| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 056 076 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
20.02.1985 Patentblatt 1985/08 |
| (22) |
Anmeldetag: 06.10.1981 |
|
|
| (54) |
Ausbildungsschiessgerät für Kanonen, Geschütze oder dgl.
Training device for guns, artillery equipment and the like
Dispositif d'entraînement pour canons, pièces d'artillerie et objets semblables
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
23.12.1980 DE 3048620
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
21.07.1982 Patentblatt 1982/29 |
| (71) |
Anmelder: HÜLS TROISDORF AKTIENGESELLSCHAFT |
|
D-53839 Troisdorf (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Stahlmann, Rudolf
D-8510 Fürth (DE)
- Penner, Horst, Dr.
D-8510 Fürth (DE)
- Brede, Uwe
D-8510 Fürth (DE)
- Mauer, Günter
D-8734 Poppenlauer (DE)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Ausbildungsschießgerät der im Oberbegriff des Anspruchs
1 angegebenen Art.
[0002] Zum Erlernen des Schießens mit Kanonen kennt man Ausbildungsschießgeräte verschiedener
Ausführungen. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen um Geräte, die durch besondere
Adaptierung im vollkalibrigen Geschützrohr des jeweiligen Waffensystems verankert
sind und wobei aus einem in das Geschützrohr eingesetzten Rohr unterkalibrige Munition
verschossen wird. Siehe z. B. GB-A-356839. Diese Ausbildungsschießgeräte erlauben
es in der Regel, den Richtvorgang wirklichkeitsgetreu nachzuvollziehen, nicht jedoch
den Vorgang des Ladens der Waffe und die Handhabung der Munition.
[0003] Die Erfindung macht es sich daher zur Aufgabe, ein Ausbildungsschießgerät zu schaffen,
bei dem auch der Ladevorgang und die Handhabung der Munition mehr als bei den bekannten
Systemen der Wirklichkeit entspricht. Erfindungsgemäß wird dies mit einem Ausbildungsschießgerät
der im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Art erreicht, durch die Verwendung
einer von Kanonenmunition mit verbrennbarer Patronenhülse her bekannten vollkalibrigen
Kartuschstummelhülse für die Aufnahme und Zufuhr der unterkalibrigen Munition in das
Patronenlager des unterkalibrigen Rohres. Dabei ist die zentrische Einführung der
unterkalibrigen Patrone in das Patronenlager des bereits in der Kanone adaptierten
Übungsgetätes durch die patronengleiche Außenform der vollkalibrigen Kartuschstummelhülse
sichergestellt. Von Vorteil ist dabei aber auch die unmittelbare Zentrierung der unterkalibrigen
Munition im Patronenlager des Ausbildungsschießgerätes. Durch die Verwendung der vollkalibrigen
Kartuschstummelhülse ist es aber auch möglich, den Verschluß der Waffe wie beim scharfen
Schuß, ggf. also vollautomatisch, zu betätigen und auch den nachfolgenden Ablauf bis
zur Abgabe des Schusses dem scharfen Schuß dadurch anzugleichen, daß nach einem weiteren
Vorschlag der Erfindung im Boden der Kartusche eine Adaption der elektrischen Kontaktierung
an den elektrischen Abfeuerungsmechanismus des Original-Kanonen-Verschlusses vorgesehen
ist.
[0004] Fur die sichere Verbindung und Halterung der unterkalibrigen Munition mit bzw. auf
der Kartuschstummelhülse sieht die Erfindung vor, am vorderen Ende eines zentralen
Ansatzes des Kartuschbodens einen dem Patronenboden der unterkalibrigen Munition entsprechenden
seitlich offenen Schlitz auszubilden und die unterkalibrige Patrone nach Einführen
in den Schlitz mittels eines Haltestiftes gegen unbeabsichtigtes Herausfallen zu sichern.
