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(11) |
EP 0 058 324 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.09.1984 Patentblatt 1984/39 |
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Anmeldetag: 30.01.1982 |
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Vorrichtung zum geregelten Kühlen von Walzdraht aus der Walzhitze
Device for the controlled cooling of wire at rolling temperature
Dispositif pour le refroidissement réglé d'un fil à température de laminage
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
14.02.1981 DE 3105492
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.08.1982 Patentblatt 1982/34 |
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Anmelder: SMS SCHLOEMANN-SIEMAG AKTIENGESELLSCHAFT |
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40237 Düsseldorf (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Grotepass, Johann
D-4033 Hösel 6 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Hemmerich, Friedrich Werner et al |
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Patentanwälte,
Promenade 53a 7270 Davos-Platz 7270 Davos-Platz (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die geregelte Kühlung von Stahl- Walzdraht aus der Walzhitze ist in den letzten zwei
Jahrzehnten durch die Einführung des sogenannten « Stelmor-Verfahrens zu erheblicher
Bedeutung gelangt. Ursprünglich für das Patentieren von Draht aus Stählen mit mittlerem
bis hohem Kohlenstoffgehalt eingesetzt, ist das Verfahren bald durch Anpassung an
die Kühlbedingungen anderer Stahlsorten zur allgemeinen Anwendung gelangt, um sonst
nötige Wärmebehandlungen des Drahtes vor seiner Weiterverarbeitung einzusparen. Die
Kühlbedingungen, die auf die Stahlsorte und den Durchmesser des zu kühlenden Drahtes
und den Durchsatz abgestellt sein müssen, machten Änderungen der Kühlvorrichtungen
notwendig um die Kühlintensität und den zeitlichen Ablauf der Kühlung in weiten Grenzen
regeln zu können. Beispiele hierfür zeigen die DE-C-1 752 519, DE-A-2 009 839, DE-A-2
150 609 und DE-A-2 546 589. Trotz erheblichen baulichen Mehraufwandes ist der Anwendungsbereich
der Vorrichtung immer noch begrenzt und eine Anpassung an später auftretende, nicht
sogleich eingeplante bzw. aus Kostengründen zurückgestellte Anwendungen kaum oder
nur unter Aufwand hoher Kosten möglich.
[0002] Einen frühen Vorschlag zur Erhöhung der Anpassungsfähigkeit der Kühlvorrichtung an
stark unterschiedliche Kühlbedingungen offenbart die DE-C-1 508 443. Nach diesem Stande
der Technik, von dem die Erfindung ausgeht, weist die Kühlvorrichtung wie üblich einen
ersten, den Draht geradlinig führenden und in Abschnitten mit Wasser kühlenden Teil
und einen Förderer, der einem etwa senkrecht gerichteten Kühlmittelstrom Durchtritt
und Zutritt zu allen Windungsteilen gewährt, als zweiten Teil auf, der die Drahtwindungen
einer sie sammelnden und zu Bunden formenden, dem Förderer nachgeordneten Bundbildestation
zuführt, wobei der zwischen den beiden Teilen angeordnete, den Draht zu Windungen
formende und die Windungen gegeneinander versetzt auf den kontinuierlich laufenden
Förderer ablegende Windungsleger - dem Vorschlag nach der DE-C-1 508 443 folgend -
längs der Vorrichtung verstellbar und somit die wirksamen Längen des ersten und zweiten
Teils der Vorrichtung verändernd ausgebildet ist. Trotz des Vorteils, den die Möglichkeit
zur Veränderung der wirksamen Längen der unterschiedlich wirkenden Teile der Vorrichtung
bringt, entspricht der grundsätzliche Aufbau der Kühlvorrichtung in beiden Teilen
dem übrigen Stande der Technik, so daß hier wie dort der Aufbau der Kühlvorrichtung
in beiden Teilen kaum oder nur unter Aufwand hoher Kosten verändert werden kann.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, durch Schaffung einfacher und kostensparender Umbaumöglichkeiten
eine weitgehende Anpassungsfähigkeit der Kühlvorrichtung an sehr unterschiedliche
Kühlbedingungen zu erhalten. Erfindungsgemäß werden hierzu beide Teile der Kühlvorrichtung
aus einer Mehrzahl von Modulen gleicher Grundlänge oder einem ganzzahligen Vielfachen
der Grundlänge zusammengesetzt und auf einem Grundrahmen aufgebaut, auf dem auch der
Windungsleger befestigt ist, wobei sich die Module bzw. Gruppen von Modulen in ihrer
Funktion als Führung oder Förderer unterscheiden und/ oder die Kühlwirkung unterschiedlich
beeinflussen.
