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EP 0 053 700 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.04.1986 Patentblatt 1986/18 |
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Anmeldetag: 26.10.1981 |
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Ungewebter Bodenbelag
Non woven floor covering
Tapis de sol non-tissé
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
10.12.1980 CH 9085/80
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.06.1982 Patentblatt 1982/24 |
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Anmelder: BREVETEAM S.A. |
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CH-6300 Zug (CH) |
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Erfinder: |
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- Der Erfinder hat auf seine Nennung verzichtet.
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| (74) |
Vertreter: Lesser, Karl-Bolko, Dipl.-Ing. |
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Patentanwalt & European Patent Attorney
Gnesener Strasse 2 85276 Pfaffenhofen 85276 Pfaffenhofen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung beftrifft einen ungewebten Bodenbelag gemäß Oberbegriff des Anspruches
1.
[0002] Ein gattungsgemäßer Bodenbelag ist aus der belgischen Patentschrift 700.540 bekannt.
Bei diesem bekannten Bodenbelag ist eine Kette aus textilen Strängen, die aus Fäden
oder Lunten bestehen, parallel zueinander ausgerichtet sind und eine in sich verbundene
Schicht bilden, mit einem Vlies aus Textilfasern vernadelt, wobei die die beiden Schichten
verbindenden Haltefasern aus der durch das Faservlies gebildeten Trägerschicht entstammen.
[0003] Insbesondere sind aber bei diesem bekannten Bodenbelag die Haltefasern aus dem Faservlies
durch die Faden- oder Luntenschicht hindurchgenadelt, sodaß dieselben an der Oberseite
des Belages hervorstehen und daher offen in der Faden- oder Luntenschicht vorliegen.
Hierdurch sind sie nicht nur einer Abnutzung aus gesetzt, sondern es ist dadurch auch
die Festigkeit der Faden- oder Luntenschicht auf dem Faservlies gefährdet, da dieselbe
sich leicht von abgenutzten oder abgetragenen, vernadelten Fasern abstreifen und daher
von dem Faservlies abtrennen kann.
[0004] Aus der deutschen Offenlegungsschrift 2.804.098 sind Bodenbeläge bekannt, bei denen
mindestens eine Lage von parallel nebeneinander angeordneten Textilfäden von den Fäden
her durch aus diesen entstammende Fasern mit einer Stützschicht vernadelt sind. Da
die Vernadelung durch Fasern der Fäden, d.h., von der Oberseite des Bodenbelages her
erfolgt, ist wegen der Gefahr der Zerstörung der gedrehten Fäden und damit des Aussehens
derselben jedoch nur ein geringer Teil der Fasern jedes Fadens an der Stützschicht
mit einer ungenügenden Dichte vernadelt. Als Vernadelungsdichte wird dort eine Stichdichte
von 0,3 bis 6 Einstichen/cm
2 angegeben. Hierdurch liegt eine für viele Zwecke ungenügende Festigkeit der Fadenschicht
an der Stützschicht vor, die bei Beschädigung der aus den Fäden stammenden Pasern
bei Benutzung des Bodenbelages zu einer Abtrennung der Fadenlage und damit zu einer
Zerstörung der Oberseite des Bodenbelages führen kann. Will man auf der Grundlage
dieses bekannten Verfahrens eine dichtere Vernadlung durchführen, so führt dies allenfalls
zu einem flachen, filzartig verformten Gebilde, für das sich ein Herstellen von einzelnen
Fäden nicht lohnt, auch wenn ein strukturiertes Aussehen damit erzielt werden kann.
Diese bekannten Beläge entsprechen daher nicht den an sie gestellten Anforderungen
und sind auf Fäden, die eine geringe Vernadelungsdicke zulassen und damit auf Beläge
geringer Dicke beschränkt. Abschnitte einer weiteren Fadenlage über der ersten Fadenlage
führen bei diesen bekannten Belägen darüberhinaus lediglich zu einer zusätzlichen
Musterung.
[0005] Aus der deutschen Offenlegungsschrift 1.719.848 ist es bekannt, ungewebte Teppiche
aus zwei gegeneinander gekreuzten Lagen aus Garnen von eine Stärke von z.B. 20 ktex
herzustellen, die durch Vernadeln miteinander befestigt und z.B. auch auf einer Trägerschicht
vernadelt sind. Die gekreuzte Lage der Garne ist von der Fadenseite her vernadelt,
d.h., die Fäden sind aktiv mit der Trägerschicht vernadelt und es sind stets zwei
Lagen von Fäden erforderlich, sodaß auch hier wieder durch Vernadelung die Garnschichten
zusammengepreßt werden.
