicheren Emulsionsschicht neben dem schnell kuppelnden Gelbkuppler auch
ein vergleichsweise langsam kuppelnder Gelbkuppler vorliegen. Ebenso kann in der weniger
empfindlichen Emulsionsschicht neben dem vergleichsweise langsam kuppelnden Gelbkuppler
auch ein schnell kuppelnder Gelbkuppler vorliegen. Hierbei liegt das molare Verhältnis
des schnell kuppelnden zum vergleichsweise langsam kuppelnden Gelbkuppler in der empfindlicheren
Schicht vorzugsweise zwischen 10 und 0,8 und in der weniger empfindlichen Schicht
vorzugsweise zwischen 0,2 und 1,3.
[0010] Die in der empfindlicheren Schicht enthaltenen Blaugrün- und Purpurkuppler sind vorzugsweise
langsam kuppelnde Kuppler, insbesondere hydrophobe, emulgierte Kuppler.
[0011] Bei der Verbindung, die einen Entwicklungsinhibitor abspaltet, handelt es sich insbesondere
um eine DIR-Verbindung, die vorzugsweise in wenigstens zwei Silberhalogenidemulsionsschichten
enthalten ist.
[0012] Weiterhin wurde gefunden, daß die erfindungsgemäßen Materialien in vorteilhafter
Weise zur Herstellung fotografischer Bilder durch bildmäßige Belichtung und Entwicklung
geeignet sind. Zur Entwicklung eignen sich insbesondere die üblichen Farbentwicklersubstanzen.
Überraschenderweise werden nach Belichtung und Entwicklung der erfindungsgemäßen Materialien
außerordentlich feinkörnige und tonwertrichtige Bilder erhalten, selbst bei Überbelichtung.
[0013] Die erfindungsgemäßen Materialien eignen sich insbesondere als Aufnahmematerialien
zur Herstellung von Negativen, von denen in bekannter Weise Kopien angefertigt werden
können. Die Kopien können auf üblichen, farbkupplerfreien Schwarz-Weiß-Materialien
angefertigt werden oder auch auf den erfindungsgemäßen Materialien. Infolge der außerordentlich
guten Feinkörnigkeit und Tonwertrichtigkeit bei höchster Empfindlichkeit der erfindungsgemäßen
Aufnahmematerialien können auf diesem Wege ebenfalls überraschend feinkörnige und
tonwertrichtige Kopien erhalten werden. Während bei üblichen Materialien die Körnigkeit
mit der Dichte zunimmt wird mit den erfindungsgemäßen Materialien eine Abnahme der
Körnigkeit mit der Farbdichte erreicht.
[0014] Die verwendeten Silberhalogenidemulsionen können als Halogenid Chlorid, Bromid und
Jodid bzw. Mischungen davon enthalten. Vorzugsweise werden Bromid und Bromidjodid-Emulsionen
verwendet. Die empfindlichere Silberhalogenidemulsion ist vorzugsweise eine Silberbromidjodidemulsion
mit mehr als 5 % Jodid und die weniger empfindliche Emulsion ist vorzugsweise eine
Silberbromidjodidemulsion mit weniger als 5 Mol-% Jodid. Das Verhältnis der Empfindlichkeit
zwischen der empfindlicheren und der vergleichsweise weniger empfindlichen Silberhalogenidemulsion
liegt vorzugsweise zwischen 1 3 und 1 : 20, insbesondere zwischen 1 : 5 und 1 : 10.
