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EP 0 056 650 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.04.1985 Patentblatt 1985/17 |
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Anmeldetag: 19.01.1982 |
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Rolladen
Roller shutter
Volet à rouleau
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
20.01.1981 DE 3101548
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.07.1982 Patentblatt 1982/30 |
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Anmelder: Hüppe GmbH |
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D-2900 Oldenburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Santen, Horst
D-2900 Oldenburg (DE)
- Coldewey, Heiko
D-2905 Jeddeloh II (DE)
- Elsner, Gotthardt
D-2900 Oldenburg (DE)
- Kräuter, Adolf
D-2930 Varel (DE)
- Lattek, Siegfried
D-6920 Sinsheim (DE)
- Lux, Dietmar
D-2900 Oldenburg (DE)
- Schlörholz, Jürgen
D-2930 Varel-Obenstrohe (DE)
- Thiel, Dieter
D-2870 Delmenhorst (DE)
- Ammazzalorso, Mario
D-2900 Oldenburg (DE)
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Vertreter: Eisenführ, Speiser & Partner |
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Martinistrasse 24 28195 Bremen 28195 Bremen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Rolladen mit einem Behang aus horizontalen Lamellen.
[0002] In der europäischen Patentanmeldung 80104 012.2, die als Dokument EP-A-23974 nachveröffentlicht
ist, jedoch unter Art, 54(3) EPÜ fällt, ist ein Rolladen mit einem Behang aus horizontalen
Lamellen beschrieben, die an ihren Stirnseiten mittels horizontaler Zapfen an Zugorganen
aufgehängt sind, in vertikalen seitlichen Führungsschienen zwischen einer oberen und
unteren Endlage geführt sind und ab einer vorgegebenen oberen Lamelle um die Zapfen
schwenkbar sind. Die schwenkbaren Lamellen sind mittels Wendeorganen miteinander verbunden,
die in Lamellen-Längsrichtung gegen die Zugorgane versetzt sind. In den Führungsschienen
sind Steuerbacken angebracht, die mit stirnseitigen Wendestiften an der obersten schwenkbaren
Lamelle in Eingriff bringbar sind und die schwenkbaren Lamellen entweder in eine Jalousie-
stellung ausschwenken oder in die Rolladen- stellung zurückschwenken. Die Wendeorgane
und die Zugorgane verlaufen in den vertikalen Führungsschienen und beeinträchtigen
dort den freien Durchblick durch die ausgeschwenkten Lamellen nicht. Da die Zugorgane
und die Wendeorgane gegeneinander versetzt sind, wickeln sich beim Aufwickeln des
Behangs auf der Wickeltrommel die Zugorgane neben den Wendeorganen auf. Es bilden
sich dadurch auf der Wickeltrommel zwei Wickel, ein Wickel aus Zugorganen einschließlich
der seitlichen Zapfen, an denen die Zugorgane angelenkt sind. An den stirnseitigen
Zapfen der schwenkbaren Lamellen sitzt je ein Winkelhebel, der einen ersten Schenkel
parallel zur Stirnwand der Lamelle, und einen zweiten Schenkel parallel zum seitlichen
Zapfen besitzt, wobei die Wendeorgane gelenkig die zweiten Schenkel halten. Die Wendeorgane
und die zweiten Schenkel der Winkelhebel bilden den zweiten Wickel auf der Wickeltrommel.
[0003] Es hat sich gezeigt, daß ein störungsfreies Funktionieren des Rolladens gemäß der
EP-A-23974 erst dann möglich ist, wenn sich die Lamellen beim Aufwickeln auf die Wickeltrommel
an die Wickeltrommel anlegen und nicht durch unerwünschte Spannungen in den Zug- und/oder
Wendeorganen teilweise von der Wickeltrommel abstehen.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es daher, den Rolladen gemäß der EP-A-23974 derart zu verbessern,
daß ein störungsfreies und stets zuverlässiges Auf- und Abwickeln des Rolladen-Behangs
auf der Wickeltrommel möglich ist.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Hauptanspruches gelöst.
[0006] Die stirnseitigen Winkelhebel liegen innerhalb der Projektion der Umfangskontur der
Lamellen bzw. besitzen eine mit der Umfangskontur der Lamellen fluchtende Gestalt.
