Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Verfahren, wie es in der älteren europäischen Patentanmeldung
80 106 509.5 (Veröffentlichungsnummer 0 050 674) bereits vorgeschlagen worden ist,
die zum Stand der Technik gemäss Art. 54(3) EPÜ zählt. Bei diesem älteren Verfahren
wird ein Aufzeichnungsträger verwendet, dessen unter dem elektrosensitiven Belag liegende
Farbfläche aus einzelnen unterschiedlichen, in gleichen Rasterabständen aufeinanderfolgenden
Farbelementen zusammengesetzt ist. Die Farbelemente sind dort vorzugsweise im Druckverfahren
aufgebracht und haben beispielsweise eine runde, in Zeilenrichtung gestreckte oder
eine ovale Form mit quer zur Zeilenrichtung liegender Längsachse. Bei einem anderen
bevorzugten Ausführungsbeispiel des älteren Vorgschlages sind die Farbelemente sechseckig
ausgebildet. Diese Gestaltung hat den Vorteil, dass sich die Farbelemente bienenwabenartig
spaltfrei zusammensetzen lassen. Bei diesem Verfahren springt die Schreibelektrode
von dem jeweils gerade freigelegten Farbelement einer Farbelementengruppe zu dem gewünschten
Farbelement des anschliessenden Mehrfarbenrasters, so dass die Positionierbewegung
der Schreibelektrode je nach Farbanwahl sich aus ganz unterschiedlichen Vorschubbeträgen
zusammensetzt.
[0002] Aus der FR-A-2 197 345 ist ein Verfahren zur mehrfarbigen Aufzeichnung auf einem
elektrosensitiven Aufzeichnungsträger bekannt, welcher unter dem elektrosensitiven
Belag mit verschiedenfarbigen Streifen in Form eines mehrfarbigen Linienrasters bedruckt
ist.
[0003] Bei diesem bekannten Aufzeichnungsverfahren ist eine definierte Positionierbewegung
von mehreren, kammartig nebeneinanderliegenden Schreibelektroden vorgegeben, so dass
entsprechend dem mehrfarbigen Linienraster an der jeweiligen Ausbrennstelle nur eine
bestimmte, dort vorhandene Farbe durch Ausbrennen des Metallbelages freigelegt werden
kann. Die Auswahl aus mehreren verschiedenen Farben an jedem Ausbrennpunkt ist bei
der bekannten Anordnung nicht möglich. Vielmehr werden bei dem bekannten Verfahren
die Schreibelektroden jeweils um einen konstanten Vorschubbetrag vorbewegt, welcher
dem Abstand zweier benachbarter Farbelemente entspricht, d.h., die Einzelelektroden
werden entsprechend dem vorgegebenen konstanten Vorschubraster getaktet.
Vorteile der Erfindung
[0004] Das erfindungsgemässe Verfahren mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs
hat den Vorteil, dass farbige Informationsinhalte und insbesondere mehrfarbige Bilder
unter Verwendung bekannter und bewährter elektrosensitiver Aufzeichnungsträger originalgetreu
aufgezeichnet werden können, wenn an jeder Ausbrennstelle der Schreibelektrode exakt
über dem der gewünschten Farbe entsprechenden Farbelement des mehrfarbigen Linienrasters
der Schreibstrom zugeführt wird. Die einzelnen Farbelemente des mehrfarbigen Linienrasters
werden an jeder möglichen Ausbrennstelle durch die über die Fläche der Ausbrennstelle
sich hinweg erstreckenden Abschnitte der Rasterlinien gebildet.
[0005] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Massnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
des im Hauptanspruch angegebenen Verfahrens möglich. Bei einfarbiger Wiedergabe von
Informationsinhalten wird zur exakten Anwahl der gewünschten Farbelemente an den einzelnen
Ausbrennstellen vorgeschlagen, dass zu Beginn der Aufzeichnung oder am Anfang einer
jeden Schreibzeile ein konstantes Rastermass entsprechend der Stellung der gewünschten
Farbelemente im Linienraster einjustiert wird. Bei mehrfarbigen Aufzeichnungen, insbesondere
bei Wiedergabe von Farbbildern, wird zur exakten Anwahl der gewünschten Farbelemente
an den einzelnen Ausbrennstellen vorgeschlagen, dass aus den einzelnen Informations-
bzw. Abtastsignalen auch Phasensignale abgeleitet werden, welche die Positionierbewegung
der Schreibelektrode innerhalb des mehrfarbigen Linienrasters so steuern, dass das
bzw. die gewünschten Farbelemente angewählt werden. Auf diese Weise wird ähnlich wie
beim Farbfernsehen oder bei Mehrfarbendruck nach dem additiven bzw. subtraktiven Farbmischverfahren
der gewünschte Farbeffekt erzielt.
