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EP 0 046 841 B2 |
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NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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08.11.1989 Patentblatt 1989/45 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.09.1984 Patentblatt 1984/37 |
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Anmeldetag: 29.04.1981 |
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Schaltmechanismus für Leitungsschutzschalter
Operating mechanism for a circuit breaker
Mécanisme de commande pour disjoncteur
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR IT LI |
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Priorität: |
21.08.1980 DE 3031482
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.03.1982 Patentblatt 1982/10 |
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Patentinhaber: Licentia Patent-Verwaltungs-GmbH |
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60596 Frankfurt (DE) |
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Erfinder: |
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- Böker, Günter
D-3250 Hameln 8 (DE)
- Kropp, Dieter
D-3251 Aerzen 1 (DE)
- Schedler, Georg
D-3251 Aerzen 1 (DE)
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Vertreter: Langer, Karl-Heinz et al |
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Stettenerstrasse 11/1 D-74080 Heilbronn D-74080 Heilbronn (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-B- 0 042 778 DE-A- 2 731 847 DE-B- 2 158 752 US-A- 3 872 273
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DE-A- 2 651 158 DE-B- 1 192 730 FR-A- 2 350 680
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[0001] Die Erfindung betrifft einen Schaltmechanismus für Leistungsschutzschalter, bei dem
ein Bedienungsknebel über einen Klinkenhebel auf einen gefederten Kontakthebel einwirkt
und mit Hilfe eines an ihm angelenkten Bügels mit dem Klinkenhebel eine Verklinkungsstelle
bildet.
[0002] Der eingangs erwähnte Schaltmechanismus ist in der DE-A-2 651 158 beschrieben. Dieser
zwar nur verhältnismäßig wenige Bauteile aufweisende Mechanismus ist aber nachteilig,
weil die Öffnungsbewegung des Kontakthebels durch eine Zwangsführung des Schaltarms-Klinkensystems
behindert wird.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den eingangs erwähnten Schaltmechanismus
so zu verbessern, daß er mit geringstem Aufwand an Bauteilen möglichst geringe Entklinkungskräfte
benötigt und kurze Ausschaltzeiten erreicht. Er soll außerdem montagefreundlich gestaltet
sein und wenig Raum beanspruchen. Ferner soll der Mechanismus auf einfache Weise zur
Erzeugung einer sprunghaften Kontaktbetätigung erweiterbar sein.
[0004] Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß der Klinkenhebel und der Kontakthebel
als vormontierte Einheit auf einer gemeinsamen gehäusefesten Achse schwenkbar gelagert
sind und der Klinkenhebel über eine Schenkelfeder auf den Kontakthebel in Kontaktschließrichtung
einwirkt, wobei zur Entklinkung ein gesondert im Gehäuse gelagerter Auslösehebel vorgesehen
ist.
[0005] Der Mechanismus kann so gestaltet sein, daß der Klinkenhebel über einen Schenkel
der die gemeinsame Achse umschlingenden, sich mit dem anderen Schenkel am Gehäuse
abstützenden, in Ausschaltrichtung wirkenden Schenkelfeder, in Einschaltstellung auf
den Kontakthebel in Kontaktschließrichtung einwirkt.
[0006] Der Klinkenhebel kann aber auch mit dem Kontakthebel über eine in Einschaltstellung
den Kontaktdruck erzeugende Feder verspannt sein, wobei zur Ausschaltung eine zweite,
mit einem Ende auf den Klinkenhebel wirkende, die gemeinsame Achse umschlingende und
sich mit dem anderen Ende an einem Gehäuseanschlag abstützende Schenkelfeder vorgesehen
ist. Zur Erzielung einer sprunghaften Kontaktbetätigung ist auf der Achse des Auslösehebels
ein den Kontakthebel beim Einschaltvorgang in Öffnungsstellung vorübergehend arretierender
Rasthebel vorgesehen, auf den der Bedienungsknebel in Entarretierungsrichtung einwirkt.
[0007] Anhand der Zeichnung sei die Erfindung an zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt einen Schaltmechanismus in Einschaltstellung, während in
Fig. 2 die Ausschaltstellung wiedergegeben ist. In
Fig. 3 ist die sogenannte Draufschaltstellung dargestellt.