[0015] Bei den verwendeten Farbkupplern kann es sich prinzipiell um jede Art von nichtdiffundierenden
Verbindungen handeln, aus denen bei geeigneter Behandlung (Entwicklung) Bildfarbstoffe
erzeugt werden können. Vorzugsweise werden übliche, nicht-diffundierende Farbkuppler
verwendet, die in bekannter Weise mit den Farbentwickleroxidationsprodukten unter
Bildung eines nicht-diffundierenden Farbstoffs reagieren. Zur Erzeugung des gelben
Teilfarbenbildes wird in der Regel ein Farbkuppler mit einer offenkettigen Ketomethylengruppierung,
zur Erzeugung eines blaugrünen Teilfarbenbildes in der Regel ein Kuppler vom Phenol-
oder «-Naphtholtyp und zur Erzeugung des purpurnen Teilfarbenbildes üblicherweise
ein Farbkuppler vom Typ des 5-Pyrazotons oder des Indazolons verwendet. Farbkuppler
dieser Arten sind in großer Zahl bekannt und in einer Vielzahl von Patentschriften
beschrieben. Beispielhaft sei hier auf die Veröffentlichungen « Farbkuppler von W.
Pelz in « Mitteilungen aus den Forschungslaboratorien der Agfa, Leverkusen/München
», Band 111, Seite 111 (1961) und K. Venkataraman in « The Chemistry of Synthetic
Dyes », Vol. 4, 341 bis 387, Academic Press (1971), verwiesen.
[0016] Bei den Farbkupplern kann es sich sowohl um übliche 4-Äquivalentkuppler handeln als
auch um 2- Äquivalentkuppler, bei denen zur Farberzeugung eine geringere Menge Silberhalogenid
erforderlich ist. 2-Aquivalentkuppler leiten sich bekanntlich von den 4-Äquivalentkupplern
dadurch ab, daß sie in der Kupplungsstelle einen Substituenten enthalten, der bei
der Kupplung abgespalten wird.
[0017] Die erfindungsgemäß zu verwendenden schnellen bzw. langsamen Gelbkuppler unterscheiden
sich durch ihre relative Kupplungsgeschwindigkeit, die nach bekannten Methoden bestimmt
werden kann (vgl. z. B. « Mitteilungen aus den Forschungslaboratorien der Agfa Leverkusen/München
", Band 111, Seite 81 sowie nach der in der deutschen Offenlegungsschrift 2853362,
Seite 12 bis 16). Die Kupplungsgeschwindigkeit des schnell kuppelnden Farbkupplers
ist vorzugsweise 3 bis 50, vorzugsweise 4- bis 12-mal größer als die des langsamen
Farbkupplers. Hierbei ist zu beachten, daß die Reaktivität von Kupplern nicht nur
von der Struktur des betreffenden Kupplers sondern auch von dem angewandten Verfahren
zur Einbringung in das fotografische Material abhängt. Bei Verwendung von Dispersionen
ist die Reaktivität eines Kupplers im allgemeinen geringer als bei der Einbringung
in Form von wäßrigen alkalischen Lösungen. Kuppler mit relativ hoher bzw. relativ
niedriger Kupplungsgeschwindigkeit sind beispielsweise bekannt aus der deutschen Offenlegungsschrift
1 958709, Seite 6 bis 11 sowie der deutschen Offenlegungsschrift 2 600 524, Seite
8 bis 21. Pro Mol Silberhalogenid werden vorzugsweise 0,03 bis 0,5 Mol der Gelbkuppler
eingesetzt. Purpurkuppler und Blaugrünkuppler werden vorzugsweise in einer derartigen
Menge zugesetzt, daß nach bildmäßiger Belichtung und Entwicklung eine neutral graues
Bild erhalten wird.
[0018] Erfindungsgemäß sind in den fotografischen Materialien weiterhin Verbindungen enthalten,
die mit Farbentwickleroxidationsprodukten reagieren und dabei eine die Enwicklung
des Silberhalogenids inhibierende Substanz freisetzen. Diese Verbindungen können in
einer, aber auch in wenigstens 2 panchromatisch sensibilisierten Schicht enthalten
sein.
[0019] Derartige Verbindungen sind in großer Zahl bekannt. Hier sind beispielsweise die
bekannten DIR-Kuppler (DIR = development inhibitor releasing) zu erwähnen, bei denen
es sich um Farbkuppler handelt, die in der Kupplungsstelle einen abspaltbaren Inhibitorrest
enthalten. Derartige DIR-Kuppler sind beispielsweise in der US-A-3 227 554 beschrieben.
