[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Klemmeinrichtung zum kreuzweisen Verbinden von
Tragelementen aus zwei im Seitenprofil L-förmigen Klemmteilen, wobei eines der beiden
Klemmteile im langen Schenkel einen Höcker aufweist und die beiden Klemmteile mit
einem Spannmittel verspannbar sind. Derartige Klemmeinrichtungen zum Befestigen von
Tragschienen an verschiedenartigen Tragelementen und direkt oder indirekt zum Befestigen
von Geräten sind bekannt (DEA-2 533 417).
[0002] Die bekannte Klemmeinrichtung (DE-A-2 533 417) ermöglicht es, quer zueinander verlaufende
Tragelemente unterschiedlicher Durchmesser miteinander zu verbinden. Hierzu bilden
Höcker schräge Gleitflächen, die es gestatten, die Klemmteile dem Durchmesser eines
einzuspannenden Tragelementes entsprechend zu verschieben, wobei sich auch an der
Klemmposition des anderen einzuspannenden Tragelementes eine Verschiebung ergibt,
die den Durchmesser der zweiten Spannstelle nicht verändert, da ein Klemmteil eine
führende Ausnehmung und das andere Klemmteil hierzu flächig anliegt. Bei der bekannten
Klemmeinrichtung ist nach einer Ausführungsart eines der Tragelemente durch die Klemmteile
durchzufädeln oder nach einer anderen Ausführungsform durch Anheben einer Kralle einzulegen,
wobei das andere Tragelement wieder herausgleiten kann. Wenn viele Klemmeinrichtungen
zu montieren sind, stört hierbei die sich ergebende unruhige Arbeitsweise. Da das
Spannmittel zwischen den Einspannstellen liegt, ergeben sich zwischen den miteinander
zu verbindenden Tragelementen für viele Anwendungsfälle störende Abstände.
[0003] Zum Abhängen von Hohldecken in Räumen, wie Großraumbüros und Verwaltungsgebäuden
oder Kaufhäusern, werden Tragelemente der verschiedensten Art verwandt. Die gebräuchlichsten
Tragelemente sind sogenannte Abhängedrähte, die bei dickerem Durchmesser Stangen genannt
werden und auch in Form von Gewindestangen bekannt sind. Ferner sind Schlitz- und
Lochbandeisen gebräuchlich sowie Nonius-Justierstäbe und entsprechende Hänger. Nonius-Justierstäbe
ermöglichen es, die Abhängehöhe genau einzustellen. Die Vielzahl dieser Tragelemente
ergibt sich durch die unterschiedlichen Arten der Deckenausführung.
[0004] Da solche Hohldecken, in denen man Versorgungsleitungen für Beleuchtung und Schaltgeräte
unterbringt, zum Befestigen von Leitungen und Geräten ihrerseits Tragelemente erfordern,
ist es üblich, je nach Tragelement für die Hängedecke bzw. Hohldecke spezielle Befestigungsvorrichtungen
bereitszustellen. Dies setzt voraus, daß sorgfältig geplant und bestellt wird, was
in der Praxis aufwendig und hinderlich ist.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Klemmeinrichtung zu entwickeln, die
universell zum Befestigen von Tragschienen an den verschiedenartigen Tragelementen,
wie sie zum Abhängen von Hohlwanddecken bzw. Zwischendecken gebräuchlich sind, geeignet
ist und hierfür eine sichere Auflage auf einem ersten Tragelement ermöblicht und zweite
Tragelemente unterschiedlicher Durchmesser ohne Veränderung der Klemmstelle für das
erste Tragelement sicher anzuklemmen gestattet.
