(19)
(11) EP 0 060 983 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
23.01.1985  Patentblatt  1985/04

(21) Anmeldenummer: 82100888.5

(22) Anmeldetag:  08.02.1982
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4B65D 55/02

(54)

Behälter mit Sicherheitsverschluss

Container with safety closure

Récipient avec fermeture de sécurité


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH FR GB LI NL SE

(30) Priorität: 18.03.1981 DE 3110514

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
29.09.1982  Patentblatt  1982/39

(71) Anmelder: Friedrich Sanner GmbH & Co. KG Spritzgusswerk
D-64625 Bensheim 3-Auerbach (DE)

(72) Erfinder:
  • Emich, Werner
    D-6140 Bensheim 7-Langwaden (DE)

(74) Vertreter: Helber, Friedrich G., Dipl.-Ing. et al
Zenz, Helber & Hosbach Patentanwälte Scheuergasse 24
64673 Zwingenberg
64673 Zwingenberg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Behälter mit Sicherheitsverschluß, insbesondere zur Aufnahme von pharmazeutischen Präparaten oder Chemikalien bestimmter Behälter aus Glas, Metall oder Kunststoff, der durch einen ins Innere der Mündung des rohrförmigen Behälterhalses eindrückbaren Verschlußstopfen mit einer den Einschubweg begrenzenden, zum Ergreifen des Verschlußstopfens dienenden Griffplatte wahlweise verschiebbar oder zur Entnahme des Füllguts zu öffnen ist, wobei außen auf dem Behälterhals eine über dessen Stirnfläche vorstehende zylindrische Sicherungshülse angeordnet ist, deren vorstehender Bereich die Umfangsfläche der Griffplatte des Verschlußstopfens in der Behälter-Schließstellung passend aufnimmt, und auf dem Behälterhals axial beweglich ist (DE-A-2438920).

    [0002] Behälter mit Sicherheitsverschlüssen dienen insbesondere zur Aufnahme von potentiellen schädlichen oder giftigen Stoffen, d. h. Chemilcalien, Reinigungsmitteln, Kosmetika, Arzneimitteln u. dgl., die von Kindern ferngehalten werden müssen. Die Behälter sollen also nicht nur eine sachgemäße Lagerung der Füllstoffe bezwekken, sondern darüber hinaus präventiv auch verhindern, daß Kleinkinder den Behälter öffnen und durch Genuß oder Berührung des Behälterinhalts gesundheitliche Schäden davontragen können. Andererseits muß die Entnahme des Behälterinhaltes für eine befugte und über die Funktion des Sicherheitsverschlusses informierte Person einfach und schnell möglich sein, damit der Verschluß auch wirklich benutzt und nicht nach erstmaligem Gebrauch beiseite gelegt oder durch einen einfacher handhabbaren gewöhnlichen Verschluß ersetzt wird. Da die Sicherheitsverschlüsse also im wesentlichen zum Schutze von Kindern dienen, werden sie auch als Kkindergesicherte Verschlüsse« (KgV) bezeichnet.

    [0003] Für den vorstehend dargelegten Anwendungszweck sind eine Vielzahl unterschiedlichster Verschlüsse bekanntgeworden. Bei Schraubkappenverschlüssen für Arzneifläschchen ist beispielsweise eine Ausführungsform üblich, bei denen der Schraubverschluß aus der eigentlichen Schraubkappe und einer die Schraubkappe übergreifenden Drehkappe besteht, welche durch federnde Elemente in eine Stellung gedrängt ist, in welcher sie bei einer Drehung in Öffnungsrichtung keinen Eingriff mit der Schraubkappe hat, d. h. sich leer dreht, so daß die Flasche durch die Schraubkappe verschlossen bleibt. Die Drehkappe kann jedoch entgegen der Wirkung der erwähnten Federelemente in eine mit der Schraubkappe gekuppelte Stellung gedrückt werden, so daß dann eine Drehung der Kappe in dieser gedrückten Stellung das Abschrauben auch der eigentlichen Schraubkappe ermöglicht. Andererseits sind auch Verschlüsse mit kraftschlüssig gehaltenen Stopfen bereits dadurch kindersicher ausgebildet worden, daß der in den Behälter eingesetzte Verschlußstopfen so ausgebildet wurde, daß er von Hand nicht unmittelbar zu erfassen ist, wobei in seiner Kopfplatte eine Einstecköffnung für ein zum Herausziehen geeignetes Werkzeug vorgesehen ist. Dieses Werkzeug ist dabei an einem am Verschlußstopfen einstückig angespritzten und durch leicht brechbare Stege mit ihm verbundenen Sicherungsring angeformt, der in diesem Fall gleichzeitig eine sogenannte Originalitätssicherung darstellt (DE-C-2 035 747). Dieser Verschluß hat sich in seiner Sicherungsfunktion bewährt. Als nachteilig wird jedoch empfunden, daß der Sicherungsring mit dem angeformten Werkzeug nach dem erstmaligen Öffnen des Behälters nicht mehr mit dem Verschluß verbunden ist, und deshalb verlorengehen kann.

    [0004] Dieser Nachteil ist bei einem bekannten Sicherheitsverschluß der eingangs erwähnten Art (DE-A-2 241 650) nicht gegeben, bei welchem als Sicherungsorgan eine Sicherungshülse dient, welche axial verschiebbar auf dem Behälterhals angeordnet und durch eine Feder in eine Sicherungsstellung vorgespannt ist, in welcher sie die Umfangsfläche der Griffplatte des Verschlußstopfens überragt, zum Öffnen jedoch mit einer Hand entgegen der Wirkung der Feder zurückgezogen werden kann, worauf mit der anderen Hand die dann freiliegende Umfangsfläche der Griffplatte erfaßt und der Verschlußstopfen geöffnet werden kann. Die beschriebene Manipulation ist aber schwierig, weil sowohl für das Zurückziehen der Sicherungshülse als auch das Abziehen des Stopfens Kraft erforderlich ist. Personen, bei denen die Bewegungsfähigkeit und Kraft der Hände - beispielsweise durch eine rheumatische Erkrankung oder infolge Alters - beschränkt ist, können Schwierigkeiten haben, die für die Öffnung erforderliche Manipulation durchzuführen.

    [0005] Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen durch eine verschiebbare Sicherungshülse gegen unbefugtes Öffnen gesicherten Behälterverschluß zu schaffen, der ohne ein verlierbares gesondertes Werkzeug von einer über die Verschlußfunktion informierten Person ohne Kraft oder Geschicklichkeit erfordernde Manipulationen geöffnet und verschlossen werden kann, ohne daß die Sicherungsfunktion gegenüber den bekannten Sicherheitsverschlüssen beeinträchtigt wäre.

