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(11) |
EP 0 054 680 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.01.1987 Patentblatt 1987/02 |
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Anmeldetag: 24.10.1981 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: G08B 17/10 |
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Rauchmelder nach dem Strahlungs-Extinktions-Prinzip
Smoke detector according to the radiation extinction principle
Détecteur de fumée d'après le principe d'extinction de radiation
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
18.12.1980 CH 9342/80
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.06.1982 Patentblatt 1982/26 |
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Anmelder: CERBERUS AG |
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CH-8708 Männedorf (CH) |
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Erfinder: |
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- Muggli, Jürg, Dr. sc. nat.
CH-8708 Männedorf (CH)
- Labhart, Martin, Dr. sc. nat.
CH-8708 Männedorf (CH)
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| (74) |
Vertreter: Tiemann, Ulrich, Dr.-Ing. |
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c/o Cerberus AG
Patentabteilung
Alte Landstrasse 411 8708 Männedorf 8708 Männedorf (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
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Bemerkungen: |
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The file contains technical information submitted after the application was filed
and not included in this specification |
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Rauchmelder nach dem Strahlungs-Extinktions-Prinzip
mit Strahlungssender unterschiedlicher Wellenlänge und Strahlungsempfänger, welche
Strahlungssender Strahlen über eine rauchzugängliche Messstrekke zum Messstrahlungsempfänger
und Strahlen über eine nicht oder weniger rauchzugängliche Vergleichsstrecke zum Vergleichsstrahlungsempfänger
senden, wobei eine den beiden Empfängern nachgeordnete Auswerteschaltung ein Signal
bei einer bestimmten Strahlungsschwäche erzeugt.
[0002] Bei einem derartigen Rauchmelder muss eine relativ kleine Abnahme der von einem Strahlungssender
auf eine Strahlungsempfänger gerichteten Strahlung nachgewiesen werden. Nachteilig
wirkt sich dabei aus, dass eine Bestrahlungsabnahme, beispielsweise durch Alterung
der Strahlungsquelle, durch Verstaubung optisch wirksamer Flächen, oder der Temperaturgang
von Strahlungssendern und -Empfängern eine ähnliche Wirkung haben können wie das Vorhandensein
von Rauch in der Messstrecke, so dass ein fehlerhaftes Alarmsignal ausgelöst werden
kann, auch wenn kein Rauch vorhanden ist, oder der Rauchmelder unempfindlicher und
daher unbrauchbar wird.
[0003] Gemäss US-Patent 3 994 603 kann dieser Nachteil dadurch beseitigt werden, dass ein
Vergleichsstrahlengang vorgesehen ist, der nicht oder weniger durch Rauch beeinflusstwird,
wobei die Auswerteschaltung mittels eines Vergleichsstrahlungsempfängers die nicht
durch Rauch bedingten Strahlungsänderungen kompensiert. Auf diese Weise können zwar
die genannten Nachteile weitgehend vermieden werden, jedoch lässt sich auf diese Weise
Rauch nicht mit Sicherheit von anderen Schwebeteilchenarten, z.B. Staubpartikel oder
Nebeldämpfe, unterscheiden.
[0004] Im US-Patent 3 895 233 ist ein Gerät zur Analyse von S0
2 in Abgasen mit festen Schwebeteilchen (Rauch) beschrieben, in welchen zwei abwechselnd
betätigte Strahlungssender ihre unterschiedliche Wellenlängen aufweisenden Strahlen
über einen Strahlungsteiler in eine Messstrecke und eine Vergleichsstrecke lenken,
wobei jede Strecke an ihrem Ende einen eigenen Strahlungsempfänger enthält. Nachteilig
hierbei ist, dass die festen Schwebeteilchen (Rauch) keinen Einfluss auf das Messergebnis
der Analyse ausüben, und daher eine Extinktion der Strahlung ausgeschlossen ist.
[0005] Die Erfindung hat die Aufgabe, die Nachteile des Standes der Technik zu vermeiden
und einen Rauchmelder nach dem Extinktions-Prinzip zu schaffen, der gegen Temperaturschwankungen,
Verstaubung oder Betauung, Alterung der Bauelemente und andere langsame Eigenschaftsänderungen
unempfindlich ist, der eine verbesserte Langzeit-Stabilität aufweist und störunanfällig
und betriebssicher arbeitet, und der Rauch mit grösserer Sicherheit von anderen Fehlalarme
auslösenden Partikelarten, z. B. Staub oder Nebeltropfen, zu unterscheiden vermag
und eine geringere Fehlalarmanfälligkeit aufweist.
[0006] Die Aufgabe der Erfindung wird durch die Merkmale des kennzeichnenden Teiles des
Patentanspruch 1 gelöst.
[0007] Die Erfindung, sowie zweckmässige Weiterbildungen derselben, werden anhand der in
den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen beschrieben.
Figur 1 zeigt eine Rauchmelder-Anordnung mit Reflektor.
Figur 2 zeigt eine Rauchmelder-Anordnung mit Strahlungsleiter im Anschluss an die
Messstrekke.
Figur 3 zeigt eine Rauchmelder-Anordnung mit Dispersions-Prisma.
Figur 4 zeigt eine Rauchmelder-Anordnung mit hintereinander angeordneten Strahlungssendern.
Figur 5 zeigt eine Rauchmelder-Anordnung mit Strahlungsleitern vor der Messstrecke.
Figur 6 zeigt eine Rauchmelder-Anordnung mit Mattscheibe.
Figur 7 zeigt eine Rauchmelder-Anordnung mit Dachkanten-Prisma.
Figuren 8 und 9 zeigen je eine Auswerteschaltung für einen Rauchmelder.
[0008] Bei der in Figur 1 dargestellten Rauchmelder-Anordnung sind zwei Strahlungssender
L, und L
G so angeordnet, dass ihre Hauptausstrahlungsrichtungen sich unter einem Winkel von
90° kreuzen. Unter einem Winkel von 45° zu den beiden Strahlungsrichtungen ist ein
halbdurchlässiger Spiegel D angeordnet. In der direkten Strahlungsrichtung des einen
Strahlungssenders L, ist ein Vergleichsstrahlungsempfänger S
v vorgesehen. In Strahlungsrichtung des anderen Strahlungssenders L