[0006] Zur Wiedergabe von Mischfarben kann das Linienraster mindestens zwei Grundfarben
in den Farbelementengruppen enthalten. Der Kontrast des Bildes kann erhöht werden,
wenn das Linienraster die Komplementärfarben von mindestens zwei Grundfarben enthält,
so dass zur Darstellung der Grundfarbe zwei Farbelemente je Ausbrennstelle freigelegt
werden müssen.
[0007] Der Aufzeichnungsträger kann so ausgebildet sein, dass das Linienraster parallel
zur Schreibzeilenrichtung der Schreibelektrode verläuft. In diesem Fall sind die einzelnen,
durch Abschnitte der Rasterlinien gebildeten Farbelemente einer Farbelementengruppe
quer zur Schreibzeilenrichtung nebeneinander angeordnet. Bei mehrfarbiger Aufzeichnung
wird dann die Schreibelektrode durch die Phasensignale quer zur Schreibzeilenrichtung
jeweils so weit ausgelenkt, bis die Schreibelektrode über dem freizulegenden Farbelement
steht.
[0008] Das Linienraster kann durch entsprechende Einfärbung des tragenden Grundkörpers oder
aber durch Auftragen einer Lackschicht auf den Grundkörper gebildet sein. Das kann
insbesondere im Mehrfarben-Offsetdruck geschehen.
[0009] Wenn die beschriebenen Aufzeichnungsträger in Betrachtungsgeräten lesbar sein sollen,
in welchen sie von unten her angestrahlt werden, oder wenn der Informationsinhalt
der Aufzeichnungsträger pausfähig sein soll, wird ein transparenter Lack zur Herstellung
der Farbschicht verwendet oder der entsprechend eingefärbte Grundkörper aus transparentem
Kunststoff hergestellt.
[0010] Die einzelnen Linien bzw. Farbelemente des Rasters können vorteilhaft unmittelbar
aneinandergrenzen, wodurch Zwischenräume zwischen den Farbelementen vermieden werden
und sich eine gute Farbwiedergabe erzielen lässt, Die Breite der Linien des Rasters
kann zweckmässig so auf die Querschnittsform abgestimmt sein, dass die Durchmesser
der einzelnen Ausbrennpunkte der Linienbreite entsprechen. Die Durchmesser der einzelnen
Ausbrennpunkte werden zweckmässig kleiner als das Auflösungsvermögen des menschlichen
Auges gewählt. Bei normalem Betrachtungsabstand von 30 cm bedingt das eine Linienbreite
bzw. Punktgrösse von höchstens 0,15 mm.
Zeichnung
[0011] Das erfindungsgemässe Verfahren ist anhand mehrerer Ausführungsbeispiele des Aufzeichnungsträgers
und einer Vorrichtung in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung
näher erläutert. Es zeigen die Figuren 1 und 2 in perspektivischer Explosionsdarstellung
Teile von Aufzeichnungsträgern, die sich in bezug auf ihren grundsätzlichen Aufbau
voneinander unterscheiden. In den Figuren 3 und 4 sind stark vergrössert verschiedene
Ausbildungen des mehrfarbigen Linienrasters der Aufzeichnungsträger dargestellt. Figur
5 zeigt eine Draufsicht auf einen Aufzeichnungsträger mit senkrecht zur Zeilenrichtung
verlaufenden Markierungen am Beginn und Ende des Aufzeichnungsfeldes. In Figur 6 ist
schematisch eine Vorrichtung zur Aufzeichnung von mehrfarbigen Bildern nach dem erfindungsgemässen
Verfahren dargestellt.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele und der Vorrichtung
[0012] Der Aufzeichnungsträger nach Fig. 1 hat einen elektrisch isolierenden Grundkörper
1 und einen Metallfilm 2, der im Vakuum auf den Grundkörper 1 aufgedampft ist. Der
Grundkörper 1 besteht aus einem lichtdurchlässigen Kunststoff, der entsprechend dem
gewünschten Linienraster in der Masse polychrom eingefärbt ist. Dieser Aufzeichnungsträger
eignet sich für die Auswertung in Geräten, bei denen der Aufzeichnungsträger von der
vom Betrachter abgekehrten Seite her durch eine Lichtquelle angestrahlt wird.
