[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen von großflächigen Textilauflagen,
insbesondere Teppichen oder Teppichböden.
[0002] Die Reinigung von großflächigen Textilauflagen, wie z.B. Teppichen, Teppichböden
oder auch Polsterbezügen, erfolgt in den meisten Fällen durch Bearbeitung ihrer Oberfläche
mit Bürsten. Hierbei hat es sich als besonders zweckmäßig erwiesen, die Bürstenbehandlung
unter Hinzufügung eines Reinigungsmittels durchzuführen, das einen Reinigungsschaum
erzeugt, dessen Zusammensetzung und Luftgehalt sich nach der Art der zu behandelnden
Textilien und dem Verschmutzungsgrad richten.
[0003] Da vor allem infolge der häufigen Verwendung von Teppichböden die zu reinigenden
Textilflächen immer größer werden, hat es sich weiterhin als zweckmäßig erwiesen,
die Reinigung mit Hilfe von Reinigungsmaschimn durchzuführen. Solche Maschinen weisen
im allgemeinen eine oder mehrere Bürsten auf, die um zur bearbeiteten Fläche senkrechte
Achsen rotieren.
II. Stand der Technik
[0004] Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung mit mindestens einer motorisch angetriebenen,
um eine zur bearbeiteten Fläche senkrechte Achse rotierenden Scheibenbürste, deren
Bürstenteller an seiner Unterseite in der Umgebung der Drehachse frei von Arbeitsborsten
ist und mit einem koaxial zur Drehachse der Scheibenbürste angeordneten Zuleitungsrohr
für ein verschäumbares flüssiges Reinigungsmittel, dessen oberes Ende mit einem oberhalb
der Scheibenbürste angeordneten Vorratsbehälter verbunden ist, während das untere,
durch den Bürstenteller hindurchgeführte Ende des Zuleitungsrohres mit mindestens
einer Austrittsöffnung vesehen ist, wobei das Reinigungsmittel radial nach außen in
Richtung auf die Arbeitsborsten der Scheibenbürste gespritzt wird und mit einem mit
dem Bürstenteller verbundenen, als Luftförderrad dienenden Schaufelrad,dessen Schaufeln
in mindestens einer, die Drehachse kreisringförmig umgebenden Reihe angeordnet sind,
wobei eine oder mehrere Luftaustrittsöffnungen vorgesehen sind, die mit dem Raum unterhalb
des Bürstentellers in Verbindung stehen.
[0005] Eine derartige Vorrichtung ist bekannt und beispielsweise in der DE-PS 19 11 990
beschrieben.
[0006] Bei der bekannten Vorrichtung ist oberhalb des Bürstentellers ein Luftförderrad angeordnet,
das mit dem Bürstenteller verbunden ist und Schaufeln besitzt, die in Bezug auf die
Drehrichtung des Bürstentellers nach vorwärts gekrümmt sind. Durch diese Schaufeln
werden die von außen von der Seite einströmenden Luftmengen erfaßt und Luftaustrittsöffnungen
zugeführt, welche in der Nähe des inneren Endes der Schaufeln angeordnet sind und
die über Kanäle mit der Unterseite des Bürstentellers in Verbindung stehen. , ,
[0007] Der Nachteil dieser bekannten Vorrichtung besteht darin, daß bei den bei derartigen
Vorrichtungen vorkommenden niedrigen Drehzahlen (z.B. 150 upm) die durch das Schaufelrad
geförderte Luft nicht immer ausreicht, um einen gewünschten Verschäumungsgrad des
Reinigungsmittels zu erreichen.
III. Aufgabe und Lösung der Aufgabe
[0008] Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, die bekannte Vorrichtung
so zu verbessern, daß auch bei niedrigen Drehzahlen die geförderten Luftmengen ausreichen,
um den für die Reinigung optimalen Verschäumungsgrad zu erreichen.
[0009] Die Lösung dieser Aufgabe geschieht gemäß der Erfindung dadurch, daß die Schaufeln
in Bezug auf die Drehrichtung des Schaufelrades von der Drehachse nach rückwärts verlaufend
angeordnet und so ausgebildet sind, daß die von oben in axialer Richtung in das Schaufelrad
einströmende Luft in radialer Richtung nach außen und gleichzeitig oder anschließend
in axialer Richtung nach unten gefördert wird, und daß jede der kreisringförmig angeordneten
Reihen an ihrer Außenseite durch eine in Umfangsrichtung laufende, sich über mindestens
einen Teil der Schaufelhöhe erstreckende Außenwand abgeschlossen ist.
[0010] Dabei hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn die Schaufeln an der Oberseite
des Bürstentellers auf einer Grundplatte in Bezug auf die Drehrichtung des Schatfelrades
nach rückwärts gekrümmt angeordnet sind und die Luftaustrittsöffnungen am äußeren
Rand der zwischen den Schaufeln liegenden Abschnitte des Schaufelrades angeordnet
sind. Weiterhin kann es zweckmäßig sein, wenn die Schaufeln zur Richtung der Drehachse
in Drehrichtung geneigt angeordnet sind.
[0011] Schließlich sind bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung
die Luftaustrittsöffnungen im äußersten Bereich der zwischen den Scha-eufeln und der
Außenwand auftretenden Zwickel in unmittelbarer Nähe der Außenwand angeordnet.
