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EP 0 053 576 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.02.1985 Patentblatt 1985/08 |
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Anmeldetag: 30.11.1981 |
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Mappe
Binder
Classeur
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH FR GB IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
02.12.1980 DE 3045815 02.12.1980 DE 3045816 20.02.1981 DE 3107093 13.03.1981 DE 3110551
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.06.1982 Patentblatt 1982/23 |
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Anmelder: Hunke & Jochheim |
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D-5860 Iserlohn (DE) |
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Erfinder: |
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- Pfannkuch, Werner
D-5870 Hemer 5 (DE)
- Maier-Hunke, Horst-Werner
D-5860 Iserlohn (DE)
- Vieler, Friedrich
D-5860 Iserlohn-Sümmern (DE)
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| (74) |
Vertreter: Böning, Manfred, Dr.-Ing. et al |
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Patentanwälte Dipl.-Ing. Dieter Jander
Dr.-Ing. Manfred Böning
Leistikowstrasse 2 14050 Berlin 14050 Berlin (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Mappe zur Aufnahme von Schriftgut, insbesondere Tabellierpapier,
mit zwei Deckeln, von denen mindestens einer im Bereich des Mappenrückens mit einer
Profilschiene versehen ist, die einen Trogteil mit Durchstecköffnungen für zur Halterung
des Schriftgutes dienende Aufreihfäden aufweist und auf die Schieber zum Festklemmen
der Aufreihfäden aufklipsbar sind, die eine die Profilschiene partiell umfassende
Führung aufweisen, und an jeweils einem Ende hakenartig ausgebildet sind, wobei die
Profilschiene an den Schienenenden mit jeweils mindestens einem Nocken versehen ist,
dem Anschläge am jeweiligen Schieber zugeordnet sind, die im Zusammenspiel mit dem
Nocken einerseits dem Abziehen der Schieber von der Profilschiene entgegenwirken und
andererseits die Position der Schieber in einer Aufhängestellung bestimmen, in der
ihre hakenartigen Enden über die Enden der Profilschiene hinausragen, und wobei am
Schieber mindestens ein weiterer Anschlag vorgesehen ist, der die Position des vom
Schienenende auf den jeweiligen Aufreihfaden geschobenen Schiebers in einer Ablegestellung
definiert, in der das hintere Ende des Schiebers im wesentlichen bündig mit dem Ende
der Profilschiene abschließt.
[0002] Eine Mappe der in Betracht gezogenen Art ist aus der EP-A-0 011 819 bekannt. Bei
der bekannten Mappe ist der Schieber mit einer die Stirnseite der Profilschiene abdeckenden
Endleiste versehen, durch die Verletzungen der Bedienungsperson an den scharfen Kanten
der Schienenden vermieden werden sollen. Die Endleiste bestimmt gleichzeitig die Position
des Schiebers in der Ablegestellung der Mappe. Die bekannte Mappe vermag insofern
nicht zu befriedigen, als sie sich nicht zum Aufbewahren von Schriftgut eignet, das
mit einer üblichen Heftlochung versehen ist, d. h. mit einer Lochung, bei der der
Lochabstand etwa 8 cm beträgt.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Mappe der in Betracht gezogenen Art
zu schaffen, bei der die Schieber auf einfache und bequeme Weise aus der Ablagestellung
der Mappe zur Mappenmitte verschiebbar sind, um dort bei Bedarf in Öffnungen einer
normalen Heftlochung eingeführte Aufreihfäden in ihrer Lage sichern zu können.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Nocken an den Schienenenden
in Trogteil der Profilschiene angeordnet sind und der weitere Anschlag eines jeden
Schiebers als in den Trogteil passender, vom Benutzer der Mappe dergestalt unter Krafteinwirkung
über den ihm zugeordneten Nocken bewegbarer Anschlag ausgebildet ist, daß der Schieber
über die von dem weiteren Anschlag definierte Position hinaus zur mit Durchstecköffnungen
versehenen Mitte der Profilschiene verschiebbar ist.
[0005] Die erfindungsgemässe Mappe bietet den Vorteil, daß ihr Anwendungsbereich gegenüber
bekannten Mappen einschlägiger Art erweitert ist.
