[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Luftversorgung von Tauchern von der Wasseroberfläche
aus, mit einem eine Lufteinlaßöffnung und eine Luftauslaßöffnung aufweisenden röhrenförmigen
Zuführteil für Luft von oberhalb der Wasseroberfläche zu mindestens einem Mundstück
und mit einer im Verlauf des Zuführteils angeordneten Kolbenluftpumpe, deren Kolben
in der einen Richtung über Seilzüge durch den Taucher und in der anderen Richtung
durch ein als Kraftspeicher dienendes Federelement betätigbar ist.
[0002] Bei einer aus der US-A 3 050 055 bekannten Vorrichtung dieser Art ist der mit einer
oberhalb der Wasseroberfläche befindlichen Lufteinlaßöffnung versehene röhrenförmige
Luftzuführteil mit einer Kolben-Luftpumpe in Verbindung gebracht, deren Kolben beim
Saughub über Seilzüge durch den Benutzer und beim Druckhub selbsttätig durch Rückholfedern
verschiebbar ist. Als Nachteil ist bei der bekannten Vorrichtung die Luftförderung
an das Mundstück vom Benutzer unbeeinflußbar, wodurch dieser keine Gelegenheit hat,
ein mehr oder weniger groß benötigtes Atemluftvolumen veränderbar zu machen. Man hat
diesem Mantel bei der bekannten Vorrichtung zwar durch die Anordnung einer als Luftspeicher
wirkenden Preßluftkammer zwischen Kolben-Luftpumpe und Mundstück abzuhelfen versucht,
jedoch führt die Preßluftkammer zu einem erhöhten baulichen Aufwand der Vorrichtung
und übt außerdem Auftriebskräfte aus, die durch den Benutzer permanent zu überwinden
sind und zu einer schnellen Ermüdung mit erhöhtem Luftbedarf Anlaß geben.
[0003] Es ist Aufgabe der Erfindung eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen,
bei der die Bereithaltung einer genügenden Luftmenge durch den Taucher möglich ist.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung vorgesehen,
daß der Druckhub des Kolbens mittels der Seilzüge und der Saughub des Kolbens durch
das Federelement erfolgt und daß beim Druckhub die Kolben- Luftpumpe über ein Rückschlagventil
unmittelbar an das Mundstück fördert. Die nunmehr durch die Kraft des Benutzers vorzunehmenden
Druckhübe erlauben den Rhythmus der Druckfolgen beliebig langsamer oder schneller
bzw. mit mehr oder weniger großer Intensität zu gestalten, wodurch die Kolben-Luftpumpe
ohne die bei der bekannten Vorrichtung erforderliche Preßluftkammer, die notwendigen
Luftmengen unmittelbar an das Mundstück fördern kann. Abgesehen davon, daß der Benutzer
durch Änderung der Schlagfolge selbst den Druck und das Volumen der Luft den Verhältnissen
unter Wasser anpassen kann, entfällt auch bei der bekannten Vorrichtung notwendige
Preßluftkammer und der durch diese bedingte störende Auftrieb.
[0005] Die Kolben-Luftpumpe ist zweckmäßig mit einem Hubraum ausgebildet, der einem Atemzugsvolumen
bei leichter bis mittlerer Körperbelastung entspricht. Dies erbringt den Vorteil,
daß die Kolben-Luftpumpe analog der intermittierend arbeitenden Atmung arbeitet und
ihre Betätigung dem natürlichen Atemrhythmus angepaßt werden kann. Es versteht sich,
daß die Betätigung des Kolbens der Kolben-Luftpumpe beliebig durch Seile oder bevorzugt
durch einen Bowdenzug erfolgen kann, wobei das aus dem unteren Ende der Hülse des
Bowdenzuges austretende Drahtende mit einem Seil verbunden sein kann, das mit den
Füßen des Benutzers verbindbar ist.
[0006] In Ausgestaltung der Vorrichtung weist der Bowdenzug eine annähernd bis zum oberen
Abschluß des Pumpengehäuses sich erstreckende Hülse auf, die eine Bohrung im Kolben
durchgreift, die durch ein Rohr mit einem den Druckraum mit der Außenluft verbindenden
Ventil umfaßt ist und daß der Draht des Bowdenzuges an einem im Rohr angeordneten
Halteteil befestigt ist und der Abschluß zur Durchführung des Rohres eine Öffnung
aufweist. Hierdurch kann auch bei fehlender Abdichtung des Bowdenzuges die Kolben-Luftpumpe
tiefer in Wasser eintauchen. Das Rohr wirkt dabei wie eine auf den Kolben von oben
nach unten drückende Kolbenstange
[0007] Weiterhin ist in der Nähe der mit einem Mundstück versehenen Luftaustrittsöffnung
des röhrenförmigen Verbindungsteils ein Überdruckventil vorgesehen, das eine Feder
aufweisen kann, die das Überdruckventil bei einem Überdruck im röhrenförmigen Verbindungsteil
von 02,-3,0 KPa, vorzugsweise 0,5 KPa öffnet. Abgesehen davon, daß über das Überdruckventil
bei vollständig gefüllter Lunge Luft entweichen kann, ermöglicht das Überdruckventil
auch ein Ausatmen durch die Atemöffnung, durch die das Einatmen erfolgt.
