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(11) |
EP 0 054 881 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.10.1984 Patentblatt 1984/43 |
| (22) |
Anmeldetag: 14.12.1981 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)3: B65D 90/00 |
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Eckbeschlag für Frachtcontainer
Corner fittings for freight containers
Pièces de coin pour un conteneur de marchandises
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE FR GB IT NL SE |
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Priorität: |
23.12.1980 DE 3048718 23.04.1981 DE 3116254
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.06.1982 Patentblatt 1982/26 |
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Anmelder: Westerwälder Eisenwerk Gerhard GmbH |
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D-57586 Weitefeld (DE) |
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Erfinder: |
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- Gerhard, Helmut
D-5241 Weitefeld (DE)
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| (74) |
Vertreter: Strehl, Peter, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte
Strehl Schübel-Hopf Groening u. Partner
Postfach 22 14 55 80504 München 80504 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Eckbeschlag für Frachtcontainer der im Oberbegriff des
Anspruchs 1 angegebenen Gattung.
[0002] Der in der internationalen Norm ISO 1161 festgelegte Eckbeschlag der obigen Gattung
ist für Grosscontainer bestimmt, deren Aussenmasse zwischen 10 und 40 Fuss (rund 3
bis 12 m) in der Länge, 8 Fuss (rund 2,40 m) in der Breite und bis zu 8
11
2 Fuss (rund 2,60 m) in der Höhe betragen. Entsprechend diesen Containerabmessungen
und den bei derartigen Containern auftretenden Lasten sind die bekannten, genormten
Eckbeschläge als quaderförmige kastenartige Bauteile mit Abmessungen von ca. 170 x
160 x 120 mm ausgebildet und entsprechend schwer.
[0003] Aus der DE-OS Nr. 1952581 ist ein Eckbeschlag bekannt, bei dem eine der Aussenflächen
gegenüber dem Containerprofil zurückgesetzt ist. Dieser Rücksprung dient zur Massanpassung,
um breitere Container, die in ihren Abmessungen über die ISO-Empfehlungen hinausgehen,
auch mit solchen Einrichtungen festlegen, stapeln und umschlagen zu können, die diesen
Empfehlungen entsprechen. Ferner weist dieser bekannte Eckbeschlag an seiner aussenliegenden
Spitze eine kleine schrägliegende dreieckige Fläche auf, die sich aus einer zur Verminderung
der Unfallgefahr durchgeführten Abrundung ergibt.
[0004] Für kleine oder mittelgrosse Container, die wegen der geringeren zu transportierenden
Lasten auch leichter ausgeführt sind, sind die bekannten genormten Eckbeschläge zu
gross und zu schwer. Eine massstäbliche Verkleinerung der Eckbeschläge ist nicht möglich,
weil dabei die in der oberen bzw. unteren Wand sowie in den Seitenwänden angeordneten
Öffnungen zur Aufnahme der üblichen Tragelemente, wie etwa Kranhaken, sowie üblicher
Koppelelemente zu klein werden.
[0005] Ein Nachteil der bekannten Eckbeschläge besteht ferner darin, dass wegen der Anordnung
der genannten Öffnungen und wegen der unterschiedlichen Gestaltung der oberen und
unteren Eckbeschläge für die insgesamt acht Ecken eines Containers vier verschiedene
Eckbeschläge erforderlich sind.
[0006] Der Erfindung liegtdie Aufgabe zugrunde, einen Eckbeschlag für kleine und mittlere
Container zu schaffen, der so gestaltet ist, dass er in jeweils gleicher Form mindestens
für die vier oberen Ecken und in jeweils gleicher Form für die vier unteren Ecken
eines Containers verwendbar ist, bei geringem Gewicht und geringen Abmessungen eine
hohe Steifigkeit aufweist und zusätzlich eine einfache und direkte seitliche Ankopplung
zwischen den einander zugewandten Ecken benachbarter Container gestattet, um eine
Gruppe von kleineren Containern zu einer einstückig zu handhabenden Einheit zusammenzuschliessen.
[0007] Die erfindungsgemässe Lösung dieser Aufgabe ist im Kennzeichenteil des Anspruchs
1 angegeben. Der danach vorgesehene Eckbeschlag ist an seiner (bezüglich des Containers)
äusseren Ecke derart abgeschrägt, dass die entstehende Dreiecksfläche senkrecht zur
Raumdiagonalen des Eckbeschlags verläuft, womit erreicht wird, dass sich der gleiche
Eckbeschlag grundsätzlich für alle acht Containerecken verwenden lässt. Die die drei
Aussenwände des Eckbeschlags verbindende Dreiecksfläche trägt dabei zur leichteren
Handhabung und zur Formstabilität bei. Die in ihrvorgesehene Öffnung bewirkt, dass
die in mindestens einer der drei Aussenwände vorgesehene Öffnung von der Innenseite
des Eckbeschlags her zugänglich wird, so dass eine seitliche Kopplung benachbarter
Container ohne Zwischenelemente, beispielsweise durch einfache Verschraubungen, möglich
wird.
[0008] Die in Anspruch 2 angegebenen Dimensionierungsregeln sind insofern von Vorteil, als
einerseits die beschnittenen Wände noch genügend gross sind, um die gegebenenfalls
gewünschten Öffnungen aufzunehmen, gleichzeitig aber auch die Dreiecksfläche eine
ausreichende Grösse hat, um leichten Zugang in das Innere des Eckbeschlags zu gestatten.
Die letztere Tatsache ist dann von besonderer Bedeutung, wenn vier mit ihren Ecken
zusammenstossende Container in beiden Richtungen miteinander verbunden werden sollen,
was in der Weiterbildung nach Anspruch 7 möglich ist.
[0009] Die in der Dreiecksfläche ausgebildete Öffnung kann dabei die in einem der Ansprüche
3 oder 4 gekennzeichnete Form haben. In beiden Fällen sind die Eckbereiche der Dreiecksfläche
belassen, so dass die versteifende Wirkung dieser Schrägfläche gewährleistet ist.
Das gleiche gilt auch für die Weiterbildung der Erfindung nach Anspruch 5, bei der
statt einer einzigen Öffnung drei den jeweiligen beschnittenen Wänden des Eckbeschlags
zugeordnete Öffnungen vorgesehen sind.
[0010] In der Weiterbildung der Erfindung nach Anspruch 6 ist dafür gesorgt, dass die zum
Einführen eines üblichen Koppel- oder Tragelements, etwa eines Kranhakens, erforderliche,
verhältnismässig grosse Öffnung trotz der geringeren Gesamtabmessungen des Eckbeschlags
in der beschnittenen oberen und unteren Wandfläche untergebracht werden kann, wobei
ein Haken entweder durch das Langloch in der oberen Wandfläche oder durch die Öffnung
in der Schrägfläche eingeführt werden und mit seiner Spitze durch die betreffende
andere Aussparung austreten kann. Bei einer derartigen Verwendung ist die nach Anspruch
8 vorgesehene Verstärkung der zwischen den beiden Öffnungen liegenden Kante besonders
vorteilhaft.
[0011] Besteht die Verstärkung gemäss Anspruch 9 in einem schräg nach oben verlaufenden
Flügel, so hat dieser gleichzeitig die Funktion einer Führung beim Aufeinanderstapeln
mehrerer Container.
[0012] Andererseits ist es gemäss Anspruch 10 auch möglich, an der genannten Kante einen
Bügel vorzusehen, in den ein Haken eingreifen kann. Dabei ist es bei einem für eine
obere Containerecke bestimmten Eckbeschlag gemäss Anspruch 11 von Vorteil, diesen
Bügel senkrecht zu stellen, während er gemäss Anspruch 12 an einem für eine untere
Containerecke bestimmten Eckbeschlag vorzugsweise horizontal verläuft. Auf diese Weise
ist die Stapelbarkeit der Behälter nicht beeinträchtigt.
[0013] In Anspruch 13 ist eine weitere universelle Einhängvorrichtung vorgesehen, die gleichzeitig
eine gute Verstärkung des Eckbeschlags im Bereich der Schrägfläche ergibt.
[0014] Der Eckbeschlag lässt sich sowohl in herkömmlicher Weise als Gussstück ausführen
wie auch gemäss Anspruch 14 aus einem Blechzuschnitt formen. Im letzteren Fall können
die drei der abgeschnittenen Spitze entsprechenden dreieckigen Teile des Zuschnitts
gemäss Anspruch 15 zur Verstärkung der Schrägfläche oder gemäss Anspruch 16 zur Verstärkung
der drei beschnittenen Wandflächen verwendet werden. Im letzteren Fall ist es gemäss
Anspruch 17 besonders günstig, wenn die seitlichen Bohrungen in dem verstärkten Teil
der betreffenden Wand ausgebildet sind. Andererseits ist es bei einer derartigen Herstellungsweise
des Eckbeschlags auch möglich, den der Verstärkung und Führung dienenden Flügel gemäss
Anspruch 18 aus einem der drei dreieckigen Teile des Zuschnitts zu bilden.
[0015] Nach Anspruch 19 lässt sich der Eckbeschlag aus einem Zuschnitt einfacher, geschlossener
Form im wesentlichen durch einen Schnitt und Kantungsvorgänge um im wesentlichen zwei
gerade Linien formen. Die beiden Viertelflächen des Zuschnitts, die dabei aufeinander
zu liegen kommen und miteinander verbunden werden, ergeben mit Vorteil die obere Fläche
eines an einer oberen Containerecke anzubringenden Eckbeschlags bzw. die untere Fläche
eines unteren Eckbeschlags. Im ersten Fall ist die Tatsache, dass die obere Wand des
Eckbeschlags doppelte Stärke hat, deshalb von Bedeutung, weil diese Fläche zur Aufnahme
etwa darauf zu stapelnder Container sowie als Angriffsfläche für Kranhaken, Koppel-oder
Zurrelemente dient. Im zweiten Fall ist die doppelte Stärke der unteren Wand für deren
Festigkeit als Auflagefläche des Containers von Bedeutung. Sofern von einer ausreichenden
Materialstärke ausgegangen wird, können die übrigen drei, dem Container zugewandten
Flächen des Eckbeschlags, wie sie beispielsweise bei den in der internationalen Norm
ISO 1161 festgelegten Eckbeschlägen für Grosscontainer vorhanden sind, weggelassen
werden.
