(19)
(11) EP 0 058 223 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
25.08.1982  Patentblatt  1982/34

(21) Anmeldenummer: 81106110.0

(22) Anmeldetag:  05.08.1981
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)3E04F 13/08, E06B 1/70
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE FR GB LI NL SE

(30) Priorität: 13.02.1981 DE 8103910 U
16.07.1981 DE 8120800 U

(71) Anmelder: Coelan Kunststoffe GmbH & Co. KG
D-4420 Coesfeld (DE)

(72) Erfinder:
  • Hunkemöller, Paul
    D-4420 Coesfeld (DE)

(74) Vertreter: Habbel, Hans-Georg, Dipl.-Ing. 
Postfach 34 29
D-48019 Münster
D-48019 Münster (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Verkleidungsplatte in Klinker- oder Steincharakter


    (57) Verkleidungsplatte (1), bei der auf eine Klinker- oder Steindeckschicht (2) auf der Rückseite unmittelbar eine Schaumstoffschicht (5) aufgebracht wird, die vorzugsweise aus einem Polyurethan- oder Polyisocyanuratschaum besteht, der eine relativ hohe Festigkeit aufweist, so daß in diese Schaumstoffschicht die Befestigungselemente (9, 36) für die Verkleidungsplatte (1) eingesetzt werden können, die dann unmittelbar am Mauerwerk zu befestigen sind. Die Verkleidungsplatten (1) untereinander werden dadurch sicher in vertikaler oder horizontaler Ebene miteinander verbunden, daß in die obere und untere Längskante der Verkleidungsplatte (1) je eine Nut (6, 7) eingeschnitten wird, in die ein Federelement (8, 18) eingesetzt wird, das aus Holz, Metall, Kunststoff od. dgl. bestehen kann.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine VerkLeidungspLatte in KLinker- oder Steincharakter mit betonten Fugen zum VerkLeiden von Innen- und Außenwänden, bei der an den seitlichen Kanten einer dem Betrachter zugewandten Klinker- oder Steindeckschicht wenigstens in jeder zweiten waagerechten Reihe Steinteile an einer seitlichen Kante herausragen und an der anderen seitlichen Kante gegenüber dieser zurückversetzt sind.

    [0002] BeispieLsweise aus dem DE-GM 74 28 613 ist eine VerkLeidungsplatte der vorstehend genannten Art bekannt. Die VerkLeidungspLatte selbst besteht vorzugsweise aus einem Kunststoff und dient zur VerkLeidung von Außen-oder Innenfassaden, vorzugsweise Außenfassaden, wobei die VerkLeidungspLatten auf einer an der Mauerung vorgesehenen Lattung befestigt werden. Die Verkleidungsplatten greifen dabei mit ihren Seitenkanten ineinander ein und ermöglichen dadurch einen sicheren Verbund der PLatten gegeneinander.

    [0003] Es ist weiterhin bekannt, VerkLeidungspLatten dadurch zu erstellen, daß auf einer IsoLierschicht verschiedene Verbindungsschichten angebracht werden, beispielsweise aus GLasfasergewebe od. dgl. und daß auf der so gebiLdeten Vorderseite eine Strukturierung angebracht wird. Derartige PLatten benötigen zum Befestigen ebenfalls eine Lattung auf dem Mauerwerk und sind darüberhinaus schwer herzustellen, da das HersteLLungsverfahren mehrere EinzeLschritte benötigt.

    [0004] Der Erfindung Liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verkleidungsplatte zu schaffen, bei der einerseits ein Wetterschutz erreicht wird, andererseits eine gute Wärmeisolierung, wobei weiterhin die Verkleidungsplatte Leicht herstellbar sein soLL und zusätzlich auch von einem Laien Leicht anzubringen sein muß.

