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EP 0 059 927 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.10.1985 Patentblatt 1985/40 |
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Anmeldetag: 03.03.1982 |
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Mikrowellen-Empfangseinrichtung
Microwave receiving arrangement
Dispositif de réception à micro-ondes
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
07.03.1981 DE 3108758
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.09.1982 Patentblatt 1982/37 |
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Anmelder: ANT Nachrichtentechnik GmbH |
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D-71522 Backnang (DE) |
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Erfinder: |
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- Mörz, Günther, Dr.-Ing.
D-7140 Ludwigsburg (DE)
- Milcz, Wilhelm, Dipl.-Ing.
D-7064 Remshalden (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Empfangseinrichtung für links- und rechtsdrehend
zirkular polarisierte Mikrowellensignale, bestehend aus einer Empfangsantenne mit
Speisesystem, einem Polarisationswandler, einer Polarisationsweiche und einer Schaltung
für die Umsetzung der Mikrowellensignale beider Polarisationsrichtungen von der Hochfrequenz-
in die Zwischenfrequenzebene, wobei ein Teil des zum Speisesystem der Empfangsantenne
gehörenden Speisehohlleiters als für beide Polarisationsrichtungen wirkendes Bandpaßfilter
ausgebildet ist und in das antennenseitige Ende des Speisehohlleiters ein dielektrischer
Einsatz eingefügt ist.
[0002] Eine derartige Empfangseinrichtung ist aus der US-A-3001 193 bekannt. Bei dieser
Empfangseinrichtung sind die Vorrichtungen für die Polarisationswandlung, für die
Polarisationstrennung und für die Ankopplung der Empfangssignale an die Empfängerschaltungen
in Hohlleitertechnik ausgeführt. Daraus resultiert eine aufwendige und sehr großräumige
Anordnung.
[0003] Sowohl der US-A-3 216 017 als auch der FR-A-1 562 149 liegt ein Stielstrahler zugrunde,
bestehend aus einem in den Speisehohlleiter der Antenne eingesetzten dielektrischen
Stab. Der in dem Speisehohlleiter steckende Teil des dielektrischen Stabes ist mit
Abflachungen versehen, welche eine Polarisationswandlung der Empfangssignale bewirken.
[0004] Aus der DE-A-2 329 555 ist es bekannt, daß der Speisehohlleiter einer Antenne durch
entsprechende Dimensionierung als Hochpaßfilter ausgebildet werden kann, um z. B.
die Oszillatorfrequenz eines an den Speisehohlleiter angekoppelten Frequenzumsetzers
abzublocken.
[0005] Aus der US-A-3 778 717 geht eine Sendeeinrichtung hervor, bei der ein Hohlleiter
mit einem eine Oszillatorschaltung tragenden Mikrostreifenleitersubstrat gekoppelt
ist, indem der Hohlleiter senkrecht auf dem Substrat stehend mit diesem verbunden
ist.
[0006] Der US-A-3 611 396 liegt ein mit einer Rillenstruktur versehenes, aus einem dielektrischen
Material geformtes Antennenhorn hervor, das an seiner Mantelfläche metallisiert ist.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Empfangseinrichtung für doppelt zirkular
polarisierte Mikrowellensignale zu schaffen, die mit sehr einfachen Mitteln und in
sehr kompakter Form aufgebaut ist, damit sie insbesondere ideale Voraussetzungen für
den Einsatz als TV-Satelliten-Heimempfangsanlage bietet.
[0008] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen
Merkmale gelöst.
[0009] Zweckmäßige und vorteilhafte Ausführungen der erfindungsgemäßen Empfangseinrichtung
gehen aus den Unteransprüchen hervor.
[0010] Durch die Integration einiger Schaltungseinheiten in den Speisehohlleiter der Antenne
und durch die gleichzeitig die Polarisationstrennung unter Umständen auch die Polarisationswandlung
bewirkende Ankopplung der Mikrostreifenleiterschaltung an den Speisehohlleiter erhält
man eine hoch integrierte Empfangseinrichtung. Dagegen verwendet die eingangs genannte
konventionelle Empfangseinrichtung getrennte Bauteile für die Polarisationswandlung,
die Polarisationstrennung und die Hohlleiter-Mikrostreifenleiter-Übergänge, was zu
einer großen Baulänge führt.
[0011] Anhand einiger in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele wird nun die Erfindung
näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 das Blockschaltbild einer Empfangseinrichtung mit zwei Empfangszügen,
Fig. das Blockschaltbild einer Empfangseinrichtung mit einem Empfangszug,
Fig. 3a einen Speisehohlleiter mit integriertem Erreger und Subreflektor einer Cassegrain-Empfangsantenne,
Fig. 3b einen Querschnitt A-A durch diesen Speisehohlleiter,
Fig. 4 eine an den Speisehohlleiter angekoppelte Mikrostreifenleiterschaltung und
Fig. 5 und 6 zwei weitere Ausführungen von Speisehohlleitern mit integriertem Erreger
und Subreflektor.
[0012] Den prinzipiellen Aufbau einer TV-Satelliten-Heimempfangsanlage zeigt das Blockschaltbild
der Fig. 1.
