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EP 0 060 484 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.09.1984 Patentblatt 1984/38 |
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Anmeldetag: 08.03.1982 |
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Führungseinrichtung für einen starren Kaltstrang
Installation for guiding a rigid starting bar
Dispositif de guidage d'une fausse barre rigide
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
12.03.1981 CH 1689/81
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.09.1982 Patentblatt 1982/38 |
| (71) |
Anmelder: CONCAST SERVICE UNION AG |
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CH-8027 Zürich (CH) |
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Erfinder: |
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- Ros Navarro, Carlos
Barcelona (ES)
- Mallén Fuentes, José Maria
Molins de Rey (Barcelona) (ES)
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| (74) |
Vertreter: Zeller, Josef |
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CONCAST SERVICE UNION AG
Tödistrasse 7 CH-8027 Zürich CH-8027 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Stranggießanlage mit einer Kokille und einer gebogenen
Sekundärkühlzone, einem durch die Sekundärkühlzone in die Konkille einführbaren, gebogenen,
starren Kaltstrang, einem Treibrichter, der zum Treiben und Richten eines Warmstranges
und zum Antreiben des Kaltstranges dient, einer Verbindungseinrichtung zum An- und
Abkuppeln des Kaltstranges von einer zusätzlichen Transporteinrichtung für den Kaltstrang,
mit dessen Hilfe der Kaltstrang nach Verlassen des Treibrichters in eine Ruhelage
bewegbar ist.
[0002] Eine derartige Stranggießanlage ist aus der DE-OS 2629453 bekannt, bei der die Verbindungseinrichtung
zugleich auch die Aufhängung des Kaltstranges in seiner Ruheposition gewährleistet.
[0003] Bei dieser Art von Kaltstrangantrieb ist es nachteilig, daß der Kaltstrang mit dem
abgehängten Warmstrang bis in seine Ruhelage gefördert werden muß, wobei einerseits
bei Erreichen dieser Ruhelage durch einen Endschalter ein Signal zur Unterbrechung
des Antriebs, welcher in dieser Phase bereits auf den Warmstrang wirkt, der den Kaltstrang
vor sich herschiebt, erzeugt werden muß, und daß andererseits der Kopf des Warmstranges
in diesem Augenblick bereits relativ weit von der horizontalen Tangente des Warmstranges
entfernt ist und eine entsprechend große Energie zum Geraderichten des Stranges notwendig
ist, da der Kaltstrang weit genug aus den Warmstrangführungen herausgeführtwerden
muß.
[0004] Dieser Nachteil wurde bei einer Anlage nach der US-PS 3 344 844 bereits eliminiert,
bei welcher der Kaltstrang nach Verlassen der Treibrollen mittels eines Seilzuges
in seine Ruhelage gezogen wird, wobei das Ausklinken des Warmstranges an einem der
horizontalen Tangente nahen Ort geschieht. Der Nachteil dieser Konstruktion wie auch
ein weiterer Nachteil nach der DE-OS 2 629 453 sowie weiterer Anlagen - wie beispielsweise
in der DE-OS 2714338, US-PS 4 073 383 oder US-PS 3 628 595 beschrieben - liegt darin,
daß die diversen Führungs- und Antriebseinrichtungen für den Kaltstrang in unbeweglicher
Weise über den Warmstrangführungen angeordnet sind, so daß es schwierig oder unmöglich
ist, an die Warmstrangführungen von oben her mittels eines Krans heranzukommen, was
bei Reparatur- und Wartungsarbeiten von großem Wert wäre.
[0005] Die Erfindung soll daher die Aufgabe lösen, eine Stranggießanlage bereitzustellen,
bei welcher die Warmstrangführungen für Wartungsarbeiten (z. B. Auswechseln von Rollen)
bequem von oben her mit einem Kran erreicht werden können.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einer Stranggießanlage der eingangs genannten
Art gelöst, welche ferner dadurch gekennzeichnet ist, daß die zusätzliche Transporteinrichtung
aus einem mittels einer Kraftquelle verschwenkbaren Haltearm besteht, der an einem
Ende im Zentrum der Bewegungsbahn an einem Mittelpunkt schwenkbar angelenkt ist, am
anderen Ende die Verbindungseinrichtung zum An- und Abkuppeln des Fußendes des Kaltstranges
aufweist und der Haltearm mittels der Kraftquelle um den Mittelpunkt von einer dem
An- und Abkuppeln des Kaltstranges von der Verbindungseinrichtung dienenden Kuppelposition
in eine den Kaltstrang von der Warmstrangführung entfernt haltenden Ruheposition sowie
in eine den Zugang zur Warmstrangführung freigebende Wartungsposition verschwenkbar
ist.