[0006] Als besonders vorteilhaft erweist es sich, wenn jeder der einem der weiteren Anschläge
zugeordneten Nocken aus einem aus der Profilschiene heraugestanzten schräg zum Profilschienenende
nach oben verlaufenden Profilschienenbodenabschnitt besteht. Nocken dieser Art schliessen
Handverletzungen an der regelmässig aus Metall, insbesondere Stahlblech bestehenden
Profilschiene auch dann aus, wenn die Schieber mit einem sehr kräftigen Schlag der
Hand gegen ihre äußeren Enden in die Ablagestellung gedrückt werden. Um die Handhabung
der Mappe zu erleichtern, empfiehlt es sich au- βerdem, den Schiebern eine ergonomisch
günstige Form zu geben, indem man im Bereich der Enden eines jeden Schiebers an dessen
Oberseite Krafteinleitungsrampen vorsieht und jeden Schieber zwischen den Krafteinleitungsrampen
mit sich gegenüberliegenden seitlichen Fingergriffmulden versieht, die aus Gründen
einer möglichst raumsparenden Ausbildung der Schieber von der Schieberoberseite schräg
nach unten verlaufen sollten.
[0007] Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und
der nachfolgenden Beschreibung. In der beigefügten Zeichnung zeigen :
Figur 1 eine perspektivische Teilansicht einer Mappe mit in der Ablagestellung befindlichem
Schieber ;
Figur 2 einen Teil der in Fig. 1 dargestellten Mappe mit einem zur Mitte der Profilschiene
der Mappe verlagerten Schieber ;
Figur 3 die perspektivische Ansicht einer Profilschiene ;
Figur 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV in Fig. 3 ;
Figur 5 einen Schnitt längs der Linie V-V in Fig. 3 ;
Figur 6 die perspektivische Ansicht einer weiteren Profilschiene ;
Figur 7 einen Schnitt längs der Linie VII-VII in Fig. 6 ;
Figur 8 eine Stirnansicht der Profilschiene gemäß Fig. 6 in Richtung des Pfeiles VIII
in Fig. 6 betrachtet;
Figur 9 eine Draufsicht auf einen Schieber in der Ablagestellung ;
Figur 10 einen Schnitt längs der Linie X-X in Fig. 9 ;
Figur 11 einen Schnitt längs der Linie XI-XI in Fig. 9 ;
Figur 12 die Draufsicht auf einen zur Mitte der Profilschiene verschobenen Schieber
;
Figur 13 die Draufsicht auf einen Schieber in der Aufhängestellung der Mappe bei weggelassenen
Aufreihfäden ;
Figur 14 einen Schnitt längs der Linie XIV-XIV in Fig. 13 ;
Figur 15 das angehobene hintere Ende eines Schiebers und
Figur 16 in vergrößertem Maßstab die perspektivische Ansicht des Schiebers von oben
betrachtet;
Figur 17 in vergrößertem Maßstab die perspektivische Ansicht des Schiebers von unten
betrachtet.
[0008] In Fig. 1 sind 1 und 2 die Deckel einer Mappe, die zur Aufbewahrung von bei der Datenverarbeitung
anfallenden gefalteten Papierbahnen dient. Am Deckel 1 ist eine Profilschiene 3 befestigt,
die mit einer Vielzahl von Durchstecköffnungen 4 für Aufreihfäden 5 versehen ist.
Auf die Profilschiene 3 sind Schieber 6 aufgeklipfst, die die Profilschiene 3 seitlich
hintergreifen und dazu dienen, die Aufreihfäden zwischen sich und dem Grund der Profilschiene
festzuklemmen. In Fig. 1 befinden sich die Schieber 6 in der Ablagestellung der Mappe.
Die Aufreihfäden sind im dargestellten Falle durch Löcher der Perforierung des aus
gefalteten Papierbahnen bestehenden Schriftgutes 7 gesteckt. Soll ein Papierstapel
8 mit normaler Heftlochung abgeheftet werden, so müssen die Schieber 6 von den Enden
der Profilschiene 3 zu deren Mitte verschoben werden, wie dies in Fig. 2 angedeutet
ist. Fig. 2 zeigt einen Schieber 6 und einen Aufreihfaden 5 vor dem Umbiegen und Festklemmen
des Aufreihfadens mit Hilfe des Schiebers 6.
[0009] Wie aus den Fig. 3 bis 5 erkennbar, ist die Profilschiene 3 an den Schienenenden
mit jeweils einem Nocken 9 versehen. Eine Schnittkante 10 und eine Schrägfläche 11
des Nockens 9 wirken mit Anschlägen an den Schiebern 6 zusammen.