[0013] Als Empfangsantenne dient eine Cassegrain-Antenne mit Subreflektor SR und Hauptreflektor
HR. Der Speisehohlleiter H dieser Antenne übernimmt die Funktion eines Hochpasses
HP und eines Bandpasses BP für die Mikrowellensignale beider Polarisationsrichtungen.
Unmittelbar an den Speisehohlleiter sind eine Polarisationsweiche OMT (Orthomode Transducer),
ein Polarisationswandler POL und für jede Polarisationsrichtung ein Empfangszug angeschlossen.
Jeder Empfangszug enthält einen HF-Vorverstärker HFV, ein Spiegelselektionsfilter
F 1, einen Umsetzer, bestehend aus einem Mischer RF/ZF und einem Oszillator OSZ, ein
weiteres Spiegelselektionsfilter F 2 und einen Zwischenfrequenzverstärker ZFV.
[0014] Die Empfangseinrichtung mit zwei Empfangszügen erlaubt den gleichzeitigen Empfang
von beispielsweise TV-Programmen, die sowohl der rechtsdrehend als auch der linksdrehend
zirkularen Polarisation zugeordnet sind.
[0015] Der Empfang von Programmen nur jeweils einer Polarisationsrichtung ist mit der in
F i g. 2 dargestellten Empfangseinrichtung möglich, die daher mit nur einem Empfangszug
auskommt. Diese Version kommt dann in Frage, wenn der Wunsch nach einer sehr preiswerten
Empfangseinrichtung mit möglichst geringem Schaltungsaufwand besteht. Um diesen einen
Empfangszug wechselweise auf Programme der rechtsdrehend bzw. linksdrehend zirkularen
Polarisation schalten zu können, ist vor dem Empfangszug ein Polarisationsumschalter
PS angeordnet. Alle anderen in Fig. 2 gezeigten Schaltungselemente entsprechen denen
des Blockschaltbildes der Fig. 1.
[0016] Prinzipiell ist die in den Fig. 1 und 2 gewählte Reihenfolge von Hochpaßfilter HP,
Bandpaßfilter BP, Polarisationsweiche OMT und Polarisationswandler POL nicht festgelegt.
Eine Vertauschung dieser Schaltungselemente ist durchaus möglich.
[0017] Im folgenden soll nun der mit der Antenne beginnende bis zu den Klemmen 1 und 2,
an die sich die Empfangszüge bzw. der Empfangszug anschließen, reichende Schaltungsteil
detailliert beschrieben werden. Auf die Empfangszüge wird hier nicht näher eingegangen,
da sie gemäß dem Stand der Technik aufgebaut sein können.
[0018] Die Fig. 3a zeigt in perspektivischer Darstellung den Speisehohlleiter H für die
nach dem Cassegrain-Prinzip aufgebaute Empfangsantenne. Der Speisehohlleiter endet
mit einem trichterartigen Erregerhorn E, in dem ein dielektrischer, kegelförmiger
Einsatz D steckt. Wie bereits in der deutschen Patentanmeldung DE-A-2 938 187 vorgeschlagen
wurde, ist die Endfläche dieses Einsatzes metallisiert und wirkt somit als Subreflektor
SR. Der dielektrische Einsatz D ist zur Impedanzanpassung mit zwei in den Speisehohlleiter
H hineinragenden zylinderförmigen J.j 4-Transformationsgliedern T 1 und T 2 versehen.
Das Transformationsglied T 2 hat einen gegenüber dem Transformationsglied T 1 reduzierten
Querschnitt. Statt zweier oder auch mehrerer Transformationsglieder mit gestufter
Querschnittsänderung kann auch ein Transformationsglied eingesetzt werden, das sich
zum Hohlleiterinneren hin stetig verjüngt. Die beiden Transformationsglieder T 1 und
T erfüllen gleichzeitig die Funktion eines Polarisationswandlers, der die empfangenen
rechtsdrehend bzw. linksdrehend zirkular polarisierten Wellen in horizontal bzw. vertikal
linear polarisierte Wellen umwandelt. Dazu besitzen die zylinderförmigen Transformationsglieder,
wie der in F i g. 3b dargestellte Schnitt A-A quer durch den Speisehohlleiter zeigt,
zwei einander gegenüberliegende, längs der Zylinderachse verlaufende Abflachungen
A 1 und A 1' bzw. A 2 und A 2'. Die Abflachungen sind so angeordnet, daß deren Normalen
mit der horizontalen Achse (x-Achse) bzw. der vertikalen Achse (y-Achse) des Speisehdhlleiters
einen Winkel von 45° einschließen. Durch die Abmessungen der Abflachungen läßt sich
die Eigenelliptizität des Polarisationswandlers beeinflußen, deren über die Frequenz
aufgetragener Verlauf möglichst flach sein soll. Im Hinblick darauf muß der dielektrische
Füllungsgrad des Hohlleiters am Ort der Transformationsglieder so gewählt werden,
daß ein optimaler Abstand der Betriebsfrequenz von der Grenzfrequenz des Hohlleiters
entsteht. Bei zu kleinem oder zu großem Abstand würde sich eine deutliche Schräglage
des Verlaufs der Eigenelliptizität einstellen und damit eine erhebliche Verschlechterung
der Polarisationsentkopplung eintreten.