G liegt eine rauchzugängliche Messstrecke M, beispielsweise in der Länge von 10 cm-20
cm. Am Ende der Messstrecke befindet sich ein Strahlungsreflektor R, der die die Messstrecke
M durchsetzende Strahlung auf einen Messstrahlungsempfänger S
M zurückwirft. Mit dieser Anordnung wird bewirkt, dass sowohl die Strahlung des Strahlungssenders
L
R, umgelenkt durch den halbdurchlässigen Spiegel D, als auch der von diesem Spiegel
D durchgelassene Anteil des anderen Strahlungssenders L
G die Messstrekke M passiert und vom Reflektor R zurückgeworfen, vom Messstrahlungsempfänger
S
M aufgenommen wird. Dahingegen trifft die vom Strahlungssender LR ausgehende direkte
Strahlung nach Durchsetzen des halbdurchlässigen Spiegels D und die vom anderen Strahlungssender
L
G ausgehende, vom halbdurchlässigen Spiegel D reflektierte Strahlung nach Durchlaufen
einer nicht oder weniger rauchzugänglichen Vergleichsstrecke auf den Vergleichsstrahlungsempfänger
S
v. Durch diese Anordnung wird also bewirkt, dass die beiden Strahlungsempfänger bei
Abwesenheit von Rauch durch die beiden Strahlungssender nahezu gleich beaufschlagt
werden, bei Anwesenheit von Rauch in der Messstrecke dagegen stark unterschiedlich.
[0009] Die beiden Strahlungssender L
R und L
G sind nun so ausgebildet, dass sie Strahlung in unterschiedlichen Wellenlängengebieten
aussenden. Es hat sich als zweckmässig erwiesen, den einen Strahlungssender so auszubilden,
dass er bevorzugt Strahlung mit einer Wellenlänge unter 600 nm aussendet, vorzugsweise
im Bereich des grünen Lichtes, während der andere Strahlungssender Strahlung über
600 nm produziert, vorzugsweise rotes Licht oder Infrarotstrahlung. Die Wellenlängengebiete
können auch so gewählt werden, dass ihre Mittelwerte einen Abstand von mindestens
50 nm voneinander haben. Mit der Wahl der Wellenlängenbereiche können die unterschiedlichen
Extinktionseigenschaften verschiedener Schwebeteilchen zur Unterscheidung von Rauch
ausgenützt werden, da es sich gezeigt hat, dass der Unterschied der Absorption in
den beiden genannten Spektralbereichen für verschiedene Partikelarten einen charakteristischen
Wert hat. Wenn nun die an die beiden Strahlungsempfänger angeschlossene Auswerteschaltung,
wie später erläutert, auf diesen Unterschied abgestimmt ist, so kann erreicht werden,
dass Rauchpartikel ein besonders grosses Ausgangssignal liefern, während andere Partikelarten,
z.B. Staub oder Nebeltröpfchen, einen wesentlich geringeren Einfluss zeigen, so dass
eine Alarmsignalgabe im Wesentlichen durch Rauch bewirkt wird, jedoch nicht durch
andere Partikelarten. Als Strahlungsquellen können dabei Breitbandstrahler, z. B.
Glühlampen, mit entsprechenden, vorgeschalteten Farbfiltern verwendet werden. Besonders
zweckmässig hat sich die Verwendung von Leuchtdioden erwiesen, die auf die Emission
von Strahlung in bestimmten Wellenlängenbereichen ausgerichtet sind. Zur Fokussierung
der Strahlung auf die Messstrecke M ist dabei die Verwendung einer Kollimatorlinse
K empfehlenswert, um Strahlungsverluste zu vermeiden. Auf eine solche Kollimatorlinse
kann jedoch verzichtet werden, wenn die Strahlungsquellen als LASER-Dioden ausgebildet
sind. Die beiden Strahlungsempfänger S
v und S
m sind zweckmässigerweise auf die Strahlung der beiden Strahlungssender L
G und L
R abgestimmt, d.h., sie sind zweckmässigerweise so ausgebildet, dass sie für die Spektralbereiche
beider Strahiungssender L
G und L
R empfindlich sind.
[0010] Das Teilverhältnis des halbdurchlässigen Spiegels D kann, aber muss nicht 1 : 1 betragen.
Falls Strahlungssender L
R und L
G mit stark unterschiedlicher Intensität oder Strahlungsempfänger S, und S
v mit stark unterschiedlicher Empfindlichkeit benützt werden, ist es zweckmässig, das
Teilverhältnis abweichend zu wählen, nötigenfalls bis zu 50: 1, um zu erreichen, dass
die Empfänger bei Bestrahlung in beiden Spektralbereichen etwa das gleiche Ausgangssignal
abgeben.
[0011] Statt eines einzigen Reflektors R können im Übrigen auch mehrere Reflektorelemente
vorgesehen sein, mit denen die Messstrecke M mehrfach gefaltet wird, z.B. in Stern-Form
(DE 2 856 259).
[0012] Figur 2 zeigt eine abgewandelte Ausführung einer Rauchmelder-Anordnung, bei der für
jeden der beiden Strahlungssender L
G und L, jeweils eine separate Kollimatorlinse K
1 und K
2 vorgesehen ist. Zum Unterschied vom ersten Beispiel wird die Strahlung nach Durchlaufen
der Messstrecke M nicht reflektiert, sondern mit einem Strahlungsleiter F (Fiberoptik)
zum Messstrahlungsempfänger S
M zurückgeleitet. In diesem Ausführungsbeispiel können Messstrahlungsempfänger S, und
Vergleichsstrahlungsempfänger S
v unmittelbar benachbart zueinander angeordnet sein, oder in einer Weiterbildung der
Erfindung, als Dual-Strahlungsempfänger ausgebildet sein. Der Anschluss an die Auswerteschaltung
wird hierdurch wesentlich erleichtert, und es werden gleiche optische Eigenschaften
und gleicher Temperaturgang erreicht.
[0013] Figur 3 zeigt eine Rauchdetektor-Anordnung mit unmittelbar benachbart angeordneten
Strahlungssendern L
G und L
R. Um zu erreichen, dass bei einer solchen Anordnung die Messstrahlen beider Strahlungssender
parallel zueinander verlaufen, wird die Dispersion eines Prismas P ausgenützt Die
Strahlung der beiden Strahlungssender L
R und L
G wird zunächst von einem Kollimator K ausgerichtet und durchsetzt das gleiche Prisma
P. Da längerwelliges Licht weniger gebrochen wird als kürzerwelliges Licht, wird dabei
der Winkel der Hauptstrahlungsrichtungen ausgeglichen und beide Strahlen M treten
parallel zueinander aus dem Prisma aus. Damit kann gewährleistet werden, dass für
beide Wellenlängen oder Spektralbereiche die Messstrahlengänge weitgehend übereinstimmen
und den gleichen Einflüssen unterliegen. Die Vergleichsstrahlung kann dabei vor oder
hinter dem Prisma an einer geeigneten Stelle abgenommen werden.
