| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 049 503 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
20.06.1984 Patentblatt 1984/25 |
| (22) |
Anmeldetag: 03.10.1981 |
|
|
| (54) |
Warmwasser-Heizungsanlage mit Wärmepumpe und Wärmepuffer
Hot-water heating plant with heat pump and heat buffer
Installation de calorifères à eau chaude comprenant une pompe de chaleur et un réservoir
d'accumulation de chaleur
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH FR GB IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
04.10.1980 DE 3037637
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
14.04.1982 Patentblatt 1982/15 |
| (71) |
Anmelder: IWS-Vertriebsgesellschaft mbH |
|
D-5653 Leichlingen (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Kuhl, Hainer
D-6305 Buseck (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Beyer, Werner et al |
|
() |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Warmwasserheizungsanlage mit Wärmepumpe, deren Kondensator
von einem Doppelrohr-Wärmetauscher gebildet ist, dessen Innenrohr im Kreislauf über
eine Umwälzpumpe an einen Wärmepuffer angeschlossen ist, der aus einem mit Heizwasser
gefüllten aufrechtstehenden Behälter mit Anschlüssen für den Heizwasservor- und -rücklauf
besteht.
[0002] Zweck eines solchen Wärmepuffers ist es, den stossartigen Wärmebedarf der Heizungsanlage
gegenüber der verhältnismässig geringen Leistung der Wärmepumpe auszugleichen und
zu verhindern, dass letztere zu kurze Laufzeiten hat.
[0003] Bei den in der Praxis üblichen Warmwasserheizungsanlagen der eingangs genannten Art
ist der in eine wirksame Isolierung eingeschlossene Kondensator mit dem Innenrohr
über isolierte Rohrleitungen an den Pufferbehälter nahe dessen unterem bzw. oberem
Ende angeschlossen, wobei die Umwälzpumpe zumeist in der oberen Leitung angeordnet
ist und im Betrieb den Wasserinhalt des Puffers mehr oder weniger verwirbelt. Aufgrund
der geringen Leistung der Wärmepumpe kann es deshalb mehrere Stunden dauern, bis das
Heizwasser im Puffer seine volle Betriebstemperatur erreicht hat. Diese lange Aufwärmzeit
ist auch dadurch bedingt, dass die Leistung der Wärmepumpe stark von der Temperatur
und damit dem Druck des Kältemittels im Kondensator abhängt. Die Wärmepumpe arbeitet
deshalb bei kaltem Wärmepuffer nur mit verminderter Leistung und erreicht die volle
Nennleistung erst, wenn der Wasserinhalt des Wärmepuffers die vorgesehene Betriebstemperatur
erreicht hat. Die Wärmepumpe gibt folglich gerade dann, wenn von ihr die grösste Leistung
benötigt wird, nur einen Teil ihrer vollen Leistung ab und steigert die abgegebene
Leistung erst allmählich mit zunehmender Erwärmung des Pufferinhalts.
[0004] Bei blosser Brauchwasserbereitung mit einer Wärmepumpe ist es in der Praxis auch
bereits bekannt, den Kondensator als einfache Rohrschlange in einem Brauchwasserboiler
anzuordnen. Versuche, diese Anordnung auf Warmwasserheizungsanlagen mit Anordnung
der Rohrschlange innerhalb des Pufferbehälters zu übertragen, haben jedoch zu mangelhaften
Ergebnissen geführt. Die Erwärmung des ruhenden Pufferinhalts ist so ungleichmässig,
dass das Heizwasser in von der Rohrschlange entfernten Bereichen des Pufferbehälters
noch kalt ist, wenn der Kondensator bereits seine volle Betriebstemperatur erreicht
hat und die Wärmepumpe zur Vermeidung einer Überlastung abgeschaltet werden muss.
[0005] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Warmwasserheizungsanlage der
eingangs genannten Art zu schaffen, bei welcher die Wärmepumpe in wesentlich kürzerer
Zeit als bei den bekannten Anlagen mit voller Leistung arbeitet und entsprechend früher
im Wärmepuffer Heizwasser zu Heizzwecken mit der gewünschten Vorlauftemperatur zur
Verfügung steht.
