| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 046 911 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
09.01.1985 Patentblatt 1985/02 |
| (22) |
Anmeldetag: 14.08.1981 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)4: D03D 15/00 |
|
| (54) |
Gurtband und Verfahren zu seiner Herstellung
Webbing and method of manufacturing the same
Sangle et procédé pour sa fabrication
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT CH FR GB LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
30.08.1980 DE 3032815
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
10.03.1982 Patentblatt 1982/10 |
| (71) |
Anmelder: Jute- u. Leinenindustrie H.R. Rathgeber KG |
|
D-7922 Herbrechtingen (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Widmann, Rudolf
Giengen/Brenz (DE)
- Brielmann, Roland
Herbrechtingen-Bissingen (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Schmid, Berthold, Dipl.-Ing. et al |
|
Kohler Schmid + Partner
Patentanwälte
Ruppmannstrasse 27 70565 Stuttgart 70565 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Gurtband aus Schußfäden und zwei Arten von Kettfäden.
Ein derartiges Gurtband ist beispielsweise durch die DE-B-2225755 bekanntgeworden.
Hauptsächliches Anwendungsgebiet dieses Gurtbands ist das Befestigen am Bund von Hosen,
Röcken und dgl. Aufgrund seiner Eigenschaften bleibt ein gleichmäßigs Aussehen erhalten,
selbst wenn die Spannung seiner elastischen Kettfäden nachläßt.
[0002] Für andere Anwendungsgebiete ist dieser Gurt weniger oder gar nicht geeignet. Insbesondere
ist er als Polstermöbelgurt nicht brauchbar, weil von diesem eine ganze Reihe von
Eigenschaften verlangt wird, welche diesem vorbekannten Gurtband fehlen.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, ein Gurtband aus Schußfäden und zwei
Arten von Kettfäden zu schaffen, welches sich zumindest durch eine hohe Elastizität
und Reißfestigkeit auszeichnet, um beispielsweise als Federelement für Polstermöbel
verwendet werden zu können.
[0004] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Gurtband aus Schußfäden
und zwei Arten von Kettfäden gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 ausgebildet
ist. Dieses Gurtbant zeichnet sich forderungsgemäß durch eine hohe Elastizität aus.
Es hat eine hohe Reißfestigkeit und federt geräuschlos, so daß es als Auflagefläche
für Polstermaterial gut geeignet ist. Ein Überdehnen dieses Gurtbands ist praktisch
ausgeschlossen. Andererseits kann es einfach, d. h. mit geringer Vorspannung verarbeitet
werden, und es übt, beispielsweise bei Verwendung als Gurtband für Polstermöbel, auf
das Gestell nur einen geringen Innenzug aus. Dabei ist es aber tackerfest, was gerade
bei einem Polstermöbelgurt besonders wichtig ist.
[0005] « Gleichtretend » im Sinne des Anspruchs 1 bedeutet, daß die zum jeweiligen Kettfadensystem
gehörenden Kettfäden immer gleich im Gewebe liegen. Demnach liegen also alle Kettfäden
der einen Art an einer bestimmten Stelle des Gurts gleichzeitig über den Schußfäden
oder gleichzeitig unter den Schußfäden. Dasselbe gilt für die Kettfäden der zweiten
Art. Somit wechseln beim Webprozeß bzw. beim Schußeintrag alle Kettfäden gleicher
Art gleichzeitig von der Gewebeoberseite zur Gewebeunterseite und umgekehrt.
[0006] Die Länge des einzelnen Kettfadens ist größer als die Länge der Fertigware. Diese
Mehrlänge des Einzelfadens ist bedingt durch die wellenförmige Lage der Fäden im Gewebe,
und sie wird als « Einarbeitung » bezeichnet. Das Maß der Einarbeitung kann bei der
Herstellung eines Gurtbands gesteuert werden und zwar durch die Höhe der Spannung,
unter welcher der Kettfaden oder das Kettfadensystem bzw. das jeweils gleichtretende
Kettfadensystem zugeführt wird. Demnach erreicht man die beim erfindungsgemäßen Gurtband
vorgesehene geringe Einarbeitung des einen Teils der Kettfäden dadurch, daß man sie
unter hoher Spannung zuführt. Demgegenüber werden die Kettfäden des anderen Teils
mit geringer Spannung zugeführt, wodurch eine hohe Einarbeitung im Gewebe erzielt
wird.
[0007] Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß der eine Teil
der Kettfäden aus Garnmaterial mit einer Bruchdehnung von etwa 25 % bis 40 % besteht.
