[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine VerkLeidungspLatte in KLinker- oder Steincharakter
mit betonten Fugen zum VerkLeiden von Innen- und Außenwänden, bei der an den seitlichen
Kanten einer dem Betrachter zugewandten Klinker- oder Steindeckschicht wenigstens
in jeder zweiten waagerechten Reihe Steinteile an einer seitlichen Kante herausragen
und an der anderen seitlichen Kante gegenüber dieser zurückversetzt sind.
[0002] BeispieLsweise aus dem DE-GM 74 28 613 ist eine VerkLeidungsplatte der vorstehend
genannten Art bekannt. Die VerkLeidungspLatte selbst besteht vorzugsweise aus einem
Kunststoff und dient zur VerkLeidung von Außen-oder Innenfassaden, vorzugsweise Außenfassaden,
wobei die VerkLeidungspLatten auf einer an der Mauerung vorgesehenen Lattung befestigt
werden. Die Verkleidungsplatten greifen dabei mit ihren Seitenkanten ineinander ein
und ermöglichen dadurch einen sicheren Verbund der PLatten gegeneinander.
[0003] Es ist weiterhin bekannt, VerkLeidungspLatten dadurch zu erstellen, daß auf einer
IsoLierschicht verschiedene Verbindungsschichten angebracht werden, beispielsweise
aus GLasfasergewebe od. dgl. und daß auf der so gebiLdeten Vorderseite eine Strukturierung
angebracht wird. Derartige PLatten benötigen zum Befestigen ebenfalls eine Lattung
auf dem Mauerwerk und sind darüberhinaus schwer herzustellen, da das HersteLLungsverfahren
mehrere EinzeLschritte benötigt.
[0004] Der Erfindung Liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verkleidungsplatte zu schaffen, bei
der einerseits ein Wetterschutz erreicht wird, andererseits eine gute Wärmeisolierung,
wobei weiterhin die Verkleidungsplatte Leicht herstellbar sein soLL und zusätzlich
auch von einem Laien Leicht anzubringen sein muß.
[0005] Diese der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird durch die in den Ansprüchen genannten
Maßnahmen gelöst, insbesondere dadurch, daß auf eine KLinker- oder Steindeckschicht
auf der Rückseite unmittelbar eine Schaumstoffschicht aufgebracht wird, die z.B. aus
einem PoLyurethan- oder Polyisocyanuratschaum besteht, der eine relativ hohe Festigkeit
aufweist, so daß es möglich ist, daß in diese Schaumstoffschicht die Befestigungselemente
für die VerkLeidungspLatte eingesetzt werden können, die dann unmittelbar am Mauerwerk
zu befestigen sind. Die VerkLeidungspLatten untereinander werden dadurch sicher in
vertikaler oder horizontaler Ebene miteinander verbunden, daß in die obere und untere
Längskante der VerkLeidungspLatte je eine Nut eingeschnitten wird, in die ein FedereLement
eingesetzt wird, das aus HoLz, Metall, Kunststoff od. dgL. bestehen kann, beispielsweise
auch aus einem Schaumstoff und daß nunmehr die PLatten in vertikaler Richtung nicht
nur sicher gegenüber Querbewegungen führt, sondern gleichzeitig erreicht, daß ein
Eindringen von Feuchtigkeit durch die im AnschLußbereich zweier PLatten entstehenden
Fugen vermieden wird.
[0006] ZusätzLich kann an die Außenseite der in die Nut eingesetzten Feder und der Oberkante
des Schaumstoffes eine Dichtraupe aus dauerelastischem Werkstoff aufgebracht werden,
die gleichzeitig die Platten fest miteinander verklebt und für eine sichere Abdichtung
gegen eindringende Feuchtigkeit Sorge trägt.
[0007] Ein AusführungsbeispieL der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen beschrieben.
