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EP 0 056 223 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.10.1986 Patentblatt 1986/42 |
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Anmeldetag: 17.12.1981 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B26F 1/28 |
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Verfahren und Vorrichtung zum Regeln von Perforiereinrichtungen mittels elektrischem
Funkendurchschlag für Streifen aus Papier od.dgl.
Apparatus for and method of controlling the perforation of paper by electrical discharges
Dispositif et méthode pour régler la perforation de papier par décharges électriques
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB LI |
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Priorität: |
09.01.1981 AT 50/81
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.07.1982 Patentblatt 1982/29 |
| (71) |
Anmelder: TANN-PAPIER Gesellschaft m.b.H. |
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A-4050 Traun (AT) |
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Erfinder: |
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- Hollinetz, Walter
A-4050 Traun (AT)
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| (74) |
Vertreter: Köhler-Pavlik, Johann, Dipl.-Ing. |
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Margaretenplatz 5 1050 Wien 1050 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Perforierung mittels
elektrischem Funkendurchschlag von durchscheinenden Streifen aus Papier od.dgl. zwecks
Einstellung einer vorgegebenen Luftdurchlässigkeit, indem der Streifen von elektromagnetischen
Wellen eines Senders durchsetzt wird, um bei einem Empfänger einen Aufnahmewert zu
erzeugen, der als Istwert an eine Regeleinrichtung zur Regelung der Funkenintensität
übertragen wird.
[0002] Bei der Herstellung der Perforation von Mundstückbelägen oder Zigarettenpapier wird
der Belag bzw. das Papier in Streifenform zwischen einem System paarweise angeordneter
Elektroden einoder mehrfach hindurchgeführt. Die Elektroden können z.B. reihenweise
auf schwenkbaren Haltern, wie es beispielsweise die AT-PS 364.637 zeigt oder gemäß
der DE-AS 1 213 327, auf umlaufenden Walzen vorgesehen sein. Bei der Mehrfachperforation
können mehrere Trägerpaare oder Walzenpaare miteinander gegenüberliegenden Elektrodenreihen
oder Elektrodengruppen hintereinander angeordnet sein, sodaß die Lochreihen, die von
den Elektroden des ersten Träger- bzw. Walzenpaares hergestellt wurden, mehrmals der
Perforation durch Funkendurchschlag unterworfen werden, wodurch sich besonders die
vorhandenen kleinen Löcher aufweiten, während die größeren Löcher keine nennenswerte
Veränderung erfahren.
[0003] Es ist erwiesen, daß insbesondere bei der Erzeugung von großen Luftdurchlaßwerten
bei nur einmaligem Durchlaufen des Streifens durch eine Elektrodenstrecke die Unterschiede
der erzeugten Löcher besonders kraß sind, und weiters auch die Gefahr besteht, daß
durch die verwendete hohe Energie Brandränder an den Löchern entstehen.
[0004] Bei der Mehrfachperforation hingegen ist in den einzelnen Perforationsetappen eine
geringere Energie erforderlich, da durch das Aufweiten der Löcher eine entsprechende
Steigerung der Luftdurchlaßwerte zustande kommt. Diese Methode ergibt bei gleichen
Einstellwerten und sonstigen gleichen Voraussetzungen (Netzspannung, Erwärmung der
Maschine usw.) bereits einen sehr hohen Grad an Regelmäßigkeit.
[0005] Es wurde bereits der Vorschlag gemacht, die Luftdurchlaßwerte bei konstant eingestelltem
Vakuum von z.B. 10 mbar pneumatisch zu messen. Diese Messung verlangt eine präzise
Abdichtung der Prüfstelle und ist durch die pneumatische Methode mit entsprechenden
Zeitverzögerungen verbunden.
[0006] Durch die DE-A-27 34 643, die als nächstliegender Stand der Technik angesehen wird,
ist ein Verfahren zum Regeln von Perforiereinrichtungen mittels elektrischem Funkendurchschlag
für durchscheinende Streifen aus Papier bekannt, wobei der perforierte Streifen zwischen
einem Sender und einem Empfänger von elektromagnetischen Wellen im sichtbaren Bereich
geführt wird, damit die Wellen, welche die perforierten Streifenteile durchsetzen,
einen Aufnahmewert erzeugen, und die Differenz zwischen diesem Aufnahmewert und einem
vorgegebenen Sollwert an eine Regeleinrichtung als Istwert zur Regelung der Funkenenergie
in Abhängigkeit von dieser Differenz übertragen wird. Dieses Verfahren hat aber den
Nachteil, daß Schwankungen der Strahlungsstärke des Senders und Schwankungen der auch
auf den Empfänger auftreffenden Streustrahlung, die durch Schwankungen der Dicke des
Streifens verursacht werden, fälschlich Veränderungen des Istwertes hervorrufen.
