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EP 0 061 574 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.05.1985 Patentblatt 1985/21 |
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Anmeldetag: 16.02.1982 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: H01H 13/18 |
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Grenztaster
Limit switch
Interrupteur de fin de course
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE IT |
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Priorität: |
27.03.1981 DE 3112088
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.10.1982 Patentblatt 1982/40 |
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Anmelder: Gebhard Balluff Fabrik
feinmechanischer Erzeugnisse GmbH & Co. |
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73765 Neuhausen (DE) |
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Erfinder: |
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- Hermle, Rolf
D-7440 Nürtingen-Hardt (DE)
- Hermle, Klaus, Ing. grad.
D-7303 Neuhausen a.d.F. (DE)
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Vertreter: Hoeger, Stellrecht & Partner |
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Uhlandstrasse 14 c 70182 Stuttgart 70182 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Grenztaster mit einem Gehäuse, mindestens einem in diesem
angeordneten Schalter mit einem in einer Gehäusebohrung entgegen der Wirkung einer
Rückstellfeder längs verschiebbar geführten, den Schalter betätigenden Stössel, welcher
ein Aussdnteil sowie ein in diesem teleskopierbar angeordnetes, nach aussen gefedertes
Innenteil besitzt und dessen Aussenteil über Gleitführungsflächen am Stössel und an
einem im Gehäuse unverdrehbar angeordneten Drehsicherungsteil unverdrehbar im Gehäuse
gehalten ist.
[0002] Bei einem bekannten, von der Anmelderin auf den Markt gebrachten Reihengrenztaster
besitzen die Stösselaussenteile einen Bund, der zwei einander diagonal gegenüberliegende
Abflachungen besitzt, über welche sowie noch zu beschreibende zusätzliche Mittel das
Stösselaussenteil unverdrehbar im Gehäuse gehalten wird. Das letztere besitzt eine
längs der Stösselreihe und senkrecht zu den Stösselachsen verlaufende Innennut, in
der die den Schaltern zugewandten Stösselenden angeordnet sind und deren Seitenwände
parallel zu den Stösselachsen verlaufen. In diese Innennut werden zwischen die Stössel
plättchenförmige Drehsicherungsteile so eingesetzt, dass sie parallel zu den Stösselachsen
verlaufen. Stimmt man die Stärke dieser plättchenförmigen Drehsicherungsteile auf
den Achsabstand der Stössel so ab, dass die Abflachungen an den Stösselaussenteilen
gegen die Drehsicherungsteile anliegen, so lassen sich die Stössel im Gehäuse zwarverschieben,
jedoch nicht verdrehen. Bei dieser bekannten Konstruktion weist ferner jeder Stössel
ein Widerlagerplättchen für die Stössel-Rückstellfeder auf, das ein zentrales Loch
besitzt und mit diesem auf das in Richtung auf den zugeordneten Schalter ragende Stösselinnenteil
aufgeschoben wird.
[0003] Dieser bekannte Reihengrenztaster ist nicht ganz einfach zu montieren und lässt eine
Standardisierung der plättchenförmigen Drehsicherungsteile nicht zu. Da es Reihengrenztaster
mit unterschiedlichen Abständen der Stösselachsen gibt, müssen beim Einsatz standardisierter
Stössel Drehsicherungsteile unterschiedlicher Plättchenstärke hergestellt, auf Lager
gehalten und montiert werden; ausserdem lassen sich die Stössel nicht automatisch
montieren, denn die in das topfförmige Stösselaussenteil eingesetzte Stössel- Rückstellfeder
ragt im entspannten Zustand über das Stösselinnenteil hinaus, so dass das Rückstellfeder-Widerlagerplättchen
auf dem Stösselinnenteil gehalten werden muss, bis die übliche, das Gehäuseoberteil
abschliessende Membranplatte montiert wurde.