[0007] Entsprechend einer Ausführungsart der Erfindung besteht die Verbindungseinrichtung
aus einem, ein selbständiges Verriegeln des Fußendes des Kaltstranges ermöglichenden
Schnappmechanismus.
[0008] Die Verbindungseinrichtung kann ferner derart ausgebildet sein, daß der Schnappmechanismus
eine beim Ausziehen des Kaltstranges spannbare Tellerfeder aufweist, deren Kraft größer
als das Gewicht des Kaltstranges, jedoch kleiner als die Summe aus diesem Gewicht
und der Zugkraft des Treibrichters ist.
[0009] Der Haltearm ist günstigerweise derart ausgebildet, daß er in der Wartungsposition
nahezu senkrecht steht, in der Kuppelposition horizontal und in der Ruheposition zwischen
diesen beiden in einer Mittellage liegt.
[0010] Er ist vorteilhafterweise als Wartungslaufsteg ausgebildet.
[0011] Die Kraftquelle zum Verschwenken des Haltearmes besteht günstigerweise aus einem
Hydraulikzylinder.
[0012] Die Erfindung ist anhand der Zeichnung beispielsweise dargestellt, wobei die
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Stranggießanlage von der Seite, und die
Fig. die Verbindungseinrichtung zwischen Haltearm und Kaltstrang zeigt.
[0013] Die Fig. 1 zeigt die für die Erfindung wesentlichen Teile einer Stranggießanlage.
Auf einer Gießbühne 2 ist eine Stranggießkokille 1 angeordnet, an die sich in Gießrichtung
nachfolgend die Sekundärkühlzone 6 anschließt, deren Rollenführung und Sprüheinrichtung
nicht dargestellt sind. In bekannter Weise ist am Ende des Viertelkreisbogens der
Sekundärkühlzone 6 ein Treibrichter angeordnet, welcher eine Treibrolle 7 und eine
Biegerolle 8 aufweist. Die Rolle 7 ist mit einer definierten Kraft an den Strang angestellt,
die ausreicht, um die Treibkraft der Rolle auf den Strang zu übertragen. Die Rolle
8 ist ebenso gegen den Strang angestellt und zwar unter einer Kraft, die zum Geradebiegen
des kreisbogenförmigen Stranges ausreicht. Zum letztgenannten Zweck ist die Rolle
8 derart gelagert, daß sie unter ihrer Kraft dem nachgebenden Strang folgt, wobei
sie sich in Richtung des Pfeils 9 verschieben kann. Eine kurze Strecke nach der Rolle
8 ist auf der ihr gegenüberliegenden Seite des Stranges eine Stützrolle 10 angeordnet,
welche von der gezeichneten Position entlang des Pfeils 10" in die Position 10' schwenkbar
ist, wo sie einen Teil einer aus Rollen 11 bestehenden horizontalen Rollenführung
bildet.
[0014] Die bisher dargestellten Komponenten dienen sowohl der Führung des Warm- wie auch
des Kaltstranges (mit Ausnahme der Rollen 11); die nunmehr zu beschreibenden Teile
dienen ausschließlich der Führung und Halterung des Kaltstranges. Der in seiner Ruhestellung
auf den Rollen 12 und 13 aufliegende Kaltstrang - dargestellt durch sein Kopfende
16 und sein Fußende 15 - ist als starrer Kaltstrang ausgebildet, wobei er eine kreisbogenförmige
Gestalt aufweist, die es ermöglicht, ihn entlang einer kreisbogenförmigen Bahn, deren
Radius mit dem seiner eigenen Krümmung übereinstimmt, welche gleich ist der Krümmung
der Sekundärkühlzone 6, zu verschieben.
[0015] Der Kaltstrang ist mittels seines Fußendes 15 in lösbarer Weise mit einem Haltearm
22 verbunden und ist, durch Verschwenken dieses Haltearms in die Position 17, verschiebbar.
Die Verschwenkung des Haltearms 22 erfolgt mittels eines Hydraulikzylinders 19 um
den Drehpunkt 20.
