[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur auch unter Wasser durchführbaren Oberflächenbehandlung
von Bauwerken und Schiffen mit einem reinigenden, konservierenden oder beschichtenden
Strahlmittel, welches mit einem Druckgasstrom über eine zum Arbeitsplatzfürende, mitAustrittsdüse
versehene, mindestens teilweise flexible Leitung auf die zu behandelnde Oberfläche
aufgestrahlt wird, wobei die Austriffsdüse als Laval-Düse ausgebildet ist.
[0002] Das Druckluftstrahlen als Freistrahlen ist ein bewährtes Verfahren für Oberflächenbehandlung
des Strahlgutes. Das Verfahren benötigt einen Kompressor als Druckluftquelle, einen
Drucklufttrockner, einen Druckluftfilter, einen Strahlmittelbehälter zur Zudosierung
des Strahlmittels und eine Schlauchleitung mit einer Düse, bei der es sich üblicherweise
um eine Laval-Düse handelt. Die Leistung des Verfahrens wird bestimmt durch das Parameterfeld
Luft Liefermenge des Kompressors in Abhängigkeit vom erforderlichen Enddruck, Strahlmitteldurchsatz,
Schlauchlänge, Druck vor der Düse und Düsengrösse.
[0003] Wenn es sich um das Reinigen und Aufrauhen von Oberflächen mit nur einmaliger Verwendung
des Strahlmittels handelt, liegen typische Arbeitswerte unter normalen Bedingungen
bei: 8 mm Düsen-Durchmesser, 250 mm Abstand von der Oberfläche des Strahlgutes und
80 mm Strahlfleckdurchmesser, entsprechend etwa 5000 mm
2 Strahlfläche. Der Strahlmitteldurchsatz ist von der geforderten Oberflächengüte abhängig.
Verständlicherweise wird für das Reinigen weniger Strahlmittel benötigt als zur Erzielung
einer metallisch blanken Oberfläche mit bestimmter Rauhtiefe.
[0004] Erfahrungen der Erfinder haben gezeigt, dass die Effektivität bzw. die Arbeitsfähigkeit
des Strahlmittelstromes auf dem Weg zwischen Düsenaustritt und zu bearbeitender Fläche
sehr stark abnimmt, da die Überschallströmungsgeschwindigkeitsehrschnell zum Unterschallbereich
abgebaut wird. Der theoretisch günstigste Arbeitsabstand von Null ist in der Praxis
nicht realisierbar, da der Strahlfleck eine kritische kleine Fläche nicht unterschreiten
darf. Dies entspricht aber einem Arbeitsabstand, über dessen Länge die unerwünschte
Strahlgeschwindigkeitsverminderung bereits auftritt.
[0005] Der vorstehende Nachteil tritt verstärkt auch beim Arbeiten im oder unter Wasser
auf. Hinzu kommen noch weitere Nachteile wie folgt:
1. Das Strahlmittel tritt nach der Beschleunigung in der Laval-Düse in ein Medium
mitvielfach höherer Dichte ein. Dadurch verliert das beschleunigte Strahlmittel in
verstärktem Masse an Geschwindigkeit, so dass es beim Auftreffen auf die zu bearbeitende
Oberfläche kaum Wirkung zeigt, wenn zwischen Düsenaustritt und zu bearbeitender Oberfläche
ein Wasserspalt vorhanden ist.
2. Eine Arbeitsverrichtung ist nur möglich durch Schrägansetzen der Laval-Düse unmittelbar
auf die Oberfläche; damit wird der Strahlfleckdurchmesser gleich dem Düsenaustrittsdurchmesser.
Für eine 8-mm-Düse beträgt die Strahlfläche unter Wasser nur etwa 50 mm2 und es kann
eine definierte Oberflächengüte mit bestimmter Rauhtiefe unter diesen Bedingungen
nicht erzielt werden.
3. In der Laval-Düse tritt ein proportional zur Einsatztiefe zunehmender Gegendruck
auf.
[0006] Die vorstehenden Nachteile ergeben sich nicht nur bei einer Oberflächenbehandlung
mit einem reinigenden Strahlmittel, sondern auch bei Oberflächenbehandlungen mit konservierenden
oder beschichtenden StrahlmitteIn.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer verbesserten Vorrichtung, die ausgehend
von dem vorstehend geschilderten Stand der Technik die Möglichkeitgibt, solche Strahlverfahren
mit höherem Wirkungsgrad zur Anwendung zu bringen.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Austrittsdüse mit einem
trichterförmigen, einen langgestreckten paraboloidförmigen Innenraum umschliessenden
Düsenansatz versehen ist.
[0009] Die Erprobungen der erfindungsgemässen Vorrichtung zeigen eine offenbar durch erhöhte
Strahlgeschwindigkeit bedingte, erheblich höhere Effektivität.