[0006] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen ungewebten
Bodenbelag zu schaffen, bei dem die Nachteile der bekannten Bodenbeläge vermieden
werden und der durch das Fasermaterial an seiner Oberseite ein deutlich strukturiertes,
insbesondere handwebartiges Aussehen besitzt und dessen Fasermaterial mit ausreichender
Festigkeit an der Trägerschicht derart befestigt sein soll, daß eine z.B. erhabene
Struktur ungestört durch die Befestigungsart erreicht wird.
[0007] Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand des Anspruches 1 gelöst. Der gattungsgemäße
Bodenbelag ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß sich die aus der Trägerschicht
stammenden Haltefasern von außen unsichtbar lediglich in die Stränge hinein bis höchstens
zu der der Trägerschicht abgewandten Peripherie der Stränge erstrecken und innerhalb
der Stränge mit einem Endteil in Richtung der Trägerschicht umgebogen vorliegen.
[0008] Die Stränge liegen gegenseitig unverbunden vor, sodaß sie beim Ab- oder Umbiegen
des Bodenbelages in Richtung der Trägerschicht aufklaffen können, ohne daß dabei ihre
Befestigung an der Trägerschicht beeinträchtigt oder beansprucht wird. Hierdurch erhält
der Bodenbelag eine Geschmeidigkeit, wie sie z. B. bei einem vernadelten Filz, aber
auch bei einem Bodenbelag gemäß der belgischen Patentschrift 700.540 nicht erreicht
werden kann, sodaß ähnliche Eigenschaften, wie bei getufteten oder gewebten Teppichen
vorliegen können. Infolge der erfindungsgemäß passiv nur eingedrungenen Haltefasern,
die unter Spannung oder locker in den Strängen vorliegen können, wird auch ein Zusammendrücken
der Stränge und damit ein zusammengepreßtes, flaches Produkt vermieden, wie es z.B.
beim Vernadeln von oben her, wie dies in der deutschen Offenlegungsschrift 2. 604.098
beschrieben wird oder insbesondere bei hoher Vernadelungsdichte, auftreten kann.
[0009] Die Stränge sind vorzugsweise durch einen üblichen Vernadelungsprozeß an der Trägerschicht
befestigt, bei dem von der Trägerschicht her, z.B. mittels Nadeln mit Widerhaken Fasern
derselben erfaßt und als Vernadelungsfasern, d.h., als die Haltefasern, in die Stränge
lediglich eingeführt und diese somit passiv vernadelt werden können. Die Trägerschicht
ist dabei vorzugsweise durch die aus ihr stammenden eigenen Haltefasern aktiv vernadelt.
[0010] Nachfolgend ist unter "aktiv vernadelt" zu verstehen, daß Fasern einer Faserschicht
durch den Vernadelungsprozeß relativ zu anderen Fasern in derselben bewegt, z.B. ausgezogen,
miteinander verschlungen werden, d.h., aktiv etwas bewirken können. Sie können in
eine an die Faserschicht angrenzende weitere Schicht eingebracht werden, sodaß die
weitere Schicht mit der Faserschicht verbunden ist. Unter "passiv vernadelt" bzw.
"passiv befestigt" ist dagegen zu verstehen, daß sich in einer faserhaltigen Materialschicht
Fasern aus einer anderen faserhaltigen Schicht als Haltefasern befinden, jedoch die
Fasern der Materialschicht dabei im wesentlichen nicht für aktive Zwecke herangezogen,
sondern passiv verblieben sind. Hierzu wird z.B. auch auf die schweizerische Patentschrift
493.206 verweisen.
[0011] Infolge der passiv an der Trägerschicht vernadelten Stränge können die Nadeleinstiche
an der Unterseite der Trägerschicht und des Belages angebracht werden und sind daher
an der Oberseite des Belages dem Blick des Betrachters entzogen und unsichtbar. Die
Stränge sind dabei durch eine sogenannte "Blindstichtechnik", d. h., unsichtbare Technik,
aus der aktiv nadelfähigen Trägerschicht vernadelt, sodaß sie durch Gebrauch nicht
beeinflußt werden können und daher die Oberseite des Bodenbelages durch starke Abnutzung
od. dgl. nicht beschädigt oder verändert werden kann.