[0016] Die Funktionsweise der Anlage ist die folgende:
Vor Beginn des Gießens befindet sich der Kaltstrang in seiner Ruheposition, wobei
das Kopfende die Position 16, das Fußende die Position 15 und der Haltearm 22 die
Position 17 einnehmen. Durch kontrolliertes Entspannen des Hydraulikzylinders 19 wird
der Haltearm 22 in die waagerechte Lage 17' abgesenkt, wobei das Fußende in die Position
15' und das Kopfende in die Position 16' gelangen. In dieser Position ist das Kopfende
bereits in die Treibrichterrollen 7 und 8 und die entsprechenden nicht dargestellten
Gegenrollen eingeführt, so daß die weitere Bewegung des Kaltstranges von diesen übernommen
werden kann. Unter dem Antrieb der Rolle 7 wird das Fußende vorerst aus der Verbindungseinrichtung
18, welche mit dem Haltearm 22 verbunden ist, gelöst und so lange weiter gefördert,
bis das Kopfende in die, die Kokille 1 von unten verschließende Position 16" gelangt.
Die Länge des Kaltstranges muß so bemessen sein, daß in dieser Lage das Fußende 15"
noch im Eingriff mit der Rolle 7 und ihrer Gegenrolle steht. Zum Gießbeginn wird sodann
durch Umkehrung der Drehrichtung der Rolle 7 der Kaltstrang von der Kokille weggezogen,
wobei er in bekannter Weise den Warmstrang mitzieht. Kurz bevor das Kopfende des Warmstranges
in den Treibrichter eintritt, erreicht das Fußende, geführt durch Führungsbleche 14,
die Position 15, wobei es selbsttätig in die Verbindungseinrichtung 18 einrastet.
Die weitere Rückzugbewegung wird nun durch das Hochschwenken des Haltearms 22 in die
Position 17 unterstützt, bzw. nachdem das Kopfende 16 die Treibrolle 7 verlassen hat,
allein durchgeführt.
[0017] Wenn die Schnittstelle zwischen Kalt- und Warmstrang zwischen die Rollen 8 und 10
gelangt, so wird der Warmstrang unter dem Druck der Rolle 8 nach unten gegen die erste
der Rollen 11 gedrückt und somit geradegerichtet, während das Kopfende des Kaltstranges
durch die Rolle 10 gestützt wird. In bekannter Weise ist das Kopfende des Kaltstranges
derart geformt, daß es mit dem Warmstrang auf Zug fest verbunden, durch eine Scherung
jedoch leicht lösbar ist. Der derart gerichtete Warmstrang stößt nun horizontal gegen
die Rolle 10, welche nur gegen vertikal auftretende Kräfte abgestützt ist, und schwenkt
sie in die Position 10', in der sie einen Teil der aus den Rollen 11 bestehenden horizontalen
Rollenführung bildet. Der Kaltstrang wird ohne Unterbrechung weitergezogen, bis der
Haltearm 22 die Position 17 erreicht. Das Kopfende bleibt dann in der Position 16,
gestützt von der Rolle 12, wo es die Bewegung des Warmstranges nicht mehr stört.
[0018] Wenn es nötig ist, Wartungs- oder Reparaturarbeiten an der Rollenführung oder am
Treibrichter oder sonstwo in diesem Bereich auszuführen, ist es von großem Vorteil,
den Raum über dem Arbeitsbereich zum Einführen eines nicht dargestellten Krans freimachen
zu können. Zu diesem Zweck ist der Haltearm 22 so ausgebildet und gelagert, daß er,
nachdem der Kaltstrang in die Lage 15", 16" gebracht wurde, in die Lage 17" hochgeklappt
werden kann, wobei er nach Ausklinken des Hydraulikzylinders 19 mittels des genannten
Krans hochgezogen und in dieser Lage in nicht dargestellter Weise gesichert wird.
Diese Sicherung kann durch einen Schnappmechanismus oder ähnliches erfolgen. Nach
dem Sichern kann der Kran vom Haltearm 22 abgezogen und zu den Wartungsarbeiten verwendet
werden. Nach deren Ende wird unter umgekehrter Reihenfolge der Arbeitsschritte der
Haltearm 22 in die waagerechte Lage abgesenkt.
[0019] Der Kaltstrang bleibt in seiner Lage 15", 16" bis zum nächsten Anguß.
