[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Numerier-Vorrichtung für Wertpapiere und Wertscheine,
insbesondere Banknoten, mit wenigstens einem Numerierwerk, dessen Ziffernrollen nach
dem Aufdruck einer Zahl um eine Nummer weitergeschaltet werden, und mit einem Farbwerk,
das wenigstens eine die 'Ziffernrollen einfärbende Einfärbwalze aufweist.
[0002] Derartige Numerier-Vorrichtungen, mit denen frisch gedruckte Banknoten oder andere
Wertscheine fortlaufend mit einer Seriennummer bedruckt werden und bei denen die Numerierwerke
gewöhnlich auf einem rotierenden Numerierwerkszylinder angeordnet sind, sind seit
langem bekannt (zum Beispiel DE-PS 1 486 894).
[0003] Bei der Herstellung und der graphischen Gestaltung einer Banknote spielt, ausser
der künstlerischen Gestaltung, die Sicherheit gegen Fälschung die grösste Rolle. Neben
einer möglichst komplizierten Gestaltung des graphischen Entwurfs und der Anwendung
besonders aufwendiger und komplizierter Druckverfahren trägt auch die auf jeder Banknote
aufgedruckte Nummer zur Erhöhung der Fälschungssicherheit bei. In diesem Zusammenhang
ist bereits eine Reihe von Massnahmen bekannt, die vielfach angewendet werden. So
können beispielsweise die Ziffern der aufgedruckten Nummer eine besondere graphische
Gestaltung oder, durch Verwendung entsprechender Numerierfarbe, besondere Farbeffekte
aufweisen. Auch werden der Numerierfarbe häufig magnetische Bestandteile oder andere
Zusatzstoffe beigemischt, die durch besondere physikalische Messverfahren erfassbar
sind. Durch eine perfekte Nummernfolge wird sichergestellt, dass jede in der betreffenden
Nummernsequenz ausgegebene Nummer tatsächlich vorhanden ist. Eine weitere Massnahme
zur Erhöhung der Fälschungssicherheit besteht in der Anwendung besonderer Nummernkonstruktionen
mit Prefix und Suffix.
[0004] Bei anderen Dokumenten als Banknoten ist es bereits bekannt, ausser einer normalen,
zur Identifizierung des betreffenden Dokuments dienenden Nummer eine Codeziffer aufzudrucken,
welche sich nach einem bestimmten Modulus-System unter Verwendung einer bestimmten
Modulus-Zahl aus der jeweiligen normalen Nummer berechnet. Nach dem "Divisions-Rest-System"
zum Beispiel ist die Codeziffer gleich der Rest, der sich bei einer Division der Nummer
durch die Moduluszahl ergibt, wobei gewöhnlich die Moduluszahl 9 oder 11 verwendet
wird. Im Falle der Moduluszahl 9 bestehen daher die den fortlaufenden Dokumentennummern
zugeordneten Codeziffern aus der sich periodisch wiederholenden Ziffernfolge 0 bis
8. Bei der Moduluszahl 11 ergibt sich entsprechend die Codezahlfolge 0 bis 10, wobei,
um zweistellige Codezahlen zu vermeiden, die 10 durch einen Buchstaben ersetzt werden
kann.
[0005] Ein anderes bekanntes Modulus-System ist das "Divisions-Subtraktions-Rest-System".
Danach wird die Nummer durch die Moduluszahl dividiert und dann der sich ergebende
Divisionsrest von der Moduluszahl abgezogen; das Ergebnis, also die resultierende
Differenz, stellt die Codeziffer dar. Hieraus ergibt sich für die Moduluszahl 9 bei
fortschreitender Dokumentennummer die abnehmende Codeziffernfolge 8 bis 0.
[0006] Bei bisher bekannten Numerierwerken, die zum Druck von nach einem Modulus-System
bestimmten Codeziffern eingerichtet sind, wird das die Codeziffern aufweisende Rad
unabhängig von den normalen Ziffernrollen durch einen getrennten, individuellen Hebel
weitergeschaltet.
