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EP 0 062 263 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.12.1985 Patentblatt 1985/52 |
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Anmeldetag: 26.03.1982 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: F24F 11/00 |
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Lüftungsgerät für die Zu- bzw. Abführung von Luft
Ventilator for supplying or exhausting air
Ventilateur pour aspiration ou expiration d'air
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE GB LI SE |
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Priorität: |
28.03.1981 DE 8109226 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.10.1982 Patentblatt 1982/41 |
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Anmelder: Nowicki, Karl-Heinz |
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D-4410 Warendorf (DE) |
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Erfinder: |
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- Nowicki, Karl-Heinz
D-4410 Warendorf (DE)
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Vertreter: Gleiss, Alf-Olav, Dr.jur. Dipl.-Ing. |
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Gleiss & Grosse
Patentanwaltskanzlei
Maybachstrasse 6A 70469 Stuttgart 70469 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Lüftungsgerät für die Zu- bzw. Abführung von Luft
in bzw. aus vorzugsweise zwangsbelüfteten, fensterlosen Räumen, mit einem gesteuerten
Ventilator.
[0002] Die Erfindung bezieht sich ferner auch auf ein Lüftunggerät für fensterlose Räume,
welches eine durch eine Steuerungseinheit steuerbare Be- oder Entlüftungsklappe aufweist.
[0003] Es ist ein der Entlüftung innenliegender Räume, wie Bäder oder Toiletten, dienender
gesteuerter Ventilator bekannt (CH-A-612 260), der also insbesondere für fensterlose
Räume bestimmt sein kann. Von den der Steuerung zum Ein- und Ausschalten dieses Ventilators
dienenden Steuerungsmitteln ist in dieser Druckschrift nur ein Nachlaufrelais dargestellt,
welches am Ventilator oder an dessen Halterung angeordnet ist. Dieses Nachlaufrelais
dient jedoch nicht seinem eigenen Einschalten und dem Einschalten des Ventilators,
da es lediglich der Zeitverzögerung des Ausschaltens des Entlüftungsbetriebes dient,
um auch nach Verlassen des betreffenden Raumes diesen noch die durch die Nachlaufzeit
des Nachlaufrelais bestimmte Zeitdauer zu entlüften und erst dann den Ventilator stillzusetzen.
Bei derartigen der Entlüftung innenliegender Räume, insbesondere fensterloser Räume,
dienenden Ventilatoren war es allgemein üblich, den Ventilator über einen von ihm
räumlich getrennten Schalter ein- oder auszuschalten. Da bei jeder Benutzung des innenliegenden
Raumes der Lichtschalter zur Raumbeleuchtung einzuschalten ist, war es üblich, den
Motor des Ventilators an durch den Lichtschalter mit gebildete oder durch diesen mit
betätigte Schaltkontakte zu seinem Einschalten beim Betreten des Raumes und zum Einschalten
des ihn dann wieder ausschaltenden Nachlaufrelais beim Verlassen des Raumes anzuschließen.
Dies macht jedoch zusätzlich Verdrahtungen zwischen dem Lichtschalter und dem in der
Regel weit entfernt von ihm angeordneten Ventilator erforderlich, was die Installationsarbeiten
beim Einbau des Ventilators erheblich verteuerte. Daran ändert auch nichts die erwähtne
Anordnung des Nachlaufrelais am Ventilator oder an dessen Halterung, da hierdurch
die Verlegung einer dem Einschalten des Ventilators und dem seinem Ausschalten dienenden
Einschalten des Nachlaufrelais dienende Verdrahtung nicht eingespart wird. Die Anordnung
des Nachlaufrelais am Ventilator bzw. seiner Halterung spart hierbei insgesamt überhaupt
keine Verdrahtung ein, sondern macht sogar zusätzliche Verdrahtung erforderlich. Denn
wenn man das Nachlaufrelais an dem Einbauort des betreffenden Lichtschalters einbaut,
wie es im allgemeinen üblich war, kann man es mit diesem Lichtschalter zusammenbauen,
ohne daß hierdurch zusätzliche Verdrahtung zum Ventilator entsteht. Wenn dagegen das
Nachlaufrelais gemäß der CH-A-612 260 am Ventilator oder dessen Halterung angeordnet
wird, muß vom Lichtschalter zum Nachlaufrelais noch mindestens eine zusätzliche Ader
verlegt werden. Und zwar muß das Nachlaufrelais die Zufuhr von Speisestrom zum Ventilatormotor
während der Nachlaufzeit aufrecht erhalten, was die Schaltung bei räumlicher Trennung
des Lichtschalters und des Nachlaufrelais kompliziert.
