(19)
(11) EP 0 058 369 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
10.09.1986  Patentblatt  1986/37

(21) Anmeldenummer: 82100899.2

(22) Anmeldetag:  08.02.1982
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4B27C 1/12, B27B 25/02, B23Q 3/00

(54)

Vorschubeinrichtung für Holzbearbeitungsmaschinen

Feeding device for woodworking machine-tools

Dispositif d'avance pour les machines-outils pour l'usinage du bois


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE FR IT

(30) Priorität: 12.02.1981 DE 3105083

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
25.08.1982  Patentblatt  1982/34

(71) Anmelder: OKOMA OBERKOCHENER MASCHINEN GMBH
73447 Oberkochen (DE)

(72) Erfinder:
  • Büttner, Kurt
    D-7082 Oberkochen (DE)

(74) Vertreter: Wehser, Wulf, Dipl.-Ing. et al
Jabbusch, Wehser & Lauerwald Patentanwälte Roscherstrasse 12
30161 Hannover
30161 Hannover (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Vorschubeinrichtung für Holzbearbeitungsmaschinen, insbesondere für Fräsmaschinen zum Längsprofilieren von Hölzern, die aus mehreren in Vorschubrichtung hintereinander angeordneten Frässpindeln besteht, wobei die Vorschubeinrichtung mehrere hintereinander angeordnete einzelne Vorschubaggregate aufweist, die jeweils mit wenigstens zwei angetriebenen Vorschubrollen versehen, an einem gemeinsamen Träger gelagert und um eine senkrechte Achse gegenüber dem Träger schwenkbar sind.

    [0002] Bei einer bekannten Vorschubeinrichtung dieser Art ist eine in Einzelabschnitte aufgeteilte Antriebswelle vorgesehen, wobei die Anzahl der Einzelabschnitte derjenigen der Vorschubaggregate entspricht, und wobei zwischen den Einzelabschnitten.

    [0003] Kardangelenke vorgesehen sind, die zwischen den einzelnen Vorschubaggregaten liegen. Das Spiel in diesen Gelenken gestattet eine Schwenkung der Vorschubaggregate in kleinen Winkeln um eine senkrechte Achse. Eine solche Vorrichtung entspricht einem offenkundig vorbenutzten Stand der Technik.

    [0004] Mit dieser Schwenkung wird je nach Winkelstellung erreicht, daß die Werkstücke entweder gegen einen den Frässpindeln und deren Werkzeugen zugeordneten Anschlag oder gegen einen auf der den Frässpindeln abgewandten Seite angeordneten Gegenanschlag geführt werden. Das Führen gegen einen den Frässpindeln zugewandten Anschlag kommt insbesondere beim Umfälzen von Fenstern in Betracht.

    [0005] Diese Vorschubeinrichtung hat mithin den Vorteil, daß zusätzliche Gegenhalter oder dergleichen entfallen können, welche bei gerader Förderung der Werkstücke parallel zu den Anschlägen erforderlich sind, um während des Bearbeitungsvorganges den notwendigen Gegendruck gegen die Werkzeuge zu erzeugen.

    [0006] Nachteilig bei der bekannten Anordnung ist es jedoch, daß der Antrieb mittels der in einzelne Abschnitte aufgeteilten Gelenkwelle aufwendig und insbesondere im Hinblick auf die Kardangelenke verschleiß- und störanfällig ist.

    [0007] Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, eine Vorschubeinrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß unter Beibehaltung der oben skizzierten Vorteile der Schwenkbarkeit der einzelnen Vorschubaggregate die Schwenkung einfach und sicher, insbesondere um größere Winkel, vorgenommen werden kann und daß gleichzeitig ein einfacher, robuster und verschleißunanfälliger Antrieb Verwendung finden kann.