[0006] Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass der Kondensator innerhalb
des Pufferbehälters in dessen oberem Bereich angeordnet ist und sein Innenrohr mit
einer Vielzahl von Austrittsöffnungen in den oberen Bereich des Behälters mündet,
während die Umwälzpumpe aus dem unteren Bereich des Behälters saugt, und dass die
Fördermenge der Umwälzpumpe in Abhängigkeit vom Kältemitteldruck im Aussenrohr des
Kondensators regelbar ist, derart, dass der Kältemitteldruck im Betrieb konstant gehalten
wird. Dabei ist der Kondensator vorzugsweise im oberen Viertel des Pufferbehälters
angeordnet.
[0007] Beim Anfahren der Heizungsanlage, wenn das Heizwasser im Wärmepuffer noch kalt ist,
bleibt die Umwälzpumpe zunächst ausser Betrieb, und es wird kein Wasser aus dem Pufferbehälter
durch das Innenrohr des Kondensators gepumpt. Der Kondensator arbeitet folglich mit
seinem vom heissen Kältemittel durchströmten Aussenrohr wie ein Tauchsieder und gibt
die von der Wärmepumpe geförderte Wärmeenergie an das umgebende Heizwasser im oberen
Bereich des Wärmepuffers ab. Dadurch steht bereits nach kurzer Zeit warmes Wasser
für Heizzwecke zur Verfügung. Wenn durch diese Erwärmung die vorgesehene Temperatur
und damit der vorgesehene Druck des Kältemittels im Aussenrohr des Kondensators erreicht
sind, läuft die Umwälzpumpe an und fördert zunehmend kaltes Heizwasser aus dem unteren
Bereich des Pufferbehälters durch das Innenrohr des Kondensators, wodurch der Druck
des Kältemittels auf seinem optimalen Wert, beispielsweise 23 bar entsprechend einer
Temperatur von 55-60° C konstant gehalten wird und die Wärmepumpe mit ihrer maximalen
Leistung arbeitet. Auf diese Weise ist es möglich, anstelle eines teueren regelbaren
Expansionsventils im Kältemittelkreislauf der Wärmepumpe eine feste Düse vorzusehen,
die auf die optimalen Betriebsverhältnisse der Wärmepumpe ausgelegt ist. Das durch
die Umwälzung aus den vielen Austrittsöffnungen des Innenrohrs mit geringer Strömung
in den oberen Bereich des Pufferbehälters austretende erwärmte Heizwasser führt unter
Aufrechterhaltung einer sich absenkenden ausgeprägten Trennschicht zu einer fortschreitenden
Vergrösserung des Warmwasseranteils im Behälter, während die Umwälzpumpe nach wie
vor kaltes Wasser aus dem unteren Behälterbereich ansaugt, das im Innenrohr des Kondensators
unter voller Leistung der Wärmepumpe erwärmt wird. Diese wird erst abgeschaltet, wenn
die Trennschicht zwischen warmem und kaltem Wasser den Behälterboden erreicht hat
und damit der gesamte Inhalt des Wärmepuffers auf Betriebstemperatur gebracht worden
ist.
[0008] Da der Heizwasservorlauf grundsätzlich vom oberen Ende des Wärmepuffers ausgeht,
steht schon nach kurzer Zeit warmes Heizwasser zu Heizzwecken zur Verfügung. Damit
das hierbei zurückgeführte Heizwasser, dem ein Teil seiner Wärme in den Heizwasserverbrauchern
entzogen worden ist, die Schichtung im Wärmepuffer nicht stört, mündet in vorteilhafter
Ausgestaltung der Erfindung der Anschluss für den Heizwasserrücklauf unterhalb des
Kondensators in den Pufferbehälter und weist einen derart grossen Austrittsquerschnitt
auf, dass eine Verwirbelung des Heizwassers im Pufferbehälter vermieden wird. Dies
kann besonders vorteilhaft durch ein in den Pufferbehälter geführtes Rücklaufrohr
mit einer Vielzahl von horizontal gerichteten Auslassöffnungen verwirklicht werden.
Je nach der Lage der Trennschicht zwischen warmem und kaltem Wasserfällt oder steigt
dann das aus diesen Auslassöffnungen austretende rückgeführte Heizwasser.