[0008] Die Erfindung ist anhand von Ausführungsbeispielen in der Zeichnung verdeutlicht.
Es zeigt
Fig. 1 eine Ansicht von Teilen der Betätigungseinrichtungen der Vorrichtung zur indirekten
mechanischen Betätigung der Kolben-Luftpumpe, in Form eines Gürtels mit daran angebrachtem
Bowdenzug;
Fig. einen Schnitt durch eine Kolben-Luftpumpe,
Fig. 3 einen Schnitt durch eine weitere Kolben-Luftpumpe und
Fig. 4 eine teilweise geschnittenen und schematisierte Ansicht des Mundstücks.
[0009] In Fig. 1 ist ein Gürtel 1 aus kräftigem Kunststoff, beispielsweise PVC, gezeigt.
Der Gürtel ist vorzugsweise in seiner Länge verstellbar (nicht gezeigt). An seinen
Enden ist ein üblicher, auch sonst bei Tauchgürteln verwendeter, Schnellverschluß
3 befestigt, beispielsweise angenietet (31). An der einen, beim Tragen äußeren, Seiten
des Gürtels ist in der Mitte von dessen Längserstreckung eine Druckplatte 5 sicher
befestigt, vorzugsweise angenietet. Sie dient zur Aufnahme der Gegenkräfte bei der
Betätigung der Pumpe, wie nachfolgend noch erläutert werden wird. Auf der Druckplatte
5 ist mittels einer schellenartigen Befestigung 7 die eine Hülse 9 eines insgesamt
mit 11 bezeichneten Bowden- bzw. Seilzuges befestigt. Die Achse der Hülse 9 liegt
dabei parallel zur in der Zeichnung von oben nach unten verlaufenden (kürzeren) Quererstreckung
des Gürtels. In ihrem oberen Teil ist die Hülse 9 etwas von der Platte 5 abgebogen,
so daß sich dort ihre Achse schräg zur Plattenebene erstreckt. Die Hülse 9 ist durch
die Schelle 7 so an der Druckplatte 5 angebracht, daß sie auf der Druckplatte um 180°
um ihre Längsachse drehbar ist. Eine allenfalls geringe Längsverschiebung in Richtung
der Längsachse der Hülse 9 wird durch Anschläge 13 begrenzt. An dem einen, beim Anlegen
des Gürtels oberen, wie geschildert etwas abgebogenem Ende der Hülse 9 ist die Hülle
15 des Bowdenzuges 11 befestigt. Diese besteht in bekannter Weise aus einem gewandelten
Draht, der beispielsweise eine Beflechtung aus PVC aufweist, bevorzugt aber ebenfalls
korrosionsfest ist. Die Hülle 15 ist in ihrer Längsrichtung inkompressibel. Dadurch
kann sie auf sie ausgeübte Druckkräfte von ihrem anderen (in Fig. 1 nicht gezeigten)
Ende über die Hülse 9, den oberen der Anschläge 13, die Schelle 7 und die Druckplatte
5 auf den Gürtel übertragen. Dieser überträgt die Kraft wegen der Anordnung der Druckplatte
in der Mitte des Gürtels symmetrisch auf den Körper des Trägers des Gürtels. Aus der
unteren, von der Hülle 15 abgewandten, Öffnung der Hülse 9 tritt das Seil bzw. der
Draht 17 des Bowdenzuges aus. Das Ende des Drahtes 17 ragt in seiner maximal nach
oben verschobenen Stellung, d. h. maximal in die Hülse 9 hineinverschobenen Stellung,
ca. 30 mm aus der Hülse 9 heraus. Am unteren Ende des Drahtes ist ein Rollenschäkel
21 befestigt. Über die Rolle 23 des Schäkels läuft ein Seil 25. Das Seil 25 besteht
vorzugsweise aus einem weicheren Material, beispielsweise Polyamid, oder einem ähnlichen
Kunststoff. Das Seil 25 weist eine Länge auf, die ungefähr zweimal dem Abstand zwischen
dem Kreuzbein und den Füßen in beim Brustschwimmen angezogener Stellung entspricht.
Bevorzugt ist es in seiner Länge verstellbar (nicht gezeigt). An den beiden Enden
des über die Rolle 23 geführten Seils 25 sind Einrichtungen zum Befestigen des Seiles
an den Füßen des Tauchers vorgesehen. Diese können im einfachsten Falle Fußschlaufen
27 sein. Der Rollenschäkel 21 ist nicht absolut notwendig, hat aber den Vorteil, daß
auch bei unterschiedlicher Streckung der Beine von beiden Beinen Kraft ausgeübt werden
kann, um den Draht 17 in Richtung des Pfeiles 19 aus der Hülse 9 herauszuziehen. Es
ist aber ersichtlich, daß auch beide Hälften des Seiles 25 einzeln am Draht 19 befestigt
sein können oder, beispielsweise für Beinamputierte, nur ein, hier einer Hälfte des
Seiles 25 entsprechendes, Seil vorgesehen sein kann. Mit 29 sind Tauchgewichte bezeichnet,
die in üblicher Weise am Gürtel 1 anbringbar sind. Mit 31 sind die Nieten zur Verbindung
der einzelnen Teile miteinander bezeichnet.
