[0001] Die Erfindung betrifft ein hydrostatisches Antriebssystem mit einer einstellbaren
Pumpe, an deren Förderleitung mehrere jeweils einen Zulaufanschluß und einen Ablaufanschluß
aufweisende Verbraucher angeschlossen'sind, die mittels je eines in Zwischenstellungen
drosselnden Wegeventiles einzeln ansteuerbar sind, wobei das Einstellorgan der Pumpe
mit einem in einem Pumpenstellzylinder verschiebbaren Pumpenstellkolben verbunden
ist und der Druckmittelzufluß und -abfluß zu und aus dem Pumpenstellzylinder mittels
eines Pumpeneinstellwegeventiles gesteuert wird, das einen Steuerschieber aufweist,
dessen eine Seite von dem Druck in der Förderleidung der Pumpe vor dem Wegeventil
beaufschlagt ist und dessen zweite Seite von einer Feder und von dem Druck in einer
Steuerdruckleitung beaufschlagt ist, wobei die Steuerdruckleitung mit der Förderleitung
zwischen je einem der Wegeventile und dem zugeordneten Verbraucher über Steuerdruckzweigleitungen,
in denen zur Steuerdruckzweigleitung hin öffnende Rückschlagventile angeordnet sind,
verbunden ist.
[0002] Bei einem bekannten Antriebssystem bestehen Aufgabe und Funktion des Systems lediglich
darin, die einstellbare Pumpe jeweils derart einzustellen, daß diese nicht gegen einen
unnötig höhen Druck fördert, sondern daß in der Förderleitung nur der Druck erzeugt
wird, der tatsächlich von einem Verbraucher gefordert wird. Das an dem jeweils willkürlich
angesteuerten Steuerwegeventil durch die Drosselwirkung in diesem entstehende Druckgefälle
muß der Kraft der Feder, gegen die der Steuerschieber des Pumpeneinstellwegeventiles
abgestützt ist, entsprechen. Dieses bekannte System ist nur brauchbar, wenn zu jedem
bestimmten Zeitpunkt nur ein einziger Verbraucher angesteuert wird. Würden zwei der
Steuerwegeventile gleichzeitig in eine drosselnde Stellung angesteuert und sind zufällig
die beiden von diesen Wegeventilen angesteuerten Verbraucher gleich belastet, so befindet
sich das bei diesem System vorgesehene Wechselventil in einer Indifferenten Stellung,
so daß über dieses Druckmittel zwischen den angesteuerten Verbrauchern in unkontrollierbarer
Weise hin- und herfließen kann. Sind aber zwei Steuerwegeventile voll geöffnet und
die von diesen angesteuerten Verbraucher unterschiedlich belastet, so kann das Druckmittel
über die beiden geöffneten Steuerventile ungehindert von dem höher belasteten Verbraucher
zu dem niedriger belasteten Verbraucher abströmen, so daß der höher belastete Verbraucher
unkontrolliert unter der auf ihn einwirkenden Belastung zurückweicht und der weniger
belastete Verbraucher entsprechend unkontrolliert beschleunigt. Somit ist dieses System
nicht brauchbar, wenn erforderlich ist, mehrere unterschiedlich belastete Verbraucher
gleichzeitig beliebig ansteuern zu können (DE-A-21 59 766).
[0003] Ferner ist ein Steuerventil mit Druckentlastung für eine Anlage mit einer Konstantpumpe
bekannt, wobei ein nicht von dem Verbraucher aufgenommener Teil des von der Konstantpumpe
geförderten Stromes abgeführt wird. Zum Zwecke des Steuerns jedes der beiden Verbraucher
ist ein Längsschieber mit einer Längsbohrung und Radialbohrungen und Ringnuten vorgesehen,
wobei in der Längsbohrung ein gegen eine Feder verschiebbares Drosselorgan angeordnet
ist. Der Raum vor der Stirnfläche dieses jeweiligen Drosselorganes ist in Neutralstellung
des Schiebers weder mit der Druckleitung noch mit der Ablaufleitung verbunden. Bei
nach einer der beiden möglichen Verschieberichtungen ausgesteuertem Schieber steht
jedoch jeweils eine der mit der Längsbohrung in Verbindung stehenden Radialbohrungen
mit dem Ablaufkanal in Verbindung, so daß der vor der Stirnfläche des Drosselorganes
befindliche Raum in der Längsbohrung des Schiebers mit dem Zulaufdruck beaufschlagt
ist. Der Druck auf der anderen Seite dieses in der Längsbohrung des Schiebers angeordneten,
gegen eine Feder abgestützten Drosselorgans wird über ein Rückschlagventil von dem
Druck bestimmt, mit dem der jeweils mit dem höheren Druck beaufschlagte Verbraucher
beaufschlagt ist. Durch diese Einrichtung ist es nicht möglich, eine negative Belastung
des Verbrauchers zu berücksichtigen. Die Räume hinter dem Drosselorgan in jeweils
einer Längsbohrung eines Schiebers sind über eine Drosselöffnung ständig mit dem Ablauf
verbunden, so daß durch die Drosselöffnung ständig ein Verluststrom abfließt, dessen
Größe infolge der konstanten Weite der Drosselöffnung abhängig ist von der Höhe des
Druckes an dem jeweils den höchsten Druck führenden Verbraucher (FR-A-21 83 825).
[0004] Weiterhin ist ein Hydrauliksystem mit mehreren unterschiedlich belastbaren einfach
wirkenden Verbrauchern bekannt, die zueinander parallel geschaltet sind und über ein
einziges Wegeventil gemeinsam angesteuert werden. Jedem Verbraucher fließt der Druckmittelstrom
über eine Meßblende und eine dieser nachgeschaltete Drosselstelle zu, wobei die Drosselstelle
einen Schieber aufweist, der auf seiner Vorderstirnseite von dem Druck hinter der
Meßblende und auf der Rückseite von dem Druck, mit dem der mit dem höchsten Druck
beaufschlagte Verbraucher beaufschlagt ist, belastet ist. Bei diesem System ist ein
Heben oder Senken nur an allen Verbrauchern gemeinsam möglich. Wird ein Absenken aller
belasteten Verbraucher durch Drosseln an dem gemeinsamen Wegeventil gesteuert, werden
die einzelnen Verbraucher nacheinander in der Reihenfolge der Belastung zurücksinken.
Das heißt, der am höchsten belastete Verbraucher wird zuerst zurücksinken. Die nicht
einstellbaren Meßblenden üben ihre Wirkung nur dann aus, wenn alle diese Meßblenden
zwangsläufig von der Pumpe her durchströmt werden. Diese Meßblenden erlauben nur,
die Verbraucher gemeinsam bis in die Endstellung zu fahren. Die Steuerdruckleitungen
werden nicht von Druck entlastet, so daß die Pumpe immer gegen den Druck des zuletzt
mit dem höchsten Druck beaufschlagten Verbrauchers fördert (DE-A-22 60 457).
[0005] Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf ein hydrostatisches Antriebssystem für
eine Baumaschine, insbesondere für einen Bagger, bei dem die Verbraucher ein oder
mehrere Zylinder zum Heben des Auslegers, mindestens ein Zylinder zur Betätigung des
Löffels, mindestens ein weiterer Zylinder für das Knicken des Stieles, mindestens
ein weiterer Verbraucher ein Hydromotor für das Fahrwerk und bzw. oder mindestens
ein weiterer Verbraucher ein Hydromotor für das Schwenken des Baggeroberwagens sein
kann. Bei den derzeit bekannten Baggern geht von der Pumpe eine Förderleitung aus,
an die Steuerwegeventile angeschlossen sind, wobei die von diesen Steuerwegeventilen
ausgehenden Zweigleitungen zu den einzelnen Verbrauchern führen. Die einzelnen Steuerwegeventile
sind meist zu einem Blocksteuergerät zusammengefasst, dessen einzelne Sektionen die
Steuerwegeventile zu den einzelnen Zweigleitungen bilden. Die Pumpe ist, wenn überhaupt,
dann nur abhängig vom Förderdruck in der Förderleitung geregelt. Der den einzelnen
Verbrauchern zufließende Förderstrom wird lediglich durch mehr oder minder weites
Öffnen des in Zwischenstellungen dorsselnden jeweils zugeordneten Steuerwegeventils
willkürlich gesteuert. Rückwirkungen, die sich aus Änderungen des Arbeitsdruckes in
einem Verbraucher ergeben, müssen von der Bedienungsperson durch willkürliche Steuereingriffe
ausgeglichen werden.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt bei einem Antriebssystem der eingangs genannten
Gattung die Aufgabe zugrunde, das System derart auszugestalten, daß sich Änderungen
des Druckes, die durch Änderungen der Belastung an einem Verbraucher entstehen, auf
die anderen, parallel zueinander an die gleiche Pumpe angeschlossenen Verbraucher
nicht auswirken, sondern daß Druckmittel zu jedem Verbraucher mit dem durch die Belastung
des jeweiligen Verbrauchers bestimmten Druck mit dem willkürlich gewählten Strom strömt,
wobei Änderungen der Belastung in beliebigem Umfang bis zur negativen Last beim Einstellen
der Pumpe auf den jeweils mit Rücksicht auf den Energieverbrauch günstigsten Wert
berücksichtigt werden.
[0007] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die Kombination der folgenden Merkmale
gelöst :
ä) zwischen jedem Wegeventil und dem jeweils zugeordneten Verbraucher ist in der jeweiligen
Förderzweigleitung je eine einstellbare Drosselstelle angeordnet, deren Einstellorgan
in Öffnungsrichtung von dem in der Förderzweigleitung hinter dem Wegeventil wirkenden
Druck beaufschlagt ist, wobei das Einstellorgan auf der entgegengesetzten Seite von
einer Feder und einem in einem Steuerdruckraum wirkenden Steuerdruck beaufschlagt
ist, wobei die Einstellorgane aller jeweils einem Verbraucher zugeordneten Drosselstellen
von dem gleichen, in einem mit einer Druckentlastung versehenen Steuerdruckraum anstehenden
Steuerdruck beaufschlagt sind,
b) die Steuerdruckräume der Einstellorgane aller Drosselstellen sind mit der an das
Pumpeneinstellwegeventil angeschlossenen Steuerdruckleitung verbunden,
c) jedem als Zulaufanschluß betreibbaren Anschluß jedes Verbrauchers ist ein Wegeventil
mit nachgeschalteter Drosselstelle zugeordnet.
[0008] Bei dem Antriebssystem gemäß der Erfindung können mehrere Verbraucher und zwar beliebige
der vorhandenen Verbraucher gleichzeitig und zwar in einer beliebigen Bewegungsrichtung
für eine beliebige Bewegungsgeschwindigkeit angesteuert werden, wobei sich jeder Verbraucher
mit der angesteuerten Geschwindigkeit unabhängig von der Belastung bewegt, wobei jede
Belastungsänderung unabhängig von ihrem Vorzeichen am Pumpeneinstellorgan berücksichtigt
wird.
[0009] Darüberhinaus erschließt die Erfindung die Möglichkeit zu verschiedenen, sehr vorteilhaften
Weiterausgestaltungen.
[0010] Gemäß einer zweckmäßigen Weiterausgestaltung ist an jeden der beiden Anschlüsse jedes
Verbrauchers oder zumindest einiger der Verbraucher je eine von einer einstellbaren
Drosselstelle ausgehende Förderzweigleitung sowie eine Rücklaufleitung angeschlossen,
wobei in der Rücklaufleitung ein kombiniertes Druckbegrenzungs- und Senkbremsventil,
dessen einer Steuerdruckraum an die zu dem anderen Anschluß des gleichen Verbrauchers
führende Förderzweigleitung angeschlossen ist, angeordnet ist. Das ermöglicht, jeden
Verbraucher bzw. die in dieser Weise angeschlossenen Verbraucher in beiden Bewegungsrichtungen
mit der Einrichtung gemäß der Erfindung zu steuern.
[0011] Bei einem Antriebssystem, bei dem zur Druckentlastung für die Steuerdruckleitung
ein Ablauf zu einem Behälter vorgesehen ist, ist gemäß einer zweckmäßigen Weiterausgestaltung
vorgesehen, daß in der als Ablauf vorgesehenen Ablaufleitung ein Stromregelventil
angeordnet ist. Die. Druckentlastung hat an sich den Vorteil, daß nicht ein höherer
Steuerdruck ansteht und damit die Pumpe auf größeren Förderstrom ausgeschwenkt ist
als erforderlich. Durch die Anordnung des Stromregelventiles kann eine besonders günstige
Anpassungscharakteristik erzielt werden.
[0012] Gemäß einer anderen, zweckmäßigen Ausgestaltungsform ist vorgesehen, daß zur Druckentlastung
für die Förderzweigleitung hinter der Drosselstelle in einer Verbindung zwischen dieser
Förderzweigleitung und der zu der zugeordneten Drosselstelle führenden Leitung ein
zu dieser Leitung hin öffnendes Rückschlagventil angeordnet ist. Das hat den Vorteil,
daß nur die den tatsächlich höheren Druck führende Leitung entlastet wird.
