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EP 0 047 503 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.04.1985 Patentblatt 1985/15 |
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Anmeldetag: 04.09.1981 |
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Lagerung für einen Farbkasten einer Rotationsdruckmaschine
Ink fountain bearing for a rotary printing press
Palier pour le dispositif d'encrage d'une machine d'impression rotative
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Benannte Vertragsstaaten: |
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FR GB IT SE |
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Priorität: |
10.09.1980 DE 3033998
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.03.1982 Patentblatt 1982/11 |
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Anmelder: Koenig & Bauer Aktiengesellschaft |
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97080 Würzburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Wieland, Erich Georg
D-8700 Würzburg (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Lagerung für einen Farbkasten einer Rotationsdruckmaschine
gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Es sind Farbkästen allgemein bekannt, z.B. durch die US-PS 4 058 058, bei denen sowohl
die Farbkastenwalze als auch der Farbkasten in Seitengestellen der Rotationsdruckmaschine
gelagert sind. Am Farbkasten befestigte Farbstellelemente wirken mit der Farbkastenwalze
zusammen, wobei der Farbkasten um seitengestellfeste Mittel schwenkbar angeordnet
ist.
[0003] Abschwenkbare Farbkästen für Rotationsdruckmaschinen sind z. B. durch die DE-B-12
90 154 bekannt geworden. In ihr wird ein Farbkasten mit einer Mehrzahl von Farbdosierelementen
gezeigt, der um seitengestellfeste Haltezapfen schwenkbar ist. Die Haltezapfen greifen
in Ausnehmungen der Seitenwände des Farbkastens ein. Die Farbdosierelemente wirken
mit der Farbkastenwalze zusammen.
[0004] Derartig gelagerte Farbkästen haben jedoch den Nachteil, dass sie eine störende Durchbiegung
der Farbkastenwalze begünstigen. Die Durchbiegung kommt dadurch zustande, dass die
Farbstellelemente über den Farbfilm gegen die Farbkastenwalze drücken.
[0005] Aus der CH-A-449663 ist eine Farbwanne zu entnehmen, die auf den beiden Zapfen einer
Farbwalze gelagert ist. Die Farbwanne ist schwenkbar, jedoch nicht abschwenkbar und
weist keine Farbdosierelemente auf, die die Farbwalze auf Biegung beanspruchen.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Lagerung für einen Farbkasten einer
Rotationsdruckmaschine so zu gestalten, dass eine Reduzierung der Biegelänge der Farbkastenwalze
erreicht wird, wobei mit der Farbkastenwalze eine Mehrzahl von Farbdosierelementen
zusammenwirken.
[0007] Die Aufgabe wird durch den Gegenstand des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst.
[0008] Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass durch
die Verkürzung des Auflagerabstandes der Farbkastenwalze im Farbkasten, die durch
die Farbstellelemente hervorgerufene Durchbiegung der Farbkastenwalze vermindert wird.
Trotz Lagerung des Farbkastens auf den Wellenenden der Farbkastenwalze kann der Farbkasten
von der Farbkastenwalze abgeschwenkt werden.
[0009] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung im folgenden näher
beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch einen erfindungsgemässen Farbkasten,
Fig. 2 einen Schnitt 11-11 in Fig. 1,
Fig. 3 eine Variante der Haltezapfenlagerung.
[0010] Zwischen zwei Seitengestellen 1, einer Rotationsdruckmaschine ist in bekannter Weise
eine Farbkastenwalze 6 angeordnet. Ihre beiden Walzenzapfen 7, 8 sind mittels Lager
3, 4 in den Seitengestellen 1, 2 gelagert. Die Farbkastenwalze 6 kann in bekannter
Weise vom Hauptantrieb der Druckmaschine oder durch separaten Antrieb angetrieben
werden. Um eine Verkürzung des Auflagerabstandes - und damit der Biegelänge - der
Farbkastenwalzenlager zu erreichen, wird ein Farbkasten 9 nicht, wie bisher üblich,
an den Innenseiten der Seitengestelle 1 und 2 befestigt, sondern an den Walzenzapfen
7 und 8. Aus diesem Grund ist möglichst nahe (4-6 mm) an beiden Stirnflächen 11, 12
der Farbkastenwalze 6 auf die Walzenzapfen 7, 8 z. B. ein Kugellager 13 aufgezogen.
Auf einem Aussenring der Kugellager 13 ist je ein Tragring 16, 17 befestigt. Jeder
Tragring 16, 17 ist auf seiner Mantelfläche 18, 19 mittig mit einer halbkreisförmigen
Rille 21, 22 versehen.
[0011] An einer Innenseite 23, 24 der Seitengestelle 1, 2 ist je ein abgesetzter Haltezapfen
26, 27 angeschraubt. Die Haltezapfen 26, 27 greifen in eine Bohrung 28, 29 einer Seitenwand
31, 32 des Farbkastens 9 ein. Die Haltezapfen 26, 27 sind federnd in den Bohrungen
28, 29 aufgehängt. Hierzu sind die Bohrungen 28, 29 um ca. 8 mm grösser als jeweils
der Durchmesser des zugehörigen Haltezapfens 26, 27. In die Bohrungen 28, 29 ist je
eine Kunststoffbuchse 30, 33 eingedrückt, welche die Haltezapfen 26, 27 aufnimmt.