[0010] In Fig. 2 ist die Kolben-Luftpumpe im Schnitt und insbesondere die Anbringung der
Betätigungseinrichtungen an ihr gezeigt. Die insgesamt mit 33 bezeichnete Kolben-Luftpumpe
weist ein zylindrisches Gehäuse 35 auf, in dem ein Kolben 37 dichtend geführt ist.
Die Dichtung wird durch geeignete Gummiringe 39 erzielt. Der Kolben 37 trennt den
Innenraum des Gehäuses 35 in zwei veränderliche Teilräume 41 und 43. Im Kolben 37
sind durchgehende Bohrungen 45 vorgesehen, die bei Überdruck im unteren Teilraum 43
gegenüber dem oberen Teilraum 41, also in der Druckphase der Kolben-Luftpumpe, durch
eine schematisch gezeichnete Ventilplatte 47 verschlossen werden, mit dieser also
ein Ventil bilden. Dieses Ventil öffnet sich in der Saugphase, so daß Luft über eine
Ansaugöffnung 49 über den sich verkleinernden Raum 41 in den sich vergrößernden Raum
43 eindringen kann. In der Bodenplatte 51 des Gehäuses, die auch den Boden des Teilraumes
43 darstellt, befinden sich durchgehende Bohrungen 53, die durch eine ebenfalls nur
schematisch dargestellte Ventilplatte 55 verschließbar sind, so daß Bohrungen 53 und
Ventilplatte 55 zusammen ein Rückschlagventil bilden. Die vom Teilraum 43 abgewandte
Öffnung des Rückschlagventils führt in einen an der Bodenplatte 51 angebrachten Stutzen
57. Dieser Stutzen 57 ist in eine Lufteinlaßöffnung des röhrenförmigen Zuführteils,
das als flexibler Gummischlauch 59 ausgebildet ist, eingeführt. Der Gummischlauch
59 ist am Stutzen 57 durch geeignete, nicht gezeigte Verbindungsmittel wie Schlauchbinder
sicher gehalten.
[0011] Das Ventil 53, 55 schließt bei Überdruck im Gummischlauch 59 gegenüber dem veränderlichen,
unteren Teilraum 43, also insbesondere in der Saugphase der Kolben-Luftpumpe, während
des sich bei Überdruck im Raum 43 gegenüber dem Schlauch 59, also insbesondere in
der Druckphase, öffnet. Der Schlauch 50 endet in einer als Mundstück (siehe Fig. 4)
ausgebildeten Luftauslaßöffnung.
[0012] Die Ventile sind bezüglich der Größe und der für ihre Öffnung notwendigen Kräfte
so dimensioniert, daß beim Tauchen in Schnorcheltiefe eine normale Schnorchelatmung
ohne mechanische Hilfe möglich ist.
[0013] Im Zentrum des Bodenteils 51 ist eine Hülse 63 eingesetzt, die als andere, zweite
Hülse für den Bowdenzug 11 dient. An der Hülse 63 ist demgemäß die Hülle 15 befestigt,
während das Seil 17 durch sie hindurchgeht. Das Seil bzw. der Draht 17 ist über ein
Befestigungsteil 65, das seinerseits mit dem Kolben 37 integral verbunden ist, an
dem Kolben 37 zentral befestigt.
[0014] Durch einen in Richtung des Pfeiles 67 ausgeübten Zug wird daher der Kolben 37 nach
unten gezogen, und komprimiert daher die Luft im Bereich 43, da sich das Ventil 45,47
schließt.
[0015] Am Kolben 37 ist ein Kraftspeicher, in diesem Falle ein Rückstellgummi 69, befestigt.
Der Rückstellgummi 69 läuft über eine mit ihrer Drehachse 73 in einer Richtung senkrecht
zur Achse des Gehäuses 35 angeordnete Umlenkrolle 71. Das andere Ende des Rückstellgummis
69 ist fest an einem Befestigungsteil 75 verankert, das seinerseits an der Außenwand
des Gehäuses 35 verstellbar befestigt ist. Hierdurch kann die Vorspannung des Rückstellgummis
eingestellt werden.
[0016] Auf der nach außen freiliegenden Seitenfläche oder beiden Seitenflächen der Umlenkrolle
71 sind farbige Sektoren aufgebracht. Diese erfüllen, ähnlich wie grellfarbiger Anstrich,
der am Gehäuse 35 angebracht sein kann, eine Warnfunktion und ermöglichen durch die
Ausgestaltung als Sektoren insbesondere auf einfache Weise kenntlich zu machen, ob
sich die Rolle 71 dreht, also die Pumpe vom Taucher betätigt wird, oder nicht.