    [0006] Ausgehend von einem Behälter der eingangs erwähnten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die der Behältermündung zugewandte Unterseite der Griffplatte auf einer ringförmig umlaufenden radialen Fläche der Sicherungshülse aufliegt, daß die Sicherungshülse und der Behälterhals über einen begrenzten Weg in Öffnungsrichtung des Verschlußstopfens in komplementärem Gewindeeingriff miteinander stehen und dann gegen axiale Trennung voneinander gesichert sind, und daß die Sicherungshülse wenigstens einen von ihrer Innenfläche radial einwärts gerichteten Vorsprung aufweist, der über einen in Öffnungsrichtung vor ihm liegenden, radial nach außen gerichteten ersten Ringwulst an der Außenfläche des Behälterhalses gerastet ist. Auch in diesem Fall verhindert also der vorstehende Bereich der Sicherungshülse im gesicherten Zustand ein Ergreifen der Griffplatte des Verschlußstopfens, so daß diese zunächst gegen Herausziehen aus der Behältermündung gesichert ist. Anstelle eines Zurückziehens der Sicherungshülse entgegen einer Federkraft wird die Sicherungshülse beim erfindungsgemäßen Verschluß in Aufschraubrichtung gedreht, wobei sie durch den bestehenden Gewindeeingriff zunächst in Öffnungsrichtung des Verschlußstopfens verschoben wird und den Verschlußstopfen mitnimmt. Die Griffplatte des Verschlußstopfens liegt dabei immer noch innerhalb der Sicherungshülse und ist also nicht zugänglich, so daß der Verschlußstopfen immer noch nicht ergriffen werden kann. Erst wenn nunmehr die Sicherungshülse wiederum bewußt in Zudrehrichtung zurückgeschraubt wird, tritt die Griffplatte des Verschlußstopfens aus der Sicherungshülse aus und der Verschlußstopfen kann abgenommen werden. Dann ist der Verschlußstopfen aber bereits gelockert und kann mit relativ geringer Kraft aus der Mündung des Behälters herausgezogen werden.

    [0007] Zur in axialer Richtung nicht trennbaren Halterung der Sicherungshülse auf dem Behälterhals ist in einem wenigstens der axialen Dicke der Griffplatte entsprechenden Abstand vom ersten Ringwulst zur Mündung des Behälterhalses versetzt ein zweiter radial nach außen gerichteter Ringwulst vorgesehen, an dem der radial nach innen gerichtete Vorsprung der Sicherungshülse nach Hinwegrasten über den ersten Ringwulst zur Anlage kommt, wenn die Sicherungshülse in Aufschraubrichtung gedreht wird.

    [0008] Der radial einwärts gerichtete Vorsprung der Sicherungshülse ist zweckmäßig ebenfalls als umlaufender geschlossener Ringwulst ausgebildet.

    [0009] Die Ausgestaltung ist dabei zweckmäßig so getroffen, daß der radial einwärts gerichtete Vorsprung der Sicherungshülse in dem der Behältermündung gegenüberliegenden behälterseitigen Endbereich der Sicherungshülse und die in komplementärem Gewindeeingriff stehenden Gewindeabschnitte der Sicherungshülse und des Behälterhalses in Axialrichtung zur Behältermündung versetzt auf der Außenseite des Behälterhalses bzw. der Innenseite der Sicherungshülse vorgesehen sind.

    [0010] Der zweite Ringwulst auf dem Behälterhals hat in vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung einen von der Behältermündung aus in Richtung zum eigentlichen Behälter zunehmend keilförmigen Querschnitt, der an seiner der Behältermündung abgewandten Seite von einer im wesentlichen radial verlaufenden Kante begrenzt ist. Wenn nun noch der radial einwärts gerichtete Vorsprung der Sicherungshülse einen zum zweiten Ringwulst des Behälterhalses komplementär keilförmig gerichteten Querschnitt hat, dann können die Keilflächen der Ringwulste bei der ersten Montage aufeinander aufgleiten und unter elastischer Aufweitung der Sicherungshülse übereinander hinwegtreten, während eine axiale Demontage der Sicherungshülse wegen der dann aneinander zur Anlage kommenden radialen Flächen der Ringwulste nicht mehr möglich ist.

    [0011] Die Sicherungshülse wird also zweckmäßig aus einem elastisch aufweitbaren Material, und zwar vorzugsweise - ebenso wie der Verschlußstopfen - im Spritzgußverfahren aus Kunststoff hergestellt.

    [0012] Die Gewindeabschnitte der Sicherungshülse und des Behälterhalses sind vorzugsweise mit mehrgängigen komplementären Gewinden versehen, die dann eine relativ starke Gewindesteigung haben können. Die zur Erzeugung des erforderlichen Öffnungshubes der Sicherungshülse notwendige Drehung kann dadurch auf etwa eine halbe Umdrehung der Sicherungshülse beschränkt werden.

    [0013] In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung können die axiale Erstreckung der Gewindeabschnitte der Sicherungshülse und des Behälterhalses sowie der Abstand des zweiten radial nach außen gerichteten, am Behälterhals vorgesehenen Ringwulstes vom ersten Ringwulst so bemessen sein, daß der Gewindeabschnitt der Sicherungshülse beim Drehen in Aufschraubrichtung bis vor den Gewindeabschnitt des Behälterhalses schraubbar und dann auf dem Behälterhals frei drehbar ist. Der Sicherungsring läßt sich also in der ganz hochgeschraubten Stellung in beiden Richtungen frei durchdrehen, wobei die Griffplatte des Verschlußstopfens noch in der Sicherungshülse aufgenommen, d. h. nicht ergreifbar ist. Erst wenn die Sicherungshülse unter zusätzlicher Ausübung eines in Richtung auf den Behälter gerichteten axialen Drucks in Zudrehrichtung zurückgeschraubt wird und so die komplementären Gewindeabschnitte wieder in Eingriff kommen und die Sicherungshülse deshalb in die Schließstellung verbracht wird, wird die Griffplatte zugänglich, da der Verschlußstopfen durch die stramme Passung seines Stopfenteils im Behälterhals in der axial aus dem Behälterhals teilweise herausgezogenen Stellung stehenbleibt, d. h. nicht mit der Sicherungshülse zurückgeschraubt wird. Die Tatsache, daß das Zurückschrauben der Sicherungshülse die Ausübung eines zusätzlichen axialen Drucks erfordert, stellt also eine zusätzliche Sicherung gegen unbefugtes Öffnen dar, weil nur über dieses Erfordernis informierte Benutzer diesen Axialdruck ausüben werden.

    [0014] Der in die Behältermündung eingreifende Teil des Verschlußstopfens kann entweder als gegenüber dem lichten Querschnitt der Behältermündung mit Übermaß bemessene sogenannte »Dichtolive«, d. h. als Stopfen mit nach außen konvex gewölbter Umfangsfläche, ausgebildet sein, oder er wird als bezüglich des lichten Querschnitts der Behältermündung mit Untermaß bemessener zylindrischer Stopfenteil ausgebildet, der dann mit angespritzten, radial vorspringenden Dichtlamellen in der Behältermündung abdichtet.

