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EP 0 059 930 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.07.1985 Patentblatt 1985/29 |
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Anmeldetag: 03.03.1982 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: E04D 13/15 |
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Abschlussprofil für ein Flachdachgebäude
End profil for a flat roof building
Profilé d'extrémité d'un bâtiment à toit plat
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH FR LI NL |
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Priorität: |
06.03.1981 DE 3108456 20.02.1982 DE 3206250
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.09.1982 Patentblatt 1982/37 |
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Anmelder: Mehlhose, Dietrich |
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D-4900 Herford (DE) |
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Erfinder: |
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- Mehlhose, Dietrich
D-4900 Herford (DE)
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Vertreter: Hoefer, Theodor, Dipl.-Ing. |
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Hoefer, Schmitz, Weber
Patentanwälte
Gabriel-Max-Strasse 29 81545 München 81545 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Abschlußprofil für ein Flachdachgebäude mit einer Betondecke,
die auf dem Mauerwerk eines Gebäudes aufliegt und im Bereich der Dachkante vom als
Verschalungskörper ausgbildeten Abschlußprofil umgeben ist.
[0002] Bei Flachdachgebäuden ergibt sich die Notwendigkeit besonderer Abdichtungen im Bereich
der Dachkanten, um zu vermeiden, daß an den Verbindungsstellen zwischen dem Mauerwerk
und der Betondecke einerseits Feuchtigkeit in das Gebäude eindringen kann und andererseits
das auf dem flachen Dach gesammelte Regenwasser über die Dachkanten an dem Mauerwerk
abfließen kann. Es sind daher verschiedene Dachkantenkonstruktionen mit Abschlußprofilen
bekanntgeworden, die für eine einwandfreie Abdichtung und für eine gute Wärme- und
Schallisolierung des Daches sorgen.
[0003] Zur Herstellung von Betondecken mit bekannten Dachkantenausbildungen sind die bei
Beton üblichen Verschalungen erforderlich, die nach dem Abbinden des Betons wieder
abgebaut werden müssen. An diesen Arbeitsgang schließt sich dann die oft komplizierte
Montage eines Dachkzntenprofils mit seinen Abdichtungs- und Isolierschichten an, womit
ein beträchtlicher Arbeitsaufwand verbunden ist.
[0004] Aus der US-A- 3 024 573 ist bereits ein Abschlu-Bprofil der eingangs genannten Art
bekannt, welches Verschalungskörper aus dünnen Metallblechen aufweist. Derartige Verschalungskörper
und daran angebrachte Zierleisten oder -rahmen, die ebenfalls aus dünnen Blechen,
beispielsweise aus Aluminium bestehen, bilden aber eine teuere Ausführung.
[0005] Aus der DE-A-1 934 927 ist ein Abschlußprofil für ein Flachdachgebäude bekannt, welches
bereits aus Kunststoff besteht. Dabei sind jeweils zwischen einem schrägen Teil, einem
vertikalen Teil und einem horizontalen Teil in Profillängsrichtung Zwischenwände angeordnet,
die wie Haltebleche wirken. Dieses vorbekannte Abschlu- βprofil bedingt aber einen
erheblichen Montageaufwand an der Baustelle.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Abschlußprofil zu schaffen, mit welchem
die Montagearbeiten bei der Herstellung der Betondecke verringert werden können. Dabei
sollen nach Möglichkeit Bauteile verwendet werden, die schon in der Fabrik in einfacher
Weise weitgehend vorgefertigt und zusammengesetzt sind und an der Baustelle leicht
montiert werdenkönnen. Solche Bauteile sollen auch aus geeigneten, preisgünstigen,
gut und schnell verarbeitbaren Werkstoffen herstellbar sein und sich möglichst dem
Dickenmaß der Betondecke in einfacher Weise anpassen lassen.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß jeder Verschalungskörper ein
geschäumtes Kunststoffteil ist, in welchem mehrere parallele Haltebleche in Abständen
zueinander angeordnet sind, wobei jedes Halteblech einen von dem Kunststoffschaum
beaufschlagten Oberflächenbereich und einen von dem Beton der Betondecke beaufschlagten
Oberflächenbereich aufweist und in dem von dem Kunststoffschaum beaufschlagten Oberflächenbereich
mehrere Öffnungen für den Durchtritt von Kunststoffschaum während des Ausschäumens
aufweist, sowie in dem von dem Beton beaufschlagten Oberflächenbereich mehrere Befestigungslöcher
zum Hindurchstecken von Bewehrungseisen aufweist.