[0012] Es ist grundsätzlich bekannt, bei Radiallüftern die Schaufeln in Bezug auf die Drehrichtung
des Schaufelrades nach rückwärts gekrümmt anzuordnen. Allerdings arbeiten die bekannten
Radiallüfter im allgemeinen mit Drehzahlen, die bei einer Vorrichtung der eingangs
erwähnten Art nicht zur Verfügung stehen.
[0013] Nach der Lehre der Erfindung kann bei einer Vorrichtung der eingangs erwähnten Art
eine ausreichende Förderung von Luft in den Bereich unterhalb des Bürstentellers erreicht
werden, wenn die bei Radiallüftern an sich bekannte nach rückwärts gekrümmte Anordnung
der Schaufeln angewendet wird und die Zwischenräume zwischen den Schaufeln an ihrer
Außenseite durch eine Außenwand abgeschlossen sind, so daß sich nach außen verjüngende
Kammern entstehen. In jeder Kammer ist im Zwickel zwischen der Außenwand und der Schaufel,
also in der Nähe des äußeren Randes des Schaufelrades, jeweils eine Luftaustrittsöffnung
angeordnet. Praktische Versuche haben ergeben, daß sich durch die bei Rotation in
diese Kammern einströmende Luft innerhalb der Kammer ein statischer Druck aufbaut,
der verstärkt durch die Wirkung der Zentrifugalkräfte zur Folge hat, daß ausreichende
Luftmengen durch die Luftaustrittsöffnungen an die Unterseite des Bürstentellers gefördert
werden.
[0014] Zahlreiche vorteilhafte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind
möglich und in den Unteransprüchenbeschrieben.
[0015] So kann beispielsweise durch besondere Ausbildung der Außenwand und durch Abdeckng
der Kammern zwischen den Schaufeln an ihrer Oberseite eine besonders günstige Ausbildung
des Kammerinnenraumes hinsichtlich seiner Verjüngung nach außen und damit ein besonders
günstiger Druckverlauf innerhalb der Kammern erreicht werden.
[0016] Durch Anordnung von mehreren konzentrischen Reihen von Schaufeln und entsprechende
Ausbildung der Schaufelform und der Abdeckung der Kammern kann bei etwas höherem technischen
Aufwand ein besonders guter Wirkungsgrad erzielt werden.
[0017] Bei einer anderen Ausführungsfam, die in den Patentansprüchen 13 und 14 beschrieben
ist, bes-itzt das Schaufelrad insofern die Eigenschaften eines Axialgebläses, als
die Luft axial in die Kammern zwischen den Schaufeln einströmt und dan radial nach
außen durch die Austrittsschlitze abströmt. Diese Ausführungs form kann auch in Kombination
mit anderen Ausführungsformen des Schaufelrades angewendet werden, indem ein Schaufelrad,
dessen Schaufeln unmittelbar um die Drehachse herum angeordnet sind, innerhalb eines
weiter außen angeordneten Schaufelrades angeordnet wird.
[0018] Eine weitere besonders vorteilhafte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung
besitzt ein Schaufelrad mit den Merkmalen des Patentanspruchs 15. Bei dieser Ausfürungsform
sind die sich über einen großen Teil des Bürstentellers erstreck-en den Schaufeln
so ausgebildet, daß sich nach hinten und außen verjüngende "tütenartige" Kammern entstehen,
in denen sich eine sehr günstige Druckverteilung der von oben einströmenden und radial
abströmenden Luft ergibt.
[0019] Schließlich ist in den Patentansprüchen 17 bis 23 noch eine weitere Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Vorrichtung beschrieben, die bei guter Wirksamkeit einen relativ
einfachen konstruktiven Aufbau aufweist. Auch bei dieser Ausführungsform ist dieBelüftungsvorrichtung
nicht an der Oberseite des Bürstentellers angeordnet, sondern sie ist in den Bürstenteller
integriert, wobei die Schaufeln entweder einstückig mit dem Bürstenteller verbunden
oder an der Wand der durchgehenden Öffnung eigens befestigt sein können.
[0020] Um bei dieser Ausführungsform genügend Raum für die Anordnung des Schaufelrades in
der durchgehenden Öffnung des Bürstentellers zu haben, kann-der Bürstenteller an seiner
Oberseite im Bereich der Drehachse einen, die Dicke des Bürstentellers vergrößernden
Sockel aufweisen, innerhalb dessen die durchgehende Öffnung angeordnet ist. Der Bürstenteller
kann aber auch an seiner Oberseite vollflächig mit einer Zusatzbeschichtung versehen
sein, die über die für den Arbeitsborstenbesatz nötige Stärke soweit hinausgeht, daß
ausreichendes Vollmaterial für die Ausbildung der durchgehenden Öffnung und die Anordnung
der Schaufeln des Schaufelrades vorhanden ist.
[0021] Der Bürstenteller kann aus Holz, Kunststoff oder Metall gefertigt sein, bzw. aus
Kombinationen dieser Materialien.
IV. Kurzbeschreibung der Zeichnungen
[0022] In den Zeichnungen sind einige Ausführungsbeispiele für eine Vorrichtung nach der
vorliegenden Erfindung dargestellt.