    [0015] Der Verschlußstopfen kann außerdem in an sich bekannter Weise mit einem in Axialrichtung zusammendrückbaren Niederhalter oder auch mit einerTrocknungseinlage versehen sein.

    [0016] Die zum Öffnen und Verschließen des Verschlußstopfens dienende Umfangsfläche der Griffplatte und/oder die Umfangsfläche der Sicherungshülse ist bzw. sind zweckmäßig mit Rändelungsrippen od. dgl. versehen, die bei Herstellung aus Kunststoff im Spritzgußverfahren einstückig mit angespritzt werden können.

    [0017] Um die Manipulation der Sicherungshülse auch durch Personen mit - beispielsweise durch Gicht- oder Rheumaerkrankungen - verringerten Handkräften zu erleichtern, empfiehlt es sich, die Sicherungshülse mit einer äußeren Mantelfläche zu versehen, die in Blickrichtung entlang ihrer Längsmittelachse eine von der Kreisform abweichende, vorzugsweise polygonale oder polygonähnliche Begrenzung hat. Durch die polygonale Ausbildung ist der Sicherungsring einfach zu ergreifen und der Hebelarm, an welchem die Drehkraft wirkt, wird im Bereich der Polygonecken gegenüber einer zylindrischen Sicherungshülse vergrößert, d. h. mit der gleichen Drehkraft wird ein höheres bzw. einer geringeren Drehkraft ein gleiches Öffnungs-Drehmoment erzeugt. Außerdem kann die polygonale Sicherungshülse auch mit Hilfsmitteln - beispielsweise durch Einklemmen in einen Schubladenspalt - festgehalten und die Öffnungskraft am Behälter ausgeübt werden, der bei entsprechender Form und Größe noch einfacher zu ergreifen und mit geringeren Kräften relativ zur Sicherungshülse drehbar ist.

    [0018] Wenn der Stopfenteil des Verschlusses eine zylindrische Umfangsfläche oder die Form einer »Dichtolive« hat, kann es zweckmäßig sein, auf der Außenfläche des in den Behälterhals eingreifenden Stopfenteils einen umlaufenden Ringwulst vorzusehen, dem auf der Innenfläche des Behälterhalses ein Ringwulst zugeordnet ist, wobei die Ringwulste in Axialrichtung so angeordnet sind, daß der am Stopfenteil vorgesehene Ringwulst beim Eindrücken des Verschlußstopfens in den Behälterhals unmittelbar vor Erreichen der bestimmungsgemäßen Stopfen-Verschlußstellung über den Ringwulst im Behälterhals hinwegrastet. Wenn der zuvor geöffnete Verschluß wieder verschlossen wird, entsteht beim Eindrücken des Verschlußstopfens in den Behälterhals also ein Ratschgeräusch, welches akustisch anzeigt, daß der Behälter wieder korrekt, d. h. kindersicher, verschlossen ist. Bleibt das Ratschgeräusch aus, ist dies ein Hinweis für den Benutzer, daß er die Sicherungshülse noch nicht in der erforderlichen Weise ganz in die Verschlußstellung zurückgedreht hat, und daß deshalb der Verschlußstopfen noch nicht ganz in die bestimmungsgemäße Verschlußstellung eindrückbar ist.

    [0019] Gleichzeitig hat der Ringwulst am Stopfenteil die Aufgabe der Abdichtung des Behälterinnern gegen das Eindringen von Umgebungsluft. Diese Dichtung wird noch verbessert, wenn der lichte Innendurchmesser des Behälterhalses in dem in Richtung zum Behälterinnern an den Ringwulst anschließenden Bereich im Vergleich zum Innendurchmesser des mündungsseitig vor dem Ringwulst gelegenen Bereichs etwas kleiner bemessen ist.

    [0020] Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung mehrerer Ausführungsbeispiele in Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert, und zwar zeigt

    Fig. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines in der erfindungsgemäßen Weise mit einem Sicherheitsverschluß versehenen Behälters in der Behälter-Schließstellung;

    Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende teilweise geschnittene Seitenansicht des oberen Teils des Behälters nach einem ersten Öffnungs-Betätigungsschritt des Behälter-Verschlusses;

    Fig. eine der Fig. entsprechende Ansicht nach einem zweiten Betätigungsschritt;

    Fig. 4 eine auseinandergezogene Darstellung des oberen Teils des Behälters sowie der Teile des Sicherheitsverschlusses in einer den Fig. 1 bis 3 entsprechenden Ansicht;

    Fig. 5 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels einer in der erfindungsgemäßen Weise mit einem Sicherheitsverschluß versehenen Behälters in der Behälter-Schließstellung;

    Fig. 6 eine Draufsicht auf den Behälter, gesehen in Richtung des Pfeils 6 in Fig. 5; und

    Fig. 7 eine Schnittansicht durch den Halsbereich des in Fig. 5 und 6 gezeigten Behälters, gesehen in Richtung der Pfeile 7-7 in Fig. 6 sowie den aus dem Behälterhals herausgezogenen Verschlußstopfen, wobei die Sicherungshülse der besseren Übersichtlichkeit wegen nur strichpunktiert dargestellt ist.



    [0021] Das in den Zeichnungsfiguren dargestellte Ausführungsbeispiel des in seiner Gesamtheit mit 10 bezeichneten erfindungsgemäßen Behälters mit Sicherheitsverschluß ist ein Tablettenröhrchen 12, welches durch einen üblichen, in die offene Mündung des Tablettenröhrchens eingedrückten Verschlußstopfen 14 verschlossen ist. Der Verschlußstopfen 14 hat im dargestellten Fall (Fig. 4) die Form eines mit einer gerändelten oder längsgerippten Griffplatte 16 versehenen Stopfenteils 18 mit nach außen konvex gewölbter Umfangsfläche, aus dessen hohlem Innern ein in Axialrichtung elastisch zurückdrängbarer Niederhalter 12 vorsteht.

    [0022] Das Tablettenröhrchen 12 ist an seinem verschlußseitigen Ende mit einem gegenüber dem restlichen Röhrchen-Außendurchmesser etwas eingezogenen Halsabschnitt 22 versehen, auf welchem eine aus Kunststoff gespritzte und auf ihrer zylindrischen Außenfläche längsgerippte Sicherungshülse 24 aufgesetzt ist, deren Außendurchmesser etwa dem Außendurchmesser des Tablettenröhrchens 12 entspricht.