[0016] In der Weiterbildung nach den Ansprüchen 20 und 21 ergibt sich der zusätzliche Vorteil,
dass bei unverminderter Festigkeit in den beanspruchten Bereichen, insbesondere in
den Kantenbereichen des Eckbeschlags, an Material und an Gewicht eingespart werden
kann, wobei sich ausserdem bei serienmässiger Herstellung aus grösseren Blechen die
einzelnen Zuschnitte derart versetzt gegeneinander anordnen lassen, dass besonders
wenig Verschnitt anfällt.
[0017] Die Weiterbildung der Erfindung nach Anspruch 22 hat den Vorteil, dass die im Eckbereich
des Eckbeschlags vorzusehende Öffnung durch einen einfachen Stanz- oder anderen Lochvorgang
erzeugt werden kann und im fertigen Zustand eine deiecksähnliche Form mit gerundeten
Kanten ergibt, was die Kerbwirkung mindert und für die Kräfteverteilung beim Zentrieren,
Heben und Zurren günstig ist. Aus ähnlichem Grund ist auch bei der sich nach Anspruch
24 ergebenden dreieckigen Öffnung mit geraden Kanten die nach Anspruch 25 gewählte
Rundung in den Eckbereichen des Ausschnitts günstig.
[0018] Besonders günstig ist, dass derjenige Bereich, der zum Eingriff von Kranhaken verwendet
werden kann, durch doppelte Wandstärke besonders stabil ist.
[0019] Weitere vorteilhafte Verstärkungs- und Versteifungsmassnahmen sind in den Ansprüchen
26 bis 31 angegeben.
[0020] Bei der vorteilhaften Weiterbildung gemäss Anspruch 32 sind die drei zueinander rechtwinklig
verlaufenden, die Aussenflächen des Eckbeschlags bildenden Wände über ein im wesentlichen
dreieckiges Knotenstück verbunden, das in der zu der äusseren Pyramidenstumpffläche
im wesentlichen parallelen Raumdiagonalfläche verläuft, wobei die drei Ecken des Knotenstücks
jeweils an den der Aussenecke des Eckbeschlgs diagonal gegenüberliegenden Ecken der
drei Wände ansetzen. Das Knotenstück bildet somit die einzige, dem Container zugewandte
Rückwand des Eckbeschlags, die jedoch die Bereiche der drei Aussenkanten des Eckbeschlags
freilässt. Aus dieser Konzeption ergeben sich folgende wesentliche Vorteile:
a) Das in der Raumdiagonalebene des Eckbeschlags verlaufende Knotenstück vermittelt
in allen drei Koordinatenrichtungen eine höhere Formstabilität als die bei den ISO-Eckbeschlägen
vorhandenen drei inneren, rechtwinklig zueinander verlaufenden und die Quaderform
ergänzenden Wandflächen.
b) Gleichzeitig wird für die von dem Knotenstück gebildete einzige Rückwand weniger
Material benötigt, so dass der Eckbeschlag trotz höherer Steifigkeit leichter wird.
c) Die Rahmenprofilelemente des Containers können in die von dem dreieckigen Knotenstück
freigelassenen Kantenbereiche des Eckbeschlags über ein mehr oder weniger langes Stück
in den Eckbeschlag eingeführt und mit diesem überlappend verschweisst werden. Dadurch
wird die genaue Länge der Rahmenprofilelemente des Containers unkritisch, und die
gewünschten Aussenabmessungen des Containers lassen sich beim überlappenden Anschweissen
der Eckbeschläge mit hoher Genauigkeit einhalten.
d) Die Innenfläche des Knotenstücks steht zum Anbringen von Befestigungs- oder Angriffselementen
zur Verfügung, die durch die an der äusseren abgeschnittenen Spitze des Beschlags
vorgesehene Öffnung hindurch zugänglich sind.
e) Für diese am Knotenstück befestigten Elementezum Kranen und Zurren ergibt sich
ein niedriger Stützabstand.
[0021] Die Verbindung zwischen dem Knotenstück und den Aussenwänden des Eckbeschlags kann
gemäss der Weiterbildung der Erfindung nach Anspruch 33 dadurch erfolgen, dass die
Spitzen des Knotenstücks in Richtung der äusseren Containerecke oder in entgegengesetzter
Richtung gekantet und mit den Wänden überlappend verschweisst werden. Alternativ können
die der äusseren Ecke des Beschlags diagonal gegenüberliegenden Ekken der drei Wände
des Eckbeschlags einwärts gekantet und mit dem an seinen Spitzen beschnittenen Knotenstück
überlappend verschweisst sein.
[0022] Gemäss den Ansprüchen 41 und 42 lässt sich der gesamte Eckbeschlag aus einem Zuschnitt
herstellen, wobei entweder die drei Wände des Eckbeschlags einzeln im Bereich der
Spitzen des Knotenstücks an dieses angeformt sind oder die drei Wände über zwei der
Aussenkanten des Eckbeschlags zusammenhängen und das Knotenstück mit einer Spitze
an einer der Wände angeformt ist. Im ersten Fall sind zur Herstellung des fertigen
Eckbeschlags in allen drei Aussenkanten Schweissnähte erforderlich, die gegebenenfalls
zusammen mit der überlappten Verschweissung der eingeschobenen Containerrahmenprofile
vorgenommen werden können. Im zweiten Fall ist nur eine Schweissnaht an einer Aussenkante
des Eckbeschlags erforderlich, während zwei weitere Verbindungen in überlappenden
Verschweissungen zwischen den beiden freien Spitzen des Knotenstücks und den zugehörigen
Ecken der Wände des Eckbeschlags bestehen können.
[0023] In der Ausgestaltung der Erfindung nach den Ansprüchen 35 und 36 ist ein Angriffselement
zum Einhängen von Hebe-, Zurr- und/oder Koppelelementen an der Innenfläche des Knotenstücks
vorgesehen, das aus einer mit ihrem einen Ende an dieser Fläche angeschweissten und
mit ihrem anderen Ende an eine Spitze des Knotenstücks angeformten Lasche besteht.
In dieser Ausführung können das Knotenstück und die Lasche aus einem einteiligen Zuschnitt
durch entsprechende Biegung und Kantung hergestellt werden. Der an die eine Spitze
des Knotenstücks angeformte Arm der Lasche kann dabei über einen Teil seiner Länge
an der Innenseite der entsprechenden Wand des Eckbeschlags angeschweisst sein und
somit zu einer weiteren Versteifung beitragen. In der Weiterbildung nach Anspruch
37 kann die gleiche Lasche ausserdem als Zentrierungselement beim Übereinanderstapeln
mehrerer Container dienen, sofern die hier vorgesehene Gestaltung an den vier oberen
Eckbeschlägen eines Containers angewandt wird. Gemäss Anspruch 38 wird zusätzlich
erreicht, dass ein Ring, der etwa zum Einhängen eines Kranhakens dient, einerseits
aus dem Eckbeschlag herausgezogen werden kann und ein leichtes Einhängen des Kranhakens
gestattet, andererseits im nichtbenutzten Zustand vom Innern des Eckbeschlags aufgenommen
wird, wo er nicht stört. Die Weiterbildung der Erfindung nach Anspruch 39 führt zu
einer zusätzlichen Erhöhung der Steifigkeitsowohl der Lasche als auch des gesamten
Eckbeschlags.
[0024] In der alternativen Ausführungsform nach Anspruch 40 kann das an dem Knotenstück
befestigte Angriffselement aus einem Haken mit einer offenen Schraubenöse bestehen,
in die sich eine Seilschlinge oder ein Ring einhängen lässt, wobei in diesem Fall
der Haken mit der Schraubenöse aus dem Eckbeschlag nicht herausragt.
[0025] Bei Verwendung des Eckbeschlags in einem Frachtcontainer nach den Ansprüchen 44 und
45 kann das Knotenstück relativ zu den Kantenelementen des Containerrahmens so dimensioniert
sein, dass diese Elemente nicht nur in den Eckbereichen des Beschlags sondern zusätzlich
an der Kante des Knotenstücks verschweisst werden können. Gegebenenfalls können dabei
auch die Containerkantenelemente an ihren inneren Kanten entsprechend beschnitten
sein. Eine derartige zusätzliche Verschweissung resultiert in einer weiteren Versteifung
des Eckbeschlags.
[0026] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnungen
näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Eckbeschlags für Kleincontainer in einer
ersten Ausführungsform;
Fig. 2 und 3 Seitenansichten von Eckbeschlägen in weiteren Varianten;
Fig. 4 einen Zuschnitt für einen Eckbeschlag für Frachtcontainer;
Fig. 5 den aus dem Zuschnitt nach Fig. 4 hergestellten Eckbeschlag;
Fig. 6 eine Variante des Eckbeschlags nach Fig. 5, die aus einem gegenüber Fig. 4
etwas modifizierten Zuschnitt hergestellt ist;
Fig. 7 einen weiteren Zuschnitt für einen Eckbeschlag;
Fig. 8 den aus dem Zuschnitt nach Fig. 7 hergestellten Eckbeschlag;
Fig. 9 einen weiteren Eckbeschlag mit einer inneren Verstärkungswand;
Fig. 10 eine perspektivische schematische Darstellung zur Erläuterung der Geometrie
eines weiteren Eckbeschlags;
Fig. 11 und 12 Darstellungen von Zuschnitten, aus denen sich ein derartiger Eckbeschlag
herstellen lässt;
Fig. 13 eine perspektivische Darstellung des Eckbeschlags in Verbindung mit Containerkantenelementen,
und
Fig. 14 und 15 eine perspektivische Darstellung bzw. eine Seitenansicht einer bevorzugten
Ausführungsform des Eckbeschlags.
