[0001] Die Erfindung betrifft die Verwendung von Hochofenschlackensand beim Bau von Deichen,
welche im wesentlichen aus einem Sandkern und einem darüber angeordneten Kleiboden
bestehen.
[0002] Hochofenschlacke, die im wesentlichen aus Kalk, Magnesia, Tonerde und Silikaten besteht,
fällt bei der Erzeugung von Roheisen im Hochofen als künstliche Gesteinsschmeize in
grossen Mengen an. Wird die noch flüssige, aus dem Hochofen ankommende Schlacke in
Wasser rasch abgekühlt, so entsteht der granulierte Hochofenschlakkensand oder Hüttensand,
der im Gegensatz zu fester Hochofenschlacke, welche durch langsame Abkühlung des flüssigen
Schlackenstromes entsteht und einen hohen Kristallinitätsgrad aufweist, im wesentlichen
eine glasige, amorphe Struktur hat, wobei der Amorphizitätsgrad in der Regel bei ca.
90% liegt. Verfahren zur Herstellung dieses Hochofenschlackensandes und seiner Eigenschaften
sind beispielsweise in dem Fachbuch
"Hochofenschlacke" von Prof. Keil, Düsseldorf 1963, ausführlich beschrieben. Für die
Eisen- und Stahlerzeugung der Industrie ist der Hochofenschlackensand ein lästiges
Nebenprodukt. Seine Beseitigung und Lagerung ist mit hohen Kosten verbunden, insbesondere
deshalb, weil nach einer gewissen Lagerzeit ein Verfestigungseffekt eintritt. Die
Verfestigung ist dabei so stark, dass zum Sprengen grosser, aus dem Hochofenschlackensand
gebildeter Klumpen pro Tonne ca. 12 kg Dynamit notwendig sind, während beispielsweise
Felsgestein lediglich den Einsatz von etwa 1 kg Dynamit pro Tonne erfordert. In der
eisen- und stahlerzeugenden Industrie besteht ein erhebliches Interesse, den Hochofenschlackensand
positiv für Zwecke verwenden zu können, bei denen der Hochofenschlackensand wegen
seiner besonderen Eigenschaften in grosser Menge eingesetzt werden kann, wobei die
Transportkosten darüber hinaus relativ gering sein sollen. Unter den positiven Eigenschaften
des Hochofenschlackensandes ist insbesondere seine hydraulische Bindefähigkeit zu
nennen, die im Laufe der Zeit die vorstehend beschriebene Befestigung bewirkt. Die
Durchlässigkeit einer Hochofenschlackensandschicht ist so gross, dass Oberflächenwasser
in den Untergrund versickern kann, so dass es bereits bekannt ist, Hochofenschlackensand
im Gemisch mit Lehm oder Lehmkies als Deckerde beispielsweise für Park- oder Sportplätze
zu verwenden (DE-PC Nr. 476884; DE-A Nr. 2731369).
[0003] Weiterhin ist es bereitsbekannt, Hochofenschlackensand vor allem in der Zementindustrie
bei der Herstellung von Hüttenzement einzusetzen. Die Zementindustrie kann jedoch
die erheblichen Mengen des ständig anfallenden Hochofenschlackensandes nicht in der
für die eisen- und stahlerzeugende Industrie wünschenswerten Weise aufnehmen.
[0004] Aus der DE-A Nr. 2729985 ist bereits eine Verwendung der eingangs beschriebenen Art
bekannt, bei der ein Deichkern dadurch gebildet wird, dass eine entsprechend ausgehobene
Verschalung mit einem Zementgemisch angefüllt wird, welches unter anderem als Zuschlag
Hochofenschlackensand enthält. Der auf diese Weise gebildete wasserabschirmende Kern
hat die wünschenswerte Flexibilität, um auch Bodenbewegungen ausgleichen zu können;
der Kern selbst wird dann in üblicher Weise mit einer Erdaufschüttung bedeckt, die
dann mit dem herkömmlichen Bewuchs versehen wird. Der Hochofenschlackensand wird dabei
also lediglich im Zusammenwirken mit Zement verwendet und führt zu einer guten Elastizität
der hergestellten beton- ähnlichen Masse, wie dies beispielsweise auch aus dem
"Merkblatt über Hochofenschlacke für Tragschichten, Unterbau und Untergrundverbesserung
im Strassenbau" der Forschungsgesellschaft für das Strassenwesen, Ausgabe 1972, bekannt
ist. Auf diese Weise hergestellte Deiche zeigen wie herkömmliche Deiche das Problem,
dass leicht Deichbeschädigungen durch Aufschlag, also durch die Brandung in die Deichböschung
geschlagene Löcher, sowie durch Überströmung, beispielsweise infolge Eisstauung, oder
durch von Wellenüberschlag verursachte Böschungsrutschungen, Rückbrüche und Kampfstürzeauftreten
können, die häufig zur völligen Zerstörung einer Deichstrecke führen. Auch können
tierische Schädlinge, wie Erdratten, Mäuse, Maulwürfe, Kaninchen, Füchse und andere
sowie bodenbedingte Vorgänge in Form von Setzungs-, Sakkungs- und Schwindungserscheinungen
den Bestand des Deiches gefährend.
