| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 053 371 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
17.04.1985 Patentblatt 1985/16 |
| (22) |
Anmeldetag: 27.11.1981 |
|
|
| (54) |
Treppenstufe und Verfahren zu ihrer Herstellung
Stair step and method for its production
Marche d'escalier et procédé pour sa réalisation
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH FR GB IT LI LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
28.11.1980 DE 3044796
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
09.06.1982 Patentblatt 1982/23 |
| (71) |
Anmelder: Jagemann, Alfred |
|
D-3401 Seulingen (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Jagemann, Alfred
D-3401 Seulingen (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Patentanwälte Rehberg + Hüppe |
|
Postfach 31 62 37021 Göttingen 37021 Göttingen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Treppenstufe aus einer zumindest mehrere aneinander
angrenzende Seiten der Stufenoberfläche bildenden verlorenen Holzschalung aus außen
mit Furnier versehenen, auf Gehrung geschnittenen und dort verklebten Schalungsplatten,
insbesondere Holzspanplatten, in deren Innenraum eine Armierung angeordnet ist, und
aus einer in den Raum zwischen Armierung und Holzschalung gegossenen ausgehärteten
Füllmasse aus zementgebundenem Beton, wobei zwischen der den Innenraum begrenzenden
Oberfläche der Holzschalung und dem Beton eine Trennschicht aus Kunstharz vorgesehen
ist, die auf ihrer dem Beton zugekehrten Seite als Haftbrückenzwischen dem Beton und
der Holzschalung eine Besandung, Besplittung od. dgl. aufweist. Die Erfindung bezieht
sich gleichzeitig auf ein Verfahren zur Herstellung einer solchen Treppenstufe aus
einer zumindest mehrere aneinander angrenzende Seiten der Stufenoberfläche bildenden
verlorenen Holzschalung aus außen mit Furnier versehenen, auf Gehrung geschnittenen
Schalungsplatten, insbesondere Holzspanplatten, die außen auf dem Furnier mit geringfügigem
gegenseitigen Abstand im Bereich der Gehrungsstöße durch Kebeband verbunden, der Gehrungsspalt
von innen mit Kunstharz ausgefüllt und die den Innenraum begrenzende Oberfläche der
Holzschalung mit einer Trennschicht aus Kunstharz versehen wird, worauf auf die Trennschicht
eine Verbindungsschicht aus einer Besandung, Besplittung od. dgl. aufgebracht und
in den Innenraum mit zementgebundenem Beton ausgegossen wird.
[0002] Eine Treppenstufe der eingangs beschriebenen Art ist aus der DE-PS 2 845 699 bekannt.
Mit dem Kunstharz, welches auf der den Innenraum begrenzenden Oberfläche der Holzschalung
eine Verbindungs- und Trennschicht bildet, ist auch die Holzschalung im Bereich der
Gehrungsstöße verklebt. Als Kunstharz kommt Polyester-, Acryl-, Äpoxydharz od. dgl.
in Frage. Die Verbindung zum zementgebundenden Beton wird über eine Besandung, Besplittung
od. dgl. hergestellt, wobei die einzelnen Sandkörner, Kieselsteine od. dgl. auf der
einen Seite in der Kunstharzschicht verankert sind und andererseits frei von Kunstharz
mit dem zementgebundenen Beton eine Bindung eingehen. Die Gehrung bzw. die Gehrungsstöße
an den einzelnen, auch bereits außen mit Funier versehenen Schalungsplatten ist als
glatter durchgehender Schnitt mit einem größeren Winkel als 45°, vorzugsweise 45,5°
, geschnitten. Damit die von außen sichtbare Oberfläche, also das Furnier im Bereich
der Gehrungsstöße, ein ordnungsgemäßes Aussehen erhält, ist es erforderlich, die einzelnen
Schalungsplatten der verlorenen Holzschalung mit großer Genauigkeit herzustellen,
sorgfältig und in genauer gegenseitiger Relativlage aufzurichten und dabei im Bereich
der Gehrungsstöße zu verkleben. Da die Schalungsplatten, über ihre Kante betrachtet,
aber in den meisten Fällen eine geringe Durchbiegung aufweisen, können sich Ungleichmäßigkeiten
im Bereich des Gehrungsstoßes der Treppenstufe dergestalt ergeben, daß die Spaltweite
zwischen den Furnier der beiden aneinander angrenzenden Schaltungsplatten über die
Länge gesehen variiert, ihre relative Lage verändert oder sonstwie unansehnlich wird.
Auch sind die spitz zulaufenden Kanten der Furniere besonders bruchgefährdet, solange
die Gehrungsstöße noch verklebt sind. Wird während der Herstellung der Treppenstufe
im Bereich der Gehrungsstöße von außen eine Phase angearbeitet, insbesondere angeschliffen,
dann treten die Unregelmäßigkeiten in der Spaltweite in der Spaltanordnung durch die
dann sichtbare Kunstharzfüllung mehr oder weniger störend zutage. Durch die spitzwinklig
auslaufenden Furniere kommt es auch vor, daß sich die Schalungsplatten nicht ordnungsgemäß
aufrichten lassen bzw. beim Aufrichten einerseits auf eine Unterlagsplatte und andererseits
auf der Furnierkante der benachbarten Schalungsplatte aufsetzen, so daß die betreffende
Schalungsplatte außer Winkel gerät. Hierdurch kann sich eine Differenz in der Höhe
der Treppenstufen ergeben. Im übrigen bestehen auch Schwierigkeiten bei der Anbringung
bzw. Einbringung der Kunstharzschicht als Kleber im Bereich der Gehrungsstöße. Wird
der gesamte Gehrungsstoß über seine Länge außen auf dem Furnier durch ein Klebeband
abgedeckt, dann besteht zwar die Möglichkeit, bei einem Großteil der Gehrungsstöße
des Kunstharz in abgewickeltem Zustand der Schalungsplatten auf diese im Bereich der
Gehrung aufzubringen und anschließend die Schalungsplatten aufzurichten. Dabei kommt
es jedoch vor, daß im Gehrungsspalt, insbesondere im Bereich der Furniere, Luftblasen
mit eingeschlossen werden, die bei der späteren Anbringung der Phase angeschliffen
werden und damit störend in Erscheinung treten. Werden dagegen die Schalungsplatten
nach dem Schneiden der Gehrungen zunächst aufgerichtet, so läßt die geringe Spaltgröße
im Bereich der Gehrungsstöße ein vollständiges Ausfüllen der Spalte meist nicht zu.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Treppenstufe der eingangs beschriebenen
Art derart weiterzubilden bzw. das beschriebene Verfahren so zu gestalten, daß die
beschriebenen Nachteile im Bereich der Gehrungsstöße nicht mehr auftreten bzw. hinsichtlich
ihrer unerwünschten Auswirkung erheblich gemildert sind. Insbesondere soll es möglich
sein, eine Treppenstufe herzustellen, die trotz relativ breiter Phase einen engen,
von außen sichtbaren Gehrungsspalt aufweist, bei der sich trotzdem das im Bereich
der Gehrungsstöße als Kleber wirkende Kunstharz sicher und ohne Einschluß von Luftblasen
in den Gehrungsspalt einbringen läßt.