[0004] Die Module des ersten Teils der Kühlvorrichtung sind nach einem Merkmal der Erfindung
mit den Draht geradlinig führenden Rohrstücken versehen und gemäß einem weiteren Erfindungsmerkmal
können die Rohrstücke mit Kühlwasserzufuhren versehen und von einem Sammelbehälter
für das ablaufende Kühlwasser zusammengefaßt sein.
[0005] Die Module des zweiten Teiles der Kühlvorrichtung sind nach einem Merkmal der Erfindung
als Grundeinheiten eines Förderers zum Transport von auf ihm in Förderrichtung versetzt
aufliegenden Drahtwindungen ausgebildet, deren Fördermittel einem etwa senkrecht gerichteten
Kühlluftstrom den Durchtritt und Zutritt zu allen Drahtwindungsteilen gestatten.
[0006] Die auf dem Förderer aufliegenden heißen Drahtwindungen erzeugen eine Thermik, die
ausreicht, wenn nur mäßige Abkühlgeschwindigkeiten erforderlich sind. Sehr hohe Abkühlgeschwindigkeiten
lassen sich erreichen, wenn nach einem weiteren Merkmal der Erfindung jedem Modul
des Förderers ein Rahmen mit vertikal arbeitenden Lüfterrädern untergesetzt ist. In
den meisten Fällen genügt es, wenn gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung mehreren
Modulen des Förderers eine von einem Gebläse gespeiste Luftkammer untergesetzt ist,
wobei eine hohe Abkühlgeschwindigkeit erreichbar ist.
[0007] Eine bekannte und praktizierte Möglichkeit zur Beeinflussung der Abkühlgeschwindigkeit
besteht darin, die Drahtwindungen mit mehr oder weniger geringer Versetzung auf dem
Förderer abzulegen durch entsprechende Einstellung der Fördergeschwindigkeit. Falls
es die Kühlbedingungen erfordern, daß einer Periode schneller Kühlung eine solche
mit langsamer Kühlung folgen soll, wozu die Drahtwindungen dichter gelegt werden sollen,
oder falls die Drahtwindungen zum störungsfreien Abwurf vor dem Einlauf in die Bundbildestation
auseinandergezogen werden müssen, läßt sich dies bei der erfindungsgemäßen Kühlvorrichtung
besonders leicht erreichen, indem gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung Module
aufeinanderfolgender Abschnitte des Förderers mit unterschiedlicher Fördergeschwindigkeit
betrieben und abfallend gestuft angeordnet sind, was in einfachster Weise durch Unterlagen
entsprechender Stärke zwischen den Modulen und dem Grundrahmen erreicht wird.
[0008] Soll die Kühlgeschwindigkeit weiter verringert werden, kann dies durch Einschränkung
des Kühlluftstromes und weiter durch Verhinderung der Wärmeabstrahlung erfolgen. Werden
gemäß einem- weiteren Merkmal der Erfindung unter die einzelnen Module oder Gruppen
von Modulen des zweiten Teiles der Kühlvorrichtung, gegebenenfalls zwischen den Modulen
und den Unterlagen, den Rahmen für die Lüfterräder bzw. den Luftkammern, Platten aus
die Wärmeabstrahlung dämmenden Baustoff angeordnet, die mit Schlitzen für den Durchtritt
eines Kühlluftstromes versehen sind, so hat dies die gewünschte Wirkung, daß die Wärmeabstrahlung
nach unten verhindert und eine nicht erzwungene Luftbewegung gebremst wird, während
die Schlitze einem durch Lüfter oder Gebläse erzwungenen Kühlluftstrom ausreichend
Durchlaß gewähren, so daß die Platten mit Ausnahme des Falles der Thermikkühlung unter
den Modulen verbleiben können.
[0009] Ist eine sehr langsame Abkühlung des Walzdrahtes erforderlich, so läßt sich diese
erreichen, wenn gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung die Module des Förderers
an den zu den Längsseiten des Förderers gerichteten Innenwänden mit Platten aus die
Wärmeabstrahlung dämmenden Baustoff bestückbar sind und auf die Module U-förmige Hauben
aus die Wärmeabstrahlung dämmenden Baustoff als Abschnitte eines Warmhaltetunnels
aufsetzbar sind.
