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EP 0 051 129 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.01.1984 Patentblatt 1984/04 |
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Anmeldetag: 07.09.1981 |
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Kraftstoff-Einspritzdüse für Brennkraftmaschinen, insbesondere für Dieselmotoren
Fuel injection nozzle for internal-combustion engines, particularly for Diesel engines
Injecteur de carburant pour moteurs à combustion interne, en particulier pour moteurs
diesel
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB |
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Priorität: |
30.10.1980 DE 3040811
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.05.1982 Patentblatt 1982/19 |
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Anmelder: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- Kopse, Odon, Dipl.-Ing.
CH-3427 Utzenstorf (CH)
- Amaya, Nestor Rodriguez, Dipl.-Ing.
D-7000 Stuttgart 50 (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0002] Die Erfindung geht aus von einer Kraftstoff-Einspritzdüse nach der Gattung des Hauptanspruchs.
Es hat sich herausgestellt, dass der die Induktionsspule stützende Bodenabschnitt
der Zwischenplatte verhältnismässig dünn und dadurch ungenügend steif ist. Die Steifigkeit
wird durch den verstärkenden Ring an der Innenseite des Bodenteils erhöht. Trotz dieser
Verstärkung ist es nicht auszuschliessen, dass sich - bedingt durch die geringe Steifigkeit
- die in der Aussparung eingeklebte Induktionsspule löst und dadurch die Funktion
der als Signalgeber wirkenden Induktionsspule gestört wird.
Vorteile der Erfindung
[0003] Ausgehend von einer Kraftstoff-Einspritzdüse der Gattung des Hauptanspruchs wird
das im vorerwähnten Stand der Technik dargelegte Problem mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst. Mit der vorgeschlagenen Kapsel vermeidet man die Anhäufung von Klebstoff
im Bereich der Spulenwicklung und man erreicht in vorteilhafter Weise einen definierten
Klebespalt und eine vergrösserte Klebefläche.
[0004] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Mit der Ausgestaltung der Düse nach Anspruch 2 wird die Einklebung in der Kapsel erhöht.
Die Zwischenscheibe lässt sich dann günstig herstellen, wenn die Merkmale des Anspruchs
3 an der Einspritzdüse verwendet werden. Die Qualität und Zusammensetzung des Klebstoffes
muss bekanntlich auf die zu verklebenden Materialien abgestimmt werden; dieses Abstimmen
ist dannweniger problematisch wenn die Einspritzdüse mit dem Merkmal nach Anspruch
5 weitergebildet wird, weil dann nur der Werkstoff Metall zusammenzukleben ist.
Zeichnung
[0005] Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und in
der folgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen jeweils abschnittsweise in Axialschnitt
und vergrössertem Massstab Figur 1 das erste Ausführungsbeispiel mit konisch erweiterten
Aussparungswandung; und Figur 2 das zweite Beispiel mit einer Ringnut in der Aussparungswandung.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0006] Von einer Kraftstoff-Einspritzdüse für Brennkraftmaschinen, insbesondere für Dieselmotoren,
zeigt eine zwischen einem Düsenkörper 10 und einem Düsenhalter 13 eingespannte Zwischenplatte
62, eine Ventilnadel 11 mit einem Druckzapfen 17, der mit einem durch eine Druckfeder
19 belasteten Druckbolzen 18 zusammenwirkt. Die am Düsenhalter 13 anliegende Zwischenplatte
62 hat einen den Druckzapfen 17 aufnehmenden Ring 59.
[0007] In der Zwischenplatte 62 ist eine rotationssymmetrische Aussparung 61 ausgespart
mit einem stirnseitigen Boden 63 und einer mantelförmigen Wandung 64, die sich zum
Boden 63 hin konisch erweitert. Eine Kapsel 65 aus magnetischem Werkstoff, insbesondere
aus Metall, besteht aus einer Hülse 66 und aus einem Innenflansch 67. Die Kapsel 65
nimmt eine Induktionsspule 20 auf und ist in der Aussparung 61 derart eingesteckt,
dass der Innenflansch 67 die Induktionsspule 20 an den Boden 63 der Aussparung 61
gedrückt hält. Die Kapsel 65 ist in der Aussparung 61 der Zwischenplatte 62 eingeklebt,
wobei der Klebstoff 68 den im Querschnitt dreieckförmigen Ringbereich zwischen der
Wandung 64 und dem Aussenmantel 69 der Kapsel 65 ausfüllt.
[0008] Die Zwischenplatte 72 in Figur 2 hat im Gegensatz zu der in Figur 1 dargestellten
eine zylinderförmige Wandung 74 mit einer im Querschnitt sägezahnförmigen Ringnut
75, deren Querschnitt sich zum Boden 73 hin erweitert.
[0009] In vorbeschriebener Weise hält die Kapsel 65 die Induktionsspule 20 an den Boden
73 der Aussparung 71 gedrückt, und der Klebstoff 68 füllt den Bereich zwischen der
Wandung 74 und dem Aussenmantel 69 der Kapsel 65 sowie die sägezahnförmige Ringnut
75 aus.