[0017] Mit dem Gehäuse 35 ist ein ringförmiger Schwimmkörper 77 so verbunden, daß er das
Gehäuse mit seiner Längsachse im wesentlichen senkrecht hält, wenn Schwimmkörper und
Gehäuse in das Wasser 79 eingetaucht werden. Der durch den Schwimmer 77 erzielte Auftrieb
ist so berechnet, daß zumindest die Lufteinlaßöffnung 49 des Gehäuses, bevorzugt aber
auch die Öffnung der Hülse 63 in den Raum 43, oberhalb des Wasserspiegels gehalten
wird, wenn der Auftriebskörper 77 durch das Gewicht der Pumpe 33, des Schlauches 59
und des Bowdenzuges 11 belastet ist.
[0018] Der Schwimmer ist bevorzugt, wie durch einen Gummistutzen 81 mit Stöpsel 83 angedeutet,
aufblasbar. Er ist beispielsweise ein luftballonartiges Gebilde, das einerseits eine
hinreichende Festigkeit aufweist, andererseits aber im Zustand mit herausgelassener
Luft nur wenig Raum einnimmt.
[0019] Es ist ersichtlich, daß in der Ausführungsform der Fig. 2 die Pumpe am oberen Ende
des röhrenförmigen Zuführteils 59 angeordnet ist. Dies hat, wie erwähnt, den Vorteil,
daß sich der Taucher ungehindert von der Pumpe bewegen kann und diese auch besser
eine Warn- und Ortungsfunktion ausüben kann.
[0020] Es kann aber auch an der Luftansaugöffnung 49 beispielsweise mittels eines Stutzens
ein zweites, oberes Teil des röhrenförmigen Verbindungsstückes angebracht sein, so
daß dann die Kolben-Luftpumpe durch geeignete Bemessung der Auftriebsmittel 77 auch
völlig in das Wasser 79 eingetaucht sein kann. Je nach der Stabilität der senkrechten
Lage der Kolben-Luftpumpe wird das obere Teil des röhrenförmigen Verbindungsstückes
dann starr oder flexibel, im letzteren Falle zweckmäßig mit einer eigenen Auftriebseinrichtung,
die die Lufteinlaßöffnung oberhalb des Wasserspiegels hält, ausgebildet sein.
[0021] In Fig. 3 ist eine weitere Ausführungsform der Kolben-Luftpumpe und eines Teils der
mit ihr verbundenen Betätigungseinrichtungen gezeigt. Gleiche Bezugszeichen, gegebenenfalls
gestrichen, weisen hier auf gleiche oder auf entsprechende Teile wie in Fig. 1 und
2 hin.
[0022] Die Ausführungsform nach Fig. 3 unterscheidet sich von der nach Fig. insbesondere
dadurch, daß die Hülse 63' des Bowdenzuges 11 durch den Boden 51 hindurch in den Innenraum
des Gehäuses 35 bis nahe an die obere Abdekkung 51' des Gehäuses geführt ist. Die
Hülse ist als starres, dünnes Rohr ausgebildet. Diese Verlängerung der Hülse macht
es möglich, durch geeignete Anbringung und Bemessung der aufblasbaren Schwimmer 77
die Kolben-Luftpumpe erheblich tiefer in das Wasser eintauchen zu lassen. Dies erhöht
die Stabilität der Pumpe gegen Kippungen erheblich. Es ist aber zweckmäßig, die Austrittsöffnung
für den Draht 17 aus der Hülse 63' (wie bereits bei Fig. 2 erwähnt) oberhalb des Wasserspiegels
austreten zu lassen, da eine völlige Abdichtung des Bowdenzuges meist nicht erreichbar
sein wird und dann der Bowdenzug bei der Benutzung der Vorrichtung nach dem Prinzip
der kommunizierenden Röhren bis zur Höhe des Wasserspiegels mit Wasser gefüllt sein
wird.
[0023] Um nun dennoch eine Bewegung des Pumpkolbens 37' über die ganze Länge des Gehäuses
35 zu ermöglichen, ist in der Mitte des Kolbens eine Bohrung für die Durchdringung
des Kolbens durch die Hülse 63' geschaffen, die nach oben dichtend durch ein starres
Kolbenrohr verlängert wird. Dieses Rohr gehört folglich noch zum unteren Teilraum
43 der Pumpe und ist dementsprechend oben durch das Ventil 45', 47' derart abgeschlossen,
daß die Ventilplatte 47' die Öffnung 45' nur bei Unterdruck im Raum 43 gegenüber dem
Atmosphärendruck öffnet.
[0024] Im Rohr 85 ist senkrecht zur Rohrlängsachse eine Siebplatte 87 vorgesehen, die einerseits
den Durchtritt der durch das Ventil 47' strömenden Luft erlaubt und andererseits die
mittige Befestigung des Zugseils bzw. Bowdenzugdrahtes 17 ermöglicht. Durch die Befestigung
des Bowdenzugdrahtes 17 an der Siebplatte 87 und damit am Rohr 85 wirkt das Rohr 85
bei Zug am Draht 17 in Richtung des Pfeiles 67 gleichzeitig als den Kolben 37' nach
unten verschiebende Kolbenstange.
[0025] In der Nähe des oberen Endes des Rohres 85 ist ein abnehmbarer Flansch 89 um das
Rohr geführt, gegen den sich, durch eine senkrecht nach unten zum Pumpengehäuse weisende
Umbördelung 91 gegen seitliche Verschiebung gehalten, eine Druckfeder 93 abstützt.