[0007] Durch die US-A-3 517 203 ist ein optisches Gerät und ein Verfahren zur Bestimmung
der Porengröße lichtdurchlässiger Folien bekannt, wobei das durchgelassene Licht einer
Lichtquelle gemessen und für die Regelung zur Festlegung der Porengröße herangezogen
wird. Zum Ausgleich der Intensitätsschwankungen der Lichtquelle sowie zur Vereinfachung
der Einstellung eines Sollwertes werden Soll- und Istwerte jeweils über parallelverlaufende
optische Pfade ausschließlich als Streulichtwerte erfaßt und zur Erzeugung eines Regelwertes
verglichen. Im optischen Pfad zur Erfassung des Sollwertes befindet sich dabei eine
Folie bekannter Porengröße und gleichbleibender Foliendicke. Ändert sich die Dicke
der im optischen Pfad zur Erfassung des Istwertes befindlichen Folie, so wird dadurch
ebenfalls wie bei der DE-A-27 34 643 eine fälschliche Veränderung des Istwertes hervorgerufen.
[0008] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung von Maßnahmen, durch welche
die Luftdurchlaßwerte der Perforation bzw. von Lochreihen in bestimmten Grenzen, z.B.
in einem Bereich von ca. 5 - 125 1/h cm
2 cbar (Borgwaldt-Messung) gehalten werden, wobei in diesem Zusammenhang ein hoher
Gleichmäßigkeitsgrad der Lochung erzielt werden kann, ungeachtet der Tatsache, daß
einerseits bei der Herstellung des Rohpapiers und beim Bedrucken Lhregelmäßigkeiten
auftreten können, und anderseits ein ungleicher Abbrand der Elektroden zu unangenehmen
Schwankungen der Luftdurchlaßwerte führen kann.
[0009] Diese Aufgabe wird unter Vermeidung der erwähnten Nachteile beim Verfahren der eingangs
genannten Art dadurch gelöst, daß der perforierte Streifen zwischen dem Sender und
ersten und zweiten Empfängern der Wellen geführt wird, wobei Wellen, die nur unperforierte
Streifenteile durchsetzen, vom ersten Empfänger aufgenommen werden, und Wellen, die
sowohl Perforationen als auch unperforierte Streifenteile durchsetzen vom zweiten
Empfänger aufgenommen werden, und daß anschließend die Differenz der Aufnahmewerte
als Istwerte an die Regeleinrichtung übertragen wird.
[0010] Es werden somit zwei parallele Meßwerte allein zur Ermittlung des Istwertes gezielt
erfaßt, wonach der erste Meßwert sowohl dem direkten, die Perforationen durchtretenden
Licht, als auch dem das umliegende Papier durchleuchtenden Streulicht entspricht.
Die Zusammenfassung dieser zwei Meßwerte zum Istwert erlaubt es, eine gezielte Aussage
über die Perforationen zu erzielen, u.z.w. unabhängig von der Dicke des Papierstreifens.
[0011] Die Vorrichtung zur Regelung der Luftdurchlässigkeit eines Streifens umfaßt einen
Regelkreis bestehend aus einer Meßeinrichtung zur Erfassung der Lichtdurchlässigkeit
des Streifens mittels eines Senders von elektromagnetischen Wellen, die den Streifen
durchsetzen und eines Empfängers, der die den Streifen durchsetzenden Wellen empfängt,
um einen Aufnahmewert zu erzeugen, einen Sollwertgeber, eine Regeleinrichtung, die
entsprechend der Differenz zwischen den Aufnahmewert und dem Sollwert ein Regelsignal
erzeugt, sowie eine Perforiereinrichtung, die mittels elektrischem Funkendurchschlag
ausgehend vom Regelsignal eine dem Sollwert entsprechende Luftdurchlässigkeit bewirkt
und ist dadurch gekennzeichnet, daß die Meßeinrichtung mindestens zwei Kammerteile
umfaßt, zwischen denen der perforierte Streifen führbar ist, wobei der eine Kammerteil
den Sender und der andere Kammerteil erste und zweite Empfänger aufweist, wobei die
Kammern im Bereich des Streifens Schlitze besitzen.
