| (19) |
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(11) |
EP 0 051 309 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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06.12.2000 Patentblatt 2000/49 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.09.1991 Patentblatt 1991/38 |
| (22) |
Anmeldetag: 30.10.1981 |
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| (54) |
Fenster
Window
Fenêtre
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR IT LI SE |
| (30) |
Priorität: |
03.11.1980 DE 3041399 21.11.1980 DE 3043926 23.03.1981 DE 3111347 24.03.1981 DE 3111579 26.05.1981 DE 3120940 26.05.1981 DE 3120941 14.07.1981 DE 3127833
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.05.1982 Patentblatt 1982/19 |
| (73) |
Patentinhaber: Aug. Winkhaus GmbH & Co. KG |
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48291 Telgte (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Beyer, Rudolf
D-4404 Telgte (DE)
- Mayer, Siegfried
D-4400 Münster Wolbeck (DE)
- Vosskötter, Alfred
D-4400 Münster (DE)
- Greisner, Paul
D-4404 Telgte (DE)
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| (74) |
Vertreter: Weickmann, Heinrich, Dipl.-Ing. et al |
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Weickmann & Weickmann
Patentanwälte
Postfach 86 08 20 81635 München 81635 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
AT-B- 207 725 DE-A- 1 584 117 DE-A- 1 804 484 DE-A- 2 451 556 DE-A- 2 750 073 DE-A- 3 022 163 DE-C- 1 086 147 DE-U- 8 015 031 NL-A- 7 217 335
|
DE-A- 1 459 151 DE-A- 1 708 430 DE-A- 1 907 685 DE-A- 2 603 240 DE-A- 2 907 891 DE-C- 164 053 DE-U- 7 205 403 FR-A- 2 441 039 US-A- 2 572 428
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Mehrzahl von Grundbauarten von Fenstern oder dergleichen,
jede dieser Grundbauarten umlassend einen Blendrahmen, einen Flügelrahmen sowie einen
Drehkippbeschlag, mit im Falzbereich des Flügelrahmens angeordneten Treibstangenmittein,
die durch Handbetätigungsmittel in Längsrichtung des jeweiligen Flügelrahmenschenkels
bewegbar sind, um den Beschlag wahlweise in die Funktionsstellungen DREHEN, KIPPEN,
SCHLIESSVERRIEGELN einstellen zu können, und ferner mit einer zwischen dem oberen
Blendrahmenschenkel und dem oberen Flügelrahmenschenkel angeordneten Kippausstellvorrichtung
mit einem Kippausstellarm, welcher an dem Blendrahmen um die Drehachse des Flügelrahmens
drehbar gelagert ist, mit dem oberen Flügelrahmenschenkel durch eine Drehschiebeverbindung
verbunden und an dem Flügelrahmen in Parallelstellung zu dem oberen Flügelrahmenschenkel
durch Vermittlung der in die Funktionsstellung DREHEN eingestellten Treibstangenmittel
feststellbar ist, wobei durch die in eine zusätzliche Funktionsstellung SPALTKIPP
einstellbaren Treibstangenmittel gesteuerte Spaltkippfeststellelemente vorgesehen
sind, um den Flügelrahmen in einer zwischen der Schließstellung und der maximalen
Kippöffnungsstellung gelegenen Spaltkippstellung festzulegen.
[0002] Ein solches Fenster ist aus der DE-A-24 51 556 bekannt. Bei der bekannten Ausführungsform
erfolgt die Festlegung des Flügelrahmens in einer zwischen der Schließstellung und
der maximalen Kippöffnungsstellung gelegenen Spaltkippstellung dadurch, daß unterhalb
der von einem Dreh- und Schiebebolzen des Ausstellarms in einen Schiebeschlitz durchgriffenen
Stulpschiene des oberen Flügelrahmenschenkels eine gezahnte Arretierungsschiene angebracht
ist, welche durch die dem oberen Flügelrahmenschenkel zugehörige Treibstange vermittels
Hubnocken gegen den Dreh- und Schiebebolzen andrückbar ist und damit mit der Stulpschiene
im Bereich des den Dreh- und Schiebebolzen aufnehmenden Schlitzes verklemmt wird.
[0003] Die Erfindung will für alle Grundbauarten generell eine zuverlässige Festlegung der
Größe des Kippöffnungsspalts in der Spaltkippstellung zu ermöglichen, die von äusseren
Kräften auf den Flügelrahmen, z.B. Windkräften, unabhängig erhalten bleibt.
[0004] Die unterschiedliche Erfindungen betreffenden Ansprüche 1 und 6 gehen beide von einer
offenkundigen Vorbenutzung "Weidtmann" aus, bei der der Oberbegriff des Anspruchs
1 und der Oberbegriff des Anspruchs 6 erfüllt sind.
[0005] Nach dem eine erste Grundbauart angebenden Anspruch 1 wird erreicht, daß sich die
zusammenwirkenden Spaltkippfeststellelemente selbsttätig gegeneinander justieren,
wenn der Flügelrahmen erstmalig oder zum wiederholten Mal geschlossen wird.
[0006] Nach dem eine zweite Grundbauart angebenden Anspruch 6 wird bei einem verwundenen
oder verwindbaren Flügelrahmen für die Beibehaltung der Spaltweite gesorgt.
[0007] Weiterbildungen des Anspruchs 1 ergeben sich aus den Ansprüchen 2 bis 5 und 7 bis
12.
[0008] Weiterbildungen des Anspruchs 6 ergeben sich aus den Ansprüchen 9 bis 12.
[0009] Die Maßnahmen der Ansprüche 2 und 9 sorgen für eine einfache Handhabung des Fensters,
so daß neben der auf die Handbetätigungsmittel ausgeübten Kraft keine zusätzliche
Kraftwirkung auf den Flügelrahmen in Richtung senkrecht zur Flügelrahmenebene notwendig
ist, wenn der Flügelrahmen aus der Schließstellung in die Spaltöffnungsstellung und
zurückgebracht werden soll.
[0010] Die Maßnahmen der Ansprüche 10 und 11 sorgen für Rechts- und Linksverwendbarkeit
des einen als Doppelkurvenführungselement ausgebildeten Spaltkippfeststellelements.
[0011] Die Maßnahme des Anspruchs 12 sorgt für einen stoßfreien Übergang des Treibstangensystems
in die Funktionsstellung SPALTKIPP nach Schließen des vorher kippgeöffneten Flügelrahmens.
[0012] Eine dritte Grundbauart ist in Anspruch 13 definiert. Dabei wird ausgehend von einer
im Oberbegriff definierten Gattung entsprechend der DE-A-24 51 556 vorgeschlagen,
daß ein erstes durch die Treibstangenmittel bewegliches Spaltkippfeststellelement
und ein zweites Spaltkippfeststellelement in der Funktionsstellung SPALTKIPP senkrecht
zur Blendrahmenebene aneinander anliegen und in der Funktionsstellung KIPPEN senkrecht
zur Blendrahmenebene gegeneinander beweglich sind.
[0013] Des weiteren ist vorgesehen, daß das an dem Flügelrahmen angebrachte, erste Spaltkippfeststellelement
durch die Treibstangenmittel in der Ebene des Flügelrahmens zwischen einer in der
Funktionsstellung SPALTKIPP der Treibstangenmittel eingenommenen Feststellbereitschaftsstellung
und einer Ruhestellung verstellbar ist und mit einem zweiten am Blendrahmen angebrachten
Spaltkippfeststellelement zusammenwirkt derart, daß nach erfolgter Einstellung des
ersten Spaltkippfeststellelements in die Feststellbereitschaftsstellung bei nachfolgender
[0014] Annäherung des Flügelrahmens an die Spaltkippstellung die beiden Spaltkippfeststellelemente
unter Vorspannung aneinanderliegend in Kipprichtung des Flügelrahmens aneinander vorbeigleiten,
bis sie nach Erreichen der Spaltkippstellung des Flügelrahmens durch die Vorspannung
miteinander verrasten.
[0015] Eine weitere Grundbauart ist im Anspruch 14 definiert. Dabei wird ausgehend von einer
im Oberbegriff definierten Gattung entsprechend der DE-A-24 51 556 vorgeschlagen,
daß ein erstes durch die Treibstangenmittel bewegliches Spaltkippfeststellelement
und ein zweites Spaltkippfeststellelement in der Funktionsstellung SPALTKIPP senkrecht
zur Blendrahmenebene aneinander anliegen und in der Funktionstellung KIPPEN senkrecht
zur Blendrahmenebene gegeneinander beweglich sind.
[0016] Des weiteren ist vorgesehen, daß das zweite Spaltkippfeststellelementen dem Blendrahmen
oder einem Teil der Kippausstellvorrichtung angebracht ist und das erste Spaltkippfeststellelement
quer zu den jeweiligen Treibstangenmitteln in der Flügelrahmenebene von den Treibstangenmitteln
her über eine Nocken- oder Kulissensteuerung zwischen einer in der Funktionsstellung
SPALTKIPP der Treibstangenmittel eingenommenen, feststellwirksamen und einer feststellunwirksamen,
in der Funktionsstellung KIPPEN der Treibstangenmittel eingenommenen Stellung verstellbar
und in der feststellwirksamen Stellung das zweite Spaltkippfeststellelement im Sinne
einer Verhinderung weitergehender Kippöffnung des Flügelrahmens hintergreift, und
daß weiter eine Paarung eines Kurvenführungselements und eines Kurvenfolgerelements
vorgesehen ist, eines dieser Elemente am Flügelrahmen und durch die Treibstangenmittel
verstellbar, das andere dieser Elemente am Blendrahmen oder an einem beim Kippen quer
zur Blendrahmenebene beweglichen Teil der Ausstellvorrichtung, und die beiden Elemente
der Paarung in solcher gegenseitiger Zuordnung, daß beim Überführen der Treibstangenmittel
in die Funktionsstellung SPALTKIPP eine zwangsläufige Überführung des Flügelrahmens
in die Spaltkippstellung eintritt und in der Funktionsstellung SPALTKIPP der Flügelrahmen
durch die Paarung gegen Kippschließen gesichert ist
[0017] Diese vierte Grundbauart kann durch die Maßnahmen der Ansprüche 15 bis 28 weitergebildet
werden. Dabei ist von besonderem Interesse die Ausbildung nach dem Anspruch 22, die
es zuläßt, ohne räumliche Kollision mit der üblichen Kippausstellvorrichtung die Spaltkippleststellelemente
in einem mittleren Bereich des oberen Flügelrahmenschenkels unterzubringen.
[0018] Die Ausgestaltung nach Anspruch 29 erlaubt verhältnismäßig große Spaltöffnungsweiten,
ohne daß die Abmessungen der Beschlagteile in Richtung senkrecht zur Blendrahmenebene
wesentlich vergrößert werden.
[0019] Eine fünfte Grundbauart ist im Anspruch 30 definiert. Dabei wird ausgehend von einer
im Oberbegriff definierten Gattung entsprechend der DE-A-24 51 556 vorgeschlagen,
daß ein erstes durch die Treibstangenmittel bewegliches Spaltkippfeststellelement
und ein zweites Spaltkippfeststellelement in der Funktionsstellung SPALTKIPP senkrecht
zur Blendrahmenebene aneinander anliegen und in der Funktionestellung KIPPEN senkrecht
zur Blendrahmenebene gegeneinander beweglich sind.
[0020] Des weiteren ist vorgesehen, daß das zweite Spaltkippleststellelement an dem Blendrahmen,
insbesondere dem oberen Blondrahmenschenkel oder dem verschlußseitigen Rahmenschenkel
oder einem bei Kippen des Flügelrahmens quer zur Blendrahmenebene beweglichen Teil
der Aussteilvorrichtung angebracht ist. das erste Spaltkippleststellelement bei geschlossenem
Flügelrahmen durch die Treibstangenmittel in deren Längsrichtung an dem zweiten Spaltkippfaststellelement
vorbeibeweglich ist, das erste und das zweite Spaltkippfeststellelement in der Funktionsstellung
KIPPEN bei Kippbewegung des Flügelrahmens quer zur Blendrahmenebene aneinander vorbeigehen
und das erste Spaltkippfeststellelement bei Einstellung des Flügelrahmens in die Spaltkippstellung
durch Verstellen der Treibstangenmittel aus der Funktionsstellung KIPPEN in die Funktionsstellung
SPALTKIPP in Engriff mit dem zweiten Spaltkippfeststellelement einrückbar ist.
[0021] Diese Grundbauart ist insbesondere dazu geeignet, verschiedene unterschiedliche Spaltkippöffnungsweiten
zuzulassen. Weiterbildungen dieser fünften Grundbauart sind in den Ansprüchen 31 bis
38 behandelt. Besondere Bedeutung kommt dabei der Maßnahme des Anspruchs 31 zu, eben
wegen der Möglichkeit, verschiedene Spaltöffnungsweiten zu ermöglichen. Eine besonders
stabile Spaltkippfeststellung erzielt man durch die Maßnahme des Anspruchs 33. Die
Maßnahme des Anspruchs 34 sorgt für einen großen Variationsbereich der Spaltkippöffnungsweite.
[0022] Die Weiterbildung des Anspruchs 36 vereinfacht die Handhabung des Fensters, indem
sie den Flügelrahmen durch Betätigung der Treibstangenmittel wenigstens annähernd
in die jeweilige Spaltöffnungsstellung zwingt, bevor die Spaltkippfeststellmittel
zur Wirkung gebracht werden.
[0023] Auch die Maßnahmen des Anspruchs 38 sorgen für eine einfache Handhabung.
[0024] Eine sechste Grundbauart (Anspruch 39) zeichnet sich durch besondere Einfachheit
der zur Anwendung kommenden Spaltkippleststellelemente und danach durch hohe Funktionssicherheit
aus.
[0025] Weiterbildungen der sechsten Grundbauart ergeben sich aus den Ansprüchen 40 bis 51.
Durch die Maßnahme des Anspruchs 47 läßt sich eine relativ große Spaltöffnungsweite
erreichen, ohne daß die senkrecht zur Blendrahmenebene gemessenen Dimensionen des
Beschlags wesentlich vergrößert werden.
[0026] Die Maßnahme des Anspruchs 49 erhält ihre Bedeutung insbesondere dadurch, daß der
Flügelrahmen in der Funktionsstellung DREHEN unabhängig von Einstellungenauigkeiten
des Treibstangensytems gegenüber dem Ausstellarm präzise festgelegt ist und daß such
die Spaltöffnungsweite präzise festgelegt ist.
[0027] Eine siebte Grundbauart ist im Anspruch 52 definiert. Dabei wird ausgehend von einer
im Oberbegriff definierten Gattung entsprechend der DE-A-24 51 556 vorgeschlagen'
daß ein erstes durch die Treibstangenmittel bewegliches Spaltkippfeststellelement
und ein zweites Spaltkippfeststellelement in der Funktionsstellung SPALTKIPP senkrecht
zur Blendrahmenebene aneinander anliegen und in der Funktionsstellung KIPPEN senkrecht
zur Blendrahmenebene gegeneinander beweglich sind.
[0028] Des weiteren ist vorgesehen, daß das erste Spaltkippfeststellelement mit den Treibstangenmitteln
auf einem Teil von deren Treibstangenweg durch eine Totgangverbindung mitnehmbar ist,
das erste und das zweite Spaltkippfeststellelement in der Funktionsstellung KIPPEN
des Flügelrahmens quer zur Blendrahmenebene aneinander vorbeigehen und das erste Spaltkippfeststellelement
bei Einstellung des Flügelrahmens in die Spaltkippstellung durch Verstellen der Treibstangenmittel
aus der Funktionsstellung KIPPEN in die Funktionsstellung SPALTKIPP nach Durchlaufen
des genannten Teils des Treibstangenwegs in Eingriff mit dem zweiten Spaltkippfeststellelement
einrückbar ist.
[0029] Diese Ausführungsform schafft wiederum die Voraussetzung für eine Einstellung der
Spaltöffnungsweite auf verschiedene Größen, ohne daß die Spaltkippfeststellelemente
in Treibstangenverschieberichtung aneinander vorbeigehen müssen.
[0030] Die Maßnahmen der Ansprüche 53 bis 58 bilden die siebte Grundbauart weiter.
[0031] Dabei gibt Anspruch 53 einen einfachen Aufbau für die Totgangverbindung an und Anspruch
55 eine Konstruktion, bei der die Totgangverbindung im wesentlichen verdeckt und daher
beschädigungssicher untergebracht ist. Der Anspruch 56 sorgt für eine besonders stabile
Feststellung des Flügelrahmens in der jeweiligen Spaltöffnungsstellung.
[0032] Die Ansprüche 59 und 60 geben eine Vorstellung von der Größe der einzustellenden
Spaltöffnung, die beispielsweise dazu bestimmt ist, um in einen gerade nicht bewohnten
Raum für eine ausreichende Belüftung ohne eine übermäßige Auskühlung oder Erwärmung
durch die Aussenatmosphäre zu sorgen.
[0033] Die Angabe des Anspruchs 61 entspricht der im Drehkippfensterbau häufig verwendeten
Funktionsfolge, die auch bei der erfindungsgemäßen Gestaltung anwendbar ist und somit
dem Abnehmet das Erlernen der Handhabung erleichtert.
[0034] Die Erfindung betrifft weiter einen Drehkippbeschlag mit den
[0035] Beschlagsmerkmalen nach einem dor Ansprüche 1 bis 61. Die beiliegenden Figuren orläulorn
die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen; es stellen dar:
Fig. 1 ein Drehkippfenster erfindungsgemäßer Art in Kippöffnungsstellung;
Fig. 2 das Schaltfolgeschema eines Handbetätigungsgriffs für ein Drehkippfenster gemäß
Fig 1;
Fig. 3 eine Draufsicht auf das scherenseitige Teil eines Drehkippbeschlags nach einer
ersten Ausführungsform der Kippöffnungsstellung;
Fig. 4 die Feststellmittel für die Spaltöffnungsstellung der Beschlagausführungsform
nach Fig. 3 in verschiedenen Funktionsstellungen der Treibstangenmittel;
Fig. 5 die Feststellmittel für die Spaltöffnungsstellung nach einer zweiten Ausführungsform;
Fig. 6 einen Schnitt nach Linie VI-VI der Fig. 5;
Fig. 7 die Feststellmittel für die Spaltöffnungsstellung nach einer dritten Ausführungsform;
und
Fig. 8 eine Teilansicht zu Fig. 7 in Pfeilrichtung VIII der Fig. 7;
Fig. 9 ein weiteres Drehkippfenster erfindungsgemäßer Gestaltung zur Gesamtübersicht;
Fig. 10 eine Draufsicht auf die Ausstellvorrichtung des Drehkippfensters gemäß Fig.
9 mit erfindungsgemäßer Paarung eines Kurvenführungselements und eines Kurvenfolgerelements
betrachtet in Pfeilrichtung XIX der Fig. 9;
Fig. 11 die verschiedenen Schaltstellungen eines Handbetätigungsgriffes;
Fig. 12 ein Detail zu den Fig. 9 und 10 in Pfeilrichtung XXI der Fig. 9;
Fig. 13 und 13a ein Kipplager zu dem Drehkippfenster der Fig. 9;
Fig. 14 ein weiteres erfindungsgemäßes Drehkippfenster in Kippstellung zur Gesamtübersicht;
Fig. 15 die Ausstellvorrichtung und die Stellglieder bei dem Drehkippfenster gemäß
Fig. 14 in Pfeilrichtung XXV der Fig. 14;
Fig. 16 die verschiedenen Einstellungen eines Handbetätigungsgriffs, welche den verschiedenen
Funktionsstellungen der Treibstangenmittel entsprechen;
Fig. 17a bis 17f verschiedene Einstellungen der Stellglieder relativ zueinander;
Fig. 18 eine Schaltsperre, welche mit der Ausstellvorrichtung gemäß Fig. 15 zusammenwirkt
in Richtung des Pfeiles XXVIII der Fig. 15 betrachtet;
Fig. 19 eine weitere Ausführungsform der Ausstellvorrichtung, bei welcher das Gegenstellglied
Teil dieser Aussteilvorrichtung ist, betrachtet in Pfeilrichtung XXIX der Fig. 14;
Fig. 20 die Einstellungen des Handbetätigungsgriffs in Zuordnung zu der Ausführungsform
gemäß Fig. 19;
Fig. 21 die Stellglieder der Ausführungsform gemäß Fig. 19 in ihrer der Drehbereitschaft
des Flügelrahmens entsprechenden Funktionsstellung;
Fig. 22 die Stellglieder gemäß der Ausführungsform der Fig. 19 in ihrer Spaltkippstellung
entsprechenden Funktionsstellung;
Fig. 23 ein anderes Ausführungsbeispiel des Zusatzlenkers mit dem blendrahmenseitigen
Stellglied in Form eines Zahnsegments;
Fig. 24 ein weiteres erfindungsgemäßes Drehkippfenster in Kippstellung;
Fig. 25 eine Ansicht der aus Treibstangenbaueinheit und Ausstellvorrichtung bestehenden
Baugruppe in Pfeilrichtung XXXV der Fig. 24 gesehen in Kippbereitschaftsstellung;
Fig. 26 eine Teildraufsicht auf die Baugruppe gemäß Fig. 25 in Pfeilrichtung XXXVI
der Fig. 25;
Fig. 27 eine Draufsicht auf die Baugruppe gemäß Fig. 25 und 26 in der Spaltkippstellung;
Fig. 28 eine Draufsicht auf die Baugruppe gemäß Fig. 25 und 26 in der Drehbereitschaftsstellng
bei geschlossenem Flügelrahmen;
Fig. 29 eine Draufsicht auf die Baugruppe gemäß Fig. 25 und 26 bei geschlossenem Flügelrahmen
in Schließverriegelungsstellung und
Fig. 30 eine Abwandlung zur Ausführungsform nach den Fig. 24 bis 29 mit geänderter
Schaltfolge;
Fig. 31 eine Ergänzung zur Ausführungsform nach den Fig. 24 bis 29 mit Verstellbarkeit
des ausstellarmseitigen Spaltkippfeststellelements gegenüber dem Ausstellarm;
Fig. 32, 33 und 34 eine weitere Ausführungsform in verschiedenen Funktionsstellungen;
Fig. 35 eine Übersicht eines weiteren Drehkippfensters in Kippstellung;
Fig. 36 die obere Stulpschienen-Treibstangen-Einheit mit der Ausstellschere in Pfeilrichtung
L der Fig. 35 in Kippstellung des Flügelrahmens;
Fig. 37 die Teile gemäß Figur 36 in der Spaltkippstellung;
Fig. 38 eine Draufsicht in Pfeilrichtung LII der Fig. 37;
Fig. 39 einen Schnitt nach Linie LIII-LIII der Fig. 37;
Fig. 40 die Teile gemäß Fig. 36, 37 und 38 in der Drehbereitschaftsstellung;
Fig. 41 die Teile gemäß Fig. 36, 37, 38 und 39 in der Schließriegelungsstellung;
Fig. 42 eine Seitenansicht eines eine Schaltkulisse aufweisenden Formstückes;
Fig. 43 eine Draufsicht auf das Formstück gemäß Fig. 42;
Fig. 44 die obere Stulpschienen-Treibstangen-Baugruppe und die Ausstellschere bei
einer abgewandelten Ausführungsform, bei der das zweite Halteglied an einem Zusatzlenker
angebracht ist;
Fig. 45 die Anordnung von erstem und zweitem Hafteglied an den drehachsenfernen Schenkeln
des Flügelrahmens bzw. des Blendrahmens;
Fig. 46 eine Ansicht der Teile gemäß Fig. 45 in Pfeilrichtung LX der Fig. 45;
Fig. 47 einen Schnitt nach Linie LXI-LXI der Fig. 46;
Fig. 48 eine Seitenansicht des Formstücks mit der Schaltkulisse bei der Ausführungsform
nach den Fig. 45 und 46;
Fig. 49 eine Draufsicht auf das Formstück gemäß Fig. 48;
Fig. 50 eine Anordnung des ersten Halteglieds an einem Eckumlenkungselement;
Fig. 51 das gleichzeitig als Kupplungselement zur Verbindung mit der getriebeseitigen
Treibstange ausgebildete Formstück gemäß Fig. 50;
Fig. 52 eine Draufsicht auf das Formstück gemäß Fig. 51;
Fig. 53 eine Weiterbildung der Erfindung z.B. nach Fig. 46;
Fig. 54 einen Schnitt nach Linie LXVIII-LXVIII der Fig. 53.
Fig. 55a bis 55d eine Weitere Ausführungsform eines Dreh-KIPP Fensters
Fig. 56 ein Detail zur Ausführung nach Fig. 55:
Fig. 57 eine Weiterbildung zur Ausführungsform nach Fig. 10 bis 12;
Fig. 58 eine Weiterbildung zur Ausführungsform nach Fig. 19; und
Fig. 59 einen Detailschnitt zur Fig. 58,
[0036] In Fig. 1 ist der Blendrahmen eines Drehkippfensters ganz allgemein mit 10 und der
Flügelrahmen ganz allgemein mit 12 bezeichnet. Der Flügelrahmen befindet sich in Kippöffnungsstellung.
Der Flügelrahmen 12 ist in bekannter Weise durch ein Ecklager 14 gelagert und bei
16 durch ein Kipplager lagerbar. Zwischen dem oberen Flügelrahmenschenkel 18 und dem
oberen Blendrahmenschenkel 20 befindet sich eine Ausstellvorrichtung 22. An dem Flügelrahmen
12 und zwar jedenfalls an dem oberen Flügelrahmenschenkel 18 und an dem drehachsenfernen
Flügelrahmenschenkel 24 sind Treibstangenmittel angeordnet. Diese Treibstangenmittel
gestatten es unter Vermittlung von Schließkloben, z.B. 28, den Flügelrahmen 12 in
der vollständig geschlossenen Stellung zu verriegeln. Sie gestatten es ferner, das
Kipplager bei 16 auf Kippfunktion zu schalten, so daß der Flügelrahmen 12 um die Kippachse
30 gekippt werden kann und sie gestatten es ferner, einen Ausstellarm 32 der Ausstellvorrichtung
22 mittels eines Festlegenockens 34 und eines Nockeneingriffteils 36 in Parallelstellung
zu dem oberen Flügelrahmenschenkel 18 festzulegen, so daß das Drehlager 38 des Ausstellarms
32 die Drehlagerung des Flügelrahmens 12 um die Drehachse 40 für den Drehöffnungsbetrieb
übernehmen kann. An dem Flügelrahmen und dem Blendrahmen sind Festlegemittel 42 für
die Festlegung des Flügelrahmens 12 in einer Spalt-Kippstellung vorgesehen, in welcher
der Flügelrahmen 12 nur ein geringfügig und weit weniger als in Fig. 1 dargestellt,
um die Kippachse 30 aufgekippt ist. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, handelt es sich um
einen vollverdeckten Beschlag, wobei sowohl die Treibstangenmittel 26 als auch die
Ausstellvorrichtung 22 im Falzraum zwischen Blendrahmen und Flügelrahmen untergebracht
ist. Die Tiefe des treibstangenmittelaufnehmenden Falzraums ist mit h angedeutet.
In der Spaltöffnungsstellung soll der Abstand zwischen der Blendrahmensichtfläche
und der Anschlagfläche 46 des Flügelrahmenüberschlags in der Größenordnung des Maßes
h liegen.
[0037] Ein Handbetätigungsgriff 48 dient zur Einstellung der Treibstangenmittel in verschiedene
Funktionsstellungen. In Fig. 1 befindet sich der Handbetätigungsgriff 48 in der Kippbereitschaftsstellung.
[0038] In Fig. 2 sind die verschiedenen Funktionsstellungen des Handbetätigungsgriffs 48
angedeutet: Die Stellung 48a entspricht der Schließverriegelungsstellung (Zu), die
Stellung 48b entspricht der Drehbereitschaftsstellung (Dreh), die Stellung 48c entspricht
der Spalt-Kippstellung oder Spalt-Kippbereitschaftsstellung (Spalt-Kipp) und die Stellung
48d (siehe auch Fig. 1) entspricht der Kippbereitschaftsstellung (Kipp). Der Winkelabstand
von 48a nach 48b ist 90°, der Winkelabstand von 48b nach 48c ist 45° und der Winkelabstand
von 48c nach 48d ist wiederum 45°. Es steht also für den Übergang von der Schließverriegelungsstellung
48a zur Drehbereitschaftsstellung 48b ein Schaltweg von 90° zur Verfügung, für den
Übergang von der Drehöffnungsstellung zur Spalt-Kippstellung bzw. Spalt-Kippbereitschaftsstellung
ein weiterer Schaltweg von 45° und für den Übergang von der Schalt-Kipp bzw. Schalt-Kippbereitschaftsstellung
zur Kippbereitschaftsstellung ein weiterer Schaltweg von 45° zur Verfügung. Es ist
ohne weiteres möglich, die einzelnen Schaltwege und damit den Gesamtschaltweg zu vergrößern,
wenn dabei der Handbetätigungsgriff 48 nicht in Kollision mit der das Fenster aufnehmenden
Maueröffnung gelangt. Besteht diese Gefahr, so läßt sich der Schaltweg beispielsweise
dadurch vergrößern, daß der Handbetätigungsgriff 48 um eine Umlegeachse 50 umlegbar
zu machen ist. Geschieht dies, so kann der Gesamtschaltweg von 180° zweimal durchlaufen
werden, ohne daß eine Kollision mit den Begrenzungsflächen der Maueröffnung eintritt
und die Einzelschaltwege können dann beispielsweise verdoppelt werden.
[0039] In der Schaltstellung 48a befindet sich der Verriegelungskloben 28 und ggf. weitere
Verriegelungskloben in Eingriff mit nicht eingezeichneten Schließblechen an dem Blendrahmen
10, so daß der Flügelrahmen 12 in seiner Schließstellung am Blendrahmen verriegelt
ist. In der Schaltstellung 48b ist der Verriegelungskloben 28 aus dem nicht dargestellten
Schließblech des Blendrahmens 10 gelöst. Weiterhin gelöst ist das Kipplager bei 16.
Wohl aber steht der Festlegenocken 34 in Eingriff mit dem Nockeneingriffteil 36 des
Ausstellarms 32, so daß der Ausstellarm 32 an dem oberen Flügelrahmenschenkel 18 in
Parallelstellung zu diesem festgelegt ist und deshalb der Flügelrahmen 12 unter Vermittlung
des Ausstellarms 32 in dem Drehlager 38 zur Drehung um die durch das Ecklager 14 und
das Drehlager 38 definierte Drehachse 40 bereit ist.
[0040] In der Kippbereitschaftsstellung 48d ist das Kipplager bei 16 in Funktion, so daß
der Flügelrahmen 12 um die Kippachse 30 in die in Fig. 1 gezeichnete Kippöffnungsstellung
gekippt werden kann. Dabei ist selbstverständlich der Verriegelungskloben 28 wiederum
aus dem Eingriff mit dem zugehörigen Schließblech am Blendrahmen 10 gelöst und auch
der Festlegenocken 34 befindet sich außer Eingriff mit dem Nockeneingriffteil 36 des
Ausstellarms 32.
[0041] In Fig. 3 erkennt man die Ausstellvorrichtung 22 und die zugehörigen, am oberen Flügelrahmenschenkel
18 anzubringenden, Teile der Treibstangenmittel 26. Zu diesen Treibstangenmittel gehört
eine in einer Nut des Flügelfalz eingelassene Stulpschiene 52 an deren Unterseite
eine Treibstange 54 geführt ist. Die Treibstange 54 steht über eine Eckumlenkung 56
in bewegungsübertragender Verbindung mit einer Treibstange, die ebenfalls unter einer
Stulpschiene 60 an dem Flügelrahmenschenkel 24 geführt ist und die ihrerseits in bewegungsübertragender
Verbindung mit dem Handbetätigungsgriff 48 steht.
[0042] Der Festlegenocken 34 ist an der Treibstange 54 rechts/links umsetzbar befestigt
und steht durch ein Langloch in der Stulpschiene 52 in Verbindung mit der Treibstange
54. Auch das Nockeneingriffsteil 36 ist, wie aus Fig. 3 ersichtlich, rechts/links
umstellbar an dem Ausstellarm 32 angebracht. Der Ausstellarm 32 ist zusätzlich durch
einen Zusatzarm 62 gelenkig mit der Stulpschiene 52 in bekannter Weise verbunden.
Zur Festlegung des Ausstellarms 22 an dem oberen Flügelrahmenschenkel 18 sind zusätzliche
Eingriffsmittel in der Nähe der Drehöffnungsachse 40 vorgesehen, nämlich ein Zusatznocken
64 und ein Zusatzeingriffsteil 66, die ebenfalls für Rechts-/Linksanschlag geeignet
ausgebildet sind, d.h. symmetrisch angeordnet sind zu den Längsachsen der Stulpschiene
52 und des Ausstellarms 32. Der Zusatznocken 64 und das Zusatzeingriffsteil 68 stehen
nur in der Schließverriegelungsstellung 48a und in der Drehbereitschaftsstellung 48b
miteinander in Eingriff und sind sonst voneinander gelöst.
