[0001] Die Erfindung betrifft eine antreibbare Walze mit steuerbarer Durchbiegung, insbesondere
für Maschinen zur Erzeugung und Verarbeitung von Bahnen aus Papier oder Kunststoff.
[0002] Walzen mit steuerbarer Durchbiegung sind an sich bekannt. So ist beispielsweise in
der DE-OS 28 37 913 eine derartige Walze beschrieben, die ein im wesentlichen zylindrisches
Innenteil aufweist, das über Achszapfen fest auf einem Widerlager gelagert ist, sowie
ein rohrförmiges, das Innenteil umgebendes Außenteil, das um die Zylinderachse drehbar
an seinen beiden Enden auf dem Innenteil gelagert ist, wobei am Innenteil längs einer
Mantellinie eine Einrichtung zur Erzeugung von in radialer Richtung zwischen Innenteil
und Außenteil wirksamen Zwangskräften angeordnet ist. Bei dieser bekannten nicht angetriebenen
Walze mit steuerbarer Durchbiegung wird durch eine einseitige Beheizung des Innenteils
eine Durchbiegung des Innenteils erreicht, die sich über die Lagerung des Außenteils
auf dem In- nenteil auf das Außenteil überträgt. Auf diese Weise ist es möglich, nicht
nur die natürliche Durchbiegung der Walze auszugleichen, um einen gleichmäßigen Anpreßdruck
zu erhalten, sondern es ist auch möglich, für bestimmte Zwecke eine zusätzliche Aufwölbung
der Walzenoberfläche in bestimmten Bereichen zu erzielen. Es hat sich nun gezeigt,
daß technische Probleme dann auftreten, wenn eine Walze mit steuerbarer Durchbiegung
als antreibbare Walze ausgebildet werden soll.
[0003] Auch antreibbare Walzen mit steuerbarer Durchbiegung sind an sich bekannt.
[0004] So ist in der DE-AS 20 50 696 eine für hohe Biegebelastungen bestimmte Walze beschrieben,
bei der koaxial durch einen der Achszapfen eine in der Umgebung ihres äußeren Endes
am Achszapfen gelagerte Antriebswelle geführt ist, die mit einem Zentralrad verbunden
ist, das über ein am Innenteil gelagertes Zahnradgetriebe einen koaxial zum Außenteil
angeordneten und mit diesem treibend verbundenen Innenzahnkranz antreibt. Bei dieser
bekannten Walze besitzt das Zahnradgetriebe zwei diametral zum Zentralrad angeordnete
Zwischenräder, die durch Schlitze im Achszapfen hindurchtretend mit dem Innenzahnkranz
kämmen, der von außen an die Stirnflächen des Außenteils der Walze angesetzt und dort
befestigt ist. Damit der Antrieb auch bei einer starken Durchbiegung des Außenteils
der Walze störungsfrei arbeitet, ist die Zentralradwelle nicht am Innenteil der Walze
gelagert, sondern lediglich über eine Gelenkkupplung mit der Antriebswelle verbunden.
Dabei müssen, um ein störungsfreies Funktionieren des Antriebes sicherzustellen, bestimmte
Abstandsbedingungen zwischen dem Mittelpunkt des Zentralrades und einerseits dem Gelenkpunkt
der Kupplung und andererseits dem Mittelpunkt des Pendellagers zwischen Außenteil
und Innenteil der Walze eingehalten werden.
[0005] Die bekannte Walze hat den Nachteil, daß die Konstruktion recht aufwendig ist, wobei
durch die doppelte Schlitzung des Innenteils zum Durchtritt der beiden Zwischenräder
eine starke, die Maximalbelastung begrenzende Schwächung hingenommen werden muß, oder
diese Bauteile überstark dimensioniert werden müssen. Weiterhin wird durch die Verbindung
des Zentralrades über eine Gelenkkupplung mit der Antriebswelle die übertragbare Drehzahl
und damit das mögliche Übersetzungsverhältnis des Zahnradgetriebes begrenzt. Das Zentralrad
muß relativ groß ausgeführt sein, was einerseits hohe Herstellungskosten verursacht
und andererseits auch eine entsprechende Dimensionierung des Achszapfens erfordert.
