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EP 0 060 937 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.09.1984 Patentblatt 1984/39 |
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Anmeldetag: 08.12.1981 |
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Anordnung zur Darstellung des Inhalts von Zahlenrollen-Zählwerken in Form elektrischer
Signale
Arrangement for representing the result of count-on-drum counters in the form of electric
signals
Arrangement pour représenter le résultat d'un comptage d'un compteur à tambour sous
la forme de signaux électriques
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE DE FR NL SE |
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Priorität: |
17.03.1981 CH 1790/81
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.09.1982 Patentblatt 1982/39 |
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Anmelder: LGZ LANDIS & GYR ZUG AG |
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CH-6301 Zug (CH) |
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Erfinder: |
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- Lochinger, Rolf
CH-6317 Oberwil (CH)
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Vertreter: Müller, Hans-Jürgen, Dipl.-Ing. et al |
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Müller, Schupfner & Gauger
Postfach 10 11 61 80085 München 80085 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Bekannte Anordnungen zur Darstellung des Inhalts von Zahlenrollen-Zählwerken in Form
elektrischer Signale beruhen auf der mechanischen, elektrischen, magnetischen oder
photoelektrischen Abtastung von codierten Spuren auf den Zahlenrollen. Die vielfältigen
Randbedingungen, nämlich Wirtschaftlichkeit, Verschleissfreiheit, Alterungsbeständigkeit,
geringer Platzbedarf, Nachrüstbarkeit bestehender Zählwerke usw. werden bei der photoelektrischen
Abtastung wohl am besten, bei bekannten Anordnungen aber trotzdem noch nicht in befriedigender
Weise erfüllt.
[0002] Es ist eine Anordnung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art bekannt (GB-A
2018 069), bei der zur Darstellung des Inhalts von Zahlenrollen-Zählwerken von beispielsweise
Elektrizitätszählern den jeweiligen Zahlen der Zahlenrollen optische Markierungen
zugeordnet sind, welche jeweils aus vier Einzelstrichen bestehen. Die unterschiedliche
Strichstärke bzw. Strichdicke ermöglicht die Auswahl eines bestimmten Codes. Die Abtastung
erfolgt mittels eines Lichtgriffels (light pen), der längs der Reihe der Einzelstriche
entlang geführt wird, weshalb die vier Einzelstriche jeder Einzelmarkierung in derselben
Abtastrichtung nacheinander anzuordnen sind. Diese Art der Markierung verlangt eine
verhältnismässig grosse Gesamtfläche, stört allenfalls sogar das Zahlenbild und lässt
es nicht zu, installierte Messgeräte mit einem solchen Zählwerk nachzurüsten oder
bestehende Zählwerke mit solchen Markierungen zu versehen.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung der eingangs genannten Art
dahingehend zu verbessern, dass eine universelle und zuverlässige Abtastung trotz
geringen Platzbedarfs der Markierung möglich ist.
[0004] Die Lösung dieser Aufgabe gelingt durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen
Merkmale.
[0005] Es ist zwar bekannt (DE-A 2 538 875), Beugungsgitter zum Speichern von Echtheitsinformationen
auf Kreditkarten, Identitätskarten und dergleichen einzusetzen. Dabei werden zur Erzielung
einer hohen Fälschungssicherheit auf der Karte Beugungsgitter mit einer besonderen,
die Echtheitsinformation darstellenden Struktur angeordnet ; bei der Echtheitsprüfung
wird geprüft, ob die Energieanteile in bestimmten Beugungsordnungen in einem vorbestimmten
Verhältnis zueinander stehen. Ferner ist es bekannt (DE-A2215828), die Holographie
in Informationseingabesystemen für elektronische Datenverarbeitungsmaschinen und insbesondere
zum Speichern und Auslesen von Identifikationsinformationen bei Identifikationskarten
und Kreditkarten anzuwenden. Hierbei handelt es sich um dem Fachgebiet der Erfindung
fernliegende Spezialgebiete der Technik, in denen die Beugungsoptik zur Erzielung
einer hohen Fälschungssicherheit angewandt wird.
[0006] Nachfolgend werden einige Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnungen
näher erläutert.
[0007] Es zeigen :
Figur 1 eine Prinzipdarstellung eines Zählwerkes und einer Abtasteinrichtung und
Figuren 2 bis 4 verschiedene Zahlenrollen.
