[0001] Die Erfindung betrifft eine Spannmaschine entsprechend dem Oberbegriff des Anspruches
1. Werden textile Warenbahnen einer Spannmaschine zum Zwecke einer Behandlung zugeführt,
so muß die den Spannketten der Spannmaschine aufgegebene Warenbahn frei von jeglichen
Verzügen sein. Zu diesem Zweck ist es bekannt, im Bereich vor dem Warenbahn-Einlaufteil
der Spannmaschine eine Ausrichtvorrichtung anzuordnen (wie sie beispielsweise durch
die DE-A-1 906 801 bekannt ist), in der verschiedene Richtwalzen für die Beseitigung
von Längs-, Bogen- und Diagonalverzügen der Warenbahn vorgesehen sind. Vorrichtungen
dieser Art sind sehr aufwending und benötigen im Bereich vor dem Einlaufteil der Spannmaschine
einen verhältnismäßig großen zusätzlichen Raum.
[0002] Durch die DE-C-2 417 409 ist ferner eine Ausführung bekannt, bei der im Einflaufteil
einer Spannmaschine eine Einzugswalze vorgesehen ist, die in axialer Richtung in drei
mit veränderbarer Drehzahl antreibbare Walzenteile unterteilt ist. Vor dieser Einzugswalze
sind ferner noch einige Umlenkwalzen sowie zwei Breitstreckwalzen angeordnet. Durch
diese Ausbildung ist es möglich, Schräg- und Bogenverzüge einer textilen Warenbahn
auszurichten. Beim Ausrichten von größeren Bogen- und Diagonalverzügen können jedoch
Schwierigkeiten durch relativ große Differenzgeschwindigkeiten auftreten (in der auszurichtenden
Warenbahn erscheinen dann sogenannte Krähenfüße). insbesondere zum Ausrichten größerer
Bogen- und Diagonalverzüge müssen daher vor dem Einlaufteil der bekannten Spannmaschine
weitere Richtgeräte angeordnet werden.
[0003] Durch die "Textilveredlung" 9 (1974), Nr. 4, S. 174 bis 185 ist ferner eine Spannmaschine
entsprechend dem Oberbegriff des Anspruches 1 bekannt, bei der im Warenbahn-Einlaufteil
eine Warenbahn-Ausrichtvorrichtung angeordnet, ist, die zwei Diagonalrichtwalzen,
drei Breitstreckwalzen sowie eine Schußfaden-Meßeinrichtung für die automatisch arbeitenden
Diagonal- richtwalzen aufweist.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Spannmaschine der im Oberbegriff des
Anspruches 1 vorausgesetzten Art so auszubilden, daß sie bei relativ einfacher und
raumsparender Bauweise nicht nur für gewebte Warenbahnen, sondern vor allem auch für
gewirkte Warenbahnen eingesetzt werden kann und in beiden Fällen das Einführen von
vollkommen ausgerichteten Warenbahnen in die Spannketten gestattet.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches
1 gelöst.
[0006] Durch die beiden Breitstreckwalzen (von denen die erste vor der Bogenrichtwalze und
die zweite zwischen den beiden Diagonal-Richtwalzen und der Schußfaden-Meßeinrichtung
angeordnet ist) werden die Warenbahnkanten einmal vor der Bogenrichtwalze und zum
anderem nach den Diagonal-Richtwalzen, jedoch vor der Schußfaden-Meßeinrichtung ausgerollt
bzw. glattgestrichen, wodurch auch bei gewirkten Warenbahnen eine einwandfreie Richtarbeit
über die ganze Breite der Warenbahn erfolgt und die einwandfrei ausgebreitete bzw.
ausgerollte Warenbahn der Schußfaden-Meßeinrichtung zum Zwekke einer einwandreien
Messung der Schußfadenlage zugeführt wird.
[0007] Zwei Beruhigungswalzen, die vor bzw. hinter der Schußfaden-Meßeinrichtung angeordnet
sind, dienen zur Stabilisierung der ausgebreiteten Warenbahn und ermöglichen eine
genaue Messung der Schußfadenlage.
[0008] Obwohl im Einlaufteil der erfindungsgemäßen Spannmaschine eine komplette Warenbahn-Ausrichtvorrichtung
(mit Bogenrichtwalze, Diagonal- Richtwalzen, Breitstreckwalzen, Beruhigungswalzen
und Schußfaden-Meßeinrichtung) angeordnet ist, ergibt sich eine baulich einfache und
raumsparende Ausbildung der Spannmaschine, insbesondere ihres Einlaufteiles, wobei
die Spannmaschine nicht nur für gewebte Warenbahnen, sondern auch für gewirkte Warenbahnen
eingesetzt werden kann.