Fig. 4 bis 6 ist eine Variante des Mechanismus nach Fig. 1 bis 3 mit Zusatzhebel für
sprunghafte Kontaktbetätigung dargestellt.
[0008] Der Schaltmechanismus nach Fig. 1 bis 3 besteht aus einem doppelarmigen Kontakthebel
1, der an einem Hebelarmende ein Kontaktstück 2 bildet, das mit einem ortsfesten Kontakt
3 zusammenwirkt. Der Kontakthebel ist zusammen mit einem ebenfalls doppelarmigen Klinkenhebel
4 auf einer gehäusefesten Achse 5 gelagert. Eine zugleich als Ausschalt- und Kontaktdruckfeder
dienende Schenkelfeder 6 umschlingt die Achse 5 und greift mit dem einen Schenkel
6a zwischen den Klinkenhebel 4 und den kontaktseitigen Hebelarm des Kontakthebels
1, während der andere Schenkel 6b sich an einem Gehäuseanschlag 7 abstützt. Der Klinkenhebel
4 wirkt mit einem Ansatz 4a auf die Schenkelfeder 6 ein und greift mit diesem Ansatz
an eine Abwinklung 1a des Kontakthebels 1 an. Der Kontakthebel hat an seinem kontaktseitigen
Ende U-förmiges Querschnittprofil, so daß sich der Schenkel 6a der Schenkelfeder 6
und auch der kontaktseitige Hebelarm des Klinkenhebels zwischen den Seitenwangen des
Kontakthebels befindet. Der Kontakthebel 1 bildet zusammen mit dem Klinkenhebel 4,
der Schenkelfeder 6 und der Achse 5 eine Einheit, die vormontierbar ist und somit
komplett in das Schaltergehäuse eingesetzt werden kann. Am verklinkungsseitigen Ende
des Klinkenhebels ist eine Stahlkugel 4b angebracht, vorzugsweise angeschweißt, die
zusammen mit einer Abwinklung 8a eines Bügels 8 die Verklinkungsstelle bildet. Der
Bügel 8 ist an einem Bedienungsknebel 9 angelenkt und steht außerdem noch unter Wirkung
eines um eine gehäusefeste Achse 10 schwenkbaren Auslösehebels 11. Der Auslösehebel
wirkt mit einem Hebelarm 11a mit dem Bügel 8 zusammen. An dem anderen Hebelarm 11
b greift ein Stößel 12 einer nur angedeuteten magnetischen Auslösespule 13 an. An
diesem Schenkel 11b sind auch Kupplungsmittel 14 zur Entklinkung benachbarter Mechanismen
vorgesehen. Der kontaktferne Schenkel des Kontakthebels 1 kann den Auslösehebel 11
an seinem Schenkel 11a ebenfalls beeinflussen.
[0009] Bei der Einschaltstellung nach Fig. 1 ist die Stahlkugel 4b des Klinkenhebels mit
der Abwinklung 8a des Bügels 8 verklinkt. Der Ansatz 4a des Klinkenhebels drückt auf
den Schenkel 6a der Schenkelfeder, die ihrerseits an der Rückseite des Steges 1b des
Kontakthebels anliegt und diesen in der Kontaktschließstellung festhält. Durch den
Schenkel 6a der Schenkelfeder wird somit der Kontaktdruck für die Schließstellung
erzeugt. Bei einer elektromagnetischen Kurzschlußauslösung schlägt der Stößel 12 der
Auslösespule 13 auf den Schenkel 11b des Auslösehebels und dreht diesen im Gegenuhrzeigersinn,
so daß der Schenkel 11a den Bügel 8 von der Stahlkugel 4b des Klinkenhebels wegdrückt,
wodurch die Verklinkung aufgehoben wird. Der Schenkel 6a der Schenkelfeder dreht jetzt
über den Ansatz 4a des Klinkenhebels ebenfalls im Gegenuhrzeigersinn, bis dieser an
der Abwinklung 1 a des Kontakthebels 1 anschlägt und diesen mitnimmt. Die Kontaktstelle
2, 3 wird somit geöffnet. Gleichzeitig schlägt der Auslösehebel mit einem Ansatz 11c,
auf den Kontakthebel und beschleunigt die Kontaktöffnung durch diese Schlagwirkung.