[0010] Die Profilschiene 3 hat einen im wesentlichen U-förmigen Trogteil 12, an den sich
abgewinkelte Halteschenkel 13, 14 anschliessen.
[0011] In Fig. 6-8 ist eine weitere Profilschiene dargestellt, wobei für einander entsprechende
Teile die gleichen Bezugszeichen wie in den Fig. 3-5 Verwendung finden. Auch die modifizierte
Profilschiene besitzt einen im wesentlichen U-förmigen Trogteil 12, an den sich abgewinkelte
Halteschenkel 13, 14 anschliessen. Der Nocken 9 besitzt auch hier eine Schnittkante
10 und eine Schrägfläche 11. Anders als bei dem ersten Ausführungsbeispiel erstreckt
sich die Anschlagkante 10 nicht geradlinig über die ganze Breite des Trogteiles, sondern
sie weist in der Nähe der im wesentlichen V-förmigen Profilschienenräder zum Profilschienenboden
abfallende Schultern 15 und 16 auf. Im Bereich dieser Schultern 15, 16 ist die Schnittkante
10 mehr oder weniger stark zum Profilschienenboden gebogen.
[0012] Fig. 9 zeigt die Draufsicht auf einen Schieber 6 in der Ablagestellung. Wie man insbesondere
aus dem Schnitt gemäß Fig. 10 erkennen kann, ist der Nocken 9 an einer Stelle der
Profilschiene 3 angeordnet, die die Gewähr dafür bietet, daß das hintere Ende des
Schiebers bündig mit dem ihm zugeordneten Ende der Profilschiene 3 abschließt. Bestimmt
wird die Lage des Schiebers 6 in der in den Fig. 1, 9 und 10 dargestellten Position
durch einen Anschlag 17 im Bereich des Endes des Schiebers 6. Der Anschlag 17 besitzt,
wie aus Fig. 14 hervorgeht, eine Anschlagfläche 17a, die zum Boden des Schiebers 6
einen Winkel von höchstens 90° einnimmt. Ein ungewolltes Überfahren des Nockens scheidet
mithin aus. Um die Verriegelung zwischen dem Nocken 19 und dem Anschlag 17 noch zu
verstärken, ist der Anschlag 17 zusätzlich mit einem Vorsprung 17b versehen.
[0013] Will man den Schieber 6 aus der in den Fig. 1, 9 und 10 dargestellten Lage zur Mitte
der Profilschiene 3 verlagern, so muß man den Anschlag 17 über den Nocken 9 heben.
Um das Anheben des hinteren Endes des Schiebers zu erleichtern, ist dieser um eine
senkrecht zu seiner Längsachse verlaufende Querachse elastisch deformierbar. Außerdem
ist der Schieber an seinem hinteren Ende mit einer Schrägfläche 18 versehen, die ebenso
wie Einkerbungen 18a das Anheben des hinteren Schieberendes erleichtern.
[0014] Die Fig. 13 und 14 zeigen den Schieber 6 in der Aufhängestellung der Mappe, wobei
zur Erhöhung der Übersichtlichkeit in diesen Figuren die Aufreihfäden 5 weggelassen
wurden. In der Aufhängestellung wirkt der .Nocken 9 mit einem . Anschlagpaar 19a,
19b zusammen. Ein weiterer Anschlag 20 des Schiebers hat die Aufgabe, den Schieber
auf der Profilschiene 3 zu halten, während er in eine Stellung überführt wird, in
der er die in Fig. 9 angedeutete Durchstecköffnung 4 freigibt.
[0015] Einzelheiten der Ausbildung des Schiebers 6 ergeben sich aus den Fig. 16 und 17.
[0016] An seiner Außenseite ist jeder Schieber mit Fingergriffmulden 21 und 22 mit Krafteinleitungsrampen
23 und 24 bildenden Druckflächen versehen. Zur Erhöhung der Griffigkeit sind die Fingergriffmulden
21 und 22 sowie die Krafteinleitungsrampen 23 und 24 geriffelt. Die Riffelung der
Fingergriffmulden 21 und 22 erstreckt sich dabei über die gesamte Oberfläche des Schiebers
6.