[0008] Bevorzugt ist jeder Verschalungskörper ein aus zwei verschiedenen Kunststoffen geschäumtes
Kunststoffteil, wobei in den Abständen zwischen den Halteblechen Körper aus Polystyrol
angeordnet sind, die vollständig von Schichten aus die Haltebleche beaufschlagendem
Polyurethan umgeben sind. Diese Wahl der Kunststoffe ermöglicht es, nur geringe Mengen
des teureren Polyurethans zu benötigen, während die größte Kunststoffmenge aus dem
billigeren Polystyrol besteht. Auch wird dadurch das Gewicht gering, weii ein gegenüber
dem Polyurethanschaum leichterer Polystyrolschaum verwendet wird. Schließlich wird
auch für das Ausschäumen mit dem die Körper aus Polystyrol in einer Form umgebenden
Polyurethan nur eine geringe Zeit benötigt, da die Schichten des Polyurethanschaums
in der Form schnell aushärten.
[0009] Bevorzugt ist jeder Verschalungskörper in senkrechter Richtung geteilt ausgeführt,
wobei die Haltebleche im Bereich ihrer unteren waagerechten Kanten Ösen aufweisen,
in welche darunter befindliche Haltebleche mit Haken eingehängt sind, die sich im
Bereich ihrer oberen waagerechten Kanten befinden. Diese Ausführung ermöglicht es,
die Verschalungskörper nach Belieben aus mehreren Einzel-Verschalungskörpern zusammenzusetzen,
wobei die Haken der unteren Haltebleche in die Ösen der darüber befindlichen Haltebleche
eingehängt werden. Der gesamte Verschalungskörper kann auf diese Weise dem Dickenmaß
der zu gießenden Betondecke angepaßt werden.
[0010] Jeweils eines der parallelen Haltebleche eines Verschalungskörpers ist bevorzugt
an jeder für die Verbindung mit einem benachbarten Verschalungskörper bestimmten Stirnfläche
angeordnet.
[0011] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Schutzansprüchen enthalten.
Der Schutzumfang erstreckt sich nicht nur auf die beanspruchten Einzelmerkmale, sondern
auch auf deren Kombination.
[0012] Zu den mit der Erfindung erzielbaren Vorteilen gehört es, daß der Verschalungskörper,
in den der Rand der Betondecke hineinragt, nach dem Abbinden des Betons nicht wie
eine übliche Verschalung wieder entfernt zu werden braucht.
[0013] Der Verschalungskörper dient gleichzeitig als Verschalung für den Randbereich der
Betondecke und als deren konstruktiver Abschluß im fertigen Zustand. Er enthält die
erforderlichen Isolierschichten, die von den Kunststoffen gebildet werden und bereits
in der Fabrik durch einfaches Ausschäumen hergestellt sind. Weitere erforderliche
Bauteile, wie Simsblenden, lassen sich in einfacher Weise nach dem Abbinden des Betons
an dem Verschalungskörper befestigen.
[0014] Der Verschalungskörper besitzt außerdem eine ausreichende statische Festigkeit für
die Befestigung der Simsblende einerseits wie auch für die randseitige Begrenzung
der zu erstellenden Betondecke sowie der obenseitigen, die Betondecke abdeckenden
Kunststoffolien mit lsolierschicht.
[0015] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im
folgenden näher beschrieben. Es zeigen :
Figur 1 einen senkrechten Schnitt durch den Dachkantenbereich eines Flachdachgebäudes
mit einem erfindungsgemäßen Verschalungskörper ;
Figur 2 ein für die Längsseite des Betondeckenrandes vorgesehenes Verschalungskörperstück
und ein daran stirnseitig befestigtes, für den Eckbereich der Betondecke vorgesehenes
Verschalungskörperstück in perspektivischer Darstellung ;
Figur 3 eine stirnseitige Ansicht eines Verschalungskörpers ;
Figur 4 ein Halteblech des Verschalungskörpers gemäß Fig. 3 ;
Figur 5 einen senkrechten Schnitt durch den Dachkantenbereich eines Flachdachgebäudes
mit einem Verschalungskörper in einer weiteren Ausführungsform ;
Figur 6 einen senkrechten Schnitt durch einen Teil-Verschalungskörper, welcher sich
zwischen die Teile des beispielsweise in Fig. 5 gezeigten Verschalungskörpers einfügen
läßt ;
Figur 7 einen senkrechten Schnitt gemäß Linie IX-IX der Fig. 5 ;
Figur 8 ein Halteblech des Verschalungskörpers gemäß Fig. 5 ;
Figur 9 eine Ansicht zweier durch Haken und Ösen miteinander verbundener Haltebleche.
