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EP 0 049 023 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.01.1985 Patentblatt 1985/03 |
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Anmeldetag: 25.09.1981 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B31B 1/46 |
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Verfahren zur Herstellung einer Spitztüte und Vorrichtung dazu
Method and apparatus for making a cone
Procédé et appareil pour fabrication d'un cornet
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
26.09.1980 DE 3036401
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.04.1982 Patentblatt 1982/14 |
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Anmelder: |
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- UNILEVER N.V.
3013 AL Rotterdam (NL)
DE FR IT
- UNILEVER PLC
London EC4P 4BQ (GB)
GB
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Erfinder: |
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- Hacker, Siegfried
D-8966 Altusried (DE)
- Schreiber, Reinhold
D-8961 Buchenberg (DE)
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Vertreter: Hutzelmann, Gerhard et al |
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Duracher Strasse 22 87437 Kempten 87437 Kempten (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung einer Spitztüte, bei
dem ein Zuschnitt aus falt- und biegbarem Flachmaterial, wie Papier, Metallfolie od.
dgl. um einen kegeligen Dorn gewickelt wird, sowie auf eine Vorrichtung zur Herstellung
einer Spitztüte.
[0002] Spitztüten der genannten Art werden allgemein zum Verpacken von kegeligen Eiswaffeln
verwendet, und zwar zu ihrem mechanischen, thermischen und hygienischen Schutz, sowie
zum Tragen von Werbeaufschriften und Bildern.
[0003] Beispielsweise ist aus der US-A 1 304410 eine Spitztüte für eine kegelige Eiswaffel
mit erweitertem Mündungsbereich bekannt. Die obere Hälfte dieser Spitztüte ist mit
in Längsrichtung verlaufenden Falten versehen. Dabei ist aber völlig offen gelassen,
wie diese Falten hergestellt werden sollen.
[0004] Die CH-A 572425 beschreibt ebenfalls eine Spitztüte, an deren oberen Bereich aussen
ein muschelförmiges Behältnis angeformt ist. Der untere Abschnitt der Spitztüte ist
mit Streifen oder Rillen versehen, für deren Herstellung aber keine Hinweise gegeben
sind.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung
vorzuschlagen, mit denen Spitztüten mit vergrössertem thermischen Schutz auf möglichst
wirtschaftliche Weise unter Beibehaltung der übrigen Eigenschaften der herkömmlichen
Spitztüte hergestelltwerden können.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die kegelige Spitztüte zwischen
einem Innen- und einem Aussenformteil am ganzen Umfang zur gleichen Zeit verformt
und die Innenwandung der Spitztüte während der Verformung wenigstens stellenweise
nachgiebig unterstützt wird, wobei hauptsächlich in Längsrichtung verlaufende Falten
wenigstens in einem verjüngten Bereich der Spitztüte gebildet werden.
[0007] Hierdurch ist es möglich, die Spitztüte sehr schnell und damit wirtschaftlich mit
Falten zu versehen, die neben einem grösseren thermischen Schutz auch eine bessere
mechanische Festigkeit erbringen.
[0008] Sehr vorteilhaft ist es auch, wenn erfindungsgemäss in Richtung der Erzeugenden verlaufende
Formteilabschnitte gesteuert in radialer Richtung ein- und ausbewegt werden.
[0009] Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäss auch durch eine Vorrichtung gelöst, die
mit in-und auseinander beweglichen Innen- und Aussenformteilen versehen ist, von denen
wenigstens eines in der zueinander gefahrenen Stellung die Form der verformten Spitztüte
aufweist, wobei wenigstens das Innenformteil mit radial beweglichen, sich wenigstens
annähernd in Richtung der Erzeugenden erstreckenden und im Bereich der Kegelspitze
des Formteils schwenkbar unterstützten Formteilabschnitten versehen ist.
[0010] Mit einer solchen Vorrichtung ist das erfindungsgemässe Verfahren äusserst wirtschaftlich
durchführbar.
[0011] Sehr vorteilhaft ist es dabei auch, wenn erfindungsgemäss das Aussenformteil eine
kegelige Ausnehmung entsprechend dem unteren Bereich der verformten Spitztüte und
eine über einen stufenförmigen Verbindungsbereich damit verbundene kegelstumpfförmige
Ausnehmung, entsprechend dem oberen Bereich der verformten Spitztüte aufweist, wenn
weiter in der Innenwandung des unteren Bereichs Nuten in Richtung der Erzeugenden
vorgesehen sind und wenn das Innenformteil etwa komplementär zur Ausnehmung des Aussenformteils
gebildet und im unteren Bereich mit den Nuten entsprechenden Schlitzen, in denen ein-
und ausfahrbare Stege angeordnet sind, versehen ist.
[0012] Hierdurch ist mit einfachen aber exakt wirkenden Mitteln eine äusserst wirtschaftlich
arbeitende Vorrichtung zum Durchführen des erfindungsgemässen Verfahrens geschaffen.
[0013] Die Erfindung ist im folgenden anhand mehrerer Ausführungsbeispiele erläutert.