[0012] Anstatt der Kunststoffbuchse 33 kann auch in jeweils einer Ausnehmung 35 in den Seitenwänden
31, 32 des Farbkastens 9 eine Druckfeder 36 angeordnet werden, deren Widerlager in
der Seitenwand 31, 32, und deren Kraftangriff auf dem Haltezapfen 26, 27 liegt.
[0013] Durch diese beiden Konstruktionen wird erreicht, dass die Zentrierung des Farbkastens
9 an den Walzenzapfen 7, 8 der Farbkastenwalze 6 und nicht an den Haltezapfen 26,
27 des Farbkastens 9 erfolgt. Die Haltezapfen 26,27 ermöglichen, dass der Farbkasten
9 nach einem Lösen von den Walzenzapfen 7, 8 verschwenkt werden kann.
[0014] Zwischen die Seitenwände 31, 32 des Farbkastens 9 ist eine Bodenplatte 34 eingepasst
und mit ihnen verschraubt.
[0015] Aus Gründen der Vereinfachung wird, weil die Befestigung des Farbkastens 9 an den
Walzenzapfen 7 und 8 der Farbkastenwalze 6 gleich ist, nur die Befestigung am Walzenzapfen
7 beschrieben: In einer Ausnehmung 38 der Stirnseite 37 der Seitenwand 31 des Farbkastens
9 ist ein erstes Ende 39 eines Zugmittels 41, z.B. ein Drahtseil, befestigt. Das Zugmittel
41 umschlingt in der Rille 21 den Tragring 16 um ca. 180°, und sein zweites Ende 42,
als Seilkausche 43 ausgeführt, wird an einem Zapfen 44 eingehängt, der mit einem einarmigen
Schwenkhebel 46 formschlüssig verbunden ist. Der Schwenkhebel 46 ist in einer seitlich
offenen Ausnehmung 47 am oberen Teil 48 des Farbkastens 9 schwenkbar um einen farbkastenseitenwandfesten
Zapfen 49 angeordnet. Der Schwenkhebel 46 ist dabei derart schwenkbar, dass die Mittellinien
von erstem und zweitem Ende 39, 42 des Zugmittels 41 nicht parallel zueinander, sondern
in einem spitzen Winkel a zueinander verlaufen. D. h. in dieser Stellung ist der Schwenkhebel
46 über seinen Totpunkt hinaus nach unten gedrückt worden, und somit ist der Farbkasten
9 an dem Walzenzapfen 7 bzw. 8 befestigt. Soll die Verbindung Farbkasten 9 - Walzenzapfen
7 gelöst werden, so muss der Schwenkhebel 46 im Uhrzeigersinn bewegt werden. Hierdurch
hebt sich das Zugmittel 41 aus der Rille 21, und die Seilkausche 43 kann vom Zapfen
44 entfernt werden. Es versteht sich von selbst, das dieses bei beiden Walzenzapfen
7, 8 geschehen muss, um die Verbindung Farbkasten 9 - Walzenzapfen 7 und 8 zu lösen.
Der Farbkasten 9 kann dann um die Haltezapfen 26 und 27 verschwenkt werden.
[0016] Anstatt des Drahtseiles können natürlich auch andere flexible Zugmittel 41 verwendet
werden, wie z.B. Stahlbänder, Ketten, Riemen usw.

1. Lagerung für einen um seitengestellfeste Haltezapfen verschwenkbaren Farbkasten
einer Rotationsdruckmaschine mit einer in den Farbkasten eintauchenden, angetriebenen
und in Seitengestellen gelagerten Farbkastenwalze, wobei die Haltezapfen in Ausnehmungen
von Seitenwänden des Farbkastens eingreifen und eine Mehrzahl von Farbdosierelementen
mit der Farbkastenwalze zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, dass auf beiden Walzenzapfen
(7, 8) der Farbkastenwalze (6) je ein Tragring (16, 17) drehbar gelagert ist, dass
je Tragring (16, 17) ein einen Umfang der Tragringe (16, 17) umschlingendes Zugmittel
(41) vorgesehen ist, dass ein erstes Ende (39) des Zugmittels (41) am Farbkasten (9)
befestigt ist, dass ein zweites Ende (42, 43) des Zugmittels (41) mit einer farbkastenfesten
Spanneinrichtung (46, 44, 49) für das Zugmittel (41) verbunden ist.
2. Lagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen in Seitenwänden
(31, 32) des Farbkastens (9) als Bohrungen (28, 29) ausgeführt sind, dass in die Bohrungen
(28, 29) elastische Buchsen (30, 33) eingesetzt sind, dass die Buchsen (30, 33) in
Eingriff mit seitengestellfesten Haltezapfen (26, 27) stehen.
3. Lagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in jeder Ausnehmung (35)
der Seitenwände (31, 32) eine Druckfeder (36) angeordnet ist, deren Widerlager jeweils
an der Seitenwand (31, 32) des Farbkastens (9), und deren Kraftangriff auf dem Haltezapfen
(26, 27) liegt.
4. Lagerung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragringe (16,
17) mit einer Rille (21, 22) auf ihrem kreisrunden Umfang versehen sind.
5. Lagerung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugmittel (41)_-asr
Drahtseil ausgeführt ist.
6. Lagerung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugmittel (41)
als Stahlband ausgeführt ist.
7. Lagerung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugmittel (41)
als Kette ausgeführt ist.
8. Lagerung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchsen (30, 33) aus
Kunststoff ausgeführt sind.
1. Bearing arrangement for an ink fountain in a rotary printing press which is pivotable
around holding journals fastened to side frames with a driven ink fountain roller
plunging into the ink fountain and supported in side frames, whereby the holding journals
engage into recesses of side walls of the ink fountain and a plurality of ink metering
elements cooperate with the ink fountain roller, characterised in that on each of
the two roller journals (7, 8) of the ink fountain roller (6) a supporting ring (16,17)
is pivotably supported, that for each supporting ring (16, 17) a tracting means (41)
which wraps on a periphery of the supporting rings (16, 17) is provided, that a first
end (39) of the tracting means (41) is secured to the ink fountain (9), that a second
end (42,43) of the tracting means (41) is connected to a tensioning device (46, 44,
49) for the tracting means (41), said tensioning device (46, 44, 49) being secured
to the ink fountain (9).
2. Bearing arrangement in accordance with claim 1, characterised in that the recesses
in side walls (31, 32) of the ink fountain (9) are designed as boreholes (28, 29),
that elastic bushes (30, 33) are inserted into the boreholes (28, 29), that the bushes
(30, 33) are engaged with holding journals (26, 27) secured to the side frames.
3. Bearing arrangement in accordance with claim 1, characterised in that in each recess
(35) of the side walls (31, 32) a compression spring (36) is disposed whose counter
bearing lies on the side wall (31, 32) of the ink fountain (9), and whose point of
power application lies on the holding journal (26, 27) respectively.
4. Bearing arrangement in accordance with claims 1 to 3, characterised in that the
supporting rings (16, 17) are provided with a groove (21, 22) in their circular peripheries.
5. Bearing arrangement in accordance with claims 1 to 4, characterised in that the
tracting means (41) is executed as a wire rope.
6. Bearing arrangement in accordance with claims 1 to 5, characterised in that the
tracting means (41) is executed as a steel tape.
7. Bearing arrangement in accordance with claims 1 to 6, characterised in that the
tracting means (41) is executed as a chain.
8. Bearing arrangement in accordance with claim 2, characterised in that the bushes
(30, 33) are made of synthetic material.
t Palier pourun encrier, pouvant-pivoter autour de tourillons d'arrêt solidaires des
châssis latéraux, d'une machine à imprimer rotative, possédant un cylindre d'encrier
plongeant dans l'encrier, entraîné et logé dans des paliers dans les châssis latéraux,
où les tourillons d'arrêt pénètrent dans des évidements aménagés dans les parois latérales
de l'encrier, et où une pluralité d'éléments de dosage de l'encre coopèrent avec le
cylindre d'encrier, caractérisé en ce qu'une bague porteuse (16, 17) est logée, de
façon à pouvoir tourner, sur chacun des deux tourillons de cylindre (7, 8) du cylindre
d'encrier (6), qu'un agent de traction (41), entourant une circonférence des bagues
porteuses (16, 17), est prévu pour chaque bague porteuse (16, 17), qu'une première
extrémité (39) du moyen de traction (41) est fixé e à l'encrier (9), qu'une deuxième
extrémité (42, 43) du moyen de traction (41) est liée à un dispositif de serrage (46,
44, 49) solidaire de l'encrier, destiné au moyen de traction (41).
2. Palier selon la revendication 1, caractérisé en ce que les évidements aménagés
dans les parois latérales (31, 32) de l'encrier (9) sont conçus comme des alésages
(28, 29), que des douilles élastiques (30, 33) sont installées dans les alésages (28,
29), que les douilles (30, 33) sont en prise avec des tourillons d'arrêt (26, 27)
solidaires des châssis latéraux.
3. Palier selon la revendication 1, caractérisé en ce que dans chaque évidement (35)
des parois latérales (31, 32) est placé un ressort de compression (36) dont la butée
s'appuie dans chaque cas contre la paroi latérale (31, 32) de l'encrier (9) et dont
le point d'application des forces se trouve sur le tourillon d'arrêt (26, 27).
4. Palier selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les bagues porteuses
(16, 17) sont pourvues d'une gorge (21, 22) sur sa périphérie circulaire.
5. Palier selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le moyen de
traction (41) est conçu comme un câble métallique.
6. Palier selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le moyen de
traction (41) est conçu comme une bande en acier.
7. Palier selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le moyen de
traction (41) est conçu comme une chaîne.
8. Palier selon la revendication 2, caractérisé en ce que les douilles (30, 33) sont
en matière plastique.