[0004] Erfindungsgemäß wird dies bei einer Treppenstufe der eingangs beschriebenen Art dadurch
erreicht, daß zumindest im Bereich einer oberen Längskante der Treppenstufe die Gehrung
mindestens einseitig derart abgesetzt geschnitten ist, daß mindestens das Furnier
gegenüber der Schnittebene der Schalungsplatte vorsteht und zwischen den beiden aneinander
angrenzenden Furnieren ein enger und zwischen den beiden aneinander angrenzenden Schalungsplatten
ein weiter, mit Kleber gefüllter Gehrungsspalt besteht. Die Erfindung wird also insbesondere
im Bereich einer oberen Längskante der Treppenstufe angewendet, und zwar der Stufenkante,
die bei der eingebauten Treppe bei normaler Draufsicht ohne weiteres sichtbar ist,
also am ehesten ins Auge fällt und die auch der meisten Beanspruchung beim Begehen
der Treppe ausgesetzt ist. Selbstverständlich läßt sich die Erfindung nicht nur im
Bereich einer Längskante, sondern auch mehrerer oder aller Längskanten anwenden. Insbesondere
gilt dies für die vier oberen Längskanten einer Treppenstufe im eingebauten Zustand.
Dadurch, daß mindestens das Furnier über die Schnittebene der Schalungsplatte vorsteht
und daß dies mindestens einseitig verwirklicht wird, entsteht im aufgerichteten Zustand
der beiden betreffenden Schalungsplatten ein sehr enger Gehrungsspalt im Bereich der
Furniere und ein relativ weiter Gehrungsspalt im Bereich der angrenzenden Schalungsplatten.
Dieser ungleichmäßig und zwar abgesetzt gestaltete Spalt bildet sich besonders gut
aus, wenn die Gehrung beidseitig abgesetzt geschnitten ist. Es läßt sich ohne weiteres
auch eine relativ breite Phase im Bereich der Furniere anarbeiten, wobei dann trotzdem
nur ein relativ enger, mit Kunstharz ausgefüllter Spalt, etwa in Phasenmitte sichtbar
wird. Da man das Kunstharz im Bereich der Gehrungsspalte durchaus auch anfärben kann
bzw. mit Farbpigmenten versehen kann, die nach der Farbe des Furniers auf der Oberfläche
außen angepaßt ist, läßt sich auf diese Weise ein perfektes Aussehen erreichen, so
daß der mit Kunstharz gefüllte enge Gehrungsspalt schon aus etwa 1 m Entfernung von
einer Treppenstufe, also bei normaler Entfernung, nicht mehr sichtbar ist. Trotzdem
wird im Bereich der Schalungsplatten eine sichere Verbindung zwischen diesen über
das Kunstharz erreicht, da hier ein relativ weiter Gehrungsspalt zur Verfügung steht,
der ohne weiteres mit dem Kunstharz gefüllt werden kann, und zwar auch dann, wenn
die Schalungsplatten bereits vorher in dem aufgerichteten Zustand fixiert worden sind.
[0005] Die freie Kante des vorstehenden Furniers im Bereich des engen Gehrungsspaltes kann
abgerundet gestaltet sein, so daß auf diese Art und Weise, insbesondere bei beidseitiger
Abrundung jeweils vorstehender Furnierkanten gleichsam gelenkartig wirkende Flächen
oder Abrollflächen geschaffen werden, die eine exakt winklige Lage der Schalungsplatten
im aufgerichteten Zustand garantieren bzw. ermöglichen.
[0006] Die Gehrung sollte einseitig, vorzugsweise aber beidseitig, abgesetzt geschnitten
sein, so daß das Furnier oder noch geringe Teile der angrenzenden Schalungsplatte
gegenüber den übrigen Teilen der Schalungsplatte vorstehen. Es ist auch möglich, daß
die Gehrung im Bereich der Schalungsplatten, also nicht im Bereich der Furniere, in
einem Winkel größer als 45°, vorzugsweise 46,5°, geschnitten ist. Hierdurch wird der
weite Gehrungsspalt im Bereich der Schalungsplatten winklig nach innen geöffnet, was
dem Einbringen des Kunstharzes nur förderlich ist.
[0007] Das Kunstharz, welches die Verbindung im Bereich der Gehrungsspalte bewirkt, kann
auch über die gesamte innere Oberfläche der Holzschalung, die den zementgebundenen
Beton zugekehrt ist, hinweggezogen sein, um hier zunächst einmal eine Trennschicht
gegen das Eindringen von Wasser aus dem zementgebundenen Beton in die Holzschalung
zu verhindern und um andererseits die Besandung, Besplittung od. dgl. zu tragen und
damit die Haftbrücken zwischen dem Beton und der Holzschalung zu realisieren. Die
Schalungsplatten können auf ihrer, den Innenraum begrenzenden Oberfläche auch eine
doppelte Trennschicht aus Kunstharz aufweisen, die sich auch über die verklebten Gehrungsstöße
hinweg erstrecken kann, wobei auch der dem Beton zugekehrten zweiten Trennschicht
die Besandung, Besplittung od. dgl. vorgesehen ist. Die Anbringung von zwei Trennschichten
bzw. einer doppelten Trennschicht aus Kunstharz oder auch aus verschiedenen Kunstharzen
hat den Vorteil, daß zunächst die erste Trennschicht als dichtende Trennschicht aufgebracht
und zumindest teilweise ausgehärtet werden kann, ehe eine zweite Trennschicht aufgebracht
wird und die Besandung vorzugsweise aufgeblasen wird. Die mit kinetischer Energie
versehenen Sandkörner sind dann zwar in der Lage, in die zweite Trennschicht teilweise
einzudringen, sie können aber die erste Trennschicht nicht durchdringen und somit
auch nicht verletzen, so daß die erste Trennschicht mit Sicherheit ihre Abschlußfunktion
gegen das Eindringen von Wasser aus dem zementgebundenen Beton in die Holzschalung
erfüllen kann.
[0008] Die mindestens einseitig abgesetzte Gehrung kann an drei aneinander anschließenden
oder an allen vier Kanten der die Auftrittsfläche der Treppenstufe in eingebautem
Zustand bildenden Oberfläche vorgesehen sein. Diese Ausbildung kann zweckmäßig mit
einer andersartigen Ausbildung der Gehrung im Bereich der Kanten, die der Auftrittsfläche
abgekehrt sind, also um die Unterseite der Treppenstufe herum, kombiniert eingesetzt
werden. Dabei können die die Seitenwände bildenden Schalungsplatten an ihrem der Auftrittsfläche
der Treppenstufe abgekehrten Kanten eine derart abgestufte Gehrung aufweisen, daß
ein insbesondere eine Hinterschneidung bildender Vorsprung im Bereich der Schalungsplatte
vorsteht. Ein solcher Vorsprung, der insbesondere eine Hinterschneidung bildet, ist
im Bereich der Schalungsplatte angeordnet, nicht im Bereich der Furniere. Dieser Vorsprung
ist in zweifacher Hinsicht vorteilhaft, er kann einmal eine zusätzliche Verankerung
im Bereich der unteren Längskanten einer Treppenstufe in dem Beton bilden, wenn die
Treppenstufe, wie bei einer Kellertreppe durchaus möglich, auf ihrer Unterseite keine
Schalungsplatte aufweist, sondern hier der glattgestrichene Beton die Oberfläche bildet.