[0012] Je nach Art der Stränge, des gewünschten Belages oder der gewünschten oder notwendigen
Festigkeit können die Stränge von der Trägerschicht her mit einer Nadeldichte von
20 bis 200 Einstichen/cm
2 vernadelt sein. Infolge der Strangdicke von z.B. mehr als 5 mm, insbesondere von
mehr als 20 mm, ist nicht nur eine hohe Vernadelungsdichte möglich, sondern es können
Bodenbeläge mit einem Gewicht von z.B. 0,5 bis 8 kgjm
2 vorliegen.
[0013] Beim erfindungsgemäßen Bodenbelag ist bereits mit einer einzigen Lage aus den Strängen
ein dickes Produkt möglich, bei dem die Stränge deutlich erhaben vorliegen können
und als dreidimensionale Gebilde vom Grund, d. h., von der Trägerschicht, abstehend
erkennbar sind. Es entfällt das Anfertigen eines Vormusters. Die Stränge können vielmehr
einzeln und / oder in einer gewünschten Musterung auf die Trägerschicht aufgebracht
sein, wodurch nicht nur ein leichteres Aufbringen derselben auf die Trägerschicht,
sondern auch eine Vielfalt von Musterungen und Strukturen und ein Wechsel derselben
möglich sind.
[0014] Die lediglich in die Stränge eingedrungenen Haltefasern liegen mit einem Endteil
innerhalb derselben in Richtung der Trägerschicht umgebogen vor. Sie können hakenförmig,
z.B. wi derhakenförmig, n-förmig, umgekehrt V-förmig oder schlingenoder schlaufenförmig
umgebogen sein. Durch diese Umbiegung können die Haitefasern mit ihrem einen Ende
mit den Fasern der Stränge verhakt und daher fest in denselben verankert werden. Durch
das andere Ende der Haltefasern sind die Stränge somit fest mit der Trägerschicht
verbunden, wobei bei z. B. schlaufenförmiger Umbiegung auch beide Enden in der Trägerschicht
verankert sein können.
[0015] Aufgrund der Dicke der Stränge werden diese an mehreren Stellen über den Querschnitt
gesehen von den Haltefasern und daher mit großer Gleichmäßigkeit festgehalten. Die
Stränge können eine Feinheit von 10 bis 100 ktex aufweisen. Die Haltefasern können
in Ausführungsformen nur auf einem Teil der Dicke, z.B. auf der halben Dicke, der
Stränge in diese eingedrungen sein oder auf der gesamten Dicke eines Stranges bis
höchstens zu der der Trägerschicht abgewandten Peripherie der Stränge eingedrungen
sein. Somit sind die Stränge mit ausreichender Festigkeit an der Trägerschicht befestigt
sind. Es ist daher auch eine hohe Dichte der Haltefasern und damit ein passives Kompaktieren
möglich, wodurch z.B. eine gewünschte hohe Befestigung und darüberhinaus eine hohe
Gleichmäßigkeit der Befestigung vorliegen.
[0016] Die Stränge können eine beliebige Form oder Gestalt, z.B. ei nen kreisförmigen oder
im wesentlichen kreisförmigen, ellipsenförmigen, rechteckigen, quadratischen oder
dreieckigen Querschnitt besitzen. Sie können Natur- oder Synthesefasern, faserverstärkte
Kunststoffe oder verklebte Fasern oder Fäden enthalten oder aus diesen bestehen.
[0017] Die Stränge können auch unterschiedliche Durchmesser besitzen und es können Gruppen
von Strängen gleichen Durchmessers mit Gruppen von Strängen anderen Durchmessers gemischt
vorliegen.
[0018] Die Stränge können band- oder garnartige, grobe Gebilde sein und besitzen vorzugsweise
durch Verfestigung einen eigenen Zusammenhalt. Die Stränge können, wie es z.B. in
der nicht vorveröffentlichten europäischen Patentanmeldung 81108905.1 (Veröffentlichungsnummer
0.053.702), die auf das Schweizer Patentgesuch Nr. 9.087/80-0 vom 10. Dezember 1980,
betitelt "Faserstrang und Verfahren zu seiner Herstellung" zurückgeht, beschrieben
ist, aufgebaut sein, auf die an dieser Stelle zur näheren Erläuterung verweisen wird.