[0016] Das erfindungsgemäße Dach eines Flachdachgebäudes besteht aus einer Betondecke 10,
die sich auf dem Mauerwerk 11 des Gebäudes abstützt. Im Bereich der Dachkanten steht
die Betondecke bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 über das Mauerwerk 11 über
und trägt einen Verschalungskörper 12a. Das Flachdachgebäude ist mit einer Verblendmauer
13 ausgestattet, die aus Klinkersteinen aufgebaut ist. Sie bildet die äußere Wand
des Gebäudes, an ihrem oberen Ende schließt sich der Verschalungskörper 12a an. Zwischen
der Verblendmauer 13 und dem Mauerwerk 11 ist ein Luftraum 14 vorgesehen, an dem sich
eine an dem Mauerwerk 11 anliegende Isolierschicht 15 anschließt.
[0017] Der Verschalungskörper 12a ist aus mehreren parallelen senkrechten Halteblechen 34
und einer Halteleiste 35 zusammengebaut, an der die Haltebleche 34 mit Hilfe von Schrauben
36 im Abständen zueinander angeschraubt sind. Danach werden die Haltebleche 34 und
die Halteleiste 35 in einer Form mit Kunststoff 37 teilweise ausgeschäumt, wodurch
der Verschalungskörper 12a als Formstück entsteht. Die Halteleiste 35 und die Haltebleche
34 geben diesem Formstück die erforderliche Festigkeit und Steifigkeit.
[0018] Jedes Halteblech 34 weist einen Oberflächenbereich 38 auf, der beim Ausschäumen von
Kunststoff 37 beaufschlagt wird. Der übrige, beim Ausschäumen nicht beaufschlagte
Oberflächenbereich 39 wird später an der Baustelle beim Gießen der Betondecke 10 von
Beton beaufschlagt. In dem Oberflächenbereich 38 sind mehrere Öffnungen 40 und 41
angebracht, um dem Kunststoff während des Ausschäumens den Durchtritt durch das Halteblech
34 zu ermöglichen. Der Oberflächenbereich 39 enthält Befestigungslöcher 27, durch
die Bewehrungseisen 28 der Betondecke 10 vor deren Gießen hindurchgesteckt werden.
Auf diese Weise werden die Verschalungskörper 12a über ihre Haltebleche 34 an dem
Rand der Betondecke 10 festgelegt. In dem Oberflächenbereich 39 befinden sich außerdem
Bohrungen 42 zum Befestigen benachbarter Verschalungskörper 12a untereinander. Jeder
Verschalungskörper 12a weist an seiner zu dem benachbarten Verschalungskörper 12a
gewandten Stirnseite ein Halteblech 34 auf, so daß durch zwei entsprechende, miteinander
fluchtende Bohrungen 42 zweier benachbarten Verschalungskörper 12a Schrauben 43 hindurchgesteckt
werden können, um die Verschalungskörper 12a aneinander zu befestigen.
[0019] Zur Befestigung des Halteblechs 34 an der Halteleiste 35 ist an dem senkrechten Halteblech
34 eine rechtwinklig abgebogene waagerechte Lasche 44 ausgebildet, die eine senkrechte
Bohrung 45 enthält. Die Schraube 36 wird durch die Bohrungen 45 hindurchgesteckt und
in die Halteleiste 35 eingeschraubt. Die Halteleiste 35 besteht bevorzugt aus Holz.
[0020] Vor dem Gießen des Kunststoffs 37 werden für weitere Montagemöglichkeiten an jedem
Halteblech 34 Schraubenbolzen 45a festgelegt, die durch waagerechte Bohrungen 46 einer
an dem Halteblech 34 rechtwinklig abgebogenen senkrechten Lasche 47 hindurchgesteckt
und mit Muttern 48 befestigt werden. Nach dem Herstellen der Betondecke 10 mit dem
verlorenen Verschalungskörper 12a wird an diesem eine senkrechte Simsblende 29 angebracht,
die mit Bohrungen auf die Schraubenbolzen 45a der Haltebleche 34 aufgesetzt und mit
Muttern 49 in einer gewünschten Lage befestigt wird. Zwischen der Simsblende 29 und
dem Verschalungskörper 12a ergibt sich dabei ein Luftraum 33, durch den hindurch trockende
Luft am Verschalungskörper 12a entlangströmen kann. Dieser Luftraum wird an seinem
oberen Ende von einem an der Rückseite der Simsblende 29 angebrachten Schirm abgedeckt,
so daß zwar die Luft aus dem Luftraum 33 austreten, nicht aber Regenwasser in den
Luftraum hineinfallen kann.