[0023] Es zeigen:
Fig. 1 schematisch eine erste Ausführungsform einer Vorrichtung zum Reinigen großflädiger
Textilauflagen in einer teilweise geschnittenen Seitenansicht;
Fig. 2a bis 2e und in explodierter Darstellung den Bürsten- Fig. 3a bis 3b teller
einer Vorrichtung nach Fig. 1 mit daran angeordneten Luftförderrädern, jeweils in
Vorderansicht und Draufsicht;
Fig. 4 und 5 in vergrößerter Darstellung einen Viertelkreisauschnitt einer ersten
Ausführungsform eines Schaufelrades für eine Vorrichtung nach Fig. 1 bis 3 in Draufsicht
und Seitenansicht;
Fig. 6 und 7 in einer Darstellung analog Fig. 4 und 5 eine andere Ausführungsform
eines Schaufelrades für eine Vorrichtung nach Fig. 1 bis 3;
Fig. 8 bis 10 einen Viertelkreisausschnitt einer dritten Ausführungsform eines Schaufelrades
für eine Vorrichtung nach Fig. 1 bis 3 in einer Draufsicht und zwei Seitenansichten;
Fig. 11 bis 13 in vergrößerter Darstellung einen Viertelkreisausschnitt einer Ausführungsform
eines Schaufelrades für eine Vorrichtung nach Fig. 1 bis 3 mit mehreren Schaufelreihen
in einer Draufsicht und zwei Seitenansichten;
Fig. 14 einen Vierteilkreisausschnitt einer perspektivischen Darstellung des Schaufelrades
nach den Fig. 11 bis 13;
Fig. 15 und 16 eine fünfte Ausihrungsform eines Schaufelrades in Seitenansicht und
Draufsicht;
Fig. 17 das Schaufelrad nach Fig. 15 und 16 in perspektivischer Darstellung;
Fig. 18, 19 eine sechste Ausführungsform eines Schau-und 20 felrades in geschlossener und geöffneter Seitenansicht und Draufsicht;
Fig. 21 das Schaufelrad nach Fig. 18 bis 20 in einer perspektivischen Darstellung;
Fig. 22 den Bürstenteller einer sechsten Ausführungsform einer Vorrichtung nach Fig.1
bis 3 in einer Ansicht von oben;
Fig. 23 einen Schnitt nach der Linie II.II in Fig. 22;
Fig. 24 und25 zwei weitere Ausführungsformen des Bürstentellers nach Fig. 22 in einer
Darstellung analog Fig. 23.
V. Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele
[0024] Es wird zunächst anhand der Fig. 1 bis 3 der grundsätzliche Aufbau einer Vorrichtung
zu-m Reinigen von großflächigen Textilauflagen beschrieben, soweit dies für das Verständnis
der nachfolgend beschriebenen Ausbildung der Schaufelräder notwendig ist.
[0025] Die Vorrichtung besteht aus einem Maschinen-gehäuse 1, auf das ein Antriebsmotor
2 aufgesetzt ist. Der Antriebsmotor 2 treibt über ein nicht näher dargestelltes Getriebe
und eine Kupplungsvorrichtung den um eine Achse D drehbaren Bürstenteller 4 an, der
auf einem Teil seiner Unterseite mit einem kreisringförmigen Besatz von Arbeitsborsten
4a versehen ist. An dem Maschinengehäuse 1 ist zur Handhabung der Vorrichtung ein
nur teilweise dargestelltes Führungsgestänge 3 angeordnet.
[0026] Ein koaxial zur Drehachse D des Bürstentellers 4 angeordnetes Zuleitungsrdr 5 ist
an seinem oberen Ende über einen Schlauch 6 mit einem nicht dargestellten Vorratsbehälter
verbunden, der am Führungsgestänge 3 angeordnet ist und in dem sich ein flüssiges
Reinigungsmittel befindet. Das untere Ende des Zuleitungsrohres 5 ragt in den Raum
unterhalb der Oberfläche des Bürstentellers 4 und seine Austrittsöffnung befindet
sich vor einem mit dem Bürstenteller 4 rotierenden Schleuderteller 7, durch welchen
die Flüssigkeit radial nach außen in Richtung auf die Arbeitsborsten 4a befördert
wird.
[0027] Um dem Raum, in dem das Reinigungsmittel verschäumt werden soll, zusätzliche Luft
zuzuführen, ist oberhalb des Bürstentellers 4 eine Luftfördervorrichtung angeordnet,
die zwei Schaufelräder 8 und 14 aufweist, die zusammen mit dem Bürstenteller 4 in
Rotation versetzt werden. Die Ausbildung dieser Schaufelräder wird weiter unten an
mehreren Ausführungsbeispielen genauer erläutert.
[0028] In den Fig. 2 und 3 ist in explodierter Darstellung der Zusammenbau der aus dem Bürstenteller
und den Einzelteilen der Luftfördervorrichtung bestehenden Einheit dargestellt. Auf
den Bürstenteller 4 (Fig. 2e, 3e) ist ein zylindrisches Bauteil 13 (Fig. 2d, 3d) aufgesetzt,
in das ein erstes Schaufelrad 14 (Fig. 2c, 3c) eingesetzt ist, das oben mit einer
durchbrochenen Abdeckkappe 15 (Fig. 2b, 3b) abgedeckt ist. Um das Bauteil 13 herum
ist auf den B-ürstenteller 4 ein weiteres Schaufelnd 8 aufgesetzt, dessen Schaufeln
10 auf einer Grundplatte 9 in einer kreisringförmig, die Drehachse D umfassenden Reihe
angeordnet sind. Die Außenseite des Schaufelrades 8 ist mit einer in Umfangsrichtung
laufenden Außenwand 11 abgeschlossen und der kreisringförmige Bereich der Schaufeln
10 ist an seiner Oberseite mit einer kreisringförmigen Abdeckplatte 16 abgedeckt.