[0014] Figur 4 zeigt eine weitere Rauchmelder-Anordnung mit übereinstimmendem Messstrahl
M in beiden Spektralgebieten. In diesem Beispiel wird dies dadurch erreicht, dass
die beiden Strahlungsquellen L
R und L
G auf der gleichen Achse hintereinander angeordnet sind. Dabei kann beispielsweise
ein grün emittierender LED-Chip auf einem Infrarot-emittierenden Chip montiert sein,
so dass die vom Infrarot-Chip ausgesandte Strahlung durch den Grün-Chip hindurch strahlt.
Die beiden Strahlungsarten werden durch einen Kollimator K parallel gerichtet und
durchlaufen die Messstrecke M auf identischen Wegen. Dabei ist vor oder hinter dem
Kollimator K ein halbdurchlässiger Spiegel D vorgesehen, der einen Teil der Strahlung
auf den Vergleichsstrahlungsempfänger S
v leitet. Dies gewährleistet eine vollständige Kompensation aller Intensitätsschwankungen
und Dejustierungen.
[0015] Wie in Figur 5 dargestellt, kann die Strahlung der beiden Strahlungssender L
G und L
R auch mittels strahlungsleitender Elemente F
1, F
2 (Fiberoptik) und einem Kollimator K am Ausgang der Elemente zum Messstrahl M vereinigt
werden.
[0016] Nach Figur 6 können die beiden Strahlungssender L
G, L
R auch das gleiche Mattscheiben-Element MS bestrahlen, wobei die von diesem ausgehende
Strahlung mittels des Kollimators K in die Messstrecke M geleitet wird.
[0017] Gemäss Figur 7 kann die in leicht unterschiedlichen Richtungen ausgesandte Strahlung
der beiden Strahlungssender L
R, L
G auch mittels eines Dachkantenprismas DP in der gleichen Richtung der Messstrecke
M gerichtet werden. Eine gleichmässigere Ausleuchtung der Apertur kann dabei noch
erreicht werden, wenn anstelle des einen Dachkantenprismas ein ganzer Array (Nebeneinanderanordnung)
von schmalen Dachkantenprismen verwendet wird (Fresnelprisma).
[0018] Falls die beiden Strahlungssender hintereinander montiert sind, lässt sich deren
Licht in die Messstrecke vereinigen, indem man eine bifokale Fresnellinse verwendet.
Jeder zweite Ring dieser Fresnellinse bildet den einen Strahlungssender auf einen
Punkt (der sich auch im Unendlich befinden kann) ab, während die anderen Ringe den
anderen Strahlungssender auf denselben Punkt abbilden. Falls die beiden Strahlungssender
nebeneinander montiert sind, können sie mit Hilfe einer zylindrischen bifokalen Fresnellinse
auf denselben Bildpunkt abgebildet werden.
[0019] Eine vollständige Identität der Messstrecke für die beiden Spekträlgebiete kann im
Übrigen dadurch erreicht werden, dass die beiden Strahlungssender zu einer spektralvariablen
Strahlungsquelle, z.B. einer Glühlampe mit einem auf zwei verschiedene Spektralgebiete
umschaltbaren optischen Filter oder einer durchstimmbaren Leuchtdiode, vereinigt sind.
[0020] Figur 8 zeigt eine geeignete Auswerteschaltung, die an die Strahlungsempfänger S
m und S
v angeschlossen werden und zum Betrieb der Strahlungssender L
R und L
G dienen kann.
[0021] In dieser Schaltung ist der Vergleichsstrahlungsempfänger S
v an den negativen Eingang eines Operationsverstärkers C
1 vom Typ MC 34002 angeschlossen, dessen positiver Eingang geerdet ist und dessen Ausgang
über einen Widerstand R
1 mit dem negativen Eingang gegengekoppelt ist. Der Ausgang des Operationsverstärkers
C
1 ist an einen steuerbaren Schalter S
w angeschlossen, z.B. ein FET-Schalter MC 14066, der von einem Oszillator OS periodisch
von einer Ausgangsstellung auf die andere umgeschaltet wird. Beide Ausgänge der Schalteinrichtung
SW sind an je einen Treiberkanal für die beiden Strahlungssender L
G und LR angeschlossen. Der Oszillator bewirkt, dass die beiden Strahlungssender alternierend
Strahlung aussenden, und zwar entweder aneinander anschliessend oder mit Zwischenzeiten,
d.h. in Form alternierender Strahlungsimpulse. Beide Kanäle können im Prinzip identisch
oder unter Berücksichtigung unterschiedlicher Eigenschaften der Strahlungssender zumindest
analog aufgebaut sein. In der folgenden Beschreibung sind die analogen Komponenten
jeweils in Klammern gesetzt. Die beiden Ausgänge der Schalteinrichtung SW liegen über
einen Widerstand R
3 (R
7) an Erde und sind gleichzeitig mit dem negativen Eingang eines Operationsverstärkers
C
3 (C
4) vom Typ MC 34002 verbunden, dessen positiver Eingang am Abgriff eines Spannungsteilers
R
4, R
s (R
a, R
9) liegt. Der Ausgang des Operationsverstärkers C
3 (C
4) betreibt über einen Widerstand R
6 (R
10) den zugehörigen Strahlungssender L
G (L
R). Ein Widerstand des Spannungsteilers, beispielsweise Widerstand R
4 (R
8), ist zweckmässigerweise einstellbar oder auswechselbar, um das Regelniveau für die
Intensität der beiden Strahlungsquellen einstellen zu können.
[0022] Die beschriebene Schaltung bewirkt, dass die Intensität der beiden Strahlungssender
L
G und L
R je nach Intensität der vom Referenzstrahlungsempfänger S
v aufgenommenen Referenzstrahlung auf ein bestimmtes Intensitätsniveau automatisch
geregelt wird, so dass Intensitätsschwankungen durch Alterung, Temperaturänderungen
und ähnliche Effekte automatisch kompensiert werden.
[0023] Der Messstrahlungsempfänger S
M ist ebenfalls an den negativen Eingang eines Operationsverstärkers C
2 vom Typ MC 34002 angeschlossen, dessen positiver Eingang wiederum geerdet ist und
dessen Ausgang über einen Widerstand R
2 mit dem negativen Eingang gegengekoppelt ist. Der Ausgang dieses Operationsverstärkers
C
2 ist mit einem Wechselspannungsverstärker AC verbunden, an dessen Ausgang eine Alarmschaltung
A liegt.
[0024] Die Amplitude des der Alarmschaltung zugeführten Ausgangssignales des Wechselspannungsverstärkers
AC hängt also in folgender Weise von den vom Messstrahlungsempfänger S
M aufgenommenen Strahlungsintensitäten I
G und I
R in den beiden Spektralbereichen und von den vom Referenzstrahlungsempfänger S
v in den gleichen Spektralbereichen aufgenommenen Referenzstrahlungsintensitäten I
Rv und I
Gv ab:

dabei sind a und b Faktoren, die sich aus den Eigenschaften der Komponenten speziell
im Spannungsteilerverhältnis R
4/R
5 (R
8/R
9) ergeben. Durch geeignete Einstellung des Widerstandes R
4 (R
s) kann dabei erreicht werden, dass das Wechselspannungssignal A Null wird, wenn kein
Rauch in der Messstrecke M vorhanden ist. Das Ausgangssignal A wird dabei unmittelbar
abhängig von der Rauchdichte, und die Alarmschaltung kann so eingerichtet werden,
dass ein Alarmsignal ausgelöst oder weitergegeben wird, sobald das Ausgangssignal
A einen vorgegebenen Schwellenwert übersteigt. Da in diesem Fall die Abweichung von
Null als Kriterium zur Auslösung eines Alarmsignales dient, werden die Schwierigkeiten
vorbekannter, nach dem Extinktionsprinzip arbeitende Rauchmelder, bei denen eine kleine
Abweichung von einem grossen und schwierig zu stabilisierenden Wert bestimmt werden
musste, von Vornherein vermieden.
[0025] Es besteht auch die Möglichkeit eine der Grössen

oder

oder

zu bilden und als Alarmkriterium auszuwerten. Sie sind ebenfalls ein Mass für die
Rauchdichte.
[0026] Dabei wird ein Alarmsignal ausgelöst, wenn eine der Grössen A, B/a, C/b oder 2D/a
einen Wert zwischen 0,01 (bedingt durch die Stabilität des Rauchmelders) und 0,2 (bedingt
durch die Länge der Messstrecke) überschreitet, wobei a und b so gewählt werden, dass

werden.
[0027] Die Schaltung kann noch so weitergebildet werden, dass zusätzlich weitere Kenngrössen
gebildet werden, z.B.

oder

die von der Rauchart abhängen und die einen Schluss darauf zulassen, welche Art von
Rauch vorliegt.
[0028] Es kann auch

gebildet werden,
welche ebenfalls, in Kombination mit dem Hauptkriterium A, B, C oder D, dazu verwendet
werden können, die Unterschiede im Ansprechverhalten für verschiedene Feuerarten zu
verändern. Eine Zusatzauswertung einer der Grössen E, F, G, oder H kann auch verwendet
werden, um noch schärfer zwischen Rauch und Störgrössen wie Staub oder Betauung zu
unterscheiden.
[0029] Die Rauchentwicklung kann verfolgt werden, wenn zusätzlich noch der zeitliche Differentialquotient
dA/dt, dB/dt, dC/dt oder dD/dt des Ausgangssignales A, B, C oder D gebildet wird.
[0030] Die Stabilität des Rauchmelders kann noch erheblich erhöht werden, wenn man die kleinen
und langsamen Veränderungen des Ausgangssignals unterdrückt und nur Signale auswertet,
welche mindestens so schnell sind, wie sie durch ein Feuer erzeugt werden können.
Dies kann erzielt werden entweder dadurch, dass mindestens einer der Faktoren a, b,
c, d, e, f, g oder h langsam verändert wird, um diese Schwankungen auszugleichen oder
dadurch, dass das Ausgangssignal mit seinem gleitenden Mittelwert verglichen wird.
[0031] Eine andere Auswerteschaltung ist in Figur 9 aufgezeichnet. Das Signal des Messstrahlungsempfängers
S
M wie auch das Signal des Vergleichsstrahlungsempfängers S
v wird zeitlich integriert (A
2, C
2, S
2 bzw. A
1, C
1, S,). Der Komparator K vergleicht das Integral des Vergleichsstrahlungsempfängers
mit einem vorgegebenen Wert, welcher durch den Spannungsteiler E3, R
4 bestimmt wird, und öffnet den Schalter S
3 des Sample and Hold-Verstärkers (S
3, C
3, A
3) zu demjenigen Zeitpunkt zu dem der Integrationswert den vorgegebenen Wert überschreitet.
Am Ausgang des Verstärkers A
3 liegt eine Alarmschaltung A. Der Oszillator OS steuert die Wiederholung des Integrationsvorganges
und schaltet mit Hilfe des Flip-Flops FF zwischen den beiden Strahlungssendern L
G und L
R um.
[0032] Die beschriebenen Rauchmelder weisen eine wesentlich verbesserte Stabilität, auch
über längere Zeiträume, sowie eine verbesserte Funktionssicherheit und eine grössere
Störunanfälligkeit auf. Änderungen durch Verstaubung und Änderungen der Eigenschaften
der Komponenten werden automatisch kompensiert ohne die Gefahr einer fehlerhaften
Alarmauslösung und ohne Empfindlichkeitsverlust. Durch eine zweckmässige Auswahl der
benützten Spektralbereiche kann zudem erreicht werden, dass die beschriebenen Rauchmelder
vorzugsweise auf Rauchpartikel reagieren, jedoch nicht oder nur schwach auf andere
Partikelarten.
1. Rauchmelder nach dem Strahlungs-Extinktions-Prinzip mit zwei zeitlich nacheinander
zu betätigenden Strahlungssendern (L
R, L
G) unterschiedlicher Wellenlänge, welche Strahlungssender (L
R, L
G) Strahlung (I
R, I
G) über eine rauchzugängliche Messstrecke (M) zu einem Messstrahlungsempfänger (S
M) und Strahlung (I
Rv, I
Gv) über eine nicht oder weniger rauchzugängliche Vergleichsstrecke (V) zu einem Vergleichsstrahlungsempfänger
(S
v) senden, wobei eine den beiden Empfängern nachgeordnete Auswerteschaltung ein Ausgangssignal
erzeugt, das bei einer bestimmten Strahlungsschwäche der Strahlung (I
R, I
G) über die Messstrecke (M) eine Alarmauslösung bewirkt, dadurch gekennzeichnet, dass
die Auswerteschaltung aus der Strahlungsintensität I
R, I
G der nach Durchlaufen der Messstrecke (M) zeitlich aufeinanderfolgend empfangenen
Strahlung der beiden Strahlungssender (L
R, L
G) und aus der Strahlungsintensität I
RV, I
Gv der nach Durchlaufen derVergleichsstrecke (V) empfangenen Strahlung der beiden Strahlungssender
das Ausgangssignal