[0013] Zu dieser Ausgestaltungsform ergibt sich eine besondere zweckmäßige Weiterausgestaltung,
wenn bei einem Antriebssystem mit einem in dem Drosselorgan angeordneten Rückschlagventil
dieses als das in der Verbindung zwischen der Förderleitung und der zu der Drosselstelle
führenden Leitung angeordnete Rückschlagventil genutzt wird.
[0014] Eine weitere vorteilhafte Weiterausgestaltung ergibt sich, wenn von jedem Verbraucher
eine Zweigrücklaufleitung ausgeht und alle Zweigrücklaufleitungen an eine Sammelrücklaufleitung
angeschlossen sind, die an das Gehäuse der aus dem Gehäuse ansaugenden Pumpe angeschlossen
ist, wobei an die Sammelrücklaufleitung ein vorgespannter Druckspeicher angeschlossen
ist, um im Pumpengehäuse immer einen bestimmten, durch die Vorspannung gegebenen Druck
aufrechtzuerhalten, der ein Ansaugen der Pumpe erleichtert bzw. Kavitation beim Ansaugen
vermeidet.
[0015] Gemäß einer anderen zweckmäßigen Weiterausgestaltung ist vorgesehen, daß an eine
Drosselstelle zwei zueinander parallel geschaltete Verbraucher angeschlossen sind,
die gemeinsam von der einen Drosselstelle gesteuert werden. Durch diese Anordnung
wird die Anzahl der erforderlichen Drosselstellen vermindert.
[0016] Weiterhin ergibt sich eine zweckmäßige Ausgestaltung, wenn alle einem Verbraucher
oder einer Gruppe von Verbrauchern zugeordneten Drosselstellen in einer Steuereinheit
zusammengefasst sind, die jeweils unmittelbar an dem zugeordneten Verbraucher bzw.
der zugeordneten Verbrauchergruppe angeordnet ist. Durch das Zusammenfassen in einer
Steuereinheit können diese Organe, die alle im gleichen Maße der Wartung bedürfen,
gemeinsam geschützt angeordnet werden und zwar so, daß die Einzelleitungen von der
einzelnen Drosselstelle bis zum Verbraucher so kurz wie möglich sind.
[0017] Gemäß einer Weiterausgestaltung hierzu ist vorgesehen, daß auch die aus den Rückschlagventilen
und den Druckbegrenzungs- und Senkbremsventilen gebildete Ventilgruppe zusammen mit
den Drosselstellen in einer Gesamtsteuereinheit angeordnet ist.
[0018] Bei einem Antriebssystem mit mindestens zwei Pumpen, bei denen mindestens einer dieser
beiden Pumpen mehrere Verbraucher zugeordnet sind, ergibt sich eine zweckmäßige Weiterausgestaltung,
wenn sowohl die Förderleitungen als auch die Steuerdruckleitungen beider Pumpe an
eine Zusammenschalteinrichtung angeschlossen sind, die dann, wenn eine Druckdifferenz
zwischen Förderleitung und zugeordneter Steuerdruckleitung auftritt, welche kleiner
ist, als die gewollt an dem Wegeventil vorgesehene Druckdifferenz, die beiden Förderleitungen
miteinander verbindet und die beiden Steuerdruckleitungen miteinander verbindet, so
daß beide Pumpen zu dem Verbraucher fördern, der auf das Aufnehmen eines solchen Stromes
angesteuert ist, daß der Förderstrom einer Pumpe nicht mehr die am Wegeventil vorgesehene
Druckdifferenz erzeugen kann.
[0019] Gemäß einer weiteren zweckmäßigen Weiterausgestaltung ist eine bei Absinken der Drehzahl
der Pumpenantriebswelle ein Drucksignal auslösende Grenzlaststeuereinrichtung vorgesehen,
wobei das Drucksignal auf ein Pumpeneinstellwegeventil einwirkt mit der Folge, daß
dann, wenn infolge eines zu großen, von der Pumpe bzw. den Pumpen aufgenommenen Drehmomentes
die Antriebsdrehzahl der die Pumpe bzw. die Pumpen antreibenden Primärenergiequelle
gedrückt wird, die Pumpe bzw. die Pumpen auf kleineres Hubvolumen pro Umdrehung eingestellt
werden und damit eine geringere Leistung aufnehmen und somit die Primärenergiequelle
entlasten.
[0020] Gemäß einer weiteren zweckmäßigen Ausgestaltungsform ist vorgesehen, daß sowohl an
die Förderleitung als auch an die Steuerdruckleitung je ein Druckbegrenzungsventil
angeschlossen ist, wobei zwischen der Steuerdruckleitung und dem Druckbegrenzungsventil
in der Verbindungsleitung eine Drosselstelle angeordnet ist und wobei das an die Steuerdruckleitung
angeschlossene Druckbegrenzungsventil auf einen geringeren Druck eingestellt ist als
das an die Förderleitung angeschlossene Druckbegrenzungsventil.
[0021] Gemäß einer weiteren zweckmäßigen Weiterausgestaltung ist vorgesehen, daß einem der
Verbraucher eine Zusatzsteuereinheit zugeordnet ist, in der ein Vieranschluß/Dreistellungswegeventil
angeordnet ist, an das einerseits die Förderleitung und die Rücklaufleitung und andererseits
zwei zu je einem Anschluß des Verbrauchers führende Leitungen angeschlossen sind,
wobei jede Seite des Ventils zwei Druckräume aufweist, von denen jeweils einer mit
einem willkürlich betätigbaren Steuerdruckgeber und der andere mit jeweils einer der
beiden zum Verbraucher führenden Leitungen verbunden ist, wobei der jeweils betätigte
Steuerdruckgeber an jeweils einer Seite und die jeweils druckbeaufschlagte der beiden
zum Verbraucher führenden Leitungen auf der jeweils anderen Seite des Ventils angeschlossen
ist und wobei an jede der beiden zum Verbraucher führenden Leitungen eine Zweigleitung
angeschlossen ist, die beide zu der Sammelsteuerdruckleitung führen, wobei in jeder
dieser beiden Zweigleitungen ein zu der Sammelsteuerdruckleitung hin öffnendes Rückschlagventil
angeordnet ist.
[0022] Es kann vorteilhaft sein, daß alle Steuereinheiten des Gesamtsystems zu einer Baugruppe
zusammengefasst sind, insbesondere in Form eines Ventilblocks.
[0023] Die Erfindung ermöglicht, die Einrichtung mit einer Steuerdruckleitung bei mehreren
Verbrauchern, die willkürlich zueinander parallel geschaltet werden können, auszunutzen,
wobei eine Druckregelung durch ein Ventil bewirkt wird, wobei der Ventilschieber dieses
Ventils auf der einen Seite von einem willkürlich betätigbaren Steuerdruckgeber und
auf der anderen Seite von dem Druck des Verbrauchers beaufschlagt wird, so daß sich
bei Betätigen des Steuerdruckgebers ein Gleichgewichtzustand an dem Ventilschieber
einstellt zwischen dem Steuerdruckgeberdruck und dem Druck in der zum Verbraucher
führenden, von Druck beaufschlagten Leitung. Sinkt der Druck in dieser zum Verbraucher
führenden, von Druck beaufschlagten Leitung, wird das Ventil weiter geöffnet, so daß
ein größerer Strom zum Verbraucher fließt und somit aufgrund der zu erwartenden Verbraucherkennung
der Druck am Verbraucher erhöht wird. Auch durch dieses Ventil kann also durch eine
willkürlich einem Steuerdruckgeber gegebenen Einstellung willkürlich ein bestimmter,
am Verbraucher auftretender Druck vorgewählt werden, wobei vorausgesetzt wird, daß
mit zunehmendem Förderstrom die Kraftrückwirkung am Verbraucher infolge zunehmender
Bewegungsgeschwindigkeit zunimmt. Bei dieser neuen Einrichtung wird also die Druckregelung
durch ein Ventil bewirkt mit dem Vorteil, daß diese Einrichtung an das Leitungssystem
gemäß der Erfindung mit der von der Pumpe ausgehenden Förderleitung, einer Rücklaufleitung
und einer den auf das Servosteuerventil der Pumpe einwirkenden Steuerdruck führenden
Steuerdruckleitung angeschlossen werden kann. Auch in diesem Falle kann diese Steuereinheit
unmittelbar an den Verbraucher angeschlossen bzw. angebaut werden und zusätzlich Nachsaugerückschlagventile
bzw. Rohrbruchsicherungsventile und Druckbegrenzungsventile enthalten, wobei auch
in diesem Falle die Steuerdruckleitung über ein Rückschlagventil angeschlossen ist.
Zweck dieser Einrichtungen ist eine Regelung auf konstanten, willkürlich wählbaren
Druck und damit konstante Kraft bzw. konstantes Moment am Verbraucher. Diese Einrichtungen
ermöglichen weiterhin, Energieverluste zu reduzieren.
[0024] In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes eine Baggersteuerung
im Schaltschema dargestellt und sind zwei Abänderungen zu je einer Einzelheit des
Ausführungsbeispieles dargestellt.
Figur 1 zeigt einen Gesamtübersichtschaltplan und die weiteren Figuren zeigen die
Schaltschemen zu den einzelnen in der Gesamtübersicht gemäß Figur 1 nur umrißartig
dargestellten Baugruppen.
Figur 2 zeigt das Schaltschema zu dem Doppelpumpen-Aggregat 24.
Figur 3 zeigt das Schaltschema zu der Grenzlaststeuereinrichtung 230.
Figur 4 zeigt das Schaltschema zu der Zusammenschalteinheit 179.
Figur 5 zeigt das Schaltschema zu der Teilsteuereinheit 27 und zu der Steuereinheit
74.
Figur 6 zeigt das Schaltschema zu der Steuereinheit 74 oder 75 mit zugeordnetem Verbraucher.
Figur 7, Figur 8 und Figur 9 zeigen jeweils eine Gesamtsteuereinheit 85 bzw. 110 bzw.
111 mit zugeordnetem Verbraucher.
Figur 10 zeigt das Schaltschema zu einer auf konstanten Druck regelnden Regeleinheit.
Figur 11 zeigt eine andere Ausgestaltungsform zu einer Teilsteuereinheit.
Figur 12 zeigt das Schaltschema zu einer Zusammenschalteinheit in einer weiterentwickelten
Ausgestaltungsform.
[0025] Von der Brennkraftmaschine 1 werden mittels der Welle 2 die Pumpen 3 und 4 angetrieben.
Das Stellorgan 5 der Pumpe 3 ist mit einem Pumpenstellkolben 6 verbunden. Der in einem
Pumpenstellzylinder 7 verschiebbar ist und diesen in zwei Druckräume 8 und 9 aufteilt.
Die Pumpe 3 fördert in eine Förderleitung 12, von der aus über Förderzweig leitungen
13 und 14 der Druckraum 9 beaufschlagt wird, in dem eine Feder 11 angeordnet ist.
Der Druckraum 8 wird über ein hydraulisch gesteuertes Pumpeneinstellwegeventil beaufschlagt,
welches die Beaufschlagung des Druckraumes 8 steuert.
[0026] Die Pumpe 4 fördert in eine Förderleitung 15. Das Einstellorgan 16 der Pumpe 4 ist
mit einem Pumpenstellkolben 17 verbunden, der in einem Pumpenstellzylinder 18 verschiebbar
ist und diesen in zwei Druckräume 19 und 20 teilt, wobei in dem Druckraum 20 eine
Feder 21 angeordnet ist. Dieser Druckraum 20 ist über eine Zweigleitung 321 und eine
weitere Zweigleitung 22 an die Förderleitung 15 angeschlossen. Die Beaufschlagung
des Druckraumes 19 wird über ein hydraulisch gesteuertes Pumpeneinstellwegeventil
23 gesteuert. Beide Pumpen 3 und 4 sind in einem gemeinsamen Gehäuse 24 angeordnet.
[0027] Von der Welle 2 aus werden noch zwei weitere Pumpen 25 und 26 angetrieben. Die Pumpen
25 und 26 sind Konstantpumpen.
[0028] Von der Förderleitung 12 zweigt eine Förderzweigleitung 28 ab, die zu einer Teilsteuereinheit
27 führt, in der die Förderzweigleitung 28 sich in zwei Teilleitungen 29 und 30 aufteilt.