Die Druckfeder 93 stützt sich mit ihrem anderen Ende am oberen Gehäuseabschluß 51'
ab, auf dem sie gegen seitliche Verschiebung durch einen flachen, ihrem Durchmesser
entsprechenden Stutzen 95 gesichert ist. Am oberen Gehäuseabschluß 51' ist eine Bohrung
zum Durchtritt des Rohres 85 vorgesehen, die gleichzeitig als Druckausgleichsöffnung
dient.
[0026] Das metallene Bodenteil 51 ist ebenso wie der obere Abschluß 51' mit der Zylinderwand
des Gehäuses 35 verschraubt. Der Stutzen 57 einschließlich des Ventils 53', 55' ist
in das Bodenteil 51 eingeschraubt. Ebenfalls durch Verschraubung im Bodenteil 51 befestigt
ist die Hülse 63'.
[0027] Zur Abdeckung der Ventilöffnung 45' ist ein Lufteintrittsöffnungen 49' offen lassender
Spritzschutz 97 vorgesehen, der das Eindringen von Wasser bei rauherer See verhindern
soll. Die Anordnung des Ventils 45', 47' am oberen Ende des Rohres erschwert ohnehin
schon das Eindringen von Wasser.
[0028] In Fig. 4 ist die Ausbildung der Luftauslaßöffnung des röhrenförmigen Zuführteils
59 gezeigt. Der Luftauslaß ist als Mundstück 99 ausgebildet, wie sie von Schnorcheln
oder Preßluftgeräten bekannt sind. Zusätzlich ist ein insgesamt mit 101 bezeichnetes
Ausatemventil im Bereich des Schlauches 59 in der Nähe des Mundstücks vorgesehen.
[0029] Dadurch, daß das Ausatemventil in der Nähe des Mundstücks vorgesehen ist, ist es
wasserseitig mit ungefähr dem Druck beaufschlagt, der auch an der Außenseite der Lungen
herrscht. Eine Zugfeder 103 am Ventilverschluß verhindert, daß schon ein geringfügig
größerer Druck als der wasserseitige Druck das Ventil öffnet. Die Zugfeder kann beispielsweise
so eingestellt sein, daß sie bei einem mundstückseitigen Überdruck von 500 Pa (0,005
Bar) das Ventil öffnet. Dieses Ausatemventil hat zweierlei Vorteile: Zum ersten erlaubt
es, daß auch durch den Mund ausgeatmet werden kann, ohne den Mund vom Mundstück 99
zu lösen. Zum zweiten verhindert es, daß etwa durch die Pumpe Luft in eine schon völlig
gefüllte Lunge eingepreßt und damit in der Lunge ein schädlicher Überdruck erzeugt
werden kann. Bei normalem Ein- und Ausatemrhythmus, in dem sich die Lunge bei jeder
Neufüllung ausdehnen kann, ist für die Pumpe allerdings nur der jeweils an der Außenseite
der Lunge herrschende Druck zu überwinden, da die Lunge etwa einem schlaffen Luftballon
unter Wasser vergleichbar gefüllt wird. In der Lunge und in der druckseitigen Hälfte
der Pumpe herrscht damit bis zum Erreichen der Füllungsgrenze der Lunge nur der jeweils
an der Außenseite der Lunge herrschende Wasserdruck.
[0030] Nachfolgend wird die Arbeitsweise der gesamten Vorrichtung beschrieben, wobei ungestrichene
Bezugszeichen auch auf die gestrichenen verweisen.
[0031] In einem ersten Zustand der Gesamtvorrichtung befindet sich der Bowdenzugdraht 17
in dem in Fig. 1 gezeigten Zustand, d. h. in der Hülle 15 weitestmöglich in Richtung
der Pumpe verschoben. Dadurch ist der Rollenschäkel 21 nahe an den Gürtel 1 herangezogen,
befindet sich also bei der Benutzung in der Nähe des Kreuzbeins des Tauchers. Die
in den Schlaufen 27 befindlichen Füße des Tauchers sind also ebenfalls angezogen.
In den Pumpen 33 aus Fig. 2 und 3 befinden sich in diesem Zustand die Kolben 37 in
ihrer relativ zum Pumpengehäuse obersten Lage, d. h. die Pumpe hat die ihr maximal
mögliche Luftmenge angesaugt. Die Länge des Bowdenzugdrahtes 17 ist selbstverständlich
entsprechend bemessen. Die Länge der Bowdenzughülle ergibt sich aus der maximal angestrebten
Tauchtiefe und der Lage der Pumpe relativ zur Wasseroberfläche. In diesem ersten Zustand
sind die Kraftspeicher 69 bzw. 93 entspannt, und die Ventile 53, 55 sind wegen des
im Schlauch 59 herrschenden Überdruckes geschlossen, so daß der Druck nicht entweichen
kann und im Lungeninneren ein der Tauchtiefe entsprechender Druck herrscht.
