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<ep-patent-document id="EP81810433B1" file="EP81810433NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0053092" kind="B1" date-publ="19840613" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBE..DE....FRGB..IT....NL........................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360   - Ver 2.5 (21 Aug 1997)
 2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>0053092</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>19840613</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>81810433.3</B210><B220><date>19811030</date></B220><B240></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>8669/80</B310><B320><date>19801124</date></B320><B330><ctry>CH</ctry></B330></B300><B400><B405><date>19840613</date><bnum>198424</bnum></B405><B430><date>19820602</date><bnum>198222</bnum></B430><B450><date>19840613</date><bnum>198424</bnum></B450><B451EP><date>19831025</date></B451EP></B400><B500><B510><B516>3</B516><B511> 3E 01C   5/22   A</B511><B512> 3E 04C   2/26   B</B512><B512> 3E 04F  15/08   B</B512></B510><B540><B541>de</B541><B542>Verfahren zur Herstellung selbsttragender Platten und Bodenplatte</B542><B541>en</B541><B542>Method of manufacturing self-supporting slabs and floor slab</B542><B541>fr</B541><B542>Procédé de fabrication de dalles autoportantes et dalle</B542></B540><B560></B560></B500><B700><B710><B711><snm>Steiner Silidur AG</snm><iid>00443900</iid><irf>EPA-94839</irf><adr><str>Niederfeld</str><city>CH-8450 Andelfingen</city><ctry>CH</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Steiner, Alfred</snm><adr><str>Im Stucki</str><city>CH-8450 Andelfingen</city><ctry>CH</ctry></adr></B721></B720><B740><B741><snm>Schmid, Rudolf</snm><sfx>et al</sfx><iid>00041601</iid><adr><str>c/o ISLER &amp; SCHMID Patentanwaltsbureau
Walchestrasse 23</str><city>8006 Zürich</city><ctry>CH</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>NL</ctry></B840><B880><date>19820602</date><bnum>198222</bnum></B880></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> --><!-- EPO <DP n="2"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung selbsttragender Platten gemäss dem Gattungsbegriff des unabhängigen Anspruches 1, sowie eine Bodenplatte nach dem Gattungsbegriff des unabhängigen Anspruches 6.</p>
<p id="p0002" num="0002">Platten zur Abdeckung von Boden- und/oder Gehwegen aus Natursteinen waren gemäss der AT-B-349 512 auf Verwendung besonders druckfester Gesteine, wie Granit bzw. Gneissschichten oder besondere Mergel und Kalksteine, die auch in entsprechender, selbsttragender Schichtdicke anfallen, beschränkt, und diese Natursteine wurden auf eine Betonplatte geklebt. Die Unterseite der Natursteinschicht musste glatt bearbeitet werden, um eine dünne Klebstoffschicht zu ermöglichen.</p>
<p id="p0003" num="0003">Spröde Materialien oder dünn geschichtete Materialien, wie Schiefergesteine, aber auch Kalk und Porphyr, konnten nicht als selbsttragende Platten für Bodenbeläge verwendet werden. Es war ein besonders vorbereiteter Unterlagsboden notwendig, dies auch für Fälle, in denen eine selbsttragende Platte ohne zusätzliche Tragschicht verwendbar wäre.</p>
<p id="p0004" num="0004">Für das Verlegen im Freien auf Boden oder auf Sand könnten auch gut Steine verschiedener Dicke Verwendung finden. Jedoch in Gebäuden und auf betonierten Unterlagen mussten entweder die Platten ausgelesen werden oder die gespalteten Platten mussten auf eine vorgegebene Dicke geschliffen werden, was wegen der zusätzlichen Bearbeitung sehr teuer ist.</p>
<p id="p0005" num="0005">In der DE-U-1 908 357 ist eine Marmorplatte beschrieben, die bis zu Schichten von 4 mm geteilt sind und auf die eine Betonschicht gegossen wird. Es ist aber bekannt, dass dies keine sehr gute Haftung ergibt, weshalb solche Platten auch nirgends auf dem Markt erhältlich sind.</p>
<p id="p0006" num="0006">Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zur Herstellung solcher Platten anzugeben, mit dem das Spektrum der verwendbaren Gesteine vergrössert werden kann und die Platten zu einem mit den Betonplatten aus Waschbeton vergleichbaren Preis in den Handel gebracht werden können.</p>
<p id="p0007" num="0007">Erfindungsgemäss wird dies durch die Merkmale im unabhängigen Anspruch 1 sowie im unabhängigen Anspruch 6 erreicht.</p>
<p id="p0008" num="0008">Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung beschreiben. In der Zeichnung zeigen :
<ul id="ul0001" list-style="none">
<li>Figur 1 eine perspektivische Darstellung einer Platte nach der Erfindung, und</li>
<li>Figur 2 einen Ausschnitt aus einem Querschnitt durch die Platte nach Fig. 1 in vergrössertem Massstab.</li>
</ul></p>
