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EP 0 062 221 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.08.1986 Patentblatt 1986/33 |
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Anmeldetag: 23.03.1982 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B22F 9/04 |
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Verfahren zur Herstellung eines Metall- oder Metall-Legierungspulvers
Process for producing a metal powder or metal alloy powder
Procédé de fabrication d'une poudre de métal ou d'un alliage métallique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH FR GB IT LI SE |
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Priorität: |
07.04.1981 DE 3113886
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.10.1982 Patentblatt 1982/41 |
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Teilanmeldung: |
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84110312.0 / 0152522 |
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Anmelder: ECKART-WERKE STANDARD BRONZEPULVER-WERKE
CARL ECKART GMBH & CO. |
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D-90763 Fürth (DE) |
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Erfinder: |
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- Glück, Wolfgang
D-8574 Neuhaus (DE)
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Vertreter: LOUIS, PÖHLAU, LOHRENTZ & SEGETH |
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Postfach 3055 90014 Nürnberg 90014 Nürnberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung blättchenförmiger, duktiler
Pulver aus einem metallischen Werkstoff.
[0002] Blättchenförmige Metall- bzw. Metallegierungspulver finden wegen ihres ausgeprägten
metallischen Glanzes verbreitete Anwendung in Überzugsmaterialien, z.B. in Karosserielacken.
Für die Ausbildung der Blättchen ist eine gewisse Duktilität des Ausganqsmateriales
für dessen Verformbarkeit von Bedeutung. Die Entwicklung war und ist deshalb darauf
gerichtet, die Verformbarkeit des Ausgangsmaterials zu verbessern.
[0003] Durch die duktilen Eigenschaften des Ausgangsmaterials für die Metallpulverherstellung
wird die Zerkleinerung des Ausgangsmaterials, das im allgemeinen als Grieß vorliegt,
erschwert.
[0004] Es ist zwar bekannt, dem zu zerkleinernden metallischen Werkstoff Elemente zuzulegieren,
welche die Sprödigkeit erhöhen und demzufolge auch die Zerkleinerbarkeit verbessern.
Da hierdurch nicht nur die Makrozähigkeit sondern auch die Mikrozähigkeit des Werkstoffs
verringert wird, mun die Verbesserung der Zerkleinerbarkeit mit einer Verringerung
der Verformbarkeit des Werkstoffes erkauft werden. Dieser Nachteil haftet auch solchen
mit einem spröde machenden Zusatzstoff versetzten Werkstoffen an, bei denen die Konzentration
des Zusatzstoffes vom Zentrum der Kristallite zu deren Grenzflächen hin zunimmt (sog.
Kornsteigerung), wobei die im Korninneren vorhandene Konzentration des Zusatzstoffes
immer noch beachtlich ist.
[0005] Auch bei dem in der DE-C-44 242 beschriebenen Verfahren zur Herstellung eines Bronzepulvers
tritt neben einer Verringerung der Makrozähigkeit (Erhöhung der Sprödigkeit) auch
eine solche der Mikrozähigkeit ein. Der Grund hierfür kann darin gesehen werden, dan
durch die Zulegierung von Aluminium zu der Bronze eine Mischkristallverfestigung entsteht
Diese ist aber wegen der für die Blättchenausformung angestrebten Duktilität der Pulverteilchen
unerwünscht. Selbst durch die weitere Zulegierung von Wismut zu dem Ausgangsmaterial
wird der für die Blättchenausformung schädlichen Verringerung der Mikrozähigkeit nicht
in ausreichendem Maße entgegengewirkt.
[0006] Im Interesse einer leichteren Verformbarkeit der metallischen Werkstoffe wurden die
Beschwernisse bei der Zerkleinerung des duktilen Ausgangsmaterials und damit der Einsatz
eines kostenerhöhenden Aufwandes für den Zerkleinerungsprozeß hingenommen. Eine Lösung
des Problems, die Zerkleinerbarkeit des Ausgangsmaterials bei gleichzeitiger Beibehaltung
seiner Duktilität durch geeignete Zusätze zum Ausgangsmaterial zu verbessern, wurde
nicht für möglich gehalten.