[0021] Oberhalb der Betondecke 10 ist im mittleren, von dem Verschalungskörper 12a nicht
ausgefüllten Bereich eine Isolierschicht 23 angeordnet. Für die Abdichtung des Gebäudes
sind Kunststoffolien 24 und 25 vorgesehen, welche die Isolierschicht 23 und den Verschalungskörper
12a umgeben. Sämtliche Isolierschichten und Kunststoffolien gewährleisten somit eine
gute Wärme- und Schallisolierung sowie eine gute Abdichtung gegen Feuchtigkeit des
Gebäudes, insbesondere auch des Verbindungsbereiches zwischen der Betondecke 10 und
dem Mauerwerk 11.
[0022] Mit der Erfindung ist der besondere Vorteil des festen, genau bestimmbaren statischen
Haltes der Verschalungskörper zu erzielen. Das trifft insbesondere für die Verschalungskörper
12a gemäß Fig. 1 bis 3 der Zeichnung zu, bei deren Verwendung keine Dübel zum Befestigen
der Dachrand-Konstruktion benötigt werden, da die bisherige Dübeltechnik weitgehend
vom Untergrund und von der Baukonstruktion abhängig ist und mit ihr erhebliche Unsicherheiten
auftreten können.
[0023] Der Verschalungskörper 54 gemäß Fig. 5 ist aus zwei Teilkörpern, die senkrecht übereinander
angeordnet sind, zusammgesetzt. Er läßt sich mit Hilfe eines weiteren Teil-Verschalungskörpers
55 in seiner Höhe verändern und auf eine größere Dicke einer Betondecke 10 einstellen,
Die Teile des Verschalungskörpers 54 bzw. der Teil-Verschalungskörper 55 sind aus
mehreren parallelen senkrechten Halteblechen 56, 57 und 58 aufgebaut, die jeweils
einen Abstand zueinander einhalten. In diesem Abstand befinden sich Körper 59, 60,
61 und 62 aus einem ausgeschäumten Kunststoff, beispielsweise Polystyrol, und Schichten
63, 64, 65 und 66 aus einem anderen aus
ge-schäumten Kunststoff, beispielsweise Polyurethan. Dabei werden die Körper 59 bis
62 jeweils vollständig von den zugehörigen Schichten 63 bis 66 umgeben, wobei diese
Schichten auch die Haltebleche 56 bis 58 beaufschlagen.
[0024] Um die Verschalungskörper 54 in der Höhe zu vergrößern, beispielsweise auf eine größere
Dicke der Betondecke 10 einzustellen, sind sie in senkrechter Richtung geteilt ausgeführt.
Die Haltebleche 56 und 58 weisen im Bereich ihrer unteren waagerechten Kanten Ösen
67 auf, während die Haltebleche 57 und 58 im Bereich ihrer oberen waagerechten Kanten
mit Haken 68 versehen sind, die in die Ösen des jeweils darüber befindlichen Haltebleches
eingehängt werden können. Auf diese Weise ist es möglich, die Verschalungskörper 54
durch Aushängen des Haltebleches 57 aus dem Halteblech 56 zu teilen und dazwischen
das Halteblech 58 einzufügen, dessen Hakten 68 in die Ösen 67 des Halteblechs 56 eingehängt
werden, wonach die Haken 68 des Halteblechs 57 in die Ösen 67 des Halteblechs 58 eingehängt
werden. Diese Einfügung eines zusätzlichen Teil-Verschalungskörpers 55 in den Verschalungskörper
54 bewirkt dann die Vergrößerung der freien senkrechten Halteblech-Oberfläche, die
Verlängerung der Höhe dieser Fläche führt zu der Möglichkeit, eine dieser Höhe entsprechende
dickere Betondecke 10 gießen zu können.