Dieser Konstruktionsaufwand wird noch dadurch gesteigert, daß infolge der Begrenzung
des Übersetzungsverhältnisses relativ hohe Drehmomente über Antriebswelle und Kupplung
auf das Getriebe übertragen werden müssen. Weiterhin ist die Einstellung und Aufrechterhaltung
der beschriebenen Justierung aufwendig und infolge der Anordnung und Verbindung des
Zentralrades muß, insbesondere bei höheren Drehzahlen, eine stärkere Geräuschbildung
in Kauf genommen werden. Schließlich muß das Drehmoment von dem an die Stirnfläche
des Außenteils angesetzten Innenzahnkranz über formschlüssige Verbindungselemente,
beispielsweise Schraubenverbindungen, auf das Außenteil übertragen werden, was wiederum
Justier- und Dimensionierungsprobleme aufwirft.
[0006] Die Erfindung geht aus von einer antreibbaren Walze mit steuerbarer Durchbiegung,
insbesondere für Maschinen zur Erzeugung und Verarbeitung von Bahnen aus Papier oder
Kunststoff, mit einem im wesentlichen zylindrischen Innenteil, das über Achszapfen
fest auf einem Widerlager gelagert ist und einem rohrförmigen, das Innenteil umgebenden
Außenteil, das um die Zylinderachse drehbar, an seinen beiden Enden auf dem Innenteil
gelagert ist, wobei am Innenteil längs einer Mantellinie eine Einrichtung zur Erzeugung
von in radialer Richtung zwischen Innenteil und Außenteil wirksamen Zwangskräften
angeordnet ist, und bei der koaxial durch einen der Achszapfen eine in der Umgebung
ihres äußeren Endes am Achszapfen gelagerte Antriebswelle geführt ist, die mit einem
Zentralrad verbunden ist, das über ein am Innenteil gelagertes Zahnrad-getriebe einen
koaxial zum Außenteil angeordneten und mit diesem treibend verbundenen Innenzahnkranz
antreibt.
[0007] Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe bestand darin, eine antreibbare Walze
mit steuerbarer Durchbiegung dieser Bauart so zu verbessern, daß bei sehr geringem
Konstruktionsaufwand eine antreibbare Walze erhalten wird, welche auch bei kleinen
Walzendurchmessern und vor allem kleinen Achszapfendurchmessern die Erzielung hoher
Liniendrücke und dadurch hoher Belastungen erlaubt, bei der Durchbiegungen des Außenteils
keine Störung des Antriebs verursachen und bei der keine besonderen Maßnahmen zur
Einstellung und Aufrechterhaltung einer bestimmten Justierung getroffen werden müssen.
[0008] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß dadurch, daß die Antriebswelle
an ihrem inneren Ende am Innenteil gelagert ist und das Zentralrad einstückig mit
der Antriebswelle verbunden ist, und das Zahnrad- getriebe ein einziges Zwischenrad
aufweist, dessen Drehachse parallel zur Achse der Antriebswelle festgelegt ist, und
dessen Zähne jeweils einen,in Richtung seiner Drehachse bogenförmig zu den Stirnflächen
hin abfallenden Kamm aufweisen, und der Innenzahnkranz in das Außenteil eingeschoben
und über Spannelemente 'kraftschlüssig mit der Innenfläche des Außenteils verbunden
ist.
[0009] Dadurch, daß bei der erfindungsgemäßen Walze die Antriebswelle einstückig mit dem
Zentralrad verbunden ist und an ihrem inneren Ende am Innenteil gelagert ist, werden
durch eine einfache Maßnahme eine Reihe von Vorteilen erreicht. Zunächst kann bei
dieser Konstruktion das Zahnradgetriebe aus einem einzigen Zwischenrad bestehen, was
zur Folge hat, daß Achszapfen bzw. Innenteil nur an einer Stelle, nämlich dem Durchtritt
dieses einzigen Zwischenrades geschwächt sind. Dies und der Wegfall der im Achszapfen
bei der bekannten Vorrichtung anzuordnenden Kupplung haben zur Folge, daß sowohl der
Achszapfen als auch das Zentralrad relativ klein dimensioniert werden können. Eine
große Materialersparnis und Konstruktionsvereinfachung ergibt sich dadurch, daß das
Zentralrad dann mit der Antriebswelle aus einem Stück herausgearbeitet werden kann.