[0027] In der Darstellung der Fig. 1 ist mit den gestrichelten Linien 10 ein oberer Eckbereich
eines nicht weiter dargestellten Containers angedeutet, in den ein Eckbeschlag eingefügt
ist. Von diesem Eckbeschlag sind in Fig. 1 eine dem Container zugewandte Innenfläche
11, die obere Wand 12, eine Seitenwand 13 und eine Schrägfläche 14 zu sehen. Durch
die in der Schrägfläche 14 vorgesehene Öffnung 15 ist ferner ein Teil der zweiten
Seitenwand 16 sichtbar.
[0028] Die Schrägfläche 14 hat die Form eines gleichseitigen Dreiecks, was bedeutet, dass
sie senkrecht zu derjenigen Raumdiagonalen steht, die die dem Behälterinnern zugewandte
Ecke 17 des kubischen Eckbeschlags mit der gegenüberliegenden, die Sitze des abgeschnittenen
Prismas bildenden Ecke 18 verbindet. Die Schnittkanten der Schrägfläche 14 mit den
Seitenwänden 13 und 16 sowie der oberen Wand 12 verlaufen also bezüglich den Würfelkanten
unter einem Winkel von 45°. Gemäss der Darstellung nach Fig. 1 sind diese Schnittkanten
so gelegt, dass von den beschnittenen Würfelkanten etwa ein Drittel der Gesamtlänge
verbleibt.
[0029] Die in der Schrägfläche 14 vorgesehene Öffnung 15 hat in Fig. 1 die Gestalt eines
in das Dreieck der Schrägfläche eingeschriebenen Kreises. Gemäss Fig. 2 und 3 hat
die Öffnung 15' bzw. 15" die Form eines Sechsecks, wobei es sich in Fig. 2 um ein
regelmässiges Sechseck handelt, von dem jeweils jede zweite Seite mit dem Dreieck
der Schrägfläche 14 zusammenfällt, so dass nur die Eckbereiche der Dreieckfläche übrigbleiben.
In Fig. 3 nimmt die sechseckige Öffnung 15" fast die gesamte Dreiecksfläche ein.
[0030] Die in den Seitenwänden 13 vorgesehenen Bohrungen 19 dienen zum seitlichen Aneinanderkoppeln
benachbarter Container. Da diese Bohrungen 19 durch die Öffnung 15 in der Schrägfläche
14 hindurch von der Innenseite her zugänglich sind, ist eine direkte Kopplung beispielsweise
durch Bolzen und Muttern möglich. Die Schrägflächen gestatten es ferner, vier in einer
Ebene zusammenstossende Container miteinander zu koppeln, um somit zu grösseren gemeinsam
zu handhabenden Einheiten zu gelangen, was insbesondere bei Kleincontainern von Bedeutung
ist. Aus statischen Gründen sind die Bohrungen 19 in den Seitenwänden 13 nahe einer
dem Container zugewandten Innenfläche 11 des Containerbeschlags angeordnet. Sie befinden
sich also in der in Fig. 1 in ausgezogenen Linien oder an der in gestrichelten Linien
angegebenen Stelle. Es kann auch an beiden Stellen jeweils eine Bohrung 19,19'vorgesehen
sein.
[0031] Die obere Wand 12 des Containerbeschlags weist ein Langloch 20 auf, dessen längste
Achse diagonal und senkrecht zu der von der Schrägfläche 14 begrenzten schrägen Kante
der oberen Wand 12 verläuft. Das Langloch 20 ist so bemessen, dass übliche Koppel-
oder Hebeelemente, etwa Kranhaken, eingeführt werden können. Ein solcher Haken wird
dabei etwa durch das Langloch 20 so eingeführt, dass er mit seiner Spitze durch die
in der Schrägfläche 14 vorgesehene Öffnung 15 austritt. Eine solche Befestigung des
Hakens ist dann günstig, wenn der Zug von einem Punkt oberhalb der Containermitte
kommt. Bei Zugentlastung kann sich der Haken dann nicht selbst aus seiner Befestigungslage
lösen. Verläuft dagegen die Zugrichtung senkrecht, schräg nach oben und aussen oder
in horizontaler Richtung, so ist es zweckmässig, den Haken durch die Öffnung 15 einzuführen
und mit seiner Spitze durch das Langloch 20 austreten zu lassen, so dass auch in diesem
Fall dafür gesorgt ist, dass sich der Haken bei Zugentlastung infolge seines Eigengewichtes
weiter in seine Verankerungsstellung hineindreht. Dieses Hineindrehen wird durch die
Schrägfläche 14 unterstützt. Das Langloch 20 kann ferner zum Koppeln aufeinandergestapelter
Container über Verriegelungselemente dienen.
[0032] Die von der Schrägfläche 14 und der oberen Wand 12 des Containerbeschlags gebildete
schräge Kante ist gemäss Fig. 1 durch einen schräg nach oben und aussen verlaufenden,
etwa kreissegmentförmigen Flügel 21 verstärkt. Dieser Flügel 21 hat gleichzeitig die
Funktion eines Ausricht- und Anschlagelementes beim Aufeinanderstapeln von Containern,
wobei die entsprechende schräge Kante am unteren Eckbeschlag des darauf zu setzenden
Containers durch den Flügel 21 in die richtige Position geführt wird. Der schräg nach
oben weisende Flügel 21 ist nur bei für obere Containerecken bestimmten Beschlägen
vorgesehen, während er bei unteren Eckbeschlägen fehlt. In dieser Ausgestaltung sind
also obere Eckbeschläge von unteren Eckbeschlägen verschieden; aufgrund der kubischen
Form lässt sich jedoch jeder Eckbeschlag für jeweils alle vier oberen bzw. alle vier
unteren Containerecken verwenden.
[0033] Statt, wie in Fig. 1 gezeigt, nach aussen zu ragen, kann ein Verstärkungsflügel auch
in das Innere des Beschlags ragend an der Kante angebracht sein. In diesem Fall lässt
sich der Beschlag für sämtliche acht Ecken eines Containers einsetzen.
[0034] Bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform ist an der Stelle des in Fig. 1 vorgesehenen
Flügels 21 ein bogenförmiger Bügel 22 vorgesehen, der an den von der Öffnung 15' übriggelassenen
Dreiecksteilen der Schrägfläche 14 angeschweisst ist. Dieser Bügel 22 kann zum Einhängen
von Haken oder sonstigen Zugelementen dienen, so dass in diesem Fall das in Fig. 1
gezeigte Langloch 20 in der oberen Wand nicht erforderlich ist. Zum Verriegeln in
vertikaler Richtung zwischen aufeinandergestapelten Containern würde dann, sofern
nicht mit besonderen Spannschlössern gearbeitet wird, eine kreisrunde Bohrung genügen,
wie sie auch in den seitlichen Wänden vorgesehen ist. Der Bügel 22 kann ähnlich wie
der Flügel 21 nach Fig. 1 schräg nach oben und aussen verlaufen, wobei er wiederum
die Funktion einer Zentrierung aufeinandergestapelter Container hat und gleichzeitig
eine gewisse Versteifung der schrägen Kante bewirkt.
[0035] Er kann aber auch, wie in Fig. 2 gezeigt, senkrecht nach oben stehen, wobei er dann
bei Übereinanderstapeln zweier Container in die Öffnung 15' im Eckbeschlag des oberen
Containers hineinragt. Ist der Bügel 22 dagegen an einem unteren Eckbeschlag vorgesehen,
so verläuft er horizontal und kann somit zum Arretieren und Verzurren des Containers
an einer Unterlage dienen. Beim Stapeln greift dann der stehende Bügel am oberen Eckbeschlag
des unteren Containers durch den liegenden Bügel am oberen Container hindurch.
[0036] In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist ein dreiarmiger Bügel 23 gezeigt, dessen
drei Enden an den von der Öffnung 15" übriggelassenen Eckbereichen der Schrägfläche
angeschweisst sind. Wiederum dient dieser Bügel 23 sowohl zur Versteifung der schrägen
Kanten als auch zum Einhängen von Zugelementen. Da er in keiner Richtung aus dem Würfelprofil
herausragt, ist der Eckbeschlag nach Fig. 3 für sämtliche acht Containerecken geeignet.
[0037] Der Eckbeschlag kann in herkömmlicher Weise als Gussteil geformt werden, wobei der
in Fig. 1 gezeigte Flügel 21 angeformt oder angeschweisst sein kann. Gleichzeitig
werden dabei die Ränder der Aussparungen 15, 19 und 20 im Querschnitt verstärkt. Es
ist jedoch auch möglich, den Eckbeschlag aus einem Blechzuschnitt zu biegen und die
aneinanderstossenden Kanten miteinander zu verschweissen. In diesem Fall kann der
in Fig. 1 gezeigte Flügel 21 aus demjenigen Dreieckbereich der oberen Wand 12 geformt
werden, der infolge der abgeschnittenen Pyramide übrigbleibt. Die beiden übrigen Dreieckstücke
können aufeinandergeschweisst werden, um eine Verstärkung der Öffnung 15 in der Schrägfläche
14 zu bilden, oder sie können einwärts zurückgeklappt werden und verstärken dann die
beiden übrigen in den Seitenwänden 13 verlaufenden schrägen Kanten. Dieser letztere
Fall ist in Fig. 2 in gestrichelten Linien eingezeichnet. In einem solchen Fall ist
es günstig, die Bohrung 19 in dem von dem zurückgeklappten Blechabschnitt verstärkten
Bereich der Seitenwand 13 vorzusehen.
[0038] Wie in Fig. 1 angenommen, sind die dem Container zugewandten Innenflächen des Containerbeschlags
11 als geschlossene Wände ausgeführt. Diese können in beliebiger Weise, insbesondere
durch Schweissen, mit dem Container verbunden werden. Es ist aber auch möglich, die
Wände 11 mehr oder weniger vollständig wegzulassen und den Beschlag mit die Containerkanten
bildenden Winkelprofilen derart zu verbinden, dass der Beschlag in diese Winkelprofile
eingeschoben oder auf die Containerkanten aufgeschoben wird. Im ersten Fall sind die
Aussenwände des Containerbeschlags gegenüber den Containerwänden zurückgesetzt, wodurch
sich zwischen den Containerbeschlägen neben- oder aufeinanderstehender Container Raum
für Zwischenstücke von Spannschlössern ergibt. Ausserdem kann dieser Raum zum Festkeilen
von bündig gegeneinander verladenen Containern benutzt werden.