bildet, wobei a, b vorgegebene Faktoren sind, die durch Schaltungskomponenten der
Auswerteschaltung eingestellt oder in der Auswerteschaltung programmiert sind. (Figuren
8, 9)
2. Rauchmelder nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteschaltung,
aus der nach Durchlaufen der Messstrecke (M) empfangenen Strahlung (I
R, I
G) und aus der nach Durchlaufen der Vergleichsstrecke (V) empfangenen Strahlung (I
RV, I
GV) das Ausgangssignal

oder

oder

bildet, wobei a, b, vorgegebene Faktoren sind, die in der Auswerteschaltung programmiert
werden. (Figur 9)
3. Rauchmelder nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Schaltungskomponenten
der Auswerteschaltung, vorzugsweise Widerstände (R4, Ra) in Spannungsteilern (R4, Rs; Ra, R9) so gewählt sind, dass das Ausgangssignal A Null ist, wenn kein Rauch in der Messstrecke
(M) vorhanden ist. (Figur 8)
4. Rauchmelder nach einem der Patentansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
die Auswerteschaltung zusätzlich wahlweise das Ausgangssignal

oder

bildet, wobei c, d, e und f vorgegebene Faktoren sind und in der Auswerteschaltung
programmiert sind. (Figur 9)
5. Rauchmelder nach einem der Patentansprüche 1, 2, 4, dadurch gekennzeichnet, dass
in der Auswerteschaltung zusätzlich wahlweise das Ausgangssignal

gebildet wird, wobei g und h vorgegebene Faktoren sind und in der Auswerteschaltung
programmiert sind. (Figur 9)
6. Rauchmelder nach einem der Patentansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass die
Auswerteschaltung so ausgebildet ist, dass mindestens einer der Faktoren a, b, c,
d, e, f, g oder h langsam veränderbar ist. (Figuren 8, 9)
7. Rauchmelder nach einem der Patentansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass die
Auswerteschaltung die Augenblickswerte mindestens einer der Ausgangssignale A, B,
C, D, E, F, G oder H mit dem gleitenden Mittelwert des oder der gewählten Ausgangssignale
vergleicht. (Figuren 8,9)
8. Rauchmelder nach Patentansprüche 1 und 2 oder einem der Patentansprüche 4 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass die Auswertschaltung zusätzlich zu mindestend einem der
Ausgangssignale den zeitlichen Differentialquotienten dieses oder eines anderen Ausgangssignales
bildet. (Figuren 8, 9)
9. Rauchmelder nach einem der Patentansprüche 1, 3, 6, 7, 8, dadurch gekennzeichnet,
dass die Auswerteschaltung einen Stromkreis (AC) enthält, in welchem der Wechselanteil
des Ausgangssignales des Messstrahlungsempfängers (SM) als Kriterium für die Alarmauslösung gebildet wird. (Figur 8)
10. Rauchmelder nach einem der Patentansprüche 1, 3, 6, 7, 8, 9, dadurch gekennzeichnet,
dass die Auswerteschaltung Regeleinrichtungen (R1, C1, R3, R4, C3, Rs; R1, C1, R7, Re, Rg, C4, R10) aufweist, welche die Strahlungsintensität der beiden Strahlungssender (LG, LR) in Abhängigkeit von der empfangenen Vergleichsstrahlung (IGV, IRV) im entsprechenden Wellenlängenbereich auf ein vorgegebenes Niveau regelt. (Figur
8)
11. Rauchmelder nach Patentanspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Regelniveau
(R4, Rs; Re, R9) für die Strahlung in den beiden Wellenlängenbereichen einstellbar ist. (Figur 8)
12. Rauchmelder nach einem der Patentansprüche 1, 2, 4, 5, 6, 7, 8, dadurch gekennzeichnet,
dass die Auswerteschaltung mindestens eine Integrationsstufe (S1, C1, A1; S2, C2,
A2) enthält, die das Signal mindestens einer der beiden Strahlungsempfänger (SM, Sv) zeitlich integriert. (Figur 9)
13. Rauchmelder nach Patentanspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteschaltung
einen Komparator (K) und einen Stromkreis (Sa) enthält, die den Integrationswert des Signales des Messstrahlungsempfängers (SM) zu demjenigen Zeitpunkt auswertet, zu dem das Integral des Signals des Vergleichsempfängers
(Sv) ein vorgegebenes Niveau erreicht hat. (Figur 9)
14. Rauchmelder nach dem Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteschaltung
ein Alarmsignal auslöst, wenn eine der Grössen A, B/a, C/b oder 2D/a einen Wert überschreitet,
welcher zwischen 0,01 und 0,2 liegt, wobei die Faktoren a und b so gewählt werden,
dass