Der an den Lamellen befestigte horizontale Zapfen, an dem die Lamellen in Lagerbuchsen
des Zugorgans aufgehängt sind, sowie der zweite Schenkel des Winkelhebels, an dem
die Lamellen schwenkbar in Lagerbuchsen der Wendeorgane gelagert sind, besitzen erfindungsgemäß
denselben Abstand von der Auflageebene, in der sich die betreffende Lamelle beim Aufwickeln
auf die Wickeltrommel gegen darunterliegende Lamellen abstützt. Werden die Lamellen
auf die Wickeltrommel aufgewickelt, so liegen die freien Enden der Zapfen und die
zweiten Schenkel annähernd auf derselben Spirale, und die Lamellen liegen ebenfalls
im wesentlichen in der Wickelspirale. Das unerwünschte Aufstellen der Lamellen auf
der Wickeltrommel wird sicher verhindert.
[0007] Würde dagegen der zweite Schenkel des Winkelhebels einen wesentlich größeren Abstand
von der genannten Auflageebene besitzen als die Zapfen für die Zugorgane, so greifen
an den einzelnen, auf der Wickeltrommel aufgewickelten Lamellen unerwünschte Drehmomente
an, die dazu führen, daß sich die Lamellen « aufstellen », d. h. daß die Unterkante
der Lamelle von dem Lamellen-Wickel abhebt, weil die Wendeorgane - bei gleicher Länge
wie die Zugorgane - auf einer größeren Wickelspirale zwangsgewickelt sind. Besitzt
dagegen der zweite Schenkel des Winkelhebels, an dem die Wendeorgange befestigt sind,
einen kleineren Abstand von der genannten Auflage-ebene als die Zapfen zur Befestigung
der Zugorgane, so werden die Zugorgane auf der Wickeltrommel in einer größeren Spirale
geführt als die Wendeorgane. Die Wendeorgane ziehen dann die untere Kante der Lamellen
mit großer Kraft gegen den Lamellen-Wickel, sodurch die obere Kante der Lamellen vom
Lamellen-Wickel abheben und aufstellen kann.
[0008] Bevorzugt besitzt der erste Schenkel des Winkelhebels senkrecht zur Lamellen-Längsrichtung
eine etwa dem Lamellen-Querschnitt entsprechende Form. Der Winkelhebel stützt sich
dann in derselben Auflageebene ab wie die Lamelle, wenn die Lamellen auf die Wickeltrommel
aufgewickelt werden. Es wird dann verhindert, daß eventuelle vorhandene restliche
Zugkräfte in den Zugorganen und Wendeorganen über den Winkelhebel ein Torsionsmoment
auf die Lamellen übertragen und diese dadurch verformen.
[0009] Bevorzugt ist der Zapfen über den Winkel hinaus horizontal verlängert und lagert
mit seinem freien Ende in einer Lagerbuchse des Zugorgans. Die Lagerbuchsen des Zugorgans
besitzen voneinander denselben Abstand wie die entsprechenden Lagerbuchsen der Wendeorgane.
Die Wendeorgane liegen bevorzugt noch weiter außen als die Zugorgane. Die vertikalen
Führungsschienen besitzen in der Regel eine zwischen Stirnwand der Lamelle und Winkelhebei
nach innen gerichtete Seitenwand, die die Winkelhebel abdeckt und eine vorgegebene
Spaltbreite vor der Rückwand der Führungsschiene endet. Im Spalt zwischen dieser Seitenwand
und der Rückwand wird ein bevorzugt verdickter Bereich des Zapfens geführt.
[0010] Die Lamellen besitzen bevorzugt an beiden Stirnseiten ein offenes Hohlprofil. Bevorzugt
sind die Zapfen und die Winkelhebel an Endkappen angebracht, welche die Stirnwand
der Lamellen bilden und in dem Hohlprofil verankerbar sind. Diese Ausführungsform
besitzt den Vorteil einer einfachen und raschen Montierbarkeit unterschiedlicher Behangbreiten.
Bevorzugt besteht die Endkappe einschließlich der abdeckenden Stirnwand für die Lamelle
sowie der Zapfenabschnitt zwischen Stirnwand und Winkelhebel sowie der Winkelhebel
aus Kunststoffmaterial. Das freie Ende des Zapfens sowie der zweite Schenkel des Winkelhebels
bestehen bevorzugt aus einem Metallstift gleichen Durchmessers, die in das Kunststoff-Formteil
eingepreßt sind.
