| (19) |
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(11) |
EP 0 057 853 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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10.01.1990 Patentblatt 1990/02 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.07.1985 Patentblatt 1985/31 |
| (22) |
Anmeldetag: 27.01.1982 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: G10L 7/02 |
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| (54) |
Elektronischer Textgeber zur Abgabe von Kurztexten
Electronic system for delivering messages
Dispositif électronique pour la délivrance de messages
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH GB LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
10.02.1981 DE 3104551
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.08.1982 Patentblatt 1982/33 |
| (73) |
Patentinhaber: Neumann Elektronik GmbH |
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D-45414 Mülheim (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Neumann, Dirk, Dipl.-Ing.
D-4330 Mülheim 1 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Feder, Heinz, Dr. et al |
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Dominikanerstrasse 37 40545 Düsseldorf 40545 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CA-A- 1 057 855 FR-A- 2 129 756 US-A- 3 236 947
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DE-A- 2 030 987 FR-A- 2 364 522
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- IBM TECHNICAL DISCLOSURE BULLETIN, Band 19, Nr. 6, November 1976, Seiten 2357,2358,
New York, USA S.J. BOIES et al.: "Encoding and decoding of digital speech"
- IEEE TRANS. ON COMMUN., Band COM-24, Nr. 5, Mai 1976, Seiten 563-567, New York, USA,
R.W. SCHAFER et al.: "Detecting the presence of speech using ADPCM coding"
- IBM TECHNICAL DISCLOSURE BULLETIN, Band 16, Nr. 11, April 1974, Seite 3744, New York,
USA, J.K. HOWARD: "Automatic vocabulary generation system"
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[0001] Gegenstand der Erfindung ist ein elektronischer Textgeber zur Abgabe von Kurztexten.
[0002] Derartige Textgeber sind grundsätzlich bekannt. Sie sind beispielsweise zur Sprachausgabe
über das Telefonnetz, beispielsweise bei der Auftragsabwicklung im Handel oder auch
bei Anrufbeantwortern eingesetzt worden. Ihre Steuerung kann von einer Datenverarbeitungsanlage,
beispielsweise einem Mikrocomputer, aus erfolgen.
[0003] Die Umformung der im Festwertspeicher zu speichernden Texte in digitale Sprachdaten
kann dabei gemäss dem bekannten Verfahren der Deltamodulation erfolgen. Der dem Festwertspeicher
nachgeschaltete Digital-Analog-Wandler enthält dann einen Deltamodulator.
[0004] Ein grundsätzliches Problem der Textgeber dieser Bauart besteht darin, dass sie immer
noch einen relativ hohen Bedarf an Speicherplätzen im Festwertspeicher benötigen.
[0005] Hierdurch werden die Einrichtungen technisch und kostenmässig aufwendig, was sich
insbesondere dann bemerkbar macht, wenn es sich um kleinere Einrichtungen zur Abgabe
ein oder mehrerer Kurztexte, wie sie beispielsweise bei einem Anrufbeantworter auftreten
können, handelt.
[0006] Es ist eine Einrichtung bekannt (IBM Technical Disclosure Bulletin Band 19, Nr. 6,
Nov. 1976, S. 2357, 2358), bei der über einen Encoder Sprache aufgenommen wird, die
digial in einem Sprachspeicher gespeichert wird. Diese Sprache kann dann mittels eines
Decoders aus dem Speicher wieder abgerufen und über einen Analog-Ausgang abgegeben
werden. Bei der Aufnahme entstehende natürliche Sprachpausen werden mittels eines
eigenen Pausenzählers ausgezählt und es wird jeweils beim Auftreten einer Sprachpause
ein die Pausenlänge kennzeichnender Wert in den Speicher gegeben. Bei der Wiedergabe
der Texte durch den Decoder wird mittels eines eigenen Pausenrückwärtszählers aufgrund
des im Speicher eingespeicherten, die Pausenlänge kennzeichnenden Wertes erfolgt.