Der Bedienungsknebel geht durch eine nicht dargestellte Feder ebenfalls in die in
Fig. 2 dargestellte Ausschaltstellung über.
[0010] Die Wiedereinschaltung des Mechanismus erfolgt in der Weise (Fig. 3), daß der Handbedienungsknebel
9 im Gegenuhrzeigersinn geschwenkt wird, wodurch der Bügel 8 der inzwischen mit seiner
Abwinklung 8a wieder an der Stahlkugel 4b anliegt, den Klinkenhebel 4 mitnimmt, der
seinerseits mit dem Ansatz 4a auf den Schenkel 6a der Schenkelfeder drückt. Durch
Anlage dieses Schenkels 6a an der Rückseite des Steges 1 des Kontakthebelprofils wird
der Kontakthebel mitgenommen und in die Schließstellung geführt. Beim Weiterschwenken
des Handbedienungsknebels in die in Fig. 1 dargestellte Lage wird die Schenkelfeder
6 weiter vorgespannt. Der Ansatz 4a des Klinkenhebels hebt dabei von der Abwinklung
1 des Kontakthebels ab, so daß der in Einschaltstellung erreichte Abstand zwischen
dem Ansatz und der Abwinklung als Abbrandreserve zur Verfügung steht.
[0011] Bei der Ausführung des Schaltmechanismus nach Fig. 4 bis 6 ist ebenfalls ein doppelarmiger,
im Querschnitt mit U-förmigem Profil versehener Kontakthebel 20 vorgesehen, der zusammen
mit einem einarmigen Klinkenhebel 23 und einer gemeinsamen Achse 24 sowie einer Feder
25 ein Einheit bildet. Kontakthebel und Klinkenhebel sind durch die Feder 25 gegeneinander
verspannt, wobei die einerseits am Klinkenhebel und andererseits an der Rückseite
des Kontakthebels anliegende Feder den Klinkenhebel im ausgeklinkten Zustand mit einer
Kante 23a gegen die Rückseite 20a des Kontakthebels drückt. Die Achse 24 der Kontakthebel-Klinkenhebeleinheit
ist im nicht dargestellten Schaltergehäuse ortsfest gelagert. Der Kontakthebel wirkt
mit seinem Kontaktstück 21, mit einem ortsfesten Kontaktstück 22 zusammen. Die Feder
25 bildet dabei die Kontaktdruckfeder, während eine weitere Feder 26, die am Klinkenhebel
23 angreift, die Achse 24 umschlingt und sich mit dem anderen Ende an einem Gehäuseanschlag
27 abstützt, als Ausschaltfeder wirkt. Das verklinkungsseitige Ende 23b des Klinkenhebels
23 bildet eine Kugelkalotte, die wie bei der Ausführung nach Fig. 1 bis 3 mit einer
Abwinklung 8a eines Bügels 8 zusammenwirkt. Der Bügel 8 ist wie bei der Ausführung
nach Fig. 1 bis 3 an einem Bedienungsknebel 9 angelenkt und steht unter der Wirkung
eines um eine gehäusefeste Achse 10 schwenkbaren Auslösehebels 11. Der Auslösehebel
wirkt mit einem Hebelarm 11 mit dem Bügel 8 zusammen. Auf der Achse 10 sitzt ferner
ein Rasthebel 28, der mit einem hakenförmigen Hebelarm 28a an einem am Kontakthebel
angebrachten Stift 29 arretierbar ist. Der Stift 29 ist lediglich in zwei miteinander
fluchtenden Öffnungen der Wangen des Kontakthebels eingesteckt. Er durchgreift ein
im Klinkenhebel vorgesehenes Langloch 23c und wird in nicht dargestellter Weise zwischen
den Gehäusewänden geführt. Der andere Hebelarm 28b des Rasthebels wirkt mit einem
Zapfen 9a des Bedienungsknebels 9 zusammen. Eine die Achse 10 umschlingende Feder
30 wirkt mit dem einen Ende auf den Rasthebel im Gegenuhrzeigersinn ein, während sie
mit dem anderen Ende am Auslösehebel im Uhrzeigersinn angreift.