Die Zeichnungen zeigen dabei in
Fig. 1 schaubildlich einen Bausatz gemäß der Erfindung, in
Fig. 2 schaubildlich die beiden EckteiLe, in
Fig. 3 schaubildlich ein MitteLteiL und in
Fig. 4 ein Werkzeug zur HersteLLung einer Nut in einem Mittelteil gemäß Fig. 2.
[0008] In der Fig. 1 ist mit 1 eine VerkLeidungspLatte bezeichnet, die eine Klinker- oder
Steindeckschicht 2 aufweist, wobei in der Musterung dieser Steindeckschicht 2 beispielsweise
entsprechende dem üblichen KLinkermauerwerk entsprechende Nuten 15 ausgeformt sein
können. An den seitlichen Kanten der VerkLeidungsplatte 1 sind in jeder zweiten waagerechten
Reihe Steinteite 3 vorspringend angeordnet, während an der zugeordneten anderen seitlichen
Kante der VerkLeidungsplatte 1 gegenüber diesen SteinteiLen zurückversetzte TeiLe
4 vorgesehen sind, so daß die Platten seitlich ineinandergreifend aneinander angeschlossen
werden können.
[0009] An der Rückseite der KLinker- oder Steindeckschicht 2 bzw. einem diese Schicht tragenden
GLasfaservLies ist eine Schaumstoffschicht 5 vorgesehen, die beispielsweise aus einem
PoLyurethanschaum besteht und die fest und ohne ZwischenschaLtung zusätzlicher MitteL
- außer dem erforderlichen KLeber - mit der eigentlichen Steindeckschicht 2 verbunden
ist. In die untere und obere Kante oder Abschlußfläche dieser Schaumstoff

sind Nuten 6 und 7 eingefräst, in die aus beliebigem Werkstoff bestehende FedereLemente
8 eingesetzt werden können, die nunmehr ineinander verrastend die Verkleidungsplatten
miteinander festlegt.
[0010] An der Grenzkante zwischen dem FedereLement 8 und der Oberkante der VerkLeidungspLatte
1, d.h. der zugeordneten Schaumstoffschicht 5, kann eine Dichtraupe 14 aus dauerelastischem
Werkstoff angebracht werden.
[0011] Die Befestigung der eigentlichen PLatten erfolgt durch ein BefestigungseLement 9
bzw. 36. Das TeiL 9 besteht im wesentlichen aus einem ebenen Widerlagerteil 10 und
aus bei demdargesteLLten Ausführungsbeispiel 2 über diese Ebene nach vorne vorspringenden
nach unten gerichteten HakeneLementen 11 und 12, die Leicht in den Schaumstoff eingepreßt
werden können, während das WiderLagereLement sich an die Rückseite der Schaumstoffschicht
5 anlegt. über Befestigungsöffnungen 16 kann das BefestigungseLement 9 an dem Mauerwerk
unmittelbar befestigt werden und trägt somit die zugeordnete Verkleidungsplatte, wobei
selbstverständlich mehrere derartiger BefestigungseLemente für jede Verkleidungsplatte
vorgesehen sein können. Das TeiL 36 ist mit nach oben und unten gerichteten Haken
37 bzw. 38 ausgerüstet und greift derart in zwei benachbarte PLatten ein.
[0012] Die Seitenkanten weisen eine Nut 17 auf, in die eine bLattförmige Feder 18 eingesetzt
werden kann, die mit der Nut des benachbarten ELementes zusammenwirkt.
[0013] Selbstverständlich ist es auch möglich, die Seitenkanten der miteinander in Kontakt
zu bringenden VerkLeidungspLatten mit entsprechenden Dichtraupen 14 auszurüsten, die
beim Ineinandersetzen der PLatten ein dichtes und festes VerkLeben der einzelnen PLatten
miteinander bewirken.
[0014] Der Erfindung Liegt weiterhin die Aufgabe zugrunde, im Zuge derartiger Verkleidungen
eine Fensterbank zu schaffen, die von einem Laien eingesetzt werden kann und die vorzufertigen
ist, wobei trotzdem Anpassungen an unterschiedliche Fensterbreiten und -tiefen in
einfachster Weise vorgenommen werden können.