[0008] In der Fig. 1 bedeutet 10 ein Zahlenrollen-Zählwerk, das Zahlenrollen 11 bis 13 aufweist
und hinter einer Blende 14 z. B. in einem nicht dargestellten Messgerät angeordnet
ist. Jede der Zahlenrollen 11 bis 13 trägt auf ihrer Mantelfläche Zahlen, z. B. die
Zahlen 0, 1, 2... 9 oder 00, 10, 20... 90. Der jeweilige Inhalt (Zählwerkstand) des
Zählwerkes 10 kann durch ein Fenster 15 der Blende 14 von Auge abgelesen werden.
[0009] Auf jeder Zahlenrolle 11 bis 13 sind Markierungen 16 angeordnet. Diese Markierungen
16 sind solcher Art, dass sie den Strahlengang - d. h. nicht nur die Strahlenintensität,
sondern auch die Strahlenrichtung - einer photoelektrischen Abtasteinrichtung 17 durch
Beugung oder Brechung modifizieren. Vorteilhaft sind die Markierungen 16 auf der Mantelfläche
der Zahlenrollen 11 bis 13 angeordnet. Die Markierungen 16 einer Zahlenrolle 11, 12,
13 unterscheiden sich jeweils voneinander, so dass jede Markierung den Strahlengang
individuell in für die jeweilige Stellung der Zahlenrolle charakteristischer Weise
modifiziert. Vorteilhaft ist jeder Zahl 0 bis 9 der Zahlenrollen 11 bis 13 einzige
individuelle Markierung 16 zugeordnet, die sich, wie weiter unten noch näher erläutert
wird, neben, zwischen oder über den Zahlen 0 bis 9 befinden kann.
[0010] Die Abtasteinrichtung 17 besteht im dargestellten Beispiel aus einer Lichtquelle
18, einer Gruppe von Lichtempfängern 19 und einem Signalverarbeitungsglied 20. Die
Lichtquelle 18 wirft einen Lichtstrahl auf jene Markierung 16' der Zahlenrolle 11,
welche der im Fenster 15 erscheinenden Zahl der Zahlenrolle 11 zugeordnet ist. Der
Lichtstrahl wird an der Markierung 16' abgelenkt, gegebenenfalls in mehrere Teilstrahlen
aufgespalten und in eine oder mehrere vorbestimmte Richtungen gelenkt. Jeder der Lichtempfänger
19 ist für ein enges Lichtbündel aus dem an der Markierung 16' gestreuten Licht empfänglich.
Die abgelenkten Lichtstrahlen erregen einen oder mehrere der Lichtempfänger 19, und
das Signalverarbeitungsglied 20 gibt an seinem Ausgang ein elektrisches Signal ab,
das die jeweilige Stellung der Zahlenrolle 11 und damit die im Fenster 15 erscheinende
Zahl in seriell oder parallel codierter Form darstellt. Auf gleiche Weise erfolgt
die Abtastung der Zahlenrollen 12 und 13.
[0011] Als Markierungen 16 eignen sich vorzugsweise reflektierende Phasenhologramme. Sie
können ein Hologramm der zugeordneten Zahl, ein Hologramm der binär codierten Zahl
oder ein Hologramm einer beliebigen, z. B. im Gray-Code organisierten Darstellung,
die möglichst einfach eine eindeutige Unterscheidung der Zahlen 0 bis 9 gestattet,
beinhalten. Solche Hologramme können durch Interferenz kohärenter Strahlung oder synthetisch,
d. h. mit Hilfe eines Rechners, hergestellt werden. Ferner eignen sich als Markierungen
16 reflektierende Phasenbeugungsgitter, wobei sich die einzelnen Markierungen durch
die Gitterfrequenz und Orientierung der Beugungsgitter voneinander unterscheiden können
; um die Unterscheidung von zehn verschiedenen Markierungen 16 zu erleichtern, ist
es auch möglich, jede Markierung durch Ueberlagerung zweier verschiedener Beugungsgitter
zu realisieren. Zwischen den Markierungen 16 kann ein Zwischenraum zur Anzeige eines
stattfindenden Zahlenwechsels vorgesehen werden.