Die Stränge können unter Drehungserteilung gesponnen sein oder Fasern enthalten, die
um einen Kern, z.B. einen Faserkern, herum vorliegen können. Sie können um den Kern
zylindermantelförmig oder schraubenförmig herumgewickelt sein. Bei ungedrehten Strängen,
d.h., bei Strängen aus ungedrehten Fasern, kann die Verfestigung durch einen Umschlingungs-oder
Bindefaden oder durch Verkleben der Fasern oder Fäden erfolgt sein, z.B. durch Bindemittel,
die von der Trägerschicht her eingebracht werden und von dort her in die Stränge vordringen
können, d.h., z.B. durch sogenanntes Pflatschen oder durch Tränken behandelt sein.
[0019] In einer Ausführungsform können die Stränge von einem sichtbaren, feineren Bindefaden
mit z.B. bis zu 200 Umwindungen/m umwunden sein und durch denselben das Aussehen einer
Kettfadenimitation aufweisen. Hierzu sei bemerkt, daß z.B. bei den bekannten Handwebteppichen
Ketten aus Garn deutlich sichtbar gegenüber dem z. B. groben Wollgarn oder loser Wolle
vorliegen und ein Qualitätsmerkmal des Teppichs darstellen. Bei dem erfindungsgemäßen
Bodenbelag kann durch den Bindefaden in völlig überraschender Weise das Aussehen eines
handwebartigen Bodenbelages wie durch die Ketten bei Handwebteppichen erreicht werden,
ohne daß solche vorliegen. Damit kann das Aussehen eines genadelten Bodenbelages vermieden
und daher eher dasjenige eines handgewebten Bodenbelages erreicht werden.
[0020] In einer anderen Ausführungsform kann jeder Strang durch einen Umwindefaden zusammengezogen
Einschnürungen besitzen, wodurch das Aussehen einer Tuftingschlingenimitation erreicht
werden kann. Der Umwindefaden wird bei der Herstellung des Stranges mit einer Anspannung
um denselben gewunden, sodaß er sich im Strang nach innen verschieben kann und scheinbar
seelenartig vom Strang umwunden vorliegt. Bei Betrachtung des Stranges erscheint er
in die Stranglängsrichtung abgelenkt und vom Strang selbst umwunden zu sein. Der Binde-
oder Umwindungsfaden ist daher z.B. im wesentlichen nicht mehr als solches erkennbar
und die Fasern der Stränge können plastisch und z.B. schlingenartig hervorquellen,
sodaß sich z.B. eine Hoch-/Tiefstruktur, d.h., eine reliefartige Struktur, ergibt.
Der Bindefaden kann eine Feinheit von 100 bis 8000 dtex aufweisen und die Anspannung
bei der Herstellung des Stranges liegt vorzugsweise unterhalb der Reißkraft des Bindefadens.
Bei einer Feinheit von z.B. 4000 dtex beträgt die Anspannung vorzugsweise weniger
als 20 kg.
[0021] Bezüglich derartiger Ausführungsformen wird zur näheren Erläuterung wiederum auf
die vorerwähnte, nicht vorveröffentlichte europäische Patentanmeldung verwiesen.
[0022] Die Herstellung des erfindungsgemäßen Bodenbelages erfordert eine gezielte Hineinnadelung
der Haltefasern aus der Trägerschicht heraus in die Stränge hinein. Dies erfolgt vorzugsweise
mit Nadeln, die sowohl ein Erfassen, als auch ein ungestörtes Freigeben der z.B. schlingenförmig
von Widerhaken oder Ausnehmungen an den Nadeln erfaßten Haltefasern beim Zurückziehen
der Nadeln aus den Strängen ermöglichen, sodaß die Haltefasern innerhalb der Stränge
mit ihren umgebogenen Ende vorliegen können. Das Vernadeln kann mit sogenannten close-barb
Nadeln erfolgen (z.B. Informationsblatt F01A, SINGER Filznadeln). Hierbei sind z.B.
die Abstände von barb zu barb, der Widerhaken, sowie z.B. die Durchstichtiefe und
/ oder Stichdichte dafür maßgebend, ob Einzelfasern oder Büschel von einem Widerhaken
erfaßt werden können und wie tief und in welchem Abstand dieselben in den Strängen
positioniert und z.B. nach Art einer Schlaufe umgebogen sein können. Letzteres ist
auch abhängig von der Stapellänge des Fasermaterials der Trägerschicht. Durch entsprechende
Anordnung der Nadeln im Nadelbrett und Lage der Stränge, z.B. nebeneinander mit Freiräumen
dazwischen, können die Stränge in gewünschter Weise vernadelt werden, sodaß in gezielter
Weise die Haltefasern lediglich in die Stränge eingedrungen vorliegen.