[0006] Die Lösung der geschilderten Aufgabe besteht nach der Erfindung darin, daß das eine
Klemmteil einen Basiskörper bildet, der seitlich krallenartige Führungslappen an der
Fläche seines langen Schenkels aufweist, zwischen denen er flach eingesattelt und
gegen die Führungslappen zurückgesetzt verläuft, daß der kurze Schenkel des Basiskörpers
einen schlitzartigen Durchbruch, der an einer Stelle verbreitert ist, aufnimmt, daß
das andere Klemmteil als Klemmlasche ausgebildet ist. Wobei ihre kurze Schenkel als
schmalerer Lappen gegen die breitere Stirnseite des langen Schenkels abgesetzt ist,
daß im langen Schenkel der Klemmlasche ein zweiter Höcker hochgeprägt ist, wobei die
Basislinie der beiden Höcker eine Wölbung bildet und deren Rückenlinie auf der anderen
Seite des Schenkels eine Sattelwölbung mit anderem Radius als den der Basislinie bildet
und daß der schlitzartige Durchbruch im kurzen Schenkel des Basiskörpers mit seiner
vertreiterten Stelle den Lappen der Klemmlasche in seiner Länge übergreift. Die zu
verbindenden Tragelemente liegen dabei dicht übereinander.
[0007] Der Basiskörper kann mit seinen seitlichen krallenartigen Führungslappen den Rand
einer Tragschiene nach Art einer spgenannten Hutschiene aufnehmen, die sich in Längsrichtung
des Basiskörpers einführen läßt. Die flache Einsattelung des langen Schenkels des
L-förmigen Basiskörpers führt die Schienenflanken dabei mit ihrem zurückgesetzten
Rand. Andererseits kann die flache Einsattelung in Richtung quer zum Schenkel des
Basiskörpers Tragelemente der verschiedenartigsten Form aufnehmen, wobei runde Tragelemente
von der Wölbung der Höcker an der Klemmlasche geführt werden.
[0008] Die Klemmlasche kann mittels ihres kurzen Schenkels, der als schmaler Lappen ausgebildet
ist, mit dem schlitzartigen Durchbruch im kurzen Schenkel des Basiskörpers eine Verbindung
nach Art eines Steckscharniers bilden. Die Klemmlasche kann dabei um ihre Längsachse
gewendet werden, so daß einmal ihre engere Wölbung und dann ihre flachere Wölbung
dem Basiskörper gegenüberliegt. An der verbreiterten Stelle des schlitzartigen Durchbruchs
im Schenkel des Basiskörpers kann dabei der Lappen der Klemmlasche in der einen Position
durchgesteckt werden, indessen es in der gewendeten Position möglich ist, den Lappen
direkt in den schlitzartigen Durchbruch einzuführen.
[0009] Basiskörper und Klemmlasche lassen sich durch ein Sapnnmittel und durch das geschilderte
Steckscharnier verspannen. Das Spannmittel kann im einfachsten Fall eine Schraube,
insbesondere eine Flügelschraube sein, die durch eine Ausnehmung in der Klemmlasche
mit Spiel hindurchgreift und in einem dazu fluchtenden Gewindeloch im Basiskörper
geführt ist.
[0010] Am Basiskörper können zusätzliche Befestigungsvorrichtungen in Form von Gewindelöchern
ausgebildet sein, um direkt Geräte oder Steckverbidungsteile an der Klemmeinrichtung
bequem befestigen zu können.
[0011] Wenn die flache Einsattelung des Basiskörpers an ihren zurückgesetzten Rändern aufgebogen
ausgebildet wird, kann man auch sogenannte G-Schienen, also C-Schienen mit ungleich
hohen Schenkeln befestigen. Eine solche Klemmeinrichtung ermöglicht es auch, C-Schienen
zu befestigen. Hierzu sind die Ränder der flachen Einsattelung des Basiskörpers so
weit hochzuziehen, daß die Schenkel der Tragschiene an den krallenartigen Führungslappen
vorbei in die hochgebogenen Ränder eingreifen können.
