| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 052 263 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
02.01.1986 Patentblatt 1986/01 |
| (22) |
Anmeldetag: 26.10.1981 |
|
|
| (54) |
Einrichtung zur Abstandhaltung von spurgebundenen Fahrzeugen
Device to keep track-bound vehicles at a distance from one another
Dispositif de maintien de la distance entre véhicules retenus sur une voie
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE DE FR IT NL SE |
| (30) |
Priorität: |
14.11.1980 CH 8458/80
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
26.05.1982 Patentblatt 1982/21 |
| (71) |
Anmelder: INVENTIO AG |
|
CH-6052 Hergiswil NW (CH) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Schick, Jean-Claude
CH-2558 Aegerten (CH)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Abstandhaltung von spurgebundenen Fahrzeugen
mit auf deren Hinterseite angeordneten, entgegen der Fahrtrichtung rückwärts gleichmässig
abstrahlenden, moduliertes Licht verwendenden Lichtsendern und mit auf deren Vorderseite
angeordneten in Fahrtrichtung von vorne gleichmässig empfangenden Licht demodulierenden
Lichtempfängern, welche Einrichtung mittels einer Antriebssteuerung die Geschwindigkeit
eines Fahrzeuges so steuert, dass sein Abstand zum unmittelbar vorausfahrenden Fahrzeug
einen vorgegebenen Wert nicht unterschreitet, wobei der Abstand aufgrund der empfangenen
Lichtintensität ermittelt ist.
[0002] Es sind verschiedene Einrichtungen bekannt, die der automatischen Steuerung von entlang
einer Leitlinie sich bewegenden, motorgetriebenen Fahrzeugen dienen.
[0003] So ist z. B. aus dem US-Patent Nr. 3 718 201 ein Kollisionsschutz gemäss dem Oberbegriff
des unabhängigen Anspruches 1 bekannt, bei dem auf licht-elektrischem Wege festgestellt
wird, wenn sich ein Fahrzeug dem unmittelbar vorausfahrenden Fahrzeug bis auf eine
vorgegebene Distanz genähert hat. Bei Erreichen dieser kritischen Distanz wird eine
Schaltfunktion ausgelöst und das auffahrende Fahrzeug über die Antriebssteuerung und
die Lenksteuerung gestoppt bzw. auf eine andere freie Leitlinie umgelenkt. Besondere
Nachteile dieses Verfahrens ergeben sich aus der Art und Weise, wie eine Kollision
vermieden werden soll. So stellt der kollisionsverhindernde Stop eines Fahrzeuges
eine Störung des kontinuierlichen Betriebsablaufes dar, der zudem nur erforderlich
ist, wenn das unmittelbar vorausfahrende Fahrzeug anhält. In allen anderen Fällen
ist der Fahrzeugstop eine unnötig einschneidende Massnahme zur Kollisionssicherung,
da eine Abstandhaltung völlig ausreichend wäre. Hinzu kommt, dass durch häufiges Stoppen
der Fahrzeuge deren Transportleistung empfindlich reduziert wird und die damit verbundenen
Verzögerungen und Beschleunigungen den Antrieb zusätzlich belasten und allenfalls
Anlass zu Ladeverschiebungen geben. Wird der Kollisionsschutz durch Umlenkung von
Fahrzeugen gewährleistet, müssen zusätzliche Fahrspuren als Ausweich- und Überholstrecken
bereits gehalten werden. Dies erfordert aufwendige ortsfeste Installationen, welche
die Auslegung eines Streckennetzes erschweren und verteuern. Überdies können solche
Ausweichstrecken aus wirtschaftlichen Überlegungen nur in beschränkter Anzahl im Streckennetz
angebracht werden, weshalb ein derart gestalteter Kollisionsschutz nicht lückenlos
sein kann. Für die nicht gesicherten Streckenabschnitte ist deshalb ein zusätzlicher
Kollisionsschutz notwendig. Weiter hat sich als nachteilig erwiesen, dass der Abstand
zweier Fahrzeuge das alleinige Kriterium ist für die Auslösung eines kollisionsverhindernden
Stops. Unterschiedliche Fahrgeschwindigkeiten, als eigentliche Ursachen einer Kollision,
bleiben dabei völlig unberücksichtigt. Demnach fehlt auch jede Anpassung des Kollisionsschutzes
an die wechselnden Anforderungen unterschiedlicher Fahrzeuggeschwindigkeiten. Der
den Stop des nachlaufenden Fahrzeuges auslösende Grenzabstand muss deshalb so gewählt
sein, dass eine kollisionsverhindernde Abbremsung für die ungünstigste Kombination
der Fahrzeuggeschwindigkeiten gewährleistet ist. Für alle anderen Geschwindigkeitskombinationen
erfolgt der Stop demnach verfrüht und folglich nicht optimal.
