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EP 0 048 342 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.10.1985 Patentblatt 1985/44 |
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Anmeldetag: 20.08.1981 |
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Verfahren und Vorrichtung zum Abgeben eines Druckmediums, das von einer Pumpeneinrichtung
mit sich änderndem Druck gefördert wird
Process and apparatus to supply a pressure fluid which is pumped with a variable pressure
Procédé et dispositif pour fournir un fluide sous pression qui est pompé sous une
pression variable
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE FR GB IT SE |
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Priorität: |
16.09.1980 CH 6924/80
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.03.1982 Patentblatt 1982/13 |
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Anmelder: Häny & Cie. AG. |
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CH-8706 Meilen (CH) |
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Erfinder: |
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- Heimgartner, Hans
CH-8645 Jona (CH)
- Wirz, Karl
CH-8706 Meilen (CH)
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| (74) |
Vertreter: Schaad, Walter F. (CH) et al |
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Patentanwälte
Schaad, Balass, Menzl & Partner AG
Dufourstrasse 101
Postfach CH-8034 Zürich CH-8034 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Abgeben
eines Druckmediums an wenigstens einer Verbraucherstelle mit einem einen Sollwert
nicht übersteigenden Druck gemäss Oberbegriff des Anspruches 1 bzw. des Anspruches
7.
[0002] Aus der CH-A-609423 ist eine Einrichtung zum Injizieren eines Injektionsgutes in
mehrere Bohrlöcher bekannt, bei der am Ausgang einer Verteilkammer, die mit einer
Pumpeneinrichtung verbunden ist, in jeder abgehenden Leitung ein Durchflussregelventil
und eine Messeinrichtung zum Messen des Druckes stromabwärts dieses Regelventils angeordnet
ist. Die Messwertsignale werden einer Steuereinheit zugeführt, an welcher der in den
abgehenden Leitungen gemessene Druck angezeigt wird. Die Steuereinheit erzeugt aufgrund
der empfangenen Messwertsignale Steuersignale für die Durchflussregelventile. Die
aus Kolbenpumpen bestehende Pumpeneinrichtung fördert nun das Injektionsgut mit sich
rasch ändernden Drücken. Durch die Verteilkammer werden diese Druckschwankungen wohl
etwas ausgeglichen, doch ist der Druck des durch die Druckmesseinrichtungen strömenden
Injektionsgutes noch immer erheblichen Schwankungen unterworfen. Das hat zur Folge,
dass wegen der sich mit dem Druck ebenfalls rasch ändernden Messwertsignale eine genaue
Druckanzeige und ein entsprechendes Steuern der Durchflussregelventile mit Schwierigkeiten
verbunden ist. Diese Schwierigkeiten werden noch grösser, wenn auf eine druckausgleichende
Verteilkammer verzichtet wird und die Zuleitungen zu den Bohrlöchern direkt an die
Pumpeneinrichtung angeschlossen werden.
[0003] Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren bzw. eine
Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, das bzw. die es erlaubt, auch
bei sich stark änderndem Druck des von der Pumpeneinrichtung geförderten Druckmediums
jederzeit sicherzustellen, dass der Druck des der Verbraucherstelle zugeführten Druckmediums
in keinem Zeitpunkt einen maximal zulässigen Wert übersteigt.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils
des Anspruches 1 bzw. des Anspruches 7 gelöst.
[0005] Die von der Druckmesseinrichtung gelieferten Messwertsignale ändern sich dem Druckverlauf
im Druckmedium entsprechend dauernd. Aus diesem Grund lassen sich die Messwertsignale
nicht direkt zur Erzeugung von Regelsignalen für die Pumpeneinrichtung verwenden.
Durch Untersuchung der innerhalb bestimmter Zeitperioden auftretenden Messwertsignale
auf den während jeweils einer Zeitperiode höchsten Druckwert hin wird ein für diese
Zeitperiode repräsentative Druckgrösse erhalten. Durch Vergleich dieser Druckgrösse
mit dem auf entsprechende Weise für eine oder mehrere vorangegangene Zeitperioden
ermittelten Druckzustand wird dann eine Istgrösse erzeugt, welche für den nachfolgenden
Istwert - Sollwert-Vergleich Verwendung findet. Durch die auf diese Weise erfolgende
Regelung der Pumpeneinrichtung wird der Druck des Druckmediums an der Verbraucherstelle
trotz sich dauernd änderndem Förderdruck so eingeregelt, dass ein Maximalwert nie
überschritten wird.