[0025] Die Verschalungskörper 54 sind mit durchgehenden waagerechten Kanälen 69 versehen,
durch die feuchte Luft aus dem fertiggestellten Dachkantenbereich des Daches nach
außen abgeleitet werden kann. Außerdem weisen die Haltebleche 56 des Verschalungskörpers
54 an einer senkrechten Kante jeweils waagerecht abstehende Zapfen 70 auf, an denen
beispielsweise eine den Dachkantenbereich verkleidende Simsblende montiert werden
kann.
[0026] Die Haltebleche 56 bis 58 weisen Oberflächenbereiche 71 auf, die beim Ausschäumen
von Kunststoff der Schichten 63 bis 66 beaufschlagt werden. Die übrigen, beim Ausschäumen
nicht beaufschlagten Oberflächenbereiche 72- werden später an der Baustelle beim Gießen
der Betondecke 10 von Beton beaufschlagt, in den Halteblechen 56 sind mehrere Öffnungen
73 angebracht, um dem Kunststoff während des Ausschäumens den Durchtritt durch die
Haltebleche 56 zu ermöglichen. Der Oberflächenbereich 72 enthält ferner Befestigungslöcher
74, durch die Bewehrungseisen der Betondecke 10 vor deren Gießen hindurchgesteckt
werden. Auf diese Weise werden die Verschalungskörper 54 über ihre Haltebleche 56
an dem Rand der Betondecke 10 festgehalten.
[0027] Die Herstellung der Verschalungskörper 54 bzw. 55 erfolgt durch Gießen in Formen.
Zunächst werden die Haltebleche 56 bis 58 in der jeweiligen Form festgelegt, dann
werden die Körper 59 bis 62 zwischen den Halteblechen in der jeweiligen Form angeordnet
und als letztes werden die Schichten 63 bis 66 eingeschäumt, die die Körper 59 bis
62 vollständig umgeben und die Haltebleche 56 bis 58 beidseitig beaufschlagen. Vorher
waren auch noch Kerne in die Form gelegt worden, die für die Entstehung der Kanäle
69 sorgen.
1. Abschlußprofil für ein Flachdachgebäude mit einer Betondecke (10), die auf dem
Mauerwerk (11) des Gebäudes aufliegt und im Bereich der Dachkante vom als Verschalungskörper
(12a, 54) ausgebildeten Abschlußprofil umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, daß jeder
Verschalungskörper (12a, 54) ein geschäumtes Kunststoffteil ist, in welchem mehrere
parallele senkrechte Haltebleche (34, 56) in Abständen zueinander angeordnet sind,
wobei jedes Halteblech (34, 56) einen von dem Kunststoffschaum beaufschlagten Oberflächenbereich
(38, 71) und einen . von dem Beton der Betondecke (10) beaufschlagten Oberflächenbereich
(39, 72) aufweist und in dem von dem Kuntstoffschaum beaufschlagten Oberflächbereich
(38, 71) mehrere Öffnungen (40, 41, 73) für den Durchtritt von Kunststoffschaum während
des Ausschäumens aufweist, sowie in dem von dem Beton beaufschlagten Oberflächenbereich
(39, 72) mehrere Befestigungslöcher (27, 74) zum Hindurchstecken von Bewehrungseisen
(28) aufweist.
2. Abschlußprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltebleche (34)
an einer in Richtung der Dachkante verlaufenden Halteleiste (35) in Abständen befestigt
sind.
3. Abschlußprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschalungskörper
(54) und zur Anpassung an die Betondeckenhöhe (10) mit diesem verbindbare Teil-Verschalungskörper
(55) aus zwei verschiedenen Kunststoffen geschäumte Kunststoffteile sind, wobei in
den Abständen zwischen den Halteblechen (56) und den Halteblechen (57, 58) der Teil-Verschalungskörper
(55) Körper (59-62) aus Polystyrol angeordnet sind, die vollständig von Schichten
(63-66) aus die Haltebleche (56-58) beaufschlagendem Polyurethan umgeben sind.
4. Abschlußprofil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung der
Haltebleche (34) an den Halteleisten (35) mit Hilfe von Schrauben (36) durchgeführt
ist, wobei jedes Halteblech (34) eine rechwinklig abgewinkelte, an der zugehörigen
Halteleiste (35) anliegende waagerechte Lasche (44) mit einer Bohrung (45) für die
Schraube (36) aufweist.