[0019] Die Transformationsglieder T 1 und T 2 können noch mit Verdickungen und/oder Eindrehungen,
in den Fig. 3a und 3b nicht dargestellt, versehen werden, um Eigenreflexionen zu vermindern.
[0020] Sollte die Polarisationswandlung an einer anderen Stelle in der Empfangseinrichtung
erfolgen, ist die spezielle Ausbildung der Transformationsglieder nicht erforderlich.
[0021] Der Teil des Speisehohlleiters, in den die Transformationsglieder des dielektrischen
Einsatzes hineinragen, ist so dimensioniert, daß er die Eigenschaften eines Hochpaßfilters
besitzt. Dieses Hochpaßhohlleiterstück HP hat einerseits eine Grenzfrequenz, die eine
ausreichend hohe Sperrdämpfung für das Oszillatorsignal (z. B 10,8 GHz) gewährleistet.
Der Abstand der Grenzfrequenz (z. B. 11,0 GHz) zu den Nutzsignalfrequenzen darf andererseits
aber nicht zu gering sein, da sonst für die Nutzsignale eine zu hohe Dämpfung entsteht
und die elektrischen Parameter, wie beispielsweise die Kreuzpolarisatonsentkopplung,
zu stark von den mechanischen Toleranzen des Hohlleiters abhängig werden.
[0022] An das Hochpaßhohlleiterstück HP schließt sich ein weiterer Teil des Speisehohlleiters
an, der als Bandpaßfilter BP ausgeführt ist. Es handelt sich hier beispielsweise um
ein dreikreisiges Bandpaßfilter, das in der horizontalen (x) und vertikalen (y) Schwingungsrichtung
identische Übertragungseigenschaften aufweist. Dazu besitzen die vier in den Hohlleiter
eingebrachten Blenden B 1 bis B 4, welche den Hohlleiter in drei Resonatoren R 1,
R 2 und R 3 aufteilen, kreisrunde Koppelöffnungen. Zum Erzeugen spezieller Frequenzgänge
der Kopplung zwischen dem Hochpaßfilter HP und dem ersten Resonator R 1 oder den Resonatoren
untereinander können die erste Blende B 1 oder auch die übrigen Blenden B 2, B 3,
B 4 mit einer kreuzschlitzförmigen Koppelöffnung versehen werden.
[0023] Der Speisehohlleiter H ist mit einem Substrat MS abgeschlossen, das die Mikrostreifenleiterschaltung
des bzw. der Empfangszüge trägt; und zwar ist der Speisehohlleiter senkrecht auf der
Massefläche des Substrats stehend auf dieser aufgelötet. Zur Ankopplung der Hohlleiterwellen
an die Mikrostreifenleiter sind vier Koppelstifte K 1 bis K 4 auf dem Substrat MS
angeordnet, die in den Speisehohlleiter hineinragen. Zwei dieser Koppelstifte sind
auf der horizontalen Achse (x-Achse) und die anderen zwei auf der vertikalen Achse
(y-Achse) des Hohlleiters angeordnet. Die in achsiale Richtung in den Hohlleiter hineinragenden
Koppelstifte besitzen jeweils ein radial zur Wellenausbreitungsrichtung abgewinkeltes
Ende S 1, S 2, S 3 bzw. S 4. Über dieses angewinkelte Ende hinaus hat jeder Koppelstift
noch einen als Blindleitung wirkenden Fortsatz BL 1 BL 2, BL 3 bzw. BL 4, der in achsialer
Richtung in das Innere des Speisehohlleiters weist. Diese Blindleitungen BL 1 bis
BL 4 dienen der breitbandigen Anpassung der Wellentypwandlung.
[0024] Die Baulänge des in der Fig. 3a gezeigten dreikreisigen Bandpaßfilters kann weiter
dadurch verkürzt werden, daß die vierte Blende B 4 entfällt, und der Resonator R 3
einerseits von der Blende B 3 und andererseits von der Massefläche des Substrats MS
begrenzt wird, wodurch der Hohlleiterraum für die Wellenankopplung gleichzeitig die
Funktion des dritten Resonators R 3 übernimmt.
[0025] In der Fig. 4 ist die der Masseseite gegenüberliegende Seite des Substrats MS dargestellt.
Dort sind mit P 1, P 2, P 3 und P 4 die Fußpunkte der durch das Substrat ragenden
Koppelstifte K 1, K 2, K 3 und K 4 bezeichnet. Die Signale an den zwei jeweils auf
einer Achse - der vertikalen (y) bzw. horizontalen (x) - liegenden Fußpunkte P 3 und
P 4 bzw. P 1 und P 2 weisen eine Phasendifferenz von 180° untereinander auf. Diese
Phasendifferenz muß bei der Zusammenführung der an den Fußpunkten anliegenden Signale
wieder korrigiert werden. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel geschieht das, wie
in Fig. 4 angedeutet, mittels unterschiedlicher Leitungslängen der von den Fußpunkten
ausgehenden Mikrostreifenleiter L 1, L 2, L 3 und L 4. Die Phasenkorrektur kann aber
z. B. auch in bekannter Weise mit 180°-Ringhybriden vorgenommen werden. Die von den
Mikrostreifenleitern abzweigenden Stichleiter SL 1, SL 2, SL 3 und SL 4 dienen der
Kompensation von Fehlanpassungen.