Der Innenraum des Schaufelrades 8 ist zwischen den Schaufeln 10 und dem Bauteil 13
frei, so daß die Luft von dort ungehindert radial zwischen die Schaufeln 10 einströmen
kann.
[0029] Die genaueren Ausbildungsmöglichkeiten des Schaufelrades 8 werden im folgenden anhand
der Fig. 4 bis 7 erläutert.
[0030] Wie beispielsweise der Ausführungsform nach Fig. 4 und 5 zu entnehmen, sind die Schaufeln
10 in Bezug auf die Drehrichtung (Pfeilrichtung F) des Schaufelrades 8 nach rückwärts
gekrümmt. Die Schaufeln stehe n dabei senkrecht auf der Grundplatte 9. Sie bilden
mit der an ihrer Außenseite in Umfangsrichtung entlanglaufenden Außenwand 11 spitzzulaufende
Zwickel. In diesen Zwickeln sind in der Grundplatte 9 die Luftaustrittsöxinungen 12
angeordnet, die in nicht dargestellter Weise über Kanäle mit der Unterseite des Bürstentellers
4 in Verbindung stehen. Es bilden sich also zwischen je zwei Schaufeln 10 der Grundplatte
9 der Außenwand 11 und der an der Oberseite der Schaufeln liegenden Abdeckplatte 16
Kammern, die nach rückwärts gekrümmt jeweils schmaler werden und in dem Zwickel enden.
Bei einer Rotation des Schaufelrades 8 in Pfeilrichtung F wird die Luft aus dem Innenraum
17 des Schaufelrades in Pfeilrichtung E in die Kammern hineingeleitet und aufgrund
des sich aufbauenden statischen Druckes wird die Luft durch die Austrittsöffnungen
12 hindurchgedrückt und somit an die Unterseite des Bürstentellers 4 befördert.
[0031] Bei der Ausführungsform nach den Fig. 6 und 7 sind für gleiche Teile gleiche Bezugsziffern
verwendet. Die Ausführungsform nach den Fig. 6 und 7 unterscheidet sich von der Ausführungsform
nach den Fig. 4 und 5 dadurch, daß die das Schaufelrad 8 an seiner Außenseite begrenzende
Außenwand nicht senkrecht zur Grundplatte, sondern gegenüber der Grundplatte 9 schräg
nach innen verläuft. Wie insbesondere Fig. 7 zu entnehmen, wirkt sie hierdurch gleich
als schräggestellte Abdeckung für die Kammern zwischen den Schaufeln 10. Diese Kammern
verengen sich nunmehr nicht nur in der Horizontalen, sondern auch in der Vertikalen
von innen nach außen, wobei die Oberkanten 10a der Schaufeln, wie Fig. 7 zu entnehmen,
auf gekrümmten Bahnen von innen nach außen laufen. Durch diese Verengung erhöht sich
der statische Druck innerhalb der Kammern und die durch die Austrittsöffnungen 12
geförderte Luftmenge wird entsprechend beeinflußt.
[0032] Bei der Ausführungsform nach den Fig. 8,9 und 10 sind wiederum gleiche Teile mit
gleichen Bezugsziffern bezeichnet. Sie unterscheidet sich von den beiden vorhergehenden
Ausführungsformen dadurch, daß die Außenwand des Schaufelrades 8 nicht nur schräg,
sondern gegen die Grundplatte 9 gekrümmt - d.h. von außen gesehen konkav - von außen
nach innen verläuft, wie dies den Fig. 9 und 10 gut zu entnehmen ist. Durch diese
Führung der Außenwand 22 laufen die Oberkanten 10b der Schaufeln 10 auf stark gekrümmten
Bahnen abwärts von innen nach außen und die Kammern verengen sich sehr rasch zum Zwickel
hin, in dem wiederum die Luftaustrittöffnungen 12 angeordnet sind. Auch durch diese
Maßnhme kann ein hoher statischer Druck erzeugt werden, was eine entsprechend starke
Abförderung der Luft zur Folge hat.
[0033] Es sind auch Ausführungsformen möglich, bei denen das die Luft fördernde Schaufelrad
in einer Weise ausgebildet ist, welche eine Vervielfachung des anhand der bisherigen
Beispiele geschilderten Effektes ermöglicht. Eine derartige Ausführungsform ist in
den Fig. 11, 12, 13 dargestellt.
[0034] Bei dieser Ausführungsform weist das Schaufelrad 18 eine Vielzahl von Schaufeln auf,
welche in drei konzentrischen die Drehachse D umfassenden Reihen angeordnet sind.