Dieses bekannte Verfahren ist nur anwendbar, wenn lediglich die bei der Aufnahme eines
fortlaufenden Textes auftretenden Sprachpausen erkannt, festgehalten und wiedergewonnen
werden sollen.
[0007] Bei dem eingangs erwähnten elektronischen Textgeber sollen die Texte aus gespeicherten
Textteilen zusammengesetzt werden, die nicht notwendig nur die durch natürliche Sprachpausen
entstehenden Textabschnitte sind. Es handelt sich vielmehr um bewusst ausgewählte
Textfragmente, wobei gleichlautende Textteile, die mehrmals in einem Text oder in
mehreren Texten vorkommen, nur einmal gespeichert werden und dann an verschiedensten
Stellen der abzugebenden Texte eingesetzt werden. Bei einem solchen Verfahren ist
die Einspeicherung eines die Pausenlänge enthaltenden Signals in den Festwertspeicher
nicht ohne grossen Aufwand möglich, da sich an einen bestimmten Textteil je nach seiner
Anordnung im Text sehr unterschiedliche Pausenlängen anschliessen können.
[0008] Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, einen Textgeber der eingangs
erwähnten Bauart so auszubilden, dass mit einem Minimum an Speicherplätzen Kurztexte
verschiedener Art und Zusammensetzung abgegeben werden können.
[0009] Gelöst wird diese Aufgabe durch einen elektronischen Textgeber zur Abgabe von Kurztexten,
beispielsweise Ansagen, in Form von analogen elektrischen Signalen, bei dem die Kurztexte
aus in digitaler Form in einem Festwertspeicher gespeicherten Textteilen unterschiedlicher
zeitlicher Länge derart zusammensetzbar sind, dass gleichlautende Textteile, die mehrmals
in einem Text oder in mehreren Texten vorkommen, nur einmal gespeichert werden und
dann an verschiedenen Stellen der abzugebenden Texte eingesetzt werden, mit einer
Steuervorrichtung (1), an die der Festwertspeicher (3) über einen Speicheradressenzähler
(2) angeschlossen ist, einem dem Festwertspeicher (3) nachgeschalteten Digital-Analog-Wandler,
und einer Sprachpausen-Decodiervorrichtung (9), zur Erkennung von Pausenanfangs-Markierungen
und bei dem zur Erzeugung von vorgegebenen Sprachpausen ein Zähler dient, bei dessen
Ablauf während einer vorgegebenen Anzahl von Zählschritten die Datenabgabe des Festwertspeichers
an den Digital- Analog-Wandler unterbrochen ist, wobei an den Ausgang des Festwertspeichers
eine Textteilende-Decodiervorrichtung (8) zur Erkennung von jedem Textteilende zugeordneten,
im Festwertspeicher (3) gespeicherten nicht hörbaren Markierungen in den digitalen
Daten angeschlossen ist, die ein Textteilende-Signal abgibt, die Sprachpausen-Decodiervorrichtung
(9) an den Ausgang des Speicheradressenzählers (2) angeschlossen ist und die Pausenanfangs-
und Pausenende-Markierungen erkennt, die vom Speicheradressenzähler programmgesteuert
abgegeben werden, wobei zur Erzeugung der Sprachpausen jeweils zwischen einer Pausenanfangs-
und Pausenende-Markierung der Speicheradressenzähler (2) während der Sprachpause in
einem vorgegebenen Adressenbereich arbeitet, in dem der Festwertspeicher (3) nicht
bestückt ist und die Sprachpausen-Decodiervorrichtung (9) ein Pausenende-Signal abgibt
und die Ausgänge der Textteilende-Decodiervorrichtung (8) und der Sprachpausen-Decodiervorrichtung
(9) über ein ODER-Gatter (0) mit der Steuervorrichtung (1) zur Weiterschaltung des
Programmablaufes verbunden sind.