[0010] Die Erfindung ist an einem Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnungen erläutert.
Es zeigen in perspektivischer Darstellung :
Figur 1 eine Gesamtdarstellung eines Ausführungsbeispiels zu dem in den
Figuren 2 und 3 Einzelheiten in größerem Maßstab dargestellt sind.
Weitere Einzelheiten sind in den
Figur 4 bis 8 dargestellt und dienen zur Abwandlung des Ausführungsbeispiels. Die
Figur 9 zeigt nochmals das in Fig. 1 dargestellte Ausführungsbeispiel und die
Figuren 10, 11 und 12 zeigen Beispiele von Abwandlungen des Ausführungsbeispiels in
schematischer Darstellung.
[0011] In der Gesamtdarstellung, Fig. 1, ist mit 1 das letzte Walzenpaar eines Drahtwalzwerkes
bezeichnet. Der das Walzenpaar 1 verlassende fertig gewalzte Draht tritt unmittelbar
in die Kühlvorrichtung ein, die aus einem ersten Teil A und einem zweiten Teil B,
der wiederum in Abschnitte B1, B2 und B3 unterteilt ist, besteht. Zwischen den beiden
Teilen A und B ist ein Treibwalzengerüst 2 und ein Windungsleger 3 angeordnet. An
den Teil B bzw. den letzten Abschnitt B3 der Kühlvorrichtung schließt sich eine Bundbildestation
4 an.
[0012] Der erste, den Draht geradlinig führende Teil A der Kühlvorrichtung ist aus Modulen
5 und 6 zusammengestellt. Die Module 5 und 6 sind mit Rohrstücken 7 zur Drahtführung
versehen, die in den Modulen 5 von einem Sammelbehälter 8 und in den Modulen 6 von
einem Stützbalken 9 zusammengefaßt, wobei die Rohrstücke 7 der Module 5 noch mit hier
nicht dargestellten, an sich beispielsweise durch die DE-C-27 14 019 bekannten Kühlwasserzufuhren
versehen sind. Die Sammelbehälter 8 der Module 5 werden von Sockeln 10 und die Stützbalken
9 der Module 6 werden von Sockeln 11 getragen, die ihrerseits auf einem Grundrahmen
14 der Kühlvorrichtung aufsitzen und lösbar befestigt sind. Die Module 5 und 6 sind
in zweifacher Grundlänge ausgeführt.
[0013] Ein das Treibwalzengerüst 2 tragender Sockel 12 von einfacher Grundlänge und das
Lagergehäuse 13 des Windungslegers 3 von zweifacher Grundlänge sitzen im Anschluß
an die Sockel 10 und 11 auf dem Grundrahmen 14 auf und sind ebenfalls lösbar auf diesem
befestigt. Der Windungsleger 3 formt den Draht zu Windungen in Schraubenform und setzt
diese auf den nachfolgenden Förderer im zweiten Teil der Kühlvorrichtung ab. Je nach
Fördergeschwindigkeit des kontinuierlich betriebenen Förderers legen sich die Windungen
mehr oder weniger gegeneinander versetzt auf dem Förderer ab.
[0014] Der Förderer, also der zweite Teil B der Kühlvorrichtung ist aus Modulen 15 als Grundeinheiten
des Förderers zusammengesetzt. Die Module 15 bestehen aus einem Rahmen 16 mit Befestigungsflanschen
17. Der Rahmen 16 ist nach oben und unten offen. In den Längsseitenwänden der Rahmen
16 sind Transportrollen 18 gelagert. Die Wellen der Transportrollen 18 sind an einer
Längsseite des Rahmens 16 aus diesem herausgeführt. Eine Welle in jedem Modul 15 ist
von einem Getriebemotor 19 angetrieben. Auf den Wellenzapfen aufsitzende Kettenräder
und Ketten 20 dienen der getrieblichen Verbindung sämtlicher Transportrollen 18 eines
Moduls 15. Die Fördergeschwindigkeit eines jeden Moduls ist stufenlos regelbar.