[0004] Durch die DE-A-2 350 854 ist ferner ein temperaturempfindlicher Schwellwertschalter
bekannt, der dem Ein- und Ausschalten eines der Kühlwasserkühlung dienenden Ventilators
in Abhängigkeit der Kühlwassertemperatur eines Kraftfahrzeuges dient. In dieser DE-A-2
350 854 ist ferner ohne Bezug auf einen Ventilator noch ein lichtempfindlicher Schwellwertschalter
beschrieben, der eine bestimmte Bauart hat. Irgendein Anwendungsgebiet dieses lichtempfindlichen
Schwellwertschalters ist jedoch nicht angegeben.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Lüftungsgerät der im Oberbegriff des
Anspruches 1 oder des Anspruches 2 genannten Art so zu gestalten, daß ein schneller
und problemloser Einbau mit möglichst geringen elektrischen Installationsarbeiten
möglich ist.
[0006] Diese Aufgabe wird bei einem Lüftungsgerät für die Zu- bzw. Abführung von Luft in
bzw. aus vorzugsweise zwangsbelüfteten, fensterlosen Räumen mit einem gesteuerten
Ventilator erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Steuerung des Ventilators durch
eine in bzw. an dem Ventilatorgehäuse angeordnete fotoelektrische Steuerungseinheit
erfolgt, die auf das Licht der Raumbeleuchtung des fensterlosen Raumes ansprechbar
angeordnet ist.
[0007] Bei einem Lüftungsgerät für fensterlose Räume, welches eine durch eine Steuerungseinheit
steuerbare Be- oder Entlüftungsklappe aufweist, sieht die erfindungsgemäße Lösung
der obigen Aufgabe vor, daß die Steuerungseinheit eine im bzw. am Gehäuse der Be-
oder Entlüftungsklappe angeordnete fotoelektrische Steuerungseinheit ist, die auf
das Licht der Raumbeleuchtung des fensterlosen Raumes ansprechbar angeordnet ist.
Diese Be- oder Entlüftungsklappe wird zum Belüften bzw. Entlüften des betreffenden
fensterlosen Raumes geöffnet, was mittels der an ihrem Gehäuse angeordneten fotoelektrischen
Steuerungseinheit immer dann erfolgt, wenn das Licht der Raumbeleuchtung beim Betreten
des Raumes eingeschaltet wird. Solche nur aus Be- oder Entlüftungsklappen bestehenden
Lüftungsgeräte werden bspw. oft an bzw. in aus den betreffenden Räumen in einen zentralen
Lüftungskanal führenden Durchlässen angeordnet, wobei an den zentralen Lüftungskanal
bspw. ein Dachventilator oder dergl. angeschlossen sein kann.
[0008] Auch wenn das Lüftungsgerät einen Ventilator aufweist, kann diesem eine Be- oder
Entlüftungsklappe zugeordnet sein, die durch die Steuerungseinheit ebenfalls steuerbar
ist.