[0005] Im Unterschied zum scharfen Schuß, bei dem sich der Verschluß automatisch öffnet,
muß nach Abgabe des Schusses beim Ausbildungsschießgerät der Verschluß manuell geöffnet
werden, weil die Rückstoßkräfte der Übungsmunition zum Öffnen des Originalverschlusses
nicht ausreichen. Um die Entnahme der Kartuschstummelhülse aus dem Patronenlager zu
erleichtern, sieht die Erfindung vor, in einer im Bereich des Patronenlagers des unterkalibrigen
Rohres angeordneten Zentriereinrichtung über den Umfang verteilt drei Stummelhülsen-Ausstoßstifte
axial verschieblich anzuordnen. Dabei kann gemäß weiteren Vorschlägen der Erfindung
das Ausstoßen sowohl mechanisch als auch mittels Ausnutzung der beim Schuß sich entwickelnde
Gase bewerkstelligt werden. Im einen Falle werden die Ausstoßstifte je gegen die Kraft
einer Druckfeder verschieblich angeordnet, im anderen Falle wird das als Kolben ausgebildete
Ende der Ausstoßstifte über Bohrungen an das unterkalibrige Rohr angeschlossen so
daß ein Teil der sich hinter dem unterkalibrigen Geschoß befindlichen Treibgase über
diese Bohrungen auf die Kolbenfläche einwirken kann. Mittels eines nach dem Rohr hin
schließenden Rückschlagventils wird dabei eine vorbestimmte Gasmenge in einem Vorratsraum
eingeschlossen, bis nach Öffnen des Verschlusses diese Gasmenge den Kolben mit Ausstoßstift
verschieben und die Kartuschstummelhülse aus dem Patronenlager herausdrücken kann.
Hierzu ist weiterhin vorgesehen, nach Zurücklegen einer vorbestimmten Wegstrecke durch
den Kolben Gasentlastungsbohrungen im Kolbengehäuse sowie der Zentriereinrichtung
freizugeben, durch die das Gas nach vollzogenem Ausstoßen der Kartuschstummelhülße
abströmen kann.
[0006] Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel gezeigt und wird
anhand dieses nachstehend erläutert. Es zeigen
Figur 1 ein komplett eingebautes Ausbildungsschießgerät gemäß der Erfindung in einem
Längsschnitt und
Figur 2 in einer Teilansicht im Schnitt das Ausbildungsschießgerät mit einem mechanischen
bzw. einem Gasdruck-Hülsenausstoßsystem.
[0007] Gemäß den Figuren ist das unterkalibrige Rohr 4 mittels der Zentrierscheiben 3,3'
und 3" im Kanonenrohr 1 angeordnet. Der Stellring 21 dient zur axialen Justierung
des gesamten Einstecksystems im Rohr 1. Die unterkalibrige Patrone 5 ist, wie insbesondere
aus Figur 2 ersichtlich, in das Patronenlager des Rohres 4 eingeführt, wobei sie mit
dem Rand der Patronenhülse unter den gleichzeitig als Patronenhalter wie auch als
Auszieher dienenden Rand 7 greift, der an dem zapfenförmigen Ansatz 22 der Kartuschstummelhülse
2, deren Länge vorzugsweise das 1 1/2 bis 2-fache ihres Kalibers beträgt, ausgebildet
ist. In dem Ansatz 22 ist zentrisch der axial verschiebliche Kontaktstift 8 angeordnet,
wobei dieser mit seinem hinteren Ende mit dem Polstück 10 in Verbindung steht. Zwecks
Herstellung eines sicheren Kontaktes zum Boden der Hülse der Patrone 5 ist innerhalb
der Isolierung 9 die Druckfeder 12 angeordnet, wobei diese sich einerseits gegen das
Polstück 10 und andererseits gegen einen am Kontaktstift 8 ausgebildeten Bund abstützt.
Zur sicheren Halterung der unterkalibrigen Patrone 5 auf dem Ansatz 22 ist der unter
der Wirkung einer Druckfeder stehende Patronenhaltestift 11 mit seiner Spitze über
den Ansatz 22 vorstehend angeordnet.
[0008] Im unteren Teil der Figur 2 ist ein mechanisch wirkendes Hülsenausstoßsystem gezeigt,
daß den unter der Wirkung der Drückfeder 23 stehenden Ausstoßstift 20 aufweist, der
in einer Durchbrechung der Zentrierscheibe 3 mit Zentrierringen 6 so geführt und gehalten
ist, daß der Stift 20 bei in das Patronenlager des Rohres 1 eingesetzte Kartuschstummelhülse
2 durch die Kraft der Feder 23 gegen den Boden der Kartuschstummelhülse 2 gedrückt
wird und bestrebt ist, diese aus dem Patronenlager herauszudrücken, was dann möglich
ist und erfolgt, wenn der nicht gezeigte Verschluß der Waffe geöffnet ist bzw. nach
dem Schuß geöffnet wird.