[0004] Aufwendig ist auch eine andere bekannte Drehsicherungsvorrichtung für den Stössel
eines Grenztasters (DE-U-7318919), bei der an ein ungefähr würfelförmiges, in der
Draufsicht um 90° umsetzbares Gehäuseteil des Grenztastergehäuses zwei parallel zur
Stösselachse in das Gehäuseinnere hinein vorspringende Halte- und Führungsarme angeformt
sind, die zusammen mit einem nichtrunden Bund des Stössels für dessen Drehsi cherung
in diesem Gehäuseteil sorgen und eir vom Stösselinnenteil durchdrungenes Widerla gerplättchen
für die Stössel-Rückstellfeder klem mend zwischen sich festhalten.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, be einem Grenztaster der eingangs erwähnten
Ar auf einfachere Weise als bisher eine Drehsiche. rung des Stösselaussenteils zu
bewirken, da eine Vielzahl von Stösseln, wie z. B. Dach- oder Rollen. stössel nur
aus einer ganz bestimmten Richtunc angefahren werden können, so dass es wichtig ist
sie in einer ganz bestimmten Drehwinkelpositior im Grenztastergehäuse zu halten.
[0006] Die gestellte Aufgabe lässt sich erfindungsge mäss dadurch lösen, dass das Drehsicherungstei
ein Widerlager für die Rückstellfeder bildet, eine Ausnehmung für den Durchtritt des
Stösselinnen. teils aufweist und über in axialer Richtung nacl aussen wirksame, ein
Verschieben des Drehsiche rungsteils quer zur Stösselachse zulassende An schläge am
Drehsicherungsteil sowie am Stössel. aussenteil an diesem gehalten ist. Bei dem erfin.
dungsgemässen Grenztaster bildet das Drehsiche. rungsteil also gleichzeitig das Widerlager
für die Rückstellfeder. Die aus Stössel, Rückstellfeder unc Drehsicherungsteil bestehende
Baugruppe bilde eine geschlossene Baueinheit und lässt sich auch automatisch vormontieren,
da man bei gespann. ter Stössel-Rückstellfeder und eingedrückten-Stösselinnenteil
das Drehsicherungsteil lediglich von der Seite her in den Stössel auf-/einschieber
muss, bis das Stösselinnenteil in die Ausnehmunc des Drehsicherungsteils einschnappen
kann; schliesslich bildet diese Baugruppe auch ein ge. schlossenes Kraftsystem, das
unter anderem der Vorteil aufweist, dass sich die Rückstellfeder we. der direkt noch
indirekt auf der üblichen, das Gehäuseoberteil abdichtenden Membranplatte abstützt.
[0007] Selbstverständlich ist die Bezeichnung «Gleitführungsflächen» nicht eng auszulegen,
da es ja beispielsweise durchaus genügt, wenn der Stös. sel oder das Drehsicherungsteil
mit einer odei mehreren Kanten so gegen eine sich in Richtung der Stösselachse erstreckende
Gleitführung des anderen Teils anlegt, dass sich der Stössel relativ zum Gehäuse nicht
verdrehen lässt.
[0008] Es ist auch nicht unbedingt erforderlich, dass das Drehsicherungsteil unmittelbar
mit dem Stös. selaussenteil zusammenwirkt; denn wenn das Stösselinnenteil drehgesichert
im Stösselaussen. teil geführt ist, würde es auch genügen, wenr durch das Drehsicherungsteil
ein Verdrehen des Stösselinnenteils verhindert wird.
[0009] Selbstverständlich muss sich das Stösselinnen. teil soweit in das Stösselaussenteil
hineindrücker lassen, dass es das Aufschieben des Drehsicherungsteils auf den Stössel
nicht behindert.
[0010] Stösselaussenteil und Drehsicherun
gsteil könnten so ausgebildet sein, dass am Stösselaussen. teil vorgesehene Anschläge
das Drehsicherungsteil übergreifen und eine Art Kanal bilden, in der sich das Drehsicherungsteil
von der Seite her einschieben lässt.
[0011] Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemässen Grenztasters ist das
Drehsicherungsteil bügelförmig ausgebildet und übergreift das innere Stösselende.
Auch dabei wäre es möglich, am Stösselaussenteil vorgesehene Anschläge die Anschläge
des Drehsicherungsteils übergreifen zu lassen, so dass letzteres nur das dem Schalter
zugekehrte Ende des Stösselinnenteils überfängt. Mit herkömmlich gestalteten Stössein
kann man jedoch arbeiten, wenn die seitlichen Schenkel des Drehsicherungsteils als
Anschläge nach innen aufeinanderzugerichtete Vorsprünge aufweisen, welche Aussenschultern
des Stösselaussenteils hintergreifen; dann kann man nämlich ein Stösselaussenteil
mit einem Bund, einer Nut oder einer ähnlichen Ausnehmung verwenden, die die erwähnten
Aussenschultern bilden.