[0010] Gemäss einer Weiterbildung der Erfindung für den Unterwassereinsatz wird erfindungsgemäss
vorgeschlagen, zwischen der Druckgasquelle und der zur Austrittsdüse und damit zu
behandelnden Oberfläche führenden Leitung einen zusätzlichen, die Strahlmittelquelle
umgehenden regelbaren Nebenschluss für das Druckgas vorzusehen.
[0011] Der erfindungsgemäss vorgesehene Nebenschluss lässt sich so regeln, dass auch in
den Zeiten ohne Strahlmittelzufuhr die zum Unterwasserarbeitsplatz führende Leitung
und die Düse trokken und frei von Wasser gehalten werden kann. Für das über den Nebenschluss
geleitete Druckgas genügt ein relativ geringer Überdruck, welcher sicherstellt, dass
am freien Ende der Austrittsdüse jederzeit das Druckgas ausperlt und hierdurch den
Wassereintritt verhindert.
[0012] Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0013] Nachfolgend wird eine für den Untetwassereinsatz bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
anhand der beigefügten Zeichnungen beispielsweise erläutert.
[0014] In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung der über und unter der Wasserfläche befindlichen
Bauelemente der erfindungsgemässen Vorrichtung zur Oberflächenbehandlung, und
Fig. 2 einen axialen Schnitt durch die Strahlmittelaustrittsdüse mit erfindungsgemässem
Düsenansatz.
Beschreibung
[0015] Die in Fig. 1 dargestellte Strahlanlage enthält einen grossen Teil konventioneller
Bauelemente. Zu diesen konventionellen Bauelementen gehört ein Kompressor 1, welcher
über einen Wasserabscheider 2 und ein Luftfilter 3 die Druckluftversorgungsleitung
4 speist.
[0016] Zwischen dem Kompressor 1 und dem Wasserabscheider 2 befinden sich eine Druckmessstelle
5 und ein Absperrventil 6. Konventionell ist auch der das Strahlmittel enthaltende
Strahlmittelbehälter 20 mit einer verschliessbaren Nachfüllöffnung 21, eine den Strahlmittelbehälter
unter Druck setzende und mit einem Regelventil versehene Leitung 22, die an die Versorgungsleitung
4 angeschlossen ist und ferner ein Überdruckventil 23. Bei geöffneter Nachfüllöffnung
21 kann über eine Zuführleitung 25 oder einem Trichter aus einem Vorratsbehälter 24
das zu verwendende Strahlmittel zum Reinigen, Konservieren oder Beschichten nachgefüllt
werden.
[0017] Wenn mit der erfindungsgemässen Vorrichtung Unterwasserreinigungen durchgeführt werden
sollen, enthält der Strahlmittelbehälter 20 Quarzsand, Korund, Kupferschlacke, natürliche
oder künstliche Mineralgranulate, Kork od. dgl. Für den vorgesehenen Unterwassereinsatz
mit nur einmaliger Verwendung des Strahlmittels lassen sich anders als beim Freiluftstrahlen
auch solche Strahlmittel einsetzen, die seit kurzem wegen der Gefährdung der Atemwege
des die Vorrichtung bedienenden Arbeiters nicht mehr oder nur unter besonderen Schutzbedingungen
verwendet werden dürfen.
[0018] Weiterhin konventionell ist die Verbindung der Druckluftversorgung 4 mit einem zum
Arbeitsplatz führenden Strahlschlauch 8, welcher an einer, vorzugsweise als Laval-Düse
ausgebildeten Austrittsdüse 9, endet.
[0019] Für den erfindungsgemäss vorgesehenen Unterwassereinsatz, bei dem der Strahlschlauch
8 unter die Wasseroberfläche 40 zu einem Unterwasserarbeitsplatz 41 führt, an dem
sich ein Taucher 42 befindet, ist, wie Fig. 2 zeigt, an die Laval-Düse 9 ein Düsenansatz
12 angeschlossen. Zur Befestigung des Düsenansatzes 12 dient eine das freie Düsenende
übergreifende Muffe 10, die mit Schrauben 11 lösbar und auswechselbar gehalten wird.
Der trichterförmig ausgebildete Düsenansatz 12 umschliesst einen langgestreckten paraboloidförmigen
Innenraum und hat eine Länge, die im wesentlichen dem erforderlichen Arbeitsabstand
zwischen Laval-Düse 9 und der zu behandelnden Oberfläche 50 entspricht. Diese Länge
beträgt z. B. für einen Düsenansatz mit 50 mm Austrittsdurchmesser etwa 250 mm.