[0009] Durch die Erfindung beschränkt sich bei Neubauten der elektrische Anschluß des betreffenden
Lüftungsgerätes auf den einfachen Anschluß an das elektrische Netz, bspw. an Abzweigkästen
oder an Abzweigdosen. Sonstige Installationsarbeiten, z. B. externe Verdrahtungen
in Schalterdosen am Lichtschalter und zusätzliche Schalterdosen für die Aufnahme einstellbarer
Nachlaufrelais entfallen. Auch werden Übertragungsfehler zwischen Architekt, Elektriker
und Lüftungsfirma vermieden. Die Sachlage bei Reklamationen und Garantiefällen ist
wesentlich vereinfacht. Auch lassen sich alle gesetzlichen Bestimmungen und lüftungstechnischen
Voraussetzungen problemlos erfüllen. Die elektrische Zuleitung zum Lüftungsgerät muß
also nicht mehr über einen im Abstand vom Lüftungsgerät angeordneten Schalter, insbesondere
nicht mehr über den Schalter der Raumbeleuchtung geführt werden, so daß die Spannungsversorgung
auf kürzestem Wege von dem nächsten Abzweigkasten, der nächsten Abzweigdose oder dergl.
direkt zum Lüftungsgerät verlegt werden kann. Dadurch wird auch nachträglicher Einbau
des Lüftungsgerätes erleichtert, da dann die bei nachträglichem Einbau bisher unvermeidlichen
Beschädigungen von Wänden, Fliesen und Tapeten so gering wie möglich gehalten oder
vollständig vermieden werden.
[0010] Ein bevorzugtes Anwendungsgebiet der Erfindung ist die Be- oder Entlüftung von Sanitärräumen,
wie Toiletten, Bädern oder dergl., die ein Lüftungsgerät zum Lüften des Raumes benötigen.
Durch die Steuerungseinheit des betreffenden Lüftungsgerätes wird dann im Gefolge
des Einschaltens der Raumbeleuchtung durch deren Licht dieses Lüftungsgerät selbsttätig
eingeschaltet und durch Ausschalten dieser Raumbeleuchtung im Gefolge des Erlöschens
des Lichtes selbsttätig wieder ausgeschaltet. Das Abschalten des Lüftungsgerätes kann
dabei unmittelbar im Gefolge der Raumbeleuchtung erfolgen oder es kann gemäß einer
Weiterbildung der Erfindung auch vorgesehen sein, daß die Steuerungseinheit auch eine
Schaltungsanordnung zum Verlängern der jeweiligen Betriebszeit ansteuert, die vorzugsweise
in sie integriert ist. Die Verlängerung der Betriebszeit kann bspw. 5 bis 20 Minuten
betragen.
[0011] Wenn das Lüftungsgerät eine Be- oder Entlüftungsklappe aufweist, kann diese vorzugsweise
eine schwenkbare Lamellen aufweisende Verschlußklappe sein, da diese die Installationsarbeiten
am Einbauort infolge ihrer kurzen Baulänge weiterhin vereinfacht.
[0012] Einige weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind
in den abhängigen Ansprüchen 6 bis 14 beschrieben.
[0013] Besonders vorteilhaft ist die Ausgestaltung des Lüftungsgerätes nach Anspruch 9,
da durch die Anordnung der Steuerungseinheit hinter einem transparenten Gehäusewandabschnitt
des Gehäuses diese besonders gut geschützt angeordnet ist und die Außendimensionen
des Gehäuses nicht vergrößert werden.
[0014] Die Maßnahme nach Anspruch 11, gemäß welcher die Steuerungseinheit ein komplettes
Gerät bildet, hat den Vorteil seines einfachen Zusammenbaus mit dem Lüftungsgerät.
[0015] Besonders günstig ist es, wenn das Lüftungsgerät zusammen mit der Steuerungseinheit
und damit zusammen mit allen erforderlichen Schalteinrichtungen für das Lüftungsgerät
ein kompaktes Gerät bildet.
[0016] In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Ansicht eines Ventilators mit Gehäuse und Steuerungseinheit,
Fig. 2 einen Stromlaufplan und
Fig. 3 eine Anordnung mit teilweise transparentem Gehäuse.