[0013] Der Aufzeichnungsträger nach Fig. 2 hat einen Grundkörper 3 aus beliebigem, jedoch
elektrisch isolierendem Material, z.B. Papier, auf welches eine Lackschicht 4 bzw.
Farbschicht zur Bildung des Linienrasters aufgetragen bzw. -gedruckt ist. Die Lackschicht
4 ist durch einen aufgedampften Metallfilm 2 nach oben abgedeckt. Dieser Aufzeichnungsträger
kann durch direktes Lesen bzw. Betrachten ausgewertet werden.
[0014] Bei den beiden Aufzeichnungsträgern nach den Fig. 1 und 2 kann das Linienraster eine
der in den Fig. 3 und 4 dargestellte Lage und Form haben. Beide Linienraster sind
gebildet durch parallellaufende verschiedenfarbige Rasterlinien 6, 7, 8, welche sich
in dergleichen Reihenfolge periodisch wiederholen und über das gesamte Aufzeichnungsfeld
des Aufzeichnungsträgers erstrecken. Die Rasterlinien 6, 7, 8 grenzen spaltfrei aneinander
an und sind etwa 0,15 mm breit. Der Querschnitt der Schreibelektrode sowie die elektrischen
Schreibimpulse sind so auf das Linienraster abgestimmt, dass der Durchmesser der einzelnen
Ausbrennpunkte etwa der Breite der Rasterlinien entspricht. Dadurch lassen sich kontrastreiche
Farbbilder erzielen, deren Farbraster bei normalem Betrachtungsabstand nicht auflösbar
ist.
[0015] Beim gewählten Ausführungsbeispiel enthält das Linienraster in periodischer Reihenfolge
rote, gelbe und grüne Rasterlinien. Zur Unterscheidung der Farben sind in der Zeichnung
die roten Rasterlinien 6 schräg schraffiert, die gelben Rasterlinien 7 weiss gelassen
und die grünen Rasterlinien 8 senkrecht (Fig. 3) bzw. waagrecht (Fig. 4) schraffiert.
Anstelle dieser Dreifarbenraster können auch Mehrfarbenraster verwendet werden, z.B.
mit den Farben Rot, Blau, Schwarz und Gelb bzw. Grün. In manchen Fällen kann es sich
auch empfehlen, die Komplementärfarben von mindestens zwei Grundfarben im Linienraster
vorzusehen.
[0016] Bei der Anordnung des Linienrasters nach Fig. 3 laufen die Rasterlinien 6, 7 und
8 parallel zur Schreibzeilenrichtung der Schreibelektrode, welche durch den Pfeil
A angedeutet ist. Infolge der sich in der gleichen Reihenfolge wiederholenden Farben
ergeben sich untereinander gleiche Farbliniengruppen 9, welche ebenfalls parallel
zur Schreibzeilenrichtung A verlaufen. Die Farbliniengruppen 9 wiederum bilden in
Schreibzeilenrichtung A eine fortgesetzte Folge von aneinander anschliessenden und
spaltlos ineinander übergehenden Farbelementengruppen im Flächenbereich einer jeden
möglichen Ausbrennstelle des Aufzeichnungsträgers, welcher durch die Kreislinie 11
angedeutet ist. Eine jede Farbelementengruppe besteht aus drei einzelnen Farbelementen
12, 13, 14, welche in einer senkrecht zur Schreibzeilenrichtung A gedachten Achse
nebeneinanderliegen und jedes für sich durch einen Längsabschnitt einer Rasterlinie
6, 7, 8 gebildet ist.
[0017] Bei einfarbigen Aufzeichnungen wird zu Beginn der Aufzeichnung bzw. am Anfang einer
jeden Schreibzeile das Aufzeichnungs- bzw. Ausbrennraster gegenüber dem Linienraster
des Aufzeichnungsträgers entsprechend der Stellung der gewünschten Farbelemente im
Linienraster quer zur Schreibzeilenrichtung A einjustiert.