[0007] Ferner sind zur Ermittlung von Codezahlen aus der jeweiligen Dokumentennummer auch
kompliziertere Rechenvorschriften bekannt, bei denen beispielsweise die
Quersumme der Dokumentennummer verwendet oder mit einer zweistelligen Moduluszahl,
beispielsweise der Moduluszahl 91, gearbeitet wird. Bei komplizierten Modulus-Systemen
sind die Nummern häufig so gestaltet, dass sie von geeigneten Lesegeräten photoelektrisch
gelesen werden können.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Verwendung von aus anderen Gebieten
an sich bekannten Merkmalen eine Numerier-Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art
zu schaffen, mit der ohne grossen technischen Aufwand Wertscheine, insbesondere Banknoten,
mit Nummern versehen werden können, welche eine be.sonders hohe Sicherheit gegen Fälschung
garantieren; insbesondere sollen diese fälschungssicheren Nummern mit normalen, mechanisch
angetriebenen Numerierwerken, die gegenüber üblichen, bekannten Numerierwerken nur
unwesentlich modifiziert sind, aufgedruckt werden können.
[0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass das Numerierwerk wenigstens
eine, gleichachsig zu den normalen Ziffernrollen angeordnete Codezahlrolle und eine
dieser zugeordnete Einstelleinrichtung aufweist, welche in Abhängigkeit von der jeweiligen
Einstellung der normalen Ziffernrollen steuerbar und dazu eingerichtet ist, die Codezahlrolle
vor jedem Aufdruck auf eine Codezahl einzustellen,. die in einer vorgebbaren Beziehung
zu der von den normalen Ziffernrollen zu druckenden Nummer steht, und dass ein zusätzliches
Farbwerk mit wenigstens einer Einfärbwalze zum Einfärben der Codezahlrolle mit einer
von der Farbe des normalen Nummernaufdrucks unterschiedlichen Farbe vorgesehen ist.
[0010] Auf diese Weise werden mit einfachen Mitteln zwei die Fälschung erschwerende Massnahmen
eingeführt, nämlich einerseits eine zusätzliche Codezahl, deren Berechnungsformel
nicht ohne weiteres erkennbar ist, und andererseits der Aufdruck dieser Codezahl mit
einer besonderen Farbe, insbesondere mit einer bei normalem Licht nicht sichtbaren
Farbe. Vorzugsweise liegen die Einfärbwalzen für die normalen Ziffernrollen und die
Codezahlrolle aller auf einem Numerierwerkzylinder angeordneten Numerierwerke in Umfangsrichtung
desselben hintereinander und sind so ausgeschnitten, dass nur die normalen Ziffernrollen
bzw. nur die Codezahlrolle der Numerierwerke von den ihnen zugeordneten Einfärbwalzen
berührt werden.
[0011] Bei einer Prüfung der Banknoten durch einen Fachmann kann auf einfache Weise festgestellt
werden, ob die aufgedruckte Seriennummer und die angefügte Codezahl korrekt sind.
Zur automatischen Prüfung kann ein Lesegerät verwendet werden, welches auf die Farbe
der automatisch lesbar gestalteten Codezahl anspricht. Bei dieser Farbe kann es sich
insbesondere um eine nur bei Beleuchtung mit ultraviolettem Licht durch Fluoreszenz
sichtbar werdende Farbe handeln.
[0012] Vorzugsweise können die normalen Ziffernrollen und die Codezahlrolle im gleichen
Numerierwerksgestell gelagert sein, so dass die ganze Anordnung einen raumsparenden
und kompakten Aufbau hat.
[0013] Die Einstelleinrichtung für die Codezahlrolle kann ein von den normalen Ziffernrollen
betätigbares mechanisches System sein. Im einfachsten Falle lässt sich die Erfindung
dadurch verwirklichen, dass man für die
Codezahl-Berechnung ein einfaches Modulus-System, zum Beispiel mit der Moduluszahl
9, wählt und ein Banknoten-Numerierwerk bekannter Bauart mit einer zusätzlichen Codeziffernrolle
ausrüstet, welche durch einen Fortschaltmechanismus zwangsläufig mit der Einer-Ziffernrolle
des Numerierwerks kinematisch verbunden ist. Im Falle des Modulus-9-Systems sind dann
die neun Codeziffern 0 bis 8 gleichmässig über den Umfang der Codeziffernrolle verteilt,
und diese Codeziffernrolle wird von der Einer-Ziffernrolle durch ein einfaches Uebersetzungsgetriebe,
beispielsweise in Form einer Klauen-oder Zähnradübersetzung, derart angetrieben, dass
der
Schaltwinkel bei jeder Fortschaltung 360
0/9 = 40° beträgt.