    [0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine durchgehende Antriebswelle vorgesehen ist, die oberhalb der einzelnen Vorschubaggregate verläuft und an welcher für jedes Vorschubaggregat jeweils ein aus zwei im rechten Winkel zueinander liegenden Kegelrädern bestehendes Getriebe angeordnet ist, an welches eine senkrecht verlaufende Abtriebswelle anschließt, an die ihrerseits über ein weiteres rechtwinkliges Kegelradgetriebe die einzelnen horizontal verlaufenden Antriebswellen für die Vorschubrollen angeschlossen sind.

    [0009] Mit dieser Anordnung wird erreicht, daß die Vorschubaggregate um die Achse der senkrechten Antriebswelle um beliebige Winkel schwenkbar sind, so daß sich genügend große Verstellwinkel erreichen lassen, um die notwendigen Anlaufdrücke gegen die Anschläge herbeizuführen.

    [0010] Bei einer Schwenkung um die Achse der senkrechten Abtriebswelle werden bei der erfindungsgemäßen Anordnung die Eingriffsverhältnisse zwischen den einzelnen Kegelrädern des Getriebes in keiner Weise geändert, so daß auch in den Winkelstellungen kein höherer Verschleiß als in der Normalstellung auftritt. Hierin liegt ein wesentlicher Vorteil gegenüber der bekannten Anordnung, bei welcher zumindest in den Grenzlagen die Gelenke des Gelenkwellenantriebes einseitig belastet wurden und demzufolge einem erheblichen Verschleiß unterlagen.

    [0011] Im Gegensatz zur bekannten Anordnung ist es mit der erfindungsgemäßen Anordnung insbesondere möglich, einen lückenlosen Vorschubantrieb über die gesamte Länge des Arbeitstisches der Fräsmaschine zu erreichen. Bei der bekannten Anordnung mußten nämlich im Bereich der Gelenke gewisse Abstände zwischen den einzelnen Vorschubaggregaten vorgesehen werden, die durch nichtangetriebene Vorschubrollen überbrückt werden mußten. Dieser Mangel ist mit der erfindungsgemäßen Anordnung beseitigt, da diese es ermöglicht, die Vorschubrollen in beliebig dichter Aufeinanderfolge anzuordnen.

    [0012] Zwar ist aus der DE-B-1 081 210 eine Vorschubeinrichtung für Holzbearbeitungsmaschinen bekannt, bei welcher die Vorschubeinrichtung mehrere hintereinander angeordnete Vorschubaggregate aufweist, die mit einer angetriebenen und an einem Träger gelagerten Vorschubrolle versehen und um eine senkrechte Achse gegenüber dem Träger verschwenkbar ist, wobei jeweils eine senkrecht verlaufende Abtriebswelle über ein rechtwinkliges Kegelradgetriebe die horizontal verlaufende Antriebswelle für die Vorschubrolle antreibt.

    [0013] Aus dieser Druckschrift geht jedoch nicht hervor, wie die jeweilige senkrecht verlaufende Abtriebswelle ihrerseits angetrieben ist. Eine durchgehende Antriebswelle für die einzelnen Vorschubaggregate, die oberhalb der Vorschubaggregate verläuft und an welcher für jedes Vorschubaggregat jeweils ein aus zwei im rechten Winkel zueinanderliegenden Kegelrädern bestehendes Getriebe angeordnet ist, an welches die Abtriebswelle anschließt, ist jedenfalls dieser Druckschrift nicht zu entnehmen. Außerdem ist im Gegensatz zur erfindungsgemäßen Anordnung jeweils nur eine einzige Vorschubrolle je Vorschubaggregat vorgesehen.

    [0014] Insbesondere hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn dem einzelnen Vorschubaggregat jeweils drei Vorschubrollen zugeordnet werden. Diese drei Vorschubrollen werden gemeinsam durch die etwa in der Längsmitte des einzelnen Vorschubaggregates liegende senkrechte Abtriebswelle angetrieben, indem diese zweckmäßigerweise eine horizontal liegende Welle treibt, die beidseits über Kettentriebe die Wellen der beiden äußeren Vorschubrollen antreibt und direkt mit der mittigen Vorschubrolle in Verbindung stehen kann.