[0039] Zur Kopplung zwischen benachbarten Containern können anstelle der oben erwähnten
Schraubbolzen und Spannschlösser auch Drahtseile, Verpackungsbänder, Ketten oder ähnliche
Verbindungselemente verwendet werden, die durch die Löcher der betreffenden Eckbeschläge
hindurchgezogen und gespannt werden.
[0040] Der in Fig. 4 gezeigte Zuschnitt 30 setzt sich aus vier Viertelflächen 31, 32, 33
und 34 zusammen, von denen die Flächen 31 und 32 die Form von Viertelkreisen und die
Flächen 33 und 34 die Form von Quadraten mit dem Kreisradius gleichen Kantenlängen
haben. Die vier Viertelflächen 31 bis 34 stossen an zwei einander senkrecht schneidende,
im wesentlichen geraden Linien 35 und 36 aneinander.
[0041] In der Mitte des Zuschnitts 30 ist eine Öffnung 37 in Form eines Drachenvierecks
ausgestanzt, deren Achsen mit den Linien 35 und 36 zusammenfallen und die zu der Linie
36 symmetrisch angeordnet ist. Die in den Viertelflächen 33 und 34 liegenden Begrenzungskanten
der Öffnung 37 verlaufen unter 45° zu den Linien 35 und 36. Ebenso können auch die
beiden anderen Kanten der Öffnung 37 unter 45° zu den Linien 35 und 36 verlaufen,
wobei sich in diesem Fall eine quadratische Öffnung ergibt. Die Ecken der Öffnung
37 sind, wie bei 38 gezeigt, zur Beseitigung von Spannungsspitzen ausgerundet. Stattdessen
können die Ecken auch nach innen abgerundet sein. In den Viertelflächen 31 und 32
ist jeweils eine Bohrung 19, in den Viertelflächen 33 und 34 jeweils ein Langloch
20, dessen Längsachse unter 45° durch den Schnittpunkt der beiden Linien 35 und 36
verläuft, angeordnet.
[0042] Zur Herstellung des in Fig. 5 gezeigten Eckbeschlags wird der Zuschnitt nach Fig.
4 in dem in Fig. 4 oberen Teil der Linie 36 durchschnitten, wie dies mit der ausgezogenen
Linie gezeigt ist, im unteren Teil der Linie 36 sowie längs der Linie 35 dagegen jeweils
in der gleichen Richtung um 90° gekantet. Die beiden Viertelflächen 33 und 34 kommen
dabei aufeinander zu liegen und werden ausreichend miteinander verschweisst. Wie in
Fig. 4 angedeutet, ist die Kantungslinie 35 im Bereich ihres Schnittpunktes mit der
Linie 36 um die Materialstärke des Zuschnitts 30 versetzt, um eine saubere Kubusform
beim fertigen Eckbeschlag zu gewährleisten.
[0043] Bei dem in Fig. 5 gezeigten Eckbeschlag bildet die doppelte Wand 33, 34 die obere
Fläche eines Eckbeschlags an einer oberen Containerecke oder die untere Wand an einer
unteren Containerecke. Das Langloch 20 dient zum Einführen eines Kranhakens, dessen
Spitze durch die Öffnung 37 austreten kann, oder umgekehrt. Die doppelte Wandstärke
gewährleistet ausreichende Festigkeit beim Anheben mittels eines derarteingeführten
Kranhakens. Das Langloch 20 lässt sich wegen der quadratischen Ausgangsform der Wand
33, 34 ohne weiteres in dieser anordnen. Die in den Seitenwänden 31, 32 des Eckbeschlags
vorgesehenen Bohrungen 19 dienen zur seitlichen Kopplung nebeneinander stehender Container,
und diese Bohrungen 19 lassen sich auch in der viertelkreisförmigen Ausgangsfläche
des Zuschnitts unterbringen, der im übrigen wegen der Material- und Gewichtsersparnis
von Vorteil ist, zumal der ausserhalb des Kreisbogens liegende Eckbereich der Wand
(bei gedachter quadratischer Ausgangsform) für die Festigkeit der Ecke von geringer
Bedeutung ist.
[0044] Der in Fig. 5 gezeigte Eckbeschlag wird an dem jeweiligen Container dadurch montiert,
dass dessen Kantenprofilelemente in die Kantenbereiche des Eckbeschlags eingeführt
oder auch auf diese aufgesetzt und verschweisst werden.
[0045] Der in Fig. 6 gezeigte Eckbeschlag geht von einem Zuschnitt aus, der sich von dem
Zuschnitt 30 nach Fig. 4 nur dadurch unterscheidet, dass anstelle der rautenförmigen
Öffnung 37 eine zum Schnittpunkt der beiden Linien 35 und 36 konzentrische kreisförmige
Öffnung vorgesehen ist. Dadurch ergibt sich an dem in Fig. 6 gezeigten fertigen Eckbeschlag
eine etwa dreieckige Öffnung 37' mit gebogenen Seiten.
[0046] Wie ferner in Fig. 6 gezeigt, ist der Randbereich der Öffnung 37' durch inneneingeschweisste
Ringelemente 41 verstärkt. Ähnliche (gerade) Verstärkungselemente mit oder ohne Angriffspunkte
zum Schnellzurren können bei Bedarf bei der dreieckigen Öffnung 37 des Eckbeschlags
nach Fig. 5 vorgesehen sein.
[0047] Der Eckbeschlag nach Fig. 8 ist aus einem in Fig. 7 gezeigten kreisrunden Zuschnitt
hergestellt, wobei der Vorsprung 43' und die. Öffnung 45' durch einen in dem Zuschnitt
nach Fig. 7 angebrachten halbkreisförmigen Schnitt 46 gebildet sind. Ausserdem ist
der zwischen dem Schnitt 46 und dem Loch 42 bestehende Steg 51 durch einen Schnitt
47, der längs der Linie 36' verläuft, durchgeschnitten, und die beiden so gebildeten
Teile sind gemäss Fig. 8 teilweise überlappend miteinander verschweisst. Auf diese
Weise ergibt sich ein etwas einwärts geneigter Vorsprung, der in demjenigen Teil doppelte
Wandstärke aufweist, in dem er Belastung und Verschleiss durch den Kranhaken am stärksten
ausgesetzt ist. Die runde Kante 44' des Vorsprungs 43' dient dabei zur Führung, Zentrierung
und Arretierung beim Übereinanderstapeln von Containern.
[0048] In Fig. 9 ist ein Eckbeschlag dargestellt, der aus einem Zuschnitt hergestellt ist,
der sich von dem nach Fig. 4 dadurch unterscheidet, dass auch die beiden unteren Viertelflächen
31 und 32 quadratisch sind. In den Eckbeschlag nach Fig. 9 ist eine dreieckige Verstärkungswand
48 eingesetzt, deren untere Kante die Flächendiagonale der (nicht vorhandenen) unteren
Eckbeschlagswand bildet, und die mit ihrem oberen Eckbereich 49 durch die Öffnung
37 herausragt. Die Verstärkungswand 48 ist mit ihren innerhalb des Eckbeschlags verlaufenden
Kanten mit den Seitenwänden 31,32 des Eckbeschlags sowie mit ihrer in Fig. 9 hinteren
Fläche an der gestrichelt gezeigten oberen Kante der Öffnung 37 verschweisst. Ferner
kann die obere Zunge 49 gegenüber dem innerhalb des Eckbeschlags liegenden Hauptteil
der Verstärkungswand 48 derart gekantet sein, dass sie etwas stärker schräg nach aussen
verläuft. Diese Zunge 49 dient zur Führung und Zentrierung beim Aufeinanderstapeln
von Containern.
[0049] In der Verstärkungswand 48 ist ein Durchbruch 50 vorgesehen, der in Verbindung mit
dem in der oberen Fläche des Eckbeschlags vorgesehenen Langloch 20 zum Einhängen eines
Kranhakens dient.
[0050] Anstelle der in Fig. 9 gezeigten Verstärkungswand 48 kann der Eckbeschlag auch durch
ein inneres fachwerkartiges Stab- oder Ringsystem verstärkt sein, das gegenüber der
Verstärkungswand 48 bei gleicher oder sogar erhöhter Steifigkeit eine Gewichtseinsparung
mit sich bringen kann.
[0051] Die anhand der obigen Ausführungsbeispiele beschriebenen Merkmale können auch in
anderer Weise kombiniert werden. Beispielsweise kann der Eckbeschlag nach Fig. 8 anstelle
eines kreisförmigen Zuschnitts auch von einem quadratischen Zuschnitt oder einem Zuschnitt
mit der generellen Form nach Fig. 9 ausgehen. Die Verstärkungswand 48 kann auch bei
einem Eckbeschlag vorgesehen sein, der von einem Zuschnitt nach Fig. 4 ausgeht, wobei
die Schenkel der Verstärkungswand unten entsprechend den abgerundeten Seitenwänden
des Eckbeschlags entsprechend verkürzt sind. Anstelle der dargestellten Kreis- oder
Langlöcher können auch andere, den auftretenden Kran-, Zurr-, Koppel- und Zentrierkräften
angepasste Lochformen treten.
[0052] Gemäss Fig. 10 besteht der Eckbeschlag aus zwei Seitenwänden 13 und 16, einer oberen
Wand 12 und einem eine Rückwand bildenden Knotenstück 53. Die Wände 12,13 und 16 definieren
miteinander einen Würfel und bilden die drei Aussenwände des Eckbeschlags. Wie oben
ist die äussere Ecke dieses Würfels abgeschnitten, so dass die zu allen drei Wänden
schräg liegende dreieckige Öffnung 37 entsteht. Die drei Spitzen des Knotenstücks
53 sind mit denjenigen Ecken der drei Wände 12,13 und 16 verbunden, die der abgeschnittenen
Würfelecke jeweils diagonal gegenüber liegen. Da der Eckbeschlag insgesamt kubisch
ist und die Öffnung 37 in dem gezeigten Ausführungsbeispiel. ein gleichseitiges Dreieck
bildet, liegt das Knotenstück 53 in einer Raumdiagonale des Würfels, die zur Ebene
der Öffnung 37 parallel verläuft.
