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EP 0 052 220 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.07.1986 Patentblatt 1986/30 |
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Anmeldetag: 07.10.1981 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: G08B 25/00 |
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Verfahren und Vorrichtung zur Widerstandsmessung an einer Meldeleitung
Method and device for measuring the resistance in a signalling line
Méthode et dispositif de mesure de résistance dans une ligne de signalisation
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
17.11.1980 DE 3043357
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.05.1982 Patentblatt 1982/21 |
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Anmelder: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Metzner, Uwe
D-8000 München 90 (DE)
- Thilo, Peer, Dr.-Ing.
D-8000 München 71 (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Widerstandsmessung
an einer Meldeleitung in einer Gefahrenmeldeanlage gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] In Gefahrenmeldeanlagen, beispielsweise für Feuer- oder Einbruchalarm sind häufig
mehrere Melder in Reihe geschaltet und über eine Leitung an eine Zentrale angeschlossen.
An dieser Zentrale sind mehrere gleichartige Meldeleitungen angeschlossen. Jeder Melder
besitzt einen Ruhewiderstand, der bei Betätigung des Melders in einen Alarmwiderstand
geändert wird. Um die Betätigung eines Melders oder eine Störung auf der Meldeleitung
in der Zentrale zu erkennen, ist es darum nötig, relativ kleine absolute Widerstandsänderungen
auf einer Leitung zu erkennen. Dabei kann der Wert der Widerstandsänderung sehr verschieden
sein vom Gesamtwert des Widerstandes der Meldeleitung. Beispielsweise kann der Wert
der Widerstandsänderung im Verhältnis zum Gesamtwiderstand sehr klein sein. Das hängt
von der Anzahl der in Reihe geschalteten Melder und der Größe des Leitungswiderstandes
ab. Dazu ist ein Meßverfahren notwendig, das die relativ kleinen Widerstandswertänderungen
genau messen und auswerten kann.
[0003] Bekannt ist, den resultierenden Widerstand einer Meldeleitung mit einer Brückenschaltung
zu messen. Dabei ist es aber von Nachteil, daß nur bei kleinen Widerstandsänderungen
die Brückenausgangsspannung sich zum Widerstandswert proportional verhält. Deswegen
muß die Brücke auf den jeweils vorhandenen Gesamtwiderstand abgeglichen werden. Eine
änderung der erforderlichen Leitungsspannung ist dabei nicht möglich. Zur Überwachung
der Meldeleitung oder zum Erschweren von Sabotagehandlungen ist es aber in vielen
Fällen notwendig, die Spannung der Meldeleitung in vorgegebener Weise zu ändern.
[0004] Ferner ist bekannt, einen konstanten Meßstrom zu verwenden und dadurch eine widerstandsproportionaie
Meßspannung zu erhalten. Diese Lösung hat aber den Nachteil, daß eine relativ aufwendige
Konstantstromquelle verwendet werden muß. Die auch sicher gegen äußere Fremdspannungen
sein soll. Es ist auch bekannt, zur Stromeinprägung einen Vorwiderstand zu verwenden,
dabei ist aber die Meßspannung nicht mehr dem Widerstandswert proportional, d.h. die
vom Widerstandswert abhängige Meßspannung ist nicht linear.
[0005] Aus der DE-OS 27 16 506 ist eine Vorrichtung zur Bestimmung des Alarmauslöseortes
in Alarmanlagen bekannt. Dort wird eine Meldeschleife über einen Vorwiderstand mit
einer Konstantstromquelle gespeist. Beim öffnen eines Kontaktes der Meldeschleife
gelangt eine dem betreffenden parallel geschalteten Widerstand proportionale Spannung
über einen Gleichrichter an einen Analogspeicher, der ein Kondensator sein kann. Der
höchste anstehende gespeicherte Spannungswert ist eine dem Widerstandswert der Schleife
proportionale Aufladespannung des Kondensators. Dieser analoge Spannungswert wird
mit einem von einem Treppenspannungsgenerator erzeugten analogen Spannungswert verglichen.