[0020] Um sicherzustellen, dass die unterwasserliegenden Vorrichtungsteile, das sind der
Strahlschlauch 8, die Strahldüse 9 und der Strahldüsenansatz 12, ständig trocken bleiben
und nicht voll Wasser laufen können, ist erfindungsgemäss eine Nebenschlussregelung
30 vorgesehen. Diese Nebenschlussregelung 30 ist eintrittsseitig über eine Leitung
31 an den Ausgang des Luftfilters 3 und austrittsseitig über ein Regelventil 32 mit
einem in Strömungsrichtung hinter dem Strahlmittelbehälter liegenden Teil der Versorgungsleitung
4 verbunden. Das Leitungssystem 31 -30-32 überbrückt somit den Teil der Versorgungsleitung
4, in dem über ein Abgabeventil 26 das Strahlmittel in die Versorgungsleitung 4 eingegeben
wird.
[0021] Bei nicht abgesperrtem Strahlmittelbehälter besteht somit die Möglichkeit, die unterwasserliegenden
Bauelemente der Vorrichtung ständig mit einem Druckgasstrom zu durchspülen, so dass
kein Wasser eindringen kann. Das über den Nebenschluss in den Strahlschlauch 8 abgegebene
Druckgas - vorzugsweise Luft - muss einen Druck haben, der geringfügig über dem am
Einsatzort 41 befindlichen Wasserdruck liegt. Um diese Druckeinstellung automatisch
zu bewirken, führt vom Nebenschluss 30 eine Steuerleitung 36 zum Unterwasserarbeitsplatz.
Der im Nebenschluss 30 an einer Druckmessstelle 38 erfasste Druck beeinflusst unmittelbar
ein Regelventil 35 des Nebenschlusses und stellt dieses so ein, dass am Strahldüsenansatz
12 ständig in geringen Mengen Druckluft abgegeben wird. In der über Wasser angeordneten
Nebenschlussregelung können, wie Fig. 1 zeigt, zusätzliche Druckmesser 33 und 34 vorgesehen
sein, um den normalen Arbeitsdruck und den im Nebenschluss reduzierten Druck ablesen
zu können.
[0022] Damit am Unterwasserarbeitsptatz 41 vom Taucher die Strahlvorrichtung in möglichst
einfacher Weise ein- und ausschaltbar ist, befindet sich neben der Strahldüse 9 ein
Taster 51, mit dem über eine Signalleitung 52 ein über Wasser befindliches Steueraggregat
53 betätigt werden kann. Das Steueraggregat 53 dient zum Einschalten der Strahlmittelzufuhr,
d.h. das Steueraggregat 53 wirkt unmittelbar auf das Zudosierventil 26 des Strahlmittelbehälters
20 oder, sofern dieses fest eingestellt ist, auf das Hauptabsperrventil 7 der Druckluftversorgungsleitung
4 ein. Möglich ist es ebenfalls, mit dem Steueraggregat 53 auf den Nebenschluss 30
einzuwirken. In der Regel wird man jedoch den Nebenschluss geöffnet lassen, so dass
es beim Ein- und Ausschalten der Strahlmittelzugabe nicht zu einem Wassereinbruch
am Strahldüsenansatz kommen kann.
[0023] Sowohl beim Überwasser- als auch beim Unterwasserbetrieb ergaben sich erheblich verkürzte
Arbeitszeiten und verbesserte Oberflächengüten. Bei Unterwasserbetrieb wurden beispielsweise
in Verbindung mit dem erfindungsgemässen Druckluftnebenschluss und dem Düsenansatz
12 in 10 m Wassertiefe folgende Leistungsdaten erreicht: Strahlfläche ca. 2200 mm
2, bei einem Gasdruck von etwa 9 bar Strahlleistung: 3 m
2/h bei einem Reinheitsgrad Sa 2 1/2 (gemäss DIN 55 928 Teil 4) und einer Rauhtiefe
von 30
11m.
[0024] Insgesamt ist somit festzustellen, dass die erfindungsgemässe Vorrichtung zu einem
sicheren und wirtschaftlichen Über- und Unterwasserarbeitsverfahren zur normgerechten
Oberflächenbehandlung mit hohem Reinheitsgrad und erforderlicher Rauhtiefe bei gleichzeitiger
wesentlicher Steigerung der Flächenleistung und Senkung des Strahlmittelverbrauchs
führt.