[0053] Die Wände 12 und 13 sowie das Knotenstück 53 lassen eine in Fig. 10 nach hinten gerichtete
dreieckige Öffnung frei, die dem Container-zugewandt ist. Entsprechende dreieckige
Öffnungen bildet das Knotenstück 53 mit den beiden Wänden 13 und 16 und den beiden
Wänden 12 und 16. Wie in Fig. 13 dargestellt, können durch diese Öffnungen hindurch
die Rahmenelemente des Containers eingeschoben werden, die in Fig. 13 als Winkelprofilschienen
55 dargestellt sind. Durch die Überlappung der Enden der Winkelprofilschienen 55 mit
den Kantenbereichen des Eckbeschlags lassen sich Ungenauigkeiten in den Längen der
Winkelprofilschienen ohne Beeinträchtigung der Gesamtaussenabmessungen des Containers
ausgleichen. Ausserdem können die Winkelprofilschienen mit dem Eckbeschlag überlappt
verschweisst werden.
[0054] Gemäss Fig. 11 kann der Eckbeschlag aus einem zusammenhängenden Zuschnitt hergestellt
werden, wobei die drei Wände 12, 13 und 16 an zwei der von der dreieckigen Öffnung
37 übriggelassenen Würfelkanten zusammenhängen. An der äusseren Ecke des die obere
Wand 12 bildenden Teils des Zuschnitts ist ferner das dreieckige Knotenstück 53 im
Bereich seiner einen Spitze angeformt.
[0055] Zur Herstellung des Eckbechlags wird der Zuschnitt nach Fig. 11 an den gestrichelten
Linien gekantet, wobei die beiden freien kurzen Kanten 62, 62' der Wände 13 und 16
aneinander geschweisst werden und die in Fig. 10 gezeigte vordere senkrechte Kante
bilden. Die beiden freien Spitzen des Knotenstücks 53 werden ebenfalls gekantet und
im Bereich der Ecken der Wände 12 und 13 an deren Innenseite angeschweisst. Die Kantung
der Spitzen des Knotenstücks 53 kann dabei bezüglich des Eckbeschlags nach innen oder
nach aussen erfolgen. In jedem Fall verläuft das Knotenstück 53 nicht mehr genau in
der in Fig. 10 gezeigten Raumdiagonalebene des Würfels, sondern gegenüber dieser Ebene
in Richtung der abgeschnittenen Würfelecke näher zur Containerecke hin versetzt. Ausserdem
ist im Gegensatz zu der schematischen Darstellung nach Fig. 10 die hintere Ecke der
oberen Wand 12 wegen des dort angeformten und abgekanteten Knotenstücks 53 abgeschrägt.
[0056] Bei dem in Fig. 12 gezeigten Zuschnitt sind die drei Wände jeweils einzeln mit ihren
Ecken an den Spitzen des Knotenstücks 53 angeformt. Dieser Zuschnitt wird längs den
gestrichelten Linien gekantet, und die Wände 12,13 und 16 werden an ihren kurzen freien
Kanten 63, 63', 64, 64', 65, 65', miteinander verschweisst, so dass die Kanten 63,
63' der Wände 13 und 16 die in Fig. 10 vordere senkrechte Kante des Eckbeschlags bilden,
die Kanten 64, 64' der Wände 12 und 13 die in Fig. 10 schräg nach hinten verlaufende
obere Würfelkante, und die Kanten 65, 65' der Wände 12 und 16 die in Fig. 10 nach
links verlaufende obere Kante. In diesem Fall sind im Gegensatz zu der schematischen
Darstellung nach Fig. 10 die drei der abgeschnittenen äusseren Ecken des Würfels gegenüberliegenden
Ecken der Wände 12, 13 und 16 jeweils entsprechend den Kantungslinien abgeschrägt.
[0057] In einer weiteren Variante kann der Eckbeschlag auch aus einem Zuschnitt hergestellt
werden, der dem in Fig. 11 gezeigten Zuschnitt ähnlich ist, jedoch nicht das angeformte
Knotenstück 53 aufweist. In diesem Fall kann das Knotenstück ohne die in Fig. 11 und
12 gestrichelt gezeigten Spitzen, also im wesentlichen sechseckig ausgebildet sein,
wobei dann die Ecken der Wände 12, 13 und 16 um die kurzen Kanten des Sechsecks des
Knotenstücks 53 herumgekantet und mit dem Knotenstück verschweisst werden. Ein derart
hergestellter Eckbeschlag ist beispielsweise in Fig. 13 angenommen.
[0058] In der Ausführungsform nach Fig. 14 und 15 besteht der Eckbeschlag wiederum aus den
drei Wänden 12,13 und 16 und einem separatgeformten Knotenstück 53, an dessen einer
Spitze eine bandförmige Lasche 56 angeformt ist. Diese Lasche verläuft in demjenigen
Bereich, in dem sie an das Knotenstück 53 angeformt ist, parallel zur oberen Wand
12 des Eckbeschlags und ist mit diesem verschweisst. An der die dreieckige Öffnung
37 bildenden schrägen Kante der oberen Wand 12 tritt die Lasche aus dem Eckbeschlag
heraus und ist an dieser Stelle schräg nach oben abgewinkelt. Diese schräg nach oben
und aussen verlaufende Fläche 57 der Lasche bildet eine Anlage- und Zentrierungsfläche
für die entsprechende schräge Kante des unteren Eckbeschlags eines darauf zu stapelnden
weiteren Containers. Sind an allen vier Eckbeschlägen des unteren Containers die in
Fig. 14 und 15 gezeigten Laschen mit den Schrägflächen 57 vorgesehen, so wird zwangsläufig
eine Zentrierung des oberen Containers bezüglich des unteren bewirkt.
[0059] Die schräge Fläche 57 der Lasche 56 endet nach aussen in einer Rundung, mit der die
Lasche 56 durch die dreieckige Öffnung 37 des Eckbeschlags hindurch zurück in dessen
Inneres führt. Das freie Ende 58 der Lasche 56 ist, wie insbesondere aus Fig. 15 ersichtlich,
an dem Knotenstück 53 angeschweisst. Zur Verstärkung des Knotenstücks 53 und der Lasche
56 kann ferner der in Fig. 15 gezeigte Versteifungssteg 59 eingefügt sein, der in
einer senkrechten Ebene verläuft und am Knotenstück 53 sowie an den beiden Schenkeln
der Lasche 56 angeschweisst ist.
[0060] Wie aus Fig. 14 und 15 ersichtlich, ist in die Lasche 56 ein Ring 60 eingehängt,
der kreisförmig, halbkreisförmig, oder auch, wie in Fig. 14 gezeigt, entsprechend
der Öffnung 37 dreieckig geformt sein kann. Der Ring 60 dient zum Einhängen etwa eines
Kranhakens oder eines sonstigen Hebe- oder Zugelementes. Im benutzten Zustand befindet
sich der Ring 60 in der aus dem Eckbeschlag herausragenden Krümmung der Lasche 56,
wobei diese Krümmung so gewählt ist, dass sich der Ring frei drehen lässt. Im unbenutzten
Zustand dagegen kann der Ring 60 durch die dreieckige Öffnung 37 in das Innere des
Eckbeschlags hinefnrutschen, sofern dafür gesorgt ist, dass er in seinen Aussenabmessungen
kleiner ist als die Öffnung 37.
[0061] Anstelle der Lasche 56 nach Fig. 14 und 15 kann, wie in Fig. 13 angedeutet, an dem
Knotenstück 53 ein starrer Haken 61 mit einer offenen schraubenförmigen Öse befestigt
sein, der über das Würfelprofil des Eckbeschlags nicht hinausragt und zum Einhängen
eines Ringes, Kranhakens oder einer Draht- oder Seilschlaufe dient. Die Öse dieses
Hakens 61 kann, wie in Fig. 13 gezeigt, offen oder auch mit beiden Enden an dem Knotenstück
53 angeschweisst sein.
[0062] In den Zeichnungen ist angenommen worden, dass das Knotenstück 53 aus einem ebenen
Blechstück besteht. Es kann jedoch auch gewölbt sein, wobei eine Wölbung zur äusseren
Ecke des Eckbeschlags hin unter Berücksichtigung des für den eigentlichen Container
zur Verfügung stehenden Raumes günstig ist, während eine Wölbung in der anderen Richtung
beispielsweise dann von Vorteil ist, wenn ein Haken 61 gemäss Fig. 13 angebracht ist,
an dem grössere Zugkräfte angreifen.
1. Eckbeschlag für Frachtcontainer, bestehend aus mindestens drei, die drei Aussenflächen
bildenden, rechtwinklig zueinander verlaufenden Wänden (12,13,16), wobei mindestens
eine dieser Wände eine Öffnung (19, 20) zum Einführen von Koppel- oder Tragelementen
aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Spitze des Eckbeschlags unter Bildung einer
die drei Wände (12, 13,16) begrenzenden, eine weitere Öffnung (15) aufweisenden schrägen
Dreiecksfläche (14) abgeschnitten ist.
2. Eckbeschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die verbleibende Länge
der beschnittenen Kanten des Eckbeschlags die Hälfte bis ein Viertel, vorzugsweise
ein Drittel, der vollen Kantenlänge beträgt.
3. Eckbeschlag nach einem der beiden Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
die Öffnung (15) in der Dreiecksfläche (14) die Form eines in das Dreieck eingeschriebenen
Kreises hat.
4. Eckbeschlag nach einem der beiden Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
die Öffnung (15', 15") in der Dreiecksfläche (14) eine nur deren drei Eckbereiche
belassende Sechseckform hat.
5. Eckbeschlag nach einem der beiden Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
die Dreiecksfläche (14) drei, jeweils den Mitten der Dreiecksseiten benachbarte Bohrungen
aufweist.
6. Eckbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die
die obere bzw. untere Fläche bildende Aussenwand (12) ein Langloch (20) aufweist,
dessen Längsachse senkrecht zur Schnittkante dieser Wand (12) verläuft.
7. Eckbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass beide
Seitenwände (13, 16) jeweils eine Bohrung (19) aufweisen.
8. Eckbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die
von der oberen bzw. unteren Wand (12) mit der Dreiecksfläche (14) gebildete Kante
verstärkt ist.
9. Eckbeschlag nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass an der von der oberen
Wand (12) mit der Dreiecksfläche (14) gebildeten Kante ein zu der oberen Wand (12)
geneigt verlaufender Flügel (21 ) ansetzt.
10. Eckbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass an
der von der oberen bzw. unteren Wand (12) mit der Dreiecksfläche (14) gebildeten Kante
ein Bügel (22) angesetzt ist.
11. Eckbeschlag nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel (22) in einer
zur oberen Wand (12) senkrechten Ebene verläuft.
12. Eckbeschlag nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel (22) in einer
zu der unteren Wand (12) parallelen Ebene liegt.
13. Eckbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass im
Bereich seiner abgeschnittenen Spitze ein dreiarmiger Bügel (23) vorgesehen ist, der
mit seinen drei Enden an den Eckpunkten der Dreiecksfläche (14) angebracht ist.
14. Eckbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass er
aus einem an einigen Kanten verschweissten Blechzuschnitt geformt ist.
15. Eckbeschlag nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die der abgeschnittenen
Spitze entsprechenden dreieckigen Teile des Zuschnitts unter Bildung einer verstärkten
Dreiecksfläche (14) überlappt aufeinandergeschweisst sind.
16. Eckbeschlag nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die der abgeschnittenen
Spitze entsprechenden dreieckigen Teile des Zuschnitts zur Verstärkung der beschnittenen
Aussenwände (12,13,16) nach innen gefaltet und mit diesen Aussenwänden (12,13,16)
überlappt verschweisst sind.
17. Eckbeschlag nach Anspruch 16, soweit dieser von Anspruch 7 abhängt, dadurch gekennzeichnet,
dass die Bohrung (19) in dem verstärkten Teil der betreffenden Wand (13,16) angeordnet
ist.
18. Eckbeschlag nach Ansrpuch 15, soweit dieser von Anspruch 9 abhängt, dadurch gekennzeichnet,
dass der Flügel (21) von einem der drei der abgeschnittenen Spitze entsprechenden
dreieckigen Teile des Zuschnitts gebildet ist.
19. Eckbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass er
aus einem ebenen Zuschnitt (30) gebildet ist, der längs einer ersten im wesentlichen
geraden Linie (35) rechtwinklig gekantet und längs einer die erste Linie (35) senkrecht
schneidenden zweiten geraden Linie (36) auf einer Hälfte bis zum Schnittpunkt mit
der ersten Linie (35) rechtwinklig gekantet und in der anderen Hälfte geschnitten
ist, und dass die beiden durch den Schnitt voneinander getrennten Viertelflächen (33,
34) aufeinander liegend miteinander verbunden sind.
20. Eckbeschlag nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuschnitt (30')
die Form eines im Schnittpunkt der beiden Linien (35', 36') zentrierten Kreises hat.
21. Eckbeschlag nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuschnitt (30)
aus einem Halbkreis (31, 32) mit dem Radius (r) und einem längs der ersten Linie (35)
mit seiner längeren Seite an die Basis des Halbkreises anschliessenden Rechteck aus
zwei der Viertelflächen (33, 34) mit einem Seitenverhältnis 2r:r besteht.
22. Eckbeschlag nach einem der Ansprüche 19 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die
Öffnung (37') durch einen im Schnittpunkt der beiden Linien (35, 36) zentrierten kreisförmigen
Ausschnitt gebildet ist.
23. Eckbeschlag nach einem der Ansprüche 19 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die
Öffnung (45') durch einen Schnitt (46) in Form eines Halbkreisbogens gebildet ist,
der bezüglich des Schnittpunktes der beiden Linien (35', 36') zentriert ist, zu der
zweiten Linie (36') symmetrisch verläuft und die geschnittene Hälfte der zweiten Linie
(36') schneidet, dass symmetrisch zu der zweiten Linie (36') und in deren gekantetem
Teil ein Loch (42) angeordnet ist, und dass der zwischen dem Halbkreisbogen (46) und
dem Loch (42) vorhandene Steg (51) längs der zweiten Linie (46') durchschnitten ist
und die beiden so gebildeten Stegteile überlappend miteinander verbunden sind (Fig.
8).
24. Eckbeschlag nach einem der Ansprüche 19 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die
Öffnung (37) im Zuschnitt die Form eines Drachenvierecks aufweist, dessen Diagonalen
mit den beiden Linien (35, 36) zusammenfallen.
25. Eckbeschlag nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Ecken des Ausschnitts
(37) gerundet (38) sind.
26. Eckbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die
Öffnung (37') durch einen ein- oder aufgeschweissten Ring (41 ) oder angeformten Wulst
verstärkt ist.
27. Eckbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 26, gekennzeichnet durch eine mit einem
Durchbruch (50) versehene Verstärkungswand (48) in Form eines gleichschenkligen Dreiecks,
die derart in den Eckbeschlag eingefügt ist, dass ihre Spitze (49) durch die Öffnung
(37) schräg nach aussen ragt, und die mit ihren den Dreiecksschenkeln entsprechenden
Kanten an die inneren Flächen (31, 32) des Eckbeschlags angeschweisst ist.
28. Eckbeschlag nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (37) dreieckig
ist und mit einer Kante an der Verstärkungswand (48) angeschweisst ist.
29. Eckbeschlag nach einem der beiden Ansprüche 27 oder 28, dadurch gekennzeichnet,
dass die nach aussen ragende Spitze (49) der Verstärkungswand (48) zur Versteifung
und Zentrierung nach aussen gekantet ist.
30. Eckbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 26, gekennzeichnet durch ein in den
Eckbeschlag eingeschweisstes fachwerkartiges Verstärkungsstabsystem.
31. Eckbeschlag nach einem der Ansprüche 27 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass an
der Verstärkungswand (48) bzw. an dem Verstärkungsstabsystem ein von aussen zugängliches
Angriffselement angebracht ist.
32. Eckbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die
drei Wände (12,13,16) im Bereich ihrer der abgeschnittenen Spitze des Eckbeschlags
diagonal gegenüberliegenden Wandecken durch ein zu der Dreiecksfläche im wesentlichen
paralleles, im wesentlichen dreieckiges Knotenstück (53) verbunden sind.
33. Eckbeschlag nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass die Spitzen des Knotenstücks
(53) gekantet und mit den Eckbereichen der drei Wände (12, 13, 16) überlappend verschweisst
sind.
34. Eckbeschlag nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass die Spitzen des Knotenstücks
(53) abgeschnitten sind und das so gebildete sechseckige Knotenstück mit den gekanteten
Eckbereichen der Wände (12, 13, 16) überlappend verschweisst ist.
35. Eckbeschlag nach einem der Ansprüche 32 bis 34, dadurch gekennzeichnet, dass an
der der abgeschnittenen Spitze des Eckbeschlags zugewandten Innenfläche des Knotenstücks
(53) ein Angriffselement (56; 61) für eine Hub- oder Verbindungseinrichtung befestigt
ist.
36. Eckbeschlag nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, dass das Angriffselement
aus einer Lasche (56) besteht, die an ihrem einen Ende an eine Spitze des Knotenstücks
(53) angeformt und mit ihrem anderen Ende (58) an der Innenfläche des Knotenstücks
(53) angeschweisst ist.
37. Eckbeschlag nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche (56) durch
die Öffnung (37) der Dreiecksfläche hindurchragt und eine zur oberen Wand (12) des
Eckbeschlags schräg nach oben und aussen geneigte Anschlagfläche (57) bildet.
38. Eckbeschlag nach einem der beiden Ansprüche 36 oder 37, dadurch gekennzeichnet,
dass in die Lasche (56) ein durch die Öffnung (37) der Dreiecksfläche hindurch passender
Ring (60) eingehängt ist.
39. Eckbeschlag nach einem der Ansprüche 36 bis 38, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen
das Knotenstück (53) und die beiden Arme der Lasche (56) ein Versteifungssteg (19)
eingefügt ist.
40. Eckbeschlag nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, dass das Angriffselement
aus einem Haken (61 ) mit einer Schraubenöse besteht.
41. Eckbeschlag nach einem der Ansprüche 32 bis 40, dadurch gekennzeichnet, dass er
aus einem Zuschnitt gebildet ist, bei dem die drei Wände (12, 13,16) jeweils im Bereich
der Spitzen des Knotenstücks (53) an dieses angeformt und an ihren drei, die Aussenkanten
des Eckbeschlags bildenden Kanten (63, 64, 65) miteinander verschweisst sind.
42. Eckbeschlag nach einem der Ansprüche 32 bis 40, dadurch gekennzeichnet, dass er
aus einem Zuschnitt gebildet ist, bei dem die drei Wände (12, 13,16) über zwei Kantungen
und eine in der dritten Aussenkante des Eckbeschlags liegende Schweissung miteinander
verbunden sind und das Knotenstück (53) im Bereich einer seiner Spitzen an eine Wand
(12) angeformt und mit seinen beiden übrigen Spitzen an die anderen Wände (13, 16)
angeschweisst ist.
43. Eckbeschlag nach einem der Ansprüche 32 bis 42, dadurch gekennzeichnet, dass das
Knotenstück (53) gewölbt ist.
44. Frachtcontainer mit Containerkantenelementen, die über Eckbeschläge nach einem
der Ansprüche 32 bis 43 miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die
Containerkantenelemente (55) in die Öffnungen, die von dem Knotenstück (53) und den
die abgeschnittene Spitze des jeweiligen Eckbeschlags definierenden Wänden (12,13,16)
begrenzt sind, eingeschoben und mit den Kantenbereichen des Eckbeschlags verschweisst
sind.
45. Frachtcontainer nach Anspruch 44, dadurch gekennzeichnet, dass die 'Kantenelemente
(55) mit den Kanten des Knotenstücks (53) verschweisst sind.
1. Corner fitting for freight containers, consisting of at least three walls (12,13,16)
extending at right angles with respect to each other and forming three outer faces,
at least one of these walls having an opening (19, 20) for introducing coupling or
carrying elements, characterized in that the apex of the corner fitting is cut off
to form an oblique triangular face (14) confining the three walls (12, 13,16) and
having a further opening (15).