Um einen gedrängten und wirksamen Aufbau des Schaufelrades zu erreichen, sind dabei
die Reihen so angeordnet, daß sich die Reihen überlappen, wobei die Schaufelhöhe von
außen nach innen zunimmt. Wie aus Fig. 11 ersichtlich, sind in der äußersten Reihe
Schaufeln 20A - 20B angeordnet, wobei der äußere Teil 20B der Schaufeln durch eine
gekrümmte Wand 23 abgedeckt ist, die so ausgebildet ist,wie dies bei der Ausführungsform
nach Fig. 8 bis 10 beschrieben wurde. Der innere Teil 20A dieser Schaufeln der äußeren
Reihe ist, wie Fig. 12 zu entnehmen, bis zu einer größeren Höhe ge- führt, und im
Bereich der Schaufelteile 20A ist die Reihe oben offen, so daß von dorther ein ungehinderter
Zutritt der Luft zwischen die Schaufelteile 20A möglich ist.
[0035] In der mittleren Reihe sind Schaufeln 30A-30B angeordnet, und zwar so, daß die äußeren
Teile 30B dieser Schaufeln unter den inneren Teilen 20A der äußeren Schaufeln liegen.
Die äußeren Teile 30B der mittleren Schaufeln sind dabei wiederum an ihrer Oberseite
durch eine gekrümmte Fläche 33 abgedeckt, auf deren Oberseite die inneren Teile 20A
der äußeren Schaufeln aufsitzen. Wie Fig. 12 zu entnehmen, bildet die Abdeäung 33
eine zweiseitige Führungsfläche, die an ihrer Innenseite konvex und an ihrer Außenseite
konkav verläuft. Die Innenseite dieser Führungsfläche führt in die Kammern zwischen
den Schaufelteilen 30B und bedingt die Verjüngung der durch diese Schaufelteile gebildeten
Kammern. Die Außenfläche der Abdeckung 33 bildet eine nach außen abfallende Führungsfläche
zwischen den Schaufelteilen 20A und führt bis zum Einritt in die durch die Schaufelteile
20B gebildeten Kammern.
[0036] In analoger Weise ist die innerste Reihe aus Schaufeln 40A - 40B aufgebaut. Der Bereich
der Schaufelteile 40B ist an sener Oberseite durch eine Abdeckung 43 abgedeckt, die
in ähnlicher Weise gekrümmt ist, wie die Abdeckung 33, so daß ihre konvexe Unerseite
die Verjüngung der Kammern zwischen den Schaufelteilen 40B bildet, während ihre konkave
Oberseite Führungsflächen zwischen den offeren Schaufelteilen 30A bildet. Die Luft
strömt zunächst von oben in die offenen Teile der drei Reihen ein, wird durch die
Schaufelteile 20A, 30A, 40A erfaßt und jeweils in die Kammern zwischen den Schaufelteilen
20B, 30B, 40B gefördert und durch in den Zwickel dieser Kammern angeordnete Austrittsöffnungen
12 und entsprechende Verbindungskanäle an die Unterseite des Bürstentellers befördert.
[0037] Die Schaufelteile 20A, 30A und 40 A in den offenen Teilen der Reihen können zusätzlich
einen nach vorwärts gekrümmten Abschnitt aufweisen, um eine bessere Führung der Luft
in die Kammern hinein zu erreichen. Diese Vorwärtskrümmung ist in den Fig. 11 bis
13 aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht dargestellt.
[0038] Der perspektivischen Darstellung in Fig. 14 ist die Anordnung der Schaufeln und Führungsflächen
der Ausführungsform nach den Fig. 11 bis 13 noch einmal anschaulich zu entnehmen.
[0039] In den Fig. 15 bis 17 ist eine andere Ausführungsform eines Schaufelrades 48 dargestellt,
wie sie beispielsweise bei der Ausihrungsform nach Fig. 1 bis 3 als Bauteil 14 verwendet
werden kann.
[0040] Bei dieser Auführungsform sind die Schaufeln 50 unmittelbar um die Drehachse D herum
in einer Reihe angeordnet, wobei die Reihe an ihrer Innenseite durch eine sich über
die ganze Schaufelhöhe erstreckade Innenwand 47 abgeschlossen ist. Auch bei dieser
Ausführungsform verlaufen die Schaufeln 50 in Bezug auf die Drehrichtung F nach rückwärts
gekrümmt. Die Schaufeln 50 sitzen auf einer Grundplatte 49 auf, welchegekrümmt in
die Innenwand 47 übergeht. (S. Fig. 17). Auf diese Weise entsteht eine aus der Vertikalen
in die Horizontale übergehende gekrümmte Führungsfläche zwischen den Schaufeln 50.
An ihrer Oberseite weisen die Schaufeln 50 zusätzlich einen vorwärts gekrümmten Teil
50a auf. Das Schaufelrad 48 ist bei dieser Ausführungsform in den Bürstenteller 44
eingelassen und bis unter seine Unterfläche hindurchge
- führt, so daß der äußere Rand der Grundplatte 49 unterhalb der Unterfläche des Bürstentellers
44 liegt. Die InnenBäche der Durchbrechung durch den Bürstenteller 44 bildet somit
gleichzeitig die sich über einen Teil der Schaufelhöhe erstreckende Innenwand 51 des
Schaufelrades 48. Die Austrittsöffnungen sind bei dieser Ausführungsform als Schlitze
52 am äußeren Rand der Grundplatte 49 ausgebildet, durch welche die Luft, die zunächst
in Richtun-gE axial einströmt, radial in Richtung R aus dem Schaufelrad 48 an der
Unterseite des Bürstentellers 44 austritt.