[0020] Die Fig. 2 zeigt im Detail die Verbindungseinrichtung 18 der Fig. 1, welche das Fußende
30 des Kaltstranges in selbsttätiger Weise mit dem Haltearm 22 verbindet.
[0021] Das zwischen Rollen 31 und 32 geführte Fußende 30 des Kaltstranges weist eine eingekerbte
Anschlagfläche 33 sowie eine Nase 43 auf. Die Verbindungseinrichtung besteht aus einem
auf einem Schwenkhebel 35 gelagerten Kipphebel 34, einer den Kipp- und den Schwenkhebel
in einer bestimmten Relativlage zueinander haltenden Spiralfeder 37 sowie einer Tellerfeder
46, welche den Schwenkhebel mit großer Kraft in einer seiner beiden Extremlagen zu
halten sucht.
[0022] In der Ruhelage der Verbindungseinrichtung, welche sowohl bei eingerastetem als auch
bei ausgefahrenem Kaltstrang eingenommen wird, befinden sich alle Teile in der mit
ausgezogenen Strichen gezeichneten Lage. Ausgehend von der eingerasteten Lage des
Fußendes 30 wird dieses nach unten gezogen und drückt dabei gegen den Kipphebel 34,
welcher bis in die gestrichelte gezeichnete Position 34" im Uhrzeigersinn gedreht
wird. Der mittels eines Lagerstifts 39 auf dem Schwenkhebel drehbar gelagerte Kipphebel
34 kann sich jedoch im Uhrzeigersinn nicht gegen den Schwenkhebel 45 verdrehen, da
er gegen einen Anschlag 36 des Schwenkhebels angestellt ist, so daß unter der Abwärtsbewegung
des Fußendes 30 daher der Kipphebel 34 und der Schwenkhebel 35 zusammen um den Lagerstift
38, an dem der Schwenkhebel 35 drehbar gelagert ist, in die Positionen 34" und 35"
geschwenkt werden. Mittels eines Lagerstifts 44 ist am Schwenkhebel 35 ein Anker 45
einer Tellerfeder 46 angelenkt, welche den Schwenkhebel in die Ruhelage vorspannt.
Die Tellerfeder 46 ist in einem Gehäuse 48 gelagert und wird mittels eines am Anker
45 befestigten Flansches 47 gespannt. Bei einer Abwärtsbewegung des Fußteils 30 muß
über die Hebel 34 und 35 die Kraft der Tellerfeder überwunden werden. In einer Ausführungsart
der Einrichtung weist der Kaltstrang ein Gewicht von 2000 kg auf, die Kraft der Treibrollen
im Treibrichter beträgt etwa 4000 kg und die Kraft der Tellerfeder daher etwa weniger
als 6000 kg, um ein einwandfreies Ausziehen des Kaltstranges zu ermöglichen, da die
Ausziehkraft die Summe aus dem Gewicht des hängenden Kaltstranges und der Zugkraft
des Treibrichters ist.
[0023] Wenn die Nase 43" des Fußendes 33" an der Kante des Kipphebels in der Position 34"
vorbeigekommen ist, so schlägt die gesamte Verbindungseinrichtung in ihre Ruhelage
zurück, wobei es vorteilhaft ist, die hierbei frei werdende Energie entsprechend abzufangen,
indem beispielsweise eine nicht dargestellte Gegenfeder im Gehäuse 48 angeordnet wird.
[0024] Da die Bahn des Stiftes 44 von seiner Ruhelage in die Position 44" nicht geradlinig
sondern auf einem Kreis mit dem Mittelpunkt im Stift 38 verläuft, muß der Stift 44
entweder in einem Langloch im Schwenkhebel 35 geführt sein, oder das Tellerfedergehäuse
48 muß schwenkbar am Haltearm 17' befestigt sein.
[0025] Beim Einfahren des Fußendes 30 in die Verbindungseinrichtung wird durch dessen Schrägfläche49
der Kipphebel34 unter beweglichem Drehpunkt 39 gegen den Uhrzeiger in die Position
34' verschwenkt, wobei die Spiralfeder 37 gespannt wird, welche vom Stift 38 zu einem
nur mit dem Kipphebel 34 verbundenen Stift 40 gespannt ist. DasFußende30wirdsoweiteingefahren
(Position 30'), daß der Kipphebel 34 nach Abgleiten an der Nase 43' wieder in seine
Ruhelage zurückkehren kann, indererdasFußendegegen eine ungewollte Abwärtsbewegung
sichert.