[0012] In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt.
Es zeigen
Fig. 1 eine schematische Darstellung der gesamten Anlage mit der Vorrichtung zur Herstellung
der Perforation sowie der Regeleinrichtung,
Figur 2 eine Ausführungsform der Meßeinrichtung in axialem Querschnitt,
Figur 3 und 4 zwei weitere Ausführungsformen der Meßeinrichtung im gleichen Querschnitt
wie Figur 2,
Figur 5 die Darstellung eines Streifens mit mehreren Perforationsreihen und
Figur 6 die Schaltung eines Meßverstärkers, welcher zwischen der Meß- und der Regeleinrichtung
vorgesehen ist.
[0013] Wie aus Figur 1 ersichtlich, wird der zu perforierende Streifen 1 von einer Abhaspel
2 abgezogen und über eine Umlenkrolle 3 zwischen einem ersten Satz einander gegenüber
stehender Elektrodenreihen 4 geführt, die von Elektrodenhaltern 5 getragen sind, welche
beispielsweise, wie in der AT-PS 364 637 beschrieben ist, ausgebildet sein können,
sodaß sie unter einem bestimmten Winkel zur Bewegungsrichtung des Streifens 1 eingestellt
werden können, wodurch auch die einander gegenüberliegenden Elektrodenreihen 4 einen
entsprechenden Winkel zur Bewegungsrichtung des Streifens 1 einnehmen, welcher den
Abstand zwischen den von den gegenüberliegenden Elektroden gebildeten Perforationsreihen
bestimmt. Im vorliegenden Falle sind drei Gruppen von Trägerpaaren 5, 5a, 5b vorgesehen,
wobei jeweils zwei Umlenkrollen 6, 6a bzw. 7, 7a den Streifen 1 von einem Elektrodensystem
zum anderen Elektrodensystem umlenken, sodaß der Streifen im gegenständlichen Falle
das erste Elektrodensystem von unten nach oben, das zweite Elektrodensystem von oben
nach unten und das dritte Elektrodensystem wiederum von unten nach oben passiert.
Hiebei ist der Einstellwinkel aller drei Trägerpaare 5, 5a, 5b der gleiche, sodaß
die Funken des zweiten und des dritten Systems durch die gleichen Löcher treten, welche
vom ersten System hergestellt wurden.
[0014] Nachdem der Streifen 1 das letzte Elektrodensystem passiert hat, wird er über Umlenkrollen
8, 8a, 8b durch die Meßeinrichtung geführt.
[0015] Wie Figur 5 zeigt, können bei jedem Streifen beispielsweise vier Felder 9 von Perforationsreihen
hergestellt werden, wofür in jedem System für jedes Feld ein Trägerpaar 5 bzw. 5a
bzw. 5b (Figur 1) vorgesehen ist, wobei alle Trägerpaare die gleiche Winkeleinstellung
besitzen. Ein solcher Streifen 1 wird, falls er als Mundstückbelag dienen soll, über
benachbarte Enden zweier koaxial liegender Zigaretten gewickelt, worauf die beiden
Zigaretten entlang der Mitte des Belagstreifens, wie in Figur 5 strichpunktiert angedeutet
ist, zerschnitten werden, sodaß jedes Mundstück zwei Felder von Perforationsreihen
besitzt. In einem solchen Falle ist für jedes Feld von Perforationsreihen eine eigene
Meßeinrichtung vorgesehen. In Figur 1 ist nur eine Meßeinrichtuhg schematisch dargestellt,
während die anderen drei Meßeinrichtungen durch aufeinanderfolgende strichpunktierte
Linien angedeutet sind. Nach Passieren der Meßeinrichtungen wird der Streifen durch
eine Umlenkrolle 8c und Walzen 10, 11 auf eine Aufhaspel 12 aufgewickelt.