[0017] Die bereits erwähnten Anschläge 19a und 19b sowie 20 werden von Vorsprüngen zweier
an der Unterseite des Schiebers 6 angeordneter Führungsstege 25 und 26 gebildet, deren
Abstand voneinander hinreichend groß ist, um in dem von den Führungsstegen 25 und
26 und der Oberseite des Schiebers begrenzten Kanal zwei Aufreihfäden 5 aufnehmen
zu können, wie dies in Fig. 12 angedeutet ist. Im Bereich des hinteren Enaes des Schiebers
6 sind die Führungsstege 25 und 26 über einen Quersteg 27 miteinander verbunden. Wie
aus Fig. 17 erkennbar ist, geht der Quersteg 27 in den Anschlag 17 über.
[0018] Parallel zu den Mittelstege bildenden Führungsstegen 25 und 26 verlaufen zwei Außenstege
28 und 29. Am Ende des Schiebers sind Ausnehmungen 30 und 31 angeordnet. Die Teile
der Außenstege 28 und 29, welche sich von den Ausnehmungen 30, 31 zum dem Quersteg
27 abgewandten Ende des Schiebers erstrecken, sind mit Haltelippen 32 und 33 versehen.
Diese Haltelippen liegen bei auf die Profilschiene 3 aufgeklipstem Schieber 6 gegen
die unteren Ränder der Halteschenkel 13 und 14 an. Im Bereich zwischen den Ausnehmungen
30 und 31 und dem hinteren, d. h. den Anschlag 17 aufweisenden Ende des Schiebers,
fehlen die Haltelippen, so daß ein Anheben des hinteren Endes des Schiebers 6 ohne
weiteres möglich ist.
1. Mappe zur Aufnahme von Schriftgut (7), insbesondere Tabellierpapier, mit zwei Deckeln
(1, 2), von denen mindestens einer im Bereich des Mappenrückens mit einer Profilschiene
(3) versehen ist, die einen Trogteil (12) mit Durchstecköffnungen (4) für zur Halterung
des Schriftgutes (7) dienende Aufreihfäden (5) aufweist und auf die Schieber (6) zum
Festklemmen der Aufreihfäden (5) aufklipsbar sind, die eine die Profilschiene (3)
partiell umfassende Führung aufweisen, und an jeweils einem Ende hakenartig ausgebildet
sind, wobei dei Profilschiene (3) an den Schienenenden mit jeweils mindestens einem
Nocken (9) versehen ist, dem Anschläge (19, 20) am jeweiligen Schieber (6) zugeordnet
sind, die im Zusammenspiel mit dem Nocken (9) einerseits dem Abziehen der Schieber
(6) von der Profilschiene (3) entgegenwirken und andererseits die Position der Schieber
(6) in einer Aufhängestellung bestimmen, in der ihre hakenartigen Enden über die Enden
der Profilschiene (3) hinausragen, und wobei am Schieber (6) mindestens ein weiterer
Anschlag (17) vorgesehen ist, der die Position des Schiebers (6) in einer Ablegestellung
definiert, in der das hintere Ende des vom Schienenende auf den jeweiligen Aufreihfaden
(5) geschobenen Schiebers (6) im wesentlichen bündig mit dem Ende der Profilschiene
(3) abschließt, dadurch gekennzeichnet, daß die Nocken (9) an den Schienenenden im
Trogteil (12) der Profilschiene (3) angeordnet sind und der weitere Anschlag (17)
eines jeden Schiebers (6) als in den Trogteil (12) passender, vom Benutzer der Mappe
dergestalt unter Krafteinwirkung über den ihm zugeordneten Nocken (9) bewegbarer Anschlag
ausgebildet ist, daß der Schieber (6) über die von diesem Anschlag (17) definierte
Position hinaus zur mit Durchstecköffnungen (4) versehenen Mitte der Profilschiene
(3) verschiebbar ist.
2. Mappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der einem der weiteren
Anschläge (17) zugeordneten Nocken (9) aus einem aus der Profilschiene (3) herausgestanzten
schräg zum Profilschienenende nach oben verlaufenden Profilschienenbodenabschnitt
besteht.
3. Mappe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der weiteren Anschläge
(17) eine Anschlagfläche (17a) aufweist, die zum Boden des Schiebers (6) unter einem
Winkel (α) von höchstens 90° verläuft.