    [0005] Diese der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird durch die in den Ansprüchen genannten Maßnahmen gelöst, insbesondere dadurch, daß auf eine KLinker- oder Steindeckschicht auf der Rückseite unmittelbar eine Schaumstoffschicht aufgebracht wird, die z.B. aus einem PoLyurethan- oder Polyisocyanuratschaum besteht, der eine relativ hohe Festigkeit aufweist, so daß es möglich ist, daß in diese Schaumstoffschicht die Befestigungselemente für die VerkLeidungspLatte eingesetzt werden können, die dann unmittelbar am Mauerwerk zu befestigen sind. Die VerkLeidungspLatten untereinander werden dadurch sicher in vertikaler oder horizontaler Ebene miteinander verbunden, daß in die obere und untere Längskante der VerkLeidungspLatte je eine Nut eingeschnitten wird, in die ein FedereLement eingesetzt wird, das aus HoLz, Metall, Kunststoff od. dgL. bestehen kann, beispielsweise auch aus einem Schaumstoff und daß nunmehr die PLatten in vertikaler Richtung nicht nur sicher gegenüber Querbewegungen führt, sondern gleichzeitig erreicht, daß ein Eindringen von Feuchtigkeit durch die im AnschLußbereich zweier PLatten entstehenden Fugen vermieden wird.

    [0006] ZusätzLich kann an die Außenseite der in die Nut eingesetzten Feder und der Oberkante des Schaumstoffes eine Dichtraupe aus dauerelastischem Werkstoff aufgebracht werden, die gleichzeitig die Platten fest miteinander verklebt und für eine sichere Abdichtung gegen eindringende Feuchtigkeit Sorge trägt.

    [0007] Ein AusführungsbeispieL der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen beschrieben. Die Zeichnungen zeigen dabei in

    Fig. 1 schaubildlich einen Bausatz gemäß der Erfindung, in

    Fig. 2 schaubildlich die beiden EckteiLe, in

    Fig. 3 schaubildlich ein MitteLteiL und in

    Fig. 4 ein Werkzeug zur HersteLLung einer Nut in einem Mittelteil gemäß Fig. 2.



    [0008] In der Fig. 1 ist mit 1 eine VerkLeidungspLatte bezeichnet, die eine Klinker- oder Steindeckschicht 2 aufweist, wobei in der Musterung dieser Steindeckschicht 2 beispielsweise entsprechende dem üblichen KLinkermauerwerk entsprechende Nuten 15 ausgeformt sein können. An den seitlichen Kanten der VerkLeidungsplatte 1 sind in jeder zweiten waagerechten Reihe Steinteite 3 vorspringend angeordnet, während an der zugeordneten anderen seitlichen Kante der VerkLeidungsplatte 1 gegenüber diesen SteinteiLen zurückversetzte TeiLe 4 vorgesehen sind, so daß die Platten seitlich ineinandergreifend aneinander angeschlossen werden können.

    [0009] An der Rückseite der KLinker- oder Steindeckschicht 2 bzw. einem diese Schicht tragenden GLasfaservLies ist eine Schaumstoffschicht 5 vorgesehen, die beispielsweise aus einem PoLyurethanschaum besteht und die fest und ohne ZwischenschaLtung zusätzlicher MitteL - außer dem erforderlichen KLeber - mit der eigentlichen Steindeckschicht 2 verbunden ist. In die untere und obere Kante oder Abschlußfläche dieser Schaumstoff

    sind Nuten 6 und 7 eingefräst, in die aus beliebigem Werkstoff bestehende FedereLemente 8 eingesetzt werden können, die nunmehr ineinander verrastend die Verkleidungsplatten miteinander festlegt.

    [0010] An der Grenzkante zwischen dem FedereLement 8 und der Oberkante der VerkLeidungspLatte 1, d.h. der zugeordneten Schaumstoffschicht 5, kann eine Dichtraupe 14 aus dauerelastischem Werkstoff angebracht werden.

    [0011] Die Befestigung der eigentlichen PLatten erfolgt durch ein BefestigungseLement 9 bzw. 36. Das TeiL 9 besteht im wesentlichen aus einem ebenen Widerlagerteil 10 und aus bei demdargesteLLten Ausführungsbeispiel 2 über diese Ebene nach vorne vorspringenden nach unten gerichteten HakeneLementen 11 und 12, die Leicht in den Schaumstoff eingepreßt werden können, während das WiderLagereLement sich an die Rückseite der Schaumstoffschicht 5 anlegt. über Befestigungsöffnungen 16 kann das BefestigungseLement 9 an dem Mauerwerk unmittelbar befestigt werden und trägt somit die zugeordnete Verkleidungsplatte, wobei selbstverständlich mehrere derartiger BefestigungseLemente für jede Verkleidungsplatte vorgesehen sein können. Das TeiL 36 ist mit nach oben und unten gerichteten Haken 37 bzw. 38 ausgerüstet und greift derart in zwei benachbarte PLatten ein.