[0016] Die Meßeinrichtung kann, wie Figur 2 zeigt, nur eine Meßkammer 13 besitzen, welche
aus zwei Kammerteilen 14, 15 besteht, zwischen denen der Streifen 1 senkrecht zur
Bildebene geführt wird. Im Kammerteil 15 ist eine punktförmige Lichtquelle 16 vorgesehen,
deren Strahlen durch eine Blende 17 und einen Schlitz 18 in einer Stirnwand 19 das
Lochreihenfeld 9 passieren, und durch einen Schlitz 20 in der Stirnwand 21 in den
Kammerteil 14 eintreten, und durch eine im Anschluß an den Schlitz 20 vorgesehene
Linse 22 hindurchtreten, welche die durch die perforierten Löcher des Feldes 9 tretenden
Strahlen durch direkte Fokussierung der Lichtquelle 16 auf eine Fotozelle 24 lenkt,
während die den unperforierten Teil des Feldes 9 passierenden Strahlen als Streulicht
eine Fotozelle 23 erreichen. Die Signale der beiden Fotozellen 23, 24 werden über
einen Vorverstärker 25 einem Signalverstärker (nicht dargestellt) zugeführt, welcher
später beschrieben wird. Vom Signalverstärker gelangt das Meßsignal einerseits zu
einer Istwertanzeige 26 und andererseits zu einer Regeleinrichtung 25. An die Regeleinrichtung
28 ist auch ein Sollwertgeber 27 angeschlossen. Weicht der Istwert vom eingestellten
Sollwert ab, so gibt die Regeleinrichtung 25 ein Regelsignal an die jeweiligen Leistungsregeleinrichtungen
28a, 28b, 28c ab, sodaß die Funkenenergie auf den jeweils optimalen Wert eingestellt
wird.
[0017] Zur Verhinderung einer Verstaubung der Linse 22 und der punktförmigen Lichtquelle
16 kann jeder Kammerteil 14 bzw. 15 an eine Blasluftleitung 29 bzw. 30 angeschlossen
sein, wodurch Luftstrom durch die Kammerteile 14 und 15 in der Richtung zu den Schlitzen
20 bzw. 18 erzeugt wird, sodaß ein Eindringen von Staubteilen aus den Löchern der
Lochreihenfelder des Streifens 1 in die Kammerteile 14 bzw. 15 verhindert wird.
[0018] Anstelle der konstruktiven Ausgestaltung der Meßeinrichtung als Einkammersystem nach
Figur 2 kann auch ein Zweikammersystem nach den Figuren 3 oder 4 gewählt werden. Beim
Zweikammersystem nach Figur 3 ist jeder der beiden Kammerteile 14 bzw. 15 in zwei
Kammern 14a, 14b bzw. 15a, 15b unterteilt. Die Lichtquelle 16 ist in einem Gehäuse
31 untergebracht, aus dem die Lichtstrahlen durch Blenden 32 und 33 auf Umlenkspiegeln
34 und 35 auftreffen, von denen je einer in der Kammer 15a und 15b untergebracht ist.
Die beiden Kammern 15a und 15b besitzen eine gemeinsame Stirnwand 19', in welcher
für jeder der beiden Kammern ein Schlitz 18a bzw. 18b vorgesehen ist. In ähnlicher
Weise besitzen die Kammern 14a, 14b eine gemeinsame Stirnwand 21, die mit entsprechenden
Schlitzen 20a, 20b versehen ist, hinter denen je eine Linse 22a, 22b angeordnet ist.
Die Schlitze 18b, 20b befinden sich in einer perforierten Zone und die Schlitze 18a,
20a in einer nicht perforierten Zone des Streifens 1, sodaß die vom Umlenkspiegel
34 gegen den Schlitz 18a reflektierten Strahlen von einer Fotozelle 23 der Kammer
14a und die vom Umlenkspiegel 35 gegen den Schlitz 15b reflektierten Strahlen von
einer Fotozelle 24 der Kammer 14b aufgefangen werden.
[0019] Die Messung erfolgt in gleicher Weise wie bei der Einrichtung nach Figur 2. In den
Zwischenwänden 36, 37 des Kammerteiles 14 bzw. 15 ist je eine öffnung 38 bzw. 39 zum
Durchgang des Luftstromes für die Verhinderung der Verstaubung der Linsen bzw. der
Lichtquelle und der Spiegel vorgesehen.
[0020] Bei der Ausführungsform der Vorrichtung nach Figur 4 sind ähnliche Verhältnisse vorgesehen,
wie bei der Ausführungsform nach Figur 3, mit dem Unterschied, daß die Lichtquellel6
die Strahlen, ähnlich wie bei der Ausführungsform nach Figur 2, durch eine Blende
17 sendet, die parallel zum Streifen 1 gelegen ist, wobei die Querwand 37 nur kurz
gestaltet ist, sodaß sich die Strahlen der Lichtquelle 16 einerseits durch den Spalt
18a zu einer nicht perforierten Spur und durch den Spalt 18b zu einer perforierten
Spur verteilen.