Jede dieser beiden Teilleitungen 29 und 30 führt zu einem Wegeventil 31 bzw. 32, wobei
das Wegeventil 31 hydraulisch gesteuert ist und über eine Druckgebersteuerleitung
33 von einem im Fahrerstand des Baggers angeordneten, willkürlich betätigbaren Steuerdruckgeber
92 mit Druck beaufschlagt wird. In ebensolcher Weise wird das hydraulisch gesteuerte
Wegeventil 32 über eine Druckgebersteuerleitung 34 mit Steuerdruck beaufschlagt, wobei
die Druckgebersteuerleitung 34 zu einem ebenfalls im Fahrerstand angeordneten, willkürlich
betätigbaren weiteren Steuerdruckgeber 93 führt. Die Wegeventile 31 und 32 wirken
jeweils als Meßdrosselstelle, durch die jeweils ein gedrosselter Strom von der Teilleitung
29 zu der Leitung 35 bzw. von der Teilleitung 30 zu der Leitung 36 geführt wird. In
der jeweils anderen Stellung verbindet das Wegeventil 31 die Leitung 35 mit der Rücklaufleitung
37 und in in ebensolcher Weise verbindet in der anderen Schaltstellung das Wegeventil
32 die Leitungen 36 und 38 miteinander, wobei die beiden Rücklaufleitungen 37 und
38 gemeinsam zu der Rücklaufzweigleitung 39 führen.
[0029] Die Leitung 35 führt zu einer einstellbaren Drosselstelle 40 mit einem Drosselventilkörper
41, dessen Rückseite durch eine Feder 42 und durch den in einer Steuerdruckleitung
53 anstehenden Steuerdruck beaufschlagt ist. Von der einstellbaren Drosselstelle 40
geht eine Leitung 43 aus, die sich in zwei Leitungen 44 und 45 verzweigt, die jeweils
zu einem Druckraum 46 bzw. 47 der beiden zueinander parallel geschalteten, am Bagger
für Heben vorgesehenen Arbeitszylinder 48 und 49 führt, die in diesem Falle die zugeordneten
Verbraucher sind.
[0030] In analoger Weise führt die Leitung 36 zu der einstellbaren Drosselstelle 50, die
einen Drosselventilkörper 51 aufweist, dessen Rückseite durch eine Feder 52 und durch
den in einer Steuerleitung 53 anstehenden Druck beaufschlagt wird. Von der einstellbaren
Drosselstelle 50 geht eine Leitung 53 aus, die sich in zwei Leitungen 54 und 55 teilt,
von denen die Leitung 54 zu dem Druckraum 56 des Arbeitszylinders 48 führt und die
Leitung 55 zu dem Druckraum 57 des Arbeitszylinders 49 führt.
[0031] In der Leitung 54 ist ein zum Arbeitszylinder 48 hin öffnendes Rückschlagventil 58
angeordnet. Zwischen diesem und dem Arbeitszylinder 48 ist an die Leitung 54 eine
Leitung 59 angeschlossen, die zu einem kombinierten Druckbegrenzungs-und Senkbremsventil
60 führt, dessen Ablauf über die Leitung 61 und die Leitung 62 zu der Rücklaufteilleitung
39 führt. Weiterhin ist zwischen dem Rückschlagventil 48 und dem Arbeitszylinder 48
an die Leitung 54 eine Leitung 63 angeschlossen, in der ein Rückschlagventil 64 angeordnet
ist und die andererseits an die Leitung 62 angeschlossen ist.
[0032] In analoger Weise ist in der Leitung 44 ein Rückschlagventil 68 angeordnet und ist
zwischen diesem und dem Arbeitszylinder 48 eine Leitung 65 angeschlossen, in der ein
Rückschlagventil 66 angeordnet ist, welches andererseits ebenfalls an die Leitung
52 angeschlossen ist. Weiterhin ist an die Leitung 44 zwischen dem Rückschlagventil
68 und dem Arbeitszylinder 48 eine Leitung 69 angeschlossen, die zu einem kombinierten
Druckbegrenzungs- und Senkbremsventil 70 führt, dessen Ablaufleitung 71 an die Leitung
62 angeschlossen ist. Der Steuerdruckraum des kombinierten Druckbegrenzungs- und Senkbremsventils
70 ist über die Leitung 72 an die Leitung 54 vor dem Rückschlagventil 58 angeschlossen.
In ebensolcher Weise ist der Steuerdruckraum des kombinierten Druckbegrenzungs- und
Senkbremsventils 60 über die Leitung 73 an die Leitung 44 vor dem Rückschlagventil
68 angeschlossen. Führt die Leitung 54 Druck, so ist der Steuerdruckraum des kombinierten
Druckbegrenzungs- und Senkbremsventils 70 von diesem Druck belastet und damit das
kombinierte Druckbegrenzungs- und Senkbremsventil von Förderdruck entlastet, so daß
es schon bei mehr oder minder geringem Druck in der Leitung 44 öffnet. Umgekehrt gilt
das Gleiche für das kombinierte Druckbegrenzungs- und Senkbremsventil 60, wenn die
Leitung 44 vor dem Druckschlagventil 68 Druck führt.
[0033] Diese Ventile 58, 64, 60, 70, 68, 66 sind in einer Steuereinheit 74 zusammengefasst,
die unmittelbar an den Arbeitszylinder 48 angebaut ist.
[0034] Eine analog gleiche Ventilanordnung ist in der Steuereinrichtung 75 vorgesehen, die
an den Arbeitszylinder 49 angebaut ist.
[0035] Innerhalb der Teilsteuereinheit 27 ist an die Leitung 53 eine Leitung 76 angeschlossen,
die zu einem Rückschlagventil 77 führt. Ebenso ist an die Leitung 43 eine Leitung
78 angeschlossen, die zu einem Rückschlagventil 79 führt. Die beiden Rückschlagventile
77 und 79 sind andererseits an die Teilsteuerdruckleitung 80 angeschlossen, an die
auch die Druckräume hinter den Drosselventilkörpern 41 und 51 angeschlossen sind.
[0036] In dem Drosselventilkörper 41 ist ein zur Leitung 35 hin öffnendes Entlastungsrückschlagventil
94 angeordnet. In ebensolcher Weise ist in dem Drosselventilkörper 51 ein zur Leitung
36 hin öffnendes Entlastungsrückschlagventil 95 angeordnet. Die Steuerdruckleitung
80 führt zu einer Steuerdruckleitung 81, an die eine Steuerdruckleitung 83 angeschlossen
ist. An die Förderleitung 12 ist eine Zweigleitung 82 angeschlossen. Die Zweigleitung
82 und die Steuerdruckleitung 83 führen zu einer Gesamtsteuereinheit 85, von der eine
Rücklaufleitung 84 ausgeht, die an die Rücklaufleitung 39 angeschlossen ist. Die Gesamtsteuereinheit
85 ist an den Arbeitszylinder 86 angebaut, der zum Betätigen des Löffels des Baggers
dient. Der Gesamtaufbau der Schaltung der Gesamtsteuereinheit 85 ist analog der Summe
aus der Teilsteuereinheit 27 und der Steuereinheit 74. Es sind zwei Wegeventile 87
und 287 vorgesehen, von denen das Wegeventil 287 über eine Steuerleitung 88 von einem
willkürlich betätigbaren Steuerdruckgeber 90 aus beaufschlagt wird, der in der Nähe
der Steuerdruckgeber 92 und 93 angeordnet ist, die die Druckgebersteuerleitungen 33
und 34 beaufschlagen. Entsprechend wird das Wegeventil 87 mittels einer Steuerdruckleitung
89 gesteuert, die ihrerseits ebenfalls an einen willkürlich betätigbaren Steuerdruckgeber
91 angeschlossen ist, der räumlich in der Nähe der Steuerdruckgeber 90, 92 und 93
angeordnet ist.
[0037] Die beiden Wegeventile 287 und 87 sind derart aufgebaut, daß sie in Zwischenstellungen
eine einstellbare Drosselwirkung ausüben und wirken jeweils als eine Meßdrosselstelle,
an der ein vorbestimmtes Druckgefälle aufrechterhalten wird, das heißt, daß dann,
wenn die Drosselstelle erweitert wird, ein vergrößerter Strom zugeführt wird. Jedem
dieser beiden Wegeventile 87 und 287 ist jeweils eine einstellbare Drosselstelle 96
bzw. 97 nachgeschaltet, hinter der jeweils an einer Anschlußstelle 98 bzw. 99 eine
zur Steuerdruckteilleitung 83 führende Zweigleitung mit jeweils einem Rückschlagventil
100 bzw. 101 abzweigt.
[0038] Die Rücklaufleitung 39 führt zu einer Hauptrücklaufleitung 102, die unmittelbar in
das Gehäuse 24 der Pumpen 3 und 4 führt und an die ein vorgespannter Speicherbehälter
103 angeschlossen ist.
[0039] Von der Förderleitung 15, die von der Pumpe 4 ausgeht, zweigen Zweigleitungen 104,
105, 106 ab, von denen die Zweigleitung 104 zu einem Arbeitszylinder 107, der zum
Knicken des Löffelstiels des Baggers dient, führt und die Zweigleitung 105 zu einem
Hydromotor 108 für den Fahrantrieb führt und die Zweigleitung 106 zu einem Hydromotor
109 für den Schwenkantriebmotor des Baggers führt. Die Gesamtsteuereinheiten 110 und
111 sind ebenso aufgebaut wie die Gesamtsteuereinheit 85, das heißt, sie enthalten
je zwei Wegeventile 112 bzw. 113 bzw. 114 bzw. 115 und jeweils nachgeschaltet eine
einstellbare Drosselstelle 116 bzw. 117 bzw. 118 bzw. 119, wobei der Steuerdruckraum
des Wegeventiles 112 von einem willkürlich betätigbaren Steuerdruckgeber 120 aus beaufschlagt
wird und entsprechend der Steuerdruckraum des Wegeventils 113 von einem Steuerdruckgeber
121 aus beaufschlagt wird und der Steuerdruckraum des Wegeventils 114 von einem Steuerdruckgeber
122 aus beaufschlagt wird und entsprechend der Steuerdruckraum des Wegeventils 115
von einem Steuerdruckgeber 123 aus beaufschlagt wird. Die von den Gesamtsteuergeräten
110 und 111 ausgehenden Rücklaufteilleitungen 124 und 125 führen zu einer Rücklaufzweigleitung
126, die an die Hauptrücklaufleitung 102 ebenso angeschlossen ist wie die Rücklaufleitung
127. Die Leitungen 106 und 127 sind an ein Vieranschluß/ Dreistellungswegeventil 128
angeschlossen, welches hydraulisch durch die beiden Steuerdruckgeber 129 und 130 gesteuert
wird und wahlweise entweder den Anschluß 131 des Hydromotors 109 mit der Förderleitung
106 und den anderen Anschluß 132 des Hydromotors 109 mit der Rücklaufleitung 127 verbindet
oder umgekehrt die Förderleitung 106 mit den Anschluß 132 und die Rücklaufleitung
127 mit dem Anschluß 131 verbindet. Auch hier ist eine Zusatzsteuereinheit 133 vorgesehen,
die unmittelbar an den Hydromotor 109 angebaut ist und in der zwei Rückschlagventile
134 und 135 und zwei Druckbegrenzungsventile 136 und 137 und Anschlüsse 138 und 139
für eine Steuerdruckleitung 140 vorgesehen sind, wobei zwischen der Steuerdruckleitung
40 und den Anschlüssen 139 und 138 Rückschlagventile 141 bzw. 142 angeordnet sind.
[0040] Die Steuerdruckleitung 150 ist an die der Pumpe 3 zugeordnete Steuerdruckleitung
81 angeschlossen. Die Steuerdruckleitung 150 führt zu einer Zweigleitung 152, in der
eine Drosselstelle 153 angeordnet ist und die zu einem Druckraum des hydraulisch gesteuerten
Pumpeneinstellwegeventiles 10 führt. Der gegenüberliegende Druckraum desselben ist
über die Zweigleitung 154 an die Leitung 14 angeschlossen, die mit dem Förderdruck
in der Förderleitung 12 der Pumpe 3 beaufschlagt ist.
[0041] An die Leitung 150 ist weiterhin ein Stromregler 155 angeschlossen, dessen Ausgang
in den Innenraum des Gehäuses 24 der Pumpen 3 und 4 führt.
[0042] Zwischen der Drosselstelle 153 und dem Steuerdruckraum des Pumpeneinstellwegeventiles
10 ist an die Leitung 152 ein Druckbegrenzungsventil 157 angeschlossen.
[0043] Von der Leitung 13 geht eine Leitung 158 aus, die zu einem Anschluß 159 des Pumpeneintellwegeventiles
10 führt, so daß durch diese Leitung 158 und den Anschluß 159 von der Pumpe 3 gefördertes
Druckmittel über die Förderleitung 12, die Leitungen 13, 158 und den Anschluß 159
durch das Pumpeneinstellwegeventil 10 in den Druckraum 8 geführt werden kann.
[0044] Die Leitungen 158 und 150 sind durch eine Verbindungsleitung 160 verbunden, in der
eine Drosselstelle 161 angeordnet ist.