    [0012] Die Seitenkanten weisen eine Nut 17 auf, in die eine bLattförmige Feder 18 eingesetzt werden kann, die mit der Nut des benachbarten ELementes zusammenwirkt.

    [0013] Selbstverständlich ist es auch möglich, die Seitenkanten der miteinander in Kontakt zu bringenden VerkLeidungspLatten mit entsprechenden Dichtraupen 14 auszurüsten, die beim Ineinandersetzen der PLatten ein dichtes und festes VerkLeben der einzelnen PLatten miteinander bewirken.

    [0014] Der Erfindung Liegt weiterhin die Aufgabe zugrunde, im Zuge derartiger Verkleidungen eine Fensterbank zu schaffen, die von einem Laien eingesetzt werden kann und die vorzufertigen ist, wobei trotzdem Anpassungen an unterschiedliche Fensterbreiten und -tiefen in einfachster Weise vorgenommen werden können.

    [0015] In Fig. 2 bis 4 sind mit 21 und 22 zwei EckteiLe bezeichnet, die an einer Seitenkante mit je einer Feder 23 bzw. 24 ausgerüstet sind. Die andere Seitenkante, d.h. in der Zeichnung die rückwärtige Seitenkante, ist glatt gestaltet und schließt an das Mauerwerk der FensterLeibung an oder schließt auch an in die FensterLeibung einzusetzende, nachträglich anzubringende VerkLeidungspLatten an.

    [0016] Jedes EckteiL ist mit einer Regennase ausgerüstet, die das Bezugszeichen 25 trägt, wobei die obere vordere Kante 26 des Eckteiles abgerundet ausgebildet ist. Die rückwärtige Höhe jedes Eckteiles, die mit h1 bezeichnet ist, ist größer als die vordere Höhe h2, wobei die eigentliche Feder parallel zur Unterseite 27 der Seitenkante 28 bzw. 29 verläuft.

    [0017] In Fig. 3 ist ein MitteLteiL 30 dargestellt, das ebenfalls vorgefertigt ist und an beiden Seitenkanten Nuten 31 und 32 aufweist, wobei diese Nuten ebenfalls parallel zur Unterseite dieses Mittelteiles verlaufen.

    [0018] Es ist erkennbar, daß bei Einbau der EckteiLe nunmehr an die mit einer Feder ausgerüsteten Seitenkanten das Mittelteil angeschlossen werden kann, indem die Feder von der jeweils zugeordneten Nut aufgenommen wird.

    [0019] Ist ein Beschneiden des MitteLteiLes 30 erforderlich, fällt die Nut an einer Seitenkante weg und zum Einfräsen der Nut auch durch einen Laien ist ein in Fig. 4 dargestelltes Werkzeug vorgesehen, das im wesentlichen aus einer Trägerachse 31, einer Distanzscheibe 32 und einer Nutfräse 34 besteht, wobei der Abstand der Distanzscheibe 32 von der durch die Nutfräse 34 gefrästen Nut gleich dem Abstand ist, den die Nut 31 bzw. 32 von der Unterkante des eigentlichen Mittelteiles aufweist.

    [0020] Die Fensterbank besteht vorzugsweise aus einem sogenannten IntegraLschaum beispielsweise einem PoLyurethanschaum oder einem Polyisocyanuratschaum, wobei auf der Oberseite eine entsprechende Dekorschicht angebracht sein kann. ZusätzLich ist es selbstverständlich mögLich, durch entsprechendes Streichen der TeiLe 21 und 22 bzw. 30 auch an der Unterseite eine entsprechende FarbgestaLtung oder Dekorschicht aufzubringen.

    [0021] Es Liegt im Rahmen der Erfindung, daß in Anpassung an die GestaLtung der in der Zeichnung dargestellten Fensterbank auch Seitenbekleidungen und eine obere Bekleidung für die Seitenkanten des Fensters vorgesehen werden, die aus dem gleichen Werkstoff und aus der gleichen Dekorschicht bestehen, wobei dann diese Seitenbekleidungen im wesentlichen gleich den EckteiLen oder dem MitteLteiL ausgebildet sind, jedoch unter FortfaLL der dort erkennbaren Regennase 25.