4. Mappe nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der weiteren Anschläge
(17) einen unter den Profilschienenbodenabschnitt fassenden Vorsprung (17b) aufweist.
5. Mappe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schieber
(6) an seiner Unterseite mit zwei sich über annähernd die gesamte Länge des Schiebers
(6) erstreckenden, im Abstand voneinander verlaufenden Führungsstegen (25, 26) versehen
ist, die an ihrer Unterseite Vorprünge aufweisen, die zusätzlich mit den Nocken (9)
der Profilschiene (3) zusammenwirkende Anschläge (19a, 19b, 20) bilden.
6. Mappe nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnittkante
(10) des Profilschienenbodenabschnittes in der Nähe der im wesentlichen V-förmigen
Profilschienenränder zum Profilschienenboden abfallende Schultern (15, 16) bildet.
7. Mappe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnittkante (10) im Bereich
der Schultern (15, 16) zum Profilschienenboden gebogen ist.
8. Mappe nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß den Schultern (15, 16)
die zusätzlichen Anschläge (19a, 19b, 20) an den Führungsstegen (25, 26) zugeordnet
sind.
9. Mappe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß Anchlagpaare (19a, 19b) der
hakenartige Enden aufweisenden Schieber (6) Rastkerben für die Schultern (15, 16)
bilden.
10. Mappe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das hintere
Ende des Schiebers (6) um eine senkrecht zu seiner Längsachse verlaufende Querachse
elastisch deformierbar ist.
11. Mappe nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstege (25, 26)
zwischen dem weiteren Anschlag (9) und den dem weiteren Anschlag (9) nächstgelegenen
von Vorsprüngen der Führungsstege (25, 26) gebildeten Anschlägen (19a, 19b) mit Einkerbungen
(18a) versehen sind.
12. Mappe nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der weitere
Anschlag (17) eines jeden Schiebers (6) von einem Teil eines Quersteges (27) gebildet
wird, der zwei sich über annähernd die gesamte Länge des Schiebers (6) erstreckende,
an dessen Unterseite im Abstand voneinander verlaufende Führungsstege (25, 26) miteinander
verbindet.
13. Mappe nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
der Enden eines jeden Schiebers (6) an dessen Oberseite Krafteinleitungsrampen (23,
24) vorgesehen sind und jeder Schieber (6) zwischen den Krafteinleitungsrampen (23,
24) mit sich gegenüberliegenden seitlichen Fingergriffmulden (21, 22) versehen ist.
14. Mappe nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Fingergriffmulden (21,
22) von der Schieberoberseite schräg nach unten verlaufen.
15. Mappe nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Krafteinleitungsrampen
(23, 24) und die Fingergriffmulden (21, 22) mit einer Riffelung versehen sind.
16. Mappe nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schieber
(6) an seinem hinteren Ende mit einer das Anheben des hinteren Schieberendes erleichternden
Schrägfläche (18) versehen ist.
17. Mappe nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägfläche (18) von
einer AuBenftache des weiteren Anschlages (17) gebildet wird.
1. Folder for receiving documents (7), especially tabulating paper, with two covers
(1, 2), at least one of which is provided, in the region of the folder spine, with
a profile rail (3) which has a trough part (12) with insertion orifices (4) for filing
wires (5) serving for retaining the documents (7) and onto which slides (6) can be
clipped for clamping the filing wires (5), these slides having a guide surrounding
the profile rail (3) partially and being made hook-like at one end, the profile rail
(3) being provided at each of the rail ends with at least one cam (9) to which are
assigned on the particular slide (6) stops (19, 20) which, in interaction with the
cam (9), on the one hand counteract the pulling off of the slide (6) from the profile
rail (3) and on the other hand determine the position of the slides (6) in a hang-up
position, in which their hook-like ends project beyond the ends of the profile rail
(3), there being on the slide (6) at least one further stop (17) defining the position
of the slide (6) in a filing position, in which the rear end of the slide (6) pushed
from the rail end onto the particular filing wire (5) terminates essentially flush
with the end of the profile rail (3), characterised in that the cams (9) at the rail
ends are located in the trough part (12) of the profile rail (3), and the further
stop (17) of each slide (6) is designed as a stop fitting into the trough part (12)
and movable by the user of the folder under the effect of force over the cam (9) assigned
to it, in such a way that the slide (6) is displaceable beyond the position defined
by the stop (17) towards the centre of the profile rail (3) provided with insertion
orifices (4).