[0032] Durch Strecken eines oder beider Beine entfernen sich die in den Schlaufen 27 steckenden
Füße des Tauchers vom Kreuzbein und ziehen über das Seil 25 den Rollenschäkel 21 von
der am Gürtel 1 befestigten Platte 5 weg. Dadurch wird der am Rollenschäkel 21 befestigte
Bowdenzugdraht 17 aus der Hülse 9 herausgezogen und verschiebt sich relativ zur Hülle
15 des Bowdenzuges. Der Bowdenzugdraht 17 zieht somit über das Befestigungsteil 65,
bzw. die Siebplatte 87 und das als Kolbenstange wirkende Rohr 85, die jeweiligen Kolben
37 nach unten, d. h. in Druckrichtung der Pumpe. Das Pumpengehäuse vermag dieser Bewegung
nicht zu folgen, da es über die Hülse 63 und die inkompressible Hülle 15 des Bowdenzuges
sowie über die untere Hülse 9 und die Platte 5 am Gürtel 1 und damit letztlich im
wesentlichen am Kreuzbein des Tauchers abgestützt wird. Somit verschiebt sich der
Kolben 37 im Gehäuse 35, wodurch die Luft im unteren veränderlichen Teilraum 43 komprimiert
wird. Der dadurch im Raum 43 entstehende Überdruck schließt das Ventil 45, 47 und
öffnet nach Erreichen des im Schlauch 59 herrschenden Druckes das Ventil 55. Die Luft
im Raum 43 ist nun gerade so komprimiert, wie es dem Gesamtraum, mit dem sie in Verbindung
steht, nämlich der Lunge und dem Schlauch 59, entspricht. In der Lunge herrscht, soweit
diese noch ausdehnungsfähig ist, der sie umgebende Wasserdruck, so daß nun die Luft
aus dem Raum 43 durch die weitere Bewegung des Kolbens 47 in die Lunge befördert wird
und diese aufbläht. Selbstverständlich kann dieser Vorgang durch die Atemtätigkeit
des Tauchers unterstützt werden. Pumpendurchmesser und Pumpenhub (beispielsweise ca.
10 cm bzw. ca. 30 cm) sind so bemessen, daß sich ein Hubvolumen von 2 bis 3 Liter,
einem kräftigen Atemzuge entsprechend, ergibt. Normalerweise ist die Lunge im ersten
Zustand der Vorrichtung in ausgeatmetem Zustand, so daß sie die Luft aus der Pumpe
aufnehmen kann. Sollte dies nicht der Fall sein, etwa weil der Taucher beim Abziehen
der Beine nicht ausgeatmet hat, und die Lunge bis zur Grenze ihrer Aufnahmefähigkeit
gefüllt sein, so öffnet ab einer weiteren Kompression der Luft, die einem Überdruck
gegenüber dem die Lunge und das Mundstück umgebenden Wasserdruck von 500 Pa (0,005
Bar) entspricht, das von der Feder 103 bis zu diesem Überdruck verschlossen gehaltene
Ausatemventil 101. Somit droht auch bei falscher Bedienung der Vorrichtung keine Gefahr,
da Überdruck erst ab ca. 15000Pa (0,15 Bar) für die Lunge schädlich zu werden beginnt.
Wenn der Taucher die Luftröhre aktiv verschließt, entsteht im Raum 43 der Pumpe und
im Schlauch 59 ebenfalls ein Überdruck, der beim Überschreiten eines Wertes von 500
Pa das Ventil 101 öffnet.
[0033] Nach dem Einatmen zeigt der Taucher in einer Schwimmbewegung die Beine wieder an.
Dabei wird zweckmäßig wieder ausgeatmet, entweder mit Überdruck über das Mundstück
99 und das Ventil 101, oder über die Nase. Beim Anziehen der Beine läßt der Zug auf
das Seil 35 und damit den Draht 17 den Bowdenzuges nach. Durch den Kraftspeicher in
Form des Rückstellgummis 69 oder der Feder 93 wird der Kolben 37 der Pumpe nach oben
gezogen, was die Ventile 43,47 öffnet und die Ventile 53, 55 schließt. Der Hub zwischen
Kreuzbein und Fußebene beträgt bei einem Schwimmstoß eines Erwachsenen ca. 30 cm in
Richtung der Körperlängsachse, woran der Kolbenhub angepaßt ist. Bei der Bewegung
des Kolbens 37 nach oben saugt dieser Luft in den Raum 43, so daß der eingangs geschilderte
Anfangszustand wiederhergestellt ist und durch erneutes Ausstrecken der Beine und
damit durch erneuten Zug am Bowdenzug 19 die Pumpe wieder in den zweiten Zustand gebracht
werden kann.