Eine weitere Gruppe von Verbindungen, die bei Reaktion mit Farbentwickleroxidationsprodukten
entwicklungshemmende Substanzen abspalten, ist in der US-A-3 632 345 beschrieben.
Hierbei handelt es sich nicht um Farbkuppler. Dementsprechend entstehen bei der Freisetzung
der entwicklungshemmenden Substanzen auch keine Farbstoffe. Diese Gruppe von Verbindungen
wird zur Unterscheidung von dem farbstoffbildenden DIR-Kupplern auch als farblos kuppelnde
DIR-Kuppler oder als DIR-Verbindungen bezeichnet.
[0020] Neben der bereits genannten US-A-3 632 345 sind solche Verbindungen beispielsweise
auch in den DT-A-2 362 752, 2 359 295, 2 405 442, 2 448 063, 2 529 350, 2 540 959
und 2 552 505 beschrieben. Verwiesen sei weiterhin auf die in den folgenden deutschen
Offenlegungsschriften genannten DIR-Kuppler: 2729213, 2709688, 2707483, 2540959, 2617310
und 2552505. Vorzugsweise werden derartige Verbindungen verwendet, die als Inhibitor
eine Mercaptoverbindung abspalten.
[0021] Die Menge des verwendeten DIR-Kupplers oder der DIR-Verbindung liegt vorzugsweise
zwischen 2 mg und 20 mg pro g AgN0
3 der Silberhalogenidemulsion.
[0022] Die gemäß der deutschen Offenlegungsschrift 2853362 bestimmten effektiven Reaktionsgeschwindigkeitskonstanten
in der relativ empfindlichen Silberhalogenidemulsionsschicht liegen für den Gelbkuppler
vorzugsweise über 50 000 und für die Purpur- und Blaugrünkuppler vorzugsweise zwischen
2000 und 10 000. Die Reaktionsgeschwindigkeitskonstante des Gelbkupplers in der weniger
empfindlichen Schicht liegt vorzugsweise zwischen 2 000 und 10 000. In einer bevorzugten
Ausführungsform liegt die Reaktionsgeschwindigkeitskonstante des Purpur- und des Blaugrünkupplers
der weniger empfindlichen Schicht oberhalb von 1 000. Die Reaktionsgeschwindigkeitskonstante
der verwendeten DIR-Kuppler beträgt vorzugsweise 3 000-50 000 (die Dimension der Reaktionsgeschwindigkeitskonstanten
ist dabei : 1 x Mol-
1 x sec-
1). Wenn alle Gelbkuppler emulgiert vorliegen, beträgt die Geschwindigkeitskonstante
des relativ schnell kuppelnden Gelbkupplers vorzugsweise über 5 000 und die des relativ
langsam kuppelnden Kupplers vorzugsweise unter 3 000.
[0023] Als Bindemittel für die fotografischen Schichten wird vorzugsweise Gelatine verwendet.
Dieses kann jedoch ganz oder teilweise durch andere natürliche oder synthetische Bindemittel
ersetzt werden.
[0024] Die Emulsionen können auch chemisch sensibilisiert werden, z. B. durch Zusatz schwefelhaltiger
Verbindungen bei der chemischen Reifung, beispielsweise Allylisothiocyanat, Allylthioharnstoff
und Natriumthiosulfat. Als chemische Sensibilisatoren können ferner auch Reduktionsmittel,
z. B. die in den belgischen Patentschriften 493 464 oder 568 687, beschriebenen Zinnverbindungen,
ferner Polyamine wie Diethylentriamin oder Aminomethylsulfinsäurederivate, z. B. gemäß
der belgischen Patentschrift 547323, verwendet werden. Geeignet als chemische Sensibilisatoren
sind auch Edelmetalle bzw. Edelmetallverbindungen wie Gold, Platin, Palladium, Iridium,
Ruthenium oder Rhodium. Es ist ferner möglich, die Emulsionen mit Polyalkylenoxidderivaten
zu sensibilisieren, z. B. mit Polyethylenoxid eines Molekulargewichts zwischen 1 000
und 20 000, ferner mit Kondensationsprodukten von Alkylenoxiden und Alkoholen, aliphatischen
Carbonsäuren, aliphatischen Aminen, aliphatischen Diaminen und Amiden.