5. Abschlußprofil nach den Ansprüchen 1, 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedes
Halteblech (34) eine rechtwinklig abgewinkelte senkrechte Lasche (47) mit Bohrungen
(46) aufweist, durch welche vom Verschalungskörper (12a) nach außen waagerecht abstehende
Schraubenbolzen (45a) hindurchgesteckt sind, die mit Hilfe von Muttern (48) an der
Lasche (47) befestigt sind, und daß auf die abstehenden Schraubenbolzen (45a) eine
Simsblende (29) aufgesetzt und mit Hilfe von Muttern (49) daran befestigt ist.
6. Abschlußprofil nach den Ansprüchen 1, 2, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils
eines der parallelen Haltebleche (34) eines Verschalungskörpers (12a) an jeder für
die Verbindung mit einem benachbarten Verschalungskörper (12a) bestimmten Stirnfläche
angeordnet ist und in dem von dem Beton beaufschlagten Oberflächenbereich (39) mehrere
Bohrungen (42) für die Schraubenbefestigung mit einem stirnseitigen Halteblech (34)
eines benachbarten Verschalungskörpers (12a) aufweist.
7. Abschlußprofil nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Verschalungskörper
(54) in senkrechter Richtung geteilt ausgeführt ist, wobei die Haltebleche (56) und/
oder (58) der Teil-Verschalungskörper (55) im Bereich ihrer unteren waagerechten Kanten
Ösen (67) aufweisen, in welche darunter befindliche Haltebleche (57, 58) mit Haken
(68) eingehängt sind, die sich im Bereich ihrer oberen waagerechten Kanten befinden.
8. Abschlußprofil nach Anspruch 1, 3 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß an einzelnen
Halteblechen (56) waagerecht abstehende Zapfen (70) für die lösbare Befestigung einer
Simsblende an den Verschalungskörpern (54, 55) ausgebildet sind.
1. End profile for a flat-roofed building having a concrete ceiling (10) which rests
on the masonry (11) of the building and, in the region of the roof edge, is surrounded
by the end profile formed as a cover member (12a, 54), characterised in that each
cover member (12a, 54) is an expanded plastics material foam member in which several
parallel, vertical retaining plates (34, 56) are disposed with spacing therebetween,
wherein each retaining plate (34, 56) has a surface region (38, 71) covered by the
plastics material and a surface region (39, 72) covered by the concrete of the concrete
ceiling (10) and has, in the surface region (38, 71) covered by the plastics material,
several openings (40, 41, 73) for the passage of plastics material during the foaming
process, as well as having, in the surface region (39, 72) covered by the concrete,
several mounting holes (27, 74) for reinforcing bars (28) to be inserted therethrough.
2. End profile according to claim 1, characterised in that the retaining plates (34)
are mounted at intervals along a retaining strip (35) extending in the direction of
the roof edge.
3. End profile according to claim 1, characterised in that the cover member (54) and
partial cover member (55), which is connectable to the latter to correspond to the
height of the concrete ceiling (10), are plastics material members foamed from two
different plastics materials, wherein the partial cover member (55) and polystyrene
members (59-62), which are completely surrounded by layers (63-66) of polyurethane
covering the retaining plates (56-58), are disposed in the spacings between the retaining
plates (56) and the retaining plates (57, 58).
4. End profile according to claim 2, characterised in that the retaining plates (34)
are secured to the retaining strips (35) by means of screws (36), wherein each retaining
plate (34) has a horizontal lug (44) which is bent at right angles, abuts against
the associated retaining strip (35) and has a bore (45) for a screw (36).
5. End profile according to claims 1, 2 or 4, characterised in that each retaining
plate (34) has a vertical lug (47) which is bent at right angles and has bores (46),
through which screw bolts (45a) are inserted, which bolts protrude horizontally outwardly
from the cover member (12a) and are secured to the lug (47) by means of nuts (48),
and in that a moulded screen (29) is placed over the protruding screw bolts (45a)
and is secured thereto by means of nuts (49).
6. End profile according to claims 1, 2, 4 and 5, characterised in that one of the
parallel retaining plates (34) for a cover member (12a) is disposed on each respective
end face intended for connection with an adjacent cover member (12a) and has, in the
surface region (39) covered by the concrete, several bores (42) for the screw fastening
to a retaining plate (34) on the end face of an adjacent cover member (12a).