[0012] Die Markierungen 16 können nach bekannten Hologramm- oder Beugungsgitter-Vervielfältigungsmethoden
mittels einer Prägematrize unter Anwendung von Druck und Wärme unmittelbar in die
Zahlenrollen 11 bis 13 eingeprägt werden. Es ist auch möglich, mindestens einen Teil
der Mantelfläche der Zahlenrollen 11 bis 13 mit einer thermoplastischen Schicht zu
beschichten und die Markierungen 16 vor oder nach der Applikation der thermoplastischen
Schicht in diese einzuprägen. Vorteilhaft werden die Markierungen 16 in eine thermoplastische
Folie geprägt, die z. B. durch Kleben auf der Mantelfläche der Zahlenrollen 11 bis
13 befestigt wird und diese ringförmig umschliesst.
[0013] Die Fig. 2 stellt eine Zahlenrolle 21 mit einer solchen streifenförmigen Folie 22
dar, die im Vergleich zur Breite der Zahlenrolle 21 schmal ist und nur den einen zahlenfreien
Rand der Mantelfläche bedeckt. Durch eine unterschiedliche Schraffur ist in der Fig.
2 angedeutet, dass die einzelnen Markierungen 16 nicht identisch sind. Zur Erhöhung
der Reflexion kann der mit den Markierungen 16 versehene Oberflächenbereich oder die
gesamte Oberfläche der Folie 22 mit einer dünnen Metallschicht beschichtet sein.
[0014] Die Fig. 3 zeigt eine Zahlenrolle 23 mit einer streifenförmigen, transparenten Folie
24, welche etwa die gleiche Breite wie die Zahlenrolle 23 aufweist und die mit den
Zahlen 0 bis 9 versehenen Zonen der Mantelfläche der Zahlenrolle 23 bedeckt. Jede
der in die Folie 24 geprägten Markierungen 16 ist jeweils zwischen zwei Zahlen angeordnet.
Auch hier können die Markierungen 16 metallbeschichtet sein.
[0015] In der Fig. 4 ist eine Zahlenrolle 25 gezeichnet, die sich von der Zahlenrolle 23
der Fig. 3 dadurch unterscheidet, dass die in eine auf die Mantelfläche der Zahlenrolle
25 aufgebrachte, transparente Folie 26 geprägten Markierungen 16 über den Zahlen 0
bis 9 angeordnet sind, die Zahlen also bedecken. Diese Anordnung hat den Vorteil,
dass die Zahlen praktisch die gesamte Mantelfläche Zahlenrolle 25 belegen können,
da die Markierungen 16 keinen Platz für sich allein beanspruchen. Die Lesbarkeit der
Zahlen wird durch die Markierungen 16 kaum beeinträchtigt, da von der Oberfläche der
Folie 26 nur ein geringer Teil des auf die Zahlenrolle 25 einfallenden Lichtes reflektiert
wird. Aus dem gleichen Grunde sind zwar auch die auf die Lichtempfänger 19 einfallenden
Lichtsignale verhältnismässig schwach, was jedoch eine zuverlässige photoelektrische
Erkennung der Markierungen 16 kaum erschwert.
[0016] Als Lichtquelle 18 eignen sich z. B. Laserdioden, LED's oder Glühlämpchen, die unmittelbar
oder über Lichtleiter einen Lichtstrahl auf die Markierungen 16 werfen. Vorteilhaft
erfolgt die Beleuchtung intermittierend, so dass die Lebensdauer der eingesetzten
Komponenten erhöht und mittels des Auswertegliedes 20 eine durch einen Defekt oder
eine betrügerische Manipulation verursachte Dauerbeleuchtung erkannt werden kann.
[0017] Zur Detektion der durch die Markierungen 16 modifizierten Lichtstrahlen können z.
B. Photodioden oder Phototransistoren eingesetzt werden, die auf einem gemeinsamen
Halbleiterplättchen integriert sein können. Wie die Beleuchtung kann auch die Detektion
der Lichtstrahlen unmittelbar oder über Lichtleiter erfolgen.