[0011] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind durch die Merkmale der Unteransprüche
gekennzeichnet.
[0012] Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung näher
erläutert. Es zeigen :
Figur 1 eine perspektivische Seitenansicht zweier schwenkbarer Lamellen und deren
Zuordnung zu entsprechenden Wendeorganen und Zugorganen ;
Figur 2 einen Querschnitt durch eine vertikale Führungsschiene einschließlich einer
Aufsicht auf eine geführte schwenkbare Lamelle ;
Figur 3 eine Ansicht der Stirnseite einer schwenkbaren Lamelle ; und
Figur 4 eine Aufsicht auf die Stirnseite einer Wickel-Trommel mit aufgewickeltem Behang.
[0013] Fig. 1 zeigt in einem Ausschnitt eine perspektivische Ansicht der Stirnseiten zweier
schwenkbarer Lamellen 4, die in Zugorganen 20 und Wendeorganen 28 schwenkbar aufgehängt
sind. Jede Lamelle 4 besitzt an ihren beiden Stirnseiten ein offenes Hohlprofil, in
dem eine Endkappe 80 fest verankert ist. An den Stirnseiten des Behangs ist je ein
Zugorgan 20, z. B. eine Kunststoff-Schnur angeordnet, die in vorgegebenem Abstand
angespritzte Kunststoff-Lagerbuchsen 22 besitzt. An der Stirnseite der Lamellen 4
ist ferner - in Lamellen-Längsrichtung gegenüber den Zugorganen 20 beabstandet - je
ein Wendeorgan 28 vorgesehen, welches ebenfalls in vorgegebenem Abstand aus Kunststoff
angespritzte Lagerbuchsen 30 enthält. Die Abstände der Lagerbuchsen 22 sowie die Abstände
der Lagerbuchsen 30 sind gleich.
[0014] Die Endkappen 80 der Lamellen 4 besitzen eine Stirnwand 9, welche das Hohlprofil
der Lamellen 4 abdeckt, sowie etwa in Verlängerung der oberen Horizontalkante der
Lamelle einen Zapfen 16, der einen Zwischenabschnitt 16' und einen freien Endabschnitt
16" besitzt. An den Zwischenabschnitt 16' des Zapfens schließt sich - z. B. einstückig
- ein Winkelhebel 24, 25 an, dessen erster Schenkel 24 im Abstand des Zwischenabschnitts
16' des Zapfens 16 parallel zur Stirnwand 9 der Lamelle 4 verläuft, und dessen zweiter
Schenkel 25 in vorgegebenem Abstand vom Zapfen 16 - bevorzugt in der Nähe der unteren
Horizontalkante der Lamelle 4 - senkrecht zum ersten Schenkel 24 und parallel zum
Zapfen 16 in Lamellen-Längsrichtung verlaüft. Der zweite Schenkel 25 geht an seinem
freien Ende in einen Stift über, der freie Endabschnitt 16" des Zapfens 16 ist ebenfalls
als ein Stift ausgebildet, dessen Durchmesser dem Endstift des zweiten Schenkels 25
entspricht.
[0015] Die Endabschnitte 16" der Zapfen 16 sind in den Lagerbuchsen 22 der Zugorgane 20
gelagert. Der Endabschnitt 25" des zweiten Schenkels 25 des Winkelhebels 24, 25 ist
in den Lagerbuchsen 30 der Wendeorgane 28 schwenkbar gelagert. Am Winkelhebel 24,
25 der obersten schwenkbaren Lamelle 4 befindet sich ein Wendestift, der von Steuerbacken
40 innerhalb der seitlichen Führungsschienen ausgesteuert wird. Wird z. B. die Abwärtsbewegung
des Wendestifts während einer Abwärtsbewegung des Behangs durch die Steuerbacken retardiert
oder angehalten, so werden dadurch die schwenkbaren Lamellen über die Wendeorgane
28 in ihre Jalousiestellung geschwenkt. Wird der Wendestift aus dieser Jalousiestellung
freigegeben, so gehen die schwenkbaren Lamellen - unter ihrem Eigengewicht - in die
Rolladenstellung zurück.