Dabei ist es sehr vorteilhaft, daß der andere Teil der Kettfäden aus Garnmaterial
mit einer Bruchdehnung von etwa 6 % bis 8 % besteht.
[0008] In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß der Querschnitt eines Kettfadens
des anderen Teils der Kettfäden ein Mehrfaches des Querschnitts eines Kettfadens des
einen Teils der Kettfäden beträgt, sich die Garnstärken insbesondere etwa wie 2 :
1 bis 4 : 1 verhalten.
[0009] Eine andere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Schußfäden aus einem polypropylenfolienband
hergestellt sind, wobei ihre Stärke etwa dem ein- bis eineinhalbfachen des einen Teils
der Kettfäden entspricht. Vorteilhafterweise ist der eine Teil der Kettfäden aus synthetischem
Filamentgarn hergestellt. Der andere Teil der Kettfäden ist zweckmäßigerweise aus
ungedrehtem Polypropylenfolienband hergestellt. Diese Garne besitzen die geforderten
Materialeigenschaft in besonderem Maße, weswegen sie für die Herstellung des Gurtbands
hervorragend geeignet sind.
[0010] Die Erfindung bezieht sich des weiteren auf ein Verfahren zur Herstellung eines Gurtbands
der eingangs beschriebenen Art. Insoweit besteht die Aufgabe der Erfindung darin,
ein Verfahren zu schaffen, mit welchem die Herstellung eines Gurtbands der in Frage
stehenden Art möglich ist, das sich durch zumindest hohe Elastizität und Reißfestigkeit
auszeichnet.
[0011] Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß das Verfahren zur
Herstellung des Gurtbands nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 7 entsprechend
dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 8 ausgebildet ist. Eine Weiterbildung dieses
Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß das Gurtband nach dem Weben verstreckt
wird, um die Gewebeeinarbeitung weiter zu reduzieren.
[0012] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gurtbands schematisch dargestellt.
Es zeigen :
Figur 1 einen Längsschnitt durch einen Abschnitt des Gurtbands vor, und
Figur 2 nach der sogenannten Veredelung.
[0013] Das erfindungsgemäße Gurtband besteht in bekannter Weise aus Kett- und Schußfäden.
Beim erfindungsgemäßen Gurtband werden die Schußfäden 1 paarweise verwebt. Für die
Kettfäden wird zweierlei Material verwendet. Der eine Teil 2 der Kettfäden ist aus
synthetischem Filamentgarn hergestellt, dessen Stärke etwa 1/4 bis 1/2 der Stärke
der Kettfäden des anderen Kettfädenteils 3 beträgt. Die Kettfäden beider Kettfädenteile
2 und 3 treten jeweils gleich im Gewebe. Die Kettfäden des einen Teils 2 werden dem
Webprozeß mit vergleichsweise hoher Spannung zugeführt, damit sie im Gewebe glatt
liegen und nur eine ganz geringe Einarbeitung aufweisen. Beim Verweben erfahren sie
aufgrund der hohen Spannung eine Verstreckung, welche die weiche Anfangsdehnung herausnimmt.
Die Kettfäden des anderen Kettfädenteils 3 werden dem Webprozeß mit geringer Spannung
zugeführt, und sie erhalten eine höhere Einarbeitung im Gewebe. Sie bestehen, wie
die schematische Zeichnung zeigt, aus stärkerem, reißfestem und dehnungsarmem Material.
Insgesamt ist für den Kettfädenteil 3 eine hohe prozentuale Fadeneinarbeitung vorgesehen.
[0014] Nach dem Webprozeß wird die derart hergestellte Rohware noch verstreckt, um die Gewebeeinarbeitung
weiter zu reduzieren. Dies bezweckt eine Verringerung der Konstruktionsdehnung, die
beim späteren Gebrauch keine Federwirkung bringt. Insofern wird das Elastizitätsverhalten
des Gurts durch den Verstreckprozeß verbessert. Letzteren kombiniert man zweckmäßigerweise
mit einer Gewebeausrüstung mit einem geeigneten Ausrüstungsprodukt, wie beispielsweise
Supron EL. Man erhält dadurch einen tacker- und schnittfesten Federgurt mit verbesserter
Oberflächenstruktur.