    [0023] Der Halsabschnitt 22 des Tablettenröhrchens 12 trägt in seinem unmittelbar an die Mündung anschließenden Bereich einen mit einem mehrgängigen Gewinde versehenen Gewindeabschnitt 26, dem ein komplementärer Gewindeabschnitt 28 im Innern der Sicherungshülse 24 entspricht. Die Sicherungshülse 24 steht um das Maß der Dicke der Griffplatte 16 des Verschlußstopfens 14 über die Mündung des Halsabschnitts 22 vor, wobei sie die Umfangsfläche der Griffplatte 16 passend umschließt, so daß der Griffplattenumfang nicht von Hand ergreifbar ist. Die zur Röhrchenmündung weisende rückwärtige Fläche der Griffplatte liegt in ihrem äußeren Randbreich auf einer umlaufenden radialen Ringfläche 30 in der Sicherungshülse auf, so daß die Griffplatte 16 und damit der Stopfen 14 bei einer Axialverschiebung des Sicherungsrings von der Röhrchenmündung weg zwangsläufig formschlüssig mitgenommen wird, während bei einer entgegengesetzten Verschiebung der Sicherungshülse eine solche zwangsläufige Mitnahme nicht erfolgt.

    [0024] In dem unterhalb des Gewindeabschnitts 26 liegenden Bereich ist der Halsabschnitt 22 mit zwei in axialem Abstand voneinander vorgesehenen umlaufenden Ringwulsten 32, 34 versehen, von denen der erste Ringwulst 32 dicht oberhalb der am Übergang vom Halsabschnitt zum vollen Durchmesser des Tablettenröhrchens gebildeten Stufen des Halsabschnitts liegt, während der zweite Ringwulst 34 in einem wenigstens dem Maß der Dicke der Griffplatte 16 entsprechenden Abstand oberhalb des ersten Ringwulstes 32 angeordnet ist. Ein am unteren Ende der Sicherungshülse 24 von deren Innenfläche radial einwärts vorspringender Ringwulst 36 untergreift den ersten Ringwulst 32 des Halsabschnitts 22 bei verschlossenem Tablettenröhrchen. Die Sicherungshülse 24 kann infolge der in Eingriff stehenden Gewindeabschnitte 26, 28 axial nach oben geschraubt werden, wobei zu Beginn des Aufschraubvorgangs aber einige Kraft erforderlich ist, um den Ringwulst 36 unter elastischer Aufweitung des unteren Endes der Sicherungshülse über den ersten Ringwulst 32 am Halsabschnitt 22 hinwegzurasten. Der Aufschraubvorgang kann dann bis zur Anlage des Ringwulstes 36 an den zweiten Ringwulst 34 am Halsabschnitt 22 fortgesetzt werden, wobei lediglich die den Stopfenteil 18 in der Mündung des Tablettenröhrchens haltende Kraft, die erheblich geringer als die vorerwähnte Entrastungskraft ist, überwunden werden muß.

    [0025] Beim Drehen der Sicherungshülse in Aufschraubrichtung wird der Verschlußstopfen 14 an der Griffplatte 16 mitgenommen und der Stopfenteil 18 zumindest teilweise aus der Behältermündung herausgezogen. Wird die Sicherungshülse dann wieder in Gegenrichtung bis zur Verrastung ihres Ringwulstes 36 hinter dem Ringwulst 32 eingeschraubt, bleibt der Verschlußstopfen in der herausgezogenen Stellung stehen und die dann freiliegende Griffplatte kann ergriffen und der Verschlußstopfen ganz herausgezogen werden. Zum Verschließen des Tablettenröhrchens sind dann keine außergewöhnlichen Manipulationen vorzunehmen, sondern der Verschlußstopfen wird einfach in üblicher Weise in das offene Ende des Sicherungsrings und damit in die Mündung des Tablettenröhrchens eingedrückt.

    [0026] Die Sicherungsfunktion des in der erfindungsgemäßen Weise ausgebildeten Sicherheitsverschlusses beruht also darauf, daß der normalerweise wegen der verdeckt in der Sicherungshülse liegenden Lage nicht ergreifbare Verschlußstopfen durch zwei entgegengesetzt gerichtete Schraubvorgänge der Sicherungshülse in eine Lage gebracht werden muß, in welcher seine Griffplatte zugänglich ist, wobei zu Beginn des ersten Schraubvorgangs eine bei Schraubverschlüssen nicht übliche Entrastungskraft auf die Sicherungshülse ausgeübt werden muß, die von Kleinkindern zumindest dann nicht ausgeübt wird, wenn sie sich über die Verschlußfunktion nicht im klaren sind.

    [0027] Der zweite am Halsabschnitt 22 des Tablettenröhrchens 12 vorgesehene Ringwulst 34 und der Ringwulst 36 der Sicherungshülse 24 werden zweckmäßig mit komplementär keilförmigem Querschnitt (Fig.4) derart ausgebildet, daß die Kleinflächen beim Einschraubvorgang - unter Aufweitung der Sicherungshülse - aufeinander aufgleiten, während beim Aufschraubvorgang radial verlaufende Endflächen der Ringwulste aneinander zur Anlage kommen, welche das vollständige Abschrauben der Sicherungshülse über den zweiten Ringwulst 34 hinweg verhindern. Der Querschnitt des ersten Ringwulstes 32 wird dagegen zweckmäßig so gewählt, daß das Aufdrehen des Sicherungsrings - wenn auch nur bei Ausübung eines entsprechend erhöhten Entrastungswiderstandes - möglich ist. Die die Entrastung des Ringwulstes 36 beim Aufdrehen der Sicherungshülse zu verhindern suchende Fläche des ersten Ringwulstes 32 wird deshalb zweckmäßig nicht radial, sondern leicht schräg in Aufdrehrichtung geneigt oder abgerundet ausgebildet.

    [0028] Die Sicherungswirkung kann noch erhöht werden, wenn die axiale Länge der Gewindeabschnitte 28, 26 an der Sicherungshülse 24 bzw. am Behälterhals 22 relativ kurz und der Abstand des zweiten radial nach außen gerichteten, am Behälterhals vorgesehenen Ringwulstes 34 vom ersten Ringwulst 32 etwas länger bemessen werden, da der Gewindeabschnitt 28 der Sicherungshülse 24 dann beim Drehen in Aufschraubrichtung bis vor den Gewindeabschnitt 26 des Behälterhalses schraubbar und dann auf dem Behälterhals frei drehbar ist, ohne daß der Hülse hierbei eine axiale Bewegungskomponente erteilt wird. Die Griffplatte 16 ist dabei noch in der Sicherungshülse 24 versenkt, d. h. der Verschtußstopfen kann auch nicht ergriffen werden. Erst wenn die Sicherungshülse unter gleichzeitiger Ausübung eines axial in Richtung ins Behälterinnere gerichteten Drucks in Zudrehrichtung geschraubt wird, kommen die Gewindeabschnitte 28, 26 in Eingriff und die Sicherungshülse wird zurückgeschraubt, wodurch die Griffplatte 16 des dabei nicht mitgenommenen Verschlußstopfens 14 frei wird und ergriffen werden kann.