[0016] Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch eine seitliche Führungsschiene 50 mit einer
Aufsicht auf die Führungsorgane sowie ein Zugorgan 20 und ein Wendeorgan 28. Die Führungsschiene
50 besitzt etwa rechteckförmiges Profil, wobei einer der Stirnwand 9 der Lamelle 4
benachbarte Seitenwand einen Spalt 52 mit der Rückwand 54 der Führungsschiene bildet.
In diesem Spalt 52 der Führungsschiene 50 wird der Zwischenabschnitt 16' geführt,
der Winkelhebel 24, 25 liegt innerhalb der Führungsschiene 50. Der Endabschnitt 16"
des Zapfens 16 ist in den Lagerbuchsen 22 des Zugorgans 20 gelagert, der Endabschnitt
25" des zweiten Schenkels 25 des Winkelhebels 24, 25 wird in einer entsprechenden
Lagerbuchse 30 am Wendeorgan 28 entsprechend gelagert. Der Zwischenabschnitt 25' des
zweiten Schenkels 25 bildet bei der obersten schwenkbaren Lamelle den Wendestift,
der gegen einen Steuerbacken 40 läuft (nur schematisch dargestellt). In Lamellen-Längsrichtung
ist das Zugorgan 20 vom Wendeorgan 28 ausreichend beabstandet, so daß Zugorgan 20
und Wendeorgan 28 beim Aufwickeln auf die Wickel- trommel 90 zwei ausreichend beabstandete
Wickelspiralen bilden (vgl. Fig. 4).
[0017] Fig. 3 zeigt eine Aufsicht auf die Stirnseite einer Lamelle 4 mit aufgesetzter Endkappe
80. Dargestellt ist der Endabschnitt 16" des Zapfens 16 sowie der erste Schenkel 24
und der zweite Schenkel 25 des Winkelhebels. Der zweite Schenkel 25 des Winkelhebels
geht über einen Zwischenabschnitt 25' in einen Endabschnitt 25" über, der denselben
Durchmesser besitzt wie der Endabschnitt 16" des Zapfens 16. Der erste Schenkel 24
des Winkelhebels besitzt senkrecht zur Lamellen-Längsrichtung eine Form, die sich
weitgehend mit dem Lamellen-Querschnitt deckt, so daß der erste Schenkel 24 innerhalb
bzw. fluchtend mit der Projektion der Querschnittkontur der Lamelle 4 verläuft. Die
Lamelle 4 berührt mit ihrer Oberfläche, welche in aufgehängtem oder aufgewickeltem
Zustand des Behangs innen liegt, eine « innenliegende Auflageebene ». Die Berührung
der Auflageebene erfolgt beim dargestellten Lamellenquerschnitt an der innenliegenden
unteren Horizontalkante 5 und an einer weiteren innenliegenden Horizontalkante 6 zwischen
der unteren Horizontalkante 5 und der oberen Horizontalkante 7.
[0018] Der zweite Schenkel 25 des Winkelhebels 24, 25, insbesondere jedoch der Endabschnitt
25" des zweiten Schenkels 25 sowie der Endabschnitt 16" des Zapfens 16 besitzen von
der durch die Kanten 5 und 6 aufgespannten Auflageebene denselben Abstand. Eine durch
die Mittelpunkte der Endabschnitte 16" und 25" gelegte Ebene verläuft somit zur Auflageebene
parallel. Durch dieses Merkmal ist sichergestellt, daß die Endabschnitte 16" für die
Zugorgane sowie die Endabschnitte 25" für die Wendeorgana auf etwa derselben Wickelspirale
liegen, wenn der Behang auf die Wickeltrommel 90 aufgewickelt wird, vgl. Fig. 4.
[0019] Es ist dadurch sichergestellt, daß sich sowohl die Wendeorgane als auch die Zugorgane
beim Aufwickeln auf die Wickeltrommel 90 gleichermaßen entlasten, daß also weder in
den Zugorganen 20 noch in den Wendeorganen 28 Zugkräfte verbleiben bzw. entstehen,
welche die Lamellen auf der Wickeltrommel aus der entlastenden Position herausdrängen,
in der sich die Lamellen dann befinden, wenn ihre Auflage an den vorgegebenen Auflagekanten
5, 6 erfolgt.