[0017] In Fig. 1 ist ein Lüftungsgerät vereinfacht dargestellt, bei dem ein Ventilator 1
in einem Gehäuse 2 untergebracht ist. Das Gehäuse 2 ist hier für den Wandaufbau gestaltet,
es kann aber auch als Abschnitt eines Rohres ausgebildet sein oder als Einbaugehäuse,
welches teilweise »unter Putz« angeordnet werden kann.
[0018] Am Gehäuse 2 ist eine fotoelektrische Steuerungseinheit 3 angeordnet, deren fotosensitiver
Fühler (Sensor) der Lichtquelle (Lampe) des zu lüftenden Raumes zugewandt ist und
die dem Ein- und Ausschalten des Ventilators 1 dient.
[0019] Beispielsweise kann die Steuerungseinheit einen von ihrem fotosensitiven Fühler angesteuerten
Leistungsschalter aufweisen, der im Gefolge des Aufleuchtens der Raumbeleuchtung den
Ventilator einschaltet und bei Ausschalten der Raumbeleuchtung durch die hierdurch
wieder im Raum eintretende Dunkelheit mittels des fotosensitiven Fühlers wieder ausgeschaltet
wird.
[0020] Gemäß einer Weiterbildung kann das Ausschalten des Ventilators auch zeitverzögert,
d. h. mit Nachlaufzeit erfolgen. Ein Ausführungsbeispiel einer hierfür geeigneten
Schaltungsanordnung ist in Fig. 2 dargestellt.
[0021] Bei dem in Fig. 2 dargestellten Stromlaufplan der Steuerungseinheit ist an eine Netzleitung
mit den Phasenanschlüssen 11, 12 und dem Schutzleiter 13 der Ventilatormotor 14 gelegt.
Der Antrieb 14 ist durch einen Leistungsschalter 15 einschaltbar. Der Leistungsschalter
15 ist Bestandteil einer Schaltungsanordnung 16. Auch die Schaltungsanordnung 16 ist
aus dem Netz gespeist. Die Stromversorgung der Schaltungsanordnung 16 wird durch ein
Netzteil mit dem Gleichrichter 17 sichergestellt. Die Schaltungsanordnung 16 umfaßt
einen fotoelektrischen Schalter 18, der eine lichtempfindliche Eingangsstufe, vorzugsweise
eine Fotodiode 19, und einen Ausgangsschalter 21, vorzugsweise einen Schalttransistor,
enthält. An den Ausgangsschalter 21 ist eine Integrierstufe 22 angeschlossen, die
im einfachsten Fall durch die Parallelschaltung eines Widerstandes 23 und eines Kondensators
24 realisiert ist. Parallel zur Integrierstufe 22 liegt zweckmäßigerweise eine Schwellwertstufe
25. Es ist zweckmäßig, den Eingangswiderstand der Schwellwertstufe 25 möglichst hoch
zu treffen, beispielsweise mit Hilfe eines Feldeffekttransistors. Mit dem Ausgang
der Schwellwertstufe 25 ist der Eingang des Leistungsschalters 15 verbunden. Der Leistungsschalter
15 selbst umfaßt beispielsweise ein Relais 26 und einen Schließer 27. Das Relais 26
und der Schließer 27 können selbstverständlich durch einen Leistungstransistor oder
einen Thyristor ersetzt sein.
[0022] Fig. 3 zeigt einen vorteilhaften Aufbau des Lüftungsgerätes mit der Schaltungsanordnung
16 der Steuerungseinheit 3. Sowohl der Antrieb 14 als auch die Schaltungsanordnung
16 sind in das Gehäuse 28 des Lüfters 30 eingebaut. Das Gehäuse 28 ist teilweise aus
in beschränktem Maß lichtdurchlässigem Material ausgeführt. Das dann noch genügend
durch den Wand des Gehäuses 28 einfallende Licht steuert die Fotodiode 19 derSchaltungsanordnung
16. Dadurch ist die Schaltungsanordnung 16 sehr gut gegen schädigende Umwelteinflüsse
geschützt.