[0025] Die Emulsionen sind panchromatisch sensibilisiert, z. B. mit den üblichen Polymethinfarbstoffen,
wie Neutrocyaninen, basischen oder sauren Carbocyaninen und Dicarbocyaninen, Rhodacyaninen
und ähnlichen. Derartige Sensibilisatoren sind in dem Werk von F.M. Hamer « The Cyanine
Dyes and related Compounds » , (1964), beschrieben. Verwiesen sei diesbezüglich insbesondere
auf Ullmanns Enzyklopädie der technischen Chemie, 4. Auflage, Band 18, Seite 433.
[0026] Als Stabilisatoren sind besonders geeignet Azaindene, vorzugsweise Tetra- oder Pentaazaindene,
insbesondere solche, die mit Hydroxyl- oder Aminogruppen substituiert sind. Derartige
Verbindungen sind z. B. in dem Artikel von Birr, Z. Wiss. Phot. 47 (1952), 2 bis 58,
beschrieben. Weitere geeignete Stabilisatoren sind u.a. heterocyclische Mercaptoverbindungen,
z. B. Phenylmercaptotetrazol, quaternäre Benzthiazolderivate und Benzotriazol.
[0027] Die Schichten des fotografischen Materials können in der üblichen Weise gehärtet
sein, beispielsweise mit Formaldehyd, mit Härtern des Epoxidtyps, des heterocyclischen
Ethylenimins und des Acryloyltyps. Weiterhin ist es auch möglich, die Schichten gemäß
dem Verfahren der deutschen Offenlegungsschrift 2 218 009 zu härten, um farbfotografische
Materialien zu erzielen, die für eine Hochtemperaturverarbeitung geeignet sind. Es
ist ferner möglich, die fotografischen Schichten bzw. die farbfotografischen Mehrschichtenmaterialien
mit Härtern der Diazin-, Triazin- oder 1,2-Dihydrochinolin-Reihe zu härten.
[0028] Das erfindungsgemäße Material kann mit den üblichen Schwarz-Weiß-Entwicklern entwickelt
werden, wird jedoch vorzugsweise einer Farbentwicklung, insbesondere einer Farbnegativentwicklung,
unterworfen. Eine Umkehrverarbeitung ist aber auch möglich. Generell reagieren bei
einer Farbentwicklung die im Material enthaltenen Kuppler mit dem Oxidationsprodukt
der verwendeten Farbentwicklersubstanz. Geeignete Farbentwicklersubstanzen sind insbesondere
vom p-Phenylendiamintyp, z. B. : N,N-Dimethyl-p-phenylendiamin, 4-Amino-3-methyl-N-ethyl-N-methoxyethylanilin,
2-Amino-5-diethytami- notoluol, N-Butyl-N-w-sulfobutyl-p-phenylendiamin, 2-Amino-5-(n-ethyl-N-ß-methansulfonamidethyl-ami-
no)-toluol, N-Ethyl-N-ß-hydroxyethyl-p-phenylendiamin, N,N-Bis-(ß-hydroxyethyl)-p-phenylendiamin,
2-Amino-5-(N-ethyl-N-ß-hydroxyethylamino)-toluol. Weitere brauchbare Farbentwickler
sind beispielsweise beschrieben in J. Amer. Chem. Soc. 73, 3100 (1951).
[0029] Nach der Farbentwicklung wird das Material üblicherweise gebleicht und fixiert. Bleichung
und Fixierung können getrennt voneinander oder auch zusammen durchgeführt werden.