[0014] Die Anordnung kann auch so getroffen sein, dass eine vorzugsweise programmierbare
elektronische Rechenschaltung, beispielsweise einfach in Form einer kleinen gedruckten
Schaltung oder eines Halbleiter-Chips, im Numerierwerk eingebaut und dazu eingerichtet
ist, in Abhängigkeit von der normalen, jeweils zu druckenden Seriennummer Steuerbefehle
an die Einstelleinrichtung abzugeben, welche die Codezahlrolle auf die jeweils zu
druckende Codezahl einstellt. Hierbei können die normalen Ziffernrollen so gestaltet
und angeordnet sein, dass sie elektrische Signale über ihre jeweilige Einstellung
abgeben bzw. erzeugen. Die Einstelleinrichtung für die Codezahlrolle ist in diesem
Falle mechanisch unabhängig von den normalen Ziffernrollen und so ausgebildet, dass
sie durch die gegebenenfalls verstärkten elektrischen Ausgangssignale der Rechenschaltung
betätigbar ist. Bei dieser Ausführungsform lassen sich beliebig komplizierte Rechenvorschriften
für die Codezahl zugrundelegen, welche dann ohne weiteres auch mehrstellig sein kann
und durch zwei oder mehr getrennt einstellbare Codeziffernrollen druckbar ist.
[0015] Gewöhnlich erscheint die Seriennummer auf einem Wertschein an mehreren Stellen auf
der Vor- und Rückseite. In diesen Fällen genügt es, wenn beispielsweise nur eine oder
zwei der auf jedem Wertschein aufgedruckten Nummern die Codezahlen aufweisen, so dass
die betreffende Numerier-Vorrichtung entsprechend mit normalen Numerierwerken und
mit Numerierwerken nach der Erfindung ausgerüstet ist.
[0016] Die Erfindung wird anhand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Es zeigen:
Figur 1 eine schematische Seitenansicht einer Numerier-Vorrichtung nach der Erfindung,
welche beispielsweise Bestandteil einer kombinierten Druckmaschine ist, in welcher
Wertscheinbogen mit Wertscheinaufdrucken versehen werden,
Figur 2 eine schematische Draufsicht auf die Farbwerke der Numerier-Vorrichtung nach
Figur 1 und
Figur 3 die Ansicht eines Numerierwerks nach der Erfindung, in vergrösserter Darstellung.
[0017] Nach Figur 1 sind im Gestell 1 einer Numerier-Vorrichtung, die zu einer nicht dargestellten
Banknotendruckmaschine gehören kann, ein Druckzylinder 2 und ein auf der Numerierwerkswelle
4 sitzender Numerierwerkzylinder 3 gelagert, auf dem eine grössere Anzahl von Numerierwerken
montiert ist. Diese Anzahl ist gleich der während einem Umlaufs des Numerierwerkszylinders
3 aufzudruckenden Anzahl von Seriennummern und hängt natürlich einerseits von der
Zahl der Banknotenaufdrucke auf einem die Numerier-Vorrichtung passierenden Banknotenbogen
und andererseits davon ab, wie oft eine bestimmte Seriennummer an verschiedenen Stellen
einer Banknote erscheint. Alle Numerierwerke werden in bekannter Weise bei jedem Umlauf
des Numerierwerkszylinders 3 um eine Nummer weitergeschaltet. Die Drehrichtungen des
Druckzylinders 2 und des Numerierwerkzylinders 3 sind in Figur 1 durch Pfeile angedeutet.
[0018] In Figur 3 ist ein Numerierwerk 5, das auf dem Umfang des Numerierwerkszylinders
3 befestigt ist, näher dargestellt. Im Numerierwerksgestell 6 sind im betrachteten
Beispiel zehn normale Ziffernrollen 8 mit der in Figur 3 rechts liegenden Einer-Ziffernrolle
8a und gleichachsig dazu neben der Einer-Ziffernrolle 8a eine zusätzliche Codezahlrolle
9 um die Achse 7 drehbar
' gelagert. Der Fortschaltmechanismus der normalen
Ziffernrollen 8, welche in bekannter Weise die Seriennummern drucken, ist wie üblich
dazu eingerichtet, die Seriennummer bei jedem Umlauf des Numerierwerkszylinders 3
um eine Nummer fortzuschalten, wenn ein Fortschalthebel 12 durch einen ortsfesten
Nocken 13, der an einem Träger 14 befestigt ist, bei jedem Vorbeigang des
Numerierwerks 5 ausgelenkt wird. Für die Codezahlrolle 9 ist eine mechanische, von
den normalen Ziffernrollen 8 steuerbare Einstelleinrichtung 10 derart vorgesehen,
dass bei jeder Fortschaltung des Numerierwerks 5 eine Codezahl, die in einer vorgegebenen
festen mathematischen Beziehung zu der jeweils zu druckenden Seriennummer, das heisst
also zur jeweiligen Einstellung der normalen Ziffernrollen 8 steht, in Druckstellung
gebracht wird.