[0015] Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig.1 ist der zweite Teil B der Kühlvorrichtung
in Abschnitte B1, B2 und B3 unterteilt, um die hier angenommenen erforderlichen Kühlbedingungen
erfüllen zu können, die im Abschnitt B1 eine sehr schnelle Abkühlung erfordern. Hierzu
sind die Module 15 dieses Abschnitts einerseits auf eine hohe Fördergeschwindigkeit
eingeregelt, so daß die Windungen stark (über 35 mm) versetzt, also weit auseinandergezogen
sind, und andererseits sind die Module 15 mit Lüftern 21 zur Erzeugung eines sehr
starken Luftstromes kombiniert (siehe Fig. 2). Die Lüfter 21 sind in Rahmen 22 gelagert,
die gleiche Anschlußmaße wie die Module 15 besitzen und unter diese gesetzt zusammen
mit den Modulen 15 auf den Grundrahmen 14 aufzusetzen und zu befestigen sind.
[0016] Die Module 15 zusammen mit den Lüftern 21 in den Rahmen 22 erbringen bei stark versetzten
Windungen eine Kühlintensität, die geeignet ist, die im ersten Teil A des Kühlvorrichtung
begonnene starke Anfangskühlung ausreichend stark fortzusetzen. Dies bringt den Vorteil,
daß der erste Teil A der Kühlvorrichtung entsprechend kurz gehalten und das Legen
der Windungen schon bei etwa 850 °C erfolgen kann. Eine kurze Entfernung zwischen
dem letzten Walzgerüst und dem Windungsleger bei einer entsprechend hohen Temperatur
des Drahtes im Windungsleger sind wesentliche Voraussetzungen für eine hohe Endwalzgeschwindigkeit
von 75 und mehr m/sec. Die Ausbildung der Kühlvorrichtung läßt es jedoch zu, in Fällen
in denen eine besonders niedrige Temperatur (800 °C und weniger) schon am Windungsleger
erreicht sein muß, den ersten Teil A der Kühlvorrichtung um einige Module zu verlängern
und den zweiten Teil B um eine entsprechende Zahl von Modulen zu verkürzen bei entsprechender
Versetzung des Treibwalzengerüstes 2 und des Windungslegers 3, wobei dann das Walzwerk
mit geringerer Endwalzgeschwindigkeit gefahren werden kann.
[0017] Im Anschluß an die sehr schnelle Abkühlung im Abschnitt B1 genügt eine schnelle Abkühlung,
die im Abschnitt B2 dadurch sichergestellt ist, daß mehreren, beispielsweise drei
Modulen 15 eine Luftkammer 23 untergesetzt ist, die von einem Gebläse 24 gespeist
ist (siehe Fig. 3). Die Module 15 sitzen auf den Luftkammern 23 und mit diesen auf
dem Grundrahmen 14 auf. Die in die Kammern 23 eingeblasene Luft tritt an den Modulen
15 zwischen den Rollen 18 aus. Die im Abschnitt B2 angestrebte Kühlgeschwindigkeit
ist mit einer mittleren Versetzung der Windungen (etwa 20 bis 30 mm) zu erreichen,
und die Module 15 im Abschnitt B2 sind deshalb auf eine mittlere Fördergeschwindigkeit
eingeregelt. Damit die Drahtwindungen beim Übergang vom Abschnitt B1 in den Abschnitt
B2 leicht und störungsfrei zusammenrücken können, sind die Module 15 im Abschnitt
B2 etwas tiefer gesetzt als im Abschnitt B1, was durch verschieden starke Unterlagen,
nämlich Unterlagen 25a für die Module 15 im Abschnitt B1 und weniger starke Unterlagen
25b für die Module 15 im Abschnitt B2 erreicht ist. Auch die Module 15 im Abschnitt
B3 sitzen auf einer Luftkammer 23 und mit dieser auf dem Grundrahmen 14 auf. Die Fördergeschwindigkeit
der Module 15 im Abschnitt B3 ist jedoch auf die für die Überleitung der Windungen
in die Bundbildestation 4 angepaßt, die etwas höher als die Fördergeschwindigkeit
im Abschnitt B2 liegt. Um die Drahtwindungen am Übergang vom Abschnitt B2 in den Abschnitt
B3 störungsfrei auseinanderziehen zu können, sind die Module 15 im Abschnitt B3 tiefer
gesetzt als im Abschnitt B2 indem die Module 15 im Abschnitt B3 ohne Unterlagen montiert
sind.
[0018] In Fällen, in denen nur eine mäßige Kühlgeschwindigkeit im zweiten Teil B der Kühlvorrichtung
oder einem seiner Abschnitte erforderlich ist, oder nur der Weitertransport der Drahtwindungen
zu bewerkstelligen ist, können die Module 15 direkt auf den Grundrahmen 14 aufgesetzt
werden (siehe Fig. 4). Die Eigenwärme der auf den Modulen 15 geförderten Drahtwindungen
bewirkt eine Luftbewegung (Thermik), die eine mäßige Kühlgeschwindigkeit hervorruft.