[0045] Von den Steuereinheiten 110 und 111 und von dem Steuergerät 133 gehen Steuerdruckleitungen
162, 163 und 164 aus, die an eine Steuerdruckleitung 165 angeschlossen sind, an die
die Leitung 166 angeschlossen ist, an die wiederum die Leitung 167 mit der Drosselstelle
168 angeschlossen ist und an die der Stromregler 169 angeschlossen ist. Die von der
Drosselstelle 168 ausgehende Leitung 170 führt zu einem Druckraum des hydraulisch
gesteuerten Pumpeneinstellwegeventils 23 der Pumpe 4, wobei dessen gegenüberliegender
Druckraum über den Anschluß 171 an die Leitung 22 angeschlossen sit. An die Leitung
170 ist ein Druckbegrenzungsventil 172 angeschlossen.
[0046] Der Anschluß 173 des Pumpeneinstellwegeventiles 23 ist über die Leitung 174 an die
Leitung 321 angeschlossen. Zwischen den Leitungen 174 und 166 ist eine Verbindungsleitung
175 angeordnet, in der eine Drosselstelle 176 angeordnet ist.
[0047] An die Steuerdruckleitung 81 ist eine Zusammenschaltsteuerleitung 177 angeschlossen
und an die Steuerdruckleitung 165 ist eine Zusammenschaltsteuerleitung 178 angeschlossen,
wobei diese beiden Steuerleitungen zu der Zusammenschalteinheit 179 führen. In dieser
ist ein Vieranschluß/Zweistellungs-Wegeventil 182 angeordnet, welches hydraulisch
gesteuert ist und auf jeder Seite zwei Steuerdruckräume aufweist, wobei jedem Steuerdruckraum
auf der einen Seite ein gleichgroßer Steuerdruckraum auf der anderen Seite zugeordnet
ist, wobei jedoch nicht erforderlich ist, daß die beiden jeweils auf einer Seite liegenden
Steuerdruckräume gleiche Durchmesser aufweisen. Von der Förderleitung 12 ausgehend
führt eine Zweigleitung 180 zu der Zusammenschalteinheit 179 und ebenso führt von
der Förderleitung 15 ausgehend eine Zweigleitung 181 in die Zusammenschalteinheit
179. Dabei sind die beiden Leitungen 180 und 181 derart an das Vierstellungs/Zweiwegeventil
182 angeschlossen, daß in der gezeichneten Stellung desselben die Leitungen 180 und
181 miteinander verbunden sind und in der anderen Schaltstellung desselben diese Leitungen
abgesperrt sind. An die beiden anderen Anschlüsse des Vieranschluß/Zweistellungswegeventil
182 sind die Steuerdruckleitungen 177 und 178 derart angeschlossen, daß in der gezeichneten
Schaltstellung die Leitungen 177 und 178 miteinander verbunden sind, in der anderen
Schaltstellung abgeschlossen sind.
[0048] In der Zusammenschalteinheit 179 sind weiterhin zwei Druckbegrenzungsventile 184
und 185 angeordnet, von denen das Druckbegrenzungsventil 184 zur Absicherung der Förderleitung
12 dient und über die Leitung 180 an diese angeschlossen ist, während das Druckbegrenzungsventil
185 zur Absicherung der Förderleitung 15 dient und über die Leitung 181 an diese angeschlossen
ist.
[0049] Dabei ist jeweils die vom Förderdruck der Pumpe 3 beaufschlagte Leitung 180 an einen
Steuerdruckraum angeschlossen und die von dem der Pumpe 3 zugeordneten Steuerdruck
beaufschlagte Leitung 177 an den auf der diesem Steuerdruckraum gegenüberliegenden
Seite angeordneten gleichgroßen Steuerdruckraum angeschlossen. Weiterhin ist die vom
Förderdruck der Pumpe 4 beaufschlagte Leitung 181 an einen Steuerdruckraum, der auf
der gleichen Seite liegt wie der von der Leitung 180 aus beaufschlagte Druckraum,
angeschlossen und ist die von dem der Pumpe 4 zugeordneten Steuerdruck beaufschlagte
Leitung 178 an einen auf der gegenüberliegenden Seite angeordneten Steuerdruckraum
angeschlossen, der gleichgroß ist wie der von der Leitung 181 beaufschlagte Steuerdruckraum,
wobei die beiden Druckräume, die an die von Steuerdruck beaufschlagten Leitungen 177
und 178 angeschlossen sind, an der Seite des Wegeventils 182 angeordnet sind, an der
die Druckfeder 186 angeordnet ist.
[0050] Die Konstantpumpe 25 saugt über die Leitung 187 aus dem Gehäuse 24 der Pumpen 3 und
4 an und fördert in eine Leitung 188, die zu einer einstellbaren Drosselstelle 189
führt, deren Einstellorgan 190 mit dem Einstellorgan der Brennkraftmaschine 1 in Wirkverbindung
steht. Vor der Drosselstelle 189 ist an die Leitung 188 über eine Leitung 191, in
der ein Filter 192 angeordnet ist, ein Druckbegrenzungsventil 193 angeschlossen, dessen
Ablauf an eine Leitung 194 angeschlossen ist, die ihrerseits an die Leitung 195 angeschlossen
ist, die hinter der Drosselstelle 189 die Fortsetzung der Leitung 188 bildet und die
zu weiteren, in der Zeichnung nicht mehr dargestellten Verbrauchern führt.
[0051] An die Leitung 194 ist weiterhin ein gesteuertes Druckbegrenzungsventil 196 angeschlossen,
dessen Steuerdruck über die Leitung 197 von dem Druck vor der Drosselstelle 189 bestimmt
wird. Die von dem Druckbegrenzungsventil 196 ausgehende Leitung 189 führt zu einer
Drosselstelle 199 und die von diesem ausgehende Leitung 200 führt über ein Druckbegrenzungsventil
201 zu dem Behälter 156. Das Druckbegrenzungsventil 196 und die Drosselstelle 199
sind hintereinandergeschaltet und parallel dazu ist ein weiteres Druckbegrenzungsventil
202 geschaltet, welches den Druck vor dem Druckbegrenzungsventil 196 konstant hält.
Das Wesentliche ist, daß das Druckgefälle an der Drosselstelle 189 das Druckbegrenzungsventil
169 steuert, das seinerseits den Strom zu der Drosselstelle 199 steuert.
[0052] Von der Leitung 198 zwischen dem Druckbegrenzungsventil 196 und der Drosselstelle
199 zweigt eine Grenzdrucksteuerleitung 203 ab und von der Leitung 200 zweigt eine
zweite Grenzdruckleitung 204 ab. Die Leitung 203 verzweigt sich in zwei Leitungen
205 und 206, die jeweils in einen Steuerdruckraum des Pumpeneinstellwegeventiles 10
bzw. 23 münden und zwar jeweils auf der gleichen Seite, auf der dieses vom Förderdruck
der zugeordneten Pumpe 3 bzw. 4 beaufschlagt ist. Von der Leitung 204 zweigen zwei
Leitungen 207 und 208 ab, die jeweils zu der anderen, jeweils von einer Feder beaufschlagten
Seite des Pumpeneinstellwegeventils 10 bzw. 23 führen.
[0053] Die Wirkungsweise ist folgende : Wenn die Brennkraftmaschine 1 die Pumpen 3, 4, 25
und 26 antreibt und alle Steuerdruckgeber 93, 92, 91, 90, 120, 121, 122, 123, 130,
129 unbetätigt sind, stehen die Pumpen in Nullhublage und fördern nicht. Kein Verbraucher
wird beaufschlagt. Wird nunmehr der Steuerdruckgeber 92 betätigt, so wird das Wegeventil
31 betätigt und öffnet, so daß es eine Verbindung zwischen der Förderleitung 12 und
der Leitung 44 zu dem Arbeitszylinder 48 herstellt, wobei die einstellbare Drosselstelle
40 öffnet. Gleichzeitig öffnet das Rückschlagventil 79, so daß auch die Teilsteuerdruckleitung
80 und damit die Steuerdruckleitung 81 von Druck beaufschlagt wird.
[0054] Da das Wegentil 31 als Meßdrosselstelle wirkt, ist der Druck in der Leitung 35 und
damit der Druck in der Leitung 43 und damit auch der Druck in der Leitung 78 und in
der Teilsteuerdruckleitung 80 und in der Steuerdruckleitung 81 geringer als der Druck
in der Förderzweigleitung 28 und der Förderleitung 12. Der Druck in der Förderleitung
12 wirkt über die Förderzweigleitungen 13, 14 und 154 auf die eine Seite des Pumpeneinstellwegeventiles
10 und der Druck in der Steuerdruckleitung 81 wirkt über die Leitungen 150, 151, 152
auf die andere Seite dieses Servosteuerventiles, auf die auch die Feder wirkt. Dabei
ist die Feder so ausgelegt, daß das Pumpeneinstellwegeventil 10 bei einem ganz bestimmten
Druckunterschied zwischen den Drücken in den Zweigleitungen 154 und 152 anspricht,
beispielsweise auf einen Druckunterschied von 20 bar. Das hat zur Folge, daß mittels
des Pumpeneinstellwegeventiles 10 über den Pumpenstellkolben 6 das Stellorgan 5 der
Pumpe 3 derart eingestellt wird, daß diese einen Förderstrom fördert, der an dem als
Meßdrosselstelle wirkenden Wegeventil 31 das vorbestimmte Druckgefälle erzeugt. Das
heißt : wird durch Veränderung der Einstellung des Steuerdruckgebers 92 die Einstellung
des Wegeventiles 31 verändert, so wird auch die Pumpe 3 auf einen anderen Förderstrom
eingestellt und zwar auf einen derartigen Förderstrom, daß wiederum an diesem als
Meßdrosselstelle wirkenden Wegeventil 31 das vorbestimmte Druckgefälle entsteht.
[0055] Die einstellbaren Drosselstellen 40, 50, 96 bzw. 97 und 116 bzw. 117 haben folgende
Wirkung :
Werden gleichzeitig zwei, zwei verschiedenen Verbrauchern zugeordnete Steuerdruckgeber
betätigt, beispielsweise der Steuerdruckgeber 92 und der Steuerdruckgeber 90, so werden
zwei Wegeventile - in dem genannten Fall das Wegeventil 31 und der Arbeitszylinder
86 - gleichzeitig geöffnet und somit gleichzeitig zwei Verbraucher, nämlich hier einerseits
die beiden Arbeitszylinder 48 und 49 und andererseits der Arbeitszylinder 86, mit
der gleichen Pumpe 3 verbunden. Dabei wirkt in den beiden Arbeitszylindern 48 und
49 der gleiche Druck. Jedoch ist es unwahrscheinlich, daß zufällig auch in dem Arbeitszylinder
86 der gleiche Druck wirkt. Vielmehr wird einer der Verbraucher höher belastet sein
und somit einen höheren Druck benötigen. Angenommen, der Druck in dem Arbeitszylinder
86 ist höher als der Druck in den Arbeitszylindern 48 und 49, dann steht an der Anschlußstelle
98 ein höherer Druck an als in der Leitung 43 mit der Folge, daß das Rückschlagventil
79 geschlossen sein wird und die Steuerdruckleitung 80, 83 durch Öffnen des Rückschlagventiles
101 von dem an der Anschlußstelle 98 anstehenden Druck beaufschlagt wird. Da von diesen
Steuerleitungen auch die Rückseiten der Drosselventilkörper 41 und 241 beaufschlagt
sind, vor dem jeweiligen Drosselventilkörper in der Leitung 35 bzw. 240 jedoch unterschiedliche
Drücke herrschen, wird an den Drosselstellen 40 und 96 eine unterschiedliche Drosselwirkung
erzeugt, d. h. bei dem Arbeitszylinder 48, 49, der den kleineren Druck erzeugt, wird
durch die einstellbare Drosselstelle 40 ein so großes Druckgefälle erzeugt, daß vor
dieser einstellbaren Drosselstelle 40 in der Leitung 35 und damit in der Förderzweigleitung
28 und damit in der Förderleitung 12 und damit in der Zweigleitung 82 ein so hoher
Druck erzeugt wird, wie ihn der Arbeitszylinder 86 benötigt, wobei an der einstellbaren
Drosselstelle 96 infolge des Druckes in der Leitung 240 unter der Wirkung des Steuerdruckes
in der Steuerdruckleitung 83 eine entsprechend geringere Drosselwirkung erzeugt wird,
da bei diesem der Verbraucherdruck, der auf den Drosselventilkörper 241 wirkt, groß
genug ist, um die einstellbare Drosselstelle 96 ganz zu öffnen, so daß an dieser kein
Druckgefälle auftritt.
[0056] Somit wird der von der Pumpe 3 gelieferte Strom auf die beiden Verbraucher - im vorliegenden
Falle einerseits die Arbeitszylinder 48, 49, andererseits den Arbeitszylinder 86 -
proportional der Öffnungsweite der einstellbaren Drosselstellen aufgeteilt.