[0043] An der Treibstange 54 ist weiterhin als Teil der die Spalt-Kippstellung definierenden
Festlegemittel 42 ein Doppelkurvenführungselement 68 angebracht, welches im einzelnen
in der Fig. 4 dargestellt ist. Dieses Doppelkurvenführungselement 68 ist durch ein
Langloch der Stulpschiene hindurch mit der Treibstange 54 verbunden und mit der Treibstange
54 in deren Längsrichtung beweglich. Das Doppelkurvenführungselement 68 arbeitet mit
einem Kurvenfolger 70 zusammen, welcher an dem Blendrahmen 10 in dessen Falzraum in
Längsrichtung des Blendrahmenoberschenkels 20 justierbar und feststellbar angeordnet
ist. Die beiden Führungskurven des Doppelkurvenführungselements 68 sind mit 72 und
74 bezeichnet. In Fig. 4d befindet sich das Doppelkurvenführungselement 68 in der
Kippbereitschaftsstellung. Die Führungskurve 74 weist eine Mittelöffnung 76 auf, so
daß der Kurvenfolger 70 und die Führungskurve 74 hindurch bewegt werden kann und somit
der Flügelrahmen 12 in die Kippöffnungsstellung gemäß Fig. 1 treten kann.
[0044] In Fig. 4c ist der Kurvenfolger 70 zwischen den beiden Kurven 74 und 72 gefaßt, so
daß der Flügelrahmen in einer Spalt-Kippstellung festgehalten ist, in welcher der
Abstand der Anschlagfläche 46 des Flügelrahmenüberschlags von der Sichtfläche 44 des
Blendrahmens nur sehr klein ist, beispielsweise der Höhe h gemäß Fig. 1 entspricht.
[0045] In der Stellung des Doppelkurvenführungselements 68 gemäß Fig. 4b und in der Stellung
gemäß Fig. 4a befindet sich das Doppelkurvenführungselement 68 jeweils außerhalb des
Eingriffs mit dem Kurvenfolger 70, so daß die Drehöffnung des Flügelrahmens 12 gegenüber
dem Blendrahmen 10 und der Andruck des Flügelrahmens 12 gegen den Blendrahmen 10 bei
der Schließverriegelung nicht behindert werden.
[0046] Wenn der Handbetätigungsgriff 48 von der Stellung 48a über die Stellung 48b in Richtung
auf die Spalt-Kippstellung 48c geschaltet wird, gelangt eine Flanke 72a der Kurve
72 in Eingriff mit dem Kurvenfolger 70, so daß die Kurve 72 zwangsläufig in Pfeilrichtung
der Fig. 4b gedrückt wird und damit der Flügelrahmen 12 zwangsläufig durch die Schaltbewegung
der Treibstangenmittel in die Spalt-Kippstellung gemäß Fig. 4c übergeht.
[0047] Die symmetrische Ausgestaltung des Doppelkurvenführungselements 68 gestattet dessen
Umsetzen unter Drehung um 180°, so daß auch insoweit Rechts-/Linksverwendbarkeit gewährleistet
ist.
[0048] Wenn von der Spalt-Kippstellung gemäß Fig. 4c auf die Drehstellung gemäß Fig. 4b
zurückgeschaltet wird, so wirkt der Kuvenfolger 70 mit einer Flanke 74a der Kurve
74 zusammen, so daß das Doppelkurvenführungselement 68 in der Pfeilrichtung der Fig.
4c gegen den Blendrahmen angedrückt wird, so daß der Übergang von Spalt-Kippstellung
in Drehstellung und Schließverriegelungsstellung und zurück ausschließlich durch drehende
Einwirkung auf den Handbetätigungsgriff 48 ohne zusätzliche Kraftausübung auf den
Flügelrahmen erfolgen kann.
[0049] Dem Zusatznocken 64 steht in der Spalt-Kippstellung eine Abstützleiste 78 gegenüber,
so daß in der Spalt-Kippstellung eine Annäherung des Flügelrahmens 12 an den Blendrahmen
10 unter Verwindung des Flügelrahmens, etwa infolge Winddrucks von innen, nicht möglich
ist, obwohl die Feststellmittel 42 nahe der Griffseite des Flügelrahmens angeordnet
sind; damit ist durch den Eingriff der Abstützleiste 78 und des Zusatznockens 64 die
Aufrechterhaltung einer bestimmten Mindestspaltweite auch bei einer Gefahr der Verwindung
des Flügelrahmens über die gesamte Länge des Flügelrahmenoberschenkels gewährleistet.
[0050] Nachzutragen ist noch, daß es im Hinblick auf die Rechts-/Linksverwendbarkeit der
Ausstellvorrichtung notwendig ist, den Ausstellarm 22 gegenüber dem Drehlager 38 um
die Achse 80 umstellbar zu machen.
[0051] In der Ausführungsform nach den Fig. 5 und 6 sind vergleichbare Teile mit gleichen
Bezugszeichen versehen unter Vermehrung um die Zahl 100. An dem Gehäuse der Eckumlenkung
156 ist ein als Blattfeder ausgebildeter Hebel 182 angeordnet der an seinem freien
Ende ein erstes Feststellglied 184 trägt. Dieses erste Feststellglied 184 arbeitet
mit einem zweiten Feststellglied 186 zusammen, welches am Blendrahmen 110 im Falzbereich
angeordnet ist. Die Blattfeder 182 weist einen mittleren Längsschlitz 188 auf, in
dessen mittlerem Bereich eine Steuerbrücke 190 mit hochgerundeten Enden vorgesehen
ist. An dem beweglichen Federband 192 der Eckumlenkung 156 ist ein durch einen Schlitz
194 des Gehäuses hindurchgreifender Steuernocken 196 vorgesehen, welcher in der in
Fig. 5 gezeichneten Spalt-Kippbereitschaftsstellung an der Steuerbrücke 190 angreift
und die Blattfeder 182 gegen ihre Federwirkung von dem Gehäuse der Eckumlenkung 156
abhebt derart, daß das erste Feststellglied 184 an dem zweiten Feststellglied 186
uner Vorspannung anliegt. Wenn der Steuernocken 196 in der in Fig. 5 gezeichneten
Spalt-Kippbereitschaftsstellung ist und der Flügelrahmen wird aus der Schließstellung
um die Kippachse 30 gekippt, so gleitet das erste Feststellglied 184 unter elastischer
Deformierung der Blattfeder 182 über die gekrümmte Oberfläche des zweiten Feststellglieds
186 bis das erste Feststellglied 184 in den Schlitz 198 des zweiten Feststellglieds
186 einrastet und damit die Spalt-Kippstellung festlegt und zwar sowohl gegen vollständiges
Schließen als auch gegen Überführung in Richtung auf die noramale Kippstellung gemäß
Fig. 1.
[0052] In allen übrigen Stellungen der Treibstangenmittel greift der Steuernocken 196 durch
den Schlitz 188 der Blattfeder 182 hindurch, so daß die Blattfeder 182 unter ihrer
Eigenfederwirkung an dem Gehäuse der Eckumlenkung 156 anliegt.
[0053] In der Ausführungsform nach den Fig. 7 und 8 sind vergleichbare Teile mit gleichen
Bezugszeichen versehen wie in den Ausführungsformen nach den Fig. 1 bis 4 sowie 5
und 6 jeweils vermehrt um die Zahl 100 bzw. 200. In der Ausführungsform nach den Fig.
7 und 8 sind die Feststellmittel 242 in Abweichung von den bisher beschriebenen Ausführungsformen
zwischen den oberen Enden der griffseitigen Vertikalschenkel des Flügelrahmens und
des Blendrahmens 211 angeordnet, welches mit einem Schließkolben 213 zusammenarbeitet.
Der Schließkloben 213 ist mit dem Federband 292 durch ein Langloch des Eckumlenkungsgehäuse
256 hindurch verbunden. In Fig. 8 ist der Schließkloben 213 in der Schließlverriegelungsstellung
213a, der Drehöffnungsbereitschaftsstellung 213b, der Spalt-Kippstellung 213c und
der Kippbereitschaftsstellung 213d gezeichnet. Wenn der Schließkloben 213 sich in
der Drehöffnungsbereitschaftsstellung 213b befindet und durch weiteres Verschwenken
des Handbetätigungsgriffs weiter nach unten verschoben wird, so gleitet er über eine
Kurve 215 des Schließblechs 211, so daß der Flügelrahmen vom Blendrahmen abgehoben
wird. Damit ist durch die Kurve 215 und den Schließkloben 213 die Spalt-Kippstellung
bestimmt und der Flügelrahmen daran gehindert, sich in die Stellung völliger Schließung
zu begeben. Gegen weiteres Öffnen des Flügelrahmens in der Spalt-Kippstellung in Richtung
auf die normale Kippstellung dienen folgende Maßnahmen:
[0054] An dem Gehäuse der Eckumlenkung 256 ist ein Kipphebel 217 kippbar gelagert. Die zur
Flügelrahmenebene senkrechte Kippachse ist durch einen Lagerniet 219 definiert. Der
Kipphebel 217 ist durch eine Blattfeder 221 in Richtung auf seine Ruhestellung vorgespannt.
An dem freien Ende des Kipphebels 217 ist ein erstes Halteglied 223 angebracht. Dieses
erste Halteglied 223 steht einem zweiten Halteglied 225 gegenüber, welches Teil des
Schließbleches 211 ist. An einem mit dem Federband 292 verbundenen Treibstangenabschnitt
227 ist eine Steuerbrücke 229 im Bereich eines Langlochs 231 angeordnet. An dem Kipphebel
217 ist in dessen Längsrichtung verstellbar, ein Steuernocken 233 angebracht. Wenn
sich der Schließkloben 213 der Spalt-Kippstellung 213c nähert, nähert sich die Steuerbrücke
229 dem Steuernocken 233, so daß nach Eintritt des Schließklobens 213 in die Spalt-Kippstellung
213c der Steuernocken 233 auf der Steuerbrücke 229 aufliegt und der Kipphebel 217
um seine Kippachse bei 219 im Gegenzeigersinn gegen die Wirkung der Feder 221 verschwenkt
wird und das erste Halteglied 223 hinter das zweite Halteglied 225 eingreift. Damit
ist in der Spalt-Kippstellung der Flügelrahmen gegen weitergehendes Öffnen in Richtung
auf die normale Kippstellung gemäß Fig. 1 durch den Eingriff des ersten Halteglieds
223 und des zweiten Halteglieds 225 gesichert.
[0055] In allen übrigen Stellungen der Treibstangenmittel befindet sich der Steuernocken
233 außer Eingriff mit der Steuerbrücke 229 im Bereich des Langlochs 231, so daß die
Funktionen Schließverriegelung, Drehöffnung und Kippöffnung durch die Halteglieder
223 und 225 nicht behindert werden.
[0056] Der Kipphebel 217 ist durch einen Führungsstift 235 in der Stulpschiene und in dem
Teil 227 gegen Ausschwenken aus der Flügelebene gesichert.
[0057] Zur Schaltfolge ist noch nachzutragen, daß es auch möglich wäre, die bei Dreh-Kippfenstern
normale Schaltfolge, Schließverriegelung, Drehöffnungsbereitschaft, Kippbereitschaft
vorzusehen und anschließend an die eine Endstellung, insbesondere an die Endstellung
Kippöffnungsbereitschaft, eine Funktionsstellung, Spalt-Kipp- bzw. Spalt-Kippbereitschaft
vorzusehen.
[0058] In Fig. 9 ist ein Blendrahmen ganz allgemein mit 2010 und ein Flügelahmen ganz allgemein
mit 2012 bezeichnet. Der Flügelrahmen 2012 ist gegenüber dem Blendrahmen 2010 um eine
Kippachse 2014 kippbar oder um eine Drehachse 2016 drehbar gelagert. Zu diesem Zweck
ist bei 2018 ein nicht näher dargestelltes Ecklager vorgesehen, welches sowohl die
Kippbewegung um die Kippachse 2014 als auch die Drehbewegung um die Drehachse 2016
zuläßt. Ferner ist bei 2020 ein Kipplager vorgesehen, welches die Kippbewegung um
die Kippachse 2014 zuläßt und für die Drehbewegung um die Drehachse 2016 geöffnet
werden kann. Zwischen dem oberen Schenkel 2022 des Blendrahmens 2010 und dem oberen
Schenkel 2024 des Flügelrahmens 2012 ist eine Ausstellvorrichtung 2026 vorgesehen,
welche die Kippöffnungsweite des Flügelrahmens gegenüber dem Blendrahmen 2010 auf
die in Fig. 9 dargestellte Stellung beschränkt und welche bei der Drehbewegung des
Flügelrahmens 2012 um die Drehachse 2016 an dem Oberschenkel 2024 des Flügelrahmens
2012 in Parallelstellung zu diesem festgelegt ist durch zusammenwirkende Festlegeriegel
2028 und 2030. Der Festlegeriegel 2030, das Kipplager 2020 und ggf. weitere nicht
eingezeichnete Verriegelungselementenpaarungen zur Schließverriegelung des Flügelrahmens
2012 an dem Blendrahmen 2010 sind durch Treibstangenmittel 2032 in bekannter Weise
gesteuert.
[0059] Zur Einstellung einer Spaltöffnungsstellung ist eine Paarung eines Kurvenführungselements
2034 und eines Kurvenfolgerelements 2036 vorgesehen, wobei das Kurvenführungselement
2034 an dem oberen Blendrahmenschenkel 2022 angeordnet ist und das Kurvenfolgerelement
2036 in Längsrichtung des oberen Flügelrahmenschenkels 2024 beweglich angeordnet ist
und zu diesem Zweck mit den Treibstangenmitteln 2032 verbunden ist. Die Treibstangenmittel
2032 sind von einem Handbetätigungsgriff 2038 aus beweglich.
[0060] In Fig. 9 ist der Handbetätigungsgriff 2038 auf Kippbereitschaft geschaltet und der
Flügelrahmen 2012 befindet sich in Kippstellung, entsprechend ist die in den Fig.
10 und 11 dargestellte Schaltstellung.
[0061] Wie aus Fig. 10 ersichtlich, ist der Kurvenfolger 2036 als ein ovaler Schließzapfen
ausgebildet, welcher auf einem Treibstangenteil 2032a befestigt ist und ein Langloch
2039 einer Stulpschiene 2040 durchsetzt.
[0062] Fig. 10 läßt auch die Ausbildung der Ausstellvorrichtung 2026 im einzelnen erkennen;
sie umfaßt einen Ausstellarm 2042, der am Blendrahmen um die Drehachse 2016 drehbar
gelagert ist und mit der Stulpschiene 2040 durch eine Drehschiebeverbindung 2044 verbunden
ist; ferner umfaßt sie einen Zusatzlenker 2046, welcher an der Stulpschiene 2040 einerseits
bei 2048 und an dem Ausstellarm 2042 andererseits bei 2050 angelenkt ist.
[0063] Der Treibstangenteil 2032a ist durch Bewegen des Betätigungshandgriffs 2038 in seiner
Längsrichtung beweglich.
[0064] Das Kurvenführungselement 2034, welches zum Zwecke der Rechts-Linksverwendbarkeit
um seine vertikale Längsmittellinie symmetrisch verdoppelt ist umfaßt die erste Führungskurve
2052 mit Abschnitten 2052a, 2052b und 2952c und eine zweite Führungskurve 2054 mit
Führungskurvenabschnitten 2054a und 2054b und einen Steg 2056.
[0065] In der Kippbereitschaftsstellung gemäß Fig. 10 befindet sich das Kurvenfolgerelement
2036 in solcher Seitenlage gegenüber dem Kurvenführungselement 2034, daß beim Zukippen
des Flügelrahmens in Richtung auf die Schließstellung das Kurvenfolgerelement 2036
an der rechten Seite des Stegs 2056 vorbeigeht und gegen den ersten Kurvenabschnitt
2052a der Kurve 2052 stößt. Wenn dann in dieser Stellung, in der der Flügelrahmen
nicht vollständig geschlossen ist und wegen des Anstossens des Kurvenfolgerelements
2036 an dem Kurvenabschnitt 2052a auch nicht vollständig geschlossen werden kann,
der Handbetätigungsgriff 2038 aus der Kippbereitschaftsstellung in die Spalt-Kippstellung
gemäß Fig. 11 verschwenkt wird, so bewegt sich das Kurvenfolgerelement 2036 in den
Zwischenraum zwischen dem Steg 2056 und dem ersten Kurvenabschnitt 2052a hinein, so
daß in der dann erreichten Spalt-Kippstellung das Fenster um einen kleinen Sparlüftungsspalt
geöffnet ist und weder weiter geöffnet noch vollständig geschlossen werden kann.
[0066] Die Stellung Spalt-Kipp des Handbetätigungsgriffs 2038 gemäß Fig. 11 ist durch eine
Kugelverrastung o. dgl. fühlbar gekennzeichnet.
[0067] Wenn ausgehend von der so erreichten Spaltöffnungsstellung eine Drehbereitschaftsstellung
eingestellt werden soll, so wird der Handbetätigungsgriff 2038 in die Drehbereitschaftsstellung
gemäß Fig. 11 weitergedreht, wobei dann das Kurvenfolgerelement 2036 in den Bereich
der Öffnung zwischen dem Steg 2056 und dem Ende des Kurvenabschnitts 2054b gelangt,
so daß beim Drehen des Flügelrahmens das Kurvenfolgerelement 2036 durch diese Öffnung
austreten kann.
[0068] Wenn schließlich der Handbetätigungsgriff 2038 aus der Drehbereitschaftsstellung
gemäß Fig. 11 in die Schließverriegelung geschaltet wird, so bewegt sich das Kurvenfolgerelement
2036 weiter nach links, stößt gegen den Kurvenabschnitt 2054b der Kurve 2054 und gelangt
über diesen geneigten Kurvenabschnitt 2054b zwangsläufig in Bereich des horizontalen
Kurvenabschnitts 2054a, so daß es sich zwischen den beiden Kurvenabschnitten 2054a
und 2052c befindet und der Flügelrahmen am Blendrahmen verriegelt ist. Beim Zurückschalten
spielen sich im wesentlichen die gleichen Vorgänge umgekehrt ab, wobei beim Schalten
von der Drehbereitschaftsstellung auf die Spalt-Kippstellung das Kurvenfolgerelement
2036 gegen den geneigten Kurvenabschnitt 2052b stößt und damit zwangsläufig in den
Zwischenraum zwischen dem Kurvenabschnitt 2052a und dem Steg 2056 eingesteuert wird,
so daß der Flügelrahmen zwangsläufig in die Spaltöffnungsstellung gelangt.
[0069] Es ist ohne weiteres erkennbar, daß das Funktionieren des Systems und insbesondere
das richtige Zusammenwirken des Kurvenführungselements 2034 und des Kurvenfolgers
2036 davon abhängt, daß das Kurvenführungselement 2034 am Blendrahmen in eine exakt
dem Kurvenfolgerelement 2036 an der Treibstange 2032a entsprechenden Stellung angeschlagen
ist. Eine solche exakte gegenseitige Justierung beim Anschlag der Teile 2034 und 2036
ist aber in den Fensterverarbeitungsbetrieben in der Regel nicht zu erwarten, wobei
erschwerend hinzukommt, daß in den Fensterverarbeitungsbetrieben die Baubeschläge
auf das dem jeweiligen Fenstermaß entsprechende Maß abgelängt werden müssen und überdies,
daß während der Lebenszeit eines Fensters Senkungen hinzukommen, welche eine einmal
hergestellte Justierung stören. Um dem abzuhelfen, ist das Kurvenführungselement 2034
an dem oberen Blendrahmenschenkel 2022 in dessen Längsrichtung verschiebbar befestigt,
wie durch die Langlöcher 2058 und dem Doppelpfeil 2060 angedeutet. Zum Zwecke der
Selbstjustierung des Kurvenführungsteils 2034 sind an diesem Justierflächen 2062a
und 2062b angebracht, die zusammen einen Justiertrichter 2062 ergeben. Der Justiertrichter
2062 ist an seinem erweiterten Ende so weit, daß eine an der Stulpschiene 2040 angebrachte
Trichtereingriffsleiste 2064 jedenfalls in das erweiterte Ende des Trichters 2062
hineintrifft und beim weiteren Eintreten in den verengten Trichterabschnitt das Führungselement
2034 zwangsläufig in die richtige Lage zu dem Kurvenfolgerelement 2036 einstellt.
Die die Langlöcher 2058 durchdringenden Befestigungsschrauben sind stets so weit gelockert
oder durch Distanzhülsen auf Abstand gehalten, daß eine Nachjustierung des Kurvenführungselement
2034 stattfinden kann. Das Kurvenfolgerelement 2036 ist in seinem Bewegungsbereich
durch das Langloch 2039 eindeutig festgelegt und damit auf die Trichtereingriffsleiste
2064 hin abgestimmt.
[0070] Auf diese Weise ist sichergestellt, daß das Kurvenfolgerelement 2036 beim Schließen
des Flügels stets in das Kurvenführungselement 2034 hinein und beim Öffnen des Flügels
aus diesem heraus findet. Ferner ist sichergestellt, daß bei einem Bewegen des Kurvenfolgerelements
2036 während seines Eingriffs mit dem Kurvenführungselement 2034 dieses nicht verschoben
werden kann, da ja der Trichter 2062 mit der Trichtereingriffsleiste 2064 in Eingriff
steht.
[0071] Wie aus Fig. 12 ersichtlich, ist das Kurvenführungsteil 2034 aus Festigkeitsgründen
zweiteilig ausgeführt, wobei die Stege 2056 an einem Blechteil angeformt sind, welches
mit dem Zinkdruckgußteil bei der Montage oder schon vorher zusammengeschraubt wird.
[0072] In Fig. 13 und 13a ist ein Kipplager dargestellt, wie es bei dem Drehkippfenster
gemäß Fig. 9 an der Stelle 2018 vorgesehen sein kann.
[0073] Das Kipplager umfaßt ein Kipplagerblech 2070, welches auch als Zinkdruckgußteil hergestellt
sein kann, und welches an dem verschlußfernen vertikalen Blendrahmenschenkel 2072
angebracht wird. Diesem Kipplagerblech 2070 steht an dem verschlußfernen vertikalen
Flügelrahmenschenkel 2074 ein Kipplagerkloben 2076 gegenüber, welcher an einem Treibstangenteil
2032b befestigt ist und mit seinem Befestigungsfuß 2078 ein Langloch 2080 einer mit
der Treibstange 2032b zu einer Baueinheit vereinigten Stulpschiene 2082 durchsetzt.
[0074] An dem Kipplagerblech 2070 ist eine untere Kipplagerpfanne 2084 angebracht, in welcher
sich der Kipplagerkloben 2076 in der Kippbereitschaftsstellung befindet, wobei die
Kipplagerpfanne 2084 so ausgebildet ist, daß sie das Kippen des Flügelrahmens nicht
behindert.
[0075] Ferner ist in dem Kipplagerblech 2070 eine Drehöffnung 2086 vorgesehen, in deren
Bereich sich der Kipplagerkloben 2076 befindet, wenn auf Drehbereitschaft geschaltet
ist, so daß der Kipplagerkloben 2076 aus dem Bereich des Kipplagerblechs 2070 austreten
kann. Schließlich ist an dem Kipplagerblech 2070 eine Schließverriegelungsaufnahme
2088 angebracht in welche der Kipplagerkloben eintritt, wenn der Handbetätigungshebel
2038 in Schließverriegelungsstellung gebracht wird, wobei dann der Flügelrahmen auch
im Bereich des Kipplagers an dem Blendrahmen durch entsprechende Schrägführungsflächen
2091 angedrückt wird.
[0076] Weiter ist an dem Kipplagerblech 2070 ein Durchgang 2090 mit Einführungstrichtern
2090a und 2090b angebracht. In diesen Durchgang 2090 tritt durch jeweils einen der
Trichter 2090a, 2090b, je nach Anschlagart, eine Trichtereingriffsleiste 2092 ein,
welche bei ihrem Eintritt das Kipplagerblech 2070 gegenüber dem Kipplagerkloben 2076
justiert, d.h. in die richtige Sollstellung bringt. Zu diesem Zweck ist das Kipplagerblech
2070 durch Langlöcher 2094 an dem Blendrahmenschenkel 2072 verschiebbar befestigt.
[0077] Es tritt also auch hier jedes Mal, wenn der Flügelrahmen geschlossen wird, eine Selbstjustierung
ein, da das Kipplagerblech 2070 ständig verschiebbar ist.
[0078] In Fig. 14 ist ein Blendrahmen ganz allgemein mit 3010 bezeichnet und ein Flügelrahmen
mit 3012. Der Flügelrahmen 3012 ist gegenüber dem Blendrahmen 3010 um eine Kippachse
3014 kippbar und um eine Drehachse 3016 drehbar gelagert. Zwischen dem oberen Blendrahmenschenkel
3018 und dem oberen Flügelrahmenschenkel 3020 ist eine Ausstellvorrichtung angeordnet,
die ganz allgemein mit 3022 bezeichnet ist. Diese Aussteilvorrichtung 3022 umfaßt
einen Ausstellarm 3024, welcher an dem Blendrahmen 3010 um die Drehachse 3016 drehbar
gelagert ist und bei 3026 durch eine Drehschiebeführung mit dem oberen Flügelrahmenschenkel
3020 verbunden ist. Weiter umfaßt die Ausstellvorrichtung 3022 einen Zusatzlenker
3028, welcher bei 3030 mit dem Ausstellarm 3024 gelenkig verbunden ist und bei 3032
mit dem oberen Flügelrahmenschenkel 3020.
[0079] Bei 3034 befindet sich ein ständig in Funktion befindliches an sich bekanntes Ecklager,
das sowohl der Lagerung um die Kippachse 3014 als auch der Lagerung um die Drehachse
3016 dient. Bei 3036 befindet sich ein Kipplager, welches lediglich zum Zwecke der
Kippöffnung geschlossen ist und zum Zwecke der Drehöffnung geöffnet werden kann.
[0080] Für den Drehbetrieb des Flügelrahmens 3012 um die Drehachse 3016 wird der Ausstellarm
3024 an dem Flügelrahmen 3012 in Parallelstellung zu dem Flügelrahmenschenkel 3020
festgelegt, dadurch, daß ein Festlegeriegel 3038 des Flügelrahmens 3012 einen Festlegeriegel
3040 an dem Ausstellarm 3024 hintergreift. Die Verschiebung des Festlegerlegels 3038,
[0081] die Öffnung und Schließung des Kipplagers bei 3036 und die Herstellung des Eingriffs
von weiteren nicht dargestellten Schließriegelpaarungen zwischen dem Flügelrahmen
3012 und dem Blendrahmen 3010 wird durch Treibstangenmittel bewirkt, welche von einem
Handbetätigungsgriff aus längs des jeweiligen Flügelschenkels bewegt werden.
[0082] Soweit, wie bisher beschrieben, ist der Aufbau des Drehkippfensters herkömmlicher
Bauart.
[0083] An dem oberen Flügelrahmenschenkel 3020 ist ein mit der zugehörigen Treibstange bewegliche
Stellglied 3046 angebracht und an dem oberen Blendrahmenschenkel 3018 ein blendrahmenfestes
Gegenstellglied 3048. Diese Stellglieder 3046 und 3048 wirken zusammen, um eine Spaltkippstellung
von verhältnismäßig kleiner Spaltöffnungsweite zu definieren. Die Spaltöffnungsweite
ist dabei auf der Höhe der oberen Rahmenschenkel gemessen, etwa kleiner als 20 mm,
vorzugsweise kleiner als 10 mm, kann aber größer sein bis zu der vollen in Fig. 14
dargestellten Kippöffnungsweite, wobei der Unterschied zwischen der Kippöffnung und
Spaltkippstellung dann noch darin besteht, daß in Spaltkippstellung der Flügel gegen
Zuschlagen in die Schließstellung gesichert ist Auf die Ausbildung der Stellglieder
3046 und 3048 wird im folgenden näher eingegangen unter Bezugnahme auf die Fig. 15.
[0084] Gemäß Fig. 15 ist der Ausstellarm 3024 durch die Drehschiebeverbindung 3026 mit einer
Stulpschiene 3050 verbunden, die ihrerseits an dem oberen Flügelrahmenschenkel 3020
befestigt wird und die der Führung von zusammengehörigen Treibstangenteilen 3042a,
der Treibstangenmittel 3042 dient. Das bewegliche Stellglied 3046 ist auf einem der
Treibstangenteile 3042a befestigt. An dem beweglichen Stellglied 3046 sind im Bereich
der verdickten Zahnleiste 3052 Zahnkerben 3054 angebracht, welche zum Zusammenwirken
mit einem Stellstift 3056 des blendrahmenfesten Gegenstellglieds 3048 bestimmt sind.
[0085] In der Fig. 15 ist der Handbetätigungsgriff 3044 und damit das bewegliche Stellglied
3046 auf Kippbereitschaft geschaltet und der Flügelrahmen befindet sich in Kippstellung.
Man erkennt, daß von der Kippstellung gemäß Fig. 15 der Flügel ganz in die Schließstellung
zurückgekippt werden kann, wobei dann das bewegliche Stellglied 3046 an dem Stellstift
3056 des Gegenstellglieds 3048 vorbeigehen kann. Es wird dann der Zustand gemäß Fig.
17c erreicht.
[0086] Wenn der Flügelrahmen 3012 entsprechend Fig. 17c geschlossen ist, so kann der Handbetätigungsgriff
3044 und dementsprechend das bewegliche Stellglied 3046 bei ganz geschlossen bleibendem
Flügelrahmen in die Stellung gemäß Fig. 17b übergeführt werden, d.h. in die Drehbereitschaftsstellung,
wobei, wie aus dem Vergleich der Fig. 17c und 17b zu ersehen ist, das bewegliche Stellglied
3046 mit der verdickten Leiste 3052 an dem Stellstift 3056 des blendrahmenfesten Stellgliedes
3048 vorbeigeht. In der Drehbereitschaftsstellung gemäß Fig. 17b kann, wie durch den
Drehpfeil angedeutet, der Flügelrahmen um die Drehachse 3016 verschwenkt werden, wobei
dann die verdickte Leiste 3052 wIederum an dem Stellstift 3056 vorbeigehen kann.
[0087] Weiter kann bei ganz geschlossen bleibendem Flügelrahmen 3012 der Handbetätigungsgriff
von der Stellung gemäß Fig. 17b in die Stellung gemäß Fig. 17a, d.h. die Schließverriegelungsstellung,
geschwenkt werden, wobei das bewegliche Stellglied 3046 sich wiederum unbehindert
durch das blendrahmenfeste Stellglied 3048 bewegen kann.
[0088] Umgekehrt kann natürlich auch von der Fig. 17a über 17b nach 17c entsprechend geschaltet
werden, wobei der Flügelrahmen stets ganz in Schließstellung gegenüber dem Blendrahmen
verbleiben kann.
[0089] Ausgehend von der Kippbereitschaftsstellung gemäß Fig. 17c kann aber auch in die
Stellung gemäß Fig. 17d übergegangen werden. Hierzu ist es notwendig, daß der Flügelrahmen
3012 zunächst in Spaltkippstellung gebracht wird, d.h. ein klein wenig um die Kippachse
3014 gekippt wird, so daß eine der Zahnkerben 3054 in Flucht mit dem Stellstift 3056
gelangt. Dann kann der Handbetätigungsgriff 3044 in die Spaltkippfixierungstellung
gemäß Fig. 17d verschwenkt werden, solange bis, wie in Fig. 17d dargestellt, eine
der Zahnkerben 3054 mit ihrem Grund gegen den Stellstift 3056 stößt Nunmehr kann der
Handbetätigungsgriff 3044 von der in Fig. 17d erreichten Stellung aus nicht mehr weiter
im Gegenzeigersinn verschwenkt werden.
[0090] Wenn ausgehend von der Stellung gemäß Fig. 17c der Flügelrahmen 3012 so weit gegenüber
dem Blendrahmen 3010 gekippt wird, daß beim nachfolgenden Schwenken des Handbetätigungsgriffs
3044 von der Stellung gemäß Fig. 17c in die Stellung gemäß Fig. 17d die verdickte
Leiste 3052 nicht mehr gegen den Stellstift 3056 tritt sondern an diesem vorbeigehen
könnte, wie in Fig. 15 durch die strichpunktierte Einzeichnung des beweglichen Stellglieds
3046 angedeutet, so wird eine Schaltsperre wirksam, welche durch die Bewegung des
Zusatzlenkers 3028 beim Kippöffnen des Flügelrahmens gesteuert ist. Eine solche Schaltsperre
ist in der deutschen Auslegeschrift 26 58 626 im einzelnen beschrieben und soweit
für das hiesige Verständnis erforderlich, in Fig. 18 dargestellt. Auf die Stulpschiene
3050 ist ein Futterteil 3058 aufgefüttert, in welchem ein Sperrstift verschiebbar
geführt ist. Der Sperrstift 3060 durchsetzt die Stulpschiene 3050 und wirkt mit seinem
unteren Ende mit einer Spermut 3062 in dem Treibstangenteil 3042d zusammen, während
das obere Ende des Sperrstifts 3060 mit einer segmentförmigen Steuernut 3064 zusammenwirkt.