[0009] Zweckmässige Ausgestaltung der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche und werden
im Zusammenhang mit der folgenden Beschreibung zweier in der Zeichnung veranschaulichter
Ausführungsbeispiele erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine ganz schematisch gehaltene Seitenansicht einer Spannmaschine;
Fig. 2 eine schematische Seiten-Schnittansicht des Warenbahn-Einlaufteiles der Spannmaschine
in einer Ausführung für in vertikalen Ebenen umlaufende Spannketten;
Fig. 3 eine schematische Seiten-Schnittansicht des Einlaufteiles der Spannmaschine
mit in horizontalen Ebenen umlaufenden Spannketten.
[0010] In Fig. 1 ist eine Spannmaschine 1, die für irgendeine der bekannten Behandlungsarten
von textilen Warenbahnen 2 bestimmt ist, nur ganz schematisch angedeutet. Die Spannmaschine
1 enthält einen Warenbahneinlaufteil 3, einen Hauptbehandlungsteil 4 sowie einen Warenbahn-auslaufteil
5. Während es im vorliegenden Falle um die besondere Ausbildung des Warenbahneinlaufteiles
3 geht, können der Hauptbehandlungsteil 4 sowie der Warenbahnauslaufteil 5 in üblicher
Weise ausgebildet sein. Die Warenbahn 2 durchläuft die Spannmaschine 1 in Richtung
der Pfeile 6. Eine zu behandelnde textile Warenbahn 2 wird im Warenbahneinlaufteil
3 der Spannmaschine 1 in üblicher, hier nicht näher veranschaulichter Weise zwei endlos
umlaufenden Spannketten 7 zugeführt, die-wie allgemein bekannt - senkrecht zur Zeichenebene
der Fig. 1 hintereinanderliegen und die Warenbahnlägskanten ergreifen. Die Spannketten
können dabei in bekannter Weise als Nadelketten oder als Kluppenketten ausgeführt
sein. Im Beispiel der Fig. 1 laufen die Spannketten 7 in vertikalen Ebenen um, d.h.
die zugehörigen Kettenumlenkräder 7a drehen sich um horizontale Achsen.
[0011] Anhand der Fig. 2 sei nun zunächst eine Ausführungsform des im vorliegenden Falle
vor allem interessierenden Warenbahneinlaufteiles 3 beschrieben, und zwar ebenfalls
für Spannmaschine 1 mit in vertikalen Ebenen umlaufenden Spannketten (wie anhand der
Fig. 1 erläutert).
[0012] Die Spannmaschine 1 enthält in ihrem Einlaufteil 3 eine - in Warenbahntransportrichtung
(Pfeil 6) gesehen - vor den Spannketten liegende Einzugswalze 8, die über ihre Länge
ungeteilt und mit einem im wesentlichen zylindrischen, starren Mantel ausgebildet
ist.
[0013] In Warenbahntransportrichtung (Pfeil 6) vor der Einzugswalze 8 ist im Warenbahneinlaufteil
3 eine komplette Warenbahn-Ausrichtvorrichtung 9 angeordnet. Diese Warenbahn-Ausrichtvorrichtung
9 enthält - in Richtung des Warenbahntransportes (Pfeil 6) betrachtet - eine konkav-konvex
verstellbare Bogenrichtwalze 10, zwei eimander entgegengesetzt verschwenkbare Diagonalrichtwalzen
11, 12 sowie ein Schussfaden-Messeinrichtung 13.
[0014] Da im vorliegenden Falle davon ausgegangen wird, dass diese Spannmaschine 1 mit inhrem
Warenbahneinlaufteil 3 für das Ausrichten und Behandeln von gewirkten Warenbahnen
bestimmt ist, enthält die Warenbahn-Austrichtvorrichtung 9 - wiederum in Warenbahntransportrichtung
(Pfeil 6) betrachtet - vor der Bogenrichtwalze 10 noch eine erste Breitstreckwalze
14 und zwischen den beiden Diagonalrichtwalzen 11, 12 und der Schussfaden-Messeinrichtung
13 eine zweite Breitstreckwalze 15. Diese beiden Breitstreckwalzen 14, 15 können in
herkömmlicher Weise insbesondere zum Ausrollen der Warenbahnkantenbereiche ausgeführt
sein, wobei sie entgegengesetzt zur Warenbahntransportrichtung (Pfeil 6) antreibbar
sind (vgl. Pfeile 14a bis 15a).