    [0029] Der in den Fig. 5 bis 7 gezeigte abgewandelte Behälter 110 entspricht dem zuvor beschriebenen Behälter 10 hinsichtlich der Funktion des Sicherheitsverschlusses weitgehend und gleiche Teile sind mit den gleichen Bezugszeichen mit vorangesetzter »1 bezeichnet. Zur Vermeidung unnötiger Wiederholung genügt es also, hier nur die getroffenen Änderungen zu beschreiben, während für die übereinstimmenden Ausgestaltungsmerkmale auf die vorausgehende Beschreibung verwiesen werden kann. Der Behälter 110 ist in diesem Falle als - beispielsweise im Blasverfahren aus Kunststoff hergestelltes in der Draufsicht viereckiges Fläschchen ausgebildet, welches zur Aufnahme von Medikamenten dienen möge. Die Sicherungshülse 124 weist, wie am besten in Fig. 6 erkennbar ist, keine zylindrische Umfangsfläche auf, sondern in Blickrichtung entlang ihrer Mittelachse, d. h. in der Draufsicht auf den Behälter 110 eine von der Kreisform abweichende dreieckige Form mit gleichlangen Dreieckseiten, wobei die Dreieckseiten im dargestellten Fall nicht geradlinig, sondern leicht konvex nach außen gekrümmt sind. Es ist ersichtlich, daß der Abstand R von der Längsmittelachse der Sicherungshülse bis zu den Ecken des Dreiecks größer als der Abstand r von der Längsmittelachse bis jeweils zur Mitte einer der Dreieckseiten ist, d. h. die von einem Benutzer beim Aufdrehen der Sicherungshülse 124 auf eine Ecke der Sicherungshülse ausgeübte Drehkraft wirkt an dem vergleichsweise längeren Hebelarm R, d. h. bei gleicher Drehkraft wird ein größeres Aufdrehmoment erzielt.

    [0030] Der Stopfenteil 118 des Verschlußstopfens 114 ist - abweichend von dem als Dichtolive ausdgebildeten Stopfenteil 18 beim Behälter 10 - zylindrisch und weist als Dichtelement einen radial umlaufenden Ringwulst 140 auf. Dem Ringwulst 140 ist im Innern des Behälterhalses 122 ein radialer Ringwulst 142 zugeordnet, über welchen der Ringwulst 140 hinwegrastet, wenn der Verschlußstopfen 114 beim Eindrücken in den Behälterhals 122 in der vorgeschriebenen Weise ganz eingedrückt wird. Das dabei entstehende Schnappgeräusch zeigt das Erreichen der Schließstellung auch akustisch an. Der unterhalb, d. h. in Richtung ins Behälterinnere an den Ringwulst 142 anschließende Bereich der lichten Halsöffnung weist einen etwas geringeren Durchmesser als der vor dem Ringwulst liegende Bereich auf, so daß der Ringwulst 140 des Stopfenteils in der ganz eingedrückten Stellung des Stopfens mit höherer Spannung an der Innenwand des Behälterhalses anliegt und abdichtet, als in einer Eindrückstellung, in welcher er noch oberhalb des Ringwulstes 142 steht, wo die Spannung nur so groß ist, daß der Stopfenteil 114 gerade mit geringer Reibung im Behälterhals 122 gehalten wird und deshalb nicht etwa versehentlich herausfällt, wenn der Behälter 110 auf den Kopf gestellt wird.

    [0031] Im Rahmen des Erfindungsgedankens sind Abwandlungen und Weiterbildungen der vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Behälters mit Sicherheitsverschluß verwirklichbar. So kann beispielsweise die relative Anordnung der Gewindeabschnitte 26, 28 oder 126, 128 und der Ringwulste 32, 34 und 36 bzw. 132, 134 und 136 auf dem Halsabschnitt 22, 122 bzw. in der Sicherungshülse 24, 124 auch derart vertauscht werden, daß die Gewindeabschnitte am unteren behälterseitigen Ende und die Ringwulste am mündungsseitigen Ende des Halsabschnitts 22, 122 bzw. der Sicherungshülse 24, 124 liegen. Weitere mögliche Abwandlungen beziehen sich auf Weiterbildungen des Verschlußstopfens, die beispielsweise anstelle des Niederhalters 20 auch mit einer Trokkenstoff-Patrone versehen werden können. Als wesentlicher Vorteil der in der erfindungsgemäßen Weise ausgebildeten Behälter ist auf jeden festzuhalten, daß nicht nur die bisher bereits bei ungesicherten Behältern verwendeten Verschlußstopfen, sondern auch die zum Abfüllen und automatischen Zuführen der Stopfen und zum Verschließen der Behälter dienenden Abfüll- und Verschließmaschinen weiter verwendet werden können, d. h. keine Investitionen für dem nunmehr gesicherten Behälter-Verschluß speziell angepaßte Stopfenzuführ- und Eindrückmaschinen erforderlich sind, wenn der Behälter mit vormontierter Sicherungshülse angeliefert wird.


    Ansprüche

    1. Behälter (10; 110) mit Sicherheitsverschluß, insbesondere zur Aufnahme von pharmazeutischen Präparaten oder Chemikalien bestimmter Behälter aus Glas, Metall oder Kunststoff, der durch einen ins Innere der Mündung des rohrförmigen Behälterhalses (22; 122) eindrückbaren Verschlußstopfen mit einer den Einschubweg begrenzenden, zum Ergreifen des Verschlußstopfens (14; 114) dienenden Griffplatte (16; 116) wahlweise verschließbar oder zur Entnahme des Füllguts zu öffnen ist, wobei außen auf dem Behälterhals (22; 122) eine über dessen Stirnfläche vorstehende zylindrische Sicherungshülse (24; 124) angeordnet ist, deren vorstehender Bereich die Umfangsfläche der Griffplatte (16; 116) des Verschlußstopfens (14; 114) in der Behälter-Schließstellung passend aufnimmt, und auf dem Behälterhals axial beweglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß die der Behältermündung zugewandte Unterseite der Griffplatte (16; 116) auf einer ringförmig umlaufenden radialen Fläche (30; 130) der Sicherungshülse (24; 124) aufliegt, daß die Sicherungshülse (24; 124) und der Behälterhals (22; 122) über einen begrenzten Weg in Öffnungsrichtung des Verschlußstopfens (14; 114) in komplementärem Gewindeeingriff miteinander stehen und dann gegen axiale Trennung voneinander gesichert sind, und daß die Sicherungshülse (24; 124) wenigstens einen von ihrer Innenfläche radial einwärts gerichteten Vorsprung (36; 136) aufweist, der über einen in Öffnungsrichtung vor ihm liegenden, radial nach außen gerichteten ersten Ringwulst (32; 132) an der Außenfläche des Behälterhalses (22; 122) gerastet ist.
     