[0019] Die mäßige, durch die natürliche Luftbewegung (Thermik) und durch Wärmeabstrahlung
hervorgerufene Kühlgeschwindigkeit ist bei den Kühlbedingungen einer Gruppe von Stählen
noch zu hoch. In solchen Fällen können die Module 15 nach unten durch untergelegte
Platten 26 abgeschlossen sein (siehe Fig. 5, 6 und 7). Um die Platten 26 beim Wechsel
des Kühlprogramms zu beschleunigter Kühlung nicht jeweils entfernen zu müssen, sind
die Platten 26 mit Schlitzen 27 versehen, die zweckmäßig in Förderrichtung ansteigend
verlaufen. Die zwischen den Schlitzen 27 verbleibenden Rippen wirken soweit bremsend
auf einen Luftstrom, daß die natürliche Luftbewegung stark reduziert wird. Die Wärmeabstrahlung
nach unten wird durch die Platten 26, auch wenn diese mit Schlitzen 27 versehen sind,
weitgehend gedämmt. Die gebremste Luftbewegung und die teilweise, nach unten gedämmte
Wärmeabstrahlung stellen eine nur langsame Kühlung sicher. Die Platten 26 bestehen
aus wärmebeständigem und die Wärmeabstrahlung dämmenden Werkstoff. Die Schlitze 27
in den Platten 26 gestatten es aber, eine durch Lüfter oder Gebläse erzwungene Luftströmung
voll wirksam werden zu lassen, wenn die Platten 26 zwischen die Rahmen 22 der Lüfter
21 und die Module 15 (siehe Fig. 5) oder zwischen die Lüftkammern 23 und die Module
15 (siehe Fig.6) gesetzt werden, wobei die Schlitze 27 mit ihrer Schräglage den Luftstrom
zugleich in eine gewünschte Richtung lenken.
[0020] Um eine sehr langsame Kühlung zu erreichen, kann die Wärmeabstrahlung weiter eingedämmt
werden. Hierzu werden die Module 15 entlang den Innenwänden der Längsseiten mit Platten
28 bestückt, die mit den Innenwänden verbunden werden und an ihren oberen, in Höhe
der Achsen der Transportrollen 18 gelegenen Flächen mit halbkreisförmigen Aussparungen
29 von etwas größerem Radius als dem der Transportrollen 18 versehen sind. Von oben
werden auf die Module 15 Hauben 30 aufgesetzt, deren Seitenwände 31 sich auf den Platten
28 abstützen und ebenso wie diese mit halbkreisförmigen Aussparungen 32 versehen sind
(siehe Fig. 8). Während die Platten 28 in den Modulen 15 verbleiben können, werden
die Hauben 30 nur bedarfsweise auf die Module 15 aufgesetzt.
[0021] Das in Fig. 1 unter Weglassung eines Teils der Module 15 im Abschnitt B2 gezeigte
Ausführungsbeispiel ist in Fig.9 nochmals vollständig, jedoch schematisch unter Weglassung
des der Kühlvorrichtung vorgeschalteten Walzgerüstes und der Kühlvorrichtung nachgeschalteten
Bundbildestation sowie des Grundrahmens dargestellt.
[0022] Einige Beispiele möglicher Abwandlungen des in Fig. 9 dargestellten Ausführungsbeispiels
sind in den Fig. 10, 11 und 12 dargestellt.
[0023] So zeigt die Fig. 10 eine in ihrem Aufbau sehr einfach gehaltene Kühlvorrichtung,
wie sie für verschiedene Sorten von Massenstählen brauchbar ist, die bei starker Anfangskühlung
im ersten Teil C nur mäßig schnelle Kühlung im zweiten Teil D erfordern. Die Länge
des ersten, vor dem Windungsleger 3 gelegenen Teiles C zusammen mit der starken Kühlung
des Drahtes in diesem Teil und damit einer relativ niedrigen Temperatur des Drahtes
im Windungsleger 3 lassen nur eine begrenzte Durchlaufgeschwindigkeit des Drahtes
zu, wenn ein störungsfreier Betrieb gewährleistet sein soll. Ein Aufbau der Kühlvorrichtung,
wie ihn die Fig. 10 zeigt, kann aber als erste Baustufe geeignet sein, da die erfindungsgemäße
Ausbildung ohne weiteres eine Umrüstung der Kühlvorrichtung zuläßt.