Wenn der Zusatzlenker 3028 in Parallelstellung zu der Stulpschiene 3050 ist, kann
der Sperrstift 3060 durch die Enden der Sperrnut 3062 beim Verschieben der Treibstange
3042a nach oben verschoben werden und in die Steuernut 3064 eindringen, so daß die
Bewegung des Treibstangenteils 3042a unbehindert ist. Wenn die Stellung erreicht ist,
die in Fig. 15 durch die strichpunktierte Position des beweglichen Stellglieds 3046
gegenüber dem blendrahmenfesten Stellglied 3048 angedeutet ist, so befindet sich das
obere Ende des Sperrstifts 3060 außerhalb des Bereichs der segmentförmigen Steuernut
3064, so daß der Sperrstift 3060 nicht mehr nach oben ausweichen kann und somit die
Bewegung der Treibstangenmittel 3042 gesperrt ist.
[0091] Zu bemerken ist noch, daß im Hinblick auf eine Rechts-Linksverwendbarkeit das blendrahmenseitige
Stellglied 3048 mit einem weiteren Stellstift 3056a versehen und das bewegliche Stellglied
3046 auf dem zugehörigen Treibstangenteil 3042a in zwei verschiedenen Stellungen festschraubbar
ist.
[0092] Es ist ohne weiteres zu ersehen, daß bei Fehlen der Stellglieder 3046 und 3048 der
soweit beschriebene Beschlag als reiner Drehkippbeschlag ohne Spaltkippstellung arbeitet
und daß es deshalb auch ohne weiteres möglich ist, den Beschlag durch nachträgliches
Anbringen der Stellglieder 3046 und 3048 auf zusätzliche Spaltkippfunktion umzurüsten.
Man erkennt aus Fig. 16, daß in der Spaltkippfixierungsstellung sich der Betätigungshandgriff
annähernd in einer 45° Stellung zwischen der Stellung Kippbereitschaft und der Stellung
Drehbereitschaft befindet Diese Spaltkippfixierungsstellung des Betätigungshandgriffs
3044 ist durch den Anschlag des Stellstifts 3056 im Grunde einer der Zahnkerben 3054
definiert, so daß keine besondere Verrastung an dem Handbetätigungsgriff 3044 zur
fühlbaren Kenntlichmachung der Spaltkippfixierungsstellung erforderlich ist. Das Umschalten
von Kippbereitschaft auf Spaltkippfixierung ist völlig "narrensicher"; denn entweder
es wird durch das Kippen des Flügels eine der Stellungen erreicht, in welcher eine
der Zahnkerben 3054 sich über den Stellstift 3056 schiebt oder es wird weitergehend
aufgekippt, dann kann wegen der Schaltsperre der Handbetätigungsgriff 3044 nicht im
Gegenzeigersinn verdreht werden, so daß die Bedienungsperson aus dem Wirksamwerden
der Schaltsperre sofort erkennen kann, daß sie zu weit kippgeöffnet hat, um eine Spaltkippstellung
herbeiführen zu können und entsprechend wieder in Richtung auf die Schließstellung
des Flügelrahmens zurückkippen muß.
[0093] Wie aus Fig. 17e ersichtlich, ist es auch möglich, einen Drehspalt einzustellen und
zu fixieren. Hierzu geht man von der Stellung gemäß Fig. 17b aus, in welcher der Flügelrahmen
geschlossen ist und der Handbetätigungsgriff 3044 sich in Drehbereitschaftsstellung
befindet. Man erkennt aus Fig. 17b, daß der Flügelrahmen drehgeöffnet werden kann,
wobei die verdickte Leiste 3052 zwischen den Stellstiften 3056 und 3056a hindurchgehen
kann. Wenn eine der Zahnkerben 3054 in Flucht mit dem Stellstift 3056a ist, so wird
der Handbetätigungsgriff 3044 in die Stellung gemäß Fig. 17e gebracht, wobei sich
die eine Zahnkerbe 3054 über den Stellstift 3056a schiebt, so daß die Spaltdrehstellung
des Flügelrahmens fixiert ist. Man erkennt aus Fig. 17e, daß sich der Handbetätigungsgriff
3044 in einer weiteren 45° Stellung zwischen der Schließverriegelungsstellung und
der Drehbereitschaftsstellung befindet. Auch diese Stellung ist durch den Eingriff
des Stellstifts 3056a und der Zahnkerbe 3054 anschlagartig festgelegt.
[0094] Fig. 17f zeigt erneut den Flügelrahmen in Spaltdrehstellung. Nunmehr ist aber die
verdickte Zahnleiste 3052' anders gestaltet worden, so daß sie zusätzliche Zahnkerben
3054' aufweist. Man erreicht die Stellung des Flügelrahmens gemäß Fig. 17f wiederum
ausgehend von der Stellung gemäß Fig. 17b, bringt aber den Handbetätigungsgriff 3044
in eine unter 45° nach oben weisende Stellung entsprechend Fig. 17d, wobei dann der
Stellstift 3056 mit einer Zahnkerbe 3054' in Eingriff tritt.
[0095] In der Ausführungsform gemäß den Fig. 19 bis 22 sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen
versehen wie in der Ausführungsform nach den Fig. 14 bis 18. Analoge Teile sind mit
gleichen Bezugszeichen versehen, jeweils vermehrt um die Zahl 100.
[0096] Man erkennt aus Fig. 19 wiederum ein bewegliches Stellglied 3146, das mit einem Stellsteg
3146a ausgeführt ist. Das Gegenstellglied 3148 ist in Form eines Zahnsegments ausgebildet,
welches mit einer Mehrzahl von Zahnkerben 3166 ausgeführt ist und befindet sich am
Ende des Zusatzlenkers 3128.
[0097] In den Fig. 19 und 20 sind der Handbetätigungsgriff 3044 und damit das Stellglied
3146 auf Kippbereitschaft geschaltet und der Flügel ist in Kippstellung gebracht.
[0098] Wenn der Flügel von der Kippstellung gemäß Fig. 19 in Schließstellung gebracht werden
soll, so geht, wie aus Fig. 19 ohne weiteres ersichtlich, der Stellsteg 3146a an dem
Zahnsegment 3148 vorbei. Wenn dann anschließend bei ganz in Schließstellung befindlichem
Flügelrahmen der Handbetätigungsgriff 3044 in Drehbereitschaftsstellung gemäß Fig.
21 gebracht wird, so läuft der Stellsteg 3146a an der vom Flügelüberschlag abgewandten
Kante des Zusatzlenkers 3128 entlang ohne daß sich der Stellsteg 3146a und der Zusatzlenker
3128 in ihrer Bewegung gegenseitig behindern. Auch wenn die nicht eingezeichnete Schließverriegelungsstellung
des beweglichen Stellglieds 3146 erreicht wird, liegt der Stellsteg 3146a noch an
der Kante 3128a des Zusatzlenkers 3128 an. In der Drehbereitschaftsstellung sichert
der Stellsteg 3146a des Zusatzlenkers 3128 in seiner der Drehbereitschaft entsprechenden
Parallelstellung an dem Flügelüberschlag.
[0099] Wenn dagegen der Flügelrahmen von der Kippöffnungsstellung gemäß Fig. 19 in Spaltkippstellung
gebracht und fixiert werden soll, so wird zunächst der Flügelrahmen 3012 in Richtung
auf die Schließstellung gekippt, bis das in Fig. 19 linke Ende des Stellstegs 3146a
einer der Zahnkerben 3166 gegenübersteht. Wenn dann der Handbetätigungsgriff 3044
aus der Kippbereitschaftsstellung gemäß Fig. 30 in die Spaltkippfixierungsstellung
verschwenkt wird, so greift der Steg 3146a mit seinem linken Ende in die jeweilige
Zahnkerbe 3166 ein, so daß eine Spaltkippstellung definiert ist und der Handgriff
3044 nicht über die 45° Spaltkippfixierungsstellung gemäß Fig. 20 hinaus in Richtung
auf die Drehbereitschaftsstellung verschwenkt werden kann. Die Relativlage des Zusatzlenkers
3128 und des beweglichen Stellglieds 3146 in der Spaltkippstellung bzw. Spaltkippfixierungsstellung
ist in Fig. 22 dargestellt.
[0100] Diese Ausführungsform kann ebenso wie die in Hinblick auf die Fig. 14 bis 18 beschriebene
Ausführungsform mit einer Schaltsperre zusammenarbeiten.
[0101] In Fig. 23 ist eine andere Ausgestaltung des Zusatzlenkers 3228 dargestellt in Weiterbildung
der Gestaltung nach den Fig. 19 bis 22. Das Zahnsegment 3248 ist so verbreitert, daß
noch mehr Spaltkippstellungen eingestellt werden können; unter Umständen kann dabei
die größte Spaltkippöffnungsweite der Kippöffnungsweite entsprechen, welche durch
die Ausstellvorrichtung 3022 vorgegeben ist. Unter diesen Umständen ist dann eine
Schaltsperre nicht mehr unbedingt erforderlich.
[0102] Es ist jedoch zu beachten, daß die Ausführungsform der Fig. 23 eine verhältnismäßig
große Falztiefe in Richtung senkrecht zur Blendrahmenebene erfordert oder eine Ausnehmung
in dem Überschlag des Flügelrahmens.
[0103] Auch die Ausführungsform nach den Fig. 19 bis 22 kann als Nachrüstversion angeboten
werden. Man braucht nur standardmäßig einen Zusatzlenker 3128 mit Zahnsegment 3148
vorzusehen und kann dann als Nachrüstteil das Stellglied 3146 bereitstellen. Auch
die Ausführungsformen nach den Fig. 19 bis 23 sind rechts-links verwendbar. Im Falle
der Ausführungsform nach den Fig. 19 bis 22 braucht lediglich das bewegliche Stellglied
3146 um 180° gedreht zu werden. Im Falle der Ausführungsform der Fig. 23 ist auch
ein Wenden des Zusatzlenkers 3228 erforderlich.
[0104] Festzuhalten ist noch, daß bei allen Ausführungsformen die übliche Schaltfolge Schließverriegelung
- Drehbereitschaft - Kippbereitschaft erhalten bleibt.
[0105] Sämtliche Ausführungsformen sind besonders kostengünstig, da sie aus den üblichen
Drehkippbeschlägen heraus entwickelt worden sind und praktisch ohne oder nur mit einer
geringen Zahl von Zusatzteilen geschaffen werden können. Bei der Ausführungsform nach
den Fig. 19 bis 22 kommt als weiterer Vorteil hinzu, daß eine weitgehende Unabhängigkeit
von Ablängungsgenauigkeiten bei der Anpassung des jeweiligen Beschlags an ein bestimmtes
Fenstermaß und ferner eine weitgehende Unabhängigkeit von der Flügeljustierung erzielt
wird.
[0106] Zur Ausführungsform nach den Fig. 14 bis 18 ist noch nachzutragen, daß auch mehrere
Paarungen je eines beweglichen und eines rahmenfesten Stellglieds möglich sind, z.B.
an den beiden vertikalen Schenkelpaaren, insbesondere bei großformatigen Fenstern.
Auch eine Kombination der Ausführungsform gemäß Fig. 14 bis 18 einerseits und einer
Ausführungsform gemäß Fig. 19 bis 22 oder 23 andererseits ist denkbar.
[0107] In Fig. 24 ist der Blendrahmen des Drehkippfensters ganz allgemein mit 4010 bezeichnet
und der Flügelrahmen mit 4012. Der Flügelrahmen ist um eine Drehachse 4014 drehbar
und um eine Kippachse 4016 kippbar. In der rechten unteren Flügelecke ist bei 4018
ein Ecklager vorgesehen, welches sowohl ein Kippen um die Kippachse 4016 als auch
ein Drehen um die Drehachse 4014 zuläßt. In der linken unteren Flügelecke ist bei
4020 ein Kipplager vorgesehen, welches beim Kippen geschlossen ist und zum Zwecke
des Drehens des Flügelrahmens um die Drehachse 4014 gelöst werden kann. Zwischen dem
oberen Blendrahmenschenkel 4022 und dem oberen Flügelrahmenschenkel 4024 ist eine
Ausstellvorrichtung 4026 vorgesehen. Diese Ausstellvorrichtung umfaßt einen Ausstellarm
4028, der in einem Drehlager 4030 am Blendrahmen 4010 um die Drehachse 4014 drehbar
gelagert ist und mit seinem anderen Ende in einer Schwenkschiebeführung 4032 am oberen
Flügelrahmenschenkel 4024 drehbar und verschiebbar geführt ist Die Ausstellvorrichtung
4026 umfaßt ferner einen Zusatzlenker 4034, der mittels eines Verbindungsbolzens 4036
mit dem Ausstellarm 4028 gelenkig verbunden ist und mittels eines Verbindungszapfens
4038 mit einer Stulpschiene 4040 gelenkig verbunden ist, welche in dem Falzraum des
oberen Flügelrahmenschenkels 4024 verlegt ist und mit einer unter ihr angeordneten
Treibstange eine Baueinheit bildet. Die Treibstange ist mit einem Ausstellvorrichtungsfeststellelement
4042 bestückt, welches mit einem Ausstellvorrichtungsgegenfeststellelement 4044 an
dem Ausstellarm 4028 zusammenwirkt. Auch in dem vertikalen, drehachsenfernen Flügelrahmenschenkel
4046 ist eine Stulpschienen-Treibstangenbaueinheit angeordnet, deren Treibstange mit
einem Verriegelungselement 4048 zum Zusammenwirken mit einem nicht eingezeichneten
Gegenverriegelungselement an dem vertikalen Blendrahmenschenkel 4050 bestückt ist.
Die Treibstangen sind von einem Handbetätigungsgriff 4052 aus in Längsrichtung des
jeweiligen Flügelrahmenschenkels verschiebbar. In Fig. 24 ist der Handbetätigungsgriff
4052 in Kippbereitschaftsstellung gezeichnet. Der Handbetätigungsgriff 4052 kann in
die in der Beiskizze zu Fig. 24 angedeuteten Stellungen gebracht werden. Dabei stellt
die Stellung I die Kippbereitschaftsstellung dar; die Stellung II stellt die Spaltkippbereitschaftsstellung
dar; die Stellung III stellt eine Drehbereitschaftsstellung dar und die Stellung IV
stellt eine Schließverriegelungsstellung dar.
[0108] In der Funktionsstellung I befindet sich die Treibstange des oberen Flügelrahmenschenkels
4024 ganz links und die Treibstange des vertikalen Flügelrahmenschenkels 4046 ganz
unten.
[0109] In der Funktionsstellung III, der Drehbereitschaftsstellung, ist die obere horizontale
Treibstange etwas nach rechts verschoben, die vertikale Treibstange des Flügelrahmenschenkels
4046 ist nach oben verschoben. Das Verriegelungsglied 4048 befindet sich noch immer
außer Eingriff mit dem zugehörigen Gegenverriegelungsglied. Das Ausstellvorrichtungsfeststellelement
4042 hintergreift aber nunmehr bei Parallelstellung des Ausstellarms 4028 zu dem oberen
Flügelrahmenschenkel 4024 das Ausstellvorrichtungsgegenfeststellelement 4044, so daß
das Drehlager 4030 des Ausstellarms 4028 ein Drehlager für die Drehlagerung des Flügelrahmens
4012 um die Drehachse 4014 bildet.
[0110] In der Funktionsstellung IV, der Schließverriegelungsstellung, ist das Verriegelungselement
4048 bei geschlossenem Flügelrahmen 4012 in Eingriff mit dem Gegenverriegelungselement
an dem vertikalen Blendrahmenschenkel 4050 gelangt, so daß der Flügelrahmen 4012 an
dem Blendrahmen 4010 in Schließstellung verriegelt ist, wobei das Ausstellvorrichtungsfeststellelement
4042 immer noch in Eingriff mit dem Ausstellvorrichtungsgegenfeststellelement 4044
sein kann. Das Kipplager ist in der Funktionsstellung I geschlossen und ist zumindest
in der Funktionsstellung III gelöst.
[0111] Die Darstellung der Ausstellvorrichtung 4026 in Fig. 25 und 26 entspricht dem Zustand
des Fensters gemäß Fig. 24. Man erkennt in Fig. 25 eine Treibstange 4056 des oberen
horizontalen Flügelrahmenschenkels 4024. Auf dieser Treibstange 4056 ist ein treibstangenseitiges
Spaltkippfeststellelement in Form eines runden Zapfens 4058 befestigt, welcher ein
Langloch 4054 der Stulpschiene 4040 durchsetzt. Dieses treibstangenseitige Spaltkippfeststellelement
4058 wirkt mit einem ausstellarmseitigen Spaltkippfeststellelement 4060 in Form einer
Kulissenplatte mit einer Schaltkulisse 4062 zusammen. Die Schaltkulisse 4062 weist
folgende Abschnitte auf:
einen Kippöffnungsabschnitt 4062I, einen Spaltkippfeststellabschnitt 4062II, einen
Ausstellarmfeststellabschnitt 4062III und einen Schließverriegelungsabschnitt 4062IV.
[0112] Wenn sich der Handbetätigungsgriff 4052 in der Schaltstellung I befindet, so befindet
sich das treibstangenseitige Spaltkippfeststellelement 4058 im Bereich des Kippöffnungsabschnitts
4062 I, so daß ein Kippöffnen des Flügelrahmens 4012 möglich ist soweit, bis der Ausstellarm
4028 das Ende der Drehschiebeführung 4032 erreicht hat. In dieser Kippstellung ist
der Flügelrahmen nur durch sein Eigengewicht und durch Reibung gegen Rückkehr in die
Schließstellung gesichert. Wenn der Flügelrahmen 4012 in Richtung auf die Schließstellung
zurückgekippt wird, so ist keine vollständige Schließung möglich, da das treibstangenseitige
Spaltkippfeststellelement 4058 vorher an der Schaltkulisse 4062 im Bereich des Kippöffnungaabschnitts
4062 I anstößt. Ausgehend von dieser Stellung kann dann der Handbetätigungsgriff 4052
in die Schaltstellung II, die Spaltkippbereitschaftsstellung, weitergeschaltet werden,
wobei das treibstangenseitige Spaltkippfeststellelement 4058 in den Bereich des Spaltkippfeststellabschnitts
4062 II der Schaltkulisse 4062 gelangt, so daß der Flügetrahmen 4012 nunmehr in seiner
Spaltkippstellung in beiden Kipprichtungen festgehalten ist. Diese Stellung ist in
Fig. 27 dargestellt. Die Spaltkippöffnungsweite entspricht daher im Ausführungsbeispiel
- aber nicht notwendigerweise - derjenigen Stellung, in welche der Flügelrahmen in
der Kippbereitschaftsstellung sich befindet, wenn das treibstangenseitige Spaltkippfeststellelement
4058 durch den Kippöffnungsabschnitt 4062I in die Schaltkulisse 4062 eintritt und
gegen die rückwärtige Kante des Kippöffnungsabechnittes 4062 I schlägt.
[0113] Von der Spaltkippbereitschaftsstellung II kann in die Drehbereitschaftsstellung III
weitergeschaltet werden, welche in Fig. 28 dargestellt ist. Dabei tritt das treibstangenseitige
Spaltkippfeststellelement 4058 in den Ausstellarmfeststellabschnitt 4062 III der Schaltkulisse
4062 ein, wobei der Ausstellarm 4028 an den Flügelüberschlag 4064 des Flügelrahmens
4012 angenähert und in annähernder Parallelstellung zu diesem festgestellt wird. Bei
diesem Schaltvorgang tritt erstmalig auch das Ausstellvorrichtungsfeststellelement
4042 in das Ausstellvorrichtungsgegenfeststellelement 4044 ein, so daß auch in der
Nähe der Drehachse eine Festlegung des Ausstellarms 4028 an dem Flügelrahmen 4012
eintritt. Man kann insoweit von einem progressiven Anzug sprechen, weil zuerst das
treibstangenseitige Spaltkippfeststellelement 4058 in die Schaltkulisse 4062 und später
erst das treibstangenseitige Ausstellvorrichtungsfeststellelement 4042 in das ausstellarmseitige
Ausstellvorrichtungsgegenfeststellelement 4044 eintritt.
[0114] Von dieser Stellung aus kann bei in Schließstellung befindlichem Flügelrahmen in
die Schließverriegelungsstellung weitergeschaltet werden, welche in Fig. 29 dargestellt
ist. In dieser Stellung befindet sich das treibstangenseitige Spaltkippfeststellelement
4058 im Bereich des Schließverriegelungsabschnitts 4062 IV der Schaltkulisse 4062
und das Ausstellvorrichtungsfeststellelement 4042 befindet sich immer noch in Eingriff
mit dem Schlitz des Ausstellvorrichtungsgegenfeststellelements 4044.
[0115] Zu bemerken ist, daß die Ausstellvorrichtung sowohl für Rechts- als auch für Linksanschlag
bestimmt ist und ebenso die Treibstangenstulpschienenbaugruppe 4056, 4040. Die Rechts-Linksumstellung
kann beispielsweise in der Weise vorgenommen werden, daß der Ausstellarm 4028 gegenüber
dem ihn tragenden Drehlagerwinkel 4028a um eine zur Längserstreckung des Ausstellarms
4028 parallele Achse um 180° gedreht oder umgesetzt wird.
[0116] Im Hinblick auf die Rechts-Linksumstellbarkeit sind die Ausstellvorrichtungsfeststellelemente
4042 und 4044 symmetrisch gestaltet und angeordnet. Das treibstangenseitige Spaltkippfeststellelement
4058 ist im Beispielsfall ebenfalls in der Längsmitte der Treibstange angeordnet so
daß insoweit die Rechts-Linksumstellung unproblematisch ist. Das asymmetrische ausstellarmseitige
Spaltkippfeststellelement 4060 muß jedoch zum Zwecke der Rechts-Linksumstellung um
180° gewendet werden, so daß es aus diesem Grunde lösbar an dem Ausstellarm 4028 angebracht
ist.
[0117] Wenn es sich im Hinblick auf einen frühzeitigen Anzug als notwendig erweist, das
treibstangenseitige Spaltkippfeststellelement 4058 außerhalb der Längsmitte der Treibstange
anzuordnen, so ist auch insoweit eine Umsetzung bei der Rechts-Linksumstellung notwendig.
[0118] Das ausstellarmseitige Spaltkippfeststellelement 4060 kann im übrigen zum Zwecke
der Veränderung des Anzugs senkrecht zur Fensterebene an dem Ausstellarm 4028 einstellbar
angebracht sein, wie im einzelnen noch im Zuammenhang mit der abgewandelten Ausführungsform
der Fig. 31 beschrieben werden wird.
[0119] Die Ausführungsform der Fig. 30 entspricht weitgehend der Ausführungsform nach den
Fig. 24 bis 29. Der einzige Unterschied liegt in einer Änderung der Schalfolge und
einer entsprechenden Änderung in der Form der Schaltkulisse.
[0120] Funktionsgleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen, jeweils vermehrt
um die Zahl 100.
[0121] Die geänderte Schaltfolge ist in der Beifigur zu Fig. 30 dargestellt. Der Handbetätigungsgriff
4052 befindet sich in der Spaltkippbereitschaftsstellung II' in einem Winkelabstand
von etwa 45° von der Kippbereitschaftsstellung I. Dann befindet sich das treibstangenseitige
Spaltkippfeststellelement 4158 in dem Abschnitt 4162II' gemäß Fig. 30. Diese Ausführungsform
hat den Vorteil, daß insgesamt ein größerer Schaltweg zur Verfügung steht und daß
die Schaltfolge I, III, IV der klassischen Schaltfolge bei Drehkippfenstern entspricht.
[0122] Zu bemerken bei der Ausführungsform gemäß Fig. 30 ist, daß das ausstellarmseitige
Spaltkippfeststellelement 4160 in diesem Fall in der Nähe der Drehachse angebracht
ist, so daß ggf. auf zusätzliche Ausstellvorrichtungsfeststellelemente verzichtet
werden kann. Selbstverständlich kann aber auch in Fig. 30 das Spaltkippfeststellelement
4160 in gleicher Position angebracht werden, wie das Element 4060 in der Ausführungsform
nach den Fig. 24 bis 29 und es kann dann wiederum ein zusätzliches Ausstellvorrichtungsfeststellelement
in der Nähe der Drehachse vorgesehen werden, so daß wieder ein progressiver Anzug
gewährleistet ist.
[0123] In Fig. 30 erkennt man eine leichte Neigung des Kulissenabschnitts 4162IV gegenüber
der Fensterebene, wodurch ein zusätzlicher Anzug beim Schalten von der Drehbereitschaftsstellung
III auf die Schließverriegelungsstellung IV erzielt werden kann.
[0124] Zu bemerken ist noch, daß es natürlich auch möglich ist, die Schaltkulisse unmittelbar
in dem Ausstellarm 4028 vorzusehen.
[0125] Weiterhin ist es möglich, die Schaltkulisse wie in Fig. 26 dargestellt, an den Zusatzlenker
4034 anzubringen, wobei auch hier entweder ein gesondert aufgesetztes Spaltkippfeststellelement
4060 verwendet wird oder die Schaltkulisse 4062 unmittelbar in den Zusatzlenker 4034
eingearbeitet werden kann.
[0126] Im Falle der Ausführungsform nach den Fig. 24 bis 29 ist es zu empfehlen, zumindest
Stellung II des Handbetätigungsgriffs 4052 durch eine Rastung zu markieren. Im Falle
der Fig. 30 ist dies auch möglich, aber nicht notwendig.
[0127] In der Ausführungsform nach Fig. 31 gilt wiederum die Schaltfolge wie in der Ausführungsform
nach den Fig. 24 bis 29. Die Verlängerung 4263 hat hier einen anderen Zweck in Verbindung
mit zwei Exzenteranordnungen 4266 und 4268. Die Exzenteranordnung 4268 umfaßt einen
den Exzenter 4268a und ein sich quer zur Fensterebene erstreckendes Langloch 4268b.
Die Exzenteranordnung 4266 umfaßt einen Exzenter 4266a und ein sich parallel zur Fensterebene
erstreckendes Langloch 4266b. Die Exzenteranordnung 4268 dient dazu, das Spaltkippfeststellelement
4260 parallel zur Fensterebene zu verstellen, während die Exzenteranordnung 4266 dazu
dient, das Spaltkippfeststellelement 4260 senkrecht zur Fensterebene zu verstellen.
Da die beiden Exzenteranordnungen 4266 und 4268 nicht ausreichen, um das Spaltkippfensterelement
4260 an dem Ausstellarm 4028 bewegungsfrei festzulegen, greift ein an dem Ausstellarm
4028 befestigter Stift 4265 in das Langloch 4263 ein, wobei durch diesen Eingriff
die Verstellbarkeit durch die Exzenteranordnungen 4266 und 4268 nicht behindert wird.
[0128] In den Fig. 32 bis 34 ist eine weitere Ausführungsform dargestellt, und zwar wiederum
in Richtung des Pfeiles XXXVI der Fig. 25.
[0129] Analoge Teile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen, jeweils vermehrt um die Zahl
300.
[0130] In Fig. 32 erkennt man wieder die Drehbereitschaftsstellung. In Fig. 33 die Kippbereitschaftsstellung
und in Fig. 34 die Spaltkippfixierungsstellung.
[0131] Die Ausführungsform nach den Fig. 32 bis 34 unterscheidet sich von der Ausführungsform
nach den Fig. 24 bis 29 durch eine andere Gestaltung der treibstangenseitigen und
ausstellvorrichtungsseitigen Spaltkippfeststellelemente 4358 und 4360.
[0132] Außerdem ist in der Ausführungsform nach den Fig. 32 bis 34 ein Spaltkippöffnungsnocken
4380 vorgesehen.
[0133] In der Drehbereitschaftsstellung gemäß Fig. 32 hintergreift das treibstangenseitige
Spaltkippfeststellelement 4358 das ausstellvorrichtungsseitige Spaltkippfeststellelement
4360 im Sinne einer Festlegung der Ausstellvorrichturig an dem Flügelüberschlag 4364
im wesentlichen parallel zu der Flügelebene. Wenn von der Drehbereitschaftsstellung
gemäß Fig. 32 bei geschlossenem Flügelrahmen in die Kippbereitschaftsstellung gemäß
Fig. 33 geschaltet wird, so stößt das in Fig. 33 linke Ende des treibstangenseitigen
Spaltkippfeststellelements 4358 gegen den Nocken 4380, welcher an dem Ausstellarm
4328 angeordnet ist, so daß die Ausstellvorrichtung 4326 und damit der Flügelrahmen
4312 in die in Fig. 33 gezeichnete Spaltkippöffnungsstellung gezwungen wird, welche
durch den Kippöffnungsspalt A angedeutet ist. Dieser Kippöffnungsspalt ist so klein,
daß noch kein wesentliches Schwerkraftmoment im Sinne einer weitergehenden Kippöffnung
des Flügelrahmens auf den Flügelrahmen wirkt, und der Flügelrahmen somit wegen der
unvermeidlichen Reibung insbesondere in der Ausstellvorrichtung wenigstens kurzfristig
in der Spaltkippöffnungsstellung gemäß Fig. 33 verharrt. Wenn dann in die Spaltkippfixierungsstellung
gemäß Fig. 34 zurückgeschaltet wird, greift das treibstangenseitige Spaltkippfeststellelement
4358 mit seinem Zahn 4358a in die Zahnlücke 4360a des ausstellvorrichtungsseitigen
Spaltkippfeststellelements 4360 ein, wobei ggf. noch eine geringfügige Korrektur des
Kippöffnungsspalts von dem Maß A in Fig. 33 zu dem Maß A' gemäß Fig. 34 eintreten
kann.
[0134] Diese Arbeitsweise ist ergonomisch von besonderem Interesse: der Benutzer erreicht,
wenn er auf Spaltkippbereitschaft geschaltet hat, in jedem Fall die Spaltkippöffnungsstellung
A wenigstens annähernd, so daß er sich dann entscheiden kann, ob er das Fenster weiter
aufkippen will in eine nicht dargestellte Kippöffnungsstellung, welche durch die Drehschiebeführung
des Ausstellarms am Flügelrahmen bestimmt ist oder ob er die erreichte Spaltkippöffnungsstellung
fixieren will, indem er von der Schaltstellung Kippbereitschaft gemäß Fig. 33 auf
die Schaltstellung Spaltkippfixierung zurückschalten will, und damit den annähernd
bereits erreichten Spaltöffnungskippspalt A' fixieren will.
[0135] Es ist denkbar, daß man an den Spaltkippfeststellelementen 4358 und 4360 nun ggf.
mehrere Zähne bzw. Zahnlücken anbringt. Man wird dann eine Paarung von Zahn und Zahnlücke
so anordnen, daß sie nach Erreichen der Spaltkippöffnungsstellung gemäß Fig. 33 beim
Weiterschalten in die Spaltkippfixierungsstellung gemäß Fig. 34 zwangsläufig ineinander
finden. Weitere Paarungen von Zähnen und Zahnlücken können dann durch zusätzliche
Kippkraft auf den Flügelrahmen herbeigeführt und anschließend fixiert werden.
[0136] Natürlich ist auch bei der Ausführungsform nach den Fig. 32 bis 34 eine Rechts-Linksverwendbarkeit
angestrebt, so daß auch der Spaltkippöffnungsnocken 4380 umstellbar wird.
[0137] In Fig. 35 ist der Blendrahmen eines Drehkippfensters ganz allgemein mit 6010 und
der Flügelrahmen ganz allgemein mit 6012 bezeichnet. Der Flügelrahmen befindet sich
in Kippöffnungsstellung. Der Flügelrahmen 6012 ist in bekannter Weise durch ein Ecklager
6014 gelagert und bei 6016 durch ein Kipplager lagerbar. Zwischen dem oberen Flügelrahmenschenkel
6018 und dem oberen Blendrahmenschenkel 6020 befindet sich eine Ausstellvorrichtung
(Schere) 6022. An dem Flügelrahmen 6012, und zwar jedenfalls an dem oberen Flügelrahmenschenkel
6018 und an dem drehachsenfernen Flügelrahmenschenkel 6024, sind Treibstangenmittel
angeordnet. Diese Treibstangenmittel gestatten es unter Vermittlung von Schließkloben,
z.B. 6028, den Flügelrahmen 6012 in der vollständig geschlossenen Stellung zu verriegeln.
Sie gestatten es ferner, das Kipplager bei 6016 auf Kippfunktion zu schalten, so daß
der Flügelrahmen 6012 um die Kippachse 6030 gekippt werden kann und sie gestatten
es ferner, einen Ausstellarm 6032 der Ausstellvorrichtung 6022 mittels eines Festlegenockens
6034 und eines Nockeneingriffsteils 6036 in Parallelstellung zu dem oberen Flügelrahmenschenkel
6018 festzulegen, so daß das Drehlager 6038 des Ausstellarms 6032 die Drehlagerung
des Flügelrahmens 6012 um die Drehachse 6040 für den Drehöffnungsbetrieb übernehmen
kann. Wie aus Fig. 35 ersichtlich, handelt es sich um einen vollverdeckten Beschlag,
wobei sowohl die Treibstangenmittel 6026 als auch die Ausstellvorrichtung 6022 im
Falzraum zwischen Blendrahmen und Flügelrahmen untergebracht ist Die Tiefe des treibstangenmittelaufnehmenden
Falzraums ist mit h angedeutet. In der Spaltöffnungsstellung soll der Abstand zwischen
der Blendrahmensichtfläche 6044 und der Anschlagfläche 6046 des Flügelrahmenüberschlags
in der Größenordnung des Maßes h liegen.
