| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 062 340 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
12.07.1989 Patentblatt 1989/28 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.04.1982 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B65H 33/12 |
|
| (54) |
Stapelvorrichtung für Zeitungen
Stacking device for newspapers
Dispositif pour empiler des journaux
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
CH DE FR GB LI NL |
| (30) |
Priorität: |
06.04.1981 SE 8102197 22.01.1982 SE 8200358
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
13.10.1982 Patentblatt 1982/41 |
| (73) |
Patentinhaber: WAMAC-IDAB AB |
|
S-57500 Eksjö (SE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Backman, Ralf
S-57500 Eksjö (SE)
|
| (74) |
Vertreter: Wolf, Eckhard, Dr.-Ing. et al |
|
Patentanwälte Wolf & Lutz
Hauptmannsreute 93 70193 Stuttgart 70193 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Stapelvorrichtung für auf einem Förderband einer Eingangsförderstrecke
der Vorrichtung zugeführte, einander überlappende Zeitungen mit einem im Bereich der
Eingangsförderstrecke angeordneten, mit einer elektronischen Zähl- und Steuereinrichtung
verbundenen Fühler und zwei von der Zähl- und Steuereinrichtung angesteuerten Trennorganen,
von denk das eine als eine Lücke im Strom der einander überlappenden Zeitungen erzeugender
Unterbrecher und das andere als am Ende der Eingangsförderstrecke angeordnete, den
zwischen zwei Lücken ankommenden Zeitungsstrom taktweise in zwei getrennte Sammelstellen
aufteilende Abweiserzunge ausgebildet ist.
[0002] Es ist eine Stapelvorrichtung dieser Art bekannt (JP-A-53 093 904), bei der der Unterbrecher
am Ende der Eingangsförderstrecke angeordnet ist und beim Erzeugen der Lücken ebenso
wie die Abweiserzunge in den freien Bereich zwischen der Eingangsförderstrecke und
den beiden Ausgangsförderstrecken eingreift. Da der Unterbrecher in unmittelbarer
Nähe zum Abweiser beim Auftreffen auf den Zeitungsstrom unter den Zeitungen kein Widerlager
vorfindet, besteht die Gefahr, daß die getroffene Zeitung nach unten auf die untere
Fördereinrichtung gestoßen wird und deshalb nicht das Förderband erreicht oder daß
sie zwischen dem Unterbrecher und der letzten Rolle des Förderbandes der Eingangsförderstrecke
eingeklemmt wird. Angesichts der hohen Förderrate von ca. 17 bis 25 Zeitungen pro
Sekunde kann dies zum sofortigen Stau und zum Ausfall der Stapelvorrichtung führen.
[0003] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die bekannte Stapelvorrichtung dahingehend
zu verbessern, daß die Lücke im ankommenden Zeitungsstrom störungsfrei und ohne Beeinträchtigung
des Aufteilvorgangs im Bereich der Abweiserzunge erzeugt werden kann.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß das Förderband
der Eingangsförderstrecke in Förderrichtung sich über den Unterbrecher hinaus bis
zur Abweiserzunge erstreckt.
[0005] Im folgenden wird die Erfindung anhand des in der Zeichnung in einer schematischen
Seitenansicht dargestellten Ausführungsbeispiels einer Stapelvorrichtung näher erläutert.
[0006] Mittels eines nichtdargestellten Förderbandes wird der Stapelvorrichtung ein kontinuierlicher
Strom von sich überlappenden Zeitungen 10 zugeführt. Diese gelangen auf die Eingangsförderstrecke
11, wo sie auf einen mit einem Zählund Steuereinrichtung verbundenen Fühler 12 einwirken.
Wenn eine bestimmte Zahl von z. B. 25 Zeitungen vom Fühler 12 erfaßt wurden, wird
ein Impuls ausgelöst, der einen unterbrecher 13 betätigt, der in dem Zeitungsstrom
eine Lücke hervorruft. Die vorbestimmte Zahl von in Bewegungsrichtung hinter der Lücke
liegenden Zeitungen werden weitergefördert und an einer Sammelstelle in einem Zwischenstapel
15 auf einem Greifer 14 abgelegt. Wenn der Zwischenstapel fertig ist, wird der Greifer
14 schräg nach unten geführt. so daß die Zeitungen in einem schwenkbaren Behälter
16 gesammelt werden. Nachdem eine bestimmte Zahl von einen Zwischenstapel bildenden
Zeitungen von dem Behälter 16 aufgenommen wurde, wird dieser um eine senkrechte Achse
um 180° gedreht. Darauf wird ein Stößel 17 betätigt, der den Behälter 16 entleert.
[0007] An der zwischen dem Unterbrecher 13 und dem Greifer 14 gelegenen Förderstrecke ist
weiterhin eine Abweiserzunge 18 angeordnet. Die Abweiserzunge 18 wird ebenfalls von
der mit dem Fühler t2 verbundenen Zähl- und Steuereinrichtung angesteuert und bewirkt
nach ihrer Betätigung, daß eine bestimmte Anzahl der zwischen der Lücke und der Abweiserzunge
18 auf dem Förderband liegenden Zeitungen auf eine Auslaßförderstrecke 19 geleitet
werden, die zu einer zweiten Sammelstelle mit einem Stapeltisch 20 führt. Nachdem
auf dem Tisch ein Stapel bestimmter Höhe gebildet wurde, wird dieser mittels eines
Stößels 21 nach der Seite weggeschoben.