[0041] Bei einer letzten, in den Fig. 18 bis 21dargestellten Ausführungsform eines Schaufelrades
erstrecken sich die Schaufeln 60 von einer im Bereich der Drehachse D angeordneten
in Umfangsrichtung laufenden Innenwand 57 bis zum äußeren Rand des Bürstentellers.
Bei dieser Ausführngsform sind die Schaufeln aus zwei Teilen, nämlich einem Rückwandteil
60 und einem Abdeckteil 61 aufgebaut. Der Rückwandteil 60 steht senkrecht zur Grundplatte
59 und ist in Bezug auf die Drehrichtung F nach rückwärts gekrümmt, während seine
Oberkante von innen nach auAn abfällt. Der Abdeckteil 61 besitzt eine radial und parallel
zur Grundplatte 59 verlaufende Vorderkante 61a, während seine von innen nach außen
abfallende Hinterkante 61b unmittelbar an die Oberkante des Rückwandteils 60 anschließt.
Zusammen mit einer das Schaufelrad 58 umgebenden Außenwand 62 werden auf diese Weise,
wie aus Fig. 21 zu entnehmen, sich in ihrem Innenraum "tütenartig" verjüngende Kammern
gebildet, wobei in den äußeren Zw-ickeln zwischen den Schaufelteilen 60,61 und der
Außenwand 62 wiederum die Austrittsöffnungen 12 angeordnet sind. Bei Rotation in Drehrichtung
F strömt die zu fördernde Luft in Pfeilrichtung E axial in das Schaufelrad 58 ein,
wird durch die besondere Ausbildung der Schaufeln in radiale Richtung umgelenkt und
die Luft wird durch die Luftaustrittsöffnungen 12 abgefördert.
[0042] Bei einer Variante der zuletzt anhand von Fig. 18 bis 21 dargestellten Ausführungsform,die
nicht eigens dargestellt ist, verläuft die Außenwand,ähnlich wie bei der Ausführungsform
nach den Fig. 8 bis 10, von außen gesehen konkav gekrümmt nach innen und bildet somit
einen Teil der Abdeckung der Kammern in ihrem äußeren Bereich, was sich wie bei der
früher beschriebenen Ausführungsform günstig auf die Druckverteilung innerhalb der
Kammern auswirkt.
[0043] Bei dem in den Fig. 22 bis 25 dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt die Scheibenbürste
einen runden Bürstenteller 71, der an seiner Unterseite 71a mit nicht eigens dargestellten
Arbeitsborsten versehen ist. An seiner Oberseite 71b weist der Bürstenteller 71 einen
Aufsatz 72 auf, durch den eine Öffnung 73a bzw. 73b und 73c hindurchgeführt ist, die
mn der Oberseite bis zur Unterseite hindurchläuft. Bei der in Fig. 22 dargestellten
Ausführungsform ist die Öffnung 73a als sich nach der Unterseite hin erweiternder
Trichter mit von der Mittelachse oder Drehachse D des Bürstentellers her gesehen konvex
gekrümmten Wänden ausgebildet. Bei der Ausführungsform nach Fig. 24 ist die Öffnung
73b als sich nach der Unterseite hin erweiternder kegelstumpfförmiger Trichter ausgebildet,
während bei der Ausfüh. - rungsform nach Fig. 25 die Öffnung 73c als zylinderförmige
Bohrung ausgebildet ist.
[0044] In der Öffnung 73a, 73b und 73c sind jeweils Schaufeln 74 angeordnet. Diese Schaufeln
sind mit der Wand der Öffnung verbunden. Sie können mit dem Material des Bürstentellers
einstückig verbunden, sie können aber auch an die Wände angesetzt und an diesen befestigt
sein. Die Anordnung der Schaufeln 74 erfolgt, wie aus den Fig. zu entnehmen, in der
Weise, daß die Schaufelflächen schräg zur Richtung der Drehachse D verlaufen. Dabei
verläft die Unterkante 74a jeder Schaufel in etwa auf die Drehachse D zu, während
die Oberkante 74b jeder Schaufel in Drehrichtung R des Bürstentellers 71 versetzt
angeordnet ist. Dadurch ergibt sich eine Schrägstellung der Schaufeln, die in Richtung
der Drehachse D gesehen als zur Drehachse in Drehrichtung R, also "vorwärts" geneigt
und in einer Ebene senkrecht zur Drehachse D betrachtet, als von der Drehachse her
gesehen gegen die Drehrichtung R, also "rückwärts" geneigt bezeichnet werden kann,
und die bewirkt, daß bei einer Drehung des Bürstentellers 71 in Drehrichtung R um
die Drehachse D die in Richtung E an der Oberseite in die Öffnungen bei 73a, 73b,
73 c eintretende Luft nach unten gefördert wird und in Richtung A an der Unterseite
71a des Bürstentellers austritt.
[0045] In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind in der Öffnung 73a, 73b, 73c jeweils
vier Schaufeln 74 angeordnet. Selbstverständlich können/auch andere Schaufelzahlen,
beispielsweise 6 oder 8, verwendet werden.
[0046] Die Scheibenbürste kann über eine in nicht dargestellter Weise mit dem Aufsatz 72
verbundene Kupplung an einer Vorrichtung nach Fig. 1 bis 3 angeordnet werden, von
der aus sie motorisch angetrieben wird.