[0057] Die Rückschlagventile 58 und 68 wirken als Rohrbruchsicherung. Das heißt, daß dann,
wenn in der Förderleitung 12 oder der Förderzweigleitung 28 oder der Zweigleitung
82 oder einer anderen mit diesen verbundenen Leitung ein Leck entsteht und der Druck
entweicht, der Verbraucher, der durch Betätigung des zugeordneten Steuerdruckgebers
und damit Öffnen des zugeordneten Wegeventiles angeschlossen ist, nicht unter Last
zurücksinken kann. Wenn beispielsweise unter Last gehoben wird und somit die Arbeitszylinder
48 und 49 unter Druck stehen und die Förderleitung 12 bricht, so schließt das Rückschlagventil
58. Die in den Arbeitszylindern 48 und 49 vorhandene Flüssigkeit ist somit eingeschlossen
und eingespannt, so daß keine ungewollte Bewegung auftreten kann, da auch die kombinierten
Druckbegrenzungs- und Senkbremsventile 60 und 70 geschlossen sind, da in den Leitungen
53 und 43 kein Druck ansteht und somit die kombinierten Druckbegrenzungs- und Senkbremsventile
60 und 70 nicht aufgesteuert sind.
[0058] Wenn jedoch durch Betätigen des Steuerdruckgebers 92 das Wegeventil 31 geöffnet ist,
steht in der Leitung 43 Druck an, so daß durch die Leitungen 43, 44 Druckmedium in
die Arbeitszylinder 48 und 49 fließt. Der in der Leitung 43 anstehende Druck steht
über die Leitung 73 auch im Steuerdruckraum des kombinierten Druckbegrenzungs- und
Senkbremsventiles 60 an, so daß dieses geöffnet ist. Das heißt, der aus den Druckräumen
56 und 57 der Arbeitszylinder 48 und 49 abfließende Druckmittelstrom kann ungehindert
durch die Leitung 54 in die Leitung 59, das kombinierte Druckbegrenzungs- und Senkbremsventil
60, die Leitungen 61 und 62 und in die Rücklaufzweigleitung 39 und damit in die Hauptrücklaufleitung
102 abfließen. Die Bewegungsgeschwindigkeit der Kolben in den Arbeitszylindern 48
und 49 soll dabei durch das Maß, in dem das Wegeventil 31 geöffnet ist, bestimmt sein.
Wenn infolge von äußeren Kräften die Kolben in den Arbeitszylindern 48 und 49 gegenüber
diesem Strom voreilen wollen, saugen sie Flüssigkeit nach mit der Folge, daß der Druck
in der Leitung 44 und damit in der Leitung 43 sinkt. Damit wird über die Leitung 73
auch der Druck in dem Steuerdruckraum des kombinierten Druckbegrenzungs- und Senkbremsventiles
60 abgesenkt, so daß dieses in dem Maße schließt, in dem der Druck abgesenkt ist,
das heißt, daß in dem kombinierten Druckbegrenzungs- und Senkbremsventil 60 eine Drosselwirkung
erzeugt wird, die den aus den Druckräumen 56 und 57 abfließenden Strom drosselt, so
daß durch diese Drosselwirkung die Bewegungsgeschwindigkeit der Kolben in den Arbeitszylindern
48 und 49 gebremst wird. Die kombinierten Druckbegrenzungs- und Senkbremsventile 60
und 70 sind aber auch von dem Druck in den Leitungen 59 und damit 54 bzw. 69 und damit
44 gesteuert. Die kombinierten Druckbegrenzungs- und Senkbremsventile 60 und 70 wirken
somit auch als Absicherung gegen unzulässtg hohen Druck in den Arbeitszylindern 48
und 49. Das heißt, tritt infolge von Überbelastung oder stoßweiser Belastung ein zu
hoher Druck auf, öffnet je nach der Belastungsrichtung infolge des zu hohen Druckes
entweder das kombinierte Druckbegrenzungs- und Senkbremsventil 60 oder das kombinierte
Druckbegrenzungs- und Senkbremsventil 70, so daß diese kombinierten Druckbegrenzungs-
und Senkbremsventile 60 und 70 auch als Überlastungssicherungsüberdruckventile wirken
und zwar auch dann, wenn keiner der Steuerdruckgeber 92 und 93 betätigt ist.
[0059] Insbesondere in solchem Falle des Abfließens von Druckmittel durch eines der kombinierten
Druckbegrenzungs- und Senkbremsventile 60 und 70, aber auch in jedem anderen Falle
des Nachsaugens in einen der Druckräume 46, 47 bzw. 56, 57 öffnet jeweils das zugeordnete
Rückschlagventil 64 bzw. 66 so daß über das jeweils geöffnete Rückschlagventil 64
bzw. 66 und die Leitung 62 und die Rücklaufzweigleitung 39 die Hauptrücklaufleitung
102 aus Speicherbehälter 103 nachgeladen werden kann.
[0060] Ist der Steuerdruckgeber 92 betätigt worden und damit das Wegeventil 31 geöffnet
worden und dadurch über die Förderleitung 12 und die Leitungen 28, 29, 35 die Leitung
43 unter Druck gesetzt worden und wird nun danach die Betätigung des Steuerdruckgebers
92 beendet und damit das Wegeventil 31 in die Entlastungsstellung gebracht, so schließt
die einstellbare Drosselstelle 40 vollkommen ab. Das würde die Folge haben, daß in
der Leitung 43 der zuletzt wirksame Druck anstehen bleibt und somit über die Leitung
73 das kombinierte Druckbegrenzungs- und Senkbremsventil 60 in Offenstellung hält.
Es sollen jedoch dann, wenn beide Steuerdruckgeber 92 und 93 geschlossen sind, auch
beide kombinierten Druckbegrenzungs-und Senkbremsventile 60 und 70 geschlossen sein.
Deshalb ist in dem Drosselventilkörper 41 ein zur Pumpe 3 hin öffnendes Entlastungsrückschlagventil
94 vorgesehen, welches in dem genannten Betriebszustand die Folge hat, daß die Leitung
43 bei geschlossener einstellbarer Drosselstelle 40 über das Entlastungsrückschlagventil
94 entlastet wird.
[0061] In analoger Weise wirken die Ventile auf der anderen Seite der Steuereinheit 74 bzw.
die entsprechenden Ventile in der Steuereinheit 85 bzw. 100 bzw. 111.
[0062] Wird durch Einwirkung auf den Steuerdruckgeber 92 in der Druckgebersteuerdruckleitung
33 ein solcher Druck erzeugt, daß das Wegeventil 31 ganz weit öffnet, so würde damit
in den Leitungen 29, 35 und damit auch 28 und der Förderleitung 12 ein so starker
Strom zum Aufrechterhalten des geforderten Druckgefälles am Wegeventil 31 erforderlich,
daß die Pumpe 3 alleine diesen Strom nicht fördern kann. In diesem Zustand tritt die
Zusammenschalteinheit 179 in Wirkung. Wie bereits erwähnt, ist zur Steuerung der Pumpe
3 durch das Pumpeneinstellwegeventil 10 die an diesem wirkende Feder derart ausgelegt,
daß an dem als Meßdrosselstelle wirkenden Wegeventil 31 ein bestimmtes Druckgefälle
auftritt, beispielsweise ein Druckgefälle von 20 bar. Die Druckfeder 186 an dem Vieranschluß/Zweistellungsventil
182 ist derart ausgelegt, daß dieses Ventil bei einem geringeren Druckgefälle, etwa
einem Druckgefälle von 15 bar, zwischen der Förderleitung 12 und der Steuerdruckleitung
81 anspricht. Dabei ist das VieranschlußlZweistellungsventil 182 derart ausgelegt,
daß bei Beginnen der Bewegung von dessen Schieberkörper zunächst die Zusammenschaltsteuerleitungen
177 und 178 miteinander verbunden werden, mit der Folge, daß die Pumpe 4 soweit ausgeschwenkt
wird, daß in der Förderleitung 15 der gleiche Druck ansteht wie in der Förderleitung
12, wobei dann, wenn an die Pumpe 4 kein Verbraucher angeschlossen ist, dieser Druck
vor der Drosselstelle 176 erzeugt wird. Bei weiterem Verschieben des Schieberkörpers
in dem Vieranschluß/Zweistellungsventil 182 werden dann auch die Zweigleitungen 180
und 181 durch das Ventil 182 miteinander verbunden, so daß der Förderstrom der Pumpe
4 durch das Vieranschluß/Zweistellungsventil 182 zusätzlich in die Förderleitung 12
der Pumpe 3 gefördert wird, wobei die Pumpe 4 jetzt so weit ausschwenkt, daß sie genau
den Förderstrom erzeugt, der erforderlich ist, um zusammen mit dem Förderstrom der
Pumpe 3 an dem als Meßdrosselstelle wirkenden Wegeventil 31 das geforderte Druckgefälle
zu erzeugen.
[0063] Obwohl unmittelbar die Verbraucher durch die kombinierten Druckbegrenzungs- und Senkbremsventile
60, 70 und die entsprechenden Druckbegrenzungsventile an den anderen Verbrauchern
abgesichert sind, ist es erforderlich, die Pumpe 3 und die Gesamtanlage zusätzlich
durch ein Druckbegrenzungsventil abzusichern, welches verhindert, daß durch unzulässig
hohen Druck ein Teil der Anlage beschädigt wird. Aus praktischen Gründen ist dieses
Druckbegrenzungsventil mit in die Zusammenschalteinheit 179 eingebaut und zwar ist
das Druckbegrenzungsventil 184 über die Zweigleitung 180 an die Förderleitung 12 angeschlossen
und in entsprechender Weise ist zur Absicherung der Pumpe 4 an deren Förderleitung
15 über die Zweigleitung 181 das Druckbegrenzungsventil 185 angeschlossen. Das Öffnen
eines dieser Druckbegrenzungsventile hat den Nachteil, daß über dieses Druckmedium
bei höchstmöglichem Druck abgelassen wird, das heißt, daß in diesem Druckbegrenzungsventil
viel Energie vernichtet wird. Zum Abbau von kurzen Druckstößen ist das unvermeidlich.
Vorteilhaft ist es jedoch, wenn vermieden werden kann, daß dieses Druckbegrenzungsventil
während einer längeren Zeit geöffnet bleibt. Zu diesem Zweck ist der Pumpe 3 das Druckbegrenzungsventil157
zugeordnet, das auf einen derart geringen Druck eingestellt ist, daß es öffnet, wenn
in der Steuerdruckleitung 81 ein Druck herrscht, der entsprechend dem vorgegebenen
Druckgefälle an der durch das Wegeventil 31 bzw. 32 bzw. 86 bzw. 87 gegebenen Meßdrosselstelle
unter dem Ansprechdruck des Druckbegrenzungsventiles 184 liegt, so daß vor Öffnen
des Druckbegrenzungsventiles 184 das Druckbegrenzungsventil 157 öffnet und dadurch
den maximal möglichen Druck in der Zweigleitung 152 begrenzt mit der Folge, daß bei
geringem Ansteigen des Druckes in der Leitung 154 das Pumpeneinstellwegeventil 10
den Druck im Druckraum 8 des Pumpenstellzylinders 7 erhöht und dadurch die Pumpe 3
auf kleineren Hub und damit kleineren Förderstrom einstellt, wobei zu erwarten ist,
daß nach Beendigung dieses durch das Ansteigen des Steuerdruckes bewirkten Regelvorganges
der Druck in der Förderleitung 12 infolge des verringerten Förderstromes abgesenkt
ist und somit das Ansprechen des Druckbegrenzungsventiles 184 vermieden werden kann.
[0064] In analoger Weise ist der Pumpe 4 ein entsprechendes Druckbegrenzungsventil 172 zugeordnet,
welches auf den Druck in der Leitung 166 anspricht und öffnet, bevor das Druckbegrenzungsventil
185 öffnet.