    [0015] Vorteilhaft ist es hierbei, wenn gegenüber dem Werkzeug die mittige Vorschubrolle zurückversetzt ist, so daß das Werkzeug zwischen die beiden äußeren Vorschubrollen eintreten kann. Damit kommt das Vorschubaggregat, welches während des Bearbeitungsvorganges gleichzeitig die Halterung des Werkstückes bildet, so nahe wie möglich an das Werkzeug heran, so daß Schwingungen, Rattermarken oder dergleichen weitgehend ausgeschlossen werden.

    [0016] Ein besonderer Vorteil besteht insbesondere hierbei noch darin, daß auch die mittlere und der Achse des Werkzeuges gegenüberliegende Vorschubrolle zusammen mit den beiden äußeren Vorschubrollen verschwenkt wird, was bei der bisherigen Anordnung nicht möglich war.

    [0017] Die Schwenkung der Vorschubaggregate kann dadurch vorgenommen werden, daß wie bei der bekannten Anordnung auch eine Verstellüng des Gehäuses des einzelnen Vorschubaggregates gegenüber einem ortsfesten Teil des Trägers über Langlöcher erfolgt, wobei zur Festlegung Klemmschrauben vorgesehen sein können. Eine andere Möglichkeit besteht darin, alle Vorschubaggregate gleichzeitig zu verschwenken, indem eine den einzelnen Vorschubaggregaten zugeordnete gemeinsame Schiebestange, eine Spindel oder dergleichen vorgesehen ist, die jeweils am selben Punkt des einzelnen Vorschubaggregates gelenkig angreift. Eine Längsverschiebung dieser Schiebestange hat dann eine Schwenkung des einzelnen Vorschubaggregates um die Achse der senkrechten Abtriebswelle zur Folge.

    [0018] Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispieles in der Zeichnung näher erläutert.

    Figur 1 zeigt in Ansicht eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorschubeinrichtung.

    Figur 2 ist die Ansicht 11-11 nach Fig. 1.

    Figur 3 ist die Draufsicht zu Fig. 1.

    Figur 4 ist eine Draufsicht ähnlich Fig. 3 bei verschwenkten Vorschubaggregaten.

    Figur 5 ist der Schnitt durch einen Antrieb eines der Vorschubaggregate, etwa entsprechend der Linie V-V nach Fig. 1 in vergrößertem Maßstab.

    Fig. 6 ist der Schnitt VI-VI nach Fig. 2 in vergrößertem Maßstab.



    [0019] Gemäß Fig. 1 besteht die erfindungsgemäße Vorschubeinrichtung aus mehreren hintereinander angeordneten Vorschubaggregaten 1, die jeweils mit zwei oder drei angetriebenen Vorschubrollen 2 versehen sind. Die einzelnen Aggregate werden durch einen Antriebsmotor 3 über eine durchgehende Welle 4 (vgl. Fig. 3) angetrieben, wobei die Welle 4 jeweils in Antriebsgehäuse 5 der einzelnen Vorschubaggreate 1 eintritt. Die Gehäuse 5 sind an einem gemeinsamen durchgehenden Träger 6 gehaltert (vgl. Figuren 2 und 3), der an einer Konsole 7 um eine Achse 8 schwenkbar gelagert ist, so daß das gesamte Vorschubaggregat zusammen mit dem Träger über den Arbeitstisch 9 der schematisch angedeuten Fräsmaschine geschwenkt werden kann. Ein Anschlag 10 am der Konsole 7 gegenüberliegenden Ende dient gleichzeitig der Halterung des Trägers im eingeschwenkten Zustand. Zum Staub- und Verschleißschutz der Welle 4 und ihrer Lagerungen ist diese zwischen den einzelnen Antriebsgehäusen 5 gemäß Fig. 1 mit balgenförmigen elastischen Abdeckungen 11 versehen. Die Abdeckungen 11 sind in der Darstellung gemäß Fig. 3 abgenommen.