[0018] Bei mehrfarbigen Aufzeichnungen, insbesondere bei Wiedergabe von Farbbildern, werden
aus den Informations- bzw. Tastsignalen des Aufnahmegerätes auch Phasensignale abgeleitet,
welche über geeignete Verstellmittel die Schreibelektrode quer zur Schreibzeilenrichtung
A jeweils so weit auslenken, bis die Schreibelektrode über dem jeweils freizulegenden
Farbelement 12, 13 oder 14 steht. Der durch -die Linie 11 umrissene Flächenbereich
stellt den Bereich dar, innerhalb welchem die Schreibelektrode durch ihre von den
Phasensignalen gesteuerte Verstellmittel aus dem theoretischen Zentrum der Ausbrennstelle
heraus auslenkbar ist. Dieser Bereich kann auch ein anderes als das dargestellte Flächenprofil
haben.
[0019] Bei der Anordnung des Linienrasters nach Fig. 4 laufen die Rasterlinien 6, 7 und
8 quer zur Schreibzeilenrichtung A, so dass sich in Schreibzeilenrichtung hintereinanderliegende
Farbliniengruppen 9 ergeben. Die Farbliniengruppen 9 bilden hier wiederum eine Aufeinanderfolge
von Farbelementengruppen, in denen die einzelnen Farbelemente 17, 18, 19 jedoch in
Schreibzeilenrichtung A aufeinanderfolgen. In diesem Fall lenken bei mehrfarbiger
Aufzeichnung die Schreibelektrode in 8chreibzeilenrichtung A aus, d.h. sie vergrössern
oder verkleinern den Vorwärtshub der Schreibelektrode, wenn ein nicht genau unter
dem Zentrum der Ausbrennstelle liegendes Farbelement, hier Gelb, freigelegt werden
soll.
[0020] In beiden beschriebenen Linienrastern können bestimmte Rasterlinien zusätzlich zur
normalen Pigmentierung ein magnetisierbares Pulver enthalten, welches vor dem Beschreiben
des Aufzeichnungsträgers magnetisiert worden ist. Diese Rasterlinien dienen dann -zusätzlich
zur Farbmischung - noch als Referenzpunkte zur induktiven Signalgabe an den Schreibkopf,
die zu dessen exakter Positionierung gegenüber dem Linienraster und gegebenenfalls
auch zum Auslösen von Schreibimpulsen dienen. Weil diese Referenzpunkte unmittelbar
im Aufzeichnungsfeld liegen, ist der grösstmögliche Positionierungsfehler der Schreibelektrode
gegenüber dem Linienraster bei einer Feuchtedehnung des Aufzeichnungsträgers besonders
gering.
[0021] Anstelle der induktiven Übertragung von Referenzsignalen kann auch eine optische
Übertragung vorgesehen werden. In diesem Fall können die zur Referenzdienenden Rasterlinien
einen anderen Glanzgrad als die anderen Rasterlinien haben, derart, dass sie auch
nach der Metallisierung mit Hilfe einer optischen Abtasteinrichtung, bestehend aus
Auflicht-Beleuchtung und lichtempfindlichem Sensor, erkennbar sind.
[0022] In Fig. 5 ist ein Aufzeichnungsträger 20 dargestellt, der an beiden senkrecht zur
Schreibrichtung 21 verlaufenden Grenzzonen 22 und 23 seines metallisierten Bereiches
24 mit Markierungslinien 25 und 26 versehen ist. Der gegenseitige Abstand der Markierungslinien
25 entspricht dem Abstand, welchen die Elemente einer Farbe in einer Zeile des Linienrasters
nach Fig. 4 untereinander haben. Sie können beispielsweise zur erleichterten Anwahl
der Farben zu Beginn der Aufzeichnung, aber auch zu anderen Referenzzwecken dienen.
Die Markierungslinien 26 am anderen Ende des metallisierten Bereiches 24 können beispielsweise
zur Erfassung und Auswertung der durch Feuchtigkeitsaufnahme bedingten Flächendehnung
des Aufzeichnungsträgers dienen. Wenn die Markierungslinien ausserhalb des metallisierten
Bereiches 24 liegen, können sie auch optisch erfasst werden.
