[0001] Die Erfindung betrifft eine Düse für Tintenstrahldrucker mit einem die Ausbreitung
der Tintenflüssigkeit behindernden ringförmigen Widerstand, insbesondere in Form einer
nahe.um die Austrittsöffnung angeordneten scharfen Kante, wobei die Ebene der Austrittsöffnung
senkrecht zur Längsachse der Düse angeordnet ist.
[0002] Eine derartige Düse ist aus der Fig.3 der DE-AS 23 62 576 bekannt. Rings um die Austrittsöffnung
ist im nahen Abstand eine grabenförmige Ausnehmung angeordnet, durch die ein konzentrischer
Tintentropfenabriß erreicht werden'soll. Die Kante zwischen dem Düsenrand und der
Ausnehmung wirkt dabei als Widerstand gegen die Benetzung durch die Tinte.
[0003] Aus der DE-AS 15 11 379 ist es weiterhin bekannt, die äußere Kante eines solchen
Düsenrandes scharfkantig auszuführen, während die an diese Kante angrenzenden Flächen
verschiedene Rauhheit besitzen. Hierdurch sollen bei mehreren Düsen die Abfließeigenschaften
aller Düsen untereinander praktisch gleich gemacht werden. Da weiterhin der einzelne
Tintentropfen durch ständige Schwingungen der Tinte erzeugt wird und anschließend
durch ein elektrostatisches Feld in verschiedene Richtungen abgelenkt wird, ist ein
zur Austrittsöffnung der Düse exakt senkrecht verlaufender Austritt des Tintentropfens
nicht erforderlich. Die Abmessungen der Düse sind dabei relativ groß. So beträgt die
Breite des Düsenrandes ebenso wie der Durchmesser der Düse 0,1 mm.
[0004] Derartige Düsen sind jedoch für Tintenstrahldrucker nicht geeignet, die nach dem
Prinzip des "droplet-ondemand" arbeiten, d.h. deren Tintentropfen einzeln aus der
Düse ausgestoßen werden und nur im freien Fluge ohne äußere Beeinflussung auf dem
Aufzeichnungsträger auftreffen. Da die hierbei ausgestoßenen Tintentropfen größer
sind als der Innendurchmesser der Düsenaustrittsöffnung, muß diese möglichst klein
gewählt werden. Um einen guten Matrixdruck zu erreichen, liegen die Abmessungen der
Düsen in einer Größenordnung von 50 bis 100 /um im Durchmesser, wobei der kleinere
Wert aus den o.g. Gründen möglichst angestrebt werden sollte.
[0005] Gegenüber solchen kleinen Abmessungen wirken die mit 0,1 mm Breite relativ großen
Düsenränder der bekannten Düsenformen großflächig und sind aus dieser Sicht mit Düsen
gleichzusetzen, deren Austrittsöffnungen plan in der Oberfläche einer Düsenplatte
liegen. In Fig.1 ist eine derartige Düsenaustrittsöffnung und die einzelnen Phasen
der Tropfenemission dargestellt. Es wird dabei von dem Zustand der trockenen Düse
ausgegangen (a). Beim Anlegen einer Spannung an den-zugeordneten, nicht dargestellten
Tropfengenerator wird der noch negativ gewölbte Flüssigkeitsmeniskus positiv gewölbt,
wobei bis zu einer bestimmten Höhe der Wölbung die gesamte Düsenöffnung mit Flüssigkeit
ausgefüllt ist (b). Der Durchmesser der parabolischen Auswölbung ist durch den Durchmesser
der Düse bestimmt. Ab einer bestimmten Auswölbung, die von der Struktur des inneren
begrenzenden Düsenrandes als auch von der Grenzflächenspannung des Düsenmaterials
abhängig ist, tritt neben der gewünschten Ausstoßrichtung (Pfeil in Düsenrichtung)
auch eine lateral sich ausbreitende Benetzung der Außenfläche auf (seitliche Pfeile).