[0138] Ein Handbetätigungsgriff 6048 dient zur Einstellung der Treibstangenmittel in verschiedene
Funktionsstellungen. In Fig. 35 befindet sich der Handbetätigungsgriff 6048 in der
Kippbereitschaftstellung.
[0139] In den Fig. 36, 37, 38, 40 und 41 ist eine Stulpschiene des Flügelrahmenoberschenkels
mit 6049 bezeichnet. An dieser Stulpschiene ist innenseitig eine Treibstange 6050
verschiebbar geführt. Der Ausstellarm 6032 ist an seinem in Fig. 36 rechten Ende an
dem Drehlager 6038 um die Drehachse 6040 drehbar gelagert und an seinem in Fig. 36
linken Ende, wie aus Fig. 35 ersichtlich, in einer Drehschiebeführung 6051 auf der
Stulpschiene 6049 drehbar und verschiebbar geführt. Ein Zusatzlenker 6052 ist mit
seinem einen Ende an der Stulpschiene 6049 angelenkt und mit seinem anderen Ende an
dem Ausstellarm 6032. Dieser Zusatzlenker 6052 übernimmt in der Parallelstellung des
Ausstellarms 6032 zum Flügelrahmenoberschenkel 6018 die Festlegung des Flügelrahmens
6012 in seiner Längsrichtung.
[0140] Die Stulpschiene 6049 weist eine Durchbrechung 6053 auf. Diese Durchbrechung 6053
wird von einem in Richtung des Doppelpfeils 6054 beweglichen ersten Halteglieds 6055
durchsetzt. An dem Ausstellarm 6032 ist ein zweites U-förmiges Halteglied 6056 mit
zwei zueinander parallelen Flanschen 6056a und 6056b befestigt. In Fig. 30 ist das
erste Halteglied 6055 in seiner untersten Stellung gezeichnet, in der es außer Eingriff
mit dem zweiten Halteglied 6056 steht Dies ist die Kippbereitschaftsstellung, welche
der Funktionsstellung I des Handgriffs 6048 entspricht. In dieser Stellung kann das
Fenster aufgekippt werden, solange bis der Ausstellarm 6032 am Ende der Drehschiebeführung
6051 zum Anschlag kommt.
[0141] In Fig. 37 ist eine Spaltkippöffnungsstellung gezeichnet. Der Handgriff 6048 befindet
sich in der mit II bezeichneten Spaltkippöffnungsstellung. Der Festlegenocken 6034
liegt an einem Kurvenführungselement 6057 an, welches seinerseits an dem Ausstellarm
6032 befestigt ist. Dadurch ist sichergestellt, daß der Flügelrahmen aus der in Fig.
37 und 38 gezeichneten Spaltkippöffnungsstellung nicht in die Schließstellung zurückgekippt
werden kann. Andererseits greift das erste Halteglied 6055 zwischen die Flansche 6056a
und 6056b ein und liegt an dem Flansch 6056b an, so daß der Flügelrahmen aus der Stellung
von Fig. 37 und 38 nicht weiter aufgekippt werden kann. Die Lage des Flansches 6056b
an dem Ausstellarm 6032, und die Lage des Kurvenführungselements 6057 an dem Ausstellarm
andererseits, sind unter Berücksichtigung der Lage und der Abmessungen des Halteglieds
6055 bzw. des Festlegenockens 6034 so gewählt, daß der Oberschenkel 6018 des Flügelrahmens
6012 in der in den Fig. 37 und 38 dargestellten Spaltkippöffnungsstellung annähernd
parallel zu dem Oberschenkel 6020 des Blendrahmens 6010 ist.
[0142] In der mit III bezeichneten Drehbereitschaftsstellung in Fig. 40 ist das erste Halteglied
6055 immer noch zwischen die Flansche 6056a und 6056b des zweiten Halteglieds 6056
eingefahren, und der Festlegenocken 6034 ist zwischen die beiden Schenkel 6036a und
6036b des Nockeneingriffsteils 6036 eingefahren, so daß der Flügelrahmen 6012 in Parallelstellung
zu dem Ausstellarm 6032 festgelegt ist.
[0143] In der in Fig. 41 dargestellten Schließverriegelungsstellung IV greift der Festlegenocken
6034 immer noch zwischen die Schenkel des Nockeneingriffsteils 6036 ein, und das erste
Halteglied 6055 greift zwischen die Flansche 6056a und 6056b des zweiten Halteglieds
6056 ein.
[0144] Wenn von der Drehbereitschaftsstellung gemäß Fig. 40 in die Spaltkippöffnungsstellung
gemäß Fig. 37 und 38 geschaltet wird, so läuft der Festlegenocken 6034 mit seiner
gespitzten linken Endkante 6034a gegen die Schrägfläche 6057a des Kurvenführungselements
6057 auf, so daß der Flügelrahmen in die Spaltkippöffnungsstellung gemäß Fig. 52 gedrängt
wird, wobei ein weitergehendes Kippöffnen des Flügelrahmens dadurch verhindert wird,
daß sich das erste Halteglied 6055 an den Flansch 6056b des zweiten Halteglieds 6056
anlegt.
[0145] Wenn von der Spaltkippöffnungsstellung gemäß Fig. 37 und 52 weitergeschaltet wird
in die Kippbereitschaftsstellung gemäß Fig. 36, so verschiebt sich der Festlegenocken
6034 an der Kante 6057b des Kurvenführungselements 6057 entlang, und das erste Halteglied
6055 wird aus dem Zwischenraum zwischen den Flanschen 6056a und 6056b nach unten zurückgezogen,
so daß nach Erreichen der Kippbereitschaftsstellung gemäß Fig. 36 der Flügelrahmen
6012 in die vollaufgekippte Stellung gemäß Fig. 35 zurückgekippt werden kann.
[0146] An dieser Stelle ist nur der Vollständigkeit halber noch folgendes zu erwähnen: in
der Kippbereitschaftsstellung gemäß Fig. 36 und in der Spaltkippöffnungsstellung gemäß
Fig. 37 und 38 ist das Kipplager bei 6016 eingekuppelt, so daß der Flügelrahmen 6012
um die Kippachse 6030 kippen kann.
[0147] In der Drehbereitschaftsstellung gemäß Fig. 40 ist die Kupplung bei 6016 geöffnet,
so daß der Flügelrahmen 6012 um die Drehachse 6040 gedreht werden kann.
[0148] In der Schließverriegelungsstellung gemäß Fig. 41 sind Verriegelungselemente an dem
Flügelrahmen und an dem Blendrahmen in Eingriff, um den Flügelrahmen an dem Blendrahmen
zu sichern.
[0149] Zur Auf- und Abbewegung des ersten Halteglieds 6055 in Richtung des Doppelpfeils
6054 der Fig. 36 ist an der Treibstange 6050 ein Formstück 6058 befestigt. Dieses
Formstück 6058 wird mit einem oberen Bund 6059 von einem Langloch 6060 in der Treibstange
6050 aufgenommen. Das Formstück 6058 weist selbst ein Langloch 6061 auf, welches durch
zwei Kulissenwände 6062 und 6063 begrenzt ist. An den Kulissenwänden 6062, 6063 sind
Kulissenbahnen 6062a, 6063a ausgebildet, die, wie aus den Fig. 42 und 43 zu ersehen,
in ihrem linken Teil oben offen und durch die Stulpschiene 6049 abgedeckt sind, während
sie in ihren rechten Teilen innerhalb der Kulissenwände 6062 bzw. 6063 verlaufen.
Das erste Halteglied 6055 greift zwischen die Kulissenwände 6062 und 6063 ein. An
dem ersten Halteglied 6055 ist ein Querstift 6064 befestigt, von dessen beiden Enden
je eines in die Kulissenbahn 6062a und das andere in die Kulissenbahn 6063a eingreift.
[0150] In der Schaltstellung gemäß Fig. 36 (Kippbereitschaftsstellung) befinden sich die
Enden des Querstifts 6064 in dem rechten Teil der Kulissenbahnen 6062a, 6063a gemäß
Fig. 42 und 43, so daß das erste Halteglied 6055 in die Stellung gemäß Fig. 36 abgesenkt
ist. Wenn die Treibstange 6050 aus der Kippbereitschaftsstellung I gemäß Fig. 36 in
die Spaltkippöffnungsstellung II gemäß Fig. 37 und 38 verschoben wird, so gelangen
die Enden des Querstifts 6064 in den in Fig. 42 und 43 linken Bereich der Kulissenführungsbahnen
6062a und 6063a, d.h. zwischen die Oberkanten der Wände 6062, 6063 und die Stulpschiene
6049 mit der Folge, daß das erste Halteglied 6055, wie in Fig. 37 gezeigt, angehoben
wird und zwischen die Flansche 6056a und 6056b eingreift. In dieser Stellung bleibt
das Halteglied 6055 auch beim Weiterschalten in die Drehbereitschaftsstellung III
gemäß Fig. 40 und die Schließverriegelungsstellung IV gemäß Fig. 41.
[0151] Das Formstück 6058 ist an der Treibstange 6050 durch Niete 6065 befestigt.
[0152] In der Ausführungsform gemäß Fig. 44 sind analoge Teile mit gleichen Bezugszeichen
versehen, wie in der Ausführungsform nach den Fig. 36 bis 43, jeweils vermehrt um
die Zahl 100.
[0153] Abweichend von der Ausführungsform nach den Fig. 36 bis 43 ist in der Ausführungsform
gemäß Fig. 44 die Durchbrechung 6153 von zwei Lappen 6153a, 6153b begrenzt, die bei
dem Ausstanzen der Durchbrechung 6153 entstanden sind.
[0154] In weiterer Abweichung von der Ausführungsform nach den Fig. 36 bis 43 greift das
erste Halteglied 6155 bei der Ausführungsform nach Fig. 44 in den Zusatzlenker 6152
ein. Zu diesem Zweck ist an der Unterseite des Zusatzlenkers 6152 als zweites Halteglied
6156 eine Platte aufgedoppelt, welche einen Ausschnitt 6156a für den Eingriff des
ersten Halteglieds 6155 aufweist. Der Ausschnitt 6156a ist annähernd so bemessen wie
der Abstand der Flansche 6056a und 6056b in Fig. 38, so daß bei Rechtsanschlag in
der Spaltkippöffnungsstellung das erste Anschlagglied 6155 an der einen Begrenzungskante
und bei Linksanschlag an der anderen Begrenzungskante anliegt. Im übrigen entspricht
die Ausführungsform nach Fig. 44 der Ausführungsform nach den Fig. 36 bis 43.
[0155] In der Ausführungsform nach den Fig. 45 bis 49 sind die die Spaltkippöffnungsstellung
definierenden Teile in demjenigen Bereich angeordnet, der in Fig. 35 mit strichpunktierten
Linien umgrenzt und mit LIX, LX bezeichnet ist.
[0156] Man erkennt in Fig. 45 eine Stulpschiene 6266 und an dieser geführt eine Treibstange
6267. An der Treibstange 6267 ist ein Verriegelungskloben 6228 angebracht, der zum
Eingriff mit einem Schließfach 6268 bestimmt ist. Ferner ist an der Treibstange 6267
ein Formstück 6258 befestigt, das teilweise von einem Langloch 6260 der Treibstange
6267 aufgenommen ist. Das Formstück 6258 weist zwei Kulissenwände 6262 und 6263 auf,
die zwischen sich ein Langloch 6261 definieren. In dem Langloch 6261 ist das erste
Halteglied 6255 aufgenommen. Der Querstift 6264 dieses ersten Halteglieds 6255 ist
mit seinen Enden in Schaltkulissenbahnen 6262a, 6263a geführt. Die Schaltkulissenbahnen
6262a und 6263a sind teilweise als durch die jeweilige Kulissenwand durchgehende Schlitze
teilweise als Nuten ausgebildet, die zu dem Langloch 6261 hin offen sind, und zwar
steht jeweils ein Nutenabschnitt der einen Kulissenwand einem durchgehenden Schlitzabschnitt
in der anderen Kulissenwand gegenüber, so daß die Schaltkulissenbahnen 6262a, 6263a
durch einen Fingerfräser oder ein Druckgußwerkzeug hergestellt werden können und dennoch
ein ausreichender mechanischer Zusammenhalt zwischen den Teilen beidseits der Schaltkulissenbahnen
gewährleistet ist. Man erkennt aus Fig. 45, daß lediglich in der Funktionsstellung
Spaltkippöffnung das erste Halteglied 6255 nach links aus der Stulpschiene 6266 ausgefahren
ist, während es in allen übrigen Funktionsstellungen nach rechts zurückgezogen ist.
Deshalb sind die Schaltkulissenbahnen zweistufig ausgebildet.
[0157] In Fig. 46 sind die verschiedenen Funktionseinstellungen des Schließverriegelungsklobens
6228 gegenüber dem Schließverriegelungsblech 6268 dargestellt, während in Fig. 45
die Hinweise auf die verschiedenen Funktionsstellungen andeuten sollen, welche Teile
der im Gegensatz zur Ausführungsform nach den Figuren 35 bis 44 zweistufig ausgeführten
Schaltkulissenbahnen in der jeweiligen Funktionsstellung den Querstift 6264 aufnehmen.
In der Spaltkippöffnungsstellung hintergreift das erste Halteglied 6255 ein an dem
Schließblech 6268 befestigtes zweites Halteglied 6256. Durch den Eingriff der Halteglieder
6255 und 6256 ist der Flügelrahmen gegen weitergehendes Öffnen gesichert, während
er gegen weiteres Schließen durch die Anlage des Schließverriegelungskloben 6228 an
der Kante 6268a des Schließverriegelungsblechs 6268 gesichert ist.
[0158] Bei der Überführung der Treibstangenmittel aus der Drehbereitschaftsstellung in die
Spaltkippöffnungsstellung wird der Flügelrahmen durch das Zusammenwirken des Verriegelungsklobens
6228 mit der Kante 6268a selbsttätig in Spaltkippöffnungsstellung übergeführt und
das Halteglied 6255 zwangsläufig hinter das zweite Halteglied 6256 eingefahren. Aus
Fig. 46 erkennt man, daß das Verriegelungsblech 6268 spiegelbildlich verdoppelt ist,
so daß auch dieses für Rechts- und Linksanschlag verwendet werden kann. Ebenso ist
die Baueinheit 6266, 6267 mit dem Formstück 6258 und dem ersten Halteglied 6255 für
Rechts- und Linksanschlag verwendbar, dank der Spiegelbildlichkeit in bezug auf eine
zur Zeichenebene parallele Längsmittelebene.
[0159] Es ist ohne weiteres zu ersehen, daß die Anordnung nach den Fig. 45 bis 49 die Spaltkippöffnungsstellung
allein definieren kann, in welchem Falle eine einfache herkömmliche Ausstellschere
zur Anwendung kommen kann. Es ist aber auch möglich, eine Ausführungsform nach den
Fig. 45 bis 49 in Kombination mit einer Anordnung nach den Fig. 36 bis 43 oder in
Kombination mit einer Anordnung nach Fig. 44 zu verwenden.
[0160] Weiter ist bei der Ausführungsform nach den Fig. 45 bis 49 denkbar eine Anordnung
der erfindungsgemäßen Halteglieder 6255, 6256 im Bereich des Getriebegehäuses bei
6048 oder in dessen Nähe. Bei einer solchen Ausgestaltung an einem Drehkippfenster
ist vorteilhaft, dass im Bereich des Getriebes etwa nur ein halbes Spaltmaß, beispielsweise
5 mm, notwendig ist, um am Oberschenkel 6018, 6020 das gewünschte Spaltmaß, beispielsweise
10 mm, zu erhalten. Bei größeren Spaltmaßen lassen sich die Halteglieder im Bereich
des Oberschenkels im Hinblick auf die Raumknappheit im Falz nur mit besonderem Aufwand
anordnen. Ein größeres Spaltmaß als etwa 10 mm ist insbesondere dann notwendig, wenn
Dichtungen vorhanden sind, die aufgrund ihrer Konstruktion bei Spaltöffnung einen
geringeren Spalt freigeben als der vorhandene Spalt zwischen den Kunststoffprofilen.
[0161] Die Ausführungsform nach den Fig. 50, 51 und 52 entspricht weitgehend der Ausführungsform
nach den Fig. 45 bis 47, nur mit dem Unterschied, daß das Formstück in eine Eckumlenkung
6369 integriert ist. Analoge Teile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen wie in
der Ausführungsform nach den Fig. 45 bis 49, jeweils vermehrt um die Zahl 100.
[0162] Das Formstück 6358 ist in der Ausführungsform nach Fig. 50 an der nicht eingezeichneten
Umlenkfeder befestigt und in der diese Feder führenden Umlenkbahn 6370 geführt. Das
erste Halteglied 6355 ist in dem Stulpschenkel 6369a der Eckumlenkung 6369 geführt.
Das Formstück 6358 übernimmt die Verbindung zwischen der nicht eingezeichneten Umlenkfeder
und einem mit dem Getriebeschloß 6371 verbundenen Treibstangenstück 6367, das mit
dem Stulpschienenstück 6366 und dem Getriebeschloß 6371 eine Baueinheit bildet. Das
obere Ende des Stulpschienenstücks 6366 überlappt das untere Ende des Schenkels 6369a
der Eckumlenkung und ist gemeinsam mit diesem durch eine nicht eingezeichnete Schraube
am Flügelrahmenmaterial befestigt. Die Verbindung zwischen dem Formstück 6358 und
dem Treibstangenstück 6367 ist durch Zapfen 6358a hergestellt, welche in Löcher 6367a
des Treibstangenstücks 6367 eingreifen.
[0163] Im übrigen entspricht die Ausführungsforrn nach den Fig. 50 bis 52 nach Aufbau und
Wirkungsweise der Ausführungsform nach den Fig. 45 bis 49.
[0164] Die Ausführungsform nach den Fig. 45 bis 49 und 50 bis 52 können auch dahingehend
abgewandelt werden, daß das erste Halteglied 6255 bzw. 6355 dem oberen Flügelrahmenschenkel
6018 zugeordnet ist und entsprechend das zweite Halteglied 6256 dem oberen Blendrahmenschenkel
6020.
[0165] Die Ausführungsform gemäß Fig. 53 und 54 stellt eine Weiterentwicklung der Ausführungsform
nach den Fig. 45 bis 49 dar. Analoge Teile sind mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet
wie in den Fig. 45 und 46 jeweils vermehrt umd die Zahl 200.
[0166] In Abwandlung gegenüber der Ausführungsform nach Fig. 45-49 ist das zweite Halteglied
6456 gegenüber dem fragenden Teil, d.h. gegenüber dem Schließblech 6468 in Richtung
des Doppelpfeils 6456a verschiebbar gelagert, durch einen Niet 6456b, der ein Langloch
6456c des zweiten Halteglieds durchsetzt. Das Halteglied 6456 weist in diesem Fall
zwei Flansche 6456d und 6456e auf. Die Wirkungsweise ist wie folgt bevor beim Schalten
auf Spaltkippöffnen das erste Halteglied 6455 in Richtung des Doppelpfeils 6456a an
den Flansch 6456d herangekommen ist, muß das erste Halteglied 6455 senkrecht zur Zeichenebene
der Fig. 53 hinter den Flansch 6456d eingegriffen haben. Wenn dann der Kurvenfolger
6428 durch Gleiten auf der Kurve 6468a weitere Öffnung des Flügelrahmens gegenüber
dem Blendrahmen erzwingt, so wird von dem ersten Halteglied 6455 das zweite Halteglied
6456 in Pfeilrichtung des Doppelpfeils 6456a nach rechts bis zum Anschlag zwischen
Langloch 6456c und Niet 6456b mitgenommen. Beim Schließen des Flügelrahmens trifft
das erste Halteglied 6455 auf den Flansch 6456e auf, so daß das zweite Halteglied
6456 wieder in die Stellung gemäß Fig. 53 zurückgeschoben wird. Auf diese Weise ist
auch bei geringer Falztiefe eine vergrößerte Spaltöffnungsweite möglich.
[0167] Zur Ausführungsform nach den Fig. 35 bis 44 ist noch nachzutragen, daß das erste
Halteglied 6055 zwischen die zwei Flanschen 6056a und 6056b eintauchen muß, bevor
das Zusammenwirken der Teile 6057 und 6034 das erste Halteglied 6055, Flansch 6056b
in horizontaler Richtung überfahren hat. Entsprechendes gilt auch für die Ausführungsformen
nach den Fig. 45 bis 52.
[0168] In der Ausführungsform nach den Fig. 55 und 56 kommt eine an sich bekannte Ausstellvorrichtung
an einem Drehkippfenster zur Anwendung. Dieses umfaßt: einen Blendrahmen 1310, einen
Flügelrahmen 1312, eine Treibstange 1344 am Flügelrahmenoberschenkel, einen Handbetätigungsgriff
1328 am Flügelrahmen an dem von der Drehachse 1316 entfernten Flügelrahmenschenkel,
einen in einem Schwenklager 1338 gelagerten Ausstellarm 1336, der mittels einer Drehschiebeverbindung
am Flügelrahmen 1312 geführt ist, und außerdem über einen Zusatzlenker 1337 mit dem
Flügelrahmen 1312 verbunden ist, einen Ausstellarmverstellkloben 1352 an der Treibstange
1344, eine Stellklobenaufnahme 1354 an dem Ausstellarm 1336, eine Steuerkurve 1356
in der Stellklobenaufnahme 1354, Anschlagflächen 1358, 1360 am Flügelrahmen 1312 bzw.
Blendrahmen 1310. Ein Blendrahmenschenkel ist mit 1340 bezeichnet.
[0169] Der Ausstellarm 1336 ist bei 1316 an dem Blendrahmen 1310 angelenkt und mit dem Flügelrahmen
1312 durch eine nicht dargestellte Drehschiebeverbindung verbunden. Der Kloben 1352
dient in der Verriegelungsstellung gemäß Fig. 55a und der Drehstellung gemäß Fig.
55b zur Verriegelung des Ausstellarms 1336 an dem Flügelrahmen und ermöglicht somit
in der Drehstellung den Drehbetrieb.
[0170] In der Spaltkippstellung gemäß Fig. 55c ist der Verstellkloben 1352 in einen weiter
vorne liegenden Abschnitt der Steuerkurve eingefahren, so daß der Flügelrahmen, wie
aus Fig. 55c zu ersehen, in Spaltkippstellung zwangsläufig übergegangen ist und gesichert
ist. In der Kippstellung gemäß Fig. 55d befindet sich der Verstellkloben 1352 gegegenüber
einer Öffnung der Steuerkurve 1356, so daß der Flügelrahmen hier über die Spaltöffnungsstellung
hinaus aufgekippt werden kann in eine Stellung, welche durch den Ausstellarm 1336
definiert ist. Der Ausstellarm 1336 arbeitet in üblicher Weise mit einem Zusatzlenker
1337 zusammen, der einerseits an dem Ausstellarm 1336 angelenkt ist und andererseits
an dem Blendrahmen 1310. Neben der Spaltöffnungssicherung durch die Kurve 1356 und
den Kloben 1352 kann eine weitere Spaltöffnungssicherung entweder wiederum zwischen
der Ausstellvorrichtung und dem Flügelrahmen oder zwischen der Treibstange 1344 und
dem Blendrahmen vorgesehen sein.
[0171] Die Abschnitte der Steuerkurve 1356, welche den Verstellkloben 1352 in den Funktionsstellungen
DREH- und ZU einerseits und in der Funktionsstellung SPALT KIPP andererseits aufnehmen,
sind unter Vermittlung einer Übergangeschräge parallel versetzt und in der Funktionsstellung
ZU zur Blendrahmenebene parallel.
[0172] Die Spaltöffnungssicherung gemäß den Fig. 55a bis 55d hat den Vorteil, daß die Spaltöffnungssicherungselemente
1352 und 1354 an Beschlagteilen angebracht sind, welche von der Beschlägefabrik geliefert
werden, so daß hinsichtlich der Spaltöffnungssicherungselemente 1352 und 1354 kein
Fehlanschlag möglich ist.
[0173] In Fig. 56 ist die Verstellklobenaufnahme 1354 der Fig. 55a bis 55d abgewandelt.
Diese Verstellkobenaufnahme 1354 ist gebildet durch eine Innengabel 1354a, welche
den Verstellkloben 1352 in der Drebstellung und der Schließverriegelungsstellung aufnimmt.
Weiter gehören zu der Verstellklobenaufnahme 1354 zwei äußere bewegliche Gabelschenkel
1354b. Diese beweglichen Gabelschenkel 1354b sind in einem längs und quer verstellbaren
Gelenk 1354c schwenkbar gelagert. Die eine Endstellung der beweglichen Gabelschenkel
1354b ist bestimmt durch die Innengabel 1354a, während die äußere Endstellung (obere
Hälfte der Fig. 56) durch Anschlagleisten 1354d definiert ist. Weiter gehört zu der
Verstellklobenaufnahme 1054 ein Leitkörper 1354e der um einen Gelenkpunkt 1354 zwischen
zwei Stellungen schwergängig schwenkbar gelagert ist. Durch Umstellen des Leitkörpers
von der in Fig. 56 gezeichneten Stellung in eine symmetrisch dazu liegende obere Stellung
kann eine Umstellung von Rechts- auf Linksanschlag und umgekehrt vorgenommen werden.
In der Spaltkippstellung befindet sich der Verstellkloben 1352 zwischen dem Leitkörper
1354e und dem linken Ende des oberen beweglichen Gabelschenkels 1354b. In der Kippstellung
befindet sich der Verstellkloben 1352 außerhalb des linken Endes des oberen beweglichen
Gabelschenkels 1354b. Die Beweglichkeit der Gabelschenkel 1354b ist deshalb bedeutsam,
weil die Gabelschenkel in. die Stellung ausgeschwenkt werden können, in der sich der
obere Gabelschenkel 1354b der Fig. 56 befindet, so daß der Verstellkloben 1352 beim
Übergang von der Kippstellung in die Spaltkippstellung auch dann eingefangen werden
kann, wenn der Flügelrahmen nicht vollständig an dem Blendrahmen angedrückt ist (vergrößerter
Anzug). Gleichwohl können die beweglichen Gabelschenkel 1354b beim vollständigen Schliessen
des Fensters durch Berührung mit der Kante 1360 des Blendrahmens 1310 (Fig. 55a bis
55d) nach innerhalb des Umrisses des Ausstellarms 1336 zurückgedrückt werden, so daß
das Falzmaß im Hinblick auf die Breite der Verstellklobenaufnahme 1354 nicht vergrößert
werden muß und dennoch ein vergrößerter Anzug erreicht wird.
[0174] Die Ausführungsform nach Fig. 57 schließt sich an die Ausführungsform nach Fig. 10
und 12 an. Analoge Teile sind mit gleichen Bezugsziffern versehen wie dort, jeweils
vermehrt um die Zahl 100. Die Ausführungsform nach Fig. 57 unterscheidet sich von
derjenigen nach den Fig. 10 und 12 im wesentlichen nur dadurch, daß der Einführungstrichter
2162 unter Erhaltung der für die Rechts/Linksverwendbarkeit wesentlichen symmetrischen
Verdoppelung in die Mitte gelegt ist.
[0175] Die Ausführungsform nach Fig. 58 schließt an an die Ausführungsform nach Fig. 19
und 20. Analoge Teile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen wie in Fig. 19, vermehrt
jeweils um die Zahl 300.
[0176] Zum Unterschied von der Ausführungsform nach Fig. 19 ist in Fig. 58 das bewegliche
Stellglied 3346 nicht mit der Treibstange 3342a festverbunden, sondern mit der Treibstange
3342a lediglich durch eine Totgangverbindung mitnehmbar. Die Totgangverbindung ist
ganz allgemein mit 3370 bezeichnet. Zu der Totgangverbindung 3370 gehört ein dem Treibstangenteil
3342a verbundener Mitnehmer 3372 und ein mit dem Stellglied 3346 verbundener Mitnehmer
3374. Das Stellglied 3374 ist durch eine Vorspannfeder 3376, welche an der Stulpschiene
3350 verankert ist, in der Fig. 58 nach links vorgespannt im Sinne der Annäherung
eines an dem Stellglied 3346 angebrachten Anschlags 3378 an einen an der Stulpschiene
3350 angebrachten Anschlag 3380. In der Fig. 58 befindet sich die Treibstange 3342a
in der Stellung der Kippbereitschaft. In dieser Stellung hat die Treibstange 3342a
über die Mitnehmer 3372 und 3374 das Stellglied 3346 unter Abhebung des Anschlags
3378 von dem Anschlag 3380 nach rechts mitgenommen. Der Treibstangenbeschlag kann
dabei so schwergängig sein, daß er entgegen der Wirkung der Feder 3376 in der Stellung
der Fig. 58 verharrt. Der Flügelrahmen kann zwischen der Schließstellung und der in
Fig. 58 gezeigten Kippöffnungsstellung hin- und her geschwenkt werden, wobei die Zähne
3366 auf dem Zusatzlenker 3328 an den Zähnen 3346a des Stellglieds 3346 vorbeischwenken
können. In der in Fig. 58 gezeigten Kippbereitschaftsstellung der Treibstange 3342a
ist es deshalb auch möglich, die Ausstellvorrichtung 3332 und damit den Flügelrahmen
in eine Stellung zu bringen, in der die Zähne 3366 des Zusatzlenkers 3328 den Zähnen
an dem Stellglied 3346 gegenüber stehen. Dies bedeutet dann, daß eine Spaltkippstellung
erreicht ist. Diese Spaltkippstellung kann fixiert werden, indem die Treibstange 3342a
durch Schwenken des Drehgriffs 3344 in die Spaltkippfixierungsstellung in Fig. 58
nach links verschoben wird, so daß die Zähne 3346a in Eingriff mit den Zähnen 3366
treten. Auf diese Weise können verschiedene Spaltkippstellungen fixiert werden, Wenn
der Flügelrahmen aus einer solchen Spaltkippstellung heraus geschlossen werden soll,
so muß die Treibstange durch Drehen des Handgriffs 3344 in die Kippbereitschaftsstellung
wieder ganz nach rechts verschoben werden, d.h. in die in Fig. 58 dargestellte Stellung.
Dann kann der Flügelrahmen ganz zugedrückt werden. Wenn nun nachfolgend auf Drehbereitschaft
umgeschaltet werden soll, so wird der Handgriff 3344 in die Drehbereitschaftsstellung
gebracht; der Mitnehmer 3372 wandert mit der Treibstange 3342a nach links solange
bis der Anschlag 3378 an dem stulpschienenfesten Anschlag 3380 zur Anlage kommt. Dann
befinden sich die Zähne 3346a und 3366 wieder in Eingriff, jedoch so, daß der Ausstellarm
3324 und der Zusatzlenker 3328 parallel zur Treibstange 3342a und damit zum Flügelrahmen
liegen. Die Stellung des Stellglieds 3346 entspricht dann wieder der Spaltkippfixierung.
Die Treibstange 3342a kann aber nun weiter verschoben werden bis in die Drehbereitschaftsstellung
und schließlich auch in die Schließverriegelungsstellung, wobei sich der Mitnehmer
3372 von dem Mitnehmer 3372 von dem Mitnehmer 3374 abhebt. Die Treibstange 3342a verriegelt
dann in üblicher Weise durch die Festlegeriegel 3338 und 3338' den Ausstellarm 3324
an dem Flügelrahmen für den Drehbetrieb und für die Schließverriegelung.
[0177] Ein besonderer Vorteil dieser Ausführungsform ist, daß beim Schalten das bewegliche
Stellglied 3346 nicht mehr an dem Zusatzlenker 3328 vorbeigehen muß. Der Zusatzlenker
3328 kann deshalb breiter und, wie gezeigt, segmentartig ausgeführt werden, so daß
größere Spaltöffnungswinkel möglich werden und auch eine Rechts/Linksverwendbarkeit
in Betracht gezogen werden kann.
[0178] In Fig. 58 sind die Mitnehmer 3372 und 3374 nur schematisch dargestellt, ebenso die
Anschläge 3378 und 3380.
[0179] Wie Fig. 59 zeigt, kann die Totgangverbindung 3370 von einem Füßchen 3374 des beweglichen
Stellglieds 3346 gebildet sein, welches in ein Langloch 3384 der Treibstange 3342a
eingreift. In diesem Fall wirkt das Füßchen 3374 als der eine Mitnehmer und das linke
Ende 3372 des Langlochs 3384 als der andere Mitnehmer. Der Anschlag 3378 ist von dem
linken Ende des Stellglieds 3346 gebildet und der Anschlag 3380 von dem linken Ende
eines das bewegliche Stellglied 3346 führenden Langlochs in der Stulpschiene 3350.
Die Feder 3376 ist hier im Gegensatz zur schematischen Darstellung der Fig. 58 als
Druckfeder ausgebildet.