[0023] Die Trägerschicht kann natürliche oder synthetische Fasern enthalten oder aus denselben
bestehen und ungewebt z.B. ein Faservlies, ein Faserverbundstoff oder lediglich nur
eine Faserlage sein. An der den Strängen abgewandten Seite der Trägerschicht kann
eine Unterlagsschicht, z.B. eine für Bodenbeläge übliche Abdeckschicht an der Rückseite,
z.B. eine Federrückenschicht, durch Vernadelung oder Verklebung befestigt sein, um
den Belag den gewünschten Anforderungen gemäß auszubilden. Der Bodenbelag kann als
Flächengebilde, z.B. in Bahnform oder als Stückware, Tafel oder Fliese vorliegen.
[0024] Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigt:
Figur 1 einen Ausschnitt eines Bodenbelages in perspektivischer und schematischer
Darstellung;
Figur 2 den Bodenbelag im Schnitt gemäß der Linie 11-11 der Figur 1;
Figur 3 einen Ausschnitt eines anderen Bodenbelages in perspektivischer und schematischer
Darstellung;
Figur 4 eine photographische Abbildung der. Oberseite eines weiteren Bodenbelages,
und
Figur 5 einen Teil eines Stranges des Bodenbelages gemäß Figur 4 in schematischer,
gestreckter Darstellung.
[0025] Nach Figuren 1 und 2 besitzt ein ungewebter Bodenbelag 1, z.B. ein Teppich, eine
Trägerschicht 2 aus Fasermaterial 3 und auf dieser im wesentlichen parallel nebeneinander
angeordnete faserhaltige dicke Stränge 4, die eine Dicke D (Figur 2) von mehr als
5 mm aufweisen. Das Fasermaterial 3 liegt gedreht vor, wodurch jeder Strang 4 eine
Eigenfestigkeit besitzt. Die Trägerschicht 2 ist aktiv mit den Strängen 4 vernadelt,
d.h., die Stränge 4 sind durch aus der Trägerschicht 2 stammende Haltefasern 5 auf
derselben befestigt und damit passiv vernadelt. Die Haltefasern 5 erstrecken sich
lediglich in die Stränge 4 hinein und, wie im rechten Teil der Figur 2 dargestellt,
bis oder im wesentlichen bis an die Peripherie der Stränge 4 bzw. einem Abschnitt
der Peripherie, die der Trägerschicht 2 abgewandt ist. Wie in der Ausführungsform
im linken Teil der Figur 2 dargestellt, können die Haltefasern 5 auch nur auf einem
Teil der Dicke D in die Stränge 4 eingedrungen sein und sich auf der halben oder weniger
als der halben Dicke D/2 in derselben erstrecken. Die Eindringtiefe der Haltefasern
5 ist z.B. abhängig von den Vernadelungsbedingungen und / oder der Stapellänge des
Fasermaterials der Trägerschicht 2. An ihrem in die Stränge lediglich eingedrungenen
Teil 5' sind die Haltefasern 5 umgebogen und können somit im Fasermaterial 3 der Stränge
4 verhakt und damit befestigt sein. Der umgebogene Faserteil 5' kann ein Faserendteil
oder eine Faserschlaufe sein, die mit ihren beiden freien Schenkelenden in der Trägerschicht
2 verblieben ist. Dies hängt von der Länge, z.B. der Stapellänge des Fasermaterials
3 oder den beim Vernadeln gerade an der Nadel vorliegenden Faserteil ab. Zur Verdeutlichung
sind die umgebogenen Faserteile 5' breiter, d.h. mehr auseinanderklaffend dargestellt,
als sie tatsächlich vorliegen können; sie sind praktisch enger, d.h., die umgebogenen
Schenkel liegen dichter beieinander.
[0026] An der Unterseite der Trägerschicht 2 und damit des Bodenbelages 1 liegen Einstiche
6 vor, die beim Vernadeln der Trägerschicht 2 mit den Strängen 4 entstanden und die
von der Oberseite des Bodenbelages 1 her unsichtbar sind. Durch die Vernadelung von
der Trägerschicht 2 her und die lediglich in die Stränge 4 eingedrungenen Haltefasern
5 ist die Oberseite des Bodenbelages 1 daher auch frei von den Haltefasern 5.