[0034] Die vom Taucher mindestens aufzuwendende Kraft hängt einerseits von der Tauchtiefe
und andererseits von der Querschnittsfläche des Kolbens 17 ab. Nach Öffnen des Ventils
53, 55 herrscht im Raum 43 und damit am Kolben ja der Druck, der dem Lungeninnendruck
und damit wiederum dem Lungenaußendruck entspricht. Letztere wird aber durch den normalen
Luftdruck und den der, der gerade erreichten Tauchtiefe entsprechenden, Wassersäule
bestimmt. Bei einer Tauchtiefe von mindestens 2 m sind das zusätzliche »2 m H
20, d. h. 20 000 Pa (0,2 Bar). Bei einem Durchmesser des Kolbens von 10 cm und damit
einer Querschnittsfläche von ca 0,008 m
2 ergibt sich eine auf den Kolben wirkende und damit zu überwindende Kraft von

[0035] Hinzu kommt noch ein gewisser Kraftaufwand zur Überwindung der Kolbenreibung und
der Reibung im Bowdenzug usw. Außerdem ist zusätzlich die Kraft zur Spannung des Kraftspeichers
aufzubringen. Insgesamt entspricht die aufzubringende Kraft etwa der, die beim gemächlichen
Radfahren aufzubringen ist. Durch den zunehmenden Kraftbedarf und/oder zunehmenden
Hub (bei Verkleinerung des Durchmessers des Kolbens zur Verringerung der benötigten
Kraft) ist auch der Aktionsradius in die Tiefe begrenzt. Bowdenzug und röhrenförmiges
Zuführteil werden daher zweckmäßig so bemessen, daß sich eine maxiale Tauchtiefe von
2 bis 3 m ergibt, während derer die Lufteinlaßöffnung noch nicht durch den Zug unter
Wasser gezogen und damit das weitere Luftansaugen unmöglich gemacht wird. Vorzugsweise
ist die Auftriebskraft des Schwimmkörpers 77 so bemessen, daß ein Tiefertauchen als
die Länge der Verbindung zur Oberfläche aus eigener Kraft des Tauchers nicht möglich
ist und damit die Luftansaugöffnung nicht versehentlich unter Wasser gezogen werden
kann.
[0036] Die von den Beinen aufzuwendende Kraft wirkt über den Bowdenzug als Gegenkraft auf
das Kreuzbein, das aber durch die Kontruktion des Gürtels gut in der Lage ist, diese
Kraft aufzunehmen.
[0037] Bei praktischen Versuchen hatte sich z. B. eine Pumpe, zwischen deren Kolbenstange
und Gehäuse eine Feder mit einer Kraft von ca. 50-100 N gespannt war, und die durch
zwei Polystyrolblöcke von ca. 25 - 50 - 10 cm
3 oberhalb des Wasserspiegels gehalten wurde, bewährt. Dabei wurde eine Schlauchlänge
2 m ab Druckstutzen gewählt. Schlauch und Bowdenzug waren bis in Körpernähe verbunden,
was die Stabilität der Anordnung erhöhte.
[0038] Aus Vorstehendem wird ersichtlich, daß die am Ausführungsbeispiel gezeigte Konstruktion
es ermöglicht, daß der Taucher durch die jedem Schwimmer geläufige Bewegung des Anziehens
und Abstoßens der Beine, die auch der Fortbewegung wie üblich dienen kann, ohne größeren
apparativen Aufwand auch in für den Schnorcheltaucher interessante Wassertiefen, die
bisher ohne Druckflaschen nicht für längere Zeit zu erreichen waren, für eine beliebig
lange, letztlich nur durch andere physiologische Gegegenheiten (Ermüdung, Unterkühlung)
begrenzte Zeit tauchen kann.
[0039] Das Tauchen in diesen Tiefen birgt andererseits keine Gefahren, da beispielsweise
keine Dekompressionszeiten zu beachten sind, jederzeit schnell aufgetaucht werden
kann, und der Luftvorrat unbegrenzt ist. Es ist also in keiner Hinsicht gefährlicher
als das übliche Schnorcheltauchen.
1. Vorrichtung zur Luftversorgung von Tauchern von der Wasseroberfläche aus, mit einem
eine Lufteinlaßöffnung und eine Luftauslaßöffnung aufweisenden röhrenförmigen Zuführteil
für Luft von oberhalb der Wasseroberfläche zu mindestens einem Mundstück und mit einer
im Verlauf des Zuführteils angeordneten Kolben- luftpumpe, deren Kolben in der einen
Richtung über Seilzüge durch den Taucher und in der anderen Richtung durch ein als
Kraftspeicher dienendes Federelement betätigbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der
Druckhub des Kolbens (37, 37') mittels der Seilzüge (17) und der Saughub des Kolbens
(37, 37') durch das Federelement (93) erfolgt und daß beim Druckhub die Kolbenluftpumpe
über ein Rückschlagventil (53, 55) unmittelbar an das Mundstück (99) fördert.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenpumpe (33) mit
einem Hubraum, der einem Atemzugsvolumen bei leichter bis mittlerer Körperbelastung
entspricht, ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Betätigungseinrichtung
für den Druckhub des Kolbens (37, 37') ein Bowdenzug (15,17) dient.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bowdenzug (11)
eine annähernd bis zum oberen Abschluß (51') des Pumpengehäuses (35) sich erstreckende
Hülse (63') aufweist, die eine Bohrung im Kolben (37') durchgreift, die durch ein
Rohr (85) mit einem den Druckraum (43) mit der Außenluft (49') verbindenden Ventil
(45', 47') umfaßt ist und daß der Draht (17) des Bowdenzuges (11) an einem im Rohr
(85) angeordneten Halteteil (87) befestigt ist und der Abschluß (51') zur Durchführung
des Rohres (85) eine Öffnung aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nähe der, vorzugsweise
mit einem Mundstück (99) versehenen Luftaustrittsöffnung des röhrenförmigen Verbindungsteils
(59) ein Überdruckventil (101) vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Überdruckventil (101)
eine Feder (103) aufweist, die das Überdruckventil bei einem Überdruck im röhrenförmigen
Verbindungsteil von 0,2- 3, vorzugsweise 0,5 KPa öffnet.