Bei Gleichheit wird auf den geöffneten Kontakt der Meldeschleife erkannt und aufgrund
der analogen Spannungshöhe, die einem bestimmten gespeicherten Binärwert eines Binärzählers
entspricht, wird über eine dezimale Decodiereinheit der betreffende Kontakt der Melderschleife
angezeigt. Eine derartige Vorrichtung hat aber verschiedene Nachteile. Es ist eine
Konstantstromquelle erforderlich, um entsprechend dem Widerstandswert der Schleife
am Aufladekondensator eine genau dem Widerstandswert proportionale Spannung messen
zu können. Jede Schwankung der Spannungsquelle bzw. Stromquelle beeinflußt das Meßergebnis
und führt zu Ungenauigkeiten. Gerade bei einer Vielzahl von Meldekontakten auf einer
Schleife ist eine exakte Widerstandsmessung notwendig, um den betreffenden Meldekontakt
genau ermitteln zu können. Die Messung des analogen Spannungswertes am Kondensator
führt nicht immer zu genauen Ergebnissen, weil die vom Widerstandswert trotz eingeprägten
Stroms abhängige Meßspannung nicht linear und somit nicht genau zu dem zu messenden
Widerstandswert proportional ist.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Meßverfahren und eine Vorrichtung zur Durchführung
des Verfahrens anzugeben, das bzw. die zur Stromeinprägung einen Vorwiderstand benutzt,
wobei der zu messende Widerstandswert in eine Größe umgeformt werden soll, die dem
Widerstandswert proportional und in einfacher Weise meßbar ist. Dabei soll das Meßverfahren
von der Versorgungsspannung unbeeinflußt bleiben.
[0007] Bezüglich des Verfahrens wird diese Aufgabe bei einer eingangs beschriebenen Meldeanlage
mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst. Bezüglich der
Vorrichtung wird diese Aufgabe mit den Merkmalen des Anspruchs 4 gelöst.
[0008] Es wird also die Meßgröße des zu messenden Widerstandswerts der Meldeleitung in eine
dem Widerstandswert proportionale Zeitgröße umgesetzt, wobei die Zeit gemessen wird.
Dies geschieht durch die Messung der Aufladezeit eines Kondensators, der der Meldeleitung
zugeordnet ist und von einem konstanten Strom durchflossen wird. Dabei wird die dem
zu messenden Widerstand proportionale Zeit digital gemessen.
[0009] Zweckmäßigerweise wird der Kondensator vor Beginn der Messung kurzgeschlossen und
damit entladen. Dazu kann ein Schalter oder ein Transistor vorgesehen werden, der
zum Kondensator parallel geschaltet ist. Mit Beginn der Messung wird der Schalter
geöffnet, so daß der Kondensator mit dem Konstantstrom geladen wird. Die Aufladezeit
des Kondensators wird gemessen, indem für diese Zeit Impulse eines Taktgenerators
über ein UND-Glied einer nachgeschalteten Zählvorrichtung zugefürt werden. Ist der
Kondensator geladen, so wird das UND-Glied gesperrt und der Zählvorrichtung können
keine weiteren Impulse mehr zugeführt werden. Das Ende der Aufladezeit des Kondensators
kann mit einer Vergleichsschaltung ermittelt werden. Diese Vergleichsschaltung weist
zwei Eingänge und einen Ausgang auf, der zum Ende der Aufladezeit des Kondensators
an das UND-Glied ein Stopsignal abgibt. Dieses Stopsignal wird abgegeben, wenn am
Eingang der Vergleichsschaltung die Kondensatorspannung und die Leitungsspannung zueinander
in einem vorgegebenen Verhältnis stehen.
[0010] Mit diesem Meßverfahren kann in vorteilhafter Weise der Widerstandswert der jeweiligen
Leitung durch zyklische Abfrage der einzelnen Meldeleitung gemessen werden. Dabei
kann die Meßvorrichtung so ausgestaltet sein, daß jeder Meldeleitung ein eigener Vorwiderstand
zugeordnet ist. Es ist auch möglich, die Meßvorrichtung so zu gestalten, daß ein einziger
Vorwiderstand vorgesehen ist, der dann bei der zyklischen Abfrage jeweils mit an die
einzelnen Meldeleitungen angeschaltet wird.