Der insbesondere Hinterschneidung bildende Vorsprung ist aber auch dann sinnvoll,
wenn auch auf der Unterseite der Treppenstufe eine Schalungsplatte als Deckel gleichsam
Verwendung findet. Der Vorsprung ist dann derart angeordnet, daß er ein Auflager für
den Einsatz eines die Unterseite der Treppenstufe in eingebautem Zustand bildenden
Deckels bildet. Damit wird verhindert, daß die Seitenwände beim Aufsetzen eines Deckels
auseinandergespreizt werden. Durch die Auflage des Deckels auf dem Vorsprung wird
vielmehr das Einwirken von Seitenkräften auf die Seitenwände infolge des Aufsetzen
des Deckels vermieden.
[0009] Im Bereich der doppelten Trennschicht aus Kunstharz kann eine Verstärkungseinlage
aus Glasfasern vorgesehen sein. Die Verstärkungseinlage kann auch aus anderem Material
bestehen, aus textilförmigen Matten oder aber auch aus Stapelfasern aus Glas, die
im Kunststoff bereits vorhanden sind. Der besondere Vorteil in Verbindung mit einer
solchen Ausbildung ist darin zu sehen, daß beanspruchungsgerecht große Zug- und Biegespannungen
aufgenommen werden können. Hierdurch ergibt sich die Möglichkeit, anstelle eines Schwerbetons
einen Leichtbeton einzusetzen, insbesondere dann, wenn die Armierung aus Stahl beibehalten
bleibt. Durch eine solche Treppenstufe reduziert sich das Gewicht erheblich, was insbesondere
zu einer leichteren Montage führt, da die an sich schweren Stufen hier besser und
einfacher gehandhabt werden können.
[0010] Das Verfahren zur Herstellung einer Treppenstufe mit den eingangs genannten Verfahrensschritten
kennzeichnen sich erfindungsgemäß dadurch aus, daß zumindest im Bereich der oberen
Längskante der Treppenstufe die Gehrung mindestens einseitig derart abgestuft geschnitten
wird, daß mindestens das Furnier gegenüber der Schnittebene der Schalungsplatte vorsteht,
daß der aufgerichtete Zustand der Schalungsplatten fixiert und dabei der Gehrungsspalt
von innen mit Kunstharz ausgefüllt wird, und daß nach dem zumindest teilweisen Erhärten
der Trennschicht aus Kunstharz eine zweite Trennschicht aus Kunstharz aufgebracht
wird, auf die vor der Erhärtung die Besandung, Besplittung od. dgl. aufgebracht wird.
Durch die auf diese Weise geschaffene Einbringmöglichkeit des Kunstharzes in aufgerichtetem
Zustand der Schalungsplatten, also winklig zueinander, besteht die Möglichkeit, das
Kunstharz genauer zu dosieren und verläßlich ohne großes Überschußmaterial zu arbeiten.
Durch den vergleichsweise engen Gehrungsspalt im Bereich der Furniere wird gleichzeitig
sichergestellt, daß nur eine relativ geringe Menge während des Einbringens des Kunstharzes
nach außen durchtreten kann. Dies ist aber nicht störend, weil es bei dem Anarbeiten
der Phase wieder teilweise beseitigt wird und andererseits damit sichergestellt ist,
daß der Gehrungsstoß auch im Bereich des engen Gehrungsspaltes mit Kunstharz gefüllt
ist und keine Luftblasen eingeschlossen sind. Auch die doppelte Anordnung der Trennschicht
gestattet eine vergleichsweise sparsame Verwendung des Kunstharzes und trotzdem einen
optimalen Schutz. Die erste Trennschicht, also die zuerst aufgebrachte Trennschicht,
wird zumindest teilweise zur Aushärtung gebracht, bevor die zweite Trennschicht aufgebracht
wird. Damit ist die Abdichtfunktion der doppelten Trennschicht gewährleistet. Andererseits
läßt sich die zweite Trennschicht ebenso sparsam aufbringen, wobei die Besandung,
Besplittung od. dgl. vorteilhaft durch Aufblasen aufgebracht werden kann. Die einzelnen
Sandkörner dringen dabei in die zweite Trennschicht ein und verankern sich auf diese
Berührungsseite innerhalb der Trennschicht. Auf der anderen Seite sind sie frei von
Kunstharz und können daher die Zementbindung zu dem zementgebundenen Beton bei dessen
späteren Einfüllen in die verlorene Holzschalung eingehen. Es versteht sich, daß die
erste Trennschicht zweckmäßig erst dann aufgebracht wird, wenn das Kunstharz im Bereich
der Gehrungsstöße abgebunden hat, so daß die aufgerichtete verlorene Holzschalung
bereits als Raumkörper fixiert ist.
[0011] Der aufgerichtete Zustand der Schalungsplatten wird zweckmäßig mit auf Abstand angeordneten
Abschnitten des Klebebandes fixiert, also nicht mit einem Klebeband, welches über
die gesamte Längskante bzw. die Längskanten durchgeht. Auf diese Weise wird ganz bewußt
der enge Gehrungsspalt im Bereich der Furniere nach außen weitgehend offen gestaltet,
so daß hier kein Einschluß von Luftblasen beim Eindrükken des Kunstharzes in den Gehrungsspalt
von innen stattfinden kann. Dies gewährleistet, daß der Gehrungsspalt auch im Bereich
des engen Spaltes ohne Einschluß von Luftblasen ausgefüllt wird.
[0012] Bei der Herstellung einer Treppenstufe ist es möglich, daß fünf Schalungsplatten
aufgerichtet fixiert, miteinander verklebt und dann mit den Trennschichten und schließlich
mit der Besandung, Besplittung od. dgl. versehen werden, bevor die Armierung und der
zementgebundene Beton eingefüllt werden. Auf diese Weise entsteht eine Treppenstufe,
die auf ihrer waagerechten Unterseite keine Schalungsplatte aufweist. Der Beton wird
an dieser Stelle glatt abgestrichen und kann, falls gewünscht oder erforderlich, mit
einer Farbe gestrichen werden.
[0013] Es ist aber auch möglich, daß zunächst vier Schalungsplatten aufgerichtet fixiert,
miteinander verklebt und diese sowie eine Deckel dienende Schalungsplatte mit den
Trennschichten und schließlich der Besandung, Besplittung od. dgl. versehen werden,
daß die Armierung in den aus vier Schalungsplatten gebildeten Innenraum eingebracht
und die weitere Schalungsplatte als Deckel randseitig mit der Einheit aus den vier
Schalungsplatten verklebt wird, bevor der zementgebundene Beton eingefüllt wird. Auf
diese Weise läßt sich eine Treppenstufe herstellen, die auch auf der Unterseite eine
Schalungsplatte, nämlich den Deckel, besitzt, wobei die wandseitige Seite ohne Schalungsplatte
ist oder bleibt, um hier bei hochkant stehender Treppenstufe den Beton einzufüllen.