[0006] Vorzugsweise wird die Istgrösse jeweils aus dem für eine Zeitperiode ermittelten
höchsten Druckwert und der in der vorangegangenen Zeitperiode ermittelten Istgrösse
abgeleitet.
[0007] Um den tatsächlich an der Verbraucherstelle. herrschenden Druck des Druckmediums
möglichst genau zu_ erhalten, wird der Druck dieses Druckmediums vorteilhafterweise
im Bereich der Verbraucherstelle gemessen.
[0008] Im Folgenden wird anhand der Zeichnung die Erfindung näher erläutert. Es zeigt rein
schematisch :
Figur 1 eine Vorrichtung zum Abgeben eines Injektionsmediums an einer Injektionsstelle
mit einem Sollwert nicht übersteigenden Druck, und
Figur 2 ein Blockschaltbild der Regeleinrichtung für die Pumpeneinrichtung.
[0009] In Fig. 1 ist schematisch eine Vorrichtung zum Zubringen eines Injektionsmediums
zu einer in einem Bohrloch 1 liegenden Injektionsstelle 2 dargestellt. Das Injektionsgut
wird in einem Mischer 3 aufbereitet und einem mit einem Rührwerk versehenen Vorratsbehälter
4 zugeführt. Aus diesem Vorratsbehälter 4 wird das Injektionsmedium mittels einer
Pumpeneinrichtung 5 über eine Zuleitung 6 zur Injektionsstelle 2 gefördert. Das aus
dem Auslass 7 der Zuleitung 6 austretente Injektionsmedium wird auf bekannte Weise
in das das Bohrloch 1 umgebende Material eingepresst.
[0010] Die Pumpeneinrichtung 5 . weist einen Förderkolben 8 auf, der mittels eines regelbaren
Hydraulikantriebes 9 in Richtung des Pfeiles A hin- und herbewegt wird. Wie das bei
derartigen Kolben- bzw. Plungerpumpen bekannt ist, wird das Injektionsmedium mit sich
stark ändernden Drücken durch die Zuleitung 6 gefördert.
[0011] Die Injektionsstelle 2 ist auf bekannte Weise mittels eines Packers 10 abgedichtet.
Von der Injektionsstelle 2 aus gesehen hinter dem Packer 10 befindet sich in der Zuleitung
6 eine Druckmesseinrichtung 11, welche einen mit dem Innern der Zuleitung 6 in Strömungsverbindung
stehenden Messgrössenumformer 12 aufweist. Bezüglich Aufbau und Wirkungsweise der
Druckmesseinrichtung 11 wird auf die gleichzeitig auf die Anmelderin eingereichte
europäische Patentanmeldung Nr. 81 106472.4 (EP-A-0047878) verwiesen. Die vom Messgrössenumformer
12 erzeugten, dem Druck in der Zuleitung 6 entsprechenden elektrischen Messwertsignale
werden über eine Signalleitung 13 einer Steuer-und Anzeigeeinheit 14 zugeführt, in
der auf noch zu beschreibende Weise diese Messwertsignale verarbeitet werden. Die
Steuer- und Anzeigeeinheit 14 ist mit einem Linienschreiber und einer Anzeigeeinheit
16 versehen. In der Steuer- und Anzeigeeinheit 14 werden auf ebenfalls noch zu beschreibende
Weise Regelsignale erzeugt, die über eine Signalleitung 17 einem Stellglied 18 zugeführt
werden, das auf an sich bekannte Weise eine Regelung der Fördermenge und des Druckes
der Pumpeneinrichtung 5 bewirkt.
[0012] In Figur 2 ist in Form eines Blockschaltbildes die Einrichtung zum Verarbeiten der
Messwertsignale und zum Erzeugen von Regelsignalen dargestellt.