[0011] Anhand von Schaltbeispielen soll im folgenden eine Vorrichtung zur Durchführung des
Verfahrens is einzelnen näher erläutert werden.
Es zeigen
[0012]
Fig. 1 eine prinzipielle Melderanordnung in Reihenschaltung, die über Meldeleitungen
an der Zentrale angeschlossen sind,
Fig. 2 eine Schaltungsanordnung einer Meßvorrichtung zur Messung der widerstandsproportionalen
Aufladezeit des Kondensators,
Fig. 3 einen Teil der Schaltung nach Fig. 2, in der über Optokoppler das Start- und
das Stopsignal an die Meßvorrichtung gegeben wird,
Fig. 4 einen Meßstellenumschalter für eine zyklische Abfrage der jeweiligen Meldeleitung.
[0013] Die Fig. 1 zeigt eine Zentrale Z mit mehreren Meldeleitungen ML1 bis MLn. Jede Meldeleitung
ML besitzt einen Widerstand RXI bis RXn. In der Meldeleitung ML1 sind einzelne Melder
M1 bis Mn dargestellt, die in Reihe geschaltet sind. Befindet sich ein Melder, z.B.
MI, im Ruhezustand, so hat der Melder M1 einen Ruhewiderstand RR1. Spricht der Melder
M1 an, so wird über den Kontakt K1 der Melder M1 auf den Alarmwiderstand RA1 umgeschaltet.
Bei der Abfrage soll eine relativ kleine absoluts Widerstandsänderung, beispielsweise
RR1 - RA1 in der Zentrale Z gemessen und ausgewertet werden.
[0014] In Fig.2 ist sine Vorrichtung zur Durchführung dieses Widsrstandsmeßverfahrens dargestellt.
Die Schaltungsanordnungzeigt den zu messenden Widerstand RX der Meldeleitung ML. Dieser
Widerstand RX ist über den Vorwiderstand RV an der Versorgungsspannung UV angeschlossen.
Der Bondensator C ist mit einer Elektrode am positiven Pol (+) der Gleichspannungsquelle
UV und mit der anderen Elektrode am Kollektor des Transistors TR und am ersten Eingang
B3 des Komparators D3 angeschlossen. Der Emitter des Transistors TR ist über einen
ersten Widerstand RI am Minuspol (-) der Gleichspannungsquelle UV angeschlossen. Der
zweite Eingang A3 des Komparators D3 ist mit dem Ausgang eines ersten Verstärkers
D1 verbunden. Dessen erster Eingang A1 ist mit dem gemeinsamen Anschlußpunkt X des
Meßwiderstandes RX der Meldeleitung ML und des Vorwiderstandes RV verbunden. Der zweite
Eingang B1 des ersten Verstärkers D1 ist auf den Ausgang des Verstärkers D1 geführt,
der Über die Reihenschaltung der beiden Widerständs R1 und R2 an den Minuspol (-)
der Gleichspannungsquelle UV geführt ist. Der gemeinsame Anschlußpunkt Y der Reihenschaltung
der beiden Widerständs R1 und R2 führt auf den ersten Eingang A2 eines zweiten Verstärkers
D2. Der zweite Eingang B2 des zweiten Verstärkers D2 führt zum Emitter des Transistors
TR. Der Ausgang des zweiten Verstärkers D2 ist mit der Basis des Transistors TR verbunden.
Ferner ist dem aufladbaren Kondensator C ein Schalter S parallelgeschaltet. Die Spannung
UL an der Meldeleitung steht in einem bestimmten Verhältnis zur Spannung UC am Kondensator
C und zur Versorgungsspannung UV. Die Spannung, die zwischen dem Minuspol (-) der
Gleichspannungsquelle UV und dem zweiten Eingang B3 des Komparators D3 ansteht, ist
mit UB bezeichnet, die Spannung, die am ersten Eingang A3 des Komparators D3 ansteht,
ist mit UA bezeichnet. Ferner ist der Ausgang des Komparators D3 auf den ersten Eingang
eines UND-Gliedes G geführt. Am zweiten Eingang des UND-Gliedes G ist ein Taktgenerator
TG angeschlossen. Der Ausgang des UND-Gliedes G führt auf eine Zählvorrichtung ZV.