Das Übersetzungsverhältnis zwischen Zentralrad und Innenzahnkranz kann relativ hoch
gewählt werden, was zur Folge hat, daß nur kleine Drehmomente über die Antriebswelle
übertragen werden müssen, da mit hohen Eingangsdrehzahlen und ent-- sprechend preiswerten
Motoren für hohe Drehzahlen gearbeitet werden kann. Die Durchbiegungen des Außenteils
werden in einfacher Weise durch die besondere bogenförmige Ausbildung der Zahnkämme
am Zwischenrad ausgeglichen. Schließlich ist durch die besondere Verbindung des Innenzahnkranzes
mit dem Außenteil der Walze eine sichere und problemlose Übertragung der Drehmomente
gewährleistet
[0010] Es hat sich gezeigt, daß die erfindungsgemäße Walze bei niedrigem Konstruktionsaufwand
eine große Einsparung an Antriebsenergie ermöglicht und auch bei hohen Drehzahlen
außerordentlich geräuscharm läuft.
[0011] Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Walze dienen
als Spannelemente zwei ineinander-gesteckte, mit konisch ausgebildeten, geschlitzten
Mantelflächen aneinander anliegende Spannringe, die zwischen dem Innenzahnkranz und
der Innenfläche des Außenteils angeordnet sind und mit ihrer inneren Stirnfläche an
einem mit dem Außenteil verbundenen Anschlag anliegen, während die äußere Stirnfläche
unter der Kraftwirkung eines in das Außenteil eingesetzten, mittels Stellschrauben
in Längsrichtung des Außenteils verschiebbaren Stellringes steht. Hierdurch wird eine
optimale einstellbare Übertragung der Drehmomente vom Innenzahnkranz auf das Außenteil
der Walze ermöglicht.
[0012] Vorteilhaft ist es weiterhin, wenn die Dicke des Zahnkanzes größer ist als die Dicke
des Zwischenrades. Hierdurch wird sichergestellt, daß auch bei stärkeren Durchbiegungen
des Außenteils der Walze gegenüber der Mittelachse der Antriebswelle keine Übertragungsprobleme
auftreten.
[0013] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform sind Antriebswelle, Zentralrad,
Zwischenrad und Innenzahnkranz innerhalb eines in Bezug auf Flüssigkeitsdurchtritt
zusammenhängenden, nach außen abgedichteten Innenraumes angeordnet, der mit mindestens
einer Schmiermittelzuleitung und einer Schmiermittelableitung in Verbindung steht.
Auf diese Weise werden die Antriebselemente der Walze platzsparend in einem Innenraum
mit relativ kleinem Volumen angeordnet, wobei dieser Innenraum gut gegen den Außenraum
abgedichtet und an eine Umlaufschmierung angeschlossen ist. Dies bringt erhebliche
Vorteile, insbesondere zur Erzielung von hohen Drehzahlen, die für Maschinengeschwindigkeiten
ab etwa 400 m/min. erforderlich sind.
[0014] Im folgenden wird anhand der beigefügten Zeichnung ein Ausführungsbeispiel für die
erfindungsgemäße Walze näher erläutert.
[0015] In der Zeichnung ist ein Ende einer Walze mit steuerbarer Durchbiegung in einem Längsschnitt
dargestellt. Die Walze besitzt ein im wesentlichen zylinderförmiges Innenteil 1, das
an beiden Enden in einen Achszapfen 2 ausläuft. Der dargestellte Achszapfen 2 ist
hohl und besitzt einen durchgehenden Innenraum 2a, der in eine Ausnehmung 1a des Innenteils
1 einmündet. Der Achszapfen 2 stützt sich auf einem festen Widerlager 5 ab.
[0016] Auf dem Innenteil 1 stützt sich über Rollenlager 4 ein rohrförmiges Außenteil 3 ab,
auf dessen äußere Oberfläche noch ein besonderer Walzenmantel 3a angeordnet ist.