[0015] Der in der vorstehenden Weise hergestellte und aus den genannten Materialien gewebte
Federgurt bietet gegenüber bekannten Gurtbändern eine ganze Reihe von Vorteilen. An
erster Stelle ist seine hohe Elastizität zu nennen. Seine Federwirkung bringt er auch
ohne Auflage. Des weiteren bietet er eine Auflagefläche für Polstermaterial, hat eine
hohe Reißfestigkeit und federt geräuschlos. Ein Üderdehnen des Gurts ist praktisch
ausgeschlossen. Er kann einfach, d. h. mit geringer Vorspannung verarbeitet werden
und übt nur einen geringen Innenzug auf daß Gestell aus. Im Hinblick auf die modernen
Fertigungsmethoden ist es auch sehr vorteilhaft, daß dieser Gurt tackerfest ist. Man
kann ihn farbig und gemustert herstellen.
1. Gurtband aus Schußfäden und zwei Arten von Kettfäden, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schußfäden (1) paarweise angeordnet und aus dünnem, reißfestem Material, der eine
Teil (2) der Kettfäden aus Garnmaterial hoher Dehnung sowie guter Rückstellkraft und
der andere Teil (3) der Kettfäden aus Garnmaterial geringer Bruchdehnung, aber hoher
Festigkeit bestehen, wobei beide Teile (2 und 3) der Kettfäden gleichtretend verwebt
sind und abwechselnd ein Kettfaden des einen Teils (2) und des anderen Teils (3) nebeneinander
angeordnet sind, und daß die Kettfäden des einen Teils (2) mit sehr geringer Einarbeitung
glatt und diejenigen des anderen Teils (3) mit höherer Einarbeitung im Gewebe liegen.
2. Gurtband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Teil (2) der Kettfäden
aus Garnmaterial mit einer Bruchdehnung von etwa 25 % bis 40 % besteht.
3. Gurtband nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der andere Teil (3)
der Kettfäden aus Garnmaterial mit einer Bruchdehnung von etwa 6 % bis 8 % besteht.
4. Gurtband nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Querschnitt eines Kettfadens des anderen Teils (3) der Kettfäden ein Mehrfaches
des Querschnitts eines Kettfadens des einen Teils (2) der Kettfäden beträgt, sich
die Garnstärken insbesondere etwa wie 2 : 1 bis 4 : 1 verhalten.
5. Gurtband nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schußfäden (1) aus einem Polypropylenfolienband hergestellt sind, wobei ihre
Stärke etwa dem 1- bis 1 1/2-fachen des einen Teils (2) der Kettfäden entspricht.
6. Gurtband nach wenigstens einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
der eine Teil (2) der Kettfäden aus synthetischem Filamentgarn hergestellt ist.
7. Gurtband nach wenigstens einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
der andere Teil (3) der Kettfäden aus ungedrehtem Polypropylenfolienband hergestellt
ist.
8. Verfahren zur Herstellung des Gurtbands nach einem oder mehreren der Ansprüche
2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile (2, 3) der Kettfäden jeweils
gleichtretend mit den Schußfäden (1) verwebt werden, wobei die Kettfäden des einen
Teils (2) dem Webprozeß mit hoher Spannung und damit geringer Einarbeitung sowie Verstrecknung
und die Kettfäden des anderen Teils (3) mit geringer Spannung und damit höherer Einarbeitung
zugeführt werden, und daß durch die hohe Spannung des einen Teils (2) der Kettfäden
eine weiche Anfangsdehnung herausgestreckt und damit eine niedrige prozentuale Fadeneinarbeitung
vorgenommen wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gurtband nach dem Weben
verstreckt wird, um die Gewebeeinarbeitung weiter zu reduzieren.
1. Belting comprising weft threads and two types of warp threads, characterised in
that the weft threads (1) are disposed in pairs and consist of thin, tear-resistant
material, one part (2) of the warp threads consisting of yarn material of high elongation
properties and good restoring force while the other part (3) of the warp threads consists
of yarn material of low fracture elongation properties but high strength, both parts
(2 and 3) of the warp threads being woven with the same tread, a warp thread of one
part (2) and one of the other parts (3) being disposed alternately beside one another,
and in that the warp threads of one part (2) lie with a very low working in and are
smooth in the woven fabric while those of the other part (3) show a higher level of
working in.
2. Belting according to Claim 1, characterised in that one part (2) of the warp threads
consists of yarn material with a rupture elongation of some 25 % to 40 %.
3. Belting according to Claim 1 or 2, characterised in that the other part (3) of
the warp threads consists of yarn material with a rupture elongation of about 6 %
to 8 %.