[0012] Bei der Einschaltstellung nach Fig. 4 ist das kugelkalottenartige Ende 23b des Klinkenhebels
23 mit der Abwicklung 8a des Bügels 8 verklinkt. Der Bedienungsknebel 9 und der Bügel
8 sind dabei in Übertotpunktlage miteinander verspannt, wobei der Klinkenhebel gegen
die Wirkung der Feder 25 mit seiner Kante 23a von der Rückseite 20a des Kontakthebels
20 abgehoben ist. Die Feder 25 bringt dabei den Kontaktdruck an der Kontaktstelle
auf. Der Abstand zwischen der Kante 23a und der Rückseite des Kontakthebels ist ein
Maß für die Abbrandreserve an der Kontaktstelle. Der Rasthebel 28 ist in dieser Schaltstelle
funktionslos.
[0013] Die elektromagnetische Kurzschlußauslösung erfolgt wie bei dem Ausführungsbeispiel
nach Fig. 1 bis 3. Der Schalter geht dabei in die in Fig. 6 dargestellte Stellung
über.
[0014] Bei der Wiedereinschaltung des Mechanismus wird der Handbedienungsknebel 9 im Gegenuhrzeigersinn
geschwenkt, wodurch der Bügel 8 den Klinkenhebel und somit gleichzeitig den Kontakthebel
mitnimmt. Durch den hakenartigen Hebelarm 28a des Rasthebels 28 wird der Kontakthebel
20 am Stift 29 festgehalten, so daß zunächst noch keine Berührung mit dem ortsfesten
Kontakt 22 stattfindet (Fig. 5). Beim Weiterschwenken des Bedienungsknebels greift
der Zapfen 9a hinter den Hebelarm 28b des Rasthebels und schwenkt diesen im Uhrzeigersinn,
so daß der hakenartige Hebelarm 28a den Stift 29 schließlich freigibt und der Kontakthebel
durch die Vorspannung der Feder 25 sprungartig in die Einschaltstellung übergeht.
[0015] Die Erfindung ist besonders vorteilhaft, weil die Kontakthebel-Klinkenhebeleinheit
außerhalb des Gerätes montiert werden kann und der Einbau in das Schaltergehäuse im
verspannten Zustand möglich ist. Der Mechanismus erfordert verhältnismäßig wenige
Einzelteile, die vollautomatisch gefertigt und montiert werden können. Das Einsetzen
des Rasthebels kann wahlweise sowohl bei der Ausführung nach Fig. 1 bis 3 als auch
bei der nach Fig. 4 bis 6 erfolgen, falls Kontakt- und Klinkenhebel mit einer entsprechenden
Aufnahme für den Arretierungsstift versehen sind. Ebenso kann der Mechanismus nach
Fig. 4 bis 6 auch ohne Rasthebel verwendet werden, wenn die sprunghafte Kontaktbetätigung
nicht erforderlich ist.
1. Schaltmechanismus für Leitungsschut7schalter, bei dem ein Bedienungsknebel (9) über einen Klinkenhebel (4; 23) auf einen
gefederten Kontakthebel (1; 20) einwirkt und mit Hilfe eines an ihm angelenkten Bügels
(8) mit dem Klinkenhebel (4; 23) eine Verklinkungsstelle (8a; 4b bzw. 23b) bildet,
dadurch gekennzeichnet, daß der Klinkenhebel (4; 23) und der Kontakthebel (1; 20)
als vormontierte Einheit auf einer gemeinsamen gehäusefesten Achse (5; 24) schwenkbar
gelagert sind und der Klinkenhebel (4; 23) über eine Schenkelfeder (6; 25) auf den
Kontakthebel (1; 20) in Kontaktschließrichtung einwirkt, wobei zur Entklinkung ein
gesondert im Gehäuse gelagerter Auslösehebel (11) vorgesehen ist.
2. Schaltmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Klinkenhebel
(4) über einen Schenkel (6a) der die gemeinsame Achse (5) umschlingenden, sich mit
dem anderen Schenkel (6b) am Gehäuse abstützenden, in Ausschaltrichtung wirkenden
Schenkelfedern, in Einschaltstellung auf den Kontakthebel (1) in Kontaktschließrichtung
einwirkt (Fig. 1-3).
3. Schaltmechanismus nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
eine Schenkel (6a) der Schenkelfeder sich zwischen dem Ende des einen Hebelarmes des
doppelarmigen Klinkenhebels (4) und der Rückseite des Kontakthebels (1) befindet und
dieses Ende mit einem Ansatz (1a) des ebenfalls doppelarmigen Kontakthebels in Ausschaltrichtung
zusammenwirkt (Fig. 1-3).
4. Schaltmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Klinkenhebel
(23) mit dem Kontakthebel (20) über eine in Einschaltstellung den Kontaktdruck erzeugende
Feder (25) verspannt ist und zur Ausschaltung eine zweite, mit einem Ende auf den
Klinkenhebel wirkende, die gemeinsame Achse (24) umschlingende und sich mit dem anderen
Ende an einem Gehäuseanschlag (27) abstützende Schenkelfeder (26) vorgesehen ist (Fig.
4-6).
5. Schaltmechanismus nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß um die
Achse (10) des Auslösehebels (11) ein den Kontakthebel beim Einschaltvorgang in Öffnungsstellung
vorübergehend arretierender Rasthebel (28) vorgesehen ist, auf den der Bedienungsknebel
(9) in Entarretierungsrichtung einwirkt (Fig. 4-6).
6. Schaltmechanismus nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der
doppelarmige Rasthebel (28) in Arretierungsstellung mit einem hakenartigen Hebelarm
(28a) den Kontakthebel (20) an einem an ihm angebrachten Stift (29) festhält, während
der andere Hebelarm (28b) beim Einschaltvorgang im Schwenkweg eines Zapfens (9a) des
Bedienungsknebels (9) liegt (Fig. 4-6).
7. Schaltmechanismus nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der
Rasthebel (28) mit dem Auslösehebel (11) durch eine die gemeinsame Achse (10) umschlingende
Schenkelfeder (30) in Verrastungsrichtung verspannt ist und der Auslösehebel in Entklinkungsgegenrichtung
unter Spannung steht (Fig. 4-6).
1. Operating mechanism for a circuit breaker, in which a control handle (9) acts on
a sprung contact lever (1; 20) by means of a ratchet lever (4; 23) and with the help
of a bar (8) pivoted thereto forms a latch with the ratchet lever (4; 23), characterised
in that the ratchet lever (4; 23) and the contact lever (1; 20) are pivotally mounted
as a pre-assembled unit on a common axis (5; 24) fixed to the housing and the ratchet
lever (4; 23) acts in the contact closing direction on the contact lever (1; 20) by
means of a leg spring (6; 25), and a separately supported release lever (11) is provided
for unlatching in the housing.
2. Operating mechanism according to claim 1, characterised in that in the closed position
the rat- ched lever (4) acts in the contact closing direction on the contact lever
(1) by means of a leg (6a) of the leg spring which loops around the common axis (5),
which braces on the housing with the other leg (6b) and which acts in the opening
direction (Fig. 1-3).
3. Operating mechanism according to claims 1 and 2, characterised inthatthefirstleg
(6a) of the leg spring is located between the end of the first lever arm of the double-armed
ratchet lever (4) and the rear side of the contact lever (1) and this end co-operates
in the opening direction with a projection (1a) of the contact lever which is also
double-armed (Fig. 1-3).
4. Operating mechanism according to claim 1, characterised in that the ratchet lever
(23) is braced with the contact lever (20) by means of a spring (25) producing the
contact pressure in the closed position, and, for opening, there is provided a second
leg spring (26) which has one end acting on the ratchet lever, which loops around
the common axis (24) and which braces on a stop (27) on the housing with the other
end (Fig. 4-6).