[0017] Das Rollenlager 4 ist ein Pendelrollenlager. Es sind in Längsrichtung der Walze noch
weitere, nicht dargestellte derartige Pendelrollenlager angeordnet. Weiterhin ist
auf dem Innenteil 1 in nicht dargestellter Weise längs einer Mantellinie eine Einrichtung
zur Erzeugung von in radialer Richtung zwischen Innenteil und Außenteil wirksamen
Zwangskräften angeordnet, durch welche die Durchbiegung in steuerbarer Weise erreicht
wird. Eine solche Einrichtung kann beispielsweise so ausgebildet sein, wie dies in
der DE-OS 28 37 913 beschrieben ist.
[0018] Zum Antrieb des Außenteils 3 ist durch den Innenraum 2a des Achszapfens 2 eine Antriebswelle
6 hindurchgeführt, welche an ihrem äußeren Ende über ein Kugellager 7 am Achszapfen
2 gelagert ist, während sie an dem anderen Ende über ein weiteres Kugellager 8 und
ein Kugellager 9 am Innenteil 1 gelagert ist. Zwischen den Kugellagern 8 und 9 ist
ein Zentralrad 10 angeordnet, das einen relativ kleinen Durchmesser besitzt und mit
der Antriebswelle 6 einstückig verbunden ist. Das Zentralrad 10 kämmt mit einem Zwischenrad
11, das oberhalb des Zentralrades 10 über Kugellager 13 auf einer am Innenteil 1 angeordneten
Achse 12 gelagert ist. Das Zwischenrad 11 kämmt seinerseits mit einem Innenzahnkranz
14, der in das Außenteil 3 eingeschoben und über zwei Spannringe 15a und 15b mit der
Innenfläche des Außenteils 3 kraftschlüssig verbunden ist. Wie aus der Zeichnung unmittelbar
zu entnehmen, liegt der Spannring 15a mit seiner dem Walzeninneren zugewandten Stirnfläche
an einem Anschlag 14a, der mit dem Innenzahnkranz 14 verbunden ist. Mit einer konisch
ausgebildeten Mantelfläche liegt der Spannring 15a an der ebenfalls konisch ausgebildeten
Mantelfläche des anderen Spannringes 15b an, dessen nach außen weisende Stirnfläche
an einem von außen angesetzten Stellring 16 anliegt, der über Stellschrauben 17 mit
dem Innenzahnkranz 14 verbunden ist. Über die Stellschrauben 17 ist der Stellring
16 in Längsrichtung verschiebbar. Durch Verschiebung des Stellringes 16 können die
beiden keilförmigen Spannringe 15a und 15b gegeneinander verschoben und damit kann
der Anpreßdruck zwischen Innenzahnkranz 14 und Außenteil 3 einstellbar verändert werden.
Die beiden Spannringe 15a und 15b sind in nicht dargestellter Weise zweckmäßig geschlitzt
ausgeführt, um eine Verklemmung zu verhindern.
[0019] Wie der Zeichnung weiter zu entnehmen, sind die Zähne 11a des Zwischenrades 3, dessen
Drehachse Z parallel zur Drehachse M der Antriebswelle 6 angeordnet und fest. gelegt
ist, mit Zahnkämmen versehen, die in Richtung der Drehachse Z bogenförmig gekrümmt
verlaufen, d.h. die Höhe der Zahnkämme nimmt von der Mittelebene des Zwischenrades
11 aus gesehen nach beiden Stirnflächen zu ab. Dies hat zur Folge, daß bei einer Schrägstellung
des Innenzahnkranzes 14 infolge einer mehr oder weniger großen Durchbiegung der Walze
die ineinanderkämmenden Flächen von Innenzahnkranz 14 und Zwischenrad 11 aufeinander
abrollen können und somit keine Störung des Eingriffs und damit keine Beeinträchtigung
der Übertragung auftreten kann.
[0020] Das Übersetzungsverhältnis zwischen Zentralrad 10 und Innenzahnkranz 14 kann relativ
hoch gewählt werden und beispielsweise 1:5 betragen. Auf diese Weise kann an das äußere
Ende der Antriebswelle 6 ein Elektromotor mit relativ hoher Drehzahl angeschlossen
werden.