[0007] Es wurde nun gefunden, daß sich dieses Problem bei einem Ausgangsmaterial aus Aluminium,
Kupfer oder einer Kupfer-Zink-Legierung überraschenderweise dadurch lösen läßt, daß
dem Ausqangsmaterial ein mit diesem nicht mischbarer Zusatzstoff aus Metall, einer
Metallegierung, einem Halbmetall oder einer Metall- oder Halbmetallverbindung zulegiert
wird, wobei dieser Zusatzstoff im festen Zustand des Werkstoffs - auch bei den bei
der Zerkleinerung auftretenden Temperaturen - als gesonderte intermediäre Phase an
den Grenzflächen der Kristallite vorliegt, und anschließend dieser Werkstoff mechanisch
zerkleinert und zu den Blättchen verformt wird. Durch eine derartige Einlagerung des
Zusatzstoffes in das Metall- bzw. Legierungsgefüge an den Kristallitgrenzen werden
gleichermaßen Sollbruchstellen ausgebildet, an denen die groben Grieß-Körner beim
Zerkleinerungsprozeß besonders leicht zerbrechen. Die für die Verformbarkeit der Bruchstücke
zu den Blättchen erwünschte hohe Duktilität bleibt dabei aufrechterhalten.
[0008] Aufgrund der Forderung, daß der Zusatzstoff in den Körnern des Ausgangsmaterials
im wesentlichen nur als Zwischensubstanz enthalten, also als gesonderte (intermediäre)
Phase vorliegen und nicht etwa in den Kristalliten bzw. deren Gitter eingelagert sein
soll, ist für den Fachmann die im Einzelfall, d.h. für ein bestimmtes Ausgangsmaterial,
durch einige Versuche zu ermittelnde Auswahl des Fremdstoffes sowie die obere Grenze
für dessen Anteil im Ausgangsmaterial vorgegeben. Bei einem über dieser Grenze liegenden
Anteil würde eine Versprödung der Pulverteilchen an sich eintreten und dadurch die
Verformbarkeit des Materials stark beeinträchtigt werden. Dabei ist zu berücksichtigen,
daß der Einlagerungscharakter des Zusatzstoffes als Zwischensubstanz auch noch bei
den im Zuge der Verformung des Ausgangsmaterials zu den Blättchen auftretenden Temperaturen
(im allgemeinen 60 bis 100°C) aufrechterhalten werden muß, also keine Einlagerung
der Zusatzstoffe in die Kristallite des Ausgangsmaterials stattfinden darf. Dem Anteil
der Zusatzstoffe im Ausgangsmaterial ist aber auch dadurch eine obere Grenze gesetzt,
daß der Farbcharakter der Metallteilchen erhalten bleiben soll. Die untere Grenze
für den Zusatzstoffgehalt ergibt sich aufgrund des mit der Erfindung angestrebten
Zweckes, nämlich die Zerkleinerbarkeit des Ausgangsmaterials zu verbessern.
[0009] Unter "Zusatzstoff" wird im Zusammenhang mit der Erfindung auch ein festes Gemisch
verschiedener Stoffe verstanden. Als Zusatzstoffe können Metalle, Metallegierungen,
Halbmetalle und deren Verbindungen in Betracht kommen. Es liegt auch im Rahmen der
Erfindung, wenn die erfindungsgemäß wirksamen Zusatzstoffe erst bei der Herstellung
des Ausgangsmaterials aus dessen Metall bzw. Metallen und einem dem Ausgangsmaterial
zugesetzten Bestandteil gebildet werden und beispielsweise eine intermetaltische Verbindung
darstellen.
[0010] Für ein aus Kupfer oder einer Kupfer/Zink-Legierung bestehendes Ausgangsmaterial
haben sich Wismut und Antimon als für die Zwecke der Erfindung geeignete Zusatzstoffe
erwiesen. Dabei liegen deren Anteile im allgemeinen zwischen 0,1 bis 5%, vorzugsweise
zwischen 1 und 20%.
[0011] Bei der Herstellung des erfindungsgemäß verwendeten Ausgangsmaterials ist so vorzugehen,
daß sich das oben beschriebene Gefüge ausbildet, also sich der Zusatzstoff an den
Kristallitgrenzen als Zwischensubstanz ausscheidet. Dies läßt sich durch eine entsprechende
Führung des Abkühlungsprozesses bei der Verdüsung der den Zusatzstoff enthaltenden
Schmelze des Ausgangsmaterials unter Berücksichtigung des für das betreffende System
(Ausgangsmaterial/Zusatzstoff) geltenden Zustandsdiagramms erreichen oder auch durch
eine nachträgliche Wärmebehandlung (z.B. Anlassen).
[0012] Nachstehend sind Ausführungsbeispiele der Erfindung angegeben.
Beispiel 1
[0013] In einer Laborkugelmühle wurden 2 kg durch Verdüsung gewonnener Messinggriess zerkleinert.