[0030] Als Bleichmittel können die üblichen Verbindungen verwendet werden, z. B. Ferricyanide,
Dichromate, wasserlösliche Kobaltkomplexe usw. Besonders bevorzugt sind Eisen-III-Komplexe
von Aminopolycarbonsäuren, insbesondere z. B. Ethylendiamintetraessigsäure, Nitrilotriessigsäure,
Iminodiessigsäure, N-Hydroxyethylethylendiamintriessigsäure usw.
[0031] Die erfindungsgemäßen Materialien sind vielseitig anwendbar. Sie sind geeignet für
hochempfindliche Kamerafilme, können aber auch für die Reproduktionsfotografie zur
Herstellung von Farbauszügen verwendet werden. Bei dem erfindungsgemäßen Material
kann, wenn es einer üblichen Farbnegativbehandlung unterworfen wird, das Silberbild
vollständig während der Bleichungsstuge entfernt werden, da das durch die Farbkuppler
gebildete Bild verbleibt. Auf diese Weise wird im Gegensatz zu konventionellen SW-Materialien
ein weitgehendes Recycling des Silbers ermöglicht. Weiterhin weist das erfindungsgemäße
Material überraschenderweise zwei an sich entgegengesetzte aber erwünschte Eigenschaften
auf, nämlich die Möglichkeit, höchste Empfindlichkeiten bei feinstem Korn zu erreichen.
Beispiele
Beispiel 1
Erfindungsgemäßes Material A
[0033] Zu 2000 g einer panchromatisch sensibilisierten Silberbromidemulsion mit relativ
niedriger Empfindlichkeit mit einem Gehalt an 4 % Jodid werden 360 ml eines Kuppleremulgats
gegeben, welches nach der folgenden Vorschrift hergestellt worden war:
10 g des Gelbkupplers der Formel 1 werden mit 10 g Trikresylphosphat in 50 ml Ethylacetat
gelöst und in 100 ml einer 5 %igen Gelatinelösung dispergiert. Das Ethylacetat wird
anschließend durch Abdampfen entfernt.
[0034] Anschließend werden 200 ml einer 5 %igen wäßrigen Lösung des Purpurkupplers der Formel
2 und 170 ml einer wäßrigen Lösung des Blaugrünkupplers der Formel 3 hinzugefügt.
Anschließend werden noch 60 ml einer 2 %igen wäßrigen Lösung der DIR-Verbindung der
Formel 4 und 30 ml einer wäßrigen Lösung der DIR-Verbindung der Formel 5 hinzugegeben.
[0035] Die so erhaltene relativ niedrigempfindliche Emulsion wird auf einen transparenten
Träger vergossen. Auf diese Schicht wird eine zweite, relativ hochempfindliche Emulsionsschicht
aufgetragen, welche nach dem folgenden Rezept hergestellt wurde.
[0036] Zu 1 000 g einer panchromatisch sensibilisierten Silberbromidemulsion relativ hoher
Empfindlichkeit mit 6 % Jodid werden 200 ml einer 2 %igen wäßrigen Lösung des Gelbkupplers
der Formel 6 zugesetzt. Hierauf wird ein Emulgat des Purpurkupplers der Formel 7,
welches wie das oben angegebene Emulgat des Gelbkupplers der Formel 6 hergestellt
wurde, zugesetzt in einer Menge, daß 10 g des Kupplers vorhanden sind. Analog wird
ein Emulgat des Blaugrünkupplers der Formel 8 hinzugegeben. Anschließend werden zu
der erhaltenen Emulsion noch 20 ml einer 1 %igen wäßrigen Lösung der DIR-Verbindung
der Formel 5 hinzugegeben.
Vergleichsbeispiel B
[0037] Eine relativ niedrigempfindliche Emulsion wird wie unter A) beschrieben hergestellt,
aber mit folgenden Unterschieden : Anstelle des löslichen Purpurkupplers der Formel
2 wird der hydrophobe Purpurkuppler der Formel 7 in der für den Gelbkuppler der Formel
1 beschriebenen Weise emulgiert und soviel Emulgat zugegeben, daß 30 g des Kupplers
vorhanden sind. Analog wird eine Emulsion des Cyankupplers der Formel 8 hinzugegeben.