[0024] Sollen höhere Walzgeschwindigkeiten gefahren werden und sind Sorten zu kühlen, die
eine starke Kühlung im zweiten Abschnitt der Kühlvorrichtung erfordern, empfiehlt
sich ein Aufbau der Kühlvorrichtung, wie ihn Fig. 11 zeigt. Hier ist der erste Teil
E der Kühlvorrichtung gegenüber dem Aufbau nach Fig. 10 gekürzt, während der zweite
Teil F entsprechend verlängert und für eine starke Kühlung ausgerüstet ist, indem
unter die Module 15 Luftkammern 23 mit Gebläsen 24 - wie in Fig.3 dargestellt - gesetzt
sind.
[0025] Sehr hohe Walzgeschwindigkeiten setzen eine weitere Kürzung des ersten Abschnitts
der Kühlvorrichtung voraus, und es empfiehlt sich der Aufbau nach der Fig. 9, der
im Abschnitt B1 eine sehr starke Kühlung zuläßt, wie bereits beschrieben. Da die sehr
starke Kühlung im Abschnitt B1 bei Draht geringen Querschnitts bewirkt wird, empfiehlt
es sich, beim Auswalzen von Draht größeren Querschnitts der ohnehin mit geringerer
Endgeschwindigkeit ausgewalzt wird, die Kühlvorrichtung jeweils in den Aufbau nach
Fig. 11 umzubauen.
[0026] Wie das Beispiel nach Fig. 12 zeigt, kann eine erfindungsgemäße Kühlvorrichtung -
im Beispiel die nach Fig.9 - leicht für eine sehr langsame Kühlung eingerichtet werden,
wenn einmal die Module 15 mit Platten 26 unterlegt und in die Module 15 Platten 28
eingesetzt sind. Es sind dann nur die Hauben 30 aufzusetzen und die Lüfter 21 und
die Gebläse 24 stillzusetzen. Die Module 15 in den Abschnitten B1 und B2 sind desweiteren
auf eine geringe Fördergeschwindigkeit einzuregeln, so daß sich eine dichte Packung
der Drahtwindungen mit kleiner Versetzung (bis herunter zu 3 mm) ergibt. Nach Abnehmen
der Hauben 30, Einschaltung des Lüfter 21 und Gebläse 24 sowie Einstellung der höheren
Fördergeschwindigkeiten an den Modulen 15 in den Abschnitten B1 und B2 wirkt die Kühlvorrichtung
nach Fig. 12 gleich der nach Fig. 9.
1. Vorrichtung zum geregelten Kühlen von Stahl-Walzdraht aus der Walzhitze, bestehend
aus einem ersten, den Draht geradlinig führenden und in Abschnitten mit Wasser kühlenden
Teil (A), und einem Förderer (18), der einem etwa senkrecht gerichteten Kühlmittelstrom
Durchtritt und Zutritt zu allen Windungsteilen gewährt, als zweiten Teil (B), der
die Drahtwindungen einer sie sammelnden und zu Bunden formenden, dem Förderer (18)
nachgeordneten Bundbildestation (4) zuführt, wobei der zwischen Teil (A) und (B) angeordnete
den Draht zu Windungen formende und die Windungen gegeneinander versetzt auf den kontinuierlich
laufenden Förderer (18) ablegende Windungsleger (3) längs der Vorrichtung verstellbar
und somit die wirksamen Längen des ersten und zweiten Teils (A und B) der Vorrichtung
verändernd ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß beide Teile (A, B) der Vorrichtung
aus einer Mehrzahl von Modulen (5, 6, 15) gleicher Grundlänge oder einem ganzzahligen
Vielfachen der Grundlänge zusammengesetzt und auf einem Grundrahmen (14) aufgebaut
sind, auf dem auch der Windungsleger (3) befestigt ist, wobei sich die Module (5,
6, 15) bzw. Gruppen von Modulen (5, 6, 15) in ihrer Funktion als Führung (7) oder
Förderer (18) unterscheiden und/oder die Kühlwirkung unterschiedlich beeinflussen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Module (5, 6) des
ersten Teils (A) der Vorrichtung mit den Draht geradlinig führenden Rohrstücken (7)
versehen sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrstücke (7) mit
Kühlwasserzufuhren versehen und von einem Sammelbehälter (8) für das ablaufende Kühlwasser
zusammengefaßt sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Module (15) des zweiten
Teils (B) der Vorrichtung als Grundeinheiten eines Förderers (18) zum Transport von
auf ihm in Förderrichtung versetzt aufliegenden Drahtwindungen ausgebildet sind, deren
Fördermittel einem etwa senkrecht gerichteten Kühlluftstrom den Durchtritt und Zutritt
zu allen Drahtwindungsteilen gestatten.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Modul (15) des Förderers
(18) ein Rahmen (22) mit vertikal arbeitenden Lüfterrädern (21) untergesetzt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß mehreren Modulen (15)