[0026] Nachdem die angekoppelten Energieteile der horizontal polarisierten Hohlleiterwelle
und die der vertikal polarisierten Hohlleiterwelle über die Mikrostreifenleiter L
1 und L 2 bzw. L 3 und L 4 phasenrichtig zusammengeführt worden sind, wird die Summenenergie
aus dem horizontal polarisierten Feld dem einen Eingang und die Summenenergie aus
dem vertikal polarisierten Feld dem anderen Eingang eines 90°-Ringhybrids RH zugeführt.
An den beiden Ausgängen des 90°-Ringhybrids RH oder 3dB-Kopplers liegen dann getrennt
voneinander die Informationen aus dem rechtsdrehend zirkular polarisierten und dem
linksdrehend zirkular polarisierten Empfangssignal an, sofern im Speisehohlleiter
kein eigener Polarisationswandler vorgesehen wäre. Da dieser vorhanden ist, so könnte
auf das 90°-Hybrid RH verzichtet werden und die gegensinnig polarisierten Empfangssignale
wären nach der phasenrichtigen Zusammenführung der Leiter L 1, L 2 sowie L 3, L 4
verfügbar.
[0027] Sofern, wie im Zusammenhang mit den Fig. 1 und 2 erwähnt, nicht zwei sondern nur
ein Empfangszug vorgesehen ist, ist einem Eingang des 90°-Ringhybrids RH oder 3dB-Koppler
ein 180°-Phasenumschalter PS vorangesetzt (vgl. Fig.4). Er ermöglicht es je nach Schaltzustand
(0° oder 180°), daß entweder die Information aus dem rechtsdrehend zirkular polarisierten
Eingangssignal oder die Information aus dem linksdrehend zirkular polarisierten Eingangssignal
an einem Ausgang des Ringhybrids anliegt. Der zweite überflüssige Ausgang des Ringhybrids
kann mit einem Absorber abgeschlossen werden. Der 180°-Phasenumschalter PS hat beispielsweise
die Gestalt eines vormagnetisierten Ferritkörpers, der entweder über dem zum Ringhybrid
führenden Mikrostreifenleiter angeordnet ist oder auf einer von der Masseleitung freigeätzten
Stelle auf der Rückseite des Substrats befestigt ist. Hierbei kann der Ferritkörper
mit Ausnahme der Trennfläche zum Substrat metallisiert sein, was ein einfaches Auflöten
auf das Substrat ermöglicht. Die Magnetisierung des Ferritkörpers ist mittels einer
von einem Stromimpuls durchflossenen Magnetisierungsspule mit einer oder mehreren
Windungen umschaltbar. Der 180°-Phasenumschalter ist auch durch einen Schaltzirkulator
oder einen 3dB-Richtkoppler mit PIN-Dioden realisierbar.
[0028] Die Fig. 5 zeigt eine andere Form des Erregers, mit der sich die Kreuzpolarisationseigenschaften
der Antenne verbessern lassen. Der in der Fig. 3a dargestellte Erreger E in Gestalt
eines glattwandigen Trichters wird hier durch einen Rillenerreger (corrugated horn)
ersetzt, dessen vorteilhafte Eigenschaften bezüglich der Kreuzpolarisation ausgenutzt
werden sollten; und zwar ist der Rillenerreger in dem dielektrischen Einsatz D, dessen
Endfläche, wie weiter oben beschrieben, als Subreflektor SR ausgebildet ist, integriert.
Die Rillenstruktur R ist auf dem aus dem Hochpaßhohlleiterstück HP herausragenden
Anfangsbereich des dielektrischen Einsatzes D aufgebracht. Auf rationelle Weise läßt
sich diese Ril: lenstruktur gemeinsam mit dem dielektrischen Einsatz im Spritzgußverfahren
herstellen. Es ist zweckmäßig, die Rillenstruktur R senkrecht zur Achse des Einsatzes
D anzuordnen und darüber hinaus die Rillen trapezförmig zu gestalten, damit sich das
Werkstück leichter von der Spritzgußform trennen läßt. Der mit der Rillenstruktur
R versehene Bereich und ein in dem Hochpaßhohlleiterstück HP steckender Teil TM des
dielektrischen Einsatzes ist mit einer Metallschicht überzogen, die in der Fig. 5
durch eine Punktierung kenntlich gemacht ist. Der dielektrische Einsatz D kann durch
Kleben des metallisierten Teils TM, der zylindrisch oder leicht konisch ausgebildet
ist, im Hochpaßhohlleiterstück befestigt werden. Dabei ist keine elektrische Kontaktierung
zwischen dem Hohlleiter und der Metallisierung erforderlich, sofern die Klebeschicht
hinreichend dünn ist. Der dielektrische Einsatz D besitzt wiederum zwei Transformationsglieder
T 1 und T 2, deren Ausgestaltung zum Zweck der Polarisationswandlung nicht gezeigt
wird. Der Einsatz D kann auch einen kegelförmigen Hohlraum aufweisen, der mit einer
als Subreflektor dienenden Halbschale abgeschlossen ist.
[0029] Mit dieser Ausführungsform des Erregers ist es möglich, die elektrisch hochwirksame
Rillenstruktur äußerst preiswert herzustellen.