[0021] Es wird noch einmal darauf hingewiesen, daß die Übertragung des Drehmomentes zwischen
Innenzahnkranz 14 und Außenteil 3 lediglich kraftschlüssig und nicht beispielsweise
über Schraubverbindungen erfolgt. Es können an dieser Stelle also keine Probleme,
beispielsweise wegen einer durch die Toleranzen von Shrauben und Schraubenlöchern
bedingten ungleichmäßigen Belastung dieser Verbindung, entstehen.
[0022] Infolge des geringen Volumenbedarfs der Innenräume 2a und 1a, in denen die sich drehenden
Bauteile 6 bis 14 angeordnet sind, ist es möglich, den Gesamtinnenraum 1a - 2a an
eine Umlaufschmierung anzuschließen. Die Schmierstoffzuleitung erfolgt hierbei über
eine angedeutete Zuleitung 19 sowie weitere, nicht näher dargestellte Zuleitungen,
während die Schmierstoffableitung über eine Leitung 18 erfolgt.
1. Antreibbare Walze mit steuerbarer Durchbiegung, insbesondere für Maschinen zur
Erzeugung und Verarbeitung von Bahnen aus Papier oder Kunststoff, mit einem im wesentlichen
zylindrischen Innenteil, das über Achszapfen fest auf einem Widerlager gelagert ist
und einem rohrförmigen, das Innenteil umgebenden Außenteil, das um die Zylinderachse
drehbar an seinen beiden Enden auf dem Innenteil gelagert ist, wobei am Innenteil
längs einer Mantellinie eine Einrichtung zur Erzeugung von in radialer Richtung zwischen
Innenteil und Außenteil wirksamen Zwangskräften angeordnet ist und bei der koaxial
durch einen der Achszapfen eine in der Umgebung ihres äußeren Endes am Achszapfen
gelagerte Antriebswelle geführt ist, die mit einem Zentralrad verbunden ist, das über
ein am Innenteil gelagertes Zahnradgetriebe einen koaxial zum Außenteil angeordneten
und mit diesem treibend verbundenen Innenzahnkranz antreibt, dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebswelle _(6) an ihrem inneren Ende am Innenteil (1) gelagert ist und
das Zentralrad (10) einstückig mit der Antriebswelle (6) verbunden ist und das Zahnradgetriebe
ein einziges Zwischenrad (11) aufweist, dessen Drehachse (Z) parallel zur Achse (M)
der Antriebswelle (6) festgelegt ist und dessen Zähne (11a) jeweils einen in Richtung
seiner Drehachse (Z) bogenförmig zu den Stirnflächen hin abfallenden Kamm aufweisen
und der Innenzahnkranz (14) in das Außenteil (3) eingeschoben und über Spannelemente
(15a-15b) kraftschlüssig mit der Innenfläche des Außenteils (3) verbunden ist.
2. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Spannelemente zwei ineinandergesteckte
mit konisch ausgebildeten, geschlitzten Mantelflächen aneinander anliegende Spannringe
(15a, 15b) dienen, die zwischen dem Innenzahnkranz (14) und der Innenfläche des Außenteils
(3) angeordnet sind und mit ihrer inneren Stirnfläche an einem mit dem Außenteil verbundenen
Anschlag (14a) anliegen, während die äußere Stirnfläche unter der Kraftwirkung eines
in das Außenteil (3) eingesetzten, mittels Stellschrauben (17) in Längsrichtung des
Außenteils (3) verschiebbaren Stellringes (16) steht.
3. Walze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke des Zahnkranzes
(14) größer ist als die Dicke des Zwischenrades (11).
4. Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Antriebswelle
(6), Zentralrad (10), Zwischenrad (11) und Innenzahnkranz (14) innerhalb eines in
Bezug auf Flüssigkeitsdurchtritt zusammenhängenden, nach außen abgedichteten Innenraumes
(1a, 2a) angeordnet sind, der mit mindestens einer Schmiermittelzuleitung (19) und
einer Schmiermittelableitung (18) in Verbindung steht.