[0009] Um nach vollständiger Erwärmung des Pufferinhalts auf die vorgesehene Betriebstemperatur
eine Überlastung der Wärmepumpe zu vermeiden, ist nach einem anderen Ausgestaltungsmerkmal
der Erfindung in der Zuleitung für das Heizwasser zum Innenrohr des Kondensators ein
Temperaturfühler angeordnet, der die Wärmepumpe und die Umwälzpumpe bei Erreichen
einer bestimmten Heizwassertemperatur abschaltet.
[0010] Besonders zweckmässig ist es, den Kondensator als aufrechtstehende Doppelrohrwendel
auszubilden. Mit dieser Ausgestaltung lässt sich die Vielzahl von Austrittsöffnungen
für das Innenrohr des Kondensators besonders vorteilhaft dadurch verwirklichen, dass
das Innenrohr am oberen Ende der Doppelwendel um eine Windung länger als das äussere
Rohr ist und die Austrittsöffnungen des Innenrohrs am Umfang dieser Windung verteilt
sind.
[0011] Mit der erfindungsgemässen Heizungsanlage lässtsich auch Brauchwasser auf einfachste
Weise und in kürzester Zeit aus der Energiezufuhr der Wärmepumpe erzeugen. Hierzu
ist gemäss einem besonderen Ausgestaltungsmerkmal der Erfindung im Pufferbehälter
oberhalb des Kondensators ein Brauchwassererhitzer angeordnet, der sich zweckmässig
unmittelbar vor den Austrittsöffnungen für das durch das Innenrohr des Kondensators
gepumpte Heizwasser befindet. Durch die Einbeziehung des Brauchwassererzeugers in
den Wärmepuffer entfällt nicht nur die unwirtschaftliche Aufstellung eines gesonderten
Brauchwasserboilers, der trotz seiner Wärmeisolation erhebliche Energieverluste verursacht;
die gute Wärmeübertragung infolge der unmittelbaren Anströmung des Brauchwassererhitzers
mit warmem Heizwasser aus dem Innenrohr des Kondensators gestattet es sogar, den Brauchwassererhitzer
als Durchlauferhitzer auszugestalten, wodurch sich die Gesamtabmessungen des Wärmepuffers
praktisch nicht erhöhen.
[0012] Die vorstehende Anordnung zur Brauchwasserbereitung ist auch bei Heizungsanlagen
anwendbar, die neben dem Wärmepuffer einen konventionell beheizbaren zusätzlichen
Heizwasserkessel aufweisen, der bei tieferen Aussentemperaturen statt der Wärmepumpe
die Heizungsanlage betreibt. In diesem Fall ist es nur erforderlich, dass ein Teil
des im zusätzlichen Heizwasserkessel erzeugten Heizwassers in den Pufferbehälter durch
dessen Vorlaufanschluss einleitbar und durch einen dicht unterhalb des Brauchwassererhitzers
gelegenen weiteren Anschluss in den Heizkessel rückleitbar ist. Da sich der Brauchwassererhitzer
oberhalb des Kondensators innerhalb des Pufferbehälters befindet, wird nur ein ganz
geringer Teil des Pufferinhalts am oberen Ende des Pufferbehälters im Kreislauf mit
dem zusätzlichen Heizwasserkessel erwärmt, um dem Brauchwassererhitzer die erforderliche
Wärme zuzuführen.
[0013] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist im folgenden anhand der Zeichnung näher
beschrieben. In dieser zeigen:
Fig. 1: in schematischer Darstellung eine Warmwasserheizungsanlage nach der Erfindung
mit einem Vertikalschnitt durch den Wärmepuffer gemäss Linie A-A für den oberen Pufferteil
und B-B für den unteren Pufferteil, und
Fig. 2: eine Draufsicht auf den Wärmepuffer.