[0015] In Fig. 2 bis 4 sind mit 21 und 22 zwei EckteiLe bezeichnet, die an einer Seitenkante
mit je einer Feder 23 bzw. 24 ausgerüstet sind. Die andere Seitenkante, d.h. in der
Zeichnung die rückwärtige Seitenkante, ist glatt gestaltet und schließt an das Mauerwerk
der FensterLeibung an oder schließt auch an in die FensterLeibung einzusetzende, nachträglich
anzubringende VerkLeidungspLatten an.
[0016] Jedes EckteiL ist mit einer Regennase ausgerüstet, die das Bezugszeichen 25 trägt,
wobei die obere vordere Kante 26 des Eckteiles abgerundet ausgebildet ist. Die rückwärtige
Höhe jedes Eckteiles, die mit h
1 bezeichnet ist, ist größer als die vordere Höhe h
2, wobei die eigentliche Feder parallel zur Unterseite 27 der Seitenkante 28 bzw. 29
verläuft.
[0017] In Fig. 3 ist ein MitteLteiL 30 dargestellt, das ebenfalls vorgefertigt ist und an
beiden Seitenkanten Nuten 31 und 32 aufweist, wobei diese Nuten ebenfalls parallel
zur Unterseite dieses Mittelteiles verlaufen.
[0018] Es ist erkennbar, daß bei Einbau der EckteiLe nunmehr an die mit einer Feder ausgerüsteten
Seitenkanten das Mittelteil angeschlossen werden kann, indem die Feder von der jeweils
zugeordneten Nut aufgenommen wird.
[0019] Ist ein Beschneiden des MitteLteiLes 30 erforderlich, fällt die Nut an einer Seitenkante
weg und zum Einfräsen der Nut auch durch einen Laien ist ein in Fig. 4 dargestelltes
Werkzeug vorgesehen, das im wesentlichen aus einer Trägerachse 31, einer Distanzscheibe
32 und einer Nutfräse 34 besteht, wobei der Abstand der Distanzscheibe 32 von der
durch die Nutfräse 34 gefrästen Nut gleich dem Abstand ist, den die Nut 31 bzw. 32
von der Unterkante des eigentlichen Mittelteiles aufweist.
[0020] Die Fensterbank besteht vorzugsweise aus einem sogenannten IntegraLschaum beispielsweise
einem PoLyurethanschaum oder einem Polyisocyanuratschaum, wobei auf der Oberseite
eine entsprechende Dekorschicht angebracht sein kann. ZusätzLich ist es selbstverständlich
mögLich, durch entsprechendes Streichen der TeiLe 21 und 22 bzw. 30 auch an der Unterseite
eine entsprechende FarbgestaLtung oder Dekorschicht aufzubringen.
[0021] Es Liegt im Rahmen der Erfindung, daß in Anpassung an die GestaLtung der in der Zeichnung
dargestellten Fensterbank auch Seitenbekleidungen und eine obere Bekleidung für die
Seitenkanten des Fensters vorgesehen werden, die aus dem gleichen Werkstoff und aus
der gleichen Dekorschicht bestehen, wobei dann diese Seitenbekleidungen im wesentlichen
gleich den EckteiLen oder dem MitteLteiL ausgebildet sind, jedoch unter FortfaLL der
dort erkennbaren Regennase 25.
1. VerkLeidungspLatte in KLinker- oder Steincharakter mit betonten Fugen zum VerkLeiden
von Innen- und Außenwänden, bei der an den seit- Lichen Kanten einer dem Betrachter
zugewandten KLinker- oder Steindeckschicht wenigstens in jeder zweiten waagerechten
Reihe Steinteile an einer seitlichen Kante herausragen und an der anderen seitlichen
Kante gegenüber dieser zurückversetzt sind, dadurch gekennzeichnet , daß auf die KLinker-
oder Steindeckschicht (2) auf der Rückseite unmittelbar eine Schaumstoffschicht (5)
vorzugsweise PoLyurethanschaum oder PoLyisocyanuratschaum aufgebracht ist.
2. VerkLeidungspLatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß auf die Schaumstoffschicht
ein GLasfaservlies und auf dieses wenigstens im Bereich der nach außen vorstehenden
Vorsprünge die Steindeckschicht aufgebracht ist.
3. VerkLeidungspLatte nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch an der oberen und
unteren Längskante der Verkleidungsplatte (1) vorgesehene Nuten (6, 7) zur Aufnahme
von die PLatten in der PLattenebene miteinander verbindende Federn (8).
4. VerkLeidungspLatte nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Nuten
(6, 7) in der Schaumstoffschicht (5) ausgefräst sind.
5. VerkLeidungspLatte nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet , daß die Nuten (6, 7) über die ganze Länge der PLatten verLaufen.
6. VerkLeidungspLatte nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch einen Befestigungshaken (9), der mit einem Widerlagerteil (10) hinter die VerkLeidungspLatte
greift und mit parallel zu dem Widerlagerteil (10) verlaufenden, aber nach vorne hin
im Abstand gegenüber der Ebene des Widerlagerteils versetzten Zähnen (11, 12) in die
Schaumstoffschicht einsetzbar ist.
7. VerkLeidungspLatte nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch eine auf der Oberseite der VerkLeidungspLatte (1) zwischen der Schaumstoffebene
und der Feder (8) angebrachte Dichtraupe (14) aus dauerelastischem Werkstoff.
8. VerkLeidungspLatte nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet , daß in die Seitenkanten der PLatten (1) eine Nut (17) eingeschnitten.
und in diese eine bLattförmige Feder (18) einsetzbar ist.
9. VerkLeidungspLatte in KLinker- oder Steincharakter mit betonten Fugen zum VerkLeiden
von Innen-und Außenwänden, bei der an den seitlichen Kanten einer dem Betrachter zugewandten
KLinker- oder Steindeckschicht wenigstens in jeder zweiten waagerechten Reihe Steiriteile
an einer seitLichen Kante herausragen und an der anderen seitlichen Kante gegenüber
dieser zurückversetzt sind, nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8 mit einer
Fensterbank aus vorgefertigten BaueLementen, gekennzeichnet durch zwei je einseitig
an der Seitenkante (28, 29) vorgesehene, ausgearbeitete Federn (23, 24) aufweisende
Eckteile (21, 22) und ein MitteLteiL (30) mit in den Seitenkanten endseitig vorgearbeiteten
Nuten (31, 32).
10. Fensterbank nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch eine an der Frontseite ausgearbeitete
Regennase (25), deren Unterkante über die Unterkante der Unterseite (7) der Fensterbank
nach unten hin vorsteht.
11. Fensterbank nach Anspruch 9 und 10, dadurch gekennzeichnet , daß die Höhe (h1) der Rückseite der Fensterbank (21, 22, 30) größer als die Höhe (h2) der Frontseite
der Fensterbank ist.
12. Fensterbank nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet
, daß die obere vordere Kante (26) der Fensterbank (21, 22, 30) abgerundet ausgebildet
ist.
13. Fensterbank nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch den Einsatz eines IntegraLschaumes, beispielsweise PoLyurethanschaum oder PoLyisocyanuratschaumes.
14. Fensterbank nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch eine wenigstens auf der Oberseite der Fensterbank (21, 22, 30) angebrachte Dekorschicht.
15. Werkzeug zur HersteLLung einer Nut in einem MitteLteiL einer Fensterbank gemäß
den Ansprüchen 9 bis 14, gekennzeichnet durch eine Trägerachse (31), eine auf der
Trägerachse (31) angeordnete Distanzscheibe (32) und eine im Abstand von der Distanzscheibe
angeordnete Nutfräse (34).
