[0001] Die Erfindung betrifft einen Kraftschrauber bestehend aus
1.1 einem Schlüsselkopfgehäuse mit einem Rind zur Aufnahme einer Schlüsselnuß,
1.2 einem an dem Schlüsselgehäuse bewegbar angebrachten Stützelement zum Ansetzen
an eine feste Abstützung und
1.3 einer zwischen dem Schlüsselkopfgehäuse und dem Stützelement wirkenden, das Schlüsselkopfgehäuse
relativ zu dem Stützelement bewegenden Kolben-Zylinder- Einheit.
[0002] Nach einem zum Stand der Technik nach Artike154(3) EPÜ gehörenden, am 09. 09. 81
veröffentlichten Vorschlag (EP-A-0 035 164) befindet sich der Druckmittelzylinder
im Inneren des Schlüsselkopfgehäuses. Der in dem Druckmittelzylinder linear bewegbare
Kolben ist über eine an ihren beiden Enden gelenkig gelagerte Kolbenstange an einem
Stützelement abgestützt, welches koaxial zu der Ringachse am Schlüsselkopf gelagert
ist. Beim Gebrauch des Kraftschraubers wird das Stützelement gegen ein ortsfestes
Widerlager gesetzt und der Kolben in dem Druckmittelzylinder ausgefahren. Dabei wird
das Schlüsselkopfgehäuse relativ zu dem ortsfest abgestützten Stützelement um die
Ringachse herum verschwenkt. Bei dieser Schwenkbewegung wird eine im Inneren des Ringes
gelagerte Schlüsselnuß von einer Ratsche mitgenommen, so daß ein in die Schlüsselnuß
eingesetzter Schraubenkopf gedreht wird. Beim Rückhub des Kolbens wird das Schlüsselkopfgehäuse
in Gegenrichtung geschwenkt, wobei keine Mitnahme der Schlüsselnuß durch die Ratsche
erfolgt.
[0003] Obwohl der beschriebene Kraftschrauber gegenüber üblichen Kraftschraubern bereits
in seinen Abmessungen und im Gewicht erheblich verkleinert ist, wird durch das etwa
tangential zu dem Ring von dem Schlüsselkopfgehäuse abstehende Stützelement zusätzlicher
Platz beansprucht und außerdem wird das Gewicht des gesamten Kraftschraubers zu einem
nicht unerheblichen Anteil von dem am Schlüsselkopf gelagerten Stützelement mitbestimmt.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kraftschrauber der eingangs genannten
Art zu schaffen, bei dem eine Lagerung des Stützelementes an dem Schlüsselkopfgehäuse
nicht erforderlich ist und der mit einem relativ leichtgewichtigen und kleinvolumigen
Stützelement auskommt.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß
1.4 das Schlüsselkopfgehäuse eine Führungsbahn für das Stützelement aufweist,
1.5 in der Führungsbahn das Stützelement verschiebbar ist, und
1.6 das Stützelement aus dem einen Ende der Führungsbahn frei herausragt.
[0006] Hierdurch wird eine Drehlagerung des Stützelementes an dem Schlüsselkopfgehäuse entbehrlich.
Von besonderem Vorteil ist die Platz-und Gewichtsersparnis des gesamten Kraftschraubers,
die durch die Erfindung erzielt wird.
[0007] Wenn die Führungsbahn für das Stützelement geradlinig ist, sollte sie so verlaufen,
daß die Kolben-Zylinder-Einheit etwa in der mittleren Hubstellung rechtwinklig zu
derjenigen Linie verläuft, die durch den Mittelpunkt des Ringes und durch den Kolben
der Kolben-Zylinder-Einheit hindurchgeht.