[0010] Die Enden aller den Gesamttextzusammensetzenden Textteile sind demnach durch nicht
hörbare Markierungen in den digitalen Daten gekennzeichnet. Diese Markierungen sind
zweckmässig bei allen Textteilen gleich und nicht an eine bestimmte Datenspeicheradresse
gebunden. Dies ermöglicht eine individuelle, dem jeweiligen Textteil genau entsprechende
Festlegung der Textteillängen. Die Markierungen werden von der Textteilende-Decodiervorrichtung
erkannt, die ein entsprechendes Textteilende-Signal erzeugt. Die Sprachpausen werden
bei der Erstellung des Programmes grundsätzlich wie Textteile behandelt. Sie werden
allerdings nicht in den Festwertspeicher eingespeichert, sondern es wird für die Dauer
der Sprachpause ein Adressenbereich vorgegeben, in dem der Festwertspeicher nicht
bestückt ist. Die Sprachpausen können durch Voreinstellung bestimmter Pausenanfangsadressen
im Speicheradressenzähler erzeugt werden, welche von der Sprachpausen-Decodiervorrichtung
erkannt werden, die ein Pausen- und Pausenende-Signal abgibt. Das Textteilende-Signal
und das Pausenende-Signal werden zur weiteren Steuerung des Programmablaufes verwendet.
[0011] Da während der Sprachpausen dem Digital- Analog-Wandler vom Festwertspeicher her
keine Daten zugeführt werden, ist es zweckmässig, wenn gemäss Patentanspruch 2 die
Sprachpausen-Decodiervorrichtung während einer vorgegebenen Sprachpause ein Steuersignal
abgibt, durch das der Eingang des Digital-Analog-Wandlers mit einer Vorrichtung zur
Abgabe eines festen Eingangssignals verbunden wird, damit er während der Sprachpausen
die digitalen Eingangsdaten erhält, die am Wandlerausgang den NF-Pegel «0» erzeugen.
[0012] Eine weitere besonders vorteilhafte Ausführungsform des erfindungsgemässen Textgebers
ist Gegenstand des Patentanspruchs 5. Es ist zweckmässig, das vom Digital-Analog-Wandler
abgegebene Niederfrequenz-Signal zu überwachen, um eventuelle Störungen, die beispielsweise
zu Textverstümmelungen führen können, sofort zu erfassen. Durch die Kopplung dieser
Überwachung des abgegebenen Niederfrequenz-Signals mit der Sprachpausen-Decodiervorrichtung
wird eine besonders feinfühlige Überwachung der Niederfrequenz möglich, die dann,
da sie auf die vorgegebenen Sprachpausen nicht reagiert, so empfindlich ausgelegt
werden kann, dass sie schon auf geringste Unterbrechungen im Niederfrequenz-Signal
im Bereich von ca. 60 Millisekunden reagiert.
[0013] Im folgenden wird anhand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel für den erfindungsgemässen
Textgeber näher erläutert.
[0014] In der Zeichnung sind lediglich die für die Erfindung wesentlichen Teile des Textgebers
in einem Blockschaltbild dargestellt.
[0015] Der Programmablauf wird von einer Steuervorrichtung 1 aus gesteuert, die je nach
dem Verwendungszweck des Textgebers an andere Vorrichtungen zur Überwachung und Steuerung,
beispielsweise einen Mikroprozessor, angeschlossen sein kann. Alle in der Gesamtheit
der abzugebenden Texte, die z.B. Ansagen sein können, vorkommenden Textteile sind
nach dem bekannten Prinzip der Deltamodulation digitalisiert und in dem Festwertspeicher
3 (z.B. ROM, EPROM) nacheinander abgelegt. Die Anfangsadressen dieser im Festwertspeicher
3 abgelegten Textteile sind in bekannter Weise im Steuerprogramm festgelegt und werden
von der Steuervorrichtung 1 an den Speicheradressenzähler 2 gegeben. Die Enden aller
Textteile sind durch nicht hörbare Marken in den digitalen Daten gekennzeichnet. Diese
Marken sind bei allen Textteilen gleich und nicht an eine bestimmte Datenspeicheradresse
gebunden. Die Ausgabe der Textteile erfolgt in der Weise, dass der Speicheradressenzähler
2 auf die Festwert-Speicheranfangsadresse eines beliebigen Textteiles voreingestellt
wird und von diesem Zählerstand ausgehend weiterschaltet, und zwar gesteuert durch
ein vom Taktgenerator 12 ausgehendes Taktsignal mit der Frequenz f6. Auf diese Weise
wird der Inhalt einer Speicherzelle nach der anderen freigegeben und dem Digital-Analog-Wandler
5 zugeführt. Der Festwertspeicher 3 ist in bekannter Weise in byteweiser Organisation
aufgebaut, d.h. unter jeder Adresse werden 8 Bit gleichzeitig an 8 Ausgänge gegeben.