[0015] Wird nun vor Beginn der Messung der Schalter S geschlossen, so wird der Kondensator
C entladen. Die Messung des Widerstandswertes RX der Leitung ML wird mit dem öffnen
des Schalters S gestartet. Dabei wird der Kondensator C mit dem Konstantstrom I geladen.
Zu dem Zeitpunkt, zu dem die Spannung UA am ersten Komparatoreingang A3 gleich groß
der Spannung UB am zweiten Eingang B3 des Komparators D3 ist, ist der Kondensator
C aufgeladen, und der Komparator D3 gibt ein Stopsignal STO an das UND-Glied G ab.
Das heißt, das UND-Glied G ist von keinem Signal mehr beaufschlagt, so daß die Impulse
des Taktgenerators TG nicht mehr in die Zählvorrichtung ZV gelangen können.
[0016] Bei einfacher Darstellung und unter Voraussetzung idealer Bauelemente gelten folgende
Beziehungen:
[0018] Wird die Aufladezeit des Kondensators C mit T bezeichnet, so gilt:
LT = O.UC
Damit ergibt die Aufladezeit T des Kondensators C

[0019] Das heißt, die Aufladezeit T des Kondensators C ist direkt proportional dem Meßwert
des Widerstandes RX und unabhängig von der Versorgungsspannung UV. Da die Versorgungsspannung
UV in einem bestimmten Verhältnis zur Leitungsspannung UL und damit zur Kondensatorspannung
UC steht, kann mit dieser Schaltungsanordnung die Aufladezeit T des Kondensators C
verhältnismäßig einfach gemessen werden. Dabei muß an den Eingängen A3 und B3 des
Komparators C3 nur die Bedingung der Spannungsgleichheit erfüllt sein, d.h. UA = UB,
wie sich aus den oben dargestellten Beziehungen leicht veranschaulichen läßt.
[0020] Eine vorteilhafte Weiterbildung der Schaltungsanordnung ist in Fig. 3 dargestellt,
die nur einen Teil der ursprünglichen Schaltung gemäß Fig. 2 zeigt. Hier ist der Schalter
S gemäß Fig. 2, der dem Kondensator C parallelgeschaltet ist, durch einen Transistor
STR ersetzt. Der Transistor STR ist mit seinem Kollektor-Emitterkreis dem Kondensator
C parallelgeschaltet. Die Basis des Transistors STR ist über einen weiteren Widerstsnd
R3 an den Minuspol (-) der Versorgungsspannung UM angeschlossen und an einem Optokoppler
OK2. Der Optokoppler OK2 dient zur galvanischen Trennung der eigentlichen Meßvorrichtung
bzw, Meßschaltung von der Übrigen Auswerteeinrichtung der Zentrale. Beispielsweise
kann ein Startsignal STA für die Messung über den Optokoppler OK2 erfolgen, so daß
dann der Transistor STR, der den Kondensator C kurzgeschlossen hat, geöffnet wird.
Es ist auch das Ausgangssignal des Komparators D3 über einen weiteren Widerstand R4
an einen weiteren Optokoppler OK1 geführt, so daß auch hier, galvanisch getrennt,
das Stopsignal STO an das nachgeordnete UND-Glied G gelangt. Diesem ist die Zählvorrichtung
ZV nachgeschaltet.
[0021] Ein besonderer Vorteil einer solchen Widerstandsmeßanordnung ergibt sich, wenn diese
Meßanordnung nur einmal in einer Zentrale vorgesehen ist und nacheinander in rascher
Folge die Widerstandswerte der jeweiligen Meldeleitung mißt. Dazu kann ein Meßstellenumschalter
MU, wie er in Fig. 4 dargestellt ist, vorgesehen sein. Der Meßstellenumschalter MU
wird der Reihe nach an die jeweiligen Meldeleitung ML1 bis MLn, die hier mit den Widerständen
RX1 bis RXn symbolisiert sind, angeschlossen. Den jeweiligen Meldeleitungen ML1 bis
MLn ist jeweils ein Vorwiderstand RV1 bis RVn zugeordnet. Zweckmäßigerweise wird man
eine zyklische Abfrage mit einer Multiplexschalteinrichtung vornehmen, die von einem
Mikroprozessor gesteuert wird. Ebenso werde von einem Mikroprozessor die Start- und
Stopsignale STA, STO, beispielsweise über Optokoppler OK1, 2 an die Meßschaltung bzw.
von der Meßschaltung an den Mikrocomputer gegeben.