Die Legierungszusammensetzung betrug 84 % Cu und 16 % Zn. Der Griess wurde durch Siebung
auf eine Teilchengrösse von 63 bis 200 begrenzt. Anschliessend wurde der Mahlversuch
unter sonst gleichen Arbeitsbedingungen mit einem Messinggriess wiederholt, in dem
1,5 % Sb als intermetallische Phase enthalten war. Der bei der Vermahlung erhaltene
Feinanteil mit einer Teilchengröße von weniger als 63 J.1 betrug im ersten Versuch
ca. 5 %, im Fall des Zusatzes von Sb ca. 68 %. Hinsichtlich der Verformung des Griesses
zu den blättchenförmigen Teilchen zeigten sich bei beiden Versuchen keine nennenswerten
Unterschiede.
Beispiel 2
[0014] In einer Betriebskugelmühle wurde im kontinuierlichen Verfahren durch Verdüsung gewonnener
Messinggriess zerkleinert. Die Legierungszusammensetzung betruf 84 % Cu und 16 % Zn.
Anschliessend wurde unter gleichen Arbeitsbedingungen Messinggriess zerkleinert, der
aufgrund eines Zusatzes von 1,2 % Bi zu der für die Verdüsung verwendeten Schmelze
den erfindungsgemässen Fremdstoff enthielt. Die Stundenleistung der Kugelmühle konnte
bei gleichbleibender Qualität des ausgebrachten Materials um ca. 9 % gesteigert werden.
Beispiel 3
[0015] Der Versuch gemäss Beispiel 2 wurde wiederholt mit der Massgabe, dass an Stelle von
Bi der (Verdüsungs-) Schmelze 3 % As zugesetzt worden war. Die Stundenleistung der
Mühle konnte bei gleichbleibender Qualität des ausgebrachten Materials um ca. 15 %
gesteigert werden.
Beispiel 4
[0016] Der Versuch gemäss Beispiel 2 wurde wiederholt, wobei an Stelle von Bi der Schmelze
0,8 % Sb zugesetzt worden war. Bei im wesentlichen gleichbleibender Qualität des ausgebrachten
Materials konnte die Stundenleistung um ca. 20 % gesteigert werden.
Beispiel 3
[0017] Durch Verdüsung hergestellter Kupfergriess wurde in einer Betriebskugelmühle kontinuierlich
zerkleinert. Anschliessend wurde die Zerkleinerung mit Kupfergriess durchgeführt,
dem bei der Herstellung in der für die Verdüsung aufbereiteten Schmelze 0,5 % Bi zugesetzt
war. Die Stundenleistung der Kugelmühle konnte bei gleichen Arbeitsbedingungen und
übereinstimmender Qualität des ausgetragenen Materials um ca. 30 % erhöht werden.
Beispiel 6
[0018] Aluminiumgriess wurde in einer Kugelmühle in Gegenwart von Testbenzin chargenweise
vermahlen. Anschliessend wurde die Zerkleinerung nit Aluminiumgriess durchgeführt,
dem bei der Herstellung in der Schmelze 1 % Cer zugesetzt worden war. Die Ausbringung
der Kugelmühle konnte, bei sonst gleichen Arbeitsbedingungen und gleicher Qualität
des ausgetragenen Materials, um ca. 14 % gesteigert werden.
Beispiel 7
[0019] Der Versuch gemäss Beispiel 6 wurde wiederholt. An Stelle von Cer wurde der Aluminiumschmelze
1,1 % Sb zugesetzt. Die Ausbringung konnte, bei sonst gleichen Arbeitsbedingungen
und übereinstimmender Qualität des ausgebrachten Materials, um ca. 20 % gesteigert
werden.
[0020] Die Zeichnung veranschaulicht die Struktur eines nach dem erfindungsgemässen Verfahren
erhältlichen (Metall) Korns anhand eines zwecks Verdeutlichung nachgezeichneten Schliffbildes
und eines auf einen durch das Korn gelegten Schnitt (A-A) bezogenen Diagramms, mit
welchem die Verteilung des in das Korn eingelagerten Fremdstoffes (sb) entlang der
Schnittfläche schematisch dargestellt ist. Die Peaks der Diagrammkurve also die Stellen,
mit der stärksten Konzentration des Fremdstoffes, befinden sich zwischen den einzelnen
Kristalliten, weil sich entsprechend der Erfindungslehre, der Fremdstoff beim Erstarren
der Schmelze an den Grenzflächen der Kristallite anreichert.