werden, wenn kein Rauch in der Messstrecke (M) vorhanden ist. (Figuren 8, 9)
15. Rauchmelder nach einem der Patentansprüche 1-14, dadurch gekennzeichnet, dass
jeweils die beiden Strahlungssender (LR, LG) zur parallelen Führung ihrer Strahlen (IR, IG, IRV, IRG) und/ oder jeweils die beiden Strahlungsempfänger (SM, Sv) zu ihrer Temperaturkompensation unmittelbar benachbart angeordnet sind, und die
beiden Strahlungssender durch die Auswerteschaltung so angesteuert werden, dass sie
alternierende Strahlen auf die Strahlungsempfänger geben.
16. Rauchmelder nach Patentanspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den
Strahlungssendern (LR, LG) und der Messstrecke (M) ein Prisma (P) angeordnet ist, das mittels seiner Dispersion
die Strahlen (IR, IG) so umlenkt, dass die Messstrecke (M) für die beiden Wellenlängen nahezu gleich ist.
(Figur 3)
17. Rauchmelder nach Patentanspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Strahlungssender
(LR, LG) in Strahlungsrichtung hintereinander angeordnet sind, so dass die Strahlung des
einen Strahlungssenders (LR) den anderen Strahlungssender (LG) durchstrahlt. (Figur 4)
18. Rauchmelder nach Patentanspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Strahlungssender
(LR, LG) in Strahlungsrichtung hintereinander oder nebeneinander angeordnet sind und dass
eine bifokale Fresnellinse vorgesehen ist, welche die Strahlung der beiden Strahlungssender
(LR, LG) auf demselben Blickpunkt abbildet.
19. Rauchmelder nach Patentanspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Strahlungssender
(LG, LR) so angeordnet sind, dass sie eine Mattscheibe (MS) bestrahlen, wobei die von der
bestrahlten Fläche der Mattscheibe ausgehende Strahlung in die Messstrecke (M) geleitet
wird. (Figur 6)
20. Rauchmelder nach Patentanspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass eine grössere
Anzahl von nebeneinander angeordneten Dachkantenprismen vorgesehen ist, welche jeweils
die Strahlung der beiden Strahlungssender (LG, LR) zur Messstrecke (M) vereinigen. (Figur 7)
21. Rauchmelder nach einem der Patentansprüche 15 bis 20, dadurch gekennzeichnet,
dass jeder Strahlungssender (LR, LG) als eine breitbandige Strahlungsquelle mit einem vorgeschalteten optischen Filter
ausgebildet ist.
22. Rauchmelder nach einem der Patentansprüche 15 bis 21, dadurch gekennzeichnet,
dass die beiden Strahlungssender (LR, LG) als eine breitbandige Strahlungsquelle mit einem vorgeschalteten optischen Filter,
dessen Durchlassbereich durch elektrische Signale veränderbar ist, ausgebildet sind.
23. Rauchmelder nach einem der Patentansprüche 15 bis 20, dadurch gekennzeichnet,
dass die Strahlungssender (LR, LG) als eine durchstimmbare Leuchtdiode ausgebildet sind.
24. Rauchmelder nach Patentanspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass Messstrahlungsempfänger
(SM) und Vergleichsstrahlungsempfänger (Sv) zu einem Dualstrahlungsempfänger vereinigt sind.
1. Smoke detector according to the radiation- extinction principle, having two radiation
transmitters (L
R, L
G) of different wave length which are to be actuated in a time sequence, said radiation
transmitters (L
R, L
G) transmitting a radiation (I
R, I
G) over a smoke-accessible measurement path (M) to a measurement radiation receiver
(S
M) and a radiation (I
RV, I
GV) over a no or less smoke-accessible comparison path (V) to a comparison radiation
receiver (S
v) whereby an evaluation circuit subordinated to the two receivers generates an output-signal
which, at a certain radiation weakness of the radiation (I
R, I
G) across the measurement path (M), causes an alarm release, characterized in that
the evaluation circuit generates, from the radiation intensity I
R, I
G of the radiation received successively from the two radiation transmitters (L
R, L
G) after passage of the measurement path (M) and from the radiation intensity I
Rv, I
GV of the radiation received from the two radiation transmitters after passage of the
comparison path (V), the output signal

a, b being predetermined coefficients which are set by means of circuit components
of the evaluation circuit or are programmed in said evaluation circuit. (figs. 8,
9)
2. Smoke detector according to claim 1, characterized in that the evaluation circuit
generates, from the radiation (I
R, I
G) received after passage of the measurement path (M) and from the radiation (I
RV, I
GV) received after passage of the comparison path (V), the output

or

or

a, b being predetermined coefficients that are programmed in the evaluation circuit.
(fig. 9)
3. Smoke detektor according to claim 1, characterized in that circuit components of
the evaluation circuit, preferable, resistors (R4, R8) in voltage dividers (R4, Rs; Re, Rg), are selected in such a way that the output A is zero when there is no smoke
in the measurement path. (fig. 8)
4. Smoke detector according to one of claims 1 or 2, characterized in that the evaluation
circuit in addition selectively generates the output signal

or

c, d, e and f being predetermined coefficients and programmed in the evaluation circuit.
(fig. 9)
5. Smoke detector according to one of claims 1, 2, 4, characterized in that in the
evaluation circuit additionally the output signal

is selectively generated, g and h being predetermined coefficients and programmed
in the evaluation circuit. (fig. 9)
6. Smoke detector according to one of claims 1 to 5, characterized in that the evaluation
circuit is formed such that at least one of the coefficients a, b, c, d, e, f, g or
h can be slowly varied. (figs. 8, 9)
7. Smoke detector according to one of claims 1 to 6, characterized in that the evaluation
circuit compares the instant values of at least one of the output signals A, B, C,
D, E, F, G or H with the shifting average value of the selected output signal or signals.
(figs. 8, 9)
8. Smoke detector according to claims 1 and 2 or one of claims 4 to 6, characterized
in that the evaluation circuit generates, in addition to at least one of the output
signals, the time differential quotient of this or another output signal. (figs. 8,
9)
9. Smoke detector according to one of claims 1, 3, 6, 7, 8, characterized in that
the evaluation circuit comprises a current circuit (AC) in which the alternate part
of the output signal of the measurement radiation receiver (SM) is generated as a criterion for relaising the alarm. (fig. 8)
10. Smoke detector according to one of claims 1, 3, 6, 7, 8, 9, characterized in that
the evaluation circuit comprises control means (R1, C1, R3, R4, C3, R6; R1, C1, R7, Rs, Rg, C4, R10) that controls the radiation intensity of the two radiation transmitters (LG, LR) onto a predetermined level in response to the received radiation intensity (IGV, IRV) within the corresponding wave length field. (fig. 8)
11. Smoke detector according to claim 10, characterized in that the control level
(R4, Rs; R8, Rg) for the radiation within the two wave length fields is adjustable. (fig. 8)
12. Smoke detector according to one of claims 1, 2, 4, 5, 6, 7, 8, characterized in
that the evaluation circuit comprises at least one integration stage (S1, C1, A1; S2, C2, A2) which carries out a time integration of the signal of at least one of the two radiation
receivers (SM, Sv). (fig. 9)
13. Smoke detector according to claim 12, characterized in that the evaluation circuit
comprising a comparator (K) and a current circuit (S3) evaluates the integration value of the signal of the measurement radiation receiver
(SM) in that moment in which the integral of the signal of the comparison receiver (Sv) reaches a predetermined level. (fig. 9)
14. Smoke detector according to claim 2, characterized in that the evaluation circuit
generates an alarm signal when one of the coefficients A, B/a, C/b or 2D/a exceeds
a value being within 0,01 and 0,2 whereby the coefficients a, b are selected such
that