des Förderers (18) eine von einem Gebläse (24) gespeiste Luftkammer (23) untergesetzt
ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß Module
(15) aufeinanderfolgender Abschnitte (B1, B2, B3) des Förderers mit unterschiedlicher
Fördergeschwindigkeit betrieben und abfallend gestuft angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die höher angeordneten
Module (15) mit entsprechend starken Unterlagen (25a, 25b) am Grundrahmen (14) abgestützt
sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß unter
jedem Modul (15) oder einer Gruppe von Modulen (15), gegebenenfalls zwischen den Modulen
(15) und den Unterlagen (25a, 25b) den Rahmen (22) für die Lüfterräder (21) bzw. den
Luftkammern (23) Platten (26) aus die Wärmeabstrahlung dämmenden Baustoff angeordnet
sind, die mit Schlitzen (27) für den Durchtritt eines Kühlluftstromes versehen sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Module (15) des Förderers an den zu den Längsseiten des Förderers gerichteten Innenwänden
mit Platten (28) aus die Wärmeabstrahlung dämmenden Baustoff bestückbar sind und auf
die Module (15) U-förmige Hauben (30) aus die Wärmeabstrahlung dämmenden Baustoff
als Abschnitte eines Warmhaltetunnels aufsetzbar sind.
1. An apparatus for the controlled cooling of rolled steel wire from rolling temperature,
comprising a first part A, which guides the wire in a straight line and cools it in
sections with water, and a conveyor (18), which allows a flow of cooling agent directed
approximately vertically to pass through and reach all parts of the wire coils, as
a second part B, which conveys the wire coils to a bunch-forming station (4) which
collects the latter and forms them into bunches and which is disposed downstream of
the conveyor, and the coil layer (3) which is disposed between parts A and B and forms
the wire into coils and which deposits the coils offset relative to one another on
the continuously moving conveyor (3) can be displaced along the apparatus and is thus
formed so as to alter the actual lengths of the first and second parts A and B of
the apparatus, characterized in that the two parts (A, B) of the apparatus consist
of a plurality of modules (5, 6, 15) of the same basic length or an integral multiple
of the basic length and are mounted on a base frame (14) on which the coil layer (3)
is also secured, the modules (5, 6, 15) or groups of modules (5, 6, 15) differing
in their function as a guide (7) or conveyor (18) and/or affecting the cooling action
in different ways.
2. An apparatus according to Claim 1, characterized in that the modules (5, 6) of
the first part (A) of the apparatus are provided with tube members (7) which guide
the wire in a straight line.
3. An apparatus according to Claim 2, characterized in that the tube members (7) are
provided with cooling water inlets and are surrounded by a collecting tank (8) for
the discharged cooling water.
4. An apparatus according to Claim 1, characterized in that the modules (15) of the
second part (B) of the apparatus are formed as basic units of a conveyor (18) for
conveying wire coils which are positioned offset thereon in the conveying direction
and the conveying means of which allow a flow of cooling air directed approximately
vertically to pass through and reach all parts of the wire coils.
5. An apparatus according to Claim 4, characterized in that a frame (22) with vertically
operating fan wheels (21) is positioned below each module (15) of the conveyor (18).
6. An apparatus according to Claim 4, characterized in that an air chamber (23) supplied
by a blower (24) is positioned below a plurality of modules (15) of the conveyor (18).
7. An apparatus according to any one of Claims 4 to 6, characterized in that modules
(15) of successive sections (B1, B2, B3) of the conveyor are driven at a differing
conveying speed and are arranged in stages decreasing in height.
8. An apparatus according to Claim 7, characterized in that the modules (15) positioned
higher are supported on the base frame (14) with correspondingly thick base supports
(25a, 25b).