[0005] Auch aus
"Strassenbau-Technik", Nr. 10,1961, S. 549 ff., ist die Verwendung von Hochofenschlacke
im Wasserbau bekannt, jedoch handelt es sich dabei um die Verwendung kristalliner
Hochofenschlacke, die ggf. vor Einsatz zu Brechsand verarbeitet ist, wobei der Brechsand
dann als Zuschlagstoff eingesetzt wird. Die DE-A Nr. 1784264 betrifft die Verwendung
von Steinen aus Schmelzschlacke bzw. Hochofenschlacke im Wasserbau, wobei von der
Tatsache Gebrauch gemacht wird, dass die Kapillaren der aus der Schlacke gebildeten
Steine geschlossen sind, so dass also eine Wasseraufnahme nicht stattfindet. Dabei
werden zur Deichbefestigung die Steine in möglichst dichter Packung ausgelegt und
in den Fugen mit Beton bzw. Bitumen ausgegossen. Auch derartige Deiche neigen zu den
beschriebenen Beschädigungen, wobei aber insbesondere hervorzuheben ist, dass vollständig
mit Steinen belegte Deiche nicht nur aus Gründen des Landschaftsschutzes, sondern
auch aus Kostengründen nicht durchgehend, sondern lediglich im Bereich von Ortschaften
u. dgl. angelegt werden können, während ansonsten Deiche mit Grünbewuchs vorgeschrieben
sind. Es ist bereits versucht worden, das Problem des Schädlingsanfalls bei Deichen
durch Einbringen von Kunststoffen, wie PVC oder Polyäthylen, zu beheben (
"Kunststoffe im Wasserbau", Bauingenieur-Praxis, Heft 125,1971), jedoch haben sich
hiermit keine befriedigenden Ergebnisse erzielen lassen. Insbesondere bedeutet das
zusätzliche Einbringen von Kunststoffolien usw. einen weiteren Arbeits-und Kostenaufwand,
der beim Deichbau in Anbetracht der zu erstellenden Deichstrecken in aller Regel nicht
tolerierbar ist.
[0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Verwendung der eingangs genannten
Art zu schaffen, welche die Herstellung von zuverlässig gegen Beschädigungen durch
Wasser, durch bodenbedingte Vorgänge, wie Setzungs-, Sakkungs- und Schwindungserscheinungen
und insbesondere durch Schädlingsbefall zuverlässig gesicherter Deiche ermöglicht.
[0007] Bei Deichen war es ausserdem bekannt, Hochofenschlacke als Sauberkeitsschicht unter
einer Asphaltbetonschicht zu verwenden (1263,
"Bitumen", Bd. 38, Nr. 3, 5/6, S. 81 und 82). Fernes war es durch
"Civil Engineering-ASCE", vol. 42, Nr. 4, April 1972 bekannt, zum Uferschutz Aufschüttungen
aus Hochofenschlacke vorzusehen.
[0008] Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass zwischen dem Sandkern und
dem Kleiboden des Deiches eine durchgehende, ausschliesslich aus Hochofenschlackensand
bestehende Zwischenschicht angeordnet wird.
[0009] Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass der Hochofenschlackensand
einem Amorphizitätsgrad von mindestens 90% hat.