[0030] Eine weitere Erregerform zeigt die Fig. 6. Sie ist entstanden aus der Kombination
eines klassischen Stielstrahlers mit einer dielektrischen Halterung des Subreflektors
SR. Der Stielstrahler besteht aus einem in dem Hochpaßhohlleiterstück HP steckenden,
auch mit Transformationsgliedern T 1 und T 2 versehenen, dielektrischen Einsatz DS,
der sich zum Subreflektor SR hin verjüngt. Auf das Hochpaßhohlleiterstück ist eine
stabile dielektrische Hülle DH gesetzt, welche die metallisierte Subreflektorschale
SR trägt. Der Innenraum dieser Hülle DH kann mit einem leichten Schaumstoff SCH mit
niedriger Dielektrizitätskonstante ausgefüllt sein. Mit diesem Erreger erreicht man
sehr gute Kreuzpolarisationseigenschaften, sofern ein ausreichend großer Unterschied
zwischen den Dielektrizitätskonstanten des dielektrischen Einsatzes DS und des Schaumstoffs
SCH besteht.
[0031] Die oben beschriebene Integration von Speisehohlleiter, Erreger und Subreflektor
führt zu einer sehr kompakten Bauweise des Erregersystems.
[0032] Da es das Ziel ist, die Kosten für die oben beschriebene Empfangseinrichtung möglichst
gering zu halten, soll zum Schluß auf einfache und schnell durchführbare Methoden
des elektrischen Abgleichs eingegangen werden, der ansonsten einen großen Teil der
Herstellungskosten in Anspruch nimmt. Einerseits soll die Empfangseinrichtung hohe
elektrische Qualitäten besitzen, andererseits sollte aber auf den Einsatz von Abstimmschrauben
verzichtet werden. Um diese Forderung zu erfüllen, werden die besonders toleranzempfindlichen
Komponenten, wie z. B. Hochpaßfilter und Bandpaßfilter, mit Abgleichmarken versehen,
an denen beispielsweise mit einer rechnergesteuerten Vorrichtung die Hohlleiterwandung
eingedrückt wird. Beim Hochpaßhohlleiterstück HP lassen sich hiermit Korrekturen der
Eigenelliptizität herbeiführen, wobei, wie aus der Fig. 3b hervorgeht, die Abgleichmarken
M je nach Ursache der Elliptizität, paarweise gegenüberliegend, unter geeignetem Winkel
zur x- oder y-Achse angebracht sind. Bei störenden und damit durch Abgleich zu beseitigenden
Verkopplungen der Schwingungsebenen sind sie unter 45° oder 135° anzubringen. Die
Erzeugung der Abgleichmarken M kann durch eine vorgefertigte Schwächung der Hohlleiterwandung
an den vorbestimmten Stellen erleichtert werden.
1. Empfangseinrichtung für links- und rechtsdrehend zirkular polarisierte Mikrowellensignale,
bestehend aus einer Empfangsantenne (HR) mit Speisesystem, einem Polarisationswandler
(POL), einer Polarisationsweiche (OMT) und'einer Schaltung für die Umsetzung der Mikrowellensignale
beider Polarisationsrichtungen von der Hochfrequenz- in die Zwischenfrequenzebene,
wobei ein Teil des zum Speisesystem der Empfangsantenne gehörenden Speisehohlleiters
(H) als für beide Polarisationsrichtungen wirkendes Bandpaßfilter (BP) ausgebildet
ist und in das antennenseitige Ende des Speisehohlleiters (H) ein dielektrischer Einsatz
(D) eingefügt ist, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:
a) daß der in den Speisehohlleiter (H) hineinragende Teil (T 1, T 2) des dielektrischen
Einsatzes (D) so geformt ist, daß dadurch die zirkularpolarisierten Empfangssignale
in linear polarisierte Signale umgewandelt werden,
b) daß der diesen Teil (T 1, T 2) des dielektrischen Einsatzes (D) aufnehmende Abschnitt
des Speisehohlleiters (H) als Hochpaßfilter (HP) ausgebildet ist, dessen Grenzfrequenz
oberhalb der Oszillatorfrequenz der Umsetzerschaltung liegt und
c) daß der Speisehohlleiter (H) senkrecht auf der Massefläche eines die Umsetzerschaltung
tragenden Mikrostreifenleitersubstrats (MS) steht und mit dieser kontaktiert ist,
wobei durch das Mikrostreifenleitersubstrat (MS) in den Speisehohlleiter hinein Koppelstifte
(K 1, K 2, K 3, K 4) ragen, deren Fußpunkte (P 1, P 2, P 3, P 4) mit Mikrostreifenleitern
(L 1, L 2, L 3, L 4) auf der der Massefläche gegenüberliegenden Seite des Substrats
(MS) verbunden sind und die Koppelstifte (K 1, K 2, K 3, K 4) so positioniert und
ausgebildet sind, daß sie die Signale beider linearer Polarisationsrichtungen ankoppeln.
2. Empfangseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Fußpunkten
(P 1, P 2, P 3, P 4) der Koppelstifte (K 1, K2, K3, K4) ausgehenden Mikrostreifenleiter
(L 1, L 2, L 3, L 4) an einem Ringhybrid (RH) so zusammengeführt sind, daß an jeden
der beiden Ausgänge des Ringhybrids ein Signal anliegt mit der Information aus dem
rechts- bzw. linksdrehend zirkular polarisierten Empfangssignal.
3. Empfangseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Koppelstifte
(K 1, K 2) auf einer horizontalen und zwei Koppelstifte (K 3, K4) auf einer vertikalen
Achse angeordnet sind, daß die Koppelstifte radial zur Wellenausbreitungsrichtung
im Speisehohlleiter abgeknickt sind und daß sie als Blindleitungen wirkende, in den
Speisehohlleiter (H) hineingerichtete Fortsätze (BL 1, BL 2, BL 3, BL 4) aufweisen.
4. Empfangseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sofern nur ein
Umsetzer für die Empfangssignale beider Polarisationsrichtungen vorgesehen ist, einem
Eingang des Ringhybrids (RH) ein 180°-Phasenumschalter (PS) vorgeschaltet ist, der
bewirkt, daß an einem Ausgang des Ringhybrids je nach Schaltzustand des 180°-Phasenumschalters
entweder das Signal mit der Information aus dem rechtsdrehend zirkular polarisierten
Empfangssignal oder mit der Information aus dem linksdrehend zirkular polarisierten
Empfangssignal anliegt.
5. Empfangseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der 180°-Phasenumschalter
(PS) ein mittels PIN-Dioden schaltbarer 3dB-Richtkoppler oder Zirkulator ist.
6. Empfangseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der 180°-Phasenumschalter
(PS) durch einen über oder unter dem an einem Eingang des Ringhybrids führenden Mikrostreifenleiter
angeordneten Ferritkörper realisiert ist, dessen Magnetisierung durch einen eine Magnetisierungsspule
durchfließenden Stromimpuls umkehrbar ist.
7. Empfangseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in den Speisehohlleiter
(H) hineinragende Teil (T1, T2) des dielektrischen Einsatzes (D) an seiner Mantelfläche
zwei einander gegenüberliegende längs verlaufende Abflachungen (A 1, A 1' und A 2,
A 2') besitzt, deren Normalen mit der horizontalen (x-Achse) bzw. der vertikalen Achse
(y-Achse) des Speisehohlleiters einen Winkel von 45° einschließen.
8. Empfangseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in den Speisehohlleiter
(H) hineinragende Teil (T 1, T 2) des dielektrischen Einsatzes (D) in Richtung des
Hohlleiterinneren eine kontinuierliche oder gestufte Querschnittsverjüngung aufweist.
9. Empfangseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der dielektrische
Einsatz (D) sich außerhalb des Speisehohlleiters (H) trichterförmig aufweitet und
daß die Endfläche dieser Aufweitung als Subreflektor (SR) ausgebildet ist.
10. Empfangseinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der aus dem Speisehohlleiter
(H) herausragende trichterförmige Teil des dielektrischen Einsatzes (D) auf seiner
Außenseite mit einer metallisierten Rillenstruktur (R) versehen ist.
11. Empfangseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der dielektrische
Einsatz als Stielstrahler (DS) aus dem Speisehohlleiter (H) herausragt.
12. Empfangseinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß auf das Ende
des Speisehohlleiters (H) eine den Stielstrahler (DS) umgebende, sich zum Subreflektor
(SR) hin aufweitende dielektrische stabile Hülle (DH) aufgesetzt ist, die mit einer
als Subreflektor (SR) dienenden Schale abgeschlossen ist.
13. Empfangseinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die dielektrische
Hülle (DH) mit einem Schaumstoff (SCH) ausgefüllt ist, dessen Dielektrizitätskonstante
erheblich kleiner ist als die des Stielstrahlers (DS).
14. Empfangseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Speisehohlleiter
(H) mit Abgleichmarken (M) versehen sind, die aus einer mechanischen Deformation der
Hohlleiterwand gebildet werden und zur elektrischen Abstimmung der Filterparameter
und der Kreuzpolarisation der Empfangseinrichtung dienen.
1. Receiving equipment, for left-handed and right-handed circularly polarised microwave
signals, consisting of a receiving aerial (HR) with feed system, a polarisation converter
(POL), a polarisation filter (OMT) and a circuit for the translation of the. microwave
signals of both directions of polarisation from the high frequency plane into the
intermediate frequency plane, wherein a part of the feed waveguide (H) belonging to
the feed system of the receiving aerial is constructed as band pass filter (BP) effective
for both directions of polarisation and a dielectric insert (D) is inserted into that
end of the feed waveguide (H), which faces the aerial, characterised by the combination
of the following features:
a) that that part (T 1, T 2) of the dielectric insert (D), which projects into the
feed waveguide (H), is so shaped that the circularly polarised received signals are
thereby converted into linearly polarised signals,
b) that that portion of the feed waveguide (H), which receives this part (T 1, T 2)
of the dielectric insert (D), is constructed as high pass filter (HP), the limit frequency
of which lies above the oscillator frequency of the converter circuit, and
c) that the feed waveguide (H) stands perpendicularly on the ground area of a microstrip
conductor substrate (MS) carrying the converter circuit and is in contact whith this,
wherein coupling pins (K 1, K 2, K 3, K 4), the foot points (P 1, P 2, P 3, P 4) of
which are connected with microstrip conductors (L 1, L 2, L 3, L 4) on that side of
the substrate (MS), which lies opposite the ground area, project through the microstrip
conductor substrate (MS) into the feed waveguide and the coupling pins (K 1, K 2,
K 3, K 4) are so positioned and constructed that they couple the signals of both directions
of linear polarisation.