    2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einem wenigstens der axialen Dicke der Griffplatte (16; 116) entsprechenden Abstand vom ersten Ringwulst (32; 132) zur Mündung des Behälterhalses (22; 122) versetzt ein zweiter radial nach außen gerichteter Ringwulst (34; 134) vorgesehen ist, an dem der radial nach innen gerichtete Vorsprung (36; 136) der Sicherungshülse (24; 124) nach Hinwegrasten über den ersten Ringwulst (32; 132) zur Anlage kommt, wenn die Sicherungshülse (24; 124) in Aufschraubrichtung gedreht wird.
     
    3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der radial einwärts gerichtete Vorsprung der Sicherungshülse (24; 124) ein umlaufender geschlossener Ringwulst (36; 136) ist.
     
    4. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der radial einwärts gerichtete Vorsprung (36; 136) der Sicherungshülse (24; 124) in dem der Behältermündung gegenüberliegenden behälterseitigen Endbereich der Sicherungshülse (24; 124) und die in komplementärem Gewindeeingriff stehenden Gewindeabschnitte (28; 26; 128; 126) der Sicherungshülse (24; 124) und des Behälterhalses (22; 122) in Axialrichtung zur Behältermündung versetzt auf der Außenseite des Behälterhalses (22; 122) bzw. der Innenseite der Sicherungshülse (24; 124) vorgesehen sind. /
     
    5. Behälter nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Ringwulst (34; 134) des Behälterhalses (22; 122) von der Behältermündung aus in Richtung zum eigentlichen Behälter (12; 112) einen zunehmend keilförmigen Querschnitt hat, der an seiner der Behältermündung abgewandten Seite von einer im wesentlichen radial verlaufenden Kante begrenzt ist.
     
    6. Behälter nach Anspruch 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der radial einwärts gerichtete Vorsprung (36; 136) der Sicherungshülse (24; 124) einen zum zweiten Ringwulst (34; 134) des Behälterhalses (22; 122) komplementär keilförmigen Querschnitt hat.
     
    7. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungshülse (24; 124) aus einem elastisch aufweitbaren Material hergestellt ist.
     
    8. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußstopfen (14; 114) und/oder die Sicherungshülse (24; 124) aus Kunststoff gespritzt ist bzw. sind.
     
    9. Behälter nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindeabschnitte (28; 26; 128; 126) der Sicherungshülse (24; 124) und des Behälterhalses (22; 122) mit mehrgängigen komplementären Gewinden versehen sind.
     
    10. Behälter nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Erstrekkung der Gewindeabschnitte (28; 26; 128; 126) der Sicherungshülse (24; 124) und des Behälterhalses (22; 122) sowie der Abstand der zweiten radial nach außen gerichteten, am Behälterhals (22; 122) vorgesehenen Ringwulstes (34; 134) vom ersten Ringwulst (32; 132) so bemessen sind, daß der Gewindeabschnitt (28; 128) der Sicherungshülse (24; 124) beim Drehen in Aufschraubrichtung bis vor den Gewindeabschnitt (26; 126) des Behälterhalses (22; 122) schraubbar und dann auf dem Behälterhals frei drehbar ist.
     
    11. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der in die Behältermündung eingreifende Teil des Verschlußstopfens (14; 114) als gegenüber dem lichten Querschnitt der Behältermündung mit Übermaß bemessener Stopfenteil (18; 118) mit nach außen konvex gewölbter Umfangsfläche ausgebildet ist.
     
    12. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der in die Behältermündung eingreifende Teil des Verschlußstopfens (14; 114) ein bezüglich des lichten Querschnitts der Behältermündung mit Untermaß bemessener zylindrischer Stopfenteil mit angespritzten radial vorspringenden Dichtlamellen ist.
     
    13. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußstopfen (14; 114) in an sich bekannter Weise mit einem in Axialrichtung zusammendrückbaren Niederhalter (20) versehen ist.
     
    14. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der bei verschlossenem Behälter in Axialrichtung unmittelbar an die Sicherungshülse (24; 124) anschließende Abschnitt des Behälterhalses bzw. des Behälters (12; 112) selbst einen dem Durchmesser der Sicherungshülse (24; 124) im wesentlichen entsprechenden Durchmesser hat.
     
    15. Behälter nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Öffnen und Verschließen des Verschlußstopfens (14; 114) dienende Umfangsfläche der Griffplatte (16; 116) und/oder die Umfangsfläche der Sicherungshülse (24; 124) mit angespritzten Rändelungsrippen od. dgl. versehen ist bzw. sind.
     
    16. Behälter nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand der Griffplatte (16; 116) kantig ausgebildet ist.
     
    17. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungshülse (124) eine äußere Mantelfläche aufweist, die in Blickrichtung entlang ihrer Längsmittelachse eine von der Kreisform abweichende, vorzugsweise polygonale oder polygonähnliche Begrenzung hat.
     
    18. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 10 und 12 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Außenfläche des in den Behälterhals (122) eingreifenden Stopfenteils (118) ein umlaufender Ringwulst (140) vorgesehen ist, dem auf der Innenfläche des Behälterhalses (122) ein Ringwulst (142) zugeordnet ist, wobei die Ringwulste (140; 142) in Axialrichtung so angeordnet sind, daß der am Stopfenteil (118) vorgesehene Ringwulst (140) beim Eindrücken des Verschlußstopfens (114) in den Behälterhals (122) unmittelbar vor Erreichen der bestimmungsgemäßen Stopfen-Verschlußstellung über den Ringwulst (142) im Behälterhals hinwegrastet.
     
    19. Behälter nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der lichte Innendurchmesser des Behälterhalses (122) in dem in Richtung zum Behälterinnern an den Ringwulst (142) anschließenden Bereich mit einem im Vergleich zum Innendurchmesser des mündungsseitig vor dem Ringwulst (142) gelegenen Bereichs etwas kleiner bemessen ist.
     


    Claims

    1. Container (10; 110) with a safety closure, in particular a glass, metal or plstic container, which is intended to receive pharmaceutical preparations or chemicals and which can either be closed by a closing stopper which can be pressed into the interior of the mouth of the tubular container neck (22; 122) and has a gripping plate (16; 116) limiting the length of insertion and serving for gripping the closing stopper (14; 114), or can be opened for taking out the contents, a cylindrical safety sleeve (24; 124) being located on the outside of the container neck (22; 122) which sleeve projects beyond the end face thereof and the projecting portion of which, in the position closing the container, fits and receives the peripheral surface of the gripping plate (16; 116) of the closing stopper (14; 114) and which is axially movable on the container neck, characterised in that the underside of the gripping plate (16; 116) facing the container mouth rests on an annular continuous radial surface (30; 130) of the safety sleeve (24; 124), that the safety sleeve (24; 124) and the container neck (22; 122) are in complementary threaded mutual engagement over a limited length in the direction of opening of the closing stopper (14; 114) and are thus secured against axial separation from one another, and that the safety sleeve (24; 124) has at least one projection (36; 136) which points radially inwards from the inner surface of the sleeve and which is locked by a radially outward-pointing first annular bead (32; 132), located in front of the projection in the direction of opening, on the outer surface of the container neck (22; 122).
     