[0027] Die Stränge 4 sind durch die Haltefasern 5 mit genügender Festigkeit an der Trägerschicht
2 angeheftet, weil die Vernadelung an einer Vielzahl von Vernadelungsstellen entsprechend
den Einstichen 6 erfolgte. Zur Herstellung werden die Stränge 4 einzeln auf die Trägerschicht
2 aufgebracht und liegen quer zu ihrer Längsrichtung L gesehen ohne gegenseitigen
Zusammenhalt vor, sodaß der Bodenbelag 1 quer zu seiner Längsrichtung L unter Aufklaffen
von Zwischenräumen zwischen den Strängen 4 abbiegbar und daher in seiner Querrichtung
flexibel ist.
[0028] Bei einem Bodenbelag 1 nach Figur 3 sind ungedrehte Stränge 4 ebenfalls passiv durch
Haltefasern 5 an eine Trägerschicht 2 genadelt, die aus dem Fasermaterial 3 der Trägerschicht
2 stammen. Die aktiv vernadelte Trägerschicht 2 ist damit mit den Strängen 4 verbunden.
Die Haltefasern 5 sind wiederum lediglich in die Stränge 4 bis höchstens an die Peripherie
derselben eingedrungen, ohne daß das Fasermaterial 7 der Stränge 4 in irgendeiner
Weise für den Vernadlungsprozeß herangezogen ist. Damit ist der Bodenbelag 1 an seiner
Oberseite wiederum frei von herausstehenden Haltefasern 5. An der Unterseite der Trägerschicht
2 ist eine Abdeckschicht 8 befestigt. Die aus dem ungedrehten Fasermaterial bestehenden
Stränge 4 sind von einem Bindefaden 9 umwunden, sodaß sie einen eigenen Zusammenhalt
besitzen.
[0029] Figur 4 zeigt die Oberseite eines Bodenbelages 1 mit Strängen 4, die nicht erkennbar,
jedoch wie in den Ausführungsformen nach Figuren 1 und 2 beschrieben, von einer faserhaltigen
Trägerschicht her passiv vernadelt sind, wobei als Haltefasern 5 wirkende Fasern der
Trägerschicht lediglich in die Stränge 4 eingedrungen und in dieselben dadurch passiv
vernadelt sind. Die Stränge 4 sind aus einem ungedrehten Fasermaterial aufgebaut und
durch einen Bindefaden derart umwunden, daß durch denselben die Stränge 4 in ihrer
Längsrichtung zusammengezogen sind und Einschnürungen 10 besitzen, wobei der Bindefaden
seelenartig vorliegt und nicht sichtbar ist. Es kann, wie erkennbar, dadurch das Aussehen
einer Tuftingschlingenimitation erreicht werden.
[0030] Figur 5 zeigt einen der Stränge 4 durch Anspannung in seiner Längsrichtung E auseinandergezogen,
sodaß die gegenseitige Umschlingung von Bindefaden 9 und Strang 4 erkennbar wird.
Bei Aufheben der Anspannung wird durch den angespannten Bindefaden 9 der Strang 4
derart zusammengezogen, daß seine eingeschnürten Teile perlförmig wie auf einer Schnur
aufgereiht erscheinen (Figur 4). Der Strang 4 zeigt daher in seiner Längsrichtung
E eine von der Anspannung des Bindefadesn bei der Herstellung des Stranges und der
daraus resultierenden scheinbaren Überdrehung sich ergebende Elastizität.
1. Ungewebter Bodenbelag (1) mit einer Oberschicht aus zueinander parallelen, dicken
Fasersträngen (4) aus ungedrehtem oder gedrehtem Fasermaterial (8) und mit einer faserhaltigen
Trägerschicht (2), bei dem die Faserstränge (4) quer zu ihrer Längsrichtung ohne gegenseitigen
Zusammenhalt vorliegen und durch aus der Trägerschicht (2) stammende Haltefasern (5)
passiv mit dieser vernadelt sind, dadurch gekennzeichnet, daß sich die aus der Trägerschicht
(2) stammenden Haltefasern (5) von außen unsichtbar lediglich in die Stränge (4) hinein
bis höchstens zu der der Trägerschicht (2) abgewandten Peripherie der Stränge (4)
erstrecken und innerhalb der Stränge (4) mit einem Endteil (5') in Richtung der Trägerschicht
(2) umgebogen vorliegen.