Selbstverständlich ist es möglich, nach dem Einfüllen des Betons auch noch diese Seite
mit einer passenden Schalungsplatte zu verschließen, falls beispielsweise die Treppe
völlig freistehend und abgerückt von Wänden aufgehängt wird. Dies geschieht insbesondere
mit einer Vier-Bolzen-Konstruktion oder auch mit einer Zwei-Bolzen-Konstruktion, wobei
also jeweils vier oder zwei Stahlbolzen die Stahlbetonkerne zweier benachbarter Treppenstufen
miteinander verbinden. Gerade in diesen Ausführungen tritt der Vorteil der erfindungsgemäßen
Treppenstufen besonders zutage. Die Treppe bekommt die Festigkeit des Stahlbetons
und das dekorative Aussehen einer Holztreppe.
[0014] Im Bereich der Gehrungsstöße kann von außen eine die beiden Furniere und das Kunstharz
durchsetzende Faser, Abrundung od. dgl. angebracht werden. Da die beiden Furniere
sich in sehr geringer Entfernung voneinander befinden, wird der sichtbare Spalt des
Kunstharzes an dieser Stelle besonders schmal und damit unauffällig.
[0015] Ausführungsformen der Treppenstufe sowie einzelne Verfahrensschritte bei deren Herstellung
sind anhand der Zeichnungen verdeutlicht und werden im Folgenden beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Treppenstufe,
Fig. 2 einen Schnitt gemäß der Linie 11-11 in Fig. 1,
Fig. 3 eine ähnliche Schnittdarstellung wie Fig. 2 durch den Gehrungsstoß,
Fig. 4 eine ähnliche Schnittdarstellung einer abgewandelten Ausführungsform, mit bereits
angearbeiteter Phase,
Fig. 5 eine weitere Ausführungsform im Bereich des Gehrungsstoßes der oberen Längskante,
Fig. 6 einen Schnitt gemäß der Linie VI-VI in Fig. 1, also im Bereich einer unteren
Kante einer Treppenstufe,
Fig. 7 einen Schnitt an der gleichen Stelle wie Fig. 6, jedoch bei einer anderen Ausführungsform,
Fig. 8 eine Draufsicht auf die abgewickelten vier Schalungsplatten einer Treppenstufe,
Fig. 9 die Schalungsplatten nach dem Aufrichten, Verbinden im Bereich der Gehrungsstöße
und dem Einbringen einer Armierung sowie den noch nicht aufgesetzten Deckel, der ebenfalls
mit den Trennschichten und der Besandung versehen ist,
Fig. 10 die Hochkantstellung einer solchen verlorenen Schalung zum Einfüllen des zementgebundenen
Betons,
Fig. 11 eine andere Treppenstufe, gebildet aus fünf Schalungsplatten, also ohne Treppenseite
bzw. Deckel während des Einfüllens des Betons.
[0016] Die in Fig. 1 dargestellte Treppenstufe weist eine Schalungsplatte 1 auf, die die
Auftrittsfläche bildet, also nach oben gekehrt angeordnet ist. Angrenzend an die Schalungsplatte
1 sind vier die Seitenwände bildende Schalungsplatten 2,3,4,5 vorgesehen. Zwischen
den beiden Schalungsplatten 1 und 2 wird die obere Längskante 6 der Treppenstufe gebildet,
die eine Beanspruchung beim Begehen in besonderer Weise ausgesetzt ist. An ihrer anderen
Längsseite sitzt die Schalungsplatte 2 unten an der Längskante 7. Die dargestellte
Treppenstufe besitzt auf ihrer Unterseite also parallel zu der Schalungsplatte 1 keine
Schalungsplatte. Rundum weist die Schalungsplatte 1 bzw. die Auftrittsfläche der Treppenstufe
die Kanten 6, 8, 9,10 auf.
[0017] In den Fig. 2-5 sind Ausführungsbeispiele für die Ausbildung im Bereich der Gehrungsstöße
dargestellt. Die Schalungsplatten 1 und 2 bestehen beispielsweise aus Holzspanplatten
entsprechend dem Abschnitt und sind außen mit Furnieren 11 und 12 belegt. Da die obere
Längskante 6 einen rechten Winkel bildet, ist die Gehrung in besonderer Weise auf
die 45°-Linie 13 ausgerichtet. Gemäß der Ausbildung nach Fig. 2 sind die Schalungsplatten
1 und 2 beidseitig symmetrisch zu der 45°-Linie 13 bzw. der entsprechenden Ebene ausgebildet.
Die Schalungsplatten 1 und 2 sind im Winkel von 45° geschnitten, so daß die Schnittebenen
14 und 15 entstehen, die zwischen sich einen weiten Gehrungsspalt 16 bilden. Der Schnitt
an jeder Schalungsplatte, die verständlicherweise vorher mit dem Furnier verbunden
wurde, ist nun derart abgesetzt geführt, daß die Furniere jeweils gegenüber der Schnittebene
vorstehen. So steht beispielsweise das Furnier 12 an der Schalungsplatte 2 gegenüber
der Schnittebene 14 vor, und zwar um das Maß 17, welches in der Größenordnung von
1 bis 2 mm liegen kann. Beim Aufrichten der Schalungsplatten 1 und 2 in rechtwinkligem
Zustand, lassen sich die Furniere 11 und 12 nicht überall entlang der oberen Längskante
6 der Treppenstufe entsprechend dem Idealzustand direkt aufeinanderlegen, sondern
sie werden zumindest teilweise in einen engen Gehrungsspalt 18 entsprechend dem Doppelten
des Maßes 19 voneinander abständig sein. Die Schnittebene 14 ist damit um das Maß
20 von der 45°-Linie 13 entfernt. Analog verhält es sich mit der Schalungsplatte 1
bzw. deren Furnier 11, wenn, wie in Fig. 2 dargestellt, die Gehrung beidseitig abgesetzt
geschnitten ist. Die beiden Schalungsplatten 1 und 2 bilden miteinander den weiten
Gehrungsspalt 16, der in den engen Gehrungsspalt 18 im Bereich der Furniere 11 und
12 übergeht. Dieser gesamte Gehrungsspalt bzw. Raum 21 ist mit Kunstharz als Kleber
gefüllt, der die Verbindung zwischen den beiden Schalungsplatten 1 und 2 und den beiden
Furnieren 11 und 12 bewirkt. Beim Einbringen dieses Kunstharzes im rechtwinklig aufgerichteten
Zustand zwischen den Schalungsplatten 1 und 2 von innen, tritt das Kunstharz in begrenzter
Weise auch aus dem engen Gehrungsspalt 18 nach außen aus. Entsprechend der angedeuteten
Linie 22 kann nach dem Aushärten des Kunstharzes eine Phase, wie sie Fig. 4 zeigt,
angearbeitet werden, so daß nur der enge Gehrungsspalt 18 sichtbar bleibt. Die Furniere
11 und 12 sind im vorstehenden Bereich innen, also dort, wo sie das Kunstharz erreicht,
abgerundet ausgebildet.