Aus diesem Grund muss vor den Digital-Analog-Wandler 5, der nur serielle 1-Bit-Informationen
verarbeiten kann, ein Parallel-Seriell-Wandler 4 eingeschaltet werden.
[0016] Die am Ende eines Textteiles auftretende Markierung wird von der an den Festwertspeicher
3 angeschlossenen Textteilende-Decodiervorrichtung 8 erkannt und über ein ODER-Gatter
0 wird ein entsprechendes Textteilende-Signal der Steuervorrichtung 1 und des Speicheradressenzählers
2 zugeführt. Auf einen Textteil kann entweder direkt ein weiterer Textteil oder eine
Sprachpause folgen.
[0017] Die Erzeugung vorgegebener Sprachpausen zwischen einzelnen Textteilen erfolgt in
der Weise, dass entsprechend dem eingegebenen Programm der Speicheradressenzähler
2 auf eine Adresse innerhalb eines vorgegebenen Adressenbereiches eingestellt wird,
in dem der Festwertspeicher 3 selbst nicht bestückt ist. Dabei kann so vorgegangen
werden, dass dem Pausenende ein bestimmter fester Wert im Speicheradressenzähler 2
zugeordnet ist, der für alle Sprachpausen der gleiche ist. Unterschiedlich lange Pausen
lassen sich dann durch die Programmierung unterschiedlicher Anfangsadressen innerhalb
dieses genannten Bereiches realisieren. Auf diese Weise können auch längere Sprachpausen
durch Aneinanderreihung mehrerer Pausenabschnitte erzielt werden. Die von Speicheradressenzähler
2 abgegebene Pausenanfangs- und Pausenende-Markierungen werden von der an den Speicheradressenzähler
2 angeschlossenen Sprachpausen-Decodiervorrichtung 9 erkannt. Es wird ein Sprachpausenende-Signal
erzeugt, das ebenfalls über das ODER-Gatter 0 der Steuervorrichtung 1 und dem Speicheradressenzähler
2 zugeführt wird.
[0018] Zur Zusammensetzung eines bestimmten Textes aus den im Festwertspeicher 3 abgelegten
Textteilen und den gegebenenfalls dazwischen auftretenden Sprachpausen werden die
Textteil-Anfangsadressen und Sprachpausen-Anfangsadressen in der gewünschten Reihenfolge
in das Programm der Steuerung 1 geschrieben. Beim Start des Textes und jeweils nach
Erkennen eines Textteilendes durch die Textteilende-Decodiervorrichtung 8 oder eines
Sprachpausenendes durch die Sprachpausen-Decodiervorrichtung 9 wird der Speicheradressenzähler
2 von der Steuerung 1 auf die nächste, im Programm folgende Textteil-Anfangsadresse
voreingestellt.
[0019] Der Digital-Analog-Wandler 5, der ständig vom Taktgenerator 12 mit einem Taktsignal
der Frequenz f3 getaktet ist, gibt ein analoges Ausgangssignal ab, das durch ein Wiedergabefilter
6 läuft und dabei auf das für Sprachdurchsagen relevante Frequenzband begrenzt wird,
wobei auch das bei der Digitalisierung unvermeidliche Quantisierungsrauschen bedämpft
wird. Über einen nachgeschalteten Verstärker 7 gelangt das Niederfrequenz-Signal zum
Ausgang NF-A.