1. Rolladen mit einem Behang aus horizontalen Lamellen (4), die an ihren Stirnseiten
mittels horizontaler Zapfen (16) an Zugorganen (20) aufgehängt sind, in vertikalen
Führungsschienen geführt, und ab einer vorgegebenen oberen Lamelle (4) schwenkbar
sind, wobei die schwenkbaren Lamellen (4) mittels gegen die Zugorgane in Lamellen-Längsrichtung
versetzten Wendeorganen (28) miteinander verbunden sind, mit in gleicher Höhe in den
Führungsschienen angebrachten Steuerbacken, die mit stirnseitigen Wendestiften an
der obersten schwenkbaren Lamelle in Eingriff bringbar sind und die schwenkbaren Lamellen
vor Erreichen einer unteren Endlage in eine Jalousie-Stellung ausschwenken bzw. in
die Rolladen-Stellung zurückschwenken, mit je einem Winkelhebel (24, 25) an den stirnseitigen
Zapfen (16), der einen ersten Schenkel parallel zur Stirnwand der Lamelle und innerhalb
der Projektion der Lamellen-Querschnittkontur liegend, und parallel zum Zapfen (16)
einen zweiten Schenkel enthält, der gelenkig in den Wendeorganen (28) gelagert ist
und von der innenliegenden Auflageebene (7) der Lamellen (4) etwa denselben Abstand
besitzt wie der Zapfen (16).
2. Rolladen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Schenkel (24) des
Winkelhebels (14, 25) senkrecht zur Lamellen-Längsrichtung eine etwa dem Lamellenquerschnitt
entsprechende Form besitzt.
3. Rolladen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (16) über
den Winkelhebel (14, 25) hinaus verlängert ist und mit seinem freien Ende (16") in
einer Lagerbuchse (22) des Zugorgans (20) lagert.
4. Rolladen nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zapfen (16) zwischen der Stirnwand (9) der Lamellen (4) und den Winkelhebeln (14,
25) einen relativ großen, und an ihren freien Enden (16") einen relativ kleinen Querschnitt
besitzen.
5. Rolladen nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Lamellen (4) ein an beiden Stirnseiten offenes Hohlprofil besitzen, und daß die Zapfen
(16) und die Winkelhebel (14, 25) an Endkappen (80) angebracht sind, die in dem Hohlprofil
der Lamellen (4) verankerbar sind.
6. Rolladen nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zugorgane (20) und die Wendeorgane (28) als Kunststoff- oder Metallschnur ausgebildet
sind und in vorgegebenem Abstand aus Kunststoff angespritzte Lagerbuchsen (22, 30)
zur Aufnahme der Zapfen (16) bzw. der zweiten Schenkel (25) der Winkelhebel (14, 25)
besitzen.
7. Rolladen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugorgane (20) und die
Wendeorgane (28) eine identische Gestalt besitzen und aus demselben Material bestehen,
und daß die freien Enden der Zapfen (16) und die zweiten Schenkel des Winkelhebels
denselben Querschnitt besitzen.
1. Roller shutters having a hanging surface composed of horizontal strips (4) which
are suspended to traction devices (20) at their end faces by means of horizontal pins
(16), guided in vertical guide rails and capable of pivoting from a given upper strip
(4) onwards, the pivotal strips (4) being connected together by means of turning devices
(28) which are displaced from the traction devices in the longitudinal direction of
the strips, having control jaws arranged at the same height in the guide rails, which
jaws can be brought into engagement with turning pins at the end face on the upermost
pivotal strip and swing the pivotal strips outwards into a louvre shutter position
before a lower end position is reached or back into the roller shutter position, with
a toggle lever (24, 25) at each end face pin (16), which toggle lever comprises a
first arm extending parallel to the end face of the strip and lying within the projection
of the cross-sectional contour of the strip, and a second arm which extends parallel
to the pin (16) and is pivotally mounted in the turning devices (28) and is situated
at about the same distance as the pin (16) from the internally situated plane of contact
(7) on which the strips (4) lie.