[0018] Auf diese Weise wird einer Beschädigung der sonst sehr empfindlichen Furnierkanten
während des Herstellungsvorganges der Treppenstufe vorgebeugt. Andererseits gleiten
die so gebildeten Kanten aneinander ab, wenn die Schalungsplatten gegeneinander in
aufgerichtetem Zustand kommen. Es wird damit eine Art Schwenklager in diesem Bereich
gebildet, der für eine genaue Herstellung nützlich ist.
[0019] Nach dem Erhärten des Kunstharzes im Gehrungsspalt 21 wird auf die innere Oberfläche
der Schalungsplatten 1, 2, usw. eine erste Trennschicht 23 aus Kunstharz, beispielsweise
aus Polyester-, Acryl-, Äpoxydharz od. dgl. aufgebracht. Diese erste Trennschicht
23 wird mindestens teilweise zur Aushärtung gebracht, damit sie die innere Oberfläche
der verlorenen Holzschalung mit Sicherheit abschließt und gegen den Eintritt von Wasser
beim späteren Einfüllen des zementgebundenen Betons in die verlorene Holzschalun
g wirksam schützt. Sodann wird die 2. Trennschicht 24 aus Kunstharz aufgebracht, die
sich ebenso, wie auch die erste Trennschicht über die gesamte innere Oberfläche erstreckt.
Auf diese zweite Trennschicht 24 wird in zumindest noch weichem Zustand eine Besandung
Besplittung od. dgl. 25 aufgeblasen, und zwar derart, daß sich die einzelnen Sandkörner
einerseits fest in der Trennschicht 24 verankern können, aber andererseits aus dieser
Trennschicht heraus in Richtung auf den später einzubringenden Beton vorstehen. Nach
dem Einbringen einer Armierung 26 aus üblichem Baustahl wird die verlorene Holzschalung
mit zementgebundenem Beton 27 als Füllmasse ausgegossen. Auf diese Art und Weise entsteht
eine Treppenstufe, die in ihrem Innern, einen Betonkern mit entsprechender Armierung
26 aufweist und das Aussehen einer Holzstufe mit ihrer dekorativen Schönheit aufweist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 sind die beiden Schalungsplatten 1 und 2 und die
zugehörigen Furniere 11 und 12 wiederum beidseitig abgestuft geschnitten, symmetrisch
zu der 45°-Linie 13. Dabei ist die Ausbildung jedoch so getroffen, daß die Schnittebenen
14 und 15 in einem Winkel schräg gegeneinander gelegt sind, also nicht parallel, so
daß sich der Gehrungsspalt 21 nach innen erweitert und somit das Einbringen des Kunstharzes
von innen begünstigt. Die Schnittkontur ist in der dargestellten Weise abgesetzt,
also noch im Bereich der Schalungsplatten 1 und 2 knickt die Schnittlinie gegenüber
den Schnittebenen 14 und 15 nach innen, also in Richtung auf die 45°-Linie 13, wobei
am Übergang zwischen den Schalungsplatten 1 und 2 zu den Furnieren 11 und 12 die Schnittlinie
wieder zurückgewinkelt wird, so daß hier parallel zueinander und gerade die Furniere
11 und 12 abgeschnitten werden und somit einen sehr engen Gehrungsspalt 18 an dieser
Stelle bilden. Der weite Gehrungsspalt 16 ändert seine Dimension entlang der 45'-Linie
13. Aber auch mit dieser Ausbildung wird bewirkt, daß die Furniere 11 und 12 sehr
nahe aneinander unter Bildung eines engen Gehrungsspaltes 18 in der aufgerichteten
Stellung gebracht werden können und durch das Kunstharz im Gehrungsspalt 21 verbunden
werden. Während die beiden Trennschichten 23 und 24 gemäß Fig. 2 dünn, aber etwa gleich
dick ausgebildet bzw. aufgetragen werden können, ist es auch möglich, gemäß Fig. 3
die erste Trennschicht 23 noch dünner zu halten als die zweite Trennschicht 24, die
vergleichsweise dicker ausgebildet ist.
[0020] Fig. 4 zeigt eine Ausbildungsform, bei der die Schnittebenen 14 und 15 parallel zueinander
und im Abstand von der 45°-Linie 13 verlaufen. Innerhalb der Schalungsplatten 1 und
2 knickt die Schnittlinie dann nach innen ein, um sodann im Bereich des engen Gehrungsspaltes
18 wieder parallel zu verlaufen. Dieser enge Gehrungsspalt 18 setzt sich auch im Bereich
der Furniere 11 und 12 fort. Hier ist bereits die angearbeitete Phase 28 zu sehen.
Es ist deutlich erkennbar, wie durch diesen schrägen Anschnitt vergleichsweise große
Strecken des Furnieres 11 bzw. 12 und nur ein schmaler Spalt des Kunstharzes aus dem
Gehrungsspalt 21 außen sichtbar sind.
[0021] Fig. 5 zeigt eine einseitig abgesetzte geschnittene Gehrung. Die Schalungsplatte
1 und das Furnier 11 sind entsprechend der45°-Linie 13 geschnitten. Die Schnittebene
14 der Schalungsplatte 2 ist hier winklig gegenüber der 45°-Linie 13 vorgesehen, jedoch
auch so, daß auch hier das Furnier 12 vorsteht. Es wird der enge Spalt 18 und ein
entsprechend weiter Spalt 16, der seine Größe entlang der 45'-Linie verändert, gebildet.
[0022] Die Fig. 6 und 7 zeigen Ausbildungen im Bereich der unteren Längskante 7. Gemäß Fig.
6 ist eine Treppenstufe gezeigt, die unten keine Schalungsplatte besitzt. Die Schalungsplatte
2
- wie auch die anderen Schalungsplatten 3, 4 und 5 - weisen eine derart abgestufte
Gehrung auf, daß schräger abgeschnitten als die 45°-Linie 13 ein Vorsprung 29 entsteht,
der zweckmäßig eine Hinterschneidung bildet. Die erste Trennschicht 23 wie auch die
zweite Trennschicht 24 erstrecken sich über die Gehrung bis zur unteren Längskante
7, damit das Holz hier wirksam geschützt wird. Nach dem Einfüllen des Betons 27 tritt
nicht nur eine Verbindung zu der Besandung 25 ein, sondern noch eine zusätzliche Verhakung
in der Hinterschneidung 30 an dem Vorsprung 29.
[0023] Gemäß Fig. 7 besitzt die Treppenstufe auch unten eine als Deckel einzusetzende Schalungsplatte
31 mit Furnier 32. Der Vorsprung 29 ist hier so gestaltet und angeordnet, daß er entsprechend
der Gesamtwandstärke der Schalungplatte 31 und des Furniers 32 ausgebildet und angeordnet
ist, und zwar so, daß sich die Schalungsplatte 31 auf dem Vorsprung 29 abstützen kann.
Der gebildete Gehrungsspalt 33 wird auch hier mit Kunstharz ausgefüllt, welches möglicherweise
noch etwas nach innen in den Innenraum eintritt, wo bereits die Einzelteile mit den
beiden Trennschichten 23 und 24 und der Besandung 25 versehen sind. Bei dieser Ausführungsform
kann beispielsweise die wandseitige Schalungsplatte 5 fehlen oder erst nach dem Einbringen
des zementgebundenen Betons eingesetzt werden.