    [0020] Die Achsen der einzelnen Frässpindeln, denen bei der dargestellten Ausführungsform die Vorschubeinrichtung zugeordnet werden soll, sind in Fig. 3 schematisch angedeutet und mit 12 bezeichnet.

    [0021] Die einzelnen Vorschubaggregate 1 sind gegenüber den ortsfesten Antriebsgehäusen 5 jeweils um Achsen 13 schwenkbar angeordnet, wobei gemäß Fig. 5 die Achse 13 die zentrale Linie einer senkrecht verlaufenden Abtriebswelle 14 bildet.

    [0022] Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform sind beidseits des Antriebsgehäuses 5 kreisbogenförmig gekrümmte Langlöcher 15 vorgesehen, die von Klemmschrauben durchgriffen werden können, um das Vorschubaggregat 1 gegenüber dem Antriebsgehäuse 5 in der jeweiligen Winkelstellung festzulegen.

    [0023] Fig. 4 ist eine Draufsicht ähnlich Fig. 3 bei verschwenkten Vorschubaggregaten 1. Wie aus Fig. 4 hervorgeht, sind die einzelnen Vorschubaggregate jeweils um einen Winkel a aus ihrer Parallellage zum Träger 6 herausgeschwenkt, so daß durch die Vorschubrollen 2 in Richtung des Pfeiles 16 geförderte Werkstücke gegen schematisch angedeutete Anschläge 17 vor, hinter und zwischen den Frässpindeln 12 bzw. deren Werkzeugen gedrückt werden. Durch die Winkelstellung der Vorschubaggregate 1 werden also die Werkstücke im wesentlichen in Richtung des Pfeiles 16a beaufschlagt, so daß aufgrund der durch die Anschläge 17 erzwungenen Parallelförderung eine gegen die Anschläge 17 wirkende Kraftkomponente in Richtung des Pfeiles 16b auftritt.

    [0024] Werden umgekehrt die Vorschubaggregate 1 in Gegenrichtung aus der Parallellage, also etwa um den Winkel ß herausgeschwenkt, so werden in entsprechender Weise die Werkstücke gegen einen hier nicht dargestellten, an sich bekannten Gegenanschlag auf der den Frässpindeln 12 gegenüberliegenden Seite gedrückt.

    [0025] Ferner kann eine Vorrichtung Verwendung finden, bei welcher im Gegensatz zur Ausführungsform nach Fig. 1 alle Vorschubaggregate gemeinsam verstellbar sind. Hierzu kann, wie schematisch angedeutet, eine Schiebestange 18 vorgesehen sein, die jeweils am selben Punkt 19 der einzelnen Vorschubaggregate 1 gelenkig angreift. Diese Schiebestange 18 kann mittels einer Handhabe 20 oder einer anderen Betätigungseinrichtung in Richtung des Pfeiles 21 verschiebbar und in der jeweiligen Einstellage festlegbar sein. In der Darstellung nach Fig. 4 befindet sich die Schiebestange 18 unterhalb des Trägers 6.

    [0026] Wie aus den Figuren 3 und 4 weiter hervorgeht, können den einzelnen Vorschubaggregaten jeweils drei Vorschubrollen 2a, 2b und 2c zugeordnet sein, von denen die jeweils mittlere Vorschubrolle 2b gegenüber dem auf der Frässpindel 12 befindlichen Werkzeug zurückversetzt ist. Auf diese Weise kann das auf der Frässpindel 12 befindliche Werkzeug zwischen die beiden äußeren Vorschubrollen 2a und 2c eintreten. Damit kann das Vorschubaggregat 1 so nahe wie möglich an das Werkzeug herangeführt werden.