Dieses ist gleichbedeutend mit einer Verbreiterung des Düsendurchmessers. Diese virtuelle
Vergrößerung des Düsendurchmessers führt zu einer Verminderung der Frontgeschwindigkeit
der ausgestoßenen Tintentröpfchen. Die Haftung der Flüssigkeit auf der lateralen Oberfläche
führt somit zu einem Energieverlust. Die Größe des Benetzungsringes hängt von der
Grenzflächenspannung, der Strömungsgeschwindigkeit der Flüssigkeit und von retardierenden
Momenten des Druckgenerators ab. Die Geometrie dieser Be- " netzung variiert aufgrund
von Oberflächendefekten, Verunreinigungen und chemischen Einwirkungen. Die Größe des
Benetzungsringes hängt auch von der Frequenz ab, mit der die Tintentröpfchen ausgestoßen
werden, und wird umso größer sein, je öfter Tintentropfen ausgestoßen worden sind.
Erreicht dann nach mehreren Ausstoßungen die Benetzung einen äußeren Widerstand entsprechend
den o.g. bekannten Anordnungen, so wird dadurch dann schließlich ein weiteres Ausbreiten
unterbunden.
[0006] Da bei der Tropfenemission nach Fig.1 davon ausgegangen ist, daß beim Ausstoß des
ersten Tintentröpfchens das Benetzungsvermögen des nahen Düsenrandbereiches wegen
seines trockenen Zustandes noch annähernd gleich ist, wird der erste Tropfen mit großer
Wahrscheinlichkeit noch in der gewünschten axialen Richtung zur Düse ausgestoßen werden
(d). Der Benetzunssrand wird aber bereits in radialer Richtung vom Düsenrand nicht
mehr exakt begrenzt sein. Nach Abschalten der Spannung am Tropfengenerator wird die
Tintenflüssigkeit wieder in die Düse zurückgezogen und ein weiterer negativer Flüssigkeitsmeniskus
gebildet. Dabei bleibt auf dem Düsenrand Restflüssigkeit zurück, die je nach Beschaffenheit
des Düsenrandes unregelmäßig gestaltet ist (e). Der nächste Impuls des Tropfengenerators
führt dann zwangsläufig zu einer Ablenkung des ausgestoßenen Tintentropfens (f), da
die dann auf ihn wirkenden lateralen Kräfte unterschiedlich sind. Diese Kräfte sind
umso größer, je mehr Flüssigkeit auf einem Teilgebiet des Düsenrandes zurückbleibt.
[0007] Weiter nimmt diese irregulare Benetzung bei höheren Tropfenbildungsraten zu, so daß
die Druckgeschwindigkeit weiterhin stark vermindert ist. Die Nachfließ- bzw. Rückfließvorgänge
nach der Emission eines Tropfens verhindern außerdem die gewünschte frühzeitige Ruhestellung
des negativen Meniskus, so daß auch bei niedrigeren Emissionsfrequenzen erheblich
unzulässige Tropfengeschwindigkeitsschwankungen zu beobachten sind. Die Nachfließvorgänge
sind umso ausgeprägter, je höher die Viskosität der verwendeten Tinte ist. Somit führt
die nicht kontrollierbare Benetzung bei planen oder als plan anzusehenden Düsenfronten
zur Verminderung der technisch erwünschten Druckqualität und Druckgeschwindigkeit.
[0008] Um dem Anspruch'einer sehr guten Schriftqualität gerecht zu werden, müssen die Düsen
des Tintenstrahldruckers eine reproduzierbare stabilisierende Tropfenbildung gewährleisten.
Es muß also eine exakte axiale Ausstoßung der Tropfen erreicht werden.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Düsen eines Tintenstrahldruckers, bei
dem die Tintentropfen für einen freien unbeeinflußten Flug einzeln ausgestoßen werden,
so auszubilden, daß die Tintentropfen gleich und stets axial in Düsenrichtung ausgestoßen
werden und daß unmittelbar um den Düsenrand eine ringförmige und radial gleichmäßige
Grenzflächenspannung besteht, welche die laterale Benetzung bereits nach dem Ausstoß
des ersten Tintentropfens ringförmig definiert und begrenzt.
