[0001] Skitragevorrichtungen zum Tragen eines Paares zusammengelegter Ski sind schon bekannt
geworden. Die bekannten Vorrichtungen haben aber einen solchen Platzbedarf, daß sie
nach Gebrauch in den Ruck-sack oder eine Tasche weggepackt werden müssen. Solche Ausrüstungsgegenstände
hat heute allenfalls der Tourenläufer bei sich. Die große Menge der Alpinskiläufer
und der Langläufer ist aber nicht entsprechend ausgerüstet. Die bekannten Skitragevorrichtungen
konnten sich deshalb nicht durchsetzen.
[0002] Es werden deshalb nach wie vor in der Regel die Skier unter dem Arm oder auf der
Schulter getragen. In beiden Stellungen kommt es wegen der Form der Skier häufig zu
einem Verrutschen. Dem wird durch Verbinden der Skier mit Gummiclips entgegengewirkt,
die sich nach dem Gebrauch , einfach in die Tasche stecken lassen. Auch mit einer
solchen Verbindung ist das Tragen der Ski unter dem Arm unbequem, das Tragen auf der
Schulter führt zu Beschädigungen der Kleidung durch die scharfen Kanten und zur Durchnässung
der Kleidung durch abtauenden Schnee. Auch für Langläufer ist es oft nötig, die Ski
über größere Strecken zu tragen, beispielsweise vom Endpunkt einer Loipe bis zum entferntliegenden
Kraftfahrtzeugstandplatz. Auch hierbei ist das Tragen der Ski ohne Skitragevorrichtung
unbequem, führt zur Benetzung der Kleidung und - bei gewachsten Skiern - auch zur
Verschmutzung der Kleidung.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Skitragevorrichtung zum sicheren Tragen
der zusammengelegten Ski möglichst mit Hilfe der Stöcke vorzuschlagen, die extrem
klein und leicht ist und zusammengelegt bzw. zusammengeklappt in den Bekleidungstaschen
mitgeführt werden kann.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Skitragevorrichtung aus einem
zum Übergreifen beispielsweise der Skistöcke bestimmten Skistockhaltebügel und einer
zum Erfassen der Ski bestimmten U- oder O-förmigen Skiklammervorrichtung, wobei Skistockhaltebügel
und Skiklammervorrichtung miteinander in einer Schiebeführung oder einem Drehgelenk
beweglich verbunden sind. Die Vorrichtung besteht also aus zwei Teilen, von denen
der eine die Ski, der andere die Skistöcke ergreift, die als eine Art Henkel zum bequemen
Tragen der Ski nach Art einer Aktentasche dienen. Die Ski werden bei Verwendung zweier
derartigen Vorrichtungen besonders gut aufeinander gesichert, die Skistöcke besonders
sicher erfaßt.
[0005] Durch die bewegliche Verbindung beider Teile können diese bei Nichtgebrauch zur Deckung
gebracht werden. Im Zusammengelegten Zustand hat die Vorrichtung eine Längserstrekkung
mit den Abmessungen der Breite des jeweiligen Skis. und eine Quererstreckung, die
die doppelte Stärke des Skis geringfügig übersteigt. Selbst zwei derartige Skitragevorrichtungen
zusammen haben nur etwa das Format einer Zigarettenpackung.
[0006] Zweckmäßig besteht der Skistockhaltebügel aus einem Greifabschnitt in Form eines
Hakens und einem daran anschließenden geradlinigen Führungsabschnitt, der in eine
Schiebeführung der Skiklammervorrichtung eingreift, neben der er bei zusammengeschobener
Skitragevorrichtung zu liegen kommt, und der an seinem vom Greifabschnitt abliegenden
Ende einen das Ausziehen des Skistockhaltebügels begrenzenden Anschlag aufweist. Bei
dieser Ausbildung ist die Skitragevorrichtung aus der zusammengeschobenen Ruhelage
in ihre auseinandergezogene Funktionslage teleskopisch zu überführen und umgekehrt.
Das ergibt eine besonders einfache Bedienung, zugleich aber einen platzsparenden Aufbau
für die Ruhelage.