[0008] Bei druckmittelbetriebenen Kraftschraubern besteht der Wunsch, das Schraubmoment
mit dem der Schlüsselkopf auf den Schraubenkopf einwirkt, anhand des Druckes zu bestimmen,
mit dem das Innere des druckmittelbetriebenen Zylinders beaufschlagt wird. Dieser
Druck kann sehr leicht gemessen werden. Wenn eine annähernd lineare Beziehung zwischen
dem Druck und dem Schraubmoment besteht, kann das Schraubmoment auf diese Weise bestimmt
werden. Wenn das Stützelement, an dem die Kolbenstange angreift, an dem Schlüsselkopfgehäuse
gelagert ist und etwa tangential von diesem absteht, kann das ortsfeste Widerlager,
gegen das das Abstützelement gelegt wird, oft unterschiedliche Abstände von der Achse
des Schlüsselkopfgehäuses haben. Nun ist aber bei einem vorgegebenen Druck im Zylinder
das auf den Schraubenkopf einwirkende Drehmoment von demjenigen Abstand abhängig,
den das ortsfeste Widerlager von der Achse des Schlüsselkopfgehäuses hat, bzw. von
der Länge des Momentenarmes, mit dem das Widerlager die Abstützung vornimmt. Eine
ähnliche Abhängigkeit von der Länge des Abstütz-Momentenarmes ergibt sich dann, wenn
das Drehmoment durch Dehnungsmessungen am Schlüsselkopfgehäuse ermittelt wird.
[0009] Um eine relativ genaue Drehmomentenbestimmung durch Druckmessung oder Dehnungsmessungen
zu ermöglichen, ist gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung vorgesehen,
daß
2.1 die Führungsbahn kreisbogenförmig um die Achse des Ringes verläuft.
[0010] Das Stützelement besteht hierbei aus einem Bogensegment, das von der Kolben-Zylinder-
Einheit aus dem Schlüsselkopfgehäuse ausgefahren werden kann und das sich dabei auf
einer Kreisbogenbahn um die Ringachse herum bewegt. Infolge der Kreisbogenform des
Stützelementes ändert sich während des Schraubvorganges der Momentenarm nicht, weil
sich die Lage des Stützelementes nicht ändert.
[0011] Das Schlüsselkopfgehäuse wird vielmehr relativ zu dem feststehenden ortsfest abgestützten
Stützelement um die Ringachse herum hin und her geschwenkt. Dies bedeutet, daß während
eines Kolbenhubes die Abhängigkeit des Schraubmomentes von dem Druck im Zylinder weitgehend
linear bleibt. Es ist also möglich, die Schraubvorrichtung abzuschalten, wenn ein
bestimmter Druck in der zu dem Zylinder führenden Druckleitung erreicht ist. Dabei
ist sichergestellt, daß dann das diesem Druck entsprechende Schraubmoment erreicht
ist. Diese lineare Druckabhängigkeit ist bei den bekannten Kraftschraubern im allgemeinen
nicht vorhanden, weil sich dort der Winkel, unter dem die Kolben- zylindereinheit
an dem Schlüsselkopfgehäuse angreift, während eines Hubes stark verändert.
[0012] In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß
3.1 der Zylinder der Kolben-Zylinder-Einheit aus einem zylindrischen, geradlinigen
Hohlraum im Inneren des Stützelementes besteht und
3.2 der Kolben gelenkig mit dem einen Ende einer Stange gekoppelt ist, deren anderes
Ende gelenkig an dem Schlüsselkopfgehäuse abgestützt ist.
[0013] Damit wird die Linearbewegung des Kolbens in dem Zylinder in eine kreisbogenförmige
Bewegung des Stützteiles umgesetzt, wobei das Stützteil gleichzeitig den Zylinder
bildet. Alternativ kann das Stützteil auch als Kolben ausgebildet sein, während der
Zylinder an dem Schlüsselkopfgehäuse gelagert ist und sich frei auf die jeweiligen
Stellungen des Kolbens bzw. Stützteiles einstellt. In jedem Fall wird dadurch, daß
entweder der Zylinder oder der Kolben einstückig mit dem Stützelement ausgeführt oder
sogar im Inneren des Stützelementes gebildet ist, die Bauform und das Gewicht des
Kraftschraubers verringert
[0014] Eine Variante des erfindungsgemäßen Kraftschraubers ist dadurch gekennzeichnet, daß
4.1 der Ring in einem Drehlager des Schlüsselkopfgehäuses gelagert ist und
4.2 zwischen Schlüsselkopfgehäuse und Ring eine den Ring nur in der einen Drehrichtung
des Schlüsselkopfgehäuses mitnehmende Ratsche wirksam ist.