[0010] Weiterhin wird erfindungsgemäss vorgeschlagen, dass der Hochofenschlackensand die
nachstehende Zusammensetzung hat: 0,4 Gew.-% Granalien; 13,4 Gew.-% Wasser; 0,19 Gew.-%
unlöslicher Rückstand; 35,20 Gew.-% Si0
2; 0,70 Gew.-% .Ti0
2; 11,40 Gew.-% AI203; 0,53 Gew.-% FeO; 0,3 Gew.-% MnO; 41,87 Gew.-% CaO; 5,1 Gew.-%
MgO; 3,13 Gew.-% CaS; 0,31 Gew.-% Na
20; 0,45 Gew.-% K
20; 0,02 Gew.-% S0
3 und 0,007 Gew.-% P.
[0011] Eine besondere Ausführungsform der Erfindung schlägt weiterhin vor, dass der Hochofenschlackensand
durch Einleiten der aus dem Hochofen mit einer Temperatur von mindestens 1300°C ankommenden
flüssigen Schlacke in den Brennpunkt eines kalten, fokussierenden Hochdruckwasserstrahles
erzeugt wird. Dabei kann insbesondere vorgesehen sein, dass die flüssige Schlacke
beim Einleiten in den fokussierenden Wasserstrahl eine Temperatur von ca. 1350° C
hat.
[0012] Schliesslich wird durch die Erfindung vorgeschlagen, dass der Wasserstrahl durch
eine Düsenanordnung mit einem Druck von ca. 8 bar erzeugt wird.
[0013] Dadurch, dass erfindungsgemäss eine ausschliesslich aus Hochofenschlackensand bestehende
Zwischenschicht bei Deichen mit natürlichem Bewuchs zwischen dem Sandkern und dem
Kleiboden vorgesehen wird, wobei der Hochofenschlackensand einen ungewöhnlich hohen
Amorphizitätsgrad aufweisen muss, werden die vorstehend beschriebenen Deichbeschädigungen
zuverlässig vermieden. Auch Witterrungserscheinungen durch Niederschläge, Frost und
Trockenheit, welche ansonsten zu Abschwemmungen des Deichbodens, Schäden an der Grasnarbe
und zu Schwundrissen im Deichkörper führen können, treten nicht auf. Bewirkt werden
all diese positiven Effekte in überraschender Weise dadurch, dass die sich mit der
Zeit fortlaufend erhärtende Zwischenschicht aus dem Hochofenschlackensand, die auch
nach abgeschlossener Verfestigung ein gewisse Elastizität behält, bei Aufbringung
in ausreichender Dicke dem Wasserdruck auch dann widersteht, wenn die Kleidecke, die
auf ihr ruht, fortgespült ist, so dass auch eine Hinterspülung des Deiches durch überschlagende
Wellen nicht mehr möglich ist. Überraschend ist insbesondere, dass es den genannten
Deichschädlingen nicht mehr möglich ist, die Hochofenschlackensandschicht zu durchdringen,
wobei dieser überraschende Effekt offenbar darauf beruht, dass der verwendete Hochofenschlackensand
wegen seines Amorphizitätsgrades, also seiner hochgradig glasigen Struktur, feinste
Nadeln ausbildet, die in das Fell und die Grabwerkzeuge der Schädlingen eindringen,
so dass diese von ihre Wühltätigkeit bei Erreichen der Hochofenschlackensandzwischenschicht
von der bewachsenen Oberfläche des Deiches her alsbald ablassen. Das bekannte Phänomen,
dass Deiche durch von tierischen Schädlingen gegrabene Bauten geschwächst werden,
lässt sich somit zuverlässig vermeiden.
[0014] Im übrigen lässt sich Hochofenschlackensand, wie er erfindungsgemäss verwendet wird,
auch als Pflasterbett zur Aufnahme der Pflastersteine im Bereich der Steinböschung
von Deichen einsetzen. Auch für die zum Deichbau notwendigen Bauwege lässt sich der
Hochofenschlackensand natürlich in bekannter Weise verwenden, da sich eine hieraus
hergestellte Tragschicht bereits vor der Verdichtung mit einer Vibrationsglattradwalze
od. dgl. von schweren Fahrzeugen befahren lässt, ohne dass wesentliche Verformungen
auftreten. Für diese an sich bekannten Zwecke kann der Hochofenschlackensand natürlich
auch mit Zement gebunden werden, während ein erfindungswesentliches Merkmal gerade
darin besteht, dass für die Zwischenschicht zwischen dem Sandkern und dem Kleiboden
ausschliesslich Hochofenschlackensand eingesetzt wird.