Die auf diese Weise erhaltene relativ niedrigempfindliche Emulsion wird auf einen
transparenten Träger vergossen. Anschließend wird über diese Schicht eine hochempfindliche
Schicht vergossen, welche folgendermaßen hergestellt wurde :
Zu 1 000 g einer panchromatisch sensibilisierten hochempfindlichen Silberbromidemulsion
mit 6 % Jodid werden Kuppleremulgate zugegeben, welche gemäß der unter A) angegebenen
Weise hergestellt wurden, und zwar in solchen Mengen, daß 12 g des Gelbkupplers der
Formel 1, 10 g des Purpurkupplers der Formel 7 und 10 g des Blaugrünkupplers der Formel
8 vorhanden sind.
[0038] Das erfindungsgemäße Material A) und das Vergleichsmaterial B) werden bildmäßig belichtet
und nach dem bei P. Glafkides, Chimie et Physique Photographiques, Paris 1976 auf
Seite 748 als « C 41-Prozeß beschriebenen Verfahren farbentwickelt. Der erfindungsgemäße
Aufbau A) weist eine um 60 % höhere Empfindlichkeit des Gelbauszuges auf als der Aufbau
B) bei gleichem Verlauf der Dichtekurven in Gelb, Purpur und Blaugrün. Außerdem wird
erfindungsgemäß die Schärfe der Bildaufzeichnung verbessert. Während im Material B)
die Modulationsübertragung bereits bei 27 Linien/mm auf 50 % des Wertes bei einer
Linie pro mm abgefallen ist, erfolgt dies beim erfindungsgemäßen Material A) erst
bei 31 Linien pro mm. Zur Meßmethodik sei hingewiesen auf Ullmanns Enzyklopädie der
technischen Chemie, 4. Auflage, Band 18, Seite 416.
Beispiel 2
Erfindungsgemäßes Material A)
[0039] 2 000 g einer panchromatisch sensibilisierten Silberbromidemulsion relativ niedriger
Empfindlichkeit mit einem Jodidgehalt von 4 % werden 360 ml eines Kuppleremulgates
zugegeben, welches nach der folgenden Vorschrift hergestellt worden war:
10 g des Gelbkupplers der Formel 1 werden mit 10 g Trikresylphosphat in 50 ml Ethylacetat
gelöst und in einer Gelatinelösung dispergiert. Das Ethylacetat wird anschließend
durch Abdampfen entfernt.
[0040] Der Purpurkuppler der Formel 7 ebenso wie der Blaugrünkuppler der Formel 8 in genau
derselben Weise emulgiert. Von beiden Kuppleremulgaten wird soviel zugesetzt, daß
jeweils 30 g des betreffenden Kupplers vorhanden sind. Anschließend werden noch 60
ml einer 2 %igen Lösung der DIR-Verbindung der Formel 4 hinzugegeben.
[0041] Die so hergestellte niedrigempfindliche Emulsion wird auf einen transparenten Träger
vergossen. Auf diese Schicht wird eine zweite Emulsionsschicht hoher Empfindlichkeit
aufgetragen, welche gemäß der folgenden Vorschrift hergestellt wurde :
Zu 1 000 g einer panchromatisch sensibilisierten Silberbromidemulsion hoher Empfindlichkeit
mit einem Jodidgehalt von 6 % werden 200 ml einer 2 %igen wäßrigen Lösung des Gelbkupplers
der Formel 6 zugesetzt. Anschließend wird ein Emulgat des Purpurkupplers der Formel
7, welches ebenso emulgiert wurde, in einer derartigen Menge zugegeben, daß 10 g des
Kupplers vorhanden sind. Ebenso wird mit dem Blaugrünkuppler der Formel 8 verfahren.
Schließlich werden noch 20 ml einer 1 %igen wäßrigen Lösung der DIR-Verbindung der
Formel 5 zugesetzt.