[0015] Derartige Ratschen gehören - auch in Verbindung mit Kraftschraubern - zum Stand der
Technik.
[0016] Der erfindungsgemäße Kraftschrauber muß nicht notwendigerweise mit einer Ratsche
ausgestattet sein, sondern er kann auch so ausgebildet werden, daß nach jeder Hubbewegung
der Kolbenzylindereinheit eine manuelle Umsetzung vorgenommen wird. Hierzu ist gemäß
einer zweiten Variante der Erfindung vorgesehen, daß
5.1 das Schlüsselkopfgehäuse aus dem Ring und einem starr mit dem Ring verbindbaren,
die Führungsbahn aufweisenden Ansatz besteht und
5.2 der Ansatz auf einer koaxial zu der Ringachse verlaufenden Schiene des Ringes
verschiebbar und in verschiedenen Stellungen arretierbar ist.
[0017] Ein derartiger Kraftschrauber ohne Ratsche ist noch leichtgewichter und platzsparender
als ein Gerät mit Ratsche auszuführen.
[0018] Bei seiner Anwendung muß allerdings nach jedem Kolbenhub das manuelle Umsetzen des
Ringes gegenüber dem Schlüsselkopfgehäuse und nach wenigstens jedem zweiten Kolbenhub
das manuelle Umsetzen des gesamten Gerätes gegenüber dem zu drehenden Element in Kauf
genommen werden.
[0019] Im Folgenden werden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen zwei Ausführungsbeispiele
der Erfindung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Kraftschrauber mit Ratsche,
Fig. 2 einen Querschnitt entlang der Linie 11-11 der Fig. 1,
Fig.3 einen Teil-Längsschnitt durch einen Kraftschrauber ohne Ratsche und
Fig. 4 einen Querschnitt entlang der Linie IV-IV der Fig. 3.
[0020] Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 und 2 weist der Kraftschrauber ein Schlüsselkopfgehäuse
10 auf, in dem ein Ring 11 drehbar gelagert ist. Der Ring 11 ist mit einer Innenverzahnung
12 versehen, in die axial eine mit einer entsprechenden Außenverzahnung versehene
Schlüsselnuß eingeschoben werden kann, so daß die Schlüsselnuß mit dem Ring 11 drehfest
verbunden wird. Der Ring 11 ist in dem Schlüsselkopfgehäuse 10, aus dem er nach beiden
Seiten geringfügig vorsteht, mit einem Sprengring 13 (Fig. 2) verankert, so daß er
unverlierbar, jedoch frei drehbar von dem Schlüsselkopfgehäuse 10 gelagert wird An
der Umfangswand des Ringes 11 befindet sich eine Verzahnung 14, die mit einer Ratsche
15 zusammenwirkt. Die Ratsche 15 besteht aus einem Verzahnungssegment 16, das in einem
Hohlraum 17 des Schlüsselkopfgehäuses 10 untergebracht ist und mit seiner Verzahnung
in die Außenverzahnung 14 des Ringes 11 eingreift. Das Verzahnungssegment 16 weist
an seiner Rückseite entlang einer Schrägschulter eine kalottenförmige Ausnehmung auf,
in die eine Kugel 18 eingesetzt ist. Die Kugel ragt außerdem in eine kalottenförmige
Ausnehmung an der Stirnseite eines Druckstückes 19 hinein. Das rückwärtige Ende des
Druckstücks 19 ist mit einer weiteren Kugel 20 an einer Wand des Schlüsselkopfgehäuses
10 abgestützt. Es verläuft durch eine Bohrung 21 hindurch, die so gerichtet ist, daß
die Verlängerung ihrer Achse nahezu tangential zu dem Ring 11 verläuft. Da der Durchmesser
der Bohrung 21 so groß ist, daß das Druckstück 19 Pendelbewegungen in der Bohrung
21 ausführen kann, kann das Verzahnungssegment 16 sich aus dem Eingriff der Außenverzahnung
14 lösen. Wird das Schlüsselkopfgehäuse 10 jedoch im Uhrzeigersinn um die Achse des
Ringes 11 verschwenkt, dann wirkt das Druckstück 19 mit den durch die Kugeln 18 und
20 gebildeten Gelenken als Kniehebelmechanismus, durch den das Verzahnungssegment
16 in die Verzahnung 14 hineingepreßt wird. Auf diese Weise erfolgt nur bei einer
Drehung des Schlüsselkopfgehäuses 10 im Uhrzeigersinn eine Mitnahme des Ringes 11
durch die Ratsche 15.