Verfahren zur Herstellung blättchenförmiger, duktiler Pulver aus einem metallischen
Werkstoff,
dadurch gekennzeichnet,
daß einem Ausgangsmaterial aus Aluminium, Kupfer oder einer Kupfer-Zink-Legierung
ein mit dem Ausgangsmaterial nicht mischbarer Zusatzstoff aus Metall, einer Metallegierung,
einem Halbmetall oder einer Metalloder Halbmetallverbindung zulegiert wird, wobei
dieser Zusatzstoff im festen Zustand des Werkstoffs auch bei den bei der Zerkleinerung
auftretenden Temperaturen - als gesonderte intermediäre Phase an den Grenzflächen
der Kristallite vorliegt, und anschliessend dieser Werkstoff mechanisch zerkleinert
und zu den Blättchen verformt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anteil des Zusatzstoffes
in dem Werkstoff 0,1 - 5% beträgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anteil des Zusatzstoffes
in dem Werkstoff 1 - 2% beträgt.
4. Verfahren nach Anspruch 1 zur Herstellung von Aluminiumpulver, dadurch gekennzeichnet,
daß als Zusatzstoff Cer oder Antimon zulegiert wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1 zur Herstellung von Kupferpulver, dadurch gekennzeichnet,
daals Zusatzstoff Wismut zulegiert wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1 zur Herstellung von Kupfer-Zink-Legierungspulver, dadurch
gekennzeichnet, daß als Zusatzstoff Wismut, Arsen oder Antimon zulegiert wird.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Werkstoff in einer Kugelmühle zerkleinert wird.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der zu zerkleinernde Werkstoff durch Verdüsung erhalten wird.
1. Process for the preparation of lamellar, ductile powders of a metallic material,
characterized in that a starting material consisting of aluminium, copper or a copper-zinc
alloy is alloyed with an additive which is immiscible with the starting material and
consists of a metal, a metal alloy, a semi-metal or a metal or semimetal compound,
this additive being present as a separate intermediate phase at the boundaries of
the crystallites when the material is in a solid state - even at the temperatures
which occur during comminution - and this material is then comminuted mechanically
and shaped into the lamellae.,
2. Process according to Claim 1, characterized in that the content of the additive
in the material is 0.1 - 5%.
3. Process according to Claim 1, characterized in that the content of the additive
in the material is 1-2%.
4. Process according to Claim 1 for the preparation of aluminium powders, characterized
in that the additive alloyed is cerium or antimony.
5. Process according to Claim 1 for the preparation of copper powders, characterized
in that the additive alloyed is bismuth.
6. Process according to Claim 1 for the preparation of copper-zinc alloy powders,
characterized in that the additive alloyed is bismuth, arsenic or antimony.
7. Process according to one of the preceding claims, characterized in that the material
is comminuted in a ball mill.
8. Process according to one of the preceding claims, characterized in that the material
to be comminuted is obtained by atomization.
1. Procédé de préparation d'une poudre ductile, lamellaire, à base d'un matériau métallique,
caractérise en ce qu'à une matière de départ à base d'aluminium, de cuivre ou d'un
alliage de cuivre-zinc, on allie un additif qui n'est pas miscible à la matière de
départ et qui est à base de métal, d'un alliage métallique, d'un métalloïde ou d'un
composé de métal ou métalloïde, cet additif se présentant, à l'état solide du matériau,
même aux températures apparaissant lors de la fragmentation, sous la forme d'une phase
intermédiaire séparée sur les surfaces de limite des cristallites et en ce qu'ensuite
on fragmente ce matériau par voie mécanique et on le déforme en lamelles.
2. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la fraction de l'additif
dans le matériau est de 0,1 à 5 %.
3. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la fraction de l'additif
dans le matériau est de 1 à 2 %.
4. Procédé suivant la revendication 1, pour la préparation de poudre d'aluminium,
caractérisé en ce que, comme additif, on allie du cérium ou de l'antimoine.
5. Procédé suivant la revendication 1, pour la préparation de poudre de cuivre, caractérisé
en ce que, comme additif, on allie du bismuth.
6. Procédé suivant la revendication 1, pour la préparation de poudre d'alliage de
cuivre-zinc, caractérisé en ce que, comme additif, on allie du bismuth, de l'arsenic
ou de l'antimoine.
7. Procédé suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le
matériau est fragmenté dans un broyeur à boulets.
8. Procédé suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le
matériau à fragmenter est obtenu par atomisation.