5. Operating mechanism according to claims 1 to 4, characterised in that around the
axis (10) of the release lever (11) there is provided a stop lever (28) which upon
a closing procedure in the open position temporarily blocks the contact lever, the
control handle (9) acting on the stop lever (28) in the unlocking direction (Fig.
4-6).
6. Operating mechanism according to claims 1 to 5, characterised in that, in the locking
position, the double-armed stop lever (28) with a hook-like lever arm (28a), locks
the contact lever (20) by a pin (29) mounted thereon, while the other lever arm (28b)
upon a closing procedure lies in the rotary path of a lug (9a) of the control handle
(9) (Fig. 4-6).
7. Operating mechanism according to claims 1 to 6, characterised in that the stop
lever (28) is braced in the locking direction with the release lever (11) by a leg
spring (30) looped around the common axis (10), and the release lever (11) is under
tension in the counterdirection to unlatching (Fig. 4-6).
1. Mécanisme de commande pour disjoncteur dans lequel une manette de commande (9)
agit sur un levier de contact (1; 20) élastique par l'intermédiaire d'un levier à
cliquet (4; 23), manette qui, à l'aide d'un étrier (8) qui lui est articulé, forme
un encliquetage avec le levier à cliquet (4; 23), caractérisé en ce que le levier
à cliquet (4; 23) et le levier de contact (1; 20) sont montés préalablement sous forme
d'une unité à pouvoir pivoter sur d'un axe commun (5; 24) fixé au boîter et en ce
que le levier à cliquet (4; 23) agit sur le levier de contact (1; 20) dans le sens
de la fermeture du contact par l'intermédiaire d'un ressort à branches (6; 25), un
levier disjoncteur (11) à fixation particulière étant prévu pour le dégagement.
2. Mécanisme de commande selon la revendication 1, caractérisé en ce que le levier
à cliquet (4) agit sur le levier de contact (1) en position d'enclenchement dans le
sens de la fermeture du contact (fig. 1-3) par l'intermédiaire d'une branche (6a)
d'un ressort qui entoure l'axe (5) commun et qui s'appuie par une autre branche (6b)
sur le boîtier pour agir dans le sens du déclenchement.
3. Mécanisme de commande selon les revendications 1 et 2, caractérisé en ce que la
branche (6a) du ressort à branches est placée entre l'extrémité de l'un des bras du
levier à cliquet (4) à deux bras et le côté arrière du levier de contact (1) et en
ce que cette extrémité coopère, dans le sens de mise hors-circuit, avec une butée
(1a) du levier de contact également à deux bras (fig. 1 à 3).
4. Mécanisme de commande selon la revendication 1, caractérisé en ce que le levier
à cliquet (23) est contraint avec le levier de conact (20) par un ressort (25) produisant
la contrainte de contact en position de contact, et en ce qu'un deuxième ressort à
branche (26) est prévu pour la mise hors circuit et agit par une extrémité sur le
levier à cliquet, ressort qui entoure l'axe (24) commun et s'appuie par l'autre extrémité
sur une butée (27) du boîtier (fig. 4 à 6).
5. Mécanisme de commande selon les revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'un levier
à crans (28) pivotant autour de l'axe (10) du levier disjoncteur (11) est prévue.
levier à crans arrêtant temporairement le levier de contact en position ouverte lors
de l'opération de mise en circuit, levier à crans sur lequel la manette de commande
(9) agit dans le sens de la libération (fig. 4 à 6).
6. Mécanisme de commande selon les revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le
levier à crans (28) à deux bras retient en position d'arrêt le levier de contact (20)
par un bras de levier (28a) en forme de crochet au coulisseau (29) fixé au levier
de contact, tandis que l'autre bras de levier (28b) se trouve, lors de l'opération
de mise en cirquit, sur la trajectoire de pivotement d'un maneton (9a) de la manette
de commande (9) (fig. 4 à 6).
7. Mécanisme de commande selon les revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le
levier à crans (28) est contraint avec un levier disjoncteur (11) par un ressort à
branches (30) entourant l'axe (10) commun et en ce que le levier disjoncteur est sous
tension dans le sens contraire de libération (fig. 4 à 6).