[0007] Die Skiklammervorrichtung besteht zweckmäßig aus zwei unter Abstand zueinander parallelen
Klammerstäben, die an einem Ende durch ein quererstrecktes Klammervorrichtungshaupt
verbunden sind und am anderen Ende jeweils mit einer Abkröpfung versehen sind, die
in Richtung auf den anderen Klammerstab weist. Durch den zwischen den Enden der Abkröpfungen
verbleibenden Freiraum kann der Ski einfach eingeführt werden. Dennoch untergreifen
die Abkröpfungen die nach dem Loslassen federnd auseinanderrückenden Ski sicher. Selbstverständlich
kann es auch zweckmäßig sein, die Klammerstäbe federnd auszubilden. In diesem Fall
können die freien Enden der Abkröpfungen einander weitestgehend angenähert sein. Die
Skitragevorrichtung wird dann einfach auf die Lauffläche an Lauffläche gehaltenen
Ski aufgedrückt. Die federnden Klammerstäbe weichen dabei beim Aufdrücken zunächst
auseinander und springen unter den Ski selbsttätig wieder zurück, wobei sie die Ski
untergreifen. Bei der federnden Ausbildung der Klammerstäbe wird zweckmäßig die Abkröpfung
so ausgebildet, daß sie durch eine Schrägrampe das federnde Auseinanderrücken der
auf die Ski gedrückten Skitragevorrichtung unterstützt.
[0008] Der Anschlag des Skistockhaltebügels kann ein quer zum Führungsabschnitt des Skistockhaltebügels
und quer zu den Klammerstäben erstreckter Schiebekolben sein, die die beiden Klammerstäbe
in Durchbrechungen durchsetzen, während der Führungsabschnitt des Skistockhaltebügels
eine Durchbrechung des Klammervorrichtungshauptes durchsetzt. Die beiden Teile sind
auf diese Weise dreifach parallel geführt und mit einfachsten Mitteln sicher verbunden.
[0009] Falls dies notwendig erscheint, insbesondere zur Anpassung an verschiedene Skibreiten,
kann zwischen Skistockhaltebügel und Skiklammervorrichtung eine Feder eingesetzt sein,
die bestrebt ist, die Teile in ihre Ruhelage zu überführen, in der sie deckungsgleich
aufeinander, nebeneinander oder ineinander geschoben liegen.
[0010] Der Skistockhaltebügel kann in seinem Greifabschnitt zu einem Haken solcher Länge
gebogen sein, daß der Haken auch in der Funktionslage geschlossen ist. In diesem Fall
müssen aber die Skistöcke durch den Haken eingefädelt werden, um das Tragen zu ermöglichen.
Wird der Haken kürzer ausgebildet, so können die Skistöcke durch die auf der dem Führungsabschnitt
gegenüberliegenden Seite entstehende Öffnung leicht seitlich eingeführt werden. Es
besteht aber dann die Gefahr, daß die Skistöcke aus dieser Öffnung auch wieder herausrutschen,
ohne daß das der Benutzer will. Es ist deshalb zweckmäßig, eine Verschließmöglichkeit
für diese Öffnung vorzusehen. Hierfür wird an der Klammervorrichtung zusätzlich eine
Schiebestange vorgesehen, die parallel zum Führungsabschnitt, des Skistockhaltebügels,
aber auf der diesem gegenüberliegenden Seite der Klammervorrichtung angeordnet ist
und in zur Funktionslage ausgeschobenen Zustand den Freiraum zwischen den freien Enden
des Greifabschnitts -und dem Klammervorrichtungshaupt überbrückt. Besonders günstig
ist die Ausbildung, wenn die Schiebestange an ihrem den Greifabschnitt zugekehrten
Ende eine Öffnung für den Eingriff des freien Endes des Greifabschnittes in der Funktionslage,
sowie einen Anschlagkopf aufweist, der sich in der zusammengeschobenen Ruhelage am
Klammervorrichtungshaupt abstützt. Durch den Eingriff des freien Hakenendes in die
Schiebestange wird die Öffnung vollständig geschlossen und die Stabilität erhöht.