[0012] Die Erfindung soll anhand eines in der Zeichnung grob schematisch wiedergegebenen
Ausführungsbeispielen näher erläutert werden :
In Figur 1 ist eine Klemmeinrichtung in Seitenansicht wiedergegeben. Es ist veranschaulicht,
wie an einem Abhängedraht oder einem Schlitz- oder Lochbandeisen - diese Tragelemente
sind jeweils im Querschnitt wiedergegeben - dazu quer eine Tragschiene zum Befestigen
von Geräten für die Installation festgeklemmt werden kann.
In Figur 2 ist die Klemmeinrichtung nach Fig. 1 in Vorderansicht dargestellt, wobei
die Tragschiene herausgenommen ist.
In Figur 3 ist die Klemmeinrichtung nach Fig. 1 von der rechten Stirnseite gesehen
wiedergegeben.
In Figur 4 ist die Klemmeinrichtung nach Fig. 2 von der linken Stirnseite gesehen
dargestellt. Eingespannt ist ein drahtförmiges Tragelement.
In Figur 5 ist die Klemmeinrichtung nach Fig. 1 bei gewendeter Lasche und mit eingeschobener
Tragschiene wiedergegeben, wobei ein eingelegtes stangenförmiges Tragelement sowie
alternativ ein Nonius-Justierstab veranschaulicht ist.
In Figur 6 ist die Klemmeinrichtung in der Ansicht nach Fig. 4 mit einem eingespannten
drahtförmigem Tragelement und mit einem Tragbügel für Leitungen dargestellt.
In Figur 7 ist eine Weiterbildung der Klemmeinrichtung, in der Ansicht nach Fig. 4,
zum Einspannen von G-Schienen und C-Schienen wiedergegeben.
In Figur 8 ist ein Basiskörper der Klemmeinrichtung nach Fig. 1 in Seitenansicht allein
wiedergegeben.
In Figur 9 ist der Basiskörper nach Fig. 8 in Ansicht von vorn dargestellt.
In Figur 10 ist der Basiskörper nach Fig. 8 in Ansicht von der linken Stirnseite dargestellt.
In Figur 11 ist eine Klemmlasche der Klemmeinrichtung in Ansicht nach Fig. 5 allein
wiedergegeben.
In Figur 12 ist die Klemmlasche nach Fig. 11 an Ansicht von vorn dargestellt.
In Figur 13 ist die Klemmlasche nach Fig. 11 an Ansicht von links wiedergegeben.
[0013] Die Klemmeinrichtung nach Fig. 1 weist einen im Seitenprofil L-förmigen Basiskörper
1 mit seitlich krallenartigen Führungslappen 3 an der Fläche seines langen Schenkels
auf. Zwischen den Führungslappen 3 ist der Basiskörper 1 mit einer flachen Einsattelung
4 versehen. Die Randseite 12, der Einsattelung 4 ist als Führungslinie gegen die innere
Führungslinie 15 der Führungslappen 3 - man vergleiche Fig. 3 - zurückgesetzt, um
eine Hutschiene 16 nach Fig. 4 innen und außen führen zu können. Der kurze Schenkel
5 des Basiskörpers 1 nach Fig. 1 weist einen schlitzartigen Durchbruch 9, man vergleiche
auch Fig. 3, auf, der an einer an einer Stelle 17 verbreitert ist.
[0014] An einer im Seitenprofil L-förmigen Klemmlasche 2 nach Fig. 1 ist ihr kurzer Schenkel
als schmalerer Lappen 8 gegen die breitere Stirnseite 18 des langen Schenkels abgesetzt,
wie es aus Fig. 3 zu ersehen ist. Im langen Schenkel der Klemmlasche 2 sind zwei Höcker
7 hochgeprägt, deren Basislinie 19 eine Wölbung bildet und deren Rückenlinie 20 auf
der anderen Seite des Schenkels eine Sattelwölbung mit anderem Radius als dem der
Basislinie 19 bildet.