[0010] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Austrittsöffnung selbst scharfkantig ausgebildet
ist und daß der durch den ringförmigen Widerstand und die Austrittsöffnung gebildete
konzentrische Düsenrand eine Breite von 0 bis 20
/um besitzt. Zweckmäßig wird die Austrittsöffnung der Düse so ausgebildet, daß anschließend
an den ringförmigen Widerstand eine den Düsenrand umgebende Ausnehmung angeordnet
ist, und daß die dadurch erhaben ausgebildete Austrittsöffnung den Querschnitt eines
spitzwinkligen Dreieckes besitzt, dessen spitze Ecke den Düsenrand bildet. Anstelle
des dreieckförmigen Querschnittes kann auch ein rechteckförmiger Querschnitt verwendet
werden, dessen schmale Seite dann aber weniger als 20
/um breit sein muß. Auch ist es möglich, die Austrittsöffnung mit der sie umgebenden
Oberfläche einer Düsenplatte plan zu legen. In diesem Falle ist der Düsenrand aus
einem von der Tintenflüssigkeit leicht benetzbaren Material, z.B. Silizium oder Siliziumoxyd,
und die übrigen Düsenteile aus einem von der Tintenflüssigkeit schwer benetzbaren
Material, z.B. Stahl, Nickel, herzustellen, wobei der Düsenrand in der Düsenplatte
eingearbeitet bzw. eingelegt ist.
[0011] Die Erfindung hat den Vorteil, daß der Düsenrand von der zurückbleibenden Tinte zwangsläufig
gleichmäßig benetzt wird, auch wenn durch den abgestoßenen Tintentropfen zunächst
eine ungleichmäßige Benetzung vorliegt. Durch den an sich insgesamt als scharfkantig
anzusehenden Düsenrand verteilt sich die verbleibende Tinte sofort und noch vor Beginn
des Austrittsvorganges des nächsten Tintentropfens gleichmäßig über den gesamten Düsenrand.
Ein weiterer Vorteil besteht darin,-daß ein Nachfließen der verbleibenden Tinte in
den Düsenkanal nach der Emission weitgehend reduziert ist. Dadurch kann die Ausstoßfrequenz
wesentlich erhöht werden.
[0012] Die Erfindung wird im folgenden anhand einiger Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigen:
Fig.1 einzelne Phasen der Tintenemission einer bekannten Düsenform,
Fig.2 ein Beispiel einer Düsenform nach der Erfindung,
Fig.3 ein weiteres Beispiel der Düsenform nach der Erfindung,
Fig.4 einzelne Phasen der Tintenemission der Düse nach der Erfindung,
Fig.5 das Verhalten der Tintenflüssigkeit auf dem Düsenrand nach Abstoßen eines Tintentropfens
und
Fig.6 die Anordnung mehrerer Düsen nach Fig.2, die zur Reinigung der Düsen mit Tintenflüssigkeit
überflutet sind.
[0013] Für den Matrixdruck durch Tintenstrahldrucker, bei denen die Tintentropfen einzeln
ausgestoßen bzw. ausgespritzt werden, sind mehrere Tropfengeneratoren gebündelt, deren
Druckkanäle durch eine abnehmbare Düsenfrontplatte 1 abgeschlossen sind. Die Anordnung
der Düsen 2 in dieser Frontplatte 1 ist durch die vertikale Rasterung des abzudruckenden
Zeichens bestimmt. Für eine bestimmte Druckqualität werden effektive Düsenabstände
von etwa 100
/um gefordert. Die Anordnung der Düsen kann in mehreren Reihen mit versetzten Rasterabständen
erfolgen. Der Durchmesser d der Düse 2 beträgt etwa 50 /um. Die Länge des düsenwirksamen
Teiles beträgt aus Sicherheitsgründen ein Mehrfaches der Düsenöffnung, z.B. das 3-
bis 4-fache. Die Düse 2 enthält einen Einlaufkegel 5 mit einem Öffnungswinkel von
etwa 20 bis 45
0, um sie an einen Flüssigkeitskanal von 0,3 mm im Durchmesser anschließen zu können.