Vergleichsmaterial B
[0042] Auf einen transparenten Träger wird eine kupplerhaltige lichtempfindliche Emulsion
vergossen, welche wie unter A) beschrieben hergestellt wurde mit dem Unterschied,
daß keine DIR-Verbindung zugesetzt wird. Auf diese Schicht wird eine zweite, hochempfindliche
Emulsionsschicht vergossen, welche nach folgendem Rezept hergestellt wird.
[0043] 2000 g einer panchromatisch sensibiliserten Silberbromidemulsion hoher Empfindlichkeit
mit einem Gehalt von 6% Jodid werden 200 ml einer 2 %igen wäßrigen Lösung des Gelbkupplers
der Formel 6 zugesetzt. Anschließend werden 80 ml einer 5 %igen Lösung des Purpurkupplers
der Formel 2 und 70 ml einer 5 %igen Lösung des Blaugrünkupplers der Formel 3 zugesetzt.
[0044] Die Materialien A) und B) werden wie im Beispiel 1 angegeben verarbeitet. Bei einem
ansonsten gleichen Verlauf der Dichtekurven in Gelb, Purpur und Blaugrün zeigt der
erfindungsgemäße Aufbau A) eine um 40 % höhere Empfindlichkeit als der Vergleichsaufbau
B).
Beispiel 3
[0045] Das in Beispiel 2A) angegebene erfindungsgemäße Material wird bildmäßig belichtet
und in einem Farbentwickler entwickelt. Zum Vergleich wird ein hochempfindlicher und
handelsüblicher Schwarz-Weiß-Film auf Silberhalogenidbasis mit einer entsprechenden
Lichtempfindlichkeit (27 DIN), welcher keine Farbkuppler enthält, bildmäßig belichtet
und in dem Glafkides, loc. cit. S. 90 als DK 60a beschriebenen SW - Entwickler entwickelt.
Die Entwicklung beider Materialien wurde so durchgeführt, daß die gleiche Gradation
erhalten wurde. Die Körnigkeit der erhaltenen Filme ist in der folgenden Tabelle angegeben
:

[0046] Es zeigt sich also, daß mit dem erfindungsgemäßen Material eine deutlich verbesserte
Körnigkeit erhalten wird.
Beispiel 4
[0047] Zu 2 000 g einer panchromatisch sensibilisierten Silberbromidemulsion relativ niedriger
Empfindlichkeit mit 4% Silberjodid werden 360 ml eines Kuppleremulgates gegeben, welches
nach folgender Vorschrift hergestellt wurde :
8 g eines relativ langsamen Gelbkupplers A und 2 g eines relativ schnell kuppelnden
Gelbkupplers B werden mit 10 g Trikresylphosphat in 50 ml Ethylacetat gelöst und in
einer Gelatinelösung dispergiert. Die Geschwindigkeitskonstante von A beträgt ca.
1000, die von B ca. 6000. Das Ethylacetat wird anschließend durch Verdampfen entfernt.
[0048] Der Purpurkuppler der Formel 7 und der Blaugrünkuppler der Formel 8 werden entsprechend
dispergiert. Von beiden Kuppleremulgaten wird soviel zugesetzt, daß jeweils 30 g des
betreffenden Kupplers vorhanden sind. Anschließend werden noch 60 ml einer 2 %igen
Lösung der DIR-Verbindung der Formel 4 hinzugegeben.
[0049] Die so hergestellte niedrig empfindliche Emulsion wird auf einen transparenten Träger
vergossen. Auf diese Schicht wird eine zweite Emulsionsschicht hoher Empfindlichkeit
aufgetragen, welche gemäß der folgenden Vorschrift hergestellt wurde :
Zu 1 000 g einer panchromatisch sensibilisierten Silberbromidemulsion hoher Empfindlichkeit
werden 60 g eines Emulgates der Gelbkuppler A und B zugesetzt, welches nach der folgenden
Vorschrift hergestellt worden war:
3,5 g des Gelbkupplers der Formel B und 0,5 g des Gelbkupplers der Formel A werden
mit 4 g Trikresylphosphat in 20 ml Ethylacetat gelöst und in einer Gelatinelösung
dispergiert. Das Ethylacetat wird anschließend durch Abdampfen entfernt. Anschließend
wird ein Emulgat des Purpurkupplers der Formel 7, welches ebenso emulgiert wurde,
in einer derartigen Menge zugegeben, daß 4 g des Kupplers vorhanden sind. Ebenso wird
mit dem Blaugrünkuppler der Formel 8 verfahren. Schließlich werden noch 20 ml einer
1 %igen wäßrigen Lösung der DIR-Verbindung der Formel 5 zugesetzt.