[0021] Figur 6 zeigt ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel eines Meßverstärkers. Die
von den Fotozellen 23, 24 abgegebenen Signale werden jeweils zu ersten und zweiten
Vorverstärkern 41, 42 geleitet, welche als Operationsverstärker ausgebildet und mit
entsprechenden Versorgungsspannungen, sowie mit einem entsprechenden RC-Netzwerk (nicht
bezeichnet) zwischen Ein- und Ausgang versehen sind, um das gewünschte Verstärkungs-
und Frequenzverhalten zu erhalten. Die Ausgänge der Vorverstärker 41,42 sind über
Kopplungswiderstände (nicht bezeichnet) mit den Eingängen eines Differenzverstärkers
43 verbunden, welcher in herkömmlicher Weise gegengekoppelt ist. An den Ausgang des
Differenzverstärkers 43 ist über einen Kopplungswiderstand (nicht bezeichnet) ein
ebenfalls gegengekoppelter Operationsverstärker 45 zur Nullpunkteinstellung der Meßeihrichtung
angeschlossen. Zu diesem Zweck wird dem Operationsverstärker 45 ein Gleichspannungssignal
über einen variablen Spannungsteiler 44 zugeführt, welches dem Signal des Differenzverstärkers
43 am Eingang des Operationsverstärkers 45 additiv überlagert wird. Das Ausgangssignal
des Operationsverstärkers wird einerseits einem als Endstufe geschaltenen Operationsverstärker
46 und andererseits über ein Vorwiderstandsnetzwerk 47 und einen Umschalter 48 zu
einem Nullabgleichs-Anzeigeinstrument 49 geleitet. In der dargestellten Stellung des
Umschalters 48 erfolgt der Grobabgleich des Nullpunktes, während in der anderen der
Feinabgleich erfolgt. Der Ausgang des Operationsverstärkers 46 ist mit dem Istwerteingang
der Regeleinrichtung 28 verbunden, welche vorzugsweise als PID-Regler ausgeführt ist.
Der Nullabgleich erfolgt in der Weise, daß zunächst nur unperforiertes Papier in die
Meßkammer 13 eingebracht wird, sodaß von den beiden Fotozellen 23, 24 im wesentlichen
ein Signal gleicher Größe an den Vor- und Signalverstärker 25 bzw. 40 abgegeben wird.
Anschließend erfolgt über den Grob- und Feinabgleich eine exakte Einstellung des Nullpunktes
mittels des variablen Spannungsteilers 44, worauf der Perforationsvorgang eingeleitet
werden kann. Die Dioden (nicht bezeichnet) im VorwiderstandsNetzwerk 47 dienen als
Überlastungsschutz für das Anzeigeninstrument 49.
1. Verfahren zur Perforierung mittels elektrischem Funkendurchschlag von durchscheinenden
Streifen (1) aus Papier od.dgl. zwecks Einstellung einer vorgegebenen Luftdurchlässigkeit,
indem der Streifen von elektromagnetischen Wellen eines Senders (16) durchsetzt wird,
um bei einem Empfänger (23,24) einen Aufnahmewert zu erzeugen, der als Istwert an
eine Regeleinrichtung (28) zur Regelung der Funkenintensität übertragen wird, dadurch
gekennzeichnet, daß der perforierte Streifen zwischen dem Sender (16) und ersten und
zweiten Empfängern (23; 24) der Wellen geführt wird, wobei Wellen, die nur unperforierte
Streifenteile durchsetzen, vom ersten Empfänger (23) aufgenommen werden, und Wellen,
die sowohl Perforationen als auch unperforierte Streifenteile durchsetzen vom zweiten
Empfänger (24) aufgenommen werden, und daß anschließend die Differenz der Aufnahmewerte
als Istwerte an die Regeleinrichtung (28) übertragen wird.