[0180] Es ist selbstverständlich möglich, diese Totganglösung nach Fig. 58 auch anzuwenden
bei den Ausführungsformen nach den Fig. 15 bis 23.
1. Fenster oder dergleichen, umfassend einen Blendrahmen (2010), einen Flügelrahmen (2012)
sowie einen Drehkippbeschlag, mit im Falzbereich des Flügelrahmens (2012) angeordneten
Treibstangenmitteln (2032a), die durch Handbetätigungsmittel (2038) in Längsrichtung
des jeweiligen Flügelruhmenschenkels (2024) bewegbar sind, um den Beschlag wahlweise
in die Funktionsstellungen DREHEN, KIPPEN, SCHLIESSVERRIEGELN einstellen zu können,
und ferner mit einer zwischen dem oberen Blendrahmenschenkel (2022) und dem oberen
Flügelrahmenschenkel (2024) angeordneten Kippausstellvorrichtung (2026) mit einem
Kippausstellarm (2042), welcher an dem Blendrahmen (2010) um die Drehachse (2016)
des Flügelrahmens (2012) drehbar gelagert ist, mit dem oberen Flügelrahmenschenkel
(2024) durch eine Drehschiebeverbindung (2044) verbunden und an dem Flügelrahmen (2012)
in Parallelstellung zu dem oberen Flügelrahmenschenkel (2024) durch Vermittlung der
in die Funktionsstellung DREHEN eingestellten Treibstangenmittel (2032a) feststellbar
ist, wobei durch die in eine zusätzliche Funktionsstellung SPALTKIPP einstellbaren
Treibstangenmittel (2032a) gesteuerte Spaltkippfeststellelemente (2036, 2034) vorgesehen
sind, um den Flügelrahmen (2012) in einer zwischen der Schließstellung und der maximalen
Kippöffnungsstellung gelegenen Spaltkippstellung festzulegen,
wobei weiter ein erstes durch die Treibstengenmittel (2032a) bewegliches Spaltkippfeststellelement
(2036) und ein zweites Spaltkippfeststellelement (2034) in der Funktionsstellung SPALTKIPP
senkrecht zur Blendrahmenebene aneinander anliegen und in der Funktionsstellung KIPPEN
senkrecht zur Blendrahmenebene gegeneinander beweglich sind,
und wobei das zweite Spaltkippfeststellelement (2034) an dem Blendrahmen (2010) angebracht
ist, die beiden Spaltkippfeststellelemente (2036,2034) in Richtung der jeweiligen
Treibstange (2032a) gegeneinander verstellbar sind, eines (2034) der Spaltkippfeststellelemente
(2036, 2034) als Doppelkurvenführungselement (2034) und das andere als Kurvenfolger
(2036) ausgesbildet ist, der Kurvenfolger (2036) in der Funktionsstellung SPALTKIPP
zwischen den beiden Kurven (2056,2052a) des Doppelkurvenführungselements (2034) festgelegt
ist und in der Funktionsstellung KIPPEN einem Aussparungsbereich der einen Kurve (2056)
gegenübersteht,
dadurch gekennzeichnet,
daß das zweite Spaltkippfeststellelement (2034) an dem Blendrahmen (2022) in dessen
Längsrichtung stets lose und justierbar angebracht ist und daß dem zweiten, justierbaren
Spaltkippfeststellelement (2034) und dem ersten, durch die Treibstangenmittel (2032a)
beweglichen Spaltkippfeststellelement (2036) oder dem dieses tragenden Rahmenteil
(2024) Justierflächen (2062a,2062b;2064) zugeordnet sind, welche beim Schließen des
Flügelrahmens (2012) ineinandergreifen und das zweite Spaltkippfeststellelement (2034)
in Sollstellung zu dem ersten Spaltkippfeststellelement (2036) bringen und in dieser
für eine nachfolgende Verstellung des ersten Spaltkippfeststellelements (2036) festhalten.
2. Fenster nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Flügelrahmen (2012) durch die Bewegung der Treibstangenmittel (2032a) in die
Spaltöffnungsstellung zwangsläufig einsteuerbar ist.
3. Fenster nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das am Blendrahmen (2010) angebrachte Spaltkippfeststellelement (2034) in Längsrichtung
der Treibstangenmittel justierbar und feststellbar angeordnet ist.
4. Fenster nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Spaltkippfeststellelemente (2036, 2034) jeweils an den von der Kippachse abgelegenen
Schenkeln (2024,2022) des Flügelrahmens (2012) und des Blendrahmens (2010) oder in
einem von der Kippachse abgelegenen Bereich der zu ihr senkrechten Schenkel des Flügelrahmens
(2012) und des Blendrahmens (2010) angeordnet sind.
5. Fenster nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Spaltkippfeststellelemente (2036, 2034) in den von der Drehöffnungsachse abgelegenen
Endbereichen der oberen Schenkel (2022,2024) des Blendrahmens (2010) und des Flügelrahmens
(2012) angeordnet sind.
6. Fenster oder dergleichen, umfassend einen Blendrahmen (10), einen Flügelrahmen (12)
sowie einen Drehkippbeschlag, mit im Falzbereich des Flügelrahmens (12) angeordneten
Treibstangenmitteln (54), die durch Handbetätigungsmittel (48) in Längsrichtung des
jeweiligen Flülgelrahmenschenkels (18) bewegbar sind, um den Beschlag wahlweise in
die Funktionsstellungen DREHEN, KIPPEN, SCHLIESSVERRIEGELN einstellen zu können, und
ferner mit einer zwischen dem oberen Blendrahmenschenkel (20) und dem oberen Flügelrahmenschenkel
(18) angeordneten Kippausstellvorrichtung (22) mit einem der Kippbewegung des Flügelrahmens
folgenden Kippausstellarm (32), welcher an dem Blendrahmen (10) um die Drehachse (40)
des Flügelrahmens (12) drehbar gelagen ist, mit dem oberen Flügelrahmenschenkel (18)
durch eine Drebschiebeverbindung verbunden und an dem Flügelrahmen (12) in Parallelstellung
zu dem oberen Flügelrahmenschenkel (18) durch Vermittlung der in die Funktionsstellung
DREHEN eingestellten Treibstangenmittel (54) feststellbar ist, wobei durch die in
eine zusätzliche Funktionsstellung SPALTKIPP einstellbaren Treibstangenmittel (54)
gesteuerte Spaltkippfeststellelemente (68,70) vorgesehen sind, um den Flügelrahmen
(12) in einer zwischen der Schließstellung und der maximalen Kippöffnungsstellung
gelegenen Spaltkippstellung festzulegen.
wobei weiter ein erstes durch die Treibstangenmittel (54) bewegliches Spaltkippfeststellelement
(68) und ein zweites Spaltkippfeststellelement (70) in der Funktionsstellung SPALTKIPP
senkrecht zur Blendrahmenebene aneinander anliegen und in der Funktionsstellung KIPPEN
senkrecht zur Blendrahmenebene gegeneinander beweglich sind,
wobei weiter das zweite Spaltkippfeststellelement (70) an dem Blendrahmen (10) angebracht
ist, die beiden Spaltkippfeststellelemente (68,70) in Richtung der jeweiligen Treibstange
(54) gegeneinander verstellbar sind, eines (68) der Spaltkippfeststellelemente (68,70)
als Doppelkurvenführungselement (68) und das andere als Kurvenfolger (70) ausgebildet
ist, der Kurvenfolger (70) in der Funktionsstellung SPALTKIPP zwischen den beiden
Kurven (72,74) des Doppelkurvenführungselements (68) festgelegt ist und in der Funktionsstellung
KIPPEN einem Aussparungsbereich (76) der einen Kurve (74) gegenübersteht, und wobei
die Spaltkippfeststellelemente (68,70) jeweils an den von der Kippachse (30) abgelegenen
Schenkeln (18,20) des Flügelrahmens (12) und des Blendrahmens (10) oder in einem von
der Kippachse (30) abgelegenen Bereich der zu ihr senkrechten Schenkel (24) des Flügelrahmens
(12) und des Blendrahmens (10) angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß an dem oberen Flügelrahmenschenkel (18) zusätzliche, durch die Treibstangenmittel
(54) betätigbare Abutützmittel (64) vorgesehen sind, welche in der Spalt-Kippstellung
eine zusätzliehe Abstützung zumindest gegen vollständiges Schliessen des Flügelrahmens
(12) bewirken und mit Gegenabstützmitteln (78) an dem Ausstellarm (32) zusammenwirken,
wobei die zusätzlichen Abstützmittel (64) von einem Festlegenocken (64) gebildet sind,
welcher in der Funktionstellung DREHEN die Ausstellvorrichtung (22) am oberen Flügelrahmenschenkel
(18) festlegt.
7. Fenster nach einem der Ansprüche 1-5,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eine Gruppe von Justierflächen (2062a,2062b) einen Trichter (2062)
definieren und eine andere Gruppe von Justierflächen (2064) zum Eingriff in diesen
Trichter (2062) angeordnet sind.
8. Fenster nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Trichtereingriffsleiste (2064) an einer Stulpschiene (2040) befestigt ist.
9. Fenster nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß an mindestens einer der Kurven (72,74;2052a,2056) mindestens eine schräge Flanke
(74a;2054b,2052b) zur zwangsläufigen Verstellung des Flügelrahmens (20;2022) zwischen
einer Schließstellung und einer Spaltkippstellung durch Vermittelung des Kurvenfolgers
(70; 2036) vorgesehen ist.
10. Fenster nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Doppelkurvenführungselement (68;2034) für Rechts- und Linksanschlag in Bezug
auf seine Langsmitte symmetrisch ausgebildet ist.
11. Fenster nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die eine Kurve (74;2056) einen mittleren Aussparungsbereich (76) zur Deckung mit
dem in der Funktionsstellung KIPPEN befindlichen Kurvenfolger (70;2036), daran nach
beiden Seiten anschließend je einen Anschlagbereich (2056) zur Deckung mit dem in
der Funktionsstellung SPALTKIPP befindlichen Kurvenfolgor (70;2036) und außerhalb
dieser Anschlagbereiche (2056) je einen Aussparungsbereich zur Deckung mit dem in
Funktionsstellung DREHEN befindlichen Kurvenfolger (70;2036) aufweist.
12. Fenster nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die andere Kurve (72;2052a) in denjenigen Bereichen, die dem Kurvenfolger in dessen
Funktionsstellungen KIPPEN und SPALTKIPP gegenüberstehen, im wesentlichen durchgehend
geradlinig und parallel zur Flügelrahmenebene bzw. Blondrahmenebene verläuft,
13. Fenster oder dergleichen, umfassend einen Blendrahmen (110), einen Flügelrahmen (112)
und einen Drehkippbeschlag mit im Falzbereich des Flügelrahmens (112) angeordneten
Treibstangenmitteln (154), die durch Handbetätigungsmittel in Längsrichtung des jeweiligen
Flügelrahmenschenkels (118) bewegbar sind, um den Beschlag wahlweise in die Funktionsstellungen
DREHEN, KIPPEN, SCHLIESSVERRIEGELN einstellen zu können, und ferner mit einer zwischen
dem oberen Blendrahmenschenkel (144) und dem oberen Flügelrahmenschenkel (118) angeordneten
Kippausstellvorrichtung mit einem Kippausstellarm, welcher an dem Blendrahmen (110)
um die Drehachse des Flügelrahmens (112) drehbar gelagen ist. mit dem oberen Flügelrahrnenschenkel
(118) durch eine Drehschiebeverbindung verbunden und an dem Flügelrahmen (112) in
Parallelstellung zu dem oberen Flügelrahmenschenkel (118) durch Vermittlung der in
die Funktionsstellung DREHEN eingestellten Treibstangenmittel (154) feststellbar ist,
wobei durch die in eine zusätzliche Funktionsstellung SPALTKIPP einstellbaren Treibstangenmittel
(154) gesteuerte Spaltkippfeststellelemente (184,186) vorgesehen sind, um den Flügelrahmen
(112) in einer zwischen der Schließstellung und der maximalen Kippöffnungsstellung
gelegenen Spaltkippstellung festzulegen,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein erstes durch die Treibstangenmittel (154) bewegliches Spaltkippfeststellelement
(184) und ein zweites Spaltkippleststellelement (186) in der Funktionsstellung SPALTKIPP
senkrecht zur Blendrahmenebene aneinander anliegen und in der Funktionsstellung KIPPEN
senkrecht zur Blendrahmenebene gegeneinander beweglich sind,
wobei das an dem Flügelrahmen (112) angebrachte, erste Spaltkippfeststellelement (184)
durch die Treibstangenmittel (154) in der Ebene des Flügelrahmens (112) zwischen einer
in der Funktionsstellung SPALTKIPP der Treibstangenmittel (154) eingenommenen Feststellbereitschaftsstellung
und einer Ruhestellung vorstellbar ist und mit einem zweiten am Blendrahmen (110)
angebrachten Spaltkippfeststellelement (186) zusammenwirkt derart, daß nach erfolgter
Einstellung des ersten Spaltkippfeststellelementes (184) in die Feststellbereitschaftsstellung
bei nachfolgender Annäherung des Flügelrahmens (112) an die Spaltkippstellung die
beiden Spaltkippfeststellelemente (184,186) unter Vorspannung aneinanderliegend in
Kipprichtung des Flügelrahmens (112) aneinander vorbeigleiten, bis sie nach Erreichen
der Spaltkippstellung des Flügelrahmens (112) durch die Vorspannung miteinander verrasten.
14. Fenster oder dergleichen, umfassend einen Blendrahmen (210;6010), einen Flügelrahmen
(6012) und einen Drehkippbeschlag mit im Falzbereich des Flügelrahmens (6012) angeordneten
Treibstangenmitteln (227;6050;6150;6267), die durch Handbetätigungsmittel (6048) in
Längsrichtung des jeweiligen Flügelrahmenschenkels (6018) bewegbar sind, um den Beschlag
wahlweise in die Funktionsstellungen DREHEN, KIPPEN, SCHLIESSVERRIEGELN einstellen
zu können, und ferner mit einer zwischen dem oberen Blendrahmenschenkel (6044) und
dem oberen Flügelrahmenschenkel (6018) angeordneten Kippausstellvorrichtung (6022;6122)
mit einem Kippausstellarm (6032:6132), welcher an dem Blendrahmen (210;6010) um die
Drehachse (6040) des Flügelrahmens (6012) drehbar gelagen ist, mit dem oberen Flügelrahmenschenkel
(6018) durch eine Drehschiebeverbindung (6051:6151) verbunden und an dem Flügelrahmen
(6012) in Parallelstellung zu dem oberen Flügelrahmenschenkel (6018) durch Vermittlung
der in die Funktionsstellung DREHEN eingestellten Treibstangenmittel (6050:6150:6267)
feststellbar ist, wobei durch die in eine zusätzliche Funktionsstellung SPALTKIPP
einstellbaren Treibstangenmittel (6050:6150:6267) gesteuerte Spaltkippfeststetlelemente
(223,225;6055,6056;6155,6156;6255,6256) vorgesehen sind, um den Flügelrahmen (6012)
in einer zwischen der Schließstellung und der maximalen Kippöffnungsstellung gelegenen
Spaltkippstellung
festzulegen, dadurch gekennzeichnet,
daß ein erstes durch die Treibstangenmittel (227;6050;6150; 6267) bewegliches Spaltkippfeststellelement
(223;6055;6155: 6255) und ein zweites Spaltkippleststellelement (225;6056;6156;6256)
in der Funktionsstellung SPALTKIPP senkrecht zur Blendrahmenebene aneinander anliegen
und in der Funktionsstellung KIPPEN senkrecht zur Blendrahmenebene gegeneinander beweglich
sind,
wobei das zweite Spaltkippfeststellelement (225;6056,6156; 6256) an dem Blendrahmen
(210) oder einem Teil (6032;6152) der Kippausstellvorrichtung (6022;6122) angebracht
ist und das erste Spaltkippleststellelement (223;6055;6155;6255) quer zu den jeweiligen
Treibstangenmitteln (227;6050;6150;6267) in der Flügelrahmenebene von den Treibstangenmitteln
(227;6050; 6150;6267) her über eine Nocken- oder Kulissensteuerung (229, 223; 6062a,6063a,6064;6162a,6164;6262a,6263a,6264)
zwischen einer in der Funktionsstellung SPALTKIPP der Treibstangenmittel (227;6050;6150;6267)
eingenommenen, feststellwirksamen und einer feststellunwirksamen, in der Funktionsstellung
KIPPEN der Treibstangenmittel (227;6050;6150;6267) eingenommenen Stellung verstellbar
und in der feststellwirksamen Stellung das zweite Spaltkippfeststellelement (225;6056:6156;
6256) im Sinne einer Verhinderung weitergehender Kippöffnung des Flügelrahmens (6012)
hintergreift, und wobei weiter eine Paarung eines Kurvenführungselements (211;6057;6157;6268)
und eines Kurvenfolgerelements (213;6034;6134;6228) vorgesehen ist, eines (213;6034;6134;6228)
dieser Elemente (211,213;6057; 6034; 6157,6134;6268,6228) am Flügelrahmen (6012) und
durch die Treibstangenmittel (227;6050;6150;6267) verstellbar, das andere (211;6057;6157;6268)
dieser Elemente (211,213;6057, 6034;6157,6134;6268,6228) am Blendrahmen oder an einem
beim Kippen quer zur Blendrahmenebene beweglichen Teil (6032;6132) der Ausstellvorrichtung,
und die beiden Elemente (211,213:6057,6034;6157,6134;6268,6228) der Paarung in solcher
gegenseitiger Zuordnung, daß beim Überführen der Treibstangenmittel (227;6050;6150;6267)
in die Funktionsstellung SPALTKIPP eine zwangsläufige Überführung des Flügelrahmens
(6012) in die Spaltkippstellung eintritt und in der Funktionsstellung SPALTKIPP der
Flügelrahmen (6012) durch die Paarung (211;213;6034;6157,6134;6268,6228) gegen Kippschließen
gesichert ist.
15. Fenster nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß von der Paarung Kurvenführungselement (211;6268) und Kurvenfolgerelement (213;628)
das blendrahmenseitige Element (211;6268) mit einem Schließblech zusammengefaßt ist,
welches vorzugsweise für Rechts- und Linksanschlag als Doppelblech ausgebildet ist.
16. Fenster nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß das zweite Spaltkippleststellelement von einem ein Teil des Schließblechs (17)
bildenden zweiten Halteglied (225;6255) gebildet ist.
17. Fenster nach einem der Ansprüche 14 bis 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß das erste Spaltkippfeststellelement von einem ersten Halteglied (223) an einem
in Richtung auf die Ruhestellung durch Federmittel (221) vorgespannten Kipphebel (217)
gebildet ist, welcher an dem Flügelrahmen um eine zur Flügelrahmenebene senkrechte
Kippachse kippbar gelagen ist und durch die Nockensteuerung (233,229) von den Treibstangenmitteln
(227) her in eine feststellwirksame Haltestellung überführbar ist.
18. Fenster nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß an einem Teil der Treibstangenmittel (6050) eine Schaltkulisse (6063a,6062a) angebracht
ist, welche einen Kulissenfolger (6064) des als erstes Halteglied ausgebildeten ersten
Spaltkippfeststellelements (6055) aufnimmt und zwischen einer feststellwirksamen Haltestellung
und einer feststellunwirksamen Ruhestellung hin- und hersteuert, wobei das Halteglied
(6055) vorzugsweise in einer Durchbrechung (6053) der jeweils zugehörigen Stulpschiene
(6049) geführt ist.
19. Fenster nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß das erste Halteglied (6155) durch Führungslappen (6153a, 6153b) geführt ist, welche
an mindestens einem, vorzugsweise an zwei einander gegenüberliegenden Rändern der
Durchbrechung (6153) liegen und beim Ausstanzen der Durchbrechung (6153) gebildet
sind.
20. Fenster nach einem der Ansprüche 18 bis 19,
dadurch gekennzeichnet,
daß das erste Halteglied (6055) zwischen zwei zueinander und zur Bewegungsrichtung
des Treibstangenteils (6050) parallelen Kulissenwänden (6062,6063) aufgenommen ist,
und daß in jeder dieser Kulissenwände (6062,6063) eine Schaltkulissenbahn (6062a,6063a)
gebildet ist, wobei die Schallkulisse (6062a, 6063a) vorzugsweise wenigstens zum Teil
durch ein Formstück (6058) definiert ist, welches an dem Treibstangenteil (6050) befestigt
ist oder einen Teil (6358) der Treibstangenmittel bildet und das Formstück (6058)
ein Langloch (6060) des Treibstangenteils (6050) wenigstens teilweise durchdringt.
21. Fenster nach Anspruch 20,
dadurch gekennzeichnet,
daß von den Kulissenbahnen (6262a,6263a) - ggf. abschnittsweise abwechselnd - jeweils
eine als die jeweilige Kulissenwand (6262,6263) durchsetzender Schlitz und die andere
als eine in der jeweiligen Kulissenwand (6262,6263) eingearbeitete verdeckte Nut ausgebildet
ist.
22. Fenster nach einem der Ansprüche 14 und 18 bis 21,
dadurch gekennzeichnet,
daß das als zweites Halteglied ausgebildete zweite Spaltkippfeststellelement (6056;6156)
an einem Ausstellarm (6032) einer Ausstellschere (6022) angebracht ist oder an einem.
Zusatzlenker (6152) angebracht ist, welcher einerseits an einer Stulpschiene (6149)
des Flügelrahmenoberschenkels (6018) und andererseits an einem Ausstellarm (6132)
angelenkt ist.
23. Fenster nach Anspruch 22,
dadurch gekennzeichnet,
daß das zweite Halteglied (6056) U-förmig ausgebildet ist mit zwei zu dem Ausstellarm
(6032) bzw. dem Zusatzlenker (6152) im wesentlichen parallelen Flanschen (6056a,6056b),
wobei der Abstand der Flanschen (6056a,6056b) derart bemessen ist, daß je nach Anschlagart
(Rechtsanschlag oder Linksanschlag) jeweils der eine Flansch (6056a bzw. 6056b) wirksam
ist.
24. Fenster nach einem der Ansprüche 14 und 18 bis 23,
dadurch gekennzeichnet,
daß von der Paarung Kurvenführungselement (6057) und Kurvenfolgerelement (6034) das
eine (6057) an einem Ausstellarm (6032) und das andere (6034) an einer StulpschienenTreibstangen-Baugruppe
(6049,6050) des Flügelrahmenoberschenkels (6018) angebracht ist, wobei vorzugsweise
das an der Stulpschienen-Treibstangen-Baugruppe (6049,6050) des Flügelrahmenoberschenkels
(6018) angebrachte Kurvenfolgerelement (6034) gleichzeitig die Funktion einer Feststellung
des Flügelrahmens (6012) am Ausstellarm (6032) in der Funktionsstellung Drehbereitschaft
übernimmt durch Zusammenwirken mit einem entsprechenden Feststellglied (6036) an dem
Ausstellarm (6032).
25. Fenster nach einem der Ansprüche 14 bis 16 und 22 bis 25,
dadurch gekennzeichnet,
daß das als erstes Halteglied ausgebildete erste Spaltkippfeststellelement (6055)
an einem Eckumlenkungswinkel zwischen dem oberen Flügelrahmenschenkel (6018) und dem
drehachsenfernen Flügelrahmenschenkel (6024) angebracht ist.
26. Fenster nach einem der Ansprüche 14 bis 21,
dadurch gekennzeichnet,
daß das als erstes Halteglied ausgebildete erste Spaltkippleststellelement (6255)
an einer Stulpschienen-Treibstangen-Baugruppe (6266,6267) des drehachsenfernen Flügelrahmenschenkels
(6024) oder des oberen Flügelrahmenschenkels (6018) und das als zweites Halteglied
ausgebildete zweite Spaltkippfeststellelement (6256) an dem drehachsenfernen Blendrahmenschenkel
oder einem drehachsenfernen Teil des oberen Blendrahmenschenkels (6020) angebracht
ist.
27. Fenster nach einem der Ansprüche 18 bis 21,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schaltkulisse (6362a,6363a) an einem Formstück (6358) angebracht ist, welches
gleichzeitig als Kupplungsstück zur Herstellung der Verbindung zwischen einer Eckumlenkung
(6369) und einer anschließenden Treibstange (6367) z.B. einer verschlußseitigen Treibstange
(6367) dient.
28. Fenster nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die als Halteglieder ausgebildeten Spaltkippfeststellelemente (6255,6256) an den
drehachsenfernen Schenkeln des Flügelrahmens (6012) bzw. des Blendrahmens (6010) auf
der Höhe eines dem Handbetätigungsgriff (6048) zugeordneten Getriebes angeordnet sind.
29. Fenster nach einem der Ansprüche 18 bis 28,
dadurch gekennzeichnet,
daß das als zweites Halteglied ausgebildete zweite Spaltkippfeststellelement (6456)
gegenüber dem es tragenden Teil (6468) im wesentlichen senkrecht zur Blendrahmenebene
zwischen einer Ruhestellung und einer Spaltöffnungsstellung beschränkt beweglich ist
und daß die Steuerung des als flügelrahmenseitiges erstes Halteglied ausgebildeten
ersten Spaltkippfeststellelements (6455) einerseits und die Relativbewegung von Kurvenführungselement
(6468) und Kurvenfolgerelement (6428) derart aufeinander abgestimmt sind, daß die
Halteglieder (6455,6456) bei noch in Ruhestellung befindlichem zweiten Halteglied
(6456) in Eingriff treten, bevor die Relativbewegung von Kurvenführungselement (6468)
und Kurvenfolgerelement (6428) die volle Spaltöffnungsweite herbeigeführt hat und
daß bei weimungsweite herbeigeführt hat und daß bei weiterer Annäherung an die volle
Spaltöffnungsweite das zweite Halteglied (6456) von dem ersten Halteglied (6455) in
dessen Spaltöffnungsstellung mitgenommen wird.
30. Fenster oder dergleichen, umfassend einen Blendrahmen (3010;4310), einen Flügelrahmen
(3012;4312) und einen Drehkippbeschlag mit im Falzbereich des Flügelrahmens (3012;4312)
angeordneten Treibstangenmitteln (3042a;4356), die durch Handbetätigungsmittel (3044)
in Längsrichtung des jeweiligen Flügelrahmenschenkels (3020) bewegbar sind, um den
Beschlag wahlweise in die Funktionsstellungen DREHEN,KIPPEN,SCHLIESSVERRIEGELN einstellen
zu können, und ferner mit einer zwischen dem oberen Blendrahmenschenkel (3018) und
dem oberen Flügelrahmenschenkel (3020) angeordneten Kippausstellvorrichtung (3022;4326)
mit einem Kippausstellarm (3024;4328), welcher an dem Blendrahmen (3010;4310) um die
Drehachse (3016) des Flügelrahmens (3012;4312) drehbar gelagert ist, mit dem oberen
Flügelrahmenschenkel (3020) durch eine Drehschiebeverbindung (3026) verbunden und
an dem Flügelrahmen (3012;4312) in Parallelstellung zu dem oberen Flügelrahmenschenkel
(3020) durch Vermittlung der in die Funktionsstellung DREHEN eingestellten Treibstangenmittel
(3042a:4356) feststellbar ist, wobei durch die in eine zusätzliche Funktionsstellung
SPALTKIPP einstellbaren Treibstangenmittel (3042a;4356) gesteuerte Spaltkippfeststellelemente
(3046,3048;3146,3148; 4358,4360) vorgesehen sind, um den Flügelrahmen (3012;4312)
in einer zwischen der Schließstellung und der maximalen Kippöffnungsstellung gelegenen
Spaltkippstellung festzulegen.
dadurch gekennzeichnet,
daß ein erstes durch die Treibstangenmittel (3042a:4356) bewegliches Spaltkippfeststellelement
(3046;3146;4358) und ein zweites Spaltkippleststellelement (3048;3148;4360) in der
Funktionsstellung SPALTKIPP senkrecht zur Blendrahmenebene aneinander anliegen und
in der Funktionsstellung KIPPEN senkrecht zur Blendrahmenebene gegeneinander beweglich
sind, wobei das zweite Spaltkippfeststellelement (3048;3148,4360) an dem Blendrahmen
(3010), insbesondere dem oberen Blendrahmenschenkel oder dem verschlußseitigen Rahmenschenkel
oder einem bei Kippen des Flügelrahmens (3012,4312) quer zur Blendrahmenebene beweglichen
Teil (3148,4328) der Ausstellvorrichtung (3022,4326) angebracht ist, das erste Spaltkippleststellelement
(3046;3146;4358) bei geschlossenem Flügelrahmen (3012;4312) durch die Treibstangenmittel
(3042a;4356) in deren Längsrichtung an dem zweiten Spaltkippfeststellelement (3048;3148;4360)
vorbeibeweglich ist, das ersie (3046:3146:4358) und das zweite Spaltkippfeststellelement
(3048;3148;4360) in der Funktionsstellung KIPPEN bei Kippbewegung des Flügelrahmens
(3012;4312) quer zur Blendrahmenebene aneinander vorbeigehen und das erste Spaltkippfeststellelement
(3046;3146;4358) bei Einstellung des Flügelrahmens (3012;4312) in die Spaltkippstellung
durch Verstellen der Treibstangenmittel (3042a;4356) aus der Funktionsstellung KIPPEN
in die Funktionsstellung SPALTKIPP in Eingriff mit dem zweiten Spaltkippfeststellelement
(3048;3148;4360) einrückbar ist.
31. Fenster nach Anspruch 30,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eines der beiden als Stellglieder ausgebildeten Spaltkippfeststellelemente
(3046,3048;3146,3148;4358,4360) eine Mehrzahl von Eingriffstellen (3054) aufweist,
welche Spaltöffnungsstellungen unterschiedlicher Spaltöffnungsweite definieren.
32. Fenster nach einem der Ansprüche 30 und 31,
dadurch gekennzeichnet,
daß den Treibstangenmitteln (3042a) eine Schaltsperre zugeordnet ist, welche bei Überschreiten
einer vorbestimmten Mindestkippöffnungsweite wirksam wird, wobei diese Mindestkippöffnungsweite
annähernd gleich ist der Spaltkippöffnungsweite in der Spaltkippstellung bzw. der
Spaltkippstellung mit max. Spaltkippöffnungsweite.
33. Fenster nach einem der Ansprüche 30 bis 32,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei Ausbildung der Ausstellvorrichtung (3022) mit einem Ausstellarm (3024), welcher
am Blendrahmen (3010) annähernd um die Drehachse (3016) drehbar gelagert ist und mit
dem oberen Flügelrahmenschenkel (3020) durch eine Drehschiebeverbindung (3026) verbunden
ist und mit einem Zusatzlenker (3128), welcher einerseits an dem Ausstellarrn (3024)
und andererseits an dem oberen Flügelrahmenschenkel (3020) bzw. einer Stulpschiene
(3050) der oberen Treibstange (3042a) angelenkt ist, das als Gegenstellglied ausgestaltete
zweite Spaltkippfeststellelement (3148) am Ende des Zusatzlenkers (3128) vorgesehen
und vorzugsweise als Zahnsegment (3148) ausgebildet ist.
34. Fenster nach Anspruch 33,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Zahnsegment (3248) bis auf eine der vollen durch die Ausstellvorrichtung (3022)
zugelassenen Kippöffnungsweite entsprechende Ausdehnung erweitert ist und damit selbst
als Schaltsperre wirkt.
35. Fenster nach einem der Ansprüche 30 bis 34,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Handbetätigungsmittel (3044) in ihrer bzw. in ihren Funktionsstellungen Spaltöffnungsfixierung
durch anschlagartigen Eingriff der als Stellglieder ausgebildeten Spaltkippfeststellelemente
(3046,3048) festgelegt sind.
36. Fenster nach einem der Ansprüche 30 und 31,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Blendrahmen (4310) oder - vorzugsweise - an der Ausstellvorrichtung (4326)
ein Spaltkippöffnungsnocken (4380) in solcher Lage angebracht ist, daß bei Einfahren
des ersten Spaltkippfeststellelements (4358) aus der Funktionsstellung DREHEN (Drehbereitschaftsstellung
III) in eine Funktionsstellung KIPPEN (Kippbereitschaft I) durch Zusammenwirken dieses
Spaltkippöffnungsnockens (4380) mit dem ersten Spaltkippfeststellelement (4358) oder
einem mit diesem zur gemeinsamen Bewegung verbundenen Teil der Flügelrahmen (4312)
bis ungefähr in die Spaltkippstellung zwangsläufig gekippt wird und erst durch anschließendes
Verstellen des treibstangenseitigen Spaltkippfeststellelements (4358) in die Funktionsstellung
SPALTKIPP fixiert wird.
37. Fenster nach Anspruch 36,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Spaltkippöffnungsnocken (4380) und das ausstellvorrichtungsseitige Spaltkippfeststellelement
(4360) an dem Ausstellarm (4328) angebracht sind.