[0014] Die in der Zeichnung ohne die Verbraucher gezeigte Warmwasserheizungsanlage hat einen
Wärmepuffer 1, der aus einem geschlossenen Behälter 2 und einem von vier Leitungen
durchsetzten Deckel 3 besteht. Dies sind die beiden Kältemittelleitungen 4 und 5,
der Heizwasservorlauf 6 und der Heizwasserrücklauf 7. Im Inneren des Behälters 2 ist
in dessen oberem Bereich ein Kondensator 8 angeordnet. Der Kondensator 8 besteht aus
einem Doppelrohr-Wärmetauscher mit einem Innenrohr 9, das in ein Aussenrohr 10 koaxial
eingeschoben ist. Das untere Ende des Innenrohrs 9 ist an ein Rohr 11 angeschlossen,
das zum unteren Bereich 12 des Wärmepuffers 1 führt. In dieses Rohr sind eine Umwälzpumpe
13 sowie ein Rückschlagventil 14 eingeschaltet. Vor der Umwälzpumpe 13 und hinter
dem Rückschlagventil 14 ist je ein Absperrschieber 15 eingeschaltet. Der Raum zwischen
dem Innenrohr 9 und dem Aussenrohr 10 des Kondensators 8 ist vom Kältemittel durchflossen.
Hierbei ist das obere Ende des Aussenrohres 10 an die Kältemittelleitung 5 angeschlossen.
Das Innenrohr 9 endet im oberen Bereich deswärmepuffers. Die letzte Windung des Innenrohrs
9 liegt frei im Wasser des Wärmepuffers und hat an ihrer Oberseite eine Vielzahl von
Austrittsöffnungen 22, verteilt auf ihren ringförmigen Umfang. Oberhalb dieses Endes
des Innenrohrs 9 ist mit geringem Abstand ein Brauchwassererhitzer 23 angeordnet,
der entsprechend dem ringförmigen Ende des Innenrohrs 9 ausgebildet ist. Dieser Brauchwassererhitzer
23 liegt also unmittelbar über den Austrittsöffnungen 22 und dem Kondensator 8, so
dass er wirksam mit dem warmen Wasser in Berührung kommt. Der Kaltwasserzulauf für
den Brauchwassererhitzer ist mit 24 und der Warmwasseraustritt mit 26 bezeichnet.
Unterhalb des Brauchwassererhitzers 23 ist am Puffergehäuse 2 ein weiterer Anschluss
vorgesehen, dessen Funktion nachstehend noch erläutert werden wird.
[0015] Der Heizwasserrücklauf 7 endet als Rohr im'unteren Bereich des Wärmetauschers 1 innerhalb
des Behälters 2. Die Austrittsöffnungen 16 dieses Rohres haben zusammen einen Querschnitt,
der grösser ist als der Querschnitt des Rücklaufrohres, so dass das aus den Öffnungen
16 austretende Wasser eine relativ geringe Geschwindigkeit hat und beim Eintritt in
das Heizwasser des Wärmepuffers keine wesentlichen Verwirbelungen verursacht. Das
aus dem Heizungsrücklauf 7 austretende Wasser fällt dann oder steigt, je nach seiner
Temperatur relativ zum Umgebungswasser.
[0016] In die Kältemittelleitung 4 sind ein Druckmessgerät und ein Regler 17 eingeschaltet,
welche den von der Wärmepumpe 18 kommenden Druck des Kältemittels messen und die Drehzahl
und damit die Leistung der Umwälzpumpe 13 so regeln, dass der Kältmitteldruck im Kondensator
8 konstant bieibt. Die Wärmepumpe 18, die über die Kältemittelleitungen 4 und 5 and
den Kondensator 8 im Wärmepuffer 1 angeschlossen ist, kann beliebiger Art sein.
[0017] Im Wärmepuffer 1 und in der Leitung 11 sind je ein Temperaturfühler 19 bzw. 20 eingeschaltet,
deren Messwerte einer Schalteinrichtung 21 zugeführt werden.