[0015] Die Schussfaden-Messeinrichtung 13 kann im wesentlichen durch eine Anzahl üblicher
oberer und unterer Messköpfe 16 und 17 gebildet sein, zwischen denen die Warenbahn
2 hindurchgeführt wird. Damit eine genaue Messung der Schussfadenlage bei der zwischen
den Messköpfen 16 und 17 hindurchtransportierten Warenbahn 2 erfolgen kann, sind unmittelbar
vor bzw. hinter der Schussfaden-Messeinrichtung 13 je eine Beruhigungswalze 18, 19-zur
Stabilisierung der ausgebreiteten Warenbahn vorgesehen. Beide Beruhigungswalzen 18,
19 besitzen einen zylindrischen, glatten und vorzugsweise aus Stahl bestehenden Mantel.
Die unmittelbar vor der Schussfaden-Messeinrichtung 13 angeordnete erste Beruhigungswalze
18 ist dabei mit ganz geringem Abstand hinter der zweiten Breitstreckwalze 15 angeordnet,
wie es aus Fig. 2 deutlich zu ersehen ist, während die Warenbahn 2 von der hinter
der Schussfaden-Messeinrichtung 13 liegenden zweiten Beruhigungswalze 19 direkt auf
die Einzugswalze 8 aufläuft.
[0016] Als Richtwalzen 10, 11, 12 können ohne weiteres in an sich bekannter Weise ausgeführte
und anzuordnende Richtwalzen verwendet werden. Die konkav-konvex verstellbare Bogenrichtwalze
10 kann also mit abschnittsweise (vorzugsweise in ihren mittleren Abschnitten) im
Durchmesser veränderbar sein, wie es durch strichpunktierte Kreise in Fig. 2 angedeutet
ist, wobei sie jedoch bei unverzogenen Warenbahnabschnitten eine im wesentlichen zylindrische
oder leicht ballige Grundform aufweist. Die beiden Diagonalrichtwalzen 11, 12 können
- abgesehen von ihrer zueinander parallelen Grundstellung - einander entgegengesetzt
verschwenkt werden, wie es in Fig. 2 durch voll ausgezogene und strichpunktierte Linien
sowie durch Doppelpfeile 11a bzw. 12a angedeutet ist.
[0017] Alle genannten Walzen des Warenbahneinlaufteiles 3 können durch nicht näher veranschaulichte
Antriebseinrichtung von aussen her in geeigneter Weise angetrieben sein. Die Einzugswalze
8 kann - da sie in vertikalen Ebenen umlaufenden Spannketten 7 zugeordnet ist - ortsfest
gelagert sein.
[0018] Der Spannmaschine 1 ist ferner eine herkömmliche, in der Zeichnung nicht näher veranschaulichte
Steuereinrichtung zugeordnet, die einerseits mit den drei Richtwalzen 10,11, 12 und
andererseits mit der Schussfaden-Messeinrichtung 13 steuerungsmäsig verbunden ist.
Auf diese Weise werden von der Schussfaden-Messeinrichtung 13 die Schussfaden-Lagen
der Warenbahn 2 bzw. der jeweils die Einrichtung 13 durchlaufenden Warenbahnabschnitte
überprüft und sofort nach Feststellung irgendwelcher Warenbahnverzüge entsprechende
Signale an die Steuereinrichtung weitergeleitet, durch die dann entsprechende Steuersignale
an die für die erforderliche Richtarbeit zuständigen Richtwalzen (10, 11 bzw. 12)
weitergeleitet werden, so dass ein unverzügliches Korrigieren der Schussfadenlage
erfolgen kann.
[0019] Fig. 3 zeigt ein gegenüber dem vorherigen Ausführungsbeispiel etwas abgewandeltes
Beispiel. Der Einfachheit halber sind in dieser Fig. 3 Einrichtungsteile, die mit
gleichartigen Einrichtungsteilen der Fig. 2 übereinstimmen, mit dem gleichen Bezugszeichen
unter Hinzufügang eines Striches bezeichnet, so dass eine nochmalige Erläuterung dieser
gleichartigen Einrichtungsteile weitgehend unterbleiben kann.