[0009] Im oberen Teil der Figur 2 ist ein Gasdruckbetätigtes Hülsenausstoßsystem dargestellt,
bei dem das eine Ende des Stiftes 20 zu dem Kolben 16 erweitert ist, der in dem Gehäuse
24 gegen den Druck der Rückholfeder 19 axial verschieblich geführt ist, wobei das
Gehäuse 24 seinerseits in der Zentrierscheibe 3 und der Ummantelung 25 des Rohres
4 befestigt ist. Über den Gasvorratsraum 15 und die Bohrung 13 im Rohr 4 ist der Kolben
16 mit dem Inneren des Rohres 4 in Verbindung gehalten, wobei die Bohrung 13 an einer
in Schußrichtung gesehen vor der Spitze der unterkalibrigen Patrone sich befindenden
Stelle angeordnet ist. Mit 14 ist das in die Rohrummantelung 25 eingesetzte Rückschlagventil
bezeichnet, das die Aufgabe hat, nach dem Abschießen der unterkalibrigen Patrone hinter
dem Geschoß herströmendes und aus dem Inneren des Rohres 4 über die Bohrung 13 in
den Gasvorratsraum 15 gelangtes Gas daran zu hindern, wieder in das Rohrinnere zurückzuströmen,
d. h. das Gas im Gasraum 15 zu halten, bis es nach Öffnen des Verschlusses nach dem
Schuß durch Verschieben des Kolbens 16 in Richtung Kartuschstummelhülse 2, unter gleichzeitigem
Herausdrücken derselben aus ihrem Patronenlager mittels des Stiftes 20, sich entspannen
kann. Wenn der Kolben 16 weit genug verschoben ist, gibt er die Entlastungsbohrung
17 im Kolbengehäuse 24 frei und das vorhandene Gas kann über die Bohrung 17 sowie
die in der Zentrierscheibe 3 ausgebildete Bohrung 18 nach hinten ausströmen.
[0010] Sowohl bei dem mechanischen wie auch bei dem gasdruckbetätigten Hülsenausstoßsystem
muß Vorsorge getroffen werden, daß ein Verkanten der Kartuschstummelhülse 2 innerhalb
des Patronenlagers beim Ausstoßen vermieden wird. Dieswird am besten erreicht, wenn
über den Umfang verteilt je drei Ausstoßstifte des einen oder anderen Systems angeordnet
werden. Durch entsprechende Vorkehrungen wäre es aber selbstverständlich auch möglich,
mit einer anderen Zahl von Ausstoßstiften die gewünschte Wirkung zu erzielen.
[0011] Zum Laden der Waffe wird die Patrone 5 zunächst auf dem zapfenförmigen Ansatz 22
befestigt, wobei sie durch den Rand 7 und den Haltestift 11 gehalten ist. Daraufhin
wird die kartuschstummelhülse 2 mitsamt der Patrone 5 in die Waffe eingebracht, und
zwar die Patrone 5 in das Patronenlager des Rohres 4 und die Kartuschstummelhülse
2 in das Patronenlager des Rohres 1. Nach dem Richten der Waffe und der Schußabgabe
wird der Verschluß manuell geöffnet, worauf die Kartuschstummelhülse 2 mit auf ihr
festgehaltener unterkalibriger Hülse durch die Ausstoßstifte 20 aus dem Patronenlager
des Rohres 1 bzw. des unterkalibrigen Rohres 4 herausgedrückt wird. Nach Entfernen
der unterkalibrigen Hülse kann eine neue Patrone auf dem Ansatz 22 der Kartuschstummelhülse
2 befestigt und der ganze Vorgang wiederholt werden.
1. Ausbildungsschießgerät für Kanonen, Geschütze oder dgl., mit einem in das Kanonenrohr
(1) eingesetzten und in diesem mittels Zentrierscheiben (3, 3', 3") oder dgl. gehaltenen
unterkalibrigen Rohr (4) mit an dessen hinterem Ende ausgebildeten Patronenlager zum
Verschießen unterkalibriger Munition (5), gekennzeichnet durch die Verwendung einer
von Kanonenmunition mit verbrennbarer Patronenhülse her bekannten vollkalibrigen Kartuschstummelhülse
(2) für die Aufnahme und Zufuhr der unterkalibrigen Munition (5) in das Patronenlager
des unterkalibrigen Rohres (4), wobei der Stoßboden der Kartuschstummelhülse (2) innenseitig
mit einem zentralen zapfenförmigen Ansatz (22) versehen ist, der an seinem vorderen
Ende einen nach einer Seite offenen, sich in einer zur Rohrachse senkrechten Querschnittsebene
erstreckenden, der Form des Bodens der Patronenhülse der unterkalibrigen Munition
(5) angepaßten Schlitz aufweist.
2. Ausbildungsschießgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem zapfenförmigen
Ansatz des Stoßbodens der Kartuschstummelhülse (2) in einem dem Patronenhülsenboden
der unterkalibrigen Munition angepaßten Abstand von der Mitte ein in einer axialen
Bohrung geführter, unter dem Druck einer Feder mit seinem vorderen Ende aus dem Ansatz
vorragender Patronenhaltestift (11) angeordnet ist.
3. Ausbildungsschießgerät nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Stoßboden der Kartuschhülse (2) eine zentrale axiale elektrische Kontaktierung
(8, 9, 10) zur Adaption an den elektrischen Abfeuerungsmechanismus des Original-Kanonen-verschlusses
aufweist.
4. Ausbildungsschießgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische
Kontaktierung als im Stoßboden der Kartuschstummelhülse (2) in einer zentrischen axialen
durchgehenden Ausnehmung verschieblich angeordneter, unter dem Druck einer Feder (12)
stehender und gegenüber der Kartuschhülse isolierter (9), mit seinem hinteren Ende
in ein elektrisch leitendes Polstück (10) hineinragender, Kontaktstift (8) ausgebildet
ist.
5. Ausbildungsschießgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß in einer sich im Bereich des Patronenlagers des unterkalibrigen Rohres (4) befindenden
Zentrierscheibe oder dgl. (3) über den Umfang verteilt drei Stummelhülsen-Ausstoßstifte
(20) axial verschieblich angeordnet sind.
6. Ausbildungsschießgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausstoßstifte
(20) bei in das Patronenlager der Waffe eingeführter Kartuschstummelhülse (2) gegen
die Kraft einer Druckfeder (23) zurückgedrängt sind.
7. Ausbildungsschießgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausstoßstifte
(20) mit ihrem hinteren kolbenartig ausgebildeten und in einem Gehäuse geführten Ende
(16) über Gaszuströmbohrungen (13, 15) an das unterkalibrige Rohr (4) in einem vor
dem Geschoß der ins Patronenlager eingesetzten Patrone befindlichen Bereich angeschlossen
und gegen die Kraft einer Feder (19) in Richtung auf die Kartuschhülse zu verschieblich
angeordnet sind, und daß das Kolbengehäuse mit Gasabströmbohrungn (17, 18) in Verbindung
steht, deren Anordnung so getroffen ist, daß ihr Querschnitt erst nach einer vorgegebenen
axialen Verschiebung des Kolbens (16) freigegeben ist.
8. Ausbildungsschießgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in den Gaszuströmbohrungen
(13, 15) ein nach dem unterkalibrigen Rohr (4) zu schließendes Rückschlagventil (14)
angeordnet ist.
1. A training firing device for cannon, guns or such like, having a sub-calibre barrel
(4) which is inserted into the barrel (1) and retained therein by means of centering
discs (3, 3', 3") or similar devices, with a cartridge chamber formed on its rear
end for the firing of sub-calibre ammunition (5), characterised by the use of a full-calibre
cartridge end housing case impact base (2), known from cannon ammunition, with combustible
cartridge case, for receiving and feeding the sub-calibre ammunition (5) into the
cartridge chamber of the sub-calibre barrel (4), with the impact base of the cartridge
end housing case (2) being provided internally with a central, peg- shaped extension
(22) having at its front end a slot which is matched to the shape of the base of the
cartridge case of the sub-calibre ammunition and which is open on one side and extends
in a cross sectional plane perpendicular to the axis of the barrel.
2. A training firing device according to Claim 1, characterised in that there is arranged
in the peg- shaped extension of the impact base of the cartridge end housing case
(2) at a distance from the centre which is matched to the cartridge case base of the
sub-calibre ammunition, a cartridge retaining pin (11) which is inserted in an axial
bore with its front end projecting out of the extension under the pressure of a spring.
3. A training firing device according to one of Claims 1 or 2, characterised in that
the impact base of the cartridge housing case (2) possesses a central, axial, electrical
contact (8, 9, 10) according to the electrical firing mechanism of the actual cannon
breech.
4. A training firing device according to Claim 3, characterised in that the electrical
contact is designed as a contact pin (8) which is displaceably arranged in the impact
base of the cartridge end housing case (2) in a central, axial, continuous recess,
existing under the pressure of a spring (12) and insulated (9) from the cartridge
case, with the rear end extending into an electrically conductive terminal piece (10).
5. A training firing device according to one of Claims 1 to 4, characterised in that
three end housing case ejector pins (20) are arranged in an axially displaceable manner,
spaced about the circumference in a centering disc or the like (3) located in the
region of the cartridge chamber of the sub-calibre barrel (4).