[0019] In einer bevorzugten Ausführungsform liegt der Codezahl-Bestimmung ein einfaches
Modulus-System, nämlich das in der Einleitung erwähnte "Divisions-Rest-System" mit
der Moduluszahl 9 zugrunde, und dementsprechend ist die Codezahlrolle 9 eine neben
der Einer-Ziffernrolle 8a liegende Codeziffernrolle, die auf ihrem Umfang verteilt
die neun Codeziffern 0 bis 8 aufweist. Die Einstelleinrichtung besteht einfach aus
einer Klauen-oder Zahnradübersetzung zwischen der Einer-Ziffernrolle 8a und der Codeziffernrolle
9 derart, dass bei jeder Fortschaltung der Einer-Ziffernrolle 8a die Codeziffernrolle
9 zwangsläufig um einen entsprechend grösseren Fortschaltwinkel, nämlich um 40°, mitgenommen
wird. Im Falle eines Modulus-11-Systems, bei dem eine Folge von elf Codezahlen auftritt,
wird die Codezahlrolle mittels einer Klauen- oder Zahnraduntersetzung jeweils nur
um einen Winkel von 360°/11 weitergeschaltet. Es können auch andere Uebersetzungs-
bzw. Untersetzungsgetriebe zwischen der Einer-Ziffernrolle und der Codezahlrolle vorgesehen
sein.
[0020] Der Numerierwerkszylinder 3 arbeitet nach Figur 1 mit zwei Farbwerken 15 und 18 zusammen.
Das Farbwerk 15 hat zwei Einfärbwalzen 16 und 17, welche die normalen
Ziffernrollen 8 der Numerierwerke mit einer.bestimmten Farbe einfärben, und das andere
Farbwerk 18 eine die Codezahlrollen 9 der Numerierwerke mit einer anderen Farbe einfärbende
Einfärbwalze 19. Das Farbwerk 18 mit seiner Einfärbwalze 19 liegt nach den Figuren
1 und 2 in Drehrichtung des Numerierwerkzylinders 3 gesehen hinter dem Farbwerk 15.
Wie in Figur 2 angedeutet, sind die Einfärbwalzen 16 und 17 so ausgeschnitten, dass
sie nur mit den normalen Ziffernrollen 8 in Berührung gelangen, wobei im Beispiel
nach Figur 2 sieben nebeneinanderliegende Numerierwerke einfärbbar sind. Die Einfärbwalze
19 ist dagegen so ausgeschnitten, dass nur jeweils die Codezahlrolle 9 der Numerierwerke
eingefärbt wird.
[0021] Die Codezahl ist zweckmässigerweise so gestaltet, dass sie zwecks Prüfung durch einen
Computer automatisch abgelesen werden kann, und wird vorzugsweise mit einer bei normalem
Licht nicht sichtbaren Farbe gedruckt, beispielsweise mit einer nur bei Bestrahlung
mit ultraviolettem Licht sichtbar werdenden Farbe, auf die ein geeignetes Lesegerät
anspricht.
[0022] Im Prinzip genügt es, dass von den an mehreren Stellen einer Banknote aufgedruckten
Seriennummern nur wenigstens eine durch eine Codezahl ergänzt ist, während alle anderen
auf der Banknote erscheinenden Seriennummern keine Codeziffer haben und daher mit
konventionellen Numerierwerken druckbar sind.