38. Fenster nach einem der Ansprüche 36 und 37,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei einer Schaltfolge KIPPEN (Kippbereitschalt I) - SPALTKIPP (Spaltkippbereitschalt
II) - DREHEN (Drehbereitschalt III) - SCHLIESSVERRIEGELN (Schließverriegelung IV)
zum Zwecke der Herbeiführung und Fixierung der Spaltkippstellung (A') das treibstangenseitige
Spaltkippleststellelement (4358) zunächst bei geschlossenem Flügelrahmen von der Drehbereitschaftsstellung
(III) in die Kippbereitschaftsstellung (I) durchschallbar ist unter Kippen des Flügelrahmens
bis zur Spaltkippstellung (A) und danach in die Spaltkippfixierungsstellung (II) zurückstellbar
ist.
39. Fenster oder dergleichen, umfassend einen Blendrahmen (4010;1310), einen Flügelrahmen
(4012;1312) und einen Drehkippbeschlag mit im Falzbereich des Flügelrahmens (4012;
1312) angeordneten Treibstangenmitteln (4056;1344), die durch Handbetätigungsmittel
(4052;1328) in Längsrichtung des jeweiligen Flügelrahmenschenkeis (4024) beweglich
sind, um den Beschlag wahlweise in die Funktionsstellungen DREHEN, KIPPEN, SCHLIESSVERRIEGELN
einstellen zu können, und ferner mit einer zwischen dem oberen Blendrahmenschenkel
(4022) und dem oberen Flügelrahmenschenkel (4024) angeordneten Kippausstellvorrichtung
(4026) mit einem Kippausstellarm (4028;1336), welcher an dem Blendrahmen (4022;1310)
drehbar gelagert ist, mit dem oberen Flügelrahmenschenkel (4024) durch eine Drehschiebeverbindung
(4032) verbunden und an dem Flügelrahmen (4012;1312) in Parallelstellung zu dem oberen
Flügelrahmenschenkel (4024) durch Vermittlung der in die Funktionsstellung DREHEN
eingestellten Treibstangenmittel (4056;1344) feststellbar ist, wobei durch die in
eine zusätzliche Funktionsstellung SPALTKIPP einstellbaren Treibstangenmittel (4056;1344)
gesteuerte Spaltkippfeststellelemente (4058,4062;4162;1352,1356) vorgesehen sind,
um den Flügelrahmen (4012;1312) in einer zwischen der Schließstellung und der maximalen
Kippöffnungsstellung gelegenen Spaltkippstellung festzulegen,
wobei weiter ein erstes durch die Treibstangenmittel (4056;1344) bewegliches Spaltkippfeststellelement
(4058;4158;1352) und ein zweites durch Kippbewegung des Flügelrahmens (4012;1312)
bewegliches Spaltkippfeststellelement (4062;4162;1356) in der Funktionsstellung SPALTKIPP
senkrecht zur Blendrahmenebene aneinander anliegen und in der Funktionsstellung KIPPEN
senkrecht zur Blendrahmenebene gegeneinander beweglich sind,
wobei weiter das zweite Spaltkippfeststellelement (4062,4162;1356) an dem Kippausstellarm
(4028;1336) oder einem Zusatzlenker (4034) angebracht ist, welcher Zusatzlenker (4034)
sowohl mit dem Kippausstellarm (4028) als auch mit einer die Treibstange (4056) des
Flügelrahmenoberschenkels (4024) führenden Stulpschiene (4040) gelenkig verbunden
ist und die Längseinstellung des Ausstellarms (4028) zu dieser Stulpschiene (4040)
in der Drehbereitschaftsstellung bestimmt und von beiden in Längsrichtung der Treibstangenmittel
(4058; 1344) relativ zueinander beweglichen Spaltkippfeststellementen (4058,4062,4158,4162;1352;1358)
eines als Schaltkulisse (4062,4162;1358) neben einem Ausstellarmfeststellabschnitt
(4062 III) und einem Schließverriegelungsabschnitt (4062 VI) einen beidseitig begrenzten
Spaltkippfeststellabschnitt (4062 II;4162 II) und einen offenen Kippöffnungsabschnitt
(4062 I;4162 I) aufweist, und wobei der Kippausstellarm (4028;1336) und - sofern vorhanden
- der Zusatzlenker (4024) in der Funktionsstellung KIPPEN ohne Bewegung der Treibstangenmittel
(4056;1344) einer Kippbewegung des Flügelrahmens (4012,1312) folgen.
40. Fenster nach Anspruch 39,
dadurch gekennzeichnet,
daß von den Spaltkippfeststellelementen (4058,4062) das zweite (4062) am. Ausstellarm
(4028) einerseits und das erste (4058) an der ein Flügelrahmenoberschenkel (4024)
angeordneten Treibstange (4056) andererseits angebracht sind.
41. Fenster nach Anspruch 40,
dadurch gekennzeichnet,
daß das als Schaltkulisse (4062) ausgebildete Spaltkippfeststellelement (4060) an
dem Ausstellarm (4028) angebracht ist.
42. Fenster nach einem der Ansprüche 39 bis 41,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei Vorhandensein zusätzlicher Ausstellvorrichtungsfeststellmittel (4042,4044)
diese lediglich in der Funktionsstellung DREHEN (Drehbereitschaftsstellung III) und
ggf. in der Funktionsstellung SCHLIESSVERRIEGELN (Schließverriegelungsstellung IV)
der Treibstangenmittel wirksam sind.
43. Fenster nach einem der Ansprüche 39 bis 42,
gekennzeichnet durch eine der Schaltfolge KIPPEN (Kippbereitschaft I) - SPALTKIPP
(Spaltkippbereitschaft II) - DREHEN (Drehbereitschaft III) - SCHLIESSVERRIEGELN (Schließverriegelung
IV) entsprechende Reihenlolge der Abschnitte (4062 I, 4062 II, 4062 III, 4062 IV)
der Schaltkulisse (4062).
44. Fenster nach einem der Ansprüche 39 bis 42,
gekennzeichnet durch eine der Schaltfolge SPALTKIPP (Spaltkippbereitschaft II') -
KIPPEN (Kippbereitschaft I) - DREHEN (Drehbereitschaft III) - SCHLIESSVERRIEGELN (Schließverriegelung
IV) entsprechende Reihenfolge der Abschnitte (4162 II',4162 I,4162 III,4162 IV) der
Schaltkulisse (4162).
45. Fenster nach einem der Ansprüche 39 bis 44,
dadurch gekennzeichnet,
daß von den Spaltkippfeststellelementen (4058,4060) mindestens eines (4060) senkrecht
und/oder parallel zur Fensterebene einstellbar angeordnet ist, insbosondere durch
Exzenterverstellmittel (4166,4168).
46. Fenster nach einem der Ansprüche 39 bis 45,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Spaltkippleststellelemente (4058,4060) und ggf. die zusätzlichen Ausstellvorrichtungsfeststellmittel
(4042,4044) für Rechts- und Linksverwendbarkeit umstellbar bzw. umsetzbar ausgebildet
und angeordnet sind.
47. Fenster nach einem der Ansprüche 39 bis 46,
dadurch gekennzeichnet,
daß das treibstangenseitige Spaltkippfeststellelement (4058) gegenüber der Längsmittellinie
der Treibstange (4056) zum Blendrahmen (4010) hin versetzt ist.
48. Fenster nach Anspruch 39 oder einem der Ansprüche 42 - 47,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Spaltkippfeststellelemente an dem Zusatzlenker (4034) einerseits und der am
Flügelrahmenoberschenkel angeordneten Treibstange (4056) andererseits angeordnet sind.
49. Fenster nach einem der Ansprüche 39 bis 48,
dadurch gekennzeichnet,
daß von den in Verschieberichtung aneinander anschließenden Abschnitten der Schaltkulisse
(4062;1356) zumindest der Spaltkippfeststellabschnitt (4062 II) und der Ausstellarmfeststellabschnitt
(4062 III) stufenförmig gegeneinander versetzt sind unter Vermittlung von Übergangsschrägen,
wobei diese Abschnitte (4062 II, 4062 III) in der Schließstellung des Flügelrahmens
wenigstens annähernd parallel zur Fensterebene verlaufen.
50. Fenster nach Anspruch 39,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest ein Teil der Seitenwand der Schaltkulisse (1356) im Bereich der Öffnung
durch ein quer zur Längsrichtung des Ausstellarms (1336) bewegliches Leitelement (1354b)
definiert ist, welches beim Einfädeln des Schaltkulissenfolgers (1352) in die Schaltkulisse
(1356) über den Umriß des Ausstellarms (1336) bzw. eines Kulissenkörpers hinaus ausstellbar
ist und nach Eintritt des Schiebers (1352) in die Kulisse (1356) innerhalb dieses
Umrisses zurückstellbar ist.
51. Fenster nach Anspruch 50,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Leitelement (1354b) an dem Ausstellarm (1336) schwenkbar gelagert ist.
52. Fenster oder dergleichen, umfassend einen Blendrahmen, einen Flügelrahmen und einen
Drehkippbeschlag mit im Falzbereich des Flügelrahmens angeordneten Treibstangenmitteln,
die durch Handbetätigungsmittel (3344) in Längsrichtung des jeweiligen Flügelrahmenschenkels
bewegbar sind, um den Beschlag wahlweise in die Funktionsstellungen DREHEN, KIPPEN,
SCHLIESSVERRIEGELN einstellen zu können, und ferner mit einer zwischen dem oberen
Blendrahmenschenkel und dem oberen Flügelrahmenschenkel angeordneten Kippausstellvorrichtung
(3322) mit einem Kippausstellarm (3324), welcher an dem Blendrahmen um die Drehachse
(3316) des Flügelrahmens drehbar gelagert ist, mit dem oberen Flügelrahmenschenkel
durch eine Drehschiebeverbindung (3326) verbunden und an dem Flügelrahmen in Parallelstellung
zu dem oberen Flügelrahmenschenkel durch Vermittlung der in die Funktionsstellung
DREHEN eingestellten Treibstangenmittel (3342a) feststellbar ist, wobei durch die
in eine zusätzliche Funktionsstellung SPALTKIPP einstellbaren Treibstangenmittel (3342a)
gesteuerte Spaltkippfeststellelemente (3346,3348) vorgesehen sind, um den Flügelrahmen
in einer zwischen der Schließstellung und der maximalen Kippöffnungsstellung gelegenen
Spaltkippstellung festzulegen,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein erstes durch die Treibstangenmittel (3342a) bewegliches Spaltkippfeststellelement
(3346) und ein zweites Spaltkippfeststellelement (3348) in der Funktionsstellung SPALTKIPP
senkrecht zur Blendrahmenebene aneinander anliegen und in der Funktionsstellung KIPPEN
senkrecht zur Blendrahmenebene gegeneinander beweglich sind,
wobei das erste Spaltkippfeststellelement (3346) mit den Treibstangenmitteln (3342a)
auf einem Teil von deren Treibstangenweg durch eine Totgangverbindung (3370) mitnehmbar
ist, das erste (3346) und das zweite Spaltkippfeststellelement (3348) in der Funktionsstellung
KIPPEN bei Kippen des Flügelrahmens quer zur Blendrahmenebene aneinander vorbeigehen
und das erste Spaltkippfeststellelement (3346) bei Einstellung des Flügelrahmens in
die Spaltkippstellung durch Verstellen der Treibstangenmittel (3342a) aus der Funktionsstellung
KIPPEN in die Funktionsstellung SPALTKIPP nach Durchlaufen des genannten Teils des
Treibstangenwegs in Eingriff mit dem zweiten Spaltkippfeststellelement (3348) einrückbar
ist.
53. Fenster nach Anspruch 52,
dadurch gekennzeichnet,
daß das als Stellglied ausgebildete erste Spaltkippfeststellelement (3346) in Richtung
auf den Eingriff mit dem als Gegenstellglied ausgebildeten zweiten Spaltkippfeststellelement
(3328) vorgespannt ist und entgegen der Vorspannung durch die Totgangverbindung (3370)
auf dem genannten Teil des Treibstangenwegs von der Treibstange (3342a) mitnehmbar
ist.
54. Fenster nach Anspruch 52 oder 53,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei einer Schaltfolge KIPPEN (Kippbereitschaft), SPALTKIPP (Spaltöffnungsfixierung).
DREHEN (Drehbereitschaft), SCHLIESSVERRIEGELN (Schließverriegelung) das bewegliche
Stellglied (3346) von den Treibstangenmitteln nur auf dem Teilweg von der Spaltöffnungsfixierungsstellung
zur Kippbereitschaftsstellung mitgenommen wird.
55. Fenster nach einem der Ansprüche 53 bis 54,
dadurch gekennzeichnet,
daß das bewegliche Stellglied (3346) in einem Langloch einer eine Treibstange überdeckenden
Stulpschiene (3350) durch einen Führungsblock geführt ist, daß zwischen dem Führungsblock
und einem stulpschienenfesten Widerlager eine die Vorspannung erzeugende Vorspannfeder
(3376) untergebracht ist und daß die Totgangverbindung von einem Zapfen (3374) an
dem Führungsblock gebildet ist welcher einen Langschlitz (3384) der Treibstange (3342a)
durchgreift.
56. Fenster nach einem der Ansprüche 52 bis 55,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei Vorhandensein einer Ausstellvorrichtung (3322) zwischen dem Blendrahmen und
dem Flügelrahmen mit einem Ausstellarm (3324) und einem Zusatzlenker (3328), welcher
einerseits mit dem Ausstellarm (3324) und andererseits mit dem Flügelrahmen verbunden
ist, das als Gegenstellglied ausgebildete zweite Spaltkippleststellelement (3348)
an dem Zusatzlenker (3328) angebracht ist, und zwar nächst dem mit dem Ausstellarm
(3324) vorbundenen Ende.
57. Fenster nach Anspruch 56,
dadurch gekennzeichnet,
daß das erste Spaltkippfeststellelement (3346) und/oder das zweite Spaltkippfeststellelement
(3348) mit einer Mehrzahl von zum gegenseitigen Eingriff bestimmten Zähnen (3346a,3366)
ausgeführt sind.
58. Fenster nach einem der Ansprüche 52 bis 55,
dadurch gekennzeichnet,
daß das zweite Spaltkippfeststellelement (3048) blendrahmenfest ist (Fig.15).
59. Fenster nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Spaltöffnungsweite - ausgedrückt als der maximale Abstand (h) zwischen zusammengehörigen,
zur Fensterebene parallelen Anschlagflächen (46,44) des Flügelrahmens (12) und des
Blendrahmens (10) - annähernd gleich oder kleiner ist als die senkrecht zur Fensterebene
gemessene Tiefe (h) des die Treibstangenmittel (26) aufnehmenden Falzbereichs.
60. Fenster nach Anspruch 6 oder 59,
dadurch gekennzeichnet,
daß die maximale Spaltöffnungsweite - ausgedrückt als der Abstand zwischen zusammengehörigen,
zur Fensterebene parallelen Anschlagflächen (44,46) des Flügelrahmens (12) und des
Blendrahmens (10)- kleiner ist als 20 mm, vorzugsweise kleiner als 15 mm.
61. Fenster nach einem der Ansprüche 1 bis 43 und 45-60,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Funktionsstellungen der Handbetätigungsmittel (48,2038) und der Treibstangenmittel
(42,2032a) in der Reihenfolge SCHLIESSVERRIEGELN (48a), DREHEN (48b), SPALTKIPP (48c),
KIPPEN (48d) aufeinanderfolgen.
62. Drehkippbeschlag mit den Beschlagsmerkmalen eines Fensters nach einem der Ansprüche
1 bis 61.
1. A window or the like, comprising a window frame (2010), a casement (2012) and a tilt
and turn fitting, having connecting rod means (2032a) arranged in the rebate area
of the casement (2012), which connecting rod means may be moved by manual actuating
means (2038) in the longitudinal direction of the respective casement leg (2024),
in order to be able to adjust the fitting selectively into the functional positions
TURN, TILT, CLOSE-AND-LOCK, and additionally having a tilt hook-out device (2026)
arranged between the upper window frame leg (2022) and the upper casement leg (2024),
said tilt hook-out device (2026) having a tilt hook-out arm (2042), which is mounted
on the window frame (2010) so as to be rotatable about the axis of rotation (2016)
of the casement (2012), is connected with the upper casement leg (2024) by a rotary
slide connection (2044). and may be fixed to the casement (2012) in a position parallel
to the upper casement leg (2024) through the intermediary of the connecting rod means
(2032a) adjusted into the functional position TURN, wherein controlled chink tilt
securing elements (2063, 2034) are provided by the connecting rod means (2032a) adjustable
into an additional functional position CHINK TILT, in order to fix the casement (2012)
in a chink tilt position located between the closed position and the maximum tilt
opening position,
wherein moreover a first chink tilt securing element (2036) movable by the connecting
rod means (2032a) and a second chink tilt securing element (2034) lie one against
the other perpendicularly to the window frame plane in the functional position CHINK
TILT and may be moved relative to one another perpendicularly to the window frame
plane in the functional position TILT, and wherein the second chink tilt securing
element (2034) is attached to the window frame (2010), the two chink tilt securing
elements (2036, 2034) may be adjusted relative to one another in the direction of
the respective connecting rod (2032a), one (2034) of the chink tilt securing elements
(2036, 2034) takes the form of a double cam guide element (2034) and the other takes
the form of a cam follower (2036),the cam follower (2036) is fixed in the functional
position CHINK TILT between the two cams (2056, 2052a) of the double cam guide element
(2034) and is opposite to a recessed area of the one cam (2056) in the functional
position TILT,
characterised in that
the second chink tilt securing element (2034) is attached to the window frame (2022)
so as always to be free and adjustable in the longitudinal direction thereof and in
that adjusting faces (2062a, 2062b; 2064) are associated with the second, adjustable
chink tilt securing element (2034) and the first chink tilt securing element (2036)
movable by the connecting rod means (2032a) or the frame member (2024) carrying the
latter, which adjusting faces (2062a, 2062b; 2064) mesh with one another on closure
of the casement (2012) and bring the second chink tilt securing element (2034) into
the desired position relative to the first chink tilt securing element (2036) and
hold it therein for a subsequent adjustment of the first chink tilt securing element
(2036).
2. A window according to claim 1,
characterised in that
the casement (2012) is guided forcibly into the chink opening position by movement
of the connecting rod means (2032a).
3. A window according to claim 1 or 2,
characterised in that
the chink tilt securing element (2034) attached to the window frame (2010) is arranged
so as to be adjustable and securable in the longitudinal direction of the connecting
rod means.
4. A window according to one of claims 1 to 3,
characterised in that
the chink tilt securing elements (2036, 2034) are each arranged on the legs (2024,
2022) of the casement (2012) and the window frame (2010) remote from the tilt axis
or in an area of the legs (2012) perpendicular thereto of the casement (2012) and
the window frame (2010) remote from the tilt axis.
5. A window according to claim 4,
characterised in that
the chink tilt securing elements (2036, 2034) are arranged in the end areas of the
upper legs (2022, 2024) of the window frame (2010) and the casement (2012) remote
from the turn opening axis.
6. A window or the like, comprising a window frame (10), a casement (12) and a tilt and
turn fitting, having connecting rod means (54) arranged in the rebate area of the
casement (12), which connecting rod means may be moved by manual actuating means (48)
in the longitudinal direction of the respective casement leg (18), in order to be
able to adjust the fitting selectively into the functional positions TURN, TILT, CLOSE-AND-LOCK,
and additionally having a tilt hook-out device (22) arranged between the upper window
frame leg (20) and the upper casement leg (18), said tilt hook-out device (22) having
a tilt hook-out arm (32), which is mounted on the window frame (10) so as to be rotatable
about the axis of rotation (40) of the casement (12), is connected with the upper
casement leg (18) by a rotary slide connection and may be fixed to the casement (12)
in a position parallel to the upper casement leg (18) through the intermediary of
the connecting rod means (54) adjusted into the functional position TURN, wherein
controlled chink tilt securing elements (68, 70) are provided by the connecting rod
means (54) adjustable into an additional functional position CHINK TILT, in order
to fix the casement (12) in a chink tilt position located between the closed position
and the maximum tilt opening position,
wherein moreover a first chink tilt securing element (68) movable by the connecting
rod means (54) and a second chink tilt securing element (70) lie one against the other
perpendicularly to the window frame plane in the functional position CHINK TILT and
may be moved relative to one another perpendicularly to the window frame plane in
the functional position TILT,
wherein moreover the second chink tilt securing element (70) is attached to the window
frame (10), the two chink tilt securing elements (68, 70) may be adjusted relative
to one another in the direction of the respective connecting rod (54), one (68) of
the chink tilt securing elements (68, 70) takes the form of a double cam guide element
(68) and the other takes the form of a cam follower (70),the cam follower (70) is
fixed in the functional position CHINK TILT between the two cams (72, 74) of the double
cam guide element (68) and is opposite a recessed area (76) of the one cam (74) in
the functional position TILT, and wherein the chink tilt securing elements (68, 70)
are each arranged on the legs (18, 20) of the casement (12) and the window frame (10)
remote from the tilt axis (30) or in an area of the legs (24) perpendicular thereto
of the casement (12) and the window frame (10) remote from the tilt axis (30),
characterised in that
additional support means (64) actuatable by the connecting rod means (54) are provided
on the upper casement leg (18), which support means (64) provide additional support
in the chink tilt position, at least against complete closure of the casement (12),
and interact with counter-support means (78) on the hook-out arm (32), wherein the
additional support means (64) are formed of a securing cam (64), which secures the
hook-out device (22) on the upper casement leg (18) in the functional position TURN.
7. A window according to one of claims 1 - 5,
characterised in that
at least one group of adjusting faces (2062a, 2062b) define a funnel (2062) and another
group of adjusting faces (2064) are arranged so as to engage in this funnel (2062).
8. A window according to claim 7,
characterised in that
a funnel engagement strip (2064) is attached to a cuff rail (2040).
9. A window according to one of claims 1 to 8,
characterised in that
at least one inclined flank (74a; 2045b, 2052b) is provided on at least one of the
cams (72, 74; 2052a, 2056) for forced adjustment of the casement (20; 2022) between
a closed position and a chink tilt position through the intermediary of the cam follower
(70; 2036).
10. A window according to one of claims 1 to 9,
characterised in that
the double cam guide element (68; 2034) is constructed symmetrically about its longitudinal
centre for right-and left-hand stop purposes.
11. A window according to claim 10,
characterised in that
the one cam (74; 2056) comprises a central recesses area (76) to coincide with the
cam follower (70; 2036) located in the functional position TILT, a stop area (2056)
adjacent thereto on each side to coincide with the cam follower (70; 2036) located
in the functional position CHINK TILT and, beyond each of these stop areas (2056),
a recessed area to coincide with the cam follower (70; 2036) located in the functional
position TURN.
12. A window according to one of claims 1 to 11,
characterised in that
the other cam (72; 2052a) extends rectilinearly and parallel to the casement plane
or window frame plane substantially throughout in those areas opposite the cam follower
in the functional positions TILT and CHINK TILT thereof.
13. A window or the like, comprising a window frame (110), a casement (112) and a tilt
and turn fitting, having connecting rod means (154) arranged in the rebate area of
the casement (112), which connecting rod means may be moved by manual actuating means
in the longitudinal direction of the respective casement leg (118), in order to be
able to adjust the fitting selectively into the functional positions TURN, TILT, CLOSE-AND-LOCK,
and additionally having a tilt hook-out device arranged between the upper window frame
leg (144) and the upper casement leg (118), said tilt hook-out device having a tilt
hook-out arm, which is mounted on the window frame (110) so as to be rotatable about
the axis of rotation of the casement (112), is connected with the upper casement leg
(118) by a rotary slide connection and may be fixed to the casement (112) in a position
parallel to the upper casement leg (118) through the intermediary of the connecting
rod means (154) adjusted into the functional position TURN, wherein controlled chink
tilt securing elements (184, 186) are provided by the connecting rod means (154) adjustable
into an additional functional position CHINK TILT, in order to fix the casement (112)
in a chink tilt position located between the closed position and the maximum tilt
opening position,
characterised in that
a first chink tilt securing element (184) movable by the connecting rod means (154)
and a second chink tilt securing element (186) lie one against the other perpendicularly
to the window frame plane in the functional position CHINK TILT and may be moved relative
to one another perpendicularly to the window frame plane in the functional position
TILT,
wherein the first chink tilt securing element (184) attached to the casement (112)
may be adjusted by the connecting rod means (154) in the plane of the casement (112)
between a securing readiness position adopted in the functional position CHINK TILT
of the connecting rod means (154) and a rest position and interacts with a second
chink tilt securing element (188) attached to the window frame (110) in such a way
that, after completion of adjustment of the first chink tilt securing element (184)
into the securing readiness position, as the casement (112) subsequently approaches
the chink tilt position, the two chink tilt securing elements (184, 186) slide past
one another under pretension adjacent one another in the tilting direction of the
casement (112) until they lock together through the pretension once the casement (112)
has reached the chink tilt position.
14. A window or the like, comprising a window frame (210; 6010), a casement (6012) and
a tilt and turn fitting, having connecting rod means (227; 6050; 6150; 6267) arranged
in the rebate area of the casement (6012), which connecting rod means may be moved
by manual actuating means (6048) in the longitudinal direction of the respective casement
leg (6018), in order to be able to adjust the fitting selectively into the functional
positions TURN, TILT, CLOSE-AND-LOCK, and additionally having a tilt hook-out device
(6022; 6122) arranged between the upper window frame leg (6044) and the upper casement
leg (6018), said tilt hook-out device (6022; 6122) having a tilt hook-out arm (6032;
6132), which is mounted on the window frame (210; 6010) so as to be rotatable about
the axis of rotation (6040) of the casement (6012), is connected with the upper casement
leg (6018) by a rotary slide connection (6051; 6151) and may be fixed to the casement
(6012) in a position parallel to the upper casement leg (6018) through the intermediary
of the connecting rod means (6050; 6150; 6267) adjusted into the functional position
TURN, wherein controlled chink tilt securing elements (223, 225; 6055, 6056; 6155;
6156; 6255, 6256) are provided by the connecting rod means (6050; 6150; 6267) adjustable
into an additional functional position CHINK TILT, in order to fix the casement (6012)
in a chink tilt position located between the closed position and the maximum tilt
opening position,
characterised in that
a first chink tilt securing element (223; 6055; 6155; 6255) movable by the connecting
rod means (227; 6050; 6150; 6267) and a second chink tilt securing element (225; 6056;
6156; 6256) lie one against the other perpendicularly to the window frame plane in
the functional position CHINK TILT and may be moved relative to one another perpendicularly
to the window frame plane in the functional position TILT,
wherein the second chink tilt securing element (225; 6056, 6156; 6256) is attached
to the window frame (210) or a part (6032; 6152) of the tilt hook-out device (6022;
6122) and the first chink tilt securing element (223; 6055; 6255; 6255) may be adjusted
perpendicularly to the respective connecting rod means (227; 6050; 6250; 6267) in
the casement plane by the connecting rod means (227; 6050; 61501 6267) via a cam or
link control means (229, 223; 6062a, 6063a, 6064; 6162a, 6164; 6262a, 6263a, 6264)
between a securing-active position adopted in the functional position CHINK TILT of
the connecting rod means (227; 6050; 6150; 6267) and a securing-inactive position
adopted in the functional position TILT of the connecting rod means (227; 6050; 6150;
6267) and in the securing-active position engages behind the second chink tilt securing
element (225; 6056; 6156; 6256) to prevent more extensive tilt opening of the casement
(6012), and wherein moreover a pair comprising a cam guide element (211; 6057; 6157;
6268) and a cam follower element (213; 6034; 6134; 6228) is provided, one (213; 6034;
6134; 6228) of these elements (211, 213; 6057; 6034; 6157, 6134; 6268, 6228) being
arranged on the casement (6012) so as to be adjustable by the connecting rod means
(227; 6050; 6150; 6267), the other (211; 6057; 6157; 6268) of these elements (211,
213; 6057; 6034; 6157, 6134; 6268, 6228) being arranged on the window frame or on
a part (6032; 6132) of the hook-out device movable perpendicularly to the window frame
plane during tilting, and the two elements (211, 213; 6057; 6034; 6157, 6134; 6268,
6228) of the pair being so associated with one another that, when the connecting rod
means (227; 6050; 6150; 6267) are transferred into the functional position CHINK TILT,
the casement (6012) is forcibly transferred into the chink tilt position and is secured
in the functional position CHINK TILT of the casement (6012) against tilt closure
by the pair (211, 213; 6057; 6034; 6157, 6134; 6268, 6228).
15. A window according to claim 14,
characterised in that,
of the pair comprising cam guide element (211; 6268) and cam follower element (213;
628), the window frame-side element (211; 6268) is combined with a striking plate,
which preferably takes the form of a double plate for right- and left-hand stop purposes.
16. A window according to claim 15,
characterised in that
the second chink tilt securing element takes the form of a second retaining member
(225; 6255) forming part of the striking plate (17).
17. A window according to one of claims 14 to 16,
characterised in that
the first chink tilt securing element is formed of a first retaining member (223)
on a tilt lever (217) pretensioned in the direction of the rest position by spring
means (221), which tilt lever (217) is mounted on the casement tiltably about a tilt
axis perpendicular to the casement plane and may be transferred via the cam control
means (233, 229) by the connecting rod means (227) into a securing-active retaining
position.
18. A window according to claim 14,
characterised in that
a selector link (6063a, 6062a) is attached to part of the connecting rod means (6050),
which selector link (6063a, 6062a) accommodates a link follower (6064) of the first
chink tilt securing element (6055) constructed as the first retaining member and steers
it to-and-fro between a securing-active retaining position and a securing-inactive
rest position, wherein the retaining member (6055) is preferably guided in a hole
(6053) in the respectively associated cuff rail (6049).
19. A window according to claim 18,
characterised in that
the first retaining member (6155) is guided by guide lugs (6153a, 6153b), which adjoin
at least one, preferably two mutually opposing edges of the hole and are formed by
punching out of the hole (6153).
20. A window according to one of claims 18 to 19,
characterised in that
the first retaining member (6055) is accommodated between link walls (6062, 6063)
parallel to one another and to the direction of movement of the connecting rod part
(6050), and in that a selector link path (6062a, 6063a) is formed in each of these
link walls (6062, 6063), wherein the selector link (6062a, 6063a) is preferably defined
at least in part by a shaped component (6058) which is attached to the connecting
rod part (6050) or forms part (6358) of the connecting rod means and the shaped component
(6058) penetrates at least partially through a slot (6060) in the connecting rod part
(6050).
21. A window according to claim 20,
characterised in that,
of the link paths (6262a, 6263a) (optionally alternately in sections), one takes the
form of a slit passing through the respective link wall (6262, 6263) and the other
takes the form of a hidden groove formed in the respective link wall (6262, 6263).
22. A window according to one of claims 14 and 18 to 21,
characterised in that
the second chink tilt securing element (6056; 6156) formed as a second retaining member
is attached to a hook-out arm (6032) of a scissor-type hook-out means (6022) or to
a supplementary rod (6152), which is articulated on the one hand to a cuff rail (6149)
of the casement upper leg (6018) and on the other hand to a hook-out arm (6132).
23. A window according to claim 22,
characterised in that
the second retaining member (6056) is of U-shaped construction, having two flanges
(6056a, 6056b) substantially parallel to the hook-out arm (6032) or the supplementary
rod (6152), wherein the distance between the flanges (6056a, 6056b) is such that,
depending on the stop type (right-hand stop or left-hand stop), one or other flange
(6056a or 6056b) is active.
24. A window according to one of claims 14 and 18 to 23,
characterised in that,
of the pair comprising cam guide element (6057) and cam follower element (6034), the
one element (6057) is attached to a hook-out arm (6032) and the other (6034) to a
cuff rail/connecting rod assembly (6049, 6050) of the casement upper leg (6018), wherein
preferably the cam follower element (6034) attached to the cuff rail/connecting rod
assembly (6049, 6050) of the casement upper leg (6018) simultaneously acts as means
of securing the casement (6012) to the hook-out arm (6032) in the functional position
"turn readiness" by interacting with a corresponding securing member (6036) on the
hook-out arm (6032).
25. A window according to one of claims 14 to 16 and 22 to 25,
characterised in that
the first chink tilt securing element (6055) constructed as a first retaining member
is attached to a corner deflector angle between the upper casement leg (6018) and
the casement leg (6024) remote from the axis of rotation.
26. A window according to one of claims 14 to 21,
characterised in that
the first chink tilt securing element (6255) constructed as a first retaining member
is attached to a cuff rail/connecting rod assembly (6266, 6267) of the casement leg
(6024) remote from the axis of rotation or the upper casement leg (6018) and the second
chink tilt securing element (6256) constructed as a second retaining member is attached
to the window frame leg remote from the axis of rotation or a part of the upper window
frame leg (6020) remote from the axis of rotation.
27. A window according to one of claims 18 to 21,
characterised in that
the selector link (6362a, 6363a) is attached to a shaped component (6358), which serves
simultaneously as a coupling piece for producing the connection between a corner deflector
(6369) and an adjoining connecting rod (6367), e.g. a connecting rod (6367) on the
closure side.
28. A window according to claim 14,
characterised in that
the chink tilt securing elements (6255, 6256) constructed as retaining members are
arranged on the legs of the casement (6012) or of the window frame (6010) remote from
the axis of rotation at the level of gearing associated with the manual actuation
handle (6048).