[0018] Die Anlage arbeitet wie folgt: Befindet sich kaltes Wasser im Wärmepuffer 1, so wird
der Druck des Kältemittels in der Kältemittelleitung 4 so niedrig sein, dass der Regler
17 die Umwälzpumpe 13 ausser Betrieb hält. Bei dieser Betriebsweise durchströmt das
Kältemittel den Kondensator 8 und gibt seine Wärme ähnlich einem Tauchsieder an die
Umgebung ab. Da sich der Kondensator 8 im oberen Viertel des Wärmepuffers befindet,
wird dieser Bereich des Wärmepuffers sehr schnell erwärmt, so dass bereits nach kurzer
Zeit der Heiz-oder Brauchwasserbetrieb aufgenommen werden kann. Steigt die Temperatur
des Heizwassers in der Umgebung des Kondensators 8, so erhöht sich der Druck des Kältemittels
in der Leitung 4, und die Umwälzpumpe 13 wird eingeschaltet. Nunmehr wird kaltes Wasser
aus dem unteren Bereich des Wärmepuffers dosiert dem Kondensator durch das Innenrohr
9 zugeführt. Die Leistung der Umwälzpumpe wird so gesteuert, dass der Druck des Kältemittels
in der Kältemittelleitung 4 im wesentlichen konstant gehalten wird. Sollte die Umwälzpumpe
13 zuviel kaltes Wasser aus dem unteren Bereich des Puffers fördern, so dass der Druck
in der Druckmittelleitung 4 sinkt, so regelt der Regler 17 die Leistung der Umwälzpumpe
13 so lange herunter, bis der Druck wieder auf seinen vorgegebenen Sollwert steigt.
Hierdurch kann jeweils die optimale Menge Wasser zu der Nennleistung der Wärmepumpe
erwärmt werden.
[0019] Der oberhalb des Wärmetauschers 8 angeordnete Brauchwassererhitzer 23 wird über die
Leitung 24 mit Kaltwasser gespeist und gibt über die Leitung 26 sein Warmwasser ab.
In die Leitung 26 ist ein Temperaturfühler 27 eingeschaltet, der die Temperatur des
warmen Brauchwassers misst. Sollte diese Temperatur zu niedrig sein, was auf eine
zu niedrige Temperatur im Wärmepuffer 1 zurückgeht, so wird entweder die Wärmepumpe
18 zugeschaltet oder, falls diese bereits arbeiten sollte und keine ausreichende Leistung
erbringt, die Zusatzheizung eingeschaltet. Über diese Zusatzheizung wird dann über
den Heizwasservorlauf 6 warmes Wasser in den Wärmepuffer eingedrückt, das unmittelbar
auf den Brauchwassererhitzer 23 trifft. Dicht unterhalb des Brauchwassererhitzers
23 ist der oben erwähnte Anschluss 25 angeordnet, über den das über den Heizwasservorlauf
eingedrückte Wasser zur Zusatzheizung zurückfliesst. Diese Anordnung gestattet es,
auf einen zusätzlichen Behälter für die Brauchwassererzeugung zu verzichten. Erreicht
die Temperatur im Rohr 11 einen vorgegebenen Sollwert, so werden die Wärmepumpe 18
und die Umwälzpumpe 13 abgeschaltet.
1. Warmwasserheizungsanlage mit Wärmepumpe (18), deren Kondensator (8) von einem Doppelrohr-Wärmetauscher
(9, 10) gebildet ist, dessen Innenrohr (9) im Kreislauf über eine Umwälzpumpe (13)
an einen Wärmepuffer (1 ) angeschlossen ist, der aus einem mit Heizwasser gefüllten
aufrechtstehenden Behälter (2) mit Anschlüssen für den Heizwasservor- (6) und -rücklauf
(7) besteht, dadurch gekennzeichnet, dass der Kondensator (8) innerhalb des Pufferbehälters
(2) in dessen oberem Bereich angeordnet ist und sein Innenrohr (9) mit einer Vielzahl
von Austrittsöffnungen in den oberen Bereich des Behälters (2) mündet, während die
Umwälzpumpe (13) aus dem unteren Bereich des Behälters (2) saugt, und dass die Fördermenge
der Umwälzpumpe (13) in Abhängigkeit vom Kältemitteldruck im Aussenrohr (10) des Kondensators
(8) regelbar ist, derart, dass der Kältemitteldruck im Betrieb konstant gehalten wird.
2. Heizungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kondensator (8)
im oberen Viertel des Pufferbehälters (2) angeordnet ist.