[0020] Bei der Spannmaschine 1' bzw. dem Warenbahneinlaufteil 3' gemäss Fig. 3 handelt es
sich vor allem um eine Ausführungsform, bei der die Spannketten in an sich bekannter
Weise in horizontalen Ebenen umlaufen. Bei in horizontalen Ebenen umlaufenden Spannketten
ist est erforderlich, das Einlaufniveau der Einzugswalze 8' gegenüber den Spannketten
dann zu verändern, wenn in dieser Spannmaschine 1' die Warenbahnen 2' wahlweise von
Nadeln der Spannkette oder den Kluppen der Spannketten erfasst und transportiert werden
können. In Fig. 2 können die Warenbahnen 2' daher entweder in dem höher angedeuteten
Niveau 20 für Nadeln oder in dem etwas tieferliegenden Niveau 21 für Kluppen geführt
werden.
[0021] Zu dem zuvor genannten Zweck ist die Einzugswalze 8' in ihrer Höhenlage einstellbar
gelagert, wie es in Fig. 3 durch einen Doppelpfeil 22 sowie durch ausgezogene und
strichpunktierte Linien für den Einzugswalze 8' angedeutet ist. Die Einzugswalze 8'
kann dabei mit ihren Endachsen an den freien Enden zweier Arme 24 gelagert sein, die
um gemeinsame horizontale Achse 25 geschwenkt werden können (ggf. in einstellbarer
Weise).
[0022] Es sei an dieser Stelle nochmals erwähnt, dass die zuvor beschriebenen Spannmaschinen-Ausführungen,
und zwar sowohl gemäss den Fig. 1 und 2 als auch gemäss Fig. 3, insbesondere für ein
Ausrichten von gewirkten Warenbahnen, also von Warenbahnen, deren Kanten bzw. Kantenbereiche
besonders stark zu einem Einrollen neigen, ausgebildet sind. Falls mit einer gleichartigen
Spannmaschine sowohl gemäss Fig. 1 und 2 als auch gemäss Fig. 3 nur gewebte Warenbahnen
ausgerichtet und behandelt werden sollen, bei denen kein Einrollen der Warenbahnkanten
zu befüchten ist, dann können die beiden Breitstreckwalzen 14,15 bzw. 14', 15' entfallen,
so dass dann eine der Spannmaschine 1 bzw. 1' zugefürte Warenbahn 2 bzw. 2' zunächst
direkt auf die Bogenrichtwalze 10 bzw. 10' gelangt; von der in Warenbahn-Transportrichtung
letzten Diagonalrichtwalze 11 bzw. 11' läuft die Warenbahn 2 bzw. 2' dann direkt auf
die erste Beruhigungswalze 18 bzw. 18'.
[0023] Schliesslich sei nochmals erwähnt, dass sowohl bei dem Ausführungsbeispiel gemäss
den Fig 1 und 2 als auch beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 3 die komplette Warenbahn-Ausrichtvorrichtung
(9 bzw. 9') innerhalb des Warenbahn- Einlaufteiles (3 bzw. 3') der Spannmaschine (1
bzw. 1') angeordnet ist. Die zu dieser Ausrichtvorrichtung gehörende Schussfaden-Messeinrichtung
(13 bzw. 13') ist dabei - wie sich ohne weiteres der entsprechenden Erläuterung der
Steuereinrichtung anhand der Fig. 2 entnehmen lässt - kein reines Messglied, das lediglich
der Anzeige der Schussfadenlagen dient, sondern - im Zusammenhang mit der erwähnten
Steueinrichtung - gleichzeitig auch eine Art Schussfadehregler, dessen Ausgangssignale
über die Steuereinrichtung der jeweils zu verstellenden Richtwalze (Diagonal-Richtwalzen
oder BogenRichtwalze) zugeführt werden, um mit Hilfe dieser Richtwalzen dann die Schussfäden
der Warenbahn etwa rechtwinklig zu den Kettfäden auszurichten.