    [0027] Fig. 5 ist der Schnitt V-V nach Fig. 1 in vergrößertem Maßstab und zeigt die senkrecht verlaufende Abtriebswelle 14, die über ein erstes aus zwei rechtwinklig zueinander angeordneten Kegelrädern 22 und 23 bestehendes Kegelradgetriebe an die durchgehende Antriebswelle 4 mit ihrem oberen Ende angeschlossen ist. Am unteren Ende der senkrecht verlaufenden Abtriebswelle 14 befindet sich ein weiteres aus zwei rechtwinklig zueinander liegenden Kegelrädern 24 und 25 bestehendes Kegelradgetriebe, welches eine horizontal verlaufende Antriebswelle 26 antreibt. Diese ist mit Kettenritzeln 27, 28 und 29 versehen, über welche über zwischengeschaltete Ketten 30 (vgl. Fig. 6) weitere Vorschubwellen 31 und 32 antreibbar sind.

    [0028] Fig. 6 ist der Schnitt VI-VI nach Fig. 2 und verdeutlicht diese Verhältnisse. Wie sich aus Fig. 6 ergibt, sind an den Enden der Vorschubwellen 26 und 31 und 32 weitere Kettenritzel 27 angeordnet, die über zwischengeschaltete Ketten 34 mit Kettenritzeln 33 an den Enden der die Vorschubrollen 2 tragenden Wellen 35 in Verbindung stehen. Damit sind die die Vorschubrollen 2 tragenden Wellen 35 um die Antriebswellen 26 und 31 und 32 schwenkbar, so daß die Vorschubrollen einzeln gegen das Werkstück andrückbar sind.


    Ansprüche

    1. Vorschubeinrichtung für Holzbearbeitungsmaschinen, insbesondere für Fräsmaschinen zum Längsprofilieren von Hölzern, die aus mehreren in Vorschubrichtung hintereinander angeordneten Frässpindeln besteht, wobei die Vorschubeinrichtung mehrere hintereinander angeordnete einzelne Vorschubaggregate (1) aufweist, die jeweils mit wenigstens zwei angetriebenen Vorschubrollen (2) versehen, an einem gemeinsamen Träger (6) gelagert und um eine senkrechte Achse gegenüber dem Träger schwenkbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine durchgehende Antriebswelle (4) für die einzelnen Vorschubaggregate (1) vorgesehen ist, die oberhalb der Vorschubaggregate (1) verläuft, und an welcher für jedes Vorschubaggregat (1) jeweils ein aus zwei im rechten Winkel zueinander liegenden Kegelrädern (22, 23) bestehendes Getriebe angeordnet ist, an welches eine senkrecht verlaufende Abtriebswelle (14) anschließt, an die ihrerseits über ein weiteres rechtwinkliges Kegelradgetriebe (24, 25) die einzelnen horizontal verlaufenden Antriebswellen (26, 31, 32) für die Vorschubrollen (2) angeschlossen sind.
     
    2. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Vorschubrollen (2) der gesamten sich über die Länge des Arbeitstisches (9) der Fräsmaschine erstreckenden Vorschubeinrichtung in etwa gleichem Abstand ohne größere dazwischenliegende Lücken hintereinander angeordnet sind.
     
    3. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem einzelnen Vorschubaggregat (1) jeweils drei Vorschubrollen (2a, 2b, 2c) zugeordnet sind.
     
    4. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die drei Vorschubrollen (2a, 2b, 2c) gemeinsam über eine von dem unteren Kegelradgetriebe (24, 25) der Abtriebswelle (14) angetriebene horizontale Welle (26) angetrieben sind, die beidseits über Kettentriebe (28, 29, 30) die Antriebswellen (31, 32) für die beiden äußeren Vorschubrollen (2a, 2c) und direkt die mittige Vorschubrolle (2b) antreibt.
     
    5. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß alle horizontal liegenden Antriebswellen für die Vorschubrollen (26, 31, 32) über Kettentriebe (27, 33, 34) die die Vorschubrollen (2a, 2b, 2c) tragenden Wellen (35) antreiben, welche um die Antriebswellen (26, 31, 32) der Vorschubrollen (2a, 2b, 2c) schwenkbar angeordnet sind.
     