    Ansprüche

    1. VerkLeidungspLatte in KLinker- oder Steincharakter mit betonten Fugen zum VerkLeiden von Innen- und Außenwänden, bei der an den seit- Lichen Kanten einer dem Betrachter zugewandten KLinker- oder Steindeckschicht wenigstens in jeder zweiten waagerechten Reihe Steinteile an einer seitlichen Kante herausragen und an der anderen seitlichen Kante gegenüber dieser zurückversetzt sind, dadurch gekennzeichnet , daß auf die KLinker- oder Steindeckschicht (2) auf der Rückseite unmittelbar eine Schaumstoffschicht (5) vorzugsweise PoLyurethanschaum oder PoLyisocyanuratschaum aufgebracht ist.
     
    2. VerkLeidungspLatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß auf die Schaumstoffschicht ein GLasfaservlies und auf dieses wenigstens im Bereich der nach außen vorstehenden Vorsprünge die Steindeckschicht aufgebracht ist.
     
    3. VerkLeidungspLatte nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch an der oberen und unteren Längskante der Verkleidungsplatte (1) vorgesehene Nuten (6, 7) zur Aufnahme von die PLatten in der PLattenebene miteinander verbindende Federn (8).
     
    4. VerkLeidungspLatte nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Nuten (6, 7) in der Schaumstoffschicht (5) ausgefräst sind.
     
    5. VerkLeidungspLatte nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die Nuten (6, 7) über die ganze Länge der PLatten verLaufen.
     
    6. VerkLeidungspLatte nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Befestigungshaken (9), der mit einem Widerlagerteil (10) hinter die VerkLeidungspLatte greift und mit parallel zu dem Widerlagerteil (10) verlaufenden, aber nach vorne hin im Abstand gegenüber der Ebene des Widerlagerteils versetzten Zähnen (11, 12) in die Schaumstoffschicht einsetzbar ist.
     
    7. VerkLeidungspLatte nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine auf der Oberseite der VerkLeidungspLatte (1) zwischen der Schaumstoffebene und der Feder (8) angebrachte Dichtraupe (14) aus dauerelastischem Werkstoff.
     
    8. VerkLeidungspLatte nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß in die Seitenkanten der PLatten (1) eine Nut (17) eingeschnitten. und in diese eine bLattförmige Feder (18) einsetzbar ist.
     
    9. VerkLeidungspLatte in KLinker- oder Steincharakter mit betonten Fugen zum VerkLeiden von Innen-und Außenwänden, bei der an den seitlichen Kanten einer dem Betrachter zugewandten KLinker- oder Steindeckschicht wenigstens in jeder zweiten waagerechten Reihe Steiriteile an einer seitLichen Kante herausragen und an der anderen seitlichen Kante gegenüber dieser zurückversetzt sind, nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8 mit einer Fensterbank aus vorgefertigten BaueLementen, gekennzeichnet durch zwei je einseitig an der Seitenkante (28, 29) vorgesehene, ausgearbeitete Federn (23, 24) aufweisende Eckteile (21, 22) und ein MitteLteiL (30) mit in den Seitenkanten endseitig vorgearbeiteten Nuten (31, 32).
     
    10. Fensterbank nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch eine an der Frontseite ausgearbeitete Regennase (25), deren Unterkante über die Unterkante der Unterseite (7) der Fensterbank nach unten hin vorsteht.
     
    11. Fensterbank nach Anspruch 9 und 10, dadurch gekennzeichnet , daß die Höhe (h1) der Rückseite der Fensterbank (21, 22, 30) größer als die Höhe (h2) der Frontseite der Fensterbank ist.
     
    12. Fensterbank nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die obere vordere Kante (26) der Fensterbank (21, 22, 30) abgerundet ausgebildet ist.
     
    13. Fensterbank nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch den Einsatz eines IntegraLschaumes, beispielsweise PoLyurethanschaum oder PoLyisocyanuratschaumes.
     
    14. Fensterbank nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine wenigstens auf der Oberseite der Fensterbank (21, 22, 30) angebrachte Dekorschicht.
     