if there is no smoke in the measurement path (M). (figs. 8, 9)
15. Smoke detector according to one of claims 1-14, characterized in that the two
radiation transmitters (LR, LG) on one hand, for parallely conducting their rays (IR, IG, IRV, IRG), and/or the two radiation receivers (SM, Sv) on the other hand, for compensating their temperatures, are arranged in close vicinity
to each other and that the two radiation emitters are triggered by the evaluation
circuit in such a manner that they give alternating rays onto the radiation receivers.
16. Smoke detector according to claim 15, characterized in that a prism (P) is arranged
between the radiation transmitters (LR, LG) and the measuring path (M) which, by means of its dispersion, deviates the rays
(IR, IG) in such a manner that the measuring path is nearly equal for the two wave lengths.
(fig. 3)
17. Smoke detector according to claim 15, characterized in that the two radiation
transmitters (LR, LG) are disposed on behind the other in the radiating direction so that the radiation
of one radiation transmitter (LR) penetrates the other radiation transmitter (LG). (fig. 4)
18. Smoke detector according to claim 15, characterized in that the two radiation
transmitters (LR, LG) are disposed one behind the other or side by side in the radiating direction and
that a bifocal Fresnel lens is provided that depicts the radiation of the two radiation
transmitters (LR, LG) on the same viewpoint.
19. Smoke detector according to claim 15, characterized in that the two radiating
transmitters (LR, LG) are disposed such that they radiate onto a focussing screen (MS), whereby the radiation
emanating from the radiated surface of the focussing screen is conducted into the
measuring path (M). (fig. 6)
20. Smoke detector according to claim 15, characterized in that there is provided
a greater number of roof edge prisms which each combine the radiation of the two radiating
transmitters (LR, LG) toward the measuring path (M). (fig. 7)
21. Smoke detector according to one of claims 15-20, characterized in that each radiating
transmitter (LR, LG) is made up as a wide-band radiation source having an optic filter which is in front
with it.
22. Smoke detector according to one of claims 15 to 21, characterized in that the
two radiation transmitters (LR, LG) are made up as a wide-band radiation source having an optic filter in front with
it whose passband is variable by means of electric signals.
23. Smoke detector according to one of claims 15-20, characterized in that the radiation
transmitters (LR, LG) are made up as an entirely tuneable light emitting diode.
24. Smoke detector according to claim 15, characterized in that the measuring radiation
receiver (SM) and the comparison radiation receiver (Sv) are combined to a dual radiation receiver.
1. Détecteur de fumée fonctionnant selon le principe de l'extinction du rayonnement
et comprenant deux émetteurs (L
R, L
G), pouvant être actionnés successivement et délivrant des rayonnements de longueurs
d'onde différentes, lesquels émetteurs de rayonnement (L
R, L
G) envoient un rayonnement (I
R, I
G) par l'intermédiaire d'une section de mesure (M) accessible à la fumée en direction
d'un récepteur (S
M) du rayonnement de mesure, et un rayonnement (I
Rv, I
GV) par l'intermédiaire d'une section de comparaison (V) non ou moins accessible à la
fumée, jusqu'à un détecteur de rayonnement de comparaison (S
v), auquel cas un circuit d'évaluation monté en aval des deux récepteurs produit un
signal de sortie qui réalise le déclenchement d'une alarme dans le cas d'un affaiblissement
déterminé du rayonnement (I
R, I
G) dans la section de mesure (M), caractérisé par le fait qu'à partir de l'intensité
I
R, I
G des rayonnements, reçus successivement après traversée de la section de mesure (M),
des deux émetteurs de rayonnement (L
R, L
G) et à partir de l'intensité I
R, I
GV des rayonnements reçus après traversée de la section de comparaison (V) des deux
émetteurs de rayonnement, le circuit d'évaluation forme le signal de sortie

dans lequel a, b sont des facteurs prédéterminés, qui sont réglés par les composantes
du circuit d'évaluation ou sont programmés dans le circuit d'évaluation (figures 8,
9).
2. Détecteur de fumée suivant la revendication 1, caractérisé par le fait qu'à partir
des rayonnements (I
R, I
G) reçus après traversée de la section de mesure (M), et à partir des rayonnements
(I
Rv, I
Gv) reçus après traversée de la section de comparaison (V), le circuit d'évaluation
forme le signal de sortie

ou

ou

a, b étant des facteurs prédéterminés qui sont programmés dans le circuit d'évaluation.
(Figure 9)
3. Détecteur de fumée selon la revendication 1, caractérisé en ce que les composantes
du circuit d'évaluation, de préférence des résistances (R4, R8) situées dans des diviseurs de tension (R4, R5; R8, Rg), sont choisies de telle sorte que le signal de sortie A est nul lorsqu'aucune
fumée n'est présente dans la section de mesure (M). (Figure 8)
4. Détecteur de fumée suivant l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé par le
fait que le circuit d'évaluation forme en outre au choix le signal de sortie

ou

c, d, e et f étant des fonctions des facteurs prédéterminés et étant programmées dans
le circuit d'évaluation. (Figure 9)
5. Détecteur de fumée suivant l'une des revendications 1, 2, 4, caractérisé par le
fait que, dans le circuit d'évaluation, le signal de sortie