1. Verfahren zur Widerstandsmessung an einer Meldeleitung einer Gefahrenmeldeanlage,
deren einzelne von einer Zentrale (Z) ausgehende Meldeleitungen (ML) jeweils in Reihe
geschaltete Melder (MI bis Mn) mit veränderbarem Widerstandswert aufweisen, wobei
eine Spannungsquelle (UV) über einen Vorwiderstand (RV) an die Meldeleitung (ML) angeschaltet
wird und ein Kondensator (C) in Abhängigkeit vom Widerstandswert (RX) der Meldeleitung
(ML) von einem Konstantstrom aufgeladen wird,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator (C) durch eine seperate, vom Strom in
der Meldeleitung unabhängige Konstantstromquelle geladen wird und seine dem Widerstandswert
(RX) proportionale Aufladezeit (T) mittels einer Zählvorrichtung und eines Taktgebers
(TG) digital gemessen wird, wobei der Kondensator vor Beginn der Messung entladen
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der über einen Transistor (TR) an die Versorgungsspannung
(UV) angeschlossene Kondensator (C) mit einem parallel geschalteten Schaltelement
(S;STR) vor Beginn der Messung kurzgeschlossen und zum Beginn der Messung geöffnet
wird und daß während der Aufladezeit (T) Impulse des Taktgenerators (TG) über ein
UND-Glied (G) der nachgeschalteten Zählvorrichtung zuggeführt werden, und daß das
Ende der Aufladezeit (T) des Kondensators (C) mit einer Vergleichsschaltung (T3) ermittelt
wird, die bei einem vorgegebenen Verhältnis der Kondensatorspannung (UC) zur Spannung
(UL) der Meldeleitung (ML) ein Ausgangssignal (STO) an das UND Glied (G) abgibt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstandswert
(RX) der jeweiligen Meldeleitung (ML) durch zyklische Abfrage der einzelnen Meldeleitungen
(ML1 bis MLn) gemessen wird, wobei jeder Meldeleitung (ML) ein eigener Vorwiderstand
(RV) zugeordnet ist.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Meldeleitung (ML) mit ihrem Widerstandswert (RX) in
Reihe mit einem Vorwiderstand (RV) an die Versorgungs-Gleichspannungsquelle (UV) angeschlossen
ist, daß der aufladbare Kondensator (C) mit einer Elektrode am Pluspol (+) der Gleichspannungsquelle
(UV) und mit der anderen Elektrode am Kollektor eines Transistors (TR) und an einem
ersten Eingang (B3) eines Komparators (D3) angeschlossen ist, daß der Emitter des
Transistors (TR) über einen ersten Widerstand (RI) am Minuspol (-) der Gleichspannungsquelle
(UV) angeschlossen ist, daß der zweite Eingang (A3) des Komparators (D3) mit dem Ausgang
eines ersten Verstärkers (D1) verbunden ist, dessen Eingang (A1) mit dem gemeinsamen
Anschlußpunkt (X) des zu messenden Widerstandswertes (RX) der Meldeleitung (ML) und
des Vorwiderstandes (RV) und dessen Ausgang über die Reihenschaltung zweier Widerstände
(R1 und R2) mit dem Minuspol (-) der Gleichspannungsquelle (UV) verbunden ist, und
daß ein zweiter Verstärker (D2) mit seinem Eingang (A2) an den gemeinsamen Anschlußpunkt
(Y) de- in Reihe geschalteten beiden Widerstände (R1 und R2) und mit seinem Ausgang
an der Basis des Transistors (TR) angeschlossen ist, daß dem Kondensator (C) ein Schaltelement
(S) parallel geschaltet ist, daß der Ausgang des Komparators (D3) mit dem ersten Eingang
und ein Taktgenerator (TG) mit dem zweiten Eingang eines UND-Gliedes (G) verbunden
ist, und daß der zweite Ausgang des UND-Gliedes (G) mit einer Zählvorrichtung (ZV)
verbunden ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltelement (S) ein von einem Startsignal (STA)
beaufschlagbarer Schalttransistor (STR) ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang des Komparators (D3) über einen ersten Optokoppler
(OK1) mit dem UND-Glied (G) verbunden ist und daß der Schalttransistor (STR) über
einen zweiten Optokoppler (OK2) von einem Startsignal (STA) beaufschlagbar ist.