    15. Werkzeug zur HersteLLung einer Nut in einem MitteLteiL einer Fensterbank gemäß den Ansprüchen 9 bis 14, gekennzeichnet durch eine Trägerachse (31), eine auf der Trägerachse (31) angeordnete Distanzscheibe (32) und eine im Abstand von der Distanzscheibe angeordnete Nutfräse (34).
     
    1. VerkLeidungspLatte in KLinker- oder Steincharakter mit betonten Fugen zum VerkLeiden von Innen- und Außenwänden, bei der an den seitLichen Kanten einer dem Betrachter zugewandten KLinker- oder Steindeckschicht (2) wenigstens in jeder zweiten waagerechten Reihe SteinteiLe an einer seitlichen Kante herausragen und an der anderen seitlichen Kante gegenüber dieser zurückversetzt sind und auf die KLinker- oder Steindeckschicht (2) auf der Rückseite unmittelbar eine Schaumstoffschicht (5) aufgebracht ist, gekennzeichnet durch eine aus Polyurehtanschaum oder PoLyisocyanuratschaum bestehende Schaumstoffschicht (5), in die an der oberen und unteren Längskante Nuten (6, 7) zur Aufnahme von die PLatten in der PLattenebene miteinander verbindende Federn (8) vorgesehen sind.
     
    2. VerkLeidungspLatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (6, 7) in der Schaumstoffschicht (5) ausgefräst sind.
     
    3. VerkLeidungspLatte nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (6, 7) über die ganze Länge der PLatten verlaufen.
     
    4. VerkLeidungspLatte nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine auf der Oberseite der VerkLeidungspLatte (1) zwischen der Schaumstoffebene und der Feder (8) angebrachte Dichtraupe (14) aus dauerelastischem Werkstoff.
     
    5. VerkLeidungspLatte nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in die Seitenkanten der PLatten (1) eine Nut (17) eingeschnitten und in diese eine blattförmige Feder (18) einsetzbar ist.
     
    6. VerkLeidungspLatte nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Befestigungshaken (9), der mit einem WiderLagerteiL (10) hinter die VerkLeidungspLatte greift und mit parallel zu dem Widerlagerteil (10) verlaufenden, aber nach vorne hin im Abstand gegenüber der Ebene des Widerlagerteils versetzten Zähnen (11, 12) in die Schaumstoffschicht einsetzbar ist.
     
    7. VerkLeidungspLatte in KLinker- oder Steincharakter mit betonten Fugen zum VerkLeiden von Innen-und Außenwänden, bei der an den seitlichen Kanten einer dem Betrachter zugewandten KLinker-oder Steindeckschicht wenigstens in jeder zweiten waagerechten Reihe Steinteile an einer seitLichen Kante herausragen und an der anderen seitLichen Kante gegenüber dieser zurückversetzt sind, nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6 mit einer Fensterbank aus vorgefertigten BaueLementen aus einem IntegraLschaum, wie Polyurethanschaum oder PoLyisocyanuaratschaum, gekennzeichnet durch zwei je einseitig an der Seitenkante (28, 29) vorgesehene, ausgearbeitete Federn (23, 24) aufweisende EckteiLe (21, 22) und ein MitteLteiL (30) mit in den Seitenkanten endseitig vorgearbeiteten Nuten (31, 32).
     
    8. Fensterbank nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine an der Frontseite ausgearbeitete Regennase (25), deren Unterkante über die Unterkante der Unterseite (7) der Fensterbank nach unten hin vorsteht.
     
    9. Fensterbank nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe (h1) der Rückseite der Fensterbank (21, 22, 30) größer als die Höhe (h2) der Frontseite der Fensterbank ist.
     
    10. Fensterbank nach Anspruch 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die obere vordere Kante (26) der Fensterbank (21, 22, 30) abgerundet ausgebildet ist.
     
    11. Fensterbank nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 7 bis 10, gekennzeichnet durch eine wenigstens auf der Oberseite der Fensterbank (21, 22, 30) angebrachte Dekorschicht.
     
    12. Werkzeug zur HersteLLung einer Nut in einem MitteLteiL einer Fensterbank gemäß den Ansprüchen 7 bis 11, gekennzeichnet durch eine Trägerachse (31), eine auf der Trägerachse (31) angeordnete Distanzscheibe (32) und eine im Abstand von der Distanzscheibe angeordnete Nutfräse (34).
     




    Zeichnung










    Recherchenbericht