[0018] Zum Auslesen des gesamten Inhalts des Zählwerkes 10 können die Zahlenrollen 11 bis
13 parallel oder sequentiell abgetastet werden. Hierzu kann eine einzige Lichtquelle
18 vorgesehen und jeder Zahlenrolle 11 bis 13 eine Gruppe von Lichtempfängern 19 zugeordnet
werden, deren Signale in einem gemeinsamen Signalverarbeitungsglied sequentiell verarbeitet
werden. Ferner kann jeder Zahlenrolle 11 bis 14 eine gesonderte Lichtquelle und allen
Zahlenrollen eine gemeinsame Gruppe von Lichtempfängern 19 zugeordnet werden, wobei
die Lichtquellen sequentiell angesteuert werden und die Lichtempfänger-Gruppe über
Lichtleiter optisch an die einzelnen Zahlenrollen gekoppelt ist. Ferner können die
Lichtquelle 18 und die Lichtempfänger 19 in einen mechanisch bewegbaren Abtastkopf
eingebaut werden, der die Zahlenrollen 11 bis 13 nacheinander abtastet. Es ist auch
möglich, mit einem einzigen, mechanisch bewegbaren Lichtempfänger zu arbeiten, der
in alle Winkelpositionen geführt wird, in denen ein durch die Markierungen 16 modifiziertes
Lichtsignal zu erwarten ist.
[0019] Die Abtastung kann periodisch durchgeführt und das Ergebnis in einem elektronischen
Speicher des Signalverarbeitungsgliedes 20 gespeichert werden. Dies gestattet den
Einsatz langsam arbeitender, preisgünstiger Bauteile, und die Abtastung kann in einem
beliebigen Takt durchgeführt werden, der unabhängig ist vom Takt der Informationsausgabe
am Ausgang des Signalverarbeitungsgliedes 20.
[0020] Die Lichtquelle 18 und die Lichtempfänger 19 können für jede Zahlenrolle oder für
das gesamte Zählwerk 10 zu einem festen Block zusammengebaut werden.
[0021] Ist das Zählwerk 10 in einem plombierbaren Teil eines Messgerätes untergebracht,
so wird die Abtasteinrichtung 17 vorteilhaft ausserhalb dieses plombierbaren Teils
angeordnet, so dass Manipulationen an der Abtasteinrichtung keine erneute Eichung
der Messgerätes nach sich ziehen. Die optische Kopplung zwischen dem Zählwerk 10 und
der Abtasteinrichtung 17 erfolgt hierbei vorteilhaft über Lichtleiter.
[0022] Eine bevorzugte Möglichkeit besteht darin, die Abtasteinrichtung in einem gesonderten
Ablesegerät unterzubringen, die z. B. aus einem tragbaren Basisgerät und einem mit
diesem über ein Kabel verbundenen Abtastkopf besteht. Zum Ablesen des Zählwerkinhaltes
wird die Abtasteinrichtung bzw. deren Abtastkopf auf das Messgerät gesetzt, wobei
der Strahlengang der Abtasteinrichtung vorzugsweise durch ein Zählwerkfenster des
Messgerätes führt.
[0023] Die Vorteile der Erfindung lassen sich nun leicht erkennen. Da es genügt, jeder Zahl
der Zahlenrollen eine einzige Markierung zuzuordnen, beanspruchen diese Markierungen
nur sehr wenig Platz, so dass das Zahlenbild durch die Markierungen nicht gestört
wird und bei bestehenden Zählwerkkonstruktionen weder die Breite der Zahlenrollen
vergrössert noch die Grösse der Zahlen verkleinert werden muss. Die einzelnen Markierungen
können sehr klein gewählt werden, beispielsweise genügt ein Hologramm mit einer Fläche
in der Grössenordnung von einem Quadratmillimeter. In Vergleich zu bekannten Lösungen,
die mit reinen Reflexionsmarkierungen arbeiten, jedoch pro Zahl mindestens vier Plätze
für eine Markierung benötigen, sind - gleiche Grösse der Markierungen vorausgesetzt
- die Anforderungen an die Justiergenauigkeit etwa gleich gross. Bestehende Messgeräte
oder Zählwerke können ohne weiteres nachgerüstet werden, zumal es sogar möglich ist,
eine die Markierungen tragende Folie auf die Zahlenrollen aufzukleben.