2. Folder according to Claim 1, characterised in that each of the cams (9) assigned
to one of the further stops (17) consists of a profile-rail bottom portion stamped
out of the profile rail (3) and extending obliquely upwards towards the end of the
profile rail.
3. Folder according to Claim 2, characterised in that each of the further stops (17)
has a stop face (17a) which extends at an angle (α) of a most 90° relative to the
bottom of the slide (6).
4. Folder according to Claim 2 or 3, characterised in that each of the further stops
(17) has a projection (17b) which engages under the profile-rail bottom portion.
5. Folder according to one of Claims 1 to 4, characterised in that each slide (6)
is provided on its underside with two guide webs (25, 26) which extend over approximately
the entire length of the slide (6) and are at a distance from one another and which
possess on their underside projections additionally forming stops (19a, 19b, 20) interacting
with the cams (9) of the profile rail (3).
6. Folder according to one of Claims 2 to 5, characterised in that the cut edge (10)
of the profile-rail bottom portion forms shoulders (15, 16) which decline towards
the bottom of the profile rail in the vicinity of the essentially V-shaped profile-rail
edges.
7. Folder according to Claim 6, characterised in that the cut edge (10) is curved
towards the bottom of the profile rail in the region of the shoulders (15, 16).
8. Folder according to Claims 5 and 6, characterised in that the additional stops
(19a, 19b, 20) on the guide webs (25, 26) are assigned to the shoulders (15, 16).
9. Folder according to Claim 8, characterised in that pairs of stops (19a, 19b) of
the slides (6) having hook-like ends form engagement notches for the shoulders (15,
16).
10. Folder according to one of Claims 1 to 8, characterised in that the rear end of
the slide (6) can be deformed elastically about a transverse axis extending perpendicularly
to its longitudinal axis.
11. Folder according tQ Claim 10, characterised in that the guide webs (25, 26) are provided with notches
(18a) between the further stop (9) and the stops (19a, 19b) located next to the further
stop (9) and formed by projections of the guide webs (25, 26).
12. Folder according to one of Claims 1 to 11, characterised in that the further stop
(17) of each slide (6) is formed by part of a cross-piece (27) connecting to one another
two guide webs (25, 26) which extend over approximately the entire length of the slide
(6) and which are at a distance from one another on the underside of the latter.
13. Folder according to one of Claims 1 to 12, characterised in that force-introducing
slopes (23, 24) are provided in the region of the ends of each slide (6) on the top
side of the latter, and each slide (6) is provided between the force-introducing slopes
(23, 24) with lateral finger-grip recesses (21, 22) located opposite one another.
14. Folder according to Claim 13, characterised in that the finger-grip recesses (21,
22) extend obliquely downwards from the top side of the slide.
15. Folder according to Claim 13 or 14, characterised in that the force-introducing
slopes (23, 24) and the finger-recesses (21, 22) are provided with ribbing.
16. Folder according to one of Claims 1 to 15, characterised in that each slide (6)
is provided at its rear end with a sloping face (18) which makes it easier to lift
the rear slide end.
17. Folder according to Claim 16, characterised in that the sloping face (18) is formed
by an outer face of the further stop (17).
1. Classeur pour ranger des documents (7), notamment du papier à tabuler, à deux couvercles
(1, 2), dont l'un au moins est pourvu dans la zone du revers du classeur d'un rail
profilé (3) présentant une partie en auge (12) avec des ouvertures (4) pour les fils
(5) servant à attacher les documents (7) et sur lequel on place des coulisseaux (6)
pour coincer les fils (5), ces coulisseaux présentant un guidage entourant partiellement
le rail profilé (3) et ayant la forme de crochets à une extrémité, le rail profilé
(3) étant équipé à ses extrémités d'au moins une saillie (9) à laquelle sont affectées
des butées (19, 20) sur chaque coulisseau (6) qui agissent avec la saillie (9) d'une
part pour éviter que les coulisseaux (6) s'échappent du rail profilé (3) et, d'autre
part, pour fixer les coulisseaux (6) dans une position de suspension dans laquelle
leurs extrémités en forme de crochet dépassent les extrémités du rail profilé (3),
une autre butée (17) étant au moins prévue sur le coulisseau (6) pour définir la position
du coulisseau (6) glissé à partir de l'extrémité du rail (6) sur le fil concerné (5)
dans une position de rangement pour laquelle l'extrémité arrière du coulisseau (6)
est pratiquement à fleur avec l'extrémité du rail profilé (3), caractérisé en ce que
les saillies (9) sont placées aux extrémités du rail dans la partie en auge (12) du
rail profilé (3) et que l'autre butée (17) de chaque coulisseau (6) a la forme d'une
butée mobile et adaptée à la partie en auge (12), que l'utilisateur du classeur peut
déplacer à force pour venir se placer au-dessus de la saillie afférente (9), et que
le coulisseau (6) est déplaçable au-delà de la position définie par cette butée (17)
vers le centre du rail profilé (3) équipé d'orifices (4).