9. An apparatus according to any one of Claims 4 to 8, characterized in that there
are disposed under each module (15) or a group of modules (15), where appropriate
between the modules (15) and the base supports (25a, 25b), the frame (22) for the
fan wheels (21) or the air chambers (23), plates (26) of a material preventing heat
radiation, which are provided with slots (27) for the passage of a cooling air flow.
10. An apparatus according to any one of Claims 4 to 9, characterized in that the
modules (15) of the conveyor on the inner walls directed towards the longitudinal
sides of the conveyor can be provided with plates (28) of the material preventing
heat radiation, and U-shaped hoods (30) of the material preventing heat radiation
can be attached to the modules (15) as sections of a heat-retaining tunnel.
1. Dispositif pour le refroidissement réglé d'un fil d'acier laminé en partant de
la température de laminage, composé d'une première partie (A), qui conduit le fil
en ligne droite et le refroidit à l'eau par segments, et un transporteur (18), constituant
une deuxième partie (B), qui assure à un courant d'air de refroidissement dirigé à
peu près verticalement, le passage et l'accès à toutes les parties des spires, qui
achemine les spires de fil à un poste (4) de formation de couronnes, placé en aval
du transporteur, qui les rassemble et les met en couronnes, le poseur de spires (3),
agencé entre les parties (A et B) qui met le fil en forme de spires et dépose les
spires sur le transporteur (18) en défilement continu, est agencé pour pouvoir être
déplacé le long du dispositif et, de cette façon, faire varier la longueur effective
de la première partie et de la deuxième partie (A et B) du dispositif, caractérisé
en ce que les deux parties (A, B) du dispositif sont composées d'une pluralité de
modules (5, 6,15) possédant la même longueur de base ou un multiple entier de la longueur
de base et qui sont montés sur un châssis de base (14) sur lequel le poseur de spires
(3) est également fixé, les modules (5, 6, 15) ou groupes de modules (5,6,15) se différenciant
par leur fonction de guidage (7) ou de transporteur (18) et/ou influencent différemment
l'effet de refroidissement.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les modules (5, 6, 15)
de la première partie (A) du dispositif sont munis de tronçons de tubes (7) qui guident
le fil en ligne droite.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que les tronçons de tubes
(7) sont munis d'arrivées d'eau de refroidissement et sont réunis par un récipient
collecteur (8) prévu pour l'eau du refroidissement qui s'en écoule.
4. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les modules (15) de
la deuxième partie (B) du dispositif sont constitués par des unités de base d'un transporteur
(18) destiné à transporter les spires de fil déposées sur ce transporteur dans des
positions décalées dans la direction du transport, dont les moyens de transport permettent
au courant d'air de refroidissement dirigé à peu près verticalement de traverser toutes
les parties des spires du fil et d'accéder à toutes ces parties.
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que, sous chaque module
(15) du transporteur (18), est placé un châssis (22) équipé de roues de ventilateur
(21) qui travaillent verticalement.
6. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'une chambre à air (23)
alimentée par une soufflerie (24) est placée au-dessous de plusieurs modules (15)
du transporteur (18).
7. Dispositif selon l'une des revendications 4 à 6, caractérisé en ce que des modules
(15) des segments successifs (B1, B2, B3) du transporteur sont entraînés à des vitesses
de transport différentes et sont agencés en échelonnement descendant.
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que les modules (15) placés
en position plus élevée sont appuyés sur le châssis de base (14) avec des cales (25a,
25b) de différentes épaisseurs.
9. Dispositif selon l'une des revendications 4 à 8, caractérisé en ce que, sous chaque
module (15) ou sous un groupe de modules (15), sont disposés, éventuellement entre
les modules (15) et les cales (25a, 25b), des châssis (22) de roues de ventilateur
(21) ou les chambres à air (23) des plaques (26) faites d'un matériau freinant ou
arrêtant le rayonnement thermique, qui sont munies de fentes (27) pour le passage
d'un courant d'air de refroidissement.
10. Dispositif selon l'une des revendications 4 à 9, caractérisé en ce que les modules
(15) du transporteur peuvent être garnis, sur les parois intérieures dirigées vers
les côtés longitudinaux du transporteur, de plaques (28) faites d'un matériau freinant
ou arrêtant le rayonnement thermique, et que des capots (30) à profil en U, faits
d'un matériau qui arrête ou freine le rayonnement thermique, peuvent être placés sur
les modules (15) pour constituer des segments d'un tunnel de retenue de la chaleur.