2. Receiving equipment according to claim 1, characterised thereby, that the microstrip
conductors (L 1, L 2, L 3, L 4) originating at the foot points (P 1, P 2, P 3, P 4)
of the coupling pins (K 1, K 2, K 3, K 4) are so conducted together at a ring hybrid
filter (RH) that a signal with the information from the left-handed and the right-handed
circularly polarised received signal is respectively present at each of both the outputs
of the ring hybrid filter.
3. Receiving equipment according to claim 1, characterised thereby, that two coupling
pins (K 1, K 2) are arranged on a horizontal axis and two coupling pins (K 3, K 4)
are arranged on a vertical axis, that the coupling pins are kinked radially to the
direction of wave propagation in the feed waveguide and that they display projections
(BL 1, BL 2, BL 3, BL 4) acting as dummy lines and directed into the feed waveguide
(H).
4. Receiving equipment according to claim 2, characterised thereby, that in so far
es only one converter is provided for the received signals of both directions of polarisation,
a 180° phase-changing swith (PS) is connected in front of one input of the ring hybrid
filter (RH) and has the effect that, according to the switching state of the 180°
phase-changing switch, either the signal with the information from the left-handed
circularly polarised received signal or the signal with the information from the right-handed
circularly polarised received signal is present at one output of the ring hybrid filter.
5. Receiving equipment according to claim 4, characterised thereby, that the 180°
phase-changing switch (PS) is a circulator or 3dB directional coupler switchable by
means of PIN-diodes.
6. Receiving equipment according to claim 4, characterised thereby, that the 180°
phase-changing switch (PS) is realised by a ferrite body, which is arranged above
or below the microstrip conductor leading to one input of the ring hybrid filter and
the magnetisation of which is reversible by a current pulse flowing through a magnetising
coil.
7. Receiving equipment according to claim 1, characterised thereby, that that part
(T 1, T 2) of the dielectric insert (D), which projects into the feed waveguide (H),
along its shell surface possesses two longitudinally extending flattenings (A 1, A
1' and A 2, A 2'), which each lie opposite the other and the normals of which are
at an angle of 45° to the horizontal axis (x-axis) or the vertical axis (y-axis) of
the feed waveguide.
8. Receiving equipment according to claim 1, characterised thereby, that that part
(T 1, T 2), of the dielectric insert (D), which projects into the feed waveguide (H)
, displays a continuous or stepped narrowing in cross-section in direction of the
interior of the waveguide.
9. Receiving equipment according to claim 1, characterised thereby, that the dielectric
insert
(D) enlarges in funnel shape externally of the feed waveguide (H) and that the end
surface of this enlargement is constructed as subreflector (SR).
10. Receiving equipment according to claim 9, characterised thereby, that the funnel-shaped
part, which projects out of the feed waveguide (H), of the dielectric insert (D) is
provided on its outside with a metallic groove structure.
11. Receiving equipment according to claim 1, characterised thereby, that the dielectric
insert projects as rod aerial (DS) out of the feed waveguide (H).
12. Receiving equipment according to claim 11, characterised thereby, that a dielectric
rigid sleeve (DH), which surrounds the rod aerial (DS), is closed off by a dish serving
as subreflector (SR) and enlarges towards the subreflector (SR), is placed on the
end of the feed waveguide (H).
13. Receiving equipment according to claim 12, characterised thereby, that the dielectric
sleeve (DH) is filled out by a foam material (SCH), the dielectric constant of which
is appreciably smaller than that of the rod aerial (DS).
14. Receiving equipment according to claim 1, characterised thereby, that the feed
waveguide (H) is provided with adjustment marks (M), which are formed out of a mechanical
deformation of the waveguide wall and serve for the electrical tuning of the filter
parameters and the cross-polarisation of the receiving equipment.
1. Dispositif de réception de signaux en micro-ondes polarisés circulairement sinistrorsum
et dextrorsum, constitué par une antenne réceptrice (HR) avec système d'alimentation,
un convertisseur de polarisation (POL), un filtre de polarisation (OMT) et un circuit
transposant les signaux en micro-ondes des deux sens de polarisation de la haute fréquence
à la fréquence intermédiaire, une partie du guide d'ondes d'alimentation (H) appartenant
au système d'alimentation de l'antenne réceptrice étant réalisée sous forme d'un filtre
passe-bande (BP) agissant dans les deux sens de polarisation, et une insertion diélectrique
(D) étant introduite dans l'extrémité du guide d'ondes d'alimentation (H) située du
côté de l'antenne, ledit dispositif étant caractérisé en ce que:
a) la partie (T 1, T 2) de l'insertion diélectrique pénétrant dans le guide d'ondes
d'alimentation (H) présente une forme transformant les signaux reçus polarisés circulairement
en signaux polarisés rectilignement;
b) le tronçon du guide d'ondes d'alimentation (H) contenant ladite partie (T 1, T2)
de l'insertion diélectrique et réalisée sous forme de filtre passe-haut (HP) dont
la fréquence de coupure est supérieure à la fréquence de l'oscillateur du circuit
de transposition; et
c) le guide d'ondes d'alimentation (H) est perpendiculaire au plan de masse d'un substrat
de ligne à ruban (MS) portant le circuit de transposition et connecté audit plan,
des broches de couplage (K 1, K 2, K 3, K 4) traversant le substrat de la ligne à
ruban (MS) et pénétrant dans le guide d'ondes d'alimentation, les pieds (P 1, P 2,
P 3, P 4) desdites broches étant reliés aux conducteurs de la ligne à ruban (L 1,
L 2, L 4) sur la face du substrat (MS) opposée au plan de masse; et les broches de
couplage (K 1, K 2, K 3, K 4) sont rélisées et positionnées de façon à coupler les
signaux des deux sens de polarisation rectiligne.