3. Heizungsanlage nach einem der beiden Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass der Anschluss für den Heizwasserrücklauf (7) unterhalb des Kondensators (8) in
den Pufferbehälters (2) mündet und einen derart grossen Austrittsquerschnitt aufweist,
dass eine Verwirbelung des Heizwassers im Pufferbehälter (2) vermieden wird.
4. Heizungsanlage nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch ein in den Pufferbehälter
(2) geführtes Rücklaufrohr (7) mit einer Vielzahl von horizontal gerichteten Auslassöffnungen
(16).
5. HeizungsanlagenacheinemderAnsprüchel 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der
Zuleitung (11) für das Heizwasser zum Innenrohr (9) des Kondensators (8) ein Temperaturfühler
(20) angeordnet ist, der die Wärmepumpe (18) und die Umwälzpumpe (13) bei Erreichen
einer bestimmten Heizwassertemperatur abschaltet.
6. Heizungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Kondensator (8) als aufrechtstehende Doppelrohrwendel ausgebildet ist.
7. Heizungsanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenrohr des
Kondensators (8) am oberen Ende der Doppelrohrwendel um eine Windung länger als das
äussere Rohr (10) ist und die Austrittsöffnungen des Innenrohrs (9) am Umfang dieser
Windung verteilt sind.
8. Heizungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass im Pufferbehälter (2) oberhalb des Kondensators (8) ein Brauchwassererhitzer
(23) angeordnet ist.
9. Heizungsanlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Brauchwassererhitzer
(23) unmittelbar vor den Austrittsöffnungen (22) des Innenrohrs (9) des Kondensators
(8) angeordnet ist.
10. Heizungsanlage nach einem der beiden Ansprüche 8 oder 9 mit einem konventionellen
heizbaren zusätzlichen Heizwasserkessel, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil des
im zusätzlichen Heizwasserkessel erzeugten Heizwassers in den Pufferbehälter (2) durch
dessen Vorlaufanschluss (6) einleitbar und durch einen dicht unterhalb des Brauchwassererhitzers
(23) gelegenen weiteren Anschluss (25) in den Heizkessel rückleitbar ist.
1. A hot-water heating plant with heat pump (18) the condenser (8) of which consists
of a double- tube heat exchanger (9, 10) whose internal tube (9) is connected to a
heat buffer (1) in the circuit viaa recirculating pump (13), the buffer consisting
of a vertical tank (2) filled with heating water and provided with connections for
heating water supply (6) and reflux (7), characterized by the fact that the condenser
(8) is arranged in the upper zone of the buffer tank (2) and its internal tube (9)
discharges with a multiplicity of outlet openings into the upper zone of the tank
(2), while the recirculating pump (13) sucks up from the lower zone of the tank (2),
and that the delivery capacity of the recirculating pump (13) can be adjusted in dependence
on the refrigerant pressure in the external tube (10) of the condenser (8) in such
a way that the refrigerant pressure is kept at a constant level in operation.
2. A heating plant according to claim 1, characterized by the fact that the condenser
(8) is arranged in the upper quarter of the buffer tank (2).
3. A heating plant according to claim 1 or 2, characterized by the fact that the connection
for the hot-water return line (7) discharges into the buffer tank (2) underneath the
condenser (8) and has an outlet cross-section of sufficient size to avoid any turbulent
mixing of the heating water in the buffer tank (2).
4. A heating plant according to claim 3, characterized by a return pipe (7) having
a multiplicity of horizontally oriented outlet openings (16).
5. A heating plant according to one of claims 1 to 4, characterized by the fact that
the supply line (11) for the heating water to the internal pipe (9) of the condenser
(8) contains a temperature sensitive element (20) that cuts out the heat pump (18)
and the recirculating pump (13) on reaching a certain heating water temperature.
6. A heating plant according to one of the above claims, characterized by the fact
that the condenser (8) is a double tube helix configuration.
7. A heating plant according to claim 6, characterized by the fact that the internal
tube of the condenser (8) at the upper end of the double tube helices is by one turn
longer than the external tube (10) and the outlet openings of the internal tube (9)
are distributed around the circumference of this turn.
8. A heating plant according to one of the above claims, characterized by the fact
that an industrial water heater (23) is arranged in the buffer tank (2) above the
condenser (8).