1. A method of measuring the resistance in a signalling line of a hazard alarm system,
the individual signalling lines (M, L) of which commence from a central control unit
(Z) and are each provided with series-connected alarms (M1 to Mn) having a variable
resistance value, where a voltage source (UV) is connected to the signalling line
(ML) via a series resistor (RV) and a capacitor (C) is charged by a constant current
in dependence upon the resistance value (RX) of the signalling line (ML), characterised
in that the capacitor (C) is charged by a separate constant current source independent
of the current in the signalling line. and its charging time (T), which is proportional
to the resistance value (RX), is measured in digital form by means of a counting device
and a clock pulse generator (TG), the capacitor being discharged before measurement
commences.
2. A method as claimed in Claim 1, characterised in that the capacitor (C) is connected
to the supply voltage (UV) via a transistor (TR). and is short-circuited before a
measurement commences by a parallel-connected switching element (S; STR) that is opened
when the measurement commences and that during the charging time (T) Pulses of the
clock-pulse generator (TG) are fed via an AND-gate (G) to the subsequently-connected
counting device, and that the end of the charging time (T) of the capacitor (C) is
established by a comparator circuit (T3) which emits an output signal (STO) to the
AND-gate (G) at a given ratio of the capacitor voltage (UC) to the voltage (UL) of
the signalling line (ML).
3. A method as claimed in Claim 1 or 2, characterised in that ihe resisiance value
(RX) of ihe signalling line (ML) in question is measured by a cyclic interrogation
of the individual signalling lines (ML1 io MLn), where each signalling line (ML) is
assigned iis own series resisior (RV).
4. A device for the implementation of the method claimed in Claim 1 or 2, characterised
in that the resistance (RX) of the signalling line (ML) is connected to the d.c. voliage
supply source (UV) in series w ith a series resisior (RV), that the chargeable capacitor
(C) has one electrode connected to the positive pole (+) of the d.c. voltage source
(UV) and the other electrode to the collector of a transistor (TR) and a first input
(B3) of a comparator (D3), that the emitter of the transisior (TR) is connected via
a first resistor (R1) to the negative pole (-) of the d.c. voltage source (UV), that
the second input (A3) of the comparator (D3) is connected to the output of a first
amplifier (D1) whose input (A1) is connected to the common connection point (X) of
the resistance (RX) to be measured, the signalling line (ML) and the series resistor
(RV), and whose output is connected via the series arrangement of two resistors (R1
and R2) to the negative pole (-) of the d.c. voltage source (UV), and that a second
amplifier (D2) has its input (A2) connected two resistors (R1 and R2) and is connected
by its output to the base of the transistor (TR), that the capacitor (C) is connected
in parallel with a switching element (S), that the output of the comparator (D3) is
connected to the first input of a AND-gate (G) and a clock-pulse generator (TG) is
connected to the second input thereof, and that the second output of the AND-gate
(G) is connected to a counting device (ZV).
5. A device as claimed in Claim 4, characterised in that the switching element (S)
is a switching transistor (STR) which can be acted upon by a start signal (STA).
6. A device as claimed in Claim 4 or 5, characterised in that the output of the comparator
(D3) is connected via a first optocoupler (OK1) to the AND-gate (G). and that the
switching transistor (STR) can be acted upon by a start signal (STA) via a second
opto-coupler (OK2).