[0013] Da für die Druckmessung das Zweileitersystem angewendet wird, ist der Messgrössenumformer
12 mit einem Speisegerät 19 für einen Zweileiterumformer verbunden. Die vom Messwertumformer
-12 über die Signalleitung 13 zugeführten Messwertsignale gelangen über einen Messverstärker
und Signalwandler 20 zu einer Signalauswerteeinheit 21. Diese Signalauswerteeinheit
21 ist ausgangsseitig einerseits mit dem Linienschreiber 15 und der Anzeigeeinheit
16 und anderseits mit einem Vorverstärker 22 verbunden. An diesen Vorverstärker 22
ist eine Reglereinheit 23 angeschlossen. Ueber den Vorverstärker 22 ist die Reglereinheit
23 weiter an einen Sollwerteingabeteil 24 angeschlossen. Der Ausgang der Reglereinheit
23 ist über die Signalleitung 17 mit dem Stellglied 18 verbunden.
[0014] Die Arbeitsweise der Regeleinrichtung ist wie folgt :
Der Messgrössenumformer 12 erzeugt in Abständen von beispielsweise 150 ms Messwertsignale,
die dem jeweiligen Druck des Injektionsmediums entsprechen. Da wie bereits erwähnt
dieser Druck des Injektionsmediums sich dauernd ändert, ändert sich entsprechend auch
die Grösse der Messwertsignale. Da sich aus diesem Grund die Messwertsignale nicht
direkt für die Herleitung von Regelsignalen eignen, werden sie nach Durchgang durch
den Messverstärker und Signalwandler 20 zuerst in der Signalauswerteeinheit 21 verarbeitet.
In dieser Signalauswerteeinheit 21 werden die ankommenden Messwertsignale innerhalb
jeder von aufeinanderfolgenden Zeitperioden, die beispielsweise 3 bis 5 Sekunden betragen
können, miteinander verglichen. Die Zeitperioden sind so zu wählen, dass innerhalb
einer Zeitperiode genügend Messwertsignale vorliegen, um ohne Fehler einen für diese
Zeitperiode repräsentativen Druckwert ermitteln zu können. Die Signalauswerteeinheit
21 ermittelt nun aus diesem Vergleich den höchsten Druckwert, der innerhalb der untersuchten
Zeitperiode aufgetreten ist. Anschliessend wird dieser ermittelte höchste Druckwert
in der Signalauswerteeinheit 21 mit einem Vergleichswert verglichen, der der höchsten
Druckgrösse in einer oder mehreren vorangegangenen Zeitperioden entspricht. Aufgrund
des Vergleiches zwischen dem ermittelten höchsten Druckwert und diesem Vergleichswert
wird in der Signalauswerteeinheit 21 eine Istgrösse erzeugt.
[0015] Der Vergleichswert, der für die Herleitung der Istgrösse benützt wird, entspricht
der Istgrösse, die auf die beschriebene Weise für die vorangehend untersuchte Zeitperiode
ermittelt wurde. Die jeweils hergeleitete Istgrösse kann beispielsweise dem ermittelten
höchsten Druckwert oder dem Vergleichswert entsprechen, je nachdem welcher dieser
Werte grösser ist. Es ist jedoch auch denkbar, dass eine Istgrösse gebildet wird,
die dem Mittelwert aus dem höchsten Druckwert und dem Vergleichswert entspricht.
[0016] Stellt die Signalauswerteeinheit 21 aufgrund eines Vergleiches der neuermittelten
Istgrösse und der vorgängig erhaltenen Istgrösse fest, dass im Injektionsmedium eine
Druckänderung erfolgt ist, so überwacht die Signalauswerteeinheit 21 diese Druckveränderung
während einer bestimmten Zeitspanne, um feststellen zu können, ob diese Druckänderung
tatsächlich eingetreten ist oder nur auf eine kurzzeitig wirkende Einflussgrösse zurückzuführen
ist.
[0017] Falls die festgestellte Druckänderung als echt erkannt worden ist, wird die entsprechende
Istgrösse von der Signalauswerteeinheit 21 nach einer Verstärkung im Vorverstärker
22 der Reglereinheit 23 zugeführt. Die von der Signalauswerteeinheit 21 erzeugte Istgrösse
dient weiter zur Registrierung und Anzeige des Druckes durch den Linienschreiber 15
und die Anzeigeeinheit 16.
[0018] Im als 3-Punkt-Regler arbeitenden Reglerteil 23 erfolgt ein Vergleich der von der
Signalauswerteeinheit 21 erhaltenen Istgrösse mit einer Sollgrösse, die im Sollwerteingabeteil
24 eingegeben und im Vorverstärker 22 verstärkt worden ist. Aufgrund dieses Istwert-
Sollwert-Vergleiches erzeugt der Regierteil 23 auf an sich bekannte Weise Regelsignale,
die über die Signalleitung 17 dem Stellglied 18 zugeführt werden. Letzteres wirkt
nun auf ebenfalls bekannte Weise im Sinne einer Regelung des Druckes und der Fördermenge
auf die Pumpeneinrichtung 5 ein.