Durch den Anschlagkopf wird sichergestellt, daß beim Zusammenschieben der Vorrichtung
nach Entnahme der Skistöcke die Schiebestange vom Klammervorrichtungshaupt selbsttätig
mitgeführt wird. Überdies zwingt der Anschlagkopf der Schiebestange immer eine definierte
Lage in der Skitragevorrichtung auf.
[0011] Die Fertigung ist dann besonders einfach, die Skitragevorrichtung dann besonders
stabil, kompakt und leicht, wenn der Skistockhaltebügel und die Klammerstäbe aus formsteifem
Draht, der Schiebekolben, das Klammervorrichtungshaupt und die Schiebestange aus Kunststoff
bestehen.
[0012] Die Skitragevorrichtung kann bei Nichtgebrauch einfach in die Tasche gesteckt werden.
Stattdessen ist es auch möglich, sie auf der Skioberfläche oder am Skistock zu befestigen.
[0013] Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale ergeben sich aus der folgenden Beschreibung
anhand der Figuren, auf die bezüglich der Offenbarung aller im folgenden nicht näher
erläuterten Einzelheiten ausdrücklich verwiesen wird.
[0014] Es zeigen:
Fig. 1. Eine erste Ausführungsform der Skitragevorrichtung in auseinandergezogener
Funktionslage,
Fig. 2. die Skitragevorrichtung von Fig. 1 in zusammengeschobener Ruhelage,
Fig. 3. eine Befestigungsmöglichkeit der Skitragevorrichtung auf der Skioberfläche,
Fig. 4. eine abgewandelte Ausführungsform mit Feder,
Fig. 5. eine abgewandelte Ausführungsform mit Schiebestange in Funktionslage in einer
Fig. 1 entsprechenden Ansicht,
Fig. 6. die Ausführungsform von Fig. 5 in Seitenansicht, jedoch ohne Ski, Skistöcke
und Schiebestange,
Fig. 7. und 8 weitere Ausführungsformen der Skitragevorrichtung mit Drehgelenk zwischen
Klammervorrichtung und Skistockhaltebügel,
Fig. 9 eine weitere Ausführungsform einer Skitragevorrichtung in Funktion,
Fig.10 die Skitragevorrichtung nach Fig. 9 aufgesteckt auf die Skispitze,
Fig. 11 und 12 Befestigungen der Skitragevorrichtung auf der Skioberfläche, und
Fig. 13 und 14 Befestigungen der Skitragevorrichtung am Skistock.
[0015] Fig. 1 zeigt einen Skistockhaltebügel 10 aus einem hakenförmig gebogenen Greifabschnitt
11 und einem daran anschließenden geradlinigen Führungsabschnitt 12. Der Greifabschnitt
ist halbkreisförmig gebogen, so daß das freie Ende des Hakens wieder parallel zum
Führungsabschnitt 12 liegt. Der Skistockhaltebügel ist aus formsteifem Draht gefertigt.
Am vom Greifabschnitt abliegenden Ende des Führungsbaschnittes ist der Skistockhaltebügel
fest mit einem Schiebekolben 13 aus Kunststoff verbunden, der sich quer zum Führungsabschnitt
12 erstreckt und zwei untereinander parallele Durchbrechungen 14 aufweist.
[0016] Die Klammervorrichtung 15 besteht aus einem Klammervorrichtungshaupt 16 aus Kunststoff,
in dem zwei aus formsteifem Draht (oder auch federndem Material)bestehender Klammerstäbe
17, 18 gelagert sind. Diese sind untereinander und zum Führungsabschnitt 12 des Skistockhaltebügels
10 parallel. Sie weisen einen solchen Abstand voneinander auf, daß sie zwischen sich
ein Paar mit der Lauffläche zusammengelegte Ski 19, 20 aufzunehmen vermögen. An ihrem
freien Ende weisen die Klammerstäbe 17, 18 Abkröpfungen 21, 22 auf, die sich aufeinander
zuerstrecken und die Schmalkante der Ski 19, 20 untergreifen.
[0017] Das Klammervorrichtungshaupt 16 weist eine Durchbrechung 23 als Führung für den Führungsabschnitt
12 des Skistockhaltebügels 10 auf. In den Durchbrechungen 14 des Schiebekolbens 13
sind die Klammerstäbe 17, 18 geführt.