[0015] Von Vorteil ist die Verwendung von Hochofenschlackensand anstelle von Zement beim
Deichbau auch deshalb, weil der Hochofenschlackensand aus den bereits dargelegten
Gründen ausgesprochen kostengünstig ist. Dies trifft vor allem dann zu, wenn die Transportkosten
sehr gering sind, wie dies häufig der Fall ist, weil Hochöfen in der Regel an Wasserstrassen
gelegen sind und der Transport des Hochofenschlackensandes vom Hochofen zur Deichbaustelle
aus diesem Grunde per Schiff vorgenommen werden kann.
[0016] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung,
in der ein Ausführungsbeispiel anhand der schematischen Zeichnung im einzelnen erläutert
ist. Dabei zeigt:
Fig. 1 einen erfindungsgemäss hergestellten Deich im Querschnitt, und
Fig. 2 eine Vorrichtung zur Herstellung des erfindungsgemäss verwendeten Hochofenschlakkensandes
im vertikalen Schnitt.
[0017] Wie Fig. 1 erkennen lässt, ist oberhalb des Sandkernes 5 eine Hochofenschlackensandzwischenschicht2
angeordnet. Auf diese ist ein Kleiboden 3 aufgebracht, während ein Rasensoden 4 die
Schichtung des Deiches abschliesst. Seeseitig bildet die Hochofenschlackensandzwischenschicht
zugleich ein Pflasterbett 8 für Böschungssteine 11.
[0018] Landseitig bestehen der Belag 7 und/oder der Untergrund 6 der Strasse ggf. ebenfalls
auf Hochofenschlackensand.
[0019] Die in Fig. 2 gezeigte Vorrichtung zur Herstellung des erfindungsgemäss verwendeten
Hochofenschlackensandes weist eine Hochdruckdüsenanordnung 10 auf, die einen in der
Zeichnung in Richtung des Pfeiles 12 nach rechts gerichteten Hochdruckwasserstrahl
14 erzeugt, der fokussierend ausgebildet ist. Der Strahldruck der Düsenanordnung 10
beträgt ca. 8 bar. Der Wasserstrahl 14 ist fokussierend ausgebildet und wird auf einen
Brennpunktbereich 16 hin gebündelt. In diesen Brennpunktbereich 16 wird aus dem Hochofen
mit einer Temperatur von ca. 1350° C ankommende flüssige Schlacke 18 eingeleitet.
Durch den auf diese Weise erzielten intensiven Abschreckungseffekt, der durch die
mechanische Wirkung des fokussierenden Wasserstrahles 14 noch verstärkt wird, wird
ein ausserordentlich feinkörniger Hochofenschlackensand erzeugt, der eine extrem hohe
Amorphizität von mehr als 90% aufweist. Ein derartiger Hochofenschlackensand ist für
die erfindungsgemässe Verwendung besonders günstig, nicht nur wegen der auf diese
Weise erzielten grossen reaktiven Oberfläche und der dadurch hervorgerufenen hohen
Bindefähigkeit, sondern auch wegen der stark glasigen Struktur, die offenbar zur Ausbildung
feiner Nädelchen führt, die durch die möglichen Deichschädlinge gescheut werden.
[0020] Der Hochofenschlackensand fällt dann im übrigen nach unten in der aus der Zeichnung
ersichtlichen Weise in Form der mittels eines Förderers od. dgl. abtransportierbaren
Schlackensandschicht 20 aus.
Bezugszeichenliste →
1. Verwendung von Hochofenschlackensand beim Bau von Deichen, welche im wesentlichen
aus einem Sandkern (5) und einem darüber angeordneten Kleiboden (3) bestehen, dadurch
gekennzeichnet, dass zwischen dem Sandkern (5) und dem Kleiboden (3) des Deiches eine
durchgehende ausschliesslich aus Hochofenschlackensand bestehende Zwischenschicht
(2) angeord- net wird.
2. Verwendung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hochofenschlackensand
einen Amorphizitätsgrad von mindestens 90% hat.
3. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der
Hochofenschlackensand die nachstehende Zusammensetzung hat: 0,4 Gew.-% Granalien;
13,4 Gew.-% Wasser; 0,19 Gew.-% unlöslicher Rückstand; 35,30 Gew.-% Si0
2; 0,70 Gew.-% Ti0
2; 11,40 Gew.-% AI
20
3; 0,53 Gew.-% FeO; 0,3 Gew.-% MnO; 41,87 Gew.-% CaO;

5,1 Gew.-% MgO; 3,13 Gew.-% CaS; 0,31 Gew.-% Na
2O; 0,45 Gew.-% K
2O; 0,02 Gew.-% S0
3 und 0,007 Gew.-% P.
4. Verwendung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
der Hochofenschlackensand durch Einleiten der aus dem Hochofen mit einer Temperatur
von mindestens 1300°C ankommenden flüssigen Schlacke in den Brennpunkt eines kalten,
fokussierenden Hochdruckwasserstrahles erzeugt wird.
5. Verwendung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die flüssige Schlacke
beim Einleiten in den fokussierenden Wasserstrahl eine Temperatur von ca. 1350°C hat.
6. Verwendung nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der
Wasserstrahl durch eine Düsenanordnung mit einem Druck von ca. 8 bar erzeugt wird.
1. Utilisation du sable de laitier de haut fourneau à la construction de digues consistant
essentiellement en un noyau de sable (5) et en un sol d'argile (3) disposé au-dessus,
caractérisée par le fait que, entre le noyau de sable (5) et le sol d'argile (3) de
la digue, on a disposé une couche intermédiaire continue (2) consistant exclusivement
en sable de laitier de haut fourneau.
2. Utilisation selon la revendication 1, caractérisée par le fait que le sable de
laitier de haut fourneau présente un degré d'amorphisme d'au moins 90%.
3. Utilisation selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée par le fait que
le sable de laitier de haut fourneau a la composition suivante: 0,4% en poids de grenaille;
13,4% en poids de d'eau; 0,19% en poids de résidu insoluble; 35,20% en poids de SiO2; 0,70% en poids de TiO2; 11,40% en poids d'Al2O3 ; 0,53% en poids de FeO; 0,3% en poids de MnO; 41,87% en poids de CaO; 5,1% en poids
de MgO; 3,13% en poids de CaS; 0,31 % en poids de Na2O; 0,45% en poids de K2O; 0,02% en poids de S03, et 0,007% en poids de P.
4. Utilisation selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par le fait
que le sable de laitier de haut fourneau est produit par injection du laitier liquide
sortant du haut fourneau à une température d'au moins 1300°C au foyer d'un jet d'eau
froide sous haute pression focalisé.
5. Utilisation selon la revendication 4, caractérisée par le fait que le laitier liquide
est à une température d'environ 1350°C lors de l'injection dans le jet d'eau focalisé.
6. Utilisation selon l'une des revendications 4 ou 5, caractérisée par le fait que
le jet d'eau est produit par un ensemble de tuyères sous une pression d'environ 8
bar.
1. Use of blast-furnace slag sand in the construction of dykes consisting substantially
of a sand core (5) and a clay base (3) thereabove, characterised in that a continuous
intermediate layer (2) consisting solely of blast-furnace slag sand is disposed between
the sand core (5) and the clay base (3) of the dyke.
2. Use according to Claim 1, characterised in that the blast-furnace slag sand has
an amorphi- city degree of at least 90%.
3. Use according to one of Claims 1 or 2, characterised in that the blast-furnace
slag sand has the following composition: 0.4% by weight granules; 13.4% by weight
water; 0.19% by weight insoluble residue; 35.20% by weight SiO2; 0.70% by weight TiO2; 11.40% by weight Al2O3; 0.53% by weight FeO; 0.3% by weight MnO; 41.87% by weight CaO; 5.1% by weight MgO;
3.13% by weight CaS; 0.31% by weight Na2O; 0.45% by weight K2O; 0.02% by weight SO3, and 0.007% by weight P.
4. Use according to one of the preceding claims, characterised in that the blast-furnace
slag sand is produced by introducing the liquid slag arriving from the blast-furnace
at a temperature of at least 1300°C into the focal point of a cold focusing high-pressure
water jet.
5. Use according to Claim 4, characterised in that the liquid slag has a temperature
of about 1350°C on introduction into the focusing water jet.
6. Use according to one of Claims 4 or 5, characterised in that the water jet is produced
by a nozzle system at a pressure of about 8 bar.