[0019] Der mittels des Sollwerteingabeteils 24 eingegebene Sollwert, der dem maximal zulässigen
Druck des Injektionsmediums an der Injektionsstelle entspricht, kann eine konstante
Grösse sein oder sich nach einem vorgegebenen, beliebigen zeitlichen Verlauf ändern.
[0020] Auf die vorbestehend beschriebene Weise wird nun sichergestellt, dass das an der
Injektionsstelle 2 aus der Zuleitung 6 austretende Injektionsmedium in keinem Zeitpunkt
einen Druck aufweist, der grösser ist als der maximal zulässige Druck. Da während
jeder Zeitperiode die Istgrösse, welche während der vorangehenden Zeitperiode ermittelt
wurde, gleich bleibt, ist eine ablesbare Anzeige und Registrierung des Druckes möglich.
Zudem wird dadurch ein Schwingen des Reglerteils 23 vermieden.
[0021] Werden von einer Pumpeneinrichtung 5 mehrere Bohrlöcher 1 mit Injektionsgut versorgt,
so erfolgt die Regelung der Pumpeneinrichtung ähnlich wie auf die beschriebene Weise.
Es versteht sich, dass die Pumpeneinrichtung 5 auch anders als wie dargestellt ausgebildet
sein kann.
1. Verfahren zum Abgeben eines Druckmediums, vorzugsweise eines Injektionsmediums,
an wenigstens einer Verbraucherstelle, vorzugsweise einer Injektionsstelle, mit einem
einen Sollwert nicht übersteigenden Druck, bei dem das Druckmedium von einer regelbaren
Pumpeneinrichtung mit sich änderndem Druck gefördert wird und dem jeweiligen Druck
des Druckmediums entsprechende Messwertsignale erzeugt werden, dadurch gekennzeichnet,
dass jeweils aufgrund der innerhalb einer Zeitperiode auftretenden Messwertsignale
der grösste innerhalb dieser Zeitperiode aufgetretene Druckwert ermittelt wird, dass
aus diesem Druckwert und einem Vergleichswert, der aufgrund wenigstens eines auf die
vorstehend erwähnte Weise ermittelten höchsten Druckwertes für eine vorangegangene
Zeitperiode erhalten wird, eine Istgrösse abgeleitet wird und dass aufgrund eines
Vergleiches der Istgrössen mit einer Sollgrösse Regelsignale für die Pumpeneinrichtung
erzeugt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Vergleichswert der
in der vorangehenden Zeitperiode ermittelten Istgrösse entspricht.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Vergleichswert
dem in der vorangegangenen Zeitperiode aufgetretenen höchsten Druckwert entspricht.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die in jeder
von aufeinanderfolgenden Zeitperioden ermittelte Istgrösse jeweils während der nachfolgenden
Zeitperiode Gültigkeit hat.
5. Verfahren nach einem der Ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der
Regelsignale der Druck und die Fördermenge der Pumpeneinrichtung geregelt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck
des Druckmediums im Bereich der VerbrauchersteIle gemessen wird.
7. Vorrichtung zum Abgeben eines Druckmediums, vorzugsweise eines Injektionsmediums,
an wenigstens einer Verbrauchersteile, vorzugsweise einer Injektionsstelle, mit einem
einen Sollwert nicht übersteigenden Druck, mit einer das Medium mit sich änderndem
Druck fördernden Pumpeneinrichtung (5) und einer dem jeweiligen Druck des Druckmediums
entsprechende Messwertsignale erzeugenden Druckmesseinrichtung
(11), die an eine die Messwertsignale verarbeitende Signalverarbeitungseinrichtung
(14) angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Signalverarbeitungseinrichtung
einen Signalauswerteteil (21) aufweist, der jeweils aufgrund der innerhalb einer Zeitperiode
empfangenen Messwertsignale den grössten innerhalb dieser Zeitperiode aufgetretenen
Druckwert ermittelt, und aus diesem Druckwert und einem Vergleichswert, den der Signalauswerteteil
(21) aufgrund wenigstens eines auf die vorstehend erwähnte Weise ermittelten höchsten
Druckwertes für eine vorangegangene Zeitperiode bestimmt, eine Istgrösse ableitet,
und dass dem-Signalauswerteteil (21) ein Reglerteil (23) nachgeschaltet ist, der aufgrund
eines Vergleichs der erhaltenen Istgrösse und einer eingegebenen Sollgrösse Regelsignale
für die Pumpeneinrichtung (5) erzeugt.
&. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Signalauswerteteil
(21) jeweils einen der in der vorangegangenen Zeitperiode ermittelten Istgrösse entsprechenden
Vergleichswert verwendet.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Signalauswerteteil
(21) jeweils einen dem in der vorangegangenen Zeitperiode aufgetretenen höchsten Druckwert
entsprechenden Vergleichswert verwendet.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7-9, dadurch gekennzeichnet, dass der Reglerteil
(23) während jeder Zeitperiode die in der vorangegangenen Zeitperiode ermittelte Istgrösse
verwendet.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7-10, dadurch gekennzeichnet, dass der Reglerteil
(23) mit einem Stellglied (18) zum Regeln des Druckes und der Fördermenge der Pumpeneinrichtung
(5) verbunden ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7-11, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckmesseinrichtung
(11) einen im Bereich der Verbraucherstelle (2) angeordneten Messgrössenumformer (12)
aufweist, der mit dem Innern der Zuleitung (6) für das Druckmedium in Druckverbindung
steht.
1. A method for supplying a pressurized medium, preferably an injection medium, to
at least one consumer site, preferably an injection site, at a pressure not exceeding
a reference value, comprising moving the pressurized medium at varying pressure by
means of a reg- ulatable pump device, and generating measuring value signals from
the momentarily prevailing pressure of the pressurized medium, characterized by the
fact that the maximum pressure value arisen within a predetermined time interval is
determined from the measuring value signals within said interval, that an actual value
is derived from that pressure value and a comparison value derived from at least one
maximum value for a preceding time interval which has been determined in the above
mentioned manner, and that regulation signals for the pump device are generated by
virtue of a comparison of the actual values and a reference value.
2. The method of claim 1, characterized by the fact that the comparison value corresponds
to the actual. value determined during the preceding time interval.
3. The method of claim 1 or 2, characterized by the fact that the comparison value
corresponds to the maximum pressure value which has arisen during the preceding time
interval.
4. The method of any one of claims 1-3, characterized by the fact that the actual
value determined during every one of succesive time intervals is valid during each
next following time interval.
5. The method of any one of claims 1-4, characterized by the fact that the pressure
and the delivered amount of the pump are controlled by means of the regulation signals.
6. The method of any one of claims 1-5, characterized by the fact that the pressure
of the pressure medium is measured at the region of the consumer site.
7. A device for delivering a pressure medium, preferably an injection medium, to at
least one consumer site, preferably an injection site, at a pressure not exceeding
a reference value, comprising a pump device (5) for delivering the pressure medium
at varying pressure and a pressure measuring device (11) for generating measuring
value signals corresponding to the momentary pressure of the pressure medium, said
pressure measuring device being connected to a signal processing device (14) for processing
the generated measuring value signals, characterized by the fact that the signal processing
device contains a signal evaluation section (21) which determines, based upon the
measuring value signals received within a time interval, the largest pressure value
which has arisen within that time interval, and which produces from that pressure
value and a comparison value produced by the signal evaluation section (21) based
upon at least one thus determined maximum pressure value for a preceding time interval,
an actual value, and that a regulator device (23) generating regulation signals for
the pump device (5) based upon a comparison of the received actual value and an input
reference value, is arranged in circuit after the signal evaluation section (21).
8. The device of claim 7, characterized by the fact that the signal evaluation section
(21) uses a comparison value corresponding to the actual value determined during a
preceding time interval.
9. The device of claim 7 or 8, characterized by the fact that the signal evaluation
section (21) uses a comparison value corresponding to the maximum pressure value which
has arisen during the preceding time interval.
10. The device of any one of claims 7-9, characterized by the fact that the regulator
device (23) uses during each time interval the actual value determined during the
preceding time interval.
11. The device of any one of claims 7-10, characterized by the fact that-the regulator
device (23) is connected to a positioning element (18) for regulating the pressure
and the delivered amount of the pump device.