est formé au choix de façon supplémentaire, g et h étant des facteurs prédéterminés
et étant programmés dans le circuit d'évaluation. (Figure 9)
6. Détecteur de fumée suivant l'une des revendications 1-5, caractérisé par le fait
que le circuit d'évaluation est agencé de telle sorte qu'au moins l'un des facteurs
a, b, c, d, e, f, g ou h est modifiable lentement. (Figures 8, 9)
7. Détecteur de fumée suivant l'une des revendications 1-6, caractérisé par le fait
que le circuit d'évaluation compare les valeurs instantanées d'au moins l'un des signaux
de sortie (A, B, C, D, E, F, G ou H) à la valeur moyenne mobile du ou des signaux
de sortie choisis. (Figures 8, 9)
8. Détecteur de fumée suivant les revendications 1 et 2 ou suivant l'une des revendications
4 à 6, caractérisé par le fait que le circuit d'évaluation forme, en plus d'au moins
l'un des signaux de sortie, le coefficient différentiel dans le temps de ce ou d'un
autre signal de sortie. (Figures 8, 9)
9. Détecteur de fumée suivant l'une des revendications 1, 3, 6, 7, 8, caractérisé
par le fait que le circuit d'évaluation contient un circuit (AC), dans lequel la composante
alternative du signal de sortie du récepteur (SM) du rayonnement de mesure est formée en tant que critère du déclenchement d'une alarme
(figure 8).
10. Détecteur de fumée suivant l'une des revendications 1, 3, 6, 7, 8, 9, caractérisé
par le fait que le circuit d'évaluation contient des circuits de réglage (R1, C1, R3, R4, C3, Ra; R1' C1, R7, Ra, Rg, C4, R10), qui règlent l'intensité du rayonnement des deux émetteurs de rayonnement (LG, LR) à un niveau prédéterminé en fonction du rayonnement de comparaison reçu (IGV, IRV) dans la plage correspondante des longueurs d'onde. (Figure 8)
11. Détecteur de fumée suivant la revendication 10, caractérisé par le fait que le
niveau de réglage (R4, R5; Ra, Rg) pour le rayonnement dans les deux gammes de longueurs d'onde est réglable. (Figure
8)
12. Détecteur de fumée suivant l'une des revendications 1, 2, 4, 6, 7, 8, caractérisé
par le fait que le circuit d'évaluation contient au moins un étage intégrateur (S1,
C1, A1; S2, C2, A2), qui intègre dans le temps le signal d'au moins l'un des deux
récepteurs de rayonnement (SM, Sv). (Figure 9)
13. Détecteur de fumée suivant la revendication 12, caractérisé par le fait que le
circuit d'évaluation contient un comparateur (K) et un circuit (S3), qui évalue la valeur d'intégration du signal du récepteur de rayonnement de mesure
(SM) à l'instant auquel l'intégrale du signal du récepteur de comparaison (SV) a atteint un niveau prédéterminé (figure 9).
14. Détecteur de fumée suivant la revendication 2, caractérisé par le fait que le
circuit d'évaluation déclenche un signal d'alarme lorsque l'une des grandeurs A, B/a,
C/b ou 2D/a dépasse une valeur qui est comprise entre 0,01 et 0,2, auquel cas les
facteurs a et b sont choisis de telle sorte que l'on a:

lorsqu'aucune fumée n'est présente dans la section de mesure (M). (Figures 8, 9)
15. Détecteur de fumée suivant l'une des revendications 1-14, caractérisé par le fait
que respectivement les deux émetteurs de rayonnement (LR, LG) sont disposés au voisinage direct l'un de l'autre pour réaliser le guidage en parallèle
de leurs rayons (IR, IG, IRV, IRG) et/ou que respectivement les deux récepteurs de rayonnement (SM, Sv) sont disposés au voisinage direct l'un de l'autre pour leur compensation de température,
et que les deux émetteurs de rayonnement sont commandés par le circuit d'évaluation
de telle sorte qu'ils délivrent des rayons alternés aux récepteurs de rayonnement.
16. Détecteur de fumée suivant la revendication 15, caractérisé par le fait qu'entre
les émetteurs de rayonnement (LR, LG) et la section de mesure (M) se trouve disposé un prisme (31) qui, au moyen de sa
dispersion, dévie le rayon (IR, IG) de telle sorte que la section de mesure (M) est presque égale pour les deux longueurs
d'onde. (Figure 3)
17. Détecteur de fumée suivant la revendication 15, caractérisé par le fait que les
deux émetteurs de rayonnement (LR, LG) sont disposés l'un derrière l'autre dans la direction du rayonnement de sorte que
le rayonnement d'un émetteur de rayonnement (LR) traverse l'autre émetteur de rayonnement (LG) (Figure 4).
18. Détecteur de fumée suivant la revendication 15, caractérisé par le fait que les
deux émetteurs de rayonnement (LR, LG) sont disposés l'un derrière l'autre ou côte-à-côte dans la direction du rayonnement
et qu'il est prévu une lentille bifocale de Fresnel, qui forme, au même instant, l'image
du rayonnement des deux émetteurs de rayonnement (LR, LG).
19. Détecteur de fumée suivant la revendication 15, caractérisé par le fait que les
deux émetteurs de rayonnement (LG, LR) sont disposés de telle sorte qu'ils irradient un verre dépoli (MS), le rayonnement
délivré par la surface irradiée du disque dépoli étant dirigé dans la sélection de
mesure (M). (Figure 6)
20. Détecteur de fumée suivant la revendication 15, caractérisé par le fait qu'il
est prévu un nombre plus important de prismes en toit disposés côte-à-côte, qui réunissent
respectivement le rayonnement des deux émetteurs de rayonnement (LG, LR) en direction de la section de mesure (M). (Figure 7)
21. Détecteur de fumée suivant l'une des revendications 15 à 20, caractérisé par le
fait que chaque émetteur de rayonnement (LR, LG) est réalisé sous la forme d'une source de rayonnement à large bande, en amont de
laquelle est monté un filtre optique.
22. Détecteur de fumée suivant l'une des revendications 15 à 21, caractérisé par le
fait que les deux émetteurs de rayonnement (LR, LG) sont réalisés sous la forme d'une source de rayonnement à large bande en amont de
laquelle est monté un filtre optique, dans la bande passante et est modifiable au
moyen de signaux électriques.
23. Détecteur de fumée suivant l'une des revendications 15 à 20, caractérisé par le
fait que les émetteurs de rayonnement (LR, LG) sont réalisés sous la forme d'une diode à luminescence raccordable.
24. Détecteur de fumée suivant la revendication 15, caractérisé par le fait que des
récepteurs de rayonnement de mesure (SM) et des récepteurs de rayonnement de comparaison (Sv) sont réunis de manière à former un récepteur double de rayonnement.