1. Kraftstoff-Einspritzdüse für Brennkraftmaschinen, insbesondere für Dieselmotoren,
mit einer gehäusefesten Induktionsspule (20) und einer als Spulenkern wirkenden Ventilnadel
(11), die durch ihren Hub die Reluktanz des Magnetkreises der Induktionsspule ändert
und ein Signal erzeugt, wobei die Spule in einer an einem Düsenhalter anliegenden
Zwischenplatte (62) befestigt ist, und ein Druckbolzen und die Ventilnadel den Spulenkern
bilden, wobei weiterhin die Induktionsspule in einer Aussparung der Zwischenplatte
durch Einkleben befestigt ist und die Aussparung zum Düsenhalter hin offen ist, dadurch
gekennzeichnet, dass eine aus einer Hülse (66) und einem Innenflansch (67) bestehenden
Kapsel (65) in der Aussparung (61, 71) der Zwischenplatte (62, 72) eingeklebt ist
und die Induktionsspule (20) derart aufnimmt, dass diese durch den Innenflansch (67)
an den Boden (63, 73) der Aussparung (61,71) gedrückt gehalten ist.
2. Düse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Wandung (74) der Aussparung
(71) der Zwischenplatte (72) eine Ringnut (75) ausgespart ist, deren Querschnitt sich
zum Boden (73) der Aussparung (71) hin erweitert.
3. Düse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Ringnut
(75) sägezahnförmige Form hat.
4. Düse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandung (64) der Aussparung
(61) der Zwischenscheibe (62) sich zum Boden (63) hin konisch erweitert.
5. Düse nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kapsel
(65) aus magnetischem Werkstoff, insbesondere aus Metall, hergestellt ist.
1. A fuel injection nozzle for combustion engines, especially for diesel engines,
comprising a fixed induction coil (20) and a valve needle (11) acting as a coil core,
which by its stroke varies the reluctance of the magnetic circuit of the induction
coil and generates a signal, wherein the coil is fixed in an intermediate plate (62)
engaging a nozzle holder, and a thrust pin and the valve needle form the coil core,
wherein furthermore the induction coil is fixed in a recess in the intermediate plate
by pasting-in and the recess is open towards the nozzle holder, characterised in that,
a capsule (65) consisting of a sleeve (66) and an inner flange (67) is pasted-in the
recess (61, 71) in the intermediate plate (62, 72) and accommodates the induction
coil (20) in such a manner that the latter is retained urged against the base (63,
73) of the recess (61, 71) by the inner flange (67).
2. A nozzle according to claim 1, characterised in that, an annular groove (75) is
recessed in the wall (74) of the recess (71) in the intermediate plate (72) and the
cross section of the groove widens towards the base (73) of the recess (71).
3. A nozzle according to claim 2, characterised in that, the cross section of the
annular groove (75) has the shape of a saw tooth.
4. A nozzle according to claim 2, characterised in that, the wall (64) of the recess
(61) in the intermediate disc (62) widens conically towards the base (63).
5. A nozzle according to one of the preceding claims, characterised in that, the capsule
(65) is produced from magnetic material, especially from metal.
1. Buse d'injection de carburant pour moteur à combustion interne, notamment pour
moteurs Diesel, avec une bobine d'induction (20) fixée au carter et un pointeau de
soupape (11) agissant comme noyau de bobine lequel, par sa course de soulèvement,
modifie la réluctance du circuit magnétique de la bobine d'induction, et produit un
signal, la bobine étant fixée dans une plaque intermédiaire (62) appliquée sur un
support de buse, un axe de pression et le pointeau de soupape formant ainsi le noyau
de bobine, la bobine d'induction étant en outre fixée par collage dans un évidement
de la plaque intermédiaire et l'évidement étant ouvert en direction du support de
buse, buse caractérisée par un capuchon (65) constitué par un manchon (66) et une
collerette intérieure (67) est fixé par adhésif dans l'evide- ment (61) de la plaque
intermédiaire (62) et il reçoit la bobine d'induction (20) de telle manière que cell-ci
soit appliquée à pression par la collerette intérieure (67) contre le fond (63) de
l'évidement (61 ).
2. Buse d'injection selon la revendication 1, caractérisée en ce que, dans la paroi
(74) de l'évidement (71) de la plaque intermédiaire (72) est ménagée une gorge annulaire
(75) dont la section transversale s'élargit en direction du fond (73) de l'évidement.
3. Buse suivant la revendication 2, caractérisée en ce que la section transversale
de la gorge annulaire (75) est en forme de dents de scie.
4. Buse suivant la revendication 2, caractérisée en ce que la paroi (64) de l'évidement
(61) de la plaque intermédiaire (62) s'élargft en forme de cône en direction du fond
(63).
5. Buse suivant l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que
le capuchon (65) est constitué en un matériau magnétique, notamment en métal.