[0012] Bügelförmige, die inneren Stösselenden übergreifende und eine Ausnehmung für den
Durchtritt des Stösselinnenteils aufweisende Widerlager für die Stösselrückstellfeder
sind an sich bekannt (DE-A1-2615238), jedoch haben diese Widerlager nicht die Funktion
eines Drehsicherungsteils und sie sind ausserdem an dem die Stössel führenden Gehäuseoberteil
befestigt, so dass keine den Stössel, die Stössel-Rückstellfeder und das Rückstellfeder-Widerlager
umfassende, für sich vormontierbare Einheit vorhanden ist.
[0013] Die Erfindung eignet sich auch dafür, in einem herkömmlichen Reihengrenztastergehäuse
verwirklicht zu werden, welches eine längs der Stösselreihe und senkrecht zu den Stösselachsen
verlaufende Innennuten aufweist, denn dann kann eine der Seitenwände dieser Innennut
für die Drehsicherung des Drehsicherungsteils herangezogen werden, wenn letzteres
so ausgebildet wird, dass es sich nach dem Einsetzen in die Innennut gegenüber dem
Gehäuse nicht verdrehen lässt. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
hat das Drehsicherungsteil die Form einer Klammer, deren Aussenkanten einen Quader
bilden.
[0014] Die Erfindung wird nachstehend anhand der nachfolgenden Beschreibung sowie der beigefügten
zeichnerischen Darstellung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Reihengrenztasters, in dem die erste Ausführungsform
verwirklicht ist;
Fig. 2 einen Schnitt durch diesen Reihengrenztaster nach der Linie 2-2 in Fig. 1;
Fig. 3 einen Schnitt durch den Reihengrenztaster nach der Linie 3-3 in Fig. 2;
Fig. 4 eine perspektivische Darstellung einer aus Stössel, Stössel-Rückstellfeder
und Drehsicherungsteil bestehenden Baueinheit nach Art einer Explosionsdarstellung;
Fig. 5 einen Schnitt durch eine zweite Ausführungsform einer solchen Baueinheit.
[0015] Der in den Fig. 1 und 2 gezeigte Reihengrenztaster besitzt ein Gehäuse 10, in dessen
Oberteil 12 eine Reihe von Bohrungen 14 zur Führung von Stösseln 16 vorgesehen ist.
Jedem dieser Stössel ist ein elektrischer Schalter 18 zugeordnet, welcher einen Schaltstössel
18a besitzt und mit Hilfe von Schrauben 20 und 22 an einem Montagebügel 24 angebracht
ist, zu dessen Befestigung am Gehäuseoberteii 12 Schrauben 26 dienen.
[0016] Im Gehäuseoberteil 12 befindet sich eine nach unten und innen zu offene Nut 30, die
sich längs der von den Bohrungen 14 bzw. den Stösseln 16 gebildeten Reihe erstreckt
und senkrecht zu den Stösselachsen verläuft. Diese Nut wird durch eine Membranplatte
32 verschlossen, die zusammen mit den Montagebügeln 24 mit Hilfe der Schrauben 26
am Gehäuseoberteil 12 befestigt wurde und für jeden Stössel 16 bzw. jeden Schaltstössel
18a einen in Richtung der jeweiligen Stösselachse hin- und herbewegbaren, flexiblen
Membranbereich aufweist.
[0017] Anhand der Fig. 2 und 4 soll nun der Aufbau der bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemässen
Stösselbaueinheit näher erläutert werden.
[0018] Ein topfförmiges Stösselaussenteil 40 besitzt eine abgestufte Bohrung 42, welche
einen Stösselinnenteil 44 teilweise aufnimmt. Dieser besitzt einen Bund 46, der nach
der Montage im engeren Teil der Bohrung 42 liegt und mit dem das Stösselinnenteil
dadurch im Stösselaussenteil 40 gesichert wird, dass in den weiteren Teil der Bohrung
42 ein Ring 48 bis zur Schulter 50 der Bohrung eingepresst wird. Gegen diesen Ring
liegt der Bund 46 des Stösselinnenteils unter der Wirkung einer inneren Rückstellfeder
52 an, und gegen die Wirkung dieser Rückstellfeder kann der Stösselinnenteil 44 in
den Stösselaussenteil teleskopartig hineingedrückt werden.