[0047] An der Unterseite 71a kann in Bereich der Drehachse D, der frei von Arbeitsborsten
ist, in nicht dargestellter Weise eine Scheibe angeordnet sein, durch welche die in
Richtung A austretende Luft in Richtung auf die Arbeitsborsten umgelenkt wird, so
daß die Verschäumung des ebenfalls in dieser Richtung ausgespritzten Reinigungsmittels
an den Arbeitsborsten erfolgt.
[0048] Die Schaufeln 74 brauchen nicht unbedingt als ebene Flächen ausgebildet zu sein,
sie können vielmehr auch in an sich bekannter Weise als vorwärts gekrümmte Schaufeln
ausgebildet sein.
[0049] Weiterhin können zusätzlich zu den in der durchgehenden Öffnung des Bürstentellers
angeordneten Schaufeln an der Oberseite 71b des Bürstentellers weitere Schaufelräder
nach einer der Ausführungsformen, die in den Fig. 4 bis 14 und Fig. 18 bis 21 dargestellt
sind, angeordnet sein.
VI. Gewerbliche Verwendung der Erfindung
[0050] Aus der vorliegenden Beschreibung und der Natur der Erfindung geht offensichtlich
hervor, daß eine gewerbliche Verwendung in der Weise geschehen kann, daß Vorrichtun
gen zum Reinigen von großflächigen Textilauflagen hergestellt und vertr-ieben werden,
welche die technischen Merkmale der vorliegenden Erfindung aufweisen. Weiterhin ist
es möglich, Scheibenbürsten herzustellen und zu vertreiben, deren Bürstenteller die
in der vorliegenden Erfindung beschriebenen Merkmale aufweisen und die mit herkömmlichen
Vorrichtungen zum Reinigen von großflächigen Textilauflagen verbunden werden können.
1. Vorrichtung zum Reinigen von großflädigen Textilauflagen, insbesondere Teppichen
oder Teppichböden mit mindestens einer motorisch angetriebenen, um eine zur bearbeiteten
Fläche senkrechte Achse (D) rotierenden Schreibenbürste, deren Bürstenteller (4) an
seiner Unterseite in der Umgebung der Drehachse frei von Arbeitsborsten (4a) ist und
mit einem koaxial zur Drehachse der Scheibenbürste angeordneten Zuleitungsrohr (5)
für ein verschäumbares, flüssiges Reinigungsmittel, dessen oberes Ende (6) mit einem
oberhalb der Scheibenbürste angeordneten Vorratsbehälter verbunden ist, während das
untere, durch den Bürstenteller (4) hindurchgeführte Ende des Zuleitungsrohres mit
mindestens einer Austrittsöffnung versehen ist, wobei das Reinigungsmittel radial
nach außen in Richtung auf die Arbeitsborsten (4a) der Scheibenbürste (4) gespritzt
wird und mit einem, mit dem Bürstenteller (4) verbundenen, als Luftförderrad dienenden
Schaufelrad (8, 14, 18, 48, 58), dessen Schaufeln (10, 20, 30, 40, 50, 60, 74) in
mindestens einer, die Drehachse (D) kreisringförmig umgebenden Reihe angeordnet sind,
wobei eine oder mehrere Luftaustrittsöffnungen (12, 52) vorgesehen sind, die mit dem
Raum unterhalb des Bürstentellers (4) in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schaufeln (10, 20, 30, 40, 50, 60, 74) in Bezug auf die Drehrichtung (F, R)
des Schaufelrades (8, 18, 48,58) von der Drehachse (D) nach rückwärts verlaufend angeordnet
und so ausgebildet sind, daß die von oben in axialer Richtung einströmende Luft in
radialer Richtung nach außen und gleichzeitig oder anschließend in axialer Richtung
nach unten gefördert wird, und daß jede der kreisringförmig angeordneten Reihen an
ihrer Außenseite durch eine in Umfangsrichtung laufende, sich über mindestens einen
Teil der Schaufelhöhe erstreckende Außenwand (11, 21, 22, 51, 62) abgeschlossen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufeln (10, 20,
30, 40, 60) an der Oberseite des Bürstentellers (4) auf einer Grundplatte in Bezug
auf die Drehrichtung (F) des Schaufelrades (8, 18, 58) nach rückwärts gekrümmt angeordnet
sind, und die Luftaustrittsöffnungen (12) am äußeren Rand der zwischen den Schaufeln
liegenden Abschnitte des Schaufelrades angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufeln (74)
zur Richtung der Drehachse (D) in Drehrichtung (R) geneigt angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftaustrittsöffnungen
(12, 52) im äußersten Bereich der zwischen den Schaufeln (10, 20, 30, 40, 50, 60)
und der Außenwand (11, 21, 22, 51, 62) auftretenden Zwickel in unmittelbarer Nähe
der Außenwand angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Tnenraum
(17) über der Grundplatte (9) innerhalb einer kreisringförmigen Reihe offen ist,und
die Luft von diesem Innenraum (17) aus im wesentlichen radial in die Kammern zwischen
den Schaufeln (10) einströmt, welche an ihrer Oberseite von außen nach innen über
mindestens einen Teil der Schaufellänge mit einer Abdeckung (16, 21, 22) versehen
sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenwand (11) senkrecht
zur Grundplatte (9) verläuft und oberhalb der Schaufeln (10) eine kreisringförmige
Abdeckplatte (16) parallel zur Grundplatte (9) angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach Ansruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenwand (21) gegenüber
der Grundplatte (9) schräg nach innen verläuft und gleichzeitig als Abdeckung für
die Kammern dient.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenwand (22) gegen
die Grundplatte (9) von außen gesehen konkav gekrümmt nach innen verläuft und gleichzeitig
als Abdeckung für die Kammern dient.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufeln
(20A-20B, 30A-30B, 40A-40B) in mehreren konzentrischen Reihen angeordnet sind, wobei
die Schaufelhöhe von den äußeren zu den inneren Reihen hinzunimmt.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß sich
die Abdeckung (23, 33, 43) der Kammern von außen nach innen nur über einen Teil (20B,
30B, 40B) der Schaufellänge erstreckt,und die Schaufelhöhe jeweils in dem nicht abgedeckten
Bereich (20A, 30A, 40A) größer ist als im abgedeckten Bereich.