[0008] Die Wirkungsweise der Stapelvorrichtung ist wie folgt:
Soll in dem Behälter 16 ein Stapel von beispielsweise 25 Zeitungen gebildet werden
und sollen weitere 8 Zeitungen auf dem Tisch 20 abgelegt werden, so ist die Zähl-
und Steuereinrichtung so ausgelegt, daß sie nach 33 Impulsen des Fühlers 12 die Betätigung
des Unterbrechers 13 aus löst, so daß dieser eine Lücke in dem Zeitungsstrom erzeugt.
[0009] Diese 33 Exemplare werden auf dem Förderband bis zur Abweiserzunge 18 weiterbefördert,
die über die mit dem Fühler 12 verbundene Zählund Steuereinrichtung betätigt wird,
wenn 25 Zeitungen auf dem Greifer 14 abgelegt wurden. Die nachfolgenden 8 Zeitungen
werden dann auf das Förderband 19 geleitet, von dem sie auf dem Tisch 20 abgelegt
werden. Wenn die letzte der 8 Zeitungen die schwenkbare Abweiserzunge 18 passiert
hat, wird diese in ihre ursprüngliche Lage zurückgeschwenkt, so daß die nachfolgenden
Zeitungen wieder auf den Greifer 14 abgelegt werden.
[0010] Mit der beschriebenen Vorrichtung ist es somit möglich, eine beliebige, im voraus
bestimmte Zahl von Zeitungen von der Gesamtzahl der von den von der Druckerpresse
angelieferten Zeitungen durch die vom Unterbrecher 13 geschaffene Lücke getrennten
Zeitungen abzuzweigen und über die Förderstrecke 19 auf den Sammeltisch 20 zu leiten.
Die Zahl der abgezweigten Zeitungen kann unabhängig von der Förderleistung der Druckerpresse
zwischen nur einer Zeitung und der Mindestzahl von Zeitungen, die den größeren Stapel
bilden, gewählt werden. Somit kann auf maschinelle Weise erreicht werden, daß die
Stapel jede gewünschte Anzahl von Zeitungen aufweist.
Stapelvorrichtung für auf einem Förderband einer Eingangsförderstrecke (11) der Vorrichtung
zugeführte, einander überlappende Zeitungen (10), mit einem im Bereich der Eingangsförderstrecke
(11) angeordneten, mit einer elektronischen Zähl- und Steuereinrichtung verbundenen
Fühler (12) und zwei von der Zähl- und Steuereinrichtung angesteuerten Trennorganen
(13, 18), von denen das eine als eine Lücke im Strom der einander überlappenden Zeitungen
(10) erzeugender Unterbrecher (13) und das andere als am Ende der Eingangsförderstrecke
(11) angeordnete, den zwischen zwei Lücken ankommenden Zeitungsstrom taktweise in
zwei getrennte Sammelstellen (16, 20) aufteilende Abweiserzunge (18) ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband der Eingangsförderstrecke (11) in Förderrichtung
sich über den Unterbrecher (13) hinaus bis zur Abweiserzunge (18) erstreckt.
A stacking device for newspapers (10) which are supplied on a conveyor belt of an
entry conveyor line (11) of the device and which overlap one another, having a feeler
(12) disposed near the entry conveyor line (11) and linked to an electronic counting
and control device, and two separating members (13, 18) driven by the counting and
control device, one of said separating members being an interruptor (13) which produces
a break in the flow of overlapping newspapers (10) and the other being a deflecting
tongue (18) disposed at the end of the entry conveyor line (11) and dividing the flow
of newspapers that arrives between two breaks between two separate collecting points
(16, 20) in a time sequence,
characterized in that the conveyor belt of the entry conveyor line (11) extends in
the transport direction past the interruptor (13) and as far as the deflecting tongue
(18).
Dispositif d'empilage de journaux (10), amenés en nappe au dispositif sur une bande
transporteuse s'une section d'entrée (11), avec un capteur (12) monté dans la zone
de la section d'entrée (11) et relié à un dispositif électronique de comptage et de
commande, et avec deux organes de séparetion (13, 18), attaqués par le dispositif
de comptage et de commande, dont l'un est représenté par un interrupteur (13), qui
produit un vide dans le flux de journaux (10) disposés en nappe, l'autre étant réalisé
sous forme de lanquette de répartition (18), montée à l'extrémité de la section d'entrée
(11) et subdivisant en cadence te flux de journaux, qui arrive entre deux vides, en
deux points d'assemblage (16, 20) séparés, caractérisé en ce que la bande transporteuse
de ta section d'entrée (11) se prolonge au-dela de l'interrupteur (13), dans le sens
de transport, jusqu'à la languette de répartition (18).