1. Spannmaschine für textile Warenbahnen (2, 2'), enthaltend einen Warenbahn-Einlaufteil
(3, 3'), einen Warenbahn-Auslaufteil (5) und zwei endlos umlaufende Spannketten (7),
wobei im Warenbahn-Einlaufteil (3, 3') - in Warenbahn- transportrichtung (6) gesehen
- vor den Spannketten (7) eine Einzugswalze (8, 8') sowie eine Warenbahn-Ausrichtvorrichtung
(9, 9') vorgesehen ist, die zwei einander entgegengesetzt verschwenkbare Diagonalrichtwalzen
(11, 12; 11', 12'), Breitstreckwalzen (14, 14', 15, 15') sowie eine Schußfaden-Meßeinrichtung
(13, 13') für die automatisch arbeitenden Diagonalrichtwalzen aufweist, gekennzeichnet
durch folgende Merkmale:
a) die vor der ungeteilt ausgeführten Einzugswalze (8, 8') angeordnete komplette Warenbahn-Ausrichtvorrichtung
(9, 9') enthält eine konkav-konvex verstellbare Bogenrichtwalze (10, 10'), der die
Diagonalrichtwalzen (11, 12; 11' 12') in Warenbahntransportrichtung (6) nachgeordnet
sind;
b) die Schußfaden-Meßeinrichtung (13, 13') ist im Bereich zwischen den Richtwalzen
(10, 11, 12; 10', 11', 12') und der Einzugswalze (8, 8') angeordnet;
c) eine erste Breitstreckwalze (14, 14') ist - in Warenbahntransportrichtung (6) betrachtet
- vor der Bogenrichtzalze (10, 10') und eine zweite Breitstreckwalze (15, 15') zwischen
den beiden Diagonalrichtwalzen (11, 12, 11', 12') und der Schußfaden-Meßeinrichtung
(13, 13') angeordnet;
d) vor der Schußfaden-Meßeinrichtung (13,13') ist eine erste und hinter der Schußfaden-Meßeinrichtung
eine zweite zylindrische Beruhigungswalze (18, 19, 18', 19') vorgesehen;
e) die erste Beruhigungswalze (18, 18') ist kurz hinter der zweiten Breitstreckwalze
(15, 15') angeordnet;
f) der Ausrichtvorrichtung (9, 9') ist eine Steuereinrichtung zugeordnet, die einerseits
mit den drei Richtwalzen (10, 11, 12; 10', 11' 12') und andererseits mit der Schußfaden-Meßeinrichtung
(13, 13') steuerunghsmäßig verbunden ist.
2. Spannmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Beruhigungswalzen
(18,19,18', 19') einen glatten Stahlmantel besitzen.
3. Spannmaschine nach Anspruch 1 mit in vertikalen Ebenen umlaufenden Spannketten,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einzugswalze (8) ortsfest gelagert ist.
4. Spannmaschine nach Anspruch 1 mit in horizontalen Ebenen umlaufenden Spannketten,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einzugswalze (8') in ihrer Höhenlage einstellbar gelagert
ist.
5. Spannmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzugswalze (8')
mit ihren Endachsen an den freien Enden zweier um eine horizontale Achse (25) schwenkbarer
Arme (24) gelagert ist.
1. Machine à tendre des nappes de tissue textile (2, 2'), comprenant une section d'introduction
de la nappe (3, 3'), une section de sortie de la nappe (5) et deux chaînes de tension
(7) se déplaçant en circuit fermé sans fin, la section d'introduction (3, 3') incluant
au-devant des chaînes de tension (7)
- par rapport au sens de transport de la nappe (6)
- un cylindre d'alimentation (8, 8') ainsi qu'un dispositif (9, 9') de dressage des
étirages ou distorsions de la nappe de tissue, qui comprend deux cylindres (11, 12;
11', 12') de dressage des distorsions en diagonale qui sont orientables en sens opposés,
des cylindres élargisseurs (14,14'; 15, 15') ainsi qu'un dispositif de mesure (13,
13') assurant le contrôle des fils de trame et destiné aux cylindres de dressage des
distorsions en diagonale, dont le fonctionnement est automatique, machine caractérisée
par les particularités suivantes:
a) le dispositif complet de dressage de la nappe de tissu (9, 9'), qui est disposé
devant le cylindre d'alimentation (8, 8') de type non divisé, comprend un cylindre
(10, 10') de dressage des distorsions en courbes qui est concave-convexe, dont la
position est réglable et en aval duquel, par rapport au sens de transport de la nappe,
sont montés les cylindres (11, 12; 11', 12') de dressage des distorsions en diagonale;
b) le dispositif de mesure (13, 13') assurant le contrôle des fils de trame est placé
entre ces cylindres de dressage (10, 11, 12; 10', 11', 12') et le cylindre d'alimentation;
c) un premier cylindre élargisseur (14, 14') est placé - par rapport au sens (6) de
transport de la nappe de tissu - au-devant du cylindre (10, 10') de dressage des distorsions
en courbes et un second (15, 15'), entre les deux cylindres (11, 12; 11' , 12') de
dressage des distorsions en diagonale et le dispositif de mesure (13, 13') assurant
le contrôle des fils de trame;
d) un premier cylindre de stabilisation (18, 18') est prévu en amont du dispositif
de mesure (13, 13') assurant le contrôle des fils de trame et un second (19, 19'),
en aval de ce dispositif;
e) le premier cylindre de stabilisation (18, 18') est disposé à brève distance derrière
le second cylindre élargisseur (15, 15');
f) le dispositif de dressage (9, 9') est équipé d'un dispositif de commande qui assure
la liaison fonctionnelle d'une part avec les trois cylindres de dressage (10, 11,
12; 10', 11' 12') et d'autre part avec le dispositif de mesure (13, 13') assurant
le contrôle des fils de trame.