[0023] Die Anordnung kann auch so getroffen sein, dass im Numerierwerk eine kleine elektronische
Rechenschaltung vorgesehen ist, die entsprechend der gewünschten mathematischen Beziehung
zwischen der Codezahl und der jeweiligen Seriennummer ausgelegt bzw. programmiert
ist. Diese Rechenschaltung erhält elektrische Eingangssignale, welche der jeweiligen
Einstellung der normalen Ziffernrollen 8 entsprechen, und gibt elektrische Ausgangssignale
zur Steuerung der Einstelleinrichtung für die Codezahlrolle 9 ab. Es kann auch nur
eine die Codezahlrollen aller Numerierwerke der Numerier-Vorrichtung gemeinsam steuernde
zentrale Rechenschaltung vorgesehen sein.
Numerier-Vorrichtung für Wertpapiere und Wertscheine, insbesondere Banknoten, mit
wenigstens einem Numerierwerk, dessen Ziffernrollen nach dem Aufdruck einer Zahl um
eine Nummer weitergeschaltet werden, und mit einem Farbwerk, das wenigstens eine die
Ziffernrollen einfärbende Einfärbwalze aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das
Numerierwerk (5) wenigstens eine, gleichachsig zu den normalen Ziffernrollen (8) angeordnete
Codezahlrolle (9) und eine dieser zugeordnete Einstelleinrichtung aufweist, welche
in Abhängigkeit von der jeweiligen Einstellung der normalen Ziffernrollen (8) steuerbar
und dazu eingerichtet ist, die Codezahlrolle (9) vor jedem Aufdruck auf eine Codezahl
einzustellen, die in einer vorgebbaren Beziehung zu der von den normalen Ziffernrollen (8) zu druckenden Nummer steht, und dass ein zusätzliches Farbwerk (18)
mit wenigstens einer Einfärbwalze (19) zum Einfärben der Codezahlrolle (9) mit einer von der Farbe des normalen
Nummernaufdrucks unterschiedlichen Farbe vorgesehen ist.
2. Numerier-Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzliche
Farbwerk (18) dazu eingerichtet ist, die Codezahlrolle (9) mit einer bei normalem
Licht nicht sichtbaren Farbe einzufärben, insbesondere mit einer bei Beleuchtung mit
ultraviolettem Licht fluoreszierenden Farbe, und dass vorzugsweise die Codezahlentypen
der Codezahlrolle (9) so gestaltet sind, dass die gedruckte Codezahl photoelektrisch
lesbar ist.
3. Numerier-Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, mit einem mehrere Numerierwerke tragenden
Numerierwerkzylinder, dadurch gekennzeichnet, dass die Einfärbwalzen (16,17;19) für
die normalen Ziffernrollen (8) und die Codezahlrollen (9) in Umfangsrichtung des Numerierwerkzylinders
(3) hintereinander angeordnet und derart ausgeschnitten sind, dass nur die normalen
Ziffernrollen (8) bzw. nur die Codezahlrolle (9) der Numerierwerke (5) von den ihnen
zugeordneten Einfärbwalzen berührt werden.
4. Numerier-Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die normalen Ziffernrollen (8) und die Codezahlrolle (9) nebeneinander im gleichen
Numerierwerksgestell (6) gelagert sind.
5. Numerier-Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die Einstelleinrichtung für die Codezahlrolle (9) ein von den normalen Ziffernrollen
(8) betätigbares mechanisches System ist.
6. Numerier-Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Codezahlrolle
(9) nach einem einfachen Modulus-System, insbesondere einem Modulus-9-oder Modulus-11-System,
einstellbar ist und entsprechend auf ihrem Umfang verteilt weniger oder mehr als zehn
Codezahlen oder Codezeichen aufweist und dass die Einstelleinrichtung ein die Einer-Ziffernrolle
(8a) des Numerierwerks (5) mit der Codezahlrolle (9) zwangsläufig kuppelndes Uebersetzungs-
oder Untersetzungsgetriebe (10), insbesondere ein Zahnrad- oder Klauenradgetriebe
ist, welches bei jeder Fortschaltung die Codezahlrolle (9) um einen entsprechend grösseren
oder kleineren Winkel als den Fortschaltwinkel der Einer-Ziffernrolle (8a) weiterdreht.
7. Numerier-Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass sie zur Ermittlung der jeweils zu druckenden Codezahl eine elektronische Rechenschaltung
aufweist, die dazu eingerichtet ist, die Einstelleinrichtung für die Codezahlrolle
(9) aufgrund von Informationen über die jeweilige Einstellung der normalen Ziffernrollen
(8) zu steuern.
8. Numerier-Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die elektronische
Rechenschaltung programmierbar ist.