[0065] Mit diesem Druckbegrenzungsventil ist allerdings nur eine Sicherung gegen Druckspitzen
während des Regelvorganges der Pumpe erzielt. Eine Sicherung gegen Überlastung der
Brennkraftmaschine 1 ist nicht gegeben. Diese wird durch die Grenzlaststeuerung 230
erzielt. Die Pumpe 25 fördert durch die Leitung 188 zu der einstellbaren Drosselstelle
189, deren Einstellorgan 190 mit dem Einstellorgan der Brennkraftmaschine 1 in Wirkverbindung
steht. Die Leitung 195 hinter der Drosselstelle führt zu den Steuerdruckgebern 90,
91, 92, 93, 120, 121, 122, 123, 129 und 130. An diese Leitung 195 ist das extern gesteuerte
Druckbegrenzungsventil 196 angeschlossen, das über die Leitung 197 von dem Druck in
der Leitung 188 vor der einstellbaren Drosselstelle 189 beeinflußt wird. Das Druckbegrenzungsventil
196 ist auf das Druckgefälle eingestellt, welches an der Drosselstelle bei der jeweils
vorgesehenen Betriebsdrehzahl herrschen soll. Ist dieses Druckgefälle vorhanden, ist
das Druckbegrenzungsventil 196 geschlossen. Ist das Druckgefälle kleiner als vorgesehen,
öffnet das Druckbegrenzungsventil 196 und führt einen Strom zu der nachgeschalteten
Drosselstelle 199, an der nun ebenfalls ein Druckgefälle entsteht und dieses Druckgefälle
wird über die Grenzdruckleitungen 203 und 204 als Druckdifferenz auf die beiden Seiten
des Pumpeneinstellwegeventiles 10 und der Förderzweigleitung 13 aufgeschaltet. Dadurch
wird erzielt, daß dann, wenn beide Pumpen 3 und 4 zu mindestens einem Verbraucher
fördern und die Grenzlaststeuerung 230 eingreift, beide Pumpen 3 und 4 proportional,
das heißt prozentual im gleichen Maße, zurückgenommen werden, damit bei überlagerter
Bewegung zweier angetriebener Arbeitszylinder die aus der Bewegungsüberlagerung resultierende
Bewegungsrichtung nicht verändert wird. Die Bewegungsgeschwindigkeiten von zwei eingeschalteten
Verbrauchern stehen zueinander im gleichen Verhältnis wie die Öffnungen der Wegeventile,
die als Meßdrosseln wirken. Wird nun infolge von Überlastung der Brennkraftmaschine
1 deren Drehzahl vermindert, wird das Druckgefälle an der einstellbaren Drosselstelle
189 absinken und somit das Druckbegrenzungsventil 196 öffnen und somit an der Drosselstelle
199 ein Druckgefälle entstehen, welches auf beide Pumpeneinstellwegeventile 10 und
23 in gleichem Maße einwirkt. Die Einstellung beider Pumpen 3 und 4 wird somit in
Richtung auf kleineres Hubvolumen pro Umdrehung verändert, aber nur soweit, daß sich
der Druckabfall an der Drosselstelle 199 und der Druckabfall an dem als Meßdrossel
wirkenden Wegeventil des jeweils eingeschalteten Verbrauchers das Gleichgewicht halten.
Tritt an einer der Pumpen 3 oder 4 die Tendenz auf, vorzueilen, erhält sie sofort
ein Gegensignal, welches die beiden Druckabfälle wieder einander angleicht. Auf diese
Weise werden die Druckgefälle an den als Meßdrossel wirkenden Wegeventilen der beiden
Verbraucher gleich gehalten mit der Folge, daß sich an diesen als Meßdrossel wirkenden
Wegeventilen zwar die absolute Menge, nicht aber das Verhältnis der Mengen zueinander
und damit das Verhältnis der Bewegungsgeschwindigkeiten zueinander ändern.
[0066] Das Druckbegrenzungsventil 202 dient zur Absicherung der Pumpe 25. Das Druckbegrenzungsventil193
schützt zusätzlich die Pumpe 25 für den Fall, daß die einstellbare Drosselstelle 189
zu weit oder ganz geschlossen ist. In diesem Falle fließt das Druckmedium über die
Leitung 188, die Leitung 191, das Druckbegrenzungsventil 193 in die Leitung 194.
[0067] Zum Aufladen des Druckspeichers 103 wird die Pumpe 26 benutzt, die zu der in der
Zeichnung nicht mehr dargestellten Lenkeinrichtung des Baggers fördert. Der Rücklauf
aus der Lenkeinrichtung hat noch hinreichend Druck, um den Speicherbehälter 103 aufzuladen.
Zu diesem Zweck ist die von der Lenkeinrichtung kommende Leitung 239 an die Leitung
102 angeschlossen.
[0068] Die Pumpe 25 saugt aus dem Gehäuse 24, in dem die beiden Pumpen 3 und 4 angeordnet
sind, um zu erzielen, daß ein Austausch von Druckmedium in dem Gehäuse 24 erfolgt.
Das von der Lenkung durch die Leitung 239 zurückfließende Druckmedium fließt, soweit
es überschüssig ist, über das Druckbegrenzungsventil 201 in den drucklosen Behälter
156 ab. Das Volumen des Speicherbehälters 103 ist derart bemessen, daß Leckverluste
und Volumendifferenzen auf den beiden Seiten der Kolben auch bei gleichsinniger Betätigung
mehrer Verbraucher ausgeglichen werden können.
[0069] In Figur 11 ist eine abgewandelte Ausgestaltungsform zu einer Teilsteuereinheit dargestellt.
Die Teilsteuereinheit 270 entspricht der Teilsteuereinheit 27 mit dem einzigen Unterschied,
daß anstelle der beiden Wegeventile 31 und 32, die bei der Teilsteuereinheit 27 die
beiden Meßdrosselstellen bilden, ein einziges Vieranschluß/Dreistellungswegeventil
231 vorgesehen ist, das mittels der beiden Steuerdruckgeber 92 und 93 über die Druckgebersteuerleitung
33 bzw. 34 ansteuerbar ist und in der in der Zeichnung dargestellten Neutralstellung
die Zweigförderleitung 28 abschließt und die Leitungen 35 und 36 miteinander verbindet
und in einer ausgesteuerten Stellung die Zweigförderleitung 28 mit der Leitung 35
verbindet und gleichzeitig die Leitung 36 mit der Rücklaufzweigleitung 39 verbindet
und in der anderen ausgesteuerten Stellung die Förderzweigleitung 28 mit der Leitung
36 verbindet und gleichzeitig die Leitung 35 mit der Rücklaufleitung 39 verbindet.
[0070] Die Zusatzsteuereinheit 133 hat einen etwas anderen Aufbau und eine andere Wirkungsweise
wie die Steuereinheiten 85 bzw. 110 bzw. 111. Das Vieranschluß/Dreistellungsventil
128 wird nicht nur durch die beiden Steuerdruckgeber 129 und 130 gesteuert, sondern
es wird auch auf der jeweils der angesteuerten Seite gegenüberliegenden Seite vom
Förderdruck in der zum Verbraucher führenden Leitung 131 oder 132 beaufschlagt, so
daß sich bei Ansteuern des Ventiles 128 über einen der Steuerdruckgeber 129 oder 130
ein Gleichgewichtszustand am Ventilschieber des Ventiles 128 einstellt. Sinkt der
Druck am Verbraucher, wird das Ventil weiter geöffnet, so daß ein größerer Stom zum
Verbraucher fließt und somit aufgrund der Verbraucherkennung der Druck am Verbraucher
erhöht wird.
[0071] In Figur 12 ist eine abgeänderte Ausgestaltungsform zu einer Zusammenschalteinheit
dargestellt.
[0072] Die Zusammenschalteinheit 279 entspricht im Wesentlichen der Zusammenschalteinheit
179, wobei das VieranschlußlZweistellungswegeventil 282 im Wesentlichem dem Ventil
182 entspricht. An das Ventil 282 sind auch in gleicher Weise wie an das Ventil 182
eine von der Förderleitung 12 ausgehende Zweigleitung 180 und dieser gegenüber eine
von der Steuerleitung 81 ausgehende Zusammenschaltsteuerleitung 177 angeschlossen
und ist ebenso eine von der Förderleitung 15 ausgehende Zweigleitung 181 angeschlossen
und an dem gegenüberliegenden Steuerdruckraum ist eine von der Steuerdruckleitung
166 ausgehende Zusammenschaltsteuerleitung 178 angeschlossen.
[0073] Im Gegensatz zu dem Ventil 182 weist das Ventil 282 auf der der Druckfeder 286 gegenüberliegenden
Seite einen dritten Steuerdruckraum 234 auf, der über eine Leitung 233 an das Grenzlaststeuerorgan
230 derart angeschlossen ist, daß dann, wenn das Grenzlaststeuerorgan 230 auf die
Pumpeneinstellwegeventile 10 und 23 ein Signal gibt, durch welches das Stellglied
5 der Pumpe 3 und das Stellglied 16 der Pumpe 4 in Richtung auf kleineres Hubvolumen
verstellt werden, verhindert wird, daß das Zusammenschaltventil 282 öffnet. Es wird
also durch das Grenzlaststeuerorgan 230 über die Steuerleitung 233 auf den zusätzlichen
Druckraum 234 ein Druck ausgeübt, der das Ventilglied des Zusammenschaltventiles 282
in Richtung auf die Schließstellung belastet. Die Zusammenschalteinheit 279 soll die
beiden Förderleitungen 12 und 15 der beiden Pumpen 5 und 4 nur dann miteinander verbinden,
wenn eine der beiden Pumpen auf größtmöglichem Förderstrom eingestellt ist und trotzdem
das Druckgefälle an dem als Meßdrosselstelle wirkenden Wegeventil 32 unter den vorgesehenen
Wert absinkt. Dieses Druckgefälle an dem als Meßdrosselstelle wirkenden Wegeventil
31 wird aber auch dann geringer, wenn der Grenzlastregler 230 eingreift mit der Folge,
daß das Hubvolumen der Pumpe 4 über das Stellorgan 5 auf einen kleineren Wert eingestellt
wird, als dem Druckgefälle an der Meßdrosselstelle entspricht. Eine Zusammenschalteinheit
der in Figur 4 dargestellten Ausgestaltungsform spricht aber auf jedes Absinken des
Druckgefälles an dem als Meßdrosselstelle wirkenden Wegeventil 31 an mit der Folge,
daß die Förderleitungen 12 und 15 auch dann verbunden werden, wenn das Absinken nur
durch das Eingreifen des Grenzlastreglers 230 bewirkt wird. Um diesen Nachteil zu
vermeiden, wird durch Beaufschlagen des dritten Druckraumes 234 die Schaltdruckdifferenz,
bei der die Zusammenschalteinheit 279 die Zusammenschaltfunktion ausübt, im gleichen
Maße verringert, wie das Druckgefälle an dem als Meßdrosselstelle wirkenden Wegeventil
31 durch das Signal der Grenzlaststeuereinrichtung 230 verringert wird.
[0074] Es ist ohne weiteres zu erkennen, daß ein solches Antriebssystem ohne Schwierigkeiten
erweitert werden kann, indem an die Förderleitung, die Rücklaufleitung und die Steuerdruckleitung
noch weitere zusätzliche Verbraucher über jeweils eine Steuereinheit angeschlossen
werden. Dabei ist es mit diesem System möglich, mehrere beliebige Verbraucher gleichzeitig
von einer Pumpe aus zu beaufschlagen und zwar auch dann, wenn die Verbraucher unterschiedlich
belastet sind.
1. Hydrostatisches Antriebssystem mit einer einstellbaren Pumpe (3), an deren Förderleitung
(12) mehrere jeweils einen Zulaufanschluß und einen Ablaufanschluß aufweisende Verbraucher
(48, 49, 86,107,108,109) angeschlossen sind, die mittels je eines in Zwischenstellungen
drosselnden Wegeventils (31, 32, 87, 287, 112, 113, 114, 115) einzeln ansteuerbar
sind, wobei das Einstellorgan (5) der Pumpe (3) mit einem in einem Pumpenstellzylinder
verschiebbaren Pumpenstellkolben (6) verbunden ist und der Druckmittelzufluß und -abfluß
zu und aus dem Pumpenstellzylinder (7) mittels eines Pumpeneinstellwegeventils (10)
gesteuert wird, das einen Steuerschieber aufweist, dessen eine Seite von dem Druck
in der Förderleitung (12) der Pumpe vor dem Wegeventil (31, 32, 86, 87, 112, 113,
114, 115) beaufschlagt ist und dessen zweite Seite von einer Feder und von dem Druck
in einer Steuerdruckleitung (81) beaufschlagt ist, wobei die Steuerdruckleitung (81)
mit den Förderleitungen (43, 53, 45, 55) zwischen je einem der Wegeventile (31, 32,
287, 87, 112, 113, 114, 115) und dem zugeordneten Verbraucher (48, 49, 86, 107, 108,
109) über Steuerdruckzweigleitungen (74, 78), in denen zur Steuerdruckzweigleitung
(74, 78) hin öffnende Rückschlagventile (77, 79, 100, 101) angeordnet sind, verbunden
ist, gekennzeichnet durch die Kombination der folgenden Merkmale :
a) zwischen jedem Wegeventil (31, 32, 287, 87, 112, 113,114,115) und dem jeweils zugeordneten
Verbraucher (48, 49, 86, 107, 108, 109) ist in der jeweiligen Förderzweigleitung (35,
43, 36, 53) je eine einstellbare Drosselstelle (40, 50, 96, 97, 116, 117, 118, 119)
angeordnet, deren Einstellorgan in Öffnungsrichtung von dem in der Förderzweigleitung
(35, 36) hinter dem Wegeventil (31, 32, 87, 287, 112, 113, 114, 115) wirkenden Druck
beaufschlagt ist, wobei das Einstellorgan auf der entgegengesetzten Seite von einer
Feder und einem in einem Steuerdruckraum wirkenden Steuerdruck beaufschlagt ist, wobei
die Einsteliorgane aller jeweils einem Verbraucher zugeordneten Drosselstellen (40,
50, 96, 97,116,117,118,119) von dem gleichen, in einem mit einer Druckentlastung (155)
versehenen Steuerdruckraum anstehenden Steuerdruck beaufschlagt sind,
b) die Steuerdruckräume der Einstellorgane aller Drosselstellen (40, 50, 96, 97, 116,
117, 118, 119) sind mit der an das Pumpeneinstellwegeventil (10) angeschlossenen Steuerdruckleitung
(81) verbunden,
c) jedem als Zulaufanschluß betreibbaren Anschluß jedes Verbrauchers (48, 49, 86,
107, 108, 109) ist ein Wegeventil (31, 32, 87, 287, 112, 113, 114, 115) mit nachgeschalteter
Drosselstelle (40, 50, 96, 97, 116, 117, 118, 119) zugeordnet.
2. Antriebssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an jeden der beiden
Anschlüsse jedes Verbrauchers (48, 49, 86, 107, 108, 109) je eine von einer einstellbaren
Drosselstelle (40, 50, 96, 97, 116, 117, 118, 119) ausgehende Förderzweigleitung (43,
53) angeschlossen ist sowie eine Rücklaufleitung (59, 69), in der ein kombiniertes
Druckbegrenzungs- und Senkbremsventil (60, 70), dessen einer Steuerdruckraum an die
zu dem anderen Anschluß des gleichen Verbrauchers (48, 49, 86, 107, 108, 109) führende
Förderzweigleitung angeschlossen ist, angeordnet ist.
3. Antriebssystem nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, bei dem zur Druckentlastung für
die Steuerdruckleitung (81) ein Ablauf zu einem Behälter vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß in der als Ablauf vorgesehenen Ablaufleitung (150) ein Stromregelventil (155)
angeordnet ist.
4. Antriebssystem nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Druckentlastung für die Förderzweigleitung (43, 53) hinter der Drosselstelle
(40, 50, 96, 97, 116, 117, 118, 119) in einer Verbindung zwischen dieser Förderzweigleitung
(43, 53) und der zu der zugeordneten Drosselstelle (40, 50, 96, 97, 116, 117, 118,
119) führenden Leitung (35, 36) ein zu dieser Leitung (35, 36) öffnendes Rückschlagventil
(94, 95) angeordnet ist.
5. Antriebssystem nach Anspruch 4 mit einem in dem Drosselorgan (40,50,96,97,116,117,118,
119) angeordneten Rückschlagventil (94, 95), dadurch gekennzeichnet, daß das in der
Drosselstelle (dem Drosselorgan) (40, 50, 96, 97,116,117, 118, 119) angeordnete Rückschlagventil
das in der Verbindung zwischen der Förderzweigleitung (43, 53) und der zu der Drosselstelle
(40, 50, 96, 97, 116, 117, 118, 119) angeordnete Rückschlagventil (94, 95) ist.
6. Antriebssystem nach Anspruch 1 oder vorzugsweise Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß von jedem Verbraucher (48, 49, 86, 107, 108, 109) eine Zweigrücklaufleitung (39,
84, 124, 125, 127) ausgeht und daß alle Zweigrücklaufleitungen (39, 84, 124, 125,
127) an eine Sammelrücklaufleitung (102) angeschlossen sind und daß die Pumpe (3)
aus ihrem Gehäuse (24) ansaugt und daß die Sammelrücklaufleitung (102) an das Gehäuse
(24) der Pumpe (3) angeschlossen ist und an die Sammelrücklaufleitung (102) ein vorgespannter
Druckspeicher (103) angeschlossen ist.
7. Antriebssystem nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß an eine Drosselstelle (40 oder 50) zwei zueinander parallel geschaltete Verbraucher
(48 und 49) angeschlossen sind.
8. Antriebssystem nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß alle einem Verbraucher (86 oder 107 oder 108 oder 109) oder einer Verbrauchergruppe
(48, 49) zugeordneten Drosselstellen (96 und 97 bzw. 116 und 117 bzw. 118 und 119
bzw. 40 und 50) in einer Steuereinheit (27) zusammengefasst sind und daß die Steuereinheit
(27) jeweils unmittelbar an dem zugeordneten Verbraucher (86 oder 107 oder 108 oder
109) oder an der zugeordneten Verbrauchergruppe (48, 49) angeordnet ist.
9. Antriebssystem nach den Ansprüchen 2 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die aus
den Rückschlagventilen (58 und 68) und Druckbegrenzungs- und Senkbremsventilen (60,
70) gebildete Ventilgruppe zusammen mit den Drosselstellen (96, 97 bzw. 116 bzw. 117
bzw. 118 bzw. 119) in einer Gesamtsteuereinheit (85 bzw. 110 bzw. 111) angeordnet
ist.
10..Antriebssystem nach Anspruch 1 mit zwei Pumpen, wobei mindestens einer dieser
beiden Pumpen (3, 4) mehrere Verbraucher (48 oder 49 oder 86 oder 107 oder 108 oder
109) zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderleitungen (12 und 15)
sowie die Steuerdruckleitungen (81 und 165) beider Pumpen an eine Zusammenschalteinrichtung
(177) angeschlossen sind, die bei Vorliegen einer Druckdifferenz zwischen Förderleitung
(12 bzw. 15) und zugeordneter Steuerdruckleitung (61 bzw. 165), welche kleiner ist
als die gewollt an dem Wegeventil (31 oder 32 oder 87 oder 287 oder 112 oder-113 oder
114 oder 115) vorgesehene Druckdifferenz, die Förderleitungen (12 und 15) miteinander
verbindet und die Steuerdruckleitungen (81 und 165) miteinander verbindet.
11. Antriebssystem nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß eine bei Absinken der Drehzahl der Antriebswelle (2) der Pumpe (3 bzw. 4) ein
Drucksignal auslösende Grenzlaststeuereinrichtung (230) vorgesehen ist und daß das
Drucksignal auf das Pumpeneinstellwegeventil (10 bzw. 23) einwirkt.
12. Antriebssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl an die Förderleitung
(12) ein Druckbegrenzungsventil (184) angeschlossen ist als auch an die Steuerdruckleitung
(81) ein Druckbegrenzungsventil (157) angeschlossen ist, wobei zwischen Steuerdruckleitung
(81) und Druckbegrenzungsventil (157) eine Drosselstelle (153) angeordnet ist und
wobei das an die Steuerdruckleitung (81) angeschlossene Druckbegrenzungsventil (157)
auf einen geringeren Druck eingestellt ist als das an die Förderleitung (12) angeschlossene
Druckbegrenzungsventil (184).
13. Antriebssystem nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß einem Verbraucher (109) eine Zusatzsteuereinheit (133) zugeordnet ist, in der
ein Vieranschluß/Dreistellungswegeventil (128) angeordnet ist, an das einerseits die
Förderleitung (106) und die Rücklaufleitung (127) und andererseits zwei zu je einem
Anschluß des Verbrauchers (109) führende Leitungen (131 und 132) angeschlossen sind,
wobei jede Seite des Ventils (128) zwei Druckräume aufweist, von denen jeweils einer
mit einem willkürlich betätigbaren Steuerdruckgeber (129 bzw. 130) und der andere
mit jeweils einer der beiden zum Verbraucher (109) führenden Leitungen (131 und 132)
verbunden ist, wobei der jeweils betätigte Steuerdruckgeber (129 oder 130) an jeweils
einer Seite und die jeweils druckbeaufschlagte der beiden zum Verbraucher (109) führenden
Leitungen (131 und 132) auf der jeweils anderen Seite des Ventils (128) angeschlossen
ist und wobei an jede der beiden zum Verbraucher (109) führenden Leitungen (132, 131)
eine Zweigleitung angeschlossen ist, die beide zu der Sammelsteuerdruckleitung (140)
führen, wobei in jeder dieser beiden Zweigleitungen ein zu der Sammelsteuerdruckleitung
(140) hin öffnendes Rückschlagventil (141 bzw. 142) angeordnet ist.
1. A hydrostratic drive system comprising an adjustable pump (3), the delivery line
(12) of which is connected to a plurality of consumers (48, 49, 86, 107, 108, 109)
each of which has an inlet terminal and an outlet terminal and which can each be individually
operated by means of a direction control valve (31, 32, 87, 287, 112, 113, 114, 115)
which throttles in intermediate positions, wherein the adjusting member (5) of the
pump (3) is connected to a pump control piston (6) which is displaceable in a pump
control cylinder, wherein the input and output of pressure to and from the pump control
cylinder (7) are controlled by means of a pump adjusting direction control valve (10)
which is provided with a valve spool, one side of which is acted on by the pressure
in the delivery line (12) of the pump upstream of the direction control valve (31,
32, 86, 87,112,113,114,115), and the other side of which is acted on by a spring and
by the pressure in a control pressure line (81), and wherein the control pressure
line (81) is connected to the conveyor lines (43, 53, 45, 55), in each case between
one of the direction control valves (31, 32, 287, 87, 112, 113, 114, 115) and the
assigned consumer (48, 49, 86, 107, 108, 109), by way of control pressure branch lines
(74, 78) which contain non-return valves (77, 79, 100, 101) opening towards the control
pressure branch line (74, 78), characterised by the combination of the following features
:
a) between each direction control valve (31, 32, 287, 87, 112, 113, 114, 115) and
the assigned consumer (48, 49, 86,107,108, 109), the conveyor branch line (35, 43,
36, 53) in question in each case contains an adjustable throttling point (40, 50,
96, 97, 116, 117, 118, 119), the adjusting member of which is acted on, in the opening
direction, by the pressure which prevails in the conveyor branch line (35, 36) downstream
of the direction control valve (31, 32, 87, 287, 112, 113, 114, 115), the adjusting
member being acted upon on the opposite side by a spring and by a control pressure
which prevails in a control pressure chamber, and the adjusting members of all the
throttling points (40, 50, 96, 97, 116, 117, 118, 119), which are each assigned to
a consumer, being acted upon by the same control pressure which prevails in a control
pressure chamber provided with a pressure relief means (115),
b) the control pressure chambers of the adjusting members of all the throttling points
(40, 50,96. 97,116,117,118,119) are connected to the control pressure line (81) which
is connected to the pump adjusting direction control valve (10), and
c) each terminal of each consumer (48, 49, 86, 107, 108, 109) which can be operated
as an input terminal, is assigned a direction control valve (31, 32, 87, 287,112,113,114,115)
followed by a throttling point (40, 50, 96, 97, 116, 117, 118, 119).
2. A drive system as claimed in Claim 1, characterised in that each of the two terminals
of each consumer (48, 49, 86, 107, 108, 109) is connected to a conveyor branch line
(43, 53) which starts from an adjustable throttling point (40, 50, 96, 97,116,117,118,119),
and to a return line (59, 69) which contains a combined pressure limiting and braking
lowering valve (60, 70), one control pressure chamber of which is connected to the
conveyor branch line which leads to the other terminal of the same consumer (48, 49,
86, 107, 108, 109).
3. A drive system as claimed in Claim 1 or Claim 2, wherein for the pressure relief
of the control pressure line (81) an exhaust is provided to a container, characterised
in that the exhaust line (150) which serves as exhaust contains a flow regulating
valve (155).
4. A drive system as claimed in one of the preceding Claims, characterised in that
for the pressure relief of the conveyor branch line (43, 53) downstream of the throttling
point (40, 50, 96, 97,116,117,118,119), a connection between this conveyor branch
line (43, 53) and the line (35, 36) which leads to the assigned throttling point (40,
50, 96, 97, 116, 117, 118, 119) contains a non-return valve (94, 95) which opens towards
this line (35, 36).
5. A drive system as claimed in Claim 4 having a non-return valve (94, 95) arranged
in the throttling member (40, 50, 96, 97, 116, 117, 118, 119), characterised in that
the non-return valve which is arranged in the throttling point (throttling member)
(40, 50, 96, 97, 116, 117, 118, 119) is the non-return valve (94, 95) arranged in
the connection between the conveyor branch line (43, 53) and the line which leads
to the throttling point (40, 50, 96, 97, 116, 117, 118, 119).
6. A drive system as claimed in Claim 1, or preferably Claim 2, characterised in that
a branch return line (39, 84,124; 125, 127) leads from each consumer (48, 49, 86,
107, 108, 109) ; that all the branch return lines (39, 84, 124, 125, 127) are connected
to a collecting return line (102) ; that the pump (3) sucks in from its housing (24)
; and that the collecting return line (102) is connected to the housing (24) of the
pump (3), and a preloaded pressure storage means (103) is connected to the collecting
return line (102).
7. A drive system as claimed in one of the preceding Claims, characterised in that
two consumers (48 and 49), connected in parallel, are connected to a throttling point
(40 or 50).
8. A drive system as claimed in one of the preceding Claims, characterised in that
all the throttling points (96, 97 and 116, 117 and 118, 119 and 40, 50) which are
assigned to a consumer (86 or 107 or 108 or 109), or to a consumer group (48, 49),
are combined in a control unit (27) ; and that the control unit (27) is arranged directly
at the location of the assigned consumer (86, or 107, or 108, or 109), or the assigned
consumer group (48, 49).