2. Machine à tendre selon la revendication 1, caractérisée en ce que les deux cylindres
de stabilisation (18, 19; 18', 19') ont une enveloppe lisse d'acier.
3. Machine à tendre selon la revendication 1, dont les chaînes de tension se déplacent
en circuit fermé dans des plans verticaux; caractérisée en ce que le cylindre d'alimentation
(8) est monté en position fixe.
4. Machine à tendre selon la revendication 1, dont les chaînes de tension se déplacent
en circuit fermé dans des plans horizontaux, caractérisée en ce que la position en
hauteur du cylindre d'alimentation (8') est réglable.
5. Machine à tendre selon la revendication 4, caractérisée en ce que les tourillons
d'extrémité du cylindre d'alimentation (8') sont montés sur les extrémités libres
de deux bras (24) pouvant pivoter autour d'un axe horizontal (25).
1. Tensioning machine for lengths of textile material (2, 2'), comprising a material
inlet part (3, 3') and a material outlet part (5) and two continuously moving tensioning
chains (7), in which a feed roller (8, 8') and a material straightening system (9,
9') are provided before the tensioning chains (7) - viewed in the direction in which
the length of material is being conveyed - in the material inlet part (3, 3'), said
material straightening system (9, 9') comprising two diagonal straightening rollers
(11, 12; 11', 12') which are pivotable in opposite directions, further comprising
width stretching rollers (14, 14'; 15, 15') and a warp thread measuring arrangement
(13, 13') for the automatically operating diagonal straightening rollers characterised
by the following features:
a) the complete material straightening system (9, 9') is arranged before the feed
roller (8, 8') of undivided construction and contains a concavely- convexly adjustable
curve straightening roller (10, 10'), the diagonal straightening rollers (11, 12;
11', 12') being arranged after said curve straightening roller in the direction (6)
in which the material is being conveyed;
b) the warp thread measuring arrangement (13, 13') is provided in the region between
the straightening rollers (10, 11, 12; 10', 11', 12') and the feed roller (8, 8');
c) a first width stretching roller (14, 14') is provided - viewed in the direction
in which the material is being conveyed - before the curve straightening roller (10,
10') and a second width stretching roller (15,15') is provided between the two diagonal
straightening rollers (11, 12; 11', 12') and the warp thread measuring arrangement
(13, 13');
d) a first cylindrical steadying roller (18, 18') is provided before the warp thread
measuring arrangement (13, 13') and a second cylindrical steadying roller (19, 19')
is provided after the warp thread measuring arrangement (13, 13');
e) the first steadying roller (18, 18') is arranged just behind the second width stretching
roller (15, 15');
f) a control arrangement which is connected on the one hand to the three straightening
rollers (10, 11, 12; 10', 11', 12') and on the other hand to the warp thread measuring
arrangement (13, 13') for control purposes is associated with the straightening system
(9, 9').
2. Tensioning machine as claimed in claim 1, characterised in that the two steadying
rollers (18, 19; 18', 19') have a smooth steel casing.
3. Tensioning machine as claimed in claim 1, with tensioning chains moving in vertical
planes, characterised in that the feed roller (8) is mounted in a fixed position.
4. Tensioning machine as claimed in claim 1, with tensioning chains moving in horizontal
planes, characterised in that the feed roller (8') is mounted so as to be adjustable
in height.
5. Tensioning machine as claimed in claim 4, characterised in that the feed roller
(8') is mounted with its end spindles on the free ends of two arms (24) which are
pivotable about a horizontal spindle (25).