[0024] Die Fig. 8-10 zeigen verschiedene Verfahrensschritte bei der Herstellung einer geraden
Treppenstufe. Zunächst werden die vier Schalungsplatten 1, 2, 3, 4 entsprechend auf
Abmessung und Gehrungen geschnitten, wie dies anhand der Fig. 2-7 erläutert worden
ist. Die Schalungsplatten werden dann mit einzelnen Abschnitten 34 aus Klebeband in
der gezeigten Weise miteinander fixiert, wobei das Klebeband außen auf die Furniere
geklebt wird. In dieser Stellung mit der flach auf dem Furnier 11 liegenden Schalungsplatte
1 werden die Schalungsplatten 2, 3 und 4 rechtwinklig hochgestellt, so daß sie die
aus Fig. 9 ersichtliche Form aufweisen. Nach dem Fixieren wird zunächst das Kunstharz
in den Gehrungsspalt 21 eingebracht. Nach dem Abbinden werden die beiden Trennschichten
23 und 24 aufgebracht sowie die Besandung 25. Sodann wird die Armierung 26 eingelegt.
Die als Deckel dienende Schalungsplatte 31 wird ebenfalls mit den beiden Trennschichten
23 und 24 sowie der Besandung 25 versehen, wobei diese Schalungsplatte 31 so auf Gehrung
geschnitten ist, wie dies Fig. 7 zeigt. Anschließend wird Kunstharz auf die noch offenen
Gehrungsflächen der Schalungsplatten 2, 3 und 4 aufgebracht und die Schalungsplatte
31 eingesetzt. Nach dem Abbinden auch dieses Kunstharzes kann die verlorene Schalung
so aufgerichtet werden, wie dies Fig. 10 zeigt, so daß der zementgebundene Beton gemäß
Pfeil 35 eingefüllt wird. Falls es gewünscht wird oder als erforderlich angesehen
wird, kann eine Schalungsplatte 5 aufgesetzt werden. Fehlt eine solche Schalungsplatte,
dann wird der Beton bündig abgestrichen.
[0025] Es lassen sich auch Treppenstufen, wie schon beschrieben, ohne Verwendung der Schalungsplatte
31 herstellen. In einem solchen Fall wird zusätzlich zu den in Fig. 8 dargestellten
Schalungsplatten eine entsprechende Schalungsplatte 5 eingesetzt. Das Einfüllen des
Betons geschieht dann nach analogen Verfahrensschritten und entsprechend dem Pfeil
36 in Fig. 11. Der Beton wird dann oben glatt abgestrichen, so daß sich die Ausbildung
gemäß Fig. 6 an dieser Stelle ergibt.
1. Treppenstufe aus einer zumindest mehrere aneinander angrenzende Seiten der Stufenoberfläche
bildenden verlorenen Holzschalung aus außen mit Furnier (11 bzw. 12) versehenen, auf
Gehrung geschnittenen und dort verklebten Schalungsplatten (1 bzw. 2), insbesondere
Holzspanplatten, in deren Innenraum eine Armierung angeordnet ist, und aus einer in
den Raum zwischen Armierung (26) und Holzschalung gegossenen ausgehärteten Füllmasse
aus zementgebundenem Beton (27), wobei zwischen der den Innenraum begrenzenden Oberfläche
der Holzschalung und dem Beton eine Trennschicht (23, 24) aus Kunstharz vorgesehen
ist, die auf ihrer dem Beton zugekehrten Seite als Haftbrücken zwichen dem Beton und
der Holzschalung eine Besandung, Besplittung od. dgl. (25) aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest im Bereich der oberen Längskante (6) der Treppenstufe die Gehrung mindestens
einseitig derart abgesetzt geschnitten ist, daß mindestens das Furnier (11 bzw. 12)
über der Schnittebene (15 bzw. 14) der Schalungsplatte (1 bzw. 2) vorsteht und zwischen
den beiden aneinander angrenzenden Furnieren (11, 12) ein enger (18) und zwischen
den beiden aneinander angrenzenden Schalungsplatten (1, 2) ein weiter (16) mit Kleber
gefüllter Gehrungsspalt (21) besteht.
2. Treppenstufe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die freie Kante des vorstehenden
Furniers (11) bzw. (12) im Bereich des engen Gehrungsspaltes (18) abgerundet ausgebildet
ist.
3. Treppenstufe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehrung im
Bereich der Schalungsplatten (1, 2 bzw. 1, 3 bzw. 1, 4 bzw. 1, 5) in einem Winkel
größer als 45°, vorzugsweise 46,5°, geschnitten ist.
4. Treppenstufe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schalungsplatten (1, 2, 3, 4, 5, 31) auf ihrer den Innenraum begrenzenden
Oberfläche eine doppelte Trennschicht (23, 24) aus Kunstharz aufweisen, die sich auch
über die verklebten Gehrungsstöße hinweg erstreckt, wobei auf der dem Beton (27) zugekehrten
Seitentrennschicht (24) die Besandung, Besplittung od. dgl. (25) vorgesehen ist.
5. Treppenstufe nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens
einseitig abgesetzte Gehrung an drei zueinander anschließenden oder an allen vier
Kanten (6, 8, 9, 10) der die Auftrittsfläche der Treppenstufe in eingebautem Zustand
bildenden Oberfläche vorgesehen ist.
6. Treppenstufe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Seitenwände bildenden
Schalungsplatten (2, 3, 4, 5) an ihren der Auftrittsfläche der Treppenstufe abgekehrten
Kanten (7) eine derart abgestufte Gehrung aufweisen, daß ein insbesondere eine Hinterschneidung
(30) bildender Vorsprung (29) im Bereich der Schalungsplatte vorsteht.
7. Treppenstufe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (29) derart
angeordnet ist, daß er ein Auflager für den Einsatz eines die Unterseite der Treppenstufe
in eingebautem Zustand bildenden Deckels (31, 32) bildet.
8. Treppenstufe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
der doppelten Trennschicht (23, 24) aus Kunstharz eine Verstärkungseinlage aus Glasfasern
vorgesehen ist.
9. Verfahren zur Herstellung einer Treppenstufe aus einer zumindest mehrere aneinander
angrenzende Seiten der Stufenoberfläche bildenden verlorenen Holzschalung aus außen
mit Furnier (11 bzw. 12) versehenen, auf Gehrung geschnittenen Schalungsplatten (1
bzw. 2), insbesondere Holzspanplatten, die außen auf dem Furnier mit geringfügigem
gegenseitigen Abstand im Bereich der Gehrungsstöße durch Klebeband verbunden, der
Gehrungsspalt von innen mit Kunstharz ausgefüllt und die den Innenraum begrenzenden
Oberfläche der Holzschalung mit einer Trennschicht (23, 24) aus Kunstharz versehen
wird, worauf auf die Trennschicht eine Verbindungsschicht aus einer Besandung, Besplittung
od. dgl. (25) aufgebracht und in den Innenraum eine Armierung (26) eingebracht und
schließlich der Innenraum mit zementgebundenem Beton ausgegossen wird, dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest im Bereich der oberen Längskante (6) der Treppenstufe die Gehrung mindestens
einseitig derart abgesetzt geschnitten wird, daß mindestens das Furnier (11 bzw. 12)
gegenüber der Schnittebene (15 bzw. 14) der Schalungsplatte vorsteht, daß der aufgerichtete
Zustand der Schalungsplatten (1,2,3,4,5) fixiert und dabei der Gehrungsspalt (21)
von innen mit Kunstharz ausgefüllt wird, und daß nach dem zumindest teilweisen Erhärten
der Trennschicht (23) aus Kunstharz eine zweite Trennschicht (24) aus Kunstharz aufgebracht
wird, auf die vor der Erhärtung die Besandung, Besplittung od. dgl. (25) aufgebracht
wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der aufgerichtete Zustand
der Schalungsplatten (1, 2, 3, 4, 5) mit auf Abstand angeordneten Abschnitten (34)
des Klebebandes fixiert wird.