[0023] Die Markierungslinien 25 und 26 können auch zusätzlich zu den inmitten des Aufzeichnungsfeldes
liegenden Referenzlinien des Aufzeichnungsträgers vorgesehen werden. Der Aufzeichnungsträger
könnte ferner auch an der vom elektrosensitiven Belag abgekehrten Rückseite mit z.B.
optisch erkennbaren und auswertbaren Referenzmarken versehen sein.
[0024] Die in Fig. 6 dargestellte Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens
hat zwei feststehende Auflager 30,31, über welche ein biegsamer Aufzeichnungsträger
32 mittels einer Transporteinrichtung 33, 34 in Richtung des Pfeiles B hinwegziehbar
ist. Am elektrosensitiven Belag des Aufzeichnungsträgers 32 liegt im Bereich des Auflagers
31 eine Schreibelektrode 35 und im Bereich des Auflagers 30 eine grossflächige Gegenelektrode
36 an, welche als mitlaufende Rolle ausgebildet ist. Die Elektroden 35, 36 sind mit
einem elektrischen lmpulsgenerator 37 verbunden, der nach Massgabe von Scheibsignalen
u
1 und Phasensignalen u
2 die Schreibelektrode 35 und die Antriebsvorrichtung 33, 34 so steuert, dass ein dem
abzubildenden Original entsprechendes Raster auf dem Aufzeichnungsträger 32 entsteht.
Die Phasensignale
U2 haben dabei die Aufgabe, die Schreibelektrode 35 so gegenüber dem Aufzeichnungsträger
zu positionieren, dass an jeder Ausbrennstelle jeweils das gewünschte Farbelement
der unter der Ausbrennstelle liegenden Farbelementengruppe des Linienrasters am Aufzeichnungsträger
freigelegt wird.
1. Verfahren zum Aufzeichnen von farbigen Informationen und zur Wiedergabe von Originalen
wie Schriftstücken, Zeichnungen und Bildern auf einem Aufzeichnungsträger (1, 3,4,
20) mit elektrosensitivem Belag (2), insbesondere Registrier-Metallpapier, wobei durch
Informations- bzw. Abtastsignale ein elektrischer Impulsgenerator (37) angesteuert
wird, an den mindestens eine Schreibelektrode (35) angeschlossen ist, welche den elektrosensitiven
Belag des Aufzeichnungsträgers überstreicht und aus diesem gemäss den in elektrische
Impulse umgesetzten Signalen farbige Punkte herausbrennt, die unterhalb des elektrosensitiven
Belages innerhalb eines Mehrfarbenrasters liegen, das aus in gleichen Rasterabständen
aufeinanderfolgenden unterschiedlichen Farbelementen (6) gebildet wird, so dass dadurch
das Abbild des Informationsinhalts bzw. des Originals entsteht, dadurch gekennzeichnet,
dass zur Wiedergabe in verschiedenen Farben die Schreibelektrode (35) in ihrer Positionierbewegung
auf das jeweils nächste Mehrfarbenraster hin so gesteuert wird, dass zum Abbilden
der gewünschten Farbe innerhalb dieses Rasters jeweils das entsprechende Farbelement
bzw. bei Mischfarben die zu deren Bildung notwendigen benachbarten Farbelemente aus
der das Mehrfarbenraster bildenden Farbelementengruppe (8) angewählt und freigelegt
werden, und dass die unter dem elektrosensitiven Belag (2) liegende Farbfläche (1,
4) als mehrfarbiges Linienraster ausgebildet ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei einfarbiger Wiedergabe
eines Informationsinhalts zu Beginn der Aufzeichnung bzw. am Anfang einer Schreibzeileein
konstantes Rastermass entsprechend der Stellung der gewünschten Farbelemente im Linienraster
einjustiert wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei mehrfarbiger Aufzeichnung,
insbesondere bei Wiedergabe von Farbbildern, aus den Informations- bzw. Tastsignalen
auch Phasensignale abgeleitet werden, welche die Positionierbewegung der Schreibelektrode
(35) innerhalb des mehrfarbigen Linienrasters so steuern, dass das bzw. die gewünschten
Farbelemente (6,7,8) angewählt werden.
4. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Linienraster
parallel zur Schreibzeilenrichtung (A) der Schreibelektrode verläuft (Fig. 3).