2.Vorrichtung zur Regelung der Luftdurchlässigkeit eines Streifens (1) gemäß dem Verfahren
nach Anspruch 1, umfassend einen Regelkreis (16, 23, 24; 25; 27; 28; 5, 5a, 5b; 1)
bestehend aus einer Meßeinrichtung (16, 23, 24; 25) zur Erfassung der Lichtdurchlässigkeit
des Streifens (1) mittels eines Senders (16) von elektromagnetischen Wellen, die den
Streifen durchsetzen und eines Empfängers (24, 25), der die den Streifen durchsetzenden
Wellen empfängt, um einen Aufnahmewert zu erzeugen, einen Sollwertgeber (27), eine
Regeleinrichtung (28), die entsprechend der Differenz zwischen dem Aufnahmewert und
dem Sollwert ein Regelsignal erzeugt, sowie eine Perforiereinrichtung (5, 5a, 5b),
die mittels elektrischem Funkendurchschlag ausgehend vom Regelsignal eine dem Sollwert
entsprechende Luftdurchlässigkeit bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßeinrichtung
mindestens zwei Kammerteile (14, 15) umfaßt, zwischen denen der perforierte Streifen
(1) führbar ist, wobei der eine Kammerteil (15) den Sender (16) und der andere Kammerteil
(14) erste und zweite Empfänger (23, 24) aufweist, wobei die Kammern im Bereich des
Streifens (1) Schlitze (18, 18a, 18b, 20, 20a, 20b) besitzen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Kammerteil (14), welcher
die Empfänger (23, 24) enthält, im Anschluß an den die Wellen durchlassenden Schlitz
(20, 20a, 20b) eine Linse (22, 22a, 22b) zur Bündelung bzw. Fokussierung der Wellen
auf die Empfänger (23, 24) vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Kammerteil (15), welcher
den Sender (16) enthält, zwischen dem die Wellen durchlassenden Schlitz (18, 18a,
18b) und dem Sender (16) eine Blende (17, 32, 33) vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach den Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Kammerteil (15),
welcher den Sender (16) enthält, zwischen dem die welcher durchlassenden Schlitz (18a,
18b) und der Blende (32, 33) ein Umlenkspiegel (34, 35) vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüchen 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß im
Kammerteil (14), welcher die Empfänger enthält, eine Zwischenwand (36) zur optischen
Trennung der Strahlengänge für die ersten und zweiten Empfänger (23, 24) vorgesehen
ist.
7. Vorrichtung nach dem Ansprüch 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Kammerteil (15),
welcher den Sender (16) enthält, eine Zwischenwand (37) zur optischen Trennung der
Strahlengänge für die ersten und zweiten Empfänger (23, 24) vorgesehen ist.
1. A process of perforating translucent tapes (1) made of paper or the like by means
of disruptive electric spark discharges in order to provide a predetermined permeability
to air, wherein electromagnetic waves from a transmitter (16) are passed through the
tape and cause a receiver (23, 24) to generate a receptipn signal, which represents
an actual value and is delivered to a controller (28) for controlling the spark intensity,
characterized in that the perforated tape is moved between the transmitter (16) and
first and second receivers (23, 24) for the waves, any waves which have passed only
through imperforate tape portions are received by the first receiver (23), any waves
which have passed through perforations and through imperforate tape portions are received
by tbe second receiver (24), and actual value signals representing the difference
between the reception signals are delivered to the controller (28).
2. Apparatus for controlling the permeability of a tape (1) to air in the process
according to claim 1, comprising a feedback loop (16, 23, 24; 25; 27; 28; 5a, 5b;
1) consisting of sensing means (15, 23; 24; 25) for measuring the permeability of
the tape (1) to light by means of a transmitter (16) of electromagnetic waves passing
through the tape and a receiver (24, 25), which recieves the waves that have passed
through the tape and generates a reception signal, a set point signal penerator (27),
a controller for generating a control signal representing the difference between the
reception signal and the set point signal, and perforating means (5, 5a, 5b), which
by means of an electric spark discharge controlled by the control signal provides
a permeability to air corresponding to the set point signal, characterized in that
the sensing means include at least two compartments (14, 15), the perforate tape (1)
is adapted to be moved between said compartments, one compartment (15) is provided
with the transmitter (16), the other compartment (14) is provided with first and second
receivers (23, 24), and the compartments have slots (18, 18a, 18b, 20, 20a, 20b) adjacent
to the tape
3. Apparatus according to claim 2, characterized in that that compartment (14) which
contains the receivers (23, 24) contains adjacent to the wave-permeable slot (20,
20a, 20b) a lens (22, 22a, 22b) for focussing the waves to the receivers (23, 24).