11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 8, 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß sich
die konzentrischen Reihen gegenseitig überlappen, wobei in den Überlappungsbereichen
jeweils die abgedeckten Bereiche (30B, 40B) einer Reihe unter den nicht abgedeckten
Bereichen (20A, 30A) der nächstäußeren Reihe so angeordnet sind, daß im Überlappungsbereich
die Außenflächen der gekrümmten Außenwand (33, 43) einer Reihe als konkav gekrümmte
Führungsfläche im nidt abgedeckten Bereich der nächstäußeren Reihe dienen.
12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufeln
jeweils im nicht abgedeckten Bereich (20A, 30A, 40A) der Kammern an ihrer ObersEite
einen in Bezug auf die Drehrichtung (F) des Schaufelrades (18) vorwärts gekrümmten
Teil aufweisen.
13. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichret, daß die Schaufeln
(50) in einer Reihe unmittelbar um die Drehachse (D) herum angeordnet sind, wobei
die Reihe an ihrer Innenseite durch eine in Umfangsrichtung laufende, seh über die
ganze Schaufelhöhe erstreckende Innenwand (47) abgeschlossen ist, und die Schaufeln
(50) an ihrer Oberseite einen in Bezug auf die Drehrichtung des Schaufelrades vorwärts
gekrümmten Teil (50a) aufweisen und so ausgebildet sind, daß die Luft von oben im
wesentlichen axial in die Kammern zwischen den Schaufeln (50) einströmt und der Bo-den
(49a) der Kammer als von innen nach außen in einer konkaven Krümmung abfallende Leitfläche
ausgebildet ist.
14.Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaufelrad (48)
in den Bürstentell-er (44) eingelassen ist, die Grundplatte (49) unterhalb der Unterfläche
(44a) des Bürstentellers (44) angeordnet ist und die Luftaustrittsöffnungen als Schlitze
(52) am äußeren Rand der Grundplatte (49) ausgebildet sind.
15.Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Schaufeln
(60) von einer im Bereich der Drehachse (D) angeordneten, in Umfangsrichtung laufenden
Innenwand (57) bis mindestens nahezu an den äußeren Rand des Bürstentellers erstrecken,
wobei jede Schaufel einen senkrecht zur Grundplatte (59) angeordneten, von innen nach
außen abfallenden, in Bezug auf die Drehrichtung des Schaufelrades (58) nach rückwärts
gekrümmän Rückwandteil (60) und einen Abdeckteil (61) aufweist, dessen Vorderkante
(61a) radial und parallel zur Grundplatte (59) verläuft, während seine Hinterkante
(61b) an die Oberkante des Rückwandteils (60) anschließt.
16.Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenwand (62) gegen
die Grundplatte (59) von außen gesehen konkav gekrümmt nach innen verläuft und einen
Teil der Abdeckung der Kammern zwischen den Schaufeln (60-61) bildet.
17.Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bürstenteller (71)
in der Umgebung der Drehachse (D) eine von der Oberseite (71b) zur Unterseite (71a)
durchgehende Öffnung (73a, 73b, 73c) aufweist, an deren Wand die Schaufeln (74) des
Schaufelrades nach innen ragend so angeordnet sind, daß die Schaufelflächen schräg
oder gekrümmt zur Richtung der Drehachse (D) verlaufen.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (73c) im
Bürstenteller (71) zylinderförmig ausgebildet ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (73a, 73b)
im Bürstenteller (71) als sich zur Unterseite (71a) hin erweiternder Trichter ausgebildet
ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Trichter (73b) kegelstumpfförmig
ausgebildet ist.
21. Vorrichtung nach Anspnch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände des Trichters
(73a) von der Drehachse (D) her gesehen, konvex gekrümmt ausgebildet sind.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß der
Bürstenteller (71) an seiner Oberseite (71b) im Bereich der Drehachse (D) einen die
Dicke des Bürstentellers vergrößernden Sockel (2) aufweist, innerhalb dessen die durchgehende
Öffnung (73a, 73b, 73c) angeordnet ist.
23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß der
Bürstenteller an seiner Oberseite eine seine Dicke über die für den Arbeitsborstenbesatz
notwendige Stärke vergrößernde Zusatzbeschichtung aufweist, durch welche die durchgehende
Öffnung hindurchgeführt ist.