[0021] Das Schlüsselkopfgehäuse 10 weist ferner eine kreissegmentförmige Führungsbahn 22
auf, die um die Achse des Ringes 11 herum gekrümmt ist. Diese Führungsbahn 22 besteht
aus einem Hohlraum, dessen äußere Umfangswand 23 und innere Umfangswand 24 kreisbogenförmig
verlaufen, während die Seitenwände 25, 26 eben sind. Wie Fig. 2 zeigt, hat die Führungsbahn
22 einen rechteckigen oder quadratischen Querschnitt. In der kreisbogenförmigen Führungsbahn
22 befindet sich das Stützelement 27, das gemäß Fig. 1 ebenfalls kreisbogenförmig
gekrümmt ist und einen der Führungsbahn 22 angepaßten Querschnitt hat. Das Stützelement
27 ist entlang der umfangsmäßig vollständig geschlossenen Führungsbahn 22 verschiebbar,
so daß sein äußeres Ende 27' aus der Führungsbahn 22 und somit aus dem Schlüsselkopfgehäuse
10 herausbewegt werden kann. Das äußere Ende 27' des Stützelementes 27 wird gegen
eine ortsfeste Abstützung, z. B. gegen eine Wand oder einen benachbarten Schraubenkopf,
gesetzt um die beim Schrauben entstehende Reaktionskraft abzuleiten
[0022] Im Inneren des Stützelementes 27 befindet sich der Zylinderraum 28, in dem der Kolben
29 linear verschiebbar ist. Die Längsachse des Zylinderraumes 28 steht in ihrem Mittelpunkt
annähernd senkrecht auf einem Radius des Ringes 11, so daß eine günstige Außennutzung
der zwischen dem Kolben 29 und dem Stützelement 27 wirkenden Druckkraft zur Bildung
eines Drehmomentes für das Schlüsselkopfgehäuse 10 erreicht wird.
[0023] Der Kolben 29 weist an seinem rückwärtigen Ende einen rohrförmigen Ansatz 30 auf,
der abdichtend durch die Stirnwand 31 des Zylinderraumes 28 hindurchführt. Der rohrförmige
Ansatz 30 hat einen kleineren Durchmesser als die vordere Kolbenfläche 32, so daß
die Zylinderkammer 28 durch den Kolben 29 in zwei Teile unterteilt wird. Jedes dieser
Teile ist über eine Hydraulikleitung mit einem (nicht dargestellten) hydraulischen
Schaltventil verbunden. Die Hydraulikleitungen führen durch das Stützelement 27 hindurch
In Fig. ist eine Hydraulikleitung 33 sichtbar.
[0024] Durch den rohrförmigen Ansatz 30 hindurch verläuft mit radialem Abstand eine Kolbenstange
34, deren eines Ende über ein Kugelgelenk 35 mit dem Kolben 29 verbunden ist, während
das andere Ende über ein Gelenk 36 an dem Schlüsselkopfgehäuse 10 abgestützt ist.