[0014] Um die Austrittsöffnung 4 der Düse 2 ist in der Düsenplatte eine Ausnehmung vorgesehen,
so daß die Austrittsöffnung 4 plan mit der Oberfläche der Düsenplatte liegt. Dies
ist aus der Fig.6 ersichtlich. Die Düsenaustrittsöffnung 4 geht in einen Düsenrand
3 über. Die beiden Kanten dieses ringförmigen Düsenrandes 3, die einerseits mit der
Düse 2 und andererseits mit der Ausnehmung gebildet werden, sind scharfkantig ausgebildet.
Der Innendurchmesser des Düsenrandes 3 entspricht dem Düsendurchmesser d und der AuBendurchmesser
D des Düsenrandes ist nur geringfügig größer, so daß die Differenz D - d äußerst klein
ist. Diese Differenz soll möglichst nach 0 gehen, jedoch sind aus Fertigungsgründen
Differenzen bis 20
/um zulässig. Die Düsenform nach Fig.2 hat einen rechteckigen Querschnitt 10, dessen
kleine Seite den scharfkantigen Düsenrand 3 bildet. In Fig.3 ist ein Ausführungsbeispiel
dargestellt, bei dem der Düsenrand 3 dadurch klein gehalten wird, daß der Querschnitt
dieses Bereiches ein spitzwinkliges Dreieck bildet, dessen Spitze den Düsenrand 3
darstellt. Diese Düsenform mit einem spitzwinkligen dreieckigen Querschnitt 10a sollte
nach Möglichkeit angestrebt werden. Entscheidend dabei ist somit die allseitig gleichmäßige
und-"ringförmige Blockierung der lateralen Benetzung in unmittelbarer Nähe des Düsenrandes.
[0015] In Fig.4 sind einzelne Phasen der Tropfenemission dargestellt, wie sie bei der in
Fig.2 dargestellten Düse auftritt. Da der Düsenrand vor dem Austritt des ersten Tropfens
trocken ist,. unterscheiden sich die Phasen a bis d zunächst nicht von den in Fig.1
dargestellten Phasen a bis d. Allerdings ist bei der Phase d eine exakte Benetzung
des Düsenrandes bereits gegeben. Nach Abstoßen des Tintentropfens wird durch die Eigenschwingungen
der Flüssigkeitssäule die Tintenflüssigkeit in die Düse zurückgezogen. Dieser Vorgang
ist in den Phasen e und f dargestellt. Nach Abschluß dieses Rückflusses und vor Beginn
des Ausstoßvorganges eines zweiten Tropfens ist auf dem Düsenrand 3 eine exakte definierte
Benetzung zurückgeblieben, die mit der in der Düse befindlichen Flüssigkeit infolge
der Scharfkantigkeit der Austrittsöffnung nicht mehr in Verbindung steht. Dieser Zeitpunkt
ist in g dargestellt. Nach Beginn des:Ausstoßes des weiteren Tintentropfens in der
Phase h findet die im Düsenkanai befindliche Tinte am Düsenrand allseitig eine gleiche
Restbenetzung. Da der Düsenrand gleichmäßig und scharfkantig ist, werden die von der
Restbenetzung ausgehenden lateralen Kräfte sehr klein und in ihrer Stärke allseitig
gleich sein. Dadurch wird ein axialer Abriß des Tropfens in Richtung der Düse gewährleistet,
wie dies in i dargestellt ist. Bei einer solchen Düsenform ist es dann unbedeutend,
ob der Abriß des Tintentropfens gemäß k nicht zentral sondern in irgendeinem Randgebiet
des Düsenrandes beendet wird.
[0016] Wie Fig.5 zeigt, ist es bei der scharfkantigen Ausbildung des Düsenrandes 3 auch
unbedeutend, ob direkt nach dem Abriß des Tintentropfens die Benetzung des Düsenrandes
3 ungleichmäßig ist. Dies ist in Fig.5 übertrieben dadurch dargestellt, daß hier angenommen
ist, die auf dem Düsenrand 3 zurückbleibende Resttinte 9 sei tropfenförmig. Da sowohl
die Innenkante als auch die Außenkante des Düsenrandes 3 scharfkantig ist und beide
Ränder praktisch zusammenfallen, wird sich der Tintentropfen 9 zwangsweise gleichmäßig
über den gesamten Düsenrand 3 verteilen, ohne dabei über dessen Ränder hinauszugehen.