[0026] Die beschriebene Verbindungseinrichtung arbeitet selbsttätig bezüglich des Einrastens
des Fußendes und kann durch Überschreiten einer vorgegebenen Zugkraftschwelle auch
selbsttätig gelöst werden.
1. Stranggießanlage mit einer Kokille (1) und einer gebogenen Sekundärkühlzone (6),
einem durch die Sekundärkühlzone (6) in die Kokille (1) einführbaren, gebogenen, starren
Kaltstrang (15, 16), einem Treibrichter (7, 8), der zum Treiben und Richten eines
Warmstranges und zum Antreiben des Kaltstranges (15, 16) dient, einer Verbindungseinrichtung
(18) zum An- und Abkuppeln des Kaltstranges (15, 16) von einer zusätzlichen Transporteinrichtung
(19, 22) für den Kaltstrang (15, 16), mit dessen Hilfe der Kaltstrang (15, 16) nach
Verlassen des Treibrichters (7, 8) in eine Ruhelage bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die zusätzliche Transporteinrichtung aus einem mittels einer Kraftquelle (19)
verschwenkbaren Haltearm (22) besteht, der an einem Ende im Zentrum der Bewegungsbahn
an einem Mittelpunkt (20) schwenkbar angelenkt ist, am andern Ende die Verbindungseinrichtung
(18) zum An- und Abkuppeln des Fußendes (15) des Kaltstranges aufweist und der Haltearm
(22) mittels der Kraftquelle (19) um den Mittelpunkt (20) von einer dem An- und Abkuppeln
des Kaltstranges (15, 16) von der Verbindungseinrichtung (18) dienenden Kuppelposition
(17') in eine den Kaltstrang (15, 16) von der Warmstrangführung (7, 8, 11) entfernt
haltenden Ruheposition (17) sowie in eine den Zugang zur Warmstrangführung (7, 8,
11) freigebende Wartungsposition (17") verschwenkbar ist.
2. Stranggießanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungseinrichtung
(18) aus einem, ein selbständiges Verriegeln des Fußendes (15) ermöglichenden Schnappmechanismus
(34, 35, 37) gebildet ist.
3. Stranggießanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnappmechanismus
(34, 35, 37) eine gegen eine Ausziehbewegung des Fußendes (15) wirkende Tellerfeder
(46) aufweist.
4. Stranggießanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraft der Tellerfeder
um einen Sicherheitszuschlag geringer ist als die Summe des Gewichts des Kaltstranges
(15,16) und den Zugkräften der Treibrollen (7,9).
5. Stranggießanlage nach einem der Ansprüche 1 -4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kuppelposition (17') des Haltearmes (22) einer horizontalen, die Wartungsposition
(17") einer nahezu vertikalen und die Ruheposition (17) einer zwischen den beiden
anderen liegenden mittleren Lage entspricht.
6. Stranggießanlage nach einem der Ansprüche 1 -5, dadurch gekennzeichnet, daß der
Haltearm (22) als begehbarer Wartungslaufsteg ausgebildet ist.
7. Stranggießanlage nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kraftquelle (19) von einem Hydraulikzylinder gebildet ist.
1. A continuous casting installation with a mould (1) and a curved secondary cooling
zone (6), a curved, rigid dummy bar (15, 16) which can be introduced into the mould
(1) through the secondary cooling zone (6), a withdrawal and straightening means (7,
8) which serves to withdraw and straighten a hot bar and to drive the dummy bar (15,
16), and a connecting device (18) for coupling the dummy bar (15, 16) to, and uncoupling
it from, an additional conveying means (19, 22) forthe dummy bar (15,16), with the
aid of which the dummy bar (15, 16) is movable into a rest position after having left
the withdrawal and straightening means (7, 8), characterized in that the additional
conveying means consists of a retaining arm (22), which can be swung by means of a
power source (19), is swingably linked at one end to a centre point (20) in the centre
of the path of movement and has, at the other end, the connecting device (18) for
coupling and uncoupling the foot (15) of the dummy bar, and the retaining arm (22)
can be swung by means of the power source (19) about the centre point (20) from a
coupling position (17') for coupling the dummy bar (15, 16) to, and uncoupling it
from the connecting device (18) into a rest position (17), in which the dummy bar
(15, 16) is held at a distance from the hot bar guide (7, 8, 11) as well as into an
inspection position (17") in which the entrance to the hot bar guide (7,8, 11) is
uncovered.