[0019] Das Stösselaussenteil 40 besitzt gleichfalls einen Bund 56 mit zwei einander diagonal
gegenüberliegenden Abflachungen 58, deren jede eine der Drehsicherung des Stösselaussenteils
dienende Gleitführungsfläche bildet. Weitere, dieser Drehsicherung dienende Gleitführungsflächen
60 werden von einem Drehsicherungsteil 62 gebildet, das erfindungsgemäss die Gestalt
eines U-förmigen Bügels erhalten hat und dessen Aussenkanten nach einem weiteren Merkmal
der Erfindung einen Quader bilden (wird bei einem Einfach-Grenztaster ein um 90° umsetzbarer
Stössel gewünscht, so gibt man dem Drehsicherungsteil in der Ansicht von unten am
besten die Gestalt eines Quadrats). Dieses Drehsicherungsteil besitzt erfindungsgemäss
zwei rippenförmige, nach innen aufeinanderzu vorspringende Anschläge 64 zum Hintergreifen
des Bunds 56 des Stösselaussenteils 40, und für den Durchtritt des Stösselinnenteils
44 ist im Quersteg des Drehsicherungsteils 62 ein Loch 68 vorgesehen. Schliesslich
liegt erfindungsgemäss zwischen dem den Stösselinnenteil 44 haltenden Ring 48 und
dem Drehsicherungsteil 62 eine äussere Rückstellfeder 70. Die Rückstellfedern 52 und
70 sind so auf die für die Betätigung des Schaltstössels 18a erforderlichen Kräfte
abgestimmt, dass sich beim Niederdrücken des Stösselaussenteils 40 das Stösselinnenteil
44 zunächst mitbewegt, bis der Schaltweg des Schaltstössels 18a überwunden ist, worauf
das Stösselinnenteil 44 entgegen der Wirkung der inneren Rückstellfeder 52 in das
Stösselaussenteil 40 hineingedrückt wird, um auf alle Fälle eine Beschädigung des
Schalters 18 und der Membranplatte 32 zu verhindern.
[0020] Zur Montage des Drehsicherungsteils 62 am Stössel 16 braucht das Stösselinnenteil
44 nur so weit in das Stösselaussenteil 40 hineingedrückt zu werden, bis sich das
Drehsicherungsteil 62 von der Seite her auf das Stösselaussenteil 40 aufschieben lässt,
und zwar in einer Position, in der die Anschläge 64 den Bund 56 hintergreifen.
[0021] Wie die Fig. 3 erkennen lässt, entspricht die Breite der Drehsicherungsteile 62 der
Breite der Innennut 30, so dass sich die Stössel samt Drehsicherungsteilen passend
von unten in diese Innennut und die Bohrungen 14 der Stössel einsetzen lassen. Anschliessend
können die Membranplatte 32, die Montagebügel 24 und die Schalter 18 ohne Schwierigkeiten
am Gehäuse befestigt werden.
[0022] Aus dem Vorstehenden ergibt sich, dass das erfindungsgemässe Stösselsystem keine
Änderungen an den übrigen Teilen eines Einfach- oder eines Reihengrenztasters bedingt,
so dass sich ein herkömmliches Stösselsystem ohne weiteres gegen ein erfindungsgemässes
austauschen lässt. Ferner spielen bei Reihengrenztastern die Abstände zwischen den
Stösselbohrungen keine Rolle hinsichtlich der Ausbildung des Stösselsystems und der
Drehsicherungsfunktion, so dass man mit ein und demselben Stösselsystem Reihengrenztaster
unterschiedlicher Teilung bestücken kann.
[0023] Dasselbe gilt für eine abgewandelte Ausführungsform der Stösselbaueinheit, welche
in Fig. 5 im Schnitt ähnlich wie in Fig. 2 dargestellt ist. Da sich diese zweite Ausführungsform
von der Stösselbaueinheit gemäss den Fig. 2 bis 4 nur in der Gestaltung des Stösselaussenteils
unterscheidet, wird im folgenden nur dieses beschrieben, und für die den Teilen der
ersten Ausführungsform entsprechenden Teile wurden dieselben Bezugszeichen wie in
den Fig. 1-4 verwendet, jedoch unter Hinzufügung eines Striches.