Dieser Zustand ist in b dargestellt.
[0017] In Fig.6 ist ein Teilausschnitt einer Düsenplatte 1 mit zwei Düsen 2 nach der Fig.2
dargestellt. Zwischen den Düsen 2 befinden sich Ausnehmungen 6, in deren Mitte jeweils
ein Abfluß 7 für den Rückfluß der Tinte angeordnet ist.
[0018] Durch den vorspringenden ringförmigen und scharfkantigen Düsenrand 3 wird eine Trennung
von Überschußtinte, die durch die Abflußkanäle 7 abgeführt werden kann, von der in
den Düsen 2 befindlichen Tinte erreicht. Dies kann zur Reinigung der Düsen ausgenutzt
werden. Hierzu werden die Düsen, beispielsweise durch Druck auf die Tintenvorratskammer,
überflutet. Diese Überflutung ist in Fig.6a durch die Pfeile und durch die bogenförmige
Überspannung über die Düsen 2 dargestellt. Durch den anschließenden statischen Unterdruck
in den Düsen 2 reinigt sich diese im Bereich der Düsenränder 3 selbst. Wie bereits
ausgeführt, wird dies durch die zwangsläufige Trennung der Überschußtinte in den Ausnehmungen
6 von der Tinte in den Düsen 2 erreicht. Die Überschußtinte in den Ausnehmungen 6
fließen durch die Kanäle 7 ab. Dieser Zustand ist in Fig.6b dargestellt.
[0019] Die konzentrischen Ausnehmungen 6 um die Düsen 2 herum verhindern aufbrdem noch die
Verschmutzung der großflächigen kritischen Oberfläche der Düsenfrontplatte durch Papierstaub
und Farbstoffreste. Die Ausnehmungen 6 sind so gestaltet, daß die Höhe des ringförmigen
Düsenrandes 3 und die außerhalb der Ausnehmung 6 liegenden Ebene der Düsenplatte 1
gleich ist.
[0020] Eine wesentliche technische Eigenschaft dieser Anordnung ist die Reduzierung von
Nachfließvorgängen nach der Emission eines einzelnen Tropfens, wodurch eine wesentliche
Erhöhung der Tropfenrate möglich ist. Durch die Begrenzung der Benetzung 8 werden
die Nachfließvorgänge zur endgültigen Meniskusruhestellung definiert eingestellt,
so daß auch Tinten mit höherer Viskosität zur kontrollierten Tropfenbildung verwendet
werden können.
1. Düse für Tintenstrahldrucker mit einem die Ausbreitung der Tintenflüssigkeit behindernden
ringförmigen Widerstand, insbesondere in Form einer nahe um die Austrittsöffnung angeordneten
scharfen Kante, wobei die Ebene der Austrittsöffnung senkrecht zur Längsachse der
Düse angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Austrittsöffnung (4) selbst scharfkantig ausgebildet ist und daß der durch
den ringförmigen Widerstand und die Austrittsöffnung (4) gebildete konzentrische Düsenrand
(3) eine Breite von 0 bis 20 /um besitzt.
2. Düse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß anschließend an den ringförmigen
Widerstand eine den Düsenrand (3) umgebende Ausnehmung (6) angeordnet ist und daß
die dadurch erhaben ausgebildete Austrittsöffnung (4) den Querschnitt eines spitzwinkligen
Dreieckes besitzt, dessen spitze Ecke den Düsenrand (3) bildet (Fig.3).
3. Düse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnung (4) plan
mit der sie umgebenden Oberfläche der angrenzenden Düsenteile (1) angeordnet ist und
daß der Düsenrand (3) aus einem von der Tintenflüssigkeit leicht benetzbaren Material
und die übrigen Düsenteile (1) aus einem von der Tintenflüssigkeit schwer benetzbaren
Material bestehen.
4. Düse nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnung
(4) einen Durchmesser von etwa 50 /um besitzt.