1. Anordnung zur Darstellung des Inhalts von Zahlenrollen-Zählwerken in Form elektrischer
Signale, mit auf der Mantelfläche mindestens einer Zahlenrolle (11 ; 12 ; 13 ; 21
; 23 ; 25) angeordneten optischen Markierungen (16) und mit einer eine Lichtquelle
(18) und Lichtempfänger (19) enthaltenden photoelektrischen Abtasteinrichtung (17)
zum Abtasten der Markierungen (16), dadurch gekennzeichnet, daß jeder Zahl der Zahlenrolle
(11 ; 12 ; 13 ; 21 ; 23 ; 25) eine einzige individuelle Markierung (16) in Form eines
den Strahlengang der Abtasteinrichtung (17) durch optische Beugung modifizierenden
Reflexions-Phasenhologramms oder Reflexions-Phasenbeugungsgitters zugeordnet ist und
daß jeder Lichtempfänger (19) für ein enges Lichtbündel aus dem an der jeweils beleuchteten
Markierung (16) gebeugten Licht empfänglich ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtquelle (18) jeder
Abtasteinrichtung (17) mehrere bzw. eine Gruppe von Lichtempfängern (19) zugeordnet
ist.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle die optischen
Markierungen (16) periodisch abtastet und daß die Signale der Lichtempfänger (19)
einer Gruppe sequentiell in einem mit einem elektronischen Speicher versehenen gemeinsamen
Signalverarbeitungsglied (20) zur Verarbeitung gelangen.
4. Anordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtempfänger
(19) einer Gruppe als Photodioden bzw. Phototransistoren ausgebildet und auf einem
gemeinsamen Halbleiterplättchen integriert sind.
5. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Markierungen (16) in die Mantelfläche der Zahlenrolle (11 ; 12 ; 13 ; 21 ; 23
; 25) eingeprägt sind.
6. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
mindestens ein Teil der Mantelfläche der Zahlenrolle (11 ; 12 ; 13 ; 21 ; 23 ; 25)
mit einer thermoplastischen Schicht (22; 24; 26) beschichtet ist, in welche die Markierungen
(16) eingeprägt sind.
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht (22 ; 24 ; 26)
durch eine ringförmig auf der Mantelfläche angeordnete Folie gebildet ist.
8. Anordnung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht (26)
transparent ist und daß die Markierungen (16) über den Zahlen angeordnet sind.
9. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Zählwerk (10) in einem plombierbaren Teil eines Meßgerätes und die Abtasteinrichtung
(17) außerhalb des plombierbaren Teils angeordnet ist und daß die Abtasteinrichtung
(17) über Lichtleiter optisch an das Zählwerk (10) gekoppelt ist.
10. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Zählwerk (10) in einem plombierbaren Meßgerät und die Abtasteinrichtung (17) in
einem gesonderten Ablesegerät angeordnet ist.
11. Anordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Strahlengang der Abtasteinrichtung
(17) durch ein Zählwerkfenster des Meßgerätes führt.
1. An arrangement for representing the content of number disc counters in the form
of electrical signals, comprising optical markings (16) disposed on the peripheral
surface of at least one number disc (11 ; 12 ; 13; 21 ; 23 ; 25) and a photoelectric
sensing means (17) for sensing the markings (16), the sensing means including a light
source (18) and light receivers (19), characterised in that associated with each number
of the number disc (11 ; 12 ; 13 ; 21 ; 23 ; 25) is a single individual marking (16)
in the form of a reflection phase diffraction grating or reflection phase hologram
for modifying the ray path of the sensing means (17) by optical diffraction, and that
each light receiver (19) is receptive of a narrow light beam from the light diffracted
at the respective marking (16) lit.
2. An arrangement according to claim 1, characterised in that associated with the
light source (18) of each sensing means (17) is a plurality or a group of light receivers
(19).
3. An arrangement according to claim 2, characterised in the the light source periodically
senses the optical markings (16) and that the signals of the light receivers (19)
of a group are sequentially passed for processing in a common signal processing means
(20) provided with an electronic memory.
4. An arrangement according to claim 2 or claim 3, characterised in that the light
receivers (19) of a group are formed as photodiodies or phototransistors and are integrated
on a common semiconductor wafer.
5. An arrangement according to one of the preceding claims, characterised in that
the markings (16) are impressed into the peripheral surface of the number disc (11
; 12; 13 ; 21 ; 23 ; 25).