[0018] In der in Fig. 1 gezeigten Funktionslage der Skitragevorrichtung genügt es nun, in
den Skistockhaltebügel 10 die Skistöcke einzulegen und diese als Tragegriff zu benutzen.
Durch das Gewicht der Ski pendelt , die Klammervorrichtung mit den Ski nach unten,
um den Schwerpunkt unter den Haken des Greifabschnitts 11 zu legen. Die Ski können
so bequem getragen werden.
[0019] Fig. 2 zeigt die Skitragevorrichtung in der Ruhelage. Der Schiebekolben 13 wird nach
unten geschoben, bis er auf die Abkröpfungen 21, 22 aufläuft. Zugleich schließt der
Greifabschnitt des Skistockhaltebügels an das Klammervorrichtungshaupt 16 an. Der
Führungsabschnitt 12 kommt neben den Klammerstäben 17, 18 zu liegen.
[0020] Fig. 3 zeigt die Montage der Skitragevorrichtung auf der Oberfläche eines Skis 19.
Auf diesem sind zwei S-förmig abgekröpfte Halter 23, 24 aufgeschraubt, in die die
Skitragevorrichtung eingeschoben wird. Zusätzlich oder alternativ kann die Skitragevorrichtung
mit einem Reiber 25 befestigt werden, der in seiner gezeigten Stellung die Klammerstäbe
und den Führungsabschnitt übergreift, in seiner zur Längsachse des Skis parallelen
Stellung die Entnahme der Skitragevorrichtung aus den Haltern 23, 24 gestattet.
[0021] Fig. 4 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform mit Feder 26. Die Feder 26 hat die
Aufgabe, den Skistockhaltebügel und die Klammervorrichtung in die zusammengeschobene
Lage zu überführen, wie sie in den Figuren 2, 3 und 4 gezeigt ist. Hierzu kann die
Feder 26 auf die gezeigte Weise als Zugfeder zwischen den Schiebekolben 13 und eine
der Abkröpfungen 21, 22 an den Klammerstäben 17, 18 eingesetzt sein. Ebenso ist es
beispielsweise möglich, die Feder als Druckfeder auszubilden und zwischen den Schiebekolben
13 und das Klammervorrichtungshaupt 16 einzusetzen. In diesem Fall ist es günstig,
wenn eine zusätzliche Führungsstange 27 parallel zu den Klammerstäben 17 und 18 bzw.
zum Führungsabschnitt 12 des Skistockhaltebügels 10 am Schiebekolben 13 etwa mittig
angebracht und in Richtung auf das Klammervorrichtungshaupt 16 erstreckt ist, in dem
die Führungsstange 27 in einer Durchbrechung zusätzlich geführt ist. Die Feder 26
kann dann auf diese Führungsstange aufgesetzt und von ihr geführt werden.
[0022] In der Figur ist die Feder in einer Ausführung als Schraubenfeder gezeigt. Selbstverständlich
ist jede andere Ausführung geeignet, die die nötigen Kräfte zu erzeugen vermag. Insbesondere
sind federelastische Gummielemente oder Gummibänder für den Zweck geeignet. Aufgabe
der Feder ist es in jedem Fall, die Skitragevorrichtung selbsttätig in den geschlossenen
Zustand zu . überführen. Das ist von Bedeutung für den Transport, weil hierdurch die
Vorrichtung selbsttätig die kleinstmögliche Größe annimmt. Es ist aber ebenfalls von
Bedeutung in der Funktion, weil die Skitragevorrichtung durch ihr durch die Feder
erzwungenes Bestreben zum Schließen eine selbsttätige Anpassung an die Breite der
eingelegten Ski vornimmt und die Aufnahmeöffnung für die Skistöcke abzuschließen bestrebt
ist.