1. VerkLeidungspLatte in KLinker- oder Steincharakter mit betonten Fugen zum VerkLeiden
von Innen- und Außenwänden, bei der an den seitLichen Kanten einer dem Betrachter
zugewandten KLinker- oder Steindeckschicht (2) wenigstens in jeder zweiten waagerechten
Reihe SteinteiLe an einer seitlichen Kante herausragen und an der anderen seitlichen
Kante gegenüber dieser zurückversetzt sind und auf die KLinker- oder Steindeckschicht
(2) auf der Rückseite unmittelbar eine Schaumstoffschicht (5) aufgebracht ist, gekennzeichnet
durch eine aus Polyurehtanschaum oder PoLyisocyanuratschaum bestehende Schaumstoffschicht
(5), in die an der oberen und unteren Längskante Nuten (6, 7) zur Aufnahme von die
PLatten in der PLattenebene miteinander verbindende Federn (8) vorgesehen sind.
2. VerkLeidungspLatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (6, 7)
in der Schaumstoffschicht (5) ausgefräst sind.
3. VerkLeidungspLatte nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten
(6, 7) über die ganze Länge der PLatten verlaufen.
4. VerkLeidungspLatte nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch eine auf der Oberseite der VerkLeidungspLatte (1) zwischen der Schaumstoffebene
und der Feder (8) angebrachte Dichtraupe (14) aus dauerelastischem Werkstoff.
5. VerkLeidungspLatte nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß in die Seitenkanten der PLatten (1) eine Nut (17) eingeschnitten
und in diese eine blattförmige Feder (18) einsetzbar ist.
6. VerkLeidungspLatte nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch einen Befestigungshaken (9), der mit einem WiderLagerteiL (10) hinter die VerkLeidungspLatte
greift und mit parallel zu dem Widerlagerteil (10) verlaufenden, aber nach vorne hin
im Abstand gegenüber der Ebene des Widerlagerteils versetzten Zähnen (11, 12) in die
Schaumstoffschicht einsetzbar ist.
7. VerkLeidungspLatte in KLinker- oder Steincharakter mit betonten Fugen zum VerkLeiden
von Innen-und Außenwänden, bei der an den seitlichen Kanten einer dem Betrachter zugewandten
KLinker-oder Steindeckschicht wenigstens in jeder zweiten waagerechten Reihe Steinteile
an einer seitLichen Kante herausragen und an der anderen seitLichen Kante gegenüber
dieser zurückversetzt sind, nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6 mit einer
Fensterbank aus vorgefertigten BaueLementen aus einem IntegraLschaum, wie Polyurethanschaum
oder PoLyisocyanuaratschaum, gekennzeichnet durch zwei je einseitig an der Seitenkante
(28, 29) vorgesehene, ausgearbeitete Federn (23, 24) aufweisende EckteiLe (21, 22)
und ein MitteLteiL (30) mit in den Seitenkanten endseitig vorgearbeiteten Nuten (31,
32).
8. Fensterbank nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine an der Frontseite ausgearbeitete
Regennase (25), deren Unterkante über die Unterkante der Unterseite (7) der Fensterbank
nach unten hin vorsteht.
9. Fensterbank nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe (h1) der Rückseite der Fensterbank (21, 22, 30) größer als die Höhe (h2) der Frontseite der Fensterbank ist.
10. Fensterbank nach Anspruch 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die obere vordere
Kante (26) der Fensterbank (21, 22, 30) abgerundet ausgebildet ist.
11. Fensterbank nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 7 bis 10, gekennzeichnet
durch eine wenigstens auf der Oberseite der Fensterbank (21, 22, 30) angebrachte Dekorschicht.
12. Werkzeug zur HersteLLung einer Nut in einem MitteLteiL einer Fensterbank gemäß
den Ansprüchen 7 bis 11, gekennzeichnet durch eine Trägerachse (31), eine auf der
Trägerachse (31) angeordnete Distanzscheibe (32) und eine im Abstand von der Distanzscheibe
angeordnete Nutfräse (34).