[0004] Im weitern ist in der deutschen Offenlegungsschrift DE-A-2 219 204 ein opto-elektronisches
System beschrieben, mit dem sowohl eine Zentralstelle zur Koordinierung des Verkehrs
als auch jeder einzelne Verkehrsteilnehmer mit den notwendigen Informationen für einen
ungestörten Verkehrsablauf versorgt werden können. Dabei ist jedes Fahrzeug mit nach
allen Richtungen sendenden und von allen Richtungen empfangenden Sendern bzw. Empfängern
ausgerüstet, wobei die verwendete IR-Strahlung zum Zwecke der Informationsübertragung
moduliert ist. Als Verbindung zur Zentralstelle sind an verkehrstechnisch wichtigen
Punkten des Strassennetzes gleichartige Empfangssysteme ortsfest montiert. Nachteilig
bei dieser Einrichtung ist der Umstand, dass aufgrund der gewonnenen, die Verkehrslage
charakterisierenden Informationen, nicht selbsttätig und korrigierend in den Verkehrsablauf
eingegriffen wird, weder von Seiten der Zentralstelle noch der Fahrzeugsteuerung.
Vielmehr ist es dem Verkehrsteilnehmer überlassen, die gewonnenen Informationen zu
interpretieren und allenfalls in die Steuerung seines Fahrzeuges einzugreifen. Diese
Vorrichtung ist deshalb nicht als selbsttätige Kollisionssicherung brauchbar und schon
gar nicht bei fahrerlosen Fahrzeugen.
[0005] Ferner zeigt die DE-OS 2 646 587 eine Einrichtung für mittels eines Leitkabels automatisch
lenkbare Fahrzeuge. Das Leitkabel ist in der Fahrbahn verlegt und wird zur Abstandhaltung
der Fahrzeuge in regelmässigen Zeitabständen mit einem Steuerimpuls versorgt. Der
Steuerimpuls breitet sich längs des Leitkabels aus und bewirkt beim Erreichen eines
Fahrzeugs die Aussendung eines Lichtimpulses entgegen der Fahrtrichtung. Auf dem nachfolgenden
Fahrzeug wird der Steuerimpuls und der vom vorausfahrenden Fahrzeug stammende Lichtimpuls
detektiert und aufgrund der Zeit zwischen den Impulsen der Abstand ermittelt.
[0006] Diese Einrichtung benötigt zur Abstandhaltung aufwendige ortsfeste Installationen.
Die ortsfesten Installationen bestehen aus dem in der Fahrbahn verlegten Leitkabel
und aus den dazugehörigen Ansteuervorrichtungen. Die Ansteuervorrichtungen müssen
derart vorgesehen sein, dass sich der Steuerimpuls bezüglich der Fahrtrichtung der
Fahrzeuge auf jedem Fahrbahnstück in einem gleichen Richtungssinn fortpflanzt, weil
die Laufzeiten der Impulse im Leitkabel und in der Luft je nach Richtungssinn zu addieren
und zu subtrahieren sind. Die auf den Fahrzeugen angeordneten Teile der Einrichtung
sind aufwendig, weil die auszuwertenden Zeiten zwischen den Impulsen infolge der sehr
hohen Fortpflanzungsgeschwindigkeiten kurz sind. Die Einrichtung wertet die kurzen
Zeiten zwischen den Impulsen nicht zuverlässig aus, falls die Impulse verzerrt sind
oder falls die Zeiten sehr kurz sind, wobei die Verzerrungen der Impulse mit zunehmender
Fahrbahnlänge bzw. Leitkabellänge zunehmen und wobei die Zeiten zwischen den Impulsen
mit abnehmendem Abstand abnehmen.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine relativ einfache Einrichtung zur Abstandhaltung
von spurgebundenen Fahrzeugen vorzuschlagen, welche auf beliebig langen Fahrbahnen
zuverlässig funktioniert, welche ohne ortsfeste Installationen betrieben werden kann
und deren Zuverlässigkeit mit abnehmendem Abstand zunimmt.
[0008] Die Aufgabe ist erfindungsgemäss durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs
1 angegebenen Merkmale gelöst.
[0009] Durch diese Mittel ist nicht nur die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe vorteilhaft
gelöst, sondern es wird darüber hinaus eine Abstandhalteeinrichtung geschaffen, die
aufgrund ihrer automatischen Funktion insbesondere für führerlose Fahrzeuge geeignet
ist. Ein weiterer Vorteil ist darin zu erblicken, dass mit dieser Abstandhalteeinrichtung
eine Kollisionssicherung gewährleistet ist, die auf Angleichung der Fahrzeuggeschwindigkeiten
beruht und nicht auf einem Fahrzeugstop. Der Kollisionsschutz ist also auf das normale
Fahrverhalten der Fahrzeuge abgestimmt unter Vermeidung von Betriebsunterbrüchen mit
ihren nachteiligen Folgen für Transportleistung und Betriebsablauf. Im weiteren ist
der zwischen zwei Fahrzeugen eingehaltene Abstand proportional zu deren Geschwindigkeit,
so dass die sich daraus ergebende Kollisionssicherung bei allen Geschwindigkeiten
optimal funktioniert.