2. The corner fitting of claim 1, characterized in that the remaining length of the
cut edges of the corner fitting is one half to one quarter, preferably one third,
of the full edge length.
3. The corner fitting of claim 1 or 2, characterized in that the opening (15) in the
triangular face (14) has the shape of a circle inscribed in the triangle.
4. The corner fitting of claim 1 or 2, characterized in that the opening (15', 15")
in the triangular face (14) has a hexagonal shape leaving only the three corner areas
of the triangular face.
5. The corner fitting of claim 1 or 2, characterized in that the triangular face (14)
has three bores each adjacent to the center of a side of the triangle.
6. The corner fitting of any of claims 1 to 5, characterized in that the outer face
(12) forming the upper or, respectively, lower surface has an oblong hole (20) the
longitudinal axis of which extends perpendicularly to the cut edge of this watt (12).
7. The corner fitting of any of claims 1 to 6, characterized in that each of the two
side walls (13, 16) has a bore (19).
8. The corner fitting of any of claims 1 to 7, characterized in that the edge formed
by the upper or, respectively, lower wall (12) and the triangular face (14) is reinforced.
9. The corner fitting of claim 8, characterized in that a fin (21) inclined with respect
to the upper wall (12) extends from the edge formed by the upper wall (12) and the
triangular face (14).
10. The corner fitting of any of claims 1 to 9, characterized in that a bracket (22)
is attached at the edge formed by the upper or, respectively, lower wall (12) and
the triangular surface (14).
11. The corner fitting of claim 10, characterized in that the bracket (22) extends
in a plane perpendicular to the upper wall (12).
12. The corner fitting of claim 10, characterized in that the bracket (22) lies in
a plane parallel to the lower wall (12).
13. The corner fitting of any of claims 1 to 9, characterized in that a three-armed
bracket (23) is provided in the area of the cut-off apex of the corner fitting, the
bracket having its three ends attached to the corner points of the triangular face
(14).
14. The corner fitting of any of claims 1 to 13, characterized in that it is formed
from a blank of sheet metal welded at some edges.
15. The corner fitting of claim 14, characterized in that the triangular portions
of the blank which correspond to the cut-off apex are welded onto each other in an
overlapping manner to form a reinforced triangular face (14).
16. The corner fitting of claim 14, characterized in that the triangular portions
of the blank corresponding to the cut-off apex are folded inwardly and welded to the
cut outer walls (12,13, 16) in an overlapping manner to reinforce these outer walls
(12, 13, 16).
17. The corner fitting of claim 16 as dependent on claim 7, characterized in that
the bore (19) is disposed in the reinforced part of the respective wall (13,16).
18. The corner fitting of claim 15 as dependent on claim 9, characterized in that
the fin (21 ) is formed by one of the three triangular portions of the blank corresponding
to the cut-off apex.
19. The corner fitting of any of claims 1 to 13, characterized in that it is formed
from a plane blank (30) which is rectangularly bent along a substantially straight
first line (35) and is rectangularly bent along a straight second line (36), which
perpendicularly intersects the first line (35) on one half up to the point of intersection
with the first line (35) and is cut in the other half, and that the two quarter faces
(33, 34) separated from each other by the cut are interconnected in superimposed fashion.
20. The corner fitting of claim 19, characterized in that the blank (30') has the
shape of a circle centered at the point of intersection of the two lines (35', 36').
21. The corner fitting of claim 19, characterized in that the blank (30) consists
of a semicircle (31, 32) of a radius (r) and a rectangle formed of two of the quarter
faces (33, 34) with a side ratio of 2r:r and having its longer side connected to the
basis of the semicircle along the first line (35).
22. The corner fitting of any of claims 19 to 21, characterized in that the opening
(37') is formed by a circular cut-out centered at the point of intersection of the
two lines (35, 36).
23. The corner fitting of any of claims 19 to 21, characterized in that the opening
(45') is formed by a cut (46) in the shape of a semicircular arc which is centered
with respect to the point of intersection of the two lines (35', 36'), which extends
symmetrically to the second line (36'), and which intersects the cut half of the second
line (36'), that a hole (42) is disposed symmetrically to the second line (36') in
the bent part thereof, and that the web (51) formed between the semicircular arc (46)
and the hole (42) is cut along the second line (46'), the two web parts thus formed
being interconnected in overlapping fashion (Fig. 8).
24. The corner fitting of any of claims 19 to 21, characterized in that the opening
(37) in the blank has the shape of a deltoid, the diagonals of which coincide with
the two lines (35, 36).
25. The corner fitting of claim 24, characterized in that the corners of the blank
(37) are rounded (38).
26. The corner fitting of any of claims 1 to 25, characterized in that the opening
(37') is reinforced by a ring (41 ) welded therein or thereon or by an integral bead.
27. The corner fitting of any of claims 1 to 26, characterized by a reinforcing wall
(48) in the form of an isosceles triangle provided with an opening (50), the reinforcing
wall being inserted in the corner fitting in such a manner that its apex (49) projects
obliquely outwardly through the opening (37), the edges of the reinforcing wall corresponding
to the lateral sides of the triangle being welded to the internal faces (31, 32) of
the corner fitting.
28. The corner fitting of claim 27, characterized in that the opening (37) is triangular
and has one edge welded to the reinforcing wall (48).
29. The corner fitting of claim 27 or 28, characterized in that the outwardly projecting
apex (49) of the reinforcing wall (48) is bent ouwardly for stiffening and centering.
30. The corner fitting of any of claims 1 to 26, characterized by a reinforcing rod-lattice
work welded to the interior of the corner fitting.
31. The corner fitting of any of claims 27 to 30, characterized in that an engagement
element accessible from the outside is attached to the reinforcing wall (48) or, respectively,
the reinforcing rod-lattice work.
32. The corner fitting of any of claims 1 to 9, characterized in that the three walls
(12, 13, 16) are interconnected in the regions of their wall corners disposed diagonally
opposite to the cut-off apex of the corner fitting by a substantially triangular junction
piece (53) which extends substantially parallel to the triangular surface.
33. The corner fitting of claim 32, characterized in that the apices of the junction
piece (53) are bent and welded in overlapping fashion to the corner regions of the
three walls (12,13,16).
34. The corner fitting of claim 32, characterized in that the apices of the junction
piece (53) are cut off and the thus formed hexagonal junction piece is welded in overlapping
fashion to the bent corner regions of the walls (12, 13, 16).
35. The corner fitting of any of claims 32 to 34, characterized in that an engagement
element (56; 61) for a hoisting or connecting device is mounted on the inner face
of the junction piece (53) facing the cut-off apex of the corner fitting.
36. The corner fitting of claim 35, characterized in that the engagement element consists
of a shackle (56) having its one end formed integrally with an apex of the junction
piece (53) and its other end (58) welded to the inner face of the junction piece (53).
37. The corner fitting of claim 36, characterized in that the shackle (56) projects
through the opening (37) of the triangular face and forms an abutment surface (57)
inclined upwardly and outwardly with respect to the upper wall (12) of the corner
fitting.
38. The corner fitting of claim 36 or 37, characterized in that a ring (60) is engaged
in the shackle (36), the ring fitting through the opening (37) of the triangular face.
39. The corner fitting of any of claims 36 to 38, characterized in that a reinforcing
web (19) is inserted between the junction piece (53) and the two arms of the shackle
(56).
40. The corner fitting of claim 35, characterized in that the engagement element consists
of a hook (31) having a helical eye.
41. The corner fitting of any of claims 32 to 40, characterized in that it is formed
from a blank in which the three walls (12,13,16) are each formed integrally with the
junction piece (53) in the area of the apices thereof and are interconnected by welding
at their three edges (63, 64, 65) which form the outer edges of the corner fitting.
42. The corner fitting of any of claims 32 to 40, characterized in that it is formed
from a blank in which the three walls (12, 13, 16) are interconnected by two bends
and by a weld along the third outer edge of the corner fitting, and that the junction
piece (53) has the area of one of its apices formed integrally with one wall (12)
and has its other two apices welded to the other walls (13, 16).
43. The corner fitting of any of claims 32 to 42, characterized in that the junction
piece (53) is arched.
44. Use of the corner fitting of any of claims 32 to 43 in a freight container, characterized
in that openings are confined by the junction piece (53) and the walls (12, 13, 16)
defining the cut-off apex of the corner fitting, container edge elements (55) to be
welded to the corner areas of the corner fitting being inserted into the openings.
45. The use of claim 44, characterized in that the edge elements (55) are welded to
the edges of the junction piece (53).
1. Pièce de coin pour conteneur de marchandises, constitué par au moinstrois parois
(12,13,16) formant les trois surfaces extérieures et disposées perpendiculairement
les unes par rapport aux autres, l'une au moins de ces parois comprenant une ouverture
(19, 20) destinée à l'introduction d'éléments d'accouplement ou de support, caractérisée
en ce que la pointe de la pièce de coin est tronquée en formant une surface triangulaire
oblique (14) délimitant les trois parois (12,13,16) et comprenant une autre ouverture
(15).
2. Pièce de coin selon la revendication 1, caractérisée en ce que la longueur restante
des arêtes tronquées de la pièce de coin est comprise entre la moitié et le quart,
et de préférence le tiers, de la longueur totale des arêtes.
3. Pièce de coin selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que l'ouverture
(15) pratiquée dans la surface triangulaire (14) a la forme d'un cercle inscrit dans
le triangle.
4. Pièce de coin selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que l'ouverture
(15', 15") pratiquée dans la surface triangulaire (14) a la forme d'un hexagone qui
ne laisse subsister que trois zones de coin.
5. Pièce de coin selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que la
surface triangulaire (14) comprend trois alésages respectivement voisins du milieu
des côtés du triangle.
6. Pièce de coin selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que la paroi
extérieure (12) qui forme la surface supérieure ou inférieure comprend un trou allongé
(20) dont l'axe longitudinal est perpendiculaire à l'arête tronquée de cette paroi
(12).