2. Classeur selon la revendication 1, caractérisé en ce que chaque saillie (9) affectée
à l'une des butées supplémentaires (17) est réalisée à partir d'un morceau de fond
de rail profilé (3) obtenu par estampage et remontant vers l'extrémité du rail profilé.
3. Classeur selon la revendication 2, caractérisé en ce que chacune des butées supplémentaires
(17) présente une face de butée (17a) offrant un angle (α) de 90° maximum vers le
fond du coulisseau (6).
4. Classeur selon les revendications 2 ou 3, caractérisé en ce que chacune des butées
supplémentaires (17) présente une saillie (17b) venant en prise sous la section du
fond du rail profilé.
5. Classeur selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la face inférieure
de chaque coulisseau (6) est équipée de nervures de guidage (25, 26) couvrant approximativement
la longueur totale du coulisseau (6) espacées les unes des autres et présentant sur
leur face inférieure des saillies qui forment avec les saillies (9) du rail profilé
(3) des butées (19a, 19b, 20) agissant ensemble.
6. Classeur selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisé en ce que l'arête de
coupe (10) de la section du fond du rail profilé à proximité des bords de rail profilé
essentiellement en forme de V, forme des épaulements (15, 16) en pente vers le fond
du rail profilé.
7. Classeur selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'arête de coupe (10)
est cintrée vers le fond du rail profilé dans la zone des épaulements (15, 16).
8. Classeur selon les revendications 5 et 6, caractérisé en ce que les butées complémentaires
(19a, 19b, 20) sur les nervures de guidage (25, 26) sont affectées aux épaulements
(15, 16).
9. Classeur selon la revendication 8, caractérisé en ce que des paires de butées (19a,
19b) des coulisseaux (6) présentant des extrémités en forme de crochet, forment des
encoches pour les épaulements (15, 16).
10. Classeur selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'extrémité
arrière du coulisseau (6) est déformable élastiquement autour d'un axe transversal
à son axe longitudinal.
11. Classeur selon la revendication 10, caractérisé en ce que les nervures de guidage
(25, 26) placées entre la butée supplémentaire (9) et les butées (19a, 19b) formées
par des saillies des nervures de guidage (25, 26) et les plus proches de la butée
supplémentaire (9) sont pourvues d'entailles (18a).
12. Classeur selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que la butée
supplémentaire (17) de chaque coulisseau (6) est formée par une partie de la nervure
transversale (27) qui relie deux nervures de guidage (25, 26) couvrant approximativement
la longueur totale du coulisseau (6) et espacées l'une de l'autre à sa partie inférieure.
13. Classeur selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que dans la
zone des extrémités de chaque coulisseau (6), des rampes (23, 24) d'engagement à force
sont prévues à sa partie supérieure et chaque coulisseau (6) est pourvu, entre les
rampes (23, 24) d'engagement à force, d'encoches latérales (21, 22) placées face à
face pour les doigts.
14. Classeur selon la revendication 13, caractérisé en ce que les encoches (21, 22)
pour les doigts sont en pente vers le bas à partir de la face supérieure du coulisseau.
15. Classeur selon les revendications 13 ou 14, caractérisé en ce que les rampes (23,
24) d'engagement à force et les encoches (21, 22) pour les doigts sont rainurées.
16. Classeur selon l'une des revendications 1 à 15, caractérisé en ce que chaque coulisseau
(6) est équipé à son extrémité arrière d'une surface en pente (18) permettant de soulever
plus facilement la partie arrière du coulisseau.
17. Classeur selon la revendication 16, caractérisé en ce que la surface en pente
(18) est formée par une surface extérieure de la butée supplémentaire (17).