[0015] Der schlitzartige Durchburch 9 im kurzen Schenkel des Basiskörpers 1 übergreift mit
seiner verbreiterten Stelle 17 den Lappen 8 der Klemmlasche 2 in seiner Länge. Dadurch
kann der Lappen 8 in der gewendeten Position der Klemmlasche 2, entsprechend Fig.
5, horizontal durch den Durchbruch 9 im Basiskörper hindurchgeschoben werden. Der
Durchbruch 9 und der Lappen 8 der Klemmlasche 2 bilden eine Art Steckscharnier. Basiskörper
1 und Klemmlasche 2 sind andererseits mit einem Spannmittel 21 verspannbar, das im
Ausführungsbeispiel als Flügelschraube ausgebildet ist. Der Schraubenkörper des Spannmittels
21 greift durch eine Ausnehmung 22 in der Klemmlasche 2 mit Spiel hindurch ; er ist
in einem dazu fluchtenden Gewindeloch 23 im Basiskörper 1 geführt.
[0016] Im Basiskörper 1 können weitere Befestigungsvorrichtungen in Form von Gewindelöchern
6 zur direkten Gerätebefestigung ausgebildet sein.
[0017] Die Höcker 7 der Klemmlasche 2 bilden an ihrer Basislinie 19 eine Wölbung mit größerem
Radius als die Sattelwölbung 20 ihrer Rückenlinie. Dadurch kann in der Spannposition
nach Fig. 1 ein drahtförmiges Tragelement 24, und in der Spannposition nach Fig. 5
ein dickeres stangenförmiges Tragelement 25, eingespannt werden. Ein alternativ zu
verwendendes Tragelement in Form eines Nonius-Justierstabes 26 ist in Fig. 5 zugleich
veranschaulicht. In Fig. 1 ist gleichzeitig ein als Schlitz- oder Lochbandeisen 27
ausgebildetes, alternativ zu verwendendes Tragelement veranschaulicht.
[0018] Gegen eine Tragschiene 16, die im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1, 4 und 5 als
Hutschiene ausgebildet ist, wird ein Tragelement, ein drahtförmiges Tragelement 24,
ein stangenförmiges Tragelement 25 oder ein Tragelement nach Art eines Nonius-Justierstabes
26 dadurch verspannt, daß die Tragelemente auf dem Rand der Tragschiene aufliegen
und zwischen dem Basiskörper 1 und der Klemmlasche 2 beim Anziehen des Spannmittels
21 verspannt werden.
[0019] Die Klemmlasche 2 kann auch, um besonders dünne Tragelemente unter Federwirkung festspannen
zu können, an der Seite des Spannmittels 21 etwas abgewinkelt ausgebildet sein, wie
es bei 11 veranschaulicht ist.
[0020] An der Klemmeinrichtung Geräte direkt, ohne Verwendung einer Tragschiene zu befestigen,
kann sich dann empfehlen, wenn Geräte nur an bestimmten Stellen eines Hohldeckenbereiches
angeordnet werden sollen. Dabei dient der flach eingesattelte, beispielsweise tiefgezogene,
Bereich 4 als Anlagefläche für Tragelemente zum Befestigen der Klemmeinrichtung unterhalb
einer Decke. In der Klemmeinrichtung können auch wahlweise Zusatzteile, beispielsweise
Leitungshalter 13 nach Fig. 6 eingespannt werden.
[0021] Wenn die flache Einsattelung 4 des Basiskörpers 1 an ihren zurückgestzten Rändern
nach Fig. 7 aufgebogen ausgebildet ist, kann man auch G-Schienen bzw. C-Schienen einspannen,
wie es beispielsweise für eine G-Schiene in Fig. 7 veranschaulicht ist.
[0022] Weitere Einzelheiten der Klemmeinrichtung sind aus den Fig. 8 bis 13 zu ersehen,
wobei in den Fig. 8 bis 10 der Basiskörper 1 allein dargestellt ist. In den Fig. 11
bis 13 ist die Klemmlasche 2 für sich in verschiedenen Ansichten dargestellt. Gleiche
Teile sind mit denselben Bezugszeichen versehen.