[0020] Damit am Eingang des Digital-Analog-Wandlers 5 während der Sprachpausen, in denen
vom Festwertspeicher 3 keine Daten übermittelt werden, keine undefinierten Zustände
auftreten, die zu Störsignalen am Wandlerausgang führen können, gibt die Sprachpausen-Decodiervorrichtung
9 während der Sprachpausen ein Steuersignal ab, durch das mittels eines Schalters
S der Eingang des Digital-Analog-Wandlers 5 während der Sprachpausen mit einem Ausgang
des Taktgenerators 12 verbunden wird, von dem aus dem Digital-Analog-Wandler 5 ein
getaktetes Eingangssignal der Frequenz f4 zugeführt wird. Zweckmässig besitzt dieses
Eingangssignal die Frequenz f4 = ½ f3.
[0021] Eine Programmüberwachungsvorrichtung 10 kontrolliert den Programmablauf und gibt
über ein UND-Gatter U, dem gleichzeitig das Taktsignal f6 zugeführt wird, an den Speicheradressenzähler
2 die Steuersignale zum Weiterschalten. Programmenden werden über den Ausgang P-Ü
angezeigt.
[0022] Eine Vorrichtung 11 zur Überwachung des dem Ausgang NF-A zugeführten Niederfrequenz-Signals
zeigt eine Störung in der Abgabe dieses Signals über den Ausgang NF-Ü an. Die Vorrichtung
11 kann als sehr empfindlich auf einen Ausfall des Niederfrequenz-Signals arbeitende
Überwachungsvorrichtung ausgelegt werden, weil sie nur dann freigegeben wird, wenn
«Text» programmiert ist, d.h. während der vorgegebenen Sprachpausen wird sie durch
ein von der Sprachpausen-Decodiervorrichtung 9 abgegebenes Steuersignal abgeschaltet.
Auf diese Weise wird eine sehr rasch arbeitende Überwachung des abgegebenen Niederfrequenz-Signals
erreicht.
1. Elektronischer Textgeber zur Abgabe von Kurztexten, beispielsweise Ansagen, in
Form von analogen elektrischen Signalen, bei dem die Kurztexte aus in digitaler Form
in einem Festwertspeicher gespeicherten Textteilen unterschiedlicher Zeitlicher Länge
derart zusammensetzbar sind, dass gleichlautende Textteile, die mehrmals in einem
Text oder in mehreren Texten vorkommen, nur einmal gespeichert werden und dann an
verschiedenen Stellen der abzugebenden Texte eingesetzt werden, mit einer Steuervorrichtung
(1), an die der Festwertspeicher (3) über einen Speicheradressenzähler (2) angeschlossen
ist, einem dem Festwertspeicher (3) nachgeschalteten Digital-Analog-Wandler, und einer
Sprachpausen-Decodiervorrichtung (9), zur Erkennung von Pausenanfangs-Markierungen
und bei dem zur Erzeugung von vorgegebenen Sprachpausen ein Zähler dient, bei dessen
Ablauf während einer vorgegebenen Anzahl von Zählschritten die Datenabgabe des Festwertspeichers
an den Digital-Analog-Wandler unterbrochen ist, wobei an den Ausgang des Festwertspeichers
eine Textteilende-Decodiervorrichtung (8) zur Erkennung von jedem Textteilende zugeordneten,
im Festwertspeicher (3) gespeicherten nicht hörbaren Markierungen in den digitalen
Daten angeschlossen ist, die ein Textteilende-Signal abgibt, die Sprachpausen-Decodiervorrichtung
(9) an den Ausgang des Speicheradressenzählers (2) angeschlossen ist und die Pausenanfangs-
und Pausenende-Markierungen erkennt, die vom Speicheradressenzähler programmgesteuert
abgegeben werden, wobei zur Erzeugung der Sprachpausen jeweils zwischen einer Pausenanfangs-
und Pausenende-Markierung der Speicheradressenzähler (2) während der Sprachpause in
einem vorgegebenen Adressenbereich arbeitet, in dem der Festwertspeicher (3) nicht
bestückt ist und die Sprachpausen-Decodiervorrichtung (9) ein Pausenende-Signal abgibt
und die Ausänge der Textteilende-Decodiervorrichtung (8) und der Sprachpausen-Decodiervorrichtung
(9) über ein Oder-Gatter (0) mit der Steuervorrichtung (1) zur Weiterschaltung des
Programmablaufes verbunden sind.