[0014] Dabei zeigen:
Fig. 1 eine bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemässen Spitztüte mit Abschnitten
unterschiedlicher Kegelform in Seitenansicht,
Fig. 2 einen Querschnitt entlang der Linie 11-11 in Fig. 1,
Fig. 3 einen Querschnitt entsprechend Fig. 2 durch eine geänderte Ausführungsform,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht einer alternativen Ausführungsform der erfindungsgemässen
Spitztüte,
Fig. 5a und b eine Vorrichtung zur Herstellung der Spitztüte nach Fig. 1 in Axialschnitt
und
Fig. 6a und b die Vorrichtung nach Fig. 5 in Querschnitt entlang der Linie VI-VI in
Fig. 5.
[0015] Fig. 1 und 2 zeigen eine Spitztüte in Seitenansicht bzw. in Querschnitt. Zwei Wandbereiche
2, 6 verschiedener Kegelform sind durch einen Verbindungsbereich 1 verbunden. Der
Mündungsbereich 2 weist dieselbe Kegelform wie die ursprüngliche, mit unterbrochenen
Linien 3 angegebene Spitztüte, von der ausgegangen wird, auf. Durch Falten 4 in Richtung
der Erzeugenden werden auswärts gerichtete Vorsprünge 5 oder Rippen gebildet, die
eine Verfestigung der Spitztüte mit sich bringen und zudem beim Festhalten zum Abstandhalten
dienen. Durch diese Fältelung ist die Spitztüte im mittleren und unteren Bereich verjüngt,
so dass entsprechend geformte Eiswaffeln darin gestützt werden können.
[0016] In Fig. 3 ist dargestellt, wie die Falten derart geordnet sind, dass Kellerfalten
7 im mittleren und unteren Bereich der Spitztüte gebildet sind. Im übrigen entspricht
diese Ausführungsform der in Fig. 1 dargestellten.
[0017] In Fig. 1 ist der Mündungsbereich abgestumpft kegelig gezeichnet, kann jedoch ebensogut
regelmässig abgestumpft pyramidal sein.
[0018] In der Ausführungsform nach Fig. 4 sind nur im mittleren Bereich, wo die Spitztüte
normalerweise festgehalten wird, gewendelte zickzackförmige Falten 10 angeordnet,
während die Spitze 11 und der Mündungsbereich 12 noch die ursprüngliche Kegelform
aufweisen. Mit «gewendelt» wird in diesem Zusammenhang eine von der Erzeugenden abweichende
Konfiguration der Falten gemeint.
[0019] Eine zur Herstellung der Spitztüte nach Fig. 1 geeignete Vorrichtung ist in den Fig.
5ab und 6ab dargestellt. Nach diesen Figuren weist die Vorrichtung einen Innen- und
einen Aussenformteil 14 bzw. 15 auf. Der Aussenformteil 15 weist eine kegelige Höhle
16, dem unteren Bereich 6 der verformten Spitztüte entsprechend, und eine durch einen
stufenförmigen Verbindungsbereich 18 damit verbundene kegelstumpfförmige Höhle 17,
dem oberen Bereich oder Mündungsbereich 2 der Spitztüte entsprechend, auf.
[0020] In der Innenwand der Höhle 16 sind in Richtung der Erzeugenden Nuten 19 vorgesehen,
in welche in entsprechenden Schlitzen 21 im Innenformteil 14 angeordnete Formteilabschnitte
(Stege) 20 radial auswärts mit Spiel einfahrbar sind. Die Stege 20 sind je an der
Unterseite bei 23 schwenkbar im Innenformteil 14 gelagert und sind durch einen axial
beweglichen Steuerungskopf zwischen einem Innen- und einem Aussenstand (Fig.5b links
bzw. rechts) verstellbar. Zur Verjüngung einer Spitztüte wird diese auf den Innenformteil
14 mit ausbewegten Stegen 20 aufgesteckt und zusammen mit demselben in den Aussenformteil
15 hineingefahren. Dabei wird die Spitztüte im mittleren und unteren Bereich allmählich
verjüngt, während zwischen den allmählich einbewegten Stegen 20 und den Nuten 19 die
rippenartigen Vorsprünge 5 gebildet werden. Nach Ausfahren des Innenformteils 14 wird
die fertige Spitztüte mit einem auf deren Spitze angreifenden Ausstosser 24 ausgestossen.
1. Verfahren zur Herstellung einer Spitztüte, bei dem ein Zuschnitt aus falt- und
biegbarem Flachmaterial, wie Papier, Metallfolie od. dgl. um einen kegeligen Dorn
gewickelt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die kegelige Spitztüte zwischen einem
Innen- und einem Aussenformteil (14, 15) am ganzen Umfang zur gleichen Zeit verformt
und die Innenwandung der Spitztüte während der Verformung wenigstens stellenweise
nachgiebig unterstützt wird, wobei hauptsächlich in Längsrichtung verlaufende Falten
(4, 7, 10) wenigstens in einem verjüngten Bereich der Spitztüte gebildet werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Richtung der Erzeugenden
verlaufende Formteilabschnitte (20) gesteuert in radialer Richtung ein- und ausbewegt
werden.