1. Process for recording coloured information and for reproducing originals such as
documents, drawings and pictures on a recording carrier (1, 3, 4, 20) having an electrosensitive
covering (2), in particular a metallised paper recording medium, wherein information
signals or scanning signals drive an electrical pulse generator (37) to which is connected
at least one write electrode (35) which brushes overthe electrosensitive covering
of the recording carrier and burns out of this covering, in accordance with the signals
coverted to electrical pulses, coloured dots which are located below the electrosensitive
covering within a multicolour screen which is formed of different colour elements
(6) following one another at equal screen spacings, so that by this burning-out the
reproduction of the information content or of the original is formed, characterised
in that for reproduction in different colours the positioning movement of the write
electrode (35) towards the next multicolour screen is so controlled that to reproduce
the desired colour the corresponding colour element within this screen is selected
and exposed or, in the case of mixed colours, the adjacent colour elements required
for forming the mixed colour are selected from the colour element group (8) forming
the multicolour screen and are exposed, and that the colour surface (1,4) located
below the electrosensitive covering (2) is constructed as a multicolour line screen.
2. Process according to Claim 1, characterised in that the case of single-colour reproduction
of an information content, a constant screen step, corresponding to the position of
the desired colour elements in the line screen, is set at the beginning of the recording
or at the beginning of a write line.
3. Process according to Claim 1, characterised in that the case of multicolour recording,
especially in the case of reproduction of coloured images, phase signals are also
derived from the information signals or scanning signals, which phase signals control
the positioning movement of the write electrode (35) within the multicolour line screen
in such a way that the desired colour element or elements (6, 7, 8) is or are selected.
4. Process according to Claims 1 to 3, characterised in that the line screen runs
parallel to the write line direction (A) of the write electrode (Figure 3).
1. Procédé pour l'enregistrement d'informations de couleur et pour la reproduction
d'originaux tels que documents imprimés, dessins et images sur un support d'enregistrement
(1, 3, 4, 20) pourvu d'une couche de revêtement électrosensitif (2), notamment papier
métallique enregistreur, des signaux d'information ou de détection commandant un générateur
d'impulsions électrique (37) auquel est raccordée au moins une électrode d'inscription
(35), qui balaye la couche de revêtement électrosensitif du support d'enregistrement
et fait ressortir par brûlure de celle-ci, selon les signaux transformés en impulsions
électriques, des points de couleur situés au-dessous de la couche de revêtement électrosensitif
à l'intérieur d'une trame à plusieurs couleurs, qui est formée à partir d'éléments
de couleur (6) différents, se succédant à de mêmes intervalles de trame, de telle
sorte qu'il en résulte ainsi la représentation du contenu d'informations ou de l'original,
caractérisé en ce que, pour la reproduction en différentes couleurs, l'électrode d'inscription
(35), dans son déplacement de positionnement en allant sur la trame à plusieurs couleurs
qui est chaque fois la suivante, est commandée de telle manière, que pour représenter
la couleur désirée à l'intérieur de cette trame, chaque fois l'élément de couleur
correspondant ou dans le cas de couleurs mélangées les éléments de couleur voisins
nécessaires pour leur formation sont sélectionnés et dégagés à partir du groupe (8)
d'éléments de couleur formant la trame à plusieurs couleurs, et en ce que la surface
de couleur (1,4) située sous la couche de revêtement électrosensitif (2) est constituée
sous forme de trame de lignes de plusieurs couleurs.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que dans le cas de reproduction
d'une seule couleur d'un contenu d'informations, au commencement de l'enregistrement
ou au début d'une ligne décriture, on règle une dimension de trame constante en correspondance
avec la position des éléments de couleur dérisés dans la trame de lignes.
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que dans le cas d'enregistrement
en plusieurs couleurs, notamment dans le cas de reproduction d'images de couleur,
à partir des signaux d'information ou de détection sont dérivés également des signaux
de phases, qui commandent de telle manière le déplacement de positionnement de l'électrode
d'inscription (35) à l'intérieur de la trame de lignes de plusieurs couleurs, que
sont sélectionnés le ou les éléments de couleur désirés (6, 7, 8).
4. Procédé selon les revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la trame de lignes
s'étend parallèlement à la direction (A) des lignes d'écriture de l'électrode d'inscription
(fig. 3).