[0023] Die Klemmlasche 2 weist, wie es aus Fig. 12 zu ersehen ist, hinter dem Lappen 8,
der ken kurzen Schenkel der L-förmigen Klemmlasche bildet, eine breitere Stirnseite
18 auf, die den Durchbruch 9 in etwa ausfüllt. Weiter zurückgesetzt sind Schultern
10 als Anschlag am kurzen Schenkel des L-förmigen Basisteil 1 ausgebildet. Die Flanken
30, jeweils zwischen einer Stirnseite 18 und einer Schulter 10 bilden eine Führung
des Steckscharniers, also wenn die Klemmlasche 2 im Basisteil eingeführt ist.
1. Klemmeinrichtung zum kreuzweisen verbinden von Tragelementen (16, 24) aus zwei
im Seitenprofil L-förmigen Klemmteilen (1, 2), wobei eines der beiden Klemmteile (2)
im langen Schenkel einen Höcker (7) aufweist und die beiden Klemmteile (1, 2) mit
einem Spannmittel (21) verspannbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Klemmteil
(1) einen Basiskörper bildet, der seitlich krallenartige Führungslappen (3) an der
Fläche seines langen Schenkels aufweist, zwischen denen er flach eingesattelt (bei
4) und gegen die Führungslappen (3) zurückgestzt verläuft, daß der kurze Schenkel
(5) des Basiskörpers (1) einen schlitzartigen Durchbruch (9), der an einer Stelle
(17) verbreitert ist, aufnimmt, daß das andere Klemmteil (2) als Klemmlasche ausgebildet
ist, wobei ihr kurzer Schenkel als schmalerer Lappen (8) gegen die breitere Stirnseite
(18) des langen Schenkels abgesetzt ist, daß im langen Schenkel der Klemmlasche (2)
ein zweiter Höcker (7) hochgeprägt ist, wobei die Basislinie (19) der beiden Höcker
(7) eine Wölbung bildet und deren Rückenlinie (20) auf der anderen Seite des Schenkels
eine Sattelwölbung mit anderem Radius als den der Basislinie (19) bildet und daß der
schlitzartige Durchbruch (9) im kurzen Schenkel des Basiskörpers (1) mit seiner verbreiterten
Stelle (17) den Lappen (8) der Klemmlasche (2) in seiner Länge übergreift.
2. Klemmeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannmittel (21)
eine Schraube ist, die durch eine Ausnehmung (22) in der Klemmlasche (2) mit Spiel
hindurchgreift und in einem dazu fluchtenden Gewindeloch (23) im Basiskörper (1) geführt
ist.
3. Klemmeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Basiskörper (1)
Befestigungsvorrichtungen in Form von Gewindelöchern (6) ausgebildet sind.
4. Klemmeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Höcker (7) der
Klemmlasche (2) an ihrer Basislinie (19) eine Wölbung mit größerem Radius bilden als
die Sattelwölbung (20) ihrer Rückenlinie.
5. Klemmeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die flache Einsattelung
(14) des Basiskörpers (1) an ihren zurückgesetzten Rändern aufgebogen ausgebildet
ist.
1. A clamping arrangement for the crosswise connection of supporting elements (16,
24) which consists of two clamping members (1, 2) which are L-shaped in side profile,
wherein one of the two clamping members (2) has a protuberance (7) in the long limb
and the two clamping members (1, 2) can be braced by a tensioning means (21), characterised
in that the one clamping member (1) forms a base body which at the sides has claw-
like guide tabs (3) at the surface of its long limb, between which it extends so as
to form a flat dip (at 4) set-back compared with the guide tabs (3) ; that the short
limb (5) of the base body (1) has a slot-shaped opening (9) which is widened at one
point (17) ; that the other clamping member (2) is formed as a clamping strap, its
shorter limb being offset as a narrow tab (8) relative to the wide end face (18) of
the long limb ; that a second protuberance (7) is embossed in the long limb of the
clamping strap (2), the base line (19) of the two protuberances (7) forming a curve
and, on the other side of the limb, the ridge line (20) of this curve forming a saddle
curvature having a different radius from that of the base line (19) ; and that the
slot-shaped opening (9) in the short limb of the base body (1) engages over the length
of the tab (8) of the clamping strap (2) at its widened point (17).