3. Vorrichtung zur Herstellung einer Spitztüte nach dem Verfahren gemäss Anspruch
1 oder 2, versehen mit in- und auseinander beweglichen Innen- und Aussenformteilen
(14 bzw. 15), von denen wenigstens eines in der zueinander gefahrenen Stellung die
Form der verformten Spitztüte aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens das
Innenformteil (14) mit radial beweglichen, sich wenigstens annähernd in Richtung der
Erzeugenden erstreckenden und im Bereich der Kegelspitze des Formteils schwenkbar
unterstützten Formteilabschnitten (20) versehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Aussenformteil (15)
eine kegelige Ausnehmung (16) entsprechend dem unteren Bereich der verformten Spitztüte
und eine über einen stufenförmigen Verbindungsbereich (18) damit verbundene kegelstumpfförmige
Ausnehmung (17), entsprechend dem oberen Bereich der verformten Spitztüte aufweist,
dass in der Innenwandung des unteren Bereichs Nuten (19) in Richtung der Erzeugenden
vorgesehen sind und dass das Innenformteil etwa komplementär zur Ausnehmung des Aussenformteils
gebildet und im unteren Bereich mit den Nuten (19) entsprechenden Schlitzen (21),
in denen ein-und ausfahrbare Formteilabschnitte (Stege) (20) angeordnet sind, versehen
ist.
1. A method for making a cone, in the course of which a blank produced from a foldable,
flexible flat material such as paper metal foil or a similar material is wound around
a conical mandrel, wherein the whole of the conical cone is simultaneously formed
between an inner and an outer forming part (14, 15) and the inside of the cone is
at least at certain points given elastic support during the forming process, as a
result of which folds (4, 7, 10) extending essentially in a longitudinal direction
are formed in at least one tapered section of the cone.
2. A method in accordance with claim 1 wherein sections (20) of the forming parts
extending essentially in a longitudinal direction are moved radially inwards and outwards
by controlled means.
3. An apparatus for making a cone in accordance with the method outlined in claims
1 or 2, equipped with inner and outer forming parts (14 and 15) that can be moved
into and out of each other, at least one of which has the shape of the formed cone
when they are in position together, wherein at least the inner forming part (14) is
equipped with radially movable forming part sections (20), which extend at least approximately
in a longitudinal direction and have supported swivelling facilities in the area of
the point of the tapered forming part.
4. An apparatus in accordance with claim 3, wherein the outer forming part (15) is
tapered and shaped in its lower-portion (16) to correspond to the lower area of the
formed cone and in its upper portion (17) to correspond to the upper area of the formed
cone, the two portions being joined by a stepped connection (18), wherein the inside
of the lower area has grooves (19) that extend essentially in a longitudinal direction
and wherein the inner forming part matches the tapering and shape of the outer forming
part and in the lower area has grooves (21), in which strips (20) that can be moved
inwards and outwards are located, and which correspond to grooves (19).
1. Procédé de fabrication d'un cornet dans lequel on enroule un flan de matière plate
pouvant être pliée et courbée, telle que du papier, une pellicule métallique ou équivalent,
autour d'un mandrin conique, caractérisé en ce que le cornet conique est déformé simultanément
sur tout son périmètre entre une partie de moule intérieure et une partie de moule
extérieure et que, pendant la déformation, la paroi intérieure du cornet est soutenue
au moins par endroit, avec possibilité de céder, des plis (4, 7, 10) qui s'étendent
principalement dans la direction longitudinale étant alors formés, au moins dans une
région rétrécie du cornet.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que des segments (20) de partie
de moule s'étendant parallèlement aux génératrices se déplacent vers l'intérieur et
vers l'extérieur dans la direction radiale de façon commandée.
3. Dispositif pour la fabrication d'un cornet par le procédé selon la revendication
1 ou 2, comprenant des parties de moule intérieure et extérieure (14 ou 15 respectivement),
pouvant pénétrer l'une ou l'autre et se dégager l'une de l'autre, dont au moins l'une
présente la forme du cornet déformé dans la position de raprochement mutuel caractérisé
en ce qu'au moins la partie intérieure (14) du moule est munie de segments de partie
de moule (20) mobiles dans la direction radiale, qui s'étendent au moins approximativement
parallèlement aux génératrices, et qui sont supportés avec possibilité d'oscillation
dans la région de la pointe du cône de la partie de moule.
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que la partie extérieure
(15) du moule présente un évidement conique (16) correspondant à la région inférieure
du cornet déformé et un évidement tronconique (17), correspondant à la région supérieure
du cornet déformé, qui est relié au premier par une région de jonction (18) en forme
d'épaulement, en ce que, dans la paroi intérieure de la région inférieure, sont prévues
des rainures (19) disposées parallèlement aux génératrices et en ce que la partie
intérieure du moule est formée à une forme à peu près complémentaire de l'évidement
de la partie extérieure du moule et est munie, dans la région inférieure, de fentes
(21) correspondant aux rainures (19), dans lesquelles sont disposés des segments de
partie de moule (barrettes) (20) pouvant être rétractées et sorties.