6. A training firing device according to Claim 5, characterised in that the ejector
pins (2) are forced back against the force of a pressure spring (23) when the cartridge
housing case (2) has been inserted into the cartridge chamber of the weapon.
7. A training firing device according to Claim 6, characterised in that the ejector
pins (20) with their rear ends (16) formed piston-like and guided in a housing, are
connected via gas inlet bores (13, 15) to the sub-calibre barrel (4) in a region located
in front of the projectile of the cartridge employed in the cartridge chamber, and
are arranged to be displaceable against the force of a spring (19) towards the cartridge
housing case, and in that the piston housing is connected with gas outflow bores (17,
18) arranged so that their cross section is exposed only after a prescribed axial
displacement of the piston (16).
8. A training firing device according to Claim 7, characterised in that a non-return
valve (14) closing towards the sub-calibre barrel (4) is arranged in the gas inlet
bores (13, 15).
1. Dispositif d'entraînement au tir aux canons, pièces d'artillerie ou analogues,
comportant un tube (4) sous-calibré engagé dans le canon (1), maintenu dans celui-ci
au moyen de rondelles de centrage (3, 3', 3") ou analogues et comprenant un magasin
à cartouches réalisé à son extrémité arrière pour le tir de munition (5) sous-calibrée,
caractérisé par l'emploi d'un tronçon de douille (2) de cartouche de plein calibre
connu provenant d'une munition à douille combustible pour canon et destiné à recevoir
et à amener la munition (5) sous-calibrée au magasin à cartouches du tube (4) sous-calibré,
le fond de percussion du tronçon de douille (2) étant muni sur sa face interne d'un
appendice central (22) en forme de téton qui comporte à son extrémité avant une fente
ouverte sur un côté, s'étendant dans un plan en coupe transversale perpendiculaire
à l'axe du tube et adaptée à la forme du culot de la douille de la munition (5) sous-calibrée.
2. Dispositif d'entraînement au tir selon la revendication 1, caractérisé par le fait
que dans l'appendice en forme de téton du fond de percussion du tronçon de douille
(2) et à une distance du centre adapté au culot de la douille de la munition sous-calibrée
est disposée une goupille de serrage (11) maintenant la cartouche, guidée dans un
perçage axial et faisant saillie par son extrémité avant hors de l'appendice sous
l'action d'un ressort.
3. Dispositif d'entraînement au tir selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé
par le fait que le fond de percussion du tronçon de douille (2) comporte un agencement
de contacts électriques axial et central (8,9,10) pour l'adaptation au mécanisme de
tir électrique de la culasse originale du canon.
4. Dispositif d'entraînement au tir selon la revendication 3, caractérisé par le fait
que l'agencement de contacts électriques est réalisé sous la forme d'une pointe de
contact (8) montée déplaçable dans le fond de percussion du tronçon de douille (2)
dans une traversée axiale centrale, soumise à la pression d'un ressort (12), isolée
(9) par rapport à la douille de la cartouche de plein calibre et faisant saillie par
son extrémité arrière dans une pièce polaire (10) électriquement conductrice.
5. Dispositif d'entraînement au tir selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé
par le fait que dans une rondelle de centrage ou analogue (3) se trouvant dans la
zone du magasin à cartouches du tube sous-calibré (4) trois tiges d'éjection (20)
du tronçon de douille sont montées déplaçables axialement et réparties sur la périphérie.
6. Dispositif d'entraînement au tir selon la revendication 5, caractérisé par le fait
que les tiges d'éjection (20) sont repoussées en arrière à l'encontre de la force
d'un ressort de compression (23) lorsque le tronçon de douille (2) est engagé dans
le magasin à cartouches de l'arme.
7. Dispositif d'entraînement au tir selon la revendication 5, caractérisé par le fait
que les tiges d'éjection (20) par leur extrémité arrière (16), réalisée en forme de
piston et guidée dans une enveloppe, communiquent par des perçages d'écoulement de
gaz (13, 15) avec le tube (4) sous-calibré dans une zone située devant le projectile
de la cartouche engagée dans le magasin à cartouches et sont montées déplaçables à
l'encontre de la force d'un ressort (19) en direction du tronçon de douille, et que
l'enveloppe du piston communique avec des perçages de décharge de gaz (17, 18) disposés
de façon que leurs sections transversales ne soient libérées qu'après un déplacement
axial prédéterminé du piston (16).
8. Dispositif d'entraînement au tir selon la revendication 7, caractérisé par le fait
que dans les perçages d'écoulement de gaz (13, 15) est installée une valve antiretour
(14) se fermant du côté du tube sous-calibré (4).