2. A continuous casting installation according to claim 1, characterized in that the
connecting device (18) is formed by a snap-action mechanism (34, 35, 37) which permits
automatic locking of the foot (15).
3. A continuous casting installation according to claim 2, characterized in that the
snap-action mechanism (34, 35, 37) comprises a cup spring (46) opposing withdrawal
movement of the foot (15).
4. A continuous casting installation according to claim 3, characterized in that the
force of the cup spring is less, by an added safety amount, than the sum of the weight
of the dummy bar (15, 16) and the traction forces of the drive rollers (7, 9).
5. A continuous casting installation according to any one of claims 1-4, characterized
in that the coupling position (17') of the retaining arm (22) corresponds to a horizontal
position, the inspection position (17") to a substantially vertical position, and
the rest position (17) to a median position between the two others.
6. A continuous casting installation according to any one of claims 1-5, characterized
in that the retaining arm (22) is designed as an inspection catwalk.
7. A continuous casting installation according to any one of claims 1-6, characterized
in that the power source (19) is constituted by a hydraulic cylinder.
1. Installation de coulée continue comportant une lingotière (1) et une zone de refroidissement
secondaire (6) cintrée, une fausse barre rigide (15, 16) cintrée, mobile dans son
guide, un redresseur entraîneur (7, 8) qui sert à entraîner et à redresser une billette
chaude de coulée continue et à entraîner la fausse barre (15, 16), un dispositif de
liaison (18) pour accoupler et découpler la fausse barre (15, 16) d'un dispositif
de transport supplémentaire pour la fausse barre (15, 16), à l'aide duquel la fausse
barre (15, 16), après avoir quitté le redresseur-entraîneur (7, 8) peut prendre sa
position de repos, caractérisée par le moyen que le dispositif supplémentaire de transport
est constitué d'un bras support (22) qu'une source de force (19) peut faire pivoter,
le bras qui est articulé, avec possibilité de pivotement à une extrémité au centre
de la voie de déplacement, en un point médian (20), et qui, à l'autre extrémité, présente
le dispositif de liaison (18) pour accoupler et découpler l'extrémité de pied (15)
de la fausse barre; et en ce que le bras support (22) peut pivoter, au moyen de la
source de force (19), autour du point médian (20), pour passer d'une position d'accouplement
(17') qui sert à accoupler et à découpler la fausse barre (15, 16) du dispositif de
liaison (18) à une position de repos (17) qui tient la fausse barre (15, 16) éloignée
du guide de la billette chaude de coulée continue (7, 8, 11) ainsi qu'à une position
d'entretien (17") qui libère l'accès au guide de la billette chaude de coulée continue
(7, 8, 11 ).
2. Installation de coulée continue selon la revendication 1, caractérisée en ce que
le dispositif de liaison (18) est formé d'un mécanisme à déclic (34, 35, 37) qui permet
un verrouillage automatique de l'extrémité de pied (15).
3. Installation de coulée continue selon la revendication 2, caractérisée en ce que
le mécanisme à déclic (34, 35, 37) comporte une rondelle Belleville qui agit en sens
opposé à un déplacement d'extraction de l'extrémité de pied (15).
4. Installation de coulée continue selon la revendication 3, caractérisée en ce que
la force de la rondelle Belleville est inférieure, d'une valeur de sécurité à la somme
du poids de la fausse barre (15, 16) et des forces de traction des rouleaux entraîneurs
(7, 9).
5. Installation de coulée continue selon l'une des revendications 1-4, caractérisée
en ce que la position d'accouplement (17') du bras support (22) correspond à une position
horizontale, la position d'entretien (17") correspond à une position presque verticale,
et la position de repos (17) correspond à une position médiane située entre les deux
autres.
6. Installation de coulée continue selon l'une des revendications 1-5, caractérisée
en ce que le bras support (22) est conçu comme passerelle d'entretien sur laquelle
on peut circuler.
7. Installation de coulée continue selon l'une des revendications 1-6, caractérisée
en ce que la source de force (19) est formée d'un vérin hydraulique.