2. A clamping arrangement as claimed in Claim 1, characterised in that the tensioning
means (21) is a screw which grips through an aperture (22) in the clamping strap (2)
with play and is guided in a threaded hole (23) in the base body (1) which is in alignment
therewith.
3. A clamping arrangement as claimed in Claim 1, characterised in that fastening means
in the form of threaded holes (6) are formed in the base body (1).
4.'A clamping arrangement as claimed in Claim 1, characterised in that at their base
line (19), the protuberances (7) of the clamping strap (2) form a curvature having
a greater radius than the saddle curvature (20) of their ridge line.
5. A clamping arrangement as claimed in Claim 1, characterised in that on its set-back
edges the flat dipped portion (14) of the base body (1) is bent upwards.
1. Dispositif de blocage utilisé pour relier en . croix des éléments de support (16,
24) et qui est constitué par deux organes de blocage (1, 2) en forme de L en élévation
latérale, l'un des deux organes de blocage (2) possédant un bossage (7) dans sa branche
longue et les deux organes de blocage (1, 2) pouvant être serrés au moyen d'un organe
de serrage (21), caractérisé par le fait qu'un organe de blocage (1) forme un corps
de base qui possède, à proximité de la surface de sa branche longue, des languettes
de guidage (3) s'étendant latéralement en forme de griffes et entre lesquelles le
corps de base possède une assise plate (en 4) et s'étend en étant disposé en retrait
par rapport aux languettes de guidage (3), que la branche courte (5) du corps de base
(1) possède une ouverture en forme de fente (9) qui s'élargit au niveau d'une partie
(17), que l'autre organe de blocage (2) est réalisé sous la forme d'une patte de blocage,
dont la branche courte réalisée sous la forme d'une patte plus petite (8) est en retrait
par rapport à la face frontale plus large (18) de la branche longue, qu'un second
bossage (7) est formé par estampage dans la branche longue de la languette de blocage
(2), la courbe de base (19) des deux bossages (7), formant une partie bombée tandis
que leur courbe arrière (20) forme, sur l'autre face de la branche, une partie bombée
en forme de selle possédant un rayon différent de celui de la courbe de base (19),
et que l'ouverture en forme de fente (9) ménagée dans la branche courte du corps de
base (20) enserre, par sa partie élargie (17), la patte (8) de la languette de blocage
(2), sur la longueur de ladite patte.
2. Dispositif de blocage suivant la revendication 1, caractérisé par le fait que l'organe
de serrage (21) est une vis qui traverse avec jeu un évidement (22) ménagé dans la
languette de blocage (2) et qui est guidé dans un trou taraudé (23) aligné avec l'évidement
et ménagé dans le corps de base (20).
3. Dispositif de blocage suivant la revendication 1, caractérisé par le fait que des
dispositifs de fixation réalisés sous la forme de trous taraudés (6) sont ménagés
dans le corps de base (1).
4. Dispositif de blocage suivant la revendication 1, caractérisé par le fait que les
bossages (7) de la languette de blocage (2) possèdent, au niveau de leur courbe de
base (19), une partie bombée possédant un rayon plus important que celui de leur courbe
arrière formée par la partie bombée en forme de selle (20).
5. Dispositif de blocage suivant la revendication 1, caractérisé par le fait que l'assise
plate (14) du corps de base (20) est réalisée en étant relevée sur ses bords en retrait.