11. Verfahren nach Anspruch 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß fünf Schalungsplatten
(1, 2, 3, 4, 5) aufgerichtet fixiert, miteinander verklebt und dann mit den Trennschichten
(23, 24) und schließlich der Besandung, Besplittung od. dgl. (25) versehen werden,
bevor die Armierung (26) und der zementgebundene Beton (27) eingefülltwerden.
12. Verfahren nach Anspruch 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß vier Schalungsplatten
(1, 2, 3, 4) aufgerichtet fixiert, miteinander verklebt und diese sowie eine als Deckel
dienende Schalungsplatte (31) mit den Trennschichten (23, 24) und schließlich der
Besandung, Besplittung od. dgl. (25) versehen werden, daß die Armierung (26) in den
aus vier Schalungsplatten (1, 2, 3, 4) gebildeten Innenraum eingebracht und die weitere
Schalungsplatte (31) als Deckel randseitig mit der Einheit aus den vier Schalungsplatten
verklebt wird, bevor der zementgebundene Beton (27) eingefüllt wird.
13. Verfahren nach Anspruch 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Gehrungsstöße
von außen eine die beiden Furniere (11, 12) und das Kunstharz durchsetzende Phase,
Abrundung od. dgl. (28) angebracht wird.
1. Stair step of a lost wood shuttering, which forms at least several mutually adjoining
sides of the step surface, of shuttering boards (1 or 2), particularly wood chipboards,
which are provided externally with veneer (11 or 12), are cut to mitre and there glued
together and in the interior space of which a sheathing is arranged, and of a set
filling mass of cement-bound concrete (27) cast into the space between sheathing (26)
and wood shuttering, wherein a separating layer (23, 24) of synthetic resin is provided
between the concrete and that surface of the wood shuttering, which bounds the interior
space, which separating layer on its side facing the concrete displays a sanding,
splintering or the like (25) as adhesion bridge between the concrete and the wood
shuttering, characterised thereby, that the mitre is cut in stepped shape at at least
one side at least in the region of the upper longitudinal edge (6) of the stair step
in such a manner that at least the veneer (11 or 12) projects beyond the cutting plane
(15 or 14) of the shuttering board (1 or 2) and a narrow mitre gap (18), filled with
glue, exists between both the mutually adjoining veneers (11, 12) and a wide mitre
gap (21) filled with glue, exists between both the mutually adjoining shuttering boards
(1, 2).
2. Stair step according to claim 1, characterised thereby, that the free edge of the
projecting veneer (11) or (12) is formed to be rounded off in the region of the narrow
mitre gap (18).
3. Stair step according to claim 1 or 2, characterised thereby, that the mitre is
cut at an angle of more than 45°, preferably 46.5°, in the region of the shuttering
boards (1,2 or 1, 3 or 1,4 or 1, 5).
4. Stair step according to one or more of the claims 1 to 3, characterised thereby,
that the shuttering boards (1,2,3,4,5,31) on their surface bounding the interior space
display a double separating layer (23, 24) of synthetic resin, which layer extends
also over the glued mitre joints, wherein the sanding, splintering or the like (25)
is provided on the separating side layer (24) facing the concrete (27).
5. Stair step according to the claims 1 to 3, characterised thereby, that the mitre,
which is stepped at at least one side is provided at three mutually adjoining or at
all four edges (6, 8, 9, 10) of that surface which in the installed state forms the
tread surface of the stair step.
6. Stair step according to claim 1, characterised thereby, that the shuttering boards
(2, 3, 4, 5) at their edges (7) facing away from the tread surface of the stair step
display a mitre which is stepped in such a manner that a projection (29), particularly
one forming an undercut (30), projects in the region of the shuttering board.
7. Stair step according to claim 6, characterised thereby, that the projection (29)
is arranged in such a manner that it forms a bearing surface for the insertion of
a cover (31, 32) which in the installed state forms the underside of the stair step.
8. Stair step according to one of the claims 1 to 7, characterised thereby, that a
reinforcement insert of glass fibres is provided in the region of the double separating
layer (23, 24) of synthetic resin.
9. Method for the production of a stair step of a lost wood shuttering, which forms
at least several mutually adjoining sides of the step surface, of shuttering boards
(1 or 2), particularly wood chip boards, which are provided externally with veneer
(11 or 12), are cut to mitre and which are externally on the veneer connected by adhesive
tape in the region of the mitre joints and at a slight mutual spacing, the mitre gap
being filled from inside with synthetic resin and that surface of the wood shuttering,
which bounds the interior space, being provided with a separating layer (23, 24) of
synthetic resin, whereupon a connecting layer of a sanding, splintering or the like
(25) is applied onto the separating layer and a sheathing (26) is introduced into
the interior space and finally the interior space is filled by casting of cement-bound
concrete, characterised thereby, that the mitre is cut in stepped shape at at least
one side at least in the region of the upper longitudinal edge (6) of the stair step
in such a manner that at least the veneer (11 or 12) projects opposite the cutting
plane (15 or 14) of the shuttering board (1 or 2), that the erected state of the shuttering
boards (1,2,3,4,5) is fixed and the mitre gap (21) is in that case filled from inside
with synthetic resin and that, after the at least partial setting of the separating
layer (23) of synthetic resin, a second separating layer (24) of synthetic resin is
applied, onto which before its setting the sanding, splintering or the like (25) is
applied.
10. Method according to claim 9, characterised thereby, that the erected state of
the shuttering boards (1,2,3,4,5) is fixed by portions (34) of the adhesive tape,
which are arranged at a spacing.
11. Method according to claim 9 and 10, characterised thereby, that five shuttering
boards (1, 2, 3, 4, 5) are fixed in erected state, glued together and then provided
with the separating layers (23, 24) and finally with the sanding, splintering or the
like (25) before the sheathing (26) and the cement-bound concrete (27) are brought
in.
12. Method according to claim 9 and 10, characterised thereby, that four shuttering
boards (1, 2, 3, 4) are fixed in erected state, glued together and these as well as
a shuttering board (31) serving as cover are provided with the separating layers (23,
24) and finally with the sanding, splintering or the like (25), that the sheating
(26) is introduced into the interior space formed of four shuttering boards (1, 2,
3,4) and the further shuttering board (31) is glued as cover together at the rim side
with the unit of the four shuttering boards before the cement-bound concrete (27)
is poured in.