29. A window according to one of claims 18 to 28,
characterised in that
the second chink tilt securing element (6456) constructed as a second retaining member
may be moved to a limited degree with respect to the part (6468) carrying it substantially
perpendicularly to the window frame plane between a rest position and a chink opening
position and in that control of the first chink tilt securing element (6455) constructed
as a first retaining member on the casement side on the one hand and the relative
movement of cam guide element (6468) and cam follower element (6428) are conformed
to one another in such a way that the retaining members (6455, 6456) engage when the
second retaining member (6456) is still in the rest position, before the relative
movement of cam guide element (6468) and cam follower element (6428) effects complete
chink opening and in that, as the complete chink opening width is approached further,
the second retaining member (6456) is driven by the first retaining member (6455)
into the chink opening position thereof.
30. A window or the like, comprising a window frame (3010, 4310), a casement (3012; 4312)
and a tilt and turn fitting, having connecting rod means (3042a; 4356) arranged in
the rebate area of the casement (3012; 4312), which connecting rod means may be moved
by manual actuating means (3044) in the longitudinal direction of the respective casement
leg (3020), in order to be able to adjust the fitting selectively into the functional
positions TURN, TILT, CLOSE-AND-LOCK, and additionally having a tilt hook-out device
(3022; 4326) arranged between the upper window frame leg (3018) and the upper casement
leg (3020), said tilt hook-out device (3022; 4326) having a tilt hook-out arm (3024;
4328), which is mounted on the window frame (3010; 4310) so as to be rotatable about
the axis of rotation (3016) of the casement (3012; 4312), is connected with the upper
casement leg (3020) by a rotary slide connection (3026) and may be fixed to the casement
(3012; 4312) in a position parallel to the upper casement leg (3020) through the intermediary
of the connecting rod means (3042a; 4356) adjusted into the functional position TURN,
wherein controlled chink tilt securing elements (3046, 3048; 3146, 3148; 4358, 4360)
are provided by the connecting rod means (3042a; 4356) adjustable into an additional
functional position CHINK TILT, in order to fix the casement (3012; 4312) in a chink
tilt position located between the closed position and the maximum tilt opening position,
characterised in that
a first chink tilt securing element (3046; 3146; 4358) movable by the connecting rod
means (3042a; 4356) and a second chink tilt securing element (3048; 3148; 4360)lie
one against the other perpendicularly to the window frame plane in the functional
position CHINK TILT and may be moved relative to one another perpendicularly to the
window frame plane in the functional position TILT, wherein the second chink tilt
securing element (3048; 3148, 4360) is attached to the window frame (3010), in particular
the upper window frame leg or the window frame leg on the closure side or a part (3148,
4328) of the hook-out device (3022, 4326) movable perpendicularly to the window frame
plane during tilting of the casement (3012; 4312), the first chink tilt securing element
(3046; 3146; 4358) may be moved past the second chink tilt securing element (3048;
3148; 4360) by the connecting rod means (3042a; 4356) in the longitudinal direction
thereof when the casement (3012; 4312) is closed, the first (3046; 3146; 4358) and
the second (3048; 3148, 4360) chink tilt securing elements pass each other in the
functional position TILT during tilting movement of the casement (3012; 4312) perpendicularly
to the window frame plane and the first chink tilt securing element (3046; 3146; 4358)
may be engaged with the second chink tilt securing element (3048; 3148; 4360) when
the casement (3012; 4312) is adjusted into the chink tilt position by displacement
of the connecting rod means (3042a; 4356) out of the functional position TILT into
the functional position CHINK TILT.
31. A window according to claim 30,
characterised in that
at least one of the two chink tilt securing elements (3046, 3048; 3146, 3148; 4358,
4360) constructed as adjusting members comprises a plurality of engagement points
(3054), which define chink opening positions of different chink opening widths.
32. A window according to one of claims 30 and 31,
characterised in that
a selector catch is associated with the connecting rod means (3042a), which becomes
active when a predetermined minimum tilt opening width is exceeded, wherein this minimum
tilt opening width is approximately equal to the chink tilt opening width in the chink
tilt position or the chink tilt position with maximum chink tilt opening width.
33. A window according to one of claims 30 to 32,
characterised in that,
when the hook-out device (3022) is constructed with a hook-out arm (3024), which is
mounted on the window frame (3010) so as to be rotatable approximately about the axis
of rotation (3016) and is connected with the upper casement leg (3020) by a rotary
slide connection (3026), and with a supplementary rod (3128) which is articulated
on the one hand to the hook-out arm (3024) and on the other hand to the upper casement
leg (3020) or a cuff rail (3050) of the upper connecting rod (3042a), the second chink
tilt securing element (3148) constructed as a counter-adjusting member is provided
at the end of the supplementary rod (3128) and preferably takes the form of a toothed
segment (3148).
34. A window according to claim 33,
characterised in that
the toothed segment (3248) is widened to an extent which corresponds to the full tilt
opening width permitted by the hook-out device (3022) and thus itself acts as a selector
catch.
35. A window according to one of claims 30 to 34,
characterised in that
the manual actuating means (3044) are fixed in their functional position(s) "chink
opening fixture" by stop-type engagement of the chink tilt securing elements (3046,
3048) constructed as adjusting members.
36. A window according to one of claims 30 and 31,
characterised in that
a chink tilt opening cam (4380) is attached to the window frame (4310) or, preferably,
to the hook-out device (4326) in such a position that, when the first chink tilt securing
element (4358) is moved from the functional position TURN (turn readiness position
III) into a functional position TILT (tilt readiness I) by interaction of this chink
tilt opening cam (4380) with the first chink tilt securing element (4358) or a part
connected therewith for common movement, the casement (4312) is forcibly tilted almost
into the chink tilt position and only fixed in the functional position CHINK TILT
by subsequent displacement of the chink tilt securing element (4358) on the connecting
rod side.
37. A window according to claim 36,
characterised in that
the chink tilt opening cam (4380) and the chink tilt securing element (4360) on the
hook-out device side are attached to the hook-out arm (4328).
38. A window according to one of claims 36 and 37,
characterised in that,
for the purpose of achieving and fixing the chink tilt position (A'), with a selector
sequence TILT (tilt readiness I) - CHINK TILT (chink tilt readiness II) - TURN (turn
readiness III), CLOSE-AND-LOCK (close-and-lock IV), the chink tilt securing element
(4358) on the connecting rod side is initially shifted through from the turn readiness
position (III), when the casement is closed, into the tilt readiness position (I),
tilting the casement as far as chink tilt position (A), and then returned to the chink
tilt fixing position (II).
39. A window or the like, comprising a window frame (4010; 1310), a casement (4012; 1312)
and a tilt and turn fitting, having connecting rod means (4056; 1344) arranged in
the rebate area of the casement (4012; 1312), which connecting rod means may be moved
by manual actuating means (4052; 1328) in the longitudinal direction of the respective
casement leg (4024), in order to be able to adjust the fitting selectively into the
functional positions TURN, TILT, CLOSE-AND-LOCK, and additionally having a tilt hook-out
device (4026)) arranged between the upper window frame leg (4022) and the upper casement
leg (4024), said tilt hook-out device (4026) having a tilt hook-out arm (4028; 1336),
which is mounted on the window frame (4022; 1310) so as to be rotatable, is connected
with the upper casement leg (4024) by a rotary slide connection (4032) and may be
fixed to the casement (4012; 1312) in a position parallel to the upper casement leg
(4024) through the intermediary of the connecting rod means (4056; 1344) adjusted
into the functional position TURN, wherein controlled chink tilt securing elements
(4058, 4062; 4162; 1352, 1356) are provided by the connecting rod means (4056; 1344)
adjustable into an additional functional position CHINK TILT, in order to fix the
casement (4012; 1312) in a chink tilt position located between the closed position
and the maximum tilt opening position,
wherein moreover a first chink tilt securing element (4058; 4158; 1352) movable by
the connecting rod means (4056; 1344) and a second chink tilt securing element (4062;
4162; 1356) movable by tilting movement of the casement (4012; 1312) lie one against
the other perpendicularly to the window frame plane in the functional position CHINK
TILT and may be moved relative to one another perpendicularly to the window frame
plane in the functional position TILT,
wherein moreover the second chink tilt securing element (4062, 4162; 1356) is attached
to the tilt hook-out arm (4028; 1336) or a supplementary rod (4034), which supplementary
rod (4034) is connected articulatedly both with the tilt hook-out arm (4028) and with
a cuff rail (4040) guiding the connecting rod (4056) of the casement upper leg (4024)
and determines the longitudinal adjustment of the hook-out arm (4028) relative to
this cuff rail (4040) in the "turn readiness" position and, of the two chink tilt
securing elements (4058, 4062, 4158, 4162; 1352; 1358) movable relative to one another
in the longitudinal direction of the connecting rod means (4058; 1344), one, taking
the form of a selector link (4062, 4162; 1358), comprises, in addition to a hook-out
arm securing portion (4062 III) and a close-and-lock portion (4062 VI), a chink tilt
securing portion (4062 II; 4162 II) restricted on both sides and an open tilt opening
portion (4062 I; 4162 I), and wherein the tilt hook-out arm (4028; 1336) and, where
present, the supplementary rod (4024) in the functional position TILT follow a tilt
movement of the casement (4012, 1312) without movement of the connecting rod means
(4056; 1344).
40. A window according to claim 39,
characterised in that,
of the chink tilt securing elements (4058, 4062), the second (4062) is attached to
the hook-out arm (4028) on the one hand and the first (4058) is attached to the connecting
rod (4056) arranged on the casement upper leg (4024) on the other hand.
41. A window according to claim 40,
characterised in that
the chink tilt securing element (4060) constructed as a selector link (4062) is attached
to the hook-out arm (4028).
42. A window according to one of claims 39 to 41,
characterised in that,
where additional hook-out device securing means (4042, 4044) are present, these are
active only in the functional position TURN (turn readiness position III) and optionally
in the functional position CLOSE-AND-LOCK (close-and-lock position IV) of the connecting
rod means.
43. A window according to one of claims 39 to 42,
characterised by a sequence of portions (4062 I, 4062 II, 4062 III, 4062 IV) of the
selector link (4062) corresponding to the selector sequence TILT (tilt readiness I)
- CHINK TILT (chink tilt readiness II) - TURN (turn readiness III) - CLOSE-AND-LOCK
(close-and-lock IV).
44. A window according to one of claims 39 to 42,
characterised by a sequence of portions (4062 I, 4062 II, 4062 III, 4062 IV) of the
selector link (4062) corresponding to the selector sequence TILT (tilt readiness I)
- TURN (turn readiness III) - CLOSE-AND-LOCK (close-and-lock IV).
45. A window according to one of claims 39 to 44,
characterised in that,
of the chink tilt securing elements (4058, 4060), at least one (4060) is arranged
so as to be adjustable perpendicularly and/or parallel to the window plane, in particular
by eccentric adjusting means (4166, 4168).
46. A window according to one of claims 39 to 45,
characterised in that
the chink tilt securing elements (4058, 4060) and optionally the additional hook-out
device securing means (4042, 4044) are constructed and arranged so as to be capable
of adaptation or conversion for right-hand or left-hand usage.
47. A window according to one of claims 39 to 46,
characterised in that
the chink tilt securing element (4058) on the connecting rod side is offset towards
the window frame (4010) relative to the longitudinal central line of the connecting
rod (4056).
48. A window according to claim 39 or one of claims 42 to 47,
characterised in that
the chink tilt securing elements are arranged on the supplementary rod (4034) on the
one hand and the connecting rod (4056) arranged on the casement upper leg on the other
hand.
49. A window according to one of claims 39 to 48,
characterised in that,
of the portions of the selector link (4062; 1356) adjoining one another in the direction
of displacement, at least the chink tilt securing portion (4062 II) and the hook-out
arm securing portion (4062 III) are offset relative to one another in steps through
the intermediary of transitional bevels, wherein these portions (4062 II, 4062 III)
extend at least approximately parallel to the window plane when the casement is in
the closed position.
50. A window according to claim 39,
characterised in that
at least part of the side wall of the selector link (1356) is defined in the area
of the opening by a leading element (1354b) movable perpendicularly to the longitudinal
direction of the hook-out arm (1336), which leading element (1354b) may be opened
out beyond the contour of the hook-out arm (1336) or a link member during introduction
of the selector link follower (1352) into the selector link (1356) and may be returned
within said contour after entry of the slide (1352) into the link.
51. A window according to claim 50,
characterised in that
the leading element (1354b) is mounted swivellably on the hook-out arm (1336).
52. A window or the like, comprising a window frame, a casement and a tilt and turn fitting,
having connecting rod means arranged in the rebate area of the casement, which connecting
rod means may be moved by manual actuating means (3344) in the longitudinal direction
of the respective casement leg), in order to be able to adjust the fitting selectively
into the functional positions TURN, TILT, CLOSE-AND-LOCK, and additionally having
a tilt hook-out device (3322) arranged between the upper window frame leg and the
upper casement leg, said tilt hook-out device (3322) having a tilt hook-out arm (3324),
which is mounted on the window frame so as to be rotatable about the axis of rotation
(3316) of the casement, is connected with the upper casement leg by a rotary slide
connection (3326) and may be fixed to the casement in a position parallel to the upper
casement leg through the intermediary of the connecting rod means (3342a) adjusted
into the functional position TURN, wherein controlled chink tilt securing elements
(3346, 3348) are provided by the connecting rod means (3342a) adjustable into an additional
functional position CHINK TILT, in order to fix the casement in a chink tilt position
located between the closed position and the maximum tilt opening position,
characterised in that
a first chink tilt securing element (3346) movable by the connecting rod means (3342a)
and a second chink tilt securing element (3348) lie one against the other perpendicularly
to the window frame plane in the functional position CHINK TILT and may be moved relative
to one another perpendicularly to the window frame plane in the functional position
TILT, wherein the first chink tilt securing element (3346) may be driven with the
connecting rod means (3342a) over part of the connecting rod path thereof by a dead
travel connection (3370), the first (3346) and the second (3348) chink tilt securing
elements move past one another in the functional position TILT during tilting of the
casement perpendicularly to the window frame plane and the first chink tilt securing
element (3346) is engageable with the second chink tilt securing element (3348) during
adjustment of the casement into the chink tilt position by displacing the connecting
rod means (3342a) from the functional position TILT into the functional position CHINK
TILT after travelling over the above-mentioned part of the connecting rod path.
53. A window according to claim 52,
characterised in that
the first chink tilt securing element (3346) constructed as an adjusting member is
pretensioned in the direction of engagement with the second chink tilt securing element
(3328) constructed as a counter-adjusting member and may be driven counter to the
pretension by the dead travel connection (3370) over the above-mentioned part of the
connecting rod path of the connecting rod (3342a).
54. A window according to claim 52 or 53,
characterised in that,
in the case of a selector sequence TILT (tilt readiness), CHINK TILT (chink opening
fixture), TURN (turn readiness), CLOSE-AND-LOCK (close-and-lock), the movable adjusting
member (3346) is driven by the connecting rod means only over the path part extending
from the chink opening fixing position to the tilt readiness position.
55. A window according to one of claims 53 to 54,
characterised in that
the movable adjusting member (3346) is guided in a slot in a cuff rail (3350) covering
a connecting rod by a guide block, in that a pretensioning spring (3376) generating
pretension is accommodated between the guide block and an abutment fixed to the cuff
rail and in that the dead travel connection is formed of a pin (3374) on the guide
block, which pin (3374) passes through a slot (3384) in the connecting rod (3342a).
56. A window according to one of claims 52 to 55,
characterised in that,
where a hook-out device (3322) is present between the window frame and the casement
with a hook-out arm (3324) and a supplementary rod (3328), which is connected on the
one hand with the hook-out arm (3324) and on the other hand with the casement, the
second chink tilt securing element (3348) constructed as a counter-adjusting member
is attached to the additional rod (3328), next to the end connected with the hook-out
arm (3324).
57. A window according to claim 56,
characterised in that
the first chink tilt securing element (3346) and/or the second chink tilt securing
element (3348) comprises a plurality of teeth (3346a, 3366) designed for mutual engagement.
58. A window according to one of claims 52 to 55,
characterised in that
the second chink tilt securing element (3048) is fixed to the window frame (Fig. 15).
59. A window according to claim 6,
characterised in that
the chink opening width, expressed as the maximum distance (h) between associated
stop faces (46, 44), parallel with the window plane, of the casement (12) and the
window frame (10), is approximately equal to or smaller than the depth (h), measured
perpendicularly to the window plane, of the rebate area accommodating the connecting
rod means (26).
60. A window according to claims 6 or 59,
characterised in that
the maximum chink opening width, expressed as the distance between associated stop
faces (44, 46), parallel to the window plane, of the casement (12) and the window
frame (10), is smaller than 20 mm, preferably smaller than 15 mm.
61. A window according to one of claims 1 to 43 and 45-60,
characterised in that
the functional positions of the manual actuation means (48, 2038) and the connecting
rod means (42, 2032a) follow one another in the sequence CLOSE-AND-LOCK (48a), TURN
(48b), CHINK TILT (48c), TILT (48d).
62. A tilt and turn fitting having the fitting features of a window according to one of
claims 1 to 61.
1. Fenêtre ou similaire comportant un châssis dormant (2010), un châssis ouvrant (2012)
ainsi qu'un ferrage oscillo-battant, avec des moyens à tringle de manoeuvre (2032a)
placés dans la région de la feuillure du châssis ouvrant (2012), lesquels moyens peuvent
être déplacés, par des moyens d'actionnement manuels (2038), dans la direction longitudinale
du côté de châssis ouvrant respectif (2024), afin de faire passer le ferrage au choix
dans les positions de fonction ROTATION, BASCULEMENT, VERROUILLAGE DE FERMETURE et
avec en outre un dispositif de projection (2026) placé entre le côté supérieur de
châssis dormant (2022) et le côté supérieur de châssis ouvrant (2024) avec un bras
de projection (2042) qui est monté tournant sur le châssis dormant (2010) autour de
l'axe de rotation (2016) du châssis ouvrant (2012), qui est relié au côté supérieur
de châssis ouvrant (2024) par un assemblage coulissant et tournant (2044) et qui peut
être fixé sur le châssis ouvrant (2012) en position parallèle au côté supérieur de
châssis ouvrant (2024), par l'intermédiaire des moyens à tringle de manoeuvre (2032a)
placés dans la position de fonctionnement ROTATION, des éléments de blocage de basculement
en fente (2036, 2034), commandés par les moyens à tringle de manoeuvre (2032a), réglables
dans une position de fonction supplémentaire BASCULEMENT EN FENTE, étant prévus afin
de bloquer le châssis ouvrant (2012) dans une position de basculement en fente, située
entre la position de fermeture et la position d'ouverture en basculement maximal,
un premier élément de blocage de basculement en fente (2036), déplaçable par les moyens
à tringle de manoeuvre (2032a) et un deuxième élément de blocage de basculement en
fente (2034) s'appliquant l'un contre l'autre perpendiculairement au plan du châssis
dormant, dans la position de fonction BASCULEMENT EN FENTE et étant mobiles l'un par
rapport à l'autre, perpendiculairement au plan du châssis dormant, dans la position
de fonction BASCULEMENT, et le deuxième élément de blocage de basculement en fente
(2034) étant placé sur le châssis dormant (2010), les deux éléments de blocage de
basculement en fente (2036, 2034) étant réglables l'un par rapport à l'autre dans
la direction de la tringle de manoeuvre (2032a) respective, l'un (2034) des éléments
de blocage de basculement en fente (2036, 2034) étant un élément de guidage à deux
cames (2034) et l'autre étant un suiveur de came (2036), ce dernier étant bloqué dans
la position de fonction BASCULEMENT EN fENTE entre les deux cames (2056, 2052a) de
l'élément de guidage à deux cames (2034) et se trouvant face à une zone d'évidement
d'une came (2056), en position de fonction BASCULEMENT, caractérisée en ce que le
deuxième élément de blocage de basculement en fente (2034) est monté sur le châssis
dormant (2022) en étant constamment libre et ajustable dans sa direction longitudinale
et en ce que sont associées au deuxième élément de blocage de basculement en fente
(2034) ajustable et au premier élément de blocage de basculement en fente (2036),
déplaçable par les moyens à tringle de manoeuvre (2032a), ou à la partie de châssis
(2024) qui porte celui-ci, des surfaces d'ajustage (2062a, 2062b ; 2064) qui s'engagent
l'une dans l'autre lors de la fermeture du châssis ouvrant (2012) et amènent le deuxième
élément de blocage de basculement en fente (2034) en position de consigne par rapport
au premier élément de blocage de basculement en fente (2036) et l'y maintiennent pour
permettre ensuite un réglage du premier élément de blocage de basculement en fente
(2036).
2. Fenêtre selon la revendication 1, caractérisée en ce que le châssis ouvrant (2012)
peut être contraint de passer dans la position d'ouverture en fente, par le déplacement
des moyens à tringle de manoeuvre (2032a).
3. Fenêtre selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'élément de blocage
de basculement en fente (2034), placé sur le châssis dormant (2010), peut être ajusté
et bloqué dans la direction longitudinale des moyens à tringle de manoeuvre.
4. Fenêtre selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les éléments
de blocage de basculement en fente (2036, 2034) sont placés sur les côtés (2024, 2022)
du châssis ouvrant (2012) et du châssis dormant (2010), éloignés de l'axe de basculement
ou dans une zone, éloignée de l'axe de basculement, des côtés, perpendiculaires à
celui-ci, du châssis ouvrant (2012) et du châssis dormant (2010).
5. Fenêtre selon la revendication 4, caractérisée en ce que les éléments de blocage de
basculement en fente (2036, 2034) sont placés dans les zones terminales, éloignées
de l'axe d'ouverture en rotation, des côtés supérieurs (2022, 2024) du châssis dormant
(2010) et du dhâssis ouvrant (2012).
6. Fenêtre ou similaire comportant un châssis dormant (10), un châssis ouvrant (12) ainsi
qu'un ferrage oscillo-battant, avec des moyens à tringle de manoeuvre (54) placés
dans la région de la feuillure du châssis ouvrant (12), lesquels moyens peuvent être
déplacés, par des moyens d'actionnement manuels (48), dans la direction longitudinale
du côté de châssis ouvrant respectif (18), afin de faire passer le ferrage au choix
dans les positions de fonction ROTATION, BASCULEMENT, VERROUILLAGE DE FERMETURE et
avec en outre un dispositif de projection (22) placé entre le côté supérieur de châssis
dormant (20) et le côté supérieur de châssis ouvrant (18) avec un bras de projection
(32) qui suit le basculement du châssis ouvrant et qui est monté tournant sur le châssis
dormant (10) autour de l'axe de rotation (40) du châssis ouvrant (12), qui est relié
au côté supérieur de châssis ouvrant (18) par un assemblage coulissant et tournant
et qui peut être fixé sur le châssis ouvrant (12) en position parallèle au côté supérieur
de châssis ouvrant (18), par l'intermédiaire des moyens à tringle de manoeuvre (54)
placés dans la position de fonctionnement ROTATION, des éléments de blocage de basculement
en fente (68, 70), commandés par les moyens à tringle de manoeuvre (54), réglables
dans une position de fonction supplémentaire BASCULEMENT EN FENTE, étant prévus afin
de bloquer le châssis ouvrant (12) dans une position de basculement en fente, située
entre la position de fermeture et la position d'ouverture en basculement maximal,
un premier élément de blocage de basculement en fente (68), déplaçable par les moyens
à tringle de manoeuvre (54) et un deuxième élément de blocage de basculement en fente
(70) s'appliquant l'un contre l'autre perpendiculairement au plan du châssis dormant,
dans la position de fonction BASCULEMENT EN FENTE et étant mobiles l'un par rapport
à l'autre, perpendiculairement au plan du châssis dormant, dans la position de fonction
BASCULEMENT, et le deuxième élément de blocage de basculement en fente (70) étant
placé sur le châssis dormant (10), les deux éléments de blocage de basculement en
fente (68, 70) étant réglables l'un par rapport à l'autre dans la direction de la
tringle de manoeuvre (54) respective, l'un (68) des éléments de blocage de basculement
en fente (68, 70) étant un élément de guidage à deux cames (68) et l'autre étant un
suiveur de came (70), ce dernier étant bloqué dans la position de fonction BASCULEMENT
EN fENTE entre les deux cames (72, 74) de l'élément de guidage à deux cames (68) et
se trouvant face à une zone d'évidement (76) d'une came (74), en position de fonction
BASCULEMENT, et dans lequel les éléments de blocage de basculement en fente (68, 70)
sont placés sur les côtés (18, 20) du châssis ouvrant (12) et du châssis dormant (10),
éloignés de l'axe de basculement (30), ou dans une zone, éloignée de l'axe de basculement
(30), des côtés (24), perpendiculaires à celui-ci, du châssis ouvrant (12) et du châssis
dormant (10),
caractérisée en ce qu'il est prévu, sur le côté supérieur de châssis ouvrant (18),
des moyens d'appui (64) supplémentaires, actionnables par les moyens à tringle de
manoeuvre (54), qui assurent un appui supplémentaire, en position de basculement en
fente, au moins contre une fermeture complète du châssis ouvrant (2) et qui coopèrent
avec des moyens d'appui antagonistes (78) sur le bras de projection (32), les moyens
d'appui supplémentaires (64) étant formés par une came de blocage (64) qui, en position
ROTATION, bloque le dispositif de projection (22) sur le côté supérieur de châssis
ouvrant (18).
7. Fenêtre selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce qu'un groupe au moins
de surfaces d'ajustage (2062a, 2062b) définissent un cône (2062) et un autre groupe
de surfaces d'ajustage (2064) sont disposées de manière à s'engager dans ce cône (2062).
8. Fenêtre selon la revendication 7, caractérisée en ce qu'une languette (2064), d'engagement
dans le cône est fixée sur un rail embouti (2040).
9. Fenêtre selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce qu'il est prévu sur
au moins l'une des cames (72, 74 ; 2052a, 2056) au moins un flanc oblique (74a ; 2054b,
2052b) pour le déplacement obligatoire du châssis ouvrant (20 ; 2022), entre une position
de fermeture et une position de fente, par l'intermédiaire du suiveur de came. (70
; 2036).
10. Fenêtre selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que l'élément de
guidage à deux cames (68 ; 2034) est conçu symétriquement pour feuillure à droite
et à gauche par rapport à son milieu longitudinal.
11. Fenêtre selon la revendication 10, caractérisée en ce qu'une came (74 ; 2056) présente
une zone d'évidement (76) centrale destinée à coïncider avec le suiveur de came (70
; 2036) se trouvant en position BASCULEMENT, puis des deux côtés une zone de butée
(2056) destinée à coïncider avec le suiveur de came (70 ; 2036) se trouvant en position
BASCULEMENT EN FENTE et à l'extérieur de ces zones de butée (2056) une zone d'évidement
destinée à coïncider avec le suiveur de came (70 ; 2036) se trouvant en position ROTATION.
12. Fenêtre selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que l'autre came
(72 ; 2052a) s'étend à peu près toujours en ligne droite et parallèlement au plan
du châssis ouvrant ou du châssis dormant, dans les zones qui font face au suiveur
de came, dans ses positions BASCULEMENT et BASCULEMENT EN FENTE.
13. Fenêtre ou similaire comportant un châssis dormant (110), un châssis ouvrant (112)
ainsi qu'un ferrage oscillo-battant, avec des moyens à tringle de manoeuvre (154)
placés dans la région de la feuillure du châssis ouvrant (112), lesquels moyens peuvent
être déplacés, par des moyens d'actionnement manuels, dans la direction longitudinale
du côté de châssis ouvrant (118) respectif, afin de faire passer le ferrage au choix
dans les positions de fonction ROTATION, BASCULEMENT, VERROUILLAGE DE FERMETURE et
avec en outre un dispositif de projection placé entre le côté supérieur de châssis
dormant (144) et le côté supérieur de châssis ouvrant (118) avec un bras de projection
qui est monté tournant sur le châssis dormant (110) autour de l'axe de rotation du
châssis ouvrant (112), qui est relié au côte supérieur de châssis ouvrant (118) par
un assemblage coulissant et tournant et qui peut être fixé sur le châssis ouvrant
(112) en position parallèle au côté supérieur de châssis ouvrant (118), par l'intermédiaire
des moyens à tringle de manoeuvre (154) placés dans la position de fonctionnement
ROTATION, des éléments de blocage de basculement en fente (184, 186), commandés par
les moyens à tringle de manoeuvre (154), réglables dans une position de fonction supplémentaire
BASCULEMENT EN FENTE, étant prévus afin de bloquer le châssis ouvrant (112) dans une
position de basculement en fente, située entre la position de fermeture et la position
d'ouverture en basculement maximal, caractérisée en ce qu'un premier élément de blocage
de basculement en fente (184) déplaçable par les moyens à tringle de manoeuvre (154)
et un deuxième élément de blocage de basculement en fente (186) s'appliquent l'un
contre l'autre perpendiculairement au plan du châssis dormant, dans la position de
fonction BASCULEMENT EN FENTE et étant mobiles l'un par rapport à l'autre, perpendiculairement
au plan du châssis dormant dans la position de fonction BASCULEMENT, le premier élément
de blocage de basculement en fente (184), placé sur le châssis ouvrant (112), étant
déplaçable par les moyens à tringle de manoeuvre (154) dans le plan du châssis ouvrant
(112), entre une position de préparation de blocage, prise dans la position de fonction
BASCULEMENT EN FENTE des moyens à tringle de manoeuvre (154), et une position de repos
et coopérant avec un deuxième élément de blocage de basculement en tente (186), placé
sur le châssis dormant (110), de manière qu'après réglage du premier élément de blocage
de basculement en fente (184) dans la position de préparation de blocage, lors de
l'approche suivante du châssis ouvrant (112) de la position de basculement en fente,
les deux éléments de blocage de basculement en fente (184, 186), s'appliquant l'un
contre l'autre sous précontrainte, glissent l'un sur l'autre en position de basculement
du châssis ouvrant (112), jusqu'à ce qu'ils s'accrochent l'un à l'autre après que
le châssis ouvrant (112) a atteint sa position de basculement en fente.
14. Fenêtre ou similaire, comportant un châssis dormant (210 ; 6016), un châssis ouvrant
(6012) ainsi qu'un ferrage oscillo-battant, avec des moyens à tringle de manoeuvre
(227 ; 6050 ; 6150 ; 6267) placés dans la région de la feuillure du châssis ouvrant
(6012), lesquels moyens peuvent être déplacés, par des moyens d'actionnement manuels
(6048), dans la direction longitudinale du côté de châssis ouvrant (6018) respectif,
afin de faire passer le ferrage au choix dans les positions de fonction ROTATION,
BASCULEMENT, VERROUILLAGE DE FERMETURE et avec en outre un dispositif de projection
(6022 ; 6122) placé entre le côté supérieur de châssis dormant (6044) et le côté supérieur
de châssis ouvrant (6018) avec un bras de projection (6032 ; 6132) qui est monté tournant
sur le châssis dormant (210 ; 6010) autour de l'axe de rotation (6040) du châssis
ouvrant (6012), qui est relié au côté supérieur de châssis ouvrant (6018) par un assemblage
coulissant et tournant (6051 ; 6151) et qui peut être fixé sur le châssis ouvrant
(6012) en position parallèle au côté supérieur de châssis ouvrant (6018), par l'intermédiaire
des moyens à tringle de manoeuvre (6050 ; 6150 ; 6267) placés dans la position de
fonction ROTATION, des éléments de blocage de basculement en fente (223, 225 ; 6055
; 6056 ; 6155, 6156 ; 6255, 6256), commandés par les moyens à tringle de manoeuvre
(6050 ; 6150 ; 6267), réglables dans une position de fonction supplémentaire BASCULEMENT
EN FENTE, étant prévus afin de bloquer le châssis ouvrant (6012) dans une position
de basculement en fente, située entre la position de fermeture et la position d'ouverture
en basculement maximal, caractérisée en ce qu'un premier élément de blocage de basculement
en fente (223 ; 6055 ; 6155 ; 6255), déplaçable par les moyens à tringle de manoeuvre
(227 ; 6050 ; 6150 ; 6267) et un deuxième élément de blocage de basculement en fente
(225 ; 6056 ; 6156 ; 6256) s'appliquent l'un contre l'autre perpendiculairement au
plan du châssis dormant, dans la position de fonction BASCULEMENT EN FENTE, et sont
mobiles l'un par rapport à l'autre, perpendiculairement au plan du châssis dormant,
dans la position de fonction BASCULEMENT, le deuxième élément de blocage de basculement
en fente (225 ; 6056 ; 6156 ; 6256) étant placé sur le châssis dormant (210) ou une
partie (6032 ; 6152) du dispositif de projection (6022 ; 6122) et le premier élément
de blocage de basculement en fente (223 ; 6055 ; 6155 ; 6255) étant déplaçable transversalement
aux moyens à tringle de manoeuvre respectifs (227 ; 6050 ; 6150 ; 6267) dans le plan
du châssis ouvrant, à partir des moyens à tringle de manoeuvre (227 ; 6050 ; 6150
; 6267), par l'intermédiaire d'une commande à came ou coulisse (229, 223 ; 6062a,
6063a, 6064 ; 6162a, 6164 ; 6262a, 6263a, 6264) entre une position opérant le blocage,
prise dans la position de fonction BASCULEMENT EN FENTE des moyens à tringle de manoeuvre
(227 ; 6050 ; 6150 ; 6267) et une position n'opérant pas le blocage, prise dans la
position de fonction BASCULEMENT des moyens à tringle de manoeuvre (227 ; 6050 ; 6150
; 6267) et dans la position opérant le blocage, le deuxième élément de blocage de
basculement en tente (225 ; 6056 ; 6156 ; 6256) passant derrière le châssis ouvrant
(6012), afin d'empêcher une plus grande ouverture en basculement et un appariement
d'un élément de guidage à came (211 ; 6057 ; 6157 ; 6268) et un élément suiveur de
came (213 ; 6034 ; 6134 ; 6228) étant prévu, l'un (213 ; 6034 ; 6134 ; 6228) de ces
éléments (211, 213 ; 6057 ; 6034 ; 6157, 6134 ; 6268, 6228) étant sur le châssis ouvrant
(6012) et déplaçable par les moyens à tringle de manoeuvre (227 ; 6050 ; 6150 ; 6267),
l'autre (221 ; 6057 ; 6157 ; 6268) de ces éléments ( 211, 213 ; 6057, 6034 ; 6157,
6134 ; 6268, 6228) étant sur le châssis dormant ou sur une partie (6032 ; 6132) du
dispositif de projection, mobile transversalement au plan du châssis ouvrant, en basculement,
et les deux éléments (211, 213 ; 6057, 6034 ; 6157, 6134 ; 6228) de la paire étant
associés l'un à l'autre de telle sorte que lorsque les moyens à tringle de manoeuvre
(227 ; 6050 ; 6150 ; 6267) passent dans la position de fonction BASCULEMENT EN FENTE,
il se produit un passage obligatoire du châssis ouvrant (6012) dans la position de
basculement en fente et, dans la position de fonction BASCULEMENT EN FENTE, le châssis
ouvrant (6012) est protégé contre une fermeture en basculement, par la paire (211,
213 ; 6034 ; 6157, 6134 ; 6268, 6228).