12. The device of any one of claims 7-11, characterized by the fact that the pressure
measuring device (11) comprises a measuring value transducer (12) arranged at the
region of the consumer site (2) and pressure communicating with the interior of the
infeed line (6) for the pressure medium.
1. Procédé pour fournir un fluide sous pression, de préférence un milieu d'injection,
à au moins un endroit de consommation, de préférence à un endroit d'injection, sous
une pression ne dépassant pas une valeur de référence, ce procédé comprenant le pompage
du milieu pressurisé par un dispositif de pompage ajustable sous une pression variable,
et la génération de signaux de mesure correspondant à la pression momentanée du milieu
pressurisé, caractérisé en ce que la valeur de la pression maximale qui s'est produite
au cours d'un intervalle de temps prédéterminé, est déterminée sur la base des signaux
de valeurs mesurées dans ledit intervalle, qu'une valeur actuelle est dérivée à partir
de cette valeur de pression .et d'une valeur de comparaison qui est obtenue à partir
d'au moins une valeur de pression maximale pendant un intervalle précédent, déterminée
comme décrit ci-dessus, et que des signaux de commande pour le dispositif de pompage
sont engendrés sur la base d'une comparaison des valeurs actuelles avec une grandeur
de référence.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la valeur de comparaison
correspond à la valeur actuelle déterminée au cours de l'intervalle précédent.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la valeur de comparaison
correspond à la valeur de pression maximale qui s'est produite pendant l'intervalle
précédent.
4. Procédé selon l'une des revendications 1-3, caractérisé en ce que la valeur actuelle
déterminée au cours de tous les intervalles successifs, est valable pendant chaque
intervalle respectif suivant.
5. Procédé selon l'une des revendications 1-4, caractérisé en ce que la pression et
le débit du dispositif de pompage sont réglés au moyen des signaux de commande.
6. Procédé selon l'une des revendications 1-5, caractérisé en ce que la pression du
milieu pressurisé est mesurée dans la région de l'endroit de consommation.
7. Dispositif pour fournir un milieu sous pression, de préférence un milieu d'injection,
à au moins un endroit de consommation, de préférence un endroit d'injection, sous
une pression ne dépassant pas une valeur de référence, comprenant un dispositif de
pompage (5) pompant le milieu avec une pression variable, et un dispositif de mesure
de pression (11) engendrant des signaux de mesure correspondant à la pression momentanée
du milieu pressurisé, ce dispositif de mesure étant relié à un dispositif de traitement
de signaux (14) traitant les signaux de valeurs mesurées, caractérisé en ce que le
dispositif de traitement de signaux comprend une section d'évaluation de signaux (21)
qui détermine, sur la base des signaux de valeurs mesurées reçus aux cours d'un intervalle
de temps, la valeur de pression maximale apparue pendant cet intervalle, et qui produit
une grandeur actuelle à partir de cette valeur de pression et d'une valeur comparative
déterminée par la section d'évaluation de signaux (21) sur la base d'au moins une
valeur de pression maximale, déterminée de la façon décrite et apparue au cours d'un
intervalle précédent, et que la section d'évaluation de signaux (21) est suivie par
une section de régulation (23) produisant des signaux de commande pour le dispositif
de pompage (5) sur là base d'une comparaison de la grandeur actuelle avec une grandeur
de référence introduite.
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que la section d'évaluation
des signaux (21) utilise une valeur de comparaison correspondant à une valeur actuelle
déterminée au cours de l'intervalle de temps précédent.
9. Dispositif selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que la section d'évaluation
des signaux (21) utilise une valeur de comparaison correspondant à la valeur de pression
maximale apparue au cours de l'intervalle précédent.
10. Dispositif selon l'une des revendications 7-9, caractérisé en ce que la section
de régulation (23) utilise au cours de chaque intervalle, la valeur actuelle déterminée
pendant l'intervalle précédent.
11. Dispositif selon l'une des revendications 7-10, caractérisé en ce que la section
de régulation (23) est reliée à un organe de commande (18) pour régler la pression
et le débit du dispositif de pompage (5).
12. Dispositif selon l'une des revendications 7-11, caractérisé en ce que le dispositif
de mesure de pression (11) comprend un transducteur de grandeurs mesurées (12) disposé
dans la région de l'endroit de consommation (2), le transducteur étant en communication
de pression avec l'intérieur de la conduite d'amenée (6) du milieu pressurisé.