In der Mittelstellung des Kolbens 29 innerhalb des Zylinderraumes 28 verläuft die
Kolbenstange 34 annähernd koaxial zur Achse des Zylinderraumes 28.
[0025] Indem abwechselnd derjenige Teil des Zylinderraumes 28, der vor dem Kolben 29 liegt,
und derjenige Teil, der hinter dem Kolben 29 liegt, mit Druckmedium beaufschlagt werden,
wird, wenn das Stützelement 27 feststeht, das Schlüsselkopfgehäuse 10 um die Achse
des Ringes 11 herum verschwenkt. Wenn das Ende 27' des Stützelementes 27 gegen ein
ortsfestes Widerlager gesetzt wird, kann ein drehfest mit dem Ring 11 gekoppelter
Schraubenkopf durch abwechselndes Hin- und Herbewegen des Schlüsselkopfgehäuses 10
festgezogen werden, wobei die Mitnahme des Schraubenkopfes durch die Ratsche 15 jeweils
nur beim Ausfahren des Kolbens 29 (gemäß Fig. 1 nach rechts) erfolgt, während bei
dem Rückhub des Kolbens 29 (gemäß Fig. 1 von rechts nach links) die Ratsche 15 leer
auf der Außenverzahnung des Ringes 11 gleitet.
[0026] Anstelle der beschriebenen Führungsbahn 22, die ein allseitig geschlossenes Hohlprofil
aufweist, kann auch eine offene oder teilweise geschlossene Führungsbahn benutzt werden.
Wichtig ist nur, daß eine exakte Führung des Stützelementes 28 entlang einer kreisbogenförmigen
Führungsbahn erfolgt, deren Mittelpunkt wenigstens annähernd auf der Achse des Ringes
11 liegt.
[0027] Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 und 4 ist ein aus dem Ansatz 43 und auswechselbaren
Ringeinsätzen 41 bestehendes Gehäuse 40 vorgesehen. Der Ringeinsatz 41 ist insgesamt
starr und weist eine sternförmige Innenkontur 42 auf, die die Schlüsselnuß bildet.
Die Innenkontur 42 ist in bekannter Weise so ausgebildet, daß ein Sechskant-Schraubenkopf,
der in die Schlüsselnuß hineinfaßt, nach einer Drehung um 30 wieder in die Schlüsselnuß
paßt. Das Gerät kann also frühestens nach einem Verdrehwinkel um 30° in seiner Gesamtheit
auf dem Schraubenkopf umgesetzt werden. Um die Änderung des Drehmomentes während der
Drehbewegung möglichst gering zu halten ist der aus dem Hub der Kolben-Zylindereinheit
resultierende Verdrehwinkel begrenzt. Um trotzdem den Teilungswinkel des Ringeinsatzes
41 oder ein Vielfaches davon zu erreichen ist der Ringeinsatz 41 lösbar und schwenkbar
mit dem Ansatz 43 verbunden. Der Ringeinsatz 41 weist dazu auf einem Teil seines Umfanges
eine kreisbogenförmige Führungsschiene 44 auf, die, wie Fig. 4 zeigt im Querschnitt
T-förmig ist. Die T-förmige Führungsschiene 44 ist in eine T-förmige Nut 45 des Ansatzes
43 eingeschoben. Somit kann der Ansatz 43 auf der Führungsschiene 44 um die Achse
des Ringeinsatzes 41 herumgeschwenkt werden. Die Kopplung des Ansatzes 43 mit dem
Ringeinsatz 41 erfolgt durch Bolzen 46 die durch Bohrungen 47, 48 der Führungsschiene
44 bzw. des Ansatzes 43 hindurchgehen. Die Bohrungen 47 und 48 der Teile 41 und 43
fluchten in bestimmten Stellungen dieser Teile miteinander, so daß ein Bolzen 46 hindurchgesteckt
werden kann.