15. Fenêtre selon la revendication 14, caractérisée en ce que de la paire, élément de
guidage à came (211 ; 6268) et élément suiveur de came (213 ; 628), l'élément côté
châssis dormant (211 ; 6268) est réuni à une cloison de fermeture est conçue de préférence
comme une double cloison pour feuillure à droite et à gauche.
16. Fenêtre selon la revendication 15, caractérisée en ce que le deuxième élément de blocage
de basculement en fente est formé par un deuxième organe de maintien (225 ; 6255),
formant une partie de la cloison de fermeture (17).
17. Fenêtre selon l'une des revendications 14 à 16, caractérisée en ce que le premier
élément de blocage de basculement en fente est formé par un premier organe de maintien
(223) sur un levier de basculement (217), précontraint en direction de la position
de repos par des moyens à ressort (221), lequel levier est monté sur le châssis ouvrant,
de manière à pouvoir basculer autour d'un axe de basculement perpendiculaire au plan
du châssis ouvrant et peut passer dans une position de maintien opérant le blocage,
par la commande à came (233, 229), à partir des moyens à tringle de manoeuvre (227).
18. Fenêtre selon la revendication 14, caractérisée en ce qu'il est placé, sur une partie
des moyens à tringle de manoeuvre (6050), une coulisse de manoeuvre (6063a, 6062a)
qui loge un suiveur de coulisse (6064) du premier élément de blocage de basculement
en fente (6055), conçu comme un premier organe de maintien, et le commande dans un
mouvement de va-et-vient entre une position de maintien opérant le blocage et une
position de repos n'opérant pas le blocage, l'organe de maintien (6055) étant guidé
de préférence dans un ajour (6053) du rail embouti (6049) correspondant.
19. Fenêtre selon la revendication 18, caractérisée en ce que le premier organe de maintien
(6155) est guidé par des pattes de guidage (6153a, 6153b) qui s'appliquent sur au
moins un, de préférence deux bords opposés l'un à l'autre de l'ajour (6153) et sont
formées par découpe de l'ajour (6153).
20. Fenêtre selon l'une des revendications 18 et 19, caractérisée en ce que le premier
organe de maintien (6055) est logé entre deux parois de coulisse (6062, 6063), parallèles
l'une à l'autre et parallèles à la direction de déplacement de la partie de tringle
de manoeuvre (6050) et en ce que, dans chacune de ces parois de coulisse (6062, 6063),
est formée une voie de coulisse de manoeuvre (6062a, 6063a), la coulisse de manoeuvre
(6062a, 6063a) étant définie, de préférence au moins partiellement, par une pièce
façonnée (6058) qui est fixée sur la partie de tringle de manoeuvre (6050) ou forme
une partie (6358) des moyens à tringle de manoeuvre et la pièce façonnée (6058) traverse
au moins partiellement un trou allongé (6060) de la partie de tringle de manoeuvre
(6050).
21. Fenêtre selon la revendication 20, caractérisée en ce que parmi les voies de coulisse
(6262a, 6163a) - éventuellement par tronçons alternés - l'une est conçue comme une
fente traversant la paroi de coulisse (6262, 6263) respective et l'autre comme une
rainure couverte, pratiquée dans la paroi de coulisse (6262, 6263) respective.
22. Fenêtre selon l'une des revendications 14 et 18 à 21, caractérisée en ce que le deuxième
élément de blocage de basculement en fente (6056 ; 6156), conçu comme un deuxième
organe de maintien, est placé sur un bras de projection (6032) de bras articulés de
projection (6022) ou sur un bras oscillant supplémentaire (6152) qui s'articule d'une
part sur un rail embouti (6149) du côté supérieur de châssis ouvrant (6018) et d'autre
part sur un bras de projection (6132).
23. Fenêtre selon la revendication 22, caractérisée en ce que le deuxième organe de maintien
(6056) est en forme de U avec deux brides (6056a, 6056b) à peu près parallèles au
bras de projection (6012} ou au bras oscillant supplémentaire (6152), l'écartement
des brides (6056a, 6056b) étant tel que suivant le type de feuillure (à droite ou
à gauche), l'une des brides (6056a ou 6056b) est opérante.
24. Fenêtre selon l'une des revendications 14 et 18 à 23, caractérisée en ce que de la
paire formée par l'élément de guidage de came (6057) et l'élément suiveur de came
(6034), l'un (6057) est placé sur un bras de projection (6032) et l'autre (6034) sur
un ensemble rail embouti-tringle de manoeuvre (6049, 6050) du côté supérieur de châssis
ouvrant (6018), l'élément suiveur de came (6034), placé sur l'ensemble rail embouti-tringle
de manoeuvre (6049, 6050) du côté supérieur de châssis ouvrant (6018), assurant de
préférence simultanément la fonction de blocage du châssis ouvrant (6012) sur le bras
de projection (6032) dans la position de fonction de préparation à la rotation, par
coopération avec un organe de blocage (6036) correspondant sur le bras de projection
(6032).
25. Fenêtre selon l'une des revendications 14 à 16 et 22 à 25, caracterisée en ce qu'il
est prévu un premier élément de fixation de blocage (6055), conçu comme un premier
organe de maintien, sur un angle de déviation entre le côté supérieur de châssis ouvrant
(6018) et le côté de châssis ouvrant (6024) éloigné de l'axe de rotation.
26. Fenêtre selon l'une des revendications 14 à 21, caractérisée en ce qu'il est prévu,
comme premier organe de maintien, un premier élément de blocage de basculement en
fente (6255) sur un ensemble rail embouti-tringle de manoeuvre (6266, 6267) du côté
du châssis ouvrant (6024) éloigné de l'axe de rotation ou du côté supérieur de châssis
ouvrant (6018) et comme deuxième organe de maintien, un deuxième élément de blocage
de basculement en fente (6256), sur le côté de châssis dormant éloigné de l'axe de
rotation ou sur une partie éloignée de l'axe de rotation du côté supérieur de châssis
dormant (6020).
27. Fenêtre selon l'une des revendications 18 à 21, caractérisée en ce que la coulisse
de manoeuvre (6362a, 6363a) est placée sur une pièce façonnée (6358) qui sert en même
temps de pièce d'accouplement pour réaliser la liaison entre une déviation d'angle
(6369) et une tringle de manoeuvre (6367) adjacente, par exemple une tringle de manoeuvre
(6367) côté fermeture.
28. Fenêtre selon la revendication 14, caractérisée en ce que les éléments de blocage
de basculement en fente (6255, 6256), conçus comme organes de maintien, sont placés
sur les côtes éloignés de l'axe de rotation du châssis ouvrant (6012) ou du châssis
dormant (6010), à la hauteur d'un mécanisme associé à la poignée d'actionnement (6048).
29. Fenêtre selon l'une des revendications 18 à 28, caractérisée en ce qu'un deuxième
élément de blocage de basculement en fente (6456), conçu comme un deuxième organe
de maintien, est mobile dans certaines limites par rapport à la partie (6468) qui
le porte, à peu près perpendiculairement au plan du châssis dormant, entre une position
de repos et une position d'ouverture de fente et en ce que la commande du premier
élément de blocage de basculement en fente (6455), conçu comme un premier organe de
maintien côté châssis ouvrant, et le déplacement relatif de l'élément de guidage à
came (6468) et de l'élément suiveur de came (6528) sont adaptés l'un à l'autre de
telle sorte que les organes de maintien (6455, 6456) viennent en prise, alors que
le deuxième organe de maintien (6456) se trouve encore en position de repos, avant
que le déplacement relatif de l'élément de guidage à came (6468) et de l'élément suiveur
de came (6428), n'entraîne l'ouverture totale de la fente et en ce que le deuxième
organe de maintien (6466) est entraîné par le premier organe de maintien (6455) dans
sa position d'ouverture de fente, au fur et à mesure que l'on s'approche de la pleine
largeur d'ouverture de fente.
30. Fenêtre ou similaire, comportant un châssis dormant (3010 ; 4310), un châssis ouvrant
(3012 ; 4312) ainsi qu'un ferrage oscillo-battant, avec des moyens à tringle de manoeuvre
(3042a ; 4356) placés dans la région de la feuillure du châssis ouvrant {3012 ; 4312),
lesquels moyens peuvent être déplacés, par des moyens d'actionnement manuels (3044),
dans la direction longitudinale du côté de châssis ouvrant (3020) respectif, afin
de faire passer le ferrage au choix dans les positions de fonction ROTATION, BASCULEMENT,
VERROUILLAGE DE FERMETURE et avec en outre un dispositif de projection (3022 ; 4126)
placé entre le côté supérieur de châssis dormant (1018) et le côté supérieur de châssis
ouvrant {3020) avec un bras de projection (3024 ; 4328) qui est monté tournant sur
le châssis dormant (3010 ; 4310) autour de l'axe de rotation (3016) du châssis ouvrant
(3012 ; 4312), qui est relié au côté supérieur de châssis ouvrant ( 3020) par un assemblage
coulissant et tournant (3026) et qui peut être fixé sur le châssis ouvrant (3012 ;
4312) en position parallèle au côté supérieur de châssis ouvrant (3020), par l'intermédiaire
des moyens à tringle de manoeuvre (3042a ; 4356) placés dans la position de fonction
ROTATION, des éléments de blocage de basculement en fente (3046, 3048 ; 3146, 3148
; 4358, 4360), commandés par les moyens à tringle de manoeuvre (3042a ; 4356), réglables
dans une position de fonction supplémentaire BASCULEMENT EN FENTE, étant prévus afin
de bloquer le châssis ouvrant (3012 ; 4312) dans une position de basculement en fente,
situé entre la position de fermeture et la position d'ouverture en basculement maximal,
caractérisée en ce qu'un premier élément de blocage de basculement en fente (3046
; 3146 ; 4358), déplaçable par les moyens à tringle de manoeuvre (3042a, 4356) et
un deuxième élément de blocage de basculement en fente (3048 ; 3148 ; 4360) s'appliquent
l'un contre l'autre perpendiculairement au plan du châssis dormant, dans la position
de fonction BASCULEMENT EN FENTE et sont mobiles l'un par rapport à l'autre, perpendiculairement
au plan du châssis dormant, dans la position de fonction BASCULEMENT, le deuxième
élément de blocage de basculement en fente (3048 ; 3148 ; 4360) étant placé sur le
châssis dormant (3010), notamment sur le côté supérieur de châssis dormant ou le côté
de châssis situé du côté de la fermeture ou sur une partie du dispositif de projection
(3022 ; 4326) mobile transversalement au plan du châssis dormant, lors du basculement
du châssis ouvrant (3012 ; 4312), le premier élément de blocage de basculement en
fente (3046 ; 3146 ; 4358) passant devant le deuxième élément de blocage de basculement
en fente (3048 ; 3148 ; 4360) du fait des moyens à tringle de manoeuvre (3042a ; 4356),
dans leur direction longitudinale lorsque le châssis ouvrant (3012 ; 4312) est fermé,
le premier élément de blocage de basculement en fente (3046 ; 3146, 4358) et le deuxième
élément de blocage de basculement en fente (3048 ; 3148 ; 4360) passant l'un devant
l'autre, transversalement au plan du châssis dormant, dans la position de fonction
BASCULEMENT pendant le basculement du châssis ouvrant (3012 ; 4312) et le premier
élément de blocage de basculement en fente (3046 ; 3146 ; 4358) passant de la position
de fonction BASCULEMENT à la position de fonction BASCULEMENT EN FENTE, en prise avec
le deuxième élément de blocage de basculement en fente (3048 ; 3148 ; 4360), lorsque
l'on place le châssis ouvrant (3012; 4312) dans la position de basculement en fente,
par déplacement des moyens à tringle de manoeuvre (3042a ; 4356).
31. Fenêtre selon la revendication 30, caractérisée en ce que l'un au moins des deux éléments
de blocage de basculement en fente (3046, 3048 ; 3146, 3148 ; 4358, 4360), conçus
comme des organes de réglage, comporte une pluralité de points d'engagement (3054)
qui définissent des positions d'ouverture de fente de largeur différente.
32. Fenêtre selon l'une des revendications 30 ou 31, caractérisée en ce qu'aux moyens
à tringle de manoeuvre (3042a) est associé un blocage de manoeuvre qui opère lorsqu'est
dépassée une largeur d'ouverture de basculement minimale prédéterminée, cette largeur
d'ouverture de basculement minimale étant à peu près égale à la largeur d'ouverture
de fente dans la position de basculement en fente ou à la position de basculement
en fente ou dans la position de basculement en fente avec largeur d'ouverture de fente
maximale.
33. Fenêtre selon l'une des revendications 30 à 32, caractérisée en ce que dans le cas
où le dispositif de projection (3022) comporte un bras de projection (3024) qui est
monté tournant sur le châssis dormant (3010), à peu près autour de l'axe de rotation
(3016) et est relié avec le côté supérieur de châssis ouvrant (3020), par un assemblage
coulissant et tournant (3026) et comporte aussi un bras oscillant supplémentaire (3128)
qui s'articule d'une part sur le bras de projection (3024) et d'autre part sur le
côté supérieur de châssis ouvrant (3020) ou sur un rail embouti (3050) de la tringle
de manoeuvre supérieure (3042a), le deuxième élément de blocage (3148), conçu comme
un organe de réglage antagoniste, est prévu à l'extrémité du bras oscillant supplémentaire
(3128) et conçu de préférence comme un segment denté (3148).
34. Fenêtre selon la revendication 33, caractérisée en ce que le segment denté (3248)
s'élargit jusqu'à une extension correspondant à la pleine largeur d'ouverture en basculement,
autorisée par le dispositif de projection (3022) et agit ainsi lui-même comme un blocage
de manoeuvre.
35. Fenêtre selon l'une des revendications 30 à 34, caracterisée en ce que les moyens
d'actionnement manuels (3044) sont bloqués dans leur ou leurs position(s) de fonction
de fixation d'ouverture de fente, par engagement à la manière d'une butée des éléments
de blocage de basculement en fente (3046, 3048), conçus comme des organes de réglage.
36. Fenêtre selon l'une des revendications 30 ou 31, caractérisée en ce qu'il est prévu
sur le châssis dormant (4310) ou - de préférence - sur le dispositif de projection
(4326), une came d'ouverture de fente en basculement (4380), dans une position telle
que lorsque le premier élément de blocage de basculement en fente (4358) passe de
la position de fonction ROTATION (position de préparation à la rotation III) dans
une position de fonction BASCULEMENT (préparation au basculement I), par coopération
de cette came d'ouverture de fente en basculement (4380) avec le premier élément de
blocage de basculement en fente (4358) ou avec une partie reliée à celui-ci pour un
déplacement commun, le châssis ouvrant (4312) est basculé obligatoirement jusqu'à
peu près dans la position de basculement en fente et n'est fixé dans la position de
fonction BASCULEMENT EN FENTE que par déplacement suivant de l'élément de blocage
de basculement en fente (4358) côté tringle de manoeuvre.
37. Fenêtre selon la revendication 36, caractérisée en ce que la came d'ouverture de basculement
en fente (4380) et l'élément de blocage de basculement en fente (4360) côté dispositif
de projection, sont placés sur le bras de projection (4328).
38. Fenêtre selon l'une des revendications 36 ou 37, caractérisée en ce que dans la séquence
BASCULEMENT (préparation au basculement I) - BASCULEMENT EN FENTE (préparation au
basculement en fente II) - ROTATION (préparation à la rotation III) - VERROUILLAGE
DE FERMETURE (verrouillage de fermeture IV) afin de passer dans la position de basculement
en fente (A') et de la bloquer, l'élément de blocage de basculement en fente (4358)
côté tringle de manoeuvre peut être commandé, tout d'abord lorsque le châssis ouvrant
est fermé, depuis la position de préparation à la rotation (III) dans la position
de préparation au basculement (I) et peut être ramené, par basculement du châssis
ouvrant jusqu'à la position de basculement en fente (A) et ensuite dans la position
de blocage de basculement en fente (II).
39. Fenêtre ou similaire comportant un châssis dormant (4010 ; 1310), un châssis ouvrant
(4012 ; 1312) ainsi qu'un ferrage oscillo-battant, avec des moyens à tringle de manoeuvre
(4056 ; 1344) placés dans la région de la feuillure du châssis ouvrant (4012 ; 1312),
lesquels moyens peuvent être déplacés, par des moyens d'actionnement manuels (4052
; 1328), dans la direction longitudinale du côté de châssis ouvrant (4024) respectif,
afin de faire passer le ferrage au choix dans les positions de fonction ROTATION,
BASCULEMENT, VERROUILLAGE DE FERMETURE et avec en outre un dispositif de projection
(4026) placé entre le côté supérieur de châssis dormant (4022) et le côté supérieur
de châssis ouvrant (4024) avec un bras de projection (4028 ; 1336) qui est monté tournant
sur le châssis dormant (4022 ; 1310), qui est relié au côté supérieur de châssis ouvrant
(4024) par un assemblage coulissant et tournant (4032) et qui peut être fixé sur le
châssis ouvrant (4012 ; 1312) en position parallèle au côté supérieur de châssis ouvrant
(4024), par l'intermédiaire des moyens à tringle de manoeuvre (4056 ; 1344) placés
dans la position de fonction ROTATION, des éléments de blocage de basculement en fente
(4058, 4062 ; 4162 ; 1352, 1356), commandés par les moyens à tringle de manoeuvre
(4056 ; 1344), réglables dans une position de fonction supplémentaire BASCULEMENT
EN FENTE, étant prévus afin de bloquer le châssis ouvrant (4012 ; 1312) dans une position
de basculement en fente, située entre la position de fermeture et la position d'ouverture
en basculement maximal, un premier élément de blocage de basculement en fente (4058
; 4158 ; 1352), déplaçable par les moyens à tringle de manoeuvre (4056 ; 1344) et
un deuxième élément de blocage de basculement en fente (4062 ; 4162 ; 1356) déplaçable
par mouvement de projection du châssis ouvrant (4012 ; 1312) s'appliquant, en outre
l'un contre l'autre perpendiculairement au plan du châssis dormant, dans la position
de fonction BASCULEMENT EN FENTE et étant mobiles l'un par rapport à l'autre, perpendiculairement
au plan du châssis dormant, dans la position de fonction BASCULEMENT, le deuxième
élément de blocage de basculement en fente (4062, 4162 ; 1356) étant monté, en outre,
sur le bras de projection (4028 ; 1336) ou sur un bras oscillant supplémentaire (4034),
bras oscillant supplémentaire (4034) qui est relié de façon articulée aussi bien avec
le bras de projection (4028) qu'avec un rail embouti (4040), qui guide la tringle
de manoeuvre (4056) du côté supérieur du châssis ouvrant (4024), et qui détermine
le réglage longitudinal du bras de projection (4028) par rapport à ce rail embouti
(4040), en position de préparation de rotation, et parmi les deux éléments de blocage
de basculement en fente (4058, 4062, 4158, 4162 ; 1352 ; 1358), mobiles l'un par rapport
à l'autre dans la direction longitudinale des moyens à tringle de manoeuvre (4056
; 1344), l'un qui sert de coulisse de manoeuvre (4062, 4162 ; 1358), présentant, outre
une partie de blocage de bras de projection (4062 III) et une partie de verrouillage
de fermeture (4062 VI), une partie de blocage de basculement en fente (4062 II ; 4162
II), limitée des deux côtés et une partie d'ouverture de basculement (4062 I ; 4162
I) ouverte, et le bras de projection (4028 ; 1336) et - dans la mesure où il est prévu
- le bras oscillant supplémentaire (4024), en position de fonction BASCULEMENT suivant
un basculement du châssis ouvrant (4012, 1312) sans mouvement des moyens à tringle
de manoeuvre (4056 ; 1344).
40. Fenêtre selon la revendication 39, caractérisée en ce que des deux éléments de blocage
de basculement en fente (4058, 4062), le deuxième (4062) est fixé sur un bras de projection
(4028) et le premier (4058) sur la tringle de manoeuvre (4056) située sur le côté
supérieur de châssis ouvrant (4024).
41. Fenêtre selon la revendication 40, caractérisée en ce que l'élément de blocage de
basculement en fente (4060), conçu comme une coulisse de manoeuvre (4062), est placé
sur le bras de projection (4028).
42. Fenêtre selon l'une des revendications 39 à 41, caractérisée en ce qu'en présence
de moyens de blocage de dispositif de projection (4042, 4044) supplémentaires, ceux-ci
n'opèrent que dans la position de fonction ROTATION (position de préparation à la
rotation III) et éventuellement dans la position de fonction VERROUILLAGE DE FERMETURE
(position de verrouillage de fermeture IV) des moyens à tringle de manoeuvre.
43. Fenêtre selon l'une des revendications 39 à 42, caractérisée par une succession des
parties (4062 I, 4062 II, 4062 III, 4062 IV) de la coulisse de manoeuvre (4062), correspondant
à la séquence BASCULEMENT (préparation au basculement I) - BASCULEMENT EN FENTE (préparation
au basculement en fente II) - ROTATION (préparation à la rotation III) - VERROUILLAGE
DE FERMETURE (verrouillage de fermeture IV).
44. Fenêtre selon l'une des revendications 39 à 42, caractérisée par une succession des
parties (4162 II', 4162 I, 4162 III, 4162 IV) de la coulisse de manoeuvre (4162),
correspondant à la séquence BASCULEMENT EN FENTE (préparation en basculement en fente
II') - BASCULEMENT (préparation au basculement I) - ROTATION (préparation à la rotation
III) - VERROUILLAGE DE FERMETURE (verrouillage de fermeture IV).
45. Fenêtre selon l'une des revendications 39 à 44, caractérisée en ce que l'un (4060)
au moins des éléments de blocage de basculement en fente (4058, 4060) est réglable
perpendiculairement et/ou parallèlement au plan de la fenêtre, notamment par des moyens
de déplacement à excentrique (4166, 4168).
46. Fenêtre selon l'une des revendications 39 à 45, caractérisée en ce que les éléments
de blocage de basculement en fente (4058, 4060) et éventuellement les moyens de blocage
de dispositif de projection supplémentaires (4042, 4044) sont conçus et disposés de
manière à pouvoir être commutés ou modifiés pour utilisation à droite et à gauche.
47. Fenêtre selon l'une des revendications 39 à 46, caractérisée en ce que l'élément de
blocage de basculement en fente (4058) côté tringle de manoeuvre est décalé vers le
châssis dormant (4010), par rapport à la ligne médiane longitudinale de la tringle
de manoeuvre (4056).
48. Fenêtre selon la revendication 39 ou l'une des revendications 42 à 47, caractérisée
en ce que les éléments de blocage de basculement en fente sont placés d'une part sur
le bras oscillant supplémentaire (4034) et d'autre part sur la tringle de manoeuvre
(4056), disposée sur le côté supérieur de châssis ouvrant.
49. Fenêtre selon l'une des revendications 39 à 48, caractérisée en ce que parmi les parties
de la coulisse de manoeuvre (4062 ; 1356), se succédant dans la direction du coulissement,
la partie de blocage de basculement en fente (4062 II) et la partie de blocage de
bras de projection (4062 III) au moins sont décalées l'une par rapport à l'autre en
gradins, par l'intermédiaire de surfaces obliques de transition, ces parties (4062
II, 4062 III) s'étendant au moins à peu près parallèlement au plan de la fenêtre,
dans la position de fermeture du châssis ouvrant.
50. Fenêtre selon la revendication 39, caractérisée en ce qu'au moins une partie de la
paroi latérale de la coulisse de manoeuvre (1356) est définie, dans la région de l'ouverture,
par un élément de guidage (1354b), mobile transversalement à la direction longitudinale
du bras de projection (1336), lequel élément peut être déployé au-delà du contour
du bras de projection (1336) ou d'un corps à coulisse, lorsque le suiveur de coulisse
de manoeuvre (1352) est enfilé dans la coulisse de manoeuvre (1356,), et peut être
replacé à l'intérieur de ce contour, après que le coulisseau (1352) a été introduit
dans la coulisse (1356).
51. Fenêtre selon la revendication 50, caractérisée en ce que l'élément de guidage (1354b)
est monté pivotant sur le bras de projection (1336).
52. Fenêtre ou similaire comportant un châssis dormant, un châssis ouvrant ainsi qu'un
ferrage oscillo-battant, avec des moyens à tringle de manoeuvre placés dans la région
de la feuillure du châssis ouvrant, lesquels moyens peuvent être déplacés, par des
moyens d'actionnement manuels (3344), dans la direction longitudinale du côté de châssis
ouvrant respectif, afin de faire passer le ferrage au choix dans les positions de
fonction ROTATION, BASCULEMENT, VERROUILLAGE DE FERMETURE et avec en outre un dispositif
de projection (3322) placé entre le côté supérieur de châssis dormant et le côté supérieur
de châssis ouvrant avec un bras de projection (3324) qui est monté tournant sur le
châssis dormant autour de l'axe de rotation (3316) du châssis ouvrant, qui est relié
au côté supérieur de châssis ouvrant par un assemblage coulissant et tournant (3326)
et qui peut être fixé sur le châssis ouvrant en position parallèle au côté supérieur
de châssis ouvrant, par l'intermédiaire des moyens à tringle de manoeuvre (3342a),
placés dans la position de fonction ROTATION, des éléments de blocage de basculement
en fente (3346, 3348), commandés par les moyens à tringle de manoeuvre (3342a), réglables
dans une position de fonction supplémentaire BASCULEMENT EN FENTE, étant prévus afin
de bloquer le châssis ouvrant dans une position de basculement en fente, située entre
la position de fermeture et la position d'ouverture en basculement maximal, caractérisée
en ce qu'un premier élément de blocage de basculement en fente (3346), déplaçable
par les moyens à tringle de manoeuvre (3342a) et un deuxième élément de blocage de
basculement en fente (3348) s'appliquent l'un contre l'autre perpendiculairement au
plan du châssis dormant, dans la position de fonction BASCULEMENT EN FENTE et sont
mobiles l'un par rapport à l'autre, perpendiclairement au plan du châssis dormant,
dans la position de fonction BASCULEMENT, le premier élément de blocage de basculement
en fente (3346) pouvant être entraîné par les moyens à tringle de manoeuvre (3342a)
sur une partie de leur parcours, par une liaison de course à vide (3370), le premier
(3346) et le deuxième élément de blocage de basculement en fente (3348) passant l'un
devant l'autre, transversalement au plan du châssis dormant, dans la position de fonction
BASCULEMENT lors du basculement du châssis ouvrant et le premier élément de blocage
de basculement en fente (3346) pouvant passer de la position de fonction BASCULEMENT
dans la position de fonction BASCULEMENT EN FENTE, après avoir parcouru la partie
citée de la course de la tringle de manoeuvre, en prise avec le deuxième élément de
blocage de basculement en fente (3348), lorsque l'on règle le châssis ouvrant dans
la position de basculement en fente, par déplacement des moyens à tringle de manoeuvre
{3342a).
53. Fenêtre selon la revendication 52, caractérisée en ce que le premier élément de blocage
de basculement en fente (3346), conçu comme un organe de réglage, est précontraint
dans la direction de son engagement avec le deuxième élément de blocage de basculement
en fente (3328), conçu comme un organe de réglage antagoniste et peut être entraîné,
à l'encontre de la précontrainte, par la liaison de course à vide (3370), sur la partie
citée de la course de tringle de manoeuvre, par la tringle de manoeuvre (3342a).
54. Fenêtre selon la revendication 52 ou 53, caractérisée en ce que, dans le cas d'une
séquence BASCULEMENT (préparation au basculement), BASCULEMENT EN FENTE (blocage de
l'ouverture de fente), ROTATION (préparation à la rotation), VERROUILLAGE DE FERMETURE
(verrouillage de fermeture), l'organe de réglage (3346) mobile est entraîné par les
moyens à tringle de manoeuvre uniquement sur la partie de parcours séparant la position
de blocage d'ouverture de fente de la position de préparation au basculement.
55. Fenêtre selon l'une des revendications 53 ou 54, caractérisée en ce que l'organe de
réglage (3346) mobile est guidé dans un trou allongé d'un rail embouti (3350), recouvrant
une tringle de manoeuvre, par un bloc de guidage, en ce qu'un ressort de précontrainte
(3376), engendrant la précontrainte, est placé entre le bloc de guidage et une butée
solidaire du rail embouti et en ce que la liaison de course à vide est formée par
un tenon (3374) placé sur le bloc de guidage, lequel tenon traverse une fente allongée
(3384) de la tringle de manoeuvre (3342a).
56. Fenêtre selon l'une des revendications 52 à 55, caractérisée en ce qu'en présence
d'un dispositif de projection (3322) entre le châssis dormant et le châssis ouvrant,
comportant un bras de projection (3324) et un bras oscillant supplémentaire (3328)
qui est relié d'une part avec le bras de projection (3324) et d'autre part avec le
châssis ouvrant, le deuxième élément de blocage de basculement en fente (3348), conçu
comme un organe de réglage antagoniste, est placé sur le bras oscillant supplémentaire
(3328) et ce à proximité de l'extrémité reliée au bras de projection (3324).
57. Fenêtre selon la revendication 56, caractérisée en ce que le premier élément de blocage
de basculement en fente (3346) et/ou le deuxième élément de blocage de basculement
en fente (3348) comporte une pluralité de dents (3346a, 3366) destinées à s'engrener
les unes dans les autres.
58. Fenêtre selon l'une des revendications 52 à 55, caractérisée en ce que le deuxième
élément de blocage de basculement en fente (3048) est solidaire du châssis dormant.
59. Fenêtre selon la revendication 6, caractérisée en ce que la largeur d'ouverture de
fente - exprimée comme la distance maximale (h) séparant des surfaces de butée (46,
44) correspondantes, parallèles au plan de la fenêtre, du châssis ouvrant (12) et
du châssis dormant (10) - est à peu près égale ou inférieure à la profondeur (h) de
la feuilleure recevant les moyens à tringle de manoeuvre (26), mesurée perpendiculairement
au plan de la fenêtre.
60. Fenêtre selon l'une des revendications 1 ou 59, caractérisée en ce que la largeur
maximale d'ouverture de fente - exprimée comme la distance séparant des surfaces de
butée (44, 46) correspondantes, parallèles au plan de la fenêtre, du châssis ouvrant
(12) et du châssis dormant (10) - est inférieure à 20 mm, de préférence inférieure
à 15 mm.
61. Fenêtre selon l'une des revendications 1 à 43 et 45 à 60, caractérisée en ce que les
positions de fonction des moyens d'actionnement manuels (48, 2038) et des moyens à
tringle de manoeuvre (42, 2022a) se succèdent dans l'ordre VERROUILLAGE DE FERMETURE
(48a), ROTATION (48b), BASCULEMENT EN FENTE (48c), BASCULEMENT (48d).
62. Ferrage oscillo-battant comportant les caractéristiques du ferrage d'une fenêtre selon
l'une des revendications 1 à 61.