9. A drive system as claimed in Claims 2 and 8, characterised in that the valve group
which consists of the non-return valves (58 and 68) and pressure limiting and braking
lowering valves (60, 70), is arranged, together with the throttling points (96, 97
and 116, 117 and 118, 119) in an overall control unit (85, 110, 111).
10. A drive system as claimed in Claim 1 comprising two pumps, wherein at least one
of these two pumps (3, 4) is assigned a plurality of consumers (48 or 49 or 86 or
107 or 108 or 109), characterised in that the delivery lines (12 and 15) and the control
pressure lines (81 and 165) of the two pumps are connected to an interconnecting device
(117) which, when a pressure difference exists between the delivery line (12, 15)
and the assigned control pressure line (61, 165) which is smaller than the pressure
difference intentionally provided in the direction control valve (31 or 32 or 87 or
287 or 112 or 113 or 14 or 115), interconnects the delivery lines (12 and 15) and
interconnects the control pressure lines (81 and 165).
11. A drive system as claimed in one of the preceding Claims, characterised in that
a load limiting control device (230) is provided which triggers a pressure signal
in the event of a reduction in the speed of the drive shaft (2) of the pump (3, 4)
; and that the pressure signal acts on the pump adjusting direction control valve
(10, 23).
12. A drive system as claimed in Claim 1, characterised in that the delivery line
(12) is connected to a pressure limiting valve (184) and the control pressure line
(81) is connected to a pressure limiting valve (157), where a throttling point (153)
is located between the control pressure line (81) and the pressure limiting valve
(157), and where the pressure limiting valve (157) which is connected to the control
pressure line (81), is set at a lower pressure than the pressure limiting valve (184)
which is connected to the delivery line (12).
13. A drive system as claimed in one of the preceding Claims, characterised in that
a consumer (109) is assigned an additional control unit (133) which contains a four-terminal/three-position
direction control valve (128) which is connected on one side to the conveyor line
(106) and the return line (127) and, on the other side, to two lines (131 and 132),
each of which leads to a respective terminal of the consumer (109), where each side
of the valve (128) has two pressure chambers, one of which is connected to a control
pressure generator (129, 130), operable at will, and the other of which is connected
to one of the two lines (131 and 132) which lead to the consumer (109), where the
operated control pressure generator (129 or 130) is connected at one side of the valve
(128), and that one of the two lines (131 and 132) which lead to the consumer (109)
which is acted upon by pressure, is connected at the other side of the valve (128)
; and where each of the two lines (132, 131) which lead to the consumer (109) is connected
to a branch line, both of which branch lines lead to the collecting control pressure
line (140), each of these two branch lines containing a non-return valve (141, 142)
which opens towards the collecting control pressure line (140).
1. Système d'entraînement hydrostatique comportant une pompe réglable (3), dont le
conduit de refoulement (12) est relié à plusieurs appareils utilisateurs (48, 49,
86, 107, 108, 109) comportant chacun un raccord d'admission et un raccord de décharge
et qui peuvent être commandés individuellement chacun au moyen d'une valve (31, 32,
87, 287, 112, 113, 114, 115) assurant un étranglement dans des positions intermédiaires,
l'organe de réglage (5) de la pompe (3) étant relié à un piston d'actionnement de
pompe (6) pouvant coulisser dans un vérin d'actionnement de pompe tandis que l'entrée
et la sortie de fluide sous pression par rapport au vérin d'actionnement de pompe
(7) sont commandées au moyen d'une valve de réglage de pompe (10), qui comporte un
tiroir de distribution dont un côté est sollicité par la pression régnant dans le
conduit de refoulement (12) de la pompe en amont de la valve (31, 32, 87, 287, 112,
113, 114, 115) et dont le second côté est sollicité par un ressort et par la pression
régnant dans un conduit de pression de commande (81), le conduit de pression de commande
(81) étant relié aux conduits de refoulement (43, 53, 45, 55) entre respectivement
une des valves (31, 32, 287, 87, 112, 113, 114, 115) et l'appareil utilisateur associé
(48, 49, 86, 107, 108, 109) par l'intermédiaire de conduits de dérivation de pression
de commande (74, 78) dans lesquels il est prévu des clapets anti-retour (77, 79, 100,
101) s'ouvrant en direction du conduit de dérivation de pression de commande (74,
78), caractérisé par la combinaison des particularités suivantes :
a) entre chaque valve (31, 32, 287, 87, 112, 113, 114, 115) et l'appareil utilisateur
respectivement associé (48, 49, 86, 107, 108, 109), il est prévu dans le conduit de
dérivation de débit correspondant (35, 43, 36, 53), respectivement une zone d'étranglement
réglable (40, 50, 96, 97, 116, 117, 118, 119), dont l'organe de réglage est sollicité
dans la direction d'ouverture par la pression agissant dans le conduit de dérivation
de débit (35, 36) en arrière de la valve (31, 32, 87, 287, 112, 113, 114, 115), auquel
cas l'organe de réglage est sollicité sur le côté opposé par un ressort et par une
pression de commande agissant dans un volume de pression de commande, auquel cas les
organes de réglage de toutes les zones d'étranglement (40, 50, 96, 97, 116, 117, 118,
119) associées à un appareil utilisateur respectif sont sollicités par la même pression
de commande établie dans un volume de pression de commande pourvu d'une décharge de
pression (155) ;
b) les volumes de pression de commande des organes de réglage de toutes les zones
d'étranglement (40, 50, 96, 97, 116, 117, 118, 119) sont reliés au conduit de pression
de commande (81) raccordé à la valve de réglage de pompe (10) ;
c) à chaque raccord pouvant fonctionner comme un raccord d'admission, de chaque appareil
utilisateur (48, 49, 86, 107, 108, 109) est associée une valve (31, 32, 87, 287,112,113,114,
115) avec une zone d'étranglement (40, 50, 96, 97, 116, 117, 118, 119) placée en aval.
2. Système d'entraînement selon la revendication 1, caractérisé en ce que chacun des
deux raccords de chaque appareil utilisateur (48, 49, 86, 107, 108, 109) est relié
à un conduit de dérivation de débit (43, 53) partant d'une zone d'étranglement réglable
(40, 50, 96, 97, 116, 117, 118, 119), et en ce qu'il est prévu également un conduit
de retour (59, 69) sur lequel est disposée une valve combinée de limitation de pression
et de freinage de descente (60, 70), dont un volume de pression de commande est relié
au conduit de dérivation de débit aboutissant à l'autre raccord du même appareil utilisateur
(48, 49, 86, 107, 108, 109).
3. Système d'entraînement selon la revendication 1 ou 2, dans lequel il est prévu,
pour la décharge de pression du conduit de pression de commande (81), un conduit de
retour à un récipient, caractérisé en ce que le conduit de retour (150) prévu comporte
une valve de régulation de débit (155).
4. Système d'entraînement selon une des revendications précédentes, caractérisé en
ce que, pour la décharge en pression du conduit de dérivation de débit (43, 53), il
est prévu en arrière de la zone d'étranglement (40, 50, 96, 97,116, 117, 118, 119)
dans une liaison entre ce conduit de dérivation de débit (43, 53) et le conduit (35,
36) aboutissant à la zone d'étranglement associée (40, 50, 96, 97, 116, 117, 118,
119), un clapet anti-retour (94, 95) s'ouvrant en direction de ce conduit (35, 36).
5. Système d'entraînement selon la revendication 4, comportant un clapet anti-retour
(94, 95) disposé dans l'organe d'étranglement (40, 50, 96, 97, 116, 117, 118, 119),
caractérisé en ce que le clapet anti-retour disposé dans la zone d'étranglement (l'organe
d'étranglement) (40, 50, 96, 97, 116, 117, 118,119) est constitué par le clapet anti-retour
(94, 95) placé dans la liaison entre le conduit de dérivation de débit (43, 53) et
celui aboutissant à la zone d'étranglement (40, 50, 96, 97, 116, 117, 118, 119).
6. Système d'entraînement selon la revendication 1 ou avantageusement la revendication
2, caractérisé en ce que de chaque appareil utilisateur (48, 49, 86, 107, 108, 109)
par un conduit de retour dérivé (39, 84, 124, 125, 127) et en ce que tous les conduits
de retour dérivé (39, 84, 124, 125, 127) sont reliés à un conduit de retour collecteur
(102), en ce que la pompe (3) aspire à partir de son carter (24) et en ce que conduit
de retour collecteur (120) est relié au carter (24) de la pompe (3) tandis qu'un accumulateur
en pression (103) soumis à une précontrainte est relié au conduit de retour collecteur
(102).
7. Système d'entraînement selon une des revendications précédentes, caractérisé en
ce que deux appareils utilisateurs (48 et 49), branchés mutuellement en parallèle,
sont reliés à une zone d'étranglement (40 ou 50).
8. Système d'entraînement selon une des revendications précédentes, caractérisé en
ce que toutes les zones d'étranglement (96 et 97 ou 116 et 117 ou 118 et 119 ou 40
et 50) associées à un appareil utilisateur (86 ou 107 ou 109) ou bien à un groupe
d'appareils utilisateurs (48, 49) sont réunies dans une unité de commande (27) et
en ce que l'unité de commande (27) est respectivement disposée directement sur l'appareil
utilisateur associé (86 ou 107 ou 108 ou 109) ou bien sur le groupe d'appareils utilisateurs
associé (48, 49).
9. Système d'entraînement selon les revendications 2 et 8, caractérisé en ce que les
groupes de valves constitués par les clapets anti-retour (58 et 68) et les valves
de limitation de pression et de freinage de descente (60, 70) sont disposés, en même
temps que les zones d'étranglement (96, 97, ou 116 ou 117 ou 118 ou 119) dans une
unité de commande centrale (85 ou 110 ou 111).
10. Système d'entraînement selon la revendication 1, comportant deux pompes, auquel
cas au moins une de ces deux pompes (3, 4) est associée à plusieurs appareils utilisateurs
(48 ou 49 ou 86 ou 107 ou 108 ou 109), caractérisé en ce que les conduits de refoulement
(12 et 15) ainsi que les conduits de pression de commande (81 et 165) des deux pompes
sont reliés à un dispositif de distribution centralisée (177) qui, lors de l'existence
d'une différence de pression entre le conduit de refoulement (12 ou 15) et le conduit
de pression de commande (61 ou 165) qui est plus petite que la différence de pression
prévue intentionnellement dans la valve (31 ou 32 ou 87 ou 287 ou 112 ou 113 ou 114
ou 115), relie entre eux les conduits de refoulement (12 et 15) et relie entre eux
les conduits de pression de commande (81 et 165).
11. Système d'entraînement selon une des revendications précédentes, caractérisé en
ce qu'il est prévu un dispositif de commande de charge limite (230) déclenchant un
signal de pression lors d'une diminution de la vitesse de rotation de l'arbre d'entraînement
(2) de la pompe (3 ou 4) et en ce que le signal de pression agit sur la valve de réglage
de pompe (10 ou 23).
12. Système d'entraînement selon la revendication 1, caractérisé en ce que d'une part
le conduit de refoulement (12) est relié à une valve de limitation de pression (184)
et, d'autre part, le conduit de pression de commande (81) est relié à une valve de
limitation de pression (157), en ce qu'il est prévu, entre le conduit de pression
de commande (81) et la valve de limitation de pression (157), une zone d'étranglement
(153) et en ce que la valve de limitation de pression (157) reliée au conduit de pression
de commande (81) est réglée à une pression plus faible que la valve de limitation
de pression (184) reliée au conduit de refoulement (12).
13. Système d'entraînement selon une des revendications précédentes, caractérisé en
ce qu'un appareil utilisateur (109) est associé à une unité de commande additionnelle
(133) dans laquelle est disposée une valve à quatre rac- cords/trois positions (128),
à laquelle sont reliés d'une part le conduit de refoulement (106) et le conduit de
retour (127) et, d'autre part, deux conduits (131 et 132) aboutissant à un raccord
respectif de l'appareil utilisateur (109), chaque côté de la valve (128) comportant
deux volumes de pression dont respectivement l'un est relié à un générateur de pression
de commande (129 ou 130) pouvant être actionné à volonté, tandis que l'autre est relié
à un des deux conduits. (131 et 132) aboutissant à l'appareil utilisateur (109) auquel
cas le capteur de pression de commande (129 ou 130) respectivement actionné est relié
à un côté correspondant de la valve (128) tandis que celui des deux conduits (131
et 132) aboutissant à l'appareil utilisateur (109) et respectivement sollicité en
pression, est relié à l'autre côté correspondant de la valve (128), et auquel cas
chacun des deux conduits (132,131) aboutissant à l'appareil utilisateur (109) est
relié à un conduit de dérivation, les deux conduits de dérivation aboutissant au conduit
collecteur de pression de commande (140), auquel cas il est prévu dans chacun de ces
deux conduits de dérivation un clapet anti-retour (141 ou 142) s'ouvrant en direction
du conduit collecteur de pression de commande (140).