4. Belting according to at least one of the preceding Claims, characterised in that
the cross-section of a warp thread of the other part (3) of the warp threads amounts
to a multiple of the cross-section of a warp thread of the one part (2) of the warp
threads, the yarn thicknesses being in particular in the proportion of some 2 : 1
to 4 : 1.
5. Belting according to at least one of the preceding Claims, characterised in that
the weft threads (1) are produced from a polypropylene film strip, their thickness
corresponding substantially to 1 to 1 1/2 times the one part (2) of the warp threads.
6. Belting according to at least one of Claims 2 to 5, characterised in that the one
part (2) of the warp threads is produced from synthetic filament yarn.
7. Belting according to at least one of Claims 2 to 6, characterised in that the other
part (3) of the warp threads is made from untwisted polypropylene film strip.
8. A method of producing the belting according to one or more of Claims 2 to 7, characterised
in that the two parts (2, 3) of the warp threads are in each case woven with the same
tread as the weft threads (1), the warp threads of the one part (2) being fed to the
weaving process with higher tension and thus a lower degree of work-in and extension
while the warp threads of the other part (3) are fed to the weaving process with less
tension and thus a higher level of working-in, and in that the high tension of the
one part (2) of the warp threads results in there being a soft initial elongation
and thus a low level of percentage working-in of the thread.
9. A method according to Claim 8, characterised in that the belting is extended after
weaving in order further to produce the working into the woven fabric.
1. Sangle formée de fils de trame et de deux sortes de fils de chaîne, caractérisée
en ce que les fils de trame (1) sont disposés par paires et sont faits d'un matériau
mince, résistant à la rupture, une partie (2) des fils de chaîne est faite de fils
possédant un allongement élevé et une bonne force de rappel (mémoire élastique et
l'autre partie (3) des fils de chaîne est faite de fils avec un faible allongement
à la rupture, mais une résistance élevée, les deux parties (2 et 3) des fils de chaîne
étant tissées au même pas, un fil de chaîne (2) alternant avec un fil de chaîne (3)
et les fils de chaîne (2) étant placés dans le tissu à l'état lisse et avec un très
faible remettage, tandis que les fils de chaîne (3) sont placés dans le tissu avec
un remettage plus prononcé.
2. Sangle suivant la revendication 1, caractérisée en ce que la partie (2) des fils
de chaîne est constituée de fils avec un allongement à la rupture d'environ 25 à 40
%.
3. Sangle suivant la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'autre partie (3)
des fils de chaîne est constituée de fils avec un allongement à la rupture d'environ
6 à 8 %.
4. Sangle suivant l'une au moins des revendications précédentes, caractérisée en ce
que la section transversale d'un fil de la partie (3) des fils de chaîne est un multiple
de la section transversale d'un fil de la partie (2) des fils de chaîne, les numéros
des fils étant en particulier dans un rapport compris entre environ 2 : 2 et 4 : 1.
5. Sangle suivant l'une au moins des revendications précédentes, caractérisée en ce
que les fils de trame (1) sont obtenus à partir d'une bande d'une feuille de polypropylène
et leur numéro (épaisseur) correspond à environ une à 1,5 fois celui des fils de la
partie (2) des fils de chaîne.
6. Sangle suivant l'une au moins des revendications 2 à 5, caractérisée en ce que
la partie (2) des fils de chaîne est constituée de fils filamentai- res synthétiques.
7. Sangle suivant l'une au moins des revendications 2 à 6, caractérisée en ce que
l'autre partie (3) des fils de chaîne est fabriquée à partir d'une bande de feuille
de polypropylène sans torsion.
8. Procédé de fabrication d'une sangle suivant une ou plusieurs des revendications
2 à 7, caractérisé en ce que les deux parties (2, 3) des fils de chaîne sont tissés
au même pas avec les fils de trame (1), les fils de chaîne de la partie (2) étant
amenés au processus de tissage sous une tension élevée et partant avec un faible remettage
et étirage, tandis que les fils de chaîne de l'autre partie (3) y sont amenés sous
une faible tension et partant avec un remettage plus prononcé, et en ce que, du fait
de la tension élevée de la partie (2) des fils de chaîne, un faible allongement initial
est éliminé et que l'on obtient par conséquent un faible pourcentage de remettage
des fils.
9. Procédé suivant la revendication 8, caractérisé en ce que, après le tissage, la
sangle est soumise à un étirage pour réduire encore plus le rentrage des fils du tissu.