[0023] Ist die Schaltungsanordnung 16 in einem fensterlosen sanitären Raum eingebaut, wird
die Fotodiode 19 beim Einschalten der Raumbeleuchtung durch deren Licht erregt und
schließt den Ausgangsschalter 21. Dadurch wird - über den Schwellwertschalter 25 -
das Relais 26 im Leistungsschalter 15 angesteuert. Das Relais 26 zieht an und schließt
den Schalter 27. Infolgedessen läuft der als Antrieb dienende Motor 14 an. Dieser
Zustand bleibt erhalten, solange die Raumbeleuchtung eingschaltet ist. Erlöscht die
Raumbeleuchtung wieder, wird die Fotodiode 19 entregt und der Ausgangsschalter 21
dadurch geöffnet. Der Kondensator 24 aber, der vorher beim Schließen des Ausgangsschalters
21 aufgeladen wurde, kann sich nur sehr langsam, und zwar über den parallel geschalteten
Widerstand 23, entladen. Mit dem Wert des Widerstands 23 und der Kapazität des Kondensators
24 kann die Entladezeit festgelegt werden. Weil der Kondensator 24 sich nur sehr langsam
entlädt, wird dem Relais 26 - über den Schwellwertschalter 25 - noch über eine gewisse
Zeit eine ausreichende Steuerleistung zugeführt, das Relais 26 bleibt also angezogen
und der Schalter 27 geschlossen, der Motor 14 läuft also noch weiter. Der Schwellwertschalter
25 ist deshalb zweckmäßig, um für das Relais 26 eindeutige Ansteuerungsverhältnisse
zu schaffen. Ist das Potential am Kondensator 24 unter einen Mindestwert gesunken,
schaltet der Schwellwertschalter 25 um, das Relais 26 fällt ab, der Schalter 27 wird
geöffnet, und der Motor 14 kommt zum Stillzustand.
[0024] Wie sich aus vorstehender Beschreibung ergibt, wird das eine Integrierstufe 22 bildende
RC-Glied 23, 24 zum Erreichen der Nachlaufzeit in seiner Spannung abklingend eingesetzt.
Es sind auch andere Ausbildungen der Integrierstufe möglich, beispielsweise als Miller-Integrator.
[0025] Wenn man den Widerstand 23 in Fig. 2 als verstellbaren Widerstand ausbildet, läßt
sich mit ihm die Nachlaufzeit unterschiedlich einstellen.
[0026] Lüftungsgeräte, auf die sich die Erfindung bezieht, sind insbesondere solche in Wandeinbauform
oder Wandaufbauform, also z. B. Wandventilatoren. Diese Lüftungsgeräte dienen insbesondere
dem Zuführen oder Abführen von Frischluft oder Abluft in den betreffenden Raum bzw.
aus ihm heraus durch Mauerdurchbrüche oder Kanalsysteme oder dergl. hindurch.
[0027] Der fotosensitive Fühler kann von irgendeiner geeigneten Art sein, beispielsweise
ein Fotowiderstand.
1. Lüftungsgerät für die Zu- bzw. Abführung von Luft in bzw. aus vorzugsweise zwangsbelüfteten,
fensterlosen Räumen, mit einem gesteuerten Ventilator, dadurch gekennzeichnet, daß
die Steuerung des Ventilators durch eine in bzw. an dem Ventilatorgehäuse (2) angeordnete
fotoelektrische Steuerungseinheit (3) erfolgt, die auf das Licht der Raumbeleuchtung
des fensterlosen Raumes ansprechbar angeordnet ist.