[0028] Bei der in Fig. 3 dargestellten Innenkontur 42 der Schlüsselnuß muß jeweils mindestens
alle 15 Winkelgrade der Verschiebung des Ansatzes 43 relativ zu dem Ring ein aus den
Bohrungen 47 und 48 bestehendes Lochpaar gebildet werden, durch das ein Bolzen 46
hindurchgesteckt werden kann.
[0029] Auf diese Weise kann trotz des von der Kolben-Zylindereinheit vorgegebenen kleineren
Drehwinkels pro Hub der zum Umsetzen des Gerätes notwendige Verdrehwinkel von mindestens
30 erreicht werden.
[0030] Um ein häufiges Umsetzen des Ansatzes 43 an dem Ringeinsatz 41 zu vermeiden, kann
an dem äußeren Ende 27' des Stützelementes 27 eine einstellbare Verlängerung angebracht
werden, die beispielsweise aus einer starken Schraube besteht. Nach dem Herausfahren
des Stützelementes 27 kann das Stützelement ganz oder teilweise wieder zurückgezogen
werden. Danach wird die verstellbare Verlängerung an dem Ende 27' des Stützelementes
27 befestigt und das Stützelement wieder ausgefahren. Anstelle einer verstellbaren
Verlängerung kann auch ein auswechselbares Zwischenstück vorübergehend an das Ende
27' des Stützelementes 27 angesetzt werden. Hierdurch erfolgt mit einfachen Mitteln
eine Hubeinsparung.
1. Kraftschrauber, bestehend aus
1.1 einem Schlüsselkopfgehäuse (10, 40) mit einem Ring (11) zur Aufnahme einer Schlüsselnuß,
1.2 einem an dem Schlüsselkopfgehäuse (10, 40) bewegbar angebrachten Stützelement
(27) zum Ansetzen an eine feste Abstützung und
1.3 einer zwischen dem Schlüsselkopfgehäuse (10, 40) und dem Stützelement (27) wirkenden,
das Schlüsselkopfgehäuse relativ zu dem Stützelement bewegenden Kolben-Zylinder-Einheit
(28, 29),
dadurch gekennzeichnet, daß
1.4 das Schlüsselkopfgehäuse (10, 40) eine Führungsbahn (22) für das Stützelement
(27) aufweist,
1.5 in der Führungsbahn (22) das Stützelement (27) verschiebbar ist, und
1.6 das Stützelement (27) aus dem einen Ende der Führungsbahn (22) frei herausragt.
2. Kraftschrauber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
2.1 die Führungsbahn (22) kreisbogenförmig um die Achse des Ringes (11) verläuft.
3. Kraftschrauber nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
3.1 der Zylinder (28) der Kolben-Zylinder-Einheit (28, 29) aus einem zylindrischen
Hohlraum im Inneren des Stützelementes (27) besteht, und
3.2 der Kolben (29) gelenkig mit dem einen Ende einer Kolbenstange (34) gekoppelt
ist, deren anderes Ende gelenkig an dem Schlüsselkopfgehäuse (10) abgestützt ist.
4. Kraftschauber nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
4.1 der Ring (11) in einem Drehlager des Schlüsselkopfgehäuses (10) gelagert ist,
und
4.2 zwischen Schlüsselkopfgehäuse (10) und Ring (11), eine den Ring nur in der einen
Drehrichtung des Schlüsselkopfgehäuses (10) mitnehmende Ratsche (15) wirksam ist.
5. Kraftschrauber nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
5.1 das Schlüsselkopfgehäuse (40) aus dem Ring (41) und einem starr mit dem Ring verbindbaren,
die Führungsbahn (22) aufweisenden Ansatz (43) besteht, und
5.2 der Ansatz (43) auf einer koaxial zu der Ringachse verlaufenden Schiene (44) des
Ringes (41) verschiebbar und in verschiedenen Stellungen arretierbar ist.