    6. Vorschubeinrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüber dem Werkzeug auf der Frässpindel (12) die mittige Vorschubrolle (2b) zurückversetzt ist und daß die beiden äußeren Vorschubrollen (2a, 2c) einen solchen Abstand zueinander haben, daß das auf der Frässpindel (12) befindliche Werkzeug teilweise zwischen die beiden äußeren Vorschubrollen (2a, 2c) eintreten kann.
     
    7. Vorschubeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuse der einzelnen Vorschubaggregate (1) gegenüber einem ortsfesten Teil des gemeinsamen Trägers (5, 6) verschwenkbar sind und daß die Festlegung des Verstellwinkels mittels kreisbogenförmig gekrümmter Langlöcher (15) erfolgt, die von Klemmschrauben durchgriffen werden.
     
    8. Vorschubeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuse der einzelnen Vorschubaggregate (1) gegenüber einem ortsfesten Teil des gemeinsamen Trägers (5, 6) verstellbar sind, wobei den einzelnen Vorschubaggregaten (1) eine gemeinsame Schiebestange (18), eine Spindel oder dergleichen zugeordnet ist, die jeweils am selben Punkt (19) des einzelnen Vorschubaggregates (1) gelenkig angreift.
     


    Claims

    1. A feed device for wood-working machines, more especially for milling machines for the longitudinal profiling of timber pieces, which consists of several milling spindles which are arranged behind one another in the feed direction, in which the feed device has several individual feed units (1) which are arranged one behind the other and which are respectively provided with at least two driven feed rollers (2), are mounted on a common bearer (6) and are swingable about a perpendicular axis relative to the carrier, characterised in that a continuous driving shaft (4) is provided for the individual feed units (1) which extends above the feed units, and on which, for each feed unit (1), in each case a gearing consisting of two bevel gears (22, 23) lying at a right angle to one another, is arranged, to which a perpendicularly-extending driven shaft (14) links, to which the individual horizontally- extending driving shafts (26, 31, 32) for the feed rollers (2) are connected in their turn, by a further right-angled bevel gearing (24, 25).
     
    2. A feed device according to claim 1, characterised in that the individual feed rollers (2) of the entire feed device extending over the length of the worktable (9) of the milling machine are arranged one behind the other at approximately equal spacing without large intervening gaps.
     
    3. A feed device according to claim 1 or 2, characterised in that, in each case, three feed rollers (2a, 2b, 2c) are associated with the individual feed unit (1).
     
    4. A feed device according to claim 3, characterised in that the three feed rollers (2a, 2b, 2c) are driven jointly by way of a horizontal shaft (26) which is driven from the lower bevel gearing (24, 25) of the driven shaft (14) and which, on both sides, by way of chain drives (28, 29, 30), drives the driving shafts (31, 32) for the two outer feed rollers (2a, 2c) and, directly, the central feed roller (2b).
     
    5. A feed device according to claim 4, characterised in that all the horizontally-lying driving shafts for the feed rollers (26, 31, 32) drive, by way of chain drives (27, 33, 34), the shafts (35) which carry the feed rollers (2a, 2b, 2c) and which are arranged so as to be swingable about the driving shafts (26, 31, 32) of the feed rollers (2a, 2b, 2c).
     
    6. A feed device according to one of claims 3 to 5, characterised in that the central feed roller (2b) is set back relative to the tool on the milling spindle (12) and in that the two outer feed rollers (2a. 2c) have such a spacing from one another that the tool disposed on the milling spindle (12) can enter partially between the two outer feed rollers (2a, 2c).
     
    7. A feed device according to one of the preceding claims, characterised in that the housings of the individual feed units (1) are swingable relative to a stationary part of the common carrier (5, 6) and in that the fixing of the angle of adjustement is effected by means of slotted holes (15) which are curved in a circular-arc-shaped manner and which are gripped through by clamping screws.
     
    8. A feed device according to one of claims 1 to 5, characterised in that the housings of the individual feed units (1) are adjustable relative to a stationary part of the common carrier (5, 6), in which respect, associated with the individual feed units (1) is a common sliding rod (18), a spindle or the like, which in each case acts hingedly at the same point (19) of the individual feed unit (1).
     