    2. Container according to Claim 1, characterised in that, at a distance from the first annular bead (32; 132), corresponding at least to the axial thickness of the gripping palte (16; 116), and offset relative to the mouth of the container neck (22; 122), a second radially outward-pointing annular bead (34; 134) is provided, with which the radially inward-pointing projection (36; 136) of the safety sleeve (24; 124) comes into contact after passing over the first annular bead (32; 132), when the safety sleeve (24; 124) is turned in the unscrewing direction.
     
    3. Container according to Claim 1 or 2, characterised in that the radially inward-pointing projection of the safety sleeve (24; 124) is a continuous closed annular bead (36; 136).
     
    4. Container according to one of Claims 1 to 3, characterised in that the radially inward-pointing projection (36; 136) of the safety sleeve (24; 124) is provided in that end zone of the safety sleeve (24; 124) on the container side which is opposite the container mouth, and the threaded sections (28; 26; 128; 126) of the safety sleeve (24; 124) and of the container neck (22; 122), which are in complementary threaded engagement, are provided, offset in the axial direction towards the container mouth, on the outside of the container neck (22; 122) and, respectively, on the inside of the safety sleeve (24; 124).
     
    5. Container according to one of Claims 2 to 4, characterised in that the second annular bead (34; 134) of the container neck (22; 122) has a cross-section which is increasingly wedge-shaped from the container mouth in the direction of the actual container (12; 112) and which is bounded, on its side facing away from the container mouth, by an essentially radially extending edge.
     
    6. Container according to Claims 3 and 5, characterised in that the radially inward-pointing projection (36; 136) of the safety sleeve (24; 124) has a cross-section which is wedge-shaped complementarily to the second annular bead (34; 134) of the container neck (22; 122).
     
    7. Container according to one of Claims 1 to 6, characterised in that the safety sleeve (24; 124) is made of an elastically expandable material.
     
    8. Container according to one of Claims 1 to 7, characterised in that the closing stopper (14; 114) and/or the safety sleeve (24; 124) is or are injection-moulded from plastic.
     
    9. Container according to one of Claims 4 to 8, characterised in that the threaded sections (28; 26; 128; 126) of the safety sleeve (24; 124) and of the container neck (22; 122) are provided with multi-turn complementary threads.
     
    10. Container according to one of Claims 2 to 9, characterised in that the axial extent of the threaded sections (28; 26; 128; 126) of the safety sleeve (24; 124) and of the container neck (22; 122) as well as the distance of the second radially outward-pointing annular bead (34; 134), provided on the container neck (22; 122), from the first annular bead (32; 132) are of such dimensions that the threaded section (28; 128) of the safety sleeve (24; 124) can, when turned in the unscrewing direction, be screwed up to a point in front of the threaded section (26; 126) of the container neck (22; 122) and can then be freely turned on the container neck.
     
    11. Container according to one of Claims 1 to 10, characterised in that the part of the closing stopper (14; 114), engaging in the container mouth, is made as a stopper part (18; 18) which is oversized relative to the free cross-section of the container mouth and has a peripheral surface with a convex outward curvature.
     
    12. Container according to one of Claims 1 to 10, characterised in that the part of the closing stopper (14; 114), engaging in the container mouth, is a cylindrical stopper part which is undersized relative to the free cross-section of the container mouth and has moulded-on, radially projecting sealing lips.
     
    13. Container acccording to one of Claims 1 to 12, characterised in that the closing stopper (14; 114) is provided in a manner known per se with a holding-down device (20) which is compressible in the axial direction.
     
    14. Container according to one of Claims 1 to 13, characterised in that the section directly adjoining the safety sleeve (24; 124) in the axial direction when the container is closed, of the container neck or of the container (12; 112) itself has a diameter which substantially corresponds to the diameter of the safety sleeve (24; 124).
     
    15. Container according to one of Claims 8 to 14, characterised in that the peripheral surface, serving for opening and closing the closing stopper (14; 114), of the gripping plate (16; 116) and/ or the peripheral surface of the safety sleeve (24; 124) is or are provided with moulded-on knurled ribs or the like.
     
    16. Container according to one of Claims 8 to 14, characterised in that the rim of the gripping plate (16; 116) is of edged design.
     
    17. Container according to one of Claims 1 to 16, characterised in that the safety sleeve (124) has an outer shell surface which, in the direction viewed along its longitudinal centre axis, has a boundary shape which differs from a circular form and is preferably polygonal or similar to a polygon.
     
    18. Container according to one of Claims 1 to 10 and 12 to 17, characterised in that, on the outer surface of the stopper part (118) engaging in the container neck (122), a continuous annular bead (140) is provided, with which an annular bead (142) is associated on the inner surface of the container neck (122), the annular beads (140; 142) being arranged in the axial direction in such a way that the annular bead (140) provided on the stopper part (118), when the closing stopper (114) is pressed into the container neck (122), passes over the annular bead (142) in the container neck immediately before the intended closing position of the stopper is reached.
     
    19. Container according to Claim 18, characterised in that the free internal diameter of the container neck (122) in the zone adjoining the annular bead (142) in the direction of the interior of the container, is slightly smaller than the internal diameter of the zone located in front of the annular bead (142) in the direction of the mouth.
     


    Revendications

    1. Récipient (10; 110) à fermeture de sécurité, en particulier récipient en verre, métal ou ma- tiére plastique destiné à recevoir des préparations pharmaceutiques ou des produits chimiques, qui peut être fermé et ouvert pour la prise de son contenu par un bouchon enfonçable dans l'orifice du col tubulaire (22; 122) du récipient et pourvu d'une plaquette de saisie (16; 116) limitant la course d'enfoncement et permettant la saisie du bouchon (14; 114), comportant, sur l'extérieur du col (22; 122) du récipient, un manchon cylindrique de sûreté (24; 124) qui dépasse au-dessus de la surface frontale du col et dont la partie dépassante reçoit en l'épousant la surface périphérique de la plaquette de saisie (16; 116) du bouchon (14; 114) en position de fermeture du récipient et est mobile axialement sur le col du récipient, caractérisé par le fait que la face inférieure, dirigée vers l'orifice du récipient, de la plaquette de saisie (16; 116) s'appuie sur une surface radiale faisant le tour annulairement (30; 130) du manchon de sûreté (24; 124), que le manchon de sûreté (24; 124) et le col (22; 122) du récipient sont en prise par des filetages complémentaires sur une course limitée dans le sens de sortie du bouchon (14; 114) et ne peuvent pas alors se séparer axialement, et que le manchon de sûreté (24,124) présente sur sa face intérieure au moins une saillie (36; 136) dirigée radialement vers l'intérieur qui est engagée sur un premier bourrelet annulaire (32; 132) situé avant elle dans le sens de l'ouverture et dirigé radialement vers l'extérieur prévu sur la surface extérieure du col (22; 122) du récipient.
     