[0023] Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform in Funktionsstellung. Der Schiebekolben
13 und das Klammervorrichtungshaupt 16 bestehen hier aus Kunststoff. Der eigentliche
Skistockhaltebügel 10 mit Greifabschnitt 11 ist ebenso wie die Klammerstäbe 17, 18
aus formsteifem Draht geformt. Dieser wird bei der Herstellung in die Kunststoffstücke
eingeformt, die den Schiebekolben 13 und das Klammervorrichtungshaupt 16 bilden. Aus
Fig. 5 ist klar zu erkennen, daß die Klammerstäbe 17, 18 in Durchbrechungen des Schiebekolbens
13 geführt sind und ebenso der Skistockhaltebügel 10 in einer Durchbrechung des Klammervorrichtungshauptes
16. Auf diese Weise kann durch Betätigen des Schiebekolbens die Vorrichtung aus der
in der Figur gezeigten . Funktionslage in eine zusammengeschobene Lage mit erheblich
kleinerem Flächenbedarf überführt werden. Es genügt dazu, mit den Fingern der einen
Hand das Klammervorrichtungshaupt 16 zu ergreifen und mit den Fingern der anderen
Hand den Schiebekolben 13 in Richtung auf die Abkröpfungen 21, 22 an den Klammerstäben
zu bewegen.
[0024] Die Figur zeigt die Vorrichtung jedoch in Funktionslage mit zwischen den Klammerstäben
17, 18 erfaßten Ski 19, 20 und vom Greifabschnitt 11 des Skistockhaltebügels 10 übergriffenen
Skistöcken 28, 29.
[0025] Die Vorrichtung ist zusätzlich mit einer Schiebestange 30 versehen. Die Schiebestange
30 hat quadratischen Querschnitt und ist in quadratischen Durchbrechungen des Klammervorrichtungshauptes
16 und des Schiebekolbens 13 verschieblich geführt. Sie liegt auf diese Weise parallel
zum Führungsabschnitt 12 des Skistockhaltebügels 10, aber auf der diesem gegenüberliegenden
Seite der Klammervorrichtung. Die Schiebestange 30 ist so geeignet, den Freiraum zwischen
dem freien Ende des Greifabschnittes 11 des Skistockhaltebügels 10 und dem Klammervorrichtungshaupt
16 wahlweise freizugeben oder zu überbrücken. Die Schiebestange 30 weist überdies
an ihrem dem Greifabschnitt zugekehrten Ende eine Öffnung kreisrunden Querschnittes
für den Eingriff des freien Endes des Greifabschnittes 11 auf (in der Figur nicht
zu sehen), sowie einen Anschlagkopf 31, durch den die Bewegung der Schiebestange in
Richtung weg vom freien Ende des Greifabschnittes 11 begrenzt ist: Dem Anschlagkopf
entspricht eine entsprechende Anschlagfläche 32 am Klammervorrichtungshaupt. Die Funktion
der Schiebestange ist folgende: .
[0026] Fig. 14 zeigt eine etwas abgewandelte Ausführungsform der Skitragevorrichtung. Hier
ist auf den Skistockhaltebügel zwischen der Führungshülse 40 und dem Anschlag 41 eine
Druckfeder 50 aufgesetzt. Der Anschlag 41 weist in den Freiraum im Innern der Klammervorrichtung
15. Werden die Ski nach dem Lösen der Skitragevorrichtung vom Skistock 48 zusammengelegt
und die Klammervorrichtung aufgedrückt, wobei die schrägen Flächen der als Abkröpfung
dienenden Nasen diesen Vorgang erleichtern, so treffen die Ski auf den Anschlag 41
auf und drücken diesen und damit den gesamten Skistockhaltebügel 10 selbsttätig gegen
die Wirkung der Feder 50 nach oben in die Funktionsstellung (vgl. Fig. 9). Nach dem
Entnehmen der Ski kehrt die Skitragevorrichtung selbsttätig wieder in die in Fig.
14 gezeigte Stellung zurück.