13. Method according to claim 9 and 10, characterised thereby, that a bevel, rounding
or the like (28), which passes through both the veneers (11, 12) and the synthetic
resin, is applied from outside in the region of the mitre joints.
1. Marche d'escalier constituée par un coffrage perdu en bois, formant au moins plusieurs
côtés, attenants entre eux, de la surface de la marche, ce coffrage étant constitué
de plaques de coffrage (1, 2) et spécialement de panneaux de particules de bois, ces
plaques étant munies extérieurement de placages (11, 12), coupées à onglets et collées
à cet endroits, une armature étant placée à l'intérieur de cellesci, ainsi que d'une
masse de remplissage en béton (27), liée avec du ciment, coulée dans l'espace compris
entre l'armature (26) et le coffrage de bois, cependant qu'entre la surface du coffrage
en bois limitant l'espace intérieur et le béton, il est prévu une couche séparatrice
(23, 24) en résine synthétique, qui comporte, sur son côté tourné vers le béton, comme
ponts d'adhérence entre le béton et le revêtement en bois, du sable, du gravillon
ou analogue (25), caractérisée en ce qu'au moins dans la zone de l'arête longitudinale
supérieure (6) de la marche, l'onglet est coupé, au moins d'un côté, avec un épaulement,
de manière qu'au moins le placage (11, 12) fasse saillie sur le plan de coupe (15,
14) de la plaque de coffrage (1, 2) et qu'il y ait, entre les deux placages (11, 12)
atténants entre eux, une fente d'onglet étroite remplie de colle et, entre les deux
plaques de coffrage (1, 2) attenantes entre elles, une fente d'onglet (21) large (16),
remplie de colle.
2. Marche d'escalier suivant la revendication 1, caractérisée en ce que l'arête libre
du placage (11, 12) faisant saillie est arrondie dans la zone de la fente étroite
(18) d'onglet.
3. Marche d'escalier suivant la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'onglet
qui est dans la zone des plaques de coffrage (1, 2 et/ou 1, 3 et/ou 1, 4 et/ou 1,
5) est coupé suivant un angle supérieur à 45° et, de préférence, 46,5°.
4. Marche d'escalier suivant une ou plusieurs des revendications 1 à 3, caractérisée
en ce que les plaques de coffrage (1, 2, 3, 4, 5, 31) présentent, sur leur surface
délimitant l'espace intérieur, une double couche séparatrice (23, 24) en résine synthétique,
qui s'étend aussi au-delà des joints d'onglet collés, cependant qu'il est prévu, sur
la couche séparatrice latérale (24) tournée vers le béton (27), un garnissage de sable,
de gravillon ou analogue (25).
5. Marche d'escalier suivant les revendications 1 à 3, caractérisée en ce que l'onglet,
qui est épaulé au moins d'un côté, est prévu sur trois arêtes attenantes entre elles
ou sur les quatre arêtes (6, 8, 9, 10) de la surface formant, à l'état monté, la surface
de circulation de la marche d'escalier.
6. Marche d'escalier suivant la revendication 1, caractérisée en ce que les plaques
de coffrage (2, 3, 4, 5) formant les parois latérales présentent, sur leurs arêtes
(7) opposées à la surface de circulation de la marche, un onglet étagé de manière
que, dans la zone de la plaque de coffrage, il y ait une saillie (29) formant en particulier
un talon (30).
7. Marche d'escalier suivant la revendication 6, caractérisée en ce que la saillie
(29) est placée de façon à former un support pour la mise en oeuvre d'un couvercle
(31,32), formant, à l'état monté, le côté inférieur de la marche.
8. Marche d'escalier suivant une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce qu'on
prévoit, dans la zone de la double couche séparatrice (23, 24) en résine synthétique,
un élément intercalaire de renfort en fibres de verre.
9. Procédé pour la fabrication d'une marche d'escalier, constituée par un coffrage
perdu en bois, formant au moins plusieurs côtés, attenants entre eux, de la surface
de la marche, ce revêtement étant constitué de plaques de coffrage (1, 2) et spécialement
de panneaux de particules de bois, ces plaques étant munies extérieurement de placages
(11, 12), coupées à onglet et liées sur l'extérieur du placage, par une bande adhésive,
dans la zone des joints d'onglets, à une légère distance l'une de l'autre, la fente
d'onglet étant remplie, de l'intérieur, avec de la résine synthétique et la surface
du coffrage en bois délimitant l'espace intérieur étant munie d'une couche séparatrice
(23, 24) en résine synthétique, une couche de liaison, faite d'un garnissage de sable,
de gravillon ou analogue (25) étant ensuite appliquée sur la couche séparatrice, une
armature (26) étant posée dans l'espace intérieur et du béton, lié avec du ciment
étant finalement coulé dans l'espace intérieur, caractérisé en ce qu'au moins dans
la zone de l'arête longitudinale supérieure (6) de la marche, l'onglet est coupé au
moins d'un côté avec un épaulement de manière qu'au moins le placage (11, 12) fasse
saillie par rapport au plan de coupe (15,14) de la plaque de coffrage, que l'état
dressé des plaques de coffrage (1, 2, 3, 4, 5) est fixé et qu'alors la fente d'onglet
(21) est remplie, de l'intérieur, avec de la résine synthétique et qu'après le durcissement,
au moins partiel, de la couche séparatrice (23) en résine synthétique, on applique
une deuxième couche séparatrice (24) en résine synthétique, qui reçoit, avant le durcissement,
le garnissage de sable, de gravillon ou analogue(25).
10. Procédé suivant la revendication 9, caractérisé en ce que l'état dressé des plaques
de coffrage (1, 2, 3, 4, 5) est fixé avec des tronçons (34) de la bande adhésive,
qui sont espacés les uns des autres.
11. Procédé suivant les revendications 9 et 10, caractérisé en ce que cinq plaques
de coffrage (1, 2, 3, 4, 5) sont fixées une fois dressées, collées entre elles, puis
munies des couches séparatrices (23, 24) et enfin du garnissage de sable, de gravillon
ou analogue (25), avant que l'armature (26) et le béton (27) lié avec du ciment soient
mis en place.
12. Procédé suivant les revendications 9 et 10, caractérisé en ce que quatre plaques
de coffrage (1, 2, 3, 4) sont fixées une fois dressées, collées ensemble et que celles-ci
ainsi qu'une plaque de coffrage (31) servent de couvercle sont munies des couches
séparatrices (23, 24) et enfin du garnissage de sable, de gravillons ou analogue (25);
que l'armature (26) est mise en place dans l'espace intérieur formé par quatre plaques
de coffrage (1,2,3,4) et que l'autre plaque de coffrage (31) est collée sur les bords,
comme couvercle, avec l'unité formée par les quatre plaques de coffrage, avant le
remplissage avec le béton (27) lié avec du ciment.
13. Procédé suivant les revendications 9 et 10, caractérisé en ce que, dans la zone
des joints d'onglet, on pratique, de l'extérieur, un chanfrein, un arrondi ou analogue
(28), qui traverse les deux placages (11, 12) et la résine synthétique.