    2. Récipient selon la revendication 1, caractérisé par le fait qu'à une distance du premier bourrelet annulaire (32; 132) vers l'orifice du col (22; 122) du récipient au moins égale à l'épaisseur axiale de la plaquette de saisie (16; 116) est prévu un deuxième bourrelet annulaire (34; 134) dirigé radialement vers l'extérieur contre lequel la saillie dirigée radialement vers l'intérieur (36; 136) du manchon de sûreté (24; 124) vient s'appuyer après avoir franchi le premier bourrelet annulaire (32; 132) quand on dévisse le manchon de sûreté (24; 124).
     
    3. Récipient selon l'une des revendications 1 et 2, caractérisé par le fait que la saillie dirigée radialement vers l'intérieur prévue sur le manchon de sûreté (24; 124) est un bourrelet annulaire continu faisant le tour (36; 136).
     
    4. Récipient selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que la saillie dirigée radialement vers l'intérieur (36; 136) du manchon de sûreté (24; 124) est prévue dans la partie extrme côté récipient opposée à l'orifice du récipient du manchon de sûreté (24; 124) et les parties filetées (28, 26; 128, 126) en prise par des filetages complémentaires du manchon de sûreté (24; 124) et du col (22; 122) du récipient sont prévues vers l'orifice du récipient respectivement sur le côté intérieur du manchon de sûreté (24; 124) et le côté extérieur du col (22; 122) du récipient.
     
    5. Récipient selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisé par le fait que le deuxième bourrelet annulaire (34; 134) du col (22; 122) du récipient a, de l'orifice du récipient vers le récipient (12; 112) proprement dit, une section en coin croissante que est limitée du côté opposé à l'orifice du récipient par un bord sensiblement radial.
     
    6. Récipient selon les revendications 3 et 5, caractérisé par le fait que la saillie dirigée radialement vers l'intérieur (36; 136) du manchon de sûreté (24; 124) a une section en coin complémentaire de la section du deuxième bourrelet annulaire (34; 134) du col (22; 122) du récipient.
     
    7. Récipient selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé par le fait que le manchon de sûreté (24; 124) est en matière élargissable élastiquement.
     
    8. Récipient selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé par le fait que le bouchon (14; 114) ou le manchon de sûreté (24; 124) ou les deux est ou sont en matière plastique injectée.
     
    9. Récipient selon l'une des revendications 4 à 8, caractérisé par le fait que les parties filetées (28; 26; 128,126) du manchon de sûreté (24; 124) et du col (22; 122) du récipient sont pourvues de filetages complémentaires à plusieurs filets.
     
    10. Récipient selon l'une des revendications 2 à 9, caractérisé par le fait que l'étendue axiale des parties filetées (28, 26; 128,126) du manchon de sûreté (24; 124) et du col (22; 122) du récipient et la distance du deuxième bourrelet annulaire (34; 134) dirigé radialement vers l'extérieur prévu sur le col (22; 122) du récipient au premier bourrelet annulaire (32; 132) sont telles que la partie filetée (28; 128) du manchon de sûreté (24; 124), quand on tourne le manchon dans le sens du dévisssage, peut être vissée jusqu'en avant de la partie filetée (26; 126) du col (22; 122) du récipient et ensuite tourner librement sur le col du récipient.
     
    11. Récipient selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé par le fait que la partie du bouchon (14; 114) qui s'engage dans l'orifice du récipient est formée d'un élément bouchant (18; 118) à surface périphérique convexe dont la dimension est supérieure à la section intérieure de l'orifice du récipient.
     
    12. Récipient selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé par le fait que la partie du bouchon (14; 114) qui s'engage dans l'orifice du récipient est un élément cylindrique de plus petite dimension que la section intérieure dudit orifice et pourvu de lamelles d'étanchéité saillant radialement co-injectées.
     
    13. Récipient selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé par le fait que le bouchon (14; 114) est pourvu de façon connue d'un abaisseur (20) compressible dans la direction axiale.
     
    14. Récipient selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé par le fait que la partie du col du récipient ou du récipient (12; 112) lui-même qui fait directement suite au manchon de sûreté (24; 124) dans la direction axiale quand le récipient est fermé a un diamètre correspondant à peu près au diamètre du manchon de sûreté (24; 124).
     
    15. Récipient selon l'une des revendications 8 à 14, caractérisé par le fait que la surface périphérique de la plaquette de saisie (16; 116) servant à enlever et remettre le bouchon (14; 114) et/ou la surface périphérique du manchon de sûreté (24; 124) est ou sont pourvue(s) de nervures de moletage ou d'éléments semblables co- injectés.
     
    16. Récipient selon l'une des revendications 8 à 14, caractérisé par le fait que le bord de la plaquette de saisie (16; 116) est anguleux.
     
    17. Récipient selon l'une des revendications 1 à 16, caractérisé par le fait que le manchon de sûreté (124) a une surface latérale extérieure que, vue dans la direction de son axe longitudinal, a une délimitation s'écartant de la forme circulaire et de préférence polygonale ou simili-polygonale.
     
    18. Récipient selon l'une des revendications 1 à 10 et 12 à 17, caractérisé par le fait que sur la surface extérieure de l'élément bouchant (118) du bouchon qui s'engage dans le col (122) du récipient est prévu un bourrelet annulaire faisant le tour (140) auquel est associé sur la surface intérieure du col (122) du récipient un bourrelet annulaire (142), ces bourrelets annulaires (140, 142) étant placés dans la direction axiale de façon que le bourrelet (140) prévu sur l'élément bouchant (118) du bouchon, quand on enfonce le bouchon (114) dans le col (122) du récipient, franchisse le bourrelet (142) prévu dans ce col juste avant que le bouchon atteigne sa position prévu de fermeture.
     
    19. Récipient selon la revendication 18, caractérisé par le fait que le diamètre intérieur du col (122) du récipient, dans la zone qui fait suite au bourrelet annulaire (142) vers l'intérieur du récipient, est un peu plus petit que dans la zone située avant ledit bourrelet annulaire (142) du côté de l'orifice.
     




    Zeichnung