[0024] Wie die Fig. 5 erkennen lässt, besitzt das Stösselaussenteil 40' zwei einander diametral
gegenüberliegende Abflachungen 58' sowie gegenüber diesen um 90° versetzt zumindest
eine weitere Abflachung 58'. Diese Abflachungen enden mit Anschläge 56' bildenden
Stufen in geringem Abstand vom unteren Ende des Stösselaussenteils 40', welches bis
auf diese Abflachungen und das giebeldachförmige äussere Ende kreiszylindrisch ausgebildet
ist, d. h. also keinen Bund aufweist. Das Drehsicherungsteil 62' liegt mit seinen
Anschläge 64' bildenden Vorsprüngen gegen die Abflachungen 58' an und bewirkt so die
Drehsicherung, gleichzeitig sichern die Anschläge 64', 56' den Zusammenhalt der Baueinheit
und ermöglichen ein seitliches Aufschieben des Drehsicherungsteils 62' bei gedrücktem
Stösselinnenteil 44'.
[0025] Die Abflachungen 58' können durch sich in Umfangsrichtung erstreckende Nuten 59'
so miteinander verbunden sein, dass sich das Stösselaussenteil 40' in niedergedrücktem
Zustand verdrehen lässt. Zu diesem Zweck entspricht der vom Drehsicherungsteil 62'
zugelassene Weg des Stösselaussenteils 40' dem Abstand der Nuten 59' von den Anschlägen
56' und der Durchmesser des Stösselaussenteils 40' am Grund der Nuten 59' dem Abstand
der Anschläge 64' des Drehsicherungsteils 62' voneinander. Ausserdem muss bei nichtgedrücktem
Stössel der Abstand der Nuten 59' von den Anschlägen 64' des Drehsicherungsteils grösser
sein als der im normalen Betrieb auftretende Stösselweg, so dass sich das Stösselaussenteil
40' nicht unbeabsichtigt verdreht.
[0026] Das Stösselaussenteil 40' der zweiten Ausführungsform ist billiger herzustellen,
da es keinen Bund besitzt und die Abflachungen 58' des sonst zylindrischen Stösselaussenteils
lassen sich einfach fräsen.
1. Grenztaster mit einem Gehäuse (10), mindestens einem in diesem angeordneten Schalter
(18), mit einem in einer Gehäusebohrung (14) entgegen der Wirkung einer Rückstellfeder
(70; 70') längs verschiebbar geführten, den Schalter (18) betätigenden Stössel (16),
welcher ein Stösselaussenteil (40; 40') sowie ein in diesem teleskopierbar angeordnetes,
nach aussen gefedertes Stösselinnenteil (44; 44') besitzt und dessen Stösselaussenteil
(40; 40') über Gleitführungsflächen am Stössel (16) und an einem im Gehäuse (10) unverdrehbar
angeordneten Drehsicherungsteil (62; 62') unverdrehbar im Gehäuse (10) gehalten ist,
dadurch gekennzeichnet, dass das Drehsicherungsteil (62; 62') ein Widerlager für die
Rückstellfeder (70; 70') bildet, eine Ausnehmung (68) für den Durchtritt des Stösselinnenteils
(44; 44') aufweist und über in axialer Richtung nach aussen wirksame, ein Verschieben
des Drehsicherungsteils (62; 62') quer zur Stösselachse zulassende Anschläge (56,
64; 56', 64') am Drehsicherungsteil (62; 62') sowie am Stösselaussenteil (40; 40')
an diesem gehalten ist.
2. Grenztaster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehsicherungsteil
(62; 62') bügelförmig ausgebildet ist und das innere Stösselende übergreift.
3. Grenztaster nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Schenkel
des Drehsicherungsteils (62; 62') als Anschläge (64; 64') nach innen aufeinanderzugerichtete
Vorsprünge aufweisen, welche Aussenschultern des Stösselaussenteils (40; 40') hintergreifen.
4. Grenztaster nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenschultern des
Stösselaussenteils (40; 40') von einem Bund (56), einer Nut oder einer ähnlichen Ausnehmung
(58') gebildet sind.
5. Grenztaster nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
das Drehsicherungsteil (62; 62') mindestens eine zur Stösselachse parallele, dem Stössel
(16) zugekehrte Gleitführungsfläche (60) aufweist, geger die zur Drehsicherung eine
Kante (58) des Stössel. aussenteils (40), insbesondere eine Kante seines Bunds (56),
anliegt.