2. Roller shutter according to claim 1, characterised in that the first arm (24) of
the toggle lever (24, 25) has approximately the same form in the direction at rightangles
to the longitudinal direction of the strips as the cross-section of the strips.
3. Roller shutter according to claim 1 or claim 2, characterised in that the pin (16)
extends outwards beyond the toggle lever (24, 25) and is mounted by its free end (16")
in a bearing bushing (22) of the traction device (20).
4. Roller shutter according to one of the preceding claims, characterised in that
the pins (16) have a relatively large cross-section between the end wall (9) of the
strips (4) and the toggle levers (24, 25) and a relatively small cross-section at
their free ends (16").
5. Roller shutter according to one of the preceding claims, characterised in that
the strips (4) have an open hollow profile at both end faces and in that the pins
(16) and the toggle levers (24, 25) are mounted on end caps (80) which can be fitted
into the hollow profile of the strips (4).
6. Roller shutter according to one of the preceding claims, characterised in that
the traction devices (20) and the turning devices (28) consist of plastics or metal
cords and have bearing bushes (22, 30) of plastics moulded to them at the given intervals
for holding the pins (16) or the second arms (25) of the toggle levers (24, 25).
7. Roller shutter according to claim 6, characterised in that the traction devices
(20) and the turning devices (28) are identical in form and made of the same material
and at the free ends of the pins (16) and the second arms of the toggle lever have
the same cross-section.
1. Volet roulant avec une retombée de lamelles horizontales (4) suspendues à des organes
de tirage (20) par leurs extrémités latérales au moyen de pivots horizontaux (16),
guidées dans des rails guides verticaux et orientables à partir d'une lamelle supérieure
donnée (4), dans lequel les lamelles orientables (4) sont reliées les unes aux autres
au moyen d'organes de basculement (28) déplacés contre les organes de tirage dans
la direction longitudinale des lamelles, des joues de commande étant placées à même
hauteur dans les rails guides, lesdites joues pouvant être mises en prise avec des
broches de basculement aux extrémités latérales de la lamelle orientable supérieure,
et les lamelles orientables pivotent à la façon d'une jalousie avant d'atteindre une
position base finale, puis basculent dans l'autre sens vers la position de volets
roulants, avec un levier coudé (24, 25) à chacun des tourillons latéraux (16), et
comprenant une première branche parallèle à la paroi latérale de la lamelle et intérieure
à la projection du profil de la section des lamelles, et une seconde branche parallèle
aux tourillons (16), chaque levier coudé étant articulé dans les organes de basculement
(28) et situé avec le même écartement environ que les tourillons (16) par rapport
au plan d'appui interne (7) des lamelles (4).
2. Volet roulant selon la revendication 1, caractérisé en ce que la première branche
(24) du levier coudé (14, 25) perpendiculaire à la direction longitudinale des lamelles
présente une forme correspondant approximativement à la section des lamelles (1).
3. Volet roulant selon les revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que l'axe (16)
se prolonge au-delà du levier coudé (14, 25), et repose par son extrémité libre dans
un palier (22) de l'organe de tirage (20).
4. Volet roulant selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que
les axes (16) présentent un diamètre relativement grand entre la paroi latérale (9)
des lamelles (4) et le levier coudé (14, 15), et relativement faible à leurs extrémités
libres (16").
5. Volet roulant selon l'une des revendications précédentes caractérisé en ce que
les lamelles (4) présentent un profil concave ouvert à leurs deux extrémités, et en
ce que les axes (16) et les leviers coudés (14, 15) sont montés sur des chapeaux d'extrémités
(80), qui peuvent venir s'ancrer dans le profil concave des lamelles (4).
6. Volet roulant selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que
les organes de tirage (20) et les organes de basculement (28) sont réalisés sous la
forme d'un cordon en matière plastique ou métallique, et comprennent à intervalles
réguliers, des paliers (22, 30) en matière plastique injectée, pour recevoir les axes
(16) et lesdites secondes branches (25) des leviers coudés (14, 25) respectivement.
7. Volet roulant selon la revendication (6) caractérisé en ce que les organes de tirage
(20) et les organes de basculement (28) présentent une silhouette identique, et sont
réalisés dans les mêmes matériaux, et en ce que les extrémités libres des axes (16)
et lesdites secondes branches du levier coudé présentent des sections identiques.