4. Apparatus according to claim 2, characterized in that that compartment (15) which
contains the transmitter (16) contains a stop (17, 32, 33) between the wave-permeable
slot (18, 18a, 18b) and the transmitter (16).
5. Apparatus according to claim 4, characterized in that the compartment (15) which
contains the transmitter (16) contains a deflecting mirror (34, 35) between the wavepermeable
slot (18a, 18b) and the stop (32, 33).
6. Apparatus according to claim 2 or 3, characterized in that the compartment (14)
which contains the receivers contains a partition (36) for ootically separating the
optical paths leading to the first and second receivers (23, 24).
7. Apparatus according to claim 5, characterized in that the compartment (15) which
contains the transmitter (16) contains a partition (37) for optically separating the
optical paths leading tp the first and second receivers (23, 24).
1. Procédé permettant de régler la perforation par décharges électriques de bandes
translucides (1) de papier ou d'un matériau analogue pour leur donner la perméabilité
à l'air voulue du fait que la bande est traversée par des ondes électromagnétiques
provenant d'un émetteur (16) et donnant dans un émetteur (23, 24) une valeur enregistrée
qui est transmise, comme valeur effective, à un dispositif de réglage (28) assurant
le réglage de l'intensité des étincelles, caractérisé en ce que la bande perforée
passe entre l'émetteur (16) et un premier et un deuxième récepteur (23, 24) des ondes,
les ondes qui ne traversent que des parties de bande non perforées étant reçues par
le premier récepteur (23) et les ondes qui traversent à la fois des perforations et
des parties de bande non perforées étant reçues par le deuxième récepteur (24), la
différence entre les valeurs enregistrées étant ensuite transmise comme valeur effective
au dispositif de réglage (28).
2. Dispositif de réglage de la perméabilité à la lumière d'une bande (1) suivant le
procédé selon la revendication 1, comprenant un circuit de réglage (16, 23, 24, 25,
27, 28, 5, 5a, 5b, 1) constitué par un dispositif de mesure (16, 23, 24, 25) pour
la détermination de la perméabilité à la lumière de la bande (1) au moyen d'un émetteur
(16) d'ondes électromagnétiques qui traversent la bande et d'un récepteur (24, 25)
qui reçoit les ondes qui traversent la bande et donne une valeur enregistrée, par
un émetteur de valeur de consigne (27), par un dispositif de réglage (28) qui, en
fonction de la différence entre la valeur enregistrée et la valeur de consigne, émet
un signal de réglage ainsi que par un dispositif de perforation (5, 5a, 5b) qui, au
moyen de décharges électriques et à partir du signal de réglage réalise une perméabilité
à l'air conforme à la valeur de consigne, caractérisé en ce que le dispositif de mesure
comporte au moins deux parties formant des chambres (14, 15) entre lesquelles passe
la bande (1) perforée, l'une des parties de chambre (15) contenant l'émetteur (16)
et l'autre partie de chambre (14) contenant le premier et le deuxième récepteur (23,
24), les chambres comportant des fentes (18, 18a, 18b, 20, 20a, 20b) dans la zone
de la bande (1).
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que la partie de chambre
(14) qui contient les récepteurs (23, 24) contient également, à la suite de la fente
(20, 20a, 20b) qui laisse passer les ondes, une lentille (22, 22a, 22b) assurant le
groupage ou la focalisation des ondes sur le récepteur (23, 24).
4. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que la partie de chambre
(15) qui contient l'émetteur (16) comporte, entre la fente (18, 18a, 18b) qui laisse
passer les ondes et l'émetteur (16), un diaphragme (17, 32, 33).
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que la partie de chambre
(15) qui contient l'émetteur (16) comporte, entre la fente (18a, 18b) qui laisse passer
les ondes et le diaphragme (32, 33), un miroir de déviation (34, 35).
6. Dispositif selon l'une des revendications 2 ou 3, caractérisé en ce que la partie
de chambre (14) qui contient le récepteur comporte une paroi intermédiaire (36) pour
la séparation optique des trajets de rayons destinés au premier et au deuxième récepteur
(23, 24).
7. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que la partie de chambre
(15) qui contient l'émetteur (16) comporte une paroi intermédiaire (37) pour la séparation
optique des trajets de rayons destinés au premier et au deuxième récepteur (23, 24).