2. Elektronischer Textgeber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sprachpausen-Decodiervorrichtung
(9) während des Auftretens einer vorgegebenen Sprachpause ein Steuersignal abgibt,
durch das der Eingang des Digital-Analog-Wandlers (5) mit einer Vorrichtung (12) zur
Abgabe eines festen Eingangssignals verbunden wird.
3. Elektronischer Textgeber nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung
zur Abgabe des festen Eingangssignals ein Taktgenerator (12) ist.
4. Elektronischer Textgeber nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die dem
Digital- Analog-Wandler zugeführte Ausgangsfrequenz des Taktgenerators (12) f4 = 1/2
- f3 ist wobei f3 die dem Digital-Analog-Wandler (5) ständig zugeführte Taktfrequenz
ist.
5. Elektronischer Textgeber nach einem der Ansprüche 2 bis 4, gekennzeichnet durch
eine Vorrichtung (11) zur Überwachung des vom Digital-Analog-Wandler (5) abgegebenen
Niederfrequenz-Signals, die durch das Steuersignal der Sprachpausen-Decodiervorrichtung
(9) jeweils während der vorgegebenen Sprachpausen abgeschaltet wird.
1. Electronic text transmitter for emitting short texts, e.g. announcements, in the
form of analog electrical signals, in which text transmitter the short texts are adapted
to be composed of text portions of different lenghts of time which are stored, in
digital form, in a set-value memory, such that identical text portions which occur
more than once in a text or in several texts are stored once only and are then inserted
at various points in the texts to be transmitted, said text transmitter comprising
a control device (1) to which the set-value memory (3) is connected through a memory
address counter (2), and further comprising a digital/analog converter following said
set-value memory (3), and further comprising a speech-interval decoder (9); for the
recognition of begin-of-interval marks, and in which text transmitter a counter is
used for generating predetermined speech intervals, with, when said counter runs down,
the emission of data from the set-value memory to the digital/analog converter being
interrupted during a predetermined number of counting steps, whereby, to the output
of the set-value memory, an end-of- text-portion decoder (8) is connected for the
recognition of non-audible marks contained in the digital data and being associated
with each end of a text portion and being stored in the set-value memory (3), said
decoder emitting an end-of- text-portion signal, with the speech-interval decoder
(9) being connected to the output of the memory address counter (2) and detecting
the begin-of-interval and end-of-interval marks emitted in program-controlled manner
by the memory adress counter, whereby, for the generation of the speech intervals
between begin-of-interval marks and end-of-interval marks, the memory address counter
(2) works during the speech interval in a predetermined address area in which the
set-value memory (3) is not equipped and the speech-interval decoder (9) emits an
end-of-interval signal and the outputs of the end-of-text- portion decoder (8) and
of the speech-interval decoder (9) are connected, through an OR-gate (0), with the
control device (1) for the further performance of the run-down of the program.
2. Electronic text transmitter as claimed in claim 1, characterized in that the speech-interval
decoder (9), during the occurance of a predetermined speech interval, emits a control
signal by means of which the input of the digital/analog converter (5) is connected
with a device (12) for emitting a fixed input signal.
3. Electronic text transmitter as claimed in claim 2, characterized in that the device
for the emission of the fixed input signal is a clock generator (12).