2. Bodenbelag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Haltefasern (5)
nur auf der halben Dicke der Stränge (4) in dieselben hineinerstrecken.
3. Bodenbelag nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Stränge
(4) eingedrungenen. Haltefasern (5) hakenförmig, z. B. widerhakenförmig, n-förmig,
umgekehrt V-förmig oder schlingen- oder schlaufenförmig umgebogen vorliegen.
4. Bodenbelag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stränge (4) e ine Dicke von mindestens 5 mm, insbesondere von mehr als 20 mm,
aufweisen.
5. Bodenbelag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stränge (4) einen kreisförmigen oder im wesentlichen kreisförmigen, ellipsenförmigen,
rechteckigen, quadratischen oder dreieckigen Querschnitt besitzen.
6. Bodenbelag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stränge (4) unterschiedliche Durchmesser besitzen.
7. Bodenbelag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stränge (4) eine Drehung besitzen (Fig. 1).
8. Bodenbelag nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder
Strang (4) von einem sichtb aren feineren Bindefaden (9) umwunden ist und dadurch
das Aussehen einer Kettfadenimitation vorliegt.
9. Bodenbelag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stränge (4) Fasern enthalten, die um einen Kern (9), z.B. einen Faserkern herum
vorliegen.
10. Bodenbelag nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Fasern
der Stränge (4) um den Kern (9) zylindermantel- oder schraubenförmig herumgewickelt
sind.
11. Bodenbelag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
jeder Strang (4) durch einen seelenartig vorliegenden Bindefaden (9) zusammengezogen
Einschnürungen (10) besitzt und dadurch das Aussehen einer Tuftingschlingenimitation
vorliegt.
12. Bodenbelag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Trägerschicht (2) mit den Strängen (4) mit einer Nadeldichte bis zu 200 Stichen/cm2 vernadelt ist.
13. Bodenbelag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stränge (4) Natur- oder Synthesefasern, faserverstärkte Kunststoffe, oder verklebte
Fasern oder Fäden enthalten.
14. Bodenbelag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Gewicht des Bodenbelages (1) von 0,5 bis 8 kg/m2 vorliegt.
15. Bodenbelag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Trägerschicht (2) ein Faserverbundstoff ist.
16. Bodenbelag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Trägerschicht (2) durch die aus ihr stammenden eigenen Haltefasern (5) aktiv vernadelt
ist.
1. Non-woven floor covering (1) having a surface layer of mutually parallel thick
fibre strands (4) of untwisted or twisted fibre material (6) and with a fibrous backing
5 layer (2), in which the fibre strands (4) are present without mutual attachment
transverse to their longitudinal directions and are passively needled to the backing
layer (2) by retaining threads (5) originating from that backing layer, characterised
in that the retaining threads (5) originating from the backing layer (2) extend in
a manner which is invisible from outside into the strands (4) at the most up to that
part of the periphery of the strands (4) which is furthest from the backing layer
(2) and within the strands (4) they are present in a folded-back form terminating
in an end portion (5') which extends towards the backing layer (2).
2. Floor covering according to claim 1, characterised in that the retaining threads
(5) extend into the strands (4) only up to half the thickness of the latter.
3. Floor covering according to claim 1 or 2, characterised in that the retaining threads
(5) forced into the strands (4) are present folded back in a hooklike manner, for
example as barbs, n-shaped, inverted-V-shaped or in the form of loops or nooses.
4. Floor covering according to one of the foregoing claims, characterised in that
the strands (4) have a thickness of at least 5mm, in particular of more than 20mm.
5. Floor covering according to one of the foregoing claims, characterised in that
the strands (4) have a round or substantially round, elliptical, rectangular, square
or triangular cross- section.
6. Floor covering according to one of the foregoing claims, characterised in that
the strands (4) are of different diameters.
7. Floor covering according to one of the foregoing claims, characterised in that
the strands (4) have a twist (Fig. 1).
8. Floor covering according to one of claims 1 to 6, characterised in that each strand
(4) is bound in a visible fine binding thread (9) and thereby produces the appearance
of an imitation warp thread.
9. Floor covering according to one of the foregoing claims, characterised in that
the strands (4) contain fibres which are present around a core (9), e.g. a fibre core.
10. Floor covering according to the preceding claim, characterised in that the fibres
of the strands (4) are wound around the core (9) in the form of a cylindrical sheath
or helix.