1. Device for supplying air to divers from the water surface, said device having a
tubular supply unit featuring an air inlet opening and an air outlet opening for supplying
air from above the surface of the water to at least one mouthpiece, with an reciprocating
air pump arranged within the supply unit, the piston of which pump being operated
by the diver in one direction using pull-wire system and in the other direction by
a spring element serving as an accumulator, said air supply device being characterized
by the fact that the pressure stroke of the piston (37, 37') is initiated by means
of the pull-wire system (17) and the suction stroke of the piston (37, 37') is initiated
by the spring element (93), and that, during the pressure stroke, the reciprocating
air pump delivers aur directly to the mouthpiece (99) via a check valve (53, 55).
2. Device in accordance with claim 1, characterized by the fact that the reciprocating
pump (33) is designed with a piston capacity which corresponds to the volume inhaled
under conditions of light to medium physical extertion.
3. Device in accordance with claim 1, characterized by the fact that a Bowden pull-wire
system (15, 17) serves as the operating device for the pressure stroke of the piston
(37, 37').
4. Device in accordance with claims 1 and 3, characterized by the fact that the Bowden
pull-wire system (11) features a sleeve (63') extending up to close to the upper end
seal plate (51') of the pump casing (35), passing through a bore in the piston (37'),
this bore being lined by a tubular element (85) featuring a valve (45', 47') connecting
the pressure chamber (43) with the outside air (49'), whereby the wire (17) of the
Bowden pull-wire system (11) is secured to a retaining element (87) arranged in the
tubular element (85) and the upper sealing plate (51') features an opening through
which the tubular element (85) passes.
5. Device in accordance with claim 1, characterized by the fact that a pressure relief
valve (101) is incorporated in the vicinity of the air outlet opening of the tubular
connecting element (59), said air outlet opening being preferably provided with a
mouthpiece (99).
6. Device in accordance with claim 5, characterized by the fact that the pressure
relief valve (101) features a spring (103) which opens the pressure relief valve in
the event of the gauge pressure in the tubular connecting element reaching 0.2-3 and
preferably 0.5 kPa.
1. Dispositif pour l'approvosionnement des plongeurs en air pris à la surface de l'eau,
comportant une partie tubulaire d'alimentation munie d'une ouverture d'admission et
d'une ouverture de sortie d'air pour l'envoi de ce dernier pris au-dessus du plan
d'eau à un embout respiratoire, au moins, ainsi qu'une pompe à air disposée dans l'enceinte
de la partie assurant l'arrivée d'air, dont le piston peut être actionné dans un sens
par le plongeur à l'aide d'un câble de traction et dans l'autre sens par un élément
à ressort servant d'accumulateur dynamique, caractérisé par le fait que la course
de compression du piston (37, 37') est obtenue par un câble de traction (17) tandis
que la course d'aspiration du piston (37, 37') l'est par un élément à ressort (93),
et par le fait que pendant la course de compression la pompe à air débite directement
dans l'embout (99) du tube respiratoire, à travers un clapet anti- retour (53, 55).
2. Dispositif selon revendication 1, caractérisé par le fait que la pompe à piston
(33) comporte une chambre d'aspiration dont le volume correspond à une inspiration
d'un plongeur légèrement à moyennement sollicité physiquement.
3. Dispositif selon revendication 1, caractérisé par le fait qu'un câble Bowden (15,
17) actionne la pompe, provoquant ainsi une course de compression du piston (37, 37').
4. Dispositif selon revendications 1 et 3, caractérisé par le fait que le câble Bowden
(11) porte une douille (63') qui atteint presque le bord dur couvercle supérieur (51')
du corps de pompe (35), et qui plonge dans un alésage du piston (37') dans lequel
est enserré un clapet (45', 47') qui relie par un tube (85) le chambre de compression
(43) à l'air extérieur (49') et qui permet la fixation du câble (17) du Bowden (11)
à une partie servant d'attache (87) solidaire du tube (85), et par le fait que le
fond (51') possède une ouverture pour le passage du tube (85).
5. Dispositif selon revendication 1, caractérisé par le fait qu'une soupape de surpression
(101) est prévue à proximité de l'ouverture de sortie d'air de la pièce de liaison
(59) en forme de tube, qui est munie de préférence d'un embout (99).
6. Dispositif selon revendication 5, caractérisé par le fait que la soupape de surpression
(101) possède un ressort (103) qui ouvre ladite soupape dès que la pression dans la
pièce de liaison tubulaire est de 0,2 à 3 KPa, de préférence 0,5 KPa.