6. Grenztaster nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Stösselaussenteil
(40') bis auf mindestens zwei einander diametral gegenüberliegende, als ebene und
zur Stösselachse parallele Abflachungen (58') ausgebildete Ausnehmungen einen zylindrischen
Umfang aufweist, und dass die Abflachungen (58') im Abstand vom inneren Ende des Stösselaussenteils
(40') enden und so Anschläge (56') für die nach innen gerichteten und zusammen mit
den Abflachungen (58') die Drehsicherung bewirkenden Vorsprünge (64') des Drehsicherungsteils
(62') bilden.
7. Grenztaster nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Stösselaussenteil
(40') am oberen Ende der Abflachungen (58') diese miteinander verbindende, ein Verdrehen
des Stösselaussenteils (40') gegenüber dem Drehsicherungsteil (62') ermöglichende
Umfangsnuten (59') aufweist.
8. Grenztaster nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
das Gehäuse (10) bei in Reihe angeordneten Grenztastern eine längs der Stösselreihe
und senkrecht zu den Stösselachsen verlaufende Innennut (30) aufweist, von deren Seitenwänden
mindestens eine der Drehsicherung der Drehsicherungsteile (62) dient.
9. Grenztaster nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
das Drehsicherungsteil (62) in der Draufsicht vom Gehäuseinneren her gesehen rechteckig
ausgebildet ist.
1. A boundary scanner having a housing (10), at least one switch (18) disposed in
this housing, with a push rod (16) guided in a longitudinally displaceable manner
in a bore (14) of the housing against the action of a return spring (70, 70') and
actuating the switch (18), which push rod comprises an outer push rod portion (40,
40') and an inner push rod portion (44, 44') which is disposed telescopically in the
outer portion and is outwardly sprung and whose outer push rod portion (40, 40') is
retained in the housing (10) in a rotationally fixed manner on the push rod (16) via
slide guide surfaces and on a component preventing rotation (62, 62') disposed in
a rotationally fixed manner in the housing (10), characterised in that the component
preventing rotation (62, 62') forms a support for the return spring (70, 70'), comprises
a recess (68) for the passage of the inner push rod portion (44, 44') and is retained
on the outer push rod portion (40, 40') via stops (56, 64, 56', 64') which act outwardly
in the axial direction and enable a displacement of the component (62, 62') preventing
rotation transverse to the push rod axis, which stops are disposed on the component
preventing rotation (62, 62') and on the outer push rod portion (40, 40').
2. A boundary scanner as claimed in claim 1, characterised in that the component (62,
62') preventing rotation has a curved shape and overlaps the inner push rod end.
3. A boundary scanner as claimed in claim 2, characterised in that the lateral arms
of the component (62, 62') preventing rotation comprise projections which face one
another inwardly as stops (64, 64') which projections engage behind outer shoulders
of the outer push rod portion (40,40').
4. A boundary scanner as claimed in claim 3, characterised in that the outer shoulders
of the outer push rod portion (40, 40') are formed by a collar (56), a groove or a
like recess (58').
5. A boundary scanner as claimed in one of the preceding claims, characterised in
that the component (62, 62') preventing rotation comprises at least one slide guide
surface (60) parallel to the push rod axis and facing the push rod (16), against which
there abuts, for the prevention of rotation, an edge (58) of the outer push rod portion
(40), in particular an edge of its collar (56).
6. A boundary scanner as claimed in claim 4, characterised in that the outer push
rod portion (40') comprises a cylindrical periphery up to at least two diametrically
opposite recesses formed as plane flattened areas (58') parallel to the push rod axis,
and in that the flattened areas (58') terminate with a spacing from the inner end
of the outer push rod portion (40') and therefore form stops (56') for the projections
(64') of the component (62') preventing rotation which are inwardly orientated and
provide the rotary locking together with the flattened areas (58').
7. A boundary scanner as claimed in claim 6, characterised in that the outer push
rod portion (40') comprises, at the upper end of the flattened areas (58'), peripheral
grooves (59') which connect the flattened areas together and enable a rotation of
the outer push rod portion (40') with respect to the component (62') preventing rotation.