    Revendications

    1. Dispositif d'avance pour machines d'usinage du bois, notamment pour des fraiseuses ou des toupies destinées au profilage longitudinal de bois, comprenant plusieurs broches porte-fraise disposées les unes derrière les autres dans le sens d'avancement, le dispositif d'avance comportant plusieurs groupes d'avance (1) individuels disposés les uns après les autres dans le sens d'avancement, qui comportent chacun au moins deux rouleaux d'avancement entraînés (menés) 2, sont montés sur un support commun (6) et peuvent pivoter par rapport à ce support autour d'un axe vertical, caractérisé en ce qu'il est prévu un arbre de transmission continu (4) pour entraîner les différents groupes d'avance (1), passant au-dessus des groupes d'avance (1), et sur lequel est placé, pour chaque groupe d'avance (1), un engrenage comprenant deux pignons coniques (22, 23) à angle droit, auquel est accouplé un arbre de transmission vertical (14), auquel sont alors accouplés, par l'intermédiaire d'un autre engrenage à pignon coniques à angle droit (24, 25), les différents arbres de transmission horizontaux (26, 31, 32) destinés à entraîner les rouleaux d'avancement (2).
     
    2. Dispositif d'avance selon la revendication 1, caractérisé en ce que les différents rouleaux d'avancement (2) de l'ensemble du dispositif d'avance s'étendant sur la longueur du banc (9) de la fraiseuse sont placés les uns après les autres à peu près à une même distance, sans lacunes intercalaires importantes.
     
    3. Dispositif d'avance selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'il correspond trois rouleaux d'avancement (2a, 2b, 2c) à chacun des groupes d'avance (1).
     
    4. Dispositif d'avance selon la revendication 3, caractérisé en ce que les trois rouleaux d'avancement (2a, 2b, 2c) sont entraînés en commun par l'intermédiaire d'un arbre horizontal (26) entraîné par l'engrenage à pignons coniques inférieur (24, 25) de l'arbre de sortie (14), qui entraîne des deux côtés, par l'intermédiaire de transmissions à chaînes (28, 29, 30), les arbres de transmission (31.32) entraînant les deux rouleaux d'avancement extérieurs (2a, 2b), et directement le rouleau d'avancement central (2b).
     
    5. Dispositif d'avance selon la revendication 4, caractérisé en ce que tous les arbres de transmission horizontaux entraînant les rouleaux d'avancement (26, 33, 34) entraînent les arbres (35) supportant les rouleaux d'avancement (2a, 2b, 2c) qui sont disposés de façon à pouvoir pivoter autour des arbres de transmission (26, 31, 32) entraînant les rouleaux d'avancement (2a, 2b, 2c).
     
    6. Dispositif d'avance selon l'une des revendications 3 à 5, caractérisé en ce que le rouleau d'avancement central (2b) est décalé en arrière par rapport à l'outil situé sur la broche porte-fraise (12), et en ce que les deux rouleaux d'avancement extérieurs (2a, 2c) présentent entre eux une distance mutuelle telle que l'outil se trouvant sur la broche porte-fraise (12) peut pénétrer partiellement entre les deux rouleaux d'avancement extérieurs (2a, 2c).
     
    7. Dispositif d'avance selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les carters des différents groupes d'avance (1) peuvent pivoter par rapport à une partie fixe du support commun (5, 6), et en ce que l'angle de déplacement est fixé au moyen de trous longitudinaux (15) incurvés en arc de cercle, qui sont traversés par des vis de blocage.
     
    8. Dispositif d'avance selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les carters des différents groupes d'avance (1) peuvent être déplacés par rapport à une partie fixe du support (5, 6) commun, une barre coulissante (18), une broche ou une pièce analogue commune étant rattachée aux différents groupes d'avance (1) et étant articulée au même point (19) de chacun de ces groupes d'avance individuels (1).
     




    Zeichnung