[0050] Das erhaltene fotografische Material wird wie in Beispiel 1 angegebenen belichtet
und verarbeitet. Es werden ähnliche Resultate erhalten.
Beispiel 5
[0051] Es wird ein ähnliches Material wie in Beispiel 4 angegeben hergestellt mit der Abänderung,
daß zu der niedrig empfindlichen Silberhalogenidemulsion ein Kuppleremulgat gegeben
wurde, welches anstelle der in Beispiel 4 angegebenen Menge 5 g des Gelbkupplers der
Formel A und 5 g des Gelbkupplers der Formel B enthielt. Weiterhin wurden zu der höher
empfindlichen Silberbromidemulsion 2 g des Gelbkupplers der Formel A und 2 g des Gelbkupplers
der Formel B zugegeben.
[0052] Nach der in Beispiel 4 angegebenen Verarbeitung werden ähnliche Ergebnisse wie in
Beispiel 4 erhalten.
1. Fotografisches Aufzeichnungsmaterial mit wenigstens zwei panchromatisch sensibilisierten
Silberhalogenidemulsionsschichten unterschiedlicher Empfindlichkeit, von denen die
empfindlichere weiter entfernt vom Träger angeordnet ist als die weniger empfindliche
und wobei jede dieser beiden Schichten wenigstens zwei Farbkuppler enthält, von denen
wenigstens einer bei der chromogenen Entwicklung einen gelben Farbstoff bildet, dadurch
gekennzeichnet/daß wenigstens eine Schicht eine Verbindung enthält, die einen Entwicklungsinhibitor
abspalten kann und daß die empfindlichere Silberhalogenidemulsionsschicht einen schneller
kuppelnden Gelbkuppler und die weniger empfindliche Schicht einen vergleichsweise
langsamer kuppelnden Gelbkuppler enthält.
2. Material nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine panchromatisch
sensibilisierte Schicht einen Purpurkuppler und einen Blaugrünkuppler enthält.
3. Material nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Gelbkuppler
in der empfindlicheren Schicht hydrophil ist und in gelöster Form vorliegt und daß
wenigstens ein Gelbkuppler in der weniger empfindlichen Schicht in hydrophober, emulgierter
Form vorliegt.
4. Material nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die empfindlichere Schicht
zusätzlich wenigstens einen langsam kuppelnden Purpurkuppler und einen langsam kuppelnden
Blaugrünkuppler enthält und daß die weniger empfindliche Schicht ebenfalls einen Purpurkuppler
und einen Blaugrünkuppler enthält.
5. Material nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung, die einen
Inhibitor freisetzen kann, in wenigstens zwei panchromatisch sensibilisierten Schichten
enthalten ist.
6. Material nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Inhibitor eine Mercaptoverbindung
abgespalten wird.
7. Material nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die empfindlichere Silberhalogenidemulsionsschicht
zusätzlich einen langsam kuppelnden Gelbkuppler und die weniger empfindliche Schicht
zusätzlich einen vergleichsweise schnell kuppelnden Gelbkuppler enthält.
8. Verfahren zur Herstellung fotografischer Bilder, bei dem ein Aufzeichnungsmaterial
bildmäßig belichtet und mit einem p-Phenylendiamin-Entwickler chromogen entwickelt
wird, dadurch gekennzeichnet, daß man das Aufzeichnungs material nach Anspruch 1 verwendet.