Bezugszeichenaufstellung
[0027]
10 Skistockhaltebügel
11 Greifabschnitt
12 Führungsabschnitt
13 Schiebekolben
14 Durchbrechungen
15 Klammervorrichtung
16 Klammervorrichtungshaupt
17 Klammerstäbe
18 Klammerstäbe
19 Ski
20 Ski
21 Abkröpfungen
22 Abkröpfungen
23 Durchbohrungen
24 Halter
25 Reiber
26 Feder
27 Führungsstange
28 Skistöcke
29 Skistöcke
30 Schiebestange
31 Anschlagkopf
32 Anschlagfläche
33 Bügelstab
34 Greifbacken
35 Greifbacken
36 Drehgelenk
37 Gummimuffe
38 Gummimuffe
39 Drehgelenk
40 Führungshülse
41 Anschlag
42 Skispitze
43 Langlaufski
44 Skioberfläche
45 Befestigungselemente
48 Skistock
49 Skistock-Anklammervorrichtung
50 Druckfeder
1. Skitragevorrichtung zum Tragen eines Paares zusammengelegter Ski, insbesondere
mit Hilfe der Ski-' stöcke, gekennzeichnet durch einen zum Übergreifen der Skistöcke
bestimmten Skistockhaltebügel (10) und eine zum Erfassen der Ski bestimmte U- oder
O-förmige Skiklammervorrichtung (15), wobei Skistockhaltebügel und Skiklammervorrichtung
miteinander in einer Schiebeführung (14, 23; 40) oder einem Drehgelenk beweglich verbunden
sind.
2. Skitragevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Skistockhaltebügel
aus einem Greifabschnitt (11) in Form eines Hakens und einem daran anschließenden
geradlinigen Führungsabschnitt (12) besteht, der in eine Schiebeführung (23) der Skiklammervorrichtung
(15) eingreift, neben der er bei zusammengeschobener Skitragevorrichtung zu liegen
kommt, und der an seinem vom Greifabschnitt abliegenden Ende einen das Ausziehen des
Skistockhaltebügels begrenzenden Anschlag (13; 41) aufweist.
3. Skitragevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Skiklammervorrichtung
(15) aus zwei unter Abstand voneinander parallelen Klammerstäben (17, 18) besteht,
die an einem Ende durch ein quer erstrecktes Klammervorrichtungshaupt (16) verbunden
sind und am anderen Ende jeweils mit einer Abkröpfung (21, 22) versehen sind, die
in Richtung auf den anderen Klammerstab hinweist.
4. Skitragevorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag
ein quer zum Führungsabschnitt (12) des Skistockhaltebügels (10) und quer zu den Klammerstäben
(17, 18) erstreckter Schiebekolben (13) ist, den die beiden Klammerstäbe in Durchbrechungen
(14) durchsetzen, während der Führungsabschnitt (12) eine Durchbrechung (23) des Klammervorrichtunghauptes
(16) durchsetzt.
5. Skitragevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen Skistockhaltebügel (10) und Skiklammervorrichtung (15) eine - Feder (26)
eingesetzt ist, gegen deren Wirkung diese in Funktionslage gebracht sind und unter
deren Wirkung beide Teile in der Ruhelage zumindest nahezu deckungsgleich liegen.
6. Skitragevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
an der Klammervorrichtung zusätzlich eine Schiebestange (30) vorgesehen ist, die parallel
zum Führungsabschnitt (12) des Skistockhaltebügels (10), aber auf der diesem gegenüberliegenden
Seite der Klammervorrichtung (15) angeordnet ist und in zur Funktionslage ausgeschobenem
Zustand den Freiraum zwischen dem freien Ende des Greifabschnitts (11) und dem Klammervorrichtungshaupt
(16) überbrückt.
7. Skitragevorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebestange
(30) an ihrem dem Greifabschnitt (11) zugekehrten Ende eine Öffnung für den Eingriff
des freien Endes des Greifabschnittes, sowie einen Anschlagkopf (31) aufweist, der
sich in der zusammengeschobenen Ruhelage am Klammervorrichtungshaupt (16) abstützt.
8. Skitragevorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
der Greifabschnitt (11) und der Führungsabschnitt (12) des Skistockhaltebügels (10)
und die Klammerstäbe (17, 18) aus formsteifem Draht, gegebenenfalls Federdraht, der
Schiebekolben (13), das Klammervorrichtungshaupt (16) und die Schiebestange (30) aus
Kunststoff bestehen.
9. Skitragevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Skitragevorrichtung auf der Skioberfläche durch ein Befestigungselement (45) in
Form einer Halteklammer, einer Feder, eines Magneten oder dergleichen gehaltert ist.
10. Skitragevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Skitragevorrichtung am Skistock (48) durch eine Skistock-Anklemmvorrichtung
(49), vorzugsweise eine Feder, gehaltert ist.