<p id="p0009" num="0009">Eine Gesteinsplatte 1 aus z. B. Penhill-Schiefer, Berdal-Quarzit, Kotah-Kalkstein, Bidar-Schiefer oder Porphyr, die mit einer ungenügenden Dicke anfällt, wird an deren Umrisskanten bearbeitet, dass ein Vieleck mit geraden Randlinien entsteht. Vorzugsweise werden die Platten rechteckig geschnitten. Auf die eine Vieleckfläche wird eine deckende Schicht 2 eines Zweikomponentenklebers gestrichen und unmittelbar danach, also frisch auf frisch, wird eine Betonschicht 3 auf die Kleberschicht gebracht.</p>
<p id="p0010" num="0010">Diese Betonschicht wird vorzugsweise aus einem Beton mit einer Körnung von 0 bis 30 mm und einer Qualität von 300 kg Portland-Zement pro m<sup>3</sup> Beton hergestellt.</p>
<p id="p0011" num="0011">Wenn die Gesteinsplatte nicht planparallele Flächen aufweist, kann mit dem Beton die erforderliche Parallelität zwischen den beiden Flächen hergestellt werden.</p>
<p id="p0012" num="0012">Als Bodenbelag in Häusern kann die Betonschicht mit Durchgangsöffnungen versehen werden, in die Rohre für die Leitung eines Warmetransportmediums einlegbar sind, bzw. es könnten direkt Rohrabschnitte eingegossen werden, die einseitig Uebergangssteckmuffen tragen, um mit Rohren einer benachbarten Platte eine dichte Verbindung zu erlauben.</p>
<p id="p0013" num="0013">Unter Verwendung eines standfesten Betons mit sorgfältig zusammengestelltem Kornaufbau lassen sich Platten mit einer Dicke herstellen, die für den jeweiligen Verwendungszweck geeignet ist und ohne weitere Massnahmen z. B. in ein Sandbett verlegt werden können.</p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="">
<claim-text>1. Verfahren zur Herstellung selbsttragender Platten für die Verlegung im Haus- und Gartenbau als Boden- und/oder Gehwegplatten, mit einem auf einem formbaren erhärtenden Material, wie Beton, unter Zwischenlage einer Kleberschicht aufgesetzten Natursteinstück, dadurch gekennzeichnet, dass Gesteine schichtweise zerteilt und zu vieleckigen Platten (1) zugeschnitten werden, dass auf eine der beiden unbearbeiteten Flächen des Natursteinstückes ein inhärent härtender Klebstoff (2) aufgetragen wird, dass auf die frische, unausgehärtete Klebstoffschicht eine die Plattendicke bestimmende Betonschicht (3) auf den Kleber (2) aufgetragen wird, und dass darauf der Beton und der Kleber zur Aushärtung gebracht werden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="">
<claim-text>2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestein geschichtetes Material, wie Penhill-Schiefer oder Bidar-Schiefer ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="">
<claim-text>3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestein gewachsenes Material, wie Berdal-Quarzit, Kotah-Kalkstein oder Porphyr ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="">
<claim-text>4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als inhärent härtender Klebstoff ein Zweikomponentenkleber verwendet wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="">
<claim-text>5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Beton eine Körnung von 0 bis 3 mm und eine Qualität von 300 kg Portland-<!-- EPO <DP n="3"> -->Zement pro m<sup>3</sup> Beton aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="">
<claim-text>6. Bodenplatte, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schicht eines schichtweise teilbaren Natursteinstückes auf ein Vieleck zugeschnitten ist, und dass die untere Betonfläche parallel zur Sichtfläche der Gesteinsschicht verläuft.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="">
<claim-text>7. Bodenplatte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der Betonschicht wenigstens eine Durchgangsöffnung für die Einlage von Heizrohren vorhanden ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="">
<claim-text>8. Bodenplatte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass Rohrabschnitte in die Betonschicht eingebettet sind, deren Oeffnungen in zwei Seiten der Platte münden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="">
<claim-text>9. Bodenplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Gesteinsplatten mosaikartig nebeneinander angeordnet und mit einer gemeinsamen, randbündigen Betonschicht versehen sind.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="">
<claim-text>1. A method of manufacturing self-supporting slabs for laying as floor slabs and/or footpath slabs in house building and horticulture, comprising a slab of natural stone mounted on a mouldable, hardening material such as cement with an adhesive layer interposed therebetween, characterised in that stones are split into layers and are cut to size to form polygonal slabs (1), that an inherently hardening adhesive (2) is applied to one of the two unfinished surfaces of the slab of natural stone, that a layer (3) of cement determining the thickness of the slab is applied to the fresh, unhardened layer of adhesive (2), and that the cement and the adhesive are then age-hardened.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="">