4. Electronic text transmitter as claimed in claim 3, characterized in that the output
frequency of the clock generator (12) which is transmit- tered to the digital/analog
converter (5), is f4 = 1/2 - f3, whereby f3 is the clock frequency which is continuously transmitted to the digital/
analog converter (5).
5. Electronic text transmitter as claimed in any of claims 2 to 4, characterized by
a divice (11) for controlling the low-frequency signal emitted by the digital/analog
converter (5) which device is switched off by the control signal of the speech-interval
decoder (9) during each of the predetermined speech intervals.
1. Lecteur de textes électronique pour émettre des textes courts, par exemple des
indications sous forme de signaux électriques analogiques dans lequel des textes courts
peuvent être réalisés par assemblage de parties de texte de différentes durées emmagasinées
sous forme numérique dans une mémoire fixe, de façon à ce que les parties de texte
identiques qui se présentent plusieurs fois dans un texte ou dans plusieurs textes,
ne sont mises en mémoire qu'une seule fois et sont utilisées ensuite en différents
endroits des textes à émettre avec un dispositif de commande (1) auquel est raccordé
la mémoire fixe (3) par l'intermédiaire d'un compteur d'adresses en mémoire (2), avec
un convertisseur numérique-analogique monté après la mémoire fixe (3) et avec un dispositif
de décodage de pauses de langage (9) pour déceler les marquages de début de pause
et dans lequel ledit compteur servant à créer des pauses de langage prédéterminées
et pendant le fonctionnement duquel, au cours d'un nombre prédéterminé d'étapes e
comptage, la transmission de données de la mémoire fixe au convertisseur numérique-analogique
est interrompue, caractérisé en ce qu'un dispositif de décodage des fins de partie
de textes (8) est raccordé à la sortie de la mémoire fixe pour déceler les marquages
inaudibles em- maganés dans la mémoire fixe (3) et correspondant à chaque extrémité
de parties de texte et ce dispositif de décodage de pause de langage (9) étant raccordé
à la sortie du compteur d'adresses à mémoire (2) et reconnaissant les marquages de
début et de fin de pause qui sont émis par le compteur d'adresses en mémoire, commandé
par le programme, le compteur d'adresses en mémoire (2) fonctionnant pendant la pause
de langage dans une zone d'adresses prédéterminée, dans laquelle la mémoire fixe (3)
n'est pas alimentée afin de créer les pauses de langage comprises chaque fois entre
un marquage de début de pause et un marquage de fin de pause, le dispositif de décodage
de pause de langage (9) émettant un signal de fin de pause tandis que les sorties
du dispositif de décodage de l'extrémité des parties de texte (8) et le dispositif
de décodage de pause de langage (9) étant connectés par une porte OU (0) au dispositif
de commande (1) en vue de la continuation de l'exécution du programme.
2. Lecteur de textes électronique selon la revendication 1, caractérisé en ce que
le dispositif de décodage des pauses de langage (9) émet un signal de commande en
cas d'apparition d'une pause de langage prédéteriminée, par lequel l'entrée du convertisseur
numérique-analogique (5) est connectée à un dispositif (12), destinée à émettre un
signal d'entrée fixe.
3. Lecteur de textes électronique selon la revendication 2, caractérisé en ce que
le dispositif pour l'émission du signal d'entrée est un générateur de cadence (12).
4. Lecteur de textes électronique selon la revendication 3, caractérisé en ce que
la fréquence de sortie du générateur de cadence (12) appliquée au convertisseur numérique-analogique
est f4 = 'h f3, f3 étant le fréquence de cadence appliquée en permanence au convertisseur
numérique-analogique (5).
5. Lecteur de textes électronique selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisé
par un dispositif (11) destiné à surveiller le signal à basse fréquence émis par le
convertisseur numérique-analogique (5), qui est déclenché par le signal de commande
du dispositif de décodage des pauses de langage (9) au cours de chacune des pauses
de langage prédéterminées.