7. Pièce de coin selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que les
deux parois latérales (13, 16) comprennent chacune un alésage (19).
8. Pièce de coin selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que l'arête
formée par la paroi supérieure ou inférieure (12) avec la surface triangulaire (14)
est renforcée.
9. Pièce de coin selon la revendication 8, caractérisée en ce que l'arête formée par
la paroi supérieure (12) avec la surface triangulaire comprend une aile (21) qui est
inclinée par rapport à la paroi supérieure (12).
10. Pièce de coin selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce qu'un étrier
(22) est ajouté à l'arête formée par la paroi supérieure ou inférieure (12) et la
surface triangulaire (14).
11. Pièce de coin selon ta revendication 10, caractérisée en ce que l'étrier (22)
est disposé dans un plan perpendiculaire à la paroi supérieure (12).
12. Pièce de coin selon la revendication 10, caractérisée en ce que l'étrier (22)
est disposé dans un plan parallèle à la paroi inférieure (12).
13. Pièce de coin selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce qu'un étrier
à trois bras (23) est prévu dans la zone de sa pointe tronquée, monté par ses trois
extrémités aux pointes des coins de la surface triangulaire (14).
14. Pièce de coin selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisée en ce qu'elle
est formée à partir d'un tronçon de tôle soudé sur certaines arêtes.
15. Pièce de coin selon la revendication 14, caractérisée en ce que les parties triangulaires
de la pièce découpée qui correspondent à la pointe découpée sont soudées par chevauchement
les unes sur les autres en formant une surface triangulaire renforcée (14).
16. Pièce de coin selon la revendication 14, caractérisée en ce que les parties triangulaires
de la pièce découpée qui correspondent à la pointe découpée sont repliées vers l'intérieur
pour renforcer les parois extérieures découpées (12, 13, 16) et sont soudées par chevauchement
avec ces parois extérieures (12, 13, 16).
17. Pièce de coin selon la revendication 16,. dans la mesure où elle dépend de la
revendication 7, caractérisée en ce que l'alésage (19) est pratiqué dans la partie
renforcée de la paroi concernée (13, 16).
18. Pièce de coin selon la revendication 15, dans la mesure où elle dépend de la revendication
9, caractérisée en ce que l'aile (21 ) est formée par. l'une des trois parties triangulaires
de la pièce découpée qui correspond à la pointe tronquée.
19. Pièce de coin selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisée en ce qu'elle
est formée à partir d'une pièce découpée plane (30) qui est repliée à angle droit
le long d'une première ligne sensiblement droite (35) et est repliée à angle droit
le long d'une seconde ligne droite (36) coupant perpendiculairement la première droite
(35) sur une moitié et jusqu'au point d'intersection avec la première ligne (35) et
est découpée dans l'autre moitié, et en ce que les deux quarts de surface (33, 34)
séparés l'un de l'autre par la découpe sont reliés l'un à l'autre en étant appliqués
l'un sur l'autre.
20. Pièce de coin selon la revendication 19, caractérisée en ce que la pièce découpée
(30') a la forme d'un cercle dont le centre est au point d'intersection des deux lignes
(35', 36').
21. Pièce de coin selon la revendication 19, caractérisée en ce que la pièce découpée
(30) est constituée par un demi-cercle (31, 32) de rayon (r) et par un rectangle raccordé
le long de la première ligne (35) par son côté long à la base du demi-cercle et constitué
par deux des quarts de surface (33, 34), le rapport entre les côtés du rectangle étant
de 2r:r. r.
22. Pièce de coin selon l'une des revendications 19 à 21, caractérisée en ce que l'ouverture
(37') est constituée par une découpe de forme circulaire centrée sur le point d'intersection
des deux lignes (35,36).
23. Pièce de coin selon l'une des revendications 19 à 21, caractérisée en ce que l'ouverture
(45') est formée par une découpe (46) ayant la forme d'un arc de demi-cercle, centré
sur le point d'intersection des deux lignes (35', 36') et symétrique par rapport à
la seconde ligne (36'), coupant la moitié découpée de la seconde ligne (36') de manière
qu'un trou (42) soit pratiqué symétriquement par rapport à la seconde ligne (36')
et dans sa partie repliée, et en ce que, entre l'arc de demi-cercle (46) et le trou
(42), la branche présente (51 ) est coupée le long de la seconde ligne (46'), les
deux parties de branche ainsi formées étant reliées l'une à l'autre par chevauchement
(fig. 8).
24. Pièce de coin selon l'une des revendications 19 à 21, caractérisée en ce que l'ouverture
(37) a en coupe la forme d'un cerf-volant rectangulaire dont les diagonales coïncident
avec les deux lignes (35,36).
25. Pièce de coin selon la revendication 24, caractérisée en ce que les coins de la
découpe (37) sont arrondis (38).
26. Pièce de coin selon l'une des revendications 1 à 25, caractérisée en ce que l'ouverture
(37') est renforcée par un anneau (41 ) soudé par-dessus ou au-dedans, ou par un bourrelet
formé sur elle.
27. Pièce de coin selon l'une des revendications 1 à 26, caractérisée en ce qu'elle
comprend une paroi de renfort (48) comportant un passage (50) et se présentant sous
la forme d'un triangle équilatéral, introduit dans la pièce de coin de manière que
sa pointe (49) fasse saillie en oblique vers l'extérieur par l'ouverture (37) et que
ses arêtes correspondant aux branches triangulaires soient soudées sur les surfaces
intérieures (31, 32) de la pièce de coin.
28. Pièce de coin selon la revendication 27, caractérisée en ce que l'ouverture (37)
est triangulaire et soudée par une arête à la paroi de renfort (48).
29. Pièce de coin selon l'une des revendications 27 ou 28, caractérisée en ce que
la pointe (49) de la paroi de renfort (48) qui fait saillie vers l'extérieur est repliée
vers l'extérieur dans un but de renforcement et de centrage.
30. Pièce de coin selon l'une des revendications 1 à 26, caractérisée en ce qu'elle
comprend un système de renfort constitué par des barres en treillis soudées dans la
pièce de coin.
31. Pièce de coin selon l'une des revendications 27 à 30, caractérisée en ce qu'un
élément d'accrochage accessible de l'extérieur est monté sur la paroi de renfort (48)
ou sur le système de renfort constitué par des barres.
32. Pièce de coin selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que les
trois parois (12, 13, 16) sont reliées par une pièce d'assemblage (53) sensiblement
triangulaire et sensiblement parallèle à la surface triangulaire, dans la zone des
coins diagonalement opposés à la pointe découpée de la pièce de coin.
33. Pièce de coin selon la revendication 32, caractérisée en ce que les pointes de
la pièce d'assemblage (53) sont repliées et soudées par chevauchement aux zones de
coin des trois parois (12,13,16).
34. Pièce de coin selon la revendication 32, caractérisée en ce que les pointes de
la pièce d'assemblage (53) sont découpées et en ce que la pièce d'assemblage hexagonale
ainsi formée est soudée en chevauchement dans les zones de coin repliées des parois
(12, 13, 16).
35. Pièce de coin selon l'une des revendications 32 à 34, caractérisée en ce que sur
la surface intérieure de la pièce d'assemblage (53) qui est tournée vers la pointe
tronquée de la pièce de coin est fixé un élément d'accrochage (56; 61 ) destiné à
un dispositif de levage ou d'accouplement.
36. Pièce de coin selon la revendication 35, caractérisée en ce que l'élément d'accrochage
est constitué par une patte (56) formée par l'une de ses extrémités sur une pointe
de la pièce d'assemblage (53) et est soudée par son autre extrémité (58) sur la surface
intérieure de la pièce d'assemblage (53).
37. Pièce de coin selon la revendication 36, caractérisée en ce que la patte (56)
fait saillie par l'ouverture (37) de la surface triangulaire et forme une surface
de butée (37) inclinée vers le haut et vers l'extérieur, et en oblique, en direction
de la paroi supérieure (12) de la pièce de coin.
38. Pièce de coin selon l'une des revendications 36 ou 37, caractérisée en ce qu'un
anneau (60) de dimension appropriée est suspendu à la patte (56) et peut passer par
l'ouverture (37) de la surface triangulaire.
39. Pièce de coin selon l'une des revendications 36 à 38, caractérisée en ce qu'un
flasque de renfort (19) est inséré entre la pièce d'assemblage (53) et le bras de
la patte (56).
40. Pièce de coin selon la revendication 35, caractérisée en ce que l'élément d'accrochage
est constitué par un crochet (61 ) comportant un oeillet en queue de cochon.
41. Pièce de coin selon l'une des revendications 32 à 40, caractérisée en ce qu'elle
est constituée à partir d'une pièce découpée dans laquelle les trois parois (12, 13,
16) sont respectivement formées, dans la zone des pointes de la pièce d'assemblage
(53) et sur celle-ci, et sont soudées les unes aux autres par leurs trois arêtes (63,64,65)
formant les arêtes extérieures de la pièce de coin.
42. Pièce de coin selon l'une des revendications 32 à 40, caractérisée en ce qu'elle
est formée à partir d'une pièce découpée dans laquelle les trois parois (12,13,16)
sont reliées les unes aux autres après deux pliages et un soudage dans la troisième
arête extérieure de la pièce de coin, et la pièce d'assemblage (53) est formée dans
la zone de l'une de ses pointes sur une paroi (12) et soudée par ses deux autres pointes
restantes aux autres parois (13,16).
43. Pièce de coin selon l'une des revendications 32 à 42, caractérisée en ce que la
pièce d'assemblage (53) est courbe.
44. Conteneur pour marchandises comprenant des éléments formant des arêtes, qui sont
reliés les uns aux autres par des pièces de coin selon l'une des revendications 32
à 43, caractérisé en ce que les éléments d'arête (55) sont introduits dans les ouvertures
limitées par la pièce d'assemblage (53) et par les pointes tronquées de la pièce de
coin concernée, enfoncés à force et soudés dans la zone des arêtes de la pièce de
coin.
45. Conteneur pour marchandises selon la revendication 44, caractérisé en ce que les
éléments d'arête (55) sont soudés aux arêtes de la pièce d'assemblage (53).