9. A heating plant according to claim 8, characterized by the fact that the industrial
water heater (23) is arranged immediately in front of the outlet openings (22) of
the internal tube (9) of the condenser (8).
10. A heating plant according to claim 8 or 9 with a conventional, heatable heating
water boiler, characterized by the fact that part of the heating water generated in
the additional heating water boiler can be conducted into the buffer tank (2) through
its supply line connection (6) and can be recycled to the boiler through another connection
(25) arranged closely underneath the industrial water heater (23).
1. Installation de calorifères à eau chaude comprenant une pompe de chaleur (18) dont
le condenseur (8) se compose d'un échangeur thermique à tube double (9, 10) dont le
tube intérieur (9) dans le circuit est raccordé, moyennant une pompe de circulation
(13), à un tampon thermique (1 ) se composant d'un réservoir vertical (2) rempli d'eau
de chauffage et pourvu de raccordements pour l'alimentation (6) et le reflux (7) de
l'eau de chauffage, caractérisée en ce que le condenseur (8) est disposé dans la partie
supérieure du réservoir-tampon (2) et en ce que son tube intérieur (9) débouche avec
une multiplicité d'ouvertures de sortie dans la partie supérieure du réservoir (2),
tandis que la pompe de circulation (13) aspire de la partie inférieure du réservoir
(2), et en ce que le débit de la pompe de circulation (13) est réglable en dépendance
de la pression du produit réfrigérant dans le tube extérieur (10) du condenseur (8),
de sorte que la pression du produit réfrigérant est maintenue constante pendant le
fonctionnement.
2. Une installation de calorifères selon la revendication 1, caractérisée en ce que
le condenseur (8) est disposé dans le quart supérieur du réservoir-tampon (2).
3. Une installation de calorifères selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée
en ce que le raccordement pour le retour d'eau de chauffage (7) débouche dans le réservoir-tampon
(2) au-dessous du condenseur (8) et présente une section de sortie suffisante pour
éviter un tourbillonnement de l'eau de chauffage dans le réservoir-tampon (2).
4. Une installation de calorifères selon la revendication 3, caractérisée par un tube
de retour (7) entrant dans le réservoir-tampon (2) et ayant une multiplicité d'ouvertures
de sortie horizontales (16).
5. Une installation de calorifères selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée
en ce que le tube d'arrivée (11) de l'eau de chauffage vers le tube intérieur (9)
du condenseur (8) contient un élément thermosensible (20) qui arrête la pompe de chaleur
(18) et la pompe de circulation (13), lorsque une certaine température d'eau de chauffage
à été atteinte.
6. Une installation de calorifères selon l'une des revendications précédentes, caractérisée
en ce que le condenseur (8) est conçu sous la forme d'un serpentin vertical à tube
double.
7. Une installation de calorifères selon la revendication 6, caractérisée en ce que
le tube intérieur du condenseur (8) au bout supérieur des serpentins à tubes doubles
est d'environ une spire plus long que le tube extérieur (10) et en ce que les ouvertures
de sortie du tube intérieur (9) se trouvent réparties sur la circonférence de cette
spire.
8. Une installation de calorifères selon l'une des revendications précédentes, caractérisée
en ce qu'un réchauffeur d'eau industrielle (23) est disposé au-dessus du condenseur
(8) dans le réservoir-tampon (2).
9. Une installation de calorifères selon la revendication 8, caractérisée en ce que
le réchauffeur d'eau industrielle (23) est disposé immédiatement devant les ouvertures
de sortie (22) du tube intérieur (9) du condenseur (8).
10. Une installation de calorifères selon l'une des revendications 8 ou 9 avec une
chaudière à eau de chauffage additionnelle en exécution conventionnelle chauffable,
caractérisée en ce qu'une partie de l'eau chaude produite dans la chaudière à eau
de chauffage additionnelle peut être introduite dans le réservoir-tampon (2) moyennant
son raccordement d'alimentation (6) et peut être recyclée à la chaudière moyennant
un autre raccordement (25) disposé juste au-dessous du réchauffeur à eau industrielle
(23).