2. Lüftungsgerät für fensterlose Räume, welches eine durch eine Steuerungseinheit
steuerbare Be- oder Entlüftungsklappe aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerungseinheit
eine im bzw. am Gehäuse der Be- oder Entlüftungsklappe angeordnete fotoelektrische
Steurungseinheit ist, die auf das Licht der Raumbeleuchtung des fensterlosen Raumes
ansprechbar angeordnet ist.
3. Lüftungsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerungseinheit
(3) auch eine Schaltungsanordnung zum Verlängern der jeweiligen Betriebszeit ansteuert,
die vorzugsweise in sie integriert ist.
4. Lüftungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Steuerungseinheit
(3) auch eine Be- oder Entlüftungsklappe steuerbar ist.
5. Lüftungsgerät nach Anspruch 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Be- oder
Entlüftungsklappe eine schwenkbare Lamellen aufweisende Verschlußklappe ist.
6. Lüftungsgerät nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltungsanordnung
(16) eine Speichereinrichtung (22) für einen Leistungsschalter (15) des Ventilators
oder der Entlüftungsklappe aufweist.
7. Lüftungsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß dem Leistungsschalter
(15) ein Schwellwertschalter (25) mit vorzugsweise hohem Eingangswiderstand vorgeschaltet
ist.
8. Lüftungsgerät nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichereinrichtung
eine Integrierstufe (22) aufweist, die als RC-Glied (23, 24) ausgebildet ist.
9. Lüftungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (2) wenigstens teilweise transparent ausgebildet ist und daß die Steuerungseinheit
in das Gehäuse (2) hinter einem transparenten Gehäusewandabschnitt eingebaut ist.
10. Lüftungsgerät nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß das RC-Glied
einen Kondensator (24) und einen parallel zum Kondensator geschalteten Widerstand
(23) aufweist.
11. Lüftungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerungseinheit (3) ein komplettes Gerät bildet.
12. Lüftungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß es zusammen mit der Steuerungseinheit (3) ein kompaktes Gerät bildet.
13. Lüftungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß es als Wandeinbau- oder Wandaufbaugerät ausgebildet ist.
14. Lüftungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der fotosensitive Fühler der fotoelektrischen Steuerungseinheit (3) in die Frontseite
des Gehäuses (2) des Lüftungsgerätes eingebaut ist.
1. A ventilation apparatus for the supply and removal of air into and out of preferably
forcibly ventilated, windowless rooms, with a controlled fan, characterized in that
the fan is controlled by a photoelectric control unit (3) which is disposed in or
on the fan casing (2) and which is arranged so as to respond to the light of the room
illumination of the windowless room.
2. A ventilation apparatus for windowless rooms, which comprises a ventilating or
air-removal flap controllable by a control unit, characterized in that the control
unit is a photoelectric control unit which is disposed in or on the casing of the
ventilating or air-removal flap and which is arranged so as to respond to the light
of the room illumination of the windowless room.
3. A ventilation apparatus according to Claim 1 or 2, characterized in that the control
unit (3) also controls a circuit arrangement, preferably integrated therein, for prolonging
the respective operating time.
4. A ventilation apparatus according to Claim 1, characterized in that a ventilating
or air-removal flap is also controllable by the control unit (3).
5. A ventilation apparatus according to Claim 2 or 4, characterized in that the ventilating
or air-removal flap is a shutter flap comprising swinging-out leaves.
6. A ventilation apparatus according to Claim 3, 4 or 5, characterized in that the
circuit arrangement (16) comprises a memory device (22) for a circuit breaker (15)
of the fan or the air-removal flap.
7. A ventilation apparatus according to Claim 6, characterized in that a threshold
switch (25) with preferably a high input resistance is connected upstream of the circuit
breaker (15).
8. A ventilation apparatus according to Claim 6 or 7, characterized in that the memory
device comprises an integrating stage (22) which is formed as an R - C member (23,
24).