1. Power-driven screw-driving tool comprising
1.1 a wrench head casing (10, 40) including a ring (11) to receive a button die,
1.2 a support element (27) mounted movably at the wrench head casing (10, 40) capable
to be applied to a fixed support and
1.3 a piston-cylinder-unit (28, 29) acting between the wrench head casing (10, 40)
and the support element (27) and moving the wrench head casing relative to the support
element,
characterized in that
1.4 the wrench head casing (10, 40) contains a guideway (22) for the support element
(27),
1.5 the support element (27) is displaceable in the guideway (22) and
1.6 the support element (27) freely projects from the one end of the guideway (22).
2. Power-driven screw-driving tool according to claim 1, characterized in that
2.1 the guideway (22) extends circularly around the axis of the ring (11).
3. Power-driven screw-driving tool according to claim 1 or 2, characterized in that
3.1 the cylinder (28) of the piston-cylinder-unit (28, 29) consists of a cylindrical
cavity inside the support element (27) and
3.2 the piston (29) is hinge-coupled with one end of a piston rod (34) the other end
of which is pivotally supported at the wrench head casing (10).
4. Power-driven screw-driving tool according to one of claims 1 to 3, characterized
in that
4.1 the ring (11) is supported in a pivot bearing of the wrench head casing (10) and
4.2 between the wrench head casing (10) and the ring (11), a ratchet (15) entraining
the ring only in one sense of rotation of the wrench head casing (10) is effective
5. Power-driven screw-driving tool according to one of claims 1 to 3, characterized
in that
5.1 the wrench head casing (40) consists of a ring (41) and of an attachment (43)
rigidly connectible to the ring and including the guideway (22), and
5.2 the attachment (43) being displaceable on a rail (44) of the ring extending coaxially
to the ring axis may be arrested in different positions.
1. Clé de puissance se composant de:
1.1 un boîtier (10, 40) de tête de clé, comportant une bague (11) pour la réception
d'une noix de clé,
1.2 un élément de support (27) monté mobile sur le boîtier (10, 40) de tête de clé,
pour venir s'adapter contre un appui fixe, et
1.3 une unité à cylindre-piston (28, 29) agissant entre le boîtier (10, 40) de tête
de clé et l'élément de support (27) et déplaçant le boîtier de tête de clé par rapport
à l'élément de support,
caractérisée par le fait que:
1.4 le boîtier (10, 40) de tête de clé présente une glissière de guidage (22) pour
l'élément de support (27),
1.5 l'élément de support (27) est monté coulissant dans la glissière de guidage (22),
et
1.6 l'élément de support (27) fait librement saillie à partir de l'une des extrémités
de la glissière de guidage (22).
2. Clé de puissance selon la revendication 1, caractérisée par le fait que:
2.1 la glissière de guidage (22) a une allure en forme d'arc de cercle autour de l'axe
de la bague (11).
3. Clé de puissance selon la revendication 1 ou 2, caractérisée par le fait que:
3.1 le cylindre (28) de l'unité à piston-cylindre (28, 29) est constitué par une cavité
cylindrique à l'intérieur de l'élément de support (27), et
3.2 le piston (29) est accouplé à articulation avec l'une des extrémités d'une tige
(34) de piston, dont l'autre extrémité est en appui à articulation contre le boîtier
(10) de tête de clé.
4. Clé de puissance selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée par le fait
que:
4.1 la bague (11) est montée dans un coussinet de pivotement du boîtier (10) de tête
de clé, et
4.2 entre le boîtier (10) de tête de clé et la bague (11) agit un cliquet (15) entraînant
la bague dans un sens de rotation seulement du boîtier (10) de tête de clé.
5 Clé de puissance selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée par le fait:
5.1 le boîtier (40) de tête de clé est constitué par la bague (41) et une partie saillante
(43) pouvant être assemblée rigidement à la bague et présentant la glissière de guidage
(22), et
5.2 la partie saillante (43) est apte à colisser sur un rail (44) de la bague (41)
s'étendant co- axialement à l'axe de la bague, et à être bloquée dans différentes
positions.