7. End profile according to claim 1 or 3, characterised in that each cover member
(54) is vertically divided, wherein the retaining plates (56) and/or (58) of the partial
cover members (55) have openings (67) in the region of their lower, horizontal edges,
into which openings retaining plates (57, 58) located therebeneath are inserted and
have hooks (68) disposed in the region of their upper horizontal edges.
8. End profile according to claim 1, 3 or 7, characterised in that horizontally protruding
pins (7) are provided on individual retaining plates (56) for the detachable mounting
of a moulding screen on the cover members (54, 55).
1. Plafond de fermeture pour bâtiment à toit plat, comportant un plafond en béton
(10) qui repose sur la maçonnerie (11) du bâtiment et qui est entouré, dans la région
du bord du toit, par le profilé de fermeture conçu sous forme de corps de coffrage
(12a, 54) caractérisé par le fait que chaque corps de coffrage (12a, 54) est une pièce
en matière synthétique alvéolaire dans laquelle plusieurs plaques de retenue parallèles
et verticales (34, 56) sont disposées avec des espacements entre elles, chaque plaque
de retenue (34, 56) présentant une région de surface (38, 71) exposée à la matière
synthétique et une région de surface (39, 72) exposée au béton du plafond en béton
(10) et présentant, dans la région de surface (38, 71) exposée à la matière alvéolaire,
plusieurs ouvertures (40, 41, 73) pour le passage de matière synthétique alvéolaire
pendant le moussage, ainsi que, dans la région de surface (39, 72) exposée au béton,
plusieurs trous de fixation (27, 74) pour l'insertion de fers d'armature (28).
2. Profilé de fermeture selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les
plaques de retenue (34) sont fixées avec espacements à une bande de retenue (35) située
dans la direction du bord du toit.
3. Profilé selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le corps de coffrage
(54) et des corps partiels de coffrage (55) pouvant être reliés à celui-ci pour l'adaptation
à la hauteur du plafond en béton (10), sont des pièces de matière synthétique formées
de deux matières synthétiques alvéolaires différentes et que dans les espacements
entre les plaques de retenue (56) et les plaques de retenue (57, 58) des corps partiels
de coffrage (55) sont disposés des corps (59, 62) en polystyrène qui sont complètement
entourés par des couches (63, 66) de polyuréthanne s'appliquant aux plaques de retenue
(56, 58).
4. Profilé selon la revendication 2, caractérisé par le fait que la fixation des plaques
de retenue (34) aux bandes de retenue (35) est exécutée à l'aide de vis (36), chaque
plaque de retenue (34) présentant une oreille horizontale (44) coudée à angle droit,
s'appliquant contre la bande retenue correspondante (35) et présentant une oerfora-
tion (45) pour la vis (36).
5. Profilé de fermeture selon i'une des revendications 1, 2 et 4, caractérisé par
le fait que chaque plaque de retenue (34) présente une oreille verticale (47) coudée
à angle droit, munie de perforations (46) à travers lesquelles sont insérés des boulons
filetés (45a) dépassant horizontalement vers l'extérieur par rapport au corps de coffrage
(12a) et qui sont fixés à l'oreille (47) à l'aide d'écrous (48) et que sur les boulons
filetés dépassants (45a), un parement (29) est posé et y est fixé à l'aide d'écrous
(49).
6. Profité de fermeture selon les revendications 1, 2, 4 et 5, caractérisé par le
fait qu'une des plaques de retenue parallèles (34) d'un corps de coffrage (12a) est
chaque fois disposée sur chaque surface frontale destinée à la liaison avec un corps
de coffrage (12a) voisin et que dans la région de surface (39) exposée au béton, elle
présente plusieurs perforations (42) pour la fixation par vis à une plaque de retenue
frontale (34) d'un corps de coffrage (12a) voisin.
7. Profilé de fermeture selon l'une des revendications 1 et 3, caractérisé par le
fait que chaque corps de coffrage (54) est exécuté de façon divisée en direction verticale,
les plaques de retenue (56 et/ou 58) des corps partiels de coffrage (55) présentant
dans la région de leurs bords horizontaux inférieures des oeillets (67) dans lesquels
les plaques de retenue (57, 58) situées en dessous sont accrochées par des crochets
(68) qui se trouvent das la région de leurs bords horizontaux supérieurs.
8. Profilé selon les revendications 1, 3 et 7, caractérisé par le fait que sur des
plaques de retenue individuelles (56) sont formées des broches (70) dépassant horizontalement
pour la fixation détachable d'un parement aux corps de coffrage (54, 55).