1. Procédé pour mesurer la résistance dans une ligne de transmission d'une installation
de signalisation de danger, dont les différentes lignes de transmission (ML), qui
partent d'un central (Z), comportent respectivement des transmetteurs de signalisation
(M1 à Mn) branchés en série et possédant une valeur de résistance variable, une source
de tension (UV) étant raccordée par l'intermédiaire d'une résistance additionnelle
(RV) à la ligne de signalisation (ML), et un condensateur (C) étant chargé par un
courant constant, en fonction de la valeur de résistance (RX) de la ligne de signalisation
(ML), caractérisé par le fait oue le condensateur (C) est chargé par une source de
courant constant séparée, indépendante du courant circulant dans la ligne de signalisation,
et gue son temps de charge (T), qui est proportionnel à la valeur de la résistance
(RX), est mesuré numériquement au moyen d'un dispositif de comptage et d'un générateur
de cadence (TC), le condensateur étant déchargé avant le début de la mesure.
2. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé par le fait que le condensateur
(C), qui est raccordé par l'intermédiaire d'un transistor (TR) à la tension d'alimentation
(UV), est court- circuité avec un élément de commutation (S; STR), branché en parallèle,
avant le début de la mesure et est ouvert au début de la mesure et que pendant le
temps de charge (T), les impulsions du générateur de cadence (TG) sont envoyées par
l'intermédiaire d'un circuit ET (G) au dispositif de comptage branché en aval, et
que la fin du temps de charge (T) du condensateur (C) est déterminée à l'aide d'un
circuit comparateur (T3) qui, pour un rapport prédéterminé de la tension (UC) aux
bornes du condensateur à la tension (UL) dans la ligne de signalisation (ML), délivre
un signal de sortie (STO) au circuit ET (G).
3. Procédé suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que la valeur
de résistance (RX) de la ligne respective de signalisation (ML) est mesurée grâce
à une interrogation cyclique des différentes lignes de transmission (ML1 à MLn), une
résistance additionnelle particulière (RV) étant associée à chaque ligne de signalisation
(ML).
4. Dispositif pour la mise en oeuvre du procédé suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé
par le fait que la ligne de signalisation (ML), dont la valeur de résistance (RX)
est en série avec une résistance (RV), est raccordée à la source de tension continue
d'alimentation (UV), que le condensateur (C) pouvant être chargé est raccordé par
une électrode au pôle plus (+) de la source de tension continue (UV) et par son autre
électrode au collecteur d'un transistor (TR) et à une première entrée (B3) d'un comparateur
(D3), que l'émetteur du transistor (TR) est raccordé par l'intermédiaire d'une première
résistance (RI) au pôle moins (-) de la source de tension contine (UV), que la seconde
entrée (A3) du comparateur (D3) est reliée à la sortie d'un premier amplificateur
(D1) dont l'entrée (A1) est reliée au point commun de raccordement (X) de la valeur
de résistance (RX), devant être mesurée, de le ligne de signalisation (ML) et de la
résistance additionnelle (RV) et dont la sortie est reliée, par l'intermédiaire du
montage série formé de deux résistances (R1 et R2), au pôle moins (-) de la source
de tension continue (UV), et qu'un second amplificateur (D2) est raccordé par son
entrée (A2) au point commun de raccordement (Y) des deux résistances (R1 et R2) branchées
en série et par sa sortie à la base du transistor (TR), qu'un élément de commutation
(S) est branché en parallèle avec le condensateur (C), que la sortie du comparateur
(D3) est reliée à la première entrée d'un circuit ET (G) et qu'un générateur de cadence
(TG) est relié à la seconde entrée de ce circuit, et que la seconde sortie du circuit
ET (G) est reliée à un dispositif de comptage (ZV).
5. Dispositif suivant la revendication 4, caractérisé par le fait que l'élément de
commutation (S) est un transistor de commutation (STR) pouvant être chargé par un
signal de démarrage (STA).
6. Dispositif suivant la revendication 4 ou 5, caractérisé par le fait que la sortie
du comparateur (B3) est réalisée par l'intermédiaire d'un optocoupleur (OK1 ) au circuit
ET (G) et que le transistor de commutation (STR) peut être chargé par l'intermédiaire
d'un second optocoupleur (OK2) par un signal de démarrage (STA).