1. Vorrichtung zur auch unter Wasser durchführbaren Oberflächenbehandlung von Bauwerken
und Schiffen mit einem reinigenden, konservierenden oder beschichtenden Strahlmittel,
welches mit einem Druckgasstrom über eine zum Arbeitsplatz (41) führende, mit Austrittsdüse
(9) versehene, mindestens teilweise flexible Leitung (8) auf die zu behandelnde Oberfläche
(50) aufgestrahlt wird, wobei die Austrittsdüse als Laval-Düse ausgebildet ist, dadurch
gekennzeichnet, dass die Austrittsdüse (9) mit einem trichterförmigen, einen langgestreckten
paraboloidförmigen Innenraum umschliessenden Düsenansatz (12) versehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 für den Unterwassereinsatz, dadurch gekennzeichnet,
dass die Länge des Düsenansatzes (12) im wesentlichen dem erforderlichen Arbeitsabstand
zwischen der Laval-Düse (9) und der zu behandelnden Oberfläche (50) entspricht.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen
der Druckgasquelle (1) und der zur Austrittsdüse (9) führenden Leitung (4, 8) ein
zusätzlicher, die Strahlmittelquelle (20) umgehender regelbarer Nebenschluss (30)
für das Druckgas vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der regelbare Nebenschluss
(30) mit einer zum Unterwasserarbeitsplatz (4) führenden Steuerleitung (36) und einer
den Wasserdruck erfassenden Druckmessvorrichtung (38) versehen ist, die das über den
Nebenschluss (30) abgegebene Druckgas auf einem den Wasserdruck übersteigenden Druck
hält.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass am Unterwasserarbeitsplatz
(4) für die Strahlmittelabgabe in den Druckgasstrom eine Fernsteuerung (51, 52, 53)
vorgesehen ist.
1. Appareillage pour le traitement, pouvant être également effectué sous l'eau, de
surfaces de bâtiments et de navires avec un agent de projection à effet de nettoyage,
de protection ou de revêtement, qui est projeté sur la surface à traiter (50) au moyen
d'un courant de gaz comprimé et par l'intermédiaire d'un conduit au moins partiellement
flexible (8) aboutissant au lieu de travail (41 ). et pourvu d'une buse de sortie
(9), cette buse de sortie étant agencée sous la forme d'une tuyère de Laval, caractérisé
en ce que la buse de sortie (9) est pourvue d'un appendice de buse (12) en forme d'entonnoir
entourant un volume intérieur de profil allongé en forme de paraboloïde.
2. Appareillage selon la revendication 1 pour une application sous-marine, caractérisé
en ce que la longueur de l'appendice de buse (12) correspond sensiblement à la distance
nécessaire d'espacement opératoire entre la buse ou tuyère de Laval (9) et la surface
à traiter (50).
3. Appareillage selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce qu'il est
prévu, entre la source de gaz comprimé (1 ) et le conduit (4, 8) aboutissant à la
buse de sortie (9), une dérivation additionnelle (30) pour le gaz comprimé, réglable
et contournant la source d'agent de projection (20).
4. Appareillage selon la revendication 3, caractérisé en ce que la dérivation réglable
(30) est pourvue d'un conduit de commande (36) aboutissant à un lieu de travail sous-marin
(4) et d'un dispositif de mesure de pression (38) captant la pression de l'eau, qui
maintient le gaz comprimé passant dans la dérivation (30) à une pression supérieure
à la pression de l'eau.
5. Appareillage selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'il est
prévu, sur le lieu de travail sous-marin (4), une télécommande (51,52, 53) pour la
décharge d'agent de projection dans le courant de gaz sous pression.
1. Apparatus for the surface treatment of structures and ships which can be carried
out even under water, with a cleaning, preserving, or coating jet medium which is
sprayed onto the surface (50) to be treated, together with a stream of pressure gas,
via a pipeline (8) which leads to the work place (41), is provided with an outlet
nozzle (9) and is at least partially flexible, the outlet nozzle being constructed
in the form of a Laval nozzle, characterised in that the outlet nozzle (9) is provided
with a funnel-shaped nozzle attachment (12) which encloses an elongated paraboloid-shaped
interior space.
2. Apparatus as claimed in Claim 1 for underwater use, characterised in that the length
of the nozzle attachment (12) corresponds substantially to the necessary working distance
between the Laval nozzle (9) and the surface to be treated.
3. Apparatus as claimed in one of Claims 1 or 2, characterised in that, provided between
the pressure-gas source (1) and the pipeline (4, 8) leading to the outlet nozzle (9),
there is an additional controllable shunt (30) for the pressure gas, which shunt by-passes
the course of jet medium (20).
4. Apparatus as claimed in Claim 3, characterised in that the controllable shunt (30)
is provided with a control line (36) leading to the underwater work place (4) and
a pressure- measuring device (38) which detects the water pressure and which keeps
the pressure gas delivered via the shunt (30) at a pressure exceeding the water pressure.
5. Apparatus as claimed in one of Claims 1 to 4, characterised in that a remote control
(51, 52, 53) is provided at the underwater work place (4) for the delivery of jet
medium into the stream of pressure gas. e(