11. Floor covering according to one of the foregoing claims, characterised in that
each strand (4) has constrictions (10) compressed by a binding thread (9) present
in the manner of a core, resulting in the appearance of a tufting loop imitation.
12. Floor covering according to one of the foregoing claims, characterised in that
the backing layer (2) is needled to the strands (4) with a needling density of up
to 200 stitches per square centimetre.
13. Floor covering according to one of the foregoing claims, characterised in that
the strands (4) contain natural or synthetic fibres, fibre-reinforced synthetic resins,
or adhesive- coated fibres or threads.
14. Floor covering according to one of the foregoing claims, characterised in that
the floor covering (1) has a weight of from 0.5 to 8 kg/m2.
15. Floor covering according to one of the foregoing claims, characterised in that
the backing layer (2) is a compound fibre material.
16. Floor covering according to one of the foregoing claims, characterised in that
the backing layer (2) is actively needled by the retaining threads (5) which originate
from that layer itself.
1. Tapis de sol (1) non tissé comprenant une couche supérieure de cordes de fibres
épaisses (4), parallèles entre elles et composées d'une matière fibreuse (6) tordue
ou non tordue, ainsi qu'une couche-support (2) contenant des fibres, tapis de sol
dans lequel les cordes de fibres (4) sont disposées transversalement au sens de sa
longueur sans cohésion réciproque et sont aiguilletées passivement avec des fibres
de retenue (5) provenant de la couche-support (2), caractérisé en ce que les fibres
de retenue (5) provenant de la couche-support (2) s'etendent invisiblement depuis
l'extérieur exclusivement à l'intérieur des cordes (4) jusqu'à, au maximum, la périphérie
des cordes (4) éloignée de la couche-support (2) et sont présentes à l'intérieur des
cordes (4) par une partie finale (5') en position repliée dans la direction de la
couche-support (2).
2. Tapis de sol selon la revendication 1, caractérisé en ce que les fibres de retenue
(5) ne s'étendent intérieurement dans les cordes (4) que sur la moitié de l'épaisseur
de celles-ci.
3. Tapis de sol selon l'une quelconque des revendications 1 et 2, caractérisé en ce
que les fibres de retenue (5) introduites dans les cordes (4) sont présentes en position
repliée sous la forme d'un crochet, par exemple, d'un ardillon, d'un n, d'un V inversé
ou sous la forme d'une boucle ou d'un noeud ferme.
4. Tapis de sol selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce
que les cordes (4) ont une épaisseur d'au moins 5 mm, en particulier de plus de 20
mm.
5. Tapis de sol selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce
que les cordes (4) ont une section droite circulaire ou en substance circulaire, elliptique,
rectangulaire, quadratique ou triangulaire.
6. Tapis de sol selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce
que les cordes (4) ont des diamètres différents.
7. Tapis de sol selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce
que les cordes (4) ont subi une torsion (figure 1).
8. Tapis de sol selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce
que chaque corde (4) est entourée d'un fil fil de liaison (9) visible et a ainsi l'aspect
d'une imitation de fil de chaîne.
9. Tapis de sol selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce
que les cordes (4) comprennent des fibres qui se situent autour d'un noyau (9), par
exemple, un noyau de fibres.
10. Tapis de sol selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce
que les fibres des cordes (4) sont enroulées autour du noyau (9) sous la forme d'un
hélicoide ou d'un corps de cylindre.
11. Tapis de sol selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en
ce que chaque corde (4) présente des strictions (10) formées par un fil de liaison
(9) représentant une àme et a ainsi l'aspect d'une imitation de boucle à touffes.
12. Tapis de sol selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en
ce que la couche-support (2) est aiguilletée avec des cordes (4) suivant une densité
d'aiguilles de l'ordre de 200 piqûres par centimètre carré au maximum.
13. Tapis de sol selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisé en
ce que les cordes (4) contiennent des fibres naturelles ou synthétiques, des matières
synthétiques renforcées de fibres ou des fils ou des fibres collés.
14. Tapis de sol selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisé en
ce que le tapis de sol a un poids de 0,5 à 8 kg par mètre carre.
15. Tapis de sol selon l'une quelconque des revendications 1 à 14, caractérisé en
ce que la couche-support (2) est un matériau composite fibreux.
16. Tapis de sol selon l'une quelconque des revendications 1 à 15, caractérisé en
ce que la couche-support (2) est aiguilletée activement par de propres fibres de retenue
(5) qui en proviennent.