2. Dispositif de réception selon revendication 1, caractérisé en ce que les conducteurs
de la ligne à ruban (L 1, L 2, L 3, L 4) partant des pieds (P 1, P 2, P 3, P 4) des
broches ce couplage (K 1, K 2, K 3, K 4) sont réunis par un hybride en anneau (RH)
de façon que chacune des deux sorties de ce dernier délivre un signal contenant l'information
du signal reçu polarisé circulairement dextrorsum ou sinistrorsum.
3. Dispositif de réception selon revendication 1, caractérisé en ce que deux broches
de couplage (K 1, K 2) sont disposées sur un axe horizontal et deux broches de couplage
(K 3, K 4) sur un axe vertical; les broches de couplage sont repliées radialement
au sens de propagation des ondes dans le guide d'ondes d'alimentation et comportent
des prolongements (BL 1, BL 2, BL 3, BL4), dirigés vers l'intérieur du guide d'ondes
d'alimentation (H) et agissant comme des bras de réactance.
4. Dispositif de réception selon revendication 2, caractérisé en ce que, lorsqu'un
seul changeur est prévu pour les signaux reçus des deux sens de polarisation, un inverseur
de phase 180° (PS) est branché en amont d'une entrée de l'hybride en anneau (RH) pour
qu'une sortie de ce dernier délivre, selon l'état de commutation de l'inverseur de
phase 180°, le signal contenant l'information du signal reçu polarisé circulairement
dextrorsum ou sinistrorsum.
5. Dispositif de réception selon revendication 4, caractérisé en ce que l'inverseur
de phase 180° (PS) est un coupleur directif 3 dB ou un cir- culateur commutable par
des diodes PIN.
6. Dispositif de réception selon revendication 4, caractérisé en ce que l'inverseur
de phase 180° (PS) est réalisé par un corps de ferrite disposé au-dessus ou au-dessous
du conducteur de la ligne à ruban aboutissant à une entrée de l'hybride en anneau,
une impulsion de courant circulant dans une bobine permettant d'inverser l'aimantation
dudit corps.
7. Dispositif de réception selon revendication 1, caractérisé en ce que la surface
enveloppe de la partie (T 1, T 2) de l'insertion diélectrique (D) pénétrant dans le
guide d'ondes d'alimentation (H) présente deux méplats longitudinaux en regard (A
1, A 1' et A 2, A 2'), dont les normales font un angle de 45° avec l'axe horizontal
(axe X) ou l'axe vertical (axe Y) du guide d'ondes d'alimentation.
8. Dispositif de réception selon revendication 1, caractérisé en ce que la partie
(T 1, T 2) de l'insertion diélectrique (D) pénétrant dans le guide d'ondes d'alimentation
(H) présente vers l'intérieur de ce dernier une section à décroissance continue ou
étagée.
9. Dispositif de réception selon revendication 1, caractérisé en ce que l'insertion
diélectrique (D) s'évase en forme d'entonnoir à l'extérieur du guide d'ondes d'alimentation
(H); et la face limite de cet évasement est réalisée en réflecteur auxiliaire (SR).
10. Dispositif de réception selon revendication 9, caractérisé en ce que la partie
en entonnoir de l'insertion diélectrique (D) en saillie sur le guide d'ondes d'alimentation
(H) est munie sur sa face extérieure d'une structure rainurée (R) métallisée.
11. Dispositif de réception selon revendication 1, caractérisé en ce que l'insertion
diélectrique est en saillie sur le guide d'ondes d'alimentation (H), sous forme d'un
élément rayonnant tige (DS).
12. Dispositif de réception selon revendication 11, caractérisé en ce que l'extrémité
du guide d'ondes d'alimentation (H) porte une gaine diélectrique stable (DH) entourant
l'élément rayonnant tige (DS), s'évasant vers le réflecteur auxiliaire (SR) et fermée
par une calotte constituant le réflecteur auxiliaire (SR).
13. Dispositif de réception selon revendication 12, caractérisé en ce que la gaine
diélectrique (DH) est remplie par une mousse (SCH), dont la constante diélectrique
est nettement plus faible que celle de l'élément rayonnant tige (DS).
14. Dispositif de réception selon revendication 1, caractérisé en ce que le guide
d'ondes d'alimentation (H) est muni de repères d'équilibrage (M), qui sont formés
par une déformation mécanique de la paroi du guide d'ondes et servent à l'accord électrique
des paramètres des filtres et de la polarisation croisée du dispositif de réception.