9. A ventilation apparatus according to any one of the preceding Claims, characterized
in that the casing (2) is made at least partly transparent, and the control unit is
inserted in the casing (2) behind a transparent casing wall portion.
10. A ventilation apparatus according to Claim 8 or 9, characterized in that the R-C
member comprises a capacitor (24) and a resistor (23) connected in parallel with the
capacitor.
11. A ventilation apparatus according to any one of the preceding Claims, characterized
in that the control unit (3) forms a complete apparatus.
12. A ventilation apparatus according to any one of the preceding Claims, characterized
in that together with the control unit (3) it forms a compact apparatus.
13. A ventilation apparatus according to any one of the preceding Claims, characterized
in that it is formed as an apparatus to be inserted or mounted on a wall.
14. A ventilation apparatus according to any one of the preceding Claims, characterized
in that the photosensitive sensor of the photoelectric control unit (3) is inserted
into the front side of the casing (2) of the ventilation apparatus.
1. Appareil d'aération pour permettre l'introduction ou l'évacuation d'air dans des
locaux sans fenêtre notamment à aération forcée, comportant un ventilateur commandé,
caractérisé en ce que la commande du ventilateur est assurée par une unité de commande
photo-électrique (3) prévue dans ou sur le boîtier (2) du ventilateur, et qui est
susceptible d'être mise en oeuvre par la lumière de l'éclairage à intérieur du local
sans fenêtre.
2. Appareil d'aération pour des locaux sans fenêtre qui comportent un volet d'aération
pour l'introduction ou lévacuation d'air, sisceptible d'être commandé par une unité
de commande, caractérisé en ce'que l'unité de commande est une unité de commande photo-électrique
prévue dans ou sur le boîtier du volet d'aération par introduction ou évacuation d'air,
unité de commande qui peut être mise en oeuvre par la lumière de l'éclairage du local
sans fenêtre.
3. Appareil d'aération selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'unité
de commande (3) commande également la mise en oeuvre d'un montage pour prolonger le
temps de fonctionnement correspondant, montage qui est de préférence intégré dans
l'unité de commande.
4. Appareil d'aération selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'unité de
commande (3) peut également commander un volet d'aération pour l'introduction ou l'évacuation
d'air.
5. Appareil d'aération selon la revendication 2 ou 4, caractérisé en ce que le volet
d'aération par introduction ou évacuation d'air est un volet de fermeture comportant
des lamelles basculantes.
6. Appareil d'aération selon la revendication 3, 4 ou 5, caractérisé en ce que le
montage (16) comporte une installation d'accumulation (22) pour un commutateur de
puissance (15) du ventilateur ou du volet d'aération.
7. Appareil d'aération selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'en amont du
commutateur de puissance (15) il est prévu un commutateur à seuil (25) ayant de préférence
une résistance propre élevée.
8. Appareil d'aération selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que l'installation
d'accumulation comporte un étage d'intégration (22) réalisé sous la forme d'un élément
RC (23, 24).
9. Appareil d'aération selon l'une des revendications précédentes caractérisé en ce
que le boîtier (2) est au moins en partie transparent et en ce que l'unité de commande
est intégrée au boîtier (2) derrière un segment de paroi transparent.
10. Appareil d'aération selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que l'élément
RC comporte un condensateur (24) et une résistance (23) branchée en parallèle sur
le condensateur.
11. Appareil d'aération selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en
ce que l'unité de commande (3) forme un appareil complet.
12. Appareil d'aération selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en
ce qu'il fome un appareil compact avec l'unité de commande (3).
13. Appareil d'aération selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en
ce qu'il est réalisé sous la forme d'un appareil susceptible d'être fixé dans ou sur
une paroi.
14. Appareil d'aération selon la revendications précédentes, caractérisé en ce que
le détecteur photosensible de l'unité de commande photoé- lectrique (3) est intégré
dans la face frontable du boîtier (2) de l'appareil d'aération.