6. An arrangement according to one of the preceding claims, characterised in that
at least a part of the peripheral surface of the number disc (11 ; 12; 13 ; 21 ; 23;
25) is coated with a thermoplastic layer into which the markings (16) are impressed.
7. An arrangement according to claim 6, characterised in that the layer (22 ; 24 ;
26) is formed by a film disposed in an annular configuration on the peripheral surface.
8. An arrangement according to claim 6 or claim 7, characterised in that the layer
(26) is transparent and that the markings (16) are arranged over the numbers.
9. An arrangement according to one of the preceding claims, characterised in that
the counter (10) is disposed in a lead-sealable part of a meter and the sensing means
(17) is arranged outside the lead-sealable part, and that the sensing means (17) is
optically coupled to the counter (10) by light conductors.
10. An arrangement according to one of the preceding claims, characterised in that
the counter (10) is disposed in a lead-sealable meter and the sensing means (17) is
disposed in a separate read-out device.
11. An arrangement according to claim 10, characterised in that the ray path of the
sensing means (17) passes through a counter window of the meter.
1. Dispositif pour représenter le contenu de mécanismes de comptage à rouleaux chiffreurs
sous la forme de signaux électriques, comportant des repères optiques (16) disposés
sur la surface enveloppe d'au moins un rouleau chiffreur (11 ; 12 ; 13 ; 21 ; 23 ;
25) et comportant un dispositif d'exploration photoélectrique (17) contenant une source
de lumière (18) et des récepteurs de lumière (19) et servant à l'exploration des repères
(16), caractérisé en ce qu'à chaque chiffre des rouleaux chiffreurs (11 ; 12 ; 13
; 21 ; 23 ; 25) est associé un repère individuel unique (16) réalisé sous la forme
d'un hologramme de phase de réflexion ou d'un réseau de diffraction de phase de réflexion,
modifiant le trajet du rayonnement du dispositif d'exploration (17) au moyen d'une
diffraction optique, et que chaque récepteur de lumière (19) est réceptif pour un
étroit pinceau de lumière faisant partie de la lumière diffractée au niveau du repère
(16) respectivement éclairé.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que plusieurs récepteurs
de lumière ou un groupe de récepteurs de lumière (19) sont associés à la source de
lumière (18) de chaque dispositif d'exploration (17).
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que la source lumineuse
explore périodiquement les repères optiques (16) et que les signaux des récepteurs
de lumière (19) d'un groupe parviennent successivement en vue de leur traitement dans
un circuit commun (20) de traitement des signàux, qui est muni d'une mémoire électronique.
4. Dispositif suivant la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que les récepteurs
de lumière (19) d'un groupe sont réalisés sous la forme de photodiodes ou de phototransistors
et sont intégrés sur une plaquette à semiconducteurs commune.
5. Dispositif suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que
les repères (16) sont réalisés par estampage dans la surface enveloppe des rouleaux
chiffreurs (11 ; 12 ; 13 ; 21 ; 23 ; 25).
6. Dispositif selon l'une des revendications précédentes caractérisé en ce qu'au moins
une partie de la surface enveloppe des rouleaux chiffreurs (11 ; 12 ; 13 ; 21 ; 23
; 25) est recouverte par une couche thermoplastique (22 ; 24 ; 26), dans laquelle
les repères (16) sont réalisés par estampage.
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que la couche (22 ; 24 ;
26) est formée par une feuille disposée à la manière d'un anneau sur la surface enveloppe.
8. Dispositif selon la revendication 6 ou 7 caractérisé en ce que la couche (26) est
trànspa- rente et que les repères (16) sont disposés au-dessus des chiffres.
9. Dispositif selon l'une des revendications précédentes caractérisé en ce que le
mécanisme de comptage (10) est disposé dans une partie pouvant être plombée dans l'appareil
de mesure et que le dispositif d'exploration (17) est disposé à l'extérieur de la
partie pouvant être plombée et que le dispositif d'exploration (17) est accouplé optiquement
par l'intermédiaire de guides de lumière au mécanisme de comptage (10).
10. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le
mécanisme de comptage (10) est disposé dans un appareil de mesure pouvant être plombé
et que le dispositif d'exploration (17) est disposé dans un appareil de lecture particulier.
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que le trajet de rayonnement
du dispositif d'exploration (17) passe à travers une fenêtre du mécanisme de comptage
de l'appareil de mesure.