<claim-text>2. A method as claimed in claim 1, characterised in that the stone is stratified material such as Penhill slate of Bidar slate.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="">
<claim-text>3. A method as claimed in claim 1, characterised in that the stone is grown material such as Berdal quartzite, Kotah limestone or porphyry.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="">
<claim-text>4. A method as claimed in claim 1, characterised in that as two-component adhesive is used as inherently hardening adhesive.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="">
<claim-text>5. A method as claimed in.claim 1, characterised in that the cement has a grain size of from 0 to 3 mm and a quality of 300 kg of Portland cement per m<sup>3</sup> of concrete.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="">
<claim-text>6. A floor slab manufactured by the method as claimed in claim 1, characterised in that a layer of a slab of natural stone which can be divided in layers is cut to size to form a polygon, and that the lower cement surface extends parallel to the exposed surface of the layer of stone.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="">
<claim-text>7. A floor slab as claimed in claim 6, characterised in that the layer of concrete incorporates at least one opening for the insertion of heating tubes.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="">
<claim-text>8. A floor slab as claimed in claim 6, characterised in that the portions of tube are embedded in the concrete layer whose openings open into two sides of the slab.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="">
<claim-text>9. A floor slab as claimed in claim 1, characterised in that a plurality of stone slabs are disposed adjacent to one another in a mosaic-like manner and are provided with a common layer of concrete which is flush with the edges thereof.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="">
<claim-text>1. Procédé de fabrication de dalles autoportan- tes pour la pose dans la maison et le jardin comme dalles de revêtement de sols et/ou de trottoirs, avec un morceau de pierre naturelle placé sur un matériau durcissant, obtenu par coulée, tel que le béton, en interposant une couche de colle, caractérisé en ce que les pierres sont décomposées par couches et découpées en plaques (1) polygonales, que sur l'une des deux faces non travaillées du morceau de pierre naturelle on applique une colle (2) durcissante, adhérente, que sur la couche de colle fraîche, non encore durcie, on applique une couche de béton (3) qui détermine l'épaisseur de la dalle, et qu'ensuite on laisse durcir complètement le béton et la colle.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="">
<claim-text>2. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la pierre naturelle est un matériau stratifié comme les ardoises Penhill ou les ardoises Bidar.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="">
<claim-text>3. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la pierre naturelle est un matériau de sol naturel, comme le quarzite Berdal, la pierre à chaux Kotah ou le porphyre.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="">
<claim-text>4. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce que on utilise comme colle durcissante, adhérente, une colle en deux composants.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="">
<claim-text>5. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le béton a une granulométrie de 0 à 30 mm et un dosage de 300 kg de ciment par m<sup>3</sup> de béton.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="">
<claim-text>6. Dalle fabriquée suivant le procédé indiqué dans la revendication 1, caractérisée en ce que une couche d'un morceau de pierre naturelle divisible par couches est découpée en polygone, et que la face de dessous du béton est parallèle à la surface visible de pierre naturelle.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="">
<claim-text>7. Dalle suivant la revendication 6, caractérisée en ce que dans la couche de béton, il existe au moins un conduit de traversée pour y introduire des tubes de chauffage.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="">
<claim-text>8. Dalle suivant la revendication 6, caractérisée en ce qu'on a incorporé dans la couche de béton des tronçons de tube dont les ouvertures débouchent dans les deux côtés de la plaque.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="">
<claim-text>9. Dalle suivant la revendication 1, caractérisée en ce que plusieurs plaques de pierre sont disposées l'une à côté de l'autre, comme une mosaïque, et sont associées 'à une couche de béton, commune, venant affleurer les bords.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="4"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="156" he="207" img-content="drawing" img-format="tif" inline="no"/></figure>
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