[0010] Auf beiliegender Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt,
das im folgenden näher erläutert wird. Es zeigt :
Figur 1 ein vorwärts und rückwärts bewegliches Fahrzeug mit beidseits vorgesehenen
Lichtsendern und Lichtempfängern im Seitenriss,
Figur 2 ein Blockschaltbild eines an einem Fahrzeugende angeordneten Lichtsenders
und eines am gleichen Fahrzeugende abgeordneten Lichtempfängers,
Figur 3 eine schematische Darstellung zweier Fahrzeuge auf gerader Strecke im Grundriss,
Figur 4 eine Darstellung der Abhängigkeit eines Signals AH von einem Abstand d,
Figur 5 eine schematische Darstellung zweier Fahrzeuge auf gekrümmter Strecke im Grundriss
und
Figur 6 eine schematische Darstellung dreier Fahrzeuge auf benachbarten geraden Strecken
im Grundriss.
[0011] In der Figur 1 ist mit 1 ein batteriebetriebenes Fahrzeug einer Flurförderanlage
bezeichnet, welches sich auf einer Fahrbahn 2 mittels Rädern 3,4 vorwärts und rückwärts
bewegen kann. In der Unterlage der Fahrbahn 2 kann zum automatischen Lenken des Fahrzeugs
1 ein Leitkabel 5 verlegt sein, welches mit nicht näher dargestellten Lenkeinrichtungen
des Fahrzeugs 1 zusammenwirkt. An der Oberseite des Fahrzeugs 1 befinden sich Lastaufnahmemittel
6, welche entsprechend der Art zu befördernden Lasten verschieden ausgebildet sein
können. Vorne und hinten am Fahrzeug 1 sind in staubdichten Glasgehäusen 7, 8 Lichtsender
und Lichtempfänger für beide Fahrtrichtungen angeordnet. Direkt unter den Glasgehäusen
7, 8 sind Metallgehäuse 9, 10 vorgesehen, welche die an Hand des Blockschaltbilds
in Figur 2 näher beschriebenen elektrischen Vorrichtungen der Lichtsender und der
Lichtempfänger enthalten. Unter den Metallgehäusen 9, 10 befinden sich in Gummiwülse
11, 12 eingebettete Sicherheitskontakte, welche den Antrieb des Fahrzeugs 1 bei Zusammenstössen
ausschalten.
[0012] Mit 20 ist in der Figur 2 ein Steuerkreis bezeichnet, an welchem vier von einer nicht
näher erläuterten, mit 21 bezeichneten Antriebssteuerung des Fahrzeugs 1 stammende
Informationen AHE, AHL, AHR, AHT anliegen und welcher fünf Ausgangssignale EL, ER,
SL, SR, ST erzeugt. Die Ausgangssignale EL, ER sind einem mit 22 bezeichneten Lichtempfänger
zugeführt, während die Ausgangssignale SL, SR, ST einem mit 23 bezeichneten Lichtsender
zugeführt sind, wobei der Lichtempfänger 22 und der Lichtsender 23 an einem gleichen
Fahrzeugende angeordnet sind.
[0013] Die Ausgangssignale EL, ER liegen im Lichtempfänger 22 einerseits beide an einer
die Betriebsart des Lichtempfängers 22 optisch anzeigenden ersten Anzeigevorrichtung
24 und andererseits einzeln an den Steuereingängen einer ersten und einer zweiten
elektronischen Schaltvorrichtung 25, 26 an, wobei mittels der Kontakte der ersten
und der zweiten Schaltvorrichtung 25, 26 zwei infrarot-lichtempfindliche Dioden 27,
28 parallel zu einem Kondensator eines Resonanzkreises 29 schaltbar sind. Die zwei
lichtempfindlichen Dioden 27, 28 sind in einer waagrechten Ebene in einem gleichen
Winkel gegenüber der Fahrtrichtung derart angeordnet, dass der Lichtempfänger 22 in
beliebigen Richtungen von den Seiten und von vorne Licht empfängt. Der aus einer Parallelschaltung
eines Kondensators, einer Spule und eines Widerstands bestehende Resonanzkreis 29
ist mit einem Verstärker 30 verbunden. Der Ausgang des Verstärkers 30 ist mit dem
Eingang eines Demodulators 31 verbunden. Das mit AH bezeichnete Ausgangssignal des
Demodulators 31 ist der empfangenen Lichtintensität proportional und ist der Antriebssteuerung
21 zum Beeinflussen der Fahrtgeschwindigkeit des Fahrzeugs 1 zugeführt.
[0014] Die Ausgangssignale SL, SR, ST des Steuerkreises 20 sind im Lichtsender 23 einerseits
einer die Betriebsart des Lichtsenders 23 optisch anzeigenden zweiten Anzeigevorrichtung
32 zugeführt. Andererseits liegt das Signal ST am Steuereingang einer steuerbaren
Stromquelle 33, das Signal SL am Steuereingang einer dritten elektronischen Schaltvorrichtung
34 und das Signal SR am Steuereingang einer vierten elektronischen Schaltvorrichtung
35 an. Die steuerbare Stromquelle 33 speist eine Serieschaltung 36 von zwölf Infrarotleuchtdioden,
wobei von den zwölf Infrarotleuchtdioden, wobei von den zwölf Leuchtdioden nur vier
dargestellt sind. Die Leuchtdioden sind in einer horizontalen Ebene derart fächerförmig
angeordnet, dass der Lichtsender 23 in beliebigen Richtungen seitwärts und rückwärts
gleichmässig Licht abstrahlt. Der Kontakt der dritten Schaltvorrichtung 34 ist parallel
zu den sechs nach links strahlenden Leuchtdioden der Serieschaltung 36 geschaltet,
während der Kontakt der vierten Schaltvorrichtung 35 parallel zu den sechs nach rechts
strahlenden Leuchtdioden der Serieschaltung 36 geschaltet ist.
[0015] Die in der vorstehenden Beschreibung aufgeführten digitalen Signale beziehungsweise
Informationen können zwei üblicherweise mit « 0 » und « 1 » bezeichnete Werte annehmen.
Es bedeutet :
AHE eine von der Antriebssteuerung 21 erzeugte Information, welche bei Vorwärtsfahrt
den Wert AHE = 0 und bei Rückwärtsfahrt den Wert AHE = 1 annimmt,
AHL eine von der Antriebssteuerung 21 erzeugte Information, welche beim Vorhandensein
einer benachbarten Fahrbahn links des Fahrzeugs 1 den Wert AHL = 1 und sonst den Wert
AHL = 0 annimmt,
AHR eine von der Antriebssteuerung 21 erzeugte Information, welche beim Vorhandensein
einer benachbarten Fahrbahn rechts des Fahrzeugs 1 den Wert AHR = 1 und sonst den
Wert AHR = 0 annimmt,
AHT eine von der Antriebssteuerung 21 mittels eines quarzgesteuerten Generators erzeugte,
periodisch ändernde Taktinformation,
EL ein mit EL = 0 den linken Teilwinkel eines Lichtempfängers 22 einschaltendes Ausgangssignal
des Steuerkreises 20,
ER ein mit ER = 0 den rechten Teilwinkel eines Lichtempfängers 22 einschaltendes Ausgangssignal
des Steuerkreises 20,
SL ein mit SL = 0 den linken Teilwinkel eines Lichtsenders 23 freigebendes Ausgangssignal
des Steuerkreises 20,
SR ein mit SR = 0 den rechten Teilwinkel eines Lichtsenders 23 freigebendes Ausgangssignal
des Steuerkreises 20 und
ST ein mit ST = 0 einen Lichtsender 23 einschaltendes Ausgangssignal des Steuerkreises
20.
[0016] Die oben beschriebene Einrichtung arbeitet wie folgt :
Wie in der Figur 3 dargestellt sei angenommen, dass zwei mit 41, 42 bezeichnete Fahrzeuge
auf einer geraden Strecke 43 gemäss den Pfeilrichtungen hintereinander vorwärts fahren
und dass keine benachbarten Fahrbahnen vorhanden sind. Folglich weisen die Informationen
AHE, AHL, AHR die Werte AHE = AHL = AHR = 0 auf.
[0017] Unter diesen Bedingungen haben die Ausgangssignale EL, ER, SL, SR der hinten auf
den Fahrzeugen 41, 42 befindlichen Steuerkreise 20 die Werte EL = ER = 1, SL = SR
= 0. Mit den Werten EL = ER = 1 sind die lichtempfindlichen Dioden 27, 28 mittels
der ersten und der zweiten Schaltvorrichtungen 25, 26 von den Resonanzkreisen 29 getrennt,
womit beide Teilwinkel der hinten angeordneten Lichtempfänger 22 ausgeschaltet sind.
Mit den Werten SL = SR = 0 sind die Leuchtdioden der Serieschaltungen 36 mittels der
dritten und der vierten Schaltvorrichtung 34, 35 nicht kurzgeschlossen, womit beide
Teilwinkel der hinten angeordneten Lichtsender 23 freigegeben sind. Die Signale ST
wechseln wie die Informationen AHT mit einer Frequenz von etwa 20 kHz von «0' auf
« 1 und umgekehrt, weshalb die steuerbaren Stromquellen 33 die Leuchtdioden der Serieschaltungen
36 mit einem im gleichen Takt ändernden Strom speisen. Die Lichtsender 23 strahlen
moduliertes Infrarotlicht gemäss schematisch dargestellten Sendecharakteristiken 44
ab, wobei die Intensität des Lichts dem Kehrwert des Abstandsquadrats proportional
ist.
[0018] Bei den obgenannten Informationswerten AHE = AHL = AHR = 0 haben die Ausgangssignale
EL, ER, SL, SR der vorne auf den Fahrzeugen 41, 42 befindlichen Steuerkreise 20 die
Werte EL = ER =
0, SL = SR = 1. Mit den Werten S
L = SR = 1 sind die Leuchtdioden der Serieschaltungen 36 mittels der dritten und vierten
Schaltvorrichtungen 34, 35 kurzgeschlossen, womit beide Teilwinkel der vorne angeordneten
Lichtsender 23 ausgeschaltet sind. Mit den Werten EL = ER = 0 sind die lichtempfindlichen
Dioden 27, 28 mittels der ersten und zweiten Schaltvorrichtungen 25, 26 parallel zu
den Kondensatoren der Resonanzkreise 29 geschaltet, womit beide Teilwinkel der vorne
angeordneten Lichtempfänger 22 eingeschaltet sind, wie dies mittels Empfangscharakteristiken
45 schematisch dargestellt ist. An den lichtempfindlichen Dioden 27, 28 liegen Spannungen
an, welche aus Gleichspannungsanteilen und Wechselspannungsanteilen bestehen. Die
bezüglich der Modulationsfrequenz um ein bestimmtes Mass verstimmten Resonanzkreise
29 leiten die mit der Modulationsfrequenz ändernden Wechselspannungsanteile als Empfangssignale
den Verstärkern 30 mit einer durch die Verstimmung gegeben Signaldämpfung zu. Mit
zunehmenden Umgebungslichtstärken nehmen die Wechselspannungsanteile infolge verringerter
Empfindlichkeiten der Dioden 27, 28 ab. Gleichzeitig nehmen die Gleichspannungsanteile
an den Dioden 27, 28 ab, wobei die Sperrschichtkapazitäten der Dioden 27, 28 zunehmen.
Die zunehmenden Sperrschichtkapazitäten der Dioden 27, 28 bewirken, dass die Verstimmungen
der Resonanzkreise 29 abnehmen, wodurch die abnehmenden Empfindlichkeiten der Dioden
27, 28 mittels abnehmender Signaldämpfungen der Resonanzkreise 29 kompensiert sind.
Die Empfangssignale werden von den Verstärkern 30 verstärkt und von den Demodulatoren
31 demoduliert. Die an den Ausgängen der Demodulatoren 31 auftretenden Signale AH
sind von den Abständen d abhängig. Aufgrund eines gegebenen Werts z. B. AH1 oder AH2
des Signals AH ermittelt die Antriebssteuerung 21 eines Fahrzeugs 41, 42 gemäss dem
Verlauf der in der Figur 4 strichpunktiert dargestellten Kurve 46 einen Abstandswert
d1 oder d2. Infolge unterschiedlicher Verschmutzung der Glasgehäuse 7, 8 kann der
ermittelte Wert d1 oder d2 vom vorhandenen Abstand d abweichen, wobei die Grenzen
des möglichen Abweichungsbereichs Ad1 oder Ad2 durch Kurven 47, 48 dargestellt sind.
Aus den Kurven 46, 47, 48 ist ersichtlich, dass der Bereich Δd1, Ad2 mit abnehmendem
Abstandswert d1, d2 schmäler wird, weil die Kurven 46, 47, 48 mit abnehmendem Abstand
d steiler verlaufen. Folglich nimmt die Zuverlässigkeit der Einrichtung mit abnehmendem
Abstand d zu. Der ermittelte Abstandswert d1 oder d2 dient der Antriebssteuerung 21
zum Steuern der Fahrtgeschwindigkeit. In der Figur 5 sind zwei auf gekrümmter Strecke
51 hintereinander vorwärts fahrende Fahrzeuge mit 52 und 53 bezeichnet. Da keine benachbarten
Fahrbahnen vorhanden sind, haben die Informationen und die Signale die gleichen Werte
wie bei den Fahrzeugen 41, 42 der
[0019] Figur 3. Die gegenüber der Figur 3 unveränderten Empfangscharakteristiken 54 und
Sendecharakteristiken 55 zeigen, dass die Einrichtung auch auf der gekrümmten Strecke
51 funktioniert.
[0020] In der Figur 6 sind zwei auf einer geraden Strecke 61 hintereinander vorwärts fahrende
Fahrzeuge mit 62 und 63 bezeichnet. In Fahrtrichtung rechts von der Strecke 61 ist
eine benachbarte gerade Strecke 64 vorhanden, auf welcher sich ein Fahrzeug 65 in
gleicher Richtung bewegt. Die Informationen AH L, AHR der auf der linken Strecke 61
fahrenden Fahrzeuge 62, 63 weisen die Werte AHL = 0, AHR = 1 auf, während die Informationen
AHL, AHR des auf der rechten Strecke 64 fahrenden Fahrzeugs 65 die Werte AHL = 1,
AHR = 0 aufweisen. Unter diesen Bedingungen nehmen die Ausgangssignale ER, SR der
Steuerkreise 20 der links fahrenden Fahrzeuge 62, 63 die Werte ER = SR = 1 und die
Ausgangssignale EL, SL der Steuerkreise 20 des rechts fahrenden Fahrzeugs 65 die Werte
EL = SL = 1 an, womit die gegen die benachbarte Strecke 61, 64 gerichteten Teilwinkel
der Lichtsender 23 und Lichtempfänger 22 der Fahrzeuge 62, 63, 65 ausgeschaltet sind.
Alle anderen Informationen und Signale haben die gleichen Werte wie die Informationen
und Signale der Fahrzeuge 41, 42 der Figur 3, weshalb die anderen Teilwinkel der Lichtsender
23 und Lichtempfänger 22 gemäss der Fahrtrichtung eingeschaltet sind. Dies ist mittels
Sendecharakteristiken 66, 67 und Empfangscharakteristiken 68,
69 schematisch dargestellt. Folglich beeinflussen sich die Lichtsender 23 und Lichtempfänger
22 der Fahrzeuge 62, 63, 65 von benachbarten Strecken 61, 64 nicht.
[0021] Für die praktische Ausführung der erfindungsgemässen Einrichtung ist es vorteilhaft,
auf vorwärts und rückwärts beweglichen Fahrzeugen vorne und hinten gleiche Vorrichtungen
vorzusehen, wobei die Informationen AHL und AHR den hinteren Vorrichtungen vertauscht
zugeführt sind und wobei die Information AHE den hinteren Vorrichtungen über ein in
den Vorrichtungen vorgesehenes wahlweise zuschaltbares NICHT-Glied zugeführt ist.
[0022] Es liegt im Rahmen der Erfindung Analog-Digital-Wandler für die Signale AH vorzusehen
und die von einem gegebenen Signalwert AH1, AH2 ausgehende Ermittlung des Abstandswerts
d1, d2 mit digitalen Mitteln auszuführen.
[0023] Weiter liegt es im Rahmen der Erfindung auf den Lichtsendern und auf den Lichtempfängern
Abdeckungen derart vorzusehen, dass nur geringe vertikale Winkelbereiche für den Betrieb
der Lichtempfänger und Lichtsender freibleiben.
[0024] Ferner liegt es im Rahmen der Erfindung, einzeln einschaltbare gleichartige Lichtsender
ortsfest anzuordnen und damit bei Kreuzungen, Umladestationen oder dergleichen den
Verkehrsfluss zu regeln.
1. Einrichtung zur Abstandhaltung von spurgebundenen Fahrzeugen (1, 41, 42, 52, 53,
62, 63, 65) mit auf deren Hinterseite angeordneten, entgegen der Fahrtrichtung rückwärts
gleichmässig abstrahlenden, moduliertes Licht verwendenden Lichtsendern (23) und mit
auf deren Vorderseite angeord.neten in Fahrtrichtung von vorne gleichmässig empfangenden
Licht demodulierenden Lichtempfängern (22), welche Einrichtung mittels einer Antriebssteuerung
(21) die Geschwindigkeit eines Fahrzeugs (1, 41, 42, 52, 53, 62, 63, 65) so steuert,
dass sein Abstand (d) zum unmittelbar vorausfahrenden Fahrzeug (1, 41, 42, 52, 53,
62, 63, 65) einen vorgegebenen Wert nicht unterschreitet, wobei der Abstand (d) aufgrund
der empfangenen Lichtintensität ermittelt ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine,
die Geschwindigkeit eines Fahrzeuges (1, 41, 42, 52, 53, 62, 63) mit abnehmendem Abstand
(d) zum unmittelbar vorausfahrenden Fahrzeug (1, 41, 42, 52, 53, 62, 63) kontinuierlich
verringernde Antriebssteuerung vorgesehen ist und dass der zwischen den beiden Fahrzeugen
(1, 41, 42, 52, 53, 62, 63) eingehaltene Abstand (d) proportional zu deren Geschwindigkeit
ist.
2. Einrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtsender
(23) und der Lichtempfänger (22) von der Antriebssteuerung (21) betätigbare Schaltvorrichtungen
(25, 26, 34, 35) aufweist, wobei mittels der Schaltvorrichtungen (25, 26, 34, 35)
einzelne seitliche Abstrahlrichtungen des Lichtsenders (23) und einzelne seitliche
Empfangsrichtungen des Lichtempfängers (22) abschaltbar sind.
3. Einrichtung nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtsender
(23) eine mittels eines periodischen Taktsignals (ST) steuerbare Stromquelle (33)
und mehrere von der Stromquelle (33) gespiesene, in einer waagrechten Ebene fächerförmig
angeordnete rückwärts und seitwärts gerichtete Infrarotleuchtdioden aufweist und dass
der Lichtempfänger (22) mindestens zwei in der waagrechten Ebene in einem gleichen
Winkel seitwärts und vorwärts gerichtete infrarot-lichtempfindliche Dioden (27, 28),
einen mit jeder Diode (27, 28) im Sinn einer Signalüberlagerung verbindbaren, einen
Eingang und einen Ausgang aufweisenden Verstärker (30) und einen mit dem Ausgang des
Verstärkers (30) verbundenen Demodulator (31) aufweist, wobei das Ausgangssignal (AH)
des Demodulators (31) der Antriebssteuerung (21) zugeführt ist.
4. Einrichtung nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in den Verbindungen
der lichtempfindlichen Dioden (27, 28) mit dem Eingang des Verstärkers (30) eine erste
und eine zweite von der Antriebssteuerung (21) betätigbare Schaltvorrichtung (25,
26) vorgesehen ist und dass parallel zu den gegen die eine Seite gerichteten Leuchtdioden
und parallel zu den gegen die andere Seite gerichteten Leuchtdioden eine dritte und
eine vierte von der Antriebssteuerung (21) betätigbare Schaltvorrichtung (34, 35)
geschaltet ist.
5. Einrichtung nach Patentanspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit
dem Eingang des Verstärkers (30) verbundener, eine Kapazität aufweisender Resonanzkreis
(29) vorgesehen ist, wobei die mit ändernder Umgebungslichtstärke ihre Kapazität und
ihre Empfindlichkeit ändernden lichtempfindlichen Dioden (27, 28) parallel zu der
Kapazität des Resonanzkreises (29) schaltbar sind.
6. Einrichtung nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei vorwärts
und rückwärts beweglichen Fahrzeugen (1, 41, 42, 52, 53, 62, 63, 65) Lichtsender (23)
und Lichtempfänger (22) für beide Fahrtrichtungen vorgesehen sind, wobei der in Fahrtrichtung
vorne befindliche Lichtempfänger (22) und der in Fahrtrichtung hinten befindliche
Lichtsender (23) eingeschaltet ist.
1. Equipment for maintaining the spacing of track-bound vehicles (1, 41, 42, 52, 53,
62, 63, 65) with light emitters (23) arranged at the rear on the vehicles and radiating
uniformly rearwardly against the direction of travel using modulated light and with
light receivers (22) arranged at the front on the vehicles (1, 41, 42, 52, 53, 62,
63, 65) and receiving uniformly from in front in direction of travel, demodulating
light, which equipment by means of a drive control (21) controls the speed of a vehicle
(1, 41, 42, 52, 53, 62, 63, 65) in such a way, that its spacing (d) from the vehicle
(1, 41, 42, 52, 53, 62, 63, 65) travelling directly ahead does not fall below a given
value, wherein the spacing (d) is determined on the basis of the received light intensity,
characterized thereby, that a drive control is provided, which continually reduces
the speed of a vehicle (1, 41, 42, 52, 53, 62, 63) with decreasing spacing (d) from
the vehicle (1, 41, 42, 52, 53, 62, 63) travelling directly ahead and that the spacing
(d) maintained between the two vehicles (1, 41, 42, 52, 53, 62, 63) is proportional
to their velocity.
2. Equipment according to patent claim 1, characterized thereby, that the light emitter
(23) and the light receiver (22) display switching devices (25, 26, 34, 35) actuable
by the drive control (21), wherein individual lateral radiation directions of the
light emitter (23) and individual lateral reception directions of the light receiver
(22) are capable of being switched off by means of the switching devices (25, 26,
34, 35).
3. Equipment according to patent claim 1 or 2, characterized thereby, that the light
emitter (23) displays a current source (33) controllable by means of a periodic timing
signal (ST) and several infra-red luminescent diodes, power supplied by the current
source (33), arranged in a fan shape configuration, substantially in a horizontal
plane and directed rearwardly and laterally, and that the light receiver (22) displays
at least two diodes (27, 28), which are sensitive to infra-red light and which are
directed laterally and forwardly at an equal angle in the horizontal plane, an amplifier
(30) which displays an input and an output and is connectible with each diode (27,
28) in the sense of a signal superposition, and a demodulator (31) connected with
the output of the amplifier (30), wherein the output signal (AH) of the demodulator
(31) is conducted to the drive control (21).
4. Equipment according to patent claim 3, characterized thereby, that a first and
second switching device (25, 26), actuable by the drive control (21), is provided
in the connections of the light-sensitive diodes (27, 28) with the input of the amplifier
(30) and that a third and a fourth switching device (34, 35), actuable by the drive
control (21), is connected in parallel with the luminescent diodes directed to the
one side and in parallel with the luminescent diodes directed to the other side.
5. Equipment according to patent claim 3 or 4, characterized thereby, that a resonant
circuit (29) is provided, which displays a capacitance and is connected to the input
of the amplifier (30) wherein the light-sensitive diodes (27, 28), which change in
their capacitance and their sensitivity with changing intensity of the ambient light,
are connectible in parallel with the capacitance of the resonant circuit (29).
6. Equipment according to patent claim 1 or 2, characterized thereby, that light emitters
(23) and light receivers (22) for both directions of travel are provided in the case
of vehicles (1, 41, 42, 52, 53, 62, 63, 65) movable forwardly and rearwardly, vherein
the light receiver (22) disposed at the front in direction of travel and the light
emitter (23) disposed at the rear in direction of travel are switched on.
1. Dispositif de maintien de la distance entre véhicules (1, 41, 42, 52, 53, 62, 63,
65) retenus sur une voie et comportant des émetteurs de lumière (23) disposés sur
leur côté arrière qui utilisent de la lumière modulée et rayonnent uniformément vers
l'arrière à l'opposé de la direction de déplacement, et des récepteurs de lumière
(22) disposés sur leur côté avant qui reçoivent uniformément depuis l'avant dans la
direction de déplacement et démodulent la lumière, dispositif qui commande la vitesse
d'un véhicule (1, 41, 42, 52, 53, 62, 63, 65) au moyen d'une commande d'entraînement
(21) de telle façon que la distance (d) entre ce véhicule et le véhicule (1, 41, 42,
52, 53, 62, 63, 65) le précédant immédiatement ne se situe pas en dessous d'une valeur
préalablement fixée, la distance (d) étant déterminée en fonction de l'intensité de
lumière reçue, caractérisé en ce qu'il est prévu une commande d'entraînement réduisant
de manière continue la vitesse d'un véhicule (1, 41, 42, 52, 53, 62, 63) avec la distance
(d) décroissant entre ledit véhicule et le véhicule (1, 41, 42, 52, 53, 62, 63) qui
le précède immédiatement, et en ce que la distance (d) maintenue entre les deux véhicules
(1, 41, 42, 52, 53, 62, 63) est proportionnelle à leur vitesse.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'émetteur de lumière
(23) et le récepteur de lumière (22) comportent des dispositifs de commutation (25,
26, 34, 35) aptes à être actionnés par la commande d'entraînement (21), des directions
latérales séparées de rayonnement de l'émetteur de lumière (23) et des directions
latérales séparées de réception du récepteur de lumière (22) pouvant être interrompues
au moyen des dispositifs de commutation (25, 26, 34, 35).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé en ce que
l'émetteur de lumière (23) comporte une source de courant (33) capable d'être commandée
au moyen d'un signal de cadence périodique (ST) et, alimentées par la source de courant
(33), une pluralité de diodes lumineuses à infrarouge disposées en éventail dans un
plan horizontal et dirigées vers l'arrière et latéralement, et en ce que le récepteur
de lumière (22) comporte au moins deux diodes à infrarouge sensibles à la lumière
(27, 28) disposées dans le plan horizontal et dirigées selon un même angle latéralement
et vers l'avant, un amplificateur (30) présentant une entrée et une sortie et apte
à être relié à chaque diode (27, 28) dans le sens d'une superposition de signaux et
un démodulateur (31) relié à la sortie de l'amplificateur (30), le signal de sortie
(AH) du démodulateur (31) étant amené à la commande d'entraînement (21).
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que dans les connexions
reliant les diodes sensibles à la lumière (27, 28) à l'entrée de l'amplificateur (30)
sont prévus un premier et un deuxième dispositifs de commutation (25, 26) aptes à
être actionnés par la commande d'entraînement (21), et en ce qu'en parallèle avec
les diodes lumineuses dirigées vers un côté et en parallèle avec les diodes lumineuses
dirigées vers un côté et en parallèle avec les diodes lumineuses dirigées vers l'autre
côté sont respectivement montés un troisième et un quatrième dispositifs de commutation
(34, 35) aptes à être actionnés par la commande d'entraînement (21).
5. Dispositif selon la revendication 3 ou la revendication 4, caractérisé en ce qu'il
est prévu un circuit à résonance (29) qui présente une capacité et est relié à l'entrée
de l'amplificateur (30), les diodes sensibles à la lumière (27, 28) changeant leur
capacité et leur sensibilité avec le changement de lumière ambiante étant commutables
en parallèle avec la capacité du circuit à résonance (29).
6. Dispositif selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé en ce que,
dans le cas de véhicules (1, 41, 42, 52, 53, 62, 63, 65) se déplaçant en avant et
en arrière, des émetteurs de lumière (23) et des récepteurs de lumière (22) sont prévus
pour les deux directions de déplacement, le récepteur de lumière (22) se trouvant
à l'avant et l'émetteur de lumière (23) se trouvant à l'arrière en respect de la direction
de déplacement étant mis en circuit.