8. A boundary scanner as claimed in one of the preceding claims, characterised in
that the housing (10) comprises, in the case of boundary scanners disposed in a row,
an internal groove (30) extending along the row of push rods and perpendicular to
the push rod axis, at least one of the side walls of this groove serving to prevent
the rotation of the components (62) preventing rotation.
9. A boundary scanner as claimed in one of the preceding claims, characterised in
that the component (62) preventing rotation, seen in top view from the interior of
the housing, is formed to be rectangular.
1. Détecteur de limite avec son boîtier (10) présentant au moins un commutateur (18)
implanté dans ledit boîtier, équipé d'un coulisseau (16) guidé en déplacement longitudinalement
à l'encontre d'un ressort de rappel (70, 70') dans un alésage (14) du boîtier et manoeuvrant
le commutateur (18), lequel coulisseau possède une partie extérieure de coulisseau
(40, 40') ainsi qu'une partie intérieure du coulisseau (44, 44') disposée de manière
téléscopique dans celle-ci, sollicitée élastiquement vers l'extérieur et dont la partie
extérieure (40, 40') est maintenue fixe en rotation dans le boîtier (10) par des surfaces
de guidage lisses sur le coulisseau (16) et sur une pièce (62, 62') empêchant la rotation
disposée de manière fixe en rotation dans le boîtier (10), caractérisé en ce que la
pièce empêchant la rotation (62, 62') constitue une butée pour le ressort de rappel
(70, 70'), présente un évidement (68) pour le passage de la partie intérieure du coulisseau
(44,44') et est maintenue par le biais de butées (56, 64; 56', 64'), prévus sur les
pièces empêchent la rotation (62, 62') ainsi que sur la partie extérieure du coulisseau
(40, 40'), efficaces vers l'extérieur en direction axiale et permettant un mouvement
perpendiculaire à l'axe du coulisseau de la pièce empêchant la rotation (62, 62').
2. Détecteur de limite selon la revendication 1, caractérisé en ce que la pièce empêchant
la rotation (62,62') présente une forme d'étrier et recouvre l'extrémité intérieure
du coulisseau.
3. Détecteur de limite selon la revendication 2, caractérisé en ce que les branches
latérales de la pièce empêchant la rotation (62, 62'), en tant que butée (64, 64'),
présentent des saillies dirigées l'une vers l'autre vers l'intérieur et qui s'appuient
sur des épaulements extérieurs de la pièce extérieure du coulisseau (40,40').
4. Détecteur de limite selon la revendication 3, caractérisé en ce que les épaulements
extérieurs de la pièce extérieure de coulisseau (40,40') sont formés par une collerette
(56), une rainure ou un évidement semblable (58').
5. Détecteur de limite selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en
ce que la pièce empêchant la rotation (62,62') présente au moins une surface de guidage
lisse (60) parallèle à l'axe du coulisseau et dirigée vers ledit coulisseau (16) contre
laquelle s'appuie un bord (58) de 1 extérieure du coulisseau (40), en partie bord
de sa collerette (56), afin d'empêcher tion.
6. Détecteur de limite selon la revendic caractérisé en ce que la partie extérieure
lisseau (40') présente une périphérie cylir exception faite d'au moins deux évid formés
en tant que méplats (58') parallèles du coulisseau et diamétralement oposés, e que
les méplats (58') s'arrêtent à une cert l'extrémité interne de la partie extérieure
lisseau (40') et forment de la sorte des buté pour les saillies (64') de la pièce
empêc rotation (62'), orientées vers l'intérieur et rE l'immobilisation de rotation
avec les r (58').
7. Détecteur de limite selon la revendica caractérisé en ce que la pièce extérieure
du seau (40') présente à l'extrémité supériel méplats (58') des rainures périphériques ( liant ces méplats l'un à l'autre et permette
rotation de la partie extérieure du coulissez par raport à la pièce fixe empêchant
la r (62').
8. Détecteur de limite selon l'une des reve tions précédentes, caractérisé en ce que,
p

détecteurs de limite placés en série, le boît présente une rainure intérieure (30)
s'éten long de la série, de coulisseau et perpendic ment aux axes de coulisseaux et
dont au

l'une des parois latérales sert à l'arrêt en rdes pièces empêchant la rotation (62).
9. Détecteur de limite selon l'une des reve tions ci-dessus, caractérisé en ce que
la empêchant la